Was ist Content Marketing und wie nutzt Du es erfolgreich?

    Inhaltsverzeichnis:

Was ist Content Marketing?

Content Marketing ist die Gestaltung und Erstellung relevanter Inhalte, die der Zielgruppe einen informativen, beratenden oder unterhaltenden Mehrwert bringen. Der zielgruppenrelevante Mehrwert, den der erstellte Content bieten muss, steht bei dieser Marketing Disziplin absolut im Vordergrund!

Die spannende Online Marketing Disziplin Content Marketing, ist mittlerweile in jeden noch so kleinen Unternehmen angekommen. Content regiert die Welt!

Warum das so ist und was genau unter Content Marketing überhaupt verstanden wird ebenso wie alle weiteren Punkte rund um das spannende Thema Content Marketing erklären wir hier in unserer OMT Themenwelt!

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Grundlagen des Content Marketing

Direkt übersetzt bedeutet Content „Inhalt“ und Inhalte finden wir in unserer modernen Welt überall. Ganz egal, wohin wir schauen, sehen wir Plakate, Banner, Zeitschriften und TV-Werbespots. Schalten wir den Computer ein, geht es direkt weiter mit unzähligen Inhalten: schöne Bilder, aufklärende Videos und beratenden Texten.

In dieser Themenwelt möchte ich mich allerdings größtenteils auf Content Marketing als Online Marketing Disziplin beschränken. Zu finden ist Content Marketing in der Online Welt vor allem in Bereichen wie PR, Markenaufbau und Suchmaschinenoptimierung.

Dabei ist Content Marketing nicht als neue Erfindung zu definieren. Vor mehr als 20 Jahren veröffentlichte Bill Gates ein Essay über die Wichtigkeit von Website Content. Er beschrieb darin, dass User nur auf einer Webseite gehalten werden können, wenn diese auch relevante Informationen bietet und die Möglichkeit gibt, sich zu engagieren […] und zwar weit über das hinaus, was die klassische Leserbriefseite einer Zeitschrift bietet.“

Mehr zum Thema “Content Marketing Grundlagen”

Definition von Content Marketing

Das Content Marketing Institut definiert Content Marketing wie folgt:

„Content-Marketing ist die Kreation und Verbreitung von relevantem, nützlichem Content mit der Absicht, eine klar definierte Zielgruppe anzuziehen, zu begeistern und zum Handeln zu animieren – und so profitable Kundenbeziehungen aufzubauen.“

Jeder kreierte Inhalt soll uns auf seine eigene Art informieren, beraten, belustigen oder aber ein gutes Gefühl vermitteln. 

Warum ist Content Marketing wichtig?

Wie Eingangs beschrieben: Content befindet sich überall, online als auch offline und kommuniziert mit Menschen auf der ganzen Welt. Content ist allumfassend und unglaublich wichtig für jede Branche und jeden noch so kleinen Geschäftsbereich.

„Content is King”

Bill Gates

Für jede Art von Business bietet Content Marketing und die Erstellung interessanter Inhalte mit zielgruppenrelevanten Mehrwert die Lösung. Du solltest Dir darüber bewusst werden, dass Menschen, User und Kunden dank des digitalen Zeitalters weitestgehend informiert sind und tiefgründiges Fachwissen bei Bedarf selbst aneignen. Dementsprechend schwierig ist es für Unternehmen, die die eigene Zielgruppe mit platten Werbeversprechen zu begeistern oder gar als wiederkehrende Kunden zu gewinnen. 

Mit Content Marketing eröffnet sich Dir die Möglichkeit, mit Deiner Zielgruppe in Kontakt und Interaktion zu treten. Über die Erstellung informierender, beratender oder unterhaltender Inhalte kannst Du Kunden für Dich gewinnen und einfache User zu Markenfans machen.

Welche Ziele verfolgt Content Marketing?

Interessante und relevante Inhalte zu schaffen, kann unterschiedliche Ziele verfolgen:

  • Kontaktaufbau und Neukundengewinnung
  • Steigerung von Reichweite und Bekanntheit
  • Steigerung von Verkaufszahlen
  • Kundenpflege und Bindung

In Abhängigkeit von Deinem Ziel, solltest Du Dir Gedanken machen, mit welchem Content Du Deine User für Dich und Deine Marke am besten begeistern kannst. Auch die Frage nach der Content Distribution, also auf welchem Kanal und um welche Uhrzeit Dein Content veröffentlicht werden sollte, stellt sich bei der Erstellung konkreter und zielführender Inhalte. 

Was ist guter Content?

Bevor es aber an die Definition von Zielen, die Erstellung einer eigenen Content Strategie und das Aufsetzen eines konkreten Content Prozesses geht, möchten wir Dir noch weitere relevante Grundlagen des Content Marketings an die Hand geben. 

Content ist nicht gleich Content. Wenn Du Content Marketing wirklich für Dich nutzen möchtest, musst Du zunächst einmal verstehen, dass es vor allem im Bereich Online Marketing auf Qualität ankommt. Es geht darum den Nutzer (Deinen Zielkunden) zu treffen und für Dich zu gewinnen. Und das schaffst Du nur, wenn Dein Content auch etwas zu bieten hat und am besten mehr zu bieten hat, als die Inhalte Deiner Wettbewerber.

Um die Vorteile von Content Marketing für das eigene Unternehmen zu generieren, müssen dem Leser gute Inhalte zur Verfügung gestellt werden. Guter Content braucht eine zielgruppenabhängig Relevanz und vor allem einen unschlagbaren und bestenfalls einzigartigen Mehrwert. Bei schlechtem Content und unnötigen Texten auf Deiner Webseite, springen Leser und Kunden schnell direkt wieder ab und wandern geradewegs zum Wettbewerb.

Mehr zum Thema “Guten Content”

Vorteile und Nachteile von Content-Marketing

Content Marketing verschafft auf den ersten Blick viele Vorteile, gerade in Hinblick auf unternehmerische Zielsetzung. Zusammenfassend sind folgende 5 Vorteile von Content Marketing festzuhalten:

  • Content Marketing ist der Kontakt zu Deinem User – weniger aufdringlich und damit kundenfreundlicher als klassische Werbemaßnahmen (Push-Strategie)
  • Content Marketing bietet Deiner Zielgruppe relevante Inhalt
  • Content Marketing bietet viele unterschiedliche Maßnahmen, die ganz individuell eingesetzt werden können
  • Content Marketing ist in jeder Phase der Customer Journey einsetzbar
  • Mit gutem Content kannst Du eine hohe Bekanntheit und Reichweite erzielen

Aber natürlich gibt es auch Nachteile, die Du bei der Etablierung einer eigenen Strategie und dem unternehmensübergreifenden Content Prozess nicht unterschätzen solltest:

  • Die Erstellung relevanter und zielorientierter Inhalte ist aufwendig – zeitliche und finanzielle Ressourcen sollten unbedingt eingeplant werden
  • Content Marketing nur als direkte Verkaufsmaßnahme einzusetzen, gestaltet sich eher als schwierig

