Social Media Marketing

Expertentipps, kostenfreie Webinare, Buchempfehlungen

Was ist Social Media Marketing? Anleitung und Best Practices fürs Marketing in sozialen Medien

Willkommen auf unserer Fortbildungsseite rund um Social Media Marketing mit jeder Menge KOSTENFREIEM Content, beispielsweise Webinaren. Erlerne die Mechanismen und Strategien im Social Media Marketing – denn es hat Dir und Deinem Business so viel zu bieten:

  • Mehr Reichweite, Bekanntheit, Traffic und Interaktion
  • Branding – persönlich und emotional
  • Direktes Feedback von Deiner Zielgruppe
  • Kundengewinnung und -Bindung und vieles mehr

Der Wissensfundus auf dieser Seite wird Dich im Social Media Marketing enorm weiterbringen, und künftig wird hier noch viel mehr Content für Dich bereitstehen.

Viel Spaß beim Weiterbilden und schau auch demnächst mal wieder hier vorbei!

Unsere Webinare zum Thema Social Media Marketing

Instagram Marketing: Content kreieren, richtig posten, Ads schalten

Hendrik Unger

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5 Social Media Erfolgsbeispiele und was du davon lernen kannst

Felix Beilharz

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Social Media Kommunikations-
strategie

Michael Schöttler

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Social Media Seeding Funnel

Jan Stranghöner

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Social Media Tracking

Hendrik Unger

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Durch eine redaktionelle Strategie flexibel bleiben

Blanka Szczebak

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Social Media als alternative Suchmaschinen

Neele Hehemann

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Mehr Reichweite durch YouTube Video Marketing

Hendrik Unger

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Snapchat - Werbestrategien

Enno Uhde

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Endlich mit Twitter durchstarten - so geht's

Juliane Benad

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Unsere Buchempfehlungen zum Thema Social Media Marketing

Der Online-Marketing-Manager: Handbuch für die Praxis

Der Online-Marketing-Manager: Handbuch für die Praxis

Das erste umfassende Handbuch für die tägliche Praxis der Online Marketing Manager 
Online Marketing Manager sehen sich mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Sie müssen in allen Bereichen des Online-Marketings über fundiertes Wissen verfügen, Strategien und Kampagnen erarbeiten sowie Kennzahlen auswerten können. Auch ein professionelles Managen der diversen Kanäle ist gefordert.

Dieses Handbuch bietet wertvolles Grundlagenwissen für dieses breite Aufgabenspektrum. Es erklärt die relevanten Begriffe und Konzepte jedes behandelten Bereichs und bietet darüber hinaus erprobtes Praxiswissen. Zwölf namhafte Experten haben in diesem Ratgeber ihr über viele Jahre gesammeltes Know-how zusammengetragen. Interviews mit erfahrenen Managern bekannter Unternehmen runden den Inhalt ab. Ganz gleich, in welchem Bereich Sie tätig sind oder in welches Gebiet Sie sich einarbeiten möchten: Dieses Buch gehört auf den Schreibtisch eines jeden Online Marketing Manager.

Aus dem Inhalt: 

 

  • Online-Marketing: Entwicklung und Status quo: Felix Beilharz 
  • Die Online-Marketing-Strategie: Olaf Kopp 
  • Conversion-Optimierung: Nils Kattau 
  • SEO – Suchmaschinenoptimierung: Anke Probst 
  • SEA – Search Engine: Marketing Guido Pelzer 
  • Display Advertising: Wolfgang Neider 
  • E-Mail-Marketing: Manuela Meier 
  • Social Media Marketing: Felix Beilharz 
  • Mobile Marketing: Ingo Kamps 
  • Web Analytics: Markus Vollmert 
  • Online-Marketing-Recht: Niklas Plutte 
  • Weiterbildung für Online Marketing Manager: Felix Beilharz
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Crashkurs Social.Local.Mobile-Marketing - inkl. Arbeitshilfen online (Haufe Fachbuch)

Crashkurs Social.Local.Mobile-Marketing - inkl. Arbeitshilfen online (Haufe Fachbuch)

Hier finden Unternehmer und Selbstständige kompaktes, praxisrelevantes Wissen, um erste Schritte im Megatrend Social Local Mobile zu tun, um weitere Ansätze zu testen und neue Potenziale zu erschließen. Alle Maßnahmen sind ohne allzu großes Budget auch für kleine Betriebe umsetzbar. Dabei werden sowohl die begrifflichen Grundlagen gelegt, als auch auf die rechtlichen Rahmenbedingungen eingegangen. Mit diesem Crashkurs legen Sie direkt los!

 

Inhalte:

  • Trends und Entwicklungen im Social Web
  • Erfolgreiche Social-Media-Strategie in acht Schritten
  • Local-Marketing: Vorteile, Umsetzung, Ergebnisse messen
  • Must-have-Wissen zu mobilen Endgeräte und Betriebssystemen
  • Interviews und Beispiele aus der Praxis

 

Arbeitshilfen online:

  • Ausführliche Leitfäden für erfolgreiches SoLoMo-Marketing
  • Fragebogen für die Social Media Strategie
  • Vorlage für ein einfaches Webcontrolling zur Überprüfung der Social Media Erfolge
  • Checkliste zur Vermeidung möglicher Fallstricke
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Follow me!: Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter und Co.

Follow me!: Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter und Co.

Der bewährte Begleiter für Ihre erfolgreiche Social-Media-Strategie

  • Messbare Erfolge erzielen mit der richtigen Strategie – mit vielen Praxisbeispielen
  • Spannende Social-Media-Inhalte konzipieren, planen und verbreiten
  • Inkl. Snapchat, Facebook Live, Monitoring, Influencer Marketing u. v. m.

Die Social-Media-Experten Anne Grabs, Elisabeth Vogl und Karim-Patrick Bannour zeigen Ihnen, dass es für Unternehmen jeder Branche und jeder Größe interessant ist, in Social Media aktiv zu werden. Folgen Sie der Erfolgsstrategie der Autoren: Was sind Social Media und welche Chancen bieten sie? Welche Ziele können Sie erreichen? Welche Voraussetzungen müssen dafür geschaffen werden? Welche Schritte müssen in welcher Reihenfolge erfolgen? Welche Gefahren drohen und wie können Sie diese Gefahren minimieren? Follow me! liefert Ihnen praktische Tipps mit zahlreichen Best Practicessowie Praxiseinblicken und Erfahrungswerten von Social Media Managern. Inkl. Strategien zum mobilen Marketing, Empfehlungsmarketing, Crowdsourcing, Social Commerce, Pinterest, Snapchat, Persicope, Rechtstipps u. v. m.

Aus dem Inhalt:

  • Facebook, Google+, Twitter, YouTube, Xing, Blogs, Foren und Bewertungsplattformen
  • Alle wichtigen deutschsprachigen Plattformen
  • Social-Media-Strategien
  • Controlling
  • Social Media Monitoring und Erfolgsmessung
  • Reputation Management
  • Innovationsmanagement und Crowdsourcing
  • Mobile Social Marketing und Mobile Commerce
  • Social Search, Social Commerce und Facebook Commerce
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Play!: Das Handbuch für YouTuber. Alles für Deinen perfekten YouTube-Kanal: Channels planen, Videos drehen, Reichweite bekommen, Geld verdienen

Play!: Das Handbuch für YouTuber. Alles für Deinen perfekten YouTube-Kanal: Channels planen, Videos drehen, Reichweite bekommen, Geld verdienen

Lebe deinen Traum vom YouTube-Star!

  • Von der Planung deines Kanals bis zum ersten verdienten Euro
  • Schritt für Schritt auf YouTube bekannt und erfolgreich werden
  • Jede Menge Beispiele aus allen Themenwelten: Comedy, Sport, Musik, Games, Lifestyle u. v. m.

In unserem Handbuch für YouTuber finden sich alle wichtigen Informationen, um Deine Idee zum erfolgreichen YouTube-Kanal zu machen. Angefangen von der Ideenfindung über die Einrichtung des Kanals, der Auswahl der Ausrüstung und der Erhöhung der Sichtbarkeit bei YouTube bietet es das vollständige Rüstzeug, um in der Welt der Webvideos erfolgreich zu bestehen. Neben den Erfolgsgeschichten der großen, erfolgreichen YouTube-Stars findest du auch zahlreiche Beispiele aus allen Themenwelten wie Comedy, Sport, Musik, Kosmetik, Mode, Kochen, Reisen, Politik, Games, lebensweltliche Fragen und mehr.

Aus dem Inhalt:

  • Mit welcher Idee werde ich zum Star?
  • So baust du deine Marke auf
  • Tausende Fans und Zuschauer erreichen
  • Videos drehen leicht gemacht
  • Videoschnitt für YouTube lernen
  • Tricks für mehr Reichweite
  • Der Videoupload von A bis Z
  • Geld verdienen mit YouTube
  • Social-Media-Kanäle effektiv nutzen
  • Analysieren und besser werden
  • Du bist erfolgreich – wie geht es weiter?
  • Lerne von den YouTube-Stars
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Zusammenfassung unserer Webinare zum Thema Social Media Marketing

Instagram Marketing: Content kreieren, richtig posten, Ads schalten

Erfolgreiches Instagram Marketing für Unternehmen: Content kreieren, posten & Ads schalten
Neben dem Social Media Giganten Facebook ist Instagram für Unternehmen mittlerweile eine der wichtigsten Plattformen für Online-Marketing geworden. Produkthersteller und Dienstleister entdecken den Charme des Netzwerkes mit den bunten Bildern und schönen Filtern zunehmend für sich und nutzen Instagram Marketing, um Produkte und Dienstleistungen an die Zielgruppe zu bringen. Für wen sich die Plattform als Marketingkanal besonders lohnt und welche Aspekte beim Kreieren sowie Posten des eigenen Contents zu beachten sind, erklärt Social Media Experte Hendrik Unger. Die wichtigsten Punkte finden Sie auch hier noch einmal zusammengefasst:

Instagram: Was ist das überhaupt?

Facebook, Twitter, WhatsApp, Snapchat – bei all den derzeitigen sozialen Netzwerkangeboten, kann man schon einmal leicht den Überblick verlieren, welche Netzwerke es überhaupt gibt und durch welche spezifischen Eigenheiten sie sich voneinander unterscheiden. Bei Instagram handelt es sich um ein Netzwerk, das ursprünglich zur privaten Kommunikation entwickelt wurde, also für Menschen, die sich mit Freunden, Familien und Bekannten über den letzten Urlaub, über spannende Reisen, lustige Alltagsgeschichten oder auch den allgemeinen Lifestyle austauschen möchten. Kommerzielle Werbung erscheint in diesem Kontext zunächst als ein Störfaktor. Dessen müssen sich Unternehmen als Werbekunden stets bewusst sein, betont Unger. “Unternehmen müssen versuchen, mit der Welle zu schwimmen”, erklärt er. Das bedeutet: “Harte Werbung”, die den Kunden mit platten Preisversprechen zum Kauf bewegen soll, ist bei Instagram deplatziert! Stattdessen sollten Unternehmen ihre Produkte mittels Instagram Marketing in einer “coole Atmosphäre” präsentieren, um somit an einem attraktiven Image zu feilen. Für den User entwickelt sich hieraus eine spezifische “Brandawarness”, die das Unternehmen in der Wahrnehmung des Kunden positiv auflädt.

Was unterscheidet Instagram Marketing von Facebook & Co.?

„Anders als Plattformen wie Facebook oder YouTube, ist bei Instagram der Fokus ganz stark auf Fotos gelegt“, erklärt Unger weiter. Zwar können auf Instagram auch Videos mit einer Länge von bis zu 60 Sekunden veröffentlicht werden, dennoch ist das Netzwerk „zunächst aus dem ‚Look and Feel‘ der quadratischen Fotos heraus geboren worden.“ Entsprechend geht es bei Instagram Marketing auch immer um einen künstlerischen Anspruch. Dieser drückt sich nicht zuletzt in den zahlreichen Filterangeboten aus, mit welchen es Instagram seinen Usern erlaubt, Fotos und Videos optisch aufzuwerten und ihnen einen besonderen ästhetischen Schliff zu verleihen. Instagram für Unternehmen ist demnach (anders als etwa Facebook) kein Sammelbecken für Informationen und ebenso wenig eine Videoplattform (wie zum Beispiel YouTube). Stattdessen geht es bei Instagram Marketing um den Content, der vor allem eines tun soll: schön aussehen.

„Look and Feel“ – oder: Wie funktioniert Instagram für Unternehmen?

Genau dieses Prinzip des „Look and Feel“ prägt den einzigartigen Charme des Netzwerks. Instagram Marketing bietet Unternehmen daher einen exzellenten Nährboden für eine kundennahe Werbeplatzierung. Denn: Produkte werden hier nicht marktschreierisch und mit hohlen Preisversprechen beworben. Stattdessen werden Emotionen und Lebensgefühle verkauft, die sich an ein Produkt bzw. eine Marke binden.

Doch zugegeben: Nicht jedes Produkt kann von Haus aus hohen ästhetischen Ansprüchen genügen. Schmuck oder Lifestyle-Produkte sind naturgemäß visuell ansprechender als etwa Socken oder Kabelbinder. Für Hersteller stellt sich daher zunächst die Frage: Ist Instagram für mein Unternehmen überhaupt die richtige Plattform? Hierauf erwidert Unger: „Man muss sich überlegen: Schaffe ich den ‘Switch’, dass meine Produkte auf Instagram auch wirklich einen Marketingnutzen erfüllen?“ Sprich: Kann ich meine Produkte ohne viele Worte allein durch Bilder ästhetisch in Szene setzen? Feststeht: Mit ein wenig Einfallsreichtum lassen sich auch kuschelige Socken für das Instagram Marketing bildlich gut in Szene setzen. Diese Transferleistung zu erbringen, muss der Hersteller jedoch bereit sein.

Besonders stark stellt sich diese Frage nach der Sinnhaftigkeit des Instagram Marketings speziell für Anbieter im Dienstleistungsgewerbe oder im B2B-Bereich. Hier fehlt es oft schlichtweg an greifbaren Produkten, die mit schönen Bildern attraktiv inszeniert werden könnten. Laut Unger gilt daher: „Umso diffiziler die eigene Branche, umso mehr müssen sich Unternehmen Gedanken darüber machen, wie sie sich und ihre Produkte bzw. Dienstleistungen in Szene setzen können, um einen gewissen ‚Instagram-Charme‘ zu erreichen.“ Besonders wichtig in dieser Überlegung: Die Nutzer müssen sich im netzwerkeigenen “Instagram-Charme” verstanden fühlen und wollen nicht mit banaler Werbung konfrontiert werden. Das Ziel daher sollte es stets sein, (Werbe-)Botschaften gut konsumierbar zu machen. Soll heißen: Die Werbeaussage muss mit einem Bild transportiert werden und in wenigen Sekunden vom Nutzer erschlossen werden können.

Best-Practice Beispiele: Diese Unternehmen wissen wie’s geht!

Als besonders gelungene Beispiele für Marken, die zeigen, wie Instagram für Unternehmen funktionieren kann, nennt Unger unter anderem den Instagram-Auftritt von Tchibo. „Hier gibt es keine Preisversprechen, keine ‚Störer‘ wie ‚Jetzt kaufen!‘“, erklärt er. Stattdessen inszeniert Tchibo beispielsweise Kaffeetassen aus dem aktuellen Sortiment durch Bilder, die Freundinnen dabei zeigen, wie sie gemütlich mit einem Kaffee auf eine gute Zeit anstoßen. Ein anderes Video zeigt, wie man aus einem Badehandtuch einen süßen Elefanten faltet – zum Beispiel als originelles Geburtstagsgeschenk.

Generell zeichnet sich Instagram für Unternehmen damit durch eine gute Mischung aus Fotos, Videos und Content aus, der leicht zu verstehen ist und „Spaß macht“, betont Unger. Die eigenen Produkte werden mit einem Mehrwert für den Kunden präsentiert und gegebenenfalls in Anbindung an einen Lifestyle (zum Beispiel der gemütliche Sonntagskaffee mit Freundinnen) verkauft. Preise und ähnliches interessieren hier zunächst gar nicht. Stattdessen geht es um das Gefühl, um den Lifestyle, der sich an ein Produkt koppelt und um die Frage: Welchen Vorteil habe ich davon, mir dieses und jenes Produkt zu kaufen? „Verkaufe nicht das Steak, verkaufe das Brutzeln in der Pfanne”, fasst Unger dieses Prinzip mit einem altbewährten Marketing-Slogan zusammen. Auf diese Weise werden nicht bloß anonyme Produktbilder transportiert. Vielmehr geht es um die Gefühle, die sich an sie knüpfen. „Die ganz simple Idee dabei ist: Ein Produkt wird in Szene gesetzt, Werblichkeit wird bewusst zurückgenommen”, resümiert Unger. Ideal für das Instagram Marketing von Unternehmen sind folglich insbesondere solche Bilder, die auch private User genauso auf ihren Profilen posten würden.

Warum „harte Werbung“ beim Instagram Marketing nicht funktioniert – oder: Die Waagschale für relevante Social Media Werbung

Instagram Marketing sollte zu 80 Prozent aus gutem Content und lediglich zu 20 Prozent aus subtiler Werbung bestehen. Instagram für Unternehmen sollte demnach weitestgehend werbefrei bleiben. Zwar besteht für Hersteller und Dienstleister durchaus die Möglichkeit, Werbeanzeigen auf Instagram zu schalten, allerdings sollte diese nicht allzu „werblich“ sein. Im Klartext bedeutet das: Werbung darf nicht sofort als Werbung erkannt werden! „Die Werbung schwingt hinterher“, betont Unger stattdessen. „Die Nutzer nehmen sie in Kauf, da sie sich sagen: ‚Im Prinzip bekomme ich mehr durch den guten Content, wodurch ich das bisschen Werbung gern ‚ertrage‘.“ „Guter Content“ bedeutet dabei so viel wie: spannende Geschichten, die mit Emotionen und Gefühlen durch ein intelligentes Storytelling erzählt und in schönen Bildern festgehalten werden. Die Werbung dagegen sollte subtil, passend zur Zielgruppe und themenrelevant sein. Unternehmen sollte sich daher stets die Frage stellen: Was möchte der Nutzer? Die Antwort: Er möchte keine vordergründige Werbung! Er möchte Emotionen erfahren. „Wir müssen es daher schaffen, als Marketingtreibende die Menschen, die hinter jeder B2C- aber genauso jeder B2B-Zielgruppe stecken, menschlich anzusprechen“, resümiert Unger.

Visuelle Reizverarbeitung im Gehirn – oder: Was ist das Besondere am Instagram Marketing?

Dass Werbung nach Möglichkeit nicht platt daherkommen, sondern menschlich und lebensnah gestaltet sein sollte, ist an sich bei weitem nichts Neues. Dennoch bleibt die Frage: Worin liegt der besondere Mehrwert von Instagram für Unternehmen, um dieses Ziel zu erreichen? Für Unger ist es ganz klar die Informationsverarbeitung im visuellen System des menschlichen Gehirns, die durch das Instagram Marketing auf eine ganz besondere Weise angesprochen wird. „Visueller Content – sprich Bilder, Videos, GIFs, Animationen – kann vom Gehirn besonders gut verarbeitet und gespeichert werden. Entsprechend sollte es das sein, was wir posten!“, erklärt er. Aus diesem Grund sollten Informationen durch eine visuelle und idealerweise emotional aufgeladenen Ansprache vermittelt werden. Instagram Marketing versteht sich damit laut Unger als ein „Appetithappen“, der für den Nutzer schmackhaft und leicht zu verdauen ist und Lust auf mehr macht.

Freiwillig geteilte Werbung – oder: vom passiven Konsumenten zum aktiven Multiplikator mit „Instagram Business“

 

Instagram Social Media Marketing

Vom passiven Konsumenten zum aktiven Multiplikator mit Hilfe von Instagram Business.

 

Anders als reguläre User haben Unternehmen ein besonderes Interesse daran, ihre Follower besser kennenzulernen. Genau das ermöglicht das Tool „Instagram Business“. Dort können Werbetreibende analysieren, woher ihre Follower kommen, welche Sprachen sie sprechen, wann sie bei Instagram aktiv sind und vieles mehr. Auf diese Weise erlaubt Instagram es Unternehmen, aus passiven Konsumenten aktive Multiplikatoren zu machen, indem Inhalte angeboten werden, die sich an den spezifischen Bedürfnissen der User orientieren. Geschickt eingesetzt, kann Instagram für Unternehmen damit zu einer „freiwillig geteilten Werbung“ werden, resümiert Unger. „Natürlich kommt diese Werbung ein wenig im trojanischen Gewand daher, aber trotzdem habe ich immer wieder meine Produkte, meine Markenelemente und meine Botschaften platziert und muss dafür kein Werbebudget in die Hand nehmen, da das alles über eine organische Verbreitung und virale Impressionen passiert.“

Für Fortgeschrittene: Beta-Features aus den USA in Deutschland nutzen

Instagram ist ständig darum bemüht, seinen Service für Nutzer und Werbekunden weiterzuentwickeln. Beta-Features, die neue Möglichkeiten im Instagram Marketing eröffnen, sind dabei aber zunächst oft nur für User mit Sitz in den USA zugänglich. Mit der „VPN App“ können allerdings auch deutsche Unternehmen die Standortabfrage austricksen und exklusive Betafeatures bereits hierzulande nutzen. Generell empfiehlt Unger, Social Media Apps – sei es Instagram oder jedes andere soziale Netzwerk – nach Möglichkeit im (U.S.-)englischen Original zu benutzen, da sich Neuerungen oder Anpassungen in den Netzwerken dort meist früher abzeichnen als in der deutschen Version.

