Inbound Marketing einfach erklÀrt!
Definition, Webinare & Expertentipps

    Inhaltsverzeichnis:

Was ist Inbound Marketing?

Inbound Marketing ist eine Online Marketing Methode und heißt zusammengefasst: weniger stören und mehr nutzen! Im Gegensatz zum klassischen Outbound Marketing (TV, Radio, Flyer und co.) versucht Inbound Marketing mithilfe von lesenswertem und relevantem Content das Interesse der Kunden zu wecken und mit ihnen zu interagieren. Dabei werden unterschiedliche KommunikationskanĂ€le genutzt, um eine langfristige Kundenbindung zu schaffen.

Inbound Marketing – Das digitale Marketing

Im Internetzeitalter hat sich viel verÀndert. Durch die Digitalisierung haben GeschÀftswege neue Formen angenommen, die Informationsflut hat zugenommen und auch die Werbung und das Marketing hat sich inzwischen an die verÀnderten Rahmenbedingungen angepasst.

Das digitale Marketing ist mittlerweile zur unabdingbaren Voraussetzung fĂŒr den geschĂ€ftlichen Erfolg vieler Dienstleister und Unternehmen geworden und hat inzwischen viele Formen angenommen. Als Content Marketing, E-Mail Marketing oder Affiliate Marketing hat es in die moderne GeschĂ€ftswelt Einzug gefunden.

Eine neue Facette bringt nun das sogenannte Inbound Marketing ins Spiel. Beim Inbound Marketing handelt es sich nicht um eine klassische Form der Werbung oder der Internetwerbung, sondern um eine Methode, die Kunden auf einen bestimmten Content aufmerksam macht, ohne dabei Werbedruck auszuĂŒben.

Was ist Inbound Marketing?

Inbound Marketing ist eine digitale Marketingmethode. Mithilfe dieser Technik soll es gelingen, durch die Erstellung eines hilfreichen und lesenswerten Contents zu veranlassen die Webseite eines Unternehmens zu besuchen und die Kunden ĂŒber den gesamten Kaufentscheidungsprozess zu begleiten.

Dabei ist das Inbound Marketing jedoch nicht mit dem konventionellen Content Marketing zu verwechseln. Beim Content Marketing werden Beziehungen zu den Usern aufgebaut. Beim Inbound Marketing ist der Kunde der Mittelpunkt. Dabei ist das Ziel von Inbound Marketing stehts einen Mehrwert durch weiterfĂŒhrende Informationen ĂŒber Chat, E-Mail und weiteren KanĂ€len zu bieten, auch wenn der Kunde bereits KĂ€ufer ist.

Beide Methoden haben eine langfristige Kunden- und Userbindung zum Inhalt. Doch das Inbound Marketing geht dabei etwas strukturierter vor. Viele Experten betrachten daher das Content Marketing eher als Teil des Inbound Marketing.

In der nachfolgenden Grafik kannst Du die Ziele, welche die Inbound Marketing Methode verfolg, nachvollziehen.

Die 4 wesentliche Ziele von Inbound Marketing

Die 4 grundlegende Schritte und Ziele der Inbound Marketing Methode

Die Inbound Marketing Methodik ist in vier Grundschritten aufgebaut. Als erstes werden die Besucher durch Content auf die Webseite angezogen. Im nĂ€chsten Schritt werden diese zu Leads. Mit verschiedenen Funneln und Techniken wird anschließend versucht aus Leads – Kunden zu generieren. Zuletzt orientiert sich die Inbound Marketing Methode an die langfristige Kundenbindung. 

Was zum Teufel ist nun Outbound Marketing?

Outbound Marketing stellt das konventionelle oder althergebrachte Marketing dar. Unternehmen bedienen sich dabei unterschiedlicher DistributionskanÀle. Dazu gehören Flyer, der Telefonverkauf, Bannerwerbung, Vertreterbesuche, die klassische TV- und Radiowerbung sowie Briefpost.

Diese Form der Werbung ist allerdings sehr kostspielig und nervt die meisten Konsumenten. Niemand sieht sich einen Film an, um danach zu sagen: “Jetzt wĂ€re ein bisschen Werbung gut!” Das gleiche gilt fĂŒr Zeitungen, wo Werbeanzeigen meistens ĂŒberblĂ€ttert und als störend empfunden werden.

Dies lÀsst sich auch mit einigen Zahlen belegen. Fast 200 Millionen Menschen nutzen Ad-Blocker um der störenden Werbung im Internet aus dem Weg zu gehen. Und Deutschland steht auf den vordersten PlÀtzen bei der Verwendung von Ad-Blockern.

Auch die Fernsehwerbung zeigt starke RĂŒckschlĂ€ge. 87% der Befragten schalten bei der Fernsehwerbung um. Kein Wunder, denn die Anzahl der Werbespots hat sich in letzten Jahren immer erhöht. So wurden im Jahr 2017 4,74 Millionen Werbespots abgespielt (2007 waren es noch 3,85).

Seit Beginn des neuen Jahrtausends haben Unternehmen die Wirksamkeit von Onlinemarketing entdeckt. Immer mehr investierten Firmen und Dienstleistungsanbieter in Suchmaschinenoptimierung und Internetwerbung.

Inbound und Outbound Marketing Methode gegenĂŒbergestellt

Inbound Marketing verglichen mit der Outbound Marketing Methode

Beim Outbound Marketing “schreit” man quasi alle Menschen an und versucht dabei seinen Produkt oder Dienstleistung zu verkaufen. Beim Inbound Marketing wird versucht die Besucher durch nĂŒtzlichen Content anzuziehen.

 

Mit der Zeit Ă€nderte sich auch die Werbestrategie. WĂ€hrend beim Outbound Marketing Unternehmen versuchen, geeignete Kunden zu finden (Push), ist das Ziel beim Inbound Marketing, dass Kunden das geeignete Unternehmen finden (Pull). Durch Inbound Marketing sollen Konsumenten nicht von schnöder Werbung ĂŒberrannt oder gar gestört werden, wie es meist bei der Fernsehwerbung der Fall ist.

Im Gegensatz zur klassischen Werbung werden potenzielle KÀufer beim Inbound Marketing durch guten Content auf ein Unternehmen oder eine Dienstleistung aufmerksam gemacht. Hierbei spricht man von dem Begriff der Leadgenerierung. 

Ein Lead entsteht sobald ein Besucher Deiner Webseite seine Daten (E-Mail-Adresse, Name, Unternehmensname) hinterlassen hat. Dabei kannst Du einen Lead mit einem Interessenten vergleichen, welcher sich fĂŒr bestimme Inhalte Deiner Webseite interessiert.

Diese Fragen ĂŒber Leadgenerierung könnten Dich vielleicht interessieren:

  • Wie kann man Leads generieren?

Um Besucher Deiner Webseite in Leads umzuwandeln, brauchst Du einen einzigartigen Content. Dieser kann in Form von Whitepaper, nĂŒtzlichen Checklisten oder auch Webinaren auf Deiner Webseite angeboten werden. Diesen Content bietest Du kostenlos an und verlangst im Gegenzug die Kontaktdaten der Besucher. Meldet sich ein Interessent an, so kannst Du Dich ĂŒber Deinen ersten Lead freuen!

  • Welche Kontaktdaten kann ich im Gegenzug verlangen?

Alles was Du fĂŒr den spĂ€teren Vertrieb brauchst, von einzelnen E-Mail-Adresse bis hin zu detaillierten Unternehmensinformationen. Dies hĂ€ngt stark von dem Produkt und dem Unternehmen ab. Vertreibst Du beispielsweise KleidungsstĂŒcke so ist die E-Mail-Adresse, Vorname und Geschlecht vorteilhaft. Bei einer komplexen Dienstleistung wĂ€re die der Unternehmensname, UnternehmensgrĂ¶ĂŸe und eine Telefonnummer von Vorteil.

  • Welche Vorteile hat Leadgenerierung? 

Leadgenerierung dient in erster Linie zur Neukundengewinnung. Damit kannst Du aber auch Deinen Vertreib stĂ€rken und Deine Besucher und Deine Leads segmentieren. Je nach dem welchen und wie viel Content der Lead heruntergeladen hat, kannst Du das Interesse und den Bedarf des Leads abschĂ€tzen. Anschließend kannst Du das Scoring Modell oder unterschiedliche Marketing-Funnel nutzen, um Deine Produkte effektiver zu verkaufen.

  • Was hat es mit dem Scoring Modell an sich?

Beim Scoring bewertest Du Deine Kontakte anhand vorher bestimmter Kriterien. LĂ€dt ein Lead ein bestimmtes Whitepaper so erhĂ€lt er zum Beispiel 2 Pluspunkte. Ist das Unternehmen von dem Lead zu klein oder die Telefonnummer ist nicht verfĂŒgbar, so erhĂ€lt der Kontakt einen Minuspunkt. Am Ende kannst Du bestimmen, wo sich Dein Kontakt im Kaufentscheidungsprozess und in Deinem Vertriebs-Funnel aktuell befindet und welche Marketing-Maßnahmen Du vornehmen musst, um Deinen Lead zum Abschluss zu bringen.

  • Kann man diese Prozesse auch Automatisieren?

Durchaus. Es gibt einige Marketing-Automation-Softwarelösungen, welche enorme Zeitersparnis anbieten. Gerade bei steigenden Leads pro Monat, wird es immer schwerer alle Daten im Überblick zu behalten.

Master the topic, the message, and the delivery.

Steve Jobs

Stellen wir uns vor – Du vertreibst Honig.

Beim Outbound Marketing wĂŒrdest Du Deine Werbung auf verschiedenen KanĂ€len wie: TV, Radio und Printmedien schalten (und das ist sehr teuer).  Wenn das Budget einmal verbraucht ist, bekommst Du auch keine Kunden.

Du kannst Dir schon vorstellen, dass diese Herangehensweise sehr störend ist. Denn zwischen den vielen Personen, welche Du mit Deiner Werbung ansprichst, gibt es sehr viele die entweder noch nicht bereit sind Deinen Honig zu kaufen oder ĂŒberhaupt kein Interesse an dem Produkt haben.

