Was ist Social Media Marketing?
So setzt Du soziale Medien richtig ein!

    Inhaltsverzeichnis:

Was ist Social Media Marketing? So setzt Du soziale Medien richtig ein!

Willkommen auf unserer Fortbildungsseite rund um Social Media Marketing mit jeder Menge KOSTENFREIEM Content, beispielsweise Webinaren. Erlerne die Mechanismen und Strategien im Social Media Marketing – denn es hat Dir und Deinem Business so viel zu bieten:

  • Mehr Reichweite, Bekanntheit, Traffic und Interaktion
  • Branding – persönlich und emotional
  • Direktes Feedback von Deiner Zielgruppe
  • Kundengewinnung und -Bindung und vieles mehr

Der Wissensfundus auf dieser Seite wird Dich im Social Media Marketing enorm weiterbringen, und künftig wird hier noch viel mehr Content für Dich bereitstehen.

Viel Spaß beim Weiterbilden und schau auch demnächst mal wieder hier vorbei!

Die neue Form des Marketing

Im letzten Jahrzehnt haben sich soziale Plattformen im Internet einen großen Nutzerkreis erschlossen. Waren es zu Beginn der sozialen Medien hauptsächlich junge Menschen, die sich dafür begeisterten, so zählen zunehmend auch ältere Personen zur Zielgruppe. Daher sind soziale Plattformen mittlerweile zu einem wichtigen Marketinginstrument für Unternehmen, Künstler und Politiker geworden. Heute sind in den sozialen Netzwerken vom Enkel bis zum Opa alle Personengruppen vertreten. Facebook ist nicht nur ˶cool˝, sondern auch von strategischem Nutzen für die Marktkommunikation, die Produktpräsentation und das Angebot von Dienstleistungen.

Grundlagen des Social Media Marketing

Was ist Social Media Marketing?

Unter Social Media Marketing fallen alle Maßnahmen, die Unternehmensziele mithilfe sozialer Medien erreichen sollen. Zu diesen Zielen gehören beispielsweise:

  • die Markenbildung
  • die Kundenbindung
  • der Verkauf von Produkten/Dienstleistungen

Markenbildung

Eine strategische Markenbildung erfolgt in erster Linie über PR- und Öffentlichkeitsarbeit. Durch die zunehmende Digitalisierung wird jedoch auch der Auftritt im Internet immer wichtiger. Dafür eignen sich soziale Medien besonders gut. Bevor Du Dich in die sozialen Medien stürzt, solltest Du aber einige Fragen beantworten können.

  • Wofür soll die Marke oder Dein Unternehmen stehen?
  • Bei welchen Themen willst Du Leader werden?
  • Wie willst Du kommunizieren?

Wenn Du in der Lage bist, diese Fragen ausreichend zu beantworten, kannst Du Deine Social Media Strategie festlegen. Danach musst Du noch entscheiden, welche Form von Social Media Du in Anspruch nehmen willst. Wie erreichst Du Deine Zielgruppe am besten? Social Media Plattformen wie Facebook, Instagram, Twitter oder YouTube sprechen auch unterschiedliche Nutzer an. Allerdings erfordert die Präsenz in den sozialen Medien eine tägliche Beschäftigung. Du musst also regelmäßig Postings durchführen, Kommentare abgeben oder Fragen stellen. Wenn Du manchmal Fragen in sozialen Netzwerken stellst, kannst Du am besten eine Reaktion bei Deinen Usern auslösen.

Webinar
Instagram Marketing: Content kreieren, richtig posten, Ads schalten — Hendrik Unger

Content kreieren, richtig posten, Ads schalten: Instagram ist aus dem Social-Media-Gefüge nicht mehr Wegzudenken. Vor allem im Marketing können hier Marken mit visuellen Reizen &uu

Gratis anschauen

Kundenbindung

Für die Kundenbindung eignen sich soziale Medien ebenfalls bestens. Dort hast Du die Möglichkeit Kunden anzusprechen und mit ihnen zu kommunizieren. Dafür ist jedoch ein geeigneter Content erforderlich, der aus der Masse von Inhalten herausstechen muss. Dieser Content sollte daher interessant sein und die User dazu animieren, Deine Websites öfter zu besuchen. Dafür solltest Du Deine Zielgruppe und deren Wünsche genau kennen. Dann kannst Du problemlos auf Fragen eingehen und lösungsorientierte Antworten liefern, die wiederum Dein Unternehmen in den Mittelpunkt rücken.

Verkauf von Produkten und Dienstleistungen

Ein großes Ziel all dieser Bemühungen ist das Verkaufen Deiner Produkte oder Dienstleistungen. Mithilfe von Social Media kannst Du Deine Zielgruppe für Dich oder Dein Unternehmen begeistern. Begeisterte Kunden werden Dich daher auch weiterempfehlen. Somit bist Du in der Lage Deinen Kundenkreis stetig zu vergrößern. Das ist auch das Ziel von Online Marketing.

Welche Social Media Kanäle gibt es?

Zu den bekanntesten Social Media Plattformen zählen:

  • Facebook
  • Instagram
  • YouTube
  • Twitter
  • WordPress
  • Pinterest
  • LinkedIn
  • Snapchat

Facebook

Facebook ist ein soziales Netzwerk, das im Jahr 2004 gegründet wurde, und auf dem Texte, Bilder oder Videos gepostet und geteilt werden können. Seit damals zählt das Unternehmen bereits rund 2,3 Milliarden Mitglieder. Im Jahr 2017 erwirtschaftete der Social-Media-Riese einen Umsatz von 41 Milliarden US-Dollar.

Anhand der Nutzerzahlen ist es kaum verwunderlich, dass Facebook in der Zwischenzeit auch zu einer begehrten Marketingplattform geworden ist. Eben auch, weil das Unternehmen eine Vielzahl von Marketing- und Werbemöglichkeiten bietet. Das dafür erforderliche Budget reicht von wenigen bis zu mehreren Tausend Euro.

Heute spricht die Plattform nicht nur jugendliches Publikum, sondern nun auch ältere Personen an. Durch den Hype von Snapchat, WhatsApp und Instagram spielt die Plattform bei jungen Menschen mittlerweile sogar wieder eine etwas untergeordnete Rolle. Doch Politiker oder Künstler bedienen sich Facebook weiterhin, um sich bei ihren Wählern oder Fans beliebt und bekannt zu machen.

Zur Facebook Ads Themenwelt

Instagram

Seit 2012 gehört Instagram zu Facebook und ist daher ähnlich wie Facebook aufgebaut. Die gerade mal neunjährige Onlineplattform wird zum Sharen von Fotos oder Videos verwendet. Seit Juni 2018 offeriert Instagram sogar auch einen TV-Stream, den sogenannten IGTV , mit dem es möglich ist, Videos hochzuladen, die bis zu 60 Minuten Laufzeit aufweisen. Seit 2018 hat das Netzwerk über eine Milliarde aktiver Nutzer.

Mittlerweile können Nutzer auch ihr Profil auf Instagram in einen Business Account umwandeln. Dabei hat man Zugriff auf aktuelle Statistiken und kann Werbeanzeigen direkt schalten.

Webinar
IG Story Ads zeitsparend erstellen: Mehr Umsatz & Follower durch Stories — Sebastian Vogg

Wie du es schaffst aus einfachem Bildmaterial, oder klassischen Videoformaten wie bspw. Breitbild mit vertical Video deinen Content auf ein neues und ansprechenderes Level hebst.

Gratis anschauen

Instagram ist DER Kanal für Influencer Marketing und deshalb im Marketing nicht mehr wegzudenken. Hauptsächlich ist Instagram eine bildhafte App, in der die Nutzer ihren Lifestyle ihren Followern ästhetisch zu präsentieren wissen. Von Snapchat adaptiert, läuft die Instagram Story bereits genauso gut wie bei dem Erfinder selbst. Die Stories sind allgemein für 24 Stunden für Follower sichtbar, danach verschwinden sie wieder. Mit den Highlights gibt Instagram seinen Nutzern aber die Möglichkeit, ihre Stories über die gewöhnlichen 24 Stunden hinaus in ihrem Profil sichtbar zu machen.

YouTube

Die Videoplattform YouTube wurde 2005 in den USA gegründet und ist seit 2006 ein Tochterunternehmen von Google. Auf YouTube können Videos hochgeladen und auch angesehen werden. Nutzer können dazu aufgefordert werden das Video zu kommentieren, zu teilen oder ein ˶Like˝ abzugeben.

Webinar
YouTube Algorithmus: Rankingfaktoren und Analyse für mehr Views — Patrick Pape

Viele Unternehmen schrecken vor Video Marketing und YouTube zurück. Dabei bieten das Format und YouTube als Plattform gigantische Möglichkeiten, die Zielgruppe zu erreichen, Produkte und

Gratis anschauen

Durch ständige Verbesserungen und neue Möglichkeiten ist YouTube mittlerweile zu einer interessanten Plattform für Werbetreibende geworden. YouTube eignet sich beispielsweise sehr gut, um Werbebanner oder Inserate auf beliebten Videos einzublenden.

Twitter

Die Kurznachrichtenplattform Twitter gibt es seit 2006. Twitter hat rasch an Bedeutung gewonnen. Vor allem Politiker, Unternehmen aber auch Privatpersonen nutzen Twitter, um schnell und bündig Nachrichten, die sogenannte Tweets, zu verfassen. Ein Großteil der Twitter-User ist laut Statistik männlich, über 32 Jahre alt und in einer unternehmerischen Führungsposition tätig. Die Mitgliederzahl von Twitter beläuft sich derzeit auf rund 1,5 Milliarden.

Webinar
Endlich mit Twitter durchstarten - so geht's — Juliane Benad

In diesem Webinar lernst du Schritt für Schritt, wie du dir ein professionelles Twitter-Profil aufbaust, die passende Strategie für dich festlegst und deine Sichtbarkeit erhöhst bzw.

Gratis anschauen

WordPress

WordPress wird in erster Linie als Dienstleister für Webseiten wahrgenommen. Allerdings betreibt die Seite auch einen gut geführten Blog, den Nutzer verwenden können, um sich über Neuerungen von WordPress und Co. auszutauschen.

Pinterest

Pinterest wurde im Jahr 2010 gegründet und dient als soziales Netzwerk, in dem Ideen durch visuelle Darstellungen und Bilder festgehalten werden können. Diese Bilder können von den anderen Usern geteilt oder kommentiert werden. Mithilfe der virtuellen Pinnwände werden Hobbys oder Einkaufstipps verbreitet. Pinterest hat mittlerweile über 100 Millionen aktive Nutzer.

LinkedIn

LinkedIn ist eine Plattform, die sich vor allem an Berufstätige und Berufseinsteiger richtet. Dort kann man seinen Lebenslauf virtuell einstellen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Das Publikum besteht dabei in erster Linie aus Unternehmen, die auf Mitarbeitersuche sind. Aber auch Arbeitnehmer können sich auf dieser Plattform selbst darstellen. Xing ist ein direkter Wettbewerber zu LinkedIn, allerdings nur in der DACH-Region und teilweise in Spanien aktiv.

Snapchat

Der Instant-Messaging-Dienst Snapchat ist ein kostenloser Onlinedienst, der auf Smartphones und Tablets genutzt werden kann. Gegründet wurde der Onlinedienst 2011. Auf Snapchat wird kein Profil angelegt, sondern ein sogenannter Channel, auf dem Inhalte hochgeladen werden können. Diese Inhalte sind aber nur temporär sichtbar und werden nach einiger Zeit wieder gelöscht. Snapchat entspricht deshalb eher einem vorübergehend sichtbaren Tagebuch.

