Linkbuilding

Wie funktioniert Linkbuilding? Strategien und kostenlose Best Practices für Linkaufbau

Damit Webseiten im Internet leichter gefunden werden, ist eine Suchmaschinenoptimierung nötig, die darauf ausgerichtet ist, dass die Seite in Suchmaschinen wie „Google“ weit oben erscheint und sich die Platzierung allgemein verbessert. Das ermöglicht einen höheren Traffic und fördert den Besuch weiterer User. Solche Maßnahmen im SEO-Bereich werden Onpage- und Offpage-Optimierung genannt.
Die Onpage-Optimierung umfasst alle inhaltseitigen Anpassungen direkt auf einer Webseite. Dazu gehören z. B. der Content, der Textaufbau, die gesamte Formatierung, gesetzte Tags und Header und die interne Linkstruktur. Die Offpage-Optimierung wiederum beinhaltet alle Maßnahmen, die außerhalb der Webseite angepasst werden. Das betrifft die Herausbildung einer guten Linkstruktur, darunter durch das Verwenden von Backlinks, durch eine gezielte User- und Linkanalyse und qualitative Faktoren wie den Page- und Trust-Rank.

Weiterhin ergänzen verschiedene Linkmethoden, eine sinnvolle Linkplatzierung und die Anzahl interner und externer Links die Gestaltung. Die optimale Generierung von Backlinks ist genauso wichtig wie der Content selbst und kann dann auch bessere Werte bezüglich aller genannten Vorgehensweisen erzielen. Der Überbegriff für solche Anwendungen ist das Linkbuilding.

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Wie funktioniert Linkbuilding? Strategien und kostenlose Best Practices für Linkaufbau

Damit Webseiten im Internet leichter gefunden werden, ist eine Suchmaschinenoptimierung nötig, die darauf ausgerichtet ist, dass die Seite in Suchmaschinen wie „Google“ weit oben erscheint und sich die Platzierung allgemein verbessert. Das ermöglicht einen höheren Traffic und fördert den Besuch weiterer User. Solche Maßnahmen im SEO-Bereich werden Onpage- und Offpage-Optimierung genannt.
Die Onpage-Optimierung umfasst alle inhaltseitigen Anpassungen direkt auf einer Webseite. Dazu gehören z. B. der Content, der Textaufbau, die gesamte Formatierung, gesetzte Tags und Header und die interne Linkstruktur. Die Offpage-Optimierung wiederum beinhaltet alle Maßnahmen, die außerhalb der Webseite angepasst werden. Das betrifft die Herausbildung einer guten Linkstruktur, darunter durch das Verwenden von Backlinks, durch eine gezielte User- und Linkanalyse und qualitative Faktoren wie den Page- und Trust-Rank.

Weiterhin ergänzen verschiedene Linkmethoden, eine sinnvolle Linkplatzierung und die Anzahl interner und externer Links die Gestaltung. Die optimale Generierung von Backlinks ist genauso wichtig wie der Content selbst und kann dann auch bessere Werte bezüglich aller genannten Vorgehensweisen erzielen. Der Überbegriff für solche Anwendungen ist das Linkbuilding.

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Was ist Linkbuilding?


Das Linkbuilding oder der Linkaufbau gehören zu den wichtigsten Maßnahmen für die Suchmaschinenoptimierung und beinhalten die bewusst gelenkte Erhöhung der Anzahl von Backlinks und deren Verbesserung in Hinsicht auf die Qualität und den Inhalt. Bei Backlinks handelt es sich um Verknüpfungen, die als Rückverweis den eingehenden Link bilden, der von anderen Webseiten auf die eigene Webseite führt. Die Anzahl an Backlinks wird von Suchmaschinen als Maßstab für die eigentliche Popularität der Webseite genommen, wodurch sich die Platzierung in der Auflistung aller Webseiten und Links erhöht.

Da es in Suchmaschinen wie „Google“ kein zentrales Webseiten-Verzeichnis gibt, muss die Suchmaschine ständig nach allen vorhandenen und neu hinzukommenden Webseiten suchen und diese in einer Liste sortieren. Dieser Vorgang wird „Crawling“ genannt und gestaltet sich durch das Folgen eines Links, der von einer bekannten Seite auf eine neue Seite verweist. Durch einen optimierten Linkaufbau kann das „Crawling“ verbessert werden, ebenso die Indexierung und das Ranking.

Eine solide Linkstruktur gestaltet sich durch Backlinks. Die Anzahl und die Qualität von Backlinks bestimmen die Kriterien für die Bewertung der Internetseite durch die Suchmaschine. Nicht gewünscht sind dabei künstlich gesetzte Backlinks, die „Google“ verbietet und abstraft. Entscheidend ist dabei daher nicht die Anzahl der Backlinks, sondern die Qualität dieser. Was früher durch einen hohen PageRank und das Setzen vieler Backlinks möglich war, gestaltet sich heute durch den tatsächlichen Mehrwert einer Seite.

Das Linkbuilding findet im Bereich der Offpage-Optimierung statt und dient der besseren Suchmaschinenplatzierung, ebenso der Optimierung aller eingehenden Links von anderen Webseiten. Neben der technischen Gestaltung einer Webseite mit relevanten und hochwertigen Inhalten, kann der Linkaufbau auch den Traffic einer Seite erhöhen. Die gesetzten Links in ihrer eigentlichen Anzahl und Qualität sind dabei die Signalgeber für die Popularität der Seite. Je häufiger diese aufgerufen wird, desto wichtiger ist sie in der Platzierung der Suchmaschine. Angestrebt wird ein natürlicher Linkaufbau, der langfristig mehr Vorteile bringt und die Positionierung im Suchverlauf dauerhaft günstig beeinflusst.

Linkbuilding – Kaum eine Disziplin im SEO ist so umstritten und durchsetzt von schwarzen Schafen. Erfahre zehn Dinge, die die von dir beauftragte Agentur unbedingt ...
29.01.2019
15:00 - 16:00 Uhr
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Internet ohne Suchmaschinen – Links als Ursprung


Die Nutzung des Internets ohne Suchmaschinen scheint heutzutage kaum noch möglich. Tatsächlich zeigen Studien, dass User die vorhandenen Suchmaschinen vermissen und sich ohne die Verwendung solcher kaum im Netz zurechtfinden würden. Dabei gibt es neben den bekannten wie „Google“ auch noch zahlreiche andere, die z. B. eine anonyme Recherche gestatten und das Fulltime-Tracking unterbinden. Auch kommerzielle Werbeeinblendungen fallen teilweise weg, jedoch greifen die meisten Internetnutzer dennoch auf die bekannten Suchmaschinen zurück und nehmen die Begleitumstände in Kauf.

Im Internet lässt sich fast jede Information abrufen. Entscheidend ist, die Information auch tatsächlich zu finden. Jede Suchanfrage hinterlässt Spuren, die wiederum als Daten für Unternehmen interessant sind, so dass der Datenschutz oberste Priorität hat, gleichzeitig jeder User durch die Datensuche verrät, für was er sich interessiert, wonach er sucht und wer er ist, damit nahezu durchsichtig wird.

Jede Suchmaschine ist so gut wie ihr Index. Eine Ansammlung geeigneter Schlagwörter führt zu den jeweiligen Webseiten, die den gesuchten Inhalt aufweisen. Links als Querverweise bilden dabei den Ursprung und das Grundsystem, ohne die keine Suchmaschine funktionieren würde. Alle im Netz gefundenen Webseiten sind als Link aufgeführt. Ohne Link wäre es notwendig, die Webseite und die Adresse zu kennen und diese in das Browserfeld einzugeben. Das ist nicht nur umständlich und zeitaufwendig, sondern begrenzt die Suche allgemein sehr stark.

Ein Link dient vor allen Dingen dazu, durch das Anklicken des Users auf die dazugehörige Webseite oder das verlinkte Dokument zu führen. Die Verknüpfung ist dabei ähnlich aufgebaut wie z. B. ein Querverweis in einem gedruckten Buch. Durch das Linksystem können alle Daten, die im selben System gelistet sind, aufgerufen werden. Genauso dient der Link dazu, den eigentlichen Inhalt zu verbergen und besteht häufig nur aus einem Wort, einem angezeigten Text oder Bild. Links in Suchmaschinen wiederum bieten eine größere Auswahl an themenbezogenen Seiten, die durch die Eingabe eines Suchworts schneller gefunden werden können.

