Was ist Inbound Marekting?

Inbound Marketing – Das digitale Marketing

Im Internetzeitalter hat sich viel verändert. Durch die Digitalisierung haben Geschäftswege neue Formen angenommen, die Informationsflut hat zugenommen und auch die Werbung und das Marketing hat sich inzwischen an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst. Das digitale Marketing ist mittlerweile zur unabdingbaren Voraussetzung für den geschäftlichen Erfolg vieler Dienstleister und Unternehmen geworden und hat inzwischen viele Formen angenommen. Als Content Marketing, E-Mail Marketing oder Affiliate Marketing hat es in die moderne Geschäftswelt Einzug gefunden. Der Begriff Online-Marketing oder Internet-Marketing umfasst dabei alle Maßnahmen, die dazu dienen, Kunden über das Web zu erreichen, Neukunden zu gewinnen oder eine Kundenbindung zu erzeugen. Das geschah in der Vergangenheit vorwiegend mit Methoden des Outbound-Marketings. Mithilfe dieser klassischen Werbung, wie Flyer, Prospekte oder Anzeigen in Zeitungen, versuchten Unternehmen und Dienstleister neue Käufer zu erreichen. Im Internet wurden die Begriffe SEO, SEA und SEM zu Schlagworten. Das Content Marketing gewann zunehmend an Bedeutung.

Eine neue Facette bringt nun das sogenannte Inbound Marketing ins Spiel. Beim Inbound Marketing handelt es sich nicht um eine klassische Form der Werbung oder der Internetwerbung, sondern um eine Methode, die Kunden auf einen bestimmten Content aufmerksam macht, ohne dabei Werbedruck auszuüben. Der Content seinerseits soll Leser und damit potenzielle Kunden auf die eigene Webseite locken. Das Content Marketing kann dabei als Teil der Strategie verstanden werden, welche das Inbound Marketing verfolgt. Das klingt verlockend. Doch wie machst Du das und was ist dabei zu beachten?

Inbound Marketing – Das digitale Marketing

Im Internetzeitalter hat sich viel verändert. Durch die Digitalisierung haben Geschäftswege neue Formen angenommen, die Informationsflut hat zugenommen und auch die Werbung und das Marketing hat sich inzwischen an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst. Das digitale Marketing ist mittlerweile zur unabdingbaren Voraussetzung für den geschäftlichen Erfolg vieler Dienstleister und Unternehmen geworden und hat inzwischen viele Formen angenommen. Als Content Marketing, E-Mail Marketing oder Affiliate Marketing hat es in die moderne Geschäftswelt Einzug gefunden. Der Begriff Online-Marketing oder Internet-Marketing umfasst dabei alle Maßnahmen, die dazu dienen, Kunden über das Web zu erreichen, Neukunden zu gewinnen oder eine Kundenbindung zu erzeugen. Das geschah in der Vergangenheit vorwiegend mit Methoden des Outbound-Marketings. Mithilfe dieser klassischen Werbung, wie Flyer, Prospekte oder Anzeigen in Zeitungen, versuchten Unternehmen und Dienstleister neue Käufer zu erreichen. Im Internet wurden die Begriffe SEO, SEA und SEM zu Schlagworten. Das Content Marketing gewann zunehmend an Bedeutung.

Eine neue Facette bringt nun das sogenannte Inbound Marketing ins Spiel. Beim Inbound Marketing handelt es sich nicht um eine klassische Form der Werbung oder der Internetwerbung, sondern um eine Methode, die Kunden auf einen bestimmten Content aufmerksam macht, ohne dabei Werbedruck auszuüben. Der Content seinerseits soll Leser und damit potenzielle Kunden auf die eigene Webseite locken. Das Content Marketing kann dabei als Teil der Strategie verstanden werden, welche das Inbound Marketing verfolgt. Das klingt verlockend. Doch wie machst Du das und was ist dabei zu beachten?

Was ist Inbound Marketing?

Inbound Marketing ist eine digitale Marketingtechnik. Mithilfe dieser Technik soll es gelingen, Kunden durch die Erstellung eines interessanten und lesenswerten Contents zu veranlassen eine Webseite eines Unternehmens zu besuchen und aus potenziellen Käufern wirkliche Käufer machen. Das heißt, der Content trägt viel dazu bei, die Konversationsrate zu steigern. Dabei ist das Inbound Marketing jedoch nicht mit dem konventionellen Content Marketing zu verwechseln. Beim Content Marketing werden Beziehungen zu den Usern aufgebaut. Beim Inbound Marketing werden durch nützliche Downloads und Call-to-Action-Buttons Leads generiert. Darunter sind die Kontakte zu Usern zu verstehen. Sowohl das Content Marketing als auch das Inbound Marketing gehen gezielt auf Userbedürfnisse ein. Beide Methoden haben eine langfristige Kunden- und Userbindung zum Inhalt. Doch das Inbound Marketing geht dabei etwas strukturierter vor. Viele Experten betrachten daher das Content Marketing eher als Teil des Inbound Marketing. Beim Inbound Marketing werden vier Ziele verfolgt:

  1. Neue User auf die Webseite bringen
  2. Möglichst viele Leads zu generieren
  3. Leads zu qualifizieren und abzuschließen
  4. Kunden langfristig zu binden

Für all diese Ziele brauchst Du jedoch gewisse Kenntnisse und auch eine gut funktionierende Software. Darüber wirst Du später noch lesen. Die Kenntnisse, die Du für die Umsetzung des Inbound Marketing brauchst, musst Du Dir erst erwerben. Sie werden derzeit noch an keiner Universität oder Ausbildungsinstitution gelehrt. In erster Linie geht es darum, das Käuferverhalten im Internet zu erkennen und mit der richtigen Contentstrategie zu steuern. Dazu gehören sowohl die Erstellung eines geeigneten Contents als auch die richtige Streuung des Inhalts auf Deiner Webseite. Natürlich musst Du auch wissen, wie man die sogenannten Leads generiert. Ein Lead ist im Marketing der erfolgreiche Aufbau eines Kundenkontakts.

