Lohnt sich Linkbuilding? Alles ĂŒber Backlinks und Linkaufbau!

    Inhaltsverzeichnis:

Damit Webseiten im Internet leichter gefunden werden, ist eine Suchmaschinenoptimierung nötig, die darauf ausgerichtet ist, dass die Seite in Suchmaschinen wie „Google“ weit oben erscheint und sich die Platzierung allgemein verbessert. Das ermöglicht einen höheren Traffic und fördert den Besuch weiterer User. Solche Maßnahmen im SEO-Bereich werden Onpage- und Offpage-Optimierung genannt.

Die Onpage-Optimierung umfasst alle inhaltseitigen Anpassungen direkt auf einer Webseite. Dazu gehören z. B. der Content, der Textaufbau, die gesamte Formatierung, gesetzte Tags und Header und die interne Linkstruktur. Die Offpage-Optimierung wiederum beinhaltet alle Maßnahmen, die außerhalb der Webseite angepasst werden. Das betrifft die Herausbildung einer guten Linkstruktur, darunter durch das Verwenden von Backlinks, durch eine gezielte User- und Linkanalyse und qualitative Faktoren wie den Page- und Trust-Rank.

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10 Linkbuilding-Hacks, die Du kennen solltest — Mario Jung

Linkbuilding erlebt seit Anfang 2016 eine Renaissance! Nachdem Ende 2015 / Anfang 2016 noch viele Linkbuilding fĂŒr tot erklĂ€rt haben, hat sich nach diversen Aussagen bzw. Neuentwicklungen die Meinung vieler geĂ€...

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Weiterhin ergĂ€nzen verschiedene Methoden des Linkaufbaus, eine sinnvolle Linkplatzierung und die Anzahl interner und externer Links die Gestaltung. Die optimale Generierung von Backlinks ist genauso wichtig wie der Content selbst und kann dann auch bessere Werte bezĂŒglich aller genannten Vorgehensweisen erzielen. Der Überbegriff fĂŒr solche Anwendungen ist das Linkbuilding (oder auch Linkaufbau).

 

Was ist Linkbuilding?


Das Linkbuilding oder der Linkaufbau gehören zu den wichtigsten Maßnahmen fĂŒr die Suchmaschinenoptimierung und beinhalten die bewusst gelenkte Erhöhung der Anzahl von Backlinks und deren Verbesserung in Hinsicht auf die QualitĂ€t und den Inhalt. Bei Backlinks handelt es sich um VerknĂŒpfungen, die als RĂŒckverweis den eingehenden Link bilden, der von anderen Webseiten auf die eigene Webseite fĂŒhrt. Die Anzahl an Backlinks wird von Suchmaschinen als Maßstab fĂŒr die eigentliche PopularitĂ€t der Webseite genommen, wodurch sich die Platzierung in der Auflistung aller Webseiten und Links erhöht.

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Da es in Suchmaschinen wie „Google“ kein zentrales Webseiten-Verzeichnis gibt, muss die Suchmaschine stĂ€ndig nach allen vorhandenen und neu hinzukommenden Webseiten suchen und diese in einer Liste sortieren. Dieser Vorgang wird „Crawling“ genannt und gestaltet sich durch das Folgen eines Links, der von einer bekannten Seite auf eine neue Seite verweist. Durch einen optimierten Backlinkaufbau kann das „Crawling“ verbessert werden, ebenso die Indexierung und das Ranking.

Hier ein Ausblick auf die Themen, die Dich erwarten:

  1. Welche Linkarten gibt es?
  2. Optimierung von Backlinks
  3. Wie komme ich an Backlinks?
  4. Wie wĂ€hle ich die richtige Seite fĂŒr einen Backlink aus?
  5. Nach welchen Metriken können Links bewertet werden?
  6. Linkkauf – die dunkle Seite im Online Marketing
  7. Dein Linkprofil (Warum du dein Linkprofil kennen solltest)
  8. Was ist Linkmanagement? – So optimiere ich mein Linkprofil
  9. Gute Taktiken fĂŒr indirektes Linkbuilding

Eine solide Linkstruktur gestaltet sich durch Backlinks. Die Anzahl und die QualitĂ€t von Backlinks bestimmen die Kriterien fĂŒr die Bewertung der Internetseite durch die Suchmaschine. Nicht gewĂŒnscht sind dabei kĂŒnstlich gesetzte Backlinks, die „Google“ verbietet und abstraft. Entscheidend ist dabei daher nicht die Anzahl der Backlinks, sondern die QualitĂ€t dieser. Was frĂŒher durch einen hohen PageRank und das Setzen vieler Backlinks möglich war, gestaltet sich heute durch den tatsĂ€chlichen Mehrwert einer Seite.

Der Linkaufbau findet im Bereich der Offpage-Optimierung statt und dient der besseren Suchmaschinenplatzierung, ebenso der Optimierung aller eingehenden Links von anderen Webseiten. Neben der technischen Gestaltung einer Webseite mit relevanten und hochwertigen Inhalten, kann der Linkaufbau auch den Traffic einer Seite erhöhen. Die gesetzten Links in ihrer eigentlichen Anzahl und QualitĂ€t sind dabei die Signalgeber fĂŒr die PopularitĂ€t der Seite. Je hĂ€ufiger diese aufgerufen wird, desto wichtiger ist sie in der Platzierung der Suchmaschine. Angestrebt wird ein natĂŒrlicher Linkaufbau, der langfristig mehr Vorteile bringt und die Positionierung im Suchverlauf dauerhaft gĂŒnstig beeinflusst.

Internet ohne Suchmaschinen – Links als Ursprung


Die Nutzung des Internets ohne Suchmaschinen scheint heutzutage kaum noch möglich. TatsĂ€chlich zeigen Studien, dass User die vorhandenen Suchmaschinen vermissen und sich ohne die Verwendung solcher kaum im Netz zurechtfinden wĂŒrden. Dabei gibt es neben den bekannten wie „Google“ auch noch zahlreiche andere, die z. B. eine anonyme Recherche gestatten und das Fulltime-Tracking unterbinden. Auch kommerzielle Werbeeinblendungen fallen teilweise weg, jedoch greifen die meisten Internetnutzer dennoch auf die bekannten Suchmaschinen zurĂŒck und nehmen die BegleitumstĂ€nde in Kauf.

Im Internet lĂ€sst sich fast jede Information abrufen. Entscheidend ist, die Information auch tatsĂ€chlich zu finden. Jede Suchanfrage hinterlĂ€sst Spuren, die wiederum als Daten fĂŒr Unternehmen interessant sind, so dass der Datenschutz oberste PrioritĂ€t hat, gleichzeitig jeder User durch die Datensuche verrĂ€t, fĂŒr was er sich interessiert, wonach er sucht und wer er ist, damit nahezu durchsichtig wird.

Der Screenshot zeigt eine Auflistung von Verzeichnissen von 1992.

Der Screenshot zeigt eine Auflistung von Verzeichnissen von 1992.

Jede Suchmaschine ist so gut wie ihr Index. Eine Ansammlung geeigneter Schlagwörter fĂŒhrt zu den jeweiligen Webseiten, die den gesuchten Inhalt aufweisen. Links als Querverweise bilden dabei den Ursprung und das Grundsystem, ohne die keine Suchmaschine funktionieren wĂŒrde. Alle im Netz gefundenen Webseiten sind als Link aufgefĂŒhrt. Ohne Link wĂ€re es notwendig, die Webseite und die Adresse zu kennen und diese in das Browserfeld einzugeben. Das ist nicht nur umstĂ€ndlich und zeitaufwendig, sondern begrenzt die Suche allgemein sehr stark.

Ein Link dient vor allen Dingen dazu, durch das Anklicken des Users auf die dazugehörige Webseite oder das verlinkte Dokument zu fĂŒhren. Die VerknĂŒpfung ist dabei Ă€hnlich aufgebaut wie z. B. ein Querverweis in einem gedruckten Buch. Durch das Linksystem können alle Daten, die im selben System gelistet sind, aufgerufen werden. Genauso dient der Link dazu, den eigentlichen Inhalt zu verbergen und besteht hĂ€ufig nur aus einem Wort, einem angezeigten Text oder Bild. Links in Suchmaschinen wiederum bieten eine grĂ¶ĂŸere Auswahl an themenbezogenen Seiten, die durch die Eingabe eines Suchworts schneller gefunden werden können.

„Backlinks is the most effective SEO tool”

Mathew Barby - Head of Growth & SEO @ Hubspot

Im Internet bestimmen Links die gesamte Vernetzung aller Daten. Das betrifft die Online-Informationen ebenso wie die Dateien, die auf dem eigenen PC vorhanden sind. Entscheidende Hyperlinkstrukturen haben Einfluss auf die WebprĂ€senz aller Webseiten und gestalten den Aufruf und das Bewegen des Users auf der Seite. Möglich ist das ĂŒber eine lineare Struktur, wobei sich der User in bestimmter Reihenfolge von einer Informationsseite zur nĂ€chsten bewegt, ĂŒber die Baumstruktur, wobei der User die Auswahl zwischen mehreren Unterseiten treffen kann, ĂŒber die Netzstruktur, die gestattet, von einer beliebigen Seite auf die nĂ€chste zu springen, oder die Sternstruktur, die sich direkt am Inhalt der Webseite orientiert und dem User gestattet, die Wahl der gewĂŒnschten Seite in Form einer Lexika-Auswahl selbst zu treffen. Auch die Art des Links entscheidet darĂŒber, ob User die damit gegebene Empfehlung nutzen.

Die Backlinkstruktur wiederum war ein erstes wichtiges Bewertungskriterium, um das Sortieren der Seiten im Netz in der Suchmaschine zu erleichtern. Ein höheres Ranking war durch das Setzen vieler Backlinks möglich, wobei sich die Methode schnell als Manipulationsmöglichkeit entpuppte, darunter durch das automatisierte Setzen von Backlinks oder durch Linkspamming. Das regte „Google“ dazu an, den Algorithmus fĂŒr die Suchmaschine umzuschreiben und anzupassen, um tatsĂ€chlich relevante und informative Webseiten zu ranken, wĂ€hrend Seiten mit vielen Backlinks kein Bewertungskriterium mehr waren.

KĂŒnstlich gesetzte Backlinks sind mittlerweile als Methode verboten und werden entsprechend entlarvt und abgestraft, was als „Penalty“ bezeichnet wird. Das kann bis zu einem Ausschluss aus dem Suchmaschinen-Index fĂŒhren, was „Delisting“ heißt. Ein „Penalty“ verschlechtert die Rankingposition und die URL-Ebene. Bewertet werden sowohl die QualitĂ€t der Links als auch die der verlinkten Zeiten. Das hat dazu gefĂŒhrt, dass das sich neu ausrichten musste und das Setzen vieler Backlinks oder schlechte Backlinks keine Option mehr bilden. Daher ist es wichtig, die eigene Backlinkstruktur und das Linkprofil genau zu kennen und zu analysieren, was mit verschiedenen Tools möglich ist.

Welche Linkarten gibt es?