Webinar
Snapchat - Werbestrategien — Enno Uhde

Reichweite ist die neue Währung im Internet. Bei Facebook, Instagram und Twitter sind viele, gerade junge User, nicht mehr zu erreichen – hier kommt Snapchat ins Spiel. Der 2011 gegr&uum

Gratis anschauen

Nutzung von
Social Media

Social Media lässt sich auf verschiedene Art und Weise nutzen. In erster Linie wird es für die Kommunikation zwischen Privatpersonen, zwischen Unternehmen (B2B), zwischen Unternehmen und Kunden (B2C) sowie für die unternehmensinterne Kommunikation verwendet. Social Media als Instrument des Online Marketing hat vor allem für die Kommunikation und die Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit große Bedeutung. Vorab solltest Du Dir aber im Klaren sein, welche Zielgruppe Du mit einer Social Media Kampagne ansprechen willst. Unterschiedliche Zielgruppen nutzen zumeist auch verschiedene Plattformen. Die Auswahl der richtigen Plattform geschieht nach verschiedenen Kriterien:

  • nach Themen
  • nach Regionen
  • nach dem Content
  • nach der Technologie
  • nach rechtlichen Rahmenbedingungen

Allgemeine Themen lassen sich über die meisten Plattformen kommunizieren. Nischenthemen können überall dort verbreitet werden, wo sich die jeweilige Zielgruppe herumtummelt. Es macht wenig Sinn, wenn Du auf Twitter in Form einer Kurznachricht ein neues technisches Produkt erklärst. Dafür eignet sich ein Video auf YouTube vielleicht besser. Damit sind wir auch schon beim Content. Dieser kann in Form von Texten, Bildern oder Videos vorliegen. Auch hierbei kann zwischen den einzelnen Plattformen genau differenziert werden.

Webinar
Erfolgreiches Video-Marketing: Was du von Obi, Bibi und Jean-Claude Van Damme lernen kannst — Melanie Schoen

„Wir müssen jetzt mal Videos machen!“ Kommt dir bekannt vor? Bei den meisten Unternehmen ist mittlerweile angekommen, dass Bewegtbild das Content-Medium der Zukunft ist. Aber

Gratis anschauen

Bei der Technologie solltest Du Dir die Frage stellen, ob Deine Zielgruppe damit auch umgehen kann. Dazu gehören etwa Apps, Bots usw. Zu den rechtlichen Rahmenbedingungen gehört auf alle Fälle der Datenschutz. Achte vor allem bei der Versendung von E-Mails oder Pushnachrichten darauf.

Wann macht Social Media Marketing Sinn?

Die Nutzung von Social Media zur Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen ist vor allem dann sinnvoll, wenn die sozialen Netzwerke auch dazu passen. Du musst nicht unbedingt alle Trends mitmachen und bei jeder Plattform mit dabei sein!

In Deutschland nutzen derzeit rund 45 Millionen Menschen Social Media. Dabei sind alle Altersgruppen und soziale Schichten vertreten. Rund 95 % der deutschen Unternehmen sind in irgendeiner Form in den sozialen Netzwerken aktiv. Das Social Media Marketing ist inzwischen zu einem wichtigen Bestandteil des Online Marketing geworden. Laut einer Studie, die kürzlich vom Consultingunternehmen Absolit® erstellt wurde, nutzen rund 88 % der Jugendlichen zwischen 10 und 19 Jahren Social Media. Allerdings sinkt die Beliebtheit von Facebook. Nur noch 11 % der Jugendlichen sind von dieser Plattform begeistert. Dafür sind mehr Vertreter der zahlungskräftigen älteren Generation in diesem sozialen Netzwerk vertreten. Bei jungen Menschen dominieren in erster Linie Instagram, YouTube und Snapchat.

Da sich die Kommunikationskanäle im Social Media rasch ändern, ist eine regelmäßige Erfolgskontrolle der Online Marketing Aktivitäten eine unabdingbare Voraussetzung. Du solltest also analysieren, welche Postings am besten bei Deiner Zielgruppe ankommen und in welchen sozialen Netzwerken Du das größte Feedback erzielst.

Die Ziele im Social Media Marketing

 

ziele social media marketing themenwelt 1024x647

Prinzipiell können die Ziele, die im Social Media Marketing erreicht werden, in zwei große Bereiche eingeteilt werden. In Makro- und in Mikroziele. Zu den Makrozielen zählen:

  • die Markenführung
  • das Kundenmanagement
  • die Umsatzerzielung

Die Markenführung beschreibt in diesem Zusammenhang den Aufbau sowie die kontinuierliche Entwicklung einer Marke über Social Media. Bei dieser Brand Entwicklung spielt die Markenkommunikation vor allem für Start-ups eine große Rolle. Unter dem Kundenmanagement wird sowohl die Neukundengewinnung als auch die Kundenbindung verstanden. Jede Marke steht für ein bestimmtes Synonym. So wird Apple zumeist mit hoher technischer Qualität in Verbindung gebracht oder Red Bull mit sportlicher Energie und Tatkraft.
Nicht zuletzt spielt die Umsatzerzielung eine Hauptrolle. Schließlich willst Du mit dem ganzen Prozedere auch Deine Produkte oder Dienstleistungen an den Mann oder die Frau bringen.

Zu den Mikrozielen gehören:

  • die Bekanntheit des Unternehmens
  • die soziale Interaktionen
  • der Traffic

Die Bekanntheit kann durch die Reichweite der einzelnen Plattformen sowie durch die Zahl der Abonnenten und der Userkontakte gemessen werden. Der Traffic beschreibt in erster Linie die Steigerung der Klickraten auf eine Website.

Vor- und Nachteile von Social Media

Jede Sache hat bekanntlich zwei Seiten. So hat auch Social Media Marketing seine Vor- und Nachteile.

Die Vorteile von Social Media

Social Media Plattformen bieten Unternehmen eine gute Möglichkeit, um ein breites Zielpublikum zu erreichen. Das Social Media Marketing ist zudem günstiger als das konventionelle Marketing. Es entfallen Kosten für Drucksorten und für die Distribution von Werbematerial. Es funktioniert rasch und effizient, sodass neue Inhalte schnell kommuniziert werden können. Inhalte können mit anderen Webseiten verlinkt werden und wiederum neue Nutzer anziehen. Somit kann der Kundenkreis dementsprechend erweitert werden. Auch die Erfolgskontrolle geschieht relativ einfach und schnell. Die Klickraten sowie der ROI können rasch eingesehen und die Kommunikationsstrategie auf veränderte Rahmenbedingungen umgehend angepasst werden.

Die Nachteile von Social Media

Die Nachteile von Social Media Marketing ergeben sich durch die Struktur der einzelnen Social Media Plattformen. Durch die Vielzahl an Informationen, die täglich dort transportiert werden, entsteht eine Unübersichtlichkeit. Unternehmen und Dienstleistungsanbieter laufen Gefahr, in den Netzwerken einfach unterzugehen. Zudem erfordert die Nutzung von Social Media einen täglichen Arbeitsaufwand. Social Media Marketing muss regelmäßig betrieben werden, denn Webseiten müssen hier dynamisch und nicht statisch gestaltet werden. Für diese Arbeit ist vor allem in größeren Unternehmen ein eigener Mitarbeiterstab erforderlich. Das verursacht natürlich wiederum Personalkosten. Die Mitarbeiter sollten auch technisch gut ausgebildet sein. Ein weiteres Problem ist der Datenschutz. Das neue Datenschutzgesetz erfordert restriktive Maßnahmen. Verstöße gegen die Verordnung können auch strafrechtlich geahndet werden. Beim Posten von Videos oder Bildern ist auch das Urheberrecht zu beachten. Nicht jedes Bild darf im Internet veröffentlicht werden. Das gilt vor allem für jene Images, die Du nicht selbst erstellt hast. Solltest Du Musik verwenden, so vergewissere Dich, ob Du diese Titel auch frei verwenden darfst. Für Werbezwecke verwendete Musik unterliegt dem sogenannten Sync Licensing.

Instrumente des Social Media Marketing

Für das Social Media Marketing stehen verschiedene Content-Instrumente zur Verfügung.

  • Redaktionsplan
  • Cross-Interaktion
  • Communitymanagement
  • Anzeigenmanagement
  • Influencer Kommunikation
  • Krisenmanagement

In einem Redaktionsplan wird der zu verbreitende Inhalt zielgruppenadäquat aufbereitet. Entscheidend dafür ist das verwendete Format. Handelt es sich dabei um einen Text, Bilder oder ein Video? Welche Beschreibung passt am besten zu Deinem Produkt oder Deiner angebotenen Dienstleistung? Wesentlich ist auch das korrekte Timing. Du solltest eruieren, wann Deine Zielgruppe am häufigsten auf den Seiten sozialer Medien unterwegs sind. Außerdem solltest Du Dir überlegen, wie oft und in welchem Rhythmus Du Deine Inhalte veröffentlichen willst.
Unter der Cross-Interaktion versteht man die Kommunikation innerhalb eines sozialen Netzwerks. Das können Postings sein, Comments oder auch Likes.
Beim Communitymanagement musst Du auf Anfragen Deiner User antworten und auf deren Anliegen eingehen. Das Werbeanzeigenmanagement beinhaltet alle aktiven Werbeeinschaltungen, die Du im sozialen Netzwerk vornimmst. Dazu gehören auch die sogenannten Boosts. Mit diesem bezahlten Dienst kannst Du einen größeren Publikumskreis erreichen. Bei der Influencer Kommunikation stehst Du in Kontakt mit Opinion Leadern im Netz. Das können Journalisten oder Blogger sein aber auch Experten, die sich in Deiner Branche finden.

Webinar
Basiswissen Influencer Marketing: Einsteiger-Tipps für erste Kampagnen — Fabian Tosolini & Maria Gillich

Wie erreiche ich meine Zielgruppe mithilfe von Influencern? Welche Social Media Kanäle sind für meine Branche am besten geeignet? Diese und weitere Fragen klären wir in unserem Basis

Gratis anschauen

Im Krisenmanagement werden Probleme behoben, die bei der Kommunikation auftreten können. Das können negative Kommentare sein oder Shitstorms.

Strategien für Social Media Marketing

Möglichkeiten im Social Media Marketing gibt es viele. Die einzelnen sozialen Netzwerke bieten unterschiedlichste Formen, um im Netz präsent zu sein. Doch hinter all diesen Nutzungsmöglichkeiten steht eine gemeinsame Strategie. Bevor Du mit Deinem Unternehmen oder Deinen Produkten in soziale Netzwerke gehst, solltest Du Dir einige Fragen stellen:

  • Situationsanalyse?
  • Wie sieht meine Zielgruppe aus?
  • Welche Ziele will ich erreichen?
  • Welche Kanäle sind dafür geeignet?
  • Welche Ressourcen habe ich?
  • Wie führe ich eine Erfolgskontrolle durch?
Webinar
Social Media Seeding Funnel — Jan Stranghöner

Die Distribution von Inhalten wird zunehmend komplexer. Durch durch die falsche Seeding Strategie kannst Du bereits einige Potenziale liegen lassen, die Deinen Content in der Verbreitung hemmen. Ic

Gratis anschauen

Situationsanalyse

Am Anfang steht die Frage, welche sozialen Netzwerke Du bereits nutzt. Sind diese ausreichend oder bedürfen sie einer Überarbeitung? Wie arbeitet Deine Konkurrenz in den sozialen Medien? Wenn in Deiner Branche die Nutzung von Social Media Marketing bereits üblich ist, so musst Du verstärkt an der Umsetzung Deiner Strategien arbeiten. Darüber hinaus musst Du auch wissen, wie viel Zeit und Geld Du in die Verfolgung der Social Media Strategien stecken kannst.

