Was ist Inbound Marketing und wie Du an heiße Leads kommst!

    Inhaltsverzeichnis:

Was ist Inbound Marketing?

Inbound Marketing ist eine Online Marketing Methode und heißt zusammengefasst: weniger stören und mehr nutzen! Im Gegensatz zum klassischen Outbound Marketing (TV, Radio, Flyer und co.) versucht Inbound Marketing mithilfe von lesenswertem und relevantem Content das Interesse der Kunden zu wecken und mit ihnen zu interagieren. Dabei werden unterschiedliche Kommunikationskanäle genutzt, um eine langfristige Kundenbindung zu schaffen.

Inbound Marketing ‚Äď Das digitale Marketing

Im Internetzeitalter hat sich viel verändert. Durch die Digitalisierung haben Geschäftswege neue Formen angenommen, die Informationsflut hat zugenommen und auch die Werbung und das Marketing hat sich inzwischen an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst.

Das digitale Marketing ist mittlerweile zur unabdingbaren Voraussetzung f√ľr den gesch√§ftlichen Erfolg vieler Dienstleister und Unternehmen geworden und hat inzwischen viele Formen angenommen. Als Content Marketing, E-Mail Marketing oder Affiliate Marketing hat es in die moderne Gesch√§ftswelt Einzug gefunden.

Eine neue Facette bringt nun das sogenannte Inbound Marketing ins Spiel. Beim Inbound Marketing handelt es sich nicht um eine klassische Form der Werbung oder der Internetwerbung, sondern um eine Methode, die Kunden auf einen bestimmten Content aufmerksam macht, ohne dabei Werbedruck auszu√ľben.

Was ist Inbound Marketing?

Inbound Marketing ist eine digitale Marketingmethode. Mithilfe dieser Technik soll es gelingen, durch die Erstellung eines hilfreichen und lesenswerten Contents zu veranlassen die Webseite eines Unternehmens zu besuchen und die Kunden √ľber den gesamten Kaufentscheidungsprozess zu begleiten.

Dabei ist das Inbound Marketing jedoch nicht mit dem konventionellen Content Marketing zu verwechseln. Beim Content Marketing werden Beziehungen zu den Usern aufgebaut. Beim Inbound Marketing ist der Kunde der Mittelpunkt. Dabei ist das Ziel von Inbound Marketing stehts einen Mehrwert durch weiterf√ľhrende Informationen √ľber Chat, E-Mail und weiteren Kan√§len zu bieten, auch wenn der Kunde bereits K√§ufer ist.

Beide Methoden haben eine langfristige Kunden- und Userbindung zum Inhalt. Doch das Inbound Marketing geht dabei etwas strukturierter vor. Viele Experten betrachten daher das Content Marketing eher als Teil des Inbound Marketing.

In der nachfolgenden Grafik kannst Du die Ziele, welche die Inbound Marketing Methode verfolg, nachvollziehen.

Die 4 wesentliche Ziele von Inbound Marketing

Die 4 grundlegende Schritte und Ziele der Inbound Marketing Methode

Die Inbound Marketing Methodik ist in vier Grundschritten aufgebaut. Als erstes werden die Besucher durch Content auf die Webseite angezogen. Im nächsten Schritt werden diese zu Leads. Mit verschiedenen Funneln und Techniken wird anschließend versucht aus Leads РKunden zu generieren. Zuletzt orientiert sich die Inbound Marketing Methode an die langfristige Kundenbindung. 

Was zum Teufel ist nun Outbound Marketing?

Outbound Marketing stellt das konventionelle oder althergebrachte Marketing dar. Unternehmen bedienen sich dabei unterschiedlicher Distributionskanäle. Dazu gehören Flyer, der Telefonverkauf, Bannerwerbung, Vertreterbesuche, die klassische TV- und Radiowerbung sowie Briefpost.

Diese Form der Werbung ist allerdings sehr kostspielig und nervt die meisten Konsumenten. Niemand sieht sich einen Film an, um danach zu sagen: “Jetzt w√§re ein bisschen Werbung gut!” Das gleiche gilt f√ľr Zeitungen, wo Werbeanzeigen meistens √ľberbl√§ttert und als st√∂rend empfunden werden.

Dies lässt sich auch mit einigen Zahlen belegen. Fast 200 Millionen Menschen nutzen Ad-Blocker um der störenden Werbung im Internet aus dem Weg zu gehen. Und Deutschland steht auf den vordersten Plätzen bei der Verwendung von Ad-Blockern.

Auch die Fernsehwerbung zeigt starke R√ľckschl√§ge. 87% der Befragten schalten bei der Fernsehwerbung um. Kein Wunder, denn die Anzahl der Werbespots hat sich in letzten Jahren immer erh√∂ht. So wurden im Jahr 2017 4,74 Millionen Werbespots abgespielt (2007 waren es noch 3,85).

Seit Beginn des neuen Jahrtausends haben Unternehmen die Wirksamkeit von Onlinemarketing entdeckt. Immer mehr investierten Firmen und Dienstleistungsanbieter in Suchmaschinenoptimierung und Internetwerbung.

Inbound und Outbound Marketing Methode gegen√ľbergestellt

Inbound Marketing verglichen mit der Outbound Marketing Methode

Beim Outbound Marketing “schreit” man quasi alle Menschen an und versucht dabei seinen Produkt oder Dienstleistung zu verkaufen. Beim Inbound Marketing wird versucht die Besucher durch n√ľtzlichen Content anzuziehen.

 

Mit der Zeit √§nderte sich auch die Werbestrategie. W√§hrend beim Outbound Marketing Unternehmen versuchen, geeignete Kunden zu finden (Push), ist das Ziel beim Inbound Marketing, dass Kunden das geeignete Unternehmen finden (Pull). Durch Inbound Marketing sollen Konsumenten nicht von schn√∂der Werbung √ľberrannt oder gar gest√∂rt werden, wie es meist bei der Fernsehwerbung der Fall ist.

Im Gegensatz zur klassischen Werbung werden potenzielle Käufer beim Inbound Marketing durch guten Content auf ein Unternehmen oder eine Dienstleistung aufmerksam gemacht. Hierbei spricht man von dem Begriff der Leadgenerierung. 

Ein Lead entsteht sobald ein Besucher Deiner Webseite seine Daten (E-Mail-Adresse, Name, Unternehmensname) hinterlassen hat. Dabei kannst Du einen Lead mit einem Interessenten vergleichen, welcher sich f√ľr bestimme Inhalte Deiner Webseite interessiert.

Diese Fragen √ľber Leadgenerierung k√∂nnten Dich vielleicht interessieren:

  • Wie kann man Leads generieren?

Um Besucher Deiner Webseite in Leads umzuwandeln, brauchst Du einen einzigartigen Content. Dieser kann in Form von Whitepaper, n√ľtzlichen Checklisten oder auch Webinaren auf Deiner Webseite angeboten werden. Diesen Content bietest Du kostenlos an und verlangst im Gegenzug die Kontaktdaten der Besucher. Meldet sich ein Interessent an, so kannst Du Dich √ľber Deinen ersten Lead freuen!

  • Welche Kontaktdaten kann ich im Gegenzug verlangen?

Alles was Du f√ľr den sp√§teren Vertrieb brauchst, von einzelnen E-Mail-Adresse bis hin zu detaillierten Unternehmensinformationen. Dies h√§ngt stark von dem Produkt und dem Unternehmen ab. Vertreibst Du beispielsweise Kleidungsst√ľcke so ist die E-Mail-Adresse, Vorname und Geschlecht vorteilhaft. Bei einer komplexen Dienstleistung w√§re die der Unternehmensname, Unternehmensgr√∂√üe und eine Telefonnummer von Vorteil.

  • Welche Vorteile hat Leadgenerierung?¬†

Leadgenerierung dient in erster Linie zur Neukundengewinnung. Damit kannst Du aber auch Deinen Vertreib stärken und Deine Besucher und Deine Leads segmentieren. Je nach dem welchen und wie viel Content der Lead heruntergeladen hat, kannst Du das Interesse und den Bedarf des Leads abschätzen. Anschließend kannst Du das Scoring Modell oder unterschiedliche Marketing-Funnel nutzen, um Deine Produkte effektiver zu verkaufen.

  • Was hat es mit dem Scoring Modell an sich?

Beim Scoring bewertest Du Deine Kontakte anhand vorher bestimmter Kriterien. L√§dt ein Lead ein bestimmtes Whitepaper so erh√§lt er zum Beispiel 2 Pluspunkte. Ist das Unternehmen von dem Lead zu klein oder die Telefonnummer ist nicht verf√ľgbar, so erh√§lt der Kontakt einen Minuspunkt. Am Ende kannst Du bestimmen, wo sich Dein Kontakt im Kaufentscheidungsprozess und in Deinem Vertriebs-Funnel aktuell befindet und welche Marketing-Ma√ünahmen Du vornehmen musst, um Deinen Lead zum Abschluss zu bringen.

  • Kann man diese Prozesse auch Automatisieren?

Durchaus. Es gibt einige Marketing-Automation-Softwarelösungen, welche enorme Zeitersparnis anbieten. Gerade bei steigenden Leads pro Monat, wird es immer schwerer alle Daten im Überblick zu behalten.

Master the topic, the message, and the delivery.

Steve Jobs

Stellen wir uns vor – Du vertreibst Honig.

Beim Outbound Marketing w√ľrdest Du Deine Werbung auf verschiedenen Kan√§len wie: TV, Radio und Printmedien schalten (und das ist sehr teuer).¬† Wenn das Budget einmal verbraucht ist, bekommst Du auch keine Kunden.

Du kannst Dir schon vorstellen, dass diese Herangehensweise sehr st√∂rend ist. Denn zwischen den vielen Personen, welche Du mit Deiner Werbung ansprichst, gibt es sehr viele die entweder noch nicht bereit sind Deinen Honig zu kaufen oder √ľberhaupt kein Interesse an dem Produkt haben.

