Content Marketing einfach erklärt! Definition, Webinare & Expertentipps

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Content Marketing

Herzlich willkommen in der Themenwelt Content Marketing. Unabhängig davon, ob Du ganz neu in der Welt des Content Marketings bist oder bereits ein Experte in Deinem Fachgebiet, hier findest Du alle wichtigen Informationen, hilfreiche Tipps, sowie klare Handlungsempfehlungen und Strategieansätze.

Zudem haben wir Dir  eine große Auswahl an Webinaren, Podcasts & Co. bereitgestellt.
Wir begleiten sich somit auf Deiner Reise, durch das Content Marketing. Viel Spaß beim Lesen!

Content Marketing Webinare

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Inhaltsverzeichnis Beginner

  1. Was ist Content Marketing?
  2. Einordnung von Content Marketing (Schnittstellen)
  3. Vorteile und Herausforderungen von Content Marketing
  4. Welche Contentformate gibt es?
  5. Warum ist Content King?
  6. Welche Ziele verfolgt Content Marketing?
  7. Der Content Prozess
  8. Unsere Tool-Empfehlungen
  9. Die Erstellung eines Magazins
  10. Content Marketing Ziele und Kennzahlen

Inhaltsverzeichnis Expert

  1. Content Marketing im Wandel – Woran misst man guten Content heute?
  2. Unsere Tool-Empfehlungen
  3. Die Erstellung eines Magazins
  4. Content Marketing Ziele und Kennzahlen
  5. Content Marketing – Strategieansätze

Was ist Content Marketing? – Eine Definition

Content Marketing ist die Gestaltung und Erstellung relevanter Inhalte, die Deiner Zielgruppe einen informativen, beratenden oder unterhaltenden Mehrwert liefern. Der zielgruppenrelevante Mehrwert, den der erstellte Content bieten muss, steht bei dieser Marketing-Disziplin absolut im Vordergrund.

Das “Content Marketing Institut” definiert Content Marketing wie folgt:

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„Content-Marketing ist die Kreation und Verbreitung von relevantem, nützlichem Content, mit der Absicht, eine klar definierte Zielgruppe anzuziehen, zu begeistern und zum Handeln zu animieren – und so profitable Kundenbeziehungen aufzubauen.

Content Marketing informiert die Menschen und gibt ihnen kostenlosen Mehrwert. So wird Vertrauen und Sympathie zwischen einer Brand & Usern aufgebaut. Daraus resultiert im besten Fall, dass aus einem interessierten User irgendwann auch ein Kunde wird. Außerdem spielen die Faktoren Markenaufbau und Expertentum eine große Rolle.

Relevanz, Nützlichkeit & Entertainment stehen im Vordergrund –  das ganze soll für eine entsprechende Zielgruppe sein & nicht als Werbung empfunden werden.

Jeder kreierte Inhalt soll uns auf seine eigene Art informieren, beraten, belustigen oder aber ein gutes Gefühl vermitteln und letztendlich natürlich zum Kauf anregen!

Einordnung von Content Marketing (Schnittstellen)

Content Marketing ergibt sich aus der Schnittmenge von Search (SEO, SEA), der Brand (PR, Markenbild) und Social (Social Ads, Influencer Marketing, Social Engagement, etc.). Der Content formt die Marke und die Marke formt den Content, zudem liefern Inhalte die Rohbausteine für Social Ads, Influencer Marketing, etc. Im Folgenden erfährst Du mehr über die Schnittstellen:

Content Marketing und SEO

Das Verhältnis zwischen SEO und Content-Marketing ist ein ganz Besonderes, da für viele Kaufentscheidungen Suchmaschinen wie Google und Co. eine große Rolle spielen. Bei der Suchmaschinenoptimierung geht es darum, die Suchintention der Nutzer mit gutem Content zu treffen und diese über die SERPS (Search Engine Result Pages, auf deutsch: Suchmaschinenergebnisse) auf die eigene Webseite zu führen. Ein wichtiger Beitrag zur Suchmaschinenoptimierung liefert deshalb das Content Marketing.

Rein SEO-getriebene Texte, die pausenlos wichtige Keywords aneinanderreihen, sind von Google-Seite her nicht mehr gern gesehen, dies macht sich in einem negativen Ranking sichtbar. Es geht nun darum, gute und relevante Inhalte zu erstellen, die nach SEO-Kriterien angepasst und nachoptimiert werden. Daher solltest Du vor der Contenterstellung eine Analyse durchführen, die Dir Aufschluss über monatliche Suchvoluminas und Trends gibt. Nach der Erstellung zielgruppenrelevanter Inhalte bietet es sich zudem an, den Text durch Content-Marketing-Tools, etwa termlabs.io laufen zu lassen, die Aufschluss darüber geben, welche semantischen Keywords relevant sind.