Im Internet bestimmen Links die gesamte Vernetzung aller Daten. Das betrifft die Online-Informationen ebenso wie die Dateien, die auf dem eigenen PC vorhanden sind. Entscheidende Hyperlinkstrukturen haben Einfluss auf die Webpräsenz aller Webseiten und gestalten den Aufruf und das Bewegen des Users auf der Seite. Möglich ist das über eine lineare Struktur, wobei sich der User in bestimmter Reihenfolge von einer Informationsseite zur nächsten bewegt, über die Baumstruktur, wobei der User die Auswahl zwischen mehreren Unterseiten treffen kann, über die Netzstruktur, die gestattet, von einer beliebigen Seite auf die nächste zu springen, oder die Sternstruktur, die sich direkt am Inhalt der Webseite orientiert und dem User gestattet, die Wahl der gewünschten Seite in Form einer Lexika-Auswahl selbst zu treffen. Auch die Art des Links entscheidet darüber, ob User die damit gegebene Empfehlung nutzen.

Die Backlinkstruktur wiederum war ein erstes wichtiges Bewertungskriterium, um das Sortieren der Seiten im Netz in der Suchmaschine zu erleichtern. Ein höheres Ranking war durch das Setzen vieler Backlinks möglich, wobei sich die Methode schnell als Manipulationsmöglichkeit entpuppte, darunter durch das automatisierte Setzen von Backlinks oder durch Linkspamming. Das regte „Google“ dazu an, den Algorithmus für die Suchmaschine umzuschreiben und anzupassen, um tatsächlich relevante und informative Webseiten zu ranken, während Seiten mit vielen Backlinks kein Bewertungskriterium mehr waren.

Künstlich gesetzte Backlinks sind mittlerweile als Methode verboten und werden entsprechend entlarvt und abgestraft, was als „Penalty“ bezeichnet wird. Das kann bis zu einem Ausschluss aus dem Suchmaschinen-Index führen, was „Delisting“ heißt. Ein „Penalty“ verschlechtert die Rankingposition und die URL-Ebene. Bewertet werden sowohl die Qualität der Links als auch die der verlinkten Zeiten. Das hat dazu geführt, dass das Linkbuilding sich neu ausrichten musste und das Setzen vieler Backlinks oder schlechte Backlinks keine Option mehr bilden. Daher ist es wichtig, die eigene Backlinkstruktur und das Linkprofil genau zu kennen und zu analysieren, was mit verschiedenen Tools möglich ist.

Welche Linkarten gibt es?


Für die Popularität einer Webseite ist entscheidend, welche Linkarten verwendet werden und welche weniger geeignet sind, um das eigene Konzept gut zu vermarkten und neue User zu gewinnen. Optimal ist dabei eine gute Vermischung bestimmter Linkarten, um einen nachhaltigen Linkaufbau zu erzielen und das Ranking und die Linkpopularität zu steigern. Der Link muss dabei zum Inhalt der Webseite passen und themenbezogen sein. Eine künstliche Beeinflussung ist nicht gewünscht. Die Inhalte sollten einen Mehrwert für den User darstellen und können dann auch ganz natürlich verlinkt werden.

Eine grobe Unterteilung kann zwischen Follow- und No-Follow-Links gemacht werden, auch in bezahlte und kostenlose Links, wobei alle Linkarten themenrelevant sein sollten, damit sich auch der Traffic und die Conversion-Rate erhöhen. Verwendete Backlinks sind dabei für alle Internetprojekte sinnvoll, unabhängig davon, ob es sich um eine Informationsseite, einen Online-Shop, einen Blog oder ähnliche Projekte handelt. Auf einer Webseite können darüber hinaus auch verschiedene Inhalte verlinkt werden, wodurch das Interesse wächst und der Webseitenbesucher wiederkommt.

Die Grundstruktur eines Links ist die URL einer Web- bzw. Startseite mit dem beschreibenden Text. Auf dieser gibt es weitere Links, die der reinen Informationsvermittlung dienen, z. B. ein Bild oder eine Produktbeschreibung. Je hochwertiger der Backlink dabei ist, desto besser wird er in der Suchmaschine gerankt. „Google“ erkennt qualitativ hochwertige Links an der Linkquelle, dem Ankertext, der Linkart und der Eigenschaften, um die Webseite selbst entsprechend auszuwerten und zu platzieren. Die verwendeten Linkarten sind daher ebenfalls Teil der Suchmaschinenoptimierung.

Blogs und Links

Blogs liegen im Trend und erlauben neben einer direkten Vermittlung aller Informationen auch das Kommentieren aller Beiträge. In diesen Kommentaren lassen sich daher auch Verweise und Links auf die eigene Webseite unterbringen, genauso ein direkter Link als Informationskriterium setzen. Da jedoch auch hier ein Schlupfloch für das automatische Setzen durch Roboter entstanden ist und solche Kommentare dann als Spam gefiltert und gelöscht werden, diese dazu durch den nicht thematisch bezogenen Inhalt unnatürlich wirken, hat sich die Methode mittlerweile überholt, da viele Blogs auch mit einem No-Follow-Link versehen sind, wodurch eine Bewertung in der Suchmaschine irrelevant wird.

Promo Links

Ein Promo Link wird sehr häufig als Werbemittel bei Affiliate verwendet und direkt auf der Webseite integriert, auf der Produkte oder Dienstleistungen beworben, vorgestellt und verkauft werden sollen. Wird dieser Link durch den User angeklickt, gelangt er auf die Verkaufsseite und kann dort das Produkt erwerben und seinen Kauf tätigen. Als Backlink ist das z. B. bei Webseiten möglich, die das eigene Produkt bewerben. Der Promo Link ist dabei gleichzeitig das gesetzte Cookie, das erlaubt, den Kunden wiederzuerkennen.

Platziert werden sollten Promo Links auffällig in einem Blog, Online-Shop oder auf einem Youtube-Kanal. Verbunden mit einer solchen Verlinkung ist meistens auch eine Landingpage, die eine zusätzliche Webseite ist, auf der das Produkt vor dem Verkaufsangebot erst einmal vorgestellt wird und damit gewährleistet, dass das Vertrauen für das Angebot geweckt werden kann. Der Promo Link stellt dann die Verbindung zwischen der Landingpage und der eigentlichen Verkaufsseite dar.

Content Links

Content Links umfassen alle Elemente des gesamten Content Marketing. Das können u. a. Ebooks, Studien, Infografiken, Umfragen oder Whitepapers sein, Newsletter, Gewinnspiele oder PDF-Dokumente. Ist der Inhalt der Webseite optimiert, gibt es verschiedene Inhaltskategorien mit Verlinkung. Darüber hinaus erhöhen solche Links allgemein die Popularität einer Seite.

Soll ein Seitenbesucher zunächst nicht direkt auf eine Verkaufsseite geführt werden, sondern z. B. auf eine Webinarseite, dann eignen sich Content Links besser, während auch hier gleichzeitig ein Cookie gesetzt wird. Der User bekommt danach einen Link präsentiert, auf den er klicken kann und über den er dann die Verkaufsseite erreicht. Diese kann in Form eines Verkaufs- oder Bestellformulars aufgebaut sein oder einen Call-to-action enthalten. Ein Content Link wiederum kann bereits die Produkt-ID des Artikels enthalten, ebenso die Content-Link-ID. Das macht die Zuordnung leichter.

Forenlinks und Social Links

Eine andere Linkart sind Forenlinks, wobei es sich um Verweise handelt, die auf Portale oder Foren führen, was in Form von Hyperlinks auf die jeweilig externe Webseite möglich ist. Das erlaubt eine Steigerung der allgemeinen Linkpopularität und des direkten Traffics, wenn der Link dazu natürlich gesetzt wird oder die Empfehlung anderer Forenuser ist.

Ein Forenlink wird häufig im Antworten-Fließtext oder als Signatur gesetzt, um auf die eigene Webpräsenz zu verweisen und aufmerksam zu machen. Kritisch werden Forenlinks dann betrachtet, wenn sie als Schleichwerbung eingeschätzt werden. Durch die Beliebtheit von Social Media hat sich die Werbestrategie auch auf Plattformen wie „Twitter“, „Facebook“ oder „Instagram“ verlagert. Gesetzt werden Social Links, z. B. in Form von Kommentaren oder Verweise im Beitrag.