FĂŒr die PopularitĂ€t einer Webseite ist entscheidend, welche Linkarten verwendet werden und welche weniger geeignet sind, um das eigene Konzept gut zu vermarkten und neue User zu gewinnen. Optimal ist dabei eine gute Vermischung bestimmter Linkarten, um einen nachhaltigen Backlinkaufbau zu erzielen und das Ranking und die LinkpopularitĂ€t zu steigern. Der Link muss dabei zum Inhalt der Webseite passen und themenbezogen sein. Eine kĂŒnstliche Beeinflussung ist nicht gewĂŒnscht. Die Inhalte sollten einen Mehrwert fĂŒr den User darstellen und können dann auch ganz natĂŒrlich verlinkt werden.

Eine grobe Unterteilung kann zwischen Follow- und No-Follow-Links gemacht werden, auch in bezahlte und kostenlose Links, wobei alle Linkarten themenrelevant sein sollten, damit sich auch der Traffic und die Conversion-Rate erhöhen. Verwendete Backlinks sind dabei fĂŒr alle Internetprojekte sinnvoll, unabhĂ€ngig davon, ob es sich um eine Informationsseite, einen Online-Shop, einen Blog oder Ă€hnliche Projekte handelt. Auf einer Webseite können darĂŒber hinaus auch verschiedene Inhalte verlinkt werden, wodurch das Interesse wĂ€chst und der Webseitenbesucher wiederkommt.

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Die Grundstruktur eines Links ist die URL einer Web- bzw. Startseite mit dem beschreibenden Text. Auf dieser gibt es weitere Links, die der reinen Informationsvermittlung dienen, z. B. ein Bild oder eine Produktbeschreibung. Je hochwertiger der Backlink dabei ist, desto besser wird er in der Suchmaschine gerankt. „Google“ erkennt qualitativ hochwertige Links an der Linkquelle, dem Ankertext, der Linkart und der Eigenschaften, um die Webseite selbst entsprechend auszuwerten und zu platzieren. Die verwendeten Linkarten sind daher ebenfalls Teil der Suchmaschinenoptimierung.

1. Linkaufbau mit Blogs

Blogs liegen im Trend und erlauben neben einer direkten Vermittlung aller Informationen auch das Kommentieren aller BeitrĂ€ge. In diesen Kommentaren lassen sich daher auch Verweise und Links auf die eigene Webseite unterbringen, genauso ein direkter Link als Informationskriterium setzen. Da jedoch auch hier ein Schlupfloch fĂŒr das automatische Setzen durch Roboter entstanden ist und solche Kommentare dann als Spam gefiltert und gelöscht werden, diese dazu durch den nicht thematisch bezogenen Inhalt unnatĂŒrlich wirken, hat sich die Methode mittlerweile ĂŒberholt, da viele Blogs auch mit einem No-Follow-Link versehen sind, wodurch eine Bewertung in der Suchmaschine irrelevant wird.

2. Promo Links als Backlinks

Ein Promo Link wird sehr hÀufig als Werbemittel bei Affiliate verwendet und direkt auf der Webseite integriert, auf der Produkte oder Dienstleistungen beworben, vorgestellt und verkauft werden sollen. Wird dieser Link durch den User angeklickt, gelangt er auf die Verkaufsseite und kann dort das Produkt erwerben und seinen Kauf tÀtigen. Als Backlink ist das z. B. bei Webseiten möglich, die das eigene Produkt bewerben. Der Promo Link ist dabei gleichzeitig das gesetzte Cookie, das erlaubt, den Kunden wiederzuerkennen.

Platziert werden sollten Promo Links auffĂ€llig in einem Blog, Online-Shop oder auf einem Youtube-Kanal. Verbunden mit einer solchen Verlinkung ist meistens auch eine Landingpage, die eine zusĂ€tzliche Webseite ist, auf der das Produkt vor dem Verkaufsangebot erst einmal vorgestellt wird und damit gewĂ€hrleistet, dass das Vertrauen fĂŒr das Angebot geweckt werden kann. Der Promo Link stellt dann die Verbindung zwischen der Landingpage und der eigentlichen Verkaufsseite dar.

Was darf ein Artikellink kosten? Mehr Infos dazu hier!

3. Linkaufbau mit Content Links

Content Links umfassen alle Elemente des gesamten Content Marketing. Das können u. a. Ebooks, Studien, Infografiken, Umfragen oder Whitepapers sein, Newsletter, Gewinnspiele oder PDF-Dokumente. Ist der Inhalt der Webseite optimiert, gibt es verschiedene Inhaltskategorien mit Verlinkung. DarĂŒber hinaus erhöhen solche Links allgemein die PopularitĂ€t einer Seite.

Soll ein Seitenbesucher zunĂ€chst nicht direkt auf eine Verkaufsseite gefĂŒhrt werden, sondern z. B. auf eine Webinarseite, dann eignen sich Content Links besser, wĂ€hrend auch hier gleichzeitig ein Cookie gesetzt wird. Der User bekommt danach einen Link prĂ€sentiert, auf den er klicken kann und ĂŒber den er dann die Verkaufsseite erreicht. Diese kann in Form eines Verkaufs- oder Bestellformulars aufgebaut sein oder einen Call-to-action enthalten. Ein Content Link wiederum kann bereits die Produkt-ID des Artikels enthalten, ebenso die Content-Link-ID. Das macht die Zuordnung leichter.

4. Forenlinks und Social Links

Eine andere Linkart sind Forenlinks, wobei es sich um Verweise handelt, die auf Portale oder Foren fĂŒhren, was in Form von Hyperlinks auf die jeweilig externe Webseite möglich ist. Das erlaubt eine Steigerung der allgemeinen LinkpopularitĂ€t und des direkten Traffics, wenn der Link dazu natĂŒrlich gesetzt wird oder die Empfehlung anderer Forenuser ist.

Ein Forenlink wird hĂ€ufig im Antworten-Fließtext oder als Signatur gesetzt, um auf die eigene WebprĂ€senz zu verweisen und aufmerksam zu machen. Kritisch werden Forenlinks dann betrachtet, wenn sie als Schleichwerbung eingeschĂ€tzt werden. Durch die Beliebtheit von Social Media hat sich die Werbestrategie auch auf Plattformen wie „Twitter“, „Facebook“ oder „Instagram“ verlagert. Gesetzt werden Social Links, z. B. in Form von Kommentaren oder Verweise im Beitrag.

der Screenshot zeigt einen Forenlink.

Beispiel: So könnte ein Forenlink aussehen!

5. Social Citations

Auch fĂŒr local SEO ist Linkbuilding bzw. Linkaufbau ein wichtiger Rankingfaktor. Gerade im lokalen Bereich können unterschiedliche Linkstrategien verwendet werden, um hochwertige themenrelevante Backlinks zu generieren, die das eigene Linkprofil optimieren.

Weitere Informationen zu Linkbuilding in Local SEO gibt es in folgendem Artikel.

8 Linkbuildingtipps fĂŒr local SEO

Auch im lokalen Bereich sind Backlinks ein wichtiger und bedeutender Rankingfaktor. Was bei der allgemeinen Suchmaschinenoptimierung in den meisten FĂ€llen ordentlich betrieben wird, wird im lokalen Teil des Marktes oftmals komplett außer Acht gelassen. Worauf Du beim Linkbuilding im lokalen Bereich besonders achten solltest, ist eigentlich ganz einfach; Dein Hauptaugenmerk liegt primĂ€r auf zwei Faktoren: lokale Relevanz und Themenrelevanz.

zum Artikel

Optimierung von Backlinks


Ein Backlink ist ein eingehender Link von einer externen Webseite auf eine weitere und besteht aus einer URL und aus einem Ankertext. Um ihn optimal zu platzieren und an die gewĂŒnschte Stelle zu setzen, ist ein HTML-Code notwendig. Findet „Google“ eine Webseite, die auf eine andere verweist, setzt die Suchmaschine voraus, dass die Seiten Ă€hnliche Inhalte aufweisen. Bei einer ÜberprĂŒfung zĂ€hlt dann der themenbezogene und hochwertige Inhalt beider Seiten, ebenso die eigentliche Struktur der Backlinks.

Je besser die QualitĂ€t von Backlinks ist, desto sicherer ist das hohe Ranking in der Suchmaschine und die damit verbundene Steigerung der WebseitenpopularitĂ€t. Ein Backlink von einer gut rankenden anderen Webseite ist entsprechend mehr wert, selbst wenn diese weniger Links enthĂ€lt, aber dafĂŒr schon lange existiert. Generell sind mittlerweile wenige hochwertige Backlinks von verschiedenen Webseiten gĂŒnstiger als viele von einer bestimmten IP-Adresse.

Da Suchmaschinen den Backlink-Anstieg auf einer Seite genau verfolgen und beobachten, ist ein Linkaufbau wichtig, der einen natĂŒrlichen und gleichmĂ€ĂŸigen Anstieg und Aufbau bewirkt. Ebenso bleibt die ThemenĂ€hnlichkeit von Bedeutung, wenn neue Backlinks hinzukommen, wobei weiterhin die Anzahl der gesetzten Backlinks ein weiteres Bewertungskriterium bleibt. Diese werden unterschiedlich gewichtet, so dass auch Webseiten mit weniger Backlinks weit vorne ranken können. Entscheidend sind das Linkalter, die ThemenĂŒbereinstimmung, der PageRank der verlinkten Seiten und die Konkurrenz-Links.

WĂ€hrend die Onpage-Optimierung relativ einfach umgesetzt werden kann, bedarf es guter Offpage-Optimierungsstrategien in Form hochwertiger Links, die eine höhere Listung in der Suchmaschine gewĂ€hrleisten, wĂ€hrend schlechte Links genau das Gegenteil bewirken. Die Bewertung durch die Suchmaschine erfolgt dabei durch die Wichtigkeit der Webseite, die von der Anzahl und QualitĂ€t der Links abhĂ€ngt. Daraus wird der PageRank berechnet, der die LinkpopularitĂ€t in einer Skala von 0 bis 10 darstellt. Diese Metrik ist allerdings bereits veraltet und nicht mehr maßgebend, wodurch sich auch die Linkbuilding-Maßnahmen verĂ€ndert haben.

WeiterfĂŒhrende Informationen zur Backlink Optimierung hier!

Ein Backlink ist dann von hohem Wert, wenn er inhaltlich und thematisch an die Webseite angepasst ist und einen hohen Traffic erzielt. Sowohl die eingehenden als auch die ausgehenden Links werden durch Suchmaschinen bewertet. Auch die SEO-Sichtbarkeit aller Backlinks ist wichtig, die auf die eigene Webseite verweisen. Diese bleibt mit der verlinkten Seite erhalten und kann das Ranking optimieren, wenn die Backlinks von Seiten mit hoher SEO-Sichtbarkeit stammen.
Wertige Backlinks haben das Merkmal der sinnvollen Themenrelevanz, weisen einen hochwertigen Inhalt auf und sind an Land und Sprache angepasst. Die Wertigkeit selbst wiederum wird von Suchmaschinen innerhalb des Themenfelds bestimmt. Das betrifft z. B. kompetente und fachkundige Webseiteninhalte, die einen Mehrwert fĂŒr den User darstellen.