SEO und Content Marketing sind zwar eigenständige Disziplinen, konvergieren allerdings in vielen Punkten. Denn SEO ohne Content bringt Dir genauso wenig wie Content ohne SEO, da Deine Inhalte dann nicht von Deiner Zielgruppe gefunden werden.

Content Marketing und SEA

Content besteht nicht bloß aus SEO-Inhalt und Webseitentexten, sondern aus allem, was dem Erfolg einer gezielten Kommunikationsstrategie dient und mit Content bei der Gewinnung der Wunschkunden hilft.

Dieses Rüstzeug ist auch in puncto SEA (Suchmaschinen Marketing) vonnöten. Hier müssen spezielle Landingpages erstellt werden, welche die größtmögliche Chance auf Leads und auf die Steigerung der Conversion Rate bieten. Überdies spielt die Snippet Optimierung im SEA eine große Rolle, da das Snippet der erste Touchpoint mit der Zielgruppe ist.

Content Marketing im Social Media

Auch vom Social Media Marketing lässt sich Content Marketing schwer trennen. Denn hier wird, wie auf der Website selbst, mit informierenden, beratenden und unterhaltsamen Beiträgen gearbeitet, die im Grunde dasselbe Ziel verfolgen: Die Bindung zwischen Usern und Website, Produkt, Leistung oder Unternehmensmarke über die Schaffung von attraktiven Inhalten. Bestenfalls soll diese Bindung Grundlage für eine enorme Traffic- und Conversion Rate Steigerung sein. Während im SEO und SEA mehr mit textlichen Content Formaten gearbeitet wird, spielen im Sektor Social Media visuelle und audiovisuelle Inhalte die erste Geige.

Content Marketing und Inbound Marketing

Hubspot, einer der bekanntesten CRM-Anbieter und Spezialist auf dem Gebiet Inbound Marketing, hat folgende Definition zum Thema Inbound zu bieten.

Es geht der Definition zufolge wieder um qualitative, nutzerrelevante Inhalte, die den Zielkunden auf Deine Website bringen. Dabei verfolgt Inbound Marketing noch weitere vertriebsorientierte Ansätze. Content Marketing und die zielorientierte Erstellung der Inhalte werden von abschlussorientierten Disziplinen wie der Conversion-Optimierung, CRM und Lead-Management genutzt, um an die Kontaktinformationen der Interessenten zu gelangen.

Content Marketing ist ein enorm wichtiger Bestandteil der ganzheitlichen Inbound Strategie. Denn Content Marketing bietet eine hervorragende Möglichkeit, die absatzorientierte Pull Strategie zu nutzen und darüber potenzielle Kunden anzuziehen, die dank wertiger Inhalte, wie beispielsweise E-Books oder Whitepaper, zu Kunden werden möchten.

In unserer “Content Marketing Bibel” findest Du auf 84 Seiten alles rund um das Thema Content Marketing – von den Grundlagen bis hin zum Expertenwissen:

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Content Marketing satt! Auf insgesamt 90 Seiten geben wir Dir mit diesem eBook einen Leitfaden an die Hand, der aus Dir einen veritablen Content Marketing Experten macht. ...

Details

Vorteile und Herausforderungen von Content Marketing

In dieser Infografik haben wir für Dich nochmals alle Vorteile und Herausforderungen von Content Marketing für einen genauen Überblick zusammengestellt:

 

Welche Content-Formate gibt es?

Content Marketing bietet die optimale Möglichkeit, Aufmerksamkeit und Reichweite in Suchmaschinen, wie Google und Co. merklich zu steigern.

Wir haben für Dich in dieser Infografik alle Content Formate aufgezeigt:

Mögliche Content Formate

Content ist nicht gleich Content – es gibt unzählige Arten, Formate und ganz besondere Variationen, die in Kombination für Aufmerksamkeit und Interesse der User sorgen.

Sinnvoll ist es, wenn Du nicht nur Deine Webseite, sondern auch weitere Kanäle, beispielsweise die sozialen Medien nutzt, um Deine Inhalte an den User zu bringen. Dabei muss der Content nicht zwangsläufig rein textlicher Natur sein.

Neben Text-Formaten bieten sich meist auch visuelle und audiovisuelle Formate an.

Abhängig von Deiner Zielgruppe und Deinen definierten Zielen, kannst Du eine Vielzahl an unterschiedlichen Content Formaten nutzen, um Deine Werbebotschaft an den User zu bringen. Du musst natürlich nicht jedes einzelne Format abdecken. Nutze nur das, was im Hinblick auf Deine Leistung oder Dein Produkt Sinn ergibt. Zudem empfiehlt es sich darauf zu achten, wo Deine Zielkunden im Internet die meiste Zeit verbringen.

