Tool-Testbericht
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SEO-Tools – 21 Anbieter im Vergleich

    Inhaltsverzeichnis:

Was ist ein SEO Tool?

Ein SEO-Tool ist eine unterstützende Software, die Betreiber zur Suchmaschinenoptimierung ihrer Website nutzen. Das Ziel dabei ist, bei Google möglichst weit vorne oder ganz oben im Ranking eine Platzierung zu erreichen und diese zu behalten.

SEO, das Kürzel für Search Engine Optimizing, ist für Marketing-Experten, Content-Manager und Webmaster kein Novum mehr und gehört mittlerweile zum Alltag der digitalen Geschäftswelt. Nichts geht mehr ohne SEO. Denn die viel diskutierte und hoch geschätzte Suchmaschinenoptimierung ist viel mehr als nur ein nettes Hilfsmittelchen zum Webseitentuning.

In unserer OMT-Club-Gruppe auf Facebook haben wir Euch nach den SEO-Tools gefragt, die ihr am liebsten benutzt. Das Ergebnis haben wir für Euch in einer Vergleich-Tabelle festgehalten.

Hier geht es zur Facebook Umfrage über SEO-Tools

Die beliebtesten Anbieter im Vergleich

ScreamingFrog SISTRIX Ahrefs XOVI
ToolScreamingFrogSISTRIXAhrefsXOVI
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ScreamingFrog

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Ahrefs

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XOVI

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Für wen sind SEO-Tools wichtig?

Laien wissen möglicherweise erst mal wenig oder nichts mit SEO anzufangen. Wer allerdings mit einer Website ein Produkt an den Mann bringen, Kunden gewinnen und Geld verdienen möchte, der wird sich zwangsläufig mit SEO auseinandersetzen müssen. Denn hinter SEO steckt ein simpler Leitsatz: Höheres Ranking bringt mehr Kundschaft bringt mehr Umsatz bringt mehr Erfolg. Auch nachhaltig. Was im Umkehrschluss nichts anderes bedeutet als:

SEO ist ein Muss für alle, die im World Wide Web mit ihrem Unternehmen gefunden werden wollen!

SEO ist also weit entfernt davon, als kurzlebiger Hype abgetan werden zu können. Die Marketing-Branche hat längst Fuß gefasst in der digitalen Welt und Marketing-Profis wissen das. Teure TV-Spots, bunt bebilderte Flyer oder reichhaltige Prospekte reichen nicht mehr aus, um potenzielle Käufer wirksam zu erreichen.

Das Leben heute spielt sich zum Großteil im Internet ab. Die Menschen posten, googeln, twittern, chatten und klicken rund um die Uhr. Das wirkt sich auch auf das Kaufverhalten aus. Verkaufen lässt sich im Internet alles. Doch auf dem globalen Markt zwischen tausenden von Unternehmen, Herstellern und Zwischenhändlern ist der Konkurrenzkampf umso härter. Gerade unbekannte Startups, regionale Kleinunternehmen und Einzelkämpfer im freischaffenden künstlerischen Bereich haben es schwer, eine Lobby zu erreichen. Denn: Eine schöne Website ist gut, hat aber keinen Wert, wenn sie nicht gefunden wird.

SEO hilft, sichtbar zu werden. Das wichtigste Kriterium beim Web-Auftritt ist und bleibt allen voran Google. Wer etwas wissen will, googelt. Wer etwas sucht, googelt. Die ganze Welt googelt. So einfach ist das. Und genau darum haben große Unternehmen bereits lang erkannt, wie wichtig SEO für ihren Geschäftserfolg ist.
Aber jeder Freelancer, jedes Startup, jeder Selbstständiger kann sich des immensen Potentials von SEO-Tools bedienen. Viele Website-Betreiber unterschätzen noch immer, dass ein Internetauftritt erst an Bedeutung gewinnt, wenn er zwischen all den anderen Millionen Seiten heraussticht. Noch immer herrscht deswegen in vielen Köpfen eine gewisse Skepsis gegenüber Suchtmaschinenoptimierern vor. Das liegt vielleicht zum einen an veralteten Denkmustern und allgemeinem Misstrauen gegenüber zahlenausspuckenden Programmen, zum anderen an einer Fehleinschätzung darüber, was SEO-Tools wirklich können.

Die Vorteile von einem SEO-Tool

Die Anbieter von SEO-Tools werben nahezu alle mit identischen Thesen, um Kunden von ihrer Software zu überzeugen:

  • Fehlerfindung und Fehlerbehebung
  • umfangreiche Analysen und aufschlussreiche Daten
  • individuelle Erfolgsmessungen
  • mit wenig Aufwand und vielfältigen Funktionen das Optimum aus einer Website herausholen
  • Wachstumspotentiale entdecken
  • aktueller Wettbewerbsvergleich und dadurch Wettbewerbsvorteile
  • dauerhaft Überblick erhalten über Besucherströme
  • benutzerfreundliche Berichte anhand ermittelter individueller Werte
  • Seiten-Checks
  • Traffic generieren und maximieren
  • Empfehlungen und Prognosen für das perfekte online Business
  • höheres Ranking der Keywords und bessere Positionierung
  • Sichtbarkeit bei Google
  • Optimierung der Web-Performance
  • Zielgruppenansprache verbessern
  • Reichweite vergrößern
  • Keyword Erweiterung
  • kontinuierliche Analysen
  • Content-Optimierung
  • Monitoring
  • Kundengewinnung
  • Umsatzsteigerung und Gewinnzunahme durch mehr Besucherzahlen
  • Ranking in den Top 10 bei Google schafft ein positives Image
  • Bekanntheitsgrad erhöhen

Mehrheitlich versprechen die SEO-Tool-Anbieter mit ihren SEO-Tools ein besseres und profitableres Marketing. Und damit liegen die Vorteile schon klar auf der Hand. Ganz gleich ob es die Website des nebenberuflichen Bloggers ist oder des internationalen online-Shops – SEO funktioniert für alle. Es zählt nicht allein die Qualität des Produkts, mit dem auf einer Seite geworben wird. Maßgeblich für Erfolg ist die Qualität des Webauftritts und der Website Faktoren. Alles, was hinter den Kulissen einer Website passiert, wird von SEO-Tools durchleuchtet und aufpoliert.

Um in der digitalen Verkaufswelt wettbewerbsfähig zu sein, sind Betreiber auf ein gutes Ranking bei Google angewiesen. Ohne das geht es zwar auch, aber User googeln nur sehr selten auf der zweiten Seite weiter, auf den hinteren Seiten beinahe nie. SEO-Tools helfen bei der Optimierung der Struktur einer Website. Sie finden technische Fehler und helfen, diese auszubügeln. Wettbewerbsvergleiche sind fast immer möglich. So erhält jeder Betreiber auch seine Konkurrenz im Auge.

Es gibt gute Gründe, die für die Verwendung von SEO-Tools sprechen. Sie zeigen deutlich auf, wo Optimierungsbedarf bei einer Website besteht und welche Ressourcen noch nicht ausgeschöpft sind. Effizientes Marketing ist nur möglich, wenn mit einer hohen Reichweite die richtigen Zielgruppen angesprochen werden und Aufmerksamkeit gewonnen wird. Im Vergleich zu anderen kostenintensiven Marketingstrategien kann die Investition in ein SEO-Tool eine günstige Alternative für ein erfolgreiches E-Business sein.

Die Nachteile eines SEO-Tools

Ein Tool, das scheinbar unendlich viele Daten ausspuckt und den Betreiber schier überfordert mit undurchsichtigen Messwerten, aneinander gereihten Zahlen und komplexer Programmiersprache, wirkt womöglich nach wie vor abschreckend auf solche, die sich nicht in die Liga der SEOs und Nerds einreihen. Fehleranzeigen schön und gut, aber wenn der Nutzer die spezifischen Daten nicht deuten und interpretieren kann und nicht erkennt, wo er zur Behebung des Fehlers ansetzen soll, wirft er schnell die Flinte ins Korn und schließt das SEO-Kapitel, bevor das Tool überhaupt zu Ende gecrawlt hat. Der gesunde Menschenverstand sträubt sich beharrlich gegen Neues und nicht Vertrautes. Dies gilt auch für SEO-Tools.