Clever verschlagwortet ist halb gewonnen: Die Hashtags

Instagram Marketing lebt von der Verschlagwortung durch sogenannte Hashtags. Die damit verbundene Kategorisierung der eigenen Postings ermöglicht es Unternehmen, von den Nutzern besser gefunden zu werden. Eine feine Sache also, bezüglich derer Unger die folgenden Richtlinien zur Verwendung festhält:

  • Nur Hashtags für das Instagram Marketing einsetzen, die noch nicht mit fremden Themen belegt/verwässert sind
  • Weniger ist mehr! Viel hilft nicht viel… Das gilt auch bei Instagram Hashtags!
  • Keine Hashtags wie z.B. #like4like einsetzen, nur um Nutzer zum Like zu bewegen
  • Je kürzer der Kampagnen-Hashtag ist, desto besser und prägnanter wirkt er. Die Instagram-Nutzer verwenden fast immer den Hashtag einer Marke

Für die Recherche, welche Hashtags unter den Nutzern derzeit besonders beliebt sind, eignen sich spezielle Tools. Für Instagram informiert speziell „Websta“ darüber, welcher Hashtags derzeit besonders populär bei den Nutzern sind. Der besondere Vorteil: Man bleibt nicht nur auf dem Laufenden, welche Hashtags aktuell beliebt sind, sondern „man schaut auch ein wenig links und rechts, was die anderen so machen“, betont Unger, und kann sich auf diese Weise neu inspirieren lassen.

Was die anderen so treiben – oder: Instagram für Unternehmen als aktive Community erleben!

Generell empfiehlt sich durchaus, dann und wann ein Blick auf das Instagram Marketing von anderen (Konkurrenz-)Unternehmen zu werfen – und das nicht nur bei der eigenen Ideensuche! Durch sogenannte „Reposts“ können Instagram-Postings anderer Netzwerk-User aufgegriffen und weiterverbreitet werden. Auf diese Weise zollt man dem viralen Netzwerkgedanken des Instagram Marketings Tribut und bleibt im lebendigen Austausch mit der Community.

Zeit für Geschichtenerzähler – oder: Die Instagram-Story

Soziale Netzwerke zeichnen sich durch ihre Schnelllebigkeit aus. Diese (oft verhasste) Schnelllebigkeit muss dabei jedoch nicht immer zwangsläufig etwas Schlechtes sein. Im Gegenteil: Welche schönen Nebeneffekte sie haben kann, zeigt die sogenannte „Instagram-Story“. Ihr Vorteil: Posting, die als Instagram-Story veröffentlicht werden, bleiben nur für 24 Stunden online. Auf diese Weise können Unternehmen „coole, kleine Eindrücke“ aus dem eigenen Alltagsgeschehen mit ihrer Community teilen und eine Form des Echtzeitmarketings betreiben, die nochmals eine besondere Nähe zu den Followern herstellt. „Ich kann somit einen schnellen, kleinen Eindruck geben, ohne vorher ein fein abgestimmtes Video, Foto oder Shooting gemacht haben zu müssen“, erläutert Unger die Vorzüge der „Instagram-Story“.

Organische vs. bezahlte Postings – oder: Werbeanzeigen bei Instagram für Unternehmen

Neben der Erstellung und Verbreitung kreativen Contents in Form sogenannter „organischer Postings“ räumt Instagram Unternehmen noch ein weitere Möglichkeit ein, um ihre Themen und Produkte an die Zielgruppe zu bringen: „Werbeposting“ zur Generierung einer bezahlten Reichweitensteigerung. Hierbei wird ein Beitrag, der in allen optischen Merkmalen einem klassischen Instagram Post gleicht, als Werbeanzeige aufbereitet und an eine bezahlte Reichweite verbreitet. Die Anzeige setzt sich dabei zusammen aus dem sogenannten „Instagram Handle“ (also dem Profilbild des werbetreibenden Unternehmens), einem Bild oder Video sowie einem „Call To Action“-Button, der Nutzer zum Handeln auffordert und abschließend einem kurzen Text, der weitere Informationen vermittelt. Wichtig: Bei Facebook sind organische Postings und Werbepost identisch. Alle Likes, Shares und Kommentare, die ein beworbener Beitrag sammelt, landen auf einem organischen Post, der im News Feed des Werbetreibenden erscheint. Werbepostings sorgen damit für ein „Uplift“ organischer Inhalte bei Facebook. Nicht so jedoch bei Instagram. Werbepostings werden hier im System als „Duplikate“ eines organischen Beitrages angelegt, wodurch Likes, Shares und Kommentare nicht auf den organischen Post zurückgeführt werden können. „Wir haben dadurch Werbepostings, die nicht zu tun haben mit den Postings auf unseren Instagramprofilen“, erklärt Unger. „Ich hoffe, dieses Problem wird bei Instagram bald gelöst und beide Postings zu einem zusammengeführt.“ Denn das Problem, das daraus folgt: „Die Likes und Views bleiben dem Werbetreibenden nur so lange erhalten, wie er für die Anzeige zahlt. Danach sind sie weg“, folgert Unger.

Wählen kann der Werbekunde bei Instagram für Unternehmen zwischen drei Werbeformaten: Der Photo Ad, dem Video Ad oder der Carousel Ad, bei welcher mehrere Fotos zu einer Bildergalerie zusammengestellt werden. Wichtig auch hier: Guter, kreativer Content schlägt lasche Werbeplattitüden allemal!
Als Ziele, die eine Werbeanzeige auf Instagram für den Werbekunden erfüllen kann, hält Unger fest:

  • Klicks auf die Website
  • Installationen mobiler Apps
  • Videos Views
  • Steigerung der Massen-Reichweite
  • Like Ads sind derzeit noch nicht möglich

Als besonderen Abo-Trick, um mehr User als Abonnenten für den eigenen Instagram-Kanal zu gewinnen, empfiehlt Unger abschließend, Instagram-Nutzer, die sich zum Beispiel durch Kommentare zu einem Posting geäußert haben, zu „taggen“. Der User erhält später die Benachrichtigung, dass er von einem Unternehmen markiert wurde und fühlt sich daher in besonderer Weise dazu aufgefordert, dem Instagram-Account zu folgen. „Das Wachstum ist durch die ‚direkte‘ Ansprache viel effizienter als die Anzeigenschaltung an sich“, resümiert Unger. Natürlich sollte man es aber auch hier nicht übertreiben: Mehr als fünf User sollten pro Kommentar nicht getaggt werden. Weiterhin sollten sich mehrere Antwort-Kommentare inhaltlich nicht allzu stark wiederholen, da sonst die Gefahr besteht, als „Spam“ markiert zu werden.

 

Instagram Ads Kommentierung

Die Darstellung zeigt einen starken Zuwachs der Follower nach dem Anwenden der Instagram Ads-Kommentierung.

 

Community kontrollieren – Erfolge maximieren

Abschließend verweist Unger noch einmal auf das breite Statistikangebot von Instagram, das jeder Werbetreibende berücksichtigen und nutzen sollte. Hier können Reichweiten und Erfolge einzelner organischer sowie bezahlte Postings analysiert werden. Die Frage, wie und mit welchen Resultaten die Statistiken ausgewertet werden, ist dabei jedoch hochgradig individuell und gekoppelt an die spezifischen Ziele und Erwartungen der unternehmenseigenen Marketingmaßnahmen.

Social Media Kommunikationsstrategie – die richtigen Inhalte veröffentlichen

Facebook ist einer der meist unterschätzten Kanäle im Social Media überhaupt. Viele Kunden glauben, dass sich mit reinen Onlineshops hier sowieso kein Traffic generieren lässt und versuchen deshalb oft nicht bereit, die relativ schwere Anfangsphase bei Facebook in Angriff zu nehmen, um hier die Möglichkeiten dieses Kanals mit einem eigenen Profil zu erschließen. Dieses Webinar soll anhand der Arbeit von Michael Schöttler an der Seite von Papa.online aufzeigen, dass sich die Arbeit mit sozialen Medien für das Marketing lohnt.

Der Anfang der eigenen Seite

Will man ein Facebook-Profil eröffnen, dann kommt man am Anfang nicht darum herum Anzeigen zu schalten. Denn nur so ist es möglich, Traffic auf das eigene Profil zu ziehen. Das erste Interesse, das man beim Aufbau einer Seite haben muss, ist, ein Branding zu erschaffen und so die Besucher und die Nutzer dazu zu bringen Fans zu werden. Es ist sehr schwierig, ein solches Interesse zu generieren, wenn man nur mit eigenen Postings und Inhalten agiert. Auf der Facebook-Seite von Papa.online befindet sich deswegen zum Beispiel beim Titel eine Collage aus Bildern der Community. Bei solchen Bildern sollte man immer darauf achten, dass sie in irgendeiner Weise mittig platziert sind, da hier der Fokus der Aufmerksamkeit der Besucher einer Seite liegt.

Statistiken

Um die eigene Seite zu analysieren sind die Statistiken bei Facebook sehr nützlich. Bei Papa.online stellt man in diesen fest, dass die Reichweite der Seite im Monat bei etwa 6 Millionen Personen liegt. Hilfreich ist es auch, sich anzuschauen wie sich die Besucherzahlen auf den Tag verteilen. So kann man feststellen, um welche Uhrzeiten die eigene Seite am meisten Traffic generiert. Bei Papa.online ist dies gegen 20 Uhr der Fall. Weiterhin kann man in den Statistiken auch feststellen, welche Beiträge stärker und welche schwächer performen. Wichtig im Hinblick auf die Kommunikationsstrategie für eine größere Reichweite ist auch die Zahl der Interaktionen mit den Beiträgen. Wenn die Reichweite wie im Beispiel bei ungefähr 6 Millionen Personen liegt, dann sollten die Interaktionen einen Wert von über 10 Prozent also 600.000 aufweisen. Eine große Reichweite ohne nennenswerte Interaktionen bringt sehr wenig, da die Algorithmen von Facebook auf diesen beruhen und sich nicht darum kümmern, ob eine Seite viele Fans hat.

 


Man sollte also unbedingt mit den Statistiken arbeiten. Michael Schöttler schaut selber einige Tage nach jedem Post in Social Media, wie dieser in den Statistiken bewertet wird und beurteilt so, ob der Post eher gut oder schlecht war. Wenn man so feststellt, dass ein Beitrag sehr gut performt, dann kann es auch sinnvoll sein, hinterher noch eine Anzeige zu diesem zu schalten, um die Nutzer dazu zu bringen wiederzukommen. Wenn diese Seiten sowieso sehr gut performen, hat das den Vorteil, dass die Anzeigen auch sehr kostengünstig sind. So baut man sich nach und nach eine eigene Social Media Community auf. Bei den Anzeigen sollte man noch beachten, dass sie bei Facebook immer irgendwann einen Peak erreichen. Ist dieser überschritten, kann es sinnvoll sein, die Anzeige für einige Zeit auszuschalten, da sie sonst irgendwann relativ teuer wird und wahrscheinlich immer weniger Traffic generiert.

Die Erfolgsgeschichte von Papa.online

Michael Schöttler veröffentlichte die Seite Papa.online am 14. September 2016. Vorher waren drei Monate Entwicklungszeit in ihren Aufbau geflossen, sodass sie schon 250 Ratgeberartikel umfasste. Schöttler hatte sich also dafür entschieden, die Seite direkt vollständig zu starten, statt sie nach und nach aufzubauen. Anfangs überlegte er, auch eine Desktop-Version der Seite anzubieten. Da aber 90 bis 95 Prozent des Traffics über mobile Geräte generiert wurden, entschied er sich um und die Seite ist nur in ihrer mobilen Form verfügbar.
Schöttler wusste, dass es bei Google ungefähr sechs Monate dauern würde, bis er genug Traffic auf der Seite generieren würde, um wirklich von einem Erfolg sprechen zu können. Das dauerte ihm zu lange, weshalb er begann eine Facebook-Seite mit einer eigenen Kommunikationsstrategie aufzubauen. Im Zuge dieses Prozesses änderte er auch das Logo der Seite und begann Dinge zu teilen. Nach Ende des Monats hatte er dann auch schon immerhin 750 Fans. Das war ihm aber trotzdem nicht genug, da er wusste, dass er ungefähr 30.000-40.000 Fans benötigte, um auch einen angemessen großen täglichen Traffic zu generieren.

Aufkauf

Also setzte er sich mit dem Inhaber einer Väterseite in Verbindung, die schon 93.000 Fans besaß. Dieser wollte zuerst nicht verkaufen, entschied sich dann aber letztendlich doch um. Schöttler hatte außerdem noch eine ältere Seite mit ungefähr 6.000 Fans. Diese drei Seiten fügte er nun zusammen und kreierte so die letztendliche Seite von Papa.online. Dabei verlor er einen kleinen Teil der Fans. Das ist damit zu begründen, dass die Fans von Facebook bei jeder Änderung auf einer Seite eine Nachricht mit entsprechenden Informationen bekommen. Einige wurden daraufhin und wegen des geänderten Logos natürlich misstrauisch und verabschiedeten sich. Man muss bei solch einer großen Fusion unabhängig von der eigenen Kommunikationsstrategie mit einem Verlust von ungefähr vier bis fünf Prozent rechnen.

Gruppen

Bevor Michael Schöttler die große Väterseite aufkaufte, übernahm er außerdem noch Gruppen. Darunter waren die 24.000 Personen zählende Gruppe „Kinderzimmer“ und die 8.900 Personen starke Gruppe „Kinderzimmer 2“. Dabei merkte er, dass solche Gruppen eine sehr große Menge Traffic beinhalten. Allerdings lassen sie kaum Werbung zu, weshalb Schöttler sie auch letztendlich übernehmen musste.

Die Gruppen bieten den Vorteil, dass man mit ihnen sehr schnell viel Traffic für neue Inhalte generieren kann. Es gab zum Beispiel bei Papa.online eine Seite mit einem Artikel über Teppiche für Kinderzimmer. Dieser wurde in die Gruppe gestellt und hatte schon am ersten Tag über 7.000 Besucher. Ähnlich kann dies zum Beispiel auch mit einem hochwertigen Beitrag zum Grillen funktionieren. Man stellt diesen in die entsprechende Gruppe und kann zuschauen, wie Tausende von Leuten ihn sich durchlesen. Interessant ist hierbei auch, dass die mobilen Nutzer auch längere Texte ausgiebig konsumieren, wenn sie richtig platziert sind und hochwertigen Inhalt bieten.

Ein etwas fragwürdiger aber durchaus nützlicher Trick kann es sein, eine Gruppe anzuschreiben und vorzugeben, dass man sie vielleicht kaufen möchte und zu diesem Zweck aber erst einen Test vorhat. Das heißt, in der Gruppe soll ein bestimmter Inhalt gepostet werden, um sozusagen zu überprüfen, ob sie auch genug Traffic für diesen Inhalt generiert. So kann man auch seine Inhalte verbreiten und im Falle eines großen Erfolgs vielleicht tatsächlich überlegen, die entsprechende Gruppe zu kaufen. Auf keinen Fall sollte man sich darauf einlassen, für viel Geld eine Gruppe oder eine Seite zu kaufen, ohne vorher getestet zu haben, ob diese den finanziellen Aufwand auch wirklich belohnt.

Trotzdem sollte man die Gruppen unbedingt im Auge behalten, da es kaum eine Möglichkeit gibt, für so viele Interaktionen der Nutzer zu sorgen. Schöttler hat für seine Gruppe „Kinderzimmer“ außerdem inzwischen vier verschiedene Moderatoren, die die Diskussion sozusagen ein wenig steuern. Dabei handelt es sich um Nutzer aus der Gruppe, die diesen Job freiwillig erledigen. Die Diskussion in den Gruppen ist also sozusagen die moderne Version eines Forums.

Der Seitenaufbau und eine Kommunikationsstrategie zur Erhöhung der Reichweite

Für den Aufbau der eigenen Seite ist die 90/10 Regel sehr wichtig. Diese Zahlen sagen aus, dass 90 Prozent der Inhalte einer Seite im Social Media Bereich dazu dienen sollten, den Nutzer zu unterhalten, während der Rest darauf ausgelegt ist, Traffic zu generieren und ähnlichen Nutzen zu bringen. Bei Papa.online hat es sich hier eingebürgert, dass man zwei Postings am Tag und ein witziges Bild am Morgen und ein Video am Nachmittag veröffentlicht. Auf diesen Witzen kann man dann noch das Logo der Seite präsentieren und so für Brand-Awareness sorgen. Durch Witze ist es meist möglich, ein großes Publikum zu erreichen, da die Leute gerne lachen. Noch besser funktionieren Fotos aus der Community, denen Sprüche beigefügt sind.


Will man die eigene Community vergrößern, ist es auch oft sehr nützlich einen speziellen Trick von Michael Schöttler anzuwenden. Hierfür schaut man erstmal nach Nutzern, die schon einmal mit der eigenen Seite interagiert haben, aber noch nicht Fans geworden sind. Diesen Nutzern schickt man dann Einladungen zu, damit sie vielleicht doch Fans der eigenen Seite werden. Da diese Nutzer schon einmal mit den eigenen Inhalten interagiert haben, ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass sie auch die entsprechenden Inhalte mögen. Deshalb werden ungefähr 10 bis 20 Prozent der Einladungen im Endeffekt auch angenommen. Voraussetzung, um diese Einladungen zu verschicken, sind weniger als 100.000 Fans.

Fans, die mit solchen Einladungen gewonnen worden sind, besitzen einen viel höheren Wert als solche, die auf Anfrage nur aus Höflichkeit die eigene Seite geliked haben. Denn Facebook stellt bei solchen Fans eine geringe Interaktion fest und bewertet dementsprechend auch die zugehörige Seite schlecht. Dadurch sinkt die Reichweite rapide. Für das Versenden der Einladungen gibt es inzwischen auch einen Bot, dessen Einsatz das Ganze sehr beschleunigen kann.

Beiträge

Viele Facebook-Seiten machen den Fehler, dass sie ausschließlich eigene Beiträge posten. Das schadet der Reichweite.

Wenn man zum Beispiel bei Google „Kinderschuhe online kaufen“ eingibt, dann erhält man als erstplatziertes Ergebnis die Website von Schuhcenter. Der erste Fehler, den man hier schon auf der Landingpage feststellen kann, ist die Tatsache, dass es hier nirgends eine Verlinkung zu Facebook gibt. Das ist schonmal ungünstig, da potenzielle Fans nun nicht darüber informiert werden, dass überhaupt eine Facebook-Seite zu Schuhcenter existiert. Geht man nun auf die entsprechende Seite auf Facebook, dann stellt man fest, dass Schuhcenter einen recht ordentlichen Wert von 10.000 Gefällt-Mir-Angaben hat. Allerdings wird hier viel Potenzial verschenkt, weil für jede Filiale des Unternehmens eine eigene Facebook-Seite verfügbar ist. Diese stehlen natürlich der Hauptseite die Fans, was Facebook nicht versteht und somit schlecht bewertet. Eine solche Lösung sollte man nur in Kauf nehmen, wenn sie sich auf Grund von internen Problemen nicht vermeiden lässt. Ein weiteres Problem stellen die geposteten Inhalte dar. Diese sind alle schon mehrere Tage alt. Das bewirkt, dass es weniger Interaktionen der Nutzer gibt. Und man braucht diese Interaktionen unbedingt, weil sie für Facebook der entscheidende Faktor in der Bewertung einer Seite sind. Außerdem werden nur Werbeanzeigen veröffentlicht, die noch weniger zum Interagieren einladen und somit dafür sorgen, dass die Nutzer noch inaktiver sind. Solche Dinge sind sehr schlecht für die Reichweite.

Der Zweitplatzierte in den Google Suchergebnissen ist tausendkind.de. Hier findet man immerhin schonmal auf der Website einen Link zu Facebook und stellt, wenn man diesem folgt, fest, dass die Facebook-Seite ungefähr 53.000 Gefällt-mir-Angaben hat. Das ist schonmal sehr viel besser. Wenn man sich allerdings die Inhalte anschaut, dann fällt auf, dass diese auf Babys und Kinder ausgerichtet sind, also auf eine sehr interaktive Zielgruppe. Dem entsprechen die Beiträge aber in keinster Weise. Es handelt sich wieder nur um irgendwelche Werbeanzeigen und -videos, die nicht zu Interaktion motivieren. Auf diese Art und Weise schwanken die Likes pro Beitrag zwischen drei und 10 Stück – und das bei 53.000 Personen. Das ist eine riesige Verschwendung von Potenzial. So baut man sich keine Community auf.