Vor- und Nachteile von Content Marketing

Content Marketing als Teil des Online Marketings

Wie im Offline Marketing, darf auch im Online Marketing eine geeignete Strategie nicht fehlen. Ein Mix aus den altbekannten Push- und neu bewährten  Pull-Strategien verspricht dabei den größten Erfolg. Beide Marketingansätze können als zwei gegensätzliche Absatzstrategien beschrieben werden. Dabei versucht die Push-Strategie, Produkte oder Leistungen an den Kunden zu bringen. Sie “bedrängt” den Zielkunden quasi und versucht so den Absatz des Unternehmens zu steigern. Die Pull-Strategie hingegen, gibt dem Wunschkunden von Anfang an etwas an die Hand und begleitet Ihn entlang der individuellen Customer Journey bis hin zur finalen Kaufentscheidung. Dabei zieht diese Marketingstrategie den Kunden an und führt ihn nach und nach zum eigenen Angebot, ohne ihn aggressiv zu bedrängen. Hier spielt Content-Marketing seine wahren Stärken aus.

Um den größtmöglichen Content Erfolg für das eigene Unternehmen verzeichnen zu können, bietet es sich neben der strategischen Nutzung an, Content in Verbindung verschiedener Disziplinen einzusetzen. Dass Content Marketing und SEO Hand in Hand gehen, Social Media ohne relevante und interessante Inhalte nicht funktionieren kann und auch SEA oder Inbound ohne Inhalte alt aussehen, steht hier nicht zur Debatte. Wie genau Du Content mit den einzelnen Online Marketing Disziplinen zusammen spielt und erfolgreich unterstützen kann, findest Du im Folgenden.

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Content-Attribuierung – OMT-Podcast Folge #001

Content Marketing und SEO

Das Verhältnis zwischen SEO und Content-Marketing ist ein ganz Besonderes, da für viele Kaufentscheidungen die Suchmaschinen wie Google & Co. eine große Rolle spielen. Bei der Suchmaschinenoptimierung geht es darum, die Suchintention der Nutzer mit gutem Content zu treffen und diese über die SERPS (Search Engine Result Pages, auf deutsch: Suchmaschinenergebnisse) auf die eigene Webseite zu führen. Ein wichtiger Teil der SEO ist deshalb das Content Marketing.

Rein SEO-getriebene Texte, die pausenlos wichtige Keywords aneinanderreihen, sind von Google-Seite her nicht mehr gern gesehen. Es geht vielmehr darum, gute und relevante Inhalte zu erstellen, die nach SEO Kriterien angepasst und nachoptimiert werden. Dabei hilft es Dir beispielsweise, wenn vor der Contenterstellung eine Analyse durchführst, die Dir Aufschluss über monatliche Suchvolumen und Trends geben. Nach der Erstellung zielgruppenrelevanter Inhalte bietet es sich zudem an, den Text durch Tools, wie termlabs.io laufen zu lassen, die Dir Einblick über relevante und semantische Keywords geben. 

SEO und Content Marketing sind zwar eigenständige Disziplinen, hängen genau genommen aber auch stark zusammen. Denn SEO ohne Content bringt Dir genau so wenig wie Content ohne SEO, da Deine Inhalte dann nicht von Deiner Zielgruppe gefunden werden.

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Content Marketing und SEA

“Der Begriff Content Marketing bezeichnet einen Marketing- beziehungsweise Geschäftsprozess im Rahmen einer Kommunikationsstrategie, bei der relevante und wertvolle Inhalte kreiert werden, die auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet sind. Ziel ist es, potenzielle Kunden durch diese Inhalte anzuziehen und darüber hinaus profitable Handlungen zu generieren.” So definiert onlinemarketing.de Content Marketing. Content ist als nicht nur SEO-Inhalt und Webseitentexte, sondern alles was dem Erfolg einer gezielten Kommunikationsstrategie dient und dabei mit Inhalten die Wunschkunden anzieht. 

Das braucht es auch im SEA (Suchmaschinen Marketing). Hier müssen spezielle Landingpages errichtet werden, die die größtmögliche Chance auf Leads und Conversion Rate Steigerung bieten. Und auch die Snippet Optimierung spielt im SEA eine große Rolle, da das Dein Snippet immer der erste Touchpoint mit Deiner Zielgruppe in der jeweiligen Suchmaschine ist. 

Content Marketing im Social Media

Auch von der Social Media Arbeit lässt sich Content Marketing schwer trennen. Denn hier wird wie auf der Website selbst mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten gearbeitet, die im Grunde dasselbe Ziel verfolgen: Die Bindung zwischen Besuchern/ Usern und Website, Produkt, Leistung oder Unternehmensmarke über die Schaffung von attraktiven Inhalten. Bestenfalls soll diese Bindung Grundlage für enorme Traffic- und Conversion Rate Steigerung sein. Während im SEO und SEA mehr mit textlichen Content Formaten gearbeitet wird, spielen in Sozialen Netzwerken visuelle und audiovisuelle Inhalte die erste Geige.

Content Marketing und Inbound Marketing

Hubspot, eine der bekanntesten CRM-Anbieter und Spezialist auf dem Gebiet Inbound Marketing, hat folgende Definition von Inbound zu bieten: “Beim Inbound-Marketing geht es darum, potenzielle Kunden mit relevanten und hilfreichen Inhalten auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen und ihnen über das gesamte Kundenerlebnis hinweg einen Mehrwert zu bieten – über Ihre Website, Ihren Blog und Social Media.” 

Es geht der Definition zufolge wieder um qualitativ nutzerrelevante Inhalte, die den Zielkunden auf Deine Website bringen. Dabei verfolgt Inbound-Marketing aber noch weitere vertriebsorientierte Ansätze. Content Marketing und die zielorientierte Erstellung der Inhalte werden von abschlussorientierten Disziplinen wie der Conversion-Optimierung, CRM und Lead-Management genutzt, um Kontaktinformationen der Interessenten zu gewinnen. 

Content-Marketing ist dabei ein enorm wichtiger Bestandteil einer ganzheitlichen Inbound Strategie. Denn wie Eingangs schon erwähnt, bietet Content Marketing eine hervorragende Möglichkeit die absatzorientierte Pull Strategie zu nutzen und darüber potenzielle Kunden anzuziehen, die dank wertiger Inhalte zu Kunden werden möchten.

Welche Content Formate gibt es? 

Content Marketing bietet die optimale Möglichkeit Aufmerksamkeit und Reichweite in Suchmaschinen, wie Google und Co. merklich zu steigern. 

Mögliche Content FormateSinnvoll ist es, wenn Du nicht nur Deine Webseite, sondern auch weitere Kanäle wie beispielsweise die sozialen Medien nutzt, um Deine Inhalte an den User zu bringen. Dabei muss Content nicht unbedingt rein textlicher Natur sein. Neben Text Formaten, wie beispielsweise:

  • Fachartikel
  • Ratgeber
  • Whitepapers
  • Studien
  • und Co.

bieten sich meist auch visuelle Formate, wie:

  • Bilder
  • Infografiken 
  • und GIFs an.