Schon bei der Auswahl des passenden Tools können sich Anfänger schwer tun. Die Menge der Tools auf dem SEO-Markt ist mittlerweile enorm. Von kostenfreien Testversionen bis hin zu kostspieligen Komplettpaketen gibt es alles. Die Qual der Wahl liegt beim Nutzer, für den der Mehrwert eines solches Tools nicht immer sofort ersichtlich wird. Die Frage „Brauche ich das wirklich noch?“ ist nicht ganz unberechtigt. SEO ist ein weites Feld und es wimmelt von Begrifflichkeiten, die oftmals nur Kennern und Profis geläufig sind.

Am kritischsten muss bei SEO-Tools deren Wirkungszeit betrachtet werden. Es dauert, bis die konsequente und hartnäckige SEO-Arbeit Früchte trägt. Manchmal wird erst nach Monaten sichtbar, dass die Optimierungsaktivitäten tatsächlich geholfen haben. Die Website wird dann von Google gut bewertet und endlich ist eine Platzierung auf der ersten Seite geschafft. Das heißt nun aber nicht Arme verschränken und zurücklehnen. Denn: SEO-Tools bringen nur etwas, wenn dauerhaft mit ihnen gearbeitet wird. Das heißt auch, nicht nur die eigene Website muss im Blick behalten werden, sondern natürlich auch die der Konkurrenz. Eine top Positionierung erfordert unermüdlichen SEO-Einsatz. Das kostet manch einen Kleinunternehmer zu viel Geduld und zu viel Zeit.

Für einige Textarten ist SEO eher ungeeignet. Das gilt zum Beispiel für die beliebten und häufig verfassten Blogartikel. Zu viele Keywords auf einmal in den Headlines blockieren ein aussagekräftiges Ranking. Die Lebensdauer solcher Texte ist zudem meistens sehr kurz, denn Blogs werden kaum aktualisiert und veralten recht schnell.

Und SEO-Tools haben noch einen weiteren Nachteil. Es besteht mitunter die Gefahr der Überoptimierung. Zu viele Keywords sind gut gemeint, aber nicht immer gut gemacht. Google erkennt so etwas und sortiert entsprechend aus. Der Hang zur Überoptimierung führt gleichzeitig auch zu Übermut. Nicht selten wird sich der Black Hat Methoden bedient. Mit gekauften Links, Hacking-Attacken und Spams scheint der Weg weniger steinig als mit ehrlichem Durchhaltevermögen. In der Regel erkennt Google derlei Methoden jedoch und straft die Webseiten ab.

Auf was müssen Nutzer bei der Auswahl des SEO-Tools achten?

Um diese Frage zu beantworten, müssen sich potenzielle SEO-Nutzer zunächst andere Fragen stellen.

  • Was? – Um was für eine Art von Unternehmen handelt es sich?
  • Wer? – Welche Zielgruppe will ich als Unternehmer ansprechen?
  • Wie? – Welchen Platz hat das Unternehmen auf dem Markt? Wie etabliert ist es?

Daraus lässt sich zumindest schon ableiten, welchen Anforderungen das zukünftige SEO-Tool gerecht werden muss. Geht es darum, OnPage-Analysen durchzuführen oder um eine Spezialisierung auf Links? Genügt ein monatlicher Check oder ist ein Gesamtpaket nötig, das alle Website-Bereiche abdeckt? Soll das Konkurrenzverhalten mit einbezogen werden oder wird hauptsächlich eine vertiefende Analyse des Contents und der Keywords gebraucht? Wie viel kann maximal investiert werden? Wird auf eines der namhaften Tools gesetzt oder erfüllt auch schon ein kleineres die individuellen Unternehmer-Ansprüche?

Anhand solcher und ähnlicher Fragen dürfte es weniger schwer fallen, sich für das passende SEO-Tool zu entscheiden. Hilfreich sind auch Ergebnisse aktueller Testvergleiche, in denen regelmäßig alle Testsieger gelistet werden. Und natürlich: Probieren geht über Studieren. Ein Großteil der Tool-Anbieter hat kostenfreie Versionen im SEO-Portfolio.

Wie funktioniert ein SEO-Tool?

Ein SEO-Tool sammelt alle Daten einer Website, wertet diese aus und liefert sie an den SEO, den Betreiber oder eine beauftragte Agentur. Zuallererst geht es darum, mit den vorhandenen Daten Fehler und Schwachstellen der Website zu erkennen und durch Bereinigung dieser ein höheres Ranking zu erreichen.

Und wie konkret?

SEO-Tools werten das aktuelle Ranking einer Website aus und decken gleichzeitig ihre potenziellen Möglichkeiten für eine bessere Platzierung auf. Dabei analysieren sie Content, Keywords und Backlinks der gesamten Website. Sie decken verschiedene Bereiche einer Website ab, gewichten ihre Kernstücke allerdings jeweils unterschiedlich. Grundsätzlich bringt jedes SEO-Tool eine Keyword-Analyse mit. Zur weiteren Optimierung erfolgt oft noch eine technische Analyse und OnPage- wie OffPage-Verbesserungen.

Der SEO-Prozess

SEO-Tools übernehmen die technischen Prozesse. Jeder einzelne Bereich einer Website wird durchforstet und angepasst. Ausschlaggebend dabei sind:

  • Die Domain: Der Domain-Name ist schon mal der erste Schritt für ein gutes Ranking.
  • Die Keywords: SEO-Tools führen Keyword-Recherchen durch. Zuerst werden die relevanten Keywords für den Themenbereich ermittelt. Dann wird die Anzahl der Suchanfragen für das Keyword festgestellt. SEO-Tools prüfen auch, welchen Traffic die Keywords erzeugen und wie hoch der momentane Marktanteil der Keywords und damit auch der Website ist. Gute Keywords sind äußerst wichtig für ein hohes Ranking. Zugleich müssen sie aber auch richtig gesetzt werden. Dabei hilft ein SEO-Tool ungemein.
  • Der Content: SEO-Tools erkennen, ob Inhalte einer Website den Vorgaben der Suchmaschinen entsprechen und ob es sich um Unique oder Duplicate Content handelt. Sie erfassen, ob Titles vorhanden sind und html-Tags korrekt verwendet wurden. Auch die Textformatierungen einer Website und Größenauswirkungen von Grafiken und Bildern werden in die SEO-Analyse mit einbezogen.
  • Backlinks: Verlinkungen sind unglaublich wichtig für ein gutes Ranking. Je mehr andere Websites auf die eigene verweisen, desto besser. Dabei zählt jedoch nicht allein die Anzahl der Links, sondern auch ihre Qualität, also ihre Quellen. Das SEO-Tool kann feststellen, woher ein Link kommt, wie bedeutend er ist für die Website und wohin tatsächlich verlinkt wird. Backlink-Analysen gehören zur Königsdisziplin von SEO-Tools.
  • Traffic: Die stetige Messung aller Besucherströme gehört zu den Hauptaufgaben von SEO-Tools. Der Betreiber erfährt, wie viele User von externen Quellen auf seine Seite gekommen sind und wie sie durch seine Website navigieren. Sprich: Nach welchen Prioritäten oder Keywords suchen Besucher auf der Website?
  • Social Media-Einsatz: Diese meist integrierten Modi werten sehr gut aus, ob User von Facebook, Twitter, Instagram und Co auf die Website gelangt sind.

Im Ganzen wird die Website von SEO-Tools auf Google-Tauglichkeit überprüft. Dazu gehört vormerklich die Ladefähigkeit einer Site. Es werden Domain-Name und URLs überprüft. Sämtliche Verlinkungen sowie Texte zählen ebenfalls dazu.
Kurz: Die Website und das Zusammenspiel aller SEO-Faktoren werden von einem Tool bis aufs kleinste Detail. durchleuchtet.

SEO-Tools im Überblick

Der Dschungel der SEO-Tools wird zunehmend dichter und undurchsichtiger. Ohne SEO geht im Kosmos des World Wide Web nichts mehr. So verwundert es nicht, dass mit wachsender Nachfrage neue Tools aus dem fruchtbaren Boden der IT-Branche schießen und bereits existierende Tools ständig modifiziert und mit immer wieder neuen Funktionen aufgetunt werden.