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Optimierung von Backlinks


Ein Backlink ist ein eingehender Link von einer externen Webseite auf eine weitere und besteht aus einer URL und aus einem Ankertext. Um ihn optimal zu platzieren und an die gewünschte Stelle zu setzen, ist ein HTML-Code notwendig. Findet „Google“ eine Webseite, die auf eine andere verweist, setzt die Suchmaschine voraus, dass die Seiten ähnliche Inhalte aufweisen. Bei einer Überprüfung zählt dann der themenbezogene und hochwertige Inhalt beider Seiten, ebenso die eigentliche Struktur der Backlinks.

Je besser die Qualität von Backlinks ist, desto sicherer ist das hohe Ranking in der Suchmaschine und die damit verbundene Steigerung der Webseitenpopularität. Ein Backlink von einer gut rankenden anderen Webseite ist entsprechend mehr wert, selbst wenn diese weniger Links enthält, aber dafür schon lange existiert. Generell sind mittlerweile wenige hochwertige Backlinks von verschiedenen Webseiten günstiger als viele von einer bestimmten IP-Adresse.

Da Suchmaschinen den Backlink-Anstieg auf einer Seite genau verfolgen und beobachten, ist ein Linkbuilding wichtig, das einen natürlichen und gleichmäßigen Anstieg und Aufbau bewirkt. Ebenso bleibt die Themenähnlichkeit von Bedeutung, wenn neue Backlinks hinzukommen, wobei weiterhin die Anzahl der gesetzten Backlinks ein weiteres Bewertungskriterium bleibt. Diese werden unterschiedlich gewichtet, so dass auch Webseiten mit weniger Backlinks weit vorne ranken können. Entscheidend sind das Linkalter, die Themenübereinstimmung, der PageRank der verlinkten Seiten und die Konkurrenz-Links.

Während die Onpage-Optimierung relativ einfach umgesetzt werden kann, bedarf es guter Offpage-Optimierungsstrategien in Form hochwertiger Links, die eine höhere Listung in der Suchmaschine gewährleisten, während schlechte Links genau das Gegenteil bewirken. Die Bewertung durch die Suchmaschine erfolgt dabei durch die Wichtigkeit der Webseite, die von der Anzahl und Qualität der Links abhängt. Daraus wird der PageRank berechnet, der die Linkpopularität in einer Skala von 0 bis 10 darstellt. Diese Metrik ist allerdings bereits veraltet und nicht mehr maßgebend, wodurch sich auch die Linkbuilding-Methoden verändert haben.

Ein Backlink ist dann von hohem Wert, wenn er inhaltlich und thematisch an die Webseite angepasst ist und einen hohen Traffic erzielt. Sowohl die eingehenden als auch die ausgehenden Links werden durch Suchmaschinen bewertet. Auch die SEO-Sichtbarkeit aller Backlinks ist wichtig, die auf die eigene Webseite verweisen. Diese bleibt mit der verlinkten Seite erhalten und kann das Ranking optimieren, wenn die Backlinks von Seiten mit hoher SEO-Sichtbarkeit stammen.
Wertige Backlinks haben das Merkmal der sinnvollen Themenrelevanz, weisen einen hochwertigen Inhalt auf und sind an Land und Sprache angepasst. Die Wertigkeit selbst wiederum wird von Suchmaschinen innerhalb des Themenfelds bestimmt. Das betrifft z. B. kompetente und fachkundige Webseiteninhalte, die einen Mehrwert für den User darstellen.

Backlinks, die weniger förderlich sind, werden als Linkquelle entweder ignoriert oder abgestraft. Das kann sein, wenn die Webseite nicht gut erreichbar ist, wenn sie Probleme mit dem Aufbau und Laden hat, wenn die Domain nicht indexiert, der Inhalt minderwertig oder schlecht strukturiert ist oder das Keyword unnatürlich wirkt. Ein guter Linktext dagegen erzielt auch mehr Aufmerksamkeit und eine höhere Klickrate.

Wie komme ich an Backlinks? (Strategien, Vorteile, Nachteile)


Das Linkbuilding für die Suchmaschinenoptimierung beinhaltet zwei wichtige Ziele. Einmal geht es darum, hochwertige Backlinks zu setzen und die Webseiten-Relevanz in der Suchmaschine zu steigern, zum anderen darum, den Traffic auf der eigenen Webseite zu erhöhen. Entscheidend sind gute Strategien, die eine Webseite vorteilhaft aufbauen und bekannt machen, wobei sich ein hohes Ranking auch langfristig halten kann.

Die Anpassung der Links muss dabei immer auch in Hinblick auf die Suchmaschine vorgenommen werden, damit keine Nachteile entstehen oder eine Abstrafung durch „Google“ erfolgt. Ist das erst einmal geschehen, ist es für eine Webseite sehr schwierig, erneut ein hohes Ranking zu erreichen. Auch besteht die Gefahr, dass die Webseite ganz aus dem Index entfernt wird.

Eine sinnvolle Taktik des Linkbuildings von vorneherein lohnt sich dabei mehr, wobei auch darauf geachtet werden muss, dass geeignete Backlinks gesetzt werden, die dem Webprojekt nützen. Neben der natürlichen Verlinkung können Webseitenbetreiber auch anderweitig aktiv werden, z. B. die Seite in einen Webkatalog eintragen oder eine Agentur dazu beauftragen, die Webseite bekanntzumachen.

Steht die passende und auf die Website zugeschnittene Strategie für das Linkbuilding, bleibt die Frage, wie an Backlinks zu kommen ist, während gleichzeitig die Richtlinien der Suchmaschinen beachtet werden. Die einfachste Möglichkeit ist das Fragen anderer Webseitenbetreiber, ob ein Produkt, eine Marke und die verbundene Seite gelinkt werden, z. B. als Händler oder als Partner-Shop. Eine andere Methode ist das Suchen toter Seiten, die eingehende Backlinks aufweisen. Das ist über Tools wie „Link Juice Recovery“ möglich. Sind tote Seiten gefunden, können themenrelevante und bestehende Webseiten weitergeleitet werden.

Natürliches Linkbuilding

Suchmaschinen wie „Google“ versuchen immer neue Konzepte, um die Qualität der Suchergebnisse und gerankten Webseiten zu verbessern. Umso wichtiger ist es daher auch, auf einen soliden und natürlichen Linkaufbau zu setzen, so dass Suchmaschinen die Links nicht aussortieren oder als schädlich ansehen.
Gesetzte Links sollten nicht gegen die Richtlinien und Vorgaben verstoßen, stattdessen eine langfristige Platzierung in der Suchmaschine anstreben. Für moderne Anwendungen gilt daher, weniger ist mehr. Statt einer Vielzahl an Backlinks, die auch gemietet oder gekauft sein können, ranken in „Google“ eher Webseiten, mit hochwertigen und natürlichen Links und einem strategisch sinnvollen Aufbau. Das ermöglicht mehr Kontinuität durch bewährte Konzepte und eine geeignete Anzahl an Links, die an die Größe der Webseite angepasst sind. Genauso sorgt ein natürliches Linkbuilding dafür, dass auch zukünftige Google-Weiterentwicklungen das hohe Ranking nicht beeinflussen. Links, die im Linkprofil nicht forciert sind, bleiben dabei natürlich die besten.

Eine Möglichkeit, natürliche Links zu erhalten, ist der Versuch, Mentions in Links umzuwandeln. Es kommt oft vor, dass die eigene Webseite zwar auf anderen Seiten erwähnt wird, jedoch eine Verlinkung nicht besteht. Mentions können durch einen Backlink-Report ausgemacht werden, die Webseiten dann gezielt angeschrieben und um eine Verlinkung gebeten werden. Aus einer Vielzahl an Links sollte jedoch immer vorab die Wertigkeit der Daten geprüft und auf die eigene Webseite abgestimmt werden.

Linktausch

Eine weitere Methode des Linkaufbaus ist der Linktausch. Dieser findet direkt zwischen den verschiedenen Webseitenbetreibern statt, so dass eine Hand die andere wäscht. Im Austausch für den Backlink auf der Seite eines Tauschpartners, wird von diesem ebenfalls ein Link der eigenen Webseite gesetzt. Der Vorgang wird als Cross-Linking oder als reziproke Verlinkung bezeichnet. Der Vorteil des Linktauschs liegt in dem breiten Zugriff auf eine große Auswahl an Webseiten. Nachteilig bleibt, dass Suchmaschinen wie „Google“ den Linktausch relativ schnell entdecken und die Webseiten herabstufen bzw. den Link entwerten. Auch bietet der Linktausch für den User nicht immer die gewünschten Inhalte, wenn diese nicht aufeinander abgestimmt sind. Der von Webseiten gesetzte Link soll vielmehr auf einen weiteren nützlichen Inhalt verweisen. Das ist mit Linktausch als Nutzquelle nicht immer gegeben.

Linkkauf

Der Linkaufbau kann auch über den Linkkauf vorangetrieben werden, wobei diese Methode, ähnlich wie der Linktausch und die Linkmiete, gängig ist, jedoch meistens nur kurzfristig gute Ergebnisse liefert und von „Google“ nicht gewünscht wird. Da Suchmaschinen die Webseitenpräsenz und Popularität allerdings anhand der eingehenden Links bewerten, kann sich der Linkkauf mit neuen Backlinks zeitweise positiv auf das Ranking auswirken, wobei der Linkaufbau dennoch künstlich erfolgt und von der Suchmaschine jederzeit entlarvt werden kann, was dann negative Folgen für die Webseitenpräsenz hat.

Der Linkkauf dient besonders jungen Unternehmen als Auftakt und Startrampe in den schwer umkämpften Markt, da die Eröffnung einer Website selten sofort ein natürlich hohes Ranking bewirkt. Der Linkkauf umfasst bezahlte und selbstgekaufte Links, die von Agenturen angeboten werden und dann keine ehrliche Empfehlung sind. Dennoch kann auch ein bezahlter Link keinen Anlass zur Abstrafung geben, entspricht er den Qualitätsrichtlinien von „Google“ und bietet dem Besucher einen lesbaren Mehrwert.

Indirektes Linkbuilding

Der günstigste Ausgangspunkt ist das indirekte Linkbuilding, das durch den hochwertigen Inhalt einer Webseite andere Webbesucher oder Seiten dazu anregt, die Webseite freiwillig zu verlinken. Statt das Linkbuilding selbst zu beeinflussen, wird stattdessen ein hochwertiges Content Marketing angewendet, das die Qualität aller Backlinks positiv beeinflusst. Der Content ist speziell auf die Webseite zugeschnitten und bietet einzigartige und aktuelle Inhalte, so dass andere Webseiten und Besucher die Webseite verlinken und empfehlen. Das ist z. B. durch ansprechende Infografiken, durch Gewinnspiele, durch das Bereitstellen von Ratgebern und Studien, von kostenlosen Online-Tools, Ebooks oder Interviews möglich.

Wie wähle ich die richtige Seite für einen Backlink aus?


Um eine geeignete Backlinkstruktur zu verwenden und nicht mit Webseiten in Verbindung zu stehen, die keine Themenrelevanz aufweisen oder sogar Spamseiten sind, ist es wichtig, die Backlinks regelmäßig zu prüfen. Das betrifft besonders Unterseiten, auf denen viele Backlinks gesetzt sind und die in direkter Konkurrenz mit anderen Seiten stehen. Wichtig ist, herauszufinden, ob die linkgebende Webseite im Suchmaschinen-Index gelistet ist, ob sie Priorität hat, einen erstklassigen Content bietet und selbst gute Backlinks aufweist.

Sichtbarkeitsverlauf (gibt es eventuell Anzeichen einer Abstrafung?)

Der Sichtbarkeitsverlauf bedarf einer gesonderten Überprüfung, um die Qualität der Webseite zu kennen, die verlinkt werden soll. Um durch Backlinks selbst im Ranking aufzusteigen, ist es wichtig, jede Webseite, die einen Link liefert, vorab zu analysieren. Das kann schon bei der eigentlichen Suche thematisch passender Webseiten sein, die einen hohen Informationsgehalt bieten und die gewünschten Eigenschaften mitbringen. Der Sichtbarkeitsverlauf ist dabei immer eine Standardreferenz, um die Position und den Wert jeder Webseite zu definieren und in einer Grafik abzubilden.

Durch das von „Google“ entwickelte „Pinguin Update“ werden minderwertige Seiten schnell abgestraft und sind dann auch im Index nicht mehr enthalten. Das Sichtbarkeitsverhältnis ist nachvollziehbar. Wird eine Webseite häufiger abgestraft, ist der Sichtbarkeitsverlauf negativ und drückt sich in der Grafik durch starke Schwankungen aus. Ein positiver Sichtbarkeitsverlauf dagegen zeigt nur kleine Einbrüche und eine ansonsten ansteigende Sichtbarkeit. Eine Prüfung des Sichtbarkeitsverlaufs ist durch Tools und Seiten möglich, die das Ganze grafisch darstellen. Das ist mit Tools wie „Seolytics“, „Xovi“ oder „Sistrix“ kostenlos möglich, die den Wert unterschiedlich berechnen und abbilden. Der Sichtbarkeitsindex bleibt dabei allerdings nur ein Näherungswert, der mit anderen Kriterien in Verbindung steht, z. B. mit dem konkreten Traffic einer Seite oder saisonale Faktoren.

Themenrelevanz

Backlinks müssen themenrelevant sein und auf entsprechende Seiten verweisen, um als wertvoll zu gelten und keine Abstrafung nach sich zu ziehen. Eine Webseite, die einen natürlichen Eindruck macht, eine hohe Benutzerfreundlichkeit, ein vernünftiges Layout, regelmäßige Beiträge oder auch Verweise zu Social-Media-Kanälen enthält, kann mit dem eigenen Webseiteninhalt gut kombiniert werden. Seiten dagegen, die unnatürlich viele und unterschiedliche Links enthalten, werden als Linkfarm bezeichnet und sollten gemieden werden. Das kann z. B. durch typische Linktexte ausgemacht werden, die billig für „Viagra“ werben.

Backlinkprofil

Das Backlinkprofil ist ein weiteres Seitenkriterium, umfasst die gesamte Summe aller Webseitenlinks, die zu der Seite führen, und kann in der Qualität geprüft werden. Die Links sollten gut durchmischt und nicht auf nur eine Sache fixiert sein. Das betrifft Links, die nur aus Kommentarbereichen stammen und Links, die von anderen hochwertigen Webseiten erfolgen. Ein gutes Backlinkprofil enthält dabei relevante Do-Follow- und No-Follow-Links. Sie sollten in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen und können über Analyseseiten auch in diesem Verhältnis gecheckt werden.

Nach welchen Metriken können Links bewertet werden?


Da sich das Internet als wahre Vermarktungs- und Informationsquelle entpuppt hat, ist es für Suchmaschinen umso notwendiger, den Strom an Webseiten zu kontrollieren, zu strukturieren und zu ranken. Die Backlink-Struktur ist ein entscheidendes Kriterium für die Bewertung, wobei „Google“ den Usern auch die Möglichkeit gibt, jede Webseite und das eigene Benutzer- und Linkprofil zu analysieren. Für Webseitenbetreiber ergibt sich dadurch die Möglichkeit, hochwertige Backlinks zu setzen und mit der eigenen Webseite sinnvoll abzustimmen, um selbst im Suchmaschinen-Ranking aufzusteigen.

Künstlich gesetzte Backlinks sind nicht gewünscht und beeinflussen die Suchmaschinenoptimierung nicht nur, sondern können auch Abstrafungen oder sogar den Ausschluss der Webseite aus dem Suchmaschinen-Index nach sich ziehen. Zur Identifizierung dient den Suchmaschinen eine Art Black-List, die Seiten entlarvt, die „Black Hat SEO“ betreiben. Dazu gehören Spammethoden, das Nutzen von Linkfarmen oder von „Text Hiding“.
Ob eine Webseite höher in der Suchmaschine gelistet und platziert wird, hängt dann eher von der Qualität der verlinkten Webseiten und Backlinks ab. Sind Link und Webseiteninhalt im Kontext optimal aufeinander abgestimmt, gilt die Seite als vertrauenswürdig und wird höher gerankt. Das Linkbuilding sollte entsprechend im Sinne der jeweiligen Suchmaschine stattfinden.