Außerdem kannst Du auch audiovisuelle Formate arbeiten, wie:

  • Videos
  • und Webinare anbieten.

Abhängig von Deiner Zielgruppe und Deinen definierten Zielen, kannst Du eine Vielzahl an unterschiedlichen Content Formaten nutzen, um Deine Botschaft an den User zu bringen. Du musst natürlich nicht jedes einzelne Format abdecken. Nutze nur das, was Dir in Hinblick auf Deine Leistung oder Dein Produkt auch als wirklich sinnvoll erscheint. Zudem empfiehlt es sich darauf zu achten, wo Deine Zielkunden im Internet ihre Zeit verbringen. 

Wichtig ist zudem, dass Du nicht über jeden Kanal denselben Content streust. Denn, wenn Dich Deine Nutzer auf mehreren Kanälen verfolgen, wird das schnell langweilig oder sogar nervig.

Mehr zum Thema “Content Formate”

Qualitätsfaktoren des Content Marketings

Auch im Content Marketing kommt es vor allem auf die Qualität Deiner Content Stücke an. Wie bereits beschrieben, solltest Du Dir immer auf die Fahne stecken, “sehr guten Content” zu produzieren. Denn Du schreibst ihn in erster Linie für Wunschkunden. Und je besser Dein Content, desto attraktiver und vertrauenswürdiger empfindet die Zielgruppe Deine Webseite oder Marke. 

11 Qualitätsfaktoren im Content Marketing

Content ist nicht gleich Content. Im Internet gibt es unzähligen Content in unterschiedlichen Designs, Formaten, Farben und Formen. Während User und Kunden immer mehr nach relevanten Inhalten suchen, sind professionelle Blogger oder Online Marketer oft noch einen Schritt zurück und bemühen sich um die Erstellung von irrelevanten, keywordgetriebenen Inhalte, die User längst nicht mehr interessieren. Neben dem Faktor Relevanz und Mehrwert, gibt es aber noch einige weitere Kriterien, die nutzbaren und qualitativ hochwertigen Content ausmachen.

Zu den Qualitätsfaktoren im Content Marketing

Inhaltliche Qualitätsmerkmale im Content Marketing

Die inhaltliche Qualität Deines Contents ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Beispielsweise spielen hier die Relevanz der Themen und die Verständlichkeit der Texte eine große Rolle.

Suchmaschinenoptimierte Qualitätsmerkmale

Aber auch die Rankingfaktoren im SEO sind bei der Erstellung qualitativ hochwertiger Inhalte zu beachten. Denn ohne SEO wird Dein Content vermutlich auch nie von Deinen Usern gefunden werden, außer Du hast eine so gute Reputation, dass Deine Zielgruppe immer direkt auf Deiner Webseite nach allen möglichen Inhalten sucht.

Qualitätsmerkmale von Layout und Design

Vor dem Hintergrund der Usability, die jeder Unternehmer und Marketer unbedingt im Blick haben sollte, bieten auch das Seitenlayout und das Webseiten Design einige Möglichkeiten, die Qualität des Contents optisch zu unterstützen. Hierbei geht es vor allem um Zeilenabstände, unterstützenden Content und den Weißraum.

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Content Marketing in der Praxis

Nach der ganzen Theorie wird es Zeit für den praktischen (Theorie-)Teil.

Du weißt nun, für was Du Content Marketing nutzen kannst und welche Ziele mit Content Marketing verfolgt werden. Um etwas tiefer eintauchen zu können, in die wunderbar komplexe Welt des Content Marketings, findest Du im Folgenden Informationen und Hilfestellung, die Dir bei der Arbeit mit Content Marketing unter die Arme greifen.

Content Marketing Ziele & Kennzahlen

Wie zu Beginn beschrieben, lassen sich mit Content Marketing Maßnahmen eine Handvoll Ziele erreichen. Dabei reicht es natürlich nicht, die definierten Ziele zu kennen und einfach drauf los zu schießen. Du musst schließlich auch wissen, wie Du Deine Ziele konkret verfolgen, messen und bewerten kannst.

Zur Erfolgsmessung Deiner Contentstücke gibt es einige KIPs, die Dir vor allem in Hinblick auf Deine festgesetzten Ziele helfen können, den jeweiligen Content zu bewerten.

Neukundengewinnung und Kontaktaufbau

Diese KPIs können Dir bei der Bewertung von Content helfen, der das Ziel verfolgt neue Kunden zu gewinnen:

  • Leads
  • Conversion-Rate

Kundenbindung

Verfolgst Du allerdings vor allem das Ziel der Kundenbindung, können diese KPIs Dir ein Gefühl für Deinen “Kundenbindungscontent” geben:

  • Anzahl wiederkehrende Besucher
  • Absprungrate
  • Verweildauer
  • Scroll-Tiefe
  • Positive Kommentare und Bewertungen
  • dazugewonnene Newsletter Abonnenten
  • Neue Follower und Freunde auf Social Media

Bekanntheit und Reichweite

KPIs, die das Ziel Bekanntheit und Reichweite bewerten können:

  • Traffic
  • Social Shares
  • Backlinks

Steigerung der Verkaufszahlen

Wenn Du das Ziel verfolgst, mit Deinem Content zu verkaufen, helfen Dir Kennzahlen wie:

  • Anfragen
  • Aufträge 
  • und Bestellungen

bei der Evaluierung.

Wie Du siehst bietet Dir das Content Marketing im Rahmen des Online Marketings viele mögliche Kennzahlen, die Dir bei der Bewertung Deiner Arbeit helfen können. Sie zeigen Dir, ob Du auf dem richtigen Weg bist oder hier und da noch Optimierung vornehmen musst, um Dein Ziel zu erreichen.

Der Content-Marketing-Prozess 

Wer Content Marketing als Instrument zur Zielverfolgung nutzen will, sollte einen klaren Prozess auf die Beine stellen. Denn wie schon erwähnt, kostet Content Marketing Zeit und Geld. Je besser Du den Prozess in Deinem Unternehmen integrierst, umso effizienter wirst Du Deine Ressourcen nutzen können.

content prozess themenwelt content marketingDer Content Marketing Prozess dient vor allem bei der effizienten Entwicklung und Erstellung von Inhalten und sorgt außerdem für einen guten Überblick über den bisher erstellten Content Deiner Website.

Der Content Marketing Prozess kann individuell aufgesetzt werde. Allgemein lässt er sich aber in 5 Steps einteilen:

  1. Analyse
  2. Konzeption
  3. Produktion
  4. Distribution
  5. Evaluation
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Die Analyse

Analysen und Recherchen stehen im ersten Step des Content Marketing Prozesses ganz oben. Bevor Du anfangen kannst Content zu produzieren, um damit Deine Ziele zu verfolgen, musst Du wissen, welche Art von Content Du erstellen möchtest. Hier geht es um Themenfindung, Zielgruppenrelevanz und die Sammlung neuer Ideen. 