Beim Inbound Marketing wĂŒrdest Du einen Blog erstellen. Anschließend gestaltest Du einen sehr hochwertigen Content, welcher Deinen Besuchern Mehrwert bietet. Hierbei wĂŒrdest Du versuchen an die Probleme und WĂŒnsche Deiner Besucher in Bezug auf Honig anzugehen. Orientiere Dich hierbei an die meistgesuchten Google-Anfangen und Trends.

Zudem investierst Du Dein Geld in quasi die Zukunft. Genau so wie bei den Aktien ist die Anschaffung sehr teuer. Hast Du jedoch irgend wann einen finanziellen Engpass, dann kommen die Besucher, im Gegensatz zu Outbound-Marketing, trotzdem durch organische Quellen auf Dich zu.

FrĂŒher oder spĂ€ter wĂŒrden Dich neue Besucher auffinden, welche Interesse an Deinem Produkt haben und mehr oder weniger bereit sind Deinen Honig zu kaufen.

So Àhnlich funktioniert auch Inbound Marketing. WÀhrend man beim Outbound Marketing unfreiwillig mit Werbematerial bombardiert wird, entsteht beim Inbound Marketing kein Werbedruck. Die BeschÀftigung mit dem Content des Inbound-Marketers erfolgt freiwillig.

Die Methoden des Inbound Marketing

Die Inboud Marketing Methodik

Die Inbound Marketing Methodik stellt einen kontinuierlichen Prozess dar, bei dem versucht wird Fremde, durch nĂŒtzlichen Content, zu Besuchern zu machen. Mithilfe verschiedener Techniken werden aus Besucher Leads und anschließend Kunden. Auch nach einem Kaufabschluss ist das Ziel von Inbound Marketing – Kundenbindung. So werden die Kunden durch weitere relevante und interessante Inhalte zu den FĂŒrsprechern.

 

Anwerben

Eine gut gestaltete Webseite ist einmal Voraussetzung, um möglichst viele User auf die Seite zu locken. Dazu ist es notwendig, die Seite so zu optimieren, damit die Ziel-Kunden angesprochen werden.

Die SEO-Optimierung trĂ€gt wesentlich dazu bei, die Website im Suchmaschinenranking an oberster Stelle zu platzieren. Außerdem ist es wichtig, den Content mit entsprechenden Keywords zu versehen. Damit kann die Website leichter von jedem Besucher gefunden werden. FĂŒr die Optimierung einer Website stehen im Internet ferner zahlreiche Plug-ins und Tools zur VerfĂŒgung.

Inbound Marketing Schritt von Fremden zur Besuchern.

Diese sind teilweise sogar kostenlos erhÀltlich. Hilfreich sind dabei vor allem die SEO-Plug-ins. Diese können den Traffic auf Deiner Seite erheblich erhöhen. Um Besucher auf die Website zu locken, ist es vorteilhaft, sowohl Links einzubauen als auch auf ein effizientes Linkbuilding zu achten.

Das ist zwar nicht ganz einfach, denn man kann niemanden dazu zwingen, seine Seite auf einer fremden Homepage zu verlinken. Dieser Ansatz kann mitunter ein Schuss nach hinten sein. Google kann schlechte Links erkennen und diese als Spam blockieren.

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Nur jene Links, die fĂŒr den Content von Bedeutung sind, haben einen guten Charakter. Solche Links bieten dem User und dem Besucher der Webseite einen Nutzen. Verwende in Deinem Linktext jedoch keine sogenannten Money-Keywords. Jeder Link sollte in natĂŒrlicher Form eingefĂŒgt werden.

“Content is King” – er soll regelmĂ€ĂŸig gewartet werden und dem Besucher einen Mehrwert bringen. Wenn der Content fĂŒr Deine Besucher relevant ist, dann wird der Inhalt Deiner Seite auch online diskutiert und Du bekommst automatisch Links, welche auf Deine Seite verlinken.

Hier geht es zu unserer Themenwelt “Suchmaschinenoptimierung”!

Ein weiterer und nicht weniger wichtiger Punkt – Social-Media-PrĂ€senz. Sobald Du einen guten Content erarbeitet hast, welcher Deinen Besuchern einen Mehrwert bietet, kannst Du ihn auch ĂŒber Soziale Netzwerke mit anderen teilen. So kannst Du mehr Reichweite auf Deiner Webseite erreichen aber auch direkt mit Deiner Zielgruppe kommunizieren.

Umwandeln

Sobald Du die ersten Besucher auf Deiner Seite verzeichnen kannst, ist es wichtig die Besucher in Interessenten umzuwandeln, also Leadgenerierung zu betreiben. Um mit dem Interessenten spĂ€ter arbeiten zu können benötigst Du seine persönlichen Daten. Erst nach dem Du die Kontaktdaten hast kannst Du von einem Lead sprechen. Was Du fĂŒr Daten brauchst, hĂ€ngt voll und ganz von Dir und Deinem Produkt ab.

Inbound Marketing Schritt von Besucher zum Lead

Doch wer gibt seine Daten, wie zum Beispiel den Namen oder die E-Mail-Adresse, freiwillig preis? Hierbei musst Du dem Besucher etwas als Gegenleistung anbieten, wie zum Beispiel: einen exklusiven Content. Zu den meistgenutzten Formen des Contents im Inbound Marketing gehören: eBooks, Whitepapers oder Tipps auftreten. Die Kontaktdaten kannst Du auf einer Landingpage oder mithilfe eines Formulares anschließend abfragen (siehe Abschnitt: Landing Page).

Um alle Daten, AblĂ€ufe und Kampagnen im Überblick zu behalten und die Kundenbeziehung zu pflegen, empfiehlt es sich eine CRM-Software zu benutzen. Oft kann man eine Customer-Relationship-Management-Software direkt mit Deiner Webseite verknĂŒpfen und somit einen zentralen Ablageort fĂŒr Deine Daten zu schaffen, welche Du spĂ€ter fĂŒr den Vertrieb bereitstellen kannst.

Abschließen

Damit sind wir schon beim Abschluss angekommen. Der Abschluss eines Leads ist nichts anderes als einen potenziellen KĂ€ufer endgĂŒltig zum Kauf zu bewegen.

Inbound Marketing Schritt von Lead zum Kunden.

Du konntest zwar viele Interessenten gewinnen, doch wie kommt man letztendlich zum GeschĂ€ft? “Gute Dinge brauchen Zeit” – zwar hat der Besucher sich fĂŒr Deinen exklusiven Content interessiert und seine Daten hinterlassen aber das muss nicht zwingend heißen, dass dieser auch kaufbereit ist.

Um die Kaufbereitschaft eines Interessenten abzuschĂ€tzen, kannst Du Lead-Nurturing betreiben und ihm maßgeschneiderte und themenrelevante Inhalte per E-Mail zukommen lassen. Mit diesem Ansatz kannst Du die Probleme des Interessenten herausfinden und die Interesse an Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung stĂ€rken. Ist ein Lead kaufbereit – dann kannst Du ihm vorsichtig Deine Hilfe anbieten.

Die Inbound-Methode konzentriert sich darauf, die Vertriebsstrategie stets auf den KÀufer und nicht auf den VerkÀufer auszurichten.

Um die Entwicklung von einem Besucher bis zu einem Kunden zu begleiten kannst Du (wie oben erwĂ€hnt) die CRM-Software nutzen. Hierbei gibt es verschiedene Inbound-Marketing-Software-Anbieter, ĂŒber die Du im Kapitel “die verschiedenen Tools” nachlesen kannst.

Pflegen

Damit ist es aber noch nicht getan. Jetzt mĂŒssen wir den Kunden noch langfristig begeistern und bei der Stange halten. Das klingt vielleicht etwas brutal, ist aber so im GeschĂ€ftsleben. Kundenbindung ist ein starkes Argument im Verkauf.

Inbound Marketing Schritt von Kunden zum FĂŒrsprecher

Wenn ein KĂ€ufer von einem Unternehmen begeistert ist, wird er dieses Unternehmen wahrscheinlich auch seinen Freunden, Bekannten oder GeschĂ€ftspartnern weiterempfehlen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist daher eine Kundenbetreuung auch nach dem Kauf wesentlich. Das Unternehmen muss seine Kunden langfristig begeistern und nicht nur vorĂŒbergehend.

 

„Stop selling. Start helping.”

Zig Ziglar

Eine Kundenbindungsmaßnahme in diesem Zusammenhang ist der Content. Die Kundenzufriedenheit kann zum Beispiel gesteigert werden, wenn regelmĂ€ĂŸig Neuigkeiten rund um das erworbene Produkt geliefert werden. Das macht vor allem bei technischen Erzeugnissen Sinn.

Aber auch bei Dienstleistungen können Branchennews oder Informationsvideos viel zur Kundenbindung beitragen. Es ist vertrauenerweckend, wenn Kunden mithilfe von E-Mails oder Newsletters neue Informationen erhalten, Fragen beantwortet werden oder ihnen Ideen geliefert werden. Und das geschieht alles ohne eine Verkaufsabsicht.

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Inbound Marketing und die BuyerÂŽs Journey

Die BuyerŽs Journey (CustomerŽs journey genannt) beschreibt die drei Phasen, welche KÀufer bis zu ihrer Kaufentscheidung durchlaufen. Darunter ist die Kundenreise zu verstehen, also diejenigen Stationen, welche der Konsument bis zu seiner Kaufentscheidung durchlÀuft.

Die 3 Phasen des Inbound Marketing Sales Prozesses

Die 3 Phasen einer Buyer Persona bei der Inbound Marketing Methodik.

Die 3 Phasen im Inbound Marketing haben eine gewisse Ähnlichkeit zu den Kaufentscheidungsprozessen aus der Konsumentenpsychologie. Diese werden jedoch stark zusammengefasst.

 

1. Wahrnehmung (Awareness)
2. AbwÀgung (Consideration)
3. Entscheidung (Decision)

Zuerst realisiert die Person ein Problem (Awareness), zum Beispiel: “mein Smartphone ist zu langsam”.  Anschließend definiert die Person ihr Problem (Consideration) und schaut sich nach möglichen Lösungen um, zum Beispiel: “Das Smartphone ist ja schon alt, man könnte es reparieren lassen oder ein Neues kaufen”.
Und schließlich kommt die Person zu einer Entscheidung und forscht nach, wo sie das Produkt oder die Dienstleistung am gĂŒnstigsten und bequemsten erhĂ€lt (Decision).