Die Zielgruppe

Ein wichtiger Punkt ist die Zielgruppe. Wenn Du weißt, welche Personen Deine Produkte oder Dienstleistungen am ehesten nutzen, so solltest Du Dir darüber im Klaren sein, wo sich diese Zielgruppe in den sozialen Netzwerken aufhält. Wenn Du weißt, wen Du ansprechen willst, kannst Du Dir ein klares Bild über die einzelnen Contentformen machen.

Die Zieldefinition

Ein klar definiertes Ziel erleichtert die Umsetzung jeder Strategie. Dein Hauptziel kann zwar das Verkaufen Deiner Produkte sein, sollte aber nicht im Mittelpunkt der Strategie stehen. Das überzuckert mit der Zeit jeder User. Ein Ziel kann aber der Aufbau einer Marke sein, die Neukundengewinnung, der Aufbau eines effizienten Kundenservice oder die Kommunikation mit Kunden als Fans.

Die Auswahl der Kanäle

Bei der Auswahl der geeigneten Social-Media-Kanäle musst Du Dich an Deiner Zielgruppe orientieren. Wenn Deine Zielgruppe beispielsweise hauptsächlich auf Videoinhalte und Bilder fixiert ist, so wirst Du Deinen Content daran anpassen müssen. Du kannst auch Videos über Deine Produkte erstellen oder Informationsvideos anbieten. Dafür ist beispielsweise die Plattform YouTube bestens geeignet.

„Mit 1 Mrd. Stunden Videokonsum pro Tag ist Youtube eine Sozial-Media Plattform wo Firmenpräsenz wünschenswert ist.”

Claudia Kiani

Die Ressourcen

Darunter fallen sowohl Dein Zeitbudget als auch Dein finanzielles Budget. Denn die Arbeit mit Social Media erfordert eine fast tägliche Beschäftigung. Du musst regelmäßig Postings durchführen oder Useranfragen beantworten. Im Voraus muss Dir ebenfalls klar sein, wie viel Geld Du in Werbebanner oder in das Boosting Deines Contents investieren willst.

Die Erfolgskontrolle

Jede Marketingmaßnahme erfordert auch eine Erfolgskontrolle. Beim Social Media Marketing, das eigentlich einen Teil des Online Marketing bildet, wird dafür der sogenannte ROI herangezogen. Dieser Return on Investment beschreibt, wie hoch der Gewinn, der durch die Marketingmaßnahmen erzielt wird, im Vergleich zu deren Kosten ist.

Beispiele für Strategien

Kampagnen in Social Media sind am erfolgreichsten, wenn sie sich automatisch verbreiten. Postings, die viral gehen, sind die beste Lösung für das Social Media Marketing. Ob ein Content viral wird oder nicht, kann nicht prognostiziert werden. Es gibt kein Patentrezept dafür, doch existieren einige Strategien, welche die höchsten Chancen bieten, um eine Kampagne viral werden zu lassen. Hier findest Du einige Beispiele aus der Praxis:

Kreative Bewerbung von Motorradhelmen

Biltwell ist ein amerikanischer Anbieter für Motorradhelme und Accessoires für Biker. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Kalifornien und arbeitet weltweit. Biltwell ist schnell auf den Social Media Zug aufgesprungen. Es eröffnete eine Kampagne, in deren Rahmen User aufgerufen wurden, Fotos ihrer Motorradhelme in kreativer Weise zu posten. Dieser Aufruf führte zum Erfolg und wurde viral. Biltwell erhielt dadurch enorme Aufmerksamkeit in den sozialen Medien.

Webinar
Social Media Kommunikationsstrategie — Michael Schöttler

Wie funktioniert eigentlich dieses Social Media genau für Firmen? Lohnt es sich wirklich auch auf Facebook und Co zu setzen? Michael Schöttler erzielt gerade bei seinem neuen Portal papa.

Gratis anschauen

Alles hat ein Ende
nur die Wurst hat zwei

Die Rügenwalder Mühle richtete bereits 2011 eine eigene Fanseite ein. Dort konnten sich kulinarische Feinschmecker als Wursttester bewerben. Unter den eingereichten Bewerbungen durften die Fans schließlich fünf Tester auswählen. Diese wurden in das Unternehmen eingeladen und konnten dort ihre eigenen Wurstsorten kreieren. Dadurch verschaffte sich das Unternehmen eine große Präsenz in den sozialen Medien und konnte gleichzeitig die Käuferpräferenzen eruieren.

Nomen est omen

Porsche erreichte mit seiner Social Media Strategie über eine Million Fans. Um sich bei diesen zu bedanken, rief das Unternehmen seine Fans auf, sich namentlich auf der Facebook-Seite zu vermerken. Dann wurden die einzelnen Namen der Fans auf einem eigenen Porschemodell eingraviert. Dieses Modell steht nun im Porschemuseum in Stuttgart. Wer seinen Namen sehen will, kann das auch auf der Facebook-Seite tun. Mittlerweile hat die Seite von Porsche über 12 Millionen Fans.

Mit diesen relativ einfachen Maßnahmen ist es möglich, einen Beitrag in Social Media viral zu machen. Am besten eignen sich dafür persönliche Aufrufe für eine bestimmte Aktion. Die Fans werden in die Marketingmaßnahmen praktisch selbst eingebunden.

Der Online Marketing Mix

 

online marketing mix social media marketing themenwelt 1024x647

Online Marketing verfolgt die Ziele, die Sichtbarkeit des eigenen Unternehmens zu erhöhen und die Besucherzahlen im Netz zu steigern. Dies geschieht mit dem richtigen Marketingmix. Dafür stehen folgende Komponenten zur Verfügung:

  • Website – bzw. Conversion Rate Optimierung (CRO)
  • SEM und SEO (Search Engine Marketing bzw. Optimization)
  • Content Marketing
  • Social Media Marketing
  • E-Mail-Marketing
  • Affiliate Marketing
  • Virales Kampagnen Marketing
  • Online PR

Die Website – bzw. Conversion Rate Optimierung (CRO)

Mit der Website werden mehrere Ziele gleichzeitig verfolgt. Sie ist in erster Linie dazu da, um Verkäufe zu generieren aber auch um das Engagement der User zu steigern. Das heißt, auf Deiner Website können User Deine Produkte bestellen und sie können Dein Sortiment durchforsten. Außerdem kannst Du auf Deiner Webseite auch interessante Downloads anbieten und Dein Unternehmen eingehend vorstellen. Mit Conversion Rate Optimierung verbesserst Du Deine Webseite im Hinblick auf die User Journey und vereinfachst die von Dir erwünschten Handlungen der Nutzer auf Deiner Seite.

SEM

Dieses Kürzel steht für Search Engine Marketing. Zu dieser Methode zählen SEA (Search Engine Advertisement) und SEO (Search Engine Optimization). Dabei spielen vor allem Keywords eine entscheidende Rolle. Aber auch das interne Verlinkungen innerhalb Deiner Website, technische Aspekte sowie das Linkbuilding (Generieren von Backlinks) gehören dazu.

Content Marketing

Das Content Marketing beschäftigt sich mit den jeweiligen Inhalten, die auf Deiner Website zu finden sind. Das können Texte oder Bilder sein, aber auch Videos oder Livestreams. Diese Inhalte sollten in jedem Fall einen Mehrwert für den User bieten sowie interessant und aktuell sein. Nicht umsonst wird immer und überall erwähnt: Content is King. Sind Deine Inhalte nicht lesenswert und bieten keinen Mehrwert, springen die Nutzer in großen Mengen ab.

Social Media Marketing

Das Social Media Marketing beschäftigt sich mit der Verbreitung unternehmensrelevanter Inhalte auf den Seiten sozialer Netzwerke. Es ist also ebenfalls ein Teil des Online Marketing.

E-Mail-Marketing

Beim E-Mail-Marketing werden in regelmäßigen Intervallen E-Mails oder Newsletter versendet. War E-Mail-Marketing vor ein paar Jahren noch unangefochtene Nummer 1 im direkten Kontakt mit Kunden, so bekommt der Marketingkanal nun Konkurrenz vom Messenger Marketing via Facebook Messenger, What´s App und Co., das ebenfalls durch Social Media erst möglich gemacht wird.

Affiliate Marketing

Darunter wird ein Onlinemarketingsystem verstanden, welches von kommerziellen Anbietern betrieben wird. Dieser Anbieter vergütet seine Vertriebspartner mit Provisionen. Der Anbieter stellt dabei Werbemittel bereit, die der Affiliate-Marketer nutzen kann. Kommt es durch diese Nutzung zu Kaufabschlüssen, so erhält der Marketer eine Provision.

Virales Kampagnenmarketing

Das virale Marketing benutzt in erster Linie das soziale Netzwerk, um Werbebotschaften zu verbreiten. Kennzeichen eines Marketings, das viral wird, ist die schnelle Verbreitung im Internet. Eine interessante und meist auch kuriose Werbebotschaft wird in einer Art Kettenreaktion angeklickt und so viral gemacht. Der Begriff stammt aus der Medizin, wenn Viren als Krankheitserreger über eine schnelle Ausbreitung verfügen.

Online-PR

Online-PR ist eine Form der modernen Öffentlichkeitsarbeit. Dabei werden Inhalte nicht über klassische Kanäle wie TV oder Radio kommuniziert, sondern über das Internet. Die Online-PR spezialisiert sich dabei auf ein soziales Netzwerk wie Twitter.

Welche Rolle spielt nun das Social Media Marketing?

Das Social Media Marketing ist ein Teil des gesamten Onlinespektrums. Es sollte hauptsächlich als Ergänzung genutzt werden. Für jeden Inhalt und jede Zielgruppe gibt es Plattformen, die weniger gut oder besser zur Verbreitung von Content geeignet sind. Das hängt in erster Linie von Deinem Angebot ab aber auch von Deiner Zielgruppe. Wenn sich die Personen Deiner Zielgruppe auf mehrere Plattformen verteilen, so solltest Du diesen Umstand in Deinem Marketing Mix auch berücksichtigen.

Um auf ein passendes soziales Netzwerk zu setzen, empfiehlt sich der Blick in die Statistik. So hat die Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Toluna kürzlich die Nutzungsgewohnheiten der Deutschen unter die Lupe genommen. So kommt Werbung in sozialen Netzwerken mittlerweile genauso gut an wie Werbung im TV. Vor allem Facebook-Werbung dominiert dabei. Rund ein Viertel aller Deutschen fühlten sich durch die Facebook-Werbung zum Kauf eines Produkts veranlasst. Rund 20 % der YouTube-Nutzer kauften aufgrund einer Werbung ein Produkt oder nahmen eine Dienstleistung in Anspruch. Die Plattform als soziales Netzwerk liegt damit in der Werbebeliebtheit zwischen Printmedien und dem Radio.

Altersspezifisch gibt es auch Unterschiede in der Nutzungshäufigkeit der einzelnen sozialen Netzwerke. So sind Snapchat und Instagram vor allem bei Jugendlichen sehr beliebt. Rund 71 % aller Nutzer in der Altersklasse zwischen 14 und 19 Jahren nutzen diese Netzwerke. Aber auch Pinterest ist bei den jungen Menschen sehr gefragt. Mehr als ein Drittel nutzt diese Plattform als soziales Netzwerk.
Bei den älteren Usern ab 30 Jahren stehen vor allem Xing und LinkedIn an oberster Stelle.

Was kostet
Social Media Marketing?

