Inhaltsverzeichnis:

Blog Marketing: Tipps für mehr Reichweite & Bekanntheit

Blog Marketing: Tipps für mehr Reichweite & Bekanntheit

Lesezeit: 18 Min | Autor: Franziska Lange , Julia Zettl , Silja Troll & Silvia Ammerl | 0 Kommentare

Teile den Artikel

So funktioniert Blog Marketing

 

Hast Du eine Website und bietest Produkte oder Dienstleistungen über das Internet an? Du willst nachhaltig Deine Markenbekanntheit steigern und Deine Zielgruppe auf Dich aufmerksam machen? Dann solltest Du Dich genauer mit Blog Marketing beschäftigen! In diesem Artikel erfährst Du, was Blog Marketing ist, ob der Ansatz zu Deinem Unternehmen passt und mit welchen Strategien Du Blog Marketing zielführend umsetzen kannst.

omt logo

Diesen Artikel jetzt als Podcast anhören

Jetzt anhören aut: Spotify | iTunes | Google Podcast

Was ist Blog Marketing?

Blog Marketing ist ein Begriff, der keine eindeutige Definition hat. Deshalb werfen wir zunächst einen Blick auf die Definitionen der Bestandteile „Blog” und „Marketing”, um daraus die Definition von Blog Marketing abzuleiten.

Definition: Blog

Ein Blog ist eine Website, die Content bzw. Blogartikel beinhaltet, die meist von einer Person (Blogger) oder aber auch von Unternehmen regelmäßig erstellt und veröffentlicht wird. Meist vermitteln Blogeinträge subjektive Meinungen oder Sichtweisen zu einem bestimmten Thema und können von der Leserschaft (Community) kommentiert und diskutiert werden.

Definition Marketing

Unter Marketing können alle Strategien und Unternehmensaktivitäten gefasst werden, deren Ziel es ist, die Marke, das Produkt oder die Dienstleistung für den Zielmarkt interessant zu machen und durch Wettbewerbsvorteile den Absatz zu steigern. Dazu zählen beispielsweise Maßnahmen zur Markenbildung, Zielgruppenanalysen, Preismanagement sowie Werbung.

Ausgabe 3 jetzt verfügbar!!!
OMT Magazin - Ausgabe 3

Endlich online! Die 3. Ausgabe des OMT-Magazin. 228 Seiten geballtes Online Marketing-Wissen!

Jetzt kostenfrei downloaden

Definition Blog Marketing

Durch die Zusammensetzung beider Begriffsbeschreibungen lassen sich für Unternehmen folgende Ansätze ableiten:

1. Marketing für den eigenen Blog
Alle Strategien und Aktivitäten eines Unternehmens, um den eigenen (Unternehmens-)Blog und dessen Inhalte für eine bestimmte Zielgruppe interessant zu machen, Leads zu generieren und den Verkauf anzukurbeln.

2. Werbung auf anderen Blogs
Blog Marketing kann auch die platzierte Werbung in Form von redaktionellen Inhalten (Advertorials, Gastbeiträge, Produkttests, Erfahrungsberichte, Sponsored Posts usw.) auf anderen einflussreichen Blogs oder Publishing-Netzwerken bedeuten.

3. Eigenen Blog als Werbeplattform nutzen
Außerdem können werbetreibende Unternehmen oder Personen mit dem eigenen Blog für fremde Unternehmen werben, um dadurch (passiv) Umsatz zu generieren (z. B. durch Werbebanner oder Affiliate-Links).

blog-marketing-definition

Blog Marketing umfasst drei verschiedene Marketingansätze.

Wie Du siehst, umfasst Blog Marketing unterschiedliche Marketingansätze. Je nach Unternehmensstrategie, kannst Du die verschiedenen Ansätze auch kombinieren. Dazu erfährst Du mehr in dem Absatz „4 Blog-Marketing-Strategien.“

Für wen ist Blog Marketing interessant?

