SEO-Check – Wie analysierst Du Deine Webseite richtig?

Du hast eine Webseite und bist Dir nicht sicher, ob Du alles richtig eingestellt und umgesetzt hast? Dann wird es Zeit für einen SEO-Check. In einem guten SEO-Check wird sich herausstellen, ob Du alle wichtigen Maßnahmen zur richtigen Optimierung Deiner Webseite bereits vorgenommen hast und was Du gegebenenfalls noch verbessern könntest.

Unser SEO-Check schenkt Dir im ersten Teil einen allumfassenden Einblick ins Thema Onpage-SEO und Contentmaßnahmen. Im zweiten Teil geht es mit der richtigen Technik und der Security deiner Webseite weiter, während der dritte und letzte Teil sich mit den richtigen Linkbuildingmaßnahmen befasst. Dieser umfassende SEO-Check Guide wird Deiner Webseite neues Leben einhauchen und dafür sorgen, dass Du mehr Erfolg – messbar über Leads, Traffic und weitere wichtige SEO KPIs – im Online Business haben wirst. Viel Spaß beim Lesen!

    Inhaltsverzeichnis:

1. SEO Check – Onpage & Content

Keywordstrategie

Das Ziel der Keywordstrategie ist es herauszufinden, auf welche Keywords oder Schlüsselbegriffe Du Dich mit Deiner Webseite und Deiner SEO konzentrieren solltest. Dabei ist es zum einen wichtig, dass dein Angebot zu den Schlüsselbegriffen passt, aber auch dass die Suchintention der Nutzer getroffen wird. Eine gute Keywordstrategie findet die richtigen Keywords und longtail Keywords (Suchbegriffe und ganze Suchbegriffs-Gruppen) für deine Webseite, die dann im nächsten Schritt entsprechenden Landingpages zugeordnet werden.

Wichtig ist hier, wie bereits angedeutet, dass die Suchintention zum jeweiligen Keyword passt. Unterschiedliche Keywords können in verschiedene Suchintentions-Typen unterteilt werden:

  • Informationsgetriebene Suchanfrage
    Die Informationsgetriebene Suchanfrage beschreibt Suchbegriffe, die dem User eine Lösungen für seine Fragen/Probleme finden lassen.
  • Transaktionsgetriebene- Suchanfrage
    Mit der transaktionsgetriebenen Suchanfrage möchte der User sich über Angebote, Produkte oder Leistungen gezielt informieren. Eine direkte Kaufhandlung ist hier nicht das Ziel. Nehmen wir das Keyword „international management studium“: Dies kann beispielsweise eine Vorstufe zur Kaufhandlung implizieren, wie der Download von Infomaterial, ohne dass schon die direkte Kaufabsicht besteht.
  • Kommerzielle- Suchanfrage
    Die Kommerzielle Suchanfrage hingegen beschreibt eine Suchanfragen mit klarer Kaufabsicht, zum Beispiel „international management studium einschreiben“.
  • Navigationsgetriebene- Suchanfrage
    Bei dieser Art der Suchanfrage, möchte der Nutzer eine bestimmte Unterseite einer bestimmten Seite aufrufen.
  • Marken-Suchanfrage
    Der User sucht explizit nach einer Brand, weil er die Webseite der Marke aufrufen möchte.

Was ist eine Suchintentionen

Die Suchintention hinter einer Suchanfrage legt fest, was der User tatsächlich finden möchte und nicht das was augenscheinlich am besten passt.

Da Google als Dienstleister seine Kunden, die User, zufrieden stellen möchte, rankt nicht die beste “SEO Text” Seite auf der 1. Position, sondern die Seite, die dem Nutzer das beste Erlebnis und den größten Mehrwert verschafft.

Dies bedeutet allerdings nicht, das Keywords und Keywordrecherchen unnötigen werden – ganz im Gegenteil. Die Keywords werden benötigt, damit die Suchmaschinen die Webseiten entsprechend einordnen kann. Und genau aus diesem Grund ist eine ausgiebige Keywordstrategie so wichtig. Denn diese legt fest, welche Keywords aufgrund der Suchintention der Webseite am besten passen.

Was ist die Suchintention und worauf gilt es zu achten?

Google hat als Dienstleister den Anspruch, seinen Kunden immer das beste Suchergebnis zu präsentieren. Daher rankt nicht die Webseite mit dem besten SEO Text auf Position 1, sondern die, die dem Nutzer den größten Mehrwert bietet, also die beste Suchintention hat.

Jetzt über die Suchintentionen informieren

Keywordmap für strukturiertes SEO

Wenn Du eine Keywordstrategie als Grundlage der Suchmaschinenoptimierung entwickelt hast, geht es nun darum, den Überblick zu behalten – vor allem bei größeren Webseiten ist ein guter Überblick das A&O. Dabei hilft Dir die sogenannte Keyword-Map. Diese listet die analysierten Keywords aus der Keywordstrategie auf und bietet die Grundvoraussetzung der gezielten SEO Steuerung deiner Webseite. Voraussetzung für eine gute und hilfreiche Keyword-Map ist dabei, dass sie gut durchdacht, ordentlich geführt und mit zusätzlichen Daten angereichert wird.

Wie erstelle ich eine Keyword-Map und warum ist sie hilfreich?

Besonders bei größeren Webseiten ist die Keyword-Map ein wichtiges Hilfmittel, um den Überblick zu behalten. Eine gut durchdachte, ordentlich geführte und mit zusätzlichen Daten angereicherte Keyword-Map, ist ein wichtiges Werkzeug für die SEO-Steuerung einer Webseite.

Jetzt mehr über die Keyword-Map lesen

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Interne Verlinkung

Mithilfe gezielter Interner Verlinkung verbesserst Du Dein SEO Potenzial. Warum das so ist? Wie Du vielleicht weißt, werden in der Regel relativ wenige Webseiten auf relevanten, externen Webseiten verlinkt. Wenn du Deine Webseite allerdings intern verlinkst, können diese Webseiten entsprechend über Links aufgerufen werden.

Warum das so wichtig ist? Naja, Du solltest immer im Blick behalten: Je besser Dein Inhalt im Vergleich zu den Angeboten deiner Konkurrenz erreichbar ist, desto höher ist die Chance auf ein gutes Ranking!

Was bei der internen Verlinkung zu beachten ist:

  • Die wichtigsten Seiten sollten möglichst häufig verlinkt werden, um sie leicht erreichbar zu machen.
  • Achte darauf, dass Du einen aussagekräftigen Ankertext verwendest.
  • Wichtig ist auch, dass die Startseite wichtige Unterseiten direkt anlinkt.