Die Kosten für Social Media Marketing hängen in erster Linie von den Bedürfnissen Deines Business ab. Einen Pauschalbetrag, der dafür ausgegeben werden muss, gibt es ebenso wenig wie in der konventionellen Werbung. Bei allen Aktivitäten, die rund um Social Media anfallen, ist jedoch ein Personalaufwand erforderlich. Websites müssen gepflegt werden und auf Useranfragen muss reagiert werden. Das setzt eine ständige Beschäftigung mit dem Thema sowie eine permanente Präsenz in den sozialen Medien voraus. Dieser Personalaufwand kostet vor allem Zeit und damit auch Geld.

Webinar
Durch eine redaktionelle Strategie flexibel bleiben — Blanka Szczebak

Meistens klappt es auch irgendwie ohne Plan, aber es könnte doch so viel besser laufen! Mit einer redaktionellen Strategie können auch im Social Web Potenziale besser ausgeschöpft we

Gratis anschauen

Sicherlich ist virales Marketing am günstigsten. Videos, die viral werden, sind Selbstläufer. Doch das geschieht auch nicht ohne vorhergehende Planung und gutem Content.
Unternehmen, die bereits über eine PR-Abteilung verfügen, rekrutieren dafür das eigene Personal. Andere wiederum richten eine eigene Abteilung ein. Eine dritte Möglichkeit besteht darin, eine externe Marketingagentur damit zu beauftragen.
Kalkulierst Du nun alle dadurch entstehenden Kosten ein, so kannst Du damit rechnen, dass eine Social Mediakampagne mindestens ein Budget von 10.000 Euro erfordert. Die einzelnen Möglichkeiten siehst Du hier nochmals kurz zusammengefasst.

  • Rekrutierung des eigenen Personals
  • Errichtung einer eigenen Abteilung
  • Beauftragung einer externen Agentur

Die Gefahren des Social Media Marketing

Das Social Media Marketing birgt natürlich auch einige Gefahren. Wir haben bereits weiter oben vom sogenannten Shitstorm gehört. Ein Shitstorm ist ein Sturm der Entrüstung, der durch gewisse Postings oder Kommentare ausgelöst werden kann. Das Gegenteil davon ist der Candystorm. Einen solchen Shitstorm löste im Jahr 2005 ein Blogger aus, der sich über einen Computerhersteller beklagte. Daraufhin stießen enorm viele User in dasselbe Horn und beklagten sich ebenfalls. Für das Unternehmen war dieser Shitstorm eine wahre Katastrophe.
Eine negative Meldung, die ein soziales Netzwerk verbreitet, setzt die Hemmschwelle anderer User herab. Auch diese geben dann gerne negative Kommentare ab. Es ist quasi eine Art Schneeballeffekt, der hier auftritt. Außerdem verbreiten sich negative Nachrichten viel schneller als gute News.
Ein weiterer möglicher Effekt sind die derzeit viel diskutierten Hasspostings. Dabei kommt es zu diskriminierenden Äußerungen gegenüber einer anderen Rasse oder einer politischen Gesinnung. Diese haben im sozialen Netzwerk eigentlich nichts verloren.
Vor allem Beiträge, die viral geworden sind, stellen eine besondere Gefahr dar. Allerdings nur dann, wenn der Beitrag negative Äußerungen bestimmter User nach sich zieht. Deshalb solltest Du immer darauf achten, was Du postest oder veröffentlichst.

Was tun, wenn es zu negativen Kommentaren kommt?

Der beste Schutz vor den Folgen eines Shitstorms ist ein gut vorbereitetes Krisenmanagement. Wenn Du bereits weißt, auf welche Themen oder Äußerungen Du verzichtest, kannst Du einen solchen Fauxpas schon von vornherein vermeiden. Sollte es dennoch zu einem Shitstorm kommen, so kannst Du den dadurch entstandenen Schaden in einigen Schritten dämmen. Nämlich durch:

  • ein rasches Handeln
  • strategische Antworten
  • konsequentes sowie professionelles und ehrliches Auftreten
  • uneingeschränkte Transparenz für die Nutzer
  • das Aufzeigen von Lösungen

Bei einem auftretenden Shitstorm solltest Du innerhalb weniger Stunden aktiv werden und eine Gegendarstellung schreiben. Am besten benutzt Du dafür aber glaubwürdige Argumente. Gestehe gerechtfertigte Kritik ein und versichere Deine Fehler zu beheben. Bleib dabei immer sachlich und konsequent. Deine Stellungnahme soll unumstößlich sein und darf in keinem Fall geändert werden, denn das vernichtet Deine Glaubwürdigkeit. Zum Schluss solltest Du angeben, wie Du Deine Fehler in Zukunft vermeiden oder einen entstandenen Schaden wieder beheben willst. Auch das sollte in einer glaubwürdigen Form geschehen. Wenn Du Probleme mit der Formulierung Deiner Aussagen hast oder Schritte in den Medien unternehmen willst, so wende Dich an eine Social Mediaagentur. Im idealsten Fall hast Du bereits vor einem Shitstorm den Worst Case verfasst und Verhaltensrichtlinien zum Einsatz bereit in Deiner Schublade liegen.

Die Vorteile einer Social Media-
agentur

Wenn Du eine Social Mediaagentur mit der Arbeit beauftragst, so kannst Du sicher sein, dass sich Experten mit der passenden Strategie für Dein Online Marketing beschäftigen. Da jeder auf Social Media Marketing zugreifen kann, ist es besonders schwer, im Netz Aufmerksamkeit zu erlangen. Eine erfahrene Agentur kann dabei hilfreich zur Seite stehen. Die Agentur erarbeitet mit Dir gemeinsam ein geeignetes Konzept für Deine Onlineauftritte und kann auch in Krisensituationen Hilfestellung bieten. Auch das Contentmanagement kann von einer Agentur übernommen werden. Außerdem ist es zumeist auch preisgünstiger eine Agentur mit Deinem Social Media Marketing zu beauftragen, als dafür eigenes Personal einzustellen und zu schulen. Während die Social Media Agentur sich mit dem Online Marketing beschäftigt, kannst Du Dich auf Deine Kernkompetenzen konzentrieren.

Die wichtigsten Punkte beim Social Media Marketing

Hier sind die wichtigsten Punkte, die Du beim Social Media Marketing beachten musst, nochmals kurz zusammengefasst:

  • Entscheide Dich zuerst, welches Ziel Du mit Social Media verfolgst und dann welche Social Media Plattform für Dein Business die richtige ist.
  • Beobachte auch die Aktivitäten Deiner Konkurrenz! Wo ist diese aktiv und wie nutzt sie Social Media?
  • Kommuniziere mit Deinen Usern in freundlicher Form und gehe auf eventuelle Fragen ausführlich ein.
  • Schaffe durch Deinen Content einen Mehrwert für die Nutzer.
  • Achte dabei auf einen Unique Content und kopiere nichts.
  • Verwende aussagekräftige Fotos oder Videos.
  • Erstelle höchstens drei Beiträge pro Tag aber mindestens einen informativen Beitrag pro Woche.
  • Beschäftige Dich täglich mit Deiner Arbeit im Bereich Social Media. (Viel Arbeit!)
  • Der Großteil Deiner Fans sollten eine hohe Affinität zu Deinen Produkten oder Dienstleistungen haben.
  • Achte auf Follower und Fans, die als Opinion Leader fungieren.

Achtung Datenschutz!

Bei allen Aktivitäten rund um Social Media gilt der Datenschutz. Sei daher sorgsam mit dem Umgang persönlicher Daten. Personenbezogene Daten können nur dann erhoben, gespeichert und verwendet werden, wenn der Betroffene einwilligt oder dessen Daten öffentlich zugänglich sind. Personenbezogene Daten sind jene Daten, die sich auf eine natürliche Person beziehen. Besondere personenbezogene Daten beschreiben ethische, religiöse oder politische Weltanschauungen einer Person. Sie bedürfen im Netz einem besonderen Schutz. Die einzelnen Datenschutzbestimmungen finden sich im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sowie in der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Diese besitzt seit Mitte 2018 Gültigkeit und ist in allen EU-Mitgliedsstaaten verpflichtend einzuhalten. Mehr darüber erfährst Du auf der Webseite Datenschutz. Die gesammelten Daten dürfen außerdem nur zweckgebunden verwendet und nicht an Dritte weitergegeben werden.

Die Erfolgs-
kontrolle

Webinar
Social Media Tracking — Hendrik Unger

Kritik ist das Frühstück eines jeden Champions! Durch sauber aufgebaute Reporting Dashboards kannst Du gezielt Deine Marketing-Ziele erreichen. Das gilt vor Allem im Social Media Bereich.

Gratis anschauen

Nachdem Du in ein soziales Netzwerk eingetaucht bist und dort Dein Unternehmen präsentierst, wirst Du nach einiger Zeit nachprüfen, ob sich die Mühe auch gelohnt hat. Damit sind wir bei der Erfolgskontrolle. In jeder Form des Marketings schlägt sich der Erfolg in der Zahl der Kunden nieder. So auch im Online und Social Media Marketing. Ein soziales Netzwerk kann auf die Zahl der Follower, Fans, Klicks oder Views überprüft werden. Steigt deren Zahl nach erfolgten Marketingmaßnahmen, so war die ganze Sache einmal fruchtend. Einen weiteren Hinweis auf den erzielten Erfolg können auch positive Kommentare geben. Außerdem kannst Du die Außenwahrnehmung untersuchen. Gibt es auf anderen Blogs oder irgendwo im Netz Hinweise oder Kommentare über Dein Unternehmen? Gibt es Kritik oder Lob? Zudem kannst Du Dich und Deine Beiträge bewerten lassen. Dafür eignen sich Sternsysteme. Das hat nichts mit Astronomie zu tun! Es beschreibt die Qualität Deiner Produkte, Dienstleistungen oder Informationen mit einer gewissen Anzahl von Sternchen, die vergeben werden können. Du kannst diese Möglichkeit selbst schaffen, indem Du sie anbietest.

Hier kommt der ROI

Und nun sind wir bei einer betriebswirtschaftlichen Kennzahl angelangt. Dem ROI oder Return on Investment. Diese Kennzahl beschreibt, wie hoch der eigentliche Nutzen eines Investments, in dem Fall die Investition von Zeit und Geld in das Social Media Marketing, ist. Der ROI beschreibt im Marketing das Verhältnis zwischen dem Geld, das für Werbemaßnahmen eingesetzt wurde und dem Ertrag, der direkt durch diese Werbung erwirtschaftet werden konnte. Betriebswirte sind Zahlenakrobaten. Deshalb versucht man in der Betriebswirtschaft, stets alles in Zahlen zu fassen. Zwar können die Fans oder Klicks gezählt werden, doch monetär ist der ROI wesentlich.

Webinar
Snapchat, Instagram und Co.: Messbarkeit im ephemeral Marketing — Christian Müller

Instagram Stories, Snapchat, Anchor und ähnliche ephemeral Netzwerke werden aktuell hoch gelobt. Sie ermöglichen zwar den direkten Kontakt zu Kunden, doch um Statistiken und die Messbarke

Gratis anschauen

Unter dem Social Media ROI werden alle Maßnahmen verstanden, die zu einer Wertschöpfung führen. Der ROI kann meistens aufgrund des erzielten Umsatzes berechnet werden. Die einfache Formel dazu lautet:

Ertrag/Gesamtinvestitionen x 100 = ROI (in Prozent)

Allerdings sollte diese Formel nicht zu eng betrachtet werden. Nicht alle erzielten Umsätze sind ausschließlich auf Deine Aktivitäten im Social Mediabereich zurückzuführen. Wenn Du wissen willst, welche Käufe aufgrund Deiner Präsenz im Internet erreicht wurden, so kannst Du die Performance mithilfe von UTM-Parametern in Google Analytics einsehen. Durch die Conversionrate kannst Du feststellen, welche Conversions wirklich den Onlineaktivitäten zugerechnet werden können. Ein ROI sollte zumeist einen Wert von 10 bis 20 Prozent ergeben.

