Online Marketing - So etablierst Du Dich im Netz!

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Seit Jahrzehnten nutzen Marketer und Werbetreibenden unsere Motive und Bedürfnisse und ziehen uns mit bunden Plakaten, interessanten Broschüren, unterhaltenden TV- und Radio-Spots in ihren Bann. Seit Mitte der 90er Jahre machten sich die ersten Marketer Gedanken um den steigenden Einfluss und die bestehenden Möglichkeiten im virtuellen Raum, dem Internet. So veröffentlichten Jill und Matthew V. Ellsworth 1995 eines der ersten Online Marketing Bücher mit dem Titel: “Marketing on the Internet. Multimedia Strategies for the World Wide Web”.

Das Online Marketing als eigenständige Disziplin war geboren – Gott sei dank! Denn anders als das klassische Marketing, hat Online Marketing einen entscheidenden Vorteil: So gut wie alle Maßnahmen können gemessen werden und somit kontinuierlich und gezielt verbessert werden.

Was ist Online Marketing?

Vereinfacht ausgedrückt beschreibt Online Marketing alle Maßnahmen und Strategien um über Digitale Kanäle (Hauptsächlich das Internet) Marketing oder Werbung für eine bestimmte Zielgruppe für ein Unternehmen zu betreiben und die eigene Reichweite zu erhöhen. Unter Marketing verstehen sich alle Maßnahmen, die dazu beitragen, ein Unternehmen auf die gegenwärtigen und zukünftigen Erfordernisse des Marktes auszurichten.

Daraus resultiert natürlich die Frage ob klassisches Marketing überhaupt noch notwendig ist? Und wenn nicht, welche Bereiche kann das Online Marketing abdecken? Wir funktionieren SEO, SEA, Content Marketing und Co.? Und wie hat sich die rechtliche Situation in Bezug auf Internetmarketing verändert? Was muss unbedingt beachtet werden?

Fragen über Fragen – hier findest Du alles, was Du über das komplexe und spannende Thema Online Marketing wissen musst!

Beim Online Marketing liegt der Fokus natürlich auf den Online Medien. Dabei darfst Du Online Marketing nicht isoliert von “normalem” Marketing betrachten. Ein Onlineshop beispielsweise stellt einen Online Marketing Vertriebskanal dar, er liefert Reichweite, beeinflusst aber auch die gesamte Preispolitik des Unternehmens.

Am Anfang einer funktionierenden Online Marketing Strategie steht, wie bei allem im Leben die Zielsetzung. Online Marketing, falsch umgesetzt kann Dich viel Geld kosten und eine enorme Zeitverschwendung sein. Darum solltest Du am Anfang Deine Ziele so SMART wie möglich definieren. SMART ist dabei ein Akronym für die worte Specific, Measurable Achievable/Ambitious, Reasonable Time Bound. Oder zu deutsch gesagt, Deine Ziele sollten spezifisch, messbar, erstrebenswert, realistisch und terminiert sein.

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Online Marketing Ziele SMART definieren

Spezifisch

Nehmen wir an, Du möchtest Deinen Onlineshop, welcher zum Beispiel Hundefutter verkauft erfolgreicher machen und Deine Reichweite erhöhen. Mit “Erfolgreicher” hast Du Dir ein viel zu unspezifisches Ziel für Dein Unternehmen gesetzt. Möchtest Du mehr verkaufen? Eine bessere Marge haben? Deine Werbekosten senken? Mehr Großkunden gewinnen? Mehr Menschen erreichen? Du solltest Dir zu Beginn Deiner Reise ins Online Marketing klar machen, welche Ziele Du mit Deiner Werbung im Online Marketing genau erreichen möchtest und welche Zielgruppe Du ansprechen willst.

Messbar

Gleichzeitig sollte die Erreichung deines Zieles im Online Marketing messbar sein. “Mehr Produkte verkaufen” ist zwar schon spezifischer, aber besser wäre es zu sagen, Du möchtest Deine Verkäufe im Monat um 10% steigern, ohne die Kosten für Deine Werbung zu erhöhen.

Erstrebenswert

Gleichzeitig sollten Deine Ziele erstrebenswert sein. Eine Steigerung Deiner Verkäufe um 1% wirkt weder motivierend die Maßnahmen sofort umzusetzen, noch hat die Erreichung dieses Zieles das Potential, Dein Unternehmen massiv zu verändern.

Realistisch

Allerdings sollten Deine Ziele auch nicht zu ambitioniert sein. Eine Steigerung der Verkäufe um 500% innerhalb eines Monats mag zwar erstrebenswert für Dich und Dein Unternehmen sein, lässt sich in der Praxis allerdings nur schwer umsetzen. Genauso wie Deine Reichweite von heute auf morgen zu verdoppeln. Setze Dir ambitionierte, aber auch realistische Ziele, die Du mit sofort umsetzbaren Maßnahmen auch erreichen kannst.

Terminiert

Das Parkinsonsche Gesetz besagt, dass sich die Komplexität einer Aufgabe im selben Maße ausdehnt, wie die Zeit, die zu dessen Erfüllung zur Verfügung steht. Nun ja, man kann diese Binsenweisheit natürlich nicht mit den Naturgesetzen der Thermodynamik gleichsetzen aber Zielen eine definierte Deadline zu geben, hat zahlreiche Vorteile, vor allem in Unternehmen. Zum einen entstehen so Verbindlichkeiten. Man kennt es noch aus der Schule und der Uni: War der Abgabepunkt einer Arbeit noch weit in der Zukunft, neigt man gerne dazu, zu prokrastinieren und erst einmal endlos zu recherchieren. Die meisten von uns haben 90% der Arbeit in den 72 Stunden vor der Abgabe erledigt. Du verstehst, was wir hier meinen. Eine Deadline hilft dabei, zu priorisieren und das wesentliche im Auge zu behalten, egal ob man studiert oder ein Unternehmen leitet.

Ein smartes Ziel für unseren hypothetischen Online Shop könnte also sein: “10% mehr Verkäufe pro Monat bis zum 1.3.2019 bei gleichbleibenden Werbekosten.” Oder: “1% mehr Conversionrate im nächsten Quartal”. Aber halt, was bedeutet denn Conversionrate?

Ziele und KPIs im Online Marketing

Gerade wenn Du noch nicht allzu viel Erfahrung mit Maßnahmen im Online Marketing hast, wirst Du Dich nun fragen: “Welche Ziele” sollten am Anfang verfolgt werden? Darum werden wir Dir nun ein paar Kennzahlen oder auch KPI (Key Performance Indicator) für das Marketing im Internet vorstellen, deren Verbesserung für Dein Unternehmen Ziele sein können.

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Besucherzahl

Gerade wenn man im Online Marketing beginnt, ist es erst einmal wichtig, Besucherströme (Traffic) über verschiedene Netzwerke bzw. durch verschiedene Maßnahmen auf die eigene Unternehmens-Website zu lenken.

Verweildauer und Absprungrate

Doch die reine Anzahl der Besucher, die Dein Unternehmen aufsuchen, alleine ist kein Garant dafür, dass Du mit deiner Webpräsenz “erfolgreich” bist. Es spielt auch eine Rolle, ob die “richtigen” Besucher auf deine Webpräsenz gelotst hast. Einen Hinweis darauf, ob Deine Besucherströme (Traffic) zu Deinem Unternehmen passen, stellen die beiden Metriken Verweildauer und Absprungrate dar. Diese geben an, wie lange Besucher auf Deiner Seite bleiben. Dabei ist die Verweildauer natürlich je nach Branche unterschiedlich und muss immer im Kontext betrachtet werden. Eine Besuchsdauer von nur 10 Sekunden legt nahe, dass ein Besucher nicht das gefunden hat, wonach er sucht und Deine Webseite wieder verlassen hat.

Das bedeutet entweder, dass der Besucher das, was Du anbietest nicht gewollt hat, oder die Webseite nicht klar genug kommuniziert hat, was Dein Unternehmen zu bieten hat. Aber Achtung: Auch bei der Verweildauer gilt nicht unbedingt das “mehr ist besser” Prinzip: Verbringt ein Nutzer sehr viel Zeit auf eigentlich einfachen Seiten, wie zum Beispiel im Bestellprozess kann das ein Hinweis darauf sein, dass technische Fehler vorliegen oder Du Deine Inhalte besser strukturieren und darstellen musst. Mach dem Nutzer klar, welche Vorteile Dein Unternehmen ihm bieten kann.
Die Absprungrate wiederum gibt an, wie viel Prozent der Nutzer eine Seite sofort wieder verlassen. Natürlich ist es normal, dass man “es nicht jedem recht machen kann”. Aber eine zu hohe Absprungrate ist ein schlechtes Zeichen, da entweder die Webseite nicht zu den Suchanfragen passt, oder es Probleme (lange Ladezeiten, schlechte Struktur, technische Fehler) auf der Website gibt.