Warum ist Content King?

Übersetzt bedeutet Content „Inhalt“ und Inhalte finden wir in unserer modernen Welt überall. Ganz egal, wohin wir schauen, sehen wir Plakate, Banner, Zeitschriften und TV-Werbespots. Schalten wir den Computer ein, geht es direkt weiter mit unzähligen Inhalten: schönen Bildern, aufklärenden Videos, spannende Whitepaper und beratenden Texten.

Dabei ist Content Marketing keineswegs eine neue Thematik in der Branche. Bereits vor mehr als 20 Jahren veröffentlichte Bill Gates ein Essay über die Wichtigkeit von Content auf Webseiten. Er beschrieb darin, dass User nur auf einer Webseite gehalten werden können, wenn diese relevante Informationen bietet und die Möglichkeit gibt, sich zu engagieren, und zwar weit über das hinaus, was die klassische Leserbriefseite einer Zeitschrift bietet.

Content ist omnipräsent, sowohl online als auch offline, und kommuniziert mit Menschen auf der ganzen Welt. Content ist eine allumfassende Kommunikationsstrategie – hochrelevant für jede Branche und jeden noch so kleinen Geschäftsbereich.

omt logo

„Content is King”

Bill Gates

Für jede Art von Business und unabhängig von der Branche bietet Content Marketing die Möglichkeit, interessante Inhalte mit zielgruppenrelevanten Mehrwert zu erstellen. Du solltest Dir darüber bewusst werden, dass Menschen, User und Kunden dank des digitalen Zeitalters weitestgehend informiert sind und sich tiefgründiges Fachwissen bei Bedarf selbst aneignen. Dementsprechend schwierig ist der Markenaufbau und die Gewinnung der Zielgruppe für Unternehmen, welche die eigene Zielgruppe mit platten Werbeversprechen in ihren Beiträgen behelligen.

Mit Content Marketing eröffnet sich Dir die Möglichkeit, mit Deiner Zielgruppe in die Kommunikation und Interaktion zu treten. Über die Erstellung informierender, beratender oder unterhaltsamer Inhalte kannst Du Kunden für Dich gewinnen und einfache User zu Fans Deiner Brand machen.

Welche Ziele verfolgt Content Marketing?

Interessante und relevante Inhalte zu schaffen, kann unterschiedliche Ziele verfolgen:

  • Kontaktaufbau und Neukundengewinnung
  • Steigerung von Reichweite und Bekanntheit (Markenaufbau)
  • Steigerung von Verkaufszahlen
  • Backlinks
  • Kundenpflege und Bindung

Abhängig von Deinem Ziel, solltest Du Dir Gedanken machen, mit welchem Content Du Deine User für Dich und Deine Marke begeistern kannst. Auch die Frage nach der Content Distribution, also auf welcher Plattform und um welche Uhrzeit Dein Content veröffentlicht werden sollte, stellt sich unweigerlich, wenn konkrete und zielführender Inhalte erstellt werden sollen.

Nicolas Sacotte im Gespräch mit Mario Jung im Rahmen unseres OMT-Podcasts über die Erreichung von Zielen im Content Marketing:


Content Marketing im Wandel – Woran misst man guten Content heute?

Content ist nicht gleich Content. Wenn Du Content Marketing wirklich für Dich nutzen möchtest, musst Du zunächst einmal verstehen, dass es im Bereich Online Marketing zuvorderst auf Qualität ankommt. Es geht darum, den Nutzern (Deinen Zielkunden) zu treffen und für Dich zu gewinnen. Das schaffst Du nur, wenn Dein Content etwas zu bieten hat, am besten mehr als die Inhalte Deiner Konkurrenz.

Im folgenden Video zeigt Dir  OMT-Gründer Mario Jung, was die größten Fehler im Content Marketing sind.

Um die Vorteile von Content Marketing für das eigene Unternehmen gewinnbringend zu nutzen, müssen dem Leser hochwertige Inhalte zur Verfügung gestellt werden. Guter Content muss für die Zielgruppe relevant sein und einen unschlagbaren sowie bestenfalls einzigartigen Mehrwert aufweisen. Bei schlechtem Content und unnötigen Texten auf Deiner Webseite springen Leser und potenzielle Kunden direkt wieder ab und wandern auf direktem Wege zur Konkurrenz.

Es ist nicht mehr möglich, Keywords wild auf Deiner Website zu platzieren. Google erkennt und schätzt gehaltvolle und qualitativ hochwertig aufbereitete Inhalte und das spiegelt sich in einem positiven Ranking wider. Achte in erster Linie darauf, dass Du ein Thema bestmöglich wiedergibst, hier gilt ganz klar: Qualität geht vor Quantität!