Zielgruppen sind die wichtigste Basis für erfolgreiches Marketing im Internet. Je besser du deine Zielgruppe kennst, desto erfolgreicher wirst du ihr Interesse wecken können und ...
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Geschichte des Inbound Marketing

Begeben wir uns zunächst einmal auf eine kleine Reise durch die Geschichte. Einige von uns werden sich vielleicht noch an die Anfänge der Computertechnologie erinnern. Das war 1980, als IBM den ersten PC auf den Markt brachte. Kenner der Szene verweisen dabei jedoch naserümpfend auf Apple. Denn diesen PC gab es sogar schon Ende der 1970er Jahre. Aber das ist Erbsenzählerei.

In den 1990er Jahren kam das Internet auf. Durch die wachsende Informationsflut, welche das Internet mit sich brachte, entstanden auch die berühmten Suchmaschinen – allen voran Google. Nach der Jahrtausendwende erfanden findige Köpfe die sozialen Netzwerke. Zuckerberg und Co legten dabei den Grundstein für interaktive Kommunikation im Netz. Facebook, Twitter und Youtube eroberten die Herzen der User im Sturm. Viele waren davon begeistert, andere witterten aber darin auch einen versteckten Big Brother. Durch diese modernen Technologien veränderte sich auch die Art der Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden und in weiterer Folge passten die Konsumenten auch ihr Kaufverhalten an die veränderten Rahmenbedingungen an.

Durch das Internet wurde ein weiterer Berührungspunkt ins Leben gerufen. Die Käufer beginnen ihre Reise bereits im Netz. Bereits 1999 hat sich Seth Godin in seinem Buch “Permission Marketing” mit neuen Marketingstrategien im digitalen Zeitalter beschäftigt. Im Jahr 2007 hat David Meerman Scott in seinem Buch “Die neuen Regeln des Marketings und PR” auf Social Media und Co als Marketingelemente hingewiesen. Als eigentliche Gründer des Inbound Marketing gelten die beiden Unternehmer Brian Halligan und Dharmesh Shah. Sie gründeten im Jahr 2006 das Unternehmen Hubspot. Dieses Unternehmen entwickelt und vertreibt eine Plattform für Inbound Marketing und notiert zudem an der New Yorker Börse.

Was zum Teufel ist nun Outbound Marketing?

Outbound Marketing stellt das konventionelle oder althergebrachte Marketing dar. Unternehmen bedienen sich dabei unterschiedlicher Distributionskanäle. Dazu gehören Flyer, der Telefonverkauf, Vertreterbesuche, die klassische TV- und Radiowerbung sowie Briefpost und Spam. Diese Form der Werbung ist allerdings sehr kostspielig und nervt die meisten Konsumenten. Niemand sieht sich einen Film an, um danach zu sagen: ˶Jetzt wäre ein bisschen Werbung gut!” Das gleiche gilt für Zeitungen, wo Werbeanzeigen meistens überblättert und als störend empfunden werden. Seit Beginn des neuen Jahrtausends haben Unternehmen die Wirksamkeit von Onlinemarketing entdeckt. Immer mehr investierten Firmen und Dienstleistungsanbieter in Suchmaschinenoptimierung und Internetwerbung. Mit der Zeit änderte sich auch die Werbestrategie. Während beim Outboundmarketing Unternehmen versuchen, geeignete Kunden zu finden, ist das Ziel beim Inbound Marketing, dass Kunden das geeignete Unternehmen finden. Durch Inbound Marketing sollen Konsumenten nicht von schnöder Werbung überrannt oder gar gestört werden. Im Gegensatz zur klassischen Werbung werden potenzielle Käufer beim Inbound Marketing durch guten Content auf ein Unternehmen oder eine Dienstleistung aufmerksam gemacht. Wenn Du beispielsweise Musik liebst und von zahlreichen Musikern liest und mit deren CD-Werbung konfrontiert wirst, bist Du wahrscheinlich nicht bereit gleich eine CD zu kaufen. Wenn Du jedoch von einem Musiker Songs hörst, welche die ansprechen und Dir gut gefallen, dann wirst Du dich für diesen Musiker interessieren und nachschauen, wo es von ihm CDs zu kaufen gibt. So ähnlich funktioniert auch Inbound Marketing. Während man beim Outbound Marketing unfreiwillig mit Werbematerial bombardiert wird, entsteht beim Inbound Marketing kein Werbedruck. Die Beschäftigung mit dem Content des Inbound-Marketers erfolgt freiwillig.

Die Methoden des Inbound Marketing

  • Anziehen
  • Konvertieren
  • Abschließen
  • Begeistern

Anziehen

Eine gut gestaltete Webseite ist einmal Voraussetzung, um möglichst viele User auf die Seite zu locken. Dazu ist es notwendig, die Seite zu optimieren und mit einem guten und ansprechenden Content auszustatten. Die SEO-Optimierung trägt wesentlich dazu bei, die Website im Suchmaschinenranking an oberster Stelle zu platzieren. Außerdem ist es wichtig, den Content mit entsprechenden Keywords zu versehen. Damit kann die Website leichter von jedem Besucher gefunden werden. Für die Optimierung einer Website stehen im Internet ferner zahlreiche Plug-ins zur Verfügung. Diese sind teilweise sogar kostenlos erhältlich. Hilfreich sind dabei vor allem die SEO-Plug-ins. Diese können den Traffic auf Deiner Seite erheblich erhöhen. Um Besucher auf die Website zu locken, ist es vorteilhaft, sowohl Links einzubauen als auch auf ein effizientes Linkbuilding zu achten.

Die Arbeit in der Suchmaschinenoptimierung hat sich massiv geändert. Mit alten Methoden kann ganz oft “keinen Blumentopf mehr gewinnen”. Neue Denkweisen müssen her, um den ...
05.04.2019
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Das ist zwar nicht ganz einfach, denn man kann niemanden dazu zwingen, seine Seite auf einer fremden Homepage zu verlinken. Mit erkauften Links zu punkten, kann mitunter ein Schuss nach hinten sein. Google kann schlechte Links erkennen und diese als Spam blockieren.

Doch auch für dieses Problem gibt es eine Lösung. Wer gute Links verwendet,läuft nicht Gefahr von Google oder anderen Suchmaschinen abgestraft zu werden. Deshalb sollte die der Einbau von Links auch nicht übertrieben werden. Nur jene Links, die für den Content von Bedeutung sind, haben einen guten Charakter. Solche Links bieten dem User und dem Besucher der Webseite einen Nutzen. Verwende in Deinem Linktext jedoch keine sogenannten Money-Keywords. Jeder Link sollte in natürlicher Form eingefügt werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Content. Er soll regelmäßig gewartet werden und dem Besucher einen Mehrwert bringen. Wenn das der Fall ist, so kann man dadurch auch Backlinks bekommen. Außerdem ist es möglich, um Backlinks zu bitten. Das können Geschäftspartner sein, die über eine Webseite oder einen Blog verfügen oder auch gute Bekannte. Versuche Kontakte über soziale Netzwerke aufzubauen. Auch dadurch können Backlinks generiert werden. Wenn Du Bewertungen für andere Unternehmen oder Produkte abgibst, selbstverständlich positive, so kannst Du auch nützliche Backlinks erhalten. Eine weitere Möglichkeit ergibt sich durch eigene Blogbeiträge oder Gastkommentare. Backlinks zu kaufen ist weniger günstig. Viele davon sind nicht unbedingt vertrauenswürdig und können eher schaden als nützen.

Konvertieren

Leads sind Kontakte zu Personen oder Unternehmen, die als potenzielle Kunden in Erwägung gezogen werden. Zuerst musst Du aber diese Leads qualifizieren. Das heißt, die Leads werden geprüft und danach einer bestimmten Zielgruppe zugeordnet. Experten unterscheiden zwischen drei Formen von Leads:

  1. Unpasssend
  2. unreif
  3. reif

Unpassend ist ein Lead dann, wenn er gar nicht in das Schema passt. Es ist weder ein potenzieller Kunde noch ein ernst zu nehmender Interessent. Dieser Lead wird sofort ausgeschieden.

Unreif ist ein Lead, der zwar zu einem potenziellen Kunden passt aber der Kunde verfügt noch über kein Budget oder ist vertraglich noch anderweitig gebunden.

Ein reifer Lead liegt vor, wenn alle Parameter stimmen. Um einen Lead zu qualifizieren gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder Du recherchierst im Internet und siehst nach, ob der jeweilige Lead brauchbar ist oder nicht oder Du verwendest eine automatische Leadqualifizierung. Diese Marketing-Automation-Software (MAS) ermöglicht es sowohl Neukunden zu akquirieren als auch eine Bestandskundenpflege vorzunehmen. Oft wird die MAS auch mit dem CRM gekoppelt. Das Kürzel CRM steht für Customer-Relation-Management. Die Marketingmaßnahme verfolgt eine gezielte Kundenpolitik. Mithilfe der CRM richtest Du Dich auf Deine Kunden und deren spezielle Bedürfnisse aus. Dieses Beziehungsmarketing ist langfristig ausgerichtet. Dabei geht es in erster Linie darum, die Kundenzufriedenheit zu erhalten und die Kauffrequenz zu steigern. Die automatisierte Marketingsoftware organisiert die Qualifizierung Deiner Leads und richtet ein automatisches Leadscoring ein. Dieses Scoring untersucht die Informationen der Leads und vergleicht sie mit dem jeweiligen Kontext. Auf Deutsch heißt das: Jene Leads, die der Zielgruppe entsprechen und reif sind, werden angezeigt. Einen derartigen Lead musst Du dann nur noch zum Abschluss bringen.

Abschließen

Damit sind wir schon beim Abschluss angekommen. Du kennst jetzt Deine Kundenkontakte und brauchst nur noch eine E-Mail zu senden, welche für den jeweiligen Kunden einen wertvollen Content enthält. Wenn der Kunde immer wieder bestimmte Inhalte Deiner Webseite aufgesucht hat, so beziehe die Mail eben auf diese Inhalte. Damit wird das Vertrauen gestärkt. Du kannst natürlich auch auf Social Media Seiten interagieren. Das kommt vor allem bei jüngeren Konsumenten gut an. Es ist aber stets darauf zu achten, dass der zusätzliche Content der E-Mails einen wirklichen Mehrwert und nutzen für den jeweiligen Käufer bietet, also kein Blabla darstellt.

Der Abschluss eines Leads ist nichts anderes als einen potenziellen Käufer endgültig zum Kauf zu bewegen. Das Kaufverhalten der Konsumenten hat sich in den letzten Jahren durch das Internet ebenfalls stark geändert. Das Konkurrenzangebot ist nämlich nur einen Klick entfernt. Rund die Hälfte derer, die im Internet einkaufen, sind unter 35 Jahre alt. Der Inbound-Sale konzentriert sich darauf, die Vertriebsstrategie stets auf den Käufer und nicht auf den Verkäufer auszurichten. Der Kunde als solcher will in erster Linie ein Problem lösen. Das verkaufende Unternehmen interessiert ihn eigentlich nicht. Deshalb legt man beim Inbound Marketing ein besonderes Augenmerk auf die Buyer´s Journey oder auch Customer´s journey genannt. Darunter ist die Kundenreise zu verstehen, also diejenigen Stationen, welche der Konsument bis zu seiner Kaufentscheidung durchläuft.

Der Inbound Sales Prozess durchläuft drei Phasen:

  1. Wahrnehmung
  2. Abwägung
  3. Entscheidung

Diese drei Begriffe werden auch mit den neudeutschen (früher englischen) Begriffen Awareness, Consideration und Decision in Verbindung gebracht. Zuerst nimmt eine Person ein Angebot oder eine Möglichkeit wahr (Awareness). Dann setzt sie sich ein klares Ziel, das sie unablässig verfolgt (Consideration). Und schließlich kommt sie zu einer Entscheidung und forscht nach, wo sie das Produkt oder die Dienstleistung am günstigsten und bequemsten erhält (Decision).

Begeistern

Damit ist es aber noch nicht getan. Jetzt müssen wir den Kunden noch langfristig begeistern und bei der Stange halten. Das klingt vielleicht etwas brutal, ist aber so im Geschäftsleben. Kundenbindung ist ein starkes Argument im Verkauf. Wenn ein Käufer von einem Unternehmen begeistert ist, wird er dieses Unternehmen wahrscheinlich auch seinen Freunden, Bekannten oder Geschäftspartnern weiter empfehlen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist daher eine Kundenbetreuung auch nach dem Kauf wesentlich. Das Unternehmen muss seine Kunden langfristig begeistern und nicht nur vorübergehend. Eine Kundenbindungsmaßnahme in diesem Zusammenhang ist der Content. Die Kundenzufriedenheit kann zum Beispiel gesteigert werden, wenn regelmäßig Neuigkeiten rund um das erworbene Produkt geliefert werden. Das macht vor allem bei technischen Erzeugnissen Sinn. Aber auch bei Dienstleistungen können Branchennews oder Informationsvideos viel zur Kundenbindung beitragen. Es ist vertrauenserweckend, wenn Kunden mithilfe von E-Mails oder Newsletters neue Informationen erhalten, Fragen beantwortet werden oder ihnen Ideen geliefert werden. Und das geschieht alles ohne eine Verkaufsabsicht.