Doch wie gelingt es, diese Phasen bei den einzelnen Kunden zu eruieren und zu analysieren? Zuerst einmal benötigst Du eine sogenannte Buyer Persona.

Hinter diesem komischen Begriff verbirgt sich eine Sammlung von wichtigen Kundendaten. Sie ist etwas genauer und detaillierter als eine normale Zielgruppendefinition. Jede Buyer Persona beschreibt einen typischen Kunden. Diese Buyer Persona hat einen konkreten Namen, ein bestimmtes Alter, einen Beruf und bestimmte WĂŒnsche oder eben Probleme.

Die Buyer Persona wird demzufolge in allen Phasen der Kaufentscheidung mit eingebunden. Eine derartige Kundenbeschreibung erhÀlt man in erster Linie durch Kundeninterviews.

Man fragt einfach, was der Kunde wĂŒnscht, wie alt er ist, welche Probleme er beim Kauf von Produkten hat, ĂŒber welches Budget er verfĂŒgt und ob er bei der Suche nach Produkten oder Dienstleistungen das Internet benutzt.

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Mit Buyer-Personas digitale Nutzer zu begeisterten Kunden machen — Christian Tembrink

Zielgruppen sind die wichtigste Basis fĂŒr erfolgreiches Marketing im Internet. Je besser du deine Zielgruppe kennst, desto erfolgreicher wirst du ihr Interesse wecken können und sie mit deinen Inhalten berĂŒhren könn...

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In dieser ersten Phase wird sich der Kunde eines Problems oder eines Wunsches bewusst und entschließt sich, diesem Wunsch nachzugehen. Dabei musst Du Dich in den Kopf Deines Kunden versetzten. Er wird sich dabei sicherlich folgende Fragen stellen:

Beispielhafte Fragen, welche sich eine Buyer Persona bei der Inbound Marketing Methode stellen wĂŒrde.

Die Fragen, die sich Buyer Personas stellen können, hÀngen oft von dem Produkt ab. Bei manchen Produkten ist der Familienstand wichtig, wohingegen bei anderen Produkten oder Dienstleitungen, eher die Kaufkraft und die Jobbezeichnung relevant ist.

  • Was sind meine demographischen Daten?
  • Wie könnte man mich beschreiben?
  • Was ist meine Job Position und mein Job Titel?
  • Was sind meine Ziele?
  • Auf welchem Weg informiere ich mich darĂŒber?
  • Welche Probleme tauchen bei der Erreichung meiner Ziele auf?

Diese Punkte musst auch Du Dir deshalb grĂŒndlich ĂŒberlegen und nachdenken, wie man diese Fragen zielfĂŒhrend beantworten kann. Deshalb muss auch der Content diese Fragen zielfĂŒhrend beantworten. Dabei brauchst Du nicht ĂŒber Deine Produkte oder Angebote Auskunft geben, sondern informative Botschaften liefern.

Das kann in Form von Videos, Studien-PrĂ€sentationen oder Blogartikeln prĂ€sentiert werden. DarĂŒber hinaus sollte dieser Content auf der Webseite leicht zu finden sein. Eine Möglichkeit besteht darin, diesen nĂŒtzlichen und informativen Content in Form von Downloads bereitzustellen.

Ein solcher Content bietet der Zielgruppe und dem User einen informativen Mehrwert. Um einen derartigen Inhalt zu erstellen, ist es ratsam, vorab im Internet zu recherchieren, welche Ă€hnlichen Inhalte es schon gibt. Versuche danach diese Inhalte durch Deinen Content zu ĂŒbertreffen und noch mehr nĂŒtzliche Informationen zu bieten.

Wichtig dabei ist eine zielfĂŒhrende Strategie. Um diese zu erarbeiten, musst Du auch die sogenannten Buyer Personas erstellen. Erfolgreiche Contentstrategien zeigen zum Beispiel immer wieder große Konzerne.

Wissenswertes aus unserem Magazinartikel: Buyer Personas – Der Raketentreibstoff fĂŒr Dein digitales Marketing “

AbwÀgung

Nachdem sich ein Kunde darĂŒber informiert hat, was es auf dem Markt alles gibt, um sein Problem zu lösen oder seinen Wunsch zu erfĂŒllen, wird er die verschiedenen Möglichkeiten einmal in Betracht ziehen. Dabei kauft er aber noch gar nichts.

Jetzt muss der Kunde in dieser zweiten Phase ebenfalls betreut werden. Das kann mithilfe von Lead Nurturing geschehen. Dieser Fachbegriff bezeichnet alle Maßnahmen, die dazu dienen, dem Kunden die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt bereitzustellen.

Dienlich sind hier besonders Fallstudien. Das klingt zwar sehr akademisch und langweilig – ist es aber nicht. Denn Fallstudien sind heute sehr umfassend und interessant. Diese Case-Studies mĂŒssen keineswegs aus reinem Datenmaterial bestehen.

Sie können auch als Erfolgsgeschichten dargestellt werden. Derartige Success-Stories, (hier sind wir wieder im Neudeutschen), sprechen den Besucher einer Webseite immer ganz besonders an. Er erkennt dabei die Bedeutung von konkreten LösungsvorschlÀgen.

Diese Case-Studies mĂŒssen aber auf jeden Fall immer auf die Zielgruppe abgestimmt sein, sonst verfehlen sie ihr Ziel. Die Fallstudien mĂŒssen auf die Lösung eines aktuellen Problems der Zielgruppe ausgelegt sein. Achte auch auf die Verwendung von Keywords in den Fallstudien. Diese sind nĂ€mlich wichtig fĂŒr das Ranking bei den Suchmaschinen. Zusammenfassend solltest Du folgende Punkte beachten:

  • Lerne die WĂŒnsche und Probleme Deiner Kunden kennen!
  • PrĂ€sentiere konkrete Fakten zur Problemlösung!
  • Achte auf AktualitĂ€t!

Damit hast Du bereits die richtigen Werkzeuge in der Hand, um auf die BedĂŒrfnisse und WĂŒnsche Deiner potenziellen KĂ€ufer einzugehen und kannst Dir damit das Kundenvertrauen zusammenzimmern.

Entscheidung

Schließlich kommt der Punkt, an dem sich der Kunde fĂŒr den Kauf entscheidet. Die Buyer Persona ist bereit fĂŒr den Deal. Nun ist auch der Zeitpunkt gekommen, in dem Du ĂŒber Deine Lösungen, Produkte oder Dienstleistungen, sprechen darfst. Wesentlich sind nun drei Punkte:

  • Der Preis
  • Die Produktbeschreibung
  • Die VerfĂŒgbarkeit

Wie kannst Du diese Inhalte dem Kunden nun gezielt nĂ€herbringen? DafĂŒr stehen ebenfalls wieder einige Möglichkeiten zur VerfĂŒgung. Bei Produkten, die erklĂ€rungsbedĂŒrftig sind, wie beispielsweise eine Maschine können ErklĂ€rungsvideos angefertigt werden. Bei einer Software können Demoversionen zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Content Formate entlang der Customer Journey — Philip Voß

Hochwertiger Content ist mittlerweile eine Grundvoraussetzung fĂŒr jeden, der sich online erfolgreich und in den Google-Rankings positionieren will. Optimierte Inhalte sind jedoch viel mehr als nur ein Rankingfakt...

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Eine weitere Möglichkeit ist das BeratungsgesprÀch. Dieses kann entweder persönlich erfolgen oder durch ein telefonisches Interview. Möglich sind auch Chats. Bei verschiedenen gleichartigen Produkten empfiehlt sich ein Preisvergleich.

NatĂŒrlich spielt hier auch die Paymentmethode eine Rolle. Wenn Produkte oder Dienstleistungen ĂŒber das Internet bezogen werden, stellt sich oft die Frage nach der geeigneten Bezahlart. Diese kann per Überweisung oder Zahlschein erfolgen oder per Kreditkarte oder ĂŒber einen Onlinebezahldienst wie PayPal.

Inbound Marketing und Content Marketing

Worin besteht nun eigentlich der Unterschied zwischen Inbound Marketing und dem herkömmlichen Content Marketing? Beide sind Àhnlich, das ist unumstritten. Doch das Inbound Marketing verlÀuft strukturierter als das konventionelle Contentmarketing, wenngleich letzteres ein Teil des Inbound Marketing ist.

Zum Inbound Marketing gehören aber auch SEO-Strategien. Die Optimierung von Websites ist eine wichtige Voraussetzung fĂŒr den Inbound-Marketingerfolg. Content Marketing ist zudem nicht allein auf das Internet beschrĂ€nkt. Viele Unternehmen setzten ihre Contentstrategien auch via Fernsehen oder Werbespots um.

Das Contentmarketing richtet sich dabei aber nicht nach den BedĂŒrfnissen des Konsumenten und geht auch nicht auf ihn ein. Beim Inbound Marketing steht der Kunde immer im Mittelpunkt. Inbound Marketing zielt darauf ab, jeden potenziellen KĂ€ufer gemĂ€ĂŸ seiner individuellen WĂŒnsche und BedĂŒrfnisse zu befriedigen.

Inbound Marketing ist eine Form des Onlinemarketing und gleichzeitig eine Form des Contentmarketing. Zumindest nutzt Inbound Marketing das Contentmarketing als zusÀtzliches Instrument.

Dabei wird das Contentmarketing durch vertriebsorientierte Maßnahmen ergĂ€nzt. Dazu zĂ€hlen die Optimierung der Konvertionsrate (CRO), das E-Mail-Marketing, das Customer-Relationship-Management (CRM) und das Lead-Management.

Hier geht es zu unserer Themenwelt “Content Marketing”!

Damit stehen wir wieder vor einem Begriffswulst. Die CRO oder Conversion-Rate-Optimization definiert die Umwandlung eines potenziellen KĂ€ufers in einen wirklichen KĂ€ufer. Das CRM oder Customer-Relationship-Management meint das Kundenbeziehungsmanagement und somit die konsequente Ausrichtung eines Unternehmens auf den Kunden.

Das Lead Management beinhaltet alle Maßnahmen, die ergriffen werden, um aus Kunden KĂ€ufer zu machen. Dazu gehört auch das Lead Nurturing, welches darauf abzielt, Kunden in jeder Phase seiner Kaufentscheidung mit gezielten Informationen zu versorgen.

FĂŒr alle diese Bereiche stehen mittlerweile auch schon fertige Softwarepakete zur VerfĂŒgung. Dieses Automation-Marketing erleichtert dem Unternehmer die DurchfĂŒhrung des Inbound Marketings.

Zudem unterscheidet sich auch das Prozedere, das beide Marketingmethoden verwenden, etwas voneinander. Beim Inbound Marketing geht es vor allem darum, Leads möglichst effizient in AuftrÀge umzuwandeln. In der ersten Phase der Kaufentscheidung werden Content-Marketing-Strategien eingesetzt.

Wissenswertes aus unserem Magazinartikel: 3 Möglichkeiten, wie Du Dein technisches Setup auf Deine Inbound Marketing Strategie ausrichtest”

In den weiteren Phasen greift das Inbound Marketing auf die Gewinnung von Leads zurĂŒck und setzt auf Auftragsgewinnung. Danach arbeitet das Inbound Marketing dahingehend weiter, Kunden langfristig zu binden und zu begeistern.

Inbound Marketing verwendet ausschließlich Online-Methoden. Das Content Marketing tut das nicht. Zu den wichtigsten Marketinginstrumenten, die das Inbound Marketing benutzt gehören:

  • Die Erstellung von Content
  • Blogtechniken
  • PR-Techniken
  • Social Media
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Websiteoptimierung
  • E-Mail Marketing
  • Web-Analyse

Auf alle FĂ€lle wird der Begriff Inbound Marketing in letzter Zeit von vielen Unternehmen und Marketingfachleuten hĂ€ufig benutzt, wenngleich sich auch nicht alle darĂŒber einig zu sein scheinen, was die Bezeichnung konkret bedeutet. Das Inbound Marketing verfolgt gemeinsam mit dem Content Marketing das Ziel, neue Kunden zu gewinnen und diese langfristig an das Unternehmen zu binden.

Außerdem ist die Weiterempfehlung des Unternehmens durch zufriedene KĂ€ufer ein Ziel dieser Marketingmethode. Im Gegensatz zum Content Marketing wird beim Prozess des Inbound Marketings eingehender recherchiert. Zudem wird auf den Inhalt der Websites ein großes Gewicht gelegt.

Dieser Inhalt soll vor allem begeistern. Denn wer von einem Content begeistert ist, der empfiehlt ihn wahrscheinlich auch weiter. Diese Begeisterung mĂŒndet letztendlich in der konkreten Kaufentscheidung einer Person.

Diese als KĂ€ufer, zieht somit weitere neue KĂ€ufer nach sich. Damit soll quasi eine Kettenreaktion in Gang gesetzt werden, die sich durch ihre Eigendynamik auszeichnet. Durch die gleichzeitige Nutzung von alternativen Marketingmaßnahmen sollen diese aufeinander abgestimmt werden und so direkt den Kunden in unaufdringlicher Form erreichen.

Gerade in einer Zeit, in der der Konsument unaufhaltsam mit Werbebotschaften bombardiert wird, ist es erleichternd Unaufdringlichkeit zu bewahren. Schließlich ist jeder Kunde ein mĂŒndiger BĂŒrger, der trotz allem seine Kaufentscheidungen selbst treffen möchte.

Durch die nachhaltige Betreuung des Kunden in der After Sales Phase wird das Vertrauen in das jeweilige Unternehmen gestĂ€rkt. All diese Parameter werden durch die zielfĂŒhrende Umsetzung des Inbound Marketing gewĂ€hrleistet.

Hier geht es zu unserem Magazinartikel “Content Marketing Grundlage”

Leads generieren mit der Inbound Methodik

Der Inhalt

Das oberste Ziel in Marketing ist es die Aufmerksamkeit zu gewinnen. Also solltest Du versuchen einen Inhalt zu kreieren, welcher sich aus der breiten Masse unterscheidet.

Informiere Dich hierbei ĂŒber das was Deine Konkurrenz fĂŒr Inhalte anbietet und versuche aus diesen Inhalten etwas Neues zu schaffen. Dabei solltest Du ein paar Punkte bei der Gestaltung von Content beachten:

  • Die Zielgruppenkenntnis
  • Expertenwissen
  • Wissensweitergabe
  • Weniger ist mehr
  • Leichte Lesbarkeit
  • AktualitĂ€t
  • Interaktion

Bei der Zielgruppenkenntnis hilft Dir die Buyer Persona. Sie garantiert, dass Du nicht an Deiner Zielgruppe vorbei schreibst und auf die BedĂŒrfnisse und Ziele Deiner Leser gezielt eingehst.

Das sind die WĂŒnsche und Probleme dieser Personen. In Deinem Content finden sie nĂŒtzliche Hinweise fĂŒr ihre Problemlösung oder die ErfĂŒllung ihrer WĂŒnsche. Wichtig dabei sind einzigartige Hinweise, die sonst nirgendwo in derselben Form aufscheinen.

Außerdem ist auch die optische Gestaltung Deiner Webseite von großer Bedeutung. Die Anordnung des Contents spielt ebenso eine wichtige Rolle. Übersichtlichkeit und logischer Aufbau sind Grundelemente dafĂŒr.

Vor allem, wenn es um Fachthemen gibt, ist die Hilfe von Experten notwendig. Diese können Dir gezielt RatschlĂ€ge fĂŒr die Zusammenstellung Deines Contents geben. Außerdem hebst Du Dich mit einer Expertenmeinung von anderen ab.

Auf alle FĂ€lle soll der Inhalt herausragend gut sein. Das ist natĂŒrlich wieder eine Forderung, fĂŒr die es eigentlich kein eindeutiges und sicheres Rezept gibt. Doch man kann einige Regeln befolgen, wie Du spĂ€ter sehen wirst.

Die Binsenweisheit ˶weniger ist mehr“ gilt hier ganz besonders. Du sollst daher nicht Zuviel ĂŒber Deine Produkte oder Angebote sprechen, sondern Dich auf das Wesentliche konzentrieren. Menschen wollen keine Werbung lesen, sie haben begrenzte kognitive KapazitĂ€ten und sehr wenig Zeit.

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Ein weiteres Kriterium ist die leichte Lesbarkeit des Inhalts.

FĂŒge ZwischenĂŒberschriften ein oder Auflistungen wichtiger Punkte. Dann liest sich der Text viel leichter. Wenn möglich, verwende auch Bilder oder Grafiken, um den Text aufzulockern. Wenn Du gezwungen bist Fachbegriffe zu verwenden, so erklĂ€re diese kurz und bĂŒndig.

Versuche den Content technisch an die Herausforderungen des Suchmaschinenrankings anzupassen. SEO oder Suchmaschinenoptimierung ist zu einem wichtigen Bestandteil des Online Marketings geworden und spielt auch im Inbound Marketing eine große Rolle.

NatĂŒrlich mĂŒssen Deine Inhalte auch einen gewissen Grad an AktualitĂ€t aufweisen. Der Inhalt muss deshalb immer wieder an aktuelle Bedingungen angepasst und ĂŒberarbeitet werden. Wer hier faulenzt, hat schon verloren.

Das Bloggen

Einen wesentlichen Teil des Inbound Marketing stellt der Blog dar. Er ist ein zentrales Element, um Inhalte leicht verdaulich zu vermitteln. Beim Bloggen sind wieder einmal drei Punkte hervorzuheben.

  • QualitĂ€t
  • Unique Content
  • Persönlichkeit

Steht eine Frage im Raum, so will man eine Antwort. Diese Antwort muss der Blog jedenfalls geben können. Die LÀnge spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist der Inhalt als solcher. Er muss dem Leser einen Mehrwert bieten. Das zeigt die QualitÀt eines Blogbeitrags.

Hier geht es zu unserem Magazinartikel “Das Blog als Teil
deiner Marke”

Der Inhalt des Blogs muss einzigartig sein. In der Internetsprache nennt man das Unique Content. Diese Form des Inhalts sollte sonst nirgendwo zu finden sein.

Auch die Perönlichkeit des Blogautors spielt eine große Rolle. Der Beitrag sollte nicht anonym geschrieben werden. Der Leser will wissen, wer hinter dem Blogartikel steckt.

Bloginhalte anpassen

Passe Deine Blogartikel oder BlogbeitrĂ€ge immer an die einzelnen Phasen der Kaufentscheidung an. Versetzte Dich mental in den Kopf Deiner Customer. Überlege Dir vielleicht auch, was Du tun wĂŒrdest, wenn Du ein Ă€hnliches Problem oder einen Kaufwunsch hĂ€ttest.

Du kennst die einzelnen BedĂŒrfnisse Deiner Kunden durch die Buyer Personas. Nutze diese Informationen, um richtigen Blogcontent zu gestalten. Die Erstellung eines Blogs bedeutet beim Inbound Marketing, den richtigen Content zur richtigen Zeit fĂŒr die richtigen Customers bereitzustellen.

Mit dem Blogbeitrag kannst Du vielfĂ€ltig umgehen. Du kannst Videos oder Bilder hinzufĂŒgen oder den Blog mit nĂŒtzlichen Webseiten verlinken. Diese Maßnahmen können Dir wiederum neue Besucher bringen.

„What helps people, helps business.”

Leo Burnett

Die Keyword Recherche

Damit jemand Dich und Deinen Inhalt ĂŒber Suchmaschinen finden kann, musst Du diesen auffindbar machen. Dabei können sogenannte Keywordtools eine wertvolle Hilfe darstellen. Hierbei handelt es sich um Texteinheiten welche entweder aus einem Wort oder aus einer VerknĂŒpfung mehrerer Wörter bestehen.

Wenn Du die Begriffe googelst, siehst Du sofort, zu welcher Phase des Kaufprozesses das Keyword passt. Ist es eher informativ oder fördert es die Kaufabsicht? Verwende auf Deiner Website aber nicht zu viele Keywords. Zwei bis drei Keywords sind in der Regel ausreichend.

Wer die geeigneten Keywords anwendet, wird bald feststellen, dass seine Site öfter besucht wird. Dadurch kann auch die Konversionsrate gesteigert werden.