Conversionrate

Die Conversionrate gibt im Online Marketing an, wie viel Prozent der Besucher eine bestimmte Aktion ausgeführt haben. Das kann der Kauf eines Produktes sein, die Eintragung in einen Newsletter, das Herunterladen einer Infobroschüre über das Unternehmen, oder das Absenden eines Kontaktformulars sein. Hier spielen vor allem Faktoren auf der Seite eine Rolle: Wie gut und übersichtlich ist der Bestellprozess? Stimmen die Preise? Und vieles mehr. Kaufen von 100 Webseitenbesuchern zwei unser Hundefutter Produkt, dann hätten wir eine Conversionrate von 2%. Reichweite ist nicht alles. Denn wenn die Conversionrate schlecht ist, bringen alle Maßnahmen zur Steigerung der Besucherströme Deinem Unternehmen herzlich wenig.

Umsatzperformance

Wenn wir eine Conversionrate von 20% haben, aber die “falschen” Produkte verkauft wurden – solche, die nicht wesentlich zu meinem Umsatz beitragen – bringt mir die KIP Conversionrate bei der Optimierung meiner Inhalte herzlich wenig. Aus diesem Grund ist neben den bisher genannten KPIs auch der Indikator Umsatzperformance nicht zu unterschätzen. Steigen die Umsätze in bestimmtem Zeitraum trotz getroffener Maßnahmen nicht wie gewünscht an, kann das beispielsweise auf einen technischen Fehler oder andere Probleme hinweisen, die überprüft und angepasst werden sollten.

Push und Pull Marketing Strategie - Inbound Marketing als gro├čer Teil des modernen Online Marketings

Vielleicht hast Du schonmal etwas von Push and Pull Strategie gehört. Man bezeichnet damit im Online Marketing zwei verschiedene Techniken: Bei der Push Strategie muss erst ein Bedarf beim Kunden geweckt werden. Beispiele hierfür sind klassische Werbemedien oder Direktmarketing. Bei der Pull Strategie oder auch Inbound Marketing wird versucht, einen vorhandenen Bedarf zu bedienen.
Genau hier liegt der wohl größte Vorteil von Online Marketing. Wenn der Kunde eine Suchanfrage in einer Suchmaschine eingibt, hat er bereits einen Bedarf und eine grobe Vorstellung von dem, was er möchte. Ein User, der nach Hundefutter sucht, hat einen Hund und will Futter für diesen kaufen. Wir fangen also nicht bei null mit unserer Werbung an, sondern an einem Punkt, an dem unser potentieller Kunde bzw. unsere Zielgruppe bereits ein mehr oder weniger starkes Interesse hat, etwas von unserem Unternehmen zu kaufen.

Online Marketing Prozess, Strategie und Online Marketing Mix

Beim Online Marketing kommt es darauf an, die richtige Mischung zu finden um “Erfolg” zu haben. Als Online Marketing Mix bezeichnet man die verschiedenen Kanäle und Formate, die angespielt werden. Wir werden Dir an dieser Stelle die wichtigsten Formate und Kanäle vorstellen.

Online Marketing Kanäle und Formate

Eine weitere wichtige Unterscheidung, die wir vornehmen müssen, bevor wir loslegen können, ist der Unterschied zwischen Online Marketing Kanälen und Formaten. Bei Marketing Maßnahmen im Internet ist es wichtig, diesen Unterschied zu kennen.

Ein Kanal im Online Marketing ist die Plattform, auf der das Marketing erfolgt und der Kunde angesprochen wird. Beispielsweise die Suchmaschinenoptimierung, Google Ads, Facebook Werbung oder Affiliate Marketing und Email Marketing oder auch die Plattform Youtube. Ein Format im Online Marketing ist die Aufbereitung der Inhalte für den Nutzer. Beispiele für Formate sind etwa: Artikel, Studien, Videos, Grafiken, Anleitungen und Podcasts oder auch Apps.

Es ist sehr wichtig, für jeden Kanal das geeignete Format zu finden, um das eigene Unternehmen mit den richtigen Maßnahmen zu präsentieren. Bespielen wir zum Beispiel den Kanal Youtube für unseren Hundefutter Online Shop, können wir Videos zu unterschiedlichen Futterarten für verschiedene Rassen erstellen, oder eine Anleitung was zu tun ist, wenn ein Hund Probleme bei der Verdauung hat oder das Futter nicht fressen will.

Bespielen wir im Online Marketing den Kanal Google Ads sind die relevanten Formate unsere Produkte und Texte im Onlineshop. Beim Kanal Suchmaschinenoptimierung könnten es Gastartikel oder die Erstellung von Inhalten für Foren sein.

 

Teildisziplinen des Online Marketings

Nun hast Du bereits einen groben Überblick, über das Wesen des Online Marketings und worauf es bei der Umsetzung eines erfolgreichen Online Marketings für Dein Unternehmen ankommt. Die einzelnen Disziplinen des Online Marketings lassen sich in folgende unterteilen:

 

Suchmaschinenoptimierung als Teilbereich des Online Marketings

Das erste Instrument im Online Marketing, welches wir uns anschauen möchten, ist die Suchmaschinenoptimierung, oder kurz SEO. Doch was genau ist Suchmaschinenoptimierung und wie funktioniert es? Für welche Ziele eignet sich SEO und wann solltest Du Dich lieber auf andere Maßnahmen im Online Marketing konzentrieren?

Um diese Fragen zu klären, wirst Du zunächst verstehen müssen, wie eine Suchmaschine genau funktioniert. Dieses Grundwissen ist auch für die anderen Maßnahmen im Online Marketing unerlässlich, um mit diesen erfolgreich arbeiten zu können. Danach werden wir Dir erklären, was die wichtigsten Rankingfaktoren bei der Suchmaschinenoptimierung sind.

Suchmaschinenoptimierung - Aufteilung SEO

Was ist SEO oder Suchmaschinenoptimierung?

Aber erst einmal zur eigentlichen Frage: Was genau ist SEO? Unter Suchmaschinenoptimierung fallen alle Maßnahmen, die dazu dienen, eine Webpräsenz im organischen Ranking einer Suchmaschine möglichst weit oben erscheinen zu lassen.

Suchmaschinenoptimierung ist damit eine Möglichkeit, über die Suchmaschine Besucher für sich zu gewinnen. Eine hohe Platzierung in den SERPs (Search Engine Resuls Pages) ist dabei das höchste Ziel. Denn die ersten Ergebnisse (dazu zählen vor allem die ersten 3 Plätze organischer Suchergebnisse) bekommen die größte Aufmerksamkeit. Bevor wir tiefer in die Thematik einsteigen, betrachten wir zu nächst einmal, wie eine Suchmaschine genau funktioniert.

Wie funktionieren Suchmaschinen?

Wenn wir ab jetzt von Suchmaschinenoptimierung sprechen, dann meinen wir damit in erster Linie Google. Der Marktanteil anderer Suchmaschinen in Deutschland ist einfach zu gering und die Optimierungsmaßnahmen für Google gelten auch im Großen und Ganzen für andere Suchmaschinen.

Eine Suchmaschine – also Google – besteht im Wesentlichen aus einem Algorithmus, der dazu dient, Nutzern die Sucheintention der Nutzer richtig zu verstehen und die gewünschten Inhalte dementsprechend auszuspielen. Der Anspruch der Suchmaschine ist es, dem Nutzer die relevantesten Inhalte für seine Suchanfrage zu bieten, um so das Bedürfnis nach Antworten der Sucheneden zu befriedigen. Ein Konzept, dass sich im Online Marketing überall wiederfindet. Google ist sozusagen als ein Suchprogramm (Robot, oder auch Crawler genannt), das Webseiten besucht und versucht, deren Inhalte so gut wie möglich zu erfassen und auf Relevanz und weitere Faktoren zu prüfen.