Blog Marketing kann sowohl für werbetreibende Einzelunternehmer (wie Blogger, Yogalehrer, Coaches, Berater usw.) interessant sein als auch für größere Unternehmen, beispielsweise Agenturen, Online-Shops, Anbieter von Dienstleistungen und Produkten sowie Organisationen aus den unterschiedlichsten Branchen im B2B oder B2C. Im Grunde kann Blog Marketing für alle Werbetreibenden relevant sein, die über einen Internetauftritt verfügen.

Ob Blog Marketing speziell für Dich interessant ist, hängt von Deinen Zielen und Deinen Möglichkeiten ab. In den folgenden Absätzen erfährst Du, wie Du Blog Marketing authentisch umsetzen kannst und welche Voraussetzungen Du benötigst.

Ziele von Blog Marketing

Mit Blog Marketing eröffnen sich verschiedene Möglichkeiten für Dich als Unternehmer, Deine Unternehmensziele zu verfolgen.

Ziele, die Du mit Blog Marketing erreichen kannst:

  • Expertise zeigen
  • Reichweite erhöhen
  • Vertrauen aufbauen
  • (neue) Produkte vorstellen und erklären (vor allem bei erklärungsbedürftigen Produkten, wie Clouds, Software, usw.)
  • (mehr) Kundenanfragen, Leads oder Verkäufe generieren
  • Marke aufbauen und Bekanntheit steigern (Brand Building)

Diese Ziele sind unabhängig davon, ob Du Deinen eigenen (Unternehmens-)Blog, einen anderen Blog oder beides als Distributions-Kanal für Deinen Content nutzt. Wichtig ist, dass Du zum einen Deine Ziele im Auge behältst und die Inhalte danach ausrichtest und zum anderen Deine Kooperationspartner und Plattformen, auf denen Du veröffentlichst, passend zu Deiner Marke auswählst, damit Du darüber auch für Dich relevante User erreichst.

Im Folgenden zeigen wir Dir, wie Du Blog Marketing für Dein Unternehmen betreibst und welche Rolle ein eigener Unternehmensblog und fremde Blogs dabei spielen. Außerdem gehen wir darauf ein, warum es als Unternehmen zielführend ist, mit Influencern (Experten, Bloggern usw.) aus der Branche oder etablierten Publishern zusammenzuarbeiten und deren Reichweite für sich zu nutzen.

93 Prozent der erfolgreichsten deutschen Online Shops haben einen Unternehmensblog. Rund 62 Prozent der Unternehmen arbeiten mit mindestens einem Influencer zusammen. 8 Prozent der Unternehmensblogs binden interne Persönlichkeiten oder bekannte Mitarbeiter ein.

seokratie.de/studie-unternehmensmagazine/

Blog Marketing für Deinen Corporate Blog

Wenn Unternehmen einen Blog mit eigenem Content bespielen, spricht man auch von Corporate Blogging. Das Ziel mit einem (Corporate) Blog ist es, die Interessen des Unternehmens, in Mehrwert für die User verpackt, zu transportieren.

Das bedeutet, durch hochwertigen und userzentrierten Content,

  • auf sich aufmerksam zu machen,
  • die Sichtbarkeit und Reichweite zu steigern,
  • über Suchmaschinen gefunden zu werden,
  • Leads zu generieren,
  • sowie neue User zu erreichen.

Das Blog als Teil deiner Marke

„Du bist eine Marke“ ist für viele nur ein flapsiger Ausspruch, der in einem anderen Kontext allerdings eine Besonderheit beinhaltet – nämlich die Unterscheidung von anderen. Konkret geht es um folgendes, wie das Gabler Wirtschaftslexikon auf den Punkt bringt:

Zum Artikel

Damit Dein Blog für Besucher interessant ist und Du Deine Ziele erreichst, kannst Du folgendes tun:

Content mit Mehrwert kreieren

Damit Deine Inhalte potenzielle Kunden erreichen, achte bei der Content-Erstellung unbedingt darauf, dass die Themen für Deine Zielgruppe interessant sind und die Fragen Deiner User beantworten.