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Keywordanalyse von 0 auf 100 — Uwe Roll & Juliana Schmidt

Wir möchten in unserem Vortrag vorstellen, wie wir als Agentur eine Keywordanalyse angehen.  Dabei sollen zunĂ€chst die Grundlagen erklĂ€rt werden: ‱ Definitionen von Keyw...

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Liste von Keywords

Zur leichteren Suche nach Keywords empfiehlt sich die Aufstellung einer Keywordliste. Das ist vor allem am Anfang gar nicht so leicht, doch Du kannst Dir einige Fragen im Vorfeld stellen. Dazu gehören zum Beispiel: Welche Produkte oder Dienstleistungen bietest Du an? Bei welchen Problemen kannst Du Lösungen anbieten?

Beschreibe Dein Unternehmen einer fiktiven Person, die noch nie etwas von Dir gehört hat. Welche Fragen sind bei Deinen Kunden bislang am hÀufigsten aufgetaucht?

Diese Instrumente bilden jedenfalls einmal eine Grundlage fĂŒr mögliche Keywords. Die einzelnen SchlĂŒsselwörter mĂŒssen natĂŒrlich auch zum Inhalt der Webseite oder des Blogs passen.

Arten von Keywords:

  • Brand-Keywords
  • Money-Keywords
  • Compound-Keywords

Ein Markenkeyword oder Brandkeyword nennt einen bestimmten Markennamen. Dabei fĂŒhrt das SchlĂŒsselwort den User meistens auf die Hauptseite eines Markenunternehmens.

Moneykeywords unterstellen eine Kaufabsicht. Sie verbinden sich mit Begriffen wie Kaufen oder Bestellen.

Compoundkeywords bestehen aus mehreren Wörtern. Sie beschreiben ein Produkt oder eine Dienstleistung etwas konkreter.

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Social Media

Dazu zĂ€hlen in erster Linie Facebook, Instagram, YouTube oder Twitter. Diese Plattformen bieten Dir ungeahnte Möglichkeiten fĂŒr Deinen Content und um Leads zu generieren. Social Media Plattformen helfen vor allem bei der Promotion von Content.

Durch die Interaktion mit anderen Usern wird ein gewisser Bekanntheitsgrad erreicht. Das Ziel ist es, Fremde zu KĂ€ufern oder zu eigenen Promotoren zu machen. Bei der Durchforstung von Social Media Plattformen kann man zudem zu eigenen Ideen inspiriert werden. Dabei empfiehlt sich auch die Nutzung von Hashtags.

Wer die AktivitĂ€ten der Social Media Nutzer einmal unter die Lupe nimmt, wird schnell auf deren BedĂŒrfnisse stoßen.

Die gezielte Nutzung von Social Media unterstĂŒtzt Dich außerdem bei der SEO. Wenn Du selbst auf diesen Plattformen zu finden bist, machst Du es dem Customer leichter, Dich zu finden und auch Deine Website zu besuchen.

Dass Social Media Plattformen auch internationale PrÀsenz schaffen können, braucht ja nicht extra erwÀhnt zu werden.

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Die Landing Page

Im Inbound Marketing ist die Landing Page jene Seite, auf der Du einen Premiumcontent offerierst. Kurz gesagt, jene Page, die Leads generieren soll. Angefangen von E-Books bis hin zu selbst programmierten Tools, kannst Du alles Deinen Besuchern anbieten.

Auf der Landingpage wird hauptsÀchlich nach Kontaktdaten und Interessen der Besucher gefragt, um diesen zu qualifizieren. Es stellt in gewisser Weise ein Geben und Nehmen dar.

Um dieses Ziel zu erreichen, mĂŒssen wiederum einige Punkte beachtet werden:

  • Einfach und kurz

ErklÀre Deinen Besuchern kurz die Vorteile und Möglichkeiten, welche sie mit dem Content bekommen werden.

  • FĂŒge Bilder oder Videos ein

Mache Deinen Inhalt spannend und interessant. Hierbei können Dir Videos oder auffÀllige Bilder helfen, die Neugier bei dem Besucher zu wecken.

  • Kenne den Wert des Contents

Generell gilt – je einziger und wertvoller der Content, desto mehr kannst Du im Gegenzug an Daten verlangen.

    Eine Langding Page könnte zum Beispiel so aussehen:

    Hierbei wird ein kostenloses E-Book angeboten. Links im Bild erfolgt eine kurze Beschreibung ĂŒber den Inhalt des Buches. Rechts folgt die Kontaktdaten-Abfrage.

    CTAs richtig setzten

    Dabei implementierst Du eine sogenannte Call to Action (CTA). Das ist eine verstĂ€ndliche Handlungsaufforderung, welche auf Deiner Webseite oder Deinem Blog aufscheint. Mit dieser kannst Du den Besucher dazu auffordern eine Anmeldung fĂŒr einen Newsletter, einen Artikel im Warenkorb zu platzieren oder einen Kauf zu tĂ€tigen. Nach dem jemand auf die CTA geklickt hat, wird er zum Beispiel auf die oben genannte Landing Page umgeleitet.

    Auf dem Weg bis zur dieser Stelle hast Du mehrere CTA’s gesehen, wie zum Beispiel so einen:

    Das ist ein CTA!

    Die Formulierung der Handlungsaufforderung sollte so gewĂ€hlt werden, dass jeder weiß, was nach dem Klick geschieht und der CTA trotzdem kurz und prĂ€gnant bleibt. Viele User glauben oft, sie wĂŒrden durch den Klick auf einen derartigen CTA-Button ĂŒber den Tisch gezogen werden und zugleich ein verbindliches Angebot annehmen, das sie bezahlen mĂŒssen.

    Diesen Irrtum sollte man mithilfe der richtigen Formulierung gleich von Beginn an ausrĂ€umen. Beim CTA-Button ist es außerdem vorteilhaft, wenn er sich farblich von seiner Umgebung abhebt.

    Das Formular

    Das Formular sollte auf jeden Fall entsprechend angepasst werden. Das heißt, stelle auf dem Formular nicht allzu viele Fragen. Denn dann könnten User misstrauisch werden und es gar nicht erst ausfĂŒllen. BeschrĂ€nke Dich lieber auf die wichtigsten Daten.

    • Vor- und Nachname
    • E-Mail Adresse
    • Telefonnummer
    • Firmenname
    • Website
    • Mitarbeiter
    • Branche

    Die ersten beiden Fragen sind obligatorisch. Die anderen haben fakultativen Charakter. Die optionalen Fragen sind vor allem bei bestimmten Angeboten, wie Webinaren oder Dienstleistungen empfehlenswert.

    Dabei können die Formulare in zwei Arten aufgeteilt werden. Zum einen kannst Du ein normales Formular erstellen, welcher zur Leaderfassung genutzt wird. Dieses Formular kannst Du ĂŒberall platzieren, wo Du Deinen Besuchern etwas anbieten willst. Egal ob es sich um einen Newsletter, einem Whitepaper oder einer Webinar-Anmeldung handelt.

    Eine weitere Möglichkeit Besucher in Leads zu konvertieren stellen die Pop-Up Formulare dar. Diese können auf einer beliebigen Seite platziert werden, „springen“ nach bestimmen Kriterien auf und ĂŒberdecken die Inhalte.  Das Ziel dabei ist: möglichst viel Aufmerksamkeit erzeugen. Hierzu kannst Du Deine Besucher auf einen bestimmten Artikel oder auf eine Landingpage weiterleiten. Außerdem kannst Du Deinen “downloadbaren” Content direkt im Formular platzieren.

    pop-up-fenster-inbound-marketing

    Um die Besucher Deiner Webseite nicht zu stören, können bestimmte Regeln festgelegt werden, bei denen das Formular aufspringen soll. Oft wird die Regel benutz, bei der das Formular erst nach 50% der gescrollten Seite aufpoppen soll.  Ist Deine Seite zu lang, dann kannst Du auch zeitlich-bezogene Regeln einfĂŒgen. Damit das Formular nicht bei jedem wiederkehrendem Besucher aufpoppt, kannst Du ebenfalls festlegen, wann das Formular wiedergezeigt werden soll.

    Das Formular kannst natĂŒrlich Du beliebig gestalten und ĂŒberall platzieren lassen. Von einem kleinen Fenster rechts im Bild, bis zum Bildschirm-Übergreifendem Fester stehen alle Möglichkeiten offen.
    Dieser kann nur aus einem Satz und einem CTA bestehen oder aus kompletten Informationspaketen.

    Zusammengefasst ist da Pop-Up-Formular ein sehr effektives Instrument in der Inbound Marketing Methodik, um die Aufmerksamkeit Deiner Besucher zu wecken und aus denen Leads zu generieren.

    Die verschiedenen Tools

    Es gibt jede Menge Tools, welche Dir bei der Umsetzung der Inbound Marketing Strategie helfen können. Mit diesen kannst Du Deine Prozesse optimieren und jede Menge Arbeit durch die Automatisierung sparen. Dabei bieten die meisten Tools unterschiedliche Pakete an, welche fĂŒr Dich und Dein Unternehmen am besten geeignet sind. Hier ein Paar davon:

    Act On

    Act On ist ein amerikanisches Tool, welches sich vor allem an Klein- und Mittelbetriebe richtet. Man kann mithilfe dieser Software auch Landing Pages bauen, ohne ĂŒber umfangreiche HTML-Kenntnisse zu verfĂŒgen.

    Das Tool beinhaltet ĂŒberdies viele Vorteile: wie Lead-Management oder analytische Features. Die Software wird vom Anbieter regelmĂ€ĂŸig einem Update unterzogen und so aktualisiert. Man ist damit immer auf dem neuesten Stand der Technik.

     

    Marketo

    Marketo ist ein relativ junges Marketingautomatisierungstool, das auch in Deutschland angeboten wird. Es verfĂŒgt ĂŒber alle notwendigen Standardfunktionen, wie E-Mail-Marketing, Analytics und Social Media. Hier werden auch branchenspezifische Lösungen offeriert.

    Dieses Tool ist auch in der Lage interessanten Content fĂŒr Deine Zielgruppe im Internet aufzuspĂŒren. Dazu zĂ€hlen Videos, Blogs oder Fallstudien.