Im Folgenden erhältst Du einen Überblick über die verschiedenen Qualitätsmerkmale:

Inhaltliche Qualitätsmerkmale im Content Marketing

Die inhaltliche Qualität Deines Contents ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Zum Beispiel spielen hier die Relevanz der Themen und die Verständlichkeit der Texte eine große Rolle. Zudem spielt der Freshness Faktor eine große Rolle. Ganz nach dem Motto: Was nicht mehr aktuell ist, kann weg.

Achte außerdem darauf, Deine Content-Stücke regelmäßig zu überarbeiten. Eine Website benötigt regelmäßigen Content. Aktualität und damit das regelmäßige Pflegen der Inhalte einer Website sind wesentliche Rankingfaktoren für Google. Durch neue Inhalte und das Überarbeiteten bestehender Inhalte signalisieren wir Google, dass wir uns stets auf dem neuesten Stand halten. Die Einhaltung von Rechtschreib- sowie Syntaxregeln versteht sich hierbei von selbst.

Suchmaschinenoptimierte Qualitätsmerkmale

Aber auch die Rankingfaktoren im SEO sind bei der Erstellung qualitativ hochwertiger Inhalte zu beachten. Denn ohne SEO wird Dein Content vermutlich nicht von Deinen Usern gefunden werden, außer Du hast eine so gute Reputation, dass Deine Zielgruppe immer direkt auf Deiner Webseite nach Inhalten aller Art sucht.

Qualitätsmerkmale von Layout und Design für UX

Vor dem Hintergrund der Usability, die Unternehmer und Marketer unbedingt im Blick haben sollten, bieten auch das Seitenlayout und das Webseiten Design einige Möglichkeiten, die Qualität des Contents optisch zu unterstützen. Hierbei geht es vor allem um Zeilenabstände, unterstützenden Content und den “Weißraum”.

Welche Faktoren das Content Design weiter beeinflussen und wie Du maßgeblich die Verweildauer steigern kannst, zeigt Dir Robert Weller in seinem Webinar:

Content Design Tricks zur Steigerung der Conversion Rate
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Content Design Tricks zur Steigerung der Conversion Rate — Robert Weller

Klare Marketingziele und andere strategische Grundlagen wie die Definition der Zielgruppe gehören inzwischen zum Standard. Doch auch die darauf basierende, gezielte Konzeption und Gestaltung des Contents ist erfolgskri...

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Der Content Prozess

Wer Content Marketing als Instrument zur Verfolgung seiner Ziele und zur Kommunikation mit potenziellen Kunden und bestehenden Kunden nutzen möchte, sollte einen klaren Prozess auf die Beine stellen. Je besser Du den Prozess in Deinem Unternehmen integrierst, umso effizienter wirst Du Deine Ressourcen nutzen können.

Mittels dieser Grafik wollen wir Dir den Content Erstellungsprozess nochmals verdeutlichen:

Content Marketing Prozess

Der Content Marketing Prozess sollte für jedes Business und Vorhaben individuell aufgesetzt und angepasst werden. Der grobe Prozess-Ablauf dient dabei lediglich zur Orientierung.

Der Content Marketing Prozess dient vor allem der effizienten Entwicklung und Erstellung von Inhalten und sorgt außerdem für einen guten Überblick über den bisher erstellten Content und die Kampagnen Deiner Website.

Der Prozess kann individuell aufgesetzt werden, lässt sich allgemein aber in 5 Schritte unterteilen:

  • Analyse
  • Konzeption
  • Produktion
  • Distribution
  • Evaluation

Allein das Erstellen von Content reicht für Erfolg und das Ausschöpfen des gesamten Potenzials nicht aus. Der Content muss auch gemessen werden, um ihn im nächsten Schritt optimieren zu können.

Die Analyse

Analysen und Recherchen stehen im ersten Step des Content Marketing Prozesses ganz oben auf der Agenda. Bevor Du beginnen kannst, Content zu produzieren, um damit Deine Ziele zu verfolgen, musst Du wissen, welche Art von Content Du auf welcher Plattform erstellen möchtest. Hier geht es um Themenfindung, Zielgruppenrelevanz, Suchintentionen und das Sammeln neuer Ideen.

Die Konzeption

Jetzt geht es über zum kreativen Teil der Content Erstellung: Die Phase der Konzeption. Hast Du Dir dank ausgiebiger Recherche und Analysearbeit Deine Grundideen zusammengestellt, fängst Du jetzt an diese weiter auszubauen. Deshalb wird dieser Teil des Prozesses auch als “Herzstück” verstanden, denn mit der Konzeption steht und fällt die Qualität Deiner Inhalte.