Auch der Aufbau einer eigenen Community kann hilfreich sein. So können Käufer untereinander Erfahrungen austauschen und spezielle Produkte des jeweiligen Unternehmens weiterempfehlen.

Ein weiterer Faktor ist der Kundenservice. Mit der Einrichtung einer eigenen Hotline oder einer Service E-Mail kann die Kontaktaufnahme in Problemfällen erleichtert werden. Zudem sollte ein FAQ-Bereich installiert werden, um dort die häufigsten Fragen zu beantworten. Contentmarketing ist beim Inbound Marketing ein wesentlicher Bestandteil. Deshalb darf es unter keinen Umständen vernachlässigt werden.

Inbound Marketing und die Buyer´s Journey

Die Buyer´s Journey beschreibt die drei Phasen, welche Käufer bis zu ihrer Kaufentscheidung durchlaufen. Wir haben davon schon gehört. Doch wie gelingt es, diese Phasen bei den einzelnen Kunden zu eruieren und zu analysieren? Zuerst einmal benötigst Du eine sogenannte Buyer Persona. Hinter diesem komischen Begriff verbirgt sich eine Sammlung von wichtigen Kundendaten. Sie ist etwas genauer und detaillierter als eine normale Zielgruppendefinition. Jede Buyer Persona beschreibt einen typischen Kunden. Diese Buyer Persona hat einen konkreten Namen, ein bestimmtes Alter, einen Beruf und bestimmte Wünsche oder eben Probleme. Die Buyer Persona wird demzufolge in allen Phasen der Kaufentscheidung mit eingebunden. Eine derartige Kundenbeschreibung erhält man in erster Linie durch Kundeninterviews. Man fragt einfach, was der Kunde wünscht, wie alt er ist, welche Probleme er beim Kauf von Produkten hat, über welches Budget er verfügt und ob er bei der Suche nach Produkten oder Dienstleistungen das Internet benutzt.

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Problembewusstsein

In dieser ersten Phase wird sich der Kunde eines Problems oder eines Wunsches bewusst und entschließt sich, diesem Wunsch nachzugehen. Dabei musst Du Dich in den Kopf Deines Kunden versetzten. Er wird sich dabei sicherlich folgende Fragen stellen:

  • Was sind meine demographischen Daten?
  • Wie könnte man mich beschreiben?
  • Was ist meine Jobposition und mein Job Titel?
  • Was sind meine Ziele?
  • Auf welchem Weg informiere ich mich darüber?
  • Welche Probleme tauchen bei der Erreichung meiner Ziele auf?

Diese Punkte musst auch Du Dir deshalb gründlich überlegen und nachdenken, wie man diese Fragen zielführend beantworten kann. Deshalb muss auch der Content diese Fragen zielführend beantworten. Dabei brauchst Du nicht über Deine Produkte oder Angebote Auskunft geben, sondern informative Botschaften liefern. Das kann in Form von Videos, Studienpräsentationen oder Blogartikeln bestehen. Darüber hinaus sollte dieser Content auf der Webseite leicht zu finden sein. Eine Möglichkeit besteht darin, diesen nützlichen und informativen Content in Form von Downloads bereitzustellen. Ein solcher Content bietet der Zielgruppe und dem User einen informativen Mehrwert. Um einen derartigen Inhalt zu erstellen, ist es ratsam, vorab im Internet zu recherchieren, welche ähnlichen Inhalte es schon gibt. Versuche danach diese Inhalte durch Deinen Content zu übertreffen und noch mehr nützliche Informationen zu bieten. Wichtig dabei ist eine zielführende Strategie. Um diese zu erarbeiten, musst Du auch die sogenannten Buyer personas erstellen. Erfolgreiche Contentstrategien zeigen zum Beispiel immer wieder große Konzerne.

Abwägung

Nachdem sich ein Kunde darüber informiert hat, was es auf dem Markt alles gibt, um sein Problem zu lösen oder seinen Wunsch zu erfüllen, wird er die verschiedenen Möglichkeiten einmal in Betracht ziehen. Dabei kauft er aber noch gar nichts. Jetzt muss der Kunde in dieser zweiten Phase ebenfalls betreut werden. Das kann mithilfe von Lead Nurturing geschehen. Dieser Fachbegriff bezeichnet alle Maßnahmen, die dazu dienen, dem Kunden die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt bereitzustellen. Dienlich sind hier besonders Fallstudien. Das klingt zwar sehr akademisch und langweilig – ist es aber nicht. Denn Fallstudien sind heute sehr umfassend und interessant. Diese Case-Studies müssen keineswegs aus reinem Datenmaterial bestehen. Sie können auch als Erfolgsgeschichten dargestellt werden. Derartige Success-Stories, (hier sind wir wieder im Neudeutschen), sprechen den Besucher einer Webseite immer ganz besonders an. Er erkennt dabei die Bedeutung von konkreten Lösungsvorschlägen. Diese Case-Studies müssen aber auf jeden Fall immer auf die Zielgruppe abgestimmt sein, sonst verfehlen sie ihr Ziel. Die Fallstudien müssen auf die Lösung eines aktuellen Problems der Zielgruppe ausgelegt sein. Achte auch auf die Verwendung von Keywords in den Fallstudien. Diese sind nämlich wichtig für das Ranking bei den Suchmaschinen. Zusammenfassend solltest Du folgende Punkte beachten:

  • Lerne die Wünsche und Probleme Deiner Kunden kennen!
  • Präsentiere konkrete Fakten zur Problemlösung!
  • Achte auf Aktualität!

Damit hast Du bereits die richtigen Werkzeuge in der Hand, um auf die Bedürfnisse und Wünsche Deiner potenziellen Käufer einzugehen und kannst Dir damit das Kundenvertrauen zusammenzimmern. Eine Case-Study ist jedenfalls ein wirksames Instrument des Contentmarketings. Und noch ein Punkt ist wichtig: Verfasse Deine Texte wenn möglich in der Sprache Deiner Konsumenten. Der Text sollte in erster Linie klar und verständlich sein.