Warum ist der ROI wichtig?

Der ROI ist eine Kennzahl, die verschiedene Funktionen erfüllt:

  • bei größeren Unternehmen kann er die Bedeutung von Social Media Marketing unterstreichen
  • er gibt an, welche Aktivitäten am erfolgreichsten sind
  • er kann dazu beitragen, die Wünsche und Vorlieben der Kunden besser zu erkennen

Der ROI kann auf fast alle Bereiche des Online Marketing angewandt werden. Allerdings ist seine Aussagekraft nicht immer ganz eindeutig. In erster Linie hängt diese Kennzahl davon ab, welche Werte Du als Berechnungsgrundlage heranziehst. Das kann, wie im obigen Fall, der Umsatz sein. Darüber hinaus kann auch die Conversion miteinbezogen werden, die über die SEO generiert werden. Außerdem ist der ROI eine dynamische Größe, die nur für einen bestimmten Augenblick Gültigkeit hat.

Die KPIs

Zur Untersuchung des Erfolgs der eigenen Marketingaktivitäten steht eine Reihe von (betriebswirtschaftlichen) Kennzahlen zur Verfügung. Am meisten wird die Wahrnehmung des Unternehmens gemessen. Diese drückt sich in Klicks und Shares aus, aber auch in externen Links. Klicks und Shares lassen sich leicht zählen. In der Regel betrachtet man dabei einen bestimmten Zeitraum. Dieser kann eine Woche oder einen Monat betragen. Durch die Anzahl der Follower kann das Wachstum der Besucherzahlen gemessen werden. Auch dies erfolgt innerhalb eines vorher definierten Beobachtungszeitraumes. Die Post-Reichweite gibt an, wie viele Menschen Deinen Post seit seiner Veröffentlichung gesehen haben. Die Engagementrate zeigt, wie viele Likes oder Shares Du für ein Posting im Vergleich zur Zahl der Aufrufe bekommst. Die Viralitätsrate gibt an, wie viele User einen Post geteilt haben. Die Conversionrate beschreibt, wie viele User nach dem Besuch Deiner Site eine entsprechende Aktion durchgeführt haben. Das kann ein Newsletterabo sein oder der Kauf eines Deiner Produkte. Die CTR (Click-Through-Rate) gibt an, wie viele Leute einen Call-to-Action-Button auf Deiner Social Media Seite geklickt haben.
Diese Kennzahlen können generell auf fast allen Plattformen angewendet werden. Doch einige Kennzahlen sind speziell auf die Erfolgsmessung in einem bestimmten Netzwerk ausgerichtet.

Facebook-Kennzahlen

Dazu zählen:

  • die Anzahl der Fans
  • die Reichweite
  • die Fanaktivitäten
  • die Klicks auf Links
  • die Conversionrate
  • die Wachstumsrate

Die Anzahl der Fans drückt sich in der Anzahl der Likes für Deine Seite aus. Die Reichweite einzelner Postings kannst Du Dir in den Facebook Insights ansehen. Die Aktivität der Fans wird anhand der Likes, Shares oder der abgegebenen Kommentare gemessen. Die Link-Klicks kannst Du auf Google Analytics nachvollziehen. Die Conversionrate wird mithilfe des Contents ermittelt, indem Du diesen ins Verhältnis zu den durchgeführten Aktionen setzt. Die Wachstumsrate zeigt Dir, wie sich die Anzahl Deiner Seitenbesuche in einem bestimmten Zeitraum verändert hat.

YouTube-Kennzahlen

Bei dieser Videoplattform zählen vor allem die Anzahl der Views und die Anzahl der Shares oder Likes. Daneben kannst Du auch hier einige KPIs, wie oben erwähnt, in Erwägung ziehen.

Webinar
Mehr Reichweite durch YouTube Video Marketing — Hendrik Unger

Video-Marketing ist in aller Munde und funktioniert enorm gut. YouTube ist dabei als marktführende Plattform ein starker Partner. Jedoch gibt es versteckte Tricks und Funktionen, wie z.B. das

Gratis anschauen

Instagram-Kennzahlen

Hier sind vor allem die Anzahl der Kommentare, die Du auf Deine geposteten Fotos erhältst, sowie die Anzahl der erhaltenen Nachrichten, Likes und Abonnenten relevant.

Pinterest-Kennzahlen

Hier zählst Du in erster Linie die Pins. Dazu gehören sowohl Deine eigenen als auch diejenigen, die Du selbst repinst. Dazu kommt noch der sogenannter Pinnwanderfolg. Dabei erkennst Du, welche Themen am meisten ankommen und welche Inhalte am meisten geteilt werden.

Twitter-Kennzahlen

Dabei ist vor allem die Like-Rate interessant, die angibt, wie vielen Dein Tweet gefällt. Dazu kommt noch die Anzahl der Follower sowie die Zahl der Retweets, die Du verzeichnest.

Die Kennzahlen ähneln sich also, heißen nur anders. Ein soziales Netzwerk hat eben seine eigenen Charakteristiken.

Tipps für Social Media Marketing

Keine Automatik einführen!

Du solltest bei Deinen Postings keine Automatisierung einführen. Das heißt, Du solltest den Content möglichst authentisch formulieren. Ein künstliches Vorgehen wird von den meisten Usern durchschaut.

Ständige Kommunikation

Bleibe mit Deinen Followern ständig in Kontakt. Wenn Du Dich nie meldest, werden sie Deine Seite auch wieder nach einiger Zeit verlassen.

Guter Content

Der Content, den Du postest, sollte von hoher Qualität sein und Deinen Usern immer einen Mehrwert bieten.

Hashtags nutzen!

Die Verwendung von Hashtags kann die Aufmerksamkeit der User enorm steigern.

Hashtag-Contests

Wenn möglich, versuche einen Hashtag-Contest ins Leben zu rufen. Dabei lässt Du Deine User nach geeigneten Hashtags zu einem bestimmten Thema in Form eines Wettbewerbs suchen. Dies kann das Aufmerksamkeitspotenzial stark steigern. Aber sei Dir bewusst: Hashtags sind eher eine gute Rangehensweise für Instagram und Pinterest, aber weniger für Facebook oder YouTube.

Emotionen bringen Erfolg

Emotionen sind im Internet sehr beliebt. Diese Gefühle können mithilfe von Bildern, Videos oder Texten zu einem bestimmten Thema ausgedrückt werden.

Die 80 zu 20-Regel

Dabei sollen 80 % Deines Contents allgemein gehalten werden und nur 20 % sollen sich auf Dich oder Dein Unternehmen beziehen. Eine Überladung mit eigenen Inhalten wird sofort als Werbung erkannt und übersprungen.

Nur die passenden Netzwerke verwenden

Benutze beim Social Media Marketing nur diejenigen Plattformen, die für Dich hilfreich sind. Es ist besser auf wenigen Plattformen intensiv aktiv zu sein als auf vielen nur sporadisch.

Biete hilfreiche Downloads an

Wenn Du Deinen Nutzern einen Mehrwert bieten willst, eignen sich dafür auch kostenlose Downloads oder Coupons. Gewinnspiele und Votings gibt es mittlerweile genug. So kannst Du beispielsweise auch viele wertvolle Leads einsammeln.

Bespiele Deine Zielgruppe abwechslungsreich

Nutze verschiedene Contentformate, die Dir die einzelnen Netzwerke zur Verfügung stellen, um abwechslungsreich Deine Zielgruppe zu bespielen und chronische Postmüdigkeit zu vermeiden. Nachdem Du Deinen neuen Blogartikel als Link-Post in Facebook geteilt hast, solltest Du wieder etwas lustiges posten wie beispielsweise ein zu Dir thematisch passendes, allerdings nicht werbliches Video.

Trends nutzen

Ein soziales Netzwerk hat immer wieder neue Trends. Nutze diese für Dein Online Marketing.

Wenn Du zumindest diese Ratschläge befolgst, wirst Du Dir bei der Umsetzung Deiner Strategie wesentlich leichter tun. Die sozialen Netzwerke befinden sich in einem ständigen Wandel. Um nichts zu versäumen, ist es notwendig, immer am Ball zu bleiben.

Statistische Fakten

Das Internet verzeichnet derzeit rund 4,2 Milliarden Nutzer. Das entspricht mehr als der Hälfte der Weltbevölkerung. Über 3 Milliarden Menschen nutzen dabei Social Media. Rund 91 % der Markenunternehmen nutzen mindestens zwei Social Media Kanäle. Von den Klein- und Mittelunternehmen verwenden rund 81 % eine Social Media Plattform. Erstellt man eine Rangliste derjenigen Plattformen, die am meisten genutzt werden, so führt diese Liste die Facebook-Plattform an (über 2 Milliarden Nutzer), gefolgt von YouTube mit 1,5 Milliarden Nutzern und Instagram mit immerhin noch 900 Millionen Usern. Danach folgen LinkedIn mit 500 Millionen Usern, Twitter mit 330 Millionen, Pinterest mit 200 Millionen und Snapchat mit 178 Millionen Nutzern.
Allein im Jahr 2016 wurden weltweit rund 40 Milliarden Dollar in das Social Media Marketing investiert. Zu den beliebtesten Online Marketing Methoden gehören Social Media Marketing, Blogs und Newsletter.

Spiele in Social Media

In letzter Zeit geistert immer wieder ein Ausdruck durch das Internet. Gamification! Dabei handelt es sich um, Spiele, die dazu benutzt werden, um das User-Engagement zu steigern. Im Social Media Marketing kannst Du diesen Effekt ebenfalls nutzen, um eine höhere Kundenbindung zu erzielen. Mehr als die Hälfte aller Facebook-Nutzer spielen auch in diesem sozialen Netzwerk. Games, die soziale Faktoren berücksichtigen, sind daher auch dazu geeignet, möglichst viele Menschen zu erreichen. Dieser Umstand kann auch für das Social Media Marketing in Erwägung gezogen werden. Bei Spielen wird die Kommunikation verstärkt, vor allem dann, wenn die Nutzer gegen Freunde oder Bekannte spielen können. Zudem bieten sie einen hohen Unterhaltungswert.

Die Verwendung von Spielen als Marketinginstrument

Nun stellt sich die Frage, wie Du Spiele als Instrument im Online Marketing gezielt nutzen kannst. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten.

  • die Kreation eines eigenen Spiels
  • Virtuelle Güter einfügen
  • Schaltung von Werbung in einem Spiel
  • Gamification

Die Kreation eines eigenen Spiels ist sicherlich aufwendig und teuer. Das kannst Du machen, wenn Du Dich in dieser Branche bewegst oder ein Programmierer bist. Virtuelle Güter sind jene Dinge, die Nutzer in einem Spiel sammeln können. Das könnten beispielsweise virtuelle Produkte sein, die Kunden in der Realität in Deinem Unternehmen kaufen können. Allerdings funktioniert das nur, wenn Dein reales Angebot auch virtuell in ein Spiel passt. Die Schaltung von Werbung ist bei einigen gängigen Games möglich. Die Kosten dafür hängen davon ab, ob die Werbung kurzfristig eingeblendet wird oder ob die Kosten von der Aktion eines Users abhängen. Und schließlich gibt es noch die Gamification. Darunter wird die Einfügung von spieltypischen Elementen in eine spielfremde Umgebung verstanden. Angewendet werden dabei in erster Linie Balken, Diagramme, Highscores oder ähnliche statistische Darstellungsformen. Sie sollen die Monotonie eines Spiels unterbrechen. Durch die Visualisierung von Spielfortschritten kann die Motivation der Spieler gesteigert werden. Unternehmen nutzen diese Gamifizierung vor allem, um Menschen zur Teilnahme an Umfragen zu bewegen oder Kommentare zu verschiedenen Produkten abzugeben.