Die Konzeption

Jetzt geht es über zum kreativen Teil der Content Erstellung: Die Phase der Konzeption. Hast Du Dir dank ausgiebiger Recherche und Analysearbeit Deine Grundideen zusammengestellt, fängst Du jetzt an diese weiter auszubauen. Deshalb wird dieser Teil des Prozesses auch als “Herzstück” verstanden, denn mit der Konzeption steht und fällt die Qualität Deiner Inhalte.

Die Produktion

Jetzt kommt es erst zur tatsächlichen Content Erstellung. Eine Frage, die sich spätestens jetzt stellt: soll der Content von Externen oder intern erstellt werden? Je nachdem, um welche Art von Content es sich hier handelt, ist es ggf. ratsam den kleineren Teil intern zu produzieren und aufwendigere Contentstücke von Extern zu beziehen.

Die Distribution

Auf welchem Kanal triffst Du auf Deine Zielgruppe? Die fertigen Inhalte im gewünschten Format können in der Distributionsphase auf passenden Kanälen ausgespielt werden. 

Solltest Du gleich mehrere Inhalte in unterschiedlichen Formaten erstellen, empfiehlt es sich einen konkreten Redaktionsplan anzufertigen. So hast Du alles fein säuberlich im Überblick. 

Die Evaluation

Die Bewertungs- oder Evaluationsphase dient dazu, die produzierten Inhalte im Nachgang zu bewerten. Helfen sie dir, Deine definierten Ziele zu erreichen kann es weitergehen. Sind die Zahlen nach einiger Zeit immer noch nicht so, wie gewünscht, solltest Du das entsprechende Contentstück nochmal überdenken und nachoptimieren.

Content Marketing Prozess – Content Erstellung leicht gemacht!

Content Marketing zu nutzen, erweist sich in unserer digitalen Welt als sinnvoll – vielleicht sogar als unumgänglich. Das ist den meisten Unternehmern und Businesstreibenden von heute bewusst. Die Schwierigkeit von Content Marketing liegt demnach weniger in der Frage, ob Content Marketing im eigenen Unternehmen angegangen werden soll. Vielmehr geht es um das WIE. Wie wird guter Content erstellt? An welchem Vorgehen kannst du dich orientieren, um deine Zielgruppe gezielt anzusprechen und gleichzeitig effizient und übersichtlich zu arbeiten? Mehr dazu in diesem Artikel!

Zum Content Marketing Prozess

Die Content Marketing Strategie

Bevor man in diese operativen Teilschritte der Umsetzung einsteigt, sollte man sich aber mit der grundsätzlichen Strategie auseinandersetzen.

Eine Content-Marketing-Strategie gibt den langfristigen Plan für die Konzeption, Produktion und Distribution von Inhalten vor. Grundsätzlich gibt es zwei Ansätze dabei.

Content Marketing Strategie entlang der Customer Journey

Eine sehr beliebter strategischer Ansatz im Content Marketing ist eine Strategie, die sich an der unternehmenseigenen Customer Journey orientiert.

content marketing entlang der costumer journeyContent Marketing Strategie entlang der Customer Journey kann insgesamt in 7 Stufen unterteilt werden. Dabei beschreibt jede einzelne Stufe in welchem Stadium sich Dein potenzieller Kunde befindet. Je nach Stufe macht es Sinn bestimmte Inhalte so aufzusetzen, dass sie das Bedürfnis des Users gezielt ansprechen.

  1. Pre – Awareness 

In der Pre-Awareness Phase besteht kein akuter, relevanter Bedarf nach Informationen und Lösungen. 

  1. Awareness 

Durch ein auslösendes Ereignis entsteht ein Problembewusstsein und/ oder Bedürfnis. Oft ist in dieser Phase noch nicht klar, dass es eine Lösung gibt. Ein Beispiel dafür könnte es sein, dass Dein Hund sich mehr kratzt und juckt als gewöhnlich. In diesem Moment begibst Du Dich auf die Suche nach einer möglichen Ursache dafür und suchst in Google nach Informationen.

  1. Consideration 

Die Consideration Phase ist der nächste Step. Du hast mögliche Ursachen gefunden und entwickelst nun den Willen ein Problem zu lösen oder ein Bedürfnis zu befriedigen. In unserem Fall suchst Du nach Futteralternativen, weil Du herausgefunden hast, dass eine Nahrungsunverträglichkeit ein mögliches Problem sein könnte.

  1. Preference 

In dieser Phase informiert sich der potenzielle Kunde informiert sich detailliert über Angebot und bestimmt sein Relevant Set. Genau übersetzt bedeutet das, dass Du Dich mit einem oder mehreren Produkten auseinandersetzt. Du hinterfragst die Inhaltsstoffe und suchst nach einem Produkt, das Dir in Hinblick auf das eigentliche Problem als möglichst passend erscheint.

  1. Purchase 

In der Purchase-Phase entscheidet sich der potenzielle Kunde für ein Angebot. Du hast also das richtige Futterprodukt gefunden und entscheidest Dich das Angebot zu kaufen.

  1. After Sale 

Nach dem getätigten Kauf macht der Kunde erste Erfahrungen mit Produkt und Service der Marke. Ist das Produkt und auch der Service ansprechend und gut, geht es direkt über zur nächsten Phase.

  1. Loyalty 

Loyalität – was wünscht man sich mehr? Der Kunde ist nun sicher die richtige Entscheidung getroffen zu haben, ist offen für weitere Produkte und wird selbst zum Promoter. Wenn Du mit Deiner Entscheidung zufrieden bist, wirst Du das neue Futter mit Sicherheit auch an Freunde und Bekannte empfehlen, spätestens dann, wenn diese ähnliche Probleme mit ihren Hunden haben, wie Du sie hattest.

Die Phasen und auch das Beispiel verdeutlichen eine mögliche Customer Journey eines Hundebesitzers. Bist Du in der Rolle der Futtermarke, sollte Dir das Anliegen Deiner Kunden in jedem einzelnen Step am Herzen liegen. Ist ist nun fast selbsterklärend, dass jede einzelne Phase auch unterschiedliche Content Maßnahmen bedarf. Angefangen zu allgemeinen Informationen und Ratgebern bis hin zu detaillierten Produktbeschreibungen und nachhaltigen Kundenbindungsmaßnahmen über Newsletter und Co. 

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Psychologische Erkenntnisse im Content Marketing

Marketing, ganz egal ob online oder offline kann als eine Art kommunikative Brücke zwischen Unternehmen, Marke oder Produkt und dem Verbraucher oder Zielkunden verstanden werden. Diese Grundeigenschaft bildet gleichzeitig auch die Basis für psychologische Erkenntnisse und hilfreiche Trigger.

Webpsychologie – wirksamer Lösungsansatz oder eindrucksvoller Hokuspokus?