Entscheidung

Schließlich kommt der Punkt, an dem sich der Kunde für den Kauf entscheidet. Die Buyer Persona ist bereit für den Deal. Nun ist auch der Zeitpunkt gekommen, in dem Du über Deine Lösungen, Produkte oder Dienstleistungen, sprechen darfst. Wesentlich sind nun drei Punkte:

  • Der Preis
  • Die Produktbeschreibung
  • Die Verfügbarkeit

Wie kannst Du diese Inhalte dem Kunden nun gezielt näherbringen? Dafür stehen ebenfalls wieder einige Möglichkeiten zur Verfügung. Bei Produkten, die erklärungsbedürftig sind, wie beispielsweise eine Maschine können Erklärungsvideos angefertigt werden. Bei einer Software können Demoversionen zur Verfügung gestellt werden.

Eine weitere Möglichkeit ist das Beratungsgespräch. Dieses kann entweder persönlich erfolgen oder durch ein telefonisches Interview. Möglich sind auch Chats. Bei verschiedenen gleichartigen Produkten empfiehlt sich ein Preisvergleich. Natürlich spielt hier auch die Paymentmethode eine Rolle. Wenn Produkte oder Dienstleistungen über das Internet bezogen werden, stellt sich oft die Frage nach der geeigneten Bezahlart. Diese kann per Überweisung oder Zahlschein erfolgen oder per Kreditkarte oder über einen Onlinebezahldienst wie Paypal.

Inbound Marketing und Content Marketing

Worin besteht nun eigentlich der Unterschied zwischen Inbound Marketing und dem herkömmlichen Content Marketing? Beide sind ähnlich, das ist unumstritten. Doch das Inbound Marketing verläuft strukturierter als das konventionelle Contentmarketing, wenngleich letzteres ein Teil des Inbound Marketing ist. Zum Inbound Marketing gehören aber auch SEO-Strategien. Die Optimierung von Websites ist eine wichtige Voraussetzung für den Inbound-Marketingerfolg. Content Marketing ist zudem nicht allein auf das Internet beschränkt. Viele Unternehmen setzten ihre Contentstrategien auch via Fernsehen oder Werbespots um. Das Contentmarketing richtet sich dabei aber nicht nach den Bedürfnissen des Konsumenten und geht auch nicht auf ihn ein. Beim Inbound Marketing steht der Kunde immer im Mittelpunkt. Inbound Marketing zielt darauf ab, jeden potenziellen Käufer gemäß seiner individuellen Wünsche und Bedürfnisse zu befriedigen. Inbound Marketing ist eine Form des Onlinemarketing und gleichzeitig eine Form des Contentmarketing. Zumindest nutzt Inbound Marketing das Contentmarketing als zusätzliches Instrument. Dabei wird das Contentmarketing durch vertriebsorientierte Maßnahmen ergänzt. Dazu zählen die Optimierung der Konvertionsrate (CRO), das E-Mail-Marketing, das Customer-Relationship-Management (CRM) und das Lead-Management.

Damit stehen wir wieder vor einem Begriffswulst. Die CRO oder Conversion-Optimation-Rate definiert die Umwandlung eines potenziellen Käufers in einen wirklichen Käufer. Das CRM oder Customer-Relationship-Management meint das Kundenbeziehungsmanagement und somit die konsequente Ausrichtung eines Unternehmens auf den Kunden. Das Lead Management beinhaltet alle Maßnahmen, die ergriffen werden, um aus Kunden Käufer zu machen. Dazu gehört auch das Lead Nurturing, welches darauf abzielt, Kunden in jeder Phase seiner Kaufentscheidung mit gezielten Informationen zu versorgen.

Für alle diese Bereiche stehen mittlerweile auch schon fertige Softwarepakete zur Verfügung. Dieses Automation-Marketing erleichtert dem Unternehmer die Durchführung des Inbound Marketings.

Zudem unterscheidet sich auch das Prozedere, das beide Marketingmethoden verwenden, etwas voneinander. Beim Inbound Marketing geht es vor allem darum, Leads möglichst effizient in Aufträge umzuwandeln. In der ersten Phase der Kaufentscheidung werden Content-Marketing-Strategien eingesetzt. In den weiteren Phasen greift das Inbound Marketing auf die Gewinnung von Leads zurück und setzt auf Auftragsgewinnung. Danach arbeitet das Inbound Marketing dahingehend weiter, Kunden langfristig zu binden und zu begeistern.

Inbound Marketing verwendet ausschließlich Online-Methoden. Das Content Marketing tut das nicht. Zu den wichtigsten Marketinginstrumenten, die das Inbound Marketing benutzt gehören:

  • Die Erstellung von Content
  • Blogtechniken
  • PR-Techniken
  • Social Media
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Websiteoptimierung
  • E-Mail Marketing
  • Web-Analyse

Auf alle Fälle wird der Begriff Inbound Marketing in letzter Zeit von vielen Unternehmen und Marketingfachleuten häufig benutzt, wenngleich sich auch nicht alle darüber einig zu sein scheinen, was die Bezeichnung konkret bedeutet. Das Inbound Marketing verfolgt gemeinsam mit dem Content Marketing das Ziel, neue Kunden zu gewinnen und diese langfristig an das Unternehmen zu binden. Außerdem ist die Weiterempfehlung des Unternehmens durch zufriedene Käufer ein Ziel dieser Marketingmethode. Im Gegensatz zum Content Marketing wird beim Prozess des Inbound Marketings eingehender recherchiert. Zudem wird auf den Inhalt der Websites ein großes Gewicht gelegt. Dieser Inhalt soll vor allem begeistern. Denn wer von einem Content begeistert ist, der empfiehlt ihn wahrscheinlich auch weiter. Diese Begeisterung mündet letztendlich in der konkreten Kaufentscheidung einer Person. Diese als Käufer, zieht somit weitere neue Käufer nach sich. Damit soll quasi eine Kettenreaktion in Gang gesetzt werden, die sich durch ihre Eigendynamik auszeichnet. Durch die gleichzeitige Nutzung von alternativen Marketingmaßnahmen sollen diese aufeinander abgestimmt werden und so direkt den Kunden in unaufdringlicher Form erreichen. Gerade in einer Zeit, in der der Konsument unaufhaltsam mit Werbebotschaften bombardiert wird, ist es erleichternd Unaufdringlichkeit zu bewahren. Schließlich ist jeder Kunde ein mündiger Bürger, der trotz allem seine Kaufentscheidungen selbst treffen möchte. Durch die nachhaltige Betreuung des Kunden in der After Sales Phase wird das Vertrauen in das jeweilige Unternehmen gestärkt. All diese Parameter werden durch die zielführende Umsetzung des Inbound Marketing gewährleistet.