Google indexiert alle Webseiten möglichst genau, um dem Nutzer dann für eine Suchanfrage wie “Hundefutter online kaufen” die besten Suchergebnisse auszuspielen, nämlich einen Onlineshop der Hundefutter verkauft und keine Hundeschule, wo Bello richtiges Benehmen lernt.

Unser Ziel ist es, mit Hilfe der Suchmaschinenoptimierung (SEO) dafür zu sorgen, dass Google unsere Seite, den Hundefutter Shop als das beste Suchergebnis ansieht und auf Seite 1 ausspielt. Soweit zum theoretischen Versändnis – aber wie erreichen wir das?

Keywords oder Suchanfragen in der Suchmaschinenoptimierung

Für das Verständnis, wie eine Suchmaschine vor dem Hintergrund unserer Online Marketing Ziele arbeitet, ist das Verständnis und die Bedeutung von Keywords sehr wichtig. Mit Keywords sind Wörter und Wortkombinationen gemeint, die von Google benutzt werden, um den Inhalt einer Website zu indexieren.

Diese Keywords überschneiden sich dabei mit den Suchanfragen. “Hundefutter online” könnte eines unserer Keywords sein, welches wir mehrfach auf unserer Seite erwähnen, damit Google “versteht”, um was es geht. Die Suchanfrage, die ein Nutzer stellt, könnte lauten: “Hundefutter online” oder Hundefutter online kaufen”. Denn Google muss irgendwie erkennen “worum” es bei einer Seite geht, um die besten Suchergebnisse zu liefern.

Proof Keywords und Longtail/Shorttail Keywords

Ergänzend sollen hier noch die beiden Konzepte der Proof Keywords und der long/shorttail Keywords erwähnt werden. Bei Proof Keywords handelt es sich um thematisch verwandte Keywords, die Google in einem Text “erwartet”. Diese sollten ebenfalls auf der Website vorhanden sein. In unserem Text wären das Suchbegriffe wie “Hunde”, Markennamen verschiedener Hundefutterhersteller usw.

Je länger eine Suchanfrage ist, desto spezifischer ist sie. “Hundefutter” wäre ein shorttail Keyword, das natürlich recht generisch ist. “Hundefutter online bestellen” ist länger, hat eine deutlich höhere Kaufabsicht und zählt zu den longtail Keywords. Bei der SEO Keyword Strategie ist es wichtig, auf eine ausgewogene Mischung zwischen short- und longtail Keywords zu achten.

Die Vorteile von Suchmaschinenoptimierung im Online Marketing

Kurz gesagt liegt der größte Vorteil von Suchmaschinenoptimierung darin, “kostenlos” Besucher zu gewinnen. Während andere on- und offline Marketing Kanäle wie Suchmaschinenwerbung, Printwerbung oder Radio und TV Geld pro erreichtem potentiellen Kunden bares Geld kosten, kostet SEO mehr Zeit und Eigenaufwand, als Geld.

Sind die Maßnahmen umgesetzt, bezahlst Du NICHT für jeden einzelnen Klick. Allerdings solltest Du Dir im Klaren darüber sein, dass SEO eine mitunter lange Vorlaufzeit hat. Das bedeutet, wenn Du heute damit beginnst, an Deinen Rankings zu arbeiten, dauert es eine Weile, bis sich ein positiver Effekt in Deinem Online Marketing bemerkbar macht. Suchmaschinenoptimierung ist daher eher längerfristig zu sehen. Aber Moment, wie funktioniert denn Suchmaschinenoptimierung jetzt überhaupt und was sind Rankings?

Rankings und Rankingfaktoren der Suchmaschinenoptimierung

Das Ranking ist die Platzierung, die ein Keyword im Schnitt erhält. Dabei sind Rankings nicht absolut. Sie sind abhängig von der Suchhistorie des Nutzers und dessen Standort und weiteren Faktoren. Für die Zusammenstellung des Rankings bezieht Google viele Faktoren mit ein. Welcher Faktor welche Gewichtung hat, ist ein Geheimnis, das genau so streng gehütet wird, wie das Coca Cola Rezept. Dennoch gibt es in der Online Marketing Branche einige Erfahrungswerte, auf die man zurückgreifen kann, um zu bestimmen, welche Faktoren für die SEO eine Rolle spielen:

Ein Ranking ist im Grunde die Platzierung, die einem Keyword bei einer Suchanfrage zukommt. Nehmen wir an, wir möchten das Keyword “Hundetraining Berlin” bearbeiten. Zunächst sind Rankings für Nutzer nicht absolut. Google bezieht auch immer den Standort und die bisherigen Suchanfragen sowie zahlreiche andere Faktoren mit ein und entscheidet dann, welche Seiten einem Nutzer ausgespielt werden. Dabei gilt, dass fast jeder Rankingfaktor einen Mehrwert für den Nutzer bietet. Vereinfacht gesagt könnte man behaupten: Baue eine gute Website, auf der Du dich selbst wohl fühlst und gut zurecht findest und Du hast die Suchmaschinenoptimierung zu 80% erledigt.

„Content, Links & Rankbrain sind die drei wichtigsten Rankingfaktoren!”

Gary Illyes

Aber ganz so einfach ist es natürlich nicht. Google möchte Seiten ausspielen, die beim Nutzer gut ankommen und Seiten, die nicht gut ankommen, werden mit einem schlechteren Ranking “abgestraft”. Dieses Vorgehen ist ganz logisch. Wir alle nutzen Google, weil es die beste Suchmaschine ist. Würdest Du bei Deiner Suche nur “Müllseiten” finden, würdest Du sehr schnell die Suchmaschine wechseln.

Faktor 1: Content oder auch der Inhalt einer Website

Einer der wichtigsten Faktoren ist der Inhalt Deiner Webpräsenz. Davon vor allem der Text. Denn diesen kann eine Suchmaschine gut erfassen, um das Thema der Website einzuordnen.

Darüber hinaus ist der Inhalt ein wichtiger Faktor für Deine Kunden. Bietest Du gut geschriebene Inhalte, fällt es Nutzern leichter, sich zurecht zu finden. Verwende dabei auch Deine Keywords und Deine Proof Keywords. Aber übertreibe es bitte nicht. 100x das Wort Hundefutter in einen 500 Wörter Text zu packen hilft weder Deinen Besuchern einen Mehrwert zu erhalten und wird von Google auch eher mit einem schlechteren Ranking abgestraft.

Ein weiterer wichtiger Faktor im Bereich Suchmaschinenoptimierung ist die Einzigartigkeit des Contents. Achte darauf, Deine Texte nicht von anderen Seiten zu kopieren. Google erkennt, dass Deine Inhalte “geklaut” sind und was das für Deine Rankings bedeutet, kannst Du Dir bestimmt denken. Der Nächste wichtige Faktor in der SEO/ im Content Marketing ist die Qualität der Inhalte. Achte auf eine saubere Formatierung, Rechtschreibung, Absätze usw. Weiterhin spielt die Länge der Inhalte eine Rolle: Schau Dir an, was die Konkurrenz macht und orientiere Dich daran. Natürlich darf ein Text über eine Büroklammer kürzer sein als über einen Neuwagen, aber achte dennoch auf eine gewisse Grundlänge.

Am besten googelst Du für Deinen Begriff das Keyword und schaust, was die Ersten 3 Seiten der Suchergebnisseite machen. Sich anzuschauen was gut platzierte Konkurrenten machen, ist generell eine gute Idee. Darüber hinaus spielt auch die Aktualität eine Rolle. Seiten, die Ihre Inhalte regelmäßig aktualisieren und überarbeiten bieten Ihren Nutzern einen höheren Mehrwert, als Websitebetreiber, die dies nicht tun.

Nutze auch unbedingt Multimedia und Bildelemente für bessere Suchmaschinenoptimierung. Ein Text mit Bildern oder sogar einem Video ist nicht nur für die Nutzer ansprechend.

Faktor 2: Die Seitenladezeit der Website

Du kennst es aus eigener Erfahrung: Eine langsame Website ist ein Graus. Wir sind es heutzutage gewohnt, dass Webseiten praktisch sofort laden und das wird auch als SEO Rankingfaktor angesehen. Außerdem senkt jede Sekunde mehr Ladezeit Deine Conversionrate enorm. Wer will schon 10 Sekunden warten, bis eine Kategorie Seite lädt, oder der Bestellprozess endlich losgeht?

Faktor 3: Mobile optimierte Webseiten

Über die Hälfte aller Nutzer besucht Webseiten und Onlineshops über das Smartphone. Das bedeutet, dass Du dafür sorgen musst, dass Deine Website auch auf Mobilgeräten optimal funktioniert. Die Inhalte müssen sich responsiv dem jeweiligen Gerät anpassen können.

Ein klarer Aufbau

Nicht nur der Suchmaschine, sondern auch Deinen Besuchern hilft ein klarer Webseitenaufbau dabei, sich zurechtzufinden. Dies wirkt sich gleichzeitig auf die Usability Deiner Website aus und zählt damit spätestens seit dem Panda Update ebenfalls zu einem entscheidenden Rankingfaktor.

Faktor 4: Backlinks und Linkbuilding

Natürlich liegen nicht alle Rankingfaktoren der Suchmaschinenoptimierung einzig und allein in Deiner Hand, oder zumindest nicht direkt. Wird eine Seite oft verlinkt, nimmt Google an, dass es sich um eine relevante, vertrauenswürdige und damit wichtige Seite handelt. Sieh also zu, dass Du Verweise auf Deine Webseite bekommst. Aber Vorsicht, hier gilt natürlich ein Link aus einer Fachzeitschrift mehr, als hunderte Links von chinesischen Online Casinos. Letztere können Dein Ranking sogar in den Keller ziehen, da Google natürlich nicht möchte, dass billige Links haufenweise eingekauft werden. Generell solltest Du bei allem was du hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung tust, ob Linkbuilding oder gezieltes Content Marketing, auf Qualität achten. Hinsichtlich der Qualität von Backlinks, kannst du auf folgendes achten

Content

Schreibe gute Inhalte, die andere Leute von selbst verlinken wollen. Hochwertige Inhalte haben die Tendenz von anderen geteilt zu werden. Bist Du beispielsweise der führende Experte für Hundefutter, so werden andere Menschen ganz automatisch auf Deinen Blog verweisen wenn es um das Thema geht.

Branchenverzeichnisse und Webverzeichnisse

Ein Eintrag bei Gelbeseiten.de ist schnell getan und kostet bei den meisten Portalen nichts oder wenig.

Kommentare auf Blogs und in Foren

Bearbeite Foren und Blogs, gib anderen Nutzern einen Mehrwert und lass Sie wissen, dass es Deine Seite gibt.

Linktausch und Netzwerke

“Ich verlinke dich, du verlinkst mich” ist ein gängiges Prinzip im Online Marketing. Anfragen hilft. Aber Vorsicht: Nciht sofort den Link von der Gegenseite einbauen, da Google hier allergisch reagiert und es zu einer Abstrafung kommen kann.

Youtube Videos und andere Video Netzwerke

Backlinks von Youtube haben noch niemandem geschadet. Erstelle einige Videos, schaffe Mehrwert und verlinke dann auf Deine Seite.
Es gibt natürlich noch viele weitere Möglichkeiten, auf verschiedenen Netzwerken Backlinks zu generieren. Eine Google Suche zu diesem Thema sollte Dich eine Weile beschäftigen ­čśë

Faktor 5: Meta Angaben

Ein sehr wichtiger Teil der Suchmaschinenoptimierung ist die korrekte Befüllung aller Meta Angaben einer Website. Die Meta Angaben werden für jede URL befüllt. Sie unterteilen sich in den Meta Title, die Meta Description und die Meta Keywords. Die ersten beiden sind direkt in den SERP´s sichtbar.

Die Überschrift eines Suchergebnisses entspricht dem Meta Title und der Text darunter die Meta Description. Diese stellt quasi die Kurzbeschreibung der Seite dar. Wenn Du diese Angaben nicht ausfüllst, zeigst Du Google zum einen, dass Du es mit der Suchmaschinenoptimierung nicht allzu ernst meinst und Du überlässt Google die Wahl, welcher Text an diesen Stellen angezeigt wird.

So vergibst Du die Chance, einen klickstarke Beschreibungstext und Titel zu verfassen. Die Meta Keywords spielen übrigens bei der Suchmaschinenoptimierung keine Rolle mehr und können getrost weggelassen werden. Da es sich relativ schnell ändern kann, wie viele Zeichen für Title und Description erlaubt sind, solltest Du vor dem Ausfüllen eine schnelle Google Suche durchführen. Auf der Homepage von Sistrix findest Du ein gutes Tool, um Dir vorab anzusehen, wie Deine Metaangaben ausgespielt werden: https://app.sistrix.com/de/serp-snippet-generator.

Faktor 6: 404 und Redirects im Online Marketing

Noch ein wichtiger Punkt, den wir an dieser Stelle erwähnen wollen. Du warst bestimmt schon einmal auf einer 404 Seite. Dies ist eine nicht mehr existierende Seite. Die URL gibt es zwar noch, aber der Inhalt wurde gelöscht oder es handelt sich um ein Produkt (im Falle eines Onlineshops, das nicht mehr existiert).

Solche Seiten können recht frustrierend für Nutzer sein. Darum solltest Du deren Anzahl auf Deiner Website möglichst gering halten. Prüfe Deine Website regelmäßig auf solche 404 Fehler und leite diese auf sinnvolle Seiten weiter. Wie Du 404 Fehler in Deinem CMS (Content Management System) findest, erfährst Du am besten bei einer kurzen Google Suche. Google betrachtet nämlich den prozentualen Anteil dieser 404 Seiten. Wenn in einem Onlineshop mit mehreren tausend Seiten ein paar Dutzend davon nicht mehr existieren, ist das kein Problem. Wenn Du allerdings nur 20 Seiten hast und 10 davon sind nicht mehr für den Nutzer auffindbar, dann kann das zu einem Problem werden.

Local SEO als Teilbereich des Online Marketings

Als letzten Punkt im SEO Online Marketing wollen wir noch das Thema Local SEO ansprechen. Bei der Suche nach lokalen Anbietern ist es wichtig, vor allem für die lokalen Suchergebnisse zu optimieren. Bei unserem Hundefutter Online Shop ist es kein Problem, wenn unser Standort in Berlin ist und wir bei einer lokalen Suche nicht sofort auf Platz eins angezeigt werden, da wir ja deutschlandweit verkaufen.

Wären wir aber eine Hundeschule mit einem kleinen Einzugsgebiet, dann wäre es für uns enorm wichtig, bei einer Suche nach “Hundeschule Berlin” weit oben zu stehen. Mittlerweile werden lokale Anbieter durch das sogenannte “Local Pack” bevorzugt. Das Local Pack ist in direkter Verbindung mit Google Maps und wird immer vor den anderen organischen Suchergebnissen angezeigt. Man erkennt dies an den Buttons “Routenplaner und “zur Website”.

Um das Local SEO zu optimieren, musst Du einen Google MyBusiness Account erstellen und Deine Unternehmensinformationen dort eintragen. Dabei solltest Du darauf achten, alles möglichst vollständig auszufüllen. Zusätzlich ist es auch sinnvoll, ein Google Maps Plugin auf der eigenen Seite einzubinden.

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Grafik: Was erwarten Nutzer auf Deiner Webseite?

SEA oder Suchmaschinenmarketing als weitere Disziplin des Online Marketings

Da wir nun einiges über den Online Marketing Kanal SEO gelernt haben, wollen wir uns nun den Marketingkanal des Search Engine Advertising, kurz SEA anschauen. Primär wollen wir das Tool Google Ads betrachten. Google Ads macht den Großteil des Umsatzes von Google aus, und das ist auch kein Wunder.

Mit Google Ads hat jeder die Möglichkeit, Kampagnen für die eigene Webpräsenz zu schalten. Die erstellten Anzeigen werden dann ober- und unterhalb der organischen Suchergebnisse ausgegeben – maximal 4 oben sowie bis zu 3 unten. Im Fall von Google Shopping erscheinen die Ergebnisse oberhalb der unbezahlten Suchtreffer, teilweise auch auf der rechten Seite.

Vorteil: Zahlen müssen Werbetreibende nur bei tatsächlichen Klicks auf die Anzeige.

Somit dauert es bei Kampagnen im Suchmaschinenmarketing nicht etwa mehrere Wochen oder Monate, bis Ergebnisse sichtbar sind. Anzeigen können von heute auf morgen live genommen werden; Googles Freigabeprozess ist in der Regel recht schnell.