     

    Hubspot

    Hubspot ist die meist genutzte Inbound Marketing Lösung. Dieses US-amerikanische Tool wird seit Kurzem auch in deutscher Sprache angeboten und liefert wertvolle Komponenten fĂŒr das moderne Inbound Marketing.

    Hubspot ist ein All-in-one-Tool, das alle Lösungen zusammenfasst.

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    Zusammenfassung

    Fazit: Inbound Marketing ist eine Onlinemarketingtechnik, die ausschließlich im Netz funktioniert und nur dort abgewickelt wird. Inbound Marketing bedient sich mehrerer Marketingmethoden, wie dem Contentmanagement oder dem E-Mail-Marketing.

    Im Gegensatz zu anderen Marketingmethoden stellt das Inbound Marketing immer den KĂ€ufer in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die Marketingstrategie ist gut durchdacht, ausgewogen und strukturierter als konventionelles Contentmarketing.

    Die modernen Techniken der Suchmaschinenoptimierung fließen ebenso in die Strategie des Inbound Marketing ein, wie die Optimierung von Landing Pages oder das zielfĂŒhrende E-Mail-Marketing.

    Inbound Marketing nutzt zudem die Möglichkeiten, die sich ĂŒber soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder Twitter bieten, um Personen auf ein Unternehmen und dessen Produkte aufmerksam zu machen.

    Inbound Marketing ist eine relativ junge Marketingmethode, die sich in den letzten Jahren durch die Verbreitung neuer Technologien und der Digitalisierung im Wirtschaftsbereich entwickelt hat.

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    Eugen KĂŒĂŸner

    Nach seinem Bachelorstudium im Bereich Wirtschaftspsychologie mit der Vertiefung im Vertrieb und Marketing  betreut Eugen KĂŒĂŸner bei der ReachX GmbH das Thema Inbound Marketing. Dabei unterstĂŒtzt er die Kunden in den Bereichen: Leadgenerierung, E-Mail-Marketing und Marketing Automation.

    FĂŒr ihn ist es wichtig, die VerĂ€nderungen im Online Marketing Bereich aufzuzeigen und die neuen Möglichkeiten, welche das Inbound Marketing anbietet, voranzubringen.

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    Inbound-Marketing: Wie Sie Kunden online anziehen, abholen und begeistern

    Brian Halligan ist MitbegrĂŒnder und CEO von HubSpot, Inc., einer Internet-Marketing-Firma, die sich dem Ziel verschrieben hat, kleinen Unternehmen dabei zu helfen, das Internet zu nutzen, um von qualifizierte Interessenten “gefunden” zu werden und mehr von diesen in Leads und Kunden umzuwandeln. Sein Blog, blog.hubspot. com, zĂ€hlt zu den Top-100-Marketing-Blogs weltweit.

    Zuvor war Brian als Venture-Partner bei Longworth Venture Capital tĂ€tig und hatte leitende Vertriebs- und Marketingfunktionen bei Groove Networks (ĂŒbernommen von Microsoft) und Parametric Technology Corporation inne.

    Brian hĂ€lt einen MBA der MIT Sloan School of Management und ist regelmĂ€ĂŸig Dozent am MIT und an der Harvard Business School im Bereich Verkauf und Marketing.

    Er spricht auch hÀufig auf Konferenzen wie dem New Marketing Summit, Search Engine Strategies und dem Inbound Marketing Summit. 
    Dharmesh Shah ist MitbegrĂŒnder und Chief Software Architect von HubSpot. Er ist Autor von OnStartups.com, einem Startup-Blog mit ĂŒber 10.000 Abonnenten und 40.000 Mitgliedern. Er ist Referent zum Thema Startups und Internet-Marketing. Dharmesh Shah hat einen B. S. in Informatik von der UAB und einen M.S. im Technologie-Management vom MIT.

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    Sie lernen in einer einfachen und aufeinander aufbauendenVorgehensweise die gesamten erforderlichen Kenntnisse ĂŒber Inbound Marketing. Dabei gehen die Autoren auch auf bereits etablierte Marketing-Instrumente ein (z. B. E-Mail-Marketing, Content Marketing oder Social Media), um sie mit der Inbound-Logik eng aufeinander abzustimmen und ein integriertes Kundenerlebnis zu gestalten.

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    Können Sie das auch nicht mehr hören? Die klassischen Outbound-Marketing-AktivitĂ€ten wie TV-Werbung, Mailings oder telefonische Kaltakquisition erlangen immer seltener die Aufmerksamkeit der gewĂŒnschten EmpfĂ€nger und werden von ihnen immer besser ausgeblendet.

    Sie unterbrechen bzw. stören den EmpfĂ€nger, der sich sehr wahrscheinlich gerade nicht mit dem Thema der Marketingbotschaft beschĂ€ftigt. Diese »Jagd« nach neuen Kunden, ĂŒberzeugen, ĂŒberreden, Einwand-Behandlung usw. machen Marketing- und Vertriebs-AktivitĂ€ten immer ineffizienter und teurer. Da nĂŒtzt es auch nichts die Schlagzahl immer weiter zu erhöhen.

    VerstÀrkt wird dieser Effekt auch noch durch die VerÀnderungen im Kaufverhalten, die das Internet und die Social Media Plattformen ausgelöst haben. Die potentiellen Kunden nutzen das Internet, Suchmaschinen und soziale Netzwerke, um sich lange vor dem Kauf zu informieren und ihre Kaufentscheidung vorzubereiten.

    Wie können sich Unternehmen und Marketing-Verantwortliche darauf einstellen und diese Effekte nutzen? Wie können sie die bewĂ€hrten Outbound-AktivitĂ€ten mit der Inbound Marketing Methode kombinieren und so noch bessere, messbare und skalierbare Ergebnissen erzielen – also die Effizienz und EffektivitĂ€t verbessern.

    Dieses Buch beschreibt eine praktisch anwendbare Methode, die schon zahlreichen Unternehmen dabei geholfen hat: im Internet gefunden zu werden und Besucher zu Interessenten zu konvertieren. B2B Social Media zur Neukunden-Generierung einsetzen. Interessenten schrittweise bis zur »Kaufbereitschaft« zu entwickeln. ein effizientes Lead Management aufzubauen und damit den Vertrieb mit mehr und besseren Leads zu unterstĂŒtzen.

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    Expertenstimmen zum Thema Inbound Marketing

    Omid Rahimi

    GeschĂ€ftsfĂŒhrer eMinded GmbH

    Ich weiß Inbound Marketing sehr zu schĂ€tzen. Jahrelang war ich im B2B Vertrieb tĂ€tig und habe aktiv Kaltakquise betrieben. Unbekannte Menschen zu kontaktieren und sie von einer Lösung zu ĂŒberzeugen ist kein Zuckerschlecken. Der umgekehrte Weg durch das Inbound Marketing ist mir deutlich sympathischer. Wir setzen auf eine leicht abgewandelte Form des Inbound Marketings und lassen Elemente des Content Marketings einfließen. Die Lösung haben wir Inbound Leads getauft.

    Nun kann man sich zu Recht die Frage stellen, warum nicht alle Vertriebsorganisationen diese Marketingdisziplin fĂŒr sich nutzen. Ganz einfach: FĂŒr die Umsetzung sind Experten und Ausdauer gefragt. Daran scheitern leider immer noch die meisten Vorhaben. Denn eine seriöse Inbound Marketing Strategie bedeutet auch die Orchestrierung mehrere digitaler Marketinginstrumente.

    Die erste Herausforderung liegt dabei den Funnel zu fĂŒllen. Das HerzstĂŒck dafĂŒr liegt im Content, welches aus meiner der wichtigste Bereich der Suchmaschinenoptimierung darstellt. Es kann kein SEO ohne eine ausgeklĂŒgelte Content-Strategie geben. Wenn es um die Generierung von Leads und Backlinks geht, sind einzigartige Inhalte der Hebel. Als bewĂ€hrte DistributionskanĂ€le von Content haben LinkedIn und Native Advertising ihren festen Platz in unserem Marketing-Mix.

    Das Lead Nurturing entlang der Customer Journey ĂŒbernimmt ein digitaler Sales Funnel, welcher aus automatisierten E-Mail-Sequenzen besteht. Was nach einer großen Herausforderung klingt, kann mit etwas Geschick und technischem VerstĂ€ndnis bereits mit Tools unter 50 EUR auf die Beine gestellt werden. Fortgeschrittene User können selbstverstĂ€ndlich auch auf fertige und umfangreiche Software-Lösungen, wie z.B. HubSpot setzen.

    Die Performance Marketing KanĂ€le (z.B. SEA und Social Ads) greifen vorhandene BedĂŒrfnisse ab und sorgen fĂŒr qualifizierte Neukundenanfragen. FĂ€higkeiten in der Conversion-Optimierung sind ebenso wie eine datengetriebene Auswahl von Werbemittel von Vorteil. FĂŒr die Erfolgsmessung ist ein einwandfreies Tracking-Konzept (samt Telefontracking) unabdingbar. Die Kundenbindung gehört ebenfalls in jede ernstgemeinte Inbound Marketing Strategie, denn bekanntlich ist das Halten von Kunden gĂŒnstiger als die eigentliche Neuakquise.

    Yvonne Romes

    GeschĂ€ftsfĂŒhrerin von planinja Consulting

    Immer mehr Unternehmen fokussieren sich im Rahmen ihrer Marketingstrategien auf Methoden aus dem Bereich des Inbound Marketing. Davon profitieren nicht nur die Unternehmen selbst – denn bezahlte Werbung wird zunehmend kostenintensiver – sondern vor allem eine Gruppe: die Kunden.

    Denn: Inbound Marketing AktivitĂ€ten orientieren sich vorrangig an den BedĂŒrfnissen und Spezifika bestimmter Zielgruppen. FĂŒr mich als Verbraucher bedeutet das: mit Werbung fĂŒr Produkte, fĂŒr deren Kauf ich gar nicht in Frage komme, werde ich nicht mehr belĂ€stigt und – ganz im Gegenteil – fĂŒr Produkte, die mich interessieren, werden mir hochwertige Informationen zur VerfĂŒgung gestellt. Ganz nach dem Credo: Der richtige Content zur richtigen Zeit.