Interne Verlinkung optimieren: das How-to für bessere SEO-Rankings

Verbindungen zwischen A und B kennen wir als Straßen und Wege. Zeigt ein Link auf eine Adresse innerhalb desselben Webauftritts, dann sprechen Suchmaschinenoptimierer von internen Links.

Jetzt mehr über die interne Verlinkung erfahren

Menüstruktur

Ein weiterer Punkt, der bei der Analyse Deiner Webseite nicht zu kurz kommen darf ist die die Menüstruktur und die Navigation durch deine Webseite.

Da die Aufmerksamkeitsspanne der User rapide sinkt, entscheiden Nutzer, die auf deiner Webseite landen innerhalb Millisekunden, ob diese Seite verständlich und einfach zu handhaben ist – wenn nicht, springt der User wieder ab und wandert geradewegs zur Konkurrenz.

Die Navigation und auch die Menüstruktur nehmen demnach einen großen Einfluss darauf, wie sich der Besucher auf Deiner Website verhalten wird.

Reihenfolge der Menüpunkte (F-Schema)

In diesem Teilbereich spielt nicht nur einfaches und deutliches Wording eine Rolle, sondern auch gutes Webdesign. Das Webdesign sollte den Internetauftritt sinnvoll strukturieren und die Navigation über die Webseite erleichtern.

Die Faust-Regel beschreibt hier die Orientierung am F-Schema als geeignete Form. Dabei werden die Blicke eines durchschnittlichen Interessenten zum Start von der oberen linken Ecke der Webseite horizontal nach rechts geführt. Im nächsten Moment wird davon ausgegangen, dass die Augen wieder zurück nach links springen und dann bei entsprechendem Content wieder nach rechts wandern. Am Ende hat der Nutzer die Webseite mit seinen Augen von oben nach unten nach dem sogenannten „F-Schema“ gescannt. Das passiert innerhalb weniger Sekunden und bietet Dir eine gute Orientierung beim Navigationsaufbau deiner Seite.

Abbildung des F-Schemas für die Verbesserung der Usability beim SEO-Check.

Die Orientierung am „F-Schema“ steigert die Usability Deiner Website und sollte daher beim SEO Check unbedingt berücksichtigt werden.

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Webdesign & Usability - Ein plumper Text alleine bringt keinen langfristigen Erfolg — Daniel Sternberger

Referent Daniel Sternberger wird Dir zeigen, wie die Nutzer beim Aufruf von Webseiten reagieren, was gutes Webdesign und gute Usability ausmacht und wie dies erreicht werden kann. Zum Abschluss des Webinars wird er anha...

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Zielgruppen und Personas

Jeder Unternehmer, der etwas erreichen möchte, hat sich früher oder später mit dem Begriff der Zielgruppe auseinandersetzen müssen.

Wenn ein SEO Check ansteht, sollte die Zielgruppe oder bestenfalls detaillierte Personas schon bestehen, denn an ihnen sollte sich die Marketingstrategie und die entsprechenden Maßnahmen ausgerichtet werden.

Ist eine ausgiebige Zielgruppenanalyse oder eine Erstellung von Personas bisher noch nicht erfolgt, wird es spätestens im SEO Check Zeit, sich mit diesen Methoden zur Bestimmung der idealen Kundengruppe auseinanderzusetzen. Im darauffolgenden Schritt, werden dann alle nutzerzentrierten Inhalte der Seite auf ihre Nutzerfreundlichkeit und den Zielgruppenfit gecheckt.

Die Zielgruppenanalyse

Möchtest Du Deine Zielgruppe herausfinden oder genauer definieren, solltest Du in erster Linie folgende Daten deiner bisherigen Kunden betrachten:

  • Geographische Merkmale (Herkunft, Nationalität, usw.)
  • (Sozio-) Demographische Merkmale (Alter, Geschlecht, Familienstand, usw.)

Solche statischen Informationen findest Du beispielsweise über die Analyse interner und externer Daten heraus. Bei der Analyse externer Daten helfen dir Tools wie Analytics weiter.

Sammel diese Daten und cluster alle Daten in Segmentierungskriterien der unterschiedlichen Zielgruppen, die Du mit Deiner Seite anzusprechen scheinst.

Persona als detaillierter Zielkunde

Personas lassen sich als fiktiven idealen Wunschkunden beschreiben, mit Name, Bild, Alter, Familienstand, monatlichem Einkommen, persönlichen Problemen und Bedürfnissen.

Eine Abbildung eines bestimmte Kunden, hilft Dir Dich richtig mit Produkt, Dienstleistung und Marketingstrategie auf den Kunden einzustellen.

Möchtest du eine Persona bzw. mehrere Persona für dein Business erstellen, benötigst Du neben den statischen Eigenschaften Deiner Zielgruppe weitere Informationen:

  • verhaltensbezogene Merkmale (Kaufverhalten, Preisflexibilität, Einkaufsstätten, usw.)
  • sozioökonomische Merkmale (Bildungsstand, Gehalt, Beruf usw.)
  • psychografische Merkmale (Persönlichkeit, Bedürfnisse, Motive, Lifestyle)

6 Punkte-Anleitung zur Erstellung individueller Personas

Früher sollten die Kunden dazu gebracht werden ein Produkt oder eine Dienstleistung zu kaufen. Heute geht es darum, die Dienstleistung und das Produkt nach dem Kunden auszurichten und dementsprechend zu vermarkten. Das Marketing steckt daher mitten im Wandel.

Jetzt die 6 Punkte-Anleitung lesen

Gezielte Contenterstellung

Die vorangegangene Analyse Deiner Webseite hinsichtlich ihres SEO Potenzials, wird die Möglichkeiten bieten, weiteren Content und Kommunikationsmaßnahmen für deine Seite zu planen.

Ob es dabei um die Erstellung von Kategorietexten geht, das Schreiben von Blogartikeln oder um den gezielten Einsatz von Bildercontent geht, hängt natürlich von Deiner Webseite und Deinem Angebot ab.

Die Qualität des Contents

Die Qualität von Content sollte immer eine herausragende Rolle spielen, wenn es um die Contenterstellung geht. Im SEO Check Deiner Seite wird überprüft, welche Qualität Deine bereits erstellten Contentstücke aufweisen. Bei mangelnder Qualität oder fehlendem SEO Impact, bietet sich die Neuerstellung von wichtigen Contentteilen oft an.