Im Hinblick auf Blog Marketing sehen wir uns einmal folgende Content-Formate näher an, die sich für einen Corporate Blog eignen:

Leitfäden, Checklisten & Co.

Inhalte, die Probleme deiner User lösen oder ihren Alltag erleichtern, sind besonders beliebt und eignen sich ideal für die Vermarktung über Social-Media-Kanäle oder andere Blogs. Das sind zum Beispiel Anleitungen, Erklär-Videos oder Ratgeber, die W-Fragen zu einem Thema beantworten, Infografiken, eBooks, Checklisten, Case Studies und auch Expertenmeinungen. Idealerweise bereitest Du Deinen Content direkt für den Download auf. So lassen sich die Inhalte einfach weiterverbreiten.

Experten-Interviews und Gastbeiträge

Experten-Interviews sind eine bewährte Vorgehensweise, um authentischen Content für Deine User zu generieren und zu zeigen, dass Du gut vernetzt bist. Auch Gastbeiträge von anderen einflussreichen Experten aus der Branche spielen eine große Rolle. Dein Blog gewinnt dadurch zusätzlich an Relevanz und Ansehen bei Deiner Zielgruppe.

Außerdem erreichst Du so auch diejenigen, die Dein Unternehmen noch nicht kennen, aber Deinen Interviewgast bzw. Gastautor.

Ein weiterer Vorteil für Dich: Die Experten teilen die Fachartikel mit ihrer Community. So verbreiten sich Deine Inhalte noch schneller und deine Markenbekanntheit steigt.

Wie Du selbst gute Blogartikel schreibst, erfährst Du im Blogeintrag „11 Tipps für erfolgreiche Contenterstellung.“

content-formate-corporate-blog

Neben Experten-Interviews, Gastbeiträgen und Checklisten gibt es noch viele weitere Content-Formate.

SEO für Corporate Blogs

Du musst Deinen Content für Suchmaschinen optimieren (SEO), damit sie gute Rankings erzielen und von Usern über Google und Co. gefunden werden. Wie das geht, liest Du im Artikel „SEO für Blogger.“

Social Media für Corporate Blogs

Hast Du bereits eine Community auf Deinen Social-Media-Kanälen, kannst Du Deine Beiträge dort teilen und verlinken. Um nicht nur anzukündigen, dass ein neuer Beitrag online ist, kannst Du kleine Content-Pieces für Deine Kanäle aufbereiten und für weitere Informationen auf Deinen Blog verweisen.

Content für verschiedene Marketing Kanäle maßschneidern

Das Gesicht von Content ist so vielseitig wie facettenreich. An jeder Ecke begegnet Dir im WorldWideWeb Content: Mal in Gestalt eines Memes auf Facebook, das die nächste Game of Thrones Folge witzig thematisiert und die Vorfreude ins Unermessliche steigern lässt

Zum Artikel

Vor- und Nachteile von Corporate Blogs

Neben messbaren Zielen, wie Traffic steigern, Leads generieren und Rankings in den Suchmaschinen, hat ein Blog noch weitere Vorteile:

1. Owned Media
Content, den Du auf Deinem Blog veröffentlichst, gehört Dir (Owned Media) und ist somit dauerhaft zugänglich und Du hast die volle Kontrolle darüber.

2. Expertise zeigen
Auf Deinem Blog kannst Du durch Fachartikel Deine Expertise zeigen und damit auch die Markenbekanntheit steigern.

3. Vertrauen aufbauen
Durch externe Referenzen baust Du Vertrauen zum Produkt bzw. zur Dienstleistung auf.

4. Interaktion mit Usern
Du kannst Dich mit Deinen Usern in den Kommentaren austauschen und eine persönliche Beziehung aufbauen. Das wirkt sich positiv auf die Kundengewinnung und Kundenbindung aus.