Renommierte wie auch neue Tool-Anbieter versprechen dabei gleichermaßen eine schnelle und nachhaltige Optimierung der Websites mit ihrem digitalen Werkzeugkoffer. Die meisten unter ihnen werben mit zahlreichen Nutzungsmöglichkeiten und erfolgsversprechenden Modulen zur einwandfreien Fehlerbehebung und Auswertung relevanter Daten sowie nützlichen Anwendertipps für einen effektiven Marktauftritt. Alle kündigen mit ihrem Tool ein besseres Ranking, mehr Traffic und profitable Tarife an. Aber welche Tools helfen wirklich und worin unterscheiden sie sich?

Alle 14 Anbieter für SEO-Tools

Ahrefs

Hier kommt ein spezialisiertes Backlink-Tool unter den SEO-Tools. Es erstellt Backlinkprofile einer Seite so detailliert und präzise wie kaum ein anderes Tool.

Was Ahrefs noch leistet:

  • ein Site-Explorer durchsucht Backlinks
  • ein Positions Explorer erledigt mühelos eine Traffic-Analyse der Konkurrenten
  • ein Content Explorer sucht und findet passenden Content
  • ein Crawl-Report weist auf SEO-Probleme hin
  • Keyword-Recherche inklusive Untersuchung des Traffic-Potentials für Keywords
  • Keyword-Schwierigkeit wird bestimmt und ergänzende Keyword-Suche gewährleistet
  • OnPage-Optimierung und Aufbau von Backlinks
  • dienliche Alerts für Backlink-News

Neue und verlorene Backlinks werden täglich angezeigt. Eine Skala zeigt die aktuelle Stärke des Backlink-Profils an. Ahrefs bietet sehr umfangreiche Daten und eine exzellente Aufbereitung. Bis zu 10 Domains können auf dem Dashboard abgebildet werden. Im Fokus stehen vor allem die Domain-Ratings.

Pro: 
Es gibt zur eigenen als auch zu konkurrierenden Websites viele Informationen.
Ahrefs wartet mit einer gewaltigen Datenbank und gründlichen Datensätzen auf.

Manko: 
Das Tool ist in englischer Sprache, was für einige Nutzer vielleicht abschreckend ist.

Kosten: 
Für 7 US-Dollar gibt es eine 7tägige Mitgliedschaft für Interessierte. Die Lite- und Standardversionen sind für jeweils 82 und 140 US-Dollar monatlich zu haben bei Abschluss eines Jahres-Abos. Bei der Standard-Version werden die Daten alle 3 Tage aktualisiert. Die gehobene Version kostet über 300 US-Dollar.

Ahrefs wird von namhaften Großunternehmen wie eBay, Facebook und NETFLIX verwendet.

Audisto

audisto

Das einstmals als „strucr“ titulierte und nur zum internen Gebrauch bestimmte Tool ist inzwischen auf dem hart umkämpften SEO-Markt etabliert und gilt als eines der bedeutendsten SEO-Tools überhaupt. Auf zwei Schwerpunkte setzt die Software mit englischer Benutzeroberfläche:

Analyse von Linkstrukturen und OnPage-Analyse.

Der Audisto-Crawler misst Struktur, Performance und Qualität. Dazu wird ein ausführlicher Crawl-Report geboten. Analysen der Seitenstrukturen, der Performance und der Website zeigen gründliche Ergebnisse auf. Eine hohe Anzahl an Einstellmöglichkeiten macht die Benutzeroberfläche anwenderfreundlich, auch wenn es einer längeren Einarbeitung bedarf, weil nicht alles selbsterklärend ist.

Top: 
Ein Highlight sind die unzähligen Hints. Mit einem einfachen Klick weisen sie darauf hin, wo der gefundene Fehler überall versteckt ist. Eine Hilfe-Seite mit allen erklärten Hints gibt es oben drauf.

Manko: 
Die inhaltliche OnPage-Analyse ist nicht ganz so ausgeprägt wie bei anderen Tools. SEO-Einsteiger stoßen an ihre Grenzen, SEO-Wissen ist wie bei vielen anderen Tools für ein Verständnis der Daten erforderlich. Audisto teilt manchmal Unmengen von Fehlern und Problemen mit. Das zieht sehr viel Optimierungsarbeit nach sich.

Kosten: 
Ab 90 Euro monatlich ist die Software erhältlich, nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Ein Demo-Account bietet die Möglichkeit, kostenfrei einen ersten Eindruck zu gewinnen.

Audisto ist definitiv etwas für die ganz großen Domains. Bis zu sagenhaften 50 Millionen Seiten können gecrawlt werden. Das kann zeitaufwendig und langatmig werden.

Contenbird

contentbird

Das deutsche Online-Tool für alle SEOs funktioniert über eine Web-App. Es ist mehr als nur ein SEO-Tool wie viele anderen und inzwischen etabliert als Plattform für ausgefeiltes Content-Marketing. Weil hier alles dabei ist – SEO, Content und PR – eignet sich das Tool besonders für Selbstständige.

Es bietet alles, was SEO-Freunde sich wünschen: Keyword-Findung nach Themenfeldern, Keyword-Trendabgleich, Google-Ranking nach Keywords, Wettbewerbsvergleich inklusive Konkurrenzabbildung, ausführliche Analytics-Funktionen zum Ausbau des Erfolgs der Website sowie Überwachung von Links und Keyword-Rankings. So ist jederzeit eine Optimierung der Website möglich.

Die Keyword-Recherche gibt Input für neue Content-Ideen. Das Non-Plus-Ultra ist die systematische Planung von Content, die auch im Team möglich ist. Täglich werden aktuelle Backlink-Reports ausgespuckt.

 

Top:

  • exzellente Sichtbarkeit der einzelnen Fortschritte
  • praktische Textanalyse, eigene Artikel können super optimiert werden
  • integriertes CRM-System, das heißt: durch Aufbau von Verteilerlisten wird eine „Outreach-Funktion“ umgesetzt
  • übersichtliche Dashboards
  • sucht thematisch passende Websites, um den Bekanntheitsgrad der eigenen Inhalte zu erhöhen
  • viel Hilfe, zum Beispiel durch Live-Chat und erklärende Videos

 

Manko:

  • beansprucht etwas mehr Zeit zum Einarbeiten

 

Kosten:

Weil es so umfangreich und kompakt ist, ist Contentbird recht kostenintensiv. Ganze 199 Euro monatlich für 3 User und 5 Projekte mit bis zu 250 Suchbegriffen müssen gezahlt werden. Jedes weitere Mitglied und jedes zusätzliche Projekt kostet extra. Für einen ersten Einblick gibt es immerhin eine kostenlose Testphase.

Contentking App

contentking

Die App mit dem königlichen Namen ist eine cloudbasierte Plattform, die SEO-Audits in Echtzeit bietet. Digitale Agenturen, e-Commerce Unternehmen und alle anderen online Kampagnen können hier besonders profitieren. Die App liefert eine automatisierte Analyse von Internetseiten, online Shops und Blogs und ist eine ergänzende Alternative zu den klassischen SEO-Tools.

Die Auditing-Suite prüft und analysiert nonstop Websites und zeigt dem Nutzer an, was für ihn relevant ist. SEO-Überwachungstools verfolgen alle Veränderungen, zum Beispiel neue oder entfernte Seiten, und geben einen klaren Überblick über sämtliche Modifizierungen. Sobald ein Fehler ausfindig gemacht wird, wird der Betreiber unverzüglich per Mail informiert. Toller Service! Außerdem können sich alle Warnungen in einer separaten Leiste angezeigt werden lassen.

Eine Track Back Funktion ermöglicht es, Änderungen zu erfassen und zu erkennen. Das ist hilfreich für den Wettbewerb und ein gutes Ranking. Die App eignet sich auch ideal bei Relaunch eines Shops, damit die URL-Struktur der originären Seite erhalten bleibt.

Top: 
Eine exzellente Beobachtung von Mitbewerbern ist möglich. Ein intelligenter Alarmierungsalgorithmus und ein Echtzeit-Dashboard mit aktueller Ansicht toppen das Programm zusätzlich.

Manko: 
Die automatisierte Analyse liefert zwar durchgehend Daten, es ist aber nicht ersichtlich, wie relevant diese für den Nutzer sind.

Kosten: 
Es gibt eine kostenlose Testversion, die bereits für unter 20 Euro monatlich erhältlich ist. Allerdings reicht das nur bei kleineren Seiten.

Contentking App kann vor allem bei kleineren Shops aufräumen und Licht ins Dunkel bringen.

Deepcrawl

deepcrawl

Neu etabliert unter den SEO-Profis hat sich Deepcrawl. Für die Nutzung des SEO-Tools braucht es lediglich einen User Account in einer Cloud. Dann können mehrere Websites gleichzeitig gecrawlt werden. Wer einen regelmäßigen Crawl wünscht, kann dies auch zeitlich einstellen. So können Veränderungen dauerhaft im Blick behalten werden.

 

Das Programm bietet insgesamt fünf Crawl-Typen an:

  1. Crawlen der Website
  2. Crawlen der Sitemap
  3. Universal Crawl
  4. Backlink Crawl
  5. Listen-Crawl

 

Die Ergebnisse der OnPage-Analyse sind optisch ansprechend dargestellt und transportieren eine gute Verständlichkeit. Es gibt drei verschiedene Arten von Reportings, zwischen denen der User wählen kann. Dabei überzeugen visuell alle drei.

 

Top:

  • der Web Crawl Depth legt fest, wie tief eine Website durchsucht wird
  • alternativ kann der User angeben, wie viele URLs maximal durchsucht werden sollen, um den Server nicht zu überlasten
  • die Cloud ermöglicht es, dass mehrere User an einem Projekt gleichzeitig arbeiten können
  • ein Guide bietet viele Tipps, die vor allem für Neulinge interessant sind
  • herausragend ist der DeepRank, der eine Tool-eigene Ranking-Metrik erstellt, der Vorteil davon: es kann priorisiert werden, welche Dinge zuerst optimiert werden sollten in der URL

 

Manko:

  • Laien brauchen etwas Zeit, um sich im Programm zurecht zu finden
  • Englisch ist die einzige Benutzersprache

 

Kosten:

Der Preis hängt von Größe der Website ab, die gecrawlt werden soll. User können sich zwischen unterschiedlichen Preispaketen entscheiden. Ein Paket für 100.000 URLs kostet 60 Euro. Die einzelnen Pakete sind je nach Bedarf erweiterbar.

Deepcrawl ist ein Tool mit zahlreichen unterschiedlichen Features, das sowohl für Einsteiger als auch Kenner geeignet ist.

Google Sheets mit Google Scripts

google-sheets-script

Wer gern und bevorzugt mit Google Sheets arbeitet, ist mit diesem SEO-Tool, das hauptsächlich eine Textverarbeitungssoftware darstellt, bestens bedient. Die Nutzung ist online wie offline möglich. Die Bearbeitung erfolgt in einer Cloud.

Die Software setzt sich aus den Komponenten Textverarbeitung, Tabellenkalkulation (Sheets), Präsentationen, Formulare und Zeichnungen zusammen. Bei Google Sheets konzentriert sich alles auf das Tabellentool. Zur Abbildung von Dashboards und Reportings ist das Programm gerade für mobile Unternehmer extrem hilfreich. Es besteht eine direkte Verbindung zu den Daten aus Google Analytics, sodass alle relevanten Zahlen im Blick behalten werden.

 

Top:

  • Dokumente und Tabellen können von mehreren Usern gleichzeitig bearbeitet werden
  • eine Chat-Liste ermöglicht aktuelle Änderungsbesprechungen
  • Daten bleiben dauerhaft verfügbar
  • Nutzer können von überall auf der Welt auf die Daten zugreifen, sofern sie online sind

 

Manko:

  • Einschränkung der zu bearbeiteten Datenmengen
  • die Einarbeitung ins Tabellenprogramm kann für Anfänger etwas kompliziert sein

 

Kosten:

Der Dienst wird zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung gestellt. Schon für vier Euro monatlich pro Nutzer gibt es das Programm.

Metrics Tools

metrics-logo

Metrics Tools bietet nicht das Gesamtpaket wie XOVI oder Searchmetrix, dafür ist es spezialisiert auf ausgewählte Bereiche und deswegen eins der SEO-Tools, an dem besondere Nischen oder Experten nicht vorbeikommen.

Das Tool überzeugt mit übersichtlicher Schlichtheit und verzichtet auf ablenkenden Schnickschnack. Das handelbare Dashboard ist nach dem Motto konstruiert: Weniger ist mehr. So zieht sich das durch das komplette Tool. Wenige Unterpunkte und ein einziges Eingabefeld machen es dem Nutzer sehr einfach.

Weitere Pluspunkte sind:

  • die hervorragende Domain-Analyse
  • Schwankungen und Schwachstellen der Website sind deutlich erkennbar
  • alle Rankingdaten sind beinahe sofort verfügbar
  • Keyword-Recherche ist in rasender Geschwindigkeit möglich

Pro: 
Es werden zügige Analysen zu URLs durchgeführt. Der Betreiber erhält wertvolle Aussagen zur Performance. Im Ranking sind allerdings Wettbewerber inkludiert und deren Performance. Trotz des Minimalismus im Design und Aufbau gibt es aussagekräftige Daten.

Manko: 
OnPage-Analysen sind mit dem Tool nicht möglich. Eventuell müssen Keywords hinzugefügt werden, da das Set nicht immer alle relevanten Keywords enthält. Es gibt keine Backlink-Funktionen. So lassen sich natürlich auch Link-Quellen nicht erschließen.

Kosten: 
Das Tool ist in drei Ausführungen erhältlich. Das günstigste gibt es bereits für unter 20 Euro monatlich. Allerdings muss hier mit Abstrichen bei Keywordimporten gerechnet werden. Und Daten werden nur einmal im Monat gecrawlt. Eine kostenfreie Testphase für die ersten beiden Versionen wird angeboten. Ein Support hilft telefonisch oder per Mail.

Metrics Tools ist zwar kein reines Anfänger-Tool, kann aber durchaus für Einsteiger mit SEO-Grundkenntnissen, Freischaffende, Selbstständige oder Blogger lohnen. Die Benutzerfreundlichkeit erleichtert den Umgang mit den SEO-Funktionalitäten. Ideal ist das Tool auch für bereits erfolgreiche Unternehmen, die eine Wettbewerbsbeobachtung und Rankingüberwachung durchführen wollen, um zu wissen, wo sie im Vergleich stehen. Schnell und praktikabel kommen Betreiber hier auf ihre Kosten.

Morningsscore

morningsscore

Dieses SEO-Tool überzeugt wegen seiner Schlichtheit und seiner kompakten Struktur vor allem Unternehmensgründer und Startups, ist aber auch bei Marketing-Führungskräften sehr beliebt. Es enthält alle relevanten SEO-Tool-Funktionen, beeindruckt mit einer übersichtlichen Benutzeroberfläche, einem anschaulichen Design und einfacher Button-Bedienung für jedermann.

Das Tool sorgt mit einem aufschlussreichem Keyword-Ranking und simpler Nachverfolgung von Backlinks für optimale Abläufe. Die monatliche Anzeige der SEO-Maßnahmen gibt einen informativen Überblick zum aktuellen Geschehen. Keyword-Rankings und Backlinks der Konkurrenten werden angezeigt, sodass stets ein Vergleich mit der Konkurrenz möglich ist.

Attraktive Info-Buttons erleichtern Neulingen den Einstieg. Ein Live-Chat und E-Mail-Anfragen werden ebenfalls angeboten und helfen auch SEO-Fortgeschrittenen weiter.