Die verschiedenen Qualitätsfaktoren im Content-Marketing des SEO-Checks

Beim SEO Check auf die verschiedenen Qualitätsfaktoren im Content-Marketing zu achten, macht den Text für die Nutzer und die Suchmaschine besser.

Aber nicht nur für Deine Nutzer spielt die Qualität Deines Contents eine wichtige Rolle, sondern auch für die Suchmaschine. Diese spielt Dir einen höheren Trustfaktor zu, wenn Du die Qualitätsmerkmale bei der Erstellung von Content einhälst.

11 Qualitätsfaktoren im Content Marketing

Professionelle Blogger oder Online Marketer sind oft einen Schritt zurück, da sie sich bemühen irrelevanten und keywordgetriebenen Inhalte zu erstellen, die User längst nicht mehr interessieren. User und Kunden suchen nach relevanten Inhalten die einen Mehrwert bieten.

Jetzt über die 11 Qualitätsfaktoren informieren

Contentpositionierung

Die richtige Positionierung des Contents ist mindestens genauso wichtig, wie gute Inhalte, die einen Mehrwert liefern und die Suchintention des Nutzers treffen. Bei der Contentpositionierung geht es um den logische Aufbau der Webseite, der gestalterisch ansprechend aufbereitet werden sollte. Um eine gute Struktur und einen logischen Aufbau auf eine Seite zu bringen, bieten sich Wireframe Tools an. Wireframes helfen in der Planungsphase bei der Konzeption der Webseite.

Wireframe für Website Aufbau

In der Contentpositionierung geht es darum, den Inhalt auf einer Website gezielt zu platzieren und zu präsentieren. Es gibt noch viele Websites und Online-Shops, die ihren Haupt Content am Ende der Website unschön und lieblos ausgeben lassen. Dieser Content hat nur einen Zweck, nämlich für gute Rankings in den Suchmaschinen zu sorgen. Einen echten Mehrwert für den Nutzer bieten diese Texte meist nicht.

Damit der Content und damit sind nicht nur reine Textblöcke, sondern natürlich auch Bilder, Videos und Grafiken gemeint, dem Nutzer einen Mehrwert bietet und gestalterisch ansprechend ist, muss die Website oft etwas umstrukturiert werden.

Hier empfiehlt es sich mit Wireframes zu arbeiten. Die skizze ähnlichen Dokumente bilden den Aufbau und die neue Konzeption der Website hervorragend ab und beschränken sich dabei auf das Wesentliche.

Was ist ein Wireframe?

Ein Wireframe ist ein konzeptioneller Entwurf einer Website, der während der Planungsphase erstellt wird. In einem Wireframe werden nur die wichtigsten Elemente dargestellt was bedeutet, dass Funktionalität und gestalterische Elemente noch keine Rolle spielen. Daher wird auf Bilder, Grafiken und Farben komplett verzichtet, um das Design bewusst in den Hintergrund zu stellen. Die Konzeption der Website, also die Struktur und Logik, soll mit dem Wireframe geplant und dargestellt werden.

Zu klärende Punkte, bevor es mit dem Wireframe los geht

Bevor die Ausarbeitung des Wireframes beginnt, muss bekannt sein, welche Inhalte die Website transportieren und wer später mit ihr interagieren soll. Hierbei sollte die Definition der Zielgruppe und die erstellten Personas herangezogen werden.

Falls in Betracht gezogen wird, die Navigationsstruktur anzupassen, sollte dies vorab final geklärt werden. Die Navigation ist ein grundlegendes Element von Struktur und Logik der Website, die im Wireframe korrekt abgebildet werden sollten.

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Die Umsetzung eines Wireframes

Zu Beginn sollte ganz klassisch mit Stift und Papier gestartet werden. Mit schnellen und einfachen Skizzen wird das Brainstorming deutlich erleichtert und erste Idee können schnell festgehalten werden. Diese Skizzen müssen kein Schönheitspreis gewinnen, sondern dienen zum Ausprobieren und ermöglichen die ersten Strukturen, den Kollegen zu präsentieren.

Im nächsten Schritt sollte es etwas konkreter werden. Als Basis für das Wireframe sollte ein Raster dienen, woran die Gestaltung ausgerichtet wird. Das Raster vereinfacht später die Umsetzung, da durch das responsive Webdesign die meisten Webseiten mit Rastern arbeiten, um auf allen Endgeräten perfekt dargestellt werden zu können. Das Verhalten einzelner Elemente auf unterschiedlichen Geräte muss also berücksichtigt werden. Am besten eignet sich ein 12-Spalten-Raster, das es sich gut in Segmente unterteilen lässt. Außerdem bietet das 12-Spalten-Raster eine hohe Flexibilität für Elemente in einer Reihe.

Wenn eure Website beispielsweise nur mit 8 Spalten arbeitet, solltet ihr natürlich auch mit einem 8-Spalten-Raster in eurem Wireframe arbeiten.

Für die konkrete Ausarbeitung ist ein entsprechendes Tool für Wireframing zu empfehlen. Eine saubere Darstellung mit Stift und Papier kann durchaus etwas hermachen, ist für den Austausch mit dem Kunden und spätere Anpassungswünsche allerdings nicht empfehlenswert.

Welches Tool Du verwendest ist eine Geschmacksfrage und Großteils auch davon abhängig, wie intensiv Du damit arbeitest.

Hier findest Du weitere Wireframe-Tools!

Erster Touchpoint Meta Snippet

Das Meta Snippet wird heutzutage leider noch viel zu häufig unterschätzt und das obwohl das Snippet der erste Touchpoint zwischen Kunde und Unternehmen in der Suchmaschine darstellt. Sie sind quasi das Aushängeschild Deiner Webseite in den Suchergebnissen. Ein gut optimiertes Meta-Snippet hebt sich in den SERPS der Suchmaschine schnell vom Wettbewerb ab und zieht die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich.

Für einen schnellen Check einzelner Meta Snippets, stellt Sistrix mit ihrem “SERP Snippet Generator” ein super Tool zu Verfügung.

Snippet Optimierung – Zeige schon in den Suchergebnissen, dass Dein Ergebnis das Beste ist!

Die Meta-Snippets präsentiert die Webseiten in den Suchergebnissen der Suchmaschine. Nur anhand dessen, entscheiden die Nutzer ob sie die Webseite besuchen oder doch lieber ein anderes Suchergebnis anklicken.

Jetzt über die Snippet Optimierung informieren

Die Methode der Contentveredelung

Hinter dem Begriff „Content-Veredelung“ verbirgt sich eine Vorgehensweise, mit der Du bereits bestehenden Inhalt auf Deiner Webseite gezielt überarbeiten und hinsichtlich den Ergebnissen der Keywordstrategie und den Content Qualitätsfaktoren verbessern kannst. Ziel dieses Prozesses ist es, den bereits vorhanden Content in verschiedenen Bereichen aufzuwerten, um eine bessere SEO Ausrichtung und/ oder Nutzerorientierung zu schaffen, die sich auf das Ranking in der Suchmaschine beziehen.

Wie bei dem Punkt der Contenterstellung kurz angedeutet, dienen die vorangegangen Analysen der Entscheidung, welcher Content neu erstellt werden sollte und welche bestehenden Inhalte möglicherweise etwas Optimierung bedürfen. Mithilfe der Contentveredelung kann genau hier angeknüpft werden, um gezielt das Potenzial Deiner Seite zu verbessern.

Content Veredelung – so nutzt Du Dein Trafficpotenzial

Ohne Content gibt es keine Rankings in den Suchmaschinen. Viel bzw. mehr Content bringt eine Webseite aber auch nicht unbedingt in die Top 10 Rankings. Was ist also der nächste Schritt, wenn ein Sprung auf Seite 1 der Suchergebnisse einfach nicht erreicht wird?

Jetzt mehr über Content Veredelung lesen

2. SEO Check – Technik + Security

a) Check des eingesetzten Systems

Zu Beginn des SEO Checks wird überprüft, welches System eingesetzt wird. Wichtig hierbei ist zu prüfen, welche Programmversion installiert ist und welche die aktuell auf dem Markt verfügbare ist. Der Hintergrund hier, es gibt immer wieder Sicherheitslücken, die es Hackern leicht machen ein System und damit die ganze Webseite zu schädigen. Daher immer darauf achten, dass die neueste Version im Einsatz ist. Wenn das System eigenständige Updates bereitstellt oder aber es ein Alertsystem gibt, mit dem gearbeitet werden kann, dann sollte dies dringend eingesetzt werden. Es gibt nichts schlimmeres, als ein veraltetes System im Internet zu haben.

Es kommt nicht darauf an, welches System eingesetzt wird, es kommt aber darauf an, wie gut die SEO Integration ist. Besonders hervorzuheben sind hier folgende Systeme:

  • WordPress
  • Joomla!
  • Contao
  • Magento
  • Shopware
  • Eigenprogrammierung

b) Prüfung des Pagespeeds

Wenn geklärt ist, welche Programmversion verwendet wird und diese zur Aktualisierung vorgemerkt worden ist, geht es an den Pagespeed. Der Pagespeed ist einer der wichtigsten Rankingfaktoren und misst die Ladezeit einer Webseite. Es heißt, dass eine Seite maximal 3 Sekunden benötigen sollte, bis diese vollständig geladen ist. Dieser Wert bezieht sich auf einen Shop, oder eine Webseite, die die gleichen Produkte anbietet wie noch eine Vielzahl mehr. Dann kommt es darauf an die schnellste Webseite zu sein. Gerade seit mobile first ist die Ladezeit einer Webseite immer wichtiger. Wer sitzt schon gerne im Bus oder der Bahn und möchte 30 Sekunden warten, bis eine Webseite geladen ist?

Beispiel:
Ein Shop bietet Turnschuhe einer bestimmten Marke an, wie es auch viele andere Shops machen. Hier kommt es darauf an, dem Besucher das Produkt am schnellsten zu bieten. Dauert das Laden der Seite extrem lange, so wird bei diesem Shop kein Verkauf erzeugt werden. Zeige ich dem Besucher allerdings das Produkt sehr schnell, so steigen die Chancen auf einen erfolgreichen Verkauf.

Zu Beginn ist es wichtig, sämtliche Seitentemplates zu eruieren. In den meisten Fällen handelt es sich hier um:

  • Startseite
  • Kategorie
  • Produkt
  • Blogübersicht
  • Blogbeitrag

Die URLs werden dann in Google Pagespeed Insights nach und nach geprüft um sich so ein genaues Bild über die gesamte Webseite zu machen. Die Daten aus Google Pagespeed Insights stammen aus Google Lighthouse.

Google Lighthouse – Der Leuchtturm, der Deine Seite durchleuchtet

Im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung gehört es auch dazu, dass Du Deine Webseite aus technischer Sicht überprüfst und auf einem TOP-Niveau für die Besucher online stellst. Damit dies gelingt, stellt Google ein Tool zur Verfügung, mit dem Namen Google Lighthouse. Googles neue Wunderwaffe dient als Guideline für technisch erfolgreiche Webseiten.

Durchleuchte Deine Seite mit Google Lighthouse

Neben dem Check der Startseite und dein einzelnen Templates ist es auch unabdingbar, eine Prüfung des http-Protokolls durchzuführen. Warum? Weil es hier ebenfalls um Schnelligkeit geht. Man kann es noch immer als Geheimtipp ansehen: Prüfe ob Deine Domain auf dem Protokoll http/2 und NICHT auf http1.1 läuft. Die Prüfung kannst Du einfach über die Netzwerkanalyse in Deinem Browser vornehmen.

  • Drücke F12 auf Deiner Tastatur
  • Wechsle in das Fenster Netzwerk / Netzwerkanalyse
  • Reloade Deine Seite
  • Wenn im Bereich Protokoll / Protocol „http/2“ oder „h2“ steht ist alles gut. Wenn nicht, dann solltest Du Deinen Hoster kontaktieren zur Umstellung auf http/2

Die Umstellung auf das neue Protokoll ermöglicht schnellere und auch gleichzeitige Datenübertragung. Ergo: Mehrere Anfragen können Gleichzeitig beantwortet werden, hingegen bei http1.1 immer nur ein Frage-Antwort-Spiel möglich ist. Somit steigerst Du Deinen Pagespeed erheblich mit dieser Umstellung.

c) Checke die robots.txt

Ein kleiner, aber unabdingbarer Helfer ist die robots.txt. Diese „normale“ Textdatei hat immer im Root-Verzeichnis zu liegen und ist somit über domain.de/robots.txt erreichbar. Hiermit kannst Du die Indexierung Deiner Webseite steuern. Du kannst bestimmte Seiten, Verzeichnisse und Dateiendungen für alle Bots, aber auch nur Bestimmte Suchmaschinen sperren. Checke diese Datei genau und hol Dir am besten professionelle Hilfe, bevor Du Eintragungen vornimmst, die später fatale Folgen haben werden. Mit „Disallow“ und Wildcards ist nicht zu spaßen, denn Ruck Zuck hast Du Deine Seite aus dem Index verbannt. Im September 2019 wurde nach 25 Jahren die robots.txt überarbeitet und es wurden einige Dinge angepasst.