Die Produktion

Jetzt kommt es erst zur tatsächlichen Content Erstellung. Eine Frage, die sich spätestens jetzt stellt: soll der Content von externen oder internen Schreibern erstellt werden? Je nachdem, um welche Art von Content es sich hier handelt, ist es ggf. ratsam den kleineren Teil intern zu produzieren und aufwendigere Contentstücke extern in Auftrag zu geben. Hierbei hängt es natürlich auch davon ab, wie ein Unternehmen aufgebaut ist.

Die Distribution

Auf welchem Kanal triffst Du auf Deine Zielgruppe? Die fertigen Inhalte im gewünschten Format können in der Distributionsphase auf passenden Kanälen ausgespielt werden.
Solltest Du gleich mehrere Inhalte in unterschiedlichen Formaten erstellen wollen, empfiehlt es sich einen konkreten Redaktionsplan anzufertigen. So hast Du alles fein säuberlich auf einen Blick.

Die Evaluation

Die Bewertungs- oder Evaluationsphase dient dazu, die produzierten Inhalte im Nachgang zu bewerten. Helfen sie Dir, Deine definierten Ziele zu erreichen, kann es weitergehen. Sind die Zahlen nach einiger Zeit immer noch nicht so, wie gewünscht, solltest Du das entsprechende Contentstück noch einmal überdenken und nachoptimieren.

Content Marketing Prozess – Content Erstellung leicht gemacht!

Content Marketing zu nutzen, erweist sich in unserer digitalen Welt als sinnvoll – vielleicht sogar als unumgänglich. Das ist den meisten Unternehmern und Businesstreibenden von heute bewusst. Die Schwierigkeit von Content Marketing liegt demnach weniger in der Frage, ob Content Marketing im eigenen Unternehmen angegangen werden soll. Vielmehr geht es um das WIE. Wie wird guter Content erstellt? An welchem Vorgehen kannst Du Dich orientieren, um Deine Zielgruppe gezielt anzusprechen und gleichzeitig effizient und übersichtlich zu arbeiten? Mehr dazu in diesem Artikel!

Zum Content Marketing Prozess

Unsere Tool-Empfehlungen

Content Marketing ist ein unglaublich facettenreiches, spannendes und vielfältiges Thema und wer es ganz durchsteigen will, sollte Zeit einplanen. Um so besser ist es, dass viele Tools bei der gezielten Arbeit im Content Marketing helfen können. Ebenso vielfältig wie das Themengebiet selbst ist auch die Spanne der unterschiedlichen Content Marketing Tools. Es gibt Tools zur Analyse, zur Ideen- und Themenfindung, zur Erstellung der Inhalte und viele weitere. Wir haben für Dich 124 Tools aufgelistet und nach Themenbereichen sortiert.


Die Erstellung eines Magazins

Durch Content mit Mehrwert wird Deine Zielgruppe bedürfnisorientiert angesprochen, was wiederum zu einer höheren Brand Awareness führt. Wenn wir unser Publikum langfristig mit relevanten Inhalten versorgen, steigern wir unsere Glaubwürdigkeit und gewinnen das Vertrauen potenzieller Kunden.

Die Vorteile eines Magazins in der Übersicht

  •   Höheres Content-Volumen
  •   bessere User Experience
  •   langfristiger Mehrwert
  •   effektiver Markenaufbau
  •   steigender Traffic
  •   mehr Leads
  •   Vertrauensaufbau
  •   Kommunikation & Interaktion mit der Zielgruppe

Die Wahrscheinlichkeit mit stark umkämpften transaktionalen Keywords (Erklärung: Bei dem Suchprozess von Nutzern im Internet wird zwischen informationalen, transaktionalen und navigationalen Suchanfragen differenziert. Bei der transaktionalen Suche steht hinter der Suchanfrage der Nutzer eine explizite Transaktion. Dies kann beispielsweise der Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung sein) auf den ersten Ergebnisseiten von Google zu ranken, ist zu Beginn relativ gering oder sehr teuer. Du solltest also so viele Keywords (vor allem auch informelle) abdecken, um die Brand langfristig zu stärken und Google zu signalisieren, dass Dein Content aktuell, informativ und hohen Mehrwert für den User hat! 

Will man die Suchmaschinenoptimierung stärken durch Magazinbeiträge, benötigt man eine hohe Frequenz an neuen Artikeln. Dies kann je nach Branche variieren, hier sollte recherchiert werden, wie hoch die Anzahl der produktunabhängigen Beiträge bei der Konkurrenz ist. 