Wirklich gut macht es die Seite von Babycenter. Die englischsprachige Ausgabe hat über zwei Millionen Gefällt-mir-Angaben während die neuerstellte deutschsprachige immerhin bei 20.000 liegt – natürlich mit stark steigender Tendenz. Natürlich gibt es auch hier Werbung und Links, die Traffic auf der eigenen Seite generieren sollen, aber in viel geringerem Maße. Und zwei Dinge macht diese Seite einfach sehr viel besser als ihre Konkurrenten. Erstens werden häufig neue Inhalte gepostet und zweitens handelt es sich dabei nicht nur um eigene Werbung, sondern es werden Beiträge geteilt. Solche Videos und Bilder, die nicht zum Generieren von Umsätzen, sondern zur Unterhaltung der Community dienen, kommen bei den Leuten gut an und sorgen so letztendlich dafür, dass die Reichweite stark erhöht wird.

Verlosungen

Eine interessante Maßnahme, um die eigene Seite voranzubringen, können auch Verlosungen und Gewinnspiele sein. Hierbei sollte man allerdings darauf achten, dass sie nicht dazu führen, dass viele Leute nur Fans der eigenen Seite werden, um an diesem Gewinnspiel teilnehmen zu können. Denn solche Fans interagieren nicht und sind somit nutzlos. Man sollte also am besten etwas verlosen, was auf die eigene Zielgruppe zugeschnitten ist. Bei Papa.online könnte der Gewinn also zum Beispiel eine Babydecke sein.
Es ist also sehr wichtig, auf der eigenen Seite Beiträge zu teilen, die zu der eigenen Community passen und gleichzeitig darauf zu achten, dass man möglichst nur Nutzer anzieht, die auch wirklich an der eigenen Website interessiert sind. Am Anfang ist es notwendig in die eigene Seite zu investieren, da man sich nur so eine Community aufbauen kann. Falls man nicht die Möglichkeit hat, eine solche irgendwo aufzukaufen, dann kann dies relativ mühselig und langwierig sein, es lohnt sich aber im Endeffekt.

Pressemitteilungen

Wenn man interessante Inhalte hat, kann es auch sinnvoll sein, einfach mal über eine echte Pressemitteilung nachzudenken. Als Michael Schöttler zum Beispiel eine Pressemitteilung über die Deutsche Presseagentur herausbrachte, führte das dazu, dass er einen Link von Spiegel-Online bekam. Diese brachten gerade einen Artikel über Männerzeitschriften heraus und erwähnten dabei das Onlinemagazin für Papas. Als dann Papa.online 100.000 Likes erreichte, brachte Schöttler eine Pressemitteilung darüber heraus, was dazu führte, dass er von MDR Jump angerufen wurde und ein Radiointerview gab.

Danach telefonierte er mehrmals mit der Korrespondentin des Radiosenders und erreichte so, dass auch noch ein Artikel über die Website geschrieben wurde und somit eine weitere Verlinkung entstand. Man muss also manchmal bei der Pressearbeit einfach hartnäckig sein, um Erfolge zu erzielen. Zwei Tage darauf wurde er von dem brandenburgischen Regionalsender rbb angerufen, die über Schöttler und seine Website eine Reportage machten. Das alles resultierte aus den Pressemitteilungen bei der DPA, was aufzeigt, dass diese sehr nützlich sind, um noch mehr Publicity zu erhalten.

Einige Tipps zum Schluss

Man sollte bei der eigenen Seite auch darauf achten, dass man auf Facebook in den Suchergebnissen als Seite angezeigt wird und nicht als Unternehmen, da man ansonsten sehr weit nach unten rutscht und somit wahrscheinlich seltener angetippt oder angeklickt wird.
Sinnvoll ist es auch, am Anfang der eigenen Seite die Beiträge zu platzieren und nicht Dinge wie Videos und Bilder. Denn wenn der Nutzer gezwungen ist, zu interagieren, bevor er weiß, ob er sich auf der richtigen Seite befindet, dann kommt es häufiger zu Abbrüchen und die Bounce Rate steigt.
Wenn man Werbeanzeigen schaltet sollte man ganz genau auf die Zielgruppe achten. Diese entscheidet, ob die Anzeige gut performt oder nicht. Auf Facebook kann man auch ganz genau die Werbeanzeigengruppe bearbeiten. So kann man genau einstellen, welche Eigenschaften die Personen haben sollen, denen die eigenen Anzeigen präsentiert werden. Standort, Alter, Geschlecht und Sprache können frei gewählt werden.
Weiterhin sollte man auf Facebook nur den Newsfeed benutzen. Die rechte Seite nimmt man besser heraus, da sie im Normalfall nur einen schlechten Einfluss auf die Statistik hat und keine weiteren Vorteile bietet.
Wenn man bei den Beiträgen darauf achtet, dass sie zu der eigenen Zielgruppe passen und dass sie nicht nur aus Werbeanzeigen bestehen, dann wird man über kurz oder lang relativ zuverlässig eine eigene Community aufbauen können und so den Erfolg der eigenen Facebookseite sicherstellen.

Wer noch Fragen an Michael Schöttler hat, kann ihn über Facebook kontaktieren.

Social Media Seeding Funnel

Jedes Unternehmen sucht und braucht den Kontakt zum Kunden. Früher geschah das über klassische Medien wie Print und TV. Heute gibt es sehr viel mehr Kanäle und Plattformen, über die man Kunden erreichen kann. Wobei einzelne Plattformen im Social Media für bestimmten Zielgruppen besser sind, als andere. Das bedeutet letztlich, dass nicht jeder Kanal zur Zielsetzung oder Zielgruppe passt. Außerdem ist heute das Umfeld sehr viel dynamischer, so dass langfristige Planungen kaum noch möglich sind. Das bedeutet, dass man heute einen prall gefüllten Werkzeugkoffer und eine möglichst klare Zielsetzung braucht, um potenzielle Kunden zu erreichen. Wobei die Brechstange und das Megaphone keinen Platz mehr in diesem Werkzeugkoffer haben, denn Social Media vereinigt Medien und Kanäle, die vom Leser aus verstanden und gesehen werden müssen. Die Anbieter- und Produktseite braucht hierbei also einen komplett neuen Fokus, wobei laut sein nicht immer falsch sein muss — der, der es sich leisten kann, der kann auch schon ruhig laut daherkommen. Letztlich kommt es also hier auch immer darauf an.

Auf Teufel-komm-raus über Social Media etwas verkaufen zu wollen, bringt nichts, denn dieser Ansatz wird vom Großteil der potenziellen Zielgruppe mit Ignoranz abgestraft. Von daher geht es in Zukunft mehr und mehr darum, mit den richtigen Botschaften und Themen Samenkörner zu einzupflanzen, also zu „seeden“, um langfristig potenzielle Kunden zu erreichen, zu binden und ggf. auf eigene Angebote zu lenken.

Seeding im Social Media

Betrachten wir die Ausgangssituation im Detail. Auf der einen Seite sind die heutigen Grundvoraussetzungen für eine maßgeschneiderte Ansprache von potenziellen Kunden sehr viel besser, als noch vor einigen Jahren. Doch auf der anderen Seite gibt es viele Plattformen, die nach ihren eigenen Regeln spielen, so dass man sich hier jeweils auf Neues einstellen muss. Neben bestimmten Formaten ist man auch oft abhängig von Algorithmen. Diese Algorithmen bestimmen darüber, wer was angezeigt bekommt, und wer nicht. Doch meist sind diese Algorithmen nicht bekannt, so dass es fast schon schwierig bis unmöglich ist, um hier langfristig sicher zu planen. Ein organischer Wachstum braucht somit immer viel Zeit und man muss mit den Regeln spielen, die für die jeweiligen Plattformen gelten.

 

Doch das Seeding über Social Media hat dagegen mehrere große Vorteile. Zum einen lassen sich Inhalte sehr schnell liken und teilen, zum anderen ist die Verweildauer der Nutzer auf den jeweiligen Plattformen einfach sehr viel höher, als auf herkömmlichen Websites, und sie kommen mehrmals pro Tag wieder zurück.

Mit diesen Vorteilen kann man beim Seeding sehr gut spielen, wenn man sich an einige Punkte hält:

1. Der Leser ist meist mit seinem privaten Profil unterwegs — das gilt es zu respektieren.
2. Er steht im Mittelpunkt und wir müssen auf Augenhöhe mit ihm kommunizieren.
3. Es geht mehr darum, ihn zu informieren und zu unterhalten.
4. Langeweile ist langweilig — das liest keiner.
5. Bei allem dürfen wir uns selbst nicht zu ernst nehmen — über Menschlichkeit und Humor kann man gute und feste Bindungen zu Leser aufbauen.

Seeding braucht Formate

Wir haben eine ganze Reihe von unterschiedlichen Kanälen zur Verfügung. Facebook für kurze Geschichten in Video, Wort oder Bild, Instagram für Foto und Video mit Storycharakter, Snapchat für kurze Story-Videos, Twitter für Texte und Bilder, Pinterest für Bilder oder YouTube für Videos. Jeder einzelne dieser Kanäle muss mit unterschiedlichen Inhalte so bespielt werden, dass diese trotzdem alle in die gleiche Richtung streben. Alles muss irgendwie so gut zusammenpassen, dass das zentrale Ziel des Seeding auch erreicht werden kann. Hierzu braucht es nicht nur eine Vielzahl von unterschiedlichen Kanälen, sondern auch eine Anzahl von unterschiedlichen Formaten.

Eines der heute Dienstältesten Formate, das gerade aktuell eine Renaissance erlebt, ist der Podcast. Über diesen lassen sich leicht Interviews veröffentlichen. Die Schriftform dieser Interviews können zum Beispiel in einem Blog veröffentlicht werden. Einzelne Zitate und Auszüge können mit den passenden Bildern auf Facebook oder Instagram publiziert werden. Auf YouTube kann das Interview in eine moderierte Slideshow mit den passenden Bildern zum Beispiel in eine Top-10-Liste umgewandelt werden etc. Das Ganze kann dann noch mit einem passenden Quiz mit einer Portion Interaktivität bereichert werden.

Voraussetzung für erfolgreiches Seeding: Verschiedene Kanäle und Formate, die mit unterschiedlichen Inhalten befüllt werden, aber die gleiche Zielsetzung verfolgen.

Somit kann man mit dem richtigen Material auf allen relevanten Kanälen jeweils sehr maßgeschneidert unterwegs sein, und trotzdem geht alles in eine Zielrichtung. Das ist wichtig, denn Letztlich geht es auch beim Seeding darum, ein vorher definiertes Ziel zu erreichen.

Doch um das zu erreichen, braucht es …

• Standards,
• Schnelligkeit und
• Qualität.

Die Standards legen das Fundament für die redaktionelle Arbeit fest. Hier wird definiert, was erscheint, wie einzelne Inhalte formuliert werden, wie die Leserschaft angesprochen wird, wie die Bildsprache aussieht und mit welcher Tonalität die Leser angesprochen werden. Doch auch die grundsätzliche Redaktionelle Arbeit wird definiert. Es gilt hierbei zu definieren, welche Quellen für die Recherchen herangezogen werden und ob es zum Beispiel auch rechtliche Richtlinien oder gestalterische Vorgaben im Rahmen des Corporate Design gibt. Definierte Standards geben hierbei ein notwendiges Maß an Sicherheit, so dass man schnell und sicher auf einzelne Themen eingehen kann.

Damit sind wir beim nächsten Thema, nämlich der Schnelligkeit. Gerade im Social Media ist Schnelligkeit Trumpf. Auf aktuelle Themen muss man, wenn es passt, schnell reagieren. Reagiert man erst drei Tage später, dann ist das Thema meist schon durch, und keiner erinnert sich noch daran.

Qualität entscheidet. Der letzte wichtige Punkt ist natürlich die Qualität. Ohne Qualität gehen oft Inhalte unter. Sicher, es geht meist nicht darum, Hollywood-Filme zu produzieren, doch die heutigen Möglichkeiten erlauben es, mit schmalem Budget eine gute bis sehr gute Qualität zu liefern. Schafft man das nicht, dann leiden die Akzeptanz, die Reichweite und die Glaubwürdigkeit darunter. All das bedeutet aber auch, dass unter einer schlechten Qualität auch das gesamte Seeding leidet.

Um das zu verhindern, und um schnell und produktiv zu arbeiten, und um dabei auch eine gleichbleibende hohe Qualität sicherzustellen, ist es wichtig, Standards zu definieren, auf wiederkehrende und planbare Elemente zu setzen und den Markenkern sauber zu definieren und zu positionieren. Hat man das einmal sauber gemacht, dann braucht man nicht bei jeder Pressemitteilung neu zu überlegen, über welche Kanäle diese jetzt verteilt und in welchen Formaten die jeweiligen Inhalte und Botschaften transportiert werden. Das wäre letztlich der komplett falsche Ansatz.

Zuerst zuhören, dann kommt das Seeding

Bevor man mit dem Seeding der einzelnen Inhalte startet gilt es, viel zu recherchieren und die jeweiligen Kanäle zu analysieren. Man muss zuhören und entdecken, wie die jeweiligen Nutzer der Kanäle ticken, was sie wollen, lesen, liken und sharen. Bei dieser Recherche geht es natürlich um den Endleser, doch auf dem Wege dorthin gilt es auch, mögliche Influencer mit einer hohen Reichweite zu ermitteln. Hier kann man zum Beispiel recherchieren, wer aktuell auf Twitter unterwegs ist und wie viele Follower er hat. Außerdem kann man auch ermitteln, welche Hashtags benutzt werden und wer am liebsten worüber schreibt und was gelesen wird.

Dabei sollte eines klar sein: Diese Analyse findet VORHER statt, aber auch KONTINUIERLICH, denn die Analyse der eigenen Leserschaft ist kein Ziel, sondern ein kontinuierlicher Prozess.

Jeder einzelne Kanal bietet auch individuelle Vorteile. So kann man über Instagram nicht nur nach #Hashtags suchen, sondern auch nach Orten. Das bedeutet, man kann nicht nur herausfinden, was die Leser schreiben und über einen denken, sondern wo sie dabei gerade aktiv sind. Dieser Einblick kann gegebenenfalls extrem wertvoll sein.

Seeding is Reputationsaufbau — online und offline

So, wie ein Unternehmen wahrgenommen wird, ist die Realität. Das bedeutet aber auch, dass das Bild, mit dem ein Unternehmen im Social Media unterwegs ist, das Bild vom Unternehmen in den Köpfen seiner Leser maßgeblich prägt. Sei einmalig, besonders und unverwechselbar gilt also auch beim eigenen Unternehmensprofil im Social Media. Ein nicht reproduzierbares Profil schafft hier oft einen großzügigen Vorsprung und eine Abgrenzung zur Konkurrenz.

Fazit: Nichts ersetzt ein persönliches Netzwerk aus Kunden, Lesern und Fans.

Auch bei den Influencern gilt es, sich ein gutes Netzwerk so aufzubauen, dass man genau weiß, wem man was anbieten kann. Dadurch bekommen nicht alle genau das Gleiche, sondern jeder erhält ein möglichst maßgeschneidertes Paket, das er in seiner Leserschaft, vielleicht sogar für einen gewissen Zeitraum exklusiv, weitergeben kann. Gerade die Exklusivität ist es, die sowohl für den Influencer, seiner Leserschaft und am Ende auch für das Seeding extrem wertvoll ist. Es geht also sehr viel mehr darum, lieber gezielt Impulse zu setzen, als mit der großen Gießkanne unterwegs zu sein.

Die Champions League … Seeding in Echtzeit

Auf der einen Seite kann man redaktionelle Themen, gerade Grundthemen, langfristig planen und abarbeiten. Doch die Königsdisziplin, also die Champions League, ist die Reaktion und das Aufgreifen von aktuellen Themen in Echtzeit.

Hierzu braucht es auf der einen Seite eine gute Redaktionsplanung mit klaren Abläufen, Regeln und den passenden Spielraum für Kreativität. Auf der anderen Seite braucht es aber auch eine Kristallkugel, die einem sagt, welche Themen gerade aktuell top sind. Hierzu gibt es zum Beispiel das kostenpflichtige Tool StoryClash. Dieses zeigt einem in Echtzeit, auf welchen Newsplattformen gerade welche Themen aktuell sind und einen hohen Traffic haben.

Weitere Quellen sind:

• Twitter Trends
• Google Trends
• Google Suggest
• Buzzsumo
• 10.00 Flies

Auf diesen Plattformen kann man nach aktuellen Themen recherchieren und nach Möglichkeiten suchen, um sein Thema in einem aktuellen und relevanten Kontext zu platzieren. Arbeitet man dann in einem gut organisierten redaktionellen Umfeld, dann kann man schnell die passenden Formate produzieren und auf den entsprechenden Kanälen publizieren.

Daraus ergibt sich eine Content-Strategie mit fünf Punkten:

5 Punkte einer Content-Strategie: 1. Trends & Themen erkennen 2. Kontext prüfen 3. Inhalte produzieren 4. Formate bespielen und 5. die Welle reiten.

Facebook als Seeding-Maschine

Betrachten wir nun einmal Facebook als Seeding-Maschine. Facebook bietet hier phantastische Möglichkeiten, um die eigene Website mit dem Facebook-Pixel-Tool zu verbinden. Der Vorteil dabei ist, dass man so ganz genau nachvollziehen kann, welcher in Facebook angemeldete Unser die eigene Website besucht.

Auf Basis dieser Besuche und der daraus gewonnenen Daten lassen sich in Zukunft Anzeigen und Inhalte auf die jeweilige Zielgruppe hin perfekt zuschneiden. Auf einfachste Art und Weise lässt sich so rund um ein Thema eine perfekt zugeschnittene Zielgruppe aufbauen und durch gezieltes Retargeting weiter „bespielen“. Von daher ist gerade Facebook-Pixel ein extrem wertvolles Werkzeug, allerdings müssen hier ggf. die Datenschutzrichtlinien individuell überprüft und ggf. angepasst werden.

Zusammenfassung

Seeding über Social Media, und der Aufbau eines eigenen Netzwerks und einer klar umrissenen Zielgruppe, gehören heute zum Pflichtprogramm.

Hierzu gilt es …

1. die passenden Plattformen zu identifizieren,
2. entsprechende Social Media Formate zu schaffen,
3. Schnittstellen zwischen Online- und Offline-Aktivitäten zu etablieren,
4. Ressourcen für die Erstellung von Social Media Inhalte zu schaffen,
5. sich selbst nicht ganz zu ernst zu nehmen,
6. relevante Inhalte aus Sicht der Nutzer zu erschaffen,
7. redaktionelle zu denken und zu planen und
8. Zahlen, Daten und Fakten durch ein regelmäßiges Reporting zu sichten, um
9. kontinuierlich besser zu werden und
10. neue Leser zu gewinnen.

Dank Social Media Tracking Marketing-Ziele erreichen

Hendrik Unger ist der Geschäftsführer des Unternehmens 36grad, das seinen Hauptsitz in Köln hat. Er ist insbesondere Experte auf dem Gebiet Social Media und entwickelt Online Marketing Strategien für den Erfolg bei diesen Netzwerken. Außerdem ist er als Buchautor, Speaker und Dozent tätig. Seine neueste Veröffentlichung ist das Buch „Play! – Das Handbuch für YouTuber“. Außerdem besitzt seine Firma 36 Grad einen YouTube-Kanal auf dem man viel über sie erfährt.

Passive Konsumenten werden zu aktiven Multiplikatoren

In der letzten Zeit geschah eine Veränderung. Die sogenannten passiven Konsumenten, die, ohne selbst Einfluss auf die Inhalte im Web zu nehmen, das Internet benutzten, wurden zu aktiven Multiplikatoren. Das bedeutet, dass sie durch Chats, Kommentarfunktionen und User-Artikel nun in der Lage sind selbst Inhalte zu erstellen und den Content oder die Produkte von den Unternehmen auf den sozialen Plattformen zu bewerten. Das ist für die Unternehmen und auch für z. B. Politiker von großer Bedeutung, da man so unverfälscht feststellen kann, wie man tatsächlich in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Daher sollte jedes Unternehmen die sozialen Medien überwachen, wobei es vollkommen unwichtig ist, ob man auf den sozialen Netzwerken wirbt oder nicht. So lässt sich die Stimmung in Bezug auf die eigenen Produkte bzw. die eigene Firma leicht feststellen.