 

Top:

  • Transparente Nachverfolgung aller SEO-Fortschritte und SEO-Änderungen
  • das integrierte Onsite Crawler Tool erkennt SEO-Fehler blitzschnell, sodass eine Verbesserung der Website in kurzer Zeit möglich ist
  • tolle Übersicht des Google-Traffics
  • einzigartig ist der programmeigene Messwert: ROI (User sind damit über Fortschritte und investierter Zeit auf aktuellem Stand und wissen somit genau, was das Tool für sie tut)
  • der User entscheidet, welche Keywords und welche Konkurrenzseiten verfolgt werden sollen
  • Auflistung aller alten und neuen Links (damit können verschwundene Verlinkungen schnell wieder aufgebaut werden)

 

Manko:

  • Erläuterungen gibt es nur auf Englisch
  • das SEO-Tool sammelt Daten erst ab dem Aktivierungszeitpunkt
  • im OnPage-Bereich ist es noch nicht besonders ausgereift, der Schwerpunkt liegt beim Keyword-Ranking
  • es findet nur eine grobe Linkanalyse statt, explizite Angaben zu Verlinkungen fehlen

 

Kosten:

Nutzer haben die Wahl zwischen drei durchaus erschwinglichen Preispaketen. Alle Pakete können für 14 Tage getestet werden. Die Lite Version gibt es bereits für 44 Euro monatlich, die teuerste Version Pro ist für 133 Euro erhältlich. Alle drei Versionen beinhalten eine tägliche Linkanalyse und die Messung des SEO-Wertes.

Ryte

ryte

Das Münchener Startup-Unternehmen mit dem früheren Namen onpage.org bietet eine Software für ganzheitliches Monitoring, Analysieren und Optimieren. Im Vordergrund steht bei diesem SEO-Tool die OnPage-Optimierung. Seit kurzem gibt es auch eine Keywordranking-Optimierung.

Ryte unterteilt in zwei Arten der Analyse. Die Einzelanalyse einer Seite und die Komplettanalyse der gesamten Website.

Es besteht aus drei Modulen:

  • Website Success: Hier erfolgt die klassische OnPage-Optimierung. Sowohl technische als auch inhaltliche Fehler werden aufgezeigt. Analysemöglichkeiten von relevanten SEO-Faktoren plus Tipps zur Verbesserung stehen ebenfalls zur Verfügung. Es sind ausführliche Auswertungen zu Content, Links und Ladezeiten möglich. Außerdem lassen sich die Indexierbarkeit der Seiten, die Qualität des Contents, der Performance und der URL-Struktur gut darstellen und es werden Hinweise auf Optimierungspotentiale angezeigt.
  • Search Success: Dieses Modul bezieht sich auf den OffPage-Bereich der Website. Die Analyse ist auf
    Google ausgerichtet. Keywords werden im Google Ranking untersucht. Ein Vergleich der eigenen Website mit Wettbewerben ist gut möglich. Insgesamt aber etwas oberflächlich im Vergleich zu anderen Tools und deshalb keine Alternative, wenn es dem Betreiber darauf besonders ankommt.
  • Content Success: Hier erfolgt die WDF*IDF-Analyse. Einzelne Seiten werden optimal auf ihre Keywords analysiert. Ein Textassistent gibt dabei wertvolle Tipps, zum Beispiel welcher Begriff zu oft verwendet wurde.

Pro: 
Zahlreiche Filtermöglichkeiten und schöne grafische Animationen erleichtern vor allem Laien den Umgang mit SEO-Funktionen. Die Daten werden sehr gut aufgeschlüsselt. Bei der Einzelanalyse der Seiten werden Fehler nochmal konkret dargestellt, etwa die Struktur der Titel oder die Einbindung der Social Media Kanäle.

Manko: 
Ryte ist Experte für OnPage-Optimierung, andere Bereiche werden teilweise noch stiefmütterlich behandelt.

Kosten: 
Die kostenlose Testversion ist für 30 Tage erhältlich und eignet sich für Betreiber von kleinen Websites. Ein Echtzeitanalyse-Werkzeug ist inklusive. Für Selbstständige empfiehlt sich die Version für knapp 100 Euro monatlich, für größere Agenturen gibt es kostenintensivere Versionen mit deutlich umfangreicheren Keyword-Analysen.

Ryte bietet einen top SEO-Koffer, um die eigene Website besser für
Google zu optimieren.

ScrapeBox

scrape-box

ScrapeBox wird als Oldie unter den SEO-Tools deklariert. Es muss lokal auf dem Rechner installiert werden. Das Programm ist berüchtigt für seine Back Hat Techniken, sprich: dem gezielten Suchmaschinen-Spamming. Es kann aber relevant und nützlich für SEO sein.

Folgende Grundfunktionen werden geboten:

  • Ermittlung von URLs
  • Suche nach Keywords oder Footprints
  • mit der Funktion „Harvester“: Findung und Analyse von Linkquellen

Mit dem Scrapebox Harvester werden Seiten anhand Vorgaben bestimmter Keywords gesucht. Er dient der qualifizierten Recherche und auch die Seiten der Konkurrenz können mit ihm zielorientiert analysiert werden. Backlinks der Mitbewerber lassen sich aufspüren. Die gefundenen Backlinkquellen können dann wiederum für die eigene Seite genutzt werden. Ergebnisse werden anschaulich dargestellt und können bearbeitet und als Excel-Liste gespeichert werden. Add-Ons erweitern die Funktionalität und können bei Bedarf hinzugefügt werden.

Top: 
Herausragend hier sind die Erweiterungen: Add-Ons. Websites, die von Google als Malware gefiltert wurden, lassen sich flott finden.

Manko: 
Anleitungsvideos sind nur in Englisch verfügen und teilweise überholt. Das Programm ist nicht geeignet für SEO-Neulinge.
Für tiefergehende Analysen braucht der Nutzer Proxys, die kostenpflichtig sind.

Kosten: 
Im Preis ist ScrapeBox unschlagbar und für Sparfüchse eine echte Alternative zu den anderen Seo-Tools. Das Programm kostet einmalig 97 US-Dollar im Monat.

ScreamingFrog und SEO Spider

screamingfrog

ScreamingFrog ist als Tool für zügiges Crawling bekannt und beliebt. Bei einem Crawl werden sämtliche Links verfolgt. Dabei wird jede einzelne URL aufgerufen und alle vorhandenen Informationen über sie sukzessive gesammelt. So können problemlos einzelne URLs oder auch ganze Domains gecrawlt werden. Diese werden dann Seite für Seite geladen, um alle nötigen Optimierungsmaßnahmen nach Wertung der ausgeworfenen Daten in die Wege leiten zu können.

Der Fokus dieses SEO-Tools liegt bei OnPage-Analysen. Die Daten lassen sich exportieren und anschaulich aufbereiten. Der Screaming Frog SEO Spider informiert über defekte Links oder die Linkstruktur selbst. Metadaten können extrahiert werden.
Attraktive Zusatzfunktionen mit „Custom Extraction“ und „ Custom Search“ bieten weitere Analysemöglichkeiten, um in die Tiefe gehen zu können.

Das Tool ist in drei Modi unterteilt:

  • Crawl-Modus: Der Frog SEO Spider lädt eine URL und folgt von da aus allen vorhandenen Links. Wer richtig große Seiten crawlen möchte, benötigt dafür ein spezialisiertes Tool.
  • List-Modus: Hier werden bestimmte festgelegte Seiten dem Frog SEO Spider zum Crawlen
    Übergeben. Es werden dann genau nur diese Seiten überprüft
  • SERP-Modus: Dieser Modus überprüft Seitentitel und Meta-Descriptions auf ihre korrekte Länge

Top: 
Die Geschwindigkeit des Crawlers lässt sich mit sogenannten „Speed-Optionen“ steuern. Nice to have.

Manko: 
Das Programm ist eher was für Kenner mit SEO-Wissen. Auf Hilfe-Features wird weitestgehend verzichtet. Das Tool muss extra installiert werden. Zum Teil ist die Optik veraltet. Ergebnisse werden ausschließlich in Tabellenform
angezeigt, deswegen sind SEO-Kenntnisse erforderlich.

Kosten: 
Die dauerhafte kostenlose Nutzung ist möglich mit einem Crawl-Limit von 500 URLs. Weitere Lizenzen kosten jährlich 99 britische Pfund.

Searchmetrix

searchmetrics

Searchmetrix gehört zu den meist genutzten Tools im SEO-Bereich und gilt unter Insidern als die größte SEO-Datenbank weltweit. Wegen seiner riesigen Datenbank, die seit 2009 Daten ansammelt, ist es speziell für Großunternehmen oder auch gigantische Websites ein lohnenswertes Tool. Searchmetrix verspricht schnelleres, besseres und profitableres Marketing. Für die Planung und Umsetzung effektiver SEO-Strategien ist es damit für führende Unternehmen unerlässlich.