Die Platzierung wird gemäß eines Anzeigenrangs beziehungsweise eines Auktionsprinzips vergeben. Nehmen wir an, wir erstellen eine Kampagne für einen Hundefutter-Online-Shop. Wir entscheiden uns dafür, eine Anzeige auf das Keyword “Hundefutter online kaufen” zu schalten und bieten 2 € pro Klick. Der tatsächlich zu zahlende Preis pro Klick richtet sich nach unserem Anzeigenrang, dem Qualitätsfaktor und den Geboten der Mitbewerber. Die oberen Positionen sind natürlich teurer als die hinteren oder die Ergebnisse auf Seite zwei. Darum ist es enorm wichtig, auf eine saubere Kampagnenstruktur zu achten: Denn der Aufbau und die Kampagnen-Einstellungen nehmen letztendlich ebenfalls Einfluss darauf, welche Qualitätsbewertung Google den Anzeigen beziehungsweise Keywords beimisst.

Die Struktur der Kampagnen im Suchmaschinenmarketing

Das Thema Google Ads ist viel zu umfassend, um es hier detailliert zu behandeln. Aber wir wollen Dir dennoch die wichtigsten Tipps und Tricks mitgeben, um eine saubere und profitable Kampagne zu erstellen. Wir halten uns wieder an das Beispiel des Hundefutter-Shops. Zunächst müssen wir uns für einige Keywords entscheiden. Nehmen wir für den Anfang: “Hundefutter kaufen”, Hundefutter online kaufen” und Hundefutter bestellen”. Das Keyword “Hundefutter” wäre zu generisch, da sich Leute einfach nur für das Thema im Allgemeinen interessieren könnten. Wir wollen aber Menschen, die jetzt in diesem Moment Hundefutter kaufen möchten.

Zunächst erstellen wir pro Keyword eine eigene Anzeigengruppe. Das ist wichtig für eine saubere Optimierung. Jede Anzeigengruppe sollte sich um ein bestimmtes Keyword drehen, damit wir die Anzeigentexte passgenau formulieren können. Dabei darf das Keyword ruhig in den verschiedenen Keyword-Optionen vorkommen (Weitgehend passend, passende Wortgruppe und genau passend) sowie in sehr ähnlichen Variationen, damit Google etwas Futter hat, die höchste Übereinstimmung zwischen Suchbegriff und Anzeigentext ausfindig zu machen. Gerade in Zeiten zunehmender Automatisierung ist das ein wichtiger Faktor.

Die Anzeigentexte der Kampagnen im Suchmaschinenmarketing

Für jede Anzeigengruppe sollten zwischen 2 und 4 Anzeigentexte laufen. So können wir verschiedene Ansprachen an den Kunden testen. Dabei sollte das Maximum an Zeichen ausgenutzt werden. Nachdem wir genügend Daten gesammelt haben, können wir sehen, welche Anzeigentexte die beste Leistung haben und diese dann bevorzugt ausspielen. Idealerweise sollten die Anzeigen-Impressionen dafür mindestens im dreistelligen Bereich liegen.

Kampagnen Keywords im Suchmaschinenmarketing

Bei den Keywords kann man sich zwischen 3 verschiedenen Standard-Einstellungen entscheiden: Weitgehend passend, passende Wortgruppe und genau passend. Nehmen wir das Keyword “Hundefutter kaufen” : Bei “genau passend” wird die Anzeige nur Nutzern angezeigt, die genau “Hundefutter kaufen” eingeben (wobei Google diese hundertprozentige Übereinstimmung mittlerweile etwas aufweicht). Bei “weitgehend passend” werden auch Variationen und verwandte Begriffe mit einbezogen. “Tierfutter in Berlin kaufen” könnte so auch einen Treffer ergeben.

Die “passende Wortgruppe”-Einstellung liegt quasi dazwischen; dabei können vor und nach dem Keyword weitere Suchbegriffe stehen. Am Anfang sollte man mit “genau passend” oder “passender Wortgruppe” arbeiten, um Streuverluste möglichst gering zu halten. In Google Ads hat man zudem die Möglichkeit, Suchbegriffe auszuschließen. Nehmen wir an, wir verkaufen Premium Hundefutter. Suchanfragen nach “billigem” Hundefutter wären dafür nicht passend, also sollten wir das Keyword “billig” von vornherein ausschließen.

Man sollte regelmäßig in den Suchanfragen-Bereicht hineinschauen und prüfen, ob die Anfragen den Kern der Sache noch treffen und irrelevante Suchanfragen gegebenfalls ausschließen.

Tracking für Kampagnen im Suchmaschinenmarketing

Einen wichtigen Punkt stellt bei Google Ads und beim Online Marketing generell das Tracking dar. Wir wollen ja schließlich nicht blind Klicks sammeln, sondern wissen, welche Suchanfragen zu einem Kauf führen. Hier kann man mithilfe der Tools Google Tag Manager und Google Analytics genau festlegen, was als “Conversion” zählen soll: Ein Kauf, ein abgeschickter Warenkorb oder das Ausfüllen eines Kontaktformulars. Diese Conversionziele können dann in Google Ads importiert werden, um eine genaue Optimierung der Kampagne zu ermöglichen.

Google Shopping im Suchmaschinenmarketing

Eine weitere Möglichkeit, mit Google Ads Werbung zu schalten beziehungsweise Kampagnen zu erstellen, ist besonders für Shopbetreiber interessant. Google Shopping bietet die Möglichkeit, alle Produkte in einer Shopping Kampagne zu bewerben, ohne für jedes einzelne Produkt eine eigene Anzeige erstellen zu müssen. Dafür muss ein Account im Google Merchant Center eingerichtet werden. Dann müssen alle Produkte über einen Feed mit bestimmten Pflichtattributen eingereicht werden, beispielsweise Title, Produkt-ID, Preis usw. Stimmt die Einrichtung, werden alle Produkte mehr oder weniger automatisch in einer Kampagne ausgespielt. Doch auch für Google Shopping gilt: Eine durchdachte Struktur ist die halbe Miete!

Content Marketing als Teilbereich des Online Marketings

Beim Content Marketing geht es darum, mit passenden Inhalten Deine Zielgruppe anzusprechen. Natürlich gibt es viele Überschneidungen zu anderen Kanälen und Content Marketing ist in diesem Sinne kein “Kanal”, eher ein Format. Dennoch wollen wir uns anschauen, wie gutes Content Marketing funktionieren kann. Es gibt viele Arten von Content Marketing und einige hast Du ja bereits kennengelernt. Dennoch wollen wir an dieser Stelle nochmal die wichtigsten Formate aufzählen:

  • Content auf Webseiten
  • Beiträge in Blogs
  • Software
  • Apps
  • Ratgeber
  • Whitepaper
  • E-Books
  • Videos und Videokurse
  • Bilder und Grafiken
  • uvm.

Wie funktioniert Content Marketing?

Der Prozess des Content Marketings beginnt mit der Zieldefinition. Spielen wir das ganze mal am Beispiel unseres Hundefutter Onlineshops durch. Zunächst definieren wir ein Ziel: “Wir möchten kaufwillige Kundschaft in unseren Onlineshop locken”. So weit so gut. Nun definieren wir unsere Zielgruppe, oder unsere Personas. Eine Zielgruppe könnte der Standard Hundebesitzer sein, der billig akzeptables Futter für seinen Hund kaufen möchte.

content marketing Prozess

Eine andere Zielgruppe könnte im Premiumsegment liegen: Umweltbewusste, vegane Hundebesitzer, denen es wichtig ist, dass ihr Hund hochwertiges und nachhaltig hergestelltes Futter bekommt. Zwei ganz verschiedene Zielgruppen, die auch unterschiedlich angesprochen werden müssen. Als nächstes werden Suchbegriffe analysiert: Welche Keywords machen Sinn? Welche Themen könnte man abdecken? Veganes Hundefutter? Premium Hundefutter? Nachhaltige Herstellung von Hundefutter?

Als nächstes werden Inhalte für die Kampagnen erstellt und in den geeigneten Kanälen ausgespielt. Vielleicht entscheiden wir uns für eine kleine Videoserie zum Thema nachhaltige Hundefutterherstellung, stellen diese auf Youtube ein und bewerben unseren Shop. Oder wir versuchen, Fachmagazine zu akquirieren und einen Gastbeitrag zu diesem Thema zu veröffentlichen. Beim Content Marketing ist vor allem die Definition der Zielgruppe besonders wichtig.