Beim Inbound Marketing w√ľrdest Du einen Blog erstellen. Anschlie√üend gestaltest Du einen sehr hochwertigen Content, welcher Deinen Besuchern Mehrwert bietet. Hierbei w√ľrdest Du versuchen an die Probleme und W√ľnsche Deiner Besucher in Bezug auf Honig anzugehen. Orientiere Dich hierbei an die meistgesuchten Google-Anfangen und Trends.

Zudem investierst Du Dein Geld in quasi die Zukunft. Genau so wie bei den Aktien ist die Anschaffung sehr teuer. Hast Du jedoch irgend wann einen finanziellen Engpass, dann kommen die Besucher, im Gegensatz zu Outbound-Marketing, trotzdem durch organische Quellen auf Dich zu.

Fr√ľher oder sp√§ter w√ľrden Dich neue Besucher auffinden, welche Interesse an Deinem Produkt haben und mehr oder weniger bereit sind Deinen Honig zu kaufen.

So ähnlich funktioniert auch Inbound Marketing. Während man beim Outbound Marketing unfreiwillig mit Werbematerial bombardiert wird, entsteht beim Inbound Marketing kein Werbedruck. Die Beschäftigung mit dem Content des Inbound-Marketers erfolgt freiwillig.

Die Methoden des Inbound Marketing

Die Inboud Marketing Methodik

Die Inbound Marketing Methodik stellt einen kontinuierlichen Prozess dar, bei dem versucht wird Fremde, durch n√ľtzlichen Content, zu Besuchern zu machen. Mithilfe verschiedener Techniken werden aus Besucher Leads und anschlie√üend Kunden. Auch nach einem Kaufabschluss ist das Ziel von Inbound Marketing – Kundenbindung. So werden die Kunden durch weitere relevante und interessante Inhalte zu den F√ľrsprechern.

 

Anwerben

Eine gut gestaltete Webseite ist einmal Voraussetzung, um möglichst viele User auf die Seite zu locken. Dazu ist es notwendig, die Seite so zu optimieren, damit die Ziel-Kunden angesprochen werden.

Die SEO-Optimierung tr√§gt wesentlich dazu bei, die Website im Suchmaschinenranking an oberster Stelle zu platzieren. Au√üerdem ist es wichtig, den Content mit entsprechenden Keywords zu versehen. Damit kann die Website leichter von jedem Besucher gefunden werden. F√ľr die Optimierung einer Website stehen im Internet ferner zahlreiche Plug-ins und Tools zur Verf√ľgung.

Inbound Marketing Schritt von Fremden zur Besuchern.

Diese sind teilweise sogar kostenlos erhältlich. Hilfreich sind dabei vor allem die SEO-Plug-ins. Diese können den Traffic auf Deiner Seite erheblich erhöhen. Um Besucher auf die Website zu locken, ist es vorteilhaft, sowohl Links einzubauen als auch auf ein effizientes Linkbuilding zu achten.

Das ist zwar nicht ganz einfach, denn man kann niemanden dazu zwingen, seine Seite auf einer fremden Homepage zu verlinken. Dieser Ansatz kann mitunter ein Schuss nach hinten sein. Google kann schlechte Links erkennen und diese als Spam blockieren.

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Nur jene Links, die f√ľr den Content von Bedeutung sind, haben einen guten Charakter. Solche Links bieten dem User und dem Besucher der Webseite einen Nutzen. Verwende in Deinem Linktext jedoch keine sogenannten Money-Keywords. Jeder Link sollte in nat√ľrlicher Form eingef√ľgt werden.

“Content is King” – er soll regelm√§√üig gewartet werden und dem Besucher einen Mehrwert bringen. Wenn der Content f√ľr Deine Besucher relevant ist, dann wird der Inhalt Deiner Seite auch online diskutiert und Du bekommst automatisch Links, welche auf Deine Seite verlinken.

Hier geht es zu unserer Themenwelt “Suchmaschinenoptimierung”!

Ein weiterer und nicht weniger wichtiger Punkt – Social-Media-Pr√§senz. Sobald Du einen guten Content erarbeitet hast, welcher Deinen Besuchern einen Mehrwert bietet, kannst Du ihn auch √ľber Soziale Netzwerke mit anderen teilen. So kannst Du mehr Reichweite auf Deiner Webseite erreichen aber auch direkt mit Deiner Zielgruppe kommunizieren.

Umwandeln

Sobald Du die ersten Besucher auf Deiner Seite verzeichnen kannst, ist es wichtig die Besucher in Interessenten umzuwandeln, also Leadgenerierung zu betreiben. Um mit dem Interessenten sp√§ter arbeiten zu k√∂nnen ben√∂tigst Du seine pers√∂nlichen Daten. Erst nach dem Du die Kontaktdaten hast kannst Du von einem Lead sprechen. Was Du f√ľr Daten brauchst, h√§ngt voll und ganz von Dir und Deinem Produkt ab.

Inbound Marketing Schritt von Besucher zum Lead

Doch wer gibt seine Daten, wie zum Beispiel den Namen oder die E-Mail-Adresse, freiwillig preis? Hierbei musst Du dem Besucher etwas als Gegenleistung anbieten, wie zum Beispiel: einen exklusiven Content. Zu den meistgenutzten Formen des Contents im Inbound Marketing gehören: eBooks, Whitepapers oder Tipps auftreten. Die Kontaktdaten kannst Du auf einer Landingpage oder mithilfe eines Formulares anschließend abfragen (siehe Abschnitt: Landing Page).

Um alle Daten, Abl√§ufe und Kampagnen im √úberblick zu behalten und die Kundenbeziehung zu pflegen, empfiehlt es sich eine CRM-Software zu benutzen. Oft kann man eine Customer-Relationship-Management-Software direkt mit Deiner Webseite verkn√ľpfen und somit einen zentralen Ablageort f√ľr Deine Daten zu schaffen, welche Du sp√§ter f√ľr den Vertrieb bereitstellen kannst.

Abschließen

Damit sind wir schon beim Abschluss angekommen.¬†Der Abschluss eines Leads ist nichts anderes als einen potenziellen K√§ufer endg√ľltig zum Kauf zu bewegen.

Inbound Marketing Schritt von Lead zum Kunden.

Du konntest zwar viele Interessenten gewinnen, doch wie kommt man letztendlich zum Gesch√§ft? “Gute Dinge brauchen Zeit” – zwar hat der Besucher sich f√ľr Deinen exklusiven Content interessiert und seine Daten hinterlassen aber das muss nicht zwingend hei√üen, dass dieser auch kaufbereit ist.

Um die Kaufbereitschaft eines Interessenten abzuschätzen, kannst Du Lead-Nurturing betreiben und ihm maßgeschneiderte und themenrelevante Inhalte per E-Mail zukommen lassen. Mit diesem Ansatz kannst Du die Probleme des Interessenten herausfinden und die Interesse an Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung stärken. Ist ein Lead kaufbereit Рdann kannst Du ihm vorsichtig Deine Hilfe anbieten.

Die Inbound-Methode konzentriert sich darauf, die Vertriebsstrategie stets auf den Käufer und nicht auf den Verkäufer auszurichten.

Um die Entwicklung von einem Besucher bis zu einem Kunden zu begleiten kannst Du (wie oben erw√§hnt) die CRM-Software nutzen. Hierbei gibt es verschiedene Inbound-Marketing-Software-Anbieter, √ľber die Du im Kapitel “die verschiedenen Tools” nachlesen kannst.

Pflegen

Damit ist es aber noch nicht getan. Jetzt m√ľssen wir den Kunden noch langfristig begeistern und bei der Stange halten. Das klingt vielleicht etwas brutal, ist aber so im Gesch√§ftsleben. Kundenbindung ist ein starkes Argument im Verkauf.

Inbound Marketing Schritt von Kunden zum F√ľrsprecher

Wenn ein K√§ufer von einem Unternehmen begeistert ist, wird er dieses Unternehmen wahrscheinlich auch seinen Freunden, Bekannten oder Gesch√§ftspartnern weiterempfehlen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist daher eine Kundenbetreuung auch nach dem Kauf wesentlich. Das Unternehmen muss seine Kunden langfristig begeistern und nicht nur vor√ľbergehend.

 

„Stop selling. Start helping.”

Zig Ziglar

Eine Kundenbindungsmaßnahme in diesem Zusammenhang ist der Content. Die Kundenzufriedenheit kann zum Beispiel gesteigert werden, wenn regelmäßig Neuigkeiten rund um das erworbene Produkt geliefert werden. Das macht vor allem bei technischen Erzeugnissen Sinn.

Aber auch bei Dienstleistungen können Branchennews oder Informationsvideos viel zur Kundenbindung beitragen. Es ist vertrauenerweckend, wenn Kunden mithilfe von E-Mails oder Newsletters neue Informationen erhalten, Fragen beantwortet werden oder ihnen Ideen geliefert werden. Und das geschieht alles ohne eine Verkaufsabsicht.

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Inbound Marketing und die Buyer¬īs Journey

Die Buyer¬īs Journey (Customer¬īs journey genannt)¬†beschreibt die drei Phasen, welche K√§ufer bis zu ihrer Kaufentscheidung durchlaufen.¬†Darunter ist die Kundenreise zu verstehen, also diejenigen Stationen, welche der Konsument bis zu seiner Kaufentscheidung durchl√§uft.

Die 3 Phasen des Inbound Marketing Sales Prozesses

Die 3 Phasen einer Buyer Persona bei der Inbound Marketing Methodik.

Die 3 Phasen im Inbound Marketing haben eine gewisse √Ąhnlichkeit zu den Kaufentscheidungsprozessen aus der Konsumentenpsychologie. Diese werden jedoch stark zusammengefasst.

 

1. Wahrnehmung (Awareness)
2. Abwägung (Consideration)
3. Entscheidung (Decision)

Zuerst realisiert die Person ein Problem (Awareness), zum Beispiel: “mein Smartphone ist zu langsam”.¬† Anschlie√üend definiert die Person ihr Problem (Consideration) und schaut sich nach m√∂glichen L√∂sungen um, zum Beispiel: “Das Smartphone ist ja schon alt, man k√∂nnte es reparieren lassen oder ein Neues kaufen”.
Und schlie√ülich kommt die Person zu einer Entscheidung und forscht nach, wo sie das Produkt oder die Dienstleistung am g√ľnstigsten und bequemsten erh√§lt (Decision).