Das Bewertungsprinzip

Das Bewertungsprinzip ist bei den sozialen Medien ähnlich wie in der realen Welt. Die wichtigsten Punkte sind die Qualität der eigenen Produkte und das Vertrauen, dass die Kunden in das eigene Unternehmen haben. Mit diesen zwei Faktoren sollte es gelingen, eine Stammkundschaft aufzubauen, da man nur so langfristig Erfolg haben kann.
Lionel Strachey sagte einmal: „Die Statistik ist eine große Lüge, die aus lauter kleinen Wahrheiten besteht.“. Daran ist viel Wahres, da Zahlen und Daten nur dann hilfreich sind, wenn man sie nicht zu oberflächlich betrachtet, sondern auch die unangenehmen Informationen, die sich in ihnen verstecken, aus ihnen herausnimmt.

Kostenpflichtige Tools

Die Funktion der kostenpflichtigen Tools beim Social Media Tracking ist es, die wichtigen Datenströme der sozialen Medien anzuzapfen, diese Daten zu erfassen, sie in irgendeiner Form zu verarbeiten und schließlich eine Auswertung vorzunehmen. Oft sind diese Tools sehr teuer und können einen ernsthaften Einschnitt in die Finanzen des Unternehmens bedeuten. Und dann weiß man vorher im Normalfall nicht mal, was man da wirklich kauft und ob das jeweilige Tool einem auch wirklich weiterhelfen kann. Außerdem sind die Tools meist nicht in der Lage bedeutsame Korrelationen abzubilden. Sie können keine menschliche Logik einsetzen. Auch die Herstellung von relevanten Verbindungen sowie die kombinierte Betrachtung von KPIs und deren Vergleich können nur in selbst erstellten Dashboards dargestellt werden. Der Toolanbieter entwickelt sein Programm für die Allgemeinheit und schneidet es nicht auf das Unternehmen, das ihm die Lizenzen abkauft, zu, da er die Ziele diese Unternehmen meist nicht kennt. Deshalb wird sich dieses Webinar darauf konzentrieren, wie man ohne diese Tools auskommen kann.

Die Vorgehensweise beim Social Media Tracking

Um die eigenen Ziele durch Social Media Tracking zu erreichen, muss man sich an eine bestimmte Schrittfolge halten. Als erstes hört man durch das Social Listening einfach zu. Dann setzt man auch das Social Tracking ein und beginnt die Dinge zu messen. Daraufhin beginnt man seine eigenen Inhalte zu optimieren und erst danach kann man seinen Lohn in Gestalt von Erfolg bei dem Versuch, die eigenen Ziele zu erreichen, bekommen.

Das Social Listening

Das Social Listening beschreibt, wer sich wie und wo über eine bestimmte Firma unterhält. Das kann auf verschiedene Art und Weise geschehen. Möglichkeiten hierfür sind zum Beispiel Sharings, Erwähnungen, Posts, Kommentare und Verlinkungen. Das kann auch abseits von den eigenen Accounts und Profilen passieren. Es ist natürlich auch wichtig, was die Kunden auf der eigenen Fanpage äußern, aber man sollte ebenfalls darauf achten, was Privatpersonen untereinander über die eigene Firma austauschen und in welchen Situationen man überhaupt erwähnt wird.

Tools

Um ein Social Listening zu ermöglichen gibt es einige nützliche Tools, die zum Teil auch kostenlos sind. Zu nennen sind hier unter anderem WebAlert.io und Google Alerts. Tools wie Brandwatcher und Talkwalker sind dann schon nicht mehr kostenfrei. Allerdings ermöglichen sie es auch wirklich, festzustellen, was zu einem bestimmten Thema in den Social Media ausgetauscht wird. Hendrik Unger benutzt sie zum Beispiel, um herauszufinden, ob er ungefragt zitiert wird.

Die Google Suche und Google Alerts

Sehr hilfreich ist es auch, die Google Suche mit Parametern zu verwenden, um die einzelnen Social-Media-Kanäle zu durchsuchen. Im Normalfall funktioniert dies relativ gut.
Will man zum Beispiel herausfinden, was auf Facebook schon zur Anreise zum Online Marketing Tag gepostet wurde, dann gibt man in die Suchzeile von Google „site:facebook.com online marketing tag anreise“ ein. So wird man herausfinden, dass Kai Spriestersbach gepostet hat, dass er die Anreise am Vorabend toll findet und sich schon darauf freut.

Regelmäßig informiert wird man natürlich auch auf dem kostenfreien Dienst Google Alerts, der einem interessante neue Inhalte zu einem vorgegebenen Thema anzeigt. Hier kann man der eigenen Marke folgen und so feststellen, was über einen selbst publiziert wurde und bei Bedarf auch darauf reagieren.

Social Tracking

Als nächstes beginnt man mit dem Social Tracking, das deutlich aufwändiger ist. Dieses beschreibt, was auf den eigenen Kanälen passiert und was die Statistik über das eigene Unternehmen aussagt. So kann man feststellen, wie viele Subscriber und Follower man hat, wie groß die eigene Reichweite und Sichtbarkeit ist, wie stark die Nutzerbeteiligung ausfällt und wie häufig sie sich mit Likes und Shares für das eigene Unternehmen engagieren. Auf diese Weise lassen sich also die Aktivitäten der eigenen Community besser überwachen.
Wichtige Schritte beim Social Media Tracking sind die Datenerfassung, die Weiterverarbeitung und die Analyse.

CSV-Export

Obwohl viele das nicht wissen, ist es möglich, die auf Facebook oder anderen sozialen Plattformen gespeicherten Daten durch einen CSV-Export herunterzuladen, um sich dann zum Beispiel mit Microsoft Excel eigene Dashboards zu erstellen und Korrelationen herzustellen. Dafür geht man auf Facebook und ruft den Insides-Bereich also die Statistiken auf. Jeder Administrator einer Facebook-Seite hat auf diesen Zugriff. Hier werden verschiedene Daten und Diagramme angezeigt, für die es dann auch eine Option zum Download gibt. Der entsprechende Button befindet sich meist rechts oben.

Datensätze

Bei den heruntergeladenen Datensätzen kann es sich zum Beispiel um Werte, wie das eigene Wachstum und die Abonnenten bei YouTube, das Wachstum und die Fans bei Facebook und das Wachstum und die Followers bei Twitter handeln. Diese Zahlen stellt man dann nach Monaten geordnet in einer Excel-Tabelle dar und kann so bestimmte Beziehungen der Daten untereinander feststellen und Theorien darüber aufstellen, warum es im zeitlichen Verlauf zu bestimmten Veränderungen kommt. So kann man zum Beispiel feststellen, ob es im Vergleich zum Vorjahr zu einer Verbesserung im Wachstum gekommen ist.

Reichweite und Involvement

Auch die Reichweite kann hier ausgewertet werden. Bei Videos ist es so zum Beispiel möglich die Aufrufszahlen, die Aufrufe mit und ohne Werbung (organisch) und den fortlaufenden Durchschnitt zu sehen. Sinnvoll kann es hier zum Beispiel sein, die Anzahl der Werbeaufrufe mit der, der organischen zu vergleichen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Beim Involvement spielt im Videobereich natürlich die Verweildauer eine besonders große Rolle. Die Verweildauer ist sozusagen die moderne Klickzahl, da auf sie inzwischen auch die Internetgiganten wie Facebook und Google besonders achten. Hat man zum Beispiel 10.000 Klicks, dann interessiert es besonders, ob die entsprechenden User das Video schon nach einer Sekunde abgebrochen haben oder ob sie es sich zum Großteil vollständig anschauen. Dadurch lässt sich eine viel qualitativere Aussage darüber machen, wie der Wert der eigenen Inhalte einzuschätzen ist. Außerdem ist der Nutzer, der das Video vollständig konsumiert, viel wertvoller als derjenige, der sofort wieder abspringt. Wenn man sich jetzt noch anschaut, wie sich diese Nutzer auf organische und bezahlte Views verteilen, dann kann man auch Rückschlüsse darüber ziehen, wie sehr sie die Werbung angesprochen hat.

Engagement

Das Engagement ist ebenfalls bedeutsam. Bei den Likes ist es hier zum Beispiel nicht sonderlich wichtig, ob sie in Form von Herzchen, Smileys oder nach oben gestreckten Daumen ankommen. Die Grundbotschaft ist schließlich immer dieselbe. Auch Likes und Dislikes machen eigentlich keinen großen Unterschied, da auch ein Dislike bedeutet, dass man im Gespräch ist und ein Engagement vorhanden ist. Vielleicht ist man ja sogar ein wenig polarisierend, was durchaus positiv zu bewerten sein kann. Und das führt dann wiederum zu einer großen Anzahl an Shares, Comments und anderen Arten der Weiterverbreitung. Das ist viel wert, da alle Fans und Follower und Freunde, von den Kanälen und den Personen, die hier den Content der eigenen Firma weiterverbreiten, dann diese Inhalte nochmal ausgespielt bekommen und sie eventuell sogar noch weiterleiten, was zu einem Schneeballeffekt führt.

Diagramme und Einstiegsklicks

Hat man alle diese wertvollen Daten in die Tabelle integriert, dann kann man sich mit Excel sehr viel übersichtlichere Diagramme dazu erstellen. Hier kann man viel besser ablesen, welche Verbindungen zwischen den einzelnen Datensätzen bestehen und ob es Verbindungen bei den zeitlichen Verläufen dieser Daten gibt. Außerdem kann man zum Beispiel herausfinden, ob es einen Kanal gibt, der sehr viel mehr Reichweite und Nutzeraufmerksamkeit generiert als die anderen und auf den man sich vielleicht konzentrieren sollte.

Ein weiteres Beispiel bezieht sich auf die Aufrufe. Vergleicht man den zeitlichen Verlauf der organischen Aufrufe mit dem, der durch Bezahlung verursachten, dann stellt man fest, dass mehr bezahlte Aufrufe automatisch auch mehr organische mit sich bringen. Zumindest liegt die Schlussfolgerung anhand der sich ergebenden Daten nahe. Das bedeutet, dass ein bezahlter Einstiegsklick weitere organische Klicks zur Folge haben kann. Wenn der User zum Beispiel ein Bild anklickt, dann wird er danach mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit noch auf dem entsprechenden Profil herumsurfen und so weitere Aktionen ausführen.

Vielleicht hat er auch auf eine Anzeige geklickt, die auf YouTube einen tollen neuen Kinofilm mit einem Trailer bewarb. Allerdings will man ihn natürlich nicht sofort wieder verlieren, sondern ihn in die Umgebung der eigenen Marke weiter hineinziehen. Das kann nur funktionieren, wenn man den eigenen Kanal geschickt aufgebaut hat. Vielleicht erscheint ja am Ende des Videos eine On-Screen Einblendung, die dem Nutzer weitere Möglichkeiten eröffnet, Videos des eigenen Kanals anzuklicken oder ihn gleich zu abonnieren. Oder man hat dafür gesorgt, dass die Vorschläge auf der rechten Seite alle zum eigenen Kanal gehören und bringt den Nutzer so zu einem weiteren View. Wenn er dann noch den Channel aufruft, dann hat man zumindest wieder einen weiteren Klick gewonnen. Und vielleicht wird er am Ende sogar Abonnent – die Königsdisziplin auf YouTube. Aus diesem einen Einstiegsklick, für den man möglicherweise 10 Cent bezahlt hat, lässt sich also sehr viel herausholen.

Fan Base

Bei dem Aufbau der eigenen Fan Base sollte man insbesondere darauf achten, dass die dort aktiven Nutzer auch wirklich relevant für die eigenen Zielgruppen sind. Hier geht Qualität vor Quantität. Wer eine Community hat, die nie irgendetwas liked oder teilt, der ist erheblich im Nachteil, da das die eigene Reichweite erheblich verringert.

Möglichkeiten des Social Media Trackings

Mit dem Social Media Tracking kann man unterschiedliche Plattformen wie YouTube, Twitter und Facebook miteinander vergleichen und so herausfinden, wie nützlich sie für das eigene Marketing sind. Weiterhin ist es möglich, die eigene Reichweite auf eine bestimmte Zielgruppe zu fokussieren, um Streuverluste zu minimieren. Klicks von Nutzern zu generieren, die mit dem eigenen Thema nichts zu tun haben, ist nicht hilfreich. Weiterhin kann man auch sehr gut festgelegte Ziele erreichen und die Conversions, also zum Beispiel die Registrierungen, Anmeldungen und Verkäufe, messen. Sinnvoll kann es auch sein, die Klicks von Personen, die für die Zielgruppe besonders relevant sind, zu fördern und die Interaktionsrate zu vergleichen.
Das sind allerdings alles nur Vorschläge, man sollte immer genau überlegen, was dem eigenen Unternehmen am meisten nützt und in diese Weise dann vorgehen.

Social Media Optimierung

Bei der Optimierung geht es darum, wie die eigenen Inhalte stärker greifen und besser performen können. Dafür passt man verschiedenste Dinge, wie die Posttypen, die Zeiten, die Ansprachen, das Seeding, die Mehrwerte, die Gestaltung und das Branding an. Der einzige Grund, aus dem man das Social Media Tracking durchführt ist, dass man herausfinden will, welche Eigenschaften des eigenen Contents sich noch verbessern lassen und was man dafür tun muss. Besonders berücksichtigen sollte man dabei auch die eigene Videostrategie, da der Video Traffic im Internet einen immer größeren Anteil einnimmt.

Wichtige Komponenten der Social Media Optimierung

Mit durchdachter Optimierung kannst Du dafür sorgen, Deine Social Media Inhalte performanter zu gestalten.

Sechs Punkte Plan für eine erfolgreiche Social Media Strategie

Als erstes analysiert man den aktuellen Zustand des eigenen Unternehmens. Dann schaut man sich in der Strategie an, welche Ziele erreicht werden können und auf welche Zielgruppen man sich konzentrieren sollte. Als nächstes geht man in die unterschiedlichen Kanäle hinein und priorisiert diejenigen, die am meisten Erfolg versprechen. Danach kümmert man sich um den eigenen Content und legt die inhaltlichen Säulen fest. Daraufhin optimiert man noch das Seeding um die eigenen Inhalte möglichst weit zu verbreiten und eine hohe Reichweite für die eigene Werbung zu garantieren. Und schließlich kann man mit dem Reporting überprüfen, ob man seine festgesetzten Ziele erreicht hat und im positiven Falle mit dem Monitoring den eigenen Erfolg feststellen.

Der Nutzen des Social Media Trackings

Das Social Media Tracking bietet einige Vorteile. Erstens führt es zu einem höheren Nutzerverständnis, was es eher ermöglicht, die Bedürfnisse der eigenen Kunden zu erfüllen.
Zweitens ist es die Grundlage für die Optimierung der eigenen Strategien.
Drittens sorgt es dafür, dass Werbekampagnen mit einem viel niedrigeren Streuverlust durchgeführt werden und man die Zielgruppe viel genauer erreichen kann.
Und Viertens erhält man höhere Durchklick- und Kaufraten, was für zusätzliche Gewinne sorgt.

Wer noch Fragen an Hendrik Unger hat, der kann ihn entweder unter seiner Nummer 0221/16533990 erreichen oder ihm über hendrik.unger@36grad.de eine E-Mail schreiben.
Auch ein öffentliches Fragestellen über Facebook ist möglich.

 

Redaktionelle Strategie: Warum brauchen wir Struktur, um flexibel zu bleiben?

Nimmt man eine x-beliebige aktuelle Ausgabe einer Zeitung zur Hand und vergleicht diese mit zurückliegenden Ausgaben, dann bekommt man schon beim Durchblättern und Querlesen einiger Artikel und Beiträge das Gefühl, dass hier alles aus einem Guss ist. Für den regelmäßigen Leser stellt sich hier sehr schnell ein gewohntes Gefühl ein. Genauso soll es auch sein. Für den Leser ist, oder vielleicht sollte man schon sagen war, die Tageszeitung ein treuer Begleiter, an den man sich gewöhnt hat. Doch warum ist das so, wieso ist das so wichtig und was bedeutet das für die redaktionelle Strategie in Bezug auf die Content-Strategie im Social Web?

Diese, und einige Fragen mehr, lassen sich leicht beantworten. Die grundsätzliche redaktionelle Strategie eines Mediums, also nicht nur einer Zeitung oder Zeitschrift, sondern auch in anderen Bereichen wie Social-Media, ist auf immer wiederkehrende Strukturen aufgebaut. Trotzdem brauchen auch feste Strukturen Raum für Flexibilität, um auf aktuelle Themen, Inhalte oder Rückmeldungen von Lesern einzugehen.

Die redaktionelle Strategie von innen betrachtet

Bei jedem redaktionell geprägtem Medium sollte es eine grundsätzlich definierte redaktionelle Strategie geben. Dabei werden mehrere Ziele verfolgt. Zum einen geht es darum, für den Leser zu einem vertrauten Medium zu werden. Doch auch für die Arbeit in der Redaktion ist eine redaktionelle Strategie extrem wichtig, damit möglichst jeder ganz genau weiß, wer welche Aufgaben zu übernehmen hat, was gemacht werden muss und wie der Weg zum fertigen Artikel ausschaut. Hierbei ist die redaktionelle Planung Dreh- und Angelpunkt der Artikelerstellung. Es werden Themen geplant, optimiert und veröffentlicht. Doch sehr schnell kommt man an den Punkt, an dem es im Rahmen der redaktionellen Strategie Fixpunkte bei den Themen gibt, aber auch Raum für Flexibilität mit eingeplant werden muss. Doch wie sieht das gerade im schnelllebigen Social Web aus, welche Variablen gibt es dort auf die man im Tagesgeschäft eingehen muss, und wie schafft man Platz für diese Variablen?

3 Schwerpunkte für die Content-Strategie

Treten wir zurück und betrachten wir die Content-Strategie aus der Vogelperspektive. Schaut man nun etwas genauer hin, dann gibt es drei Schwerpunkte, auf die es bei der redaktionellen Strategie für die Erstellung und Verbreitung von Content ankommt.

Schwerpunkt 1: Themenplanung

Der erste Schwerpunkt in der redaktionellen Strategie liegt auf der Planung von grundsätzlichen Themen. Hierbei kann es sich um einzelne Themen, aber auch um immer wiederkehrende Themen handeln. Dabei kommt es darauf an festzulegen, wo welche Themen und Inhalte herkommen und welche internen und externen Quellen für die Recherche herangezogen werden. Dabei kommt es, wie praktisch immer, darauf an, auch den Leser im Fokus zu behalten, bzw. den Sinn und Zweck der Veröffentlichungen mit in die redaktionelle Planung mit einzubeziehen. Es kommt immer mehr darauf an, Leser zu erreichen, nicht sie zu verwirren.

Deshalb bedeutet die Planung der redaktionellen Strategie auch festzulegen, …

1. was das Ziel ist,
2. an wen sich die Themen richten und
3. zu definieren, ob es um Angebote oder Produkte geht, bzw. ob eine bestimmte Community gebildet, angesprochen und erreicht werden soll.

Schwerpunkt 2: Unternehmensrichtlinien

Gerade bei der Content-Strategie im Unternehmensumfeld gilt es genau festzuhalten und zu definieren, wie dieses Unternehmen, zum Beispiel im Social-Media, auftauchen und repräsentiert werden soll. Hierbei gilt es eine Struktur festzulegen die umreißt, wofür das Unternehmen steht und welche Meinung zentral vertreten wird. Doch es müssen vorab noch weitere Kriterien abgestimmt und definiert werden, um ein einheitliches Gesamtbild über eine lange Zeit hinweg beizubehalten. Über den reinen Inhalt hinaus wird meist auch die Sprache, Duktus und Tonalität festgelegt, um auch hier ein einheitliches Gesamtbild zu erhalten.

Schwerpunkt 3: Produktionsrichtlinien

Der dritte Schwerpunkt legt fest, wie die einzelnen Beiträge den Leser ansprechen. Werden zum Beispiel Leser per DU, oder mit SIE angesprochen? Das muss vorher festgelegt werden, damit hier nicht ständig zwischen verschieden Ansprachen hin- und hergewechselt wird. Weiterhin gibt es noch formale Richtlinien für die Themen und auch eine grundsätzliche Definition, die sich am Corporate Design orientiert, bzw. dieses mit einbezieht und berücksichtigt.

Ziel der Content-Strategie

Content muss gelesen oder angeschaut werden. Hierzu braucht es nicht nur eine redaktionelle Strategie, sondern auch ein möglichst klar definiertes Ziel und einer möglichst deutlich umrissenen Zielgruppe. Ein festgelegtes und bekanntes Ziel, sowie eine definierte Zielgruppe helfen dabei, interessante Themen zu finden oder spannende Inhalte zu kreieren.

Doch bei allem geht es darum, für den Leser einen MEHRWERT zu liefern. Hierzu gibt es bei jedem Beitrag drei zentrale Fragen:

1. Warum sollte der Leser den Beitrag lesen, das Video anschauen oder das Bild betrachten?
2. Was ist das generelle Ziel des Beitrags und steht das im Einklang mit den zuvor definierten drei Schwerpunkten?
3. Was wird mit dem Content vermittelt und was soll damit erreicht werden?

 

Content Strategie im SMM Themenplanung

Die richtige Content Strategie zum gegeben sein um mit der Themenplanung Erfolg zu haben.

 

Doch bei der täglichen redaktionellen Arbeit wird sehr schnell klar, dass es auf der einen Seite zwar ein Grundgerüst von klaren Regeln und Definitionen geben muss, damit ein einheitliches Gesamtbild und eine einheitliche Kommunikation erreicht wird, doch es muss auch einen flexiblen Spielraum geben, um auf aktuelle Themen einzugehen, bzw. um auf Reaktionen der Leser/Zuschauer zu reagieren. Klar ist, nicht alles lässt sich im Voraus planen.

Zu diesem Zweck orientieren sich die Content-Inhalte an der definierten Struktur und den festgelegten Vorgaben. Doch die flexiblen Inhalte orientieren sich auch an der Leserschaft, bzw. Community. Hierbei geht es darum, gezielt Erfahrungen zu sammeln. Diese Erfahrungen helfen wiederum dabei, damit der Content sehr schnell besser wird und die definierten Standards einhält — oder gar übertrifft.

 

Themenplanung im Social Media Marketing

Zur richtigen Themenplanung gehören 5 Schritte: Themenauswahl, Erstellung, Planung, Veröffentlichung und Feedback.

 

Jeder Beitrag sollte dabei fünf Schritte durchlaufen …

Schritt 1) Themenauswahl: Ein aktuelles Thema, ein möglicher Trend oder etwas Anderes, für den Leser potenziell Interessantes, wird gefunden und aufgegriffen.

Schritt 2) Erstellung: Anhand der vorhandenen Richtlinien und der Grundstruktur wird der Beitrag nach allen Regeln der Kunst erstellt und zur Freigabe übergeben.

Schritt 3) Planung: Ist der Beitrag zur Veröffentlichung freigegeben, dann wird dieser entsprechend für die jeweiligen Kanäle eingeplant.

Schritt 4) Veröffentlichung: Der Artikel wird auf den festgelegten Plattformen und Kanälen in der entsprechenden Form oder den passenden Formaten veröffentlicht.

Schritt 5) Feedback und Analyse: Im Nachgang werden die Rückmeldungen der Leser zum jeweiligen Beitrag analysiert. So findet man unmittelbar heraus, was die Community vom Beitrag hält, wie er aktuell ankommt und erhält eventuell auch Hinweise für weitere oder neue Themen. Mit einem neuen Artikel geht es dann wieder zurück zu Schritt 1.

Feste und flexible Themen im Alltag

Die festen Themen orientieren sich an der redaktionellen Planung, die flexiblen Themen an der Community. Dabei spielen bei der Auswahl und Bewertung dieser Beiträge gewisse Kriterien eine Rolle, die sich an der Zielsetzung, der Community, an anderen Vorgaben bzw. an den Rückmeldungen, und den daraus gesammelten Erfahrungen, orientieren. Dadurch entsteht im Tagesgeschäft ein Kriterienkatalog, an dem jeder der Beteiligten ablesen kann, welche Themen relevant sind und wie diese als Content aufbereitet werden müssen.

Doch bei der redaktionellen Planung spielen im Tagesgeschäft auch andere Strukturen eine entscheidende Rolle. So müssen zum Beispiel die einzelnen Aufgaben klar definiert werden. So muss festgelegt sein, wer wem in welcher Form zuarbeitet und welche verbindlichen Kommunikationswege es gibt, bzw. geschaffen werden müssen.

 

Redaktionelle Planung SMM

Es gibt 3 wichtige Bestandteile der redaktionellen Planung, nur mit diesen können wir gute Beiträge für’s Social Media Marketing erstellen.

 

Letztlich geht es um drei Hauptpunkte:

1. Standards für Auswahl und Produktion definieren,
2. Themenschwerpunkte planen und
3. einen Kriterienkatalog für flexible Inhalte erstellen und kontinuierlich weiterentwickeln.

Diese drei Punkte helfen dabei, damit alle Beteiligten wissen, wie das Endergebnis ausschauen soll.

Doch die redaktionelle Planung schafft auch die Grundlage für die zeitlichen und materiellen Ressourcen, denn Artikel, Videos oder Infografiken entstehen ja nicht im luftleeren Raum, sondern brauchen die passenden Ressourcen. Doch in jeder Redaktion müssen nicht nur Inhalte und Kriterien festlegt werden, sondern es müssen zwingend die Zuständigkeiten transparent geplant werden. Wer betreibt zum Beispiel die Social-Media-Präsenz, wer ist hier im redaktionellen Sinne für den Inhalt verantwortlich, bzw. wer vertritt wen und wann? Gerade im Social Web müssen hier auch Vertretungsrichtlinien definiert werden, denn das Social Web ist 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche aktiv. Nur mit einer passenden Regelung kann man auf entsprechende Rückmeldungen eingehen oder zeitnah reagieren. Echtzeitkommunikation ist das große PLUS im Social Media, doch es ist auch die Variable, die allen eine hohe Flexibilität abverlangt.

Die Community ist flexibel und jeder einzelne Dialog muss ernstgenommen und dennoch flexibel gestaltet werden. Wie reagiert man auf Rückfragen, Anregungen, Kommentare, welche Antworten werden wie gegeben etc.? Alles spielt zeitnah eine wichtige Rolle, weshalb Abläufe und Entscheidungswege für Freigaben vorab festlegt werden müssen, so dass man sich an diesen orientieren kann. Auch Korrektur- und Freigabeschleifen müssen so geplant werden, damit zeitnah gehandelt werden kann. Letztlich geht es darum, Kriterien, Prozesse, Abläufe und Fachwissen so zu verankern oder verfügbar zu machen, damit jeder an der Schnittstelle zum Leser schnell und flexibel auf aktuelle Situationen reagieren kann.

Woher kommen Themen und Inhalte, welche Rolle spielen die Plattformen und worauf kommt es noch an?

Die redaktionellen Strukturen sind geschaffen, die Kriterien für die Themen sind definiert und alle notwendigen Prozesse und Abläufe wurden installiert — nun geht es ans Tagesgeschäft und die Veröffentlichung von neuen Beiträgen. Doch woher kommen die Beiträge und was könnte für die Leser interessant, spannend, wertvoll oder wichtig sein?

Im Grunde genommen entstehen die Themen aus dem Tagesgeschäft. Es werden Highlights aus dem Unternehmen gesucht, Gespräche geführt und im Internet recherchiert. Die besten Hinweise für interessante Themen findet man hier immer auch direkt in der Community. Hier braucht es ein Gespür für die Thematik und die Leser. Spätestens an diesem Punkt wird deutlich, warum es auf der einen Seite klare Strukturen, und auf der anderen Seite Flexibilität braucht. Erst beides zusammen gibt dem Team ein gewisses Maß an Sicherheit, um zu recherchieren und Neues zu entdecken, aktuellen Trends zu folgen und ggf. Nutzern auf kurzem Wege unmittelbar Feedback zu geben.

Doch neben der täglichen Schreib- und Rechercheroutine muss man sich auch mit der Technik vertraut machen und genau wissen, wie was funktioniert. Das Handwerkszeug muss also bekannt sein, bzw. der Umgang regelmäßig geschult werden. Auch das gehört mit zur redaktionellen Strategie, denn jeder Beitrag kann nur dann optimal aufbereitet und publiziert werden, wenn derjenige, der mit den Systemen arbeitet genau weiß, was er tut.

Was ist noch wichtig? Grundsätzlich sollte man die zentralen Themen an einem möglichst klar definierten Ziel ausrichten, so dass man hier für einen längeren Zeitraum planen kann, und gleichzeitig sich die Inhalte und Veröffentlichungen an den generellen Vorgaben und Standards orientieren. Um Leser langfristig an die Veröffentlichungen zu binden ist nicht nur eine inhaltliche Kontinuität wichtig, sondern auch bei der Frequenz der Veröffentlichungen. Bei einer Tageszeitung wissen wir, dass sie regelmäßig, meist täglich, erscheint. Doch wie sieht das im Bereich Social Media aus? Neben einer gleichbleibenden Qualität erwarten die Leser hier auch eine gewisse Kontinuität und Frequenz, so dass sie dranbleiben. Mittels einer langfristigen Planung kann man hier zentrale Themen langfristig abarbeiten, sowie diese durch aktuelle Themen ergänzen. Dadurch bleiben die Inhalte frisch, aktuell und behalten eine klare Richtung, stellt eine hohe Qualität sicher und man kann in einem begrenzten Bereich neue Möglichkeiten ausprobieren. Letztlich handelt es sich beim Erstellen von Content im redaktionellen Umfeld auch um eine kreative Leistung. Gibt es hierbei keine Regeln, dann schürt das an verschiedenen Stellen Unsicherheiten — hat man hingegen zu viele Regeln und Vorschriften, dann unterbindet das die Kreativität.

 

Qualität Social Media Marketing

Stetiges Arbeiten, Investieren von Zeit und eine gute mediale Unterstützung sichern die Qualität im Social Media Marketing.

 

Die redaktionelle Tätigkeit kann man planen, Freiräume geben, Kriterien aufstellen etc. Doch die Veröffentlichungen finden meist auf Plattformen statt, die von anderen Unternehmen betrieben werden (z.B. Facebook, Instagram, YouTube, SnapChat, Pintrest etc.) Jeder dieser Anbieter hat teilweise seine eigenen Formate, Begrenzungen und Techniken, sowie auch Algorithmen. Diese Algorithmen bestimmen, wer was angezeigt oder empfohlen bekommt. Das ist grob gesagt die Filter-Bubble, in der sich jeder von uns im Social Web bewegt. Auch das alles muss man berücksichtigen und hier von vornherein gewisse Toleranzen mit einplanen. Letztlich muss man probieren was geht, was nicht geht und in Erfahrung bringen, ob es nicht noch bessere Wege gibt, damit Beiträge auch die notwendige Aufmerksamkeit bekommen. In jedem Fall ist es auch das Ziel, neben der regelmäßigen Veröffentlichung von Beiträgen, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Zusammenfassung und Gesamtfazit

Eine strategische redaktionelle Planung bringt eine ganze Reihe Vorteile mit. Zum einen den Fokus auf die Zielsetzung, es gibt strukturierte Abläufe für zielgerichtetes Arbeiten und ein Redaktionsplan übt einen leichten Druck aus, um Dinge fertigzustellen. Alles nach dem Motto: Abhaken motiviert — planen macht glücklich. So kann man entspannt arbeiten, vorausschauend planen, Qualitätsstandards einhalten und auf allen gewünschten Kanälen so präsent sein, dass auch Multiplikationseffekte entstehen — was wiederum der Attraktivität der Inhalte und deren Verbreitung zugutekommt.

Die flexible Content-Planung für das Social Web stellt den Faktor Mensch mehr und mehr ins Zentrum der Arbeit und Nutzerfeedbacks rücken stärker in den Mittelpunkt der Recherche und Themenauswahl. Hierzu müssen Ziele auch so veränderbar sein, dass neue Räume Platz für Kreativität bieten. Außerdem zwingt man sich so auch dazu, außerhalb des Trotts zu denken, um dann so auch aktuelle Themen und Trends mit aufzunehmen und spontane Ideen besser umzusetzen.

Social Media als alternative Suchmaschinen

Neele Hehemann arbeitet für das Unternehmen SEOKRATIE und ist dort für die Social Media zuständig. Ziel des Unternehmens ist es, dafür zu sorgen, dass Kunden im Netz gefunden werden. Dafür ist nicht nur Google von Bedeutung, sondern eben auch die angesprochenen sozialen Medien, da diese ähnlich viele Nutzer haben und somit sozusagen als alternative Suchmaschinen fungieren können.

In dem Webinar werden also drei Fragen beantwortet. Warum werden Social Media Plattformen für die Suche genutzt? Wie funktioniert die Suche auf den einzelnen Plattformen? Und wie kann man sie schließlich dazu nutzen, dass die eigenen Inhalte gefunden werden? Im Vordergrund stehen für alternative Suchmaschinen dabei die Netzwerke Pinterest, YouTube, Twitter und Facebook. Natürlich gibt es auch noch andere Plattformen, aber dies sind die wahrscheinlich wichtigsten.

Die heutige Nutzung von Suchmaschinen

Im Allgemeinen benutzten die Menschen, wenn sie im Internet nach etwas suchen, als erstes Google, da dies einfach die klassische und größte Suchmaschine ist. Daher kommt auch das Sprichwort „Ich google das mal.“. Bei Nutzern von Desktops hält dieser Trend nahezu unverändert an, da sie für eine Suche im Internet als erstes den Browser öffnen. Und im Browser haben sie dann meistens Google installiert, bzw. in selteneren Fällen eine andere Suchmaschine wie zum Beispiel Bing oder Yahoo.
Heutzutage wird allerdings auch der mobile Markt immer mächtiger. Fast jeder besitzt inzwischen ein Smartphone. Und wenn man mit einem mobilen Endgerät eine Suche starten möchte, dann findet man auf der Startseite die verschiedenen sozialen Netzwerke. Das heißt, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass die mobilen Nutzer die Apps solcher Netzwerke als alternative Suchmaschinen verwenden.
Das ist aber nicht der einzige Unterschied zwischen den klassischen Suchmaschinen und den sozialen Netzwerken. Diese sind auch mit der Art und Weise zu begründen, auf die man sucht. Gibt man bei Google eine Anfrage ein, dann kommt man zuerst auf eine Seite mit Suchergebnissen. Aus diesen wählt man dann eines aus und erreicht so die URL mit dem eigentlichen Inhalt.
Benutzt man hingegen die alternativen Suchmaschinen und gibt hier die Suchanfrage ein, dann wird man direkt zum Inhalt weitergeleitet. Das bedeutet, das Ganze geht schneller. Außerdem kann man dann von dem entsprechenden Inhalt zu weiteren Inhalten gelangen, die in irgendeiner Weise dem ursprünglichen Content ähnlich sind.

 

Social Media Plattformen als Suchmaschinen

Wie funktioniert die Suche bei Social Media Plattformen?

 

Die Eigenheiten unterschiedlicher Suchen

Aber nicht nur die Art und Weise, auf die man zum Content gelangt, ist von Bedeutung, sondern auch die Intention dahinter. Als Test kann man zum Beispiel einmal Pumuckl in das jeweilige Suchfeld eingeben.

Google

Tut man dies bei Google, dann erwarten einen verschiedenste Arten von Ergebnissen. Diese beginnen mit einem informativen Wikipedia Eintrag. Dann gibt es eine offizielle Website zu Pumuckl. Weiterhin werden verschiedene Bilder und Videos angezeigt. Auch verwandte Themen wie die Maus werden vorgeschlagen. Und schließlich gibt es auch noch einen News-Eintrag, der darüber informiert, dass die Schöpferin von Pumuckl, Ellis Kaut, vor nicht so langer Zeit 96 Jahre alt geworden wäre. Es ist also von allem ein bisschen dabei.

Facebook

Führt man dieselbe Suche bei Facebook durch, sind die Ergebnisse ganz andere. Hier gibt es verschiedene Ergebnis-Rubriken. An erster Stelle stehen die Orte. Dort wird zum Beispiel eine Pumuckl Werkstatt und Meister Eders Schreinerei vorgeschlagen. Außerdem gibt es anscheinend eine Kleidersammelbörse unter diesem Namen. Als nächstes gibt es eine Rubrik mit Websites, die auch schon bei Google zu finden waren. Dann wird eine Veranstaltung mit dem Namen „Pumuckl und die Maus“ angezeigt. Und als Letztes findet sich eine Gruppe mit dem Namen Pumucklhaus.

Youtube und Pinterest

Gibt man den Kinderhelden nun bei Pinterest ein, dann erwarten einen vorwiegend Bilder zu dem Thema.
Und wenn man YouTube für die Suche benutzt, dann ist es ganz logisch, dass einem ausschließlich Videos angezeigt werden. Wenn man möchte, kann man sogar sofort die ganze Playlist mit allen Folgen der entsprechenden Fernsehserie abrufen.
Wenn man also weiß, was für Inhalte man gerne als Ergebnis angezeigt bekommen möchte, dann kann man sich den Umweg über Google sparen und sofort die oben genannten Alternativen benutzen.

Pinterest

Pinterest ist sozusagen die Suchmaschine unter den sozialen Netzwerken, da die Suchfunktion sehr ausgeklügelt ist.

Der typische Suchverlauf

Gibt man bei Pinterest zum Beispiel einfach mal „Thanksgiving“ ein, dann werden einem wie bei Facebook Ergebnisse in verschiedenen Rubriken angezeigt. In der Liste, die unter dem Suchfeld eingeblendet wird, sind an erster Stelle verwandte Keywords zu sehen. Dann kommen die Namen mehrerer Nutzer, die einen ähnlichen Namen haben. Und schließlich werden die Pinterest-typischen Pinnwände angezeigt.

Drückt man nun Enter, dann erscheinen die Suchergebnisse im Stile eines schwarzen Bretts. Bei Pinterest kommen hier vorwiegend Kochrezepte, die für den Feiertag geeignet sind. Über den Suchergebnissen werden weitere Stichwörter angezeigt, die für den Nutzer interessant sein könnten. Will man zum Beispiel keinen vegetarischen Truthahn, sondern richtigen essen, dann klickt man nun in der oberen Zeile auf „Turkey“. Die Ergebnisse passen jetzt schon sehr viel eher zu jemandem, der nach einem Truthahnrezept für Thanksgiving sucht. Allerdings stellt man nun fest, dass es einen Unterschied macht, ob das Geflügel gefüllt ist oder nicht. Also klickt man im nächsten Schritt auf „Stuffing“. Hier sieht man schon, wie sehr die vorgeschlagenen Begriffe den Suchenden bei Pinterest beeinflussen. Wäre kein Vorschlag vorhanden gewesen, dann hätte man wahrscheinlich als nächstes nach „Thanksgiving Rezepte“ gesucht. So aber folgt man den vorgeschlagenen Keywords.

Und genau das kann der SEO ausnutzen, um die Seite seines Kunden besser auffindbar zu machen und sozusagen eine kleine Keyword-Recherche durchzuführen. Man nimmt einfach die Thematik der entsprechenden Seite und sucht danach. Die Keywords und Vorschläge, die einem dabei unterkommen kopiert man und integriert sie in die Texte der zu bearbeitenden Seite. Dadurch wird sich die Klickrate wahrscheinlich deutlich erhöhen. Und wenn man genug passende Inhalte auf der eigenen Seite hat, dann wird man vielleicht schließlich den Kunden auch schon in der anfänglichen Rubrik der Pinnwände vorgeschlagen, sodass man für sie noch leichter zu erreichen ist.

Außerdem besitzt Pinterest auch noch eine Bildsuche, die ebenfalls äußerst nützlich sein kann. Gibt man zum Beispiel „Thanksgiving Deko“ ein, dann werden verschiedene gebastelte Kürbisse angezeigt. Über diese kann man durch Klicken auf die Lupe rechts oben, jetzt einen Ausschnitt ziehen, woraufhin Pinterest visuell ähnliche andere Ergebnisse ausgibt.

Wie wird man auf der alternativen Suchmaschine Pinterest gefunden?

Um sich auf Pinterest leicht auffindbar zu machen, sollte man den Vorgang nachspielen, mit dem die Kunden die eigene Seite wahrscheinlich finden werden. Die Keywords, die hierbei auftauchen, nimmt man dann und fügt sie in die eigenen Beschreibungstexte ein. Sinnvoll kann es auch sein, die wichtigsten Pins, die bei der eigenen Keyword-Kombination auftauchen, auf der eigenen Pinnwand abzuspeichern. Und schließlich sollte man auch unbedingt die eigene Website verifizieren, da dann jedes Bild, das andere Nutzer von der eigenen Seite gepinnt haben, mit einem entsprechenden Link und dem eigenen Profil versehen wird. Dadurch wird man natürlich auch sehr viel leichter auffindbar.
Als kleines Detail am Rande ist es auch noch sehr wichtig, niemals den „Datenschutz bei Suchvorgängen“ zu aktivieren. Dieser bewirkt nämlich, dass die eigene Pinnwand mit Suchmaschinen wie Google nicht mehr gefunden werden kann. Das wäre für SEO natürlich vernichtend.
Als letztes muss man einfach noch ein bisschen warten, da es ein bisschen dauert bis man auf Pinterest gefunden wird – egal wie gut die eigenen Inhalte sind. Danach kommen die Nutzer dann aber auch.

YouTube

Die Suche

Wenn man auf YouTube etwas sucht, dann werden sofort verschiedene Vorschläge in einer recht umfangreichen Liste angezeigt. Bei „thanksgiving“ erscheint hier unter anderem die Wortgruppe „thanksgiving event pokemon go“. Diese ist sehr ungewöhnlich und sticht deshalb sofort ins Auge. Findet man solche seltsamen Kombinationen, dann sollte man unbedingt nachschauen, ob es dazu schon genügend Videos gibt oder ob nur die Suchanfragen dazu so häufig sind. Denn wenn das Letztere zutrifft, dann hat man hier vielleicht eine Nische entdeckt, in der an die eigenen Inhalte platzieren kann. Außerdem klicken Nutzer solche Suchworte auch häufiger an, da sie wissen wollen, was sich dahinter verbirgt.

Sucht man nun weiter nach „thanksgiving playlist“ dann wird einem der Zusatz „2016“ vorgeschlagen. Klickt man darauf, dann erscheint eine Playlist mit Thanksgiving Songs. Hier ist aber der erste Eintrag von 2010, obwohl man ausdrücklich nach 2016 gesucht hat. Allerdings wurde die Playlist 2016 das letzte Mal aktualisiert. Das bedeutet, dass man seine Videos bei YouTube auch regelmäßig aktualisieren sollte, da man nur so sicherstellen kann, dass man auch gefunden wird.

YouTube besitzt außerdem auch noch einige interessante Filterfunktionen. Unter anderem kann man zum Beispiel nach Videos suchen, die in einem bestimmten Zeitraum hochgeladen wurden. Möglich ist es auch, die Dauer der in den Suchergebnissen angezeigten Videos einzustellen. Allerdings gibt es hier nur eine Variante für Videos, die kürzer als vier Minuten sind und für solche, die länger als 20 Minuten andauern. Das liegt natürlich daran, dass Nutzer sich insbesondere für diese beiden Sorten interessieren. Man sollte also darauf achten, dass die eigenen Videos in einen von den beiden Bereichen eingeordnet werden können, damit sie nicht durch den Filter fallen.

Eine gute Strategie kann es auch sein, Videos mit Untertiteln anzubieten. Viele Leute schauen sich die Clips insbesondere auf mobilen Geräten, mit denen man viel in der Öffentlichkeit unterwegs ist, ohne Ton an. In diesem Fall halten sie natürlich nach Videos mit Untertiteln Ausschau.

Wie wird man auf der alternativen Suchmaschine YouTube gefunden?

Wichtig ist es, die Kanalinformationen vollständig auszufüllen. Hierzu sollte man besser nicht die Keyword-Vorschläge von YouTube benutzen, da man sich sonst nicht sicher sein kann, dass sie auch passen. So kann man darauf vertrauen, dass YouTube auch die richtigen, vorgegebenen Informationen verwendet. Weiterhin sollte man aussagekräftige Titel und Beschreibungen verwenden, da YouTube einen dann bei den entsprechenden Keywords höher rankt. Sucht man das eigene Video dann und erhält zusätzliche Vorschläge, dann sollte man sich überlegen, ob man nicht die entsprechenden Wortkombinationen in die Texte einfügen möchte. Wichtig ist es auch, die Videos regelmäßig zu aktualisieren und die Filtermöglichkeiten zu beachten, damit man bei diesen nicht durchfällt.

Facebook

Facebook hat sehr umfangreiche Suchfunktionen, die außerdem auf Grund der hohen Nutzerzahl von vielen Leuten regelmäßig verwendet werden.

Die Suche

Das erste interessante Feature der Suchfunktion sind die Vorschläge. Gibt man hier Minnesota Vikings ein (da zum Thanksgiving auch Football gehört), dann bekommt man in den Vorschlägen ganz oben passende Websites angezeigt. Würde man hingegen nach einem Ort wie etwa dem Comer See suchen, dann wäre die oberste Rubrik in den Vorschlägen die der Orte.

Geht man bei den „Minnesota Vikings“ jetzt auf weitere Suchergebnisse, dann wird man zum besten Ergebnis der verifizierten Seite weitergeleitet. Diese ist in diesem Fall aber auf Englisch. Also könnte man sich überlegen, dass man lieber eine deutsche Seite angezeigt bekommen möchte und dies mit der Filterfunktion auf der rechten Seite einstellen. Allerdings kann man die Suchergebnisse nicht nur mit den Filtern verändern. Am oberen Rand gibt es bei Facebook auch noch verschiedene Kategorien, wie zum Beispiel Neueste, Personen, Bilder, Videos, Seiten und Orte. Man muss sich also nicht auf die besten Ergebnisse beschränken. Je nachdem welche Kategorie der Nutzer auswählt, werden ganz unterschiedliche Beiträge einen hohen Platz im Ranking einnehmen. Das heißt, man sollte wissen, welche Faktoren in welcher Kategorie eine Rolle spielen. In der Kategorie Neueste sollte man seine Inhalte zum Beispiel möglichst oft aktualisieren. Bei den Seiten hat man sowieso keine Möglichkeit ganz oben zu landen, da hier die offizielle Seite der Minnesota Vikings automatisch auf Platz 1 landet.

Wenn man auf Facebook eine Suche durchführt, dann werden nicht nur die Titeltexte der Beiträge überprüft, sondern sämtliche Inhalte. Außerdem ist es Facebook auch möglich, zerstückelte und unvollständige Keywords zu erkennen. Deshalb sind Hashtags im Allgemeinen überflüssig. Setzt man sie trotzdem, dann sind sie anklickbar und können Nutzer von der Seite weglocken und das will man natürlich unbedingt vermeiden. Also sollte man Hashtags vermeiden.

Wie wird man auf der alternativen Suchmaschine Facebook gefunden?

Will man auf Facebook gut auffindbar sein, dann sollte man eine Kategorie für seine Seite auswählen, um diese verifizieren zu können. Weiterhin sollte man die passenden Schlagwörter im Teaser und in der Linkbeschreibung benutzen, ohne dabei zu aufdringlich zu sein, da Facebook sie schon verstehen wird. Wichtig ist es auch, verschiedene Medien zu benutzen, da diese dann auch in den verschiedenen Kategorien weit oben angezeigt werden können. Man sollte ebenfalls regelmäßig Inhalte posten, da es nur so möglich ist in der Kategorie neueste zu ranken. Außerdem sollte man relevante Seiten markieren. Und schließlich ist es unbedingt nötig, die eigene Seite zu verifizieren, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Twitter

Die Suche

Twitters Funktion zur Suche funktioniert ähnlich wie bei Facebook. Auch hier gibt es bestimmte Kategorien wie zum Beispiel Neueste, auf die man sich beschränken kann. Allerdings arbeitet die Suche von Twitter mit Hashtags, was einfach an der Art und Weise liegt, auf die diese ganze Plattform funktioniert. Hier gibt es nämlich Themen mit Hashtags, unter denen passende Beiträge gesammelt werden. Das bedeutet, dass von den Nutzern auch häufiger mit Hashtags gesucht wird.

Außerdem werden, wenn man eine Suchanfrage getätigt hat, auf der linken Seite in den Ergebnissen ähnliche Suchanfragen angezeigt. Man sollte also auch unbedingt anschauen, was für ähnliche Keywords bei einer die eigene Seite betreffenden Suchanfrage angezeigt werden, um herauszufinden, zu welchen Themen man vielleicht ebenfalls Inhalte erstellen sollte, um eine größere Gruppe von Nutzern ansprechen zu können.
Interessant ist auch die Funktion der erweiterten Suche, die man unter dem Reiter „Weitere Optionen“ anklicken kann. Hier hat man sehr viele Einstellungsmöglichkeiten. Zum Beispiel kann man nach einem ganz bestimmten Satz suchen oder man kann einstellen, dass die in den Suchergebnissen verwendete Sprache eher einen positiven Grundtenor haben soll. Natürlich benutzen die wenigsten Nutzer diese Funktionen. Man selbst kann sie allerdings einsetzen, um passende Influencer zu finden, mit denen man dann zum Beispiel über Thanksgiving diskutieren kann.
Wenn man sich die Kategorien anschaut, dann stellt man fest, dass es wie bei Facebook je nach Kategorie variiert, welche Ergebnisse ganz oben angezeigt werden. Außerdem stehen wieder die verifizierten Accounts am weitesten oben.

Wie wird man auf der alternativen Suchmaschine Twitter gefunden?

Um auf Twitter gefunden zu werden, sollte man aktuelle oder wiederkehrende Hashtags verwenden. Weiterhin ist es sinnvoll, ähnliche Suchanfragen in die eigenen Inhalte einzubinden, um eine größere Zielgruppe zu erreichen. Man sollte auch auf die Tweets von anderen Nutzern antworten und die Trends beachten, wobei es nützlich sein kann, den eigenen Standort anzugeben, falls man ein lokales Unternehmen ist. Weiterhin sollte man unterschiedliche Medien verwenden, um in den unterschiedlichen Kategorien zu punkten und außerdem regelmäßig twittern. Und schließlich sollte man wieder wie bei Facebook den eigenen Account verifizieren.

Beachtet man die oben gegebenen Tipps, dann ist es viel leichter, mit der eigenen Zielgruppe in Kontakt zu treten, da diese einen von selbst findet und man nicht an sie herantreten muss und dabei vielleicht aufdringlich wirkt. Alternative Suchmaschinen zu beachten lohnt sich also.

Mehr Reichweite durch YouTube Video Marketing

Durch Keyword-Optimierung zum viralen Video: Video Marketing auf YouTube

Zusammenfassung des Webinars „Mehr Reichweite durch YouTube Video Marketing“ von Hendrik Unger (36grad.de)

YouTube: Ein einmaliger Hybrid

Hendrik Unger beginnt seinen Vortrag mit einer allgemeinen Darstellung der Vorteile, die die Nutzung von YouTube als Bestandteil einer Marketingstrategie mit sich bringt. Während Video Marketing an sich neueren Änderungen in der digitalen Aufmerksamkeitsökonomie Rechnung trägt – dazu unten mehr –, zeichnet sich YouTube, so Unger, zusätzlich vor allem dadurch aus, dass es sowohl ein riesiges soziales Netzwerk als auch eine starke Suchmaschine ist. Dies bringt einmalige Vorteile mit sich, prägt aber auch, wie am besten mit der Plattform umgegangen werden sollte.

 

Social Media Marketing SMM auf YouTube

Wofür steht YouTube und wie funktioniert Social Media Marketing auf dieser Plattform?

 

YouTube als Suchmaschine

Als Suchmaschine ist YouTube, so Unger, die Zweitgrößte der Welt und wird zusätzlich noch von Google, dem Mutterkonzern der Videoplattform, in den Suchergebnissen bevorzugt. Ein gutes Ranking auf der größten und der zweitgrößten Suchmaschine der Welt ist ein mächtiges Marketing-Tool, allerdings ist eine solche Position natürlich auch stark umkämpft. Auch auf anderen Suchmaschinen sind YouTube-Videos prominent. Die Website verzeichnet außerdem jeden Monat eine Milliarde aktiver Nutzer. Daher bietet Video Marketing auf YouTube eine äußerst kostengünstige Methode, ein potentiell sehr großes Publikum zu erreichen und den Traffic auf der eigenen Website zu steigern.

YouTube als soziales Netzwerk

Wie auch auf anderen sozialen Netzwerken erwarten Nutzer auf YouTube eher privaten Austausch und nicht-kommerzielle Interaktion, während eingespielte Werbung als nicht willkommener „Fremdkörper“ wahrgenommen werden kann. Ein kurzer, lediglich auf das Produkt hinweisender Werbespot erscheint eher als störende Unterbrechung. Der Fokus eines Werbevideos sollte daher immer auf dem Mehrwert für den Zuschauer liegen, während die eigentliche Werbung für das Produkt nur dezent im Video untergebracht werden sollte – Unger empfiehlt im Video Marketing allgemein eine Ratio von 80% Mehrwert zu 20% Produkt- oder Markenwerbung. Ein Werbevideo, das auf YouTube erfolgreich sein soll, muss also vor allem an sich schon unterhaltsam sein und zu einem Engagement motivieren.

Auch können Betreiber privater YouTube-Kanäle, die Zugang zu einem großen, relevanten Publikum haben, als Multiplikatoren angeworben werden. Auf diese Weise kann die Zielgruppe eines Produkts auf ungezwungene, quasi-private Weise angesprochen werden. Unger geht auf diese Taktik allerdings in diesem Video nicht näher ein und konzentriert sich im Folgenden stattdessen darauf, wie Videos auf dem Kanal des Werbetreibenden selbst gestaltet und präsentiert werden sollten, um eine möglichst große Reichweite zu erziehen.

Der „Easy Content Lover“

Die digitale Welt, so Unger, wird schnelllebiger: einem Werbetreibenden bleibt heute immer weniger Zeit, Kunden zu beeindrucken. Daher ist es wichtig, sich auf audiovisuelle Reize zu konzentrieren, da das menschliche Gehirn diese besonders gut und schnell verarbeiten, auswerten und abspeichern kann. Der durchschnittliche potentielle Kunde ist ein „Easy Content Lover“, der Inhalte im Internet nur oberflächlich wahrnimmt und sich nicht lange konzentrieren will oder kann, auch weil Inhalte immer häufiger auf Mobilgeräten in lauten und hektischen Umgebungen konsumiert werden.

 

Potenzial für Video Marketing im Social Media Marketing

Durch das visuelle System im Gehirn, kann der Mensch sich gesehene Informationen am besten merken.

 

Unger vergleicht diesen Kunden in seiner kognitiven Herangehensweise mit einem Kleinkind unter 5 Jahren: Er weist ein eingeschränktes Auffassungsvermögen auf, da er keine komplexen oder umfangreichen Informationen aufnehmen kann oder will; er verfügt nur in eingeschränktem Maße über die Fähigkeit zur schnellen Wissensaufnahme, da Hektik, Zeitmangel und Ablenkungen dies erschweren; er ist von der Reizüberflutung durch seine Umgebung bereits fast ausgelastet und daher leicht überfordert.

Eine Website, die für Mobilgeräte optimiert ist, erinnert daher an ein Kinderbuch: Sie basiert auf einfachen Abbildungen, Videos, How-tos, wenig Text und großen Überschriften. Der Nutzer muss „an die Hand genommen werden“, damit er die relevanten Informationen aufnehmen kann. In einem derartigen Kontext bieten sich YouTube-Videos besonders an: sie bestehen fast vollkommen aus audiovisuellen Reizen, arbeiten meist mit wenig Text und erlauben, die Aufmerksamkeit des Nutzers leicht zu steuern. Auch ist YouTube eine weithin bekannte Website und die meisten Nutzer sind die Interaktion mit ihr gewohnt, was im Umgang mit leicht abgelenkten, nur oberflächlich interessierten potentiellen Kunden ein großer Vorteil ist.

Der Weg zum Erfolg: SEO auf YouTube

Während viele Suchmaschinen äußerst komplexe Algorithmen verwenden, um ihre Ergebnisse zu ordnen, ist die SEO bei YouTube vergleichsweise einfach. Dennoch sind über 60 Rankingfaktoren zu beachten, wenn ein gutes Ergebnis erzielt werden soll. Die von Unger genannten Faktoren sind im Folgenden fett hervorgehoben.

 

SEO im Social Media Marketing Youtube

Da YouTube wie eine Suchmaschine aufgebaut ist, wird auch hier SEO benötigt.

 

Kanaloptimierung

Zunächst, so Unger, sollte sichergestellt werden, dass der Kanal ansprechend gestaltet ist und dem Betrachter sofort den gewünschten Eindruck vermittelt. Zu diesem Zweck sollte ein passendes Titelbild, ein gutes Begrüßungsvideo und eine aussagekräftige Kanalbeschreibung erstellt werden.

Danach kann daran gearbeitet werden, die Reichweite des Kanals zu erhöhen. YouTube bewertet Kanäle nicht nur nach der Anzahl ihrer Abonnenten und Klicks, sondern auch nach ihrem Alter und danach, wie oft der fragliche Kanal Videos hochlädt. Ein höheres Alter ist dabei von Vorteil, eine niedrige Upload-Rate dagegen von Nachteil. Wer seinen Kanal zu lange vernachlässigt, wird im Ranking herabgestuft, es sind daher regelmäßige Uploads zu empfehlen.

Nun muss der Kanal mit Videos gefüllt werden, die geeignet sind, die Aufmerksamkeit des Publikums zu erregen. Unger führt einige Beispielvideos vor, die zu einer besonders großen Anzahl an Aufrufen geführt haben und die seiner Meinung nach eine besonders gute Planung aufweisen. Besonders betont Unger, dass eine originelle, neuartige Kernidee wichtig sei, wenn eine große Reichweite erzieht werden soll: wie oben bereits erwähnt, müssen Nutzer einen Mehrwert aus dem Video ziehen können.

Videooptimierung

Generell ist zu beachten, dass die Texterkennung bei YouTube in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht hat und heute praktisch alle verwendete Sprache im Zusammenhang mit dem Video ausgewertet wird. Dies schließt im Video eingeblendete Schrift und gesprochene Worte – so diese von der Spracherkennungssoftware transkribiert werden können – ein. Daher sind nicht nur Titel, Tags und Beschreibung für die gewünschten Keywords zu optimieren, sondern auch der Inhalt des Videos selbst. Unger empfiehlt, das Keyword im Video mehrere Male zu erwähnen, beispielsweise einmal am Anfang, einmal in der Mitte und einmal am Ende des Videos. Außerdem ist es empfehlenswert, deutlich zu sprechen und gutes Aufnahmeequipment zu verwenden, da die Transkription ansonsten oftmals den Inhalt des Videos nicht angemessen erfassen kann.

Auch die Kommentare, die Nutzer unter dem Video hinterlassen, werden von YouTube auf Keywords durchsucht. Daher bietet es sich an, beispielsweise am Ende des Videos offene Fragen an die Zuschauer zu stellen, die diese dazu bringen, die Keywords in ihren Antworten zu verwenden. Auch der Name der Videodatei selbst wird ausgewertet, weshalb dieser schon vor dem Upload ein aussagekräftiger Name gegeben werden sollte. Des Weiteren wird auch das Vorschau-Thumbnail von YouTube ausgewertet.

Abgesehen von diesen inhaltlichen Faktoren achtet YouTube bei der Erstellung des Rankings auf die Bildqualität des jeweiligen Videos, sowie auf sein Alter und seine Länge. Meist sind kürzere Videos vorteilhafter, allerdings gibt es zahlreiche Ausnahmen: ein langes Video kann hoch im Ranking stehen, wenn überdurchschnittliche viele Nutzer es zu Ende sehen. Neben der Absprungrate wird auch die Anzahl der Kommentare und der Like- und Dislike-Stimmen mit einbezogen. Dabei zählen auch „Daumen runter“-Votes als positiv, da jede Art der Reaktion als Engagement der Nutzer und damit als Qualitätsmerkmal gewertet wird.

Davon abgesehen ist auch die Anzahl der Erwähnungen auf anderen Social-Media-Sites, der Verwendungen des Share-Buttons und der Einbettungen und Verlinkungen auf Websites von Bedeutung. Darauf wird weiter unten näher eingegangen. Zunächst soll erklärt werden, was bei der Verwendung von Keywords beachtet werden muss.

Keyword-Optimierung

Unger rät dazu, jedes Video auf nur ein gut gewähltes Keyword zu optimieren. Anstatt einer großen Anzahl an Schlagwörtern sollte sich eher auf Variationen dieses einen Begriffs, der zunächst durch eine Keyword-Recherche ermittelt werden kann, konzentriert werden. Als ideale Formel für den Videotitel empfiehlt Unger Hauptkeywort + Variation + Zusatzinformation. Als Beispiel zeigt er ein Video über Sportwagen namens „Sportautos im Test – Teure Flitzer auf dem Prüfstand“. „Sportautos“ ist hier das Keyword, „Teure Flitzer“ die Variation, der Ausdruck „auf dem Prüfstand“ bietet die Zusatzinformation, dass es sich um einen Test handelt.

Der Kanalname sollte nicht in den Titel eingefügt werden, da er ohnehin in das Ranking mit einbezogen wird. Insgesamt sollte der Titel einzigartig und nicht länger als 65 Zeichen sein. Von Methoden wie der übermäßigen Verwendung von Großbuchstaben rät Unger ab.

Die Beschreibung teilt Unger ebenfalls in drei Bestandteile auf: Zunächst ist der bis zu 120 Zeichen oder drei Zeilen lange Vorschautext möglichst prägnant und unter Einschluss von Keywords zu formulieren. Dies ist der Text, der sowohl auf YouTube wie auch in anderen Suchmaschinen neben dem Vorschaubild eingeblendet wird und einen ersten Eindruck vermitteln soll.

Danach sollte ein ca. 200 Wörter langer Fließtext folgen, der Variationen der Keywords verwendet und genauer erklärt, worum das Video geht. Als Letztes folgen relevante Links oder Handlungsaufforderungen. Zur Auflockerung des Textes rät Unger zur Verwendung von Absätzen und Bullet Points.

Als Nächstes sind die Tags zu formulieren. Ungers Erfahrungswert ist, dass 10 videobezogene und 4-5 Branding-Tags ideal sind. Die videobezogenen Tags sind das Hauptkeywort und Variationen davon, die verschiedene Schreibweisen in der Videosuche abdecken sollen. Die Branding-Tags sind Tags, die bei allen Videos des Kanals – oder eventuell der jeweiligen Playlist des Kanals – verwendet werden. Der Zweck dieser Tags ist, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass die neben dem Video angezeigten „empfohlenen Videos“ ebenfalls vom fraglichen Kanal stammen. In einem von Unger gezeigten Beispiel nutzt der Kanal des Warner Bros.-Filmstudios den Branding-Tag „warner bros trailers“ unter allen hochgeladenen Filmtrailern und erreicht damit, dass alle empfohlenen Videos ebenfalls vom eigenen Kanal stammen. Unger bezeichnet Branding-Tags daher als „unsichtbares Band“ zwischen den Videos. Auf diese Weise kann ein Video die Reichweite anderer Videos des gleichen Kanals steigern und den Zuschauern helfen, einen breiteren Eindruck von seinem Angebot zu gewinnen.

Es ist als alternative Herangehensweise auch möglich, die Branding-Tags der Konkurrenz durch entsprechende Programme oder Plug-ins – wie beispielsweise vidIQ für Chrome – auszulesen und zu „kapern“, um so neben beliebten Videos empfohlen zu werden und von der Reichweite eines kanalfremden Videos zu profitieren. Hashtags sind dagegen eher auf Twitter o.ä. zu verwenden und auf YouTube nicht effektiv.

Planung und Video-Seeding

Unger betont, dass die Verbreitungsstrategie für ein Video vollständig geplant sein muss, bevor das Video hochgeladen wird. Auf diese Weise wird eine möglichst schnelle Ausbreitung des Videos gewährleistet. Ein Video, das eine große Reichweite erzielen soll, sollte sich nach seiner Veröffentlichung in kurzer Zeit rasant verbreiten. Daher sollte ein Social-Media-Redaktionsplan für Video Marketing erstellt werden. Auch muss die eventuelle Newsletter-Mail, in der auf das Video hingewiesen wird, ebenso fertig sein wie Anschreiben für mögliche Partner, die speziell auf das Video hingewiesen werden sollen, oder Blog-Einträge, in die es eingebettet werden wird. Unger vergleicht einen solchen Video Marketing Plan bildhaft mit der Leitung eines Orchesters durch einen Dirigenten.

 

Durch schnelles Seeding erreichen wir mehr Traffic

Durch schnelleres Seeding kann größerer Traffic erreicht werden.

 

Auch kann die Reichweite eines Videos erhöht werden, indem das Upload-Datum genau geplant wird. „Predictive SEO“ erlaubt, zyklisch wiederkehrende Trends zu identifizieren und rechtzeitig dafür zu planen. Ob es sich um die Vorweihnachtszeit, den neuen James Bond-Film oder künftige iPhone-Modelle handelt, für die Zukunft erwartete Suchanfragen können mit geschickter Planung ebenso bedient werden wie momentane Trends. Auch für Krisenprävention können diese Methoden genutzt werden: Ein Nutzer, der nach Informationen zu einem Skandal oder anderen schlechten Neuigkeiten bezüglich des Werbetreibenden sucht, sollte idealerweise zuerst eine Stellungnahme oder Erklärung auf dem Kanal von diesem sehen.

Auch die Möglichkeit von bezahlter Werbung auf YouTube sollte in Betracht gezogen werden. Diese hat den Vorteil, dass nur für die Einblendung gezahlt werden muss, wenn der Zuschauer das Video bis zum Ende ansieht, anstatt den „Überspringen“-Button zu klicken. Darüber hinaus erfasst YouTube verschiedene demografische Daten seiner Nutzer wie Alter, Standort, Spracheinstellung, Lieblingsthemen und Geschlecht und erlaubt die Schaltung von Werbung für vom Werbetreibenden festgelegte Zielgruppen.

Bei all diesen Aktivitäten sollten die Ergebnisse selbstverständlich stets überwacht und ausgewertet werden, damit die verfolgte Strategie im Video Marketing weiter verbessert werden kann.

 

Snapchat – Werbestrategien zur Nutzung des „jüngsten“ Social Media Kanals

Experte Enno Uhde ist im Thema Social Media seit mehr als 20 Jahren unterwegs. Er ist auf Facebook spezialisiert, ist nicht zuletzt auch Dozent und beschäftigt sich unter anderem mit Snapchat.
Im folgenden Artikel wird er darüber informieren, wie man die Plattform zu verstehen hat und wie man sich die Plattform zunutze machen kann, um Werbebotschaften zu verbreiten. Wie funktioniert Snapchat überhaupt?

Bereits zu Anfang macht Uhde darauf aufmerksam, dass man mit dem Handy ganz einfach die sogenannten Snapcodes abfilmen und somit ganz einfach auch auf sein Profil gelangen kann – denn jeder hat seinen eigenen Snapcode, einen Code, der in Form eines Gespenstes einfach gescannt werden kann – so wird es für jeden zum Kinderspiel, Freunde, Bekannte und Familie zu adden. Die Frage, mit der sich dieser Artikel beschäftigt, ist: Wie nutze ich Snapchat ideal, um das Beste für mich und mein Unternehmen herauszuholen?

Was ist Snapchat?

Der Sinn der Plattform ist es, Bilder und Momentaufnahmen an Freunde weiterzuleiten. Ein Gefühl weiterversenden. Das Gegenteil von dem Inszenieren auf Instagram oder dem Teilen von Inhalten auf Facebook. Täglich nutzen mehr als 100 Millionen Menschen Snapchat, um sich selbst mittels einer Kamera festzuhalten. Davon posten 60% täglich – und zwar ziemlich genau 400 Millionen Snaps insgesamt. Dabei werden entweder Fotos oder Videos gemacht, die den Moment festhalten. Menschen nutzen die Plattform, um sich mit Freunden zu unterhalten. Die sogenannten Stories sind Kollektionen von Snaps, welche in chronologischer Reihenfolge zu betrachten sind. Nach 24 Stunden online löschen sich diese selbst. Sie erlauben es den Usern sich mit Freunden auszutauschen. Stories sind mittlerweile sehr populär geworden. Snapchat erreicht knapp fünfzig Prozent der Jugendlichen in der USA. Es gibt kein Zweifel daran, dass das Snappen Spaß macht und seinen Benutzern die Möglichkeit zur Selbstentfaltung gibt. Snapchat hat wesentlich mehr Videoaufrufe als Facebook – obwohl die Firma erst 2011 gegründet wurde. Das Interesse an der Plattform nimmt immer weiter zu, der Trend steigt klar an. Die Firma selbst probiert in Amerika viel aus, wenn es da funktioniert, dann funktioniert es meist in Deutschland und anderen Ländern ebenfalls.

Was kann Snapchat?

Das Snappen ist nicht Teil einer Social Media Plattform wie wir sie kennen. Man kann keine Beiträge liken oder an seine Freunde versenden, man hat immer nur seine Freunde auf einer Liste, welche man zuvor hinzufügen muss. Das Personalisieren von Snaps bietet den Usern zahlreiche Möglichkeiten der Entfaltung. Denn neben dem Verschicken von Fotos und Videos kann man auch Videotelefonie nutzen und mit anderen Usern chatten. Zudem kann man sein Video bzw. Foto mit Live-Effekten dekorieren, Schriften und Emojis oder aber seinen Standort, den sogenannten Geofilter, automatisch hinzufügen. Wie schon angedeutet hat man nur 24 Stunden Zeit, um einen Snap anzusehen – danach wird er automatisch gelöscht. Sieht man ihn früher, löscht sich der Snap direkt nach dem Öffnen ebenfalls. Kann man Empfangenes trotzdem sichern? Man kann zwar Screenshots, also Bilder vom Bildschirm, machen, aber das sieht der virtuelle Gegenüber natürlich. Und die Insider wissen: Es ist verpönt, den Moment, der mit einem geteilt wurde, zu sichern. Wenn man selbst Snaps macht, dann kann man diese genauso gut selbst in den sogenannten Memorys speichern und dann auch später noch verschicken. Wie vorhin schon gesagt, erhält jeder Nutzer mit seinem Registrieren bei Snapchat einen sogenannten Snapcode. Dieser kann von anderen Nutzern eingescannt werden – macht eine Firma beispielsweise mit ihrem Snapcode Werbung und dieser wird von anderen Usern eingescannt, sind beide User als Freunde auf der Messenger-App miteinander virtuell verbunden und empfangen ab diesem Zeitpunkt alles, was der andere snapt.
Man kann User zudem über ihre Nutzernamen oder auch nach Entfernung suchen. Follower sind nicht sichtbar, aber Viewzahlen lassen sich ansehen. Stellt man einen Snap online, kann man allerdings nicht nur sehen, wie viele Leute ihn gesehen haben, sondern es ist auch ersichtlich, wer genau die jeweiligen Snaps gesehen hat. Das sind dann die sogenannten “Freunde”. Nutzer müssen ihre Freunde bewusst hinzufügen.
Jeden Tag werden die Funktionen beim Snappen erneuert und ausgetauscht.
Wie funktionieren Stories? Wenn man eine Story erstellt, werden die darin geposteten Snaps für 24 Stunden gespeichert. Jene Snaps kann man unterwegs, daheim – grundsätzlich an jedem Ort – erstellen und hochladen. Für alle ist diese Story dann so oft wie möglich zu sehen. Auch als Werbetreibender kann man hier sehr authentisch agieren. Authentizität wird gerade dadurch erzeugt, dass die Videos nicht gestellt sein sollen, sondern einfach “gemacht”, wie Uhde es ausdrückt – zumal dürfen die Videos maximal 10 Sekunden lang sein. Seit Kurzem ist es möglich, Bilder und Videos aus seinem Album hochzuladen. Doch da auch das verpönt ist und die Authentizität etwas in den Schatten drängt, werden die Bilder einfach mit einrem grauen Rahmen kenntlich gemacht: Diese Momentaufnahme ist nicht jetzt gerade, sondern zu einem anderen Zeitpunkt entstanden. Grundsätzlich sollte man sich bewusst sein, dass die Plattform sich durch seine Amateur-Videos auszeichnet und demnach keine Videoschnitte nötig oder gar möglich sind. So mausert sich Snapchat zur idealen Plattform zur Live-Berichterstattung “on the go”. Mittels des Snap-Giganten können Werbetreibende auch jüngere Zielgruppen auf sich aufmerksam machen – denn rund 85% aller Snapchat-User sind jünger als 35! Mitgründer Evan Spiegel ist der Meinung, dass das Snappen nicht nur Spaß machen müsse, sondern auch ehrlich sein solle und ein Gefühl überbringen müsse. Es geht nicht darum, etwas zu inszenieren oder zu stellen – es geht darum, den Moment zu leben. Daher lassen sich die Momentaufnahmen auch nur für 24 Stunden ansehen.

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Erste Schritte

Tipp 1: Folge möglichst vielen Snapchattern, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie Snaps und Stories aussehen könnten.

Tipp 2: Folge anderen Unternehmen wie ADAC, SIXX, etc. und sieh deren Cases an, um einen Einblick zu bekommen, wie andere Unternehmen auf sich aufmerksam zu machen. Nutze deren Strategien – nur eben besser, als sie es selbst tun.

Tipp 3: Suche Kollegen, die ebenfalls snappen und bildet ein Team. Man kann untereinander ausprobieren. Wenn man das Tool als Erwachsener verstehen möchte, muss man sich einen guten Überblick darüber verschaffen, um es intuitiv nutzen zu können. Technisch ist die Plattform sehr ausgereift und das, was möglich ist (beispielsweise Screenshots), muss man verstehen, um das Tool zu begreifen.

Tipp 4: Erstelle eine Story! Nur so lässt sich erlernen, wie spannende Stories erstellt werden.

Tipp 5: Wechsele Format und Perspektiven – so zeig man all seine Facetten und beweist somit, wie authentisch man ist und sein kann.

Tipp 6: Sei authentisch! Und lege die Konzentration darauf, als Person und nicht als Werbelabel wahrgenommen zu werden.

Tipp 7: Vernetze Snapchat mit deinen anderen Social-Media-Kanälen.

 

SMM mit Snapchat. Was sind die ersten Schritte?

Was sind die ersten Schritte für Social Media Marketing mit Snapchat?

 

How to Snap

Nachdem man einen Snap, ein Bild oder Video, gemacht hat, gilt es, das Erstellte zu personalisieren und auf die Zielgruppe anzupassen. Jeder Kanal sollte seine eigene Ansprache haben. Snappen bringt Spaß. Zudem ist es witzig und soll Freunde machen. Daher: Der Kreativität freien Lauf lassen, alle möglichen Emojis und Filter auf seinen Snap legen, womöglich sogar alle Optionen kombinieren. Freies Zeichnen steht ebenfalls zur Verfügen, ebenfalls ein sogenanntes Tool.

Einen FILTER kann man ganz einfach hinzufügen, indem man man nach rechts oder links wischt. Die Auswahl ist groß. Man kann zwischen Farbfiltern, Uhrzeit, Temperatur, Geschwindigkeit und Geofiltern wählen. Zudem lassen sich Videos verlangsamen oder verschnellern. Außerdem kann man auch selbst Geofilter erstellen! Anschließend kann man das Bild in die Memories laden, den Snap an Freunde verschicken oder auch in die Story stellen.

Was sind Lenses?

Lenses sind eine Spielerei, welche es erlaubt, einen speziellen Filter über das eigene Gesicht zu legen. Dabei sorgte es für viel Aufmerksamkeit im World Wide Web. Man kann sein Gesicht verzerren oder mit Masken bearbeiten. Der Algorithmus von Snapchat erlaubt es, dass selbst das Sprechen in Videos möglich wird und die entsprechende Lense auf dem Gesicht bleibt. Die Plattform erkennt dabei die Gesichtszüge. Um Lenses zu aktivieren, muss man lediglich lange auf das Gesicht tippen, welches man bearbeiten will. Es gibt immer 10 Lenses, welche nach Jahreszeit, Ort, etc. ständig wechseln. Für Abwechslung ist dementsprechend gesorgt.

Wie können Unternehmen die App für Werbezwecke nutzen?

Anfangs war das nicht ganz klar, doch mittlerweile hat sich herauskristallisiert, dass neben den Möglichkeiten, über kreative Aktionen oder Influencer-Kampagnen Aufmerksamkeit zu erreichen, Snapchat auch eine Reihe von Werbeoptionen für Unternehmen anbietet.
1. Gesponserte Geofilter: Man reicht bei der Plattform einen selbsterstellten Geofilter ein, der keinen Firmennamen enthalten darf. Ein Beispiel könnte bei Coca-Cola beispielsweise eine “Fröhliche-Weihnachten”-Schrift sein, welche von einem Weihnachtsmann im Hintergrund noch betont wird.
2. Gesponserte Lenses
3. Gesponserte Kampagnen
4. Kurze Videoanzeigen (bis zu 10 Sekunden Länge). Diese erscheinen entweder zwischen den einzelnen Stories der User oder als Einspieler in den Live-Stories und Discover-Channels. Evan Spiegel bezeichnet diese Werbeform als “3V Advertising”

 

Social Media Marketing mit Hilfe von Snapchat

Wie können Unternehmen Social Media Marketing mit Hilfe von Snapchat betreiben?

 

Werbliche Begrifflichkeiten

Snapchat’s 3V: Seit Januar 2016 wird sich konsequent darum gekümmert, dass die Videos vertikal sind. Das ist der wichtig. Auch die Views müssen hierbei bedacht werden.
Story: Chronologische Abfolge von Snaps über 24 Stunden. Alle Inhalte, die älter als 24 Stunden sind, werden gelöscht. Inhalte einer Story lassen sich mehrfach ansehen.
Discover-Channels: Kanäle mit redaktionellen Inhalten in Form von Snapchatstories (beispielsweise DailyMail). Discover ist ähnlich einem digitalen Kiosk. Die Betreiber “besitzen” den Kanal, welcher pro Monat eine gewisse Miete kostet. Diese Summe ist vermutlicherweise ein Betrag um die 500.000 – 1.000.000 Euro pro Monat.
Live: Collage aus eingesendeten Snaps zu einem Ereignis oder Event, welches zu einem Live-Ereignis gemacht wurde, die als fortlaufende Story angezeigt wird. Möchte man diese verfolgen, muss man vor Ort oder zumindest in der Nähe sein.
Geofilter: Mit Geofiltern können Regionen auf einer Landkarte markiert und so zu einer vorübergehenden definierten Zone erklärt werden.

4 Werbestory-Hacks

1. Influencer snappen lassen: Wer ist durch das Snappen oder anderen Social-Media-Kanälen bekannt geworden? An diese Person sollte man sich wenn möglich wenden und sie bitten, für das eigene Unternehmen zu werben. Dabei können Sie sogar den Snapcode des Unternehmens in die Kamera halten und verbreiten.
2. Takeover: Man gibt jemand anderem sein Handy oder seine Zugangsdaten, sodass die anderen über den Account des Unternehmens snappen.
3. Backstage: Beispielsweise eine Moderatorin beauftragen, hinter der Bühne zu snappen, um Backstage auf dem Laufenden zu bleiben.
4. Gewinnspiele und Angebotsaktionen

Regeln für Snapchat

1. Jeder Kanal muss auf eigene Weise behandelt werden. Snapchat ist demnach anders als Instagram und Instagram wiederum anders als Facebook.
2. Wenn man nichts zu sagen hat, dann sagt man nichts. Niemand braucht unnötiges Gelaber.

Den eigenen Account bekannt machen

  • Benutzen der anderen Social Media – Plattformen
  • Profilbild ersetzen mit Snapcode (beispielsweise auf Instagram), Vorsicht bei Facebook! (Facebook und Snapchat stehen in Konkurrenz und Facebook möchte logischerweise nicht, dass man auf Facebook indirekte Werbung für Snapchat schaltet)
  • Anfang von Werbeclips im Fernsehen senden, den Rest dann auf Snapchat
  • Snapchat ist der am schwierigsten zu skalierende Account, den man als Influencer haben kann. Daher ist es logisch, die Reichweite mittels reichweitenstarker Medien aufzubauen.

1-9: Best Cases

1. Sponsored Lenses von Beats!: Beats ließ Lenses in Auftrag geben, sodass man Snaps mit den neuen Beats-Kopfhören machen konnte.
2. Cross Promotion: Ein Werbefilm, der auf Instagram zur Hälfte gezeigt wird. Das Ende wird auf Snapchat gezeigt, sodass jeder interessierte Nutzer gezwungen ist, die Social Media -Plattform zu wechseln und auf Snapchat nachzusehen, wie der Werbefilm endet.
3. Backstage: Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen. Spontan, intim und authentisch wie Snapchat nun einmal ist, erhält man exklusive, spannende Einblicke hinter die Kulissen und kann sich durch die Sympathie besser in die Situationen hineinfühlen. Der Blick hinter die Kulissen eignet sich sehr gut für Teaser oder exklusive Ankündigungen.
4. Takeover: Durch das Teilen des Accounts werden Mitarbeiter zu “Snapchat-Reportern”. Man erhält somit verschiedene Einblicke in diverse Abteilungen und Bereiche, durchläuft im besten Fall sogar nahezu alle. Die Zusammenarbeit mit Bloggern und Influencern liegt sehr nahe und kann das Ergebnis positiv beeinflussen.
5. Live vom roten Teppich
6. Takeover Soccer: Der Account wurde für einen Tag an eine Fußballmannschaft übergeben. Die Mitglieder der Mannschaft filmten sich gegenseitig beim Umziehen, beim Training, beim Einlaufen und Auslaufen, unter der Dusche, beim Aufwärmen, etc.
7. ADAC: ADAC hat jeden Tag ein neues Segment von sich vorgestellt. So standen beispielsweise Luftrettung, Fahrsicherheitstraining, Testzentrum und Straßenwacht auf dem Programm: Backstage beim ADAC, das Projekt zahlte sich für ADAC definiv aus. Sie erhielten nicht nur 100% positive Rückmeldungen, sondern merkten auch, dass “mal eben nebenbei snappen” nicht gut funktioniert und dass Snapchat sehr zeitintensiv ist. ADAC rät anderen Unternehmen, das Snappen aber einfach mal Auszuprobieren und dabei einen klaren Plan aufzustellen, der dennoch auf die Fragen und Wünsche der Follower eingeht. Im Fokus sollte der Dialog mit dem User liegen.
8. Gewinnspiel: Charlie Puth, ein amerikanischer YouTuber, rief ein Gewinnspiel ins Leben. Dieses besteht im Wesentlichen daraus, dass er täglich ein Wort beim Snappen preisgibt, welches sich letzten Endes dann zu einem Satz formt. Wenn man diesen Satz zusammenhat, dann hat man die Möglichkeit, an dem besagten Gewinnspiel teilzunehmen. Hierbei ist ersichtlich, wie vernetzt und verkabelt alle Social-Media-Kanäle sind. Bei Gewinnspielen und Angeboten ist die kurze Lebensdauer von Snaps ideal nutzbar. Die Nutzer müssen hier interessiert und aufmerksam sein, um am Ball zu bleiben. Das gestaltet ihre Teilnahme als sehr interessant.
9. On-Demand-Geofilter von Kickster: 10,5 Millionen Views für 17 US-Dollar, hiermit wird bewiesen, wie mächtig Geofilter sind! Der On-Demand-Werbefilter kann in einem bestimmten Bereich – wie beispielweise einem Kino – genutzt werden. Hier ist es möglich, teilweise sehr günstig Werbung zu schalten.