Social Media Taktiken

Zum Schluss erhältst Du hier noch einige Einblicke in verschiedene, weniger bekannte aber dennoch effektive Taktiken des Social Media Marketings. Dazu gehören:

  • GIF-Strategien
  • die AMA-Taktik
  • das Takeover
  • Passion Pages
  • Informationsvideos
  • User-Kooperationen
  • ein erweiterter Content
  • Promihilfe
  • 360 ° Videos

Die GIF-Taktik

GIFs sind Animationen, die sich ständig wiederholen. Sie werden schon seit langer Zeit im Web verwendet. Mit diesen GIFs können Postings gestaltet oder Gewinnspiele veranstaltet werden. Eine Telefongesellschaft konstruierte dabei ein Glücksrad mit Symbolen. Die User mussten dieses Rad in dem Moment stoppen, wenn das Glücksrad auf ein bestimmtes Symbol zeigte. Rund 40.000 User folgten dieser Einladung.

Die AMA-Taktik

Diese Taktik hat nichts mit einem österreichischen Gütesiegel zu tun, sondern bezieht sich auf eine amerikanische Social Media Methode. AMA bedeutet ˶Ask me anything˝, was so viel heißt wie, ˶Frag mich, was Du willst!̋ Dabei stellst Du Dich selbst den wichtigsten Fragen Deiner Zielgruppe. Angewandt wurde diese Taktik bereits von Barack Obama, Bill Gates oder Donald Trump.

Das Takeover

Dabei übernimmt eine dritte Person vorübergehend den Kanal Deines Unternehmens. Das sind zumeist prominente Personen, die in Deine Branche passen und dort auch bekannt sind. Diese Influencer können nun für einen gewissen Zeitraum selbst Beiträge in Deinen Kanal einstellen. Das erhöht die Bekanntheit Deines Kanals.

Passion Pages

Bei diesen Seiten stehen nicht Dein Unternehmen und Deine Produkte im Mittelpunkt, sondern ein bestimmtes Thema. Diese Pages tragen auch einen anderen Namen. Das Unternehmen, das hinter dieser Seite steht, ist nicht erkennbar. Diese Seiten lassen auch nicht auf Werbung schließen, was ein großer Vorteil ist.

Informationsvideos

Diese Videos bieten vor allem dann einen Vorteil, wenn Du Produkte oder Dienstleistungen anbietest, die einer genauen Erklärung bedürfen. Die Videos beschreiben aber nicht unbedingt ein spezifisches Produkt Deines Unternehmens, sondern geben Auskunft über spezielle Themen, die in irgendeiner Form mit Deinem Business in Verbindung stehen.

User-Kooperationen

Diese Taktik wird vor allem in der Musikbranche angewandt. Dabei suchst Du einfach nach einer Seite, die bereits sehr bekannt ist, und hängst Dich daran. Allerdings musst Du dem Inhaber der Seite auch selbst etwas als Gegenleistung anbieten können. Mittlerweile gibt es auch prominente Kanäle, die gegen Bezahlung solche Dienste anbieten.

Der erweiterte Content

Dieser Content zielt in erster Linie darauf ab, von anderen Unternehmen der Branche genutzt und geteilt zu werden. Wenn Du beispielsweise Turnschuhe verkaufst, so kannst Du einen Content erstellen, der auch für Sportvereine interessant ist.

Promihilfe

Bei dieser Taktik steht nicht das Unternehmen im Vordergrund, sondern eine prominente Person. Diese wird auf einer Seite vorgestellt oder man lässt sie selbst zu Wort kommen. Das kann in Form von Interviews geschehen oder in Form von Zitaten. Eine prominente Person kann auch Tipps zu einem bestimmten Thema geben, das in Deine Branche oder zu Deinem Unternehmen am besten passt.

360°-Videos

360-Grad-Videos genießen immer mehr Beliebtheit in den sozialen Medien. Aber wieso auch nicht? Mit dieser Art von Darstellung bekommt der Nutzer ein umfängliches Bild Deines Produktes, Deiner Dienstleistung bzw. Deiner Thematik vermittelt.

Webinar
360-Grad-Videos im Facebook-, YouTube und Event-Marketing — Gerhard Schröder

Mit jeder neuen Technologie ergeben sich neue Chancen und Herausforderungen. Dieses Webinar gibt einen Überblick über 360-Grad-Videos im Allgemeinen – und deren Platz im Videomarket

Gratis anschauen

Das sind nur einige der exotischen Taktiken, die angewandt werden können, um das eigene Unternehmen zu pushen.

Fazit

Jetzt hast Du eine Menge über Social Media Marketing erfahren. Die Umsetzung der einzelnen Strategien obliegt allerdings Dir alleine. Social Media Marketing ist in den letzten Jahren zu einem fixen Bestandteil des Online Marketings geworden. Es ist bei einer umfassenden Marketingstrategie genauso wichtig, wie E-Mail-Marketing oder das Erstellen einer eigenen Website. Das Internet mit all seinen Facetten bietet enorm viele Möglichkeiten, um eine Marke aufzubauen oder Kunden zu gewinnen. Zu beachten ist jedoch die Gefahr in der Fülle der Informationen unterzugehen. Deshalb bedarf es der Social Media Strategien und Taktiken, um die Wahrnehmung zu erhöhen.

Du wirst wahrscheinlich auch nicht von heute auf morgen zum Social Media-Experten werden. Doch Du kannst Dich mit diesem Thema eingehend auseinandersetzen. Mit der Zeit lernst Du viel dazu und kannst Dich somit weiterentwickeln. Das Scoial Media Marketing ist eine moderne Form des Marketings und der Werbung, die aufgrund neuer Technologien ermöglicht wird.

Autor der Themenwelt

Angela Zahn

Angela Zahn betreut bei der ReachX GmbH die Kunden im Bereich Facebook, sowie Google Ads. Für sie ist die Effektivität und die Relevanz von Werbeanzeigen im Online Marketing von großer Bedeutung, um im Sinn der Kunden den höchst möglichen Nutzen für User zu generieren.

Bevor Angela zur Agentur gestoßen ist, absolvierte sie ihre Ausbildung als Marketingkommunikationskauffrau bei der redcoon GmbH. Die damalige Zusammenarbeit mit Agenturen, schulte nicht nur ihr Können im Bereich Online, sondern ebenfalls ihr Verständnis für die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden.

Alle Webinare zu Social Media Marketing

Magazinartikel zu Social Media Marketing

And the winner is… : How-to für Facebook- & Instagram-Gewinnspiele OMT Magazin

And the winner is… : How-to für Facebook- & Instagram-Gew...

Social Media Marketing

Angela Zahn 14 Min

Die Veranstaltung von Gewinnspielen ist eine häufig genutzte Methode in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und Co., um sinkenden Interaktionsraten, die zusätzlich durch die s...
Artikel lesen
Influencer Marketing – so gelingt die überzeugende Kampagne OMT Magazin

Influencer Marketing – so gelingt die überzeugende Kampagne

Social Media Marketing

Maria Gillich 9 Min

Influencer-Marketing ist in aller Munde und war eines der Top-Buzzwords der letzten Jahre. Die Medien sind voll von Gründen, warum Influencer-Marketing als fester Bestandteil einer jeden Marke...
Artikel lesen
So gelingt Social Media mit kleinem Budget und Team OMT Magazin

So gelingt Social Media mit kleinem Budget und Team

Social Media Marketing

Gülay Özkuscu – Frister 9 Min

Das Internet ist ein Ort des Austausches für uns Menschen. Ein Ort des Wissens und der Information, wo die Grenzen zwischen Sender und Empfänger von Informationen nicht mehr existieren un...
Artikel lesen
8 Gründe für Pinterest – starte mit dem Trafficbooster OMT Magazin

8 Gründe für Pinterest – starte mit dem Trafficbooster

Social Media Marketing

Franziska von Lienen 8 Min

Pinnst Du schon oder zahlst Du noch? Wusstest Du, dass Pinterest der Traffic Liebling vieler Blogger ist und das rein organisch? Dieses Potenzial gilt genau so für Unternehmen, die mehr Websit...
Artikel lesen

Social Media Marketing Vorträge vom OMT

Von 0 auf 600.000 Social Visits in nur 3 Monaten.

Das Ziel ihres Projektes: min. 600.000 Social Visits nach 3 Monaten. Ziel erreicht? Schnelle Reichweite über Paid und organische Maßnahmen – die wichtigsten Learning und Tipps gibt es in unserem Vortrag.

Diesen Vortrag bei Vimeo kaufen

Bewegtbild auf Facebook und Instagram

Thomas Hutter beleuchtet in seinem Vortrag Möglichkeiten des Marketing mit Videos auf Facebook und Instagram. Neben wichtigen Tipps zur Umsetzung und Optimierung zeigt er die unterschiedlichen Möglichkeiten und Unterschiede der beiden Plattformen.

Diesen Vortrag bei Vimeo kaufen

Wie du Social Media zur Kundengewinnung einsetzt

Mit dem Blog vegan-freeletics.com und den dazugehörigen Social Media Kanälen verzeichnen wir monatlich 4-stellige Umsätze. Wie ist das möglich?

Diesen Vortrag bei Vimeo kaufen

Livestreaming als Kundenmagnet

Wann lohnt sich der Einsatz von Livestreams? Wie lassen sich hohe Zuschauerzahlen generieren und wie werden die Zuschauer zu Kunden? Welche Möglichkeiten gibt es, beispielsweise auch in 360-Grad live zu streamen und in welchen Bereichen lassen sich Livestreams am besten einsetzen?

Diesen Vortrag bei Vimeo kaufen

Buchempfehlung zum Thema Social Media Marketing

Der Online Marketing Manager

Buchempfehlung

Der Online-Marketing-Manager: Handbuch für die Praxis

Das erste umfassende Handbuch für die tägliche Praxis der Online Marketing Manager 
Online Marketing Manager sehen sich mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Sie müssen in allen Bereichen des Online-Marketings über fundiertes Wissen verfügen, Strategien und Kampagnen erarbeiten sowie Kennzahlen auswerten können. Auch ein professionelles Managen der diversen Kanäle ist gefordert.

Dieses Handbuch bietet wertvolles Grundlagenwissen für dieses breite Aufgabenspektrum. Es erklärt die relevanten Begriffe und Konzepte jedes behandelten Bereichs und bietet darüber hinaus erprobtes Praxiswissen. Zwölf namhafte Experten haben in diesem Ratgeber ihr über viele Jahre gesammeltes Know-how zusammengetragen. Interviews mit erfahrenen Managern bekannter Unternehmen runden den Inhalt ab. Ganz gleich, in welchem Bereich Sie tätig sind oder in welches Gebiet Sie sich einarbeiten möchten: Dieses Buch gehört auf den Schreibtisch eines jeden Online Marketing Manager.