Backlinks, die weniger förderlich sind, werden als Linkquelle entweder ignoriert oder abgestraft. Das kann sein, wenn die Webseite nicht gut erreichbar ist, wenn sie Probleme mit dem Aufbau und Laden hat, wenn die Domain nicht indexiert, der Inhalt minderwertig oder schlecht strukturiert ist oder das Keyword unnatĂŒrlich wirkt. Ein guter Linktext dagegen erzielt auch mehr Aufmerksamkeit und eine höhere Klickrate.

Wie komme ich an Backlinks? (Strategien, Vorteile, Nachteile)

Der Linkaufbau fĂŒr die Suchmaschinenoptimierung beinhaltet zwei wichtige Ziele. Einmal geht es darum, hochwertige Backlinks zu setzen und die Webseiten-Relevanz in der Suchmaschine zu steigern, zum anderen darum, den Traffic auf der eigenen Webseite zu erhöhen. Entscheidend sind gute Strategien, die eine Webseite vorteilhaft aufbauen und bekannt machen, wobei sich ein hohes Ranking auch langfristig halten kann.

Die Anpassung der Links muss dabei immer auch in Hinblick auf die Suchmaschine vorgenommen werden, damit keine Nachteile entstehen oder eine Abstrafung durch „Google“ erfolgt. Ist das erst einmal geschehen, ist es fĂŒr eine Webseite sehr schwierig, erneut ein hohes Ranking zu erreichen. Auch besteht die Gefahr, dass die Webseite ganz aus dem Index entfernt wird.

Finde hier die 8 effektivsten kostenfreien Linkquellen!

Eine sinnvolle Taktik des Linkbuildings von vorneherein lohnt sich dabei mehr, wobei auch darauf geachtet werden muss, dass geeignete Backlinks gesetzt werden, die dem Webprojekt nĂŒtzen. Neben der natĂŒrlichen Verlinkung können Webseitenbetreiber auch anderweitig aktiv werden, z. B. die Seite in einen Webkatalog eintragen oder eine Agentur dazu beauftragen, die Webseite bekanntzumachen.

Steht die passende und auf die Website zugeschnittene Strategie fĂŒr den Linkaufbau, bleibt die Frage, wie an Backlinks zu kommen ist, wĂ€hrend gleichzeitig die Richtlinien der Suchmaschinen beachtet werden. Die einfachste Möglichkeit ist das Fragen anderer Webseitenbetreiber, ob ein Produkt, eine Marke und die verbundene Seite gelinkt werden, z. B. als HĂ€ndler oder als Partner-Shop. Eine andere Methode ist das Suchen toter Seiten, die eingehende Backlinks aufweisen. Das ist ĂŒber Tools wie „Link Juice Recovery“ möglich. Sind tote Seiten gefunden, können themenrelevante und bestehende Webseiten weitergeleitet werden.

1. NatĂŒrliche Backlinks

Suchmaschinen wie „Google“ versuchen immer neue Konzepte, um die QualitĂ€t der Suchergebnisse und gerankten Webseiten zu verbessern. Umso wichtiger ist es daher auch, auf einen soliden und natĂŒrlichen Linkaufbau zu setzen, so dass Suchmaschinen die Links nicht aussortieren oder als schĂ€dlich ansehen.
Gesetzte Links sollten nicht gegen die Richtlinien und Vorgaben verstoßen, stattdessen eine langfristige Platzierung in der Suchmaschine anstreben. FĂŒr moderne Anwendungen gilt daher, weniger ist mehr. Statt einer Vielzahl an Backlinks, die auch gemietet oder gekauft sein können, ranken in „Google“ eher Webseiten, mit hochwertigen und natĂŒrlichen Links und einem strategisch sinnvollen Aufbau. Das ermöglicht mehr KontinuitĂ€t durch bewĂ€hrte Konzepte und eine geeignete Anzahl an Links, die an die GrĂ¶ĂŸe der Webseite angepasst sind. Genauso sorgt ein natĂŒrlicher Linkaufbau dafĂŒr, dass auch zukĂŒnftige Google-Weiterentwicklungen das hohe Ranking nicht beeinflussen. Links, die im Linkprofil nicht forciert sind, bleiben dabei natĂŒrlich die besten.

Eine Möglichkeit, natĂŒrliche Links zu erhalten, ist der Versuch, Mentions in Links umzuwandeln. Es kommt oft vor, dass die eigene Webseite zwar auf anderen Seiten erwĂ€hnt wird, jedoch eine Verlinkung nicht besteht. Mentions können durch einen Backlink-Report ausgemacht werden, die Webseiten dann gezielt angeschrieben und um eine Verlinkung gebeten werden. Aus einer Vielzahl an Links sollte jedoch immer vorab die Wertigkeit der Daten geprĂŒft und auf die eigene Webseite abgestimmt werden.

„Wikipedia Links bringen viel Traffic. Und das konstant!”

Mario Jung

2. Was ist Linktausch?

Eine weitere Methode des Linkaufbaus ist der Linktausch. Dieser findet direkt zwischen den verschiedenen Webseitenbetreibern statt, so dass eine Hand die andere wĂ€scht. Im Austausch fĂŒr den Backlink auf der Seite eines Tauschpartners, wird von diesem ebenfalls ein Link der eigenen Webseite gesetzt. Der Vorgang wird als Cross-Linking oder als reziproke Verlinkung bezeichnet. Der Vorteil des Linktauschs liegt in dem breiten Zugriff auf eine große Auswahl an Webseiten. Nachteilig bleibt, dass Suchmaschinen wie „Google“ den Linktausch relativ schnell entdecken und die Webseiten herabstufen bzw. den Link entwerten. Auch bietet der Linktausch fĂŒr den User nicht immer die gewĂŒnschten Inhalte, wenn diese nicht aufeinander abgestimmt sind. Der von Webseiten gesetzte Link soll vielmehr auf einen weiteren nĂŒtzlichen Inhalt verweisen. Das ist mit Linktausch als Nutzquelle nicht immer gegeben.

3. Was ist Linkkauf?

Der Backlinkaufbau kann auch ĂŒber den Linkkauf vorangetrieben werden, wobei diese Methode, Ă€hnlich wie der Linktausch und die Linkmiete, gĂ€ngig ist, jedoch meistens nur kurzfristig gute Ergebnisse liefert und von „Google“ nicht gewĂŒnscht wird. Da Suchmaschinen die WebseitenprĂ€senz und PopularitĂ€t allerdings anhand der eingehenden Links bewerten, kann sich der Linkkauf mit neuen Backlinks zeitweise positiv auf das Ranking auswirken, wobei der Linkaufbau dennoch kĂŒnstlich erfolgt und von der Suchmaschine jederzeit entlarvt werden kann, was dann negative Folgen fĂŒr die WebseitenprĂ€senz hat.

Der Linkkauf dient besonders jungen Unternehmen als Auftakt und Startrampe in den schwer umkĂ€mpften Markt, da die Eröffnung einer Website selten sofort ein natĂŒrlich hohes Ranking bewirkt. Der Linkkauf umfasst bezahlte und selbstgekaufte Links, die von Agenturen angeboten werden und dann keine ehrliche Empfehlung sind. Dennoch kann auch ein bezahlter Link keinen Anlass zur Abstrafung geben, entspricht er den QualitĂ€tsrichtlinien von „Google“ und bietet dem Besucher einen lesbaren Mehrwert.

4. Backlinks durch indirekten Linkaufbau

Der gĂŒnstigste Ausgangspunkt ist das indirekte Linkbuilding, das durch den hochwertigen Inhalt einer Webseite andere Webbesucher oder Seiten dazu anregt, die Webseite freiwillig zu verlinken. Statt den Linkaufbau selbst zu beeinflussen, wird stattdessen ein hochwertiges Content Marketing angewendet, das die QualitĂ€t aller Backlinks positiv beeinflusst. Der Content ist speziell auf die Webseite zugeschnitten und bietet einzigartige und aktuelle Inhalte, so dass andere Webseiten und Besucher die Webseite verlinken und empfehlen. Das ist z. B. durch ansprechende Infografiken, durch Gewinnspiele, durch das Bereitstellen von Ratgebern und Studien, von kostenlosen Online-Tools, Ebooks oder Interviews möglich.

Weitere Tipps fĂŒr kostenlosen Linkaufbau findet ihr im folgenden Artikel!

Wie wĂ€hle ich die richtige Seite fĂŒr einen Backlink aus?

Um eine geeignete Backlinkstruktur zu verwenden und nicht mit Webseiten in Verbindung zu stehen, die keine Themenrelevanz aufweisen oder sogar Spamseiten sind, ist es wichtig, die Backlinks regelmĂ€ĂŸig zu prĂŒfen. Das betrifft besonders Unterseiten, auf denen viele Backlinks gesetzt sind und die in direkter Konkurrenz mit anderen Seiten stehen. Wichtig ist, herauszufinden, ob die linkgebende Webseite im Suchmaschinen-Index gelistet ist, ob sie PrioritĂ€t hat, einen erstklassigen Content bietet und selbst gute Backlinks aufweist.

Wie ist der Sichtbarkeitsverlauf der ausgewÀhlten Domain?

Der Sichtbarkeitsverlauf bedarf einer gesonderten ÜberprĂŒfung, um die QualitĂ€t der Webseite zu kennen, die verlinkt werden soll. Um durch Backlinks selbst im Ranking aufzusteigen, ist es wichtig, jede Webseite, die einen Link liefert, vorab zu analysieren. Das kann schon bei der eigentlichen Suche thematisch passender Webseiten sein, die einen hohen Informationsgehalt bieten und die gewĂŒnschten Eigenschaften mitbringen. Der Sichtbarkeitsverlauf ist dabei immer eine Standardreferenz, um die Position und den Wert jeder Webseite zu definieren und in einer Grafik abzubilden.

 

Der Screenshot zeigt den Sichtbarkeitsverlauf einer Webseite, die möglicherweise durch Google abgestraft wurde

Der Screenshot zeigt den Sichtbarkeitsverlauf einer Webseite, die möglicherweise durch Google abgestraft wurde.

 

Durch das von „Google“ entwickelte „Pinguin Update“ werden minderwertige Seiten schnell abgestraft und sind dann auch im Index nicht mehr enthalten. Das SichtbarkeitsverhĂ€ltnis ist nachvollziehbar. Wird eine Webseite hĂ€ufiger abgestraft, ist der Sichtbarkeitsverlauf negativ und drĂŒckt sich in der Grafik durch starke Schwankungen aus. Ein positiver Sichtbarkeitsverlauf dagegen zeigt nur kleine EinbrĂŒche und eine ansonsten ansteigende Sichtbarkeit. Eine PrĂŒfung des Sichtbarkeitsverlaufs ist durch Tools und Seiten möglich, die das Ganze grafisch darstellen. Das ist mit Tools wie „Seolytics“, „Xovi“ oder „Sistrix“ kostenlos möglich, die den Wert unterschiedlich berechnen und abbilden. Der Sichtbarkeitsindex bleibt dabei allerdings nur ein NĂ€herungswert, der mit anderen Kriterien in Verbindung steht, z. B. mit dem konkreten Traffic einer Seite oder saisonale Faktoren.

Wie ausgeprÀgt ist die Themenrelevanz beim Linkaufbau?