Doch wie gelingt es, diese Phasen bei den einzelnen Kunden zu eruieren und zu analysieren? Zuerst einmal benötigst Du eine sogenannte Buyer Persona.

Hinter diesem komischen Begriff verbirgt sich eine Sammlung von wichtigen Kundendaten. Sie ist etwas genauer und detaillierter als eine normale Zielgruppendefinition. Jede Buyer Persona beschreibt einen typischen Kunden. Diese Buyer Persona hat einen konkreten Namen, ein bestimmtes Alter, einen Beruf und bestimmte W√ľnsche oder eben Probleme.

Die Buyer Persona wird demzufolge in allen Phasen der Kaufentscheidung mit eingebunden. Eine derartige Kundenbeschreibung erhält man in erster Linie durch Kundeninterviews.

Man fragt einfach, was der Kunde w√ľnscht, wie alt er ist, welche Probleme er beim Kauf von Produkten hat, √ľber welches Budget er verf√ľgt und ob er bei der Suche nach Produkten oder Dienstleistungen das Internet benutzt.

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Mit Buyer-Personas digitale Nutzer zu begeisterten Kunden machen ‚ÄĒ Christian Tembrink

Zielgruppen sind die wichtigste Basis f√ľr erfolgreiches Marketing im Internet. Je besser du deine Zielgruppe kennst, desto erfolgreicher wirst du ihr Interesse wecken k√∂nnen und sie mit deinen Inhalten ber√ľhren k√∂nn...

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In dieser ersten Phase wird sich der Kunde eines Problems oder eines Wunsches bewusst und entschließt sich, diesem Wunsch nachzugehen. Dabei musst Du Dich in den Kopf Deines Kunden versetzten. Er wird sich dabei sicherlich folgende Fragen stellen:

Beispielhafte Fragen, welche sich eine Buyer Persona bei der Inbound Marketing Methode stellen w√ľrde.

Die Fragen, die sich Buyer Personas stellen können, hängen oft von dem Produkt ab. Bei manchen Produkten ist der Familienstand wichtig, wohingegen bei anderen Produkten oder Dienstleitungen, eher die Kaufkraft und die Jobbezeichnung relevant ist.

  • Was sind meine demographischen Daten?
  • Wie k√∂nnte man mich beschreiben?
  • Was ist meine Job Position und mein Job Titel?
  • Was sind meine Ziele?
  • Auf welchem Weg informiere ich mich dar√ľber?
  • Welche Probleme tauchen bei der Erreichung meiner Ziele auf?

Diese Punkte musst auch Du Dir deshalb gr√ľndlich √ľberlegen und nachdenken, wie man diese Fragen zielf√ľhrend beantworten kann. Deshalb muss auch der Content diese Fragen zielf√ľhrend beantworten. Dabei brauchst Du nicht √ľber Deine Produkte oder Angebote Auskunft geben, sondern informative Botschaften liefern.

Das kann in Form von Videos, Studien-Pr√§sentationen oder Blogartikeln pr√§sentiert werden. Dar√ľber hinaus sollte dieser Content auf der Webseite leicht zu finden sein. Eine M√∂glichkeit besteht darin, diesen n√ľtzlichen und informativen Content in Form von Downloads bereitzustellen.

Ein solcher Content bietet der Zielgruppe und dem User einen informativen Mehrwert. Um einen derartigen Inhalt zu erstellen, ist es ratsam, vorab im Internet zu recherchieren, welche √§hnlichen Inhalte es schon gibt. Versuche danach diese Inhalte durch Deinen Content zu √ľbertreffen und noch mehr n√ľtzliche Informationen zu bieten.

Wichtig dabei ist eine zielf√ľhrende Strategie. Um diese zu erarbeiten, musst Du auch die sogenannten Buyer Personas erstellen. Erfolgreiche Contentstrategien zeigen zum Beispiel immer wieder gro√üe Konzerne.

Wissenswertes aus unserem Magazinartikel: Buyer Personas – Der Raketentreibstoff f√ľr Dein digitales Marketing “

Abwägung

Nachdem sich ein Kunde dar√ľber informiert hat, was es auf dem Markt alles gibt, um sein Problem zu l√∂sen oder seinen Wunsch zu erf√ľllen, wird er die verschiedenen M√∂glichkeiten einmal in Betracht ziehen. Dabei kauft er aber noch gar nichts.

Jetzt muss der Kunde in dieser zweiten Phase ebenfalls betreut werden. Das kann mithilfe von Lead Nurturing geschehen. Dieser Fachbegriff bezeichnet alle Maßnahmen, die dazu dienen, dem Kunden die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt bereitzustellen.

Dienlich sind hier besonders Fallstudien. Das klingt zwar sehr akademisch und langweilig ‚Äď ist es aber nicht. Denn Fallstudien sind heute sehr umfassend und interessant. Diese Case-Studies m√ľssen keineswegs aus reinem Datenmaterial bestehen.

Sie können auch als Erfolgsgeschichten dargestellt werden. Derartige Success-Stories, (hier sind wir wieder im Neudeutschen), sprechen den Besucher einer Webseite immer ganz besonders an. Er erkennt dabei die Bedeutung von konkreten Lösungsvorschlägen.

Diese Case-Studies m√ľssen aber auf jeden Fall immer auf die Zielgruppe abgestimmt sein, sonst verfehlen sie ihr Ziel. Die Fallstudien m√ľssen auf die L√∂sung eines aktuellen Problems der Zielgruppe ausgelegt sein. Achte auch auf die Verwendung von Keywords in den Fallstudien. Diese sind n√§mlich wichtig f√ľr das Ranking bei den Suchmaschinen. Zusammenfassend solltest Du folgende Punkte beachten:

  • Lerne die W√ľnsche und Probleme Deiner Kunden kennen!
  • Pr√§sentiere konkrete Fakten zur Probleml√∂sung!
  • Achte auf Aktualit√§t!

Damit hast Du bereits die richtigen Werkzeuge in der Hand, um auf die Bed√ľrfnisse und W√ľnsche Deiner potenziellen K√§ufer einzugehen und kannst Dir damit das Kundenvertrauen zusammenzimmern.

Entscheidung

Schlie√ülich kommt der Punkt, an dem sich der Kunde f√ľr den Kauf entscheidet. Die Buyer Persona ist bereit f√ľr den Deal. Nun ist auch der Zeitpunkt gekommen, in dem Du √ľber Deine L√∂sungen, Produkte oder Dienstleistungen, sprechen darfst. Wesentlich sind nun drei Punkte:

  • Der Preis
  • Die Produktbeschreibung
  • Die Verf√ľgbarkeit

Wie kannst Du diese Inhalte dem Kunden nun gezielt n√§herbringen? Daf√ľr stehen ebenfalls wieder einige M√∂glichkeiten zur Verf√ľgung. Bei Produkten, die erkl√§rungsbed√ľrftig sind, wie beispielsweise eine Maschine k√∂nnen Erkl√§rungsvideos angefertigt werden. Bei einer Software k√∂nnen Demoversionen zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Content Formate entlang der Customer Journey ‚ÄĒ Philip Vo√ü

Hochwertiger Content ist mittlerweile eine Grundvoraussetzung f√ľr jeden, der sich online erfolgreich und in den Google-Rankings positionieren will. Optimierte Inhalte sind jedoch viel mehr als nur ein Rankingfakt...

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Eine weitere Möglichkeit ist das Beratungsgespräch. Dieses kann entweder persönlich erfolgen oder durch ein telefonisches Interview. Möglich sind auch Chats. Bei verschiedenen gleichartigen Produkten empfiehlt sich ein Preisvergleich.

Nat√ľrlich spielt hier auch die Paymentmethode eine Rolle. Wenn Produkte oder Dienstleistungen √ľber das Internet bezogen werden, stellt sich oft die Frage nach der geeigneten Bezahlart. Diese kann per √úberweisung oder Zahlschein erfolgen oder per Kreditkarte oder √ľber einen Onlinebezahldienst wie PayPal.

Inbound Marketing und Content Marketing

Worin besteht nun eigentlich der Unterschied zwischen Inbound Marketing und dem herkömmlichen Content Marketing? Beide sind ähnlich, das ist unumstritten. Doch das Inbound Marketing verläuft strukturierter als das konventionelle Contentmarketing, wenngleich letzteres ein Teil des Inbound Marketing ist.

Zum Inbound Marketing geh√∂ren aber auch SEO-Strategien. Die Optimierung von Websites ist eine wichtige Voraussetzung f√ľr den Inbound-Marketingerfolg. Content Marketing ist zudem nicht allein auf das Internet beschr√§nkt. Viele Unternehmen setzten ihre Contentstrategien auch via Fernsehen oder Werbespots um.

Das Contentmarketing richtet sich dabei aber nicht nach den Bed√ľrfnissen des Konsumenten und geht auch nicht auf ihn ein. Beim Inbound Marketing steht der Kunde immer im Mittelpunkt. Inbound Marketing zielt darauf ab, jeden potenziellen K√§ufer gem√§√ü seiner individuellen W√ľnsche und Bed√ľrfnisse zu befriedigen.

Inbound Marketing ist eine Form des Onlinemarketing und gleichzeitig eine Form des Contentmarketing. Zumindest nutzt Inbound Marketing das Contentmarketing als zusätzliches Instrument.

Dabei wird das Contentmarketing durch vertriebsorientierte Maßnahmen ergänzt. Dazu zählen die Optimierung der Konvertionsrate (CRO), das E-Mail-Marketing, das Customer-Relationship-Management (CRM) und das Lead-Management.

Hier geht es zu unserer Themenwelt ‚ÄúContent Marketing‚ÄĚ!

Damit stehen wir wieder vor einem Begriffswulst. Die CRO oder Conversion-Rate-Optimization definiert die Umwandlung eines potenziellen Käufers in einen wirklichen Käufer. Das CRM oder Customer-Relationship-Management meint das Kundenbeziehungsmanagement und somit die konsequente Ausrichtung eines Unternehmens auf den Kunden.

Das Lead Management beinhaltet alle Maßnahmen, die ergriffen werden, um aus Kunden Käufer zu machen. Dazu gehört auch das Lead Nurturing, welches darauf abzielt, Kunden in jeder Phase seiner Kaufentscheidung mit gezielten Informationen zu versorgen.

F√ľr alle diese Bereiche stehen mittlerweile auch schon fertige Softwarepakete zur Verf√ľgung. Dieses Automation-Marketing erleichtert dem Unternehmer die Durchf√ľhrung des Inbound Marketings.

Zudem unterscheidet sich auch das Prozedere, das beide Marketingmethoden verwenden, etwas voneinander. Beim Inbound Marketing geht es vor allem darum, Leads möglichst effizient in Aufträge umzuwandeln. In der ersten Phase der Kaufentscheidung werden Content-Marketing-Strategien eingesetzt.

Wissenswertes aus unserem Magazinartikel: 3 M√∂glichkeiten, wie Du Dein technisches Setup auf Deine Inbound Marketing Strategie ausrichtest”

In den weiteren Phasen greift das Inbound Marketing auf die Gewinnung von Leads zur√ľck und setzt auf Auftragsgewinnung. Danach arbeitet das Inbound Marketing dahingehend weiter, Kunden langfristig zu binden und zu begeistern.

Inbound Marketing verwendet ausschließlich Online-Methoden. Das Content Marketing tut das nicht. Zu den wichtigsten Marketinginstrumenten, die das Inbound Marketing benutzt gehören:

  • Die Erstellung von Content
  • Blogtechniken
  • PR-Techniken
  • Social Media
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Websiteoptimierung
  • E-Mail Marketing
  • Web-Analyse

Auf alle F√§lle wird der Begriff Inbound Marketing in letzter Zeit von vielen Unternehmen und Marketingfachleuten h√§ufig benutzt, wenngleich sich auch nicht alle dar√ľber einig zu sein scheinen, was die Bezeichnung konkret bedeutet. Das Inbound Marketing verfolgt gemeinsam mit dem Content Marketing das Ziel, neue Kunden zu gewinnen und diese langfristig an das Unternehmen zu binden.

Außerdem ist die Weiterempfehlung des Unternehmens durch zufriedene Käufer ein Ziel dieser Marketingmethode. Im Gegensatz zum Content Marketing wird beim Prozess des Inbound Marketings eingehender recherchiert. Zudem wird auf den Inhalt der Websites ein großes Gewicht gelegt.

Dieser Inhalt soll vor allem begeistern. Denn wer von einem Content begeistert ist, der empfiehlt ihn wahrscheinlich auch weiter. Diese Begeisterung m√ľndet letztendlich in der konkreten Kaufentscheidung einer Person.

Diese als Käufer, zieht somit weitere neue Käufer nach sich. Damit soll quasi eine Kettenreaktion in Gang gesetzt werden, die sich durch ihre Eigendynamik auszeichnet. Durch die gleichzeitige Nutzung von alternativen Marketingmaßnahmen sollen diese aufeinander abgestimmt werden und so direkt den Kunden in unaufdringlicher Form erreichen.

Gerade in einer Zeit, in der der Konsument unaufhaltsam mit Werbebotschaften bombardiert wird, ist es erleichternd Unaufdringlichkeit zu bewahren. Schlie√ülich ist jeder Kunde ein m√ľndiger B√ľrger, der trotz allem seine Kaufentscheidungen selbst treffen m√∂chte.

Durch die nachhaltige Betreuung des Kunden in der After Sales Phase wird das Vertrauen in das jeweilige Unternehmen gest√§rkt. All diese Parameter werden durch die zielf√ľhrende Umsetzung des Inbound Marketing gew√§hrleistet.

Hier geht es zu unserem Magazinartikel “Content Marketing Grundlage”

Leads generieren mit der Inbound Methodik

Der Inhalt

Das oberste Ziel in Marketing ist es die Aufmerksamkeit zu gewinnen. Also solltest Du versuchen einen Inhalt zu kreieren, welcher sich aus der breiten Masse unterscheidet.

Informiere Dich hierbei √ľber das was Deine Konkurrenz f√ľr Inhalte anbietet und versuche aus diesen Inhalten etwas Neues zu schaffen. Dabei solltest Du ein paar Punkte bei der Gestaltung von Content beachten:

  • Die Zielgruppenkenntnis
  • Expertenwissen
  • Wissensweitergabe
  • Weniger ist mehr
  • Leichte Lesbarkeit
  • Aktualit√§t
  • Interaktion

Bei der Zielgruppenkenntnis hilft Dir die Buyer Persona. Sie garantiert, dass Du nicht an Deiner Zielgruppe vorbei schreibst und auf die Bed√ľrfnisse und Ziele Deiner Leser gezielt eingehst.

Das sind die W√ľnsche und Probleme dieser Personen. In Deinem Content finden sie n√ľtzliche Hinweise f√ľr ihre Probleml√∂sung oder die Erf√ľllung ihrer W√ľnsche. Wichtig dabei sind einzigartige Hinweise, die sonst nirgendwo in derselben Form aufscheinen.

Au√üerdem ist auch die optische Gestaltung Deiner Webseite von gro√üer Bedeutung. Die Anordnung des Contents spielt ebenso eine wichtige Rolle. √úbersichtlichkeit und logischer Aufbau sind Grundelemente daf√ľr.

Vor allem, wenn es um Fachthemen gibt, ist die Hilfe von Experten notwendig. Diese k√∂nnen Dir gezielt Ratschl√§ge f√ľr die Zusammenstellung Deines Contents geben. Au√üerdem hebst Du Dich mit einer Expertenmeinung von anderen ab.

Auf alle F√§lle soll der Inhalt herausragend gut sein. Das ist nat√ľrlich wieder eine Forderung, f√ľr die es eigentlich kein eindeutiges und sicheres Rezept gibt. Doch man kann einige Regeln befolgen, wie Du sp√§ter sehen wirst.

Die Binsenweisheit ň∂weniger ist mehr‚Äú gilt hier ganz besonders. Du sollst daher nicht Zuviel √ľber Deine Produkte oder Angebote sprechen, sondern Dich auf das Wesentliche konzentrieren. Menschen wollen keine Werbung lesen, sie haben begrenzte kognitive Kapazit√§ten und sehr wenig Zeit.

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Von Content mit Mehrwert f√ľr den User ist allenthalben die Rede ‚Äď doch nur wenigen Akteuren gelingt es, wirklich guten Content zu produzieren. In diesem Webinar m√∂chte ich auf einen Aspekt eingehen, der meines Erach...

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Ein weiteres Kriterium ist die leichte Lesbarkeit des Inhalts.

F√ľge Zwischen√ľberschriften ein oder Auflistungen wichtiger Punkte. Dann liest sich der Text viel leichter. Wenn m√∂glich, verwende auch Bilder oder Grafiken, um den Text aufzulockern. Wenn Du gezwungen bist Fachbegriffe zu verwenden, so erkl√§re diese kurz und b√ľndig.

Versuche den Content technisch an die Herausforderungen des Suchmaschinenrankings anzupassen. SEO oder Suchmaschinenoptimierung ist zu einem wichtigen Bestandteil des Online Marketings geworden und spielt auch im Inbound Marketing eine große Rolle.

Nat√ľrlich m√ľssen Deine Inhalte auch einen gewissen Grad an Aktualit√§t aufweisen. Der Inhalt muss deshalb immer wieder an aktuelle Bedingungen angepasst und √ľberarbeitet werden. Wer hier faulenzt, hat schon verloren.

Das Bloggen

Einen wesentlichen Teil des Inbound Marketing stellt der Blog dar. Er ist ein zentrales Element, um Inhalte leicht verdaulich zu vermitteln. Beim Bloggen sind wieder einmal drei Punkte hervorzuheben.

  • Qualit√§t
  • Unique Content
  • Pers√∂nlichkeit

Steht eine Frage im Raum, so will man eine Antwort. Diese Antwort muss der Blog jedenfalls geben können. Die Länge spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist der Inhalt als solcher. Er muss dem Leser einen Mehrwert bieten. Das zeigt die Qualität eines Blogbeitrags.

Hier geht es zu unserem Magazinartikel “Das Blog als Teil
deiner Marke”

Der Inhalt des Blogs muss einzigartig sein. In der Internetsprache nennt man das Unique Content. Diese Form des Inhalts sollte sonst nirgendwo zu finden sein.

Auch die Perönlichkeit des Blogautors spielt eine große Rolle. Der Beitrag sollte nicht anonym geschrieben werden. Der Leser will wissen, wer hinter dem Blogartikel steckt.

Bloginhalte anpassen

Passe Deine Blogartikel oder Blogbeitr√§ge immer an die einzelnen Phasen der Kaufentscheidung an. Versetzte Dich mental in den Kopf Deiner Customer. √úberlege Dir vielleicht auch, was Du tun w√ľrdest, wenn Du ein √§hnliches Problem oder einen Kaufwunsch h√§ttest.

Du kennst die einzelnen Bed√ľrfnisse Deiner Kunden durch die Buyer Personas. Nutze diese Informationen, um richtigen Blogcontent zu gestalten. Die Erstellung eines Blogs bedeutet beim Inbound Marketing, den richtigen Content zur richtigen Zeit f√ľr die richtigen Customers bereitzustellen.

Mit dem Blogbeitrag kannst Du vielf√§ltig umgehen. Du kannst Videos oder Bilder hinzuf√ľgen oder den Blog mit n√ľtzlichen Webseiten verlinken. Diese Ma√ünahmen k√∂nnen Dir wiederum neue Besucher bringen.

„What helps people, helps business.”

Leo Burnett

Die Keyword Recherche

Damit jemand Dich und Deinen Inhalt √ľber Suchmaschinen finden kann, musst Du diesen auffindbar machen. Dabei k√∂nnen sogenannte Keywordtools eine wertvolle Hilfe darstellen. Hierbei handelt es sich um Texteinheiten welche entweder aus einem Wort oder aus einer Verkn√ľpfung mehrerer W√∂rter bestehen.