5. Kontinuierliches Posten
Du produzierst Content, den Du häppchenweise (Zitate, Zahlen & Fakten usw.) immer wieder auf Deinen Social-Media-Kanälen posten kannst.

Nachteile entstehen eigentlich nur dann, wenn Du den Blog als Marketinginstrument unterschätzt und ihn nicht vollständig in Deine Marketingstrategie integrierst:

Denn die regelmäßige Planung und Produktion von qualitativ hochwertigem Content sowie Kommunikation mit Usern erfordert ausreichend Kapazitäten. Überlege Dir im Vorfeld gut, ob Du genügend Ressourcen zur Verfügung stellen kannst.

Denn sonst besteht die Gefahr, dass Du Dich übernimmst und mit der Produktion nicht schnell genug nachkommst oder die Qualität minderwertig ist.

Es kann eine Herausforderung sein, die richtigen Gastautoren und Experten zu finden, die zuverlässig sind und ihre Zeit für Interviews oder Gastbeiträge zur Verfügung stellen.

Blog Marketing über fremde Blogs

Wie in der Definition beschrieben, gehört neben der Vermarktung des eigenen Unternehmensblogs auch die platzierte Werbung in Form von redaktionellen Inhalten auf anderen Blogs oder Publishern zum Blog Marketing dazu. Dies kann in Form von Gastbeiträgen für andere Blogs oder Advertorials geschehen.

blog-marketing-fremde-blogs

Mit Advertorials und Gastbeiträgen erreichst Du eine ganz neue Zielgruppe.

Gastbeiträge schreiben

Gastbeiträge (Fachartikel) für andere Blogs zu schreiben, ist ein effizienter Weg, um eine größere Zielgruppe zu erschließen. Die Voraussetzung für erfolgreiches Gast-Blogging ist der Mehrwert Deiner Gastbeiträge. Zum einen für die Zielgruppe des Gastblogs, auf dem du veröffentlichst und auch gleichzeitig für Deine Zielgruppe, die du darüber ansprechen willst. Achte deshalb immer darauf, dass der Blog auch thematisch zu Dir und Deinem Unternehmen passt.

Advertorials oder Sponsored Posts

Wenn Unternehmen Inhalte auf Blogs von Influencer*innen oder reichweitenstarken Publishern veröffentlichen (lassen), ist die Rede von Advertorials (auch Sponsored Posts genannt). Sponsored Posts sind von Bloggern oder Autoren der Publishing-Plattformen redaktionell aufbereitete Inhalte, die ein für das werbende Unternehmen relevantes Thema (auch Produkt, Dienstleistung, Unternehmensvorstellung usw.) behandeln. Dabei stehen die Authentizität und der Mehrwert für die User klar im Vordergrund.

In diesem Zusammenhang möchten wir hier kurz auch auf das Thema Affiliate Marketing hinweisen, da es eine weitere mögliche Form der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen mit eigenen Affiliate-Programmen und Bloggern bzw. Publishern im Blog Marketing darstellt.

Wie Du den richtigen Blog oder Publisher findest

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um Blogger oder Publisher für zielführende Kooperationen zu finden, die auch zu Deinem Unternehmen passen.

So gehst Du schrittweise vor:

  1. Überlege Dir im Vorfeld genau, welche Blogs, Websites und Publisher thematisch für Dich relevant sind.
  2. Über die Suche von beispielsweise Google kannst Du nach passenden Blogs recherchieren, und prüfen, ob ein Blogger schon Blogeinträge zu ähnlichen Themen veröffentlicht hat oder ob auf dem Blog vielleicht schon Advertorials zu finden sind.
  3. Wenn Du interessante Blogger gefunden hast, prüfe auch, wie lange der Blog schon existiert, wie viele Blogeinträge es gibt und wie oft neue Blogartikel veröffentlicht werden. Achte auch darauf, ob neben dem Blog noch Social-Media-Kanäle vorhanden sind.
  4. Nimