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Hier erfährst Du, alles was Du über Amazon SEO wissen musst

Erfahre in unserem eintägigen Intensivseminar alles, was Du über Amazon SEO wissen musst! Hierbei ist es egal, ob Du selbst Deine Webseite optimierst, eine Agentur steuerst oder Seller bzw. Vendor auf dem Marktplatz bist. Mit viel Praxisbezug lernst du alles über die aktuellen Entwicklungen und worauf es wirklich ankommt.

Kein Hokuspokus, sondern Praxistipps mit echten Anwendungsbeispielen von einem Experten mit über 10 Jahren SEO-Erfahrung – Lernerfolg garantiert!

Dieses Seminar ist auf Anfrage auch als Inhouse-Seminar buchbar (Anfrage stellen)!

Übrigens haben wir weitere Amazon-Seminare mit jede Menge Praxisbezug im Angebot:

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Das Amazon SEO-Seminar ist in folgende Bereiche aufgeteilt

1. Amazon SEO: so werden Deine Produkte gefunden

Wie genau der Amazon A9 Algorithmus funktioniert, wissen selbst bei Amazon nur die wenigsten. Dennoch gibt es eindeutige Faktoren, die das Ranking Deiner Produkte – und damit auch Deinen Umsatz – auf Amazon beeinflussen. Denise zeigt Dir, worauf Du bei der Optimierung achten musst, damit der Suchalgorithmus deine Produkte weit oben listet.

2. Gute Produkte, bessere Sichtbarkeit: Suchmaschinenoptimierung, der passgenauer Content und Retail Readiness

Produkttitel, Bullet Points, Bilder, Rezensionen, Produktverfügbarkeit, Keywords – es gibt viele “Schrauben”, an denen man in Sachen SEO und Retail Readiness allein beim Content drehen kann. Eine Übersicht passender Optimierungsmaßnahmen und wertvolle Tipps erhältst Du von Denise.

3. Keyword-Recherche leicht gemacht: nie wieder an der Zielgruppe vorbei

Was sucht Deine Zielgruppe auf Amazon und vor allem: mit welchen Keywords suchen sie?

Short-, Mid- und Longtail Keywords müssen sorgfältig recherchiert und in den Content eingebunden werden. Denise stellt den Seminarteilnehmern hierfür effektive Strategien und hilfreiche Tools vor.

4. Amazon A+ Content und Brand Stores als Händler richtig nutzen

Die eigene Marke ansprechend darstellen, Top-Seller, Specials und Neuheiten bewerben und dabei die Alleinstellungsmerkmale der Produkte hervorheben – Amazon A+ Content und Brand Stores sind wirkungsvolle Tools für Seller und Vendoren. Richtig ein- und aufgesetzt können sie sogar zu höherem Traffic, niedrigerer Retourenquote, mehr Conversions und letztlich auch höherem Umsatz führen.

Das wirst Du im Amazon SEO-Seminar lernen

  • Du kennst Amazon als Marktplatz, Suchmaschine und Werbeplattform
  • Du weißt genau, wie Du auf Amazon erfolgreich startest (und erfolgreich bleibst)
  • Du entwickelst realistische Ziele, die zu Deiner Verkaufs- und Advertising-Strategie passen
  • Du kennst Deine Möglichkeiten als Marktplatzhändler und nutzt diese gewinnbringend für den Verkauf deiner Produkte
  • Du sammelst fundierte Kenntnisse über den Amazon-Kosmos und seine Werbemöglichkeiten

Methoden

In diesem workshop-basierten Amazon Marketing Grundlagen-Seminar entwickeln die Teilnehmer – einzeln und in kurzen Gruppenarbeiten – sowie mit den Seminarunterlagen der Dozentin eigene Amazon-Strategien, um ihre Produkte zu vermarkten und optimal auf die Realität vorbereitet zu sein.

Alle Teilnehmer erhalten ein Zertifikat für das Amazon SEO-Seminar.