    Im englischen Sprachraum spricht man bei allen dem Inbound Marketing gegenlĂ€ufigen Maßnahmen im Übrigen von „Interruption Marketing“ – der potentielle Kunde wird durch eine MarketingaktivitĂ€t (Werbe-Spam auf gekaufte Emailadresse, Pop-up-Banner, Plakatwerbung, Telefonanruf
u.v.m.) aus seiner aktuellen Situation aktiv herausgerissen und auf ein Produkt oder eine Dienstleistung aufmerksam gemacht. Das Inbound Marketing nimmt davon Abstand. Es „umwirbt“ den potentiellen Kunden in einer angemessenen Situation – beispielsweise wenn er gerade etwas googlet, auf Pinterest Inspirationen einholt oder eine Anleitung fĂŒr einen konkreten Anlass benötigt.

    In der Regel geht es also nicht mehr nur um Informationen rund um das Produkt selbst, sondern auch um seinen Einsatzzwecke, Nutzungsmöglichkeiten, Pflegehinweise und vieles mehr. Online-Shops erfĂŒllen somit nicht mehr nur eine Verkaufsfunktion, vielmehr stehen Beratung, Information und Inspiration im Vordergrund. DafĂŒr benötigt man nicht nur eine sinnvolle Gesamtstrategie, die alle relevanten Inbound-KanĂ€le verbindet, sondern vor allem geschultes und informiertes Personal sowie glaubwĂŒrdige Inhalte.

    Zeit fĂŒr einen Wandel in der Branche! Wirklich hochwertiger Content, gute Texte, unterhaltsame Videos und Grafiken erfahren in Unternehmen hĂ€ufig (noch) nicht die WertschĂ€tzung, die angebracht wĂ€re. Es sollte keine Ausnahme sein, dass beispielsweise ein guter Content-Beitrag auch einmal mehrere Tage Produktionszeit in Anspruch nimmt. Weg vom 1-Cent-pro-Wort-Schrott-Artikel hin zu echter GlaubwĂŒrdigkeit und gut recherchierten Inhalten mit Service-Charakter.

    Auf geht’s, Marketer! Redet nicht nur von Inbound und Content, sondern setzt es auch ganzheitlich um. Geht vom Kunden und seinen BedĂŒrfnissen aus – nicht nur in der Theorie, auch in der Praxis! Entwickelt Inhalte, hilfreiche Tools, einmalige Erlebnisse und Inspirationen – eure Kunden werden es euch mit entsprechender Nachfrage danken.

    Vladislav Melnik

    CEO von Chimpify

    Eigentlich ist Inbound Marketing gar nichts Neues. Pragmatisch gesehen besteht es im Kern aus folgenden bekannten Marketingformen:

    • Content Marketing
    • SEO
    • E-Mail-Marketing
    • Social-Media-Marketing
    • CTAs
    • Landing Pages
    • Analytics

    Es sieht auf den ersten Blick also erstmal nur nach modernem Online Marketing aus. Das Ding ist aber, dass es hier einen besonderen Twist gibt: Inbound Marketing ist in erster Linie eine Philopsophie, bei der es darum geht, gefunden zu werden.

    Anders als beim Outbound Marketing unterbrichst du also nicht deine potenziellen Kunden in ihrem Alltag, sondern ziehst sie an. Deine Kunden kommen also zu dir, anstatt du zu ihnen. Du pusht nicht, du pullst. Das ist ein kleiner, aber wichtiger Unterschied.

    Beim Inbound Marketing geht es zuerst darum, einen Content Hub (Blog, Podcast, Video-Kanal oder Membership) zu erstellen und diesen mit wirklich hochwertigem Content zu befĂŒllen. Diese Inhalte sollten zuerst immer fĂŒr den Menschen erstellt werden, aber auch fĂŒr die Suchmaschine schmackhaft sein. Diesen Content nimmst du dann und vermarktest ihn aktiv ĂŒber E-Mail, Social Media und Influencer. Erst dadurch baust du den Sog auf.

    Nachdem du deine potenzielle Kunden angezogen hast, holst du dir die Erlaubnis, sie kontaktieren zu dĂŒrfen. Dann, wann du willst. Ansonsten sind sie schnell wieder weg. Vielleicht fĂŒr immer. Und die ganze Arbeit war umsonst. DafĂŒr benutzt du Calls-to-Action und Landing Pages. Abschließend schaust du immer auf deine Analytics und verbesserst den Prozess immer wieder. Immer und immer weiter.

    Britta Kristin Böhle

    Director Inbound Demand Generation

    NatĂŒrlich ist Inbound Marketing keine vollkommen neue Marketingdisziplin. Vielmehr bietet Inbound Marketing mit einer gezielten Zusammenstellung von Instrumenten eine nachhaltige Methode, Neukunden zu gewinnen und diese zu halten.

    Mit ganzheitlichem Content als zentralem Schwerpunkt im Inbound Marketing lĂ€sst sich Vertrauen in der jeweiligen Zielgruppe erzeugen, das letztlich fĂŒr eine Konversion am Funnelende entscheidend ist.

    Besonders international bietet der Content-Ansatz einen wichtigen Baustein, um in einem neuen Markt Fuß zu fassen. Viele Inhalte lassen sich in andere Sprachen adaptieren. Wichtig ist hier aber, klar auf Lokalisierung statt auf reine Übersetzung zu gehen. In MĂ€rkten wie Spanien, Frankreich oder Italien ist aus unserer Erfahrung heraus noch viel Potential zur Platzierung von hochwertigen Inhalten innerhalb einer Inbound Marketing Strategie.

    Mit Marketing-Automatisierung haben wir positive Erfahrungen gesammelt, dass interessenbasierte E-Mails auch als tatsĂ€chliche Empfehlung wahrgenommen werden. Hier ist meine Empfehlung, sich vor dem Start einer Automatisierungsstrecke genau zu ĂŒberlegen, welche Daten wann und wie herangezogen werden und welche Trigger innerhalb der unterschiedlichen Kampagnen genutzt werden.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt im Inbound Marketing, der manchmal aus meiner Sicht vergessen wird, ist die Organisation dahinter. Ein enger Austausch zwischen Marketing und Vertrieb ist ausschlaggebend, wenn mit dem Content die richtige Zielgruppe erreicht werden und die Leads auch entsprechend bearbeitet werden sollen. DafĂŒr sollte der Funnel auch so verknĂŒpft sein, dass Ziele aufeinander abgestimmt sind.

    Jan Schulze-Siebert

    Inhaber Inboundly

    Über 10.000 Werbebotschaften prasseln pro Tag auf jeden von uns ein. Dass die klassische Werbeanzeige dabei nicht mehr die Effekte hat, wie es einmal war, ist verstĂ€ndlich. Mit gutem Targeting kann Online Werbung die Effekte verbessern, allerdings erhöht das ja zusĂ€tzlich die Anzahl an Werbeanzeigen pro Kopf.

    Mit Inbound Marketing findet ein Umdenken statt. Der Ansatz zielt auf Mehrwert ab und nicht auf klassisches Verkaufen. Inhalte rund um die Probleme und Herausforderungen der Zielgruppe stehen im Mittelpunkt. Mit digitalen Mitteln wird sich um einen Interessenten gekĂŒmmert, bis dieser von sich aus bereit ist, einen Kauf zu tĂ€tigen.

    Die Website wird dabei immer mehr zum digitalen LadengeschÀft. Dieser hat rund um die Uhr geöffnet und bietet tolle und tiefgehende Beratung in Form von Blog-Artikeln, Podcast-Folgen, Videos und weiterem Content. Der Kunde wird in seiner Situation abgeholt und informiert. Aufdringliches Verkaufen findet hier nicht statt.

    Die Beziehung, die sich mit solchen Methoden entwickelt ist nachhaltig und steigert die Kundenzufriedenheit. Solche Kunden empfehlen das Unternehmen auch gerne weiter, so dass sich die Marketing-Effekte exponentiell entwickeln.

    Inbound Marketing ist dabei nicht der heilige Gral, auf den nur noch gesetzt werden sollte.

    Meine Empfehlung fĂŒr Unternehmen ist es, sich zu ĂŒberlegen, in welchem Maße Inbound Marketing ihren Marketing-Mix zu einem ganzheitlichen Marketingkonzept ergĂ€nzen kann.  

    Inken Kuhlmann

    Marketing Director EMEA bei HubSpot

    Traditionelles Marketing war gestern: Telefonische Kaltakquise ist in Deutschland seit Jahren verboten, Werbe-E-Mails landen in separaten PostfÀchern oder gleich ungelesen im Spam-Ordner, TV-Zuschauer schalten in der Werbepause um oder nutzen die Unterbrechung anderweitig.

    Mit anonymer Massenansprache und unpersönlichen Botschaften in Form von Werbeanzeigen oder Mailings laufen Unternehmen zum einen Gefahr, potenzielle Kunden zu vergraulen, und verpulvern zum anderen Geld, das nachhaltiger und sinnvoller investiert werden könnte. Zum Beispiel in Inbound-Marketing: Bei diesem Ansatz gilt die Devise „Content is King“.

    Denn dieser soll den potenziellen Kunden wertvolle Tipps und ProblemlösungsansĂ€tze bieten und dadurch deren Aufmerksamkeit auf das Unternehmen lenken – und sie schließlich zielgenau zu den Angeboten und Produkten fĂŒhren, nach denen sie gerade suchen.

    Dabei stehen die Kunden im Mittelpunkt, denn das Unternehmen punktet nicht durch leere Werbeversprechen, sondern ĂŒberzeugt mit seiner Expertise und zieht Interessenten quasi von selbst – wie ein Magnet – an.

    Gleichzeitig ist das Budget beim Inbound-Marketing langfristiger investiert als beim klassischen Marketing, das nach Ablauf einer bezahlten Anzeigenschaltung wieder unsichtbar wird. Inbound-Marketing ist nachhaltiges Marketing. Das Prinzip lÀsst sich gut mit einem Hauskauf im Gegensatz zum Mietwohnen vergleichen.

    Wer zur Miete wohnt, hat nur so lange einen Nutzen davon, wie der Vertrag lĂ€uft und Mietzahlungen fließen. Sobald der Vertrag gekĂŒndigt ist und die Mietzahlung versiegt, muss man ausziehen und der eigene Name verschwindet vom Klingelschild.