Backlinks mĂŒssen themenrelevant sein und auf entsprechende Seiten verweisen, um als wertvoll zu gelten und keine Abstrafung nach sich zu ziehen. Eine Webseite, die einen natĂŒrlichen Eindruck macht, eine hohe Benutzerfreundlichkeit, ein vernĂŒnftiges Layout, regelmĂ€ĂŸige BeitrĂ€ge oder auch Verweise zu Social-Media-KanĂ€len enthĂ€lt, kann mit dem eigenen Webseiteninhalt gut kombiniert werden. Seiten dagegen, die unnatĂŒrlich viele und unterschiedliche Links enthalten, werden als Linkfarm bezeichnet und sollten gemieden werden. Das kann z. B. durch typische Linktexte ausgemacht werden, die billig fĂŒr „Viagra“ werben.

Ist das Backlinkprofil der Domain stark?

Das Backlinkprofil ist ein weiteres Seitenkriterium, umfasst die gesamte Summe aller Webseitenlinks, die zu der Seite fĂŒhren, und kann in der QualitĂ€t geprĂŒft werden. Die Links sollten gut durchmischt und nicht auf nur eine Sache fixiert sein. Das betrifft Links, die nur aus Kommentarbereichen stammen und Links, die von anderen hochwertigen Webseiten erfolgen. Ein gutes Backlinkprofil enthĂ€lt dabei relevante Do-Follow- und No-Follow-Links. Sie sollten in einem ausgewogenen VerhĂ€ltnis zueinander stehen und können ĂŒber Analyseseiten auch in diesem VerhĂ€ltnis gecheckt werden.

Der Screenshot zeigt den UR und DR vom OMT bei ahrefs

UR steht fĂŒr URL Rating und DR fĂŒr Domain Rating. Die Werte werden ĂŒber Ahrefs ausgegeben.

Nach welchen Metriken können Links bewertet werden?

Da sich das Internet als wahre Vermarktungs- und Informationsquelle entpuppt hat, ist es fĂŒr Suchmaschinen umso notwendiger, den Strom an Webseiten zu kontrollieren, zu strukturieren und zu ranken. Die Backlink-Struktur ist ein entscheidendes Kriterium fĂŒr die Bewertung, wobei „Google“ den Usern auch die Möglichkeit gibt, jede Webseite und das eigene Benutzer- und Linkprofil zu analysieren. FĂŒr Webseitenbetreiber ergibt sich dadurch die Möglichkeit, hochwertige Backlinks zu setzen und mit der eigenen Webseite sinnvoll abzustimmen, um selbst im Suchmaschinen-Ranking aufzusteigen.

Linkquellen bewerten - was ist ein guter Backlink?

Wenn Du einen neuen Backlink hast und diesen bewerten willst, solltest du auf mehrere Faktoren achten. Bedenke hierbei bitte, dass Du nicht alle Faktoren nachtrĂ€glich beeinflussen kannst (davor natĂŒrlich auch nicht). Viele Blogger bzw. Besitzer der linkgebenden Seiten sind jedoch bei ÄnderungswĂŒnschen gesprĂ€chsbereit.

Zum Artikel!

KĂŒnstlich gesetzte Backlinks sind nicht gewĂŒnscht und beeinflussen die Suchmaschinenoptimierung nicht nur, sondern können auch Abstrafungen oder sogar den Ausschluss der Webseite aus dem Suchmaschinen-Index nach sich ziehen. Zur Identifizierung dient den Suchmaschinen eine Art Black-List, die Seiten entlarvt, die „Black Hat SEO“ betreiben. Dazu gehören Spammethoden, das Nutzen von Linkfarmen oder von „Text Hiding“.
Ob eine Webseite höher in der Suchmaschine gelistet und platziert wird, hĂ€ngt dann eher von der QualitĂ€t der verlinkten Webseiten und Backlinks ab. Sind Link und Webseiteninhalt im Kontext optimal aufeinander abgestimmt, gilt die Seite als vertrauenswĂŒrdig und wird höher gerankt. Der Linkaufbau sollte entsprechend im Sinne der jeweiligen Suchmaschine stattfinden.

Bewertungskriterien fĂŒr Suchmaschinen sind u. a. die LinkqualitĂ€t, das User-Interface, die Sicherheit, die Indizierung, der unterstĂŒtzten Informationsquellen, das Suchergebnis und das VertrauensverhĂ€ltnis. Backlinks sind dabei immer eine Art Empfehlung der Webseite an die Suchmaschine, wenn sie sinnvoll gesetzt und optimiert sind. Ihre QualitĂ€t bestimmt das Ranking, die HĂ€ufigkeit der Aufrufe die Kompetenz der Seite. Eine eigene ÜberprĂŒfung des Linkprofils kann dann anhand folgender Kriterien vorgenommen werden:

1. Backlinkbewertung: Domain Pop / Domain Rate

Weist eine Webseite viele Backlinks von verschiedenen Webseiten und IP-Adressen auf, ist die Seite vertrauenswĂŒrdiger als wenn sie viele Backlinks enthĂ€lt, die nur von einer IP-Adresse stammen. Unter Domain Pop wird die Domain PopularitĂ€t verstanden, die ein weiterer wichtiger Indikator fĂŒr die Bewertung durch die Suchmaschine ist und zeigt, wie hĂ€ufig Webseiten von anderen Domains verlinkt werden. Es handelt sich um eine SEO-Metrik, die umso höher ausfĂ€llt, je mehr unterschiedliche Domains auf die Webseite verweisen. In der Suchmaschinenoptimierungsterminologie wird die absolute Link-Zahl, die Zahl verschiedener Domains mit mindestens einem enthaltenen Link auf die zu untersuchende Webseite ausgewertet, dazu auch die Anzahl aller IP-Andressen, von denen der Backlink erfolgt.

Gemessen wird entsprechend die Anzahl der Backlinks, die in der Gesamtanzahl genauso groß ausfallen kann, wie die Anzahl der auf der Seite vorhandenen Links. Meistens ist die Domain Pop jedoch geringer. In Hinblick auf die Suchmaschinenoptimierung und die Traffic-Generierung ist eine Streuung sehr gĂŒnstig. Die Suchmaschine erkennt, dass Verlinkungen nicht ĂŒber nur eine, sondern ĂŒber mehrere Domains erfolgen und stuft diesen Vorgang als hohe PopularitĂ€t ein.
Um die Domain Pop zu messen, wird immer nur ein Link pro Domain verarbeitet und berĂŒcksichtigt. Das zieht nach sich, dass nicht die Linkanzahl tatsĂ€chlich entscheidend ist, sondern die Domainanzahl. Ein Ă€hnlicher Messwert zum Domain Pop ist der DR von ahrefs.

 

Der Screenshot zeigt den UR und DR vom OMT bei ahrefs

UR steht fĂŒr URL Rating und DR fĂŒr Domain Rating. Die Werte werden ĂŒber Ahrefs ausgegeben.

 

2. Backlinkbewertung: Das Alter der Domain

Das Alter der Linkquelle ist fĂŒr die Suchmaschine neben der Art des Seitentyps ebenfalls relevant. Dieses bestimmt die VertrauenswĂŒrdigkeit der Seite. Je Ă€lter eine Domain ist, desto mehr PrioritĂ€t hat sie und desto wertvoller sind auch die Backlinks von dieser Seite. Webseiten mit einem Domainalter unter einem halben Jahr geben meistens noch wenig Trust weiter. LĂ€nger existierende Seiten sind daher als Backlink gĂŒnstiger.
Ob „Google“ auf den Webseiteninhalt entsprechend reagiert, hĂ€ngt immer davon ab, wie alt die Linkquelle oder Struktur ist. Trotzdem ist das Alter noch kein eigentliches negatives Kriterium, sollte jedoch trotzdem ĂŒberprĂŒft werden.

3. Backlinkbewertung: Trust

Je relevanter, inhaltsbezogener und vertrauenswĂŒrdiger eine Webseite ist, desto mehr Aussagekraft haben auch die Backlinks und Verlinkungen und desto höher sind der Trust und das Ranking. Hochwertige Backlinks werden auf Webseiten immer auffĂ€llig und gut sichtbar verlinkt, nicht verborgen oder am unteren Ende der Page. Die Trust-Bewertung zeigt an, ob die vorhandenen Backlinks von anderen Webseiten einen guten Ruf haben und allgemein populĂ€r sind. Sie bezieht sich entsprechend weniger auf die QuantitĂ€t von Backlinks als auf die QualitĂ€t dieser.

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Soll eine Webseite hoch gerankt werden, spielen der Domain-Trust und die AutoritĂ€t eine wichtige Rolle, um die GlaubwĂŒrdigkeit der Seite zu bestĂ€tigen. VertrauenswĂŒrdig sind Webseiten, die wertvolle, informative und nĂŒtzliche Inhalte aufweisen und keinen Spam enthalten. Der Trust wird durch hochwertige Backlinks und das Domainalter erhöht. Backlinks mĂŒssen aus vertrauenswĂŒrdigen Quellen stammen. Ebenso können das Ranking und der höhere Trust durch das Userverhalten bestimmt werden, der natĂŒrlich erfolgen muss und mit einer durchschnittlich gleichen bzw. lĂ€ngeren Verweildauer einhergeht.

4. Backlinkbewertung: BewertungsgrĂ¶ĂŸen von Tool-Anbietern

Tool-Anbieter, die eine genaue ÜberprĂŒfung aller Backlinks einer Domain und des allgemeinen Linkprofils erlauben, haben darĂŒber hinaus noch andere BewertungsgrĂ¶ĂŸen und Metriken. Das betrifft die Anzahl der Backlinks von externen Domains, z. B. Webseiten, Foren oder Blogs, die Bestimmung der Do-Follow- und No-Follow-Links im VerhĂ€ltnis, die SeitenstĂ€rke anhand der Verlinkungen und der Anzahl der Backlinks als Skala, die ÜberprĂŒfung von neuen und gelöschten Links und die eigentlichen Details der Backlinks als AufschlĂŒsselung der jeweiligen Landingpage und linkgebenden Domain. Auch kann gemessen werden, wie viele Webseiten die Startseite verlinken und wie viele Unterseiten betroffen sind, darĂŒber hinaus, welcher Ankertext dafĂŒr genutzt wird.

5. Wie wichtig ist der Traffic fĂŒr die Bewertung eines Backlinks?

Der Traffic ist im Online Marketing der gesamte Besucherverkehr auf einer Internetseite. Er ist ein entscheidender Bezugspunkt fĂŒr die Wichtigkeit der Seite im Netz und das Interesse der User an den Inhalten. Je höher der Traffic ausfĂ€llt, desto höher sind die PopularitĂ€t und das Ranking. Gemessen wird der Datenverkehr in erster Linie darum, um verschiedene Metriken darĂŒber ableiten zu können.
Durch die Webanalyse kann die Anzahl der Seitenbesucher ermittelt werden, ebenso die Anzahl der angeklickten Links und die Aufrufe der Unterseiten. Die meisten Webseitenbetreiber generieren den Traffic durch Content, Suchmaschinenoptimierung, Backlinks und Ă€hnliche Anwendungen. Ein qualifizierter Traffic setzt sich aus kaufinteressierten Besuchern zusammen, die ĂŒber eine entsprechende Suchanfrage auf der Internetseite gelandet sind und allgemein am Produktangebot interessiert sind. Bestimmt wird der Suchmaschinen-Traffic durch die Platzierung der Webseite im Suchergebnis und hĂ€ngt von der Domain selbst, von deren Inhalten, vom Ausbau der Seite und der Suchmaschinenfreundlichkeit ab.

6. Backlinksbewertung: Dofollow oder nofollow?

Bei der Einteilung von Backlinks unterscheidet man zwischen follow (dofollow) und nofollow-Backlinks. UrsprĂŒnglich gab es nur die follow Backlinks, doch durch vermehrte Werbung im Internet wurden nofollow Backlinks eingefĂŒhrt.

Wenn Google auf Deine Webseite kommt und hier einen Backlink erkennt, schauen sie zuerst nach der follow-Markierung. Ist der Backlink als nofollow gekennzeichnet, wird er von den Suchmaschinen nicht weiter verfolgt. Ist er jedoch als follow gekennzeichnet hat dieser Einfluss auf Deine Rankings und somit auch auf Deine Suchmaschinenoptimierung.

Also nofollow sollten Affiliate-Links, bezahlte Backlinks und Backlinks zu spammigen oder nicht relevanten Webseiten gekennzeichnet werden.

Linkkauf – die dunkle Seite im Online Marketing

Nicht alle Webseitenbetreiber bauen auf natĂŒrliche und indirekte Linkbuilding-Methoden und suchen einen Weg, die PrĂ€senz der eigenen Seite so schnell wie möglich zu pushen. Das ist zeitweise durchaus möglich, wobei der PageRank und Besucherstrom kĂŒnstlich beeinflusst werden kann, so dass die PopularitĂ€t steigt und die Webseite höher gelistet wird. Dazu gehört auch der Linkkauf, der jedoch nicht den Richtlinien von „Google“ entspricht und entsprechend entdeckt und abgestraft werden kann.

Der natĂŒrliche Linkaufbau steigert durch hochwertige Backlinks die Relevanz der Webseite und damit auch das Ranking in der Suchmaschine, ist aber meistens auch mit einem hochwertigen Content verbunden. Linkkauf ermöglicht zeitweise eine Ă€hnliche PrĂ€senz, wobei jedoch generell darauf geachtet werden sollte, dass der Linktext aus sinnvollen Keywords besteht, damit die Verlinkung natĂŒrlich aussieht und die Relevanz steigern kann.

Erlaubt oder verboten?

Der Linkkauf ist zwar möglich und kann zeitweise auch das erhoffte Ergebnis bringen, er ist jedoch bei der QualitĂ€tsauswahl deutlich dem natĂŒrlichen Linkbuilding unterlegen und wird von „Google“ bei Entdeckung abgestraft, da es sich um ein kĂŒnstliches Linkbuilding handelt. Ganz klar verbieten die „Google“-Richtlinien den Erwerb gekaufter Links und bestrafen die Anwendung mit einem Rankingverlust oder dem kompletten Ausschluss aus dem Suchmaschinenindex. AuffĂ€llig wird Linkkauf dann, wenn ein unnatĂŒrlich schnelles Linkwachstum erfolgt oder der Seiteninhalt nicht mit dem Link ĂŒbereinstimmt. Dadurch wird die Webseite als nicht vertrauenswĂŒrdig eingestuft, was immer negative Auswirkungen hat.

Der Linkkauf soll die LinkpopularitĂ€t steigern und entsprechend dann auch auf Backlinks setzen, die zum Seiteninhalt passen. Generell geben durch Linkkauf erworbene Links keinen Aufschluss ĂŒber die eigentliche QualitĂ€t der Webseite. Der Preis fĂŒr bezahlte Links hĂ€ngt von der QualitĂ€t dieser ab. Bezahlte Backlinks können auch so konzipiert sein, dass sie nicht abgestraft und nur schwierig entdeckt werden können. Dennoch sagen die Suchmaschinenrichtlinien ganz deutlich, dass Linktausch und Linkkauf nicht erwĂŒnscht sind. Das betrifft sowohl den Kauf als auch Verkauf von Links in Form von Anzeigen, Posts, Bannern oder Advertorials, automatisierte Programme oder Dienste, die Webseitenlinks erstellen oder versteckte Links.

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Kann es negative Auswirkungen haben?

Der Linkkauf ist ein Verstoß gegen die „Google“-Richtlinien und wird entsprechend abgestraft. Dabei geht es bei der Bewertung um die VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit. Eine Webseite, die hĂ€ufig natĂŒrlich verlinkt wird, jedoch einige kĂŒnstliche Links enthĂ€lt, wird selten abgestraft, wĂ€hrend eine Seite, die nur auf bezahlte Links baut, schnell entlarvt wird. Das ist durch das „Pinguin Update“ von „Google“ möglich und sorgt durch den verbesserten Algorithmus nicht nur fĂŒr ein schnelles Finden solcher Seiten, sondern bewirkt auch die Abwertung der Homepage. Das fĂŒhrt zu einem starken RĂŒckgang an Webseitenbesuchern und Traffic. AbgeschĂ€tzt werden kann der negative Verlauf ĂŒber das Linkprofil.

Gibt es Alternativen?

Neben Linktausch und Linkkauf gibt es einige Alternativen, die als Verlinkungen mehr Vorteile bringen und erlaubt sind. Dazu gehören z. B. „Broken Links“, die genutzt werden können. Das sind nicht mehr existierende Links auf Webseiten, die durch das Anschreiben des Webbetreibers durch den Link der eigenen Seite ausgeglichen werden können. Die Themen sollten jedoch ĂŒbereinstimmen. Ebenso muss vorher ĂŒberprĂŒft werden, ob die Webseite ansonsten hochwertige Backlinks enthĂ€lt.

Eine weitere Alternative ist ein guter Content und das Advertising. Statt eine Abstrafung mit Linkkauf zu riskieren, kann das Geld besser in eine hochwertige Webseitenerstellung investiert werden, die sich durch gute Inhalte auszeichnet und ein indirektes Linkbuilding möglich macht. Ein reichhaltiges Angebot an Informationen, lesenswerten Texten, Videos oder Bildern, auch an kostenfreien Tools, Gewinnspielen, Newslettern und Downloads erhöht den Traffic und legt gleichzeitig auch die gewĂŒnschte Zielgruppe fest. Kann der Webseiteninhalt durch gute Onpage-Optimierung ĂŒberzeugen, folgen die Empfehlungen und Backlinks ganz automatisch.

Dein Linkprofil (Warum du dein Linkprofil kennen solltest)

Das Linkprofil bestimmt sich durch den regelmĂ€ĂŸig durchgefĂŒhrten Linkaufbau und ist dann natĂŒrlich, wenn die Anzahl aller organischen Backlinks stimmig ist und sinnvoll variiert. Das entscheidet auch mit darĂŒber, ob die eigene Webseite von anderen Seiten verlinkt wird.
Der kontinuierliche Backlink-Check verhindert Abstrafungen durch „Google“ und kann innerhalb der Richtlinien gut organisiert werden. Dennoch hat das SEO-Marketing keinen absoluten Einfluss auf die Webseiten, die die eigene Domain verlinken. „Google“ bietet daher z. B. die kostenlose „Google Search Console“ an, die Webseitenbetreibern gestattet, einzelne PageRank- und Backlinks-Bewertungen einzusehen und gegebenenfalls auszuschließen.

Auch das eigene Linkprofil bleibt relevant fĂŒr andere Seiten. Je höher es rankt, desto hochwertiger sind auch die Backlinks und Webseiten, die die eigene Seite verlinken. Daher ist es wichtig, dieses genau zu kennen. Das ist möglich, wenn die Backlinks selbst gesammelt wurden und ein Linksearch-Tool verwendet wird. Wer sein eigenes Linkprofil kennt, kann es mit dem der Konkurrenz vergleichen, kann eventuelle Abstrafungen durch Suchmaschinen schneller ĂŒberprĂŒfen und nach AuffĂ€lligkeiten suchen oder ausmachen, weshalb ĂŒber eine lĂ€ngere Zeit kein hohes Ranking erfolgt, obwohl ein guter Content vorhanden ist.

Wie kann ich mein eigenes Linkprofil sehen?

Ein hochwertiges Linkprofil ist ausgewogen und wird von Suchmaschinen entsprechend gut bewertet. Eine Analyse gestattet einen strategischen Aufbau mit einer sinnvollen Backlinkstruktur, die gĂŒnstigenfalls alle qualitativ hochwertig sind und gerade in der Anfangszeit einer WebseitenprĂ€senz kontinuierlich im Linkprofil im Auge behalten werden muss. GeprĂŒft werden kann das eigene Linkprofil mit kostenlosen und kostenpflichtigen Tools. Diese erlauben dann die Analyse aller eingehenden Links als Klassifizierung und Aufteilung.

Dabei ist ein gewisses Maß an einer Link-VolatilitĂ€t normal. Das betrifft eingehende und gelöschte Links. Wenn ein Linkprofil jedoch z. B. eine sehr hohe Anzahl an entfernten Links enthĂ€lt, kann das ein Anzeichen dafĂŒr sein, dass viele gelöscht wurden, die aus automatisierten Programmen stammen. Wird ein Linkprofil entsprechend zu hĂ€ufig aufgerĂ€umt, können diese Maßnahmen ebenfalls schlechte Auswirkungen auf das Ranking und die Suchmaschine haben.

Eine weitere Analyse umfasst das VerhÀltnis der Domainlinks von Start- und Unterseiten und den Anteil aller Follow- und No-Follow-Links. Im Wettbewerbsvergleich zÀhlt das ausgewogene VerhÀltnis beider Faktoren. Das Linkprofil kann dabei nicht nur mit einem Tool analysiert werden, sondern mit verschiedenen, die ihre Vor- und Nachteile haben, in der Kombination dann hervorragend aufeinander abgestimmt werden können. Was dem einen fehlt, kann durch ein anderes ausgeglichen werden.

google search console backlinkprofil

Übersicht des eigenen Linkprofils in der Google Search Console

Welche Tools und Anbieter gibt es fĂŒr den Backlink Check?

Eine ausfĂŒhrliche Linkprofil-Analyse lĂ€sst sich mit kostenlosen und kostenpflichtigen Tools durchfĂŒhren, wobei die kostenlosen Varianten nicht immer in der Lage sind, alle benötigten Daten zu liefern, um einen effizienten Backlinkaufbau zu gewĂ€hrleisten. Auch kostenpflichtige Tools bieten Lite-Versionen oder den kostenlosen Probe-Einstieg, die jedoch wenig Bewegungsfreiheit ermöglichen, lediglich den dezidierten Blick auf das eigene Linkprofil erlauben. Wichtig bleibt aber auch der Vergleich mit anderen Linkprofilen. Nur die gesamte Konkurrenz- und Umfeldanalyse gestattet eine konkrete Vorstellung, welche Taktiken fĂŒr den eigenen Linkaufbau sinnvoll sind und welche sich nicht lohnen.

1. Kostenlose Tools fĂŒr den  Backlink Check

Es gibt verschiedene kostenlose Tools, die ermöglichen, das eigene Linkprofil und auch das anderer zu kontrollieren. Diese werden „Backlink-Checker“ genannt und gestatten durch eine detailgenaue Analyse den sinnvollen Ausbau aller Verlinkungen, die auf eine Webseite oder einen Blog verweisen. Da die Backlinkstruktur fĂŒr das Ranking entscheidend ist und auch zum Verlust der Platzierung fĂŒhren kann, sind hochwertige Verlinkungen gĂŒnstig, wohingegen schĂ€dliche aussortiert werden mĂŒssen.
Solche Tools fĂŒr das Linkbuilding und LinkprofilprĂŒfen sind neben der „Google Search Console” u. a. „BLP”, „CLA“, oder der „Open Link Profiler“.

2. Google Search Console

Die „Google Search Console” ist kostenlos und gestattet, den gesamten Traffic einer Webseite zu analysieren und die Suchmaschinenoptimierung zu unterstĂŒtzen. Dabei stehen alle verfĂŒgbaren Daten nach der BestĂ€tigung zur VerfĂŒgung. Notwendig sind die Anmeldung ĂŒber ein „Google“-Konto und ein BestĂ€tigungsschlĂŒssel. Eingesehen werden können unterschiedliche Berichte ĂŒber die VorgĂ€nge auf der Webseite und Konfigurationen. Auch die interne und die externe Verlinkung kann ĂŒberprĂŒft werden und Probleme definiert werden, die durch das Crawling festgesellt werden. Das Tool erlaubt die Überwachung und Verwaltung der Seite, was wiederum durch Strategien und Umstrukturierungen bessere Ranking-Ergebnisse erzielen lĂ€sst. FĂŒr Unternehmensinhaber, Webseitenbetreiber und SEO-Vermarkter sind die Anwendungen hilfreich.

3. BLP

Mit dem “Backlink Profiler Report” (BLP) ist ein sehr schneller Überblick ĂŒber das eigene Linkprofil möglich. Dabei wird die Domain eingegeben, die analysiert werden soll, ebenso die Ebene, auf der die Linkanalyse stattfindet. Ein umfassender Überblick ist mit diesem Tool allerdings nicht möglich. Angegeben werden kann eine eigene Linkliste oder URL-Listen aus anderen Tools.

4. Competitive Landscape Analyzer

Mit „CLA“, dem „Competititve Landscape Analyzer“ kann die eigene Domain mit konkurrierenden Domains verglichen und in den StĂ€rken und SchwĂ€chen analysiert werden. DafĂŒr wird die eigene Domain und, wenn vorhanden, die des Konkurrenten eingegeben und ausgewĂ€hlt, welche Art Report gestartet werden soll.

5. Open Link Profiler

Das Tool „Open Link Profiler“ bietet einen großen Datensatz mit kostenloser Nutzung. Notwendig ist lediglich eine Registrierung fĂŒr den Newsletter. Das Tool erlaubt einen genauen Überblick ĂŒber das Linkprofil und die gesetzten Backlinks.

II. Kostenpflichtige Tools

Etwas aufwendiger gestaltet mit erweiterten Funktionen sind kostenpflichtige Tools, die einen umfassenden und detaillierten Linkprofil-Check erlauben, ebenso die Analyse anderer Konkurrenzseiten und die dort vorhandenen Backlinks auf Startseite und Unterseiten. Dazu gehören „LRT“, „Ahrefs“ und „Majestic“.

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Link Research Tool

Mit „LRT“ besteht die Möglichkeit, mehrere Datenquellen aller Backlinks mit der eigenen Domain zu verknĂŒpfen, so dass aus einer höheren Anzahl an Linkquellen Daten bezogen werden können. Das Tool muss auf die „Google Analytics Daten“ zugreifen können, wozu der Zugang genehmigt werden muss und jederzeit wiederrufen werden kann.

link research tools logo screenshot backlinkprofil

Ahrefs

Das Tool-Set “Ahrefs” ist fĂŒr Suchmaschinenoptimierung und Content Marketing geeignet. Berichte können als Wettbewerbsanalyse, als Keyword-Recherche, als Content- und Backlink-Recherche, als Web-Überwachung und als Rank-Tracking abgerufen werden. Der gesamte organische Traffic kann ĂŒberprĂŒft und mit der Konkurrenz verglichen werden. Es gibt verschiedene Preisangebote, darunter die Lite-Version fĂŒr 99 Dollar, die Standard-Version fĂŒr 179 Dollar und die Advanced-Version fĂŒr 399 Dollar. Agenturen buchen das Agentur-Paket fĂŒr 999 Dollar.

Majestic

Die grĂ¶ĂŸte Link-Datenbank der Welt bietet das kostenpflichtige Tool „Majestic“. Es gestattet das Crawlen aller Domains und URLs, den Check aller Backlinks und gelöschter Links, das Durchsuchen von Keywords und die Analyse des Linkprofils. „Majestic“ ist mit einer kostenlosen Registrierung in der Lite-Version nutzbar oder als Abo ab 46,99 Euro.

majestic logo

Wie muss ein ausgewogenes Linkprofil aussehen?

Ein ausgewogenes Linkprofil rankt besser und gestaltet sich aus natĂŒrlichen Backlinks und Ankertexten, die im Kontext aufeinander abgestimmt sind und Sinn ergeben. Das eigentliche Ziel beim Linkaufbau und der Erstellung des Linkprofils ist nicht der gesetzte Link, sondern die Ansprache einer bestimmten Zielgruppe und die Erhöhung des Traffics auf der Seite.

Verzichtet werden sollte auf Backlinks von schlechten Webseiten oder Spamseiten, auf gleiche Ankertexte, auf themenfremde Backlinks und auf das Setzen auf reine Do-Follow-Links. Sind Seiten und Backlinks mit dem No-Follow-Attribut ausgestattet, werden sie in der Suchmaschine zwar eher ignoriert, wirken jedoch genauso unnatĂŒrlich wie eine Seite mit nur Do-Follows. Der Anteil an No-Follow-Links sollte immer bei 10 bis 40 Prozent liegen.

Ein gutes Linkprofil hat immer eine starke Themenfokussierung und zeichnet sich durch einen hohen Trust Flow aus. Auch eine unnatĂŒrliche Linkverteilung ist ungĂŒnstig, z. B. beim Platzieren aller Links auf der Startseite. Das Linkprofil sollte auch immer auf den Sprachraum abgestimmt sein, in dem es aufgerufen und gestaltet wird. Viele sich in der Sprache unterscheidende Backlinks sind ein Hinweis auf ein manipulatives Vorgehen.

Da Suchmaschinen wie „Google“ den Algorithmus angepasst haben, können sie erkennen, wo genau sich eine Verlinkung auf einer Webseite befindet. Belohnt wird meistens ein gut sichtbarer Link, der weit oben steht. Das Linkprofil sollte entsprechend weniger Backlinks enthalten, die im unteren Bereich sitzen. NatĂŒrliche Links können sich auch im Textbereich selbst befinden. Ein ausgewogenes Linkprofil vermittelt dann immer GlaubwĂŒrdigkeit und ProfessionalitĂ€t.

Achte auf die Auswahl des richtigen Ankertextes

Eine ausfĂŒhrliche Linkanalyse betrifft auch die Ankertexte, mit denen die Webseite verbunden ist. Der Ankertext ist der sichtbare und klickbare Teil oder Text einer VerknĂŒpfung, der dann auf eine andere Seite oder einen weiteren Abschnitt des Dokuments verweist. Das erfolgt meistens durch eine farbliche oder fette Hervorhebung, einen Button oder eine Unterstreichung des Textes. Gut gewĂ€hlte Ankertexte fassen den Seiteninhalt zusammen und drehen sich auch um die Webseitenthematik, weshalb sie fĂŒr die Suchmaschinenanalyse ebenfalls relevant sind und ausgewertet werden.
Eine klassische SEO-Unterscheidung erfolgt anhand der Domain als Marken-, Geld-, Compound-Anker und als einfaches Wort wie „Hier“ oder „Klick“. Es gibt Brand-Verlinkungen, Domainnamen, Keyword-Verlinkungen oder Kombinationen aus Brand und Keywords. Die Analyse versucht herauszukristallisieren, ob eine Webseite aggressive BezĂŒge oder harte Anker verwendet oder ob diese eher an Marken orientiert sind. Markentext-Anker sind dabei natĂŒrlich positiver bewertet als einfache Geldanker. Auch Links mit nicht definiertem Ankertext werden ĂŒberprĂŒft. Ankertexte sollten natĂŒrlich und themenrelevant, nicht manipuliert aussehen. Der Ankertext sollte mit dem Linkziel im Kontext stehen.

Do-Follow und No-Follow-Links

Ein ausgewogenes VerhĂ€ltnis zwischen Do- und No-Follow-Links bestimmt ein hochwertiges Linkprofil. Dabei erlauben Tools wie der „Competitive Landscape Analyzer“ die Anpassung solcher Links, die geeignete Platzierung und die Konvertierung von No-Follows in Do-Follows. Ziel bleibt dabei, die Follow-Links auf 70 Prozent zu erhöhen, die No-Follow-Links auf 30 Prozent zu senken.

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Was ist Linkmanagement? – So optimiere ich mein Linkprofil

Ein gutes Linkmanagement bietet die Grundlage fĂŒr den Backlinkaufbau und erfolgt mittels einer detailgenauen Backlink-Analyse. Bereits existierende Links werden identifiziert, abgeglichen und bewertet, um fĂŒr die Suchmaschinenoptimierung angepasst zu werden. Dabei werden schĂ€dliche Links nicht nur gesĂ€ubert und entfernt, sondern Backlinks auch verbessert. Das betrifft normale Produkt- oder MarkenerwĂ€hnungen, die auf anderen Webseiten erfolgen, jedoch ohne Link versehen sind, wobei meistens das Anschreiben ausreicht, um die MarkenerwĂ€hnung mit einem Link zu versehen. Genauso können Links ĂŒber Link Detox gefiltert und untersucht werden, was eine manuelle Analyse unnötig macht, oder gelöschte Links wiedergefunden werden. Eine Auswertung toter Links lohnt insofern, wenn eine Umstrukturierung oder ein Neustart einer Webseite ansteht.

Das Linkmanagement umfasst ein gezieltes Linkbuilding mit vielen Optimierungsmaßnahmen, um eine nachhaltige Strategie umzusetzen, die darauf abzielt, nur hochwertige Backlinks zu verwenden und zu generieren, um das Ranking zu verbessern. Diese Maßnahmen können ebenfalls die organischen Positionierung und deren Auswirkungen auf den Page- und TrustRank verbessern. UnabhĂ€ngig von der Suchmaschine selbst ist es wichtig, ein natĂŒrliches Linkprofil zu zeigen, das ein typisch ausgewogenes VerhĂ€ltnis von Follow- und No-Follow-Links enthĂ€lt und eine Anzahl von Backlinks auf der Startseite und den Unterseiten.