Nach einigen Recherchen begegnete mir ein Themengebiet, das ich so bisher noch nicht kannte: „Web Psychology“. Aber ist es wirklich ethisch und moralisch korrekt die menschliche Psychologie für Marketingmaßnahmen zu nutzen? Und wenn ja, kann Webpsychologie helfen die Reizüberflutung zu stoppen? Oder ist dieser Bereich nur ein weiterer verzweifelter Ansatz einer schwer realisierbaren Lösung?

Mehr zum Thema Webpsychologie

Menschen sind in diesen Zeiten tagtäglich einer unglaublichen Vielzahl an Informationen ausgesetzt. Kein Wunder also, dass wir uns im Zeitalter der Reizüberflutung (auch bekannt unter Information Overload) befinden. 

Dieser Information Overload veranlasst das Sinken unserer Aufmerksamkeitsspanne. Einige Wissenschaftler sprechen zynisch von der Generation Goldfisch, da die menschliche Aufmerksamkeitsspanne aufgrund der täglichen Überdosis an Informationen unter der eines Goldfisches liegt. 

Ziel eines jeden Unternehmers ist es deshalb, die geringe Aufmerksamkeit der Zielgruppe für sich zu gewinnen. Psychologische Kniffe und Trigger, machen genau das möglich.

Content Marketing Psychologie – so überwältigst Du den „Information Overload“!

Im Zeitalter der Informationsüberflutung befinden wir uns auf der ständigen Suche nach neuen Strategien, die es uns ermöglichen, zielgerichtete Werbung im Kopf der Konsumenten zu verankern. Wir wollen es schaffen, in den hart umkämpften Märkten aus der Masse hervorzustechen und unsere Zielgruppe mit unseren Produkten und Dienstleistungen zu begeistern. Ein ehrgeiziges Ziel vor dem Hintergrund der Zahlen, die uns Studien und Erkenntnisse der letzten Jahre liefern. Im Grunde haben wir nur zwei Möglichkeiten das Ziel zu verfolgen. Mehr dazu hier!

Mehr zum Thema Information Overload umgehen

Arbeiten im Content Marketing – Qualifikation und Jobs

Content Marketing Manager zu sein, ist cool! Nicht nur weil das Thema aktuell – oder besser gesagt immer noch – einen solchen Hype erfährt. Vielmehr ist es cool weil Du alles tun kannst, vieles verändern kannst und kein Tag gleich ist, auch wenn Du immer nur mit den selben Content Formaten arbeiten solltest.

Die Arbeit im Content Marketing verbindet analytische Fähigkeiten mit kreativen Denk und Inspiration Prozessen. Ziel ist es, den Kunden tief im inneren zu treffen, zu emotionalisieren oder zumindest einmal kurz anzusprechen. Und das über eine Vielzahl an Kanälen, über unterschiedliche Formate und ständig neuen Möglichkeiten. Die Arbeit ist spannend, abwechslungsreich und Vielseitig und somit bestens geeignet für spezialisierte Allrounder.

Wie Du Content Marketing Manager wirst?

Den Beruf an sich gibt es noch nicht so viele Jahre, aber mittlerweile solltest Du sogar Content Marketing zumindest in einigen Spezialisierungen an verschiedenen Unis und Privaten Hochschulen finden können. 

Um Im Content Marketing gut zu sein, ist ein direktes Online Marketing Studium mit entsprechender Spezialisierung zwar von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig. 

Genauso erfolgreich kannst Du sein, wenn Du Publizistik, Journalismus, Marketing, Kommunikationswissenschaften, Grafik und Kommunikationsdesign oder Wirtschaftspsychologie studierst. 

Die Disziplin Content Marketing ist unglaublich vielfältig und am besten wirst du, wenn Du es einfach tust, deshalb ist es auch nicht ganz so wichtig, was Du lernst oder zu Deinem Studienschwerpunkt machst. Am ende musst Du ein Gespür für Menschen und User haben, um einwandfrei im Content Marketing arbeiten zu können.

Tipps und Tricks zur Themenfindung im Content Marketing

Guter Content kostet Zeit und Geld – aber vor allem Zeit. Die meiste Zeit fließt dabei nicht in die tatsächliche Umsetzung und Erstellung, sondern in die Planung und Konzeption einzelner Contentstücke. Das bedeutet: Analysen, Recherchen, Ideenentwicklung, Recherchen und nochmal Recherchen. Brauchbare Inspiration zu finden, um daraus geeignete Ideen zu entwickeln, ist leider nicht immer ganz einfach. Deshalb möchten wir Dir hier ein paar kleine Hilfsmittel an die Hand geben.

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✅ Das gute alte Brainstorming

Natürlich brauchst Du nicht zwingend mit Tools und Online arbeiten, wenn Du Dich auf der Suche nach neuen Content Ideen für Dein Unternehmen befindest. Das gute alte Brainstorming ist da eine genau so hilfreiche Alternative. Setz Dich an einen ruhigen oder inspirierenden Ort und schreib einfach mal alles runter, was Dir zu dem Thema einfällt. Du kannst auch Kollegen oder Freunde fragen. Das erweitert die Liste ungemein, denn sie haben meist einen anderen Blick auf die Thematik, als Du.

Wenn Du mit der Zusammenstellung an Ideen fertig bist, versuche sie zu kategorisieren. Mit ein bisschen Glück hast Du jetzt Input für mehr als nur einen neuen Inhalt.

✅ Facebook, Pinterest, Xing und Co.

Auch soziale Medien können Dich bei der Findung geeigneter Content Themen hervorragend unterstützen. Stöber einfach mal durch und schau Dir an, was es alles zu Deinem Thema gibt. Du wirst ganz bestimmt fündig werden.

✅ termlabs – Brainstorming

Das Tool termlabs.io kann weitaus mehr als reine Keywordanalysen betreiben. Ich persönlich mag es sehr gern und nutze es regelmäßig, um neue Ideen zu gewinnen.

Über die Funktion “Brainstorming” gelangst Du zum Question Finder. Hier kannst Du ein beliebiges Keyword eingeben, beispielsweise “Lachyoga”. Die Funktion spuckt Dir alle zusammenhängenden Fragen, Nomen, Verben und Adjektive aus, die mit diesem Keyword in Verbindung stehen. 

Du findest also nicht nur genügend Inspiration, sondern gleichzeitig auch relevante und themenbezogene Fragestellungen und sparst Dir damit Zeit in Foren nach entsprechenden Themen zu suchen.

✅ Google doch mal

Falls Du auf die einfachste Lösung noch nicht gekommen bist, dann google doch mal nach verwandten Suchbegriffen oder auch nach Konkurrenten und schau Dir an, wie andere die Thematik aufgegriffen und umgesetzt haben. Du sollst natürlich nicht die Ideen der anderen kopieren, das bringt Dich wenig weiter. Aber vielleicht schöpft Du aus bereits erstellten Content neue oder bessere Ideen für die eigene Umsetzung.