Aber was genau kostet gutes Content Marketing? Das beantwortet Dir Mario Jung:

Tipps und Tricks zur relevanten Themenfindung für Dein Magazin

Guter Content kostet Zeit und Geld, ist aber sehr nützlich, beispielsweise zum Markenaufbau. Die meiste Zeit fließt dabei nicht in die tatsächliche Umsetzung und Erstellung, sondern in die Planung und Konzeption einzelner Contentstücke. Das bedeutet: Analysen, Recherchen, Ideenentwicklung, Recherchen und nochmal Recherchen. Brauchbare Inspiration zu finden, um daraus geeignete Ideen für Contentstücke und Kampagnen zu entwickeln, ist leider nicht immer ganz einfach. Deshalb möchten wir Dir hier ein paar kleine Hilfsmittel an die Hand geben.

Im Webinar zeigt Dir Sarah-Yasmin Fließ zusätzlich, wie Du spannende Inhalte auch in langweiligen Branchen produzieren kannst:

Langweilige Branche So findest du trotzdem spannenden Content
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Langweilige Branche So findest du trotzdem spannenden Content — Sarah-Yasmin Fließ

Content-Ideen für den neuesten Sportwagen oder die angesagtesten Kosmetikprodukte kann jeder haben! Doch wer kümmert sich um die Content-Mauerblümchen, die trockenen und langweiligen Branchen, irgendwo zwischen...

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✅ Das gute alte Brainstorming
Natürlich brauchst Du nicht zwingend mit Tools und Online arbeiten, wenn Du Dich auf der Suche nach neuen Content Ideen für Dein Unternehmen befindest. Das gute alte Brainstorming stellt eine ebenso hilfreiche Alternative dar. Setz Dich an einen ruhigen oder inspirierenden Ort und schreibe einfach alles runter, was Dir zu bestimmten Themen und Begriffen einfällt. Du kannst auch Kollegen oder Freunde fragen. Das erweitert die Liste ungemein, denn sie haben meist einen anderen Blick auf die Thematik als Du.

Social Media
Auch Social Media kann Dich bei der Findung geeigneter Content Themen hervorragend unterstützen. Stöber einfach mal durch und schau Dir an, was es alles zu Deinem Thema gibt. Du wirst ganz bestimmt fündig werden.

Mit Hilfe von termlabs.io
Das Tool termlabs.io kann weitaus mehr als reine Keywordanalysen betreiben.

Über die Funktion “Brainstorming” gelangst Du zum “Question Finder”. Hier kannst Du ein beliebiges Keyword eingeben. Die Funktion spuckt Dir alle zusammenhängenden Fragen, Nomen, Verben und Adjektive aus, die mit diesem Keyword in Verbindung stehen.

Du findest also nicht nur genügend Inspiration, sondern gleichzeitig auch relevante und themenbezogene Fragestellungen und sparst Dir damit die Zeit, in Foren nach entsprechenden Themen zu suchen.

Über die Funktion “Brainstorming” gelangst Du zum “Question Finder”. Hier kannst Du ein beliebiges Keyword eingeben, zum Beispiel “Lachyoga”. Die Funktion spuckt Dir alle zusammenhängenden Fragen, Nomen, Verben und Adjektive aus, die mit diesem Keyword in Verbindung stehen.

Du findest also nicht nur genügend Inspiration, sondern gleichzeitig auch relevante und themenbezogene Fragestellungen und sparst Dir damit die Zeit, in Foren nach entsprechenden Themen zu suchen.

Konkurrenzanalyse
Behalte auf jeden Fall Deine Konkurrenten genau im Blick. Dafür solltest Du in einem ersten Schritt analysieren, wer genau Deine Konkurrenz eigentlich ist. Schau Dir hierbei an, welche Thematiken sie behandeln und umgesetzt haben. Du sollst natürlich nicht die Ideen der anderen kopieren, das bringt Dich nicht weiter, aber vielleicht schöpfst Du aus bereits erstelltem Content neue oder bessere Ideen für die eigene Umsetzung. Generell gilt: Lerne aus den Fehlern Deiner Konkurrenten ebenso wie aus dem, was sie bereits gut machen.

Ungenutzte Keywords
Das Tool ahrefs bietet Dir die Möglichkeit herauszufinden, welche Keywords Deine direkte Konkurrenz bereits nutzt und Du auf Deiner Website noch nicht abdeckst. Auf der Basis von Datenbanken zu Keywordrankings hast Du so einen Überblick über Dein mögliches Potenzial. 

Content Marketing Ziele und Kennzahlen

Mit Content Marketing Maßnahmen lassen sich einige Ziele erreichen. Dabei reicht es natürlich nicht, die definierten Ziele zu kennen und einfach drauf los schießen. Du musst schließlich auch wissen, wie Du Deine Ziele konkret verfolgen, messen und bewerten kannst.