Das Besondere dieses SEO-Tools ist die Plattform „Searchmetrics Suite“. Das Tool umfasst wichtige Funktionen wie: 

  • Keyword-Rankings
  • Backlink-Analysen und Link-Optimierung
  • bis zu 5mal wöchentliche aktuelle Datenübertragung
  • Mobile SEO und Analyse von mobilem Traffic
  • Prüfung von relevantem Content
  • Identifikation der URLs mit dem meisten Traffic
  • Auswertung der Content-Strategien der Konkurrenz
  • Messung der Interaktionen mit Social Media Plattformen

Top: 
Geboten wird ein nutzerfreundliches und leicht bedienbares Dashboard. Eine inkludierte Warnung vor Ranking-Verlusten hält den Betreiber ständig auf dem Laufenden. Gleichzeitig erhält der Betreiber Prognosen zu Traffic und potenziellen Umsatzsteigerungen. Für Unternehmen ist das besonders lukrativ.

Manko: 
Die Unmenge an Daten erfordert Erfahrung mit SEO. Eine hilfreiche Interpretation der vorhandenen Daten kann nur mit genügend Vorkenntnissen erfolgen. Weil das Tool so umfangreich aufgebaut ist, verlangt es eine intensivere Einarbeitung als üblich.

Kosten: 
Das Tool ist in drei Versionen erhältlich. Die Kosten für die komplette Suite gibt es nur auf Anfrage. Weil die Zielgruppe des Tools vor allem große Agenturen und Unternehmen sind, können sich die monatlichen Kosten je nach Buchungsumfang auf bis zu 2000 Euro belaufen. Das kleinste Tool kostet knapp 70 Euro mit möglichen Rabatten bei längerer Laufzeit. Ein Demo-Webinar gibt kostenfrei einen ersten Einblick in die voluminöse Datenwelt von Searchmetrix.

Searchmetrix liefert eine umfängliche Analyse des Webauftritts sowie einen Vergleich mit Wettbewerbern. Zusätzliche Hilfestellungen unterstützen bei der Optimierung der Website. Ein Kundendienst steht telefonisch, per Chat und Mail zur Verfügung ebenso wie FAQs und ein Blog mit Fallbeispielen. Ein Client Success Manager hilft außerdem bei der Einrichtung der Software.

SEMrush

semrush

Eine Alternative zu Searchmetrix ist das Tool SEMrush, das inzwischen als führender Anbieter für Marketing deklariert wird. Es gehört weltweit zu den erfolgreichsten Unternehmen für erfolgreiches online-Marketing und wurde als beste SEO-Suite bereits mehrfach ausgezeichnet. Mehr als 3 Millionen Nutzer profitieren von den Vorzügen dieses SEO-Tools.

Das Tool ist in drei Kernbereiche unterteilt.

  • Analytics: Hier hinein fällt der komplette SEO-Bereich, also etwa die Keyword-Recherche für die eigene Website und die der Konkurrenz. SEMrush hilft, die besten Keywords zu finden und diese richtig einzusetzen. Die Ads-Recherche informiert den Nutzer über Weichreiten und Klickraten sowohl für die eigene Website als auch für die von Mitbewerbern. Ebenso Bestandteil ist die Analyse von Verlinkungen und von Anzeigen mit Produktinformationen, auch hier wieder von denen der Mitbewerber.
  • Werkzeuge: Eine gute Domain-Übersicht mit visuellen Darstellungsmöglichkeiten ermöglicht eine leichte Bedienung des Tools und eine aufschlussreiche Erfassung der relevanten Daten.
  • Projekte: Es ist möglich, individuelle Projekte anzulegen, um die gewonnenen Daten und Werte zu vertiefen und somit eine systematische Analyse zu ermöglichen.

SEMrush ermittelt mit den Backlinks einen „Page Score“. Dieser bewertet anhand einer Skala die Qualität der Links. Zusätzlich wird angezeigt, um welche Art von Links es sich handelt. Das Linkprofil wird damit verständlicher und nachvollziehbarer. Mit dem „Site Audit“ erhält der User sofort einen Überblick zur SEO-Qualität seiner
Website. Es gibt einen Gesamtwert sowie wichtige Fehleranzeigen und nützliche Warnungen.

Top: 
SEMrush errechnet einen Keyword-Schwierigkeitsgrad. Die These, die dahinter steckt: Keywords sind der Schlüssel zum Erfolg einer Website.
Außerdem bietet es nochmal eine Art Erste Hilfe für offensichtliche Fehler – eine Website-Überprüfung. Mit dem Social Media-Tool werden Optimierungsfunktionen auch auf den Bereich der sozialen Medien angewendet.

Manko: 
Im Vergleich zu XOVI und Co. schätzt SEMrush Traffic nur, denn es wartet mit keinem Index für eine Berechnung auf. Ein solcher geschätzter Wert ist zwar oft verständlicher als ein errechneter, kann jedoch auch dementsprechend unpräzise und verfälschend sein.

Kosten: 
Das Tool gibt es für einen Preis ab knapp 70 Dollar monatlich. Damit sind alle Funktionen zugänglich, jedoch nur in begrenztem Umfang. Wer mehr als 5 Website-Projekte anlegen will, muss deutlich mehr zahlen. Ein gratis Test des Tools ist für eine Woche möglich.

SEMrush ist gut geeignet für größere Online-Shops, die auch international Business machen wollen. Der Anbieter verspricht detaillierte und klare Analysen.

SEO Power Suite

seo-power-suite

Das ist die Software für einen optimalen Linkaufbau von Websites, bestehend aus insgesamt fünf SEO-Modulen:

  1. Rank Tracker: führt Keyword-Suche und –Überprüfung durch, ermöglicht Website-Kontrolle
  2. WebSite Auditor: regelt die Analyse und Optimierung der Website
  3. SEO SpyGlas: ermöglicht die Sicht auf das Konkurrenzverhalten und macht Links und Tricks der Konkurrenten transparent für den User
  4. LinkAssistant: reguliert die Organisation und den Aufbau der Linkstruktur
  5. Zusatzmodul BuzzBund (wurde zusätzlich integriert für den Bereich Social Media): sucht nach relevanten Informationen in Foren, Blogs und auf allen wichtigen Plattformen

 

Der Link Assistant ist für jedermann einfach zu handeln. Für SEO-Profis ist er interessant wegen der ausführlichen Reports.

Die Software findet bedeutende Linkpartner, prüft relevante Links, sucht nach nützlichen Websites plus dazugehöriger Kontaktdaten, ermöglicht die tägliche Verfolgung von eigenem Fortschritt und die Kontrolle von Zuwachs über die gesamte Linkmenge. Außerdem gibt es einen online-Support und ein praktisches Handbuch.

 

Top:

  • einfache Analyse der Website durch den Auditor (sowohl Onpage als auch Offpage)
  • überschaubarer Datenreport inklusive nützlicher Tipps für eine Optimierung
  • übersichtliche Darstellung des Keyword-Rankings
  • Rankings der Wettbewerber werden angezeigt

 

Manko:

  • die Software erfordert eine aufwendigere Installation
  • mitunter können die Updates lästig werden, beim Öffnen eines Moduls kann ein fälliges Update nicht verhindert werden (werden mehrere Module gleichzeitig geöffnet, dauert es entsprechend noch länger)

 

Kosten:

Die Software ist vergleichsweise kostenintensiv. Es gibt zwar eine kostenlose Testversion für kleinere Firmen. Allerdings können die Projekte damit nicht gespeichert werden. Die Möglichkeit, nur einzelne Module zu erwerben, besteht, was sich speziell für Kleinunternehmer lohnen kann. Das umfangreichste Paket Professional schlägt mit sagenhaften 299 Euro zu Buche.

 

Insgesamt ist der LinkAssistant eine sehr komplexe Suite für professionelles SEO-Doing und ist vor allem für große Agenturen unverzichtbar.

Seobilitiy

seobility

Seobilitiy ist eine gute und solide Alternative zu Ryte oder Metrics Tools. Günstiger und übersichtlicher ist kaum ein SEO-Tool zu haben.