Agenda des Amazon SEO-Seminars

  • Das Amazon Ökosystem von 1994 bis heute
  • Amazon als Suchmaschine und Absatzkanal verstehen
  • Amazon als (holistische) Werbeplattform verstehen
  • Die verschiedenen Amazon-Partnermodelle praktisch erklärt
  • Erfolgreiches Handeln auf dem Amazon-Marktplatz: konkrete Tipps für Seller und Vendoren
  • Sinnvolle, realistische Budgetierung und Zielsetzung auf Amazon
  • Dos und Don’ts als Marktplatzhändler auf Amazon

Zielgruppe für das Grundlagenseminar zu Amazon SEO

Unser Amazon Marketing Seminar ist für folgende Zielgruppen bzw. Teilnehmer relevant:

  • Alle, die Amazon „hinter den Kulissen“ verstehen wollen
  • Unternehmer, die in diesem Bereich beruflich Fuß fassen möchten
  • Händler, die auf Amazon starten wollen oder bereits gestartet sind
  • Entscheider, die vor der Frage stehen, ob sie als Seller und/oder Vendor starten wollen

Die Seminarunterlagen und ein Teilnahmezertifikat für den Amazon SEO-Workshop werden allen Teilnehmern im Nachgang zur Verfügung gestellt!

Beschreibung zum Amazon SEO-Seminar

SEO-optimierter Content auf Amazon – darauf kommt es an

Der Content eines Produkts ist nicht nur für den A9-Alogrithmus zur Relevanzbewertung (Ranking) wichtig, sondern auch für den tatsächlichen Käufer. Ein aussagefähiger und Styleguide-konformer Produkttitel bestehend aus Marke, Modell, Haupteigenschaften, aber auch relevanten Suchworten, ist für die Retail Readiness der wichtigste Faktor.

Die Bullet Points sollten dabei ebenfalls hinsichtlich Keyword-Relevanz und Conversion für den potentiellen Käufer optimiert sein. Hier müssen wichtige Eigenschaften des Produkts (z.B. Größe, Farbe, Volumen usw.) als auch ergänzende Suchworte und Suchphrasen aufgelistet werden.

Diese Rankingfaktoren sind dringend für jedes Produkt ordentlich zu pflegen. Seller können die Optimierung entweder direkt über die SellerCentral oder ein Flatfile vornehmen. Vendoren haben die Möglichkeit, den Content ihrer Produkte über die VendorCentral, ein Upload-Sheet (ähnlich dem Flatfile für Seller) bzw. ihre Amazon-Kontakte (z.B. Vendor-Manager oder AVS) zu ändern.

Während all diese Faktoren die Relevanz eines Produkts direkt beeinflussen, spielen auch indirekte Faktoren für die Performance und das Ranking eines Produkts auf Amazon eine zentrale Rolle, wie zum Beispiel:

1. Seller Performance

Eine schnelle Antwortrate innerhalb eines kurzen Zeitraums kann sich positiv auf die Performance-Bewertung eines Seller-Accounts auswirken.

2. Anzahl, Qualität und Auflösung von Bildern

Optik statt Haptik – während im Einzel- und Fachhandel Kunden die Produkte anfassen und von allen Seiten betrachten können, ersetzen gute, hochauflösende Produktfotos im Idealfall die fehlende Haptik im E-Commerce. Als „retail ready“ gelten hier Artikel mit professionellen Fotos, die das Produkt möglichst von verschiedenen Perspektiven zeigen und auch hinsichtlich der Farben akkurat sind.

Bereits leichte Farbabweichungen zwischen Produktbild und physischen Produkt können schnell Retouren zur Folge haben. Ebenso wichtig ist es, dass sich Seller und Vendoren an die allgemeinen Bildrichtlinien halten, andernfalls können Artikel von Amazon gesperrt und somit vom Verkauf ausgeschlossen werden.

Das erste Foto ist dabei das wichtigste, denn dies wird meist auch in den Suchergebnissen angezeigt. Es darf nur das tatsächlich verkaufte Produkt und keine Anwendungsbeispiele, Variantenartikel, Logos oder sonstiges Marketing-Material abgebildet sein.

3. Verkaufspreis

Während ein Vendor den Verkaufspreis und damit das Gewinnen oder Verlieren der BuyBox nicht direkt beeinflussen kann, können Seller den Produktpreis (inklusive Versandkosten) selbst steuern. Die BuyBox wird daher oft allein über den günstigsten Gesamtpreis (Verkaufspreis + Versandkosten) im Vergleich zu allen anderen Verkäufern gewonnen.