 

Autor der Themenwelt

Vanessa Markowski

Vanessa Markowski arbeitet seit November 2017 als Content Marketing Managerin der ReachX GmbH und betreut Kunden bei der Planung und Erstellung von effektiven Content Maßnahmen. Zuvor absolvierte Sie Ihren Bachelor Abschluss in Wirtschaftspsychologie und Marketing Management an der Mainzer Hochschule EMS. Heute arbeitet Sie nebenbei als Dozentin im Kommunikations- und Marketing Bereich. Neben kommunikativen Fähigkeiten, hält Vanessa das psychologische Grundverständnis für unheimlich wichtig, wenn es um Marketing und Kommunikation jeglicher Art geht. Getreu dem Motto: “Menschen irgnorieren Content der Menschen ignoriert” ist Sie davon überzeugt, dass Content immer für den Nutzer und nicht für (Such-)Maschinen erstellt werden muss, um erfolgreich zu sein.

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Pillar Content: Anleitung in 7 leichten Schritten OMT Magazin

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360°-Content im Videomarketing OMT Magazin

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Content Marketing Prozess – Content Erstellung leicht gemacht! OMT Magazin

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Bezaubernd. Wie Du empathisch-emotionale Texte schreibst, die Deinen Kunden zum Kaufen (ver)führen OMT Magazin

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Podcasts zum Thema Content Marketing und mehr!

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Buchempfehlungen Content Marketing

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Think Content!

Content-Marketing ist eines der großen Zukunftsthemen der Branche, wenn es um überzeugende Online-Marketing-Strategien geht

Profitieren Sie von Expertenwissen aus erster Hand unserer Autorin und entwickeln Sie erfolgreiche Content-Strategien für Ihr Online-Unternehmen! Dieses Buch zeigt Ihnen, wie SieContent-Strategien für Webseiten erfolgreich planen und umsetzenund bietetzahlreiche Ideen und Anregungenfür effizientes Content-Marketing – mit Lösungenfür sowohl B2B als auch B2Cund nützlichen Tools. Ein umfangreicher Teil zum Schreibenhochwertiger Webtexteund wertvollen Best Practices für Webtexter machen das Buch zum Standardwerk in Sachen Content-Marketing. Das Buch ermöglicht Berufseinsteigern einen schnellen Zugang zur Thematik, Profis finden viele Impulse und Anregungen für die eigene Arbeit. 

Aus dem Inhalt:

  • Website-Content aus allen Blickwinkeln
  • Unterschiedliche Content-Arten
  • Zielgruppen relevante Content-Ideen
  • Content-Marketing-Aktionen aus der Praxis
  • Die richtige Content-Strategie
  • Launch- und Relaunch-Projekte
  • Zielgerichteter Auf- und Ausbau von Web-Inhalten
  • Content im Tagesgeschäft organisieren
  • Gute Texte erstellen – Usability und Design
  • Das Handwerk des Webtextens
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Content Marketing

  • Kundengruppen und -bedürfnisse durch gezielte Analyse der Kundendaten identifizieren
  • Customer Lifetime Value, Qualität, Rentabilität und Aktivität Ihrer Kunden effizient analysieren und bewerten
  • Konkrete Maßnahmen und Kampagnen zur Kunden-Wertsteigerung ableiten: Kunden (re-)aktivieren und aktiv halten

Ziel des Customer Relationship Managements ist es, den Wert der Kunden über den gesamten Lebenszyklus der Geschäftsbeziehung besser auszuschöpfen, um langfristiges und nachhaltiges Wachstum zu erreichen. Dafür müssen Sie Ihre Kunden und deren Bedarf kennen.

Um Ihre Kunden besser kennen zu lernen, haben Sie als Betreiber einer Website oder eines Online-Shops unzählige Daten zur Verfügung Stichwort Big Data. Häufig fehlt aber das Know-how, aus diesen enormen Datenmengen die relevanten herauszufiltern und dann die richtigen Schlüsse und Handlungen daraus abzuleiten, um am Ende Ihren Kunden die passenden Produkte und Services zur richtigen Zeit anzubieten und so ihren Wert für das Unternehmen langfristig zu steigern.

Die Autorin erläutert praxisnah und pragmatisch, wie Sie sich Schritt für Schritt an Ihre Datenbasis heranwagen können und so Ihre Kunden von Analyse zu Analyse besser verstehen lernen.

In Teil I erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Daten, die im Unternehmen potenziell vorliegen, und lernen, wann es sinnvoll ist, weitere Daten über Ihre Kunden zu erheben.

In Teil II erfahren Sie, wie man durch strukturierte Datenanalyse und mittels der richtigen Thesen in kurzer Zeit aus der einen Kundengesamtheit einzelne sinnvolle Kundensegmente identifiziert, die ähnliche Kaufverhaltensweisen und Bedürfnisse aufweisen. Es werden außerdem sämtliche Analysen behandelt, die den Status Quo Ihres Unternehmens aus CRM-Sicht darstellen und Ihnen damit die für Sie entscheidenden Handlungsempfehlungen aufzeigen. Konkret geht es u.a. um Kohorten- und Sortimentsanalysen, die Bewertung und Berechnung der Kundenqualität sowie das Churn Management.

In Teil III erläutert die Autorin, wie Sie für die jeweiligen Kundensegmente die richtigen Maßnahmen und Kampagnen ableiten und durch effektives Testing kontinuierlich verbessern. Sie erfahren, wie Sie die identifizierten Kundengruppen durch intelligentes E-Mail-Marketing individuell ansprechen, um so den Wert jeder Gruppe gezielt zu steigern. Dabei geht es unter anderem darum, Kunden zu aktivieren bzw. zu reaktivieren, ihre Abwanderung zu verhindern und Weiterempfehlungen zu fördern.

In Teil IV geht die Autorin darauf ein, worauf es im CRM-Alltag ankommt. Sie beschreibt die richtige Herangehensweise für eine erfolgreiche Umsetzung des CRMs im Unternehmen, macht auf die größten Fehler aufmerksam, die es zu vermeiden gilt, und gibt einen Überblick über notwendige personelle Ressourcen.

Mit diesem Buch haben Sie einen praxisnahen Leitfaden an der Hand, um ein effektives CRM in Ihrem Unternehmen einzuführen und auszubauen.