Das Tool bietet ein beachtliches Gesamtpaket:

  • der onPage-Bereich ermöglicht eine intelligente Fehlererkennung
  • einfache onPage-Fehler werden damit sehr schnell gefunden
  • Auffälligkeiten bei Duplicate Content werden sofort erkannt
  • Unregelmäßigkeiten bei der Seitenstruktur werden sofort erkannt
  • WDF*IDF-Check ist bis zu dreimal täglich bei der Basic Version möglich
  • zusätzlich gibt es einen integrierten Textassistent, der zum Beispiel Vertipper oder doppelte Textblöcke findet

Das Ranking-Monitoring kann auf Basis der Keywords den individuellen Sichtbarkeitsindex berechnen. Bei Bedarf können weitere Keywords dazu gebucht werden.
Im Backlink-Modul werden zur Überwachung des Backlink-Profils auf einem kleinen Dashboard die Kennzahlen angezeigt. Auch die Zahlen der Wettbewerber können sichtbar gemacht werden. Sogenannte Linkbuilding-Tools helfen, neue Backlinks zu generieren.

Top: 
Das SEO-Tool bietet eine anschauliche Darstellung der gewonnenen Daten und regelmäßiges Crawling aller Seiten.
Es gibt nette und spannende Einzelseiten-Features in Form von check-Tools, wie zum Beispiel den Keyword Check, den Ranking Check oder den SEO Compare. Hier werden zwei Seiten hinsichtlich bestimmter Keywords miteinander verglichen und ausgewertet.

Manko: 
Auch Seobility arbeitet mit Fachbegriffen aus der SEO-Branche und Basiswissen ist deswegen beinahe verpflichtend für das Verständnis der Funktionen.

Kosten: 
Die kostenlose Version „Basis-Account“ wird dauerhaft für Einsteiger oder einfach zum Reinschnuppern angeboten. Für ein Projekt mit bis zu 1000 Unterseiten reicht sie vollkommen aus, weil alle SEO-Grundfunktionen vorhanden sind. Den „Premium-Account“ gibt es für knapp 40 Euro monatlich mit einer monatlichen Kündigungsfrist. Hier wird nochmal eine 30tägige Testmöglichkeit für 3 Projekte mit je bis zu 25000 Unterseiten angeboten. Ein spezieller „Agentur-Account“ für größere Konzerne ist ebenfalls buchbar.

Seobility ist ein gelungenes Tool, das sich für SEO-Einsteiger mit Grundkenntnissen über Webentwicklung anbietet.

SEORCH

seorch

Wer Seobilitiy noch zu teuer findet, für den kommt SEORCH als echte Alternative absolut in Frage. Es ist eines der vollständigsten Tools unter den kostenfreien SEO-Tools und besticht nicht nur allein durch den verlockenden Nulltarif.

SEORCH bietet ein onPage-Tool und einen Seo-Crawler zusammen an. Bis zu 500 Unterseiten einer Website können auf technische Fehler und auf Content-Fehler untersucht werden. Eine überschaubare Darstellung der Ergebnisse und Fehler macht es dem Betreiber so einfach wie möglich. Kleine Fehler werden erklärlich angezeigt, etwa wenn ein H1 tag fehlt oder ähnliches. Gleichzeitig gibt es ein praktikables Analyse-Tool, das eine Social Signals Analyse inkludiert. Auch Auswertungen für Mobile SEO sind machbar. Das Tool ist gespickt mit wertvollen Fehleranzeigen nebst Hilfeanzeigen in englischer Sprache.

Top: 
Für den Keyword-Suggest liefert das Suggest-Tool einwandfreie Ergebnisse. Als Bonus gibt es das Rank-Check Tool. Hier können Ranking Positionen einzelner Keywords unter die Lupe genommen werden. Im Compare-Feature wird das Konkurrenzverhalten verdeutlicht. Es lassen sich mehrere zu einem Keyword rankende Seiten miteinander vergleichen.

Manko: 
Das vielversprechende W-Fragen-Tool ist leider nur nutzbar für englische Begriffe.

Kosten: 
SEORCH bietet kostenlos einen Website-Check für alle relevanten OnPage-Faktoren an. Deswegen empfiehlt sich SEORCH für einen flotten und allgemeinen SEO-Check besonders.

SISTRIX

sistrix

SISTRIX wird oft in einem Atemzug mit XOVI genannt und ist neben diesem auch eines der meistgenutzten SEO-Tools im deutschsprachigen Raum. Wie sein erfolgreicher Konkurrent auch, bietet es ein All-in-All Paket mit allen relevanten SEO-Optionen.

Aufgebaut ist es mit einer Toolbox, die aus insgesamt 6 Modulen besteht. Das Grundmodul SEO ist das A und O der Toolbox und beinhaltet alles, um notwendige
SEO-Analysen durchführen zu können:
-Sichtbarkeitsindex
-Ranking Überwachung
-Keyword-Recherche

Weitere Module sind zum Beispiel: 

  • Links, für die Qualitätskontrolle von Backlink-Quellen und die Mitbewerber-Analyse
  • Ads, für die Überwachung von AdWords Kampagnen auf dem Markt und dem Werbe-Verhalten der Konkurrenz
  • Social, für die Prüfung der Reichweite in die größten Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Pinterest
  • Optimizer, für die Überprüfung von SEO-Fehlern auf der Website
  • Universal, für die Analyse der Website

Top: 
Das Beste bei SISTRIX ist sein Sichtbarkeitsindex. Damit wird die Sichtbarkeit einer
Seite bei Google angezeigt. Die Berechnung des Index erfolgt einmal wöchentlich. Es werden 250000 bei Google gelistete Keywords herangezogen. Der Vorteil davon ist, ein Überblick über aktuelle Rankings ermöglicht einen schnelleren Wettbewerbsvergleich. Der Nachteil ist, dass der Index nicht den Traffic einer Seite misst, sondern die Werte lediglich auf der Keyword-Auswahl basieren. Ein sinkender Indexwert impliziert also nicht automatisch gesunkenen Traffic. Die angezeigte Wertung kann demnach verfälscht sein.

Kosten: 
Die Kosten belaufen sich pro Modul auf knapp 100 Euro monatlich. Jedes Modul ist in vollem Umfang nutzbar für eine unbegrenzte Anzahl an Domains und kann unabhängig voneinander gekauft werden. Das Social Modul ist kostenfrei. Für das Modul Optimizer wird hingegen ein Extraaufschlag verlangt.

SISTRIX punktet mit Schlichtheit in der Darstellung, mit besten Ergebnissen und einer präzisen Auswertung. Es bietet Ad-hoc-Auswertungen zur Erfassung der Links und einen guten OnPage-Check. Das kostenlose E-Book und Hilfe-Ressourcen stehen ebenfalls zur Verfügung.

Sitebulb

sitebulb

Das noch recht junge Programm Sitebulb versteht sich mehr als kleiner aber feiner
Website Crawler denn als reines SEO-Tool. Es hilft, effizientere Website-Audits
durchzuführen und ist für Windows oder Mac geeignet.

Der einzigartige Vorteil von Sitebulb liegt in seinen tief gehenden Analysen und seiner erstaunlichen Datenansammlung. Das Programm liefert bei seinen Analysen hunderte umfangreiche Hinweise, die Auffälligkeiten hervorheben, potenzielle Probleme ausmachen können und dem User gleichzeitig zeigen, worauf er besonders achten muss. Detaillierte und einzigartige Berichte für alle Bereiche der Website-Optimierung und ein leistungsstarker URL-Explorer überzeugen auf ganzer Linie. Technische Probleme werden zügig identifiziert. Crawls sind jederzeit leicht erneut durchzuführen. Es können bis zu 500000 Seiten gecrawlt werden.

Top: 
Sitebulb kommt mit tollen Visualisierungen komplexer interner Linkstrukturen daher, um Probleme verständlich zu transportieren. Hilfreiche Diagramme und eine großartige Benutzeroberfläche erleichtern dem User, die Bedeutung der gescannten Ergebnisse zu entschlüsseln.

Manko: 
Das Tool steht noch in seinen Kinderfüßen und ist noch nicht ausgereift an einigen Stellen. An Verbesserungen wird aber fortlaufend gearbeitet. Ein Mindestmaß an SEO-Kenntnissen ist erforderlich. Als Crawler ist Sitebulb keine wirkliche Alternative zu ScreamingFrog, weil es einfach nicht die Geschwindigkeit hat. Die Fehlerberichterstattung und die Lösungsberatung sind ebenfalls noch ausbaufähig.