Die oberste PrioritĂ€t gilt dem Einhalten der Richtlinien der Suchmaschinen, damit die Webseite nicht aus dem Index ausgeschlossen wird und in der Suchmaschine nicht mehr auffindbar ist. Webseiten können auch dann herabgestuft werden, wenn sie zu viele schĂ€dliche Backlinks enthalten, die identifiziert und entfernt werden mĂŒssen. Das umfasst auch das Kontaktieren der betreffenden Webseiten, die aufgefordert werden mĂŒssen, den entsprechenden Link zu entfernen. Genauso können Backlinks verbessert werden, wenn ein harter Ankertext entfernt wird oder nicht themenverwandt ist.

Linkquellen auf Keywords optimieren

Keywords sind entscheidend fĂŒr den Einfluss auf die Wertigkeit der Domain. Ein Ankertext mit hartem Geld-Keyword hat eine andere Relevanz als en generischer Keyword-Ankertext. Die Klassifizierung der Keywords ist daher notwendig, was ĂŒber das Fenster der Reportseite eines Tools möglich ist, ĂŒber eine Klassifizierungsseite oder durch die manuelle ÜberprĂŒfung aller einzelnen Keywords.
FĂŒr ein besseres Ranking können alle vorhandenen Linkquellen auf Keywords optimiert werden, wobei nicht das Keyword selbst verbessert wird, sondern die Linkquelle Keywords enthalten sollte, die mit der Webseite oder dem auf der Unterseite enthaltenen Thema in Zusammenhang stehen und fĂŒr die Vermarktung relevant sind.
Die Webseite wird entsprechend auf bestimmte Keywords optimiert, wobei die prĂ€zise und gezielte Verteilung aller SchlĂŒsselwörter fĂŒr die Suchmaschinenoptimierung sinnvoll ist. Das betrifft die URL, die Meta-Tags und die Meta-Descriptions. Bei Linkquellen ist ebenfalls eine Analyse nötig, um Keywords so zu optimieren, dass sie die Webseite reprĂ€sentieren.
Über eine Klassifizierungsseite werden alle Keywords unterteilt und sortiert. Das erlaubt das exakte Filtern und Kategorisieren der SchlĂŒsselwörter. Das Keyword muss dabei immer in die jeweilige Kategorie passen.

Linkquellen auf Nutzerdaten optimieren

Werden Nutzerdaten aus externen Quellen optimiert, ist eine bessere Ausrichtung auf die gewĂŒnschte Zielgruppe auf der Webseite möglich. Nutzerinformationen sind in „Analytics“ gespeichert, können aber auch in CRM-Systemen gesichert sein und hochgeladen werden. DafĂŒr ist die Generierung eindeutiger IDs aller User wichtig, die dann an den Tracking-Code angehĂ€ngt werden und ĂŒber einen Authentifizierungsdienst analysiert werden. Durch die Auswertung können die vorhandenen Linkquellen an das User-Verhalten angepasst werden und so mehr Interesse erzielen. Eine Reduktion aller Nutzerdaten erlaubt, den hohen Datenfluss auf einer Webseite besser zu ĂŒberschauen und sinnvolle Informationen auszusortieren, die auch fĂŒr die Linkquellen relevant sein können.

analytics backlink daten

Übersicht: Nutzerdaten von Referral-Traffic in Google Analytics.

Linkposition optimieren

Da jede Webseite durch eine Suchmaschine in alle relevanten und weniger relevanten Themen und Bereiche unterteilt wird und der Content fĂŒr die Bewertung entscheidend ist, wird auf die Linkpositionierung bei der Indexierung viel Wert gelegt, die umso optimaler ist, wenn sie innerhalb eines Textes oder im oberen Bereich einer Webseite erfolgt, statt am Rand oder im unteren Bereich. Hoch bewertet werden Links im sichtbaren Bereich von Webseiten, auch Links, die rechts oder links neben dem Seiteninhalt stehen. Da der untere Bereich, genauer der Footer, hĂ€ufig fĂŒr Webezwecke und Linktausch verwendet werden, wird er fĂŒr die Suchmaschine als weniger wichtig anerkannt. Links mitten im Text sind eine Art Empfehlung. GĂŒnstig sind auch alle Links, die von Seitenbesuchern gesetzt werden. Abzuraten ist von einer gezielt gesetzten Linkliste.

Gute Taktiken fĂŒr indirektes Linkbuilding

Taktiken und Strategien beim Linkbuilding funktionieren nicht, indem einfach nachgeahmt wird, was andere Webseiten verfolgen. Besser ist, eine Strategie zu wĂ€hlen, die an die eigene Webseite angepasst ist. Bekannt sind die Linkpyramide oder das geschlossene Linkrad. In der Linkpyramide wird jedes Element so gepflegt, als wĂ€re es Teil der Hauptseite. Beim Linkrad stehen mehrere Blogs und Seiten zur VerfĂŒgung, die sich um ein bestimmtes Ziel-Thema drehen, darunter z. B. den Verkauf des Produkts. Die Blogs verbinden sich untereinander und ermöglichen so eine höhere Auswertung. Als wertiger Link erhöht sich damit auch die Relevanz fĂŒr die eigentliche Themen- oder Money-Seite. Eine weitere Form ist das offene Linkrad, wobei sich die Blogs nicht nur einseitig untereinander verlinken, sondern in beide Richtungen, was wiederum die eigentliche Relevanz der Themen-Seite steigert.

Ein hochwertiges Linkbuilding mit entsprechenden qualitativen Backlinks kann zunÀchst hauptsÀchlich durch indirektes Linkbuilding mittels Content Marketing erzielt werden. Das beinhaltet einen auf den User zugeschnittenen Webseiteninhalt, der einzigartige, aktuelle und informative Texte, Bilder und Videos enthÀlt. Wird die Webseite mit Content Marketing angepasst, sind andere Webseiten eher dazu bereit, die Seite freiwillig zu verlinken, da sie durch den hochwertigen Inhalt auch allgemein höher rankt und als Empfehlung Sinn macht. Das ist durch die Erstellung prÀziser Infografiken, Studien, Newsletter, durch Gewinnspiele und die Bereitstellung von Ebooks oder Online-Tools möglich.
Andere Wege sind mit Tools möglich, die die Konkurrenz ausspionieren, z. B. mit dem „Link Juice Thief“. Es ermöglicht eine Steigerung indirekter Links, indem es herausfindet, wohin andere Konkurrenzseiten verlinken, um dann diese VerknĂŒpfungen ebenfalls zu nutzen. Der Effekt ist, dass die Konkurrenz dann auch die eigene Seite indirekt mitverlinkt.

Link Thief (LJT)

Über “LJT” können die AktivitĂ€ten und VerknĂŒpfungen aller Konkurrenzseiten geprĂŒft und mitgenutzt werden, so dass ein indirektes Verlinken der eigenen Webseite erfolgt. DarĂŒber hinaus werden ausgehende Links verglichen, weniger bekannte Taktiken fĂŒr den Linkaufbau vorgestellt und die Linkstruktur zentral positioniert. Das Tool gestattet das Suchen nach gemeinsamen Ausgangspunkten und das Finden der richtigen Themenrelevanz fĂŒr eine Seite, zu der verlinkt werden soll. Eingegeben werden die URLs aller konkurrierenden Webseiten, mit dem Ergebnis, dass gemeinsame Interessen, Themen und Ziele definiert werden, was das Linkbuilding auf der eigenen Seite erleichtert.
Die Einrichtung ist durch die Eingabe von Hand aller Webseiten oder ĂŒber die Suchfunktion möglich. Daraus erschließt sich eine Liste wertvoller Domains, die fĂŒr die eigene Webseite in Frage kommen. Selbst erstellte Slices ermöglichen dann noch eine genauere Filterung der lukrativsten Seiten mit Anpassung an die eigene Themenrelevanz.

Fazit


Das Linkbuilding hat sich durch die hohen Richtlinien der Suchmaschinen stark verĂ€ndert, muss auf natĂŒrlicher Basis erfolgen und bleibt neben dem Content Marketing eine der wichtigen Strategien bei der Suchmaschinenoptimierung, die die PopularitĂ€t der Webseite steigert. Dabei treffen Pauschalaussagen nicht zu, dass bestimmte VorgĂ€nge grundsĂ€tzlich veraltet sind, sich das Verlinken in Foren oder Blogs nicht lohnt oder eine sehr hohe Anzahl an Backlinks ungĂŒnstige Folgen nach sich zieht. Wichtig fĂŒr den Linkaufbau ist eine gute Strategie, eine themenbezogene Webseitenanpassung mit Backlinks, die Analyse und Auswertung aller Daten fĂŒr den Offpage-IST-Stand der Domain und die Analyse des Umfelds und der Branche.

FĂŒr das Linkbuilding auf der eigenen Webseite sind angepasste Linkarten sinnvoll und das Akquirieren neuer und frischer Backlinks. Erfolgreiche Linkquellen können ĂŒber kostenlose und kostenpflichtige Tools ermittelt und geprĂŒft werden. Das Ranking erhöht sich mit der entsprechenden Ausgewogenheit des gesamten Linkprofils.
Das bedeutet auch, dass Linkbuilding keine einmalige Sache ist, sondern regelmĂ€ĂŸig betrieben werden muss. Eine stĂ€ndige Kontrolle und Anpassung der Linkquellen, Backlinks und Daten ist nötig, damit der Seiten-Traffic generiert und die Webseite schnell durch Suchmaschinen gefunden wird, schĂ€dliche Backlinks aussortiert werden und die Seitenrelevanz gleichbleibend hoch ist. Das Linkbuilding sollte dabei immer im Rahmen des Erlaubten stattfinden.

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»Sebastian Erlhofer ist aus meiner persönlichen Sicht eine KoryphĂ€e im Bereich der Suchmaschinen-Optimierung. Seine pragmatische, unaufgeregte und kontinuierliche Arbeit begeistert Suchmaschinen-Optimierer und gibt ihnen in diesem hochdynamischen Umfeld einen sehr wichtigen Faktor an die Hand: Orientierung. Das ist kein einfaches Fachbuch: Es liefert Ihnen Argumente bei wichtigen Entscheidungen, SouverĂ€nitĂ€t in hitzigen Diskussionen und umfassendes Wissen als Fundament fĂŒr Ihre weiteren Erfahrungen.

Bitte lesen Sie dieses Buch nicht nur. Verinnerlichen Sie es. Verlieben Sie sich ein wenig.«

Karl Kratz, Feines Online-Marketing seit 1996

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Suchmaschinen-Optimierung fĂŒr Dummies

Sie haben ein Unternehmen gegrĂŒndet und Ihre Website geht demnĂ€chst online? Sie sind gerĂŒstet fĂŒr zahlreiche Besucher und hoffen auf hohe UmsĂ€tze? Dann ist es Zeit fĂŒr das Feintuning. Dieses Buch zeigt Ihnen, wie Ihre Website von Google besser gefunden wird und wie Sie bei Google ganz nach oben kommen. Finden Sie die richtigen Suchbegriffe und stimmen Sie Ihre Inhalte darauf ab, optimieren Sie Ihre Snippets und unterstĂŒtzen Sie den Google-Crawler beim Erfassen der Seiten. Außerdem findest du hier alles Rund um das Thema Linkbuilding und effektiven Linkaufbau. Zahlreiche Beispiele und Anekdoten aus der SEO-Praxis sorgen fĂŒr ein gutes Ranking und fĂŒr Spaß beim Lesen.