Bewertungskriterien für Suchmaschinen sind u. a. die Linkqualität, das User-Interface, die Sicherheit, die Indizierung, der unterstützten Informationsquellen, das Suchergebnis und das Vertrauensverhältnis. Backlinks sind dabei immer eine Art Empfehlung der Webseite an die Suchmaschine, wenn sie sinnvoll gesetzt und optimiert sind. Ihre Qualität bestimmt das Ranking, die Häufigkeit der Aufrufe die Kompetenz der Seite. Eine eigene Überprüfung des Linkprofils kann dann anhand folgender Kriterien vorgenommen werden:

Domain Pop

Weist eine Webseite viele Backlinks von verschiedenen Webseiten und IP-Adressen auf, ist die Seite vertrauenswürdiger als wenn sie viele Backlinks enthält, die nur von einer IP-Adresse stammen. Unter Domain Pop wird die Domain Popularität verstanden, die ein weiterer wichtiger Indikator für die Bewertung durch die Suchmaschine ist und zeigt, wie häufig Webseiten von anderen Domains verlinkt werden. Es handelt sich um eine SEO-Metrik, die umso höher ausfällt, je mehr unterschiedliche Domains auf die Webseite verweisen. In der Suchmaschinenoptimierungsterminologie wird die absolute Link-Zahl, die Zahl verschiedener Domains mit mindestens einem enthaltenen Link auf die zu untersuchende Webseite ausgewertet, dazu auch die Anzahl aller IP-Andressen, von denen der Backlink erfolgt.

Gemessen wird entsprechend die Anzahl der Backlinks, die in der Gesamtanzahl genauso groß ausfallen kann, wie die Anzahl der auf der Seite vorhandenen Links. Meistens ist die Domain Pop jedoch geringer. In Hinblick auf die Suchmaschinenoptimierung und die Traffic-Generierung ist eine Streuung sehr günstig. Die Suchmaschine erkennt, dass Verlinkungen nicht über nur eine, sondern über mehrere Domains erfolgen und stuft diesen Vorgang als hohe Popularität ein.
Um die Domain Pop zu messen, wird immer nur ein Link pro Domain verarbeitet und berücksichtigt. Das zieht nach sich, dass nicht die Linkanzahl tatsächlich entscheidend ist, sondern die Domainanzahl.

Alter

Das Alter der Linkquelle ist für die Suchmaschine neben der Art des Seitentyps ebenfalls relevant. Dieses bestimmt die Vertrauenswürdigkeit der Seite. Je älter eine Domain ist, desto mehr Priorität hat sie und desto wertvoller sind auch die Backlinks von dieser Seite. Webseiten mit einem Domainalter unter einem halben Jahr geben meistens noch wenig Trust weiter. Länger existierende Seiten sind daher als Backlink günstiger.
Ob „Google“ auf den Webseiteninhalt entsprechend reagiert, hängt immer davon ab, wie alt die Linkquelle oder Struktur ist. Trotzdem ist das Alter noch kein eigentliches negatives Kriterium, sollte jedoch trotzdem überprüft werden.

Trust

Je relevanter, inhaltsbezogener und vertrauenswürdiger eine Webseite ist, desto mehr Aussagekraft haben auch die Backlinks und Verlinkungen und desto höher sind der Trust und das Ranking. Hochwertige Backlinks werden auf Webseiten immer auffällig und gut sichtbar verlinkt, nicht verborgen oder am unteren Ende der Page. Die Trust-Bewertung zeigt an, ob die vorhandenen Backlinks von anderen Webseiten einen guten Ruf haben und allgemein populär sind. Sie bezieht sich entsprechend weniger auf die Quantität von Backlinks als auf die Qualität dieser.

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Soll eine Webseite hoch gerankt werden, spielen der Domain-Trust und die Autorität eine wichtige Rolle, um die Glaubwürdigkeit der Seite zu bestätigen. Vertrauenswürdig sind Webseiten, die wertvolle, informative und nützliche Inhalte aufweisen und keinen Spam enthalten. Der Trust wird durch hochwertige Backlinks und das Domainalter erhöht. Backlinks müssen aus vertrauenswürdigen Quellen stammen. Ebenso können das Ranking und der höhere Trust durch das Userverhalten bestimmt werden, der natürlich erfolgen muss und mit einer durchschnittlich gleichen bzw. längeren Verweildauer einhergeht.

Bewertungsgrößen von Tool-Anbietern

Tool-Anbieter, die eine genaue Überprüfung aller Backlinks einer Domain und des allgemeinen Linkprofils erlauben, haben darüber hinaus noch andere Bewertungsgrößen und Metriken. Das betrifft die Anzahl der Backlinks von externen Domains, z. B. Webseiten, Foren oder Blogs, die Bestimmung der Do-Follow- und No-Follow-Links im Verhältnis, die Seitenstärke anhand der Verlinkungen und der Anzahl der Backlinks als Skala, die Überprüfung von neuen und gelöschten Links und die eigentlichen Details der Backlinks als Aufschlüsselung der jeweiligen Landingpage und linkgebenden Domain. Auch kann gemessen werden, wie viele Webseiten die Startseite verlinken und wie viele Unterseiten betroffen sind, darüber hinaus, welcher Ankertext dafür genutzt wird.

Traffic

Der Traffic ist im Online Marketing der gesamte Besucherverkehr auf einer Internetseite. Er ist ein entscheidender Bezugspunkt für die Wichtigkeit der Seite im Netz und das Interesse der User an den Inhalten. Je höher der Traffic ausfällt, desto höher sind die Popularität und das Ranking. Gemessen wird der Datenverkehr in erster Linie darum, um verschiedene Metriken darüber ableiten zu können.
Durch die Webanalyse kann die Anzahl der Seitenbesucher ermittelt werden, ebenso die Anzahl der angeklickten Links und die Aufrufe der Unterseiten. Die meisten Webseitenbetreiber generieren den Traffic durch Content, Suchmaschinenoptimierung, Backlinks und ähnliche Anwendungen. Ein qualifizierter Traffic setzt sich aus kaufinteressierten Besuchern zusammen, die über eine entsprechende Suchanfrage auf der Internetseite gelandet sind und allgemein am Produktangebot interessiert sind. Bestimmt wird der Suchmaschinen-Traffic durch die Platzierung der Webseite im Suchergebnis und hängt von der Domain selbst, von deren Inhalten, vom Ausbau der Seite und der Suchmaschinenfreundlichkeit ab.

Linkkauf – die dunkle Seite im Online Marketing


Nicht alle Webseitenbetreiber bauen auf natürliche und indirekte Linkbuilding-Methoden und suchen einen Weg, die Präsenz der eigenen Seite so schnell wie möglich zu pushen. Das ist zeitweise durchaus möglich, wobei der PageRank und Besucherstrom künstlich beeinflusst werden kann, so dass die Popularität steigt und die Webseite höher gelistet wird. Dazu gehört auch der Linkkauf, der jedoch nicht den Richtlinien von „Google“ entspricht und entsprechend entdeckt und abgestraft werden kann.

Das natürliche Linkbuilding steigert durch hochwertige Backlinks die Relevanz der Webseite und damit auch das Ranking in der Suchmaschine, ist aber meistens auch mit einem hochwertigen Content verbunden. Linkkauf ermöglicht zeitweise eine ähnliche Präsenz, wobei jedoch generell darauf geachtet werden sollte, dass der Linktext aus sinnvollen Keywords besteht, damit die Verlinkung natürlich aussieht und die Relevanz steigern kann.

Erlaubt oder verboten?

Der Linkkauf ist zwar möglich und kann zeitweise auch das erhoffte Ergebnis bringen, er ist jedoch bei der Qualitätsauswahl deutlich dem natürlichen Linkbuilding unterlegen und wird von „Google“ bei Entdeckung abgestraft, da es sich um ein künstliches Linkbuilding handelt. Ganz klar verbieten die „Google“-Richtlinien den Erwerb gekaufter Links und bestrafen die Anwendung mit einem Rankingverlust oder dem kompletten Ausschluss aus dem Suchmaschinenindex. Auffällig wird Linkkauf dann, wenn ein unnatürlich schnelles Linkwachstum erfolgt oder der Seiteninhalt nicht mit dem Link übereinstimmt. Dadurch wird die Webseite als nicht vertrauenswürdig eingestuft, was immer negative Auswirkungen hat.

Der Linkkauf soll die Linkpopularität steigern und entsprechend dann auch auf Backlinks setzen, die zum Seiteninhalt passen. Generell geben durch Linkkauf erworbene Links keinen Aufschluss über die eigentliche Qualität der Webseite. Der Preis für bezahlte Links hängt von der Qualität dieser ab. Bezahlte Backlinks können auch so konzipiert sein, dass sie nicht abgestraft und nur schwierig entdeckt werden können. Dennoch sagen die Suchmaschinenrichtlinien ganz deutlich, dass Linktausch und Linkkauf nicht erwünscht sind. Das betrifft sowohl den Kauf als auch Verkauf von Links in Form von Anzeigen, Posts, Bannern oder Advertorials, automatisierte Programme oder Dienste, die Webseitenlinks erstellen oder versteckte Links.