Aus dem Inhalt: 

  • Online-Marketing: Entwicklung und Status quo: Felix Beilharz 
  • Die Online-Marketing-Strategie: Olaf Kopp 
  • Conversion-Optimierung: Nils Kattau 
  • SEO – Suchmaschinenoptimierung: Anke Probst 
  • SEA – Search Engine: Marketing Guido Pelzer 
  • Display Advertising: Wolfgang Neider 
  • E-Mail-Marketing: Manuela Meier 
  • Social Media Marketing: Felix Beilharz 
  • Mobile Marketing: Ingo Kamps 
  • Web Analytics: Markus Vollmert 
  • Online-Marketing-Recht: Niklas Plutte 
  • Weiterbildung für Online Marketing Manager: Felix Beilharz
Jetzt auf Amazon kaufen
Crashkurs-Social.Local_.Mobile-Marketing-inkl.-Arbeitshilfen-online-Haufe-Fachbuch-200x300

Buchempfehlung

Crashkurs Social.Local.Mobile-Marketing - inkl. Arbeitshilfen online (Haufe Fachbuch)

Hier finden Unternehmer und Selbstständige kompaktes, praxisrelevantes Wissen, um erste Schritte im Megatrend Social Local Mobile zu tun, um weitere Ansätze zu testen und neue Potenziale zu erschließen. Alle Maßnahmen sind ohne allzu großes Budget auch für kleine Betriebe umsetzbar. Dabei werden sowohl die begrifflichen Grundlagen gelegt, als auch auf die rechtlichen Rahmenbedingungen eingegangen. Mit diesem Crashkurs legen Sie direkt los!

Inhalte:

  • Trends und Entwicklungen im Social Web
  • Erfolgreiche Social-Media-Strategie in acht Schritten
  • Local-Marketing: Vorteile, Umsetzung, Ergebnisse messen
  • Must-have-Wissen zu mobilen Endgeräte und Betriebssystemen
  • Interviews und Beispiele aus der Praxis

Arbeitshilfen online:

  • Ausführliche Leitfäden für erfolgreiches SoLoMo-Marketing
  • Fragebogen für die Social Media Strategie
  • Vorlage für ein einfaches Webcontrolling zur Überprüfung der Social Media Erfolge
  • Checkliste zur Vermeidung möglicher Fallstricke
Jetzt bei Amazon kaufen!
Follow me

Buchempfehlung

Follow me!: Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter und Co.

Der bewährte Begleiter für Deine erfolgreiche Social-Media-Strategie

  • Messbare Erfolge erzielen mit der richtigen Strategie – mit vielen Praxisbeispielen
  • Spannende Social-Media-Inhalte konzipieren, planen und verbreiten
  • Inkl. Snapchat, Facebook Live, Monitoring, Influencer Marketing u. v. m.

Die Social-Media-Experten Anne Grabs, Elisabeth Vogl und Karim-Patrick Bannour zeigt Dir, dass es für Unternehmen jeder Branche und jeder Größe interessant ist, in Social Media aktiv zu werden. Folge der Erfolgsstrategie der Autoren: Was sind Social Media und welche Chancen bieten sie? Welche Ziele kannst Du erreichen? Welche Voraussetzungen müssen dafür geschaffen werden? Welche Schritte müssen in welcher Reihenfolge erfolgen? Welche Gefahren drohen und wie kannst Du diese Gefahren minimieren? Follow me! liefert Dir praktische Tipps mit zahlreichen Best Practices sowie Praxiseinblicke und Erfahrungswerte von Social Media Managern. Inkl. Strategien zum mobilen Marketing, Empfehlungsmarketing, Crowdsourcing, Social Commerce, Pinterest, Snapchat, Persicope, Rechtstipps u. v. m.

Aus dem Inhalt:

  • Facebook, Google+, Twitter, YouTube, Xing, Blogs, Foren und Bewertungsplattformen
  • Alle wichtigen deutschsprachigen Plattformen
  • Social-Media-Strategien
  • Controlling
  • Social Media Monitoring und Erfolgsmessung
  • Reputation Management
  • Innovationsmanagement und Crowdsourcing
  • Mobile Social Marketing und Mobile Commerce
  • Social Search, Social Commerce und Facebook Commerce
Jetzt auf Amazon kaufen!
YouTube Star Play Buch

Buchempfehlung

Play!: Das Handbuch für YouTuber. Alles für Deinen perfekten YouTube-Kanal: Channels planen, Videos drehen, Reichweite bekommen, Geld verdienen

Lebe Deinen Traum vom YouTube-Star!

  • Von der Planung Deines Kanals bis zum ersten verdienten Euro
  • Schritt für Schritt auf YouTube bekannt und erfolgreich werden
  • Jede Menge Beispiele aus allen Themenwelten: Comedy, Sport, Musik, Games, Lifestyle u. v. m.

In unserem Handbuch für YouTuber finden sich alle wichtigen Informationen, um Deine Idee zum erfolgreichen YouTube-Kanal zu machen. Angefangen von der Ideenfindung über die Einrichtung des Kanals, der Auswahl der Ausrüstung und der Erhöhung der Sichtbarkeit bei YouTube bietet es das vollständige Rüstzeug, um in der Welt der Webvideos erfolgreich zu bestehen. Neben den Erfolgsgeschichten der großen, erfolgreichen YouTube-Stars findest Du auch zahlreiche Beispiele aus allen Themenwelten wie Comedy, Sport, Musik, Kosmetik, Mode, Kochen, Reisen, Politik, Games, lebensweltliche Fragen und mehr.

Aus dem Inhalt:

  • Mit welcher Idee wirst Du zum Star?
  • So baust Du Deine Marke auf
  • Tausende Fans und Zuschauer erreichen
  • Videos drehen leicht gemacht
  • Videoschnitt für YouTube lernen
  • Tricks für mehr Reichweite
  • Der Videoupload von A bis Z
  • Geld verdienen mit YouTube
  • Social-Media-Kanäle effektiv nutzen
  • Analysieren und besser werden
  • Du bist erfolgreich – wie geht es weiter?
  • Lerne von den YouTube-Stars
Jetzt auf Amazon kaufen!

Expertenstimmen

Lars Budde

Facebook-Advertising-Experte (larsbudde.de)

Jeder Advertiser sollte über den Pixel hinausdenken

Der Facebook-Pixel ist eines der wichtigsten Werkzeuge im Facebook-Advertising. Er hilft im Wesentlichen bei drei Aufgaben:

  1. Erstellen passender Zielgruppen: Advertiser können auf Basis des Pixels relevante Zielgruppen definieren.
  2. Ausspielen der Kampagnen: Mithilfe von Events können Advertiser auf sehr konkrete Werbeziele optimieren.
  3. Auswerten der Ergebnisse: Der Pixel und die dazugehörigen Events erleichtern die Auswertung der Kampagnenresultate.

Diese drei Aufgaben allein sind Grund genug, ihn einzusetzen. Wer das volle Potenzial des Pixels ausschöpfen möchte, setzt aber noch einen drauf.

Die Funktion eines Events ist, dem Werbenetzwerk zusätzliche Informationen bereitzustellen. Standard Events liefern hier zahlreiche, sehr praxisnahe Beispiele:

  • ViewContent: Das Event informiert über den Aufruf einer Produktseite.
  • CompleteRegistration: Das Event informiert über die Anmeldung eines Nutzers.
  • Purchase: Das Event informiert über den Kauf eines Nutzers.

So weit, so gut. Doch abhängig vom eigenen Geschäftsmodell sind im Rahmen der drei oben definierten Aufgaben des Pixels zusätzliche Informationen relevant. Dies sind beispielsweise der zeitliche, örtliche oder inhaltliche Kontext eines Besuchers.

Deutlich wird das am Beispiel eines Publishers: Verbringt ein Nutzer über eine Minute (Zeit) auf einem Artikel über Facebook (Inhalt) ohne bestimmte Passagen (Ort) zu lesen, ist dies für den Advertiser unter Umständen eine wertvolle Information.

Genau mit den in diesen Passagen enthaltenen Inhalten könnte er diesen Nutzer in Anzeigen konfrontieren. Er muss die dafür notwendigen Informationen zuvor lediglich per Custom Event an Facebook spielen.

Die Möglichkeiten mit Custom Events und Custom Parameters zusätzliche Informationen an Facebook zu übergeben, sind grenzenlos. Etwas Kreativität und Spielgeld vorausgesetzt, offenbaren sich hierdurch bislang ungeahnte Möglichkeiten.

Elisabeth Möbius

WEBTIMUM

All eyes auf deine Zielgruppe!

Schon Google lehrte uns: „Focus on the user and all else will follow“. Gleiches gilt für dein Social Media Marketing. Genauso wie für deine Website. Nein, es gilt für dein GESAMTES Marketing!
Doch leider sehe ich viel zu häufig in den Newsfeeds der Sozialen Kanäle Posts und frage mich dann „Warum?“. Was hat das bitte mit dem Unternehmen zu tun? Was hat das mit mir, als Fan dieser Seite und dieses Themas zu tun? Vielleicht ist es dir auch schon einmal so ergangen – aber wie kann so etwas passieren?
Die Antwort ist so banal: Hin und wieder vergisst manch einer, sich auf das Wesentliche zu fokussieren – seine Zielgruppe.
Professionelles Social Media Marketing verlangt uns nicht gerade wenig ab:

  • Wo, wie oft & wann sollte ich etwas posten?
  • Wie schaffe ich es, meine Community zu begeistern, sie an mich zu binden & in den richtigen Momenten bestens zu reagieren oder zu intervenieren?
  • Wie schaffe ich es, alles perfekt zu überwachen & dennoch auf die neuesten Trends mit aufzuspringen?

(Von Chatbots, Corporate Content oder Klick-Through-Rates mal ganz abgesehen…)
Es kann einem also ganz schnell einmal passieren, dass man da mal so eine Kleinigkeit vergisst…. die Wünsche deines jeden einzelnen Fans.
Und deshalb möchte ich dir an dieser Stelle diese einfachen Fragen mit auf den Weg geben, die dich stets an das Wichtigste erinnern:

  • Was willst du erreichen?
  • Wen willst du erreichen?
  • Welche Erwartung hat dein Follower?

Versuche, dir bei jedem deiner Posts darüber im Klaren zu sein. Wenn du dann noch an diese Tipps denkst, trägst auch du dazu bei, dass das Scrollen durch den Newsfeed noch mehr Spaß macht.

  • Fokussiere dich auf DEIN Hauptthema.
  • Aber: Verliere nie den Blick über den Tellerrand hinaus & halte die Augen offen.
  • Überrasche deine Follower mit Themen, die sie interessieren.
  • Behalte im Blick, was deine Zielgruppe (noch) interessiert.
  • Hinterfrage dich selbst und lerne durch deine Erfahrungen.

… and all else will follow. ?

Martin Maubach

martinmaubach.de

Schaut über den Tellerrand

Immer wieder muss ich feststellen, dass sich die Social Media Szene untereinander gut vernetzt und austauscht, aber die allermeisten nur im deutschsprachigen Raum nach Inspiration und Best Practice Beispielen Ausschau halten. Wenn man nach provokanten Auftritten sucht, ist man schnell bei true fruits oder Sixt. Wenn man gutes Community Management sehen will, schaut man sich die BVG oder Die Welt an.

Dabei messen sich alle an den gleichen Beispiele und die Masse schwimmt in die gleiche Richtung. Wenn man schon in Ermangelung eigener Kreativität nach Vorbildern schielt, dann schaut doch über den Tellerrand dorthin, wo wirklich gutes Social Media Marketing entsteht. Es gibt diverse Blogs, Cases, Webseiten und Awards, die Best Practices aus der ganzen Welt aufbereiten und im Detail darstellen. Hängt euch rein und erweitert euren Horizont. Wer nur denen folgt, denen alle folgen, kann auch nur so gut sein, wie alle sind. Deshalb guckt international.