Bye, bye noindex, nofollow und crawl-delay – robots.txt wird revolutioniert!

Google stellt die Beachtung der Einträge in der robots.txt neu auf. Seit mehr als 25 Jahren gehört die robots.txt zum Inventar und wurde kaum umgestellt. Dies hat jetzt ein Ende.

Zur Revolution der robots.txt

Prüfe auch immer nach, ob sich der Link zur Sitemap, oder sogar zu den Sitemaps in der robots.txt auffindet, denn so kann ein Bot direkt die Seite nachverfolgen und entsprechend an die Suchmaschinen übergeben.

d) Die Sitemap.xml muss immer sauber sein

Was ist hier mit sauber gemeint? Es ist die Rede davon, dass sich innerhalb der Sitemap nur URLs tummeln, die den Statuscode „200 OK“ zurückgeben. So kannst Du das prüfen:

  • Starte den Screaming Frog
  • Stelle auf den Listenmodus um (Mode à List)
  • Klicke dann auf Upload und wähle „Download XML Sitemap“ aus
  • Eingabe der Gesamt-URL, dort wo die Sitemap zu finden ist
  • Start des Crawls
  • Nach Abschluss des Crawls im Bereich Statuscode prüfen, ob es auch andere Einträge als „200“ gibt
  • Sitemap aktualisieren mit URLs, die nur den Statuscode „200“ haben und auf dem Server aktualisieren

e) Indexierungsstatus - Stimmt die Anzahl der URLs in Google mit der in der GSC überein

Warum die Sitemap so wichtig ist zeigt sich im Bereich Indexierungsstatus. Mit Hilfe einer Site-Abfrage in Google lässt sich ermitteln, wie viele URLs indexiert sind. In der Google Search Console (GSC) wird ohne den Upload einer Sitemap nur ein ungefährer, meist viel niedriger Wert als der in der Suchmaschine indexierte Wert angezeigt.

Damit das Crawlingbudget nicht unnötig verbraucht wird ist die EInreichtung der Sitemap.xml innerhalb der Google Search Console unabdingbar, denn so werden nur die Seiten aktiv gecrawlt, die Dur auch an die Suchmaschine sendest. Dies ist wichtig, da jeder Crawl bares Geld wert ist und die Suchmaschinen jährlich einen hohen Betrag nur alleine für das Crawling zahlen.

f) Mit einer der wichtigsten Checks ist die Prüfung auf Duplicate Content

Doppelte Inhalte sind nicht gut. Frei raus, die sind sche**e! Es gibt verschiedene Arten von Duplicate Content. Die häufigsten Fälle sind:

  • Trailingslash-Problematik
  • Erreichbarkeit von non-www und www
  • Erreichbarkeit von http und https
  • Erreichbarkeit von Groß- / Kleinschreibung
  • Doppelte Metadaten
    • Title
    • Description
    • Überschriften

i) Check auf Trailingshals-Problematik

Was ist der Trailing-Slash? Hierbei handelt es sich um das abschließende Slash einer URL. Es ist jedem freigestellt, ob er seine URL mit oder ohne Slash am Ende aufrufen lässt. Wichtig ist, dass es nur eine Version gibt, da man sich sonst so selbst Duplicate Content produziert.

ii) Check auf non-www und www

Wie schon beim Trailingslash ist es egal welche Variante zum Aufrufen der Webseite verwendet wird. Wichtig ist nur, dass man sich auf eine festlegt. Ich finde es ist immer im Auge des Betrachters, was gefällt einem besser.

iii) Check auf http und https

Wer eine Webseite heute noch auf http laufen lässt, hat den Schlag noch nicht gehört. Spätestens seit der Einführung der DSGVO sollte die Webseite mit einem SSL-Zertifikat ausgestattet sein und somit eine gesicherte Verbindung herrschen.

Duplicate Content – Der Killer Deiner Rankings

Du hast Deine Webseite mit Content bestückt, den ein oder anderen Backlink eingesammelt und doch kommst Du mit Deiner Seite nicht weiter nach vorne im Ranking. Dann gilt es hier, sich die Frage zu stellen, habe ich Duplicate Content im Umlauf?

Duplicate Content killt Deine Rankings

iiii) Check auf Groß- / Kleinschreibung

Was die wenigsten prüfen, ob die URL mit Groß- und Kleinbuchstaben erreichbar ist. Wenn dem so ist, dann kann man hier nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Hier muss dringend über die .htaccess, oder aber die httpd.conf das mod_spelling case sensitive eingeschaltet werden, das eine Umschreibung der URLs in Kleinbuchstaben vornimmt. Eindringlich hier, immer von Hause aus darauf achten, dass alles nur in kleinen Buchstaben aufgesetzt wird.

iiiii) Check auf doppelte Metadaten

Doppelte Metadaten sind auch ein gefundenes Fressen für DC. Mit Hilfe des Screaming Frog lässt sich die Webseite analysieren und so doppelte Titles, Descriptions oder aber auch doppelt genutzte Überschriften eruieren. Hier empfiehlt sich das Exportieren der gesamten Liste und dann die Dopplungen anzugehen um auf der Webseite Einzigartigkeit herrschen zu lassen. Vielen ist es gar nicht bewusst, dass Durch eine Paginierung auch Duplicate auftreten kann. Um diesem Punkt Abhilfe zu schaffen, einfach Seite x von y mit aufnehmen in den Seitentitel und meist auch in die Description, schon ist man hier auf der sicheren Seite.

g) Immer auf eine klare Struktur innerhalb der Überschriften

Überschriften bilden das semantische Rückgrat eines jeden Dokuments (jeder URL) und sollten gemäß ihrer Hierarchie genutzt werden. Dies hilft nicht nur dem Leser, sondern auch Maschinen (wie z.B. Google) können durch die korrekte Verwendung von Überschriften vor allem komplexere Dokumente besser verstehen und verarbeiten.

Ein weiterer Vorteil, welcher für die korrekte Verwendung von Überschriften spricht, ist das Nutzerverhalten. Viele User „scannen“ bzw. lesen ein Dokument lediglich anhand der Überschriften. Hat ein Artikel also mehrere, sinnvoll gegliederte, Überschriften, so ist es für den Leser einfacher dessen Inhalt und Aussage zu erfassen. Was hier für den Leser gilt, trifft auch auf Maschinen, wie z.B. den Google-Bot, zu.

Wenn folgendes beachtet wird, ist man schon sehr gut aufgestellt:

  • Nur eine H1
  • Warenkorb, wenn vorhanden NICHT als H2 deklariert
  • Nach H1 folgt H2 und wenn vorhanden mindestens 2 thematisch passende H3
  • Elemente im Footer oder der Sidebar, bekommen einen bestimmten Style aber keine Überschriftenauszeichnung, Bsp.: H5

h) Wie sieht es aus im Bereich der Bilder?

Bilder sind ein sehr guter Keywordträger. Daher ist darauf zu achten, dass das Bild vor dem Hochladen auf die Webseite richtig benannt ist. Am besten fügt man hier das Hauptkeyword, oder aber ein semantisches Keyword mit ein. Der Dateiname ist einer von mehreren Bestandteilen. Ebenfalls wird überprüft, wie viele Bilder es überhaupt auf der Webseite gibt. Wenn die Anzahl der Bilder vorhanden ist, wird nachgeschaut, wie hoch die Anzahl der Bilder ist, dessen Dateigröße mehr als 100kb beträgt. Dies ist wieder mit ein Punkt für den Pagespeed. Immer die Bilder richtig dimensioniert hochladen.

Wenn nur ein Bild benötigt wird, dass eine Breite von 888px benötigt, lade ich nicht eins hoch, welches 4.000px hat. Ein weiterer Bereich zur Unterbringung von Keywords ist der ALT-Text. Wenn dieser Tag leer ist, verschenkt man wertvolles Rankingpotential.

Dank des Screaming Frog Crawls lassen sich hier die Schwachstellen aufdecken.

i) Sind strukturierte Daten im Einsatz?

Strukturierte Daten sind ein wahrer Schatz. Dank JSON-LD lassen sich so die ehemaligen Mikroformate schnell und einfach in die Webseite einfügen und auch in den Suchergebnissen anzeigen. Weit vorne hier die FAQs, oder aber baldige Veranstaltungen und die Rating-Sterne. Mit Hilfe des Testtools von Google für strukturierte Daten lässt sich so problemlos die Webseite testen, ob strukturierte Daten implementiert wurden oder nicht. Ebenfalls ist zu sehen, ob alles in Ordnung ist, oder ob es Warnungen bzw. Fehler gibt. Warnungen können getrost ignoriert werden, da diese nicht relevant für die Ausspielung sind und somit nicht verhindert wird. Bei Fehlern gestaltet sich das allerdings schwerwiegender, denn sind welche vorhanden, dann werden die strukturierten Daten NICHT ausgespielt.

Was sind strukturierte Daten und wie werden sie eingesetzt?

Jeder, der sich mit einer Website beschäftigt, hat mit Sicherheit schon einmal von ihnen gehört, den „strukturierten Daten“. Doch was verbirgt sich dahinter? Welche Arten es gibt und vieles mehr darüber erfahrt Ihr in meinem Artikel.

Jetzt strukturierte Daten richtig einsetzen

j) Fehler mag keiner, aber eine 404-Seite sollte es geben

Es kommt immer vor, das ein Link oder ein Aufruf auf eine Seite gelangt, die NICHT vorhanden ist. Dann ist es gut zu wissen, dass man nicht im leeren landet. Wir haben die Möglichkeit einer dynamischen und einer statischen 404-Seite. Bei der dynamischen bleibt die fehlerhafte URL stehen und die 404-Inhalte werden geladen, bei einer statischen gibt es eine Weiterleitung auf eine domain.de/404/ mit den entsprechenden Inhalten.

Um zu prüfen mit welcher Version man es zu tun hat, haut man am besten einfach einmal auf die Tastatur, hat somit eine kryptische Seite, drückt Enter und sieht was passiert. Im besten Fall landet man auf einer statischen 404-Seite. Warum? So läuft diese URL auch in der Google Search Console ein und diverse fehlerhafte eingehende Backlinks können eruiert und richtig umgeleitet werden.

3. SEO Check – Linkbuilding

Linkbuilding ist ein essentieller Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung und darf daher auch in keinem SEO Check fehlen. Beim Linkbuilding spricht man von einem gezielten Aufbau von Backlinks auf die eigene Webseite.

Backlinks sind Verknüpfungen im Internet, worüber User auf neue Webseiten gelangen. Für Google sind die Anzahl und insbesondere die Qualität der Backlinks immer noch ein hoch relevanter Rankingfaktor, der auf keinen Fall vernachlässigt werden sollte. So auch nicht in unserem kostenlosen SEO Check.

Mehr dazu in unserer Linkbuilding Themenwelt!

Der Linkbuildingpart ist ein wichtiger Bestandteil eines SEO Audits und sollte auf keinen Fall zu kurz kommen. Um den Linkaudit ordentlich aufzubereiten, sollte er in 3 Teile aufgeteilt werden:

  1. Analyse des aktuellen Linkprofils
  2. Konkurrenzanalyse
  3. Weitere Maßnahmen

Diese drei Abschnitte sind die grundlegenden Bestandteile eines ausführlichen Linkaudits, der dem Kunden bzw. der eigenen Webseite einen wirklichen Mehrwert bieten sollte.

Analyse des aktuellen Linkprofils

In der Analyse des Linkprofils wird besonders auf die Stärken und Schwächen des Linkprofils geachtet. Dabei achten wir vor Allem auf folgende Messwerte:

  • Anzahl der Backlinks
  • Qualität der Backlinks
  • Herkunft der Backlinks
  • Verteilung der Backlinks (Linkjuice)

Für die Analyse des Linkprofils werden mehrere (teils kostenpflichtige) Tools benötigt.

Anzahl der Backlinks – macht es wirklich die Menge?