Zur Erfolgsmessung Deiner Contentstücke gibt es einige KPIs, die Dir vor allem in Hinblick auf Deine festgesetzten Ziele helfen können, den jeweiligen Content zu bewerten.

1. Kundengewinnung- und interaktion

Diese KPIs können Dir bei der Bewertung von Content helfen, der die Kundengewinnung zum Ziel hat:

  • Leads
  • Conversion-Rate

2. Kundenbindung

Verfolgst Du allerdings vor allem das Ziel der Kundenbindung, können diese KPIs Dir ein Gefühl für Deinen “Kundenbindungs-Content” geben:

  • Anzahl wiederkehrende Besucher
  • Absprungrate
  • Verweildauer
  • Scroll-Tiefe
  • Positive Kommentare und Bewertungen
  • dazugewonnene Newsletter-Abonnenten
  • Neue Follower und Freunde auf Social Media

3. Bekanntheit, Markenaufbau und Reichweite

KPIs, die das Ziel Bekanntheit, Markenaufbau und Reichweite bewerten können:

  • Traffic
  • Social Shares
  • Backlinks

4. Steigerung der Verkaufszahlen

Wenn Du das Ziel verfolgst, mit Deinem Content zu verkaufen, helfen Dir Kennzahlen wie:

  • Anfragen
  • Aufträge
  • und Bestellungen
  • bei der Evaluierung.

Wie Du siehst, offeriert das Content Marketing im Rahmen des Online Marketings viele mögliche Kennzahlen, die Dir bei der Bewertung Deiner Arbeit helfen können. Sie zeigen Dir, ob Du auf dem richtigen Weg bist oder hier und da noch Korrekturen vornehmen musst, um Dein Ziel zu erreichen.

Content Marketing – Strategieansätze

Bevor man in diese operativen Teilschritte der Umsetzung einsteigt, sollte man sich jedoch mit der grundsätzlichen Strategie auseinandersetzen.

Eine Content Marketing Strategie gibt die langfristige Planung für Konzeption, Produktion und Distribution von Inhalten vor.

Grundsätzlich gibt es dabei 2 Ansätze:

  • Content Marketing Strategie entlang der Customer Journey
  • Eine sehr beliebter strategischer Ansatz im Content Marketing orientiert sich an der unternehmenseigenen Customer Journey. 

Diese Infografik verdeutlicht die Customer Journey und bringt Dir darüber hinaus die “Funnelphase” näher:

Content Marketing entlang der Customer Journey

Die Content Marketing Strategie entlang der Customer Journey kann insgesamt in 7 Stufen unterteilt werden. Dabei beschreibt jede einzelne Stufe, in welchem Stadium sich Dein potenzieller Kunde befindet. Je nach Stufe ergibt es Sinn, bestimmte Inhalte so aufzusetzen, dass sie das Bedürfnis des Users gezielt ansprechen.

1. Pre-Awareness

In der Pre-Awareness-Phase besteht kein akuter, relevanter Bedarf nach Informationen und Lösungen.

2. Awareness

Durch ein auslösendes Ereignis entsteht ein Problembewusstsein und/oder Bedürfnis. Oft ist in dieser Phase noch nicht klar, dass es eine Lösung gibt. Ein Beispiel dafür könnte sein, dass Dein Hund sich öfter kratzt als gewöhnlich. In diesem Moment begibst Du Dich auf die Suche nach einer möglichen Ursache und suchst in Google nach Informationen.

3. Consideration

Die Consideration Phase ist der nächste Step. Du hast mögliche Ursachen gefunden und entwickelst nun den Willen ein Problem zu lösen oder ein Bedürfnis zu befriedigen. In unserem Fall suchst Du nach dem Begriff “Futteralternativen”, weil Du herausgefunden hast, dass eine Nahrungsunverträglichkeit ein mögliches Problem sein könnte.

4. Preference

In dieser Phase informiert sich der potenzielle Kunde detailliert über Angebote und bestimmt sein Relevant Set. Zu Deutsch bedeutet das, dass Du Dich mit einem oder mehreren Produkten auseinandersetzt. Du hinterfragst die Inhaltsstoffe und suchst nach einem Produkt, das Dir in Hinblick auf das eigentliche Problem als möglichst passend erscheint.

5. Purchase

In der Purchase-Phase entscheidet sich der potenzielle Kunde für ein Angebot. Du hast also das richtige Produkt gefunden und entscheidest Dich für den Kauf.

6. After Sale

Nach dem getätigten Kauf macht der Kunde erste Erfahrungen mit Produkt und Service der Marke. Ist das Produkt und auch der Service ansprechend und gut, geht es direkt über zur nächsten Phase.