Und wenn euch das nicht liegt, dann wenigstens nach links und rechts. Und macht euch auch mal die Mühe, euch zu bücken und einen Stein hochzuheben. Werdet aufmerksam in der Nische! Meist sind es nicht die großen Brands, die das beste Social Media Marketing betreiben. Denn sie werden wegen ihrer Reichweite, nicht wegen ihrer unvergleichlichen Kreativität beachtet. Es gibt Bäckereien, Friseure, Handwerksbetriebe, kleine Startups, die ungewöhnliche Wege gehen und dafür belohnt werden. Seit offen für mehr und denkt größer. Dann hebt ihr euer Social Media Marketing auf ein ganz anderes Level!

Björn Tantau

Online Marketing Experte

Chatbots frühzeitig ins Marketing integrieren und strategische Vorteile sichern

Bestehende und potenzielle Kunden haben sich daran gewöhnt, dass sie Marken, Unternehmen und Online Shops via Social Media erreichen können. Insbesondere bei Kundenservice und Community Management wird es für Unternehmen wichtiger, schnell und direkt zu handeln – denn genau das erwarten die User inzwischen. Die Zeiten, in denen man es sich als Unternehmen leisten kann, Kunden endlos in Warteschleifen an einer Telefon-Hotline verhungern zu lassen, werden schon bald der Vergangenheit angehören.

Chatbots stehen noch ganz am Anfang, können aber schon heute dafür sorgen, dass zum Beispiel einfache oder wiederkehrende Fragen beim Kundenservice automatisch und vor allem schnell beantwortet werden. So lässt sich Arbeitszeit und Personal einsparen oder gezielter dort einsetzen, wo sich mit der Arbeitskraft mehr Geld verdienen lässt. Dafür müssen Chatbots so eingesetzt werden, dass sie sich an den Unternehmenszielen orientieren und das geht nicht ohne eine sinnvolle Strategie. Auch wenn die Akzeptanz von Chatbots beispielsweise im Kundenservice erst wachsen muss, sollten Unternehmen schon heute damit beginnen, Chatbots in das eigene digitale Marketing zu integrieren.

Nur so lässt sich sicherstellen, dass später nicht der Anschluss verloren wird. Vor 10 Jahren war Facebook im Marketing nicht annähernd so wichtig wie heute, genauer gesagt ist Online Marketing heute ohne Facebook überhaupt nicht mehr empfehlenswert. Auch Chatbots und das damit verbundene Messenger Marketing werden in den kommenden Jahren schnell an Relevanz zunehmen und schließlich nicht mehr optional sein. Genau darauf sollten sich clevere Unternehmen schon jetzt einrichten, damit sie den Anschluss nicht verpassen.

Juliane Benad

Social Media Beraterin

Investiere jeden Tag mindestens 10 Minuten in den Aufbau deiner Twitter-Community

Aller Anfang ist schwer, auch bei Twitter. Dein Erfolg bei Twitter lebt von deiner Sichtbarkeit in der Timeline deiner Follower. Um dir eine Community aufzubauen, musst du besonders am Anfang einiges an Zeit und Fleißarbeit investieren. Suche nach interessanten Twitter Accounts, den du folgen möchtest, retweete diese oder poste deren Inhalte als eigene Tweets und markiere die Urheber mit ihrem Twitter-Handle. Schaue, wer dir folgt und folge besonders am Anfang diesen Twitterern auch zurück. Lege dir einen Redaktionsplan mit interessanten Inhalten deiner Branche an und nimm dir jede Woche ein wenig Zeit, um Evergreen Content für deinen Twitter-Kanal vorzuplanen. Da du nicht direkt über Twitter deine Tweets vorplanen kannst, solltest du auf Tools wie Buffer, Hootsuite oder Tweetdeck zurückgreifen. Da die Tweets nur so durch die Timeline rauschen, ist es wichtig, dass du mehrmals am Tag in der Timeline deiner Follower sichtbar bist. Wenn du dir dann noch täglich ein paar Minuten Zeit nimmst und durch deine eigene Timeline scrollst, auf Tweets antwortest und dich somit ins Gespräch bringst und andere Tweets retweetest und likst, dann steht dem Erfolg deines Twitter-Kanals (fast) nichts mehr im Wege.

Auch wenn es wenig motivierend klingt, die ersten tausend Follower sind die Schwierigsten, danach läuft es fast von selbst.

Neele Hehemann

Online Marketing Manager bei der Seokraktie GmbH

Inhalte aufhübschen & Klickrate steigern – in 5 Minuten!

Links sind blöd. Zumindest sind sie auf Social-Media-Plattformen nicht gerade die beliebteste Beitragsart – Facebook scheint Links sogar zu mobben. Trotzdem ist für viele Unternehmen die Traffic-Generierung ein Hauptgrund um Social-Media-Plattformen zu nutzen. Zeit die Links ein wenig aufzuhübschen, um die Nutzer zum Klicken zu animieren. Das Bild zum Link hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Klickrate! Sei es das Link-Vorschaubild auf Facebook, das gepinnte Bild auf Pinterest oder die Bilder einer Instagram-Werbeanzeige. Indem ihr die Bilder passend bearbeitet, könnt ihr sie nicht nur besser an die Gegebenheiten der Plattformen anpassen, sondern auch die Klickrate steigern. Wie das funktioniert? Beim Durchscrollen nehmen wir Bilder viel schneller wahr als den Text, darum hilft es, durch ein einheitliches Design und Branding den Wiedererkennungswert zu steigern. Zum Beispiel bei der Linkvorschau auf Facebook oder Twitter: Durch ein optimiertes Vorschaubild helft ihr dem Nutzer, sich an euch – und seinen positiven Erfahrungen mit euren Webseiteninhalten – zu erinnern. Auch bei Pinterest ist es fast schon zwingend notwendig, eure Inhalte mit zusätzlichen Informationen anzureichern, um die Nutzer auf eure Webseite zu leiten: Ein tolles Bild oder eine Collage braucht eine Beschreibung im Bild worum es geht und was sich hinter dem Link verbirgt!Ihr müsst damit auch nicht dem Grafiker auf den Ohren liegen: Es gibt mittlerweile viele tolle Tools (Canva, Piktochart, Picmonkey etc.), die es ermöglichen, innerhalb weniger Minuten einzigartige Inhalte zu kreieren oder bestehende Bilder zu bearbeiten. Nimm dir einmal etwas Zeit, um Designvorlagen zu erstellen und lege die Position von Text, Logo, Format, Elementen etc. fest.Später kannst du einfach fix Bild und Text austauschen und in 5 Minuten hast du dein individuelles Link-Vorschaubild, deine Pinterest Grafik oder ähnliches. Und der Grafikdesigner kann sich auf großartige Projekte konzentrieren. Der Aufwand ist gering und die Vorteile liegen auf der Hand:

• Branded Content

• Wiedererkennungswert steigern

• Optimal an Plattform angepasste Inhalte

• Klickrate steigern

Christian Tembrink

Geschäftsführer netspirits GmbH & Co.Kg

Einsatz der “richtigen” Emotionen in Facebook-Postings steigert Erfolge um bis zu 500%

Die Käufer- und Konsumentenforschung untersucht, welche Faktoren in der (Marketing-) Kommunikation Einflüsse auf unsere Kaufentscheidungen haben.

Konsumpsychologen wie Kroeber-Riehl haben bereits vor Jahren wissenschaftlich bewiesen, dass Emotionen maßgeblich das Konsumenten- & Käuferverhalten beeinflussen. Emotionen sind ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg in der Kommunikation mit Kunden und Interessenten.

Und doch wird damit heutzutage auf Webseiten und im Social-Media-Marketing noch kaum strukturiert mit Emotionen gearbeitet. Dabei werden emotional aufgeladene Inhalte gerne geteilt, kommentiert und von Lesern in sozialen Medien weiter verbreitet.

Inhalte mit Emotionen geben zudem der Marke und dem Unternehmen ein ganz individuelles Gesicht im immer vergleichbarer werdenden Online-Handel.

Das Team von netspirits hat mit einem Datenanalysten über 12.000 Facebook-Postings von 4 großen NGOs mit machine Learning Algorithmen untersucht. Ziel war herauszufinden, wie sich der Einsatz eines emotional aufgeladenen Sentiments in einem Facebook Posting auf Interaktionsraten (Likes, Comments, Shares) und auch Clickthroughs auf die verlinkten Webseiten auswirken.

Die gewonnenen Erkenntnisse sind bares Geld wert: Am Ende war klar, welche emotionale Aufladung eines Postings (froh, lustig versus schockierend, beängstigend) welche Marketing-Effekte mit sich bringt.

Das Redaktionsteam der NGOs hat nun eine klare Guideline, welche Botschaft zu welchem Thema mit welcher emotionaler Aufladung gepostet werden soll, um den Erfolg des Postings zu maximieren. Siehe hierzu auch:
https://www.xovi.de/2017/01/mit-dem-richtigen-ton-social-media-marketing-erfolg-steigern/

Felix Beilharz

felixbeilharz.de

Social Media Marketing ist eines der schnelllebigsten Gebiete in der gesamten Marketingwelt. Auf dem Laufenden zu bleiben ist daher essentiell wichtig, aber nicht immer ganz einfach. Für die Grundlagen eignen sich nach wie vor Bücher, vor allem, um sich in neue Themengebiete einzulesen. Wer aber immer auf dem neuesten Stand bleiben will, sollte andere Quellen anzapfen: – Folge relevanten Leuten aus dem Social Media Marketing bei Facebok und Twitter. Ich selbst ziehe einen Großteil meiner Informationen über meine Newsfeeds. Die meisten Speaker des OMT sind gute Quellen für News und so stößt man schnell auf weitere folgenswerte Personen. Packe dir auch 2-3 Anwälte rein, das kann ebenfalls sehr wertvoll sein.

  • Gehe pro Jahr auf 1-2 Konferenzen. Und suche dort vor allem das Gespräch zwischen den Sessions oder auf den Networking-Veranstaltungen drumherum. Die Mischung aus Vorträgen und Gesprächen am Rand macht den großen Mehrwert von Konferenzen aus.
  • Gehe pro Jahr auf 2-3 Barcamps, vielleicht sogar häufiger. Kostet nichts und liefert wertvolle Kontakte und Informationen.
  • Abonniere eine Handvoll Podcasts und eine weitere Handvoll Blogs. Mehr braucht es erstmal nicht. Und selbst dort musst du nicht alles anhören/lesen, solltest aber scannen, welche Themen häufiger auftauchen. So erkennst du schnell, was gerade wichtig wird.
  • Beobachte einige Marken, die Vorreiterrollen im Social Web haben (z.B. true fruits, BVG, Krones, Sixt, etc.). Aus deren Aktivitäten kannst du viel lernen.
  • Trete einer Handvoll relevanter Facebook-Gruppen bei. Es gibt allgemeine Gruppen zum Social Media Marketing, aber auch spezielle Gruppen zu einzelnen Unterthemen. Manchmal lesen und schreiben dort sogar Mitarbeiter von Facebook, Instagram und Co. mit. Eine der wertvollsten Informationsquellen für mich. Vor allem aber: Reserviere dir Zeit für Weiterbildung und dafür, auf dem Laufenden zu bleiben. Nutze kurze Leerzeiten (z.B. an der Kasse anstehen oder auf dem stillen Örtchen), aber mache das Lesen/Hören/Vernetzen auch wirklich zu einem festen Bestandteil deiner Arbeit. Nur so kannst du in der rasanten Social Media Welt bestehen. Viel Erfolg!