Die Anzahl der Backlinks ist immer noch ein hoch relevanter Faktor bei der Bewertung des Linkprofils und Deiner SEO und sollte auf jeden Fall analysiert werden. Auch wenn man in erster Linie von “Qualität vor Quantität” sprechen sollte, ist die Anzahl der Backlinks immer noch entscheidend. Jedoch kann nicht pauschal gesagt werden, welche Anzahl an Backlinks gut oder genügend ist. In jeder Branche und Nische werden unterschiedlich viele Backlinks “vergeben”. Ob wir genügend Backlinks haben, können wir erst nach der Analyse der Konkurrenz sehen.

Die richtige Anzahl der Backlinks zu analysieren ist gar nicht so einfach. Jedes Tool gibt unterschiedliche Werte aus, weshalb man ruhig auf mehrere Tools zurückgreifen kann. Am Ende sollte man sich, insbesondere in der Konkurrenzanalyse, auf ein Tool festlegen.

Bei uns ist das in der Regel das Linkbuilding-Tool ahrefs.

Die Analyse mit ahrefs

Ahrefs gibt uns einen ganz besonderen Wert, den jeder Linkbuilder und SEO schon einmal gehört haben sollte: Das Domain Rating (kurz DR).

Das DR wird durch die Qualität und die Anzahl der Backlinks errechnet und gibt so schnell einen guten ersten Blick auf die Qualität des Backlinkprofils.

Linkquellen bewerten – was ist ein guter Backlink?

Mehr lesen!

Zudem gibt es einen guten Überblick über die Verteilung der Backlinks. Folgende Verhältnisse werden analysiert:

  • nofollow / dofollow
  • Text-Links / Bild-Links / Redirect
  • URL Rating Verteilung
  • Verhältnis: Backlinks vs. verlinkende Domains

Bei den ersten beiden Punkten gibt es kein “richtig” oder “falsch”. Dennoch sollte man hier auf Auffälligkeiten, wie z.B. sehr viele Bild-Links oder mehr als 50% nofollow-Links (nur als Beispiel).

Sollten hier Auffälligkeiten auftreten, müssen diese im nächsten Schritt analysiert werden.

Folgende Fragen werden gestellt:

  • Welche Links sind für die Auffälligkeiten verantwortlich?
  • Wie ist die Qualität der verantwortlichen Backlinks?
  • Sind diese Backlinks für uns relevant? Wird Traffic darüber generiert?
  • Muss die Auffälligkeit behoben werden?

Wie ist das Verhältnis zwischen Anzahl der Backlinks und den verlinkenden Domains?

In den bisherigen Analysen kam ganz klar zum Vorschein, dass Backlinkprofile mit einer geringeren “Backlinks pro Domain”-Rate besser bewertet werden. Achte daher darauf, möglichst unique Backlinks zu bekommen und Dich nicht in Kooperation zu stürzen, wo du 1000 Backlinks von einer Domain bekommst.

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Linkbuilding erlebt seit Anfang 2016 eine Renaissance! Nachdem Ende 2015 / Anfang 2016 noch viele Linkbuilding für tot erklärt haben, hat sich nach diversen Aussagen bzw. Neuentwicklungen die Meinung vieler geä...

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Sind diese Messwerte analysiert und dokumentiert, widmen wir uns dem nächsten Thema.

Broken Backlinks – die eigene Seite als Sackgasse

Bei Broken Backlinks sprechen wir von fehlerhaften Verlinkungen auf die eigene Webseite. Der Backlink führt auf eine URL unserer Webseite, die nicht mehr vorhanden ist. Dies kann dadurch entstehen, dass URLs geändert oder gelöscht werden und keine ordentliche 301-Weiterleitung eingerichtet wurde.

Warum sind Broken Links schlecht?

Für das Beheben von Broken Links gibt es mehrere wichtige Gründe.

  1. Das Nutzerverhalten ist ein immer wichtiger werdender Rankingfaktor. Wenn Nutzer als auf unserer Webseite kommen und das erste was sie von uns sehen eine 404- oder Error-Seite ist, wird die Absprungrate extrem in die Höhe schießen und die Verweildauer ebenfalls darunter leiden. Zudem verliert unsere Webseite an Trust und Seriösität.
  2. Jeder Backlink bringt etwas Linkjuice mit und verstärkt gezielt die verlinkte URL. Durch das Verlinken auf fehlerhafte oder tote URLs, geht auch der gewünsche Linkjuice verloren.

„Also: Behebt die Broken Links!”

Achtet auf die Linkverteilung

Backlinks sind schön. Sie pushen die Webseite, bringen Leute auf die Webseite und jeder organische Backlink ist auch ein Stück Bestätigung für die eigene Webseite. Dennoch sollte darauf geachtet werden, wo die meisten Backlinks sind.

Verlinkungen auf irrelevante Unterseiten sind natürlich nicht so wichtig, wie Verlinkungen auf die z.B. umsatzstärkste URL.

Solltest Du feststellen, dass Deine wichtigste URL keine bzw. sehr wenige Backlinks hast, solltest Du hier dein Linkbuilding priorisieren!

Ist das Linkprofil eventuell toxisch?

Viele Online Marketer und Webseitenbetreiber haben beim Thema Linkbuilding Angst vor einer Abstrafung. Teilweise auch zurecht. Die meisten Abstrafungen von Google sind durch ein negatives oder toxisches Linkbuilding verschuldet. Wer selber mal eine Abstrafung hatte weiß, wie unangenehm diese Thematik ist.

Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, sollte das Linkprofil regelmäßig gecheckt werden. Wir nutzen hierzu die Link Research Tools (LRT)

Mit LRT können wir den sogenannten DTOXRISK ermitteln. Dieser Wert zeigt Dir, wie toxisch dein Linkprofil ist und hilft dir dabei, eine ordentliche Disavow-File zu erstellen.

 

lrt dtoxrisk linkaudit linkbuilding

Mit den Link Research Tools lässt sich das eigene Linkprofil hervorragend analysieren. Negative Links werden rausgefiltert und können einfach in eine Disavow-File gepackt werden.

Warum wird eine Disavow-File benötigt?

Google erkennt mittlerweile schon sehr gut, ob Seiten bzw. Backlinks schädlich sind und nimmt diese in vielen Fällen gar nicht mehr in die Bewertung mit auf. Dennoch kann es vorkommen, dass Dein Linkprofil durch schlechte Links toxisch wird. Mit einer Disavow-File kannst du Google darauf hinweisen, welche Backlinks du entwerten möchtest.

Daher packst Du alle negativen Backlinks in die Disavow-File und lädst sie in der Google Search Console hoch. Sicher ist sicher!