 

Affiliate Marketing

Affiliate Marketing ist eine weitere Möglichkeit, um online Kunden zu gewinnen. Dabei handelt es sich um ein Provisionsmodell. Es gibt einen “Vendor” oder Händler und einen Affiliate. Der Händler stellt ein Produkt oder eine Dienstleistung zur Verfügung, meistens inklusive der Werbemittel und der Affiliate bewirbt diese.

Nach einer erfolgreichen Transaktion erhält der Affiliate eine Provision. Meist erfolgt Affiliate Marketing über sogenannte Affiliate Netzwerke, die Händler und Affiliates zusammenbringen und sich dann um die Zahlungsabwicklung kümmern. In unserem Beispiel könntest Du ein Partnerprogramm im Onlineshop einrichten und einen Provisions Link zur Verfügung stellen, den interessierte Affiliates für Werbezwecke nutzen können. Dann könnte zum Beispiel der Besitzer einer Hundeschule mit diesem Link auf seiner Website werben und wenn dann ein Kauf stattfindet, erhält er eine Provision für das verkaufte Hundefutter. Die Nutzung von Affiliate Netzwerken bietet aber noch weitere Vorteile.

verlauf affiliate marketing

Das Affiliate Netzwerk

Ein Affiliate Netzwerk ist eine Plattform auf der Händler und Affiliates zusammen kommen. Hier kannst du als Händler Produkte einstellen, beispielsweise einen Ratgeber über die Fütterung und die korrekte Futterauswahl für Hunde. Andere Affiliates können dann Dein Produkt bewerben. Die größten Affiliate Programme in Deutschland sind Digistore24, Affilicon und Clickbank. Der große Vorteil hierbei ist, dass die Zahlungsabwicklung über das Affiliate Netzwerk funktioniert.

 

Social Media Marketing

Social Media Marketing ist eine weitere Möglichkeit, um Kunden aus Deiner Zielgruppe zu gewinnen. Dabei müssen wir zwei Formen von Social Media Marketing unterscheiden. Die eine geht mehr in die Richtung von Suchmaschinenwerbung und die andere mehr in die Richtung von gutem Content Marketing.

Bei der bezahlten Version des Social Media Marketings schalten wir Anzeigen und Kampagnen beispielsweise auf Facebook oder Instagram. Diese Form des Marketings ist dem bereits erklärten Google Ads sehr ähnlich. Wir bezahlen auch bei dieser Form der Suchmaschinenwerbung mit verschiedenen Abrechnungsmodelle wie beispielsweise für jeden Klick (CPC) und jeden Lead (CPL), aber auch für jede 1000 erreichte Personen (CPM) über unsere Anzeigen.

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Ein interessanter Aspekt von Social Media Werbung bzw. Facebook Werbung ist die Zielgruppenansprache. Hier funktioniert das Targeting nicht über die Keywords, wie bei Google Ads, sondern über ein Zielgruppentargeting: Wir können also nicht Menschen ansprechen, die direkt nach Hundefutter suchen, dafür aber Menschen, die in ihrem Profil angegeben haben, dass sie Hundebesitzer sind oder sich für Hundeernährung interessieren.

Der zweite Aspekt des Social Media Marketings geht in die Richtung des Content Marketings und der PR. Es geht bei diesen Maßnahmen darum, ein positives Image in Social Media aufzubauen durch die Pflege einer Facebook Fanpage, auf der wir Inhalte veröffentlichen und mit unseren Nutzern kommunizieren.

Vor allem im SEO-Bereich hilft uns ein gutes Social Media Marketing. Jeder Like und Share, sei dieser auf Instagram, Facebook, Twitter, Pinterest oder anderen sozialen Netzwerken, hilft unserem Suchmaschinenranking. Diese Indikatoren werden im Übrigen auch Social Signals genannt. Je nach Zielgruppe und Deinen Zielen kann es auch Sinn machen, nur Social Media Marketing zu betreiben. Gerade bei Lifestyle-Themen erreichst Du so am ehesten Deine Zielgruppe. Bei B2B Themen sollten im ersten Schritt andere Kanäle bevorzugt werden. Dennoch bietet Facebook mit seiner Werbeplattform eine Möglichkeit, B2B-Kunden über Facebook und Instagram zu gewinnen.

E-Mail-Marketing

Unser letzter Kanal, den wir in diesem Ratgeber zum Online Marketing vorstellen möchten ist das E-Mail Marketing. Es ist eine der ältesten Werbeformen des Internets. Im Grunde geht es darum, eine Liste aus interessierten potentiellen Käufern aufzubauen und diese dann Schritt für Schritt in zahlende Kunden zu verwandeln. Dabei können die Adressen aus verschiedenen Quellen stammen. Wir könnten für unseren Hundefutter Onlineshop unsere Käufer als Liste nehmen, da diese ja beim Bestellvorgang bereits Ihre Adressen hinterlegt haben. Wir könnten auch einen Ratgeber zum Thema Hundefutter veröffentlichen, den jeder erhält, der seine Kontaktdaten einträgt.

Die wohl einfachste Form des Email Marketings stellt das Newsletter Marketing dar. Hier informiert man seine Stammkunden in regelmäßigen Abständen über Neuigkeiten und bietet Ihnen Produkte zum Kauf an. Dabei ist es wichtig, nicht nur Aufforderungen zum Kauf zu versenden. Wie bei allen anderen Formen des Online Marketings sollte man auch hier darauf achten, einen Mehrwert zu bieten. Geschieht dies nicht, ist die Gefahr hoch, dass unsere Nutzer sich einfach wieder aus dem Newsletter austragen. Wir können also einmal im Monat einen Newsletter mit Infos rund um das Thema Hundeernährung verschicken und dann an Weihnachten eine 10% Rabattaktion anbieten.

Die Umsetzung von E-Mail Marketing ist denkbar einfach. Du benötigst lediglich ein Programm, mit dem Du Newsletter verschicken und einen Funnel aufbauen kannst. Viele dieser Programme bieten in der kostenlosen Version fürs Erste einen ausreichenden Funktionsumfang. Hier ist vor allem das Testing wichtig. Überprüfe jede Mail, vor dem Versand lieber einmal mehr als zu wenig.

Herausforderungen im Online Marketing

Das war jetzt eine ganze Menge Information die wir da aufgetischt haben. Aber Du solltest jetzt einen guten Überblick über das Thema Online Marketing haben und wissen, wo Du anfängst, um im Internet mit zielgerichteten Maßnahmen Erfolg zu haben. Wir wollen Dir dennoch abschließend die größten Fehler beim Online Marketing zeigen, die Deinen Erfolg zunichte machen können und wie Du diese vermeiden kannst.

Fehler bei der Strategie

Die meisten Fehler werden bereits ganz am Anfang gemacht, wenn es darum geht, eine vernünftige Strategie und einen Online Marketing Mix für die Maßnahmen im Internet zu finden.

Viele Website Besitzer machen den Fehler, falsche Kanäle zu bespielen oder haben unrealistische Vorstellungen davon, welche Budgets und Arbeitsaufwände erforderlich sind. Würden wir mit unserem Onlineshop beispielsweise damit anfangen, Social Media Marketing zu betreiben, bekämen wir schnell Probleme. Denn die Ressourcen, die wir dort hinein investieren, wären im SEA oder SEO Bereich besser aufgehoben. Auch wäre es unrealistisch zu versuchen, im SEO mit dem Keyword “Hundefutter” auf Platz eins zu kommen, da die Konkurrenz hier sehr stark ist.

Fehler beim SEO oder der Suchmaschinenoptimierung

Beim SEO liegen die wohl größten Fehler, die man machen kann in der Auswahl der Keywords und der technischen Optimierung der Website. Man sollte genau wissen, welche spezifischen Keywords man Rankings haben möchte und die Ressourcen nicht an generische Keywords verschwenden.

Auch kommt es immer wieder vor, dass eine Website zwar gute Inhalte und eine vernünftige Keyword Strategie hat, aber gravierende technische Fehler aufweist. Man kann noch so gute Inhalte und Backlinks haben, wenn die Seitenladezeit zu lange ist, oder gewisse Seiten durch Unachtsamkeit von der Indexierung ausgeschlossen sind, wird man es schwer haben, gute Rankings einzufahren.