    Analog dazu ist eine „Pay-per-Click“-Anzeige in den Google-Suchergebnissen nur so lange prĂ€sent, wie dafĂŒr bezahlt wird. Sobald das Budget aufgebraucht ist, wird die Anzeige auch nicht mehr geschaltet. Beim Hauskauf profitiert man dauerhaft von dem getĂ€tigten Investment.

    Inbound-Marketing bildet gleichermaßen das Fundament fĂŒr anhaltende Erfolge. Mit hochwertigem Content, der dauerhaft Interesse weckt, zahlen Unternehmen auf ihre Sichtbarkeit ein – und zwar ĂŒber den Investitionszeitraum hinaus – die Wirkung verpufft nicht.

    Qualitativer Content, wie Ratgeber, Whitepaper oder How-to-Anleitungen, versprechen kontinuierlich ein besseres Ranking. Und je authentischer und lĂ€nger der Content im Web ist, desto besser fĂ€llt die Positionierung aus. So können auch bereits lĂ€nger verfĂŒgbare Inhalte immer wieder neue Kontakte generieren.

    Dass sich der Einsatz lohnt, beweist auch der „Return on Investment“ (ROI): Der ist bei Inbound-Marketing im Schnitt dreimal höher als beim traditionellen Marketing – sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich

    Sascha BehmĂŒller

    GeschĂ€ftsfĂŒhrer ReachX

    Inboundmarketing ist keine Methode – es ist fĂŒr mich viel mehr eine Philosophie, die im ganzen Unternehmen verankert sein sollte.

    Warum ist das so? Unternehmen, die Inboundmarketing betreiben, stellen den Kunden und dessen Probleme in das Zentrum ihrer Kommunikation.

    Ziel ist es dabei nicht zu beschreiben, wie toll die eigenen Produkte und Dienstleistungen sind. Nein – viel mehr werden konkrete Probleme der Zielgruppe angesprochen und Lösungswege aufgezeigt.

    An anderen Stellen wird oftmals ĂŒber den User Intent gesprochen, der erfĂŒllt werden muss. Die richtige AusĂŒbung von Inboundmarketing fĂŒhrt unausweichlich zur ErfĂŒllung des User Intents.

    Wer sich mit Inboundmarketing und der verbundenen Methodik auseinandersetzt, erhĂ€lt auch einen weiteren Vorteil: Die eigenen Werbemaßnahmen und Websitestruktur werden in eine sehr leicht zu verstehende Struktur gegossen.

    So wird sehr deutlich, dass jegliche Maßnahmen zur Generierung von Traffic dazu verwendet werden, neue Personen auf die eigene Website zu bringen. Hierzu können die bekannten KanĂ€le wie SEO, SEA, Social Media, Paid Social, Content Marketing usw. genutzt werden.

    Im zweiten Schritt sollte die Website so aufgebaut werden, dass Leads eingesammelt werden können. Das bietet den großen Vorteil, dass der eigene Vertrieb auf warme Leads zurĂŒckgreifen kann. Schließlich hat der User sich bereits mit dem Produkt auseinandergesetzt und zeigt durch das AusfĂŒllen der Leadformulare ein gesteigertes Interesse.

    Die weiteren Maßnahmen zielen darauf ab, Leads zu Kunden zu machen – oftmals kommt an dieser Stelle das altbekannte Emailmarketing zum Einsatz. Oft verpönt, da wir alle tagtĂ€glich zu viele Emails bekommen. Wenn es aber die richtigen Mails sind, reagieren wir aber immer noch positiv.

    Also auch hier heisst es wieder: Biete Deinem Kunden einen Mehrwert.

    Zu guter Letzt gilt es bestehende Kunden weiter an sich zu binden.

    Durch diese Struktur dĂŒrfte es auch unbedarften Marketern ermöglicht werden, die eigenen Maßnahmen sinnvoll in Einklang zu bringen.

    Fabian Hans

    Conversion-Analyst bei LEAP Berlin

    Viele Unternehmen betreiben nur klassisches Newsletter-Marketing. Die Kunden erhalten praktisch alle die gleichen Newsletter, indem Sale-Aktionen, Unternehmensinformationen oder die neusten BlogbeitrÀge bekannt gegeben werden. Die Unternehmen kommunizieren 1:n und der Nutzer merkt das.

    „Digital“ beteuert, dass es einen RĂŒckkanal und ein Feedback – ein Dialog auf unsere Email-Kampagnen versandt werden kann: Diese Chance wird noch zu wenig genutzt. Es wird hĂ€ufig nicht festgehalten, in welchen Segmenten die eingesetzten Maßnahmen erfolgreich waren und in welchen nicht. Keine Antwort (oder Reaktion) ist auch eine Antwort.

    Keine Reaktion bedeutend kein Interesse. Kein Interesse – an Sale-Aktionen, Unternehmensinformationen oder den neusten BlogbeitrĂ€gen. Es gilt zu segmentieren, welche Nutzer an welchen Inhalten, welchem Zeitpunkten Interesse haben, um den Nutzern Inhalte zu schicken, die sie dann auch interessieren. Es muss sich fĂŒr die Nutzer praktisch nach einer 1:1-Kommunikation anfĂŒhlen. Denn jeder möchte Einzigartig sein und WertschĂ€tzend behandelt werden

    Christian Tembrink

    GeschĂ€ftsfĂŒhrer von netspirits GmbH & Co. KG

    “Old School Marketing lehrt: Make people want stuff! Diese Zeiten lauter Werbeschreier sind (zum GlĂŒck) vorbei. Im digitalen Marketing heute gilt viel eher: Make stuff people want! Genau hier setzt Inbound Marketing an – Kunden im Internet dort abzuholen, wo sie aktiv nach Lösungen fĂŒr ihr Anliegen suchen.

    Inbound Marketing ist (strategisch geplant) eine lohnende Investition in Inhalte, die helfen, berĂŒhren und so ersten Klebstoff zwischen Marke und BedĂŒrfnissen der Nutzer schafft!

    Der Vergleich zum stationĂ€ren Handel macht deutlich: Hier investieren Unternehmen seit Jahrzehnten in Fort- und Ausbildung ihrer VerkĂ€ufer/innen, um Kunden im GeschĂ€ft ein positives Shopping Erlebnis zu liefern. GemĂ€ĂŸ diesem Vorbild sollten Unternehmen auch ihre digitalen Kontaktpunkte stetig “fortbilden”, auf ZielfĂŒhrung hin ĂŒberprĂŒfen und AB-testen.

    Das kostet Zeit, bedarf einer klaren Strategie und transparenter Prozesse. Das leben viele Unternehmen heutzutage noch nicht wirklich – hier wird Inhalt fĂŒrs Netz schnell und hektisch produziert und in Fließbandarbeit online gestellt – frei nach dem Motto: QuantitĂ€t vor QualitĂ€t.

    Fragen sie sich selbst: HĂ€tten sie in einem Kaufhaus lieber 8 VerkĂ€ufer an ihrer Seite, die ihnen alle parallel Produkte “aufquatschen” oder lieber einen einzigen, der sie und ihre BedĂŒrfnisse versteht und ihnen hilft, eine fĂŒr ihre Situation gute Kaufentscheidung zu treffen?

    Fazit: KĂŒmmert euch um eure digitalen Kontaktpunkte, behandelt sie wie einen Berater, den ihr schult, optimiert und dazu bringt, dass Kunden nach dem Kontakt gute Erlebnisse und nicht platte Werbeschreierei von eurer Marke im Kopf behalten. Das bietet beste Voraussetzungen dafĂŒr, dass Nutzer bei erneuten Fragen auf eure Inhalte zugreifen und auch kaufen werden

    Eugen KĂŒĂŸner

    Digital Marketer bei ReachX GmbH

    Viele Unternehmen haben die großen VerĂ€nderungen sowohl im Offline als auch im Online Marketing nicht gemerkt und machen mit ihren Marketingstrategien wie vor 10-15 Jahren immer weiter, ganz nach dem Motto: „FrĂŒher hat’s ja auch geklappt!“.

    Allerdings hat sich der Konsument stark weiterentwickelt. Durch die neuen Technologien ist es möglich, der störenden und irrelevanten Werbung aus dem Weg zu gehen. Banner Blindness, Informationoverload, Adblocker, aber auch die sinkenden TV- und Radio-Quoten machen es gut deutlich, dass der Konsument nicht mehr gestört werden will. Der heutige Konsument schaut kein Fernsehen – sondern Netflix, er hört kein Radio – sondern Spotify und er liest keine Zeitungen – sondern googelt.

    Die Unternehmen sollten ihre Marketingstrategie komplett ĂŒberdenken. Eine mögliche Richtung bietet das Inbound Marketing. Diese Methode orientiert sich an den BedĂŒrfnissen und WĂŒnschen des Konsumenten und setzt sich als Ziel, den Konsumenten dauerhaft an das Unternehmen zu binden.

    Dabei sollte das Inbound Marketing nicht als einzelner Online Marketingkanal gesehen werden, sondern viel mehr als Verschmelzung vieler KanÀle und Disziplinen. Dazu gehören: SEO, Contenterstellung und die Verwendung von Social Media. Diese Bereiche werden gemeinsam eingesetzt, um möglichst viele Besucher anzusprechen und aus ihnen qualifizierte Leads zu generieren. Zudem gibt es bereits viele Software-Lösungen wie zum Beispiel Hubspot oder Chimpify, welche die Möglichkeit anbieten, alles unter einem Dach zu platzieren.

    Meiner Meinung nach, sollten sich KMU’s  Gedanken darĂŒber machen, ob sie diesen Weg einschlagen möchten. Viele weltweit fĂŒhrenden Unternehmen wie zum Beispiel: Suzuki, CASIO, TUI und weitere, haben bereits die Inbound Marketing Methodik angewandt und erzielen bereits die ersten Ergebnisse.

    Nach dem ich die Inbound Messe in Boston (2018) besucht habe, konnte ich mir bewusst machen, dass diese Inbound Bewegung in Amerika sehr groß ist und in Deutschland nur sehr wenig angewandt wird. Das stellt einen erheblichen Konkurrenzvorteil fĂŒr die Ersteinsteiger dar.

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