Webinar: Der Content-Marketing-Code — Severin Lucks

Wer relevante Inhalte erstellt will sie auch bestmöglich nutzen. Doch wo veröffentliche und wie teile ich meine Inhalte am besten in Zeiten, wo Facebook fast ...
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Leads generieren mit der Inbound Methodik

Der Inhalt

Leads sind qualifizierte Interessenten an Deinem Produkt oder Deinem Unternehmen. Beim Inbound Marketing stellst Du den Konsumenten in den Mittelpunkt Deines Interesses. Da der Kunde bis zu seiner endgültigen Kaufentscheidung mehrere Phasen durchläuft, stellst Du für jede dieser Phasen einen passenden Inhalt bereit. Nun willst Du wahrscheinlich wissen, wie das funktioniert. Inhalte können in verschiedener Weise bereitgestellt werden. Dazu gehören Blogs, Videos oder Posts bei Social Mediaanbietern wie Facebook oder Instagram. Über diese Social Media Plattformen verbreitest Du Deinen Content und versuchst, mit der Suchmaschinenoptimierung Deine Zielgruppe oder besser gesagt Deine Buyer Personas zu erreichen.

Dabei solltest Du stets versuchen, durch Deinen Inhalt aus der Masse des Internetcontents herauszustechen. Das ist einfach gesagt, geht aber nicht anders. Auffallen war im Marketing und in der Werbung schon immer ein wichtiger Begriff – auch ohne Internet. Im Web ist es aber ganz besonders von Bedeutung, da sich dort eine Unmenge an Informationen herumtummelt. Um auffällig zu werden sollte man folgende Punkte befolgen:

  • Die Zielgruppenkenntnis
  • Eine Contentstrategie
  • Die Hilfe von Experten
  • Wissensweitergabe
  • Weniger ist mehr
  • Leichte Lesbarkeit
  • Storytelling
  • SEO
  • Aktualität
  • Interaktion

Bei der Zielgruppenkenntnis hilft die Buyer Personas. Sie garantiert, dass Du nicht an Deiner Zielgruppe vorbei schreibst. Die Contentstrategie sichert einen interessanten und zielgruppenorientierten Inhalt. Aus den Buyer Personas leitest Du Painpoints ab. Das sind die Wünsche und Probleme dieser Personen. In Deinem Content finden sie nützliche Hinweise für ihre Problemlösung oder die Erfüllung ihrer Wünsche. Wichtig dabei sind einzigartige Hinweise, die sonst nirgendwo in derselben Form aufscheinen. Außerdem ist auch die optische Gestaltung Deiner Webseite von großer Bedeutung. Die Anordnung des Contents spielt ebenso eine wichtige Rolle. Übersichtlichkeit und logischer Aufbau sind Grundelemente dafür.

Vor allem, wenn es um Fachthemen gibt, ist die Hilfe von Experten notwendig. Diese können Dir gezielt Ratschläge für die Zusammenstellung Deines Contents geben. Diesen fachlichen Content kannst Du entweder selbst produzieren, indem Du recherchierst oder Du kannst ihn dazukaufen. Auf alle Fälle soll der Inhalt herausragend gut sein. Das ist natürlich wieder eine Forderung, für die es eigentlich kein eindeutiges und sicheres Rezept gibt. Doch man kann einige Regeln befolgen, wie Du später sehen wirst.

Ein weiterer wichtiger Baustein für den Inhalt ist die Wissensweitergabe. Es soll kein allgemeines Gelaber im Content aufscheinen, sondern konkrete Problemlösungen anbieten.

Die Binsenweisheit ˶Weniger ist mehr“ gilt hier ganz besonders. Du sollst daher nicht zuviel über Deine Produkte oder Angebote sprechen, sondern Dich auf das Wesentliche konzentrieren. Menschen wollen keine Werbung lesen.

Ein weiteres Kriterium ist die leichte Lesbarkeit des Inhalts. Füge Zwischenüberschriften ein oder Auflistungen wichtiger Punkte. Dann liest sich der Text viel leichter. Wenn möglich, verwende auch Bilder oder Grafiken, um den Text aufzulockern. Wenn Du gezwungen bist Fachbegriffe zu verwenden, so erkläre diese kurz und bündig.

Storytelling oder das Erzählen von Geschichten hat nicht nur informativen, sondern auch unterhaltenden Charakter. Versuche Deinen Content in Geschichten zu verpacken, die den Leser fesseln.

Versuche den Content technisch an die Herausforderungen des Suchmaschinenrankings anzupassen. SEO oder Suchmaschinenoptimierung ist zu einem wichtigen Bestandteil des Online Marketings geworden und spielt auch im Inbound Marketing eine große Rolle.

Natürlich müssen Deine Inhalte auch einen gewissen Grad an Aktualität aufweisen. Der Inhalt muss deshalb immer wieder an aktuelle Bedingungen angepasst und überarbeitet werden. Wer hier faulenzt, hat schon verloren.

Und last, but not least: Biete Deinen Lesern eine geeignete Möglichkeit zur Interaktion. Führe den Besucher weiter, indem Du einen Call to Action Button anbietest.

Das Bloggen

Einen wesentlichen Teil des Inbound Marketing stellt der Blog dar. Er ist ein zentrales Element, um Inhalte leicht verdaulich zu vermitteln. Beim Bloggen sind wieder einmal drei Punkte hervorzuheben.

  • Qualität
  • Unique Content
  • Persönlichkeit

Steht eine Frage im Raum, so will man eine Antwort. Diese Antwort muss der Blog jedenfalls geben können. Die Länge spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist der Inhalt als solcher. Er muss dem Leser einen Mehrwert bieten. Das zeigt die Qualität eines Blogbeitrags.

Der Inhalt des Blogs muss einzigartig sein. In der Internetsprache nennt man das Unique Content. Diese Form des Inhalts sollte sonst nirgendwo zu finden sein.