Google-Disavow-File: 10 Tipps zum richtigen Entwerten von schlechten Links

In den ersten Jahren nach der Disavow-Einführung mussten viele Websitebetreiber trotz zügiger und gewissenhafter Anwendung des Disavow-Tools monate- oder sogar jahrelang darauf warten, dass Google im Zuge weiterer Penguin-Updates oder „Refreshs“ Änderungen im Backlink-Profil berücksichtigte.

Mehr lesen!

 

Die Konkurrenzanalyse

Wie bereits erwähnt, gibt es keinen Messwert für “genügend Backlinks”. Erst durch eine ausführliche Konkurrenzanalyse kannst Du einschätzen, ob dein Linkprofil gut genug ist oder, ob es noch Optimierungspotential gibt.

Gibt der Konkurrenzanalyse im Linkbuilding solltest Du in erster Linie auf die “offensichtlichen” Messwerte achten.

  1. Anzahl der Backlinks
  2. Verhältnis: Anzahl der Backlinks vs. Anzahl der verlinkenden Domains
  3. Domain Rating (DR)

Es empfiehlt sich, die Messwerte in eine übersichtliche Tabelle einzutragen. So kannst Du schneller und einfacher mögliche Auffälligkeiten erkennen.

 

backlinkprofil linkbuilding linkverteilung

In der Tabelle siehst Du 4 analysierte Webseiten. Die Domain mit der dem kleinsten Backlink/Domain-Verhältnis hat den höchsten DR. Nicht zu sehen, aber wichtig: Die Webseite mit dem höchsten DR hatte keine “hochwertigeren” Backlinks. Das Verhältnis war aber wesentlich besser.

 

Wenn Du nun die Backlinkprofile von Dir und Deiner Konkurrenz verglichen hast, solltest Du analysieren, warum das Linkprofil Deiner Konkurrenz eventuell besser ist als dein eigenes.

Woher bekommt die Konkurrenz ihre Backlinks?

Schau Dir die Backlinks deiner Konkurrenz genau an und beantworte Dir folgende Fragen:

  • Gibt es besonders viele Backlinks von der selben Art?
    • Forenlinks?
    • Bilder-Links?
    • Sponsorenlinks?
    • Anzeigen-Links?
  • Gibt es hochwertige Backlinks, die Du kopieren kannst?
    • offensichtliche Kooperationen?

Aus den gewonnenen Informationen über deine Konkurrenz solltest Du dich nun dem letzten Schritt zuwenden.

Welche weiteren Maßnahmen sollen getroffen werden?

Dein Linkprofil hast Du jetzt also kennengelernt und folgende Schritte kannst du abhaken:

  1. Du schützt dich mit einer fertigen Disavow-File vor einer möglichen Abstrafung!
  2. Du weißt, wie Dein Linkprofil im Vergleich zur Konkurrenz aussieht!
  3. Du hast alle Broken Links ordentlich weitergeleitet!

Um dein Linkprofil weiter optimieren zu können, musst Du Linkbuilding betreiben. Im folgenden Abschnitt gibt es ein paar Tipps, wie du weitere Backlinks aufbauen kannst:

Erschaffe einen hochwertigen Blog oder Ratgeber

Die vermutlich aufwendigste, aber auch effektivste Möglichkeit, neue Backlinks zu generieren ist hochwertiger Content. Setze dich ausführlich mit den relevanten Themen auseinander und hol Deine Kunden schon früh in der Costumer Journey ab. Organische Backlinks werden von ganz alleine kommen!

Auch für Deine SEO Arbeit wird Dich ein Blog enorm weiterbringen. Die Nutzer früher abzuholen und dein Themengebiet sie ausführlich wie möglich aufzustellen bringt Dir jede Menge neuen Traffic. In Zusammenarbeit mit einer guten Onpage Optimierung kann ein Blog für wahre Wunder sorgen.

Gastartikel schreiben

Suche im Internet aktiv nach Möglichkeiten für Gastartikelveröffentlichungen. Hochwertige Backlinks und die Verbesserung der eigenen Reputation sind der Lohn. Achte aber auch immer darauf, dass Dein Gastartikel einer ordentlichen Optimierung unterzogen wurde. Ohne SEO wird es Dein Artikel schwer haben zu ranken. Und ohne Rankings kein Traffic!

Broken Linkbuilding

Deine eigenen Broken Links hast du ja mittlerweile bereinigt. Schaue nun, ob Deine Konkurrenz ebenfalls Broken Links hat. Baue den fehlenden Content nach und kontaktiere die verlinkenden Domains aktiv. Niemand verlinkt gerne auf eine tote Seite.

 

broken linkbuilding

Der Prozess des Broken Linkbuildings beruht auf: Analyse – Contentproduktion – Kontakt

 

Recaps schreiben

Nicht in jeder Branche möglich, aber falls doch, sind Recaps ein extrem guter Link-Magnet. Besuche Messen, schreibe darüber und suche anschließend nach “Gleichgesinnten”. Ein paar Recap-Freunde wirst Du immer finden! Unsere Ergebnisse sprechen für sich!

Wikipedia-Links

Ja, klar. Alter Schuh. Aber Wikipedia-Links bringen nicht nur überdurchschnittlich viel Traffic, sondern können auch für weitere Backlinks sorgen. Viele Journalisten suchen ihre Quellen in den Verzeichnissen von Wikipedia. Ist Deine Webseite dort zu finden, lässt sich auch gerne mal ein hochwertiger Zeitungslink generieren.

Weitere Tipps für kostenfreie Linkquellen findest du hier!

Linkaudit als Bestandteil eines SEO Checks

In vielen SEO Checks wird das Linkbuilding gar nicht oder nur sehr kurz aufgeführt, obwohl die meisten Google Abstrafungen auf falsches Linkbuilding zurückzuführen sind. Solltest Du also einen SEO Check oder SEO Audit ohne Linkbuilding im Ergebnis bekommen, solltest Du dich vielleicht nach einem zweiten Anbieter umschauen.

Für viele SEO Kollegen ist Linkbuilding ein aussterbender Faktor. Allerdings gibt es auch sehr viele SEOs und SEO Agenturen, die weiter auf Linkbuilding schwören. Egal, wie Du zu Linkbuilding stehst, Dein Linkprofil sollte gepflegt sein. Du kannst so viel SEO und andere Optimierung machen wie Du möchtest, wenn du eine Abstrafung wegen Deinem Linkprofil bekommst, war das alles umsonst.

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