Negative Auswirkungen

Der Linkkauf ist ein Verstoß gegen die „Google“-Richtlinien und wird entsprechend abgestraft. Dabei geht es bei der Bewertung um die Verhältnismäßigkeit. Eine Webseite, die häufig natürlich verlinkt wird, jedoch einige künstliche Links enthält, wird selten abgestraft, während eine Seite, die nur auf bezahlte Links baut, schnell entlarvt wird. Das ist durch das „Pinguin Update“ von „Google“ möglich und sorgt durch den verbesserten Algorithmus nicht nur für ein schnelles Finden solcher Seiten, sondern bewirkt auch die Abwertung der Homepage. Das führt zu einem starken Rückgang an Webseitenbesuchern und Traffic. Abgeschätzt werden kann der negative Verlauf über das Linkprofil.

Gibt es Alternativen?

Neben Linktausch und Linkkauf gibt es einige Alternativen, die als Verlinkungen mehr Vorteile bringen und erlaubt sind. Dazu gehören z. B. „Broken Links“, die genutzt werden können. Das sind nicht mehr existierende Links auf Webseiten, die durch das Anschreiben des Webbetreibers durch den Link der eigenen Seite ausgeglichen werden können. Die Themen sollten jedoch übereinstimmen. Ebenso muss vorher überprüft werden, ob die Webseite ansonsten hochwertige Backlinks enthält.

Eine weitere Alternative ist ein guter Content und das Advertising. Statt eine Abstrafung mit Linkkauf zu riskieren, kann das Geld besser in eine hochwertige Webseitenerstellung investiert werden, die sich durch gute Inhalte auszeichnet und ein indirektes Linkbuilding möglich macht. Ein reichhaltiges Angebot an Informationen, lesenswerten Texten, Videos oder Bildern, auch an kostenfreien Tools, Gewinnspielen, Newslettern und Downloads erhöht den Traffic und legt gleichzeitig auch die gewünschte Zielgruppe fest. Kann der Webseiteninhalt durch gute Onpage-Optimierung überzeugen, folgen die Empfehlungen und Backlinks ganz automatisch.

Dein Linkprofil (Warum du dein Linkprofil kennen solltest)


Das Linkprofil bestimmt sich durch den regelmäßig durchgeführten Linkaufbau und ist dann natürlich, wenn die Anzahl aller organischen Backlinks stimmig ist und sinnvoll variiert. Das entscheidet auch mit darüber, ob die eigene Webseite von anderen Seiten verlinkt wird.
Der kontinuierliche Backlink-Check verhindert Abstrafungen durch „Google“ und kann innerhalb der Richtlinien gut organisiert werden. Dennoch hat das SEO-Marketing keinen absoluten Einfluss auf die Webseiten, die die eigene Domain verlinken. „Google“ bietet daher z. B. die kostenlose „Google Search Console“ an, die Webseitenbetreibern gestattet, einzelne PageRank- und Backlinks-Bewertungen einzusehen und gegebenenfalls auszuschließen.

Auch das eigene Linkprofil bleibt relevant für andere Seiten. Je höher es rankt, desto hochwertiger sind auch die Backlinks und Webseiten, die die eigene Seite verlinken. Daher ist es wichtig, dieses genau zu kennen. Das ist möglich, wenn die Backlinks selbst gesammelt wurden und ein Linksearch-Tool verwendet wird. Wer sein eigenes Linkprofil kennt, kann es mit dem der Konkurrenz vergleichen, kann eventuelle Abstrafungen durch Suchmaschinen schneller überprüfen und nach Auffälligkeiten suchen oder ausmachen, weshalb über eine längere Zeit kein hohes Ranking erfolgt, obwohl ein guter Content vorhanden ist.

Wie kann ich mein eigenes Linkprofil sehen?

Ein hochwertiges Linkprofil ist ausgewogen und wird von Suchmaschinen entsprechend gut bewertet. Eine Analyse gestattet einen strategischen Aufbau mit einer sinnvollen Backlinkstruktur, die günstigenfalls alle qualitativ hochwertig sind und gerade in der Anfangszeit einer Webseitenpräsenz kontinuierlich im Linkprofil im Auge behalten werden muss. Geprüft werden kann das eigene Linkprofil mit kostenlosen und kostenpflichtigen Tools. Diese erlauben dann die Analyse aller eingehenden Links als Klassifizierung und Aufteilung.

Dabei ist ein gewisses Maß an einer Link-Volatilität normal. Das betrifft eingehende und gelöschte Links. Wenn ein Linkprofil jedoch z. B. eine sehr hohe Anzahl an entfernten Links enthält, kann das ein Anzeichen dafür sein, dass viele gelöscht wurden, die aus automatisierten Programmen stammen. Wird ein Linkprofil entsprechend zu häufig aufgeräumt, kann das ebenfalls schlechte Auswirkungen auf das Ranking und die Suchmaschine haben.

Eine weitere Analyse umfasst das Verhältnis der Domainlinks von Start- und Unterseiten und den Anteil aller Follow- und No-Follow-Links. Im Wettbewerbsvergleich zählt das ausgewogene Verhältnis beider Faktoren. Das Linkprofil kann dabei nicht nur mit einem Tool analysiert werden, sondern mit verschiedenen, die ihre Vor- und Nachteile haben, in der Kombination dann hervorragend aufeinander abgestimmt werden können. Was dem einen fehlt, kann durch ein anderes ausgeglichen werden.

Welche Tools und Anbieter gibt es für den Link-Check?

Eine ausführliche Linkprofil-Analyse lässt sich mit kostenlosen und kostenpflichtigen Tools durchführen, wobei die kostenlosen Varianten nicht immer in der Lage sind, alle benötigten Daten zu liefern, um einen effizienten Linkaufbau zu gewährleisten. Auch kostenpflichtige Tools bieten Lite-Versionen oder den kostenlosen Probe-Einstieg, die jedoch wenig Bewegungsfreiheit ermöglichen, lediglich den dezidierten Blick auf das eigene Linkprofil erlauben. Wichtig bleibt aber auch der Vergleich mit anderen Linkprofilen. Nur die gesamte Konkurrenz- und Umfeldanalyse gestattet eine konkrete Vorstellung, welche Taktiken für den eigenen Linkaufbau sinnvoll sind und welche sich nicht lohnen.

Kostenlose Tools für den Linkprofil-Check

Es gibt verschiedene kostenlose Tools, die ermöglichen, das eigene Linkprofil und auch das anderer zu kontrollieren. Diese werden „Backlink-Checker“ genannt und gestatten durch eine detailgenaue Analyse den sinnvollen Ausbau aller Verlinkungen, die auf eine Webseite oder einen Blog verweisen. Da die Backlinkstruktur für das Ranking entscheidend ist und auch zum Verlust der Platzierung führen kann, sind hochwertige Verlinkungen günstig, wohingegen schädliche aussortiert werden müssen.
Solche Tools für das Linkbuilding und Linkprofilprüfen sind neben der „Google Search Console” u. a. „BLP”, „CLA“, oder der „Open Link Profiler“.

Google Search Console

Die „Google Search Console” ist kostenlos und gestattet, den gesamten Traffic einer Webseite zu analysieren und die Suchmaschinenoptimierung zu unterstützen. Dabei stehen alle verfügbaren Daten nach der Bestätigung zur Verfügung. Notwendig sind die Anmeldung über ein „Google“-Konto und ein Bestätigungsschlüssel. Eingesehen werden können unterschiedliche Berichte über die Vorgänge auf der Webseite und Konfigurationen. Auch die interne und die externe Verlinkung kann überprüft werden und Probleme definiert werden, die durch das Crawling festgesellt werden. Das Tool erlaubt die Überwachung und Verwaltung der Seite, was wiederum durch Strategien und Umstrukturierungen bessere Ranking-Ergebnisse erzielen lässt. Für Unternehmensinhaber, Webseitenbetreiber und SEO-Vermarkter sind die Anwendungen hilfreich.

BLP

Mit dem “Backlink Profiler Report” (BLP) ist ein sehr schneller Überblick über das eigene Linkprofil möglich. Dabei wird die Domain eingegeben, die analysiert werden soll, ebenso die Ebene, auf der die Linkanalyse stattfindet. Ein umfassender Überblick ist mit diesem Tool allerdings nicht möglich. Angegeben werden kann eine eigene Linkliste oder URL-Listen aus anderen Tools.