Aus dem Inhalt:

    Teil I: Einführung

  • Bestandsaufnahme der verfügbaren Daten
  • Kundenverhalten 3.0
  • Möglichkeiten der Datenerhebung
  • Voraussetzungen für einen effizienten E-Mail-Versand im CRM
    Teil II: Daten analysieren

  • Kundengruppen identifizieren
  • Kundenbindung, -rentabilität, -lebenszeit und Sortimentsstruktur untersuchen
  • Kohortenanalysen
  • Berechnung der Kundenqualität: RFM-Score, Margenbetrachtung, Customer Lifetime Value
  • Cross Analytics
  • Churn Management
  • Online-Umfragen
    Teil III: Maßnahmen ableiten

  • CRM-Roadmap
  • Prioritäten festlegen
  • Hilfestellungen zum effizienten Testen
  • Intelligentes E-Mail-Marketing für die jeweiligen Kundengruppen
  • Kunden (re-)aktivieren und (aktiv)
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Unsere Expertentipps zum Thema Content Marketing

Vanessa Markowski

Content Marketing Expertin bei der ReachX GmbH

Guter Content ist das Herz des Marketings. Für mich hat das einen ganz einfachen Grund: ohne Inhalte kann Marketing weder Aufmerksamkeit noch Begeisterung erzeugen.

Aber nicht jeder Inhalt ist als „guter Content“ zu bewerten.
Guter Content polarisiert und  zieht die User in seinen Bann. Guter Content wird geliket, geteilt und geklickt.
Die wichtigste Anforderung dabei: Der Content muss direkt ins Schwarze treffen!

Schon Peter Drucker sagte „Marketing heißt, das ganze Geschäft mit den Augen des Kunden zu sehen.“ Diese Aussage trifft es auch heute, in unserer digitalen Welt auf den Punkt – (Content) Marketing muss immer das Bedürfnis der Zielgruppe erkennen, um echten einen Nutzen stiften zu können.
Die Zielgruppe bestimmt letztendlich das Maß aller Dinge – welcher Inhalt wird in welchem Format auf welchem Kanal zu welcher Zeit publiziert wird.
Mein Tipp: Nimm Dir Zeit und beschäftige Dich mit Deiner Zielgruppe, bevor Du in den Content Prozess stürzt und versuchst irgendwie die Loyalität und Begeisterung Deiner Zielgruppe zu gewinnen.

Nachdem Du alles rund um Deine Zielgruppe weißt, nimm Dir die Zeit für jeden einzelnen Schritt im Content Prozess. Mit der Ressource Zeit stehst Du hinsichtlich der Content Produktion und Publikation immer auf der sicheren Seite wirklich sinnvollen und guten Content mit echten Mehrwert zu entwickeln.

Helen Schrader

SEO Manager Galeria Kaufhof GmbH

Agile Workflows für zeitnahe Content-Distribution

Die immer komplexeren Google Algorithmen, die semantischen Fähigkeiten sowie die ständige Verfügbarkeit des Internets führen dazu, dass Informationen sofort zur Verfügung stehen können und aus Nutzersicht auch müssen. Neben den eher technischen Voraussetzungen, wie Ladezeiten, Informationsarchitektur und internen Verlinkungen ist es vor allem die Aktualität von Content, die zum Erfolg einer Seite beitragen kann.

Was macht Content Marketing agil?

Zwischen langfristiger Planung wie Redaktionsplänen, Quartalsplänen und Jahreszielen ist es daher wichtig, dass nicht nur das von Simon Sinek vielzitierte „Why“ der Kunden bekannt ist, sondern vor allem das „When“ und idealerweise das „Where“ umgesetzt wird.
Gerade Multichannel Anbieter müssen sich gegen eine vielschichtige Konkurrenz behaupten, die es nötig macht sich möglichst aktuell in der Kommunikation zu sein. Der Erscheinungstermin der Inhalte ist für den Erfolg weitaus wichtiger als der vermeintlich finale Content. Eine am Ende perfekte Content Kreation nutzt niemandem etwas, wenn sie zu spät an den Kunden ausgeliefert wird.

Zwar werden Schlagworte wie „agiles Content Marketing“, „MVP“ oder „agiles Produktmanagement“ momentan überproportional genutzt, doch ein wirkliches Verständnis für diese Themen liegt noch in weiter Ferne. Wann haben Sie zum letzten Mal einen aktuellen oder gar aufkommenden Trend in der Vermarktung aufgegriffen? – Eine wirklich agile Umsetzung findet nur in den seltensten Fällen statt. Entweder wird ein vermeintlich finales Produkt am Ende einer längeren Entstehungsphase ausgeliefert oder aber die wichtigen Schritte wie Testing und inkrementelle Weiterentwicklung werden beim selbsternannten MVP durch ein Fehlen von Content KPIs vernachlässigt. Ergebnis ist eine behäbige Content Produktion und das Verpassen von Deadlines oder ein halbgares Produkt, welches nicht weiterentwickelt wird, da hierzu die Weitsicht fehlt.

Antizipieren statt reagieren

Google Trends, der Keyword Planer und Tools wie Sistrix, Searchmetrics oder Answer the Public geben Ideen, wie man es schaffen kann viele Arten von Content zu erstellen, der einem Kunden zeigt was dieser haben möchte, bevor er es selbst vielleicht weiß. Verbunden mit einer Portion Neugier und Motivation bei der Umsetzung ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten innerhalb der Content-Planung, Erstellung und der folgenden Distribution. – Ein nebenbei vielfach unterschätzter und vergessener Teilbereich im Content MARKETING!

Idealerweise beschäftigt man sich nämlich schon vor und während der Produktion von Inhalten mit dem Seeding, der Verteilung, ebendieser. Wo liegt schließlich der Sinn des Content Produktes, wenn man sich nicht schon vorher überlegt für wen und wann der Inhalt interessant sein wird?

Wissen wonach gesucht (werden) wird

Das agile Content Marketing setzt sich aus mehreren Teilbereichen zusammen, die je nach Priorität und Umsatzpotenzial in Länge und Umfang variieren können:

  • Recherche & Trends: Welche Trends lassen sich erkennen, welche aufstrebenden Marken gibt es oder welcher Kollege hat „den neuen Trend“ im Urlaub entdeckt, die sich auf das Sortiment übertragen lassen?
  • Konzeption & Aufgabenverteilung: Welche Ziele/KPIs sollen erreicht werden? Gibt es Experten im Team, die ein Faible für das Thema haben? Wie sehen die nächsten Schritte aus?
  • MVP: Was ist das minimale Produkt, welches veröffentlicht werden kann? Was muss mindestens gegeben sein, damit ein Grundrauschen erzeugt werden kann, dass wiederum in die KPIs einzahlt? Wie wird der Inhalt beworben & wann?
  • Next Steps: Welche Entwicklungsschritte des MVP können anschließend kommen und für steigende Nutzerzahlen, Performance und Freshness sorgen, damit auch gleichzeitig wiederkehrende Besucher abgeholt werden? Verbesserung der Bewerbung!
  • Analyse & Prozessverbesserung: Wie schnell wurden die KPIs erreicht? Welchen Einfluss hatten die vermeintlichen Verbesserungen des MVP auf die Nutzersignale? Wann war der Peak der Interaktionen, des Abverkaufes, usw.? Welche Kanäle haben die meisten/besten/längsten Besucher gebracht?