Auch die Perönlichkeit des Blogautors spielt eine große Rolle. Der Beitrag sollte nicht anonym geschrieben werden. Der Leser will wissen, wer hinter dem Blogartikel steckt.

Nachdem wir die Phase, in der „Keyword Density“ die Antwort auf alle Content-Fragen war, allmählich hinter uns lassen, steht das neue Paradigma schon parat: Texte ...
18.12.2018
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Bloginhalte anpassen

Passe Deine Blogartikel oder Blogbeiträge immer an die einzelnen Phasen der Kaufentscheidung an. Versetzte Dich mental in den Kopf Deiner Customer. Überlege Dir vielleicht auch, was Du tun würdest, wenn Du ein ähnliches Problem oder einen Kaufwunsch hättest. Du kennst die einzelnen Bedürfnisse deiner Customer durch die Buyer Personas. Nutze diese Informationen, um richtigen Blogcontent zu gestalten. Die Erstellung eines Blogs bedeutet beim Inbound Marketing, den richtigen Content zur richtigen Zeit für die richtigen Customers bereitzustellen. Mit dem Blogbeitrag kannst Du vielfältig umgehen. Du kannst Videos oder Bilder hinzufügen oder den Blog mit nützlichen Webseiten verlinken. Diese Maßnahmen können Dir wiederum neue Besucher bringen.

Die Keyword Recherche

Die richtige Anwendung von passenden Keywords spielt beim Generieren von Leads eine Hauptrolle. Dabei können sogenannte Keywordtools eine wertvolle Hilfe darstellen. Diese Tools findet man im Internet. Zu nennen sind dabei zum Beispiel der Google-Keyword-Planner oder Google-Trends. Wenn Du die Begriffe googelst, siehst Du sofort, zu welcher Phase des Kaufprozesses das Keyword passt. Ist es eher informativ oder fördert es die Kaufabsicht? Verwende auf Deiner Website aber nicht zu viele Keywords. Zwei bis drei Keywords sind in der Regel ausreichend. Wer die geeigneten Keywords anwendet, wird bald feststellen, dass seine Site öfter besucht wird. Dadurch kann auch die Konversionsrate gesteigert werden.

Liste von Keywords

Zur leichteren Suche nach Keywords empfiehlt sich die Aufstellung einer Keywordliste. Das ist vor allem am Anfang gar nicht so leicht, doch Du kannst Dir einige Fragen im Vorfeld stellen. Dazu gehören zum Beispiel: Welche Produkte oder Dienstleistungen bietest Du an? Bei welchen Problemen kannst Du Lösungen anbieten? Beschreibe Dein Unternehmen einer fiktiven Person, die noch nie etwas von Dir gehört hat. Welche Fragen sind bei Deinen Kunden bislang am häufigsten aufgetaucht?

Diese Instrumente bilden jedenfalls einmal eine Grundlage für mögliche Keywords. Die einzelnen Schlüsselwörter müssen natürlich auch zum Inhalt der Webseite oder des Blogs passen.

Arten von Keywords

  • Brand-Keywords
  • Money-Keywords
  • Compound-Keywords

Ein Markenkeyword oder Brandkeyword nennt einen bestimmten Markennamen. Dabei führt das Schlüsselwort den User meistens auf die Hauptseite eines Markenunternehmens.

Moneykeywords unterstellen eine Kaufabsicht. Sie verbinden sich mit Begriffen wie Kaufen oder Bestellen. Compoundkeywords bestehen aus mehreren Wörtern. Sie beschreiben ein Produkt oder eine Dienstleistung etwas konkreter.

Social Media

Dazu zählen in erster Linie Facebook, Instagram, Youtube oder Twitter. Diese Plattformen bieten Dir ungeahnte Möglichkeiten für Deinen Content und um Leads zu generieren. Social Media Plattformen helfen vor allem bei der Promotion von Content. Durch die Interaktion mit anderen Usern wird ein gewisser Bekanntheitsgrad erreicht. Das Ziel ist es, Fremde zu Käufern oder zu eigenen Promotoren zu machen. Bei der Durchforstung von Social Media Plattformen kann man zudem zu eigenen Ideen inspiriert werden. Dabei empfiehlt sich auch die Nutzung von Hashtags.

Wer die Aktivitäten der Social Media Nutzer einmal unter die Lupe nimmt, wird schnell auf deren Bedürfnisse stoßen.

Die gezielte Nutzung von Social Media unterstützt Dich außerdem bei der SEO. Wenn Du selbst auf diesen Plattformen zu finden bist, machst Du es dem Customer leichter, Dich zu finden und auch Deine Website zu besuchen.

Dass Social Media Plattformen auch internationale Präsenz schaffen können, braucht ja nicht extra erwähnt zu werden.

Webinar: 7 Social Media Hacks mit Praxisbeispielen — Felix Beilharz

In diesem Webinar zeigt Felix Beilharz 7 nachhaltige Social Media Hacks, die sich in verschiedenen Branchen einsetzen lassen. Alle Inhalte zeigt er anhand von praktischen ...
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CTAs richtig setzten

Dabei implementierst Du eine sogenannte Call to Action (CTA). Das ist eine verständliche Handlungsaufforderung, die auf Deiner Webseite oder Deinem Blog aufscheint. Mit dieser kannst Du den Besucher dazu auffordern seine Kontaktdaten bekannt zu geben, eine Anmeldung für einen Newsletter oder für eine Gratisprobe durchzuführen, einen Artikel im Warenkorb zu platzieren oder einen Kauf zu tätigen. Die CTA besteht im Wesentlichen aus drei Bestandteilen:

  1. Lead-In
  2. CTA Button
  3. Lead-Out

Das kann dann so aussehen: 1. Das E-Book ist gratis. 2. CTA-Button mit ˶Jetzt downloaden“ und schließlich 3. Wir verwenden Ihre Daten ausschließlich, um Ihnen neue Informationen zukommen zu lassen! Der CTA sollte gut sichtbar platziert werden. Die Formulierung der Handlungsaufforderung sollte so gewählt werden, dass jeder weiß, was nach dem Klick geschieht. Viele User glauben oft sie würden durch den Klick auf einen derartigen CTA-Button über den Tisch gezogen werden und zugleich ein verbindliches Angebot annehmen, das sie bezahlen müssen. Diesen Irrtum sollte man mithilfe der richtigen Formulierung gleich von Beginn an ausräumen. Beim CTA-Button ist es außerdem vorteilhaft, wenn er sich farblich von seiner Umgebung abhebt.