Competitive Landscape Analyzer

Mit „CLA“, dem „Competititve Landscape Analyzer“ kann die eigene Domain mit konkurrierenden Domains verglichen und in den Stärken und Schwächen analysiert werden. Dafür wird die eigene Domain und, wenn vorhanden, die des Konkurrenten eingegeben und ausgewählt, welche Art Report gestartet werden soll.

Open Link Profiler

Das Tool „Open Link Profiler“ bietet einen großen Datensatz mit kostenloser Nutzung. Notwendig ist lediglich eine Registrierung für den Newsletter. Das Tool erlaubt einen genauen Überblick über das Linkprofil und die gesetzten Backlinks.

II. Kostenpflichtige Tools

Etwas aufwendiger gestaltet mit erweiterten Funktionen sind kostenpflichtige Tools, die einen umfassenden und detaillierten Linkprofil-Check erlauben, ebenso die Analyse anderer Konkurrenzseiten und die dort vorhandenen Backlinks auf Startseite und Unterseiten. Dazu gehören „LRT“, „Ahrefs“ und „Majestic“.

Link Research Tool

Mit „LRT“ besteht die Möglichkeit, mehrere Datenquellen aller Links mit der eigenen Domain zu verknüpfen, so dass aus einer höheren Anzahl an Linkquellen Daten bezogen werden können. Das Tool muss auf die „Google Analytics Daten“ zugreifen können, wozu der Zugang genehmigt werden muss und jederzeit wiederrufen werden kann.

Ahrefs

Das Tool-Set “Ahrefs” ist für Suchmaschinenoptimierung und Content Marketing geeignet. Berichte können als Wettbewerbsanalyse, als Keyword-Recherche, als Content- und Backlink-Recherche, als Web-Überwachung und als Rank-Tracking abgerufen werden. Der gesamte organische Traffic kann überprüft und mit der Konkurrenz verglichen werden. Es gibt verschiedene Preisangebote, darunter die Lite-Version für 99 Dollar, die Standard-Version für 179 Dollar und die Advanced-Version für 399 Dollar. Agenturen buchen das Agentur-Paket für 999 Dollar.

Majestic

Die größte Link-Datenbank der Welt bietet das kostenpflichtige Tool „Majestic“. Es gestattet das Crawlen aller Domains und URLs, den Check aller Backlinks und gelöschter Links, das Durchsuchen von Keywords und die Analyse des Linkprofils. „Majestic“ ist mit einer kostenlosen Registrierung in der Lite-Version nutzbar oder als Abo ab 46,99 Euro.

Wie muss ein ausgewogenes Linkprofil aussehen?

Ein ausgewogenes Linkprofil rankt besser und gestaltet sich aus natürlichen Backlinks und Ankertexten, die im Kontext aufeinander abgestimmt sind und Sinn ergeben. Das eigentliche Ziel beim Linkaufbau und der Erstellung des Linkprofils ist nicht der gesetzte Link, sondern die Ansprache einer bestimmten Zielgruppe und die Erhöhung des Traffics auf der Seite.

Verzichtet werden sollte auf Backlinks von schlechten Webseiten oder Spamseiten, auf gleiche Ankertexte, auf themenfremde Backlinks und auf das Setzen auf reine Do-Follow-Links. Sind Seiten und Backlinks mit dem No-Follow-Attribut ausgestattet, werden sie in der Suchmaschine zwar eher ignoriert, wirken jedoch genauso unnatürlich wie eine Seite mit nur Do-Follows. Der Anteil an No-Follow-Links sollte immer bei 10 bis 40 Prozent liegen.

Ein gutes Linkprofil hat immer eine starke Themenfokussierung und zeichnet sich durch einen hohen Trust Flow aus. Auch eine unnatürliche Linkverteilung ist ungünstig, z. B. beim Platzieren aller Links auf der Startseite. Das Linkprofil sollte auch immer auf den Sprachraum abgestimmt sein, in dem es aufgerufen und gestaltet wird. Viele sich in der Sprache unterscheidende Backlinks sind ein Hinweis auf ein manipulatives Vorgehen.

Da Suchmaschinen wie „Google“ den Algorithmus angepasst haben, können sie erkennen, wo genau sich eine Verlinkung auf einer Webseite befindet. Belohnt wird meistens ein gut sichtbarer Link, der weit oben steht. Das Linkprofil sollte entsprechend weniger Backlinks enthalten, die im unteren Bereich sitzen. Natürliche Links können sich auch im Textbereich selbst befinden. Ein ausgewogenes Linkprofil vermittelt dann immer Glaubwürdigkeit und Professionalität.

Ankertexte

Eine ausführliche Linkanalyse betrifft auch die Ankertexte, mit denen die Webseite verbunden ist. Der Ankertext ist der sichtbare und klickbare Teil oder Text einer Verknüpfung, der dann auf eine andere Seite oder einen weiteren Abschnitt des Dokuments verweist. Das erfolgt meistens durch eine farbliche oder fette Hervorhebung, einen Button oder eine Unterstreichung des Textes. Gut gewählte Ankertexte fassen den Seiteninhalt zusammen und drehen sich auch um die Webseitenthematik, weshalb sie für die Suchmaschinenanalyse ebenfalls relevant sind und ausgewertet werden.
Eine klassische SEO-Unterscheidung erfolgt anhand der Domain als Marken-, Geld-, Compound-Anker und als einfaches Wort wie „Hier“ oder „Klick“. Es gibt Brand-Verlinkungen, Domainnamen, Keyword-Verlinkungen oder Kombinationen aus Brand und Keywords. Die Analyse versucht herauszukristallisieren, ob eine Webseite aggressive Bezüge oder harte Anker verwendet oder ob diese eher an Marken orientiert sind. Markentext-Anker sind dabei natürlich positiver bewertet als einfache Geldanker. Auch Links mit nicht definiertem Ankertext werden überprüft. Ankertexte sollten natürlich und themenrelevant, nicht manipuliert aussehen. Der Ankertext sollte mit dem Linkziel im Kontext stehen.

Do-Follow und No-Follow-Links

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Do- und No-Follow-Links bestimmt ein hochwertiges Linkprofil. Dabei erlauben Tools wie der „Competitive Landscape Analyzer“ die Anpassung solcher Links, die geeignete Platzierung und die Konvertierung von No-Follows in Do-Follows. Ziel bleibt dabei, die Follow-Links auf 70 Prozent zu erhöhen, die No-Follow-Links auf 30 Prozent zu senken.

Was ist Linkmanagement? – So optimiere ich mein Linkprofil


Ein gutes Linkmanagement bietet die Grundlage für den Linkaufbau und erfolgt mittels einer detailgenauen Backlink-Analyse. Bereits existierende Links werden identifiziert, abgeglichen und bewertet, um für die Suchmaschinenoptimierung angepasst zu werden. Dabei werden schädliche Links nicht nur gesäubert und entfernt, sondern Backlinks auch verbessert. Das betrifft normale Produkt- oder Markenerwähnungen, die auf anderen Webseiten erfolgen, jedoch ohne Link versehen sind, wobei meistens das Anschreiben ausreicht, um die Markenerwähnung mit einem Link zu versehen. Genauso können Links über Link Detox gefiltert und untersucht werden, was eine manuelle Analyse unnötig macht, oder gelöschte Links wiedergefunden werden. Eine Auswertung toter Links lohnt insofern, wenn eine Umstrukturierung oder ein Neustart einer Webseite ansteht.

Das Linkmanagement umfasst ein gezieltes Linkbuilding mit vielen Optimierungsmaßnahmen, um eine nachhaltige Strategie umzusetzen, die darauf abzielt, nur hochwertige Backlinks zu verwenden und zu generieren, um das Ranking zu verbessern. Das betrifft auch die organische Positionierung und deren Auswirkungen auf den Page- und TrustRank. Unabhängig von der Suchmaschine selbst ist es wichtig, ein natürliches Linkprofil zu zeigen, das ein typisch ausgewogenes Verhältnis von Follow- und No-Follow-Links enthält und eine Anzahl von Backlinks auf der Startseite und den Unterseiten.

Die oberste Priorität gilt dem Einhalten der Richtlinien der Suchmaschinen, damit die Webseite nicht aus dem Index ausgeschlossen wird und in der Suchmaschine nicht mehr auffindbar ist. Webseiten können auch dann herabgestuft werden, wenn sie zu viele schädliche Backlinks enthalten, die identifiziert und entfernt werden müssen. Das umfasst auch das Kontaktieren der betreffenden Webseiten, die aufgefordert werden müssen, den entsprechenden Link zu entfernen. Genauso können Backlinks verbessert werden, wenn ein harter Ankertext entfernt wird oder nicht themenverwandt ist.