7. Loyalty

Loyalität – was wünscht man sich mehr? Der Kunde ist sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben und ist offen für weitere Produkte, sodass er selbst zum Promoter wird. Wenn Du mit Deiner Entscheidung zufrieden bist, wirst Du das neue Futter mit Sicherheit auch an Freunde und Bekannte empfehlen, spätestens dann, wenn diese ähnliche Probleme mit ihren Hunden haben.

Die Phasen und auch das Beispiel zeigen exemplarisch die mögliche Customer Journey eines Hundebesitzers. Bist Du in der Rolle der Futtermarke, sollte Dir das Anliegen Deiner Kunden in jedem einzelnen Step am Herzen liegen. Es ist nun fast selbsterklärend, dass jede einzelne Phase auch unterschiedlicher Content Maßnahmen bedarf. Angefangen mit allgemeinen Informationen und Ratgebern über detaillierte Beschreibungen der Produkte und nachhaltigen Kundenbindungsmaßnahmen bis hin zu Newslettern und Co.

Fragen, die Du Dir bei der Erstellung Deiner Content-Marketing-Strategie stellen solltest

Was?

Kannst Du Dir die Ziele für die Erstellung von Content aus den Unternehmenszielen ableiten?

Mögliche Ziele könnten für Dich sein: 

  • Markenaufbau und Positionierung durch Aufbau von Vertrauen und Expertentum
  • Neue Kundengewinnung durch eine Steigerung der Auffindbarkeit, Verbesserung der CR, etc.
  • Die Kundenbindung durch Weiterempfehlung, wiederkehrende Besucher, etc.

Wer?

Hierbei sind die folgenden Schritte wichtig:

  • Definiere Deine Zielgruppe
  • Segmentierung nach Produkt, Interessen und Involvement

Warum?

Dabei stehen folgende Fragen im Vordergrund:

  • Warum sollte man Deinem Content glauben? 
  • Warum sollte ausgerechnet Dein Unternehmen einen Mehrwert darstellen?
  • Wie kann ich mich vom Content der Konkurrenz abgrenzen?

Wie?

Hierbei stellt sich die Frage, welche Formate & Contentarten genutzt werden sollten

Wo?

Hier sollte geklärt werden, welche Kanäle für die verschiedenen Contentarten genutzt werden sollten.

Strategieansätze im Überblick

Das Magazin oder der Ratgeber

Die Ziele des Magazins sollten zunächst definiert werden. Bei einer Conversion-relevanten Strategie im Marketing müssen Maßnahmen ergriffen werden, die den Nutzer durch eine inhaltliche prägnante Positionierung an das kommerzielle Angebot des Unternehmens heranführen. Die Ergebnisse der Zielbestimmung dienen zur Identifizierung der operativen Maßnahmen.

Die Content Hubs

Hier werden passende Artikel den passenden Produkten zugeordnet. Die Artikel liegen also nicht in einem Magazin, sondern sind genau auf den User zugeschnitten. Hubs sind als Alternative zu einem Magazin oder Ratgeber zu verstehen. Evergreen Content eignet sich für Content Hubs sehr gut.

Content First

Bei der Content First Strategie wird mehr Content ausgespielt als Produkte angeboten werden. Diese Strategie ist sehr mutig und können sich meist nur bereits bekannte Brands leisten.

Strategisches Content Recycling, Republishing und Remastering

Content Recycling ist die Umwandlung bereits vorhandener Inhalte in andere Formate und damit die Ausrichtung des Contents auf eine weitere Zielgruppe. Beispiele hierfür ist die Vertonung eines Magazinartikels oder die Nutzung von mehreren Blogartikeln für ein E-Book.

Content Republishing ist das erneute Veröffentlichen bereits bestehender Inhalte in nahezu unveränderter Form. Dies bietet sich dann an, wenn ein Thema für deine Zielgruppe erneut aktuell ist. 

Content Remastering oder Contentveredelung beschreibt eine kleine Überarbeitung an Deinem Content, bevor Du ihn erneut veröffentlichst. Du hast hierbei die Möglichkeit Bilder auszutauschen, etwas am Design zu verändern oder semantische Keywords zu ergänzen.

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Samantha-Josefine Lang

Samantha ist Freelancerin im Bereich Content Marketing. Ihre Kunden profitieren bei der strategischen Beratung, Betreuung und operativen Umsetzung davon, dass sie die neuesten Trends analysiert und bekannte Methoden immer wieder hinterfragt. Für sie ist Content Marketing nicht einfach nur eine Marketing-Technik, sondern auch die Stimme von Brands – mit der eine wichtige Botschaft nach außen getragen wird.

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