Wenn Du die Begriffe googelst, siehst Du sofort, zu welcher Phase des Kaufprozesses das Keyword passt. Ist es eher informativ oder fördert es die Kaufabsicht? Verwende auf Deiner Website aber nicht zu viele Keywords. Zwei bis drei Keywords sind in der Regel ausreichend.

Wer die geeigneten Keywords anwendet, wird bald feststellen, dass seine Site öfter besucht wird. Dadurch kann auch die Konversionsrate gesteigert werden.

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Keywordanalyse von 0 auf 100 ‚ÄĒ Uwe Roll & Juliana Schmidt

Wir m√∂chten in unserem Vortrag vorstellen, wie wir als Agentur eine Keywordanalyse angehen.¬† Dabei sollen zun√§chst die Grundlagen erkl√§rt werden: ‚ÄĘ Definitionen von Keyw...

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Liste von Keywords

Zur leichteren Suche nach Keywords empfiehlt sich die Aufstellung einer Keywordliste. Das ist vor allem am Anfang gar nicht so leicht, doch Du kannst Dir einige Fragen im Vorfeld stellen. Dazu gehören zum Beispiel: Welche Produkte oder Dienstleistungen bietest Du an? Bei welchen Problemen kannst Du Lösungen anbieten?

Beschreibe Dein Unternehmen einer fiktiven Person, die noch nie etwas von Dir gehört hat. Welche Fragen sind bei Deinen Kunden bislang am häufigsten aufgetaucht?

Diese Instrumente bilden jedenfalls einmal eine Grundlage f√ľr m√∂gliche Keywords. Die einzelnen Schl√ľsselw√∂rter m√ľssen nat√ľrlich auch zum Inhalt der Webseite oder des Blogs passen.

Arten von Keywords:

  • Brand-Keywords
  • Money-Keywords
  • Compound-Keywords

Ein Markenkeyword oder Brandkeyword nennt einen bestimmten Markennamen. Dabei f√ľhrt das Schl√ľsselwort den User meistens auf die Hauptseite eines Markenunternehmens.

Moneykeywords unterstellen eine Kaufabsicht. Sie verbinden sich mit Begriffen wie Kaufen oder Bestellen.

Compoundkeywords bestehen aus mehreren Wörtern. Sie beschreiben ein Produkt oder eine Dienstleistung etwas konkreter.

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Social Media

Dazu z√§hlen in erster Linie Facebook, Instagram, YouTube oder Twitter. Diese Plattformen bieten Dir ungeahnte M√∂glichkeiten f√ľr Deinen Content und um Leads zu generieren. Social Media Plattformen helfen vor allem bei der Promotion von Content.

Durch die Interaktion mit anderen Usern wird ein gewisser Bekanntheitsgrad erreicht. Das Ziel ist es, Fremde zu Käufern oder zu eigenen Promotoren zu machen. Bei der Durchforstung von Social Media Plattformen kann man zudem zu eigenen Ideen inspiriert werden. Dabei empfiehlt sich auch die Nutzung von Hashtags.

Wer die Aktivit√§ten der Social Media Nutzer einmal unter die Lupe nimmt, wird schnell auf deren Bed√ľrfnisse sto√üen.

Die gezielte Nutzung von Social Media unterst√ľtzt Dich au√üerdem bei der SEO. Wenn Du selbst auf diesen Plattformen zu finden bist, machst Du es dem Customer leichter, Dich zu finden und auch Deine Website zu besuchen.

Dass Social Media Plattformen auch internationale Präsenz schaffen können, braucht ja nicht extra erwähnt zu werden.

Webinar
7 Social Media Hacks mit Praxisbeispielen ‚ÄĒ Felix Beilharz

In diesem Webinar zeigt Felix Beilharz 7 nachhaltige Social Media Hacks, die sich in verschiedenen Branchen einsetzen lassen. Alle Inhalte zeigt er anhand von praktischen Beispielen aus ganz unterschiedlichen Unte...

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Die Landing Page

Im Inbound Marketing ist die Landing Page jene Seite, auf der Du einen Premiumcontent offerierst. Kurz gesagt, jene Page, die Leads generieren soll. Angefangen von E-Books bis hin zu selbst programmierten Tools, kannst Du alles Deinen Besuchern anbieten.

Auf der Landingpage wird hauptsächlich nach Kontaktdaten und Interessen der Besucher gefragt, um diesen zu qualifizieren. Es stellt in gewisser Weise ein Geben und Nehmen dar.

Um dieses Ziel zu erreichen, m√ľssen wiederum einige Punkte beachtet werden:

  • Einfach und kurz

Erkläre Deinen Besuchern kurz die Vorteile und Möglichkeiten, welche sie mit dem Content bekommen werden.

  • F√ľge Bilder oder Videos ein

Mache Deinen Inhalt spannend und interessant. Hierbei können Dir Videos oder auffällige Bilder helfen, die Neugier bei dem Besucher zu wecken.

  • Kenne den Wert des Contents

Generell gilt ‚Äď je einziger und wertvoller der Content, desto mehr kannst Du im Gegenzug an Daten verlangen.

    Eine Langding Page könnte zum Beispiel so aussehen:

    Hierbei wird ein kostenloses E-Book angeboten. Links im Bild erfolgt eine kurze Beschreibung √ľber den Inhalt des Buches. Rechts folgt die Kontaktdaten-Abfrage.

    CTAs richtig setzten

    Dabei implementierst Du eine sogenannte Call to Action (CTA). Das ist eine verst√§ndliche Handlungsaufforderung, welche auf Deiner Webseite oder Deinem Blog aufscheint. Mit dieser kannst Du den Besucher dazu auffordern eine Anmeldung f√ľr einen Newsletter, einen Artikel im Warenkorb zu platzieren oder einen Kauf zu t√§tigen. Nach dem jemand auf die CTA geklickt hat, wird er zum Beispiel auf die oben genannte Landing Page umgeleitet.

    Auf dem Weg bis zur dieser Stelle hast Du mehrere CTA’s gesehen, wie zum Beispiel so einen:

    Das ist ein CTA!

    Die Formulierung der Handlungsaufforderung sollte so gew√§hlt werden, dass jeder wei√ü, was nach dem Klick geschieht und der CTA trotzdem¬†kurz und pr√§gnant bleibt. Viele User glauben oft, sie w√ľrden durch den Klick auf einen derartigen CTA-Button √ľber den Tisch gezogen werden und zugleich ein verbindliches Angebot annehmen, das sie bezahlen m√ľssen.

    Diesen Irrtum sollte man mithilfe der richtigen Formulierung gleich von Beginn an ausräumen. Beim CTA-Button ist es außerdem vorteilhaft, wenn er sich farblich von seiner Umgebung abhebt.

    Das Formular

    Das Formular sollte auf jeden Fall entsprechend angepasst werden. Das hei√üt, stelle auf dem Formular nicht allzu viele Fragen. Denn dann k√∂nnten User misstrauisch werden und es gar nicht erst ausf√ľllen. Beschr√§nke Dich lieber auf die wichtigsten Daten.

    • Vor- und Nachname
    • E-Mail Adresse
    • Telefonnummer
    • Firmenname
    • Website
    • Mitarbeiter
    • Branche

    Die ersten beiden Fragen sind obligatorisch. Die anderen haben fakultativen Charakter. Die optionalen Fragen sind vor allem bei bestimmten Angeboten, wie Webinaren oder Dienstleistungen empfehlenswert.

    Dabei k√∂nnen die Formulare in zwei Arten aufgeteilt werden. Zum einen kannst Du ein normales Formular erstellen, welcher zur Leaderfassung genutzt wird. Dieses Formular kannst Du √ľberall platzieren, wo Du Deinen Besuchern etwas anbieten willst. Egal ob es sich um einen Newsletter, einem Whitepaper oder einer Webinar-Anmeldung handelt.

    Eine weitere M√∂glichkeit Besucher in Leads zu konvertieren stellen die Pop-Up Formulare dar. Diese k√∂nnen auf einer beliebigen Seite platziert werden, ‚Äěspringen‚Äú nach bestimmen Kriterien auf und √ľberdecken die Inhalte. ¬†Das Ziel dabei ist: m√∂glichst viel Aufmerksamkeit erzeugen. Hierzu kannst Du Deine Besucher auf einen bestimmten Artikel oder auf eine Landingpage weiterleiten. Au√üerdem kannst Du Deinen “downloadbaren” Content direkt im Formular platzieren.

    pop-up-fenster-inbound-marketing

    Um die Besucher Deiner Webseite nicht zu st√∂ren, k√∂nnen bestimmte Regeln festgelegt werden, bei denen das Formular aufspringen soll. Oft wird die Regel benutz, bei der das Formular erst nach 50% der gescrollten Seite aufpoppen soll. ¬†Ist Deine Seite zu lang, dann kannst Du auch zeitlich-bezogene Regeln einf√ľgen. Damit das Formular nicht bei jedem wiederkehrendem Besucher aufpoppt, kannst Du ebenfalls festlegen, wann das Formular wiedergezeigt werden soll.

    Das Formular kannst nat√ľrlich Du beliebig gestalten und √ľberall platzieren lassen. Von einem kleinen Fenster rechts im Bild, bis zum Bildschirm-√úbergreifendem Fester stehen alle M√∂glichkeiten offen.
    Dieser kann nur aus einem Satz und einem CTA bestehen oder aus kompletten Informationspaketen.

    Zusammengefasst ist da Pop-Up-Formular ein sehr effektives Instrument in der Inbound Marketing Methodik, um die Aufmerksamkeit Deiner Besucher zu wecken und aus denen Leads zu generieren.

    Die verschiedenen Tools

    Es gibt jede Menge Tools, welche Dir bei der Umsetzung der Inbound Marketing Strategie helfen k√∂nnen. Mit diesen kannst Du Deine Prozesse optimieren und jede Menge Arbeit durch die Automatisierung sparen. Dabei bieten die meisten Tools unterschiedliche Pakete an, welche f√ľr Dich und Dein Unternehmen am besten geeignet sind. Hier ein Paar davon:

    Act On

    Act On ist ein amerikanisches Tool, welches sich vor allem an Klein- und Mittelbetriebe richtet. Man kann mithilfe dieser Software auch Landing Pages bauen, ohne √ľber umfangreiche HTML-Kenntnisse zu verf√ľgen.