Fehler beim Suchmaschinenmarketing und der Suchmaschinenwerbung

Im Bereich Google Ads werden gerne Fehler im Bereich der Ausspielung gemacht. Man achtet nur auf die Klickzahl und wirbt für unpassende Keywords und verbrennt Geld. Wir sehen auch immer wieder, dass kein Tracking umgesetzt wurde und der Websitebetreiber eigentlich gar nicht weiß, welche Kampagnen, Anzeigen und Keywords überhaupt Umsätze generieren.

Was kosten Ma├čnahmen im Online Marketing und Suchmaschinenwerbung?

Eine Frage, die Dir gerade bestimmt brennend auf der Zunge liegt ist die, wie viel Zeit und Geld “Online Marketing”, sei es Suchmaschinenmarketing oder die Werbung über andere Kanäle denn nun kostet und ob man diesen Bereich selbst machen kann, oder ihn lieber an einen Experten abgibt.

“Was kostet Online Marketing” ist aber an dieser Stelle aber die falsche Frage. Es ist wie die Frage: “Was kostet ein Auto?” Man könnte natürlich alles antworten von: 1000€ für einen Gebrauchten bis zu mehreren Millionen für den neuesten Schlitten in komplett Chrom. Die Frage, die man sich stellen sollte lautet eher: “Was will ich mit meiner Präsenz im Internet erreichen und wie schaffe ich es?”.

 

Welche Vorteile bietet die Zusammenarbeit mit einer Online Marketing Agentur?

Die zweite Frage, die an dieser Stelle kommt ist: “Soll ich Online Marketing selbst machen, oder es lieber einer Agentur überlassen?”. Auch hier ist die Antwort nicht ganz einfach. Die Beantwortung hängt davon ab, welche Vorkenntnisse Du in der Suchmaschinenoptimierung und im Suchmaschinenmarketing, bzw. im Online Marketing generell hast und welche Ziele Du verfolgst.

Ein bisschen wie die Frage: “Soll ich mein Haus selber bauen, oder soll ich Handwerker dafür bezahlen?” Einen kleinen Schuppen im Garten kriegen die meisten wohl noch hin, bei einem großen Mehrfamilienhaus sieht die Sache allerdings schon ganz anders aus. Hier muss man Maurer, Elektriker, Flaschner, Gärtner, Maler und vieles mehr in Personalunion sein.

Genauso ist es beim Thema Online Marketing bzw. Marketing im Internet generell. Für einen kleinen WordPress Blog reicht es, wenn Du ein einfaches Template kaufst und vielleicht eine kleine Agentur einmal über die Seitenkonfiguration schauen lässt.

Willst Du allerdings einen großen Onlineshop mit mehreren hundert oder tausenden von Produkten aufbauen und wirklich Erfolg haben, benötigst Du einen Experten. Die wenigsten Menschen werden Webdesigner sein, sich mit den technischen Gegebenheiten auskennen und gleichzeitig auch noch Marketing Genies sein.

Unser Rat an dieser Stelle ist: Lass Dich beraten! Es kostet Dich im ersten Schritt nichts, mit einer Idee an eine Agentur heranzutreten und Dich beraten zu lassen. Im besten Fall wird Dir klarer, was Du alles brauchst, um Deine Ziele zu verwirklichen. Dann kannst Du entscheiden, ob du einen Experten beauftragst, oder ob Du versuchst, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Es gibt allerdings zwei gute Gründe, die für das Hinzuziehen von Experten sprechen:

1. Haftung und die Erfolgswahrscheinlichkeit

Wenn Du versuchst, Dein Online Marketing selbst umzusetzen und alleine Erfolg im Internet zu haben, kann es funktionieren, oder es kann nicht funktionieren. Im schlimmsten Fall hast Du nicht nur Geld für Werbekosten und Software verschwendet, sondern auch Wochen Deiner Arbeitszeit, um Dich in das Thema hineinzuarbeiten. Bei Agenturen ist das Fachwissen bereits vorhanden und die Wahrscheinlichkeit, dass Fehler aus Unwissenheit gemacht werden, ist gering.

Darüber hinaus gibt es auch Zielvereinbarungen, vor allem im Suchmaschinenmarketing, die getroffen werden können. Werden diese nicht erreicht, oder handelt die Agentur grob fahrlässig, hat man noch eine Chance auf Rückerstattung.

2. Online Marketing entwickelt sich rasend schnell

Der wesentlich wichtigere Grund, warum Du an die Beauftragung von Experten denken solltest ist folgender: Nehmen wir an, Du entscheidest Dich, Online Marketing zu lernen. Du kaufst Bücher und Kurse auf Udemy und schließt Dich drei Monate in einer Hütte im Wald ein.

Wenn du diese Hütte wieder verlässt, ist ein großer Teil deines Wissens bereits veraltet. Online Marketing entwickelt sich rasend schnell und die heißen SEO Tipps aus dem August 2018 können im Februar 2019 schon nicht mehr funktionieren. Es erfordert einfach Zeit, um up to date zu bleiben. Mit einer Agentur kannst Du Dir sicher sein, dass für jeden Bereich ein Experte an Deiner Webpräsenz arbeitet, der auf Seminare und Netzwerk Treffen geht und sich konstant weiterbildet.

Online Marketing Tools

Es gibt viele Tools im Online Marketing, die Dir helfen können. Viele davon sind kostenlos und können auch ohne Weiteres von einem Anfänger zielführend genutzt werden. Wir haben Dir abschließend einige Tools aufgelistet, mit denen Du arbeiten kannst.

Überprüfung der Sichtbarkeit

Die Sichtbarkeit der eigenen Website ist wichtiger Faktor, um Deinen Erfolg zu messen. Die folgenden drei Tools können Dir dabei helfen:

Sistrix Toolbox: https://www.sistrix.de/toolbox/start

Searchmetrics: https://www.searchmetrics.com/de/

Xovi Suite: https://www.xovi.de/

Neben der Sichtbarkeit ist es wichtig, die eigenen Rankings überprüfen zu können. Mit den folgenden Tools erhältst Du einen guten Überblick darüber:

Google Search Console: https://search.google.com/search-console/about?hl=de

Market Samurai: https://www.marketsamurai.com/

Ranking Spy: https://www.ranking-spy.com/ranking/

Die Keyword Recherche stellt den wichtigsten Meilenstein in der Konzeption Deiner Strategie dar. Mit den folgenden Tools kannst Du Keywords und Proof Keywords für Deine Strategie ausfindig machen.

Google Trends: https://trends.google.de/trends/?geo=DE

Ubersuggest: https://neilpatel.com/de/ubersuggest/

Hypersuggest: https://www.hypersuggest.com/de/

Ein wichtiges Tool um die Qualität deiner Inhalte zu prüfen ist Lingulab oder Languagetool. Diese Tools analysieren Schreibstil, Grammatik, Keyword Dichte und vieles mehr. Du findest es hier: https://lingulab.de/ und https://languagetool.com

Für den Bereich Analytics reicht für den Anfang Googles eigenes kostenloses Tool Google Analytics voll aus: https://analytics.google.com/analytics/web/

Um die Performance Deiner Seite zu überprüfen und die Ladezeit zu verbessern, kannst Du ein weiteres von Googles kostenlosen Tools benutzen: Google Pagespeed Tool

Mit Pingdom kannst Du die Ladezeiten Deiner Website automatisch überwachen und wirst sofort informiert, wenn Ladezeiten zu lange sind, oder Deine Website nicht mehr erreichbar sein sollte.

Um die Backlinks Deiner Seite zu überprüfen und neue Quellen für Backlinks ausfindig zu machen bieten sich folgende Tools an:

Majestic SEO: https://de.majestic.com/
Moz.com: https://moz.com/
Ahrefs: : https://ahrefs.com/de/

Datenschutz: Ein kleiner Exkurs

Ein sehr wichtiger Punkt, der in keinem Ratgeber zum Thema Online Marketing fehlen sollte ist der Datenschutz. Nach der Umsetzung der neuen DSGVO haben viele Website Betreiber Ihre Seiten kurzzeitig offline genommen. Auch jetzt noch herrscht viel Unklarheit und die Angst, einer Abmahnwelle zum Opfer zu fallen ist groß. Wir möchten Dir daher an dieser Stelle nochmals ans Herz legen, Dich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Denn je erfolgreicher Dein Online Marketing desto eher gerätst Du in die Gefahr bei Fehlern in Deinem Datenschutz abgemahnt zu werden. Wir können Dir an dieser Stelle natürlich keine Rechtsberatung bieten. Eine gute Website zu diesem Thema ist https://www.e-recht24.de/. In Zweifelsfällen solltest Du dennoch einen Anwalt zu Rate ziehen.