Best Practices wiederholen & Wissensaustausch fördern

Befolgt man diese Punkte, ergibt sich eine schrittweise Verbesserung des Content Marketings. Die einzelnen Prozessschritte können jederzeit angepasst, wiederholt und somit verbessert werden. Das Monitoring der wichtigsten – aber variabel auf ein Produkt einsetzbaren – KPIs sorgt für eine Vergleichbarkeit unterschiedlicher Content Formen und Aktionen.

Nutzersignale können sehr früh mit dem MVP aufgefangen und analysiert werden, was zu einer stetigen Verbesserung der Prozesse führt und gleichzeitig bekommen die Beteiligten schnelles und ungeschöntes Feedback vom Kunden selbst auf das reagiert werden kann.

Zudem fördert diese Vorgehensweise gerade in großen Unternehmen den Austausch der Bereiche untereinander. So kann Google Trends in der Regel fast genauso gut den neuen Trend vorhersagen wie der Sales Manager, der Einkäufer oder der Produktverantwortliche. Schafft man es dann noch die anschließenden Bereiche zu verzahnen, sind Einkauf, Erstellung und Distribution schon bei der Ideenfindung mit im Boot und somit persönlich am Erfolg des eigentlichen Content Marketing Produktes interessiert. Ein Gewinn für alle Bereiche.

Nick Wassong

Performance Marketing Manager SEO & Analytics bei der HDI Vertriebs AG

Content-Management: 5 Tipps für Deinen SEO-Erfolg

Die letzten Google Updates wie z. B. Fred zeigen, dass für Google der Nutzer und seine Interaktion mit der Website im Fokus stehen und die Qualität der Inhalte immer besser gelesen und bewertet werden können. Obwohl das Thema Content bzw. holistischer Content schon seit Jahren bekannt ist und das nicht nur bei SEO-Experten, haben viele Websites Schwierigkeiten Inhalte sauber auszusteuern und die Nutzerintention zu befriedigen. Häufig ist Content unkontrolliert gewachsen, es befinden sich kaum sinnvolle Inhalte auf der Website oder Inhalte wie Pressemitteilungen und Blogartikel blockieren wichtige Keywords.

Das bedeutet, dass neben technischen Aspekten wie der Ladezeit, HTTPS Verschlüsselung etc., die inhaltlichen Aspekte und guter Content, der einen Mehrwert für den Nutzer bietet, zentral für den SEO-Erfolg sind. Die folgenden fünf Tipps sollen Dir dabei helfen Deinen Content effizienter zu steuern:

Tipp 1: Verschaffe Dir einen Überblick und miste aus!

Google crawlt täglich in der Regel nur einen Teil der Website, da die Ressourcen begrenzt sind. Ziel sollte es also sein die Seiten herauszufiltern, die dem Nutzer einen Mehrwert bieten und Duplicate- und Thin-Content-Seiten auszumisten. Mithilfe einiger Tools kannst Du einen umfangreichen Content-Audit erstellen, indem Du beispielsweise einen Crawl mit dem Screaming Frog machst und diese Daten mit den Daten aus Google Analytics und der Google Search Console in einem Excel-Tabellenblatt kombinierst. So lässt sich effektiv identifizieren, welche Inhalte auf der Website vorhanden sind, welche gut performen, welche schlecht optimiert sind, welche gelöscht werden können, welche schlecht verlinkt sind etc.

 Tipp 2: Analysiere Keywords & Rankings & identifiziere den relevanten Content!

Steckt Energie und Zeit in eure Keyword-Analysen und baut euch Keyword-Cluster entlang der einzelnen Customer Journey Phasen Awarness, Consideration und Decision auf, um für den Nutzer in der organischen Suche auffindbar zu werden.

  • Awareness – Der Nutzer sucht zunächst oberflächlich nach Problemlösungen. Der Content auf der Website sollte übersichtlich, glaubwürdig und hochwertig sein z.B. Statistiken, Whitepapers etc.
  • Consideration – Der Wunsch des Nutzers wird spezifischer und es wird detaillierter recherchiert und verglichen. Der Content auf der Website sollte beispielsweise Lösungsvorschläge anbieten und detailliert informieren.
  • Decision – Der Nutzer legt sich auf ein Produkt fest und sucht zur Absicherung der Entscheidung nach weiteren Details. Der Content auf der Website sollte beispielsweise Kontaktinformationen, Produktvergleiche und Detailinformationen zum Produkt enthalten.

Vergleiche die relevanten Keywords mit den aktuellen Rankings und entwickele ein Zielbild, welches Keyword zu welcher Seite ranken soll. Beispielsweise kann es vorkommen, dass Informationsseiten für Keywords ranken, die transaktional sind und für die eher eine Landingpage ranken sollte.

Tipp 3: Verpasse bestehenden Inhalten einen neuen Anstrich!

Wenn bei einer Seite Ist-Zustand und Zielbild nicht übereinstimmen und diese beispielweise für ein falsches Keyword rankt, muss der Content so angepasst werden, dass die Seite korrekt rankt. Neben dem Inhalt ist es darüber hinaus wichtig, die interne Verlinkung anzupassen und möglichst gezielt, die gleichen Anchortexte zu verwenden.

 Tipp 4: Finde neue Potentiale und erstelle neue Inhalte!

Wenn es für wichtige Keywords noch keine Inhalte gibt, sollten Inhalte erstellt werden. Häufig gibt es insbesondere bei großen Unternehmen Pressemitteilungen oder Print-Artikel, die für den Nutzer interessant sind und für die Website nur optimiert werden müssen. Wichtig ist bei der Erstellung von neuem Content, dass die Intention der Nutzer berücksichtigt wird und das Keyword-Cluster Beachtung findet.

Tipp 5: Messen, analysieren und optimieren

Content ist eine Investition, wie jede andere Optimierung, Kampagne oder Strategie auch. Aus diesem Grund ist es wichtig, KPIs zu definieren und den ROI für die Inhalte zu bestimmen. Auf communicateandsell.de werden beispielsweise die folgenden vier Schritte zur Berechnung des Content Marketing-ROIs vorgestellt:

  • Festlegen für welche Content Marketing Maßnahme, welcher ROI definiert werden soll, z. B. ROI für Blog-Posts
  • Messbares Ziel dem jeweiligen Content zuordnen, z. B. Erhöhung des Traffics, Erhöhung der Conversions, Erhöhung der Leads
  • Pro Ziel KPIs festlegen, um den Zielerreichungsgrad zu messen, z. B. Ziel: Erhöhung der Leads => KPIs: Anzahl der Newsletter-Anmeldungen, Anzahl der Downloads (gegen Mailadresse)
  • Kosten pro Format kalkulieren, z. B. Kosten für das CMS, Menpower pro Artikel etc.

Des Weiteren ist es wichtig, die eignen Keywords regelmäßig zu überprüfen. Eine Möglichkeit ist es wichtige Keywords im Sistrix Optimizer anzulegen, individuelle Projektsichtbarkeiten zu erstellen und zu prüfen, wie sich die einzelnen Themen und Rankings entwickeln und ob die richtige Seite für das richtige Keyword rankt.

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