    Das Tool beinhaltet √ľberdies viele Vorteile: wie Lead-Management oder analytische Features. Die Software wird vom Anbieter regelm√§√üig einem Update unterzogen und so aktualisiert. Man ist damit immer auf dem neuesten Stand der Technik.

     

    Marketo

    Marketo ist ein relativ junges Marketingautomatisierungstool, das auch in Deutschland angeboten wird. Es verf√ľgt √ľber alle notwendigen Standardfunktionen, wie E-Mail-Marketing, Analytics und Social Media. Hier werden auch branchenspezifische L√∂sungen offeriert.

    Dieses Tool ist auch in der Lage interessanten Content f√ľr Deine Zielgruppe im Internet aufzusp√ľren. Dazu z√§hlen Videos, Blogs oder Fallstudien.

     

    Hubspot

    Hubspot ist die meist genutzte Inbound Marketing L√∂sung. Dieses US-amerikanische Tool wird seit Kurzem auch in deutscher Sprache angeboten und liefert wertvolle Komponenten f√ľr das moderne Inbound Marketing.

    Hubspot ist ein All-in-one-Tool, das alle Lösungen zusammenfasst.

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    Mit HubSpot im B2B Inbound Marketing durchstarten ‚ÄĒ Andreas Wander

    Viele Unternehmen haben Probleme mit der Leadgenerierung – gerade Online bleiben viele Potentiale ungenutzt. Ich zeige Dir Chancen auf, die der Einsatz eines spezialisierten ...

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    Zusammenfassung

    Fazit: Inbound Marketing ist eine Onlinemarketingtechnik, die ausschließlich im Netz funktioniert und nur dort abgewickelt wird. Inbound Marketing bedient sich mehrerer Marketingmethoden, wie dem Contentmanagement oder dem E-Mail-Marketing.

    Im Gegensatz zu anderen Marketingmethoden stellt das Inbound Marketing immer den Käufer in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die Marketingstrategie ist gut durchdacht, ausgewogen und strukturierter als konventionelles Contentmarketing.

    Die modernen Techniken der Suchmaschinenoptimierung flie√üen ebenso in die Strategie des Inbound Marketing ein, wie die Optimierung von Landing Pages oder das zielf√ľhrende E-Mail-Marketing.

    Inbound Marketing nutzt zudem die M√∂glichkeiten, die sich √ľber soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder Twitter bieten, um Personen auf ein Unternehmen und dessen Produkte aufmerksam zu machen.

    Inbound Marketing ist eine relativ junge Marketingmethode, die sich in den letzten Jahren durch die Verbreitung neuer Technologien und der Digitalisierung im Wirtschaftsbereich entwickelt hat.

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    Inbound Marketing hat Dich √ľberzeugt? Jan zeigt Dir welche Software-L√∂sungen sich auf die Inbound Marketing Methodik konzentrieren und auf was Du bei der Umsetzung achten solltest!

    Buchempfehlungen zum Inbound Marketing

    Buchempfehlung

    Inbound-Marketing: Wie Sie Kunden online anziehen, abholen und begeistern

    Brian Halligan ist Mitbegr√ľnder und CEO von HubSpot, Inc., einer Internet-Marketing-Firma, die sich dem Ziel verschrieben hat, kleinen Unternehmen dabei zu helfen, das Internet zu nutzen, um von qualifizierte Interessenten “gefunden” zu werden und mehr von diesen in Leads und Kunden umzuwandeln. Sein Blog, blog.hubspot. com, z√§hlt zu den Top-100-Marketing-Blogs weltweit.

    Zuvor war Brian als Venture-Partner bei Longworth Venture Capital t√§tig und hatte leitende Vertriebs- und Marketingfunktionen bei Groove Networks (√ľbernommen von Microsoft) und Parametric Technology Corporation inne.

    Brian hält einen MBA der MIT Sloan School of Management und ist regelmäßig Dozent am MIT und an der Harvard Business School im Bereich Verkauf und Marketing.

    Er spricht auch häufig auf Konferenzen wie dem New Marketing Summit, Search Engine Strategies und dem Inbound Marketing Summit. 
    Dharmesh Shah ist Mitbegr√ľnder und Chief Software Architect von HubSpot. Er ist Autor von OnStartups.com, einem Startup-Blog mit √ľber 10.000 Abonnenten und 40.000 Mitgliedern. Er ist Referent zum Thema Startups und Internet-Marketing. Dharmesh Shah hat einen B. S. in Informatik von der UAB und einen M.S. im Technologie-Management vom MIT.

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    Inbound!: Das Handbuch f√ľr modernes Marketing. Mit vielen Best Practices f√ľr alle g√§ngigen Marketing-Automationssysteme

    So hilft Ihnen das Buch in Ihrer Marketing-Strategie:

    Dieses Buch setzt¬†keinerlei Vorkenntnisse¬†bei Ihnen voraus. Wichtig ist, dass Sie sich wirklich zum Ziel gesetzt haben, langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen und Kunden √ľber das Internet zu gewinnen.

    Sie lernen in einer¬†einfachen¬†und¬†aufeinander aufbauendenVorgehensweise die gesamten erforderlichen Kenntnisse √ľber Inbound Marketing. Dabei gehen die Autoren auch auf bereits etablierte Marketing-Instrumente ein (z. B. E-Mail-Marketing, Content Marketing oder Social Media), um sie mit der Inbound-Logik eng aufeinander abzustimmen und¬†ein integriertes Kundenerlebnis zu gestalten.

    Auch als erfahrener Online-Marketing-Profi, SEO-Experte, Content-Marketing- oder Social-Media-Manager werden Sie¬†viel Neues¬†erfahren, vor allem √ľber all die Instrumente und eine Marketing-Philosophie, die vielleicht bisher nicht in Ihrem pers√∂nlichen Fokus standen.

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    Die Inbound-Marketing-Methode

    So werden Sie von potentiellen Kunden im Internet gefunden und generieren mehr und bessere Interessenten.

    ¬ĽKauf mich, Kauf mich, Kauf mich!!! – Wir sind die Gr√∂√üten! Wir sind die Besten!¬ę

    K√∂nnen Sie das auch nicht mehr h√∂ren? Die klassischen Outbound-Marketing-Aktivit√§ten wie TV-Werbung, Mailings oder telefonische Kaltakquisition erlangen immer seltener die Aufmerksamkeit der gew√ľnschten Empf√§nger und werden von ihnen immer besser ausgeblendet.

    Sie unterbrechen bzw. st√∂ren den Empf√§nger, der sich sehr wahrscheinlich gerade nicht mit dem Thema der Marketingbotschaft besch√§ftigt. Diese ¬ĽJagd¬ę nach neuen Kunden, √ľberzeugen, √ľberreden, Einwand-Behandlung usw. machen Marketing- und Vertriebs-Aktivit√§ten immer ineffizienter und teurer. Da n√ľtzt es auch nichts die Schlagzahl immer weiter zu erh√∂hen.

    Verstärkt wird dieser Effekt auch noch durch die Veränderungen im Kaufverhalten, die das Internet und die Social Media Plattformen ausgelöst haben. Die potentiellen Kunden nutzen das Internet, Suchmaschinen und soziale Netzwerke, um sich lange vor dem Kauf zu informieren und ihre Kaufentscheidung vorzubereiten.

    Wie können sich Unternehmen und Marketing-Verantwortliche darauf einstellen und diese Effekte nutzen? Wie können sie die bewährten Outbound-Aktivitäten mit der Inbound Marketing Methode kombinieren und so noch bessere, messbare und skalierbare Ergebnissen erzielen Рalso die Effizienz und Effektivität verbessern.

    Dieses Buch beschreibt eine praktisch anwendbare Methode, die schon zahlreichen Unternehmen dabei geholfen hat: im Internet gefunden zu werden und Besucher zu Interessenten zu konvertieren. B2B Social Media zur Neukunden-Generierung einsetzen. Interessenten schrittweise bis zur ¬ĽKaufbereitschaft¬ę zu entwickeln. ein effizientes Lead Management aufzubauen und damit den Vertrieb mit mehr und besseren Leads zu unterst√ľtzen.

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    Expertenstimmen zum Thema Inbound Marketing

    Yvonne Romes

    Gesch√§ftsf√ľhrerin von planinja Consulting

    Immer mehr Unternehmen fokussieren sich im Rahmen ihrer Marketingstrategien auf Methoden aus dem Bereich des Inbound Marketing. Davon profitieren nicht nur die Unternehmen selbst ‚Äď denn bezahlte Werbung wird zunehmend kostenintensiver ‚Äď sondern vor allem eine Gruppe: die Kunden.

    Denn: Inbound Marketing Aktivit√§ten orientieren sich vorrangig an den Bed√ľrfnissen und Spezifika bestimmter Zielgruppen. F√ľr mich als Verbraucher bedeutet das: mit Werbung f√ľr Produkte, f√ľr deren Kauf ich gar nicht in Frage komme, werde ich nicht mehr bel√§stigt und – ganz im Gegenteil ‚Äď f√ľr Produkte, die mich interessieren, werden mir hochwertige Informationen zur Verf√ľgung gestellt. Ganz nach dem Credo: Der richtige Content zur richtigen Zeit.

    Im englischen Sprachraum spricht man bei allen dem Inbound Marketing gegenl√§ufigen Ma√ünahmen im √úbrigen von ‚ÄěInterruption Marketing‚Äú ‚Äď der potentielle Kunde wird durch eine Marketingaktivit√§t (Werbe-Spam auf gekaufte Emailadresse, Pop-up-Banner, Plakatwerbung, Telefonanruf‚Ķu.v.m.) aus seiner aktuellen Situation aktiv herausgerissen und auf ein Produkt oder eine Dienstleistung aufmerksam gemacht. Das Inbound Marketing nimmt davon Abstand. Es ‚Äěumwirbt‚Äú den potentiellen Kunden in einer angemessenen Situation ‚Äď beispielsweise wenn er gerade etwas googlet, auf Pinterest Inspirationen einholt oder eine Anleitung f√ľr einen konkreten Anlass ben√∂tigt.