Der Verkaufspreis kann durch den Einsatz eines sogenannten Repricers automatisiert gesenkt und angehoben werden.

4. Prime-fähig

Ob ein Produkt mit oder ohne Amazon Prime angeboten wird, hat ebenfalls Auswirkungen auf die Relevanz und die Performance. Für viele Nutzer ist die Möglichkeit, ein Produkt binnen 24 h geliefert zu bekommen, eines der stärksten Kaufargumente und eines der größten Alleinstellungsmerkmale von Amazon.

5. Bewertungen

Die Gesamtzahl der Kundenrezensionen wie auch die durchschnittliche Bewertung eines Amazon-Produkts haben einen großen Einfluss auf die Verkaufswahrscheinlichkeit.

Generell gilt: Je mehr positive Rezensionen zu einem Artikel abgegeben wurden, desto besser ist die Retail Readiness dieses Artikels.

Retail-Readiness und ihre Bedeutung

Ob und wie gut sich ein Produkt auf dem Amazon-Marktplatz verkaufen lässt, ist abhängig von der sogenannten „Retail Readiness“ (sinngemäß übersetzt „Verkaufsfähigkeit“). Jedes auf Amazon verfügbare Produkt hat eine eigene Detailseite und zugewiesene ASIN (Amazon Standard Identification Number).

Ist ein Produkt nicht verkaufsfähig (nicht genügend Lagerbestand oder “out of stock”) und/oder der Content auf der Produktdetailseite nicht gut optimiert, verringert sich die Retail Readiness erheblich, die Produkte ranken schlechter und auch das Advertising wird pausiert – Faktoren, die sich unmittelbar auf die Verkaufszahlen auswirken.

Soft- und Hard-Facts beeinflussen die Retail Readiness auf Amazon. Grundsätzlich muss natürlich jede ASIN auch tatsächlich verfügbar, sprich im Lager vorrätig, sein. PPC-Kampagnen werden beispielsweise nur für Produkte ausgespielt, die der Kunde auch kaufen kann.

Auch die BuyBox wirkt sich entscheidend auf die Retail Readiness aus. Wer zwar im Lager verfügbare Produkte anbietet, aber die BuyBox z.B. aufgrund eines zu hohen Verkaufspreises nicht gewinnt bzw. verliert, ist per Definition ebenfalls nicht retail ready.

Alles, was den Content und die Bewertungen eines Produkts betrifft, beeinflusst als Soft-Fact die Retail Readiness auf Amazon:

  • Produkttitel
  • Bullet Points
  • Produktbeschreibung
  • Bilder
  • durchschnittliche Gesamtbewertung
  • Anzahl der Rezensionen

Für bei Amazon registrierte Marken zählt auch optimierter A+ Content zur Retail Readiness. All diese Bereiche lassen sich direkt (Content) oder indirekt (Rezensionen) beeinflussen und haben Auswirkung darauf, ob und wie gut sich ein Produkt auf Amazon verkaufen lässt.

In erster Linie entscheidend sind jedoch die Hard-Facts, denn wichtigste Voraussetzung für Retail Readiness – und damit für einen möglichen Verkauf – ist immer die reine Verfügbarkeit eines Produkts.

Amazon A+ Content – Bedeutung im Rahmen der Conversion-Rate

Auf Online-Marktplätzen wie Amazon ersetzen Bilder, Videos und Texte die Haptik eines Produkts. Da Kunden nicht wie im Einzelhandel die Ware anfassen und genauestens betrachten können, muss der Content auf den Produktdetailseiten umso aussagekräftiger und überzeugender sein.

A+ Content bietet neben den herkömmlichen Produktinformationen in Form von Titel, Bullet Points und der Produktbeschreibung eine zusätzliche Möglichkeit, Informationen zum eigenen Produkt aufzuführen. Ein besonderer Vorteil von A+ ist die Option, seinen Produkten ein eigenes Branding auf der ansonsten für alle Seller und Vendoren einheitlich gestalteten Plattform zu geben.

Gut aufbereiteter Content erweckt so schnell den Eindruck, dass sich der Kunde auf einer eigenen Produktwebseite und nicht länger auf dem Amazon-Marktplatz befindet. Seller und Vendoren erstellen A+ Content kostenlos im gleichnamigen Manager. Einzig der sogenannte „A+ Premium Content“ ist kostenpflichtig und wird bei Vendoren häufig mit einer prozentualen Pauschale abgerechnet.