Kosten: 
Mit 35 US-Dollar pro Monat ist es ein günstiges SEO-Tool. Für jeden User mehr wird ein monatlicher Aufschlag von 3,50 US-Dollar verlangt. Eine 14tägige kostenfreie Testversion ist jederzeit verfügbar.

TermLabs.io

termlabs-io

Ein Marketing-Tool für jeden Zweck soll es sein. Das neue Tool stammt aus Darmstadt und gilt als Geheimwaffe für Content -Analysen und -Bewertungen. Komplexe Texte können analysiert und daraus geeignete Maßnahmen abgeleitet werden. Allerding lautet die Ansage auf der Homepage des Herstellers derzeit noch: „Coming soon“. Ein Test-Account muss angefordert werden, weitere Infos gibt es bisher leider nicht.

Zum Tool

Xenu

Das vom Berliner Tilmann Hausherr entwickelte und gleichfalls unter dem Namen Xenu‘s Link Sleuth bekannte Tool testet speziell Links und überprüft diese auf ihre Aktualität. Es ist nicht das klassische SEO-Tool, bietet aber alle wichtigen Funktionen, um Websites, HTML-Dateien und externe URLs zu überprüfen.

Der Schwerpunkt liegt auf dem Aufspüren toter oder defekter Links. Alle gefundenen Links werden gelistet. Aus dieser Liste heraus erstellt das Programm nützliche Reports zu ungültigen Links. Der Listvorgang selbst, der nach dem Prinzip des Crawlings funktioniert, lässt sich unmittelbar vom Nutzer mit verfolgen. Es gibt eine einfache Export-Funktion zu Excel, um die ausgewerteten Daten direkt weiterverarbeiten zu können.

Eine sehr leicht zu handelnde Benutzeroberfläche kommt vor allem denjenigen entgegen, die noch etwas über Website-Aufbau lernen wollen. Dabei hilfreich ist der Link-Check. Unterschiedliche Farben zeigen, um welchen Link es sich handelt. Übersichtliche Berichte und etliche Tipps und Tricks zur Hilfestellung erleichtern das Arbeiten mit Xenu zusätzlich.

 

Top:

  • das Tool findet auch fehlgeleitete URLs und nicht mehr benötigte Links
  • es wird nur wenig Speicherplatz verbraucht
  • verlässliche Fehlermeldungen bei URLs
  • schnell in der Suche und Überprüfung
  • Nutzer können selbst konfigurieren, welche Informationen in den Link-Report mit rein sollen und wie tief geprüft wird

 

Manko:

  • nur auf Englisch verfügbar
  • die Präsentation der ausgewerteten Daten lässt ein wenig zu wünschen übrig

 

Kosten:

Mehr SEO für weniger Geld geht nicht, denn das Tool gibt es zum Nulltarif. Es ist als Download Desktop-Programm verfügbar.

XOVI

xovi

Eines der bekanntesten SEO-Tools ist und bleibt XOVI. Das Tool deckt großflächig
alle Funktionen ab, die ein anspruchsvoller Nutzer benötigt. Unter den SEO-Tool-
Testsiegern rangiert es immer auf den vordersten Plätzen. Das liegt vor allem an
seiner anwenderfreundlichen und flexiblen Benutzeroberfläche, die sich in deutscher
Sprache präsentiert.

Das Tool enthält alles, worauf es bei SEO ankommt:

  • Auswertungen von Rankings und Keywords
  • Social Media Analyse-Möglichkeiten
  • Keyword-Recherche
  • Linkanalyse

 

Und noch mehr: 
Das Dashboard zeigt übersichtlich alle Informationen zur Website und kann nach persönlichem Geschmack und individuellen Ansprüchen konfiguriert werden. Besonders praktikabel für den User sind die Analyse-Module mit jeweils aufklappbarem Steuermenü. Der User bestimmt selbst, ob er seine Werte als Zahlen oder Diagramme dargestellt haben will. Die gewonnenen Daten lassen sich zudem exportieren oder als Vollbild zeigen. Besonders hilfreich sind die erklärenden Video-Tutorials, die Grundsätzliches zu SEO gut erläutern. Nutzer bekommen so einen übersichtlichen Einblick auf alles Wesentliche.

Top: 
Der mit einem Xovi-Algorithmus entwickelte Sichtbarkeitsindex (kurz: OVI) misst
unter anderem, wie oft eine Domain bei Google gefunden wird. Der OVI zeigt also
die Sichtbarkeit der Website, um diese dann wirksamer kontrollieren zu können. Außerdem werden die ermittelten Werte dem Nutzer so transparent gemacht. Es erklärt sich auch für Nicht-Experten, wie Abfragen zustande kommen.
Eine weitere außergewöhnliche Funktion ist das Disavow-Tool, das analysiert, ob sich ein Backlink negativ auf die eigene Website auswirkt. Es hilft bei der gezielten
Erkennung von ungewünschten Backlinks.

Manko: 
SEO-Neulinge könnte XOVI wegen seiner umfangreichen Funktionen überfordern.
XOVI liefert zudem eine Unmenge an Informationen, die Anfänger nur schwer in einen für sie relevanten Kontext bringen können. Voraussetzung für das Tool ist zwingend eine gute Verbindung, weil die geladenen Seiten sehr datenintensiv sind.

Kosten: 
Es gibt drei Produktversionen des Tools und die Möglichkeit, eine kostenlose Demo-
Version für 14 Tage testen zu können, ohne sich vertraglich binden zu müssen. Für knapp 100 Euro monatlich ist die Einsteigerversion erhältlich. Hier können schon bis
zu 25000 Unterseiten pro Domain ausgewertet werden. Das ultimative Komplettpaket gibt es für knapp 500 Euro. Unterschiede liegen zum Beispiel in der Anzahl der wöchentlichen Keyword-Monitoring-Abfragen oder der Häufigkeit der Linkprüfungen. Als Bonus obendrauf gibt es kostenfreie Webinare, ein ausführliches Handbuch und
einen mehrsprachigen Supportdienst.

XOVI bietet das ideale Gesamtpaket an, das mit seinem responsiven Webdesign auch nutzbar ist für Eilige oder Reisende. Umfassende OnPage-Tools, nutzerfreundliche Erklärungen und etliche SEO-Funktionalitäten überzeugen Website-Betreiber immer wieder.

Zum Tool

Fazit: Was geht so im SEO-Kosmos?

Nach einem kurzen SEO-Crashkurs und einem zusammenfassenden Überblick einiger ausgewählter Tools bleibt die Erkenntnis, dass die SEO-Landschaft weiter am Wachsen ist. SEO-Tools blühen kräftig weiter und weitere innovative Tools werden auch in naher Zukunft noch auf dem jetzt schon überfüllten Markt ihren Platz finden. SEO boomt und fleißige SEO-Anhänger werden nicht müde.

In Zusammenhang mit dieser Erkenntnis steht die Tatsache, dass „Googler“ jeder Alterssparte weder heute noch morgen mehrere Google-Seiten durchblättern auf der Suche nach Input, Wissen und Antworten. Nur die wenigstens machen sich die Mühe und lassen sich nicht vom allmächtigen Google-Algorithmus ablenken. (Wahre Schätze verstecken sich manchmal in den hinteren Reihen!) Die Gründe dafür mögen vielfältig sein. Sei es aus Bequemlichkeit, Information Overload oder einfach aus einem Mangel an Zeit – die Welt ist schnell geworden und der User verwöhnt. Es ist also davon auszugehen, dass sich das Verhalten der Userschaft in absehbarer Zukunft nicht ändern wird.

Also kein Ende für SEO in Sicht? Mitnichten. Allen SEO-Verweigerern und SEO-Kritikern oder Anti-SEOs sei geraten, sich der SEO-Welle nicht gänzlich zu entziehen und sich diese stattdessen zunutze zu machen. Weil SEO nämlich auch Spaß machen kann. Weil es Undurchsichtiges transparent macht. Weil es No Names zu einem Platz an der Sonne verhilft.

Wann sich ein SEO-Tool definitiv lohnt? Immer! Und erst recht dann, wenn eine Website zum Leben erweckt werden und wettbewerbsfähig sein soll.

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