Die Landing Page

Die Landing Page ist jener Teil Deiner Website, auf die ein User als Erstes stößt, wenn er einen bestimmten Suchbegriff eingibt oder einen CTA-Button betätigt. Daher ist es enorm wichtig, diese Landing Page dementsprechend zu optimieren und zu pflegen. Im Inbound Marketing ist die Landing Page jene Seite, auf der Du einen Premiumcontent offerierst. Kurz gesagt, jene Page, die Leads generieren soll. Auf der Landing Page wird hauptsächlich nach Kontaktdaten des Customers gefragt. Ein weiterer CTA Button veranlasst ihn dann auf der Seite ein Formular abzuschicken. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wiederum einige Punkte beachtet werden.

  • Auf der Landing Page haben ADD-Inhalte also Hinweise wie Das könnte Sie auch interessieren, nichts verloren. Auch das Hauptmenü der Webseite sollte nicht aufscheinen.
  • Verziere Deine Landing Page mit aussagekräftigen Überschriften und Zwischenüberschriften.
  • Beschreibe die wichtigsten Punkte Deiner Angebote in Form einer Liste. Diese ist übersichtlicher als ein Fließtext.
  • Achte auf eine übersichtliche Strukturierung Deiner Landing Page. Wenn möglich, baue auch Fotos zur Auflockerung ein.
  • Platziere den CTA-Button gut sichtbar auf der Landing Page.
  • Auf der Thank You Page bedanken wir uns für das Interesse des Customers.

Achtung Datenschutz

Ein Hauptaugenmerk musst Du auch auf die Einhaltung der neuen Datenschutzbestimmungen legen. Die aktuelle Datenschutz-Grundverordnung ist in der EU am 25. Mai 2018 in Kraft getreten. Bei der Missachtung dieser Verordnung läufst Du Gefahr, empfindlich abgestraft zu werden!

Wenn Du Deine Landing Page aufgestellt hast, kannst Du sie vorerst einmal selbst testen. Dann fallen Dir gleich wichtige Punkte ins Auge.

Der wichtigste Bestandteil Deiner Landing Page ist aber das Formular. Mithilfe dieses Formulars wird der User auf Deiner Webseite weitergeleitet.

Das Formular

Das Formular sollte auf jeden Fall entsprechend angepasst werden. Das heißt, stelle auf dem Formular nicht allzu viele Fragen. Denn dann könnten User misstrauisch werden und es gar nicht erst ausfüllen. Beschränke Dich lieber auf die wichtigsten Daten.

  • Vor- und Nachname
  • E-Mail Adresse
  • Telefonnummer
  • Firmenname
  • Website
  • Mitarbeiter
  • Branche

Die ersten beiden Fragen sind obligatorisch. Die anderen haben fakultativen Charakter. Die optionalen Fragen sind vor allem bei bestimmten Angeboten, wie Webinaren oder Dienstleistungen empfehlenswert.

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Für die grafische Gestaltung dieser Formulare findest Du im Internet zahlreiche Tools. Die drei besten darunter sind Act On, Marketo und Hubspot.

Die verschiedenen Tools

Act On

Act On ist ein amerikanisches Tool, welches sich vor allem an Klein- und Mittelbetriebe richtet. Man kann mithilfe dieser Software auch Landing Pages bauen, ohne über umfangreiche HTML-Kenntnisse zu verfügen. Das Tool beinhaltet überdies Zusatzfunktionen, wie Lead-Management oder analytische Features. Die Software wird vom Anbieter regelmäßig einem Update unterzogen und so aktualisiert. Man ist damit immer auf dem neuesten Stand der Technik.

Marketo

Marketo ist ein relativ junges Marketingautomatisierungstool, das auch in Deutschland angeboten wird. Es verfügt über alle notwendigen Standardfunktionen, wie E-Mail-Marketing, Analytics und Social Media. Hier werden auch branchenspezifische Lösungen offeriert. Dieses Tool ist auch in der Lage interessanten Content für Deine Zielgruppe im Internet aufzuspüren. Dazu zählen Videos, Blogs oder Fallstudien.

Hubspot

Hubspot ist die meist genutzte Inbound Marketing Lösung. Dieses US-amerikanische Tool wird seit Kurzem auch in deutscher Sprache angeboten und liefert wertvolle Komponenten für das moderne Inbound Marketing. Hubspot ist ein All-in-one-Tool, das alle Lösungen zusammenfasst.

Zusammenfassung

Inbound Marketing ist eine Onlinemarketingtechnik, die ausschließlich im Netz funktioniert und nur dort abgewickelt wird. Inbound Marketing bedient sich mehrerer Marketingmethoden, wie dem Contentmanagement oder dem E-Mail-Marketing. Im Gegensatz zu anderen Marketingmethoden stellt das Inbound Marketing immer den Käufer in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die Marketingstrategie ist gut durchdacht, ausgewogen und strukturierter als konventionelles Contentmarketing.

Das Inbound Marketing konzentriert sich auf die einzelnen Phasen im Prozess einer Kaufentscheidung eines Konsumenten. Der Konsument wird während des gesamten Such- und Kaufprozesses unterstützt. Auch nach dem erfolgten Kauf und der Konvertierung eines potenziellen Käufers in einen echten Käufer hört das Inbound Marketing nicht auf. Es versucht, den Konsumenten langfristig an das Unternehmen zu binden.

Die modernen Techniken der Suchmaschinenoptimierung fließen ebenso in die Strategie des Inbound Marketing ein, wie die Optimierung von Landing Pages oder das zielführende E-Mail-Marketing. Inbound Marketing nutzt zudem die Möglichkeiten, die sich über soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder Twitter bieten, um Personen auf ein Unternehmen und dessen Produkte aufmerksam zu machen. Inbound Marketing verfolgt alle Ziele mithilfe der Erstellung nützlicher und interessanter Contents. Diese Inhalte sollen Personen dazu veranlassen, sich mit einem Unternehmen und dessen Produkte näher zu beschäftigen.

Inbound Marketing ist eine relativ junge Marketingmethode, die sich in den letzten Jahren durch die Verbreitung neuer Technologien und der Digitalisierung im Wirtschaftsbereich entwickelt hat.