Laut Amazon führt A+ Content zu steigenden Besucherzahlen, einer höheren Conversion-Rate, höherem Umsatz, besseren Rezensionen und einer niedrigeren Retourenrate, da sich die Kunden im Vorfeld ein weitaus differenzierteres Bild vom Produkt machen konnten.

Ein weiteres Plus ist die Sichtbarkeit der Inhalte. Obwohl A+ Content von Amazon derzeit nicht indexiert wird, greift die Google-Suchmaschine bzw. deren Crawler darauf zu. Daher ist es empfehlenswert, auch hier relevante Keywords einzubauen.

A+ Content kann nur genutzt werden, wenn eine Marke bei Amazon registriert ist oder wenn der Seller oder Vendor Teilnehmer eines speziellen Programms (wie z.B. Launchpad oder Amazon Exclusive) ist. Die meisten Vendoren erhalten automatisch Zugang zur Erstellung von A+ Seiten.

Darüber hinaus überlagert der A+ Content die Produktbeschreibung für Seller, wohingegen er bei Vendoren derzeit zusätzlich zum Einsatz kommen kann. Wer als Vendor zusätzliche Text- und Bild-Module sowie Videos und FAQs miteinbinden möchte, kann auf Amazon A+ Premium Content zurückgreifen. Hierfür muss Amazon jedoch explizit eine Einladung aussprechen – eine andere Möglichkeit, den Premium Content zu aktivieren gibt es für Vendoren nicht.

Amazon Brand Stores – Professioneller Markenauftritt für Seller und Vendoren

Schaufensterbummel auf dem Amazon Marktplatz?

Mit dem Amazon Brand Store steht Sellern und Vendoren im Rahmen des Amazon Advertisings eine effektive Marketing-Plattform zur Verfügung, mit der Händler gezielt Produktkategorien, Top-Seller, Specials und Neuheiten bewerben können.

Zudem bietet der Brand Store die Möglichkeit, die eigenen Marke für den Konsumenten deutlich besser zu bewerben. Durch frei gestaltbare Elemente wie einem Header und individuellen Kacheln auf den einzelnen Unterseiten lassen sich Markenbotschaften, Alleinstellungsmerkmale der Produkte oder Kaufanreize setzen, die sonst auf Amazon so nicht möglich wären.

Seller und Vendoren können einen Amazon Brand Store über die Advertising Console erstellen, wenn sie über eine eingetragene Marke in der Amazon Brand Registry verfügen.

Das Erstellen eines Amazon Brand Stores ist relativ einfach: Via Drag-and-Drop können verschiedene Module zusammengefügt und auf den einzelnen Unterseiten nach eigenen Vorstellungen arrangiert werden. Welche und wie viele Produkte im Amazon Markenshop platziert werden, ist frei wählbar.

Nachdem man seinen Amazon Brand Store erstellt hat, muss dieser abschließend durch einen Amazon-Mitarbeiter bestätigt und freigegeben werden. Erst danach ist der Markenshop auch für den Nutzer zu sehen. Indexiert wird der Markenshop von Amazon derzeit jedoch nicht.

Damit ist ein Brand Store aktuell auch nicht über die Suchfunktion auffind- und ansteuerbar. Bei Google hingegen kann ein Amazon Brand Store bei entsprechender Suchanfrage direkt in den Suchergebnissen angezeigt werden. Zusätzliches Marketing und mehr Traffic über Google kann so für weitere Verkäufe und steigende Markenbekanntheit sorgen.

Der Seminar-Referent

Denise Walter

Denise Walter ist seit 2015 im „Amazon-Kosmos“ tätig. Währende ihres Studiums hat sie zunächst in einem Unternehmen gearbeitet, welches Produkte produziert und auf Amazon verkauft hat. Im Anschluss hat Denise, als Werkstudentin und später als festangestellte Mitarbeiterin in verschiedenen Agenturen gearbeitet, die ihren Fokus auf Amazon gelegt haben. Seit 2020 arbeitet Denise nun bei intomarkets als Marktplace Managerin und ist seit einem Jahr in die Position Head of Marketplace Management aufgestiegen.