Linkquellen auf Keywords optimieren

Keywords sind entscheidend für den Einfluss auf die Wertigkeit der Domain. Ein Ankertext mit hartem Geld-Keyword hat eine andere Relevanz als en generischer Keyword-Ankertext. Die Klassifizierung der Keywords ist daher notwendig, was über das Fenster der Reportseite eines Tools möglich ist, über eine Klassifizierungsseite oder durch die manuelle Überprüfung aller einzelnen Keywords.
Für ein besseres Ranking können alle vorhandenen Linkquellen auf Keywords optimiert werden, wobei nicht das Keyword selbst verbessert wird, sondern die Linkquelle Keywords enthalten sollte, die mit der Webseite oder dem auf der Unterseite enthaltenen Thema in Zusammenhang stehen und für die Vermarktung relevant sind.
Die Webseite wird entsprechend auf bestimmte Keywords optimiert, wobei die präzise und gezielte Verteilung aller Schlüsselwörter für die Suchmaschinenoptimierung sinnvoll ist. Das betrifft die URL, die Meta-Tags und die Meta-Descriptions. Bei Linkquellen ist ebenfalls eine Analyse nötig, um Keywords so zu optimieren, dass sie die Webseite repräsentieren.
Über eine Klassifizierungsseite werden alle Keywords unterteilt und sortiert. Das erlaubt das exakte Filtern und Kategorisieren der Schlüsselwörter. Das Keyword muss dabei immer in die jeweilige Kategorie passen.

Linkquellen auf Nutzerdaten optimieren

Werden Nutzerdaten aus externen Quellen optimiert, ist eine bessere Ausrichtung auf die gewünschte Zielgruppe auf der Webseite möglich. Nutzerinformationen sind in „Analytics“ gespeichert, können aber auch in CRM-Systemen gesichert sein und hochgeladen werden. Dafür ist die Generierung eindeutiger IDs aller User wichtig, die dann an den Tracking-Code angehängt werden und über einen Authentifizierungsdienst analysiert werden. Durch die Auswertung können die vorhandenen Linkquellen an das User-Verhalten angepasst werden und so mehr Interesse erzielen. Eine Reduktion aller Nutzerdaten erlaubt, den hohen Datenfluss auf einer Webseite besser zu überschauen und sinnvolle Informationen auszusortieren, die auch für die Linkquellen relevant sein können.

Linkposition optimieren

Da jede Webseite durch eine Suchmaschine in alle relevanten und weniger relevanten Themen und Bereiche unterteilt wird und der Content für die Bewertung entscheidend ist, wird auf die Linkpositionierung bei der Indexierung viel Wert gelegt, die umso optimaler ist, wenn sie innerhalb eines Textes oder im oberen Bereich einer Webseite erfolgt, statt am Rand oder im unteren Bereich. Hoch bewertet werden Links im sichtbaren Bereich von Webseiten, auch Links, die rechts oder links neben dem Seiteninhalt stehen. Da der untere Bereich, genauer der Footer, häufig für Webezwecke und Linktausch verwendet werden, wird er für die Suchmaschine als weniger wichtig anerkannt. Links mitten im Text sind eine Art Empfehlung. Günstig sind auch alle Links, die von Seitenbesuchern gesetzt werden. Abzuraten ist von einer gezielt gesetzten Linkliste.

Gute Taktiken für indirektes Linkbuilding


Taktiken und Strategien beim Linkbuilding funktionieren nicht, indem einfach nachgeahmt wird, was andere Webseiten verfolgen. Besser ist, eine Strategie zu wählen, die an die eigene Webseite angepasst ist. Bekannt sind die Linkpyramide oder das geschlossene Linkrad. In der Linkpyramide wird jedes Element so gepflegt, als wäre es Teil der Hauptseite. Beim Linkrad stehen mehrere Blogs und Seiten zur Verfügung, die sich um ein bestimmtes Ziel-Thema drehen, darunter z. B. den Verkauf des Produkts. Die Blogs verbinden sich untereinander und ermöglichen so eine höhere Auswertung. Als wertiger Link erhöht sich damit auch die Relevanz für die eigentliche Themen- oder Money-Seite. Eine weitere Form ist das offene Linkrad, wobei sich die Blogs nicht nur einseitig untereinander verlinken, sondern in beide Richtungen, was wiederum die eigentliche Relevanz der Themen-Seite steigert.

Ein hochwertiges Linkbuilding mit entsprechenden qualitativen Backlinks kann zunächst hauptsächlich durch indirektes Linkbuilding mittels Content Marketing erzielt werden. Das beinhaltet einen auf den User zugeschnittenen Webseiteninhalt, der einzigartige, aktuelle und informative Texte, Bilder und Videos enthält. Wird die Webseite mit Content Marketing angepasst, sind andere Webseiten eher dazu bereit, die Seite freiwillig zu verlinken, da sie durch den hochwertigen Inhalt auch allgemein höher rankt und als Empfehlung Sinn macht. Das ist durch die Erstellung präziser Infografiken, Studien, Newsletter, durch Gewinnspiele und die Bereitstellung von Ebooks oder Online-Tools möglich.
Andere Wege sind mit Tools möglich, die die Konkurrenz ausspionieren, z. B. mit dem „Link Juice Thief“. Es ermöglicht eine Steigerung indirekter Links, indem es herausfindet, wohin andere Konkurrenzseiten verlinken, um dann diese Verknüpfungen ebenfalls zu nutzen. Der Effekt ist, dass die Konkurrenz dann auch die eigene Seite indirekt mitverlinkt.

Link Thief (LJT)

Über “LJT” können die Aktivitäten und Verknüpfungen aller Konkurrenzseiten geprüft und mitgenutzt werden, so dass ein indirektes Verlinken der eigenen Webseite erfolgt. Darüber hinaus werden ausgehende Links verglichen, weniger bekannte Taktiken für den Linkaufbau vorgestellt und die Linkstruktur zentral positioniert. Das Tool gestattet das Suchen nach gemeinsamen Ausgangspunkten und das Finden der richtigen Themenrelevanz für eine Seite, zu der verlinkt werden soll. Eingegeben werden die URLs aller konkurrierenden Webseiten, mit dem Ergebnis, dass gemeinsame Interessen, Themen und Ziele definiert werden, was das Linkbuilding auf der eigenen Seite erleichtert.
Die Einrichtung ist durch die Eingabe von Hand aller Webseiten oder über die Suchfunktion möglich. Daraus erschließt sich eine Liste wertvoller Domains, die für die eigene Webseite in Frage kommen. Selbst erstellte Slices ermöglichen dann noch eine genauere Filterung der lukrativsten Seiten mit Anpassung an die eigene Themenrelevanz.

Fazit


Das Linkbuilding hat sich durch die hohen Richtlinien der Suchmaschinen stark verändert, muss auf natürlicher Basis erfolgen und bleibt neben dem Content Marketing eine der wichtigen Strategien bei der Suchmaschinenoptimierung, die die Popularität der Webseite steigert. Dabei treffen Pauschalaussagen nicht zu, dass bestimmte Vorgänge grundsätzlich veraltet sind, sich das Verlinken in Foren oder Blogs nicht lohnt oder eine sehr hohe Anzahl an Backlinks ungünstige Folgen nach sich zieht. Wichtig für den Linkaufbau ist eine gute Strategie, eine themenbezogene Webseitenanpassung mit Backlinks, die Analyse und Auswertung aller Daten für den Offpage-IST-Stand der Domain und die Analyse des Umfelds und der Branche.

Für das Linkbuilding auf der eigenen Webseite sind angepasste Linkarten sinnvoll und das Akquirieren neuer und frischer Backlinks. Erfolgreiche Linkquellen können über kostenlose und kostenpflichtige Tools ermittelt und geprüft werden. Das Ranking erhöht sich mit der entsprechenden Ausgewogenheit des gesamten Linkprofils.
Das bedeutet auch, dass Linkbuilding keine einmalige Sache ist, sondern regelmäßig betrieben werden muss. Eine ständige Kontrolle und Anpassung der Linkquellen, Backlinks und Daten ist nötig, damit der Seiten-Traffic generiert und die Webseite schnell durch Suchmaschinen gefunden wird, schädliche Backlinks aussortiert werden und die Seitenrelevanz gleichbleibend hoch ist. Das Linkbuilding sollte dabei immer im Rahmen des Erlaubten stattfinden.

Experten-Tipps zum Thema Linkbuilding