    In der Regel geht es also nicht mehr nur um Informationen rund um das Produkt selbst, sondern auch um seinen Einsatzzwecke, Nutzungsm√∂glichkeiten, Pflegehinweise und vieles mehr. Online-Shops erf√ľllen somit nicht mehr nur eine Verkaufsfunktion, vielmehr stehen Beratung, Information und Inspiration im Vordergrund. Daf√ľr ben√∂tigt man nicht nur eine sinnvolle Gesamtstrategie, die alle relevanten Inbound-Kan√§le verbindet, sondern vor allem geschultes und informiertes Personal sowie glaubw√ľrdige Inhalte.

    Zeit f√ľr einen Wandel in der Branche! Wirklich hochwertiger Content, gute Texte, unterhaltsame Videos und Grafiken erfahren in Unternehmen h√§ufig (noch) nicht die Wertsch√§tzung, die angebracht w√§re. Es sollte keine Ausnahme sein, dass beispielsweise ein guter Content-Beitrag auch einmal mehrere Tage Produktionszeit in Anspruch nimmt. Weg vom 1-Cent-pro-Wort-Schrott-Artikel hin zu echter Glaubw√ľrdigkeit und gut recherchierten Inhalten mit Service-Charakter.

    Auf geht‚Äôs, Marketer! Redet nicht nur von Inbound und Content, sondern setzt es auch ganzheitlich um. Geht vom Kunden und seinen Bed√ľrfnissen aus ‚Äď nicht nur in der Theorie, auch in der Praxis! Entwickelt Inhalte, hilfreiche Tools, einmalige Erlebnisse und Inspirationen ‚Äď eure Kunden werden es euch mit entsprechender Nachfrage danken.

    Vladislav Melnik

    CEO von Chimpify

    Eigentlich ist Inbound Marketing gar nichts Neues. Pragmatisch gesehen besteht es im Kern aus folgenden bekannten Marketingformen:

    • Content Marketing
    • SEO
    • E-Mail-Marketing
    • Social-Media-Marketing
    • CTAs
    • Landing Pages
    • Analytics

    Es sieht auf den ersten Blick also erstmal nur nach modernem Online Marketing aus. Das Ding ist aber, dass es hier einen besonderen Twist gibt: Inbound Marketing ist in erster Linie eine Philopsophie, bei der es darum geht, gefunden zu werden.

    Anders als beim Outbound Marketing unterbrichst du also nicht deine potenziellen Kunden in ihrem Alltag, sondern ziehst sie an. Deine Kunden kommen also zu dir, anstatt du zu ihnen. Du pusht nicht, du pullst. Das ist ein kleiner, aber wichtiger Unterschied.

    Beim Inbound Marketing geht es zuerst darum, einen Content Hub (Blog, Podcast, Video-Kanal oder Membership) zu erstellen und diesen mit wirklich hochwertigem Content zu bef√ľllen. Diese Inhalte sollten zuerst immer f√ľr den Menschen erstellt werden, aber auch f√ľr die Suchmaschine schmackhaft sein. Diesen Content nimmst du dann und vermarktest ihn aktiv √ľber E-Mail, Social Media und Influencer. Erst dadurch baust du den Sog auf.

    Nachdem du deine potenzielle Kunden angezogen hast, holst du dir die Erlaubnis, sie kontaktieren zu d√ľrfen. Dann, wann du willst. Ansonsten sind sie schnell wieder weg. Vielleicht f√ľr immer. Und die ganze Arbeit war umsonst. Daf√ľr benutzt du Calls-to-Action und Landing Pages. Abschlie√üend schaust du immer auf deine Analytics und verbesserst den Prozess immer wieder. Immer und immer weiter.

    Britta Kristin Böhle

    Director Inbound Demand Generation

    Nat√ľrlich ist Inbound Marketing keine vollkommen neue Marketingdisziplin. Vielmehr bietet Inbound Marketing mit einer gezielten Zusammenstellung von Instrumenten eine nachhaltige Methode, Neukunden zu gewinnen und diese zu halten.

    Mit ganzheitlichem Content als zentralem Schwerpunkt im Inbound Marketing l√§sst sich Vertrauen in der jeweiligen Zielgruppe erzeugen, das letztlich f√ľr eine Konversion am Funnelende entscheidend ist.

    Besonders international bietet der Content-Ansatz einen wichtigen Baustein, um in einem neuen Markt Fuß zu fassen. Viele Inhalte lassen sich in andere Sprachen adaptieren. Wichtig ist hier aber, klar auf Lokalisierung statt auf reine Übersetzung zu gehen. In Märkten wie Spanien, Frankreich oder Italien ist aus unserer Erfahrung heraus noch viel Potential zur Platzierung von hochwertigen Inhalten innerhalb einer Inbound Marketing Strategie.

    Mit Marketing-Automatisierung haben wir positive Erfahrungen gesammelt, dass interessenbasierte E-Mails auch als tats√§chliche Empfehlung wahrgenommen werden. Hier ist meine Empfehlung, sich vor dem Start einer Automatisierungsstrecke genau zu √ľberlegen, welche Daten wann und wie herangezogen werden und welche Trigger innerhalb der unterschiedlichen Kampagnen genutzt werden.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt im Inbound Marketing, der manchmal aus meiner Sicht vergessen wird, ist die Organisation dahinter. Ein enger Austausch zwischen Marketing und Vertrieb ist ausschlaggebend, wenn mit dem Content die richtige Zielgruppe erreicht werden und die Leads auch entsprechend bearbeitet werden sollen. Daf√ľr sollte der Funnel auch so verkn√ľpft sein, dass Ziele aufeinander abgestimmt sind.

    Jan Schulze-Siebert

    Inhaber Inboundly

    Über 10.000 Werbebotschaften prasseln pro Tag auf jeden von uns ein. Dass die klassische Werbeanzeige dabei nicht mehr die Effekte hat, wie es einmal war, ist verständlich. Mit gutem Targeting kann Online Werbung die Effekte verbessern, allerdings erhöht das ja zusätzlich die Anzahl an Werbeanzeigen pro Kopf.

    Mit Inbound Marketing findet ein Umdenken statt. Der Ansatz zielt auf Mehrwert ab und nicht auf klassisches Verkaufen. Inhalte rund um die Probleme und Herausforderungen der Zielgruppe stehen im Mittelpunkt. Mit digitalen Mitteln wird sich um einen Interessenten gek√ľmmert, bis dieser von sich aus bereit ist, einen Kauf zu t√§tigen.

    Die Website wird dabei immer mehr zum digitalen Ladengeschäft. Dieser hat rund um die Uhr geöffnet und bietet tolle und tiefgehende Beratung in Form von Blog-Artikeln, Podcast-Folgen, Videos und weiterem Content. Der Kunde wird in seiner Situation abgeholt und informiert. Aufdringliches Verkaufen findet hier nicht statt.

    Die Beziehung, die sich mit solchen Methoden entwickelt ist nachhaltig und steigert die Kundenzufriedenheit. Solche Kunden empfehlen das Unternehmen auch gerne weiter, so dass sich die Marketing-Effekte exponentiell entwickeln.

    Inbound Marketing ist dabei nicht der heilige Gral, auf den nur noch gesetzt werden sollte.

    Meine Empfehlung f√ľr Unternehmen ist es, sich zu √ľberlegen, in welchem Ma√üe Inbound Marketing ihren Marketing-Mix zu einem ganzheitlichen Marketingkonzept erg√§nzen kann. ¬†

    Inken Kuhlmann

    Marketing Director EMEA bei HubSpot

    Traditionelles Marketing war gestern: Telefonische Kaltakquise ist in Deutschland seit Jahren verboten, Werbe-E-Mails landen in separaten Postfächern oder gleich ungelesen im Spam-Ordner, TV-Zuschauer schalten in der Werbepause um oder nutzen die Unterbrechung anderweitig.

    Mit anonymer Massenansprache und unpers√∂nlichen Botschaften in Form von Werbeanzeigen oder Mailings laufen Unternehmen zum einen Gefahr, potenzielle Kunden zu vergraulen, und verpulvern zum anderen Geld, das nachhaltiger und sinnvoller investiert werden k√∂nnte. Zum Beispiel in Inbound-Marketing: Bei diesem Ansatz gilt die Devise ‚ÄěContent is King‚Äú.

    Denn dieser soll den potenziellen Kunden wertvolle Tipps und Probleml√∂sungsans√§tze bieten und dadurch deren Aufmerksamkeit auf das Unternehmen lenken ‚Äď und sie schlie√ülich zielgenau zu den Angeboten und Produkten f√ľhren, nach denen sie gerade suchen.

    Dabei stehen die Kunden im Mittelpunkt, denn das Unternehmen punktet nicht durch leere Werbeversprechen, sondern √ľberzeugt mit seiner Expertise und zieht Interessenten quasi von selbst ‚Äď wie ein Magnet ‚Äď an.

    Gleichzeitig ist das Budget beim Inbound-Marketing langfristiger investiert als beim klassischen Marketing, das nach Ablauf einer bezahlten Anzeigenschaltung wieder unsichtbar wird. Inbound-Marketing ist nachhaltiges Marketing. Das Prinzip lässt sich gut mit einem Hauskauf im Gegensatz zum Mietwohnen vergleichen.

    Wer zur Miete wohnt, hat nur so lange einen Nutzen davon, wie der Vertrag l√§uft und Mietzahlungen flie√üen. Sobald der Vertrag gek√ľndigt ist und die Mietzahlung versiegt, muss man ausziehen und der eigene Name verschwindet vom Klingelschild.

    Analog dazu ist eine ‚ÄěPay-per-Click‚Äú-Anzeige in den Google-Suchergebnissen nur so lange pr√§sent, wie daf√ľr bezahlt wird. Sobald das Budget aufgebraucht ist, wird die Anzeige auch nicht mehr geschaltet. Beim Hauskauf profitiert man dauerhaft von dem get√§tigten Investment.