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Mario Jung

GeschĂ€ftsfĂŒhrer ReachX GmbH und GrĂŒnder des OMT

Linkbuilding-Tipps gibt es wie Sand am Meer und sicherlich kann ich an der Stelle einie raushauen, die vielleicht noch keiner kennt.
Aber wichtiger als der einzelne Tipp ist die komplette Denke beim Linkbuilding. 

Nicht Masse ist klasse, sondern die QualitÀt der Backlinks!
Und noch viel wichtiger: Die QualitÀt eines Backlinks ist auch langfristig verbesserbar!
Genau wie ihr am eigenen Content arbeiten könnt, könnt ihr natĂŒrlich am Inhalt des linkgebenden Content (zusammen mit dem Webseitenbetreiber) arbeiten und den Inhalt kontinuierlich verbessern.

Und je mehr Traffic der Linkgeber bekommt, desto mehr Traffic wird auch bei euch final landen. 
Und wie wir wissen: Ein Link der Traffic bringt, ist besser, als ein Link, der keinen Traffic bringt!
Also ist ein Link, der mehr Traffic bringt auch besser als ein Link, der wenig Traffic bringt. Die Regeln sind einfach, nur das Umsetzt erfordert Konsequenz.

Das Schönste daran ist aber: Die Wettbewerb achtet drauf, wie viele Backlinks ihr habt und ob es mehr werden! Aber niemand checkt, ob sich die Links in sich verbessern. Auf diese Weise kann man unter der Radarlinie des Wettbewerbs agieren und sich den Vorsprung rausarbeiten, der am Ende den “Krieg” entscheiden kann.

Martin Brosy

GeschĂ€ftsfĂŒhrer bei der Cinestock GmbH

Linkbuilding wird teurer – Prozesse mĂŒssen ĂŒberdacht werden!

Cinestocks, bzw. Cinemagraphs gibt es noch nicht lange. Das neue Content-Format ist nicht teuer und ĂŒberzeugt mit zahlreichen Vorteilen. Aus SEO-Sicht dĂŒrfte die steigende Verweildauer am Interessantesten sein. Quelle: Cinestock

Bevor ich dir verrate, warum Linkbuilding teuer wird, möchte ich dir ein typisches GesprÀch zwischen einem Kunden und einen Linkbroker auf Facebook zeigen.

Kunde: „Ich suche starke Links zum Thema XYZ. Budget vorhanden!“

Via PN melden sich die ersten Linkbroker und die Verhandlungen beginnen.

Linkbroker: „Ich kann dir diese zwei Seiten anbieten. Exklusiv nur ĂŒber mich buchbar und nur heute zum Preis von XXX Euro.“

Kunde: „Mhm, hast du noch etwas anderes? Der Link ist mir etwas zu teuer.“

Linkbroker: „FĂŒr dich 50 Euro Rabatt. Du musst aber schnell sein, denn ich habe nur noch einen Platz zur VerfĂŒgung. Der Artikel mit einem Umfang von 800 Wörtern ist inklusive.“

Kunde: „Deal. Bitte URL XYZ mit dem Anker XYZ verlinken. Danke Dir.“

Linkbroker: „Wir kĂŒmmern uns. Sobald der Artikel online ist, sende ich dir den Link“

Nach eine Woche meldet sich der Linkbroker beim Kunden und reportet den veröffentlichten Artikel. Über E-Mail lĂ€uft der Verkaufsprozess Ă€hnlich, nur schlĂ€gt diesmal der Linkbroker dem Kunden proaktiv neue Webseiten vor.

Im GesprĂ€ch fĂ€llt auf, dass es vergleichsweise schnell zu einer Einigung kommt. Obwohl der Preis des Links im mittleren dreistelligen Bereich liegt. Informationen zum Content werden nur sporadisch gegeben. Der Kunde schĂ€tzt die QualitĂ€t des Artikels mit Hilfe der zu schreibenden Wortzahl ein. Hier wiegt er sich in trĂŒgerischer Sicherheit, denn ein 800-Wörter-Text fĂŒr 30 bis 50 Euro kann niemanden vom Hocker reißen. Der verantwortliche Redakteur kann maximal zwei Stunden seiner Zeit dafĂŒr reservieren. Probiere in zwei Stunden einen dauerhaft rankenden Artikel zu schreiben, dass ist nahezu unmöglich. Einzige Ausnahme, der Redakteur ist ein Experte auf diesem Gebiet. Allerdings wird er dann nicht zu diesem Preis arbeiten wollen. Glaube mir, knapp sieben Cent pro Wort ist in der Branche schon viel.

Der Inhalt wird kĂŒnftig bei den Agenturen und Kunden im Fokus stehen. Drei bereits heute umsetzbare Dinge habe ich als Linkbuildingtipp fĂŒr den OMT von Mario Jung mitgebracht.

  • Keyword Fokus: Artikel fĂŒr die eigene Website werden unlĂ€ngst auf einige zentrale SchlĂŒsselbegriffe ausgerichtet. Warum solltest du bei deinen gekauften Artikeln anders vorgehen? Keyword Stuffing ist natĂŒrlich Unsinn, aber eine Termgewichtung um ein zentrales Keyword ist zu empfehlen. Ausnahmslos jede Artikel-URL gehört in einen Rankingtracker. Zudem muss das passende Keyword-Set angelegt werden.
  • Content-Formate: Mit TextwĂŒsten erreichst du schon lange nichts mehr im Linkbuilding. Die Inhalte mĂŒssen fĂŒr die Zielgruppe visuell aufbereitet werden. Damit meine ich keine 0815 Stockfotos. Bestehe bei der Agentur auf Infografiken, Cinemagraphs (Cinestocks), Tabellen, Bullet-Points, animierte Videos. FĂŒr wenig Geld lĂ€sst sich hier schon viel erreichen und sind wir mal ehrlich, wer fĂŒr einen Artikel hunderte bis tausende von Euros ausgibt, kann auch 50 bis 300 Euro ins Content-Format investieren.
  • Nachoptimieren: Dieser Tipp macht nur Sinn, wenn du auch die Rankings deiner gekauften Artikel trackst. Sollte dein Artikel auf keine bis nur sehr wenige organische Keywords ranken, verbessere den Linkbuildingartikel. LinkkĂ€ufer machen den Fehler, dass sie monatlich kaufen, bis der Geldbeutel glĂŒht, doch eine Optimierung des bestehenden Contents ist oftmals lukrativer.

Ich weiß, es mangelt dir immer an Zeit und Geld. Dennoch finde eine Kompromisslösung mit deiner Agentur. Niemand soll bei diesem GeschĂ€ft auf der Strecke bleiben, nur du bleibst es, wenn du nicht mehr Ressourcen in deine gekauften Artikel investierst.

Dennis Hirsch

Junio SEO Berater bei der ReachX GmbH

Auch wenn kontrovers ĂŒber Linkbuilding gesprochen wird, darf man meiner Meinung nach gesundes Linkbuilding nicht unterschĂ€tzen! Du solltest regelmĂ€ĂŸig dein Linkprofil ĂŒberprĂŒfen und auch keine Scheu davor haben, schlechte Links auszuschließen.
Zudem solltest Du die Finger von „Linkpaketen“ lassen, abgesehen davon, dass Du hier sowieso keine hochwertigen Backlinks bekommst, haben diese meistens noch negative Auswirkungen auf deine Webseite. Das Geld und die Zeit solltest du lieber in interessanten und „verlinkenswerten“ Content investieren.
Wie sagte Markus Tandler auf der SEOkomm so schön: „Content, der nicht natĂŒrlich verlinkt wird, ist es nicht wert verlinkt zu werden!“
Bevor Du jedoch jetzt ohne Ende neuen „mega krassen“ Content produzierst, solltest du erstmal schauen, was Du schon fĂŒr Potential besitzt und wie Du Deinen bestehenden Content und Deine bereits erhaltenen Backlinks optimieren kannst.

Dirk Lankenau

Abakus Internet Marketing GmbH

Oft das gleiche Shorthead Keyword von verschiedenen stĂ€rkeren Seiten zur eigenen Seite verlinken zu lassen, funktioniert nicht mehr so gut fĂŒr die lĂ€ngerfristige Rankingsteigerung wie frĂŒher. Sei ein Sammler: Immer, wenn sich die Gelegenheit fĂŒr einen Backlink von einer vernĂŒnftigen Internetseite bietet, wĂ€hle den Linktext und das Linkziel mit Bedacht. Entscheide Dich zum Beispiel fĂŒr eine Longtail-Keyword-Kombination, die ein fĂŒr Dich wichtiges Keyword mitbeinhaltet und zu welchem Deine Website bereits zwischen Platz 8 und 15 als Suchergebnis bei Google angezeigt wird. So förderst Du das Ranking zu Deinem wichtigen Keyword ganz nebenbei, wĂ€hrend Du Dein Longtail Keyword in den Suchergebnissen nach vorne schiebst. Durch KontinuitĂ€t und Variation in den Linktexten und Linkzielen kommst Du nach und nach zu einem soliden Backlinkprofil mit einem authentischen Erscheinungsbild. – Abakus Internet Marketing GmbH

Andreas SchĂŒlke

Team Lead SEO + Head of Content Marketing (Bloofusion Germany)

Wie relevant findest du Linkbuilding fĂŒr SEO?  

Laut Google ist es nach wie vor einer der Top-3 Rankingfaktoren. Besonders wichtig finde ich Linkaufbau in umkĂ€mpften Branchen, also ĂŒberall, wo es zwar viele starke Marktteilnehmer gibt, aber keinen klaren Platzhirschen. In kleineren Nischen kann es auch wichtig sein, denn da reichen oft ein oder zwei gute Links auf die richtige Unterseite aus, um in den Top-10 der Suchergebnisse zu landen.  

Wie sieht die Zukunft von Linkbuilding aus?  

Schwer zu sagen, ob sich beim Linkbuilding noch wahnsinnig viel verĂ€ndern wird (fĂŒr uns Linkbuilder). Ein Rankingfaktor wird es auf absehbare Zeit bleiben. Wahrscheinlich werden Suchmaschinen dank Machine Learning und KI immer besser in der Lage sein, schlechte Spam-Links von guten Links, die User klicken wĂŒrden, zu unterscheiden. QualitĂ€t statt QuantitĂ€t wird also noch wichtiger werden (siehe dazu auch https://blog.bloofusion.de/der-perfekte-backlink/).  

Welche Tipps kannst du geben?  

Mein wichtigster Tipp: Anfangen! Oder wenn man schon dabei ist: Selbstkritisch sein und es besser machen! Es gibt nicht den einen magischen Trick, mit dem es sofort super lĂ€uft. Stattdessen geht es darum, Prozesse zu entwickeln. Da sollte man sich immer selbst hinterfragen: Was hat funktioniert? Warum? Warum nicht? Wie könnten wir bessere Ergebnisse erzielen? Letztendlich geht es darum, Menschen davon zu ĂŒberzeugen, eine Website mit einem Link zu empfehlen. Auch mit Best Practices und viel Erfahrung bleiben Vorhersagen immer schwierig, daher geht nichts ĂŒber Experimente. DafĂŒr braucht man natĂŒrlich vorher definierte Ziele, um das Ganze danach bewerten und daraus lernen zu können.

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