Wir hoffen, wir konnten Dir an dieser Stelle einen guten Überblick über das Thema Online Marketing geben. Du weißt nun, wie ein guter Marketing Mix online aussehen muss und kennst nun die Basics für die fünf wichtigsten Kanäle im Online Marketing. Du hast gelernt, worauf es bei der Suchmaschinenoptimierung, dem Suchmaschinenmarketing, Social Media Marketing, Affiliate Marketing und Email Marketing für Dein Unternehmen ankommt. Du hast gelernt, wie wichtig es ist, eine passende Zielgruppe zu definieren und anzusprechen und Du weißt nun, welche Fehler Du beim Online Marketing vermeiden solltest. Alles Weitere liegt bei Dir! Definiere Deine Ziele, entwickle eine Strategie, wähle einen Online Marketing Kanal aus und setze Deine Maßnahmen um! Am Ende noch ein motivierendes Zitat von Seneca, einem der bekanntesten Stoiker: Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer!

Webinare zum Thema Online Marketing

Seminare zum Thema Online Marketing

Google Ads (AdWords) Seminar f├╝r Einsteiger

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Werde fit in Google Ads: In diesem Seminar legen wir alle wichtigen Grundsteine. Du oder Deine Kunden vertreiben Produkte oder Dienstleistu

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Webanalyse mit Analytics und dem Tag Manager

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29.08.2019 | 09:00 Uhr - 17:00 Uhr

Sascha Behm├╝ller in Frankfurt am Main

In dem Seminar zeigt Dir unser Referent Sascha Behmüller, wie Du Deine Maßnahmen im Onlinemarketing richtig analysieren kannst. Dabei geht er auf die Funktionsweise und die

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Spezial-Seminar “Konversions-Optimierung”

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05.09.2019 | 09:00 Uhr - 17:00 Uhr

Karl Kratz in Wiesbaden

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SEO: Einf├╝hrung in die Suchmaschinenoptimierung

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23.09.2019 - 24.09.2019 | 09:00 Uhr - 17:00 Uhr

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Suchmaschinenoptimierung ist eine der absoluten Kerndisziplinen im Online-Marketing. Eine Webseite muss von den Suchmaschinen wie Go

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Als aufmerksamer Wayne-Hörer (WAYNE – Human Marketing Podcast) habe ich vernommen, dass unsere OMT-Experte

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Neuromarketing: Die besten Strategien und spezielle Tipps

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16.10.2019 | 09:00 Uhr - 17:00 Uhr

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Das Seminar “Online Neuromarketing” ist eine 8-stündige Power Veranstaltung vollgepackt mit Online Marketing Fachwissen und speziellen Tipps aus den neuesten Erkenntnissen de

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Annika Wurm in K├Âln

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Lerne in unserem eintägigen Seminar das rechtliche Know-how um Fallstricke im Online-Marketing zu vermeiden. Wir werden anhand der typischen Arbeit von Agenturen und Marketingabteilungen

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26.11.2019 | 09:00 Uhr - 17:00 Uhr

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In dem Seminar zeigt Dir unser Referent Sascha Behmüller, wie Du Deine Maßnahmen im Onlinemarketing richtig analysieren kannst. Dabei geht er auf die Funktionsweise und die

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27.11.2019 - 28.11.2019 | 09:00 Uhr - 17:00 Uhr

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In dem zweitägigen Seminar zeigt Dir unser Referent Sascha Behmüller, wie man im digitalen Zeitalter effektiv und zielgerichtet Leads generieren kann. Dabei skizzieren er div

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Der Online Marketing Manager

Das erste umfassende Handbuch für die tägliche Praxis der Online Marketing Manager 

Online Marketing Manager sehen sich mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Sie müssen in allen Bereichen des Online-Marketings über fundiertes Wissen verfügen, Strategien und Kampagnen erarbeiten sowie Kennzahlen auswerten können. Auch ein professionelles Managen der diversen Kanäle ist gefordert.

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Aus dem Inhalt:

– Online-Marketing: Entwicklung und Status quo: Felix Beilharz 
– Die Online-Marketing-Strategie: Olaf Kopp 
– Conversion-Optimierung: Nils Kattau 
– SEO – Suchmaschinenoptimierung: Anke Probst 
– SEA – Search Engine: Marketing Guido Pelzer 
– Affiliate Marketing: Markus Kellermann
– Display Advertising: Wolfgang Neider 
– E-Mail-Marketing: Manuela Meier 
– Social Media Marketing: Felix Beilharz 
– Mobile Marketing: Ingo Kamps 
– Web Analytics: Markus Vollmert 
– Online-Marketing-Recht: Niklas Plutte 
– Weiterbildung für Online Marketing Manager: Felix Beilharz

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Online-Marketing-Konzeption

Holen Sie mehr aus Ihrem Online-Marketing-Budget!

Vermeiden Sie Budgetverschwendung. Schon die Auflage 2017 war: »Buchtipp des Monats im renommierten Marketing-Magazin „absatzwirtschaft“, 5/2017.« Die Auflage 2019 wurde aktualisiert und ergänzt um weitere Themen.

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Online-Marketing ist ein Kernbaustein der »digitalen Transformation«. Unter allen Herausforderungen, denen Unternehmen aller Art derzeit gegenüberstehen, stellt der Megatrend »digitale Transformation« zweifellos die größte dar. Kein Unternehmen kann sich dem auf Dauer entziehen. Die Fülle digitaler Anforderungen, mit denen sich Unternehmen heute konfrontiert sehen, ist immens. Vielfach muss das Marketing an das veränderte Kundenverhalten und die neuen Erwartungen der Kunden angepasst werden. Es müssen neue Strategien entworfen und Marketingbudgets umverteilt werden. Und das alles in einer rasenden Geschwindigkeit. Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, diesem Tempo zu folgen.

Online-Marketing ist komplex und vielschichtig. Es unterliegt ständigen Änderungsprozessen. Gleichzeitig werden die Zyklen, in denen Neuerungen etablierte Verfahren infrage stellen, immer kürzer. Es ist daher schwierig, Online-Marketing zielführend und gewinnbringend einzusetzen. Es lauern viele Risiken und Fallstricke. Gerade in der heutigen Zeit ist deshalb ein durchdachtes und strukturiertes Online-Marketing-Konzept ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Es gibt viele Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit, die gezeigt haben, dass blinder Aktionismus im Online-Marketing wenig erfreuliche Ergebnisse liefert (um es diplomatisch auszudrücken).

In diesem Buch erhält der Leser viele Anregungen und Beispiele für eine strukturierte Herangehensweise an die Planung und Steuerung von Online-Marketing-Aktivitäten. Ein strukturierter, konzeptionell durchdachter Ansatz hat gegenüber ad hoc-Aktionen und weniger strukturierten Herangehensweisen große wirtschaftliche Vorteile.

Heute führen viele Unternehmen bereits Online-Marketing-Maßnahmen durch. Fast alle Unternehmen erheben Daten über ein Webanalysewerkzeug. Sehr häufig ist dieses Google Analytics. Aber wie viele Unternehmen arbeiten wirklich mit diesen Daten? Wie viele Unternehmen stellen sich bereits bei der Planung von Aktivitäten die Frage nach den relevanten KPIs? Im Grunde fängt eine strukturierte Herangehensweise bereits bei der Definition der Ziele und KPIs an.

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Aufgrund der Schnelllebigkeit im Online-Marketing hat sich der Autor dazu entschieden, das Werk im Print-on-Demand-Verfahren zu veröffentlichen und es mit multimedialen Inhalten anzureichern. Insofern ist dieses Buch also kein „normales“ Buch. Durch Print-on-Demand ist es nun möglich, in wesentlich kürzeren Zyklen Aktualisierungen zu veröffentlichen – auch unterjährig.

Ohne Zweifel kann bei der Wissensvermittlung durch die gleichzeitige Ansprache mehrerer Sinnesorgane ein positiver Effekt erreicht werden. Dieses Buch enthält zahlreiche Servicelinks zu weiterführenden Informationen, zu Videos und zu eigens erstellten Screencasts.

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