    Inbound-Marketing bildet gleicherma√üen das Fundament f√ľr anhaltende Erfolge. Mit hochwertigem Content, der dauerhaft Interesse weckt, zahlen Unternehmen auf ihre Sichtbarkeit ein ‚Äď und zwar √ľber den Investitionszeitraum hinaus ‚Äď die Wirkung verpufft nicht.

    Qualitativer Content, wie Ratgeber, Whitepaper oder How-to-Anleitungen, versprechen kontinuierlich ein besseres Ranking. Und je authentischer und l√§nger der Content im Web ist, desto besser f√§llt die Positionierung aus. So k√∂nnen auch bereits l√§nger verf√ľgbare Inhalte immer wieder neue Kontakte generieren.

    Dass sich der Einsatz lohnt, beweist auch der ‚ÄěReturn on Investment‚Äú (ROI): Der ist bei Inbound-Marketing im Schnitt dreimal h√∂her als beim traditionellen Marketing ‚Äď sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich

    Sascha Behm√ľller

    Gesch√§ftsf√ľhrer ReachX

    Inboundmarketing ist keine Methode – es ist f√ľr mich viel mehr eine Philosophie, die im ganzen Unternehmen verankert sein sollte.

    Warum ist das so? Unternehmen, die Inboundmarketing betreiben, stellen den Kunden und dessen Probleme in das Zentrum ihrer Kommunikation.

    Ziel ist es dabei nicht zu beschreiben, wie toll die eigenen Produkte und Dienstleistungen sind. Nein Рviel mehr werden konkrete Probleme der Zielgruppe angesprochen und Lösungswege aufgezeigt.

    An anderen Stellen wird oftmals √ľber den User Intent gesprochen, der erf√ľllt werden muss. Die richtige Aus√ľbung von Inboundmarketing f√ľhrt unausweichlich zur Erf√ľllung des User Intents.

    Wer sich mit Inboundmarketing und der verbundenen Methodik auseinandersetzt, erhält auch einen weiteren Vorteil: Die eigenen Werbemaßnahmen und Websitestruktur werden in eine sehr leicht zu verstehende Struktur gegossen.

    So wird sehr deutlich, dass jegliche Maßnahmen zur Generierung von Traffic dazu verwendet werden, neue Personen auf die eigene Website zu bringen. Hierzu können die bekannten Kanäle wie SEO, SEA, Social Media, Paid Social, Content Marketing usw. genutzt werden.

    Im zweiten Schritt sollte die Website so aufgebaut werden, dass Leads eingesammelt werden k√∂nnen. Das bietet den gro√üen Vorteil, dass der eigene Vertrieb auf warme Leads zur√ľckgreifen kann. Schlie√ülich hat der User sich bereits mit dem Produkt auseinandergesetzt und zeigt durch das Ausf√ľllen der Leadformulare ein gesteigertes Interesse.

    Die weiteren Maßnahmen zielen darauf ab, Leads zu Kunden zu machen Рoftmals kommt an dieser Stelle das altbekannte Emailmarketing zum Einsatz. Oft verpönt, da wir alle tagtäglich zu viele Emails bekommen. Wenn es aber die richtigen Mails sind, reagieren wir aber immer noch positiv.

    Also auch hier heisst es wieder: Biete Deinem Kunden einen Mehrwert.

    Zu guter Letzt gilt es bestehende Kunden weiter an sich zu binden.

    Durch diese Struktur d√ľrfte es auch unbedarften Marketern erm√∂glicht werden, die eigenen Ma√ünahmen sinnvoll in Einklang zu bringen.

    Fabian Hans

    Conversion-Analyst bei LEAP Berlin

    Viele Unternehmen betreiben nur klassisches Newsletter-Marketing. Die Kunden erhalten praktisch alle die gleichen Newsletter, indem Sale-Aktionen, Unternehmensinformationen oder die neusten Blogbeiträge bekannt gegeben werden. Die Unternehmen kommunizieren 1:n und der Nutzer merkt das.

    ‚ÄěDigital‚Äú beteuert, dass es einen R√ľckkanal und ein Feedback – ein Dialog auf unsere Email-Kampagnen versandt werden kann: Diese Chance wird noch zu wenig genutzt. Es wird h√§ufig nicht festgehalten, in welchen Segmenten die eingesetzten Ma√ünahmen erfolgreich waren und in welchen nicht. Keine Antwort (oder Reaktion) ist auch eine Antwort.

    Keine Reaktion bedeutend kein Interesse. Kein Interesse – an Sale-Aktionen, Unternehmensinformationen oder den neusten Blogbeitr√§gen. Es gilt zu segmentieren, welche Nutzer an welchen Inhalten, welchem Zeitpunkten Interesse haben, um den Nutzern Inhalte zu schicken, die sie dann auch interessieren. Es muss sich f√ľr die Nutzer praktisch nach einer 1:1-Kommunikation anf√ľhlen. Denn jeder m√∂chte Einzigartig sein und Wertsch√§tzend behandelt werden

    Christian Tembrink

    Gesch√§ftsf√ľhrer von netspirits GmbH & Co. KG

    “Old School Marketing lehrt: Make people want stuff! Diese Zeiten lauter Werbeschreier sind (zum Gl√ľck) vorbei. Im digitalen Marketing heute gilt viel eher: Make stuff people want! Genau hier setzt Inbound Marketing an – Kunden im Internet dort abzuholen, wo sie aktiv nach L√∂sungen¬†f√ľr ihr Anliegen suchen.

    Inbound Marketing ist (strategisch geplant) eine lohnende Investition in Inhalte, die helfen, ber√ľhren und so¬†ersten Klebstoff zwischen Marke und Bed√ľrfnissen der Nutzer schafft!

    Der Vergleich zum station√§ren Handel macht deutlich: Hier¬†investieren¬†Unternehmen seit Jahrzehnten in Fort- und Ausbildung¬†ihrer Verk√§ufer/innen, um Kunden im Gesch√§ft ein positives Shopping Erlebnis zu liefern.¬†Gem√§√ü diesem Vorbild sollten Unternehmen auch ihre digitalen Kontaktpunkte stetig “fortbilden”, auf Zielf√ľhrung hin √ľberpr√ľfen und AB-testen.

    Das kostet Zeit, bedarf einer klaren Strategie und transparenter¬†Prozesse. Das leben viele Unternehmen heutzutage noch nicht wirklich – hier wird Inhalt f√ľrs Netz schnell und hektisch¬†produziert und in Flie√übandarbeit online gestellt – frei nach dem Motto: Quantit√§t vor Qualit√§t.

    Fragen sie sich selbst: H√§tten sie in einem Kaufhaus lieber 8 Verk√§ufer an ihrer Seite, die ihnen alle parallel Produkte¬†“aufquatschen” oder lieber¬†einen einzigen, der sie und ihre Bed√ľrfnisse versteht und ihnen hilft, eine f√ľr ihre¬†Situation gute Kaufentscheidung zu treffen?

    Fazit: K√ľmmert euch um eure digitalen Kontaktpunkte, behandelt sie wie einen Berater, den ihr schult, optimiert und¬†dazu bringt, dass Kunden nach dem Kontakt¬†gute Erlebnisse und nicht platte¬†Werbeschreierei von eurer Marke im Kopf behalten. Das bietet beste Voraussetzungen daf√ľr, dass Nutzer bei erneuten Fragen auf eure Inhalte zugreifen und auch kaufen werden

    Eugen K√ľ√üner

    Digital Marketer bei ReachX GmbH

    Viele Unternehmen haben die gro√üen Ver√§nderungen sowohl im Offline als auch im Online Marketing nicht gemerkt und machen mit ihren Marketingstrategien wie vor 10-15 Jahren immer weiter, ganz nach dem Motto: ‚ÄěFr√ľher hat’s ja auch geklappt!‚Äú.

    Allerdings hat sich der Konsument stark weiterentwickelt. Durch die neuen Technologien ist es möglich, der störenden und irrelevanten Werbung aus dem Weg zu gehen. Banner Blindness, Informationoverload, Adblocker, aber auch die sinkenden TV- und Radio-Quoten machen es gut deutlich, dass der Konsument nicht mehr gestört werden will. Der heutige Konsument schaut kein Fernsehen Рsondern Netflix, er hört kein Radio Рsondern Spotify und er liest keine Zeitungen Рsondern googelt.

    Die Unternehmen sollten ihre Marketingstrategie komplett √ľberdenken. Eine m√∂gliche Richtung bietet das Inbound Marketing. Diese Methode orientiert sich an den Bed√ľrfnissen und W√ľnschen des Konsumenten und setzt sich als Ziel, den Konsumenten dauerhaft an das Unternehmen zu binden.

    Dabei sollte das Inbound Marketing nicht als einzelner Online Marketingkanal gesehen werden, sondern viel mehr als Verschmelzung vieler Kanäle und Disziplinen. Dazu gehören: SEO, Contenterstellung und die Verwendung von Social Media. Diese Bereiche werden gemeinsam eingesetzt, um möglichst viele Besucher anzusprechen und aus ihnen qualifizierte Leads zu generieren. Zudem gibt es bereits viele Software-Lösungen wie zum Beispiel Hubspot oder Chimpify, welche die Möglichkeit anbieten, alles unter einem Dach zu platzieren.

    Meiner Meinung nach, sollten sich KMU’s¬† Gedanken dar√ľber machen, ob sie diesen Weg einschlagen m√∂chten. Viele weltweit f√ľhrenden Unternehmen wie zum Beispiel: Suzuki, CASIO, TUI und weitere, haben bereits die Inbound Marketing Methodik angewandt und erzielen bereits die ersten Ergebnisse.

    Nach dem ich die Inbound Messe in Boston (2018) besucht habe, konnte ich mir bewusst machen, dass diese Inbound Bewegung in Amerika sehr gro√ü ist und in Deutschland nur sehr wenig angewandt wird. Das stellt einen erheblichen Konkurrenzvorteil f√ľr die Ersteinsteiger dar.

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