FAQ

Ist Snapchat auch über den Desktop verfügbar?

Es ist eine reine Smartphone-App, aber man kann über die Homepage Geofilter einreichen.

Was ist dein Favorit für’s Werben beim Snappen, Enno?

Mein Favorit ist die Backstage-Nummer. Wenn man Dinge zeigt, die man über andere Wege nicht bekommen kannst, dann schafft man eine Relevanz: Dann kommen die Leute und adden dich, da sie wissen wollen: Was passiert hinter den Kulissen. Das finde ich toll. Die Lenses sind meines Erachtens nur Spielerei. Zumindest aktuell. Vielleicht toll für Hollywood, aber wenn man sagt, man möchte beispielweise lokal vor Ort etwas machen, finde ich den Backstage-Report toll. Ob das jetzt aus dem Wohnzimmer oder dem Esszimmer gesendet wird, spielt die kleinere Rolle. Inhalte, die man auf keinem anderen Weg teilen würde, das ist interessant.

Was sagst du zu den Spectacles?

Wenn die jetzt bald auf den Markt kommen, wird es sehr interessant. Dann wollen wir alle dabei sein.

Was sind Spectacles?

Spectacles sind Sonnenbrillen, welche es ermöglichen, mit nur einem Tippen eine Szene aus der eigenen Perspektive aufzufangen. Die Brillen kosten um die 150 Euro und sind in drei Farben erhältlich: Koralle, Türkis und Schwarz. Die Größe entspricht einer Einheitsgröße, dennoch lässt sich die Brille laut der Firma anpassen. Spectacles zeichnen Video-Snaps von 10 Sekunden Länge auf – nur Videos! Denn das Ziel der Brillen ist es, Momente aufzuzeichnen, welche so tatsächlich stattgefunden haben. Mit den Brillen lassen sich etwa 100 Snaps aufnehmen, ehe man die Brille aufladen muss – das Lade-Etui für die sogenannten “Specs” reicht für vier Aufladungen. Nachdem man seine Spectacles mit seinem Smartphone gekoppelt hast, werden mit den Specs aufgenommene Snaps automatisch in Snapchat importiert – zumindest wenn die App geöffnet ist und die Spectacles in Reichweite sind. Die Snaps findet man in seinen Memorys.

Endlich mit Twitter durchstarten – so geht’s

Twitter kann eine gute Ergänzung der persönlichen Social Media Strategie darstellen. Für wenn ein Kanal sinnvoll ist und wie man diesen zum Erfolg führt, erklärt das Webinar Schritt für Schritt.

Was ist Twitter?

Twitter ist eine 2006 gegründete Social Media Plattform, auf der angemeldete Nutzer Kurznachrichten (Tweets) mit bis zu 140 Zeichen veröffentlichen. Die Themen der Beiträge sind vielfältig. Man findet unkompliziert News und Informationen zu sämtlichen Branchen und Interessengebieten.

Die Nutzer können einander folgen, d. h. den Kanal des anderen abonnieren und sich so dessen Beiträge in ihrer eigenen Timeline anzeigen lassen. Das Folgen muss nicht immer auf Gegenseitigkeit beruhen. Trotzdem ist Twitter ein interaktives soziales Netzwerk und ein gutes Networking-Tool, weil es den Austausch mit und unter Experten eines Fachs informell ermöglicht.

 

Weltweit nutzen 319 Millionen Menschen den Social Media Dienst, davon 12 Millionen in Deutschland. Die Nutzerzahlen stagnieren allerdings immer wieder und viele in der Statistik auftauchende User sind entweder passive Konsumenten, die den Service nur zum Verfolgen anderer Kanäle nutzen, oder verlassene Accounts, die zwar angelegt, aber entweder nie oder schon seit Jahren nicht mehr genutzt wurden. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der aktiven Twitterer in Deutschland etwa eine Million. Die Bedeutung des Netzwerkes innerhalb des Social Media Spektrums ist damit deutlich geringer als in den USA oder auch der Schweiz.

Muss ich auf Twitter sein?

 

Muss ich auf Twitter sein?

Ob Twitter sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

 

Wer sich die Frage stellt, ob er selbst von einem Twitterkanal profitieren könnte, muss sich zunächst bewusst machen, was diesen Social Media Anbieter von anderen unterscheidet und wie man ihn nutzen kann.

Twitter ist eine vielfältige Informationsquelle. Diesen Teil des Dienstes kann man auch dann nutzen, wenn man sich gegen einen Account entscheidet, da die Nachrichten der meisten Accounts öffentlich sind. Als angemeldeter Nutzer hat man außerdem die Chance mit Menschen weltweit Gespräche zu initiieren. Um sich selbst auf Twitter als Experte zu positionieren, muss auch der eigene Kanal mit Beiträgen bespielt werden. Man kann hier Branchenneuigkeiten und –informationen teilen oder eigene Blogartikel verlinken. Ein reiner Verkaufskanal ohne Mehrwert wird nicht zum Erfolg führen, aber Angebote und Produkte können in einem Tweet beworben werden.

Ob ein Twitterkanal in das persönliche Social Media Portfolio gehört, hängt immer von den Zielen ab. Möchte man nur Informationen konsumieren oder selber aktiv twittern? Und welche Zielgruppe wird mit einem potenziellen Kanal interessant? Eventuell ist das Publikum, das man angesprochen werden soll, nicht wirklich auf Twitter vertreten und besser über einen anderen Social Media Dienst, wie z. B. Facebook, zu erreichen. Dann sollte man sich auf diese Seiten konzentrieren und nicht übermäßig viel Zeit und Arbeit in einen Twitterkanal investieren.

Ist die Entscheidung für einen eigenen Kanal aber gefallen, ist zu überlegen, welche Art von Twitterkanal man betreiben möchte. Der persönliche Twitterkanal dient der Bekanntmachung und Positionierung der eigenen Person als Journalist, Berater oder Experte einer Branche. Ein Firmentwitter kann sich ganz dem Marketing verschreiben oder als Servicekanal, auf dem Kundenanfragen beantwortet und Servicemeldungen geteilt werden, eingesetzt werden.

Die ersten Schritte zum eigenen Kanal

Als Neueinsteiger macht man sich zuerst mit der Benutzeroberfläche von Twitter vertraut. In der Mitte und deutlich den meisten Platz einnehmend befindet sich die Timeline des Benutzers, hier erscheinen in Echtzeit die Tweets aller Accounts, denen man folgt.

Links davon sieht man sein Kurzprofil mit Profilfoto, Namen, Standort, Website-URL und einer Kurzbiografie. Darunter die Trends, also die Themen, über die aktuell die meisten Nutzer Beiträge schreiben. Sie werden anhand der verwendeten Hashtags aufgelistet. Darüber befinden sich Links zu den Benachrichtigungen und zum Posteingang für die privaten Nachrichten. Benachrichtigungen erhält man von Twitter selbst, wenn eigene Tweets Antworten erhalten haben oder re-tweeted wurden. Private Nachrichten kommen direkt von anderen Usern. Rechts schließlich zwei Icons für die Suche auf der Seite und zur Änderung der Profil- und Datenschutzeinstellungen. Darunter noch Vorschläge für Twitter-Accounts, denen man noch nicht folgt, die aber aufgrund der angegebenen Interessen und der bisherigen Follows interessant sein könnten.

Wie alle Social Media Plattformen, bietet auch Twitter eine Smartphone App an. In dieser nimmt die Timeline fast den ganzen Raum ein und alle Bedienungselemente sind kleiner und unübersichtlicher. Sie ist eine gute Ergänzung, um Tweets unterwegs zu lesen, aber der eigene Kanal lässt sich besser vom Desktop verwalten.

 

Die Anmeldung bei Twitter beginnt mit der Auswahl eines Namens, oder eigentlich zweier Namen, denn man muss sich sowohl für einen Langnamen im Profil als auch für einen @Namen, mit dem man in Tweets getaggt und von anderen Benutzern angesprochen wird, entscheiden. Für einen persönlichen Kanal kommen sowohl der Klarname als auch ein Spaßname oder ein Pseudonym infrage. Nutzt man den Kanal gewerblich und zur Selbstpromotion, so empfiehlt es sich, den eigenen Klarnamen zu verwenden. Für einen Unternehmenskanal nutzt man den Namen der Firma, wobei der Einfachheit halber Kürzel wie AG oder GmbH wegfallen sollten. Handelt es sich um den nationalen Kanal eines internationalen Unternehmens, kann stattdessen ein Länderkürzel wie _de verwendet werden.

Während der Wahl des Profilnamens keine Grenzen gesetzt sind, muss der @Name zwei wichtige Kriterien erfüllen: Er muss einmalig, also auf Twitter bislang noch nicht vergeben, sein und darf aus höchstens 15 Zeichen bestehen. Sollte der eigene Name oder der Name des Unternehmens bereits vergeben sein, sollte man zunächst das zu dem Namen gehörige Profil überprüfen. Sollte sich herausstellen, dass der Account verwaist ist, kann man Twitter kontaktieren und um die Überschreibung des Namens bitten. Ist er Name von einem aktiven Account blockiert, muss man auf Abkürzungen und Initialen ausweichen. Ein kürzerer @Name hat seine Vorteile, denn jedes Zeichen geht in getaggten Tweets von den maximal 140 Zeichen des Beitrags ab. Ein kürzerer Name bedeutet also längere Beiträge.

Das wichtigste bei der Wahl des @Namens ist, dass er einfach zu merken ist. Er sollte nicht zu viele Unterstriche beinhalten, leicht zu buchstabieren und eingängig sein. Beide Namen können auch nachträglich wieder geändert werden.

Das Profil einrichten

Ihre Visitenkarte auf Twitter ist das Profilbild, das in der Timeline anderer Nutzer neben ihren Einträgen zu sehen ist. Es sollte eine angemessene Größe und Auflösung haben und gut zu erkennen sein. Da es in verschiedenen Zusammenhängen und in verschiedenen Anzeigegrößen auf der Seite und in der App zu sehen ist, ist es wichtig darauf zu achten, dass keine der Informationen dabei abgeschnitten werden kann. Die optimale Größe für ein Profilbild ist 400 x 400 px.

 

Twitter Titelbild Größe Social Media Marketing

Ein Twitter-Titelbild ist 1500 x 500 px groß. Das Profilbild nur 400 x 400 px.

 

Zusätzlich benötigt man noch ein Titelbild, welches größer ist, aber von wesentlich weniger Menschen gesehen werden wird, da es nur bei der direkten Anwahl der Profilseite angezeigt wird. Das Titelbild darf 1500 x 500 px groß sein. Für beide Bilder gilt, die erlaubten Dateiformate sind .jpeg, .png und .gif und die maximale Dateigröße beträgt 2 MB.

Man wählt hierfür am besten aussagekräftige Fotos von sich selbst, die dem gewünschten Image entsprechen. Diese können einen z. B. in Rednerpose oder auf einer beruflichen Veranstaltung zeigen. Bei Unternehmensaccounts sollte das Firmenlogo gewählt werden. Alle Bilder können regelmäßig ausgetauscht werden.

Bei der Einrichtung des Profils wird man gebeten, seine Interessen anzugeben, denn darauf basierend werden u. a. die Follow-Vorschläge kalkuliert. Man sollte unbedingt ein paar Interessen nennen, um von Interessierten Lesern gefunden zu werden. Auf Basis der Interessen in anderen Profilen kann man sich auch einige Accounts heraussuchen, denen man selbst folgen mochte. Nur durch die aktive Kontaktsuche macht man auf sich aufmerksam und findet auch selber Follower.

Der letzte Abschnitt des Profils ist die Biografie. Sie besteht aus höchstens 160 Zeichen und stellt den Kanal kurz vor. Um Follower anzusprechen, muss man kurz und knapp klarmachen, um wen oder was es auf dem Kanal geht und welchen Mehrwert sich ein Follower von ihm versprechen kann. In der Biografie können Hashtags verwendet werden, diese sind dann auch durch die Suche der Seite auffindbar. Für das Ausfüllen dieser Informationen sollte man sich ausreichend Zeit nehmen, denn kaum jemand wird einem Kanal mit unveränderten Standard-Avatar oder einem blanken Profil folgen wollen.

Wer Twitter neben dem persönlichen Gebrauch beruflich oder geschäftlich nutzt, verlinkt möglichst auch ein Impressum. Twitter selbst bietet dazu leider keine Möglichkeit an, weshalb es das Einfachste ist, das Impressum der eigenen Website zu verlinken und auf diesem ausdrücklich anzugeben, dass es auch für den Twitterkanal gilt.

Öffentlich oder privat?

Die nächste große Frage, die sich stellt ist: Sollte der Kanal öffentlich sein? Auf Twitter ist es grundsätzlich möglich die Nachrichten eines Users auch ohne gegenseitiges Folgen oder sogar ganz ohne Account zu lesen. Es werden aber Einstellungen angeboten, mit denen man seinen Kanal privat(er) machen kann. Dann sehen nur noch freigeschaltete Follower die Nachrichten.

Dies hat den einen Vorteil, dass man mehr Kontrolle darüber hat, wer Zugang zu den geteilten Beiträgen erhält. Es hat aber zugleich zwei große Nachteile. Erstens, man muss die Anfragen sichten und immer wieder Follower freischalten. Das kostet viel Zeit. Und zweitens, man erreicht weniger Personen, da man alle die nicht auf Twitter eingeloggt sind ausschließt und für angemeldete Twitternutzer zusätzliche Hürden aufbaut. Daher ist es strategisch clever, um ein möglichst großes Publikum anzusprechen, den Kanal öffentlich zu betreiben. Sich dabei aber der Öffentlichkeit immer bewusst zu bleiben und Nichts zu schreiben, das man nicht auch in aller Öffentlichkeit so gesagt hätte.

Beim Schreiben der ersten Kurznachrichten wird man noch ehrfürchtig, fast aufgeregt sein, und sich jedes Wort gut überlegen. Die Lockerheit steigt aber mit der Routine.

Tweet, Retweet, Hashtag und Co.

Die Twitterwelt hat ihr ganz eigenes Vokabular, deswegen gibt es hier ein paar Erklärungen für die wichtigsten Begrifflichkeiten:

  • Tweet: Der Tweet ist die einzelne Nachricht von 140 Zeichen oder weniger.
  • Retweet: Ein Retweet ist, wenn man den Tweet eines anderen Users auf seinen Kanal übernimmt (retweetet), um ihn den eigenen Followern zu empfehlen. Dafür gibt es unter jeder Nachricht einen Button.
  • Like: Jeder eingeloggte Nutzer kann die Tweets anderer User „liken“, indem er das kleine Herz unter dem Tweet anklickt.
  • Hashtag: Der Hashtag erlaubt die Zuordnung des geteilten Beitrags zu einem Thema. Der Hashtag ist das wichtigste Instrument des Twitterers, um auch interessierte Leser, die dem  Kanal noch nicht folgen, zu erreichen.
  •  Taggen: Taggen bedeutet andere User mit ihrem @Namen in einem Tweet zu erwähnen. Getaggte User erhalten dann eine Benachrichtigung über den Tweet. Das Taggen kann ein guter Weg sein, um mit Menschen in Kontakt zu kommen. Es ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn man einen Artikel verlinkt, dessen Autor auch auf Twitter ist.
  • DM (Direct Message): Eine DM oder Direct Message ist eine private Nachricht zwischen Twitter-Nutzern.
  • #FF (Follow Friday): Mit dem Hashtag #FF werden immer freitags Empfehlungen gegeben für Accounts, am denen die Follower auch Interesse haben könnten.
  • #Followerpower: Der Hashtag #Followerpower wird verwendet, wenn man die Hilfe der Community bei der Lösung eines Problems oder der Beantwortung einer Frage benötigt.

Der perfekte Tweet

Der perfekte Tweet braucht vor allem Leser, deshalb muss der Tweet neugierig machen und leicht zu finden sein. Für die Auffindbarkeit sorgen die Hashtags, von denen jeder Beitrag mindestens einen enthalten sollte. Um eine noch größere Reichweite zu erlangen, kann man auch User über das Taggen direkt ansprechen und versuchen einen Dialog zu beginnen. Ohne Tags und vor allem Hashtags funktioniert Twitter nicht. Nur über sie erreicht man neue Follower. Mehr Follower aber bedeuten mehr Likes und mehr Retweets. Mehr Likes und Retweets führen zu mehr Aufmerksamkeit und mehr Nutzern, die einem folgen.

Mit der Anzahl der Zeichen kann man hingegen experimentieren. Sie muss nicht immer voll ausgeschöpft werden.

Eine Twitter-Strategie entwickeln

Am Anfang sollte man sich hinsetzen und die Ziele und Zielgruppe des Kanals bewusst formulieren, um dann einen Plan zu erstellen, wie und über was man twittern möchte. Auch sollte man im Voraus planen, wie viel Zeit und Geld man in seinen Twitterkanal investieren kann.

 

Wenn man damit beginnen, einen Twitter-Account aufzubauen, ist regelmäßiges Tweeten Pflicht. Twitter ist eine besonders schnelllebige Social Media Seite. Auf einer aktiven Timeline rauschen in kurzer Zeit viele Tweets durch und wer zu selten postet, der wird zwangsläufig übersehen werden. Kaum ein Nutzer checkt direkt die Profile anderer Kanäle, um die Tweets dort zu lesen.

Nur über das eigene Tweeten, Retweeten, Liken und Folgen, kann man sich ein Netzwerk von Followern aufbauen. Für ein solches Netzwerk sollte man jeden Tag etwas Zeit investieren, um Nachrichten zu schreiben, Interessen zum Profil hinzuzufügen und neuen Kanälen zu folgen. Eine besonders effektive Taktik ist es, auf Kommentare zu antworten und sich direkt an laufenden Gesprächen zu beteiligen.

Hilfsmittel Planungstools

Kontraproduktiv ist es hingegen zahlreiche Beiträge innerhalb weniger Minuten abzusetzen. Stattdessen sollte man über den Tag verteilt regelmäßig posten. Wem das zu aufwendig erscheint, der kann mit Hilfe eines der vielen angebotenen Tools, seine Tweets im Voraus planen und zu festgelegten Zeitpunkten abschicken lassen.

Dazu empfiehlt es sich, eine Excel Tabelle mit Informationen (wie Brancheninfos, News und Links zu Blogartikeln), die man langfristig verwerten möchte, zu erstellen. Aus diesen Inhalten kann man wiederum täglich einige Tweets basteln und dann von einem Planungstool zeitversetzt absenden lassen.

Bekannte Planungstools:

  • Hoot Suite
  • Marfa
  • Tweetdeck

#Tipps

  1. Zeige dich! Wer auch etwas Persönliches preisgibt, z. B. in Form eines Selfies von der Arbeit oder einer Veranstaltung, zeigt seinen Followern, dass hinter den Tweets eine authentische Person steckt und baut so eine Verbindung auf.
  2. Bring dich in Gespräche ein! Jemand hat eine Frage gestellt, zu der du die Antwort kennst? Oder es findet eine Diskussion statt, zu der beitragen möchtest? Nach solchen Gelegenheiten zu fanden und sich einzubringen, dafür sollte man sich regelmäßig Zeit nehmen. An Gesprächen teilzunehmen ist der einfachste Weg bei Twitter auf sich aufmerksam zu machen.
  3. Live von Veranstaltungen twittern. Das Live-Tweeten von Veranstaltungen, natürlich immer mit dem Veranstaltungshashtag, ist bei Lesern besonders beliebt. Live-Tweets stellen sich beim Check der Statistiken immer wieder als die erfolgreichsten Posts heraus. Deswegen sollte man bei einer interessanten Veranstaltung diese Gelegenheit unbedingt nutzen.

Wer bereits auf anderen Social Media Plattformen etabliert ist, einen Blog oder eine eigene Website betreibt, der sollte seinen Twitter-Kanal unbedingt auch über diese Wege bekannt machen und verlinken. Auch auf der Visitenkarte oder in der Email-Signatur kann eine Erwähnung sinnvoll sein. Unternehmen geben ihren Twitter-Kanal natürlich in ihren Broschüren und Werbematerialien an.

Mindestens einmal im Monat sollte man sich Zeit nehmen und seine Statistiken prüfen, um den eigenen Plan zu bewerten und anpassen zu können. Welche Posts sind besonders beliebt? Wen erreiche ich? Wen nicht? Eventuell muss man mit der Anzahl der Tweets oder den Zeiten, zu denen man postet, etwas experimentieren, um die eigene Reichweite zu optimieren.

Wer sich auf Twitter einlässt, der wird belohnt werden für die investierte Zeit und Arbeit. Mit Bekanntschaften und wichtigen Kontakten in der ganzen Welt. Nicht selten entstehen so neue Kooperationen, gemeinsame Veranstaltungen und Unternehmensgründungen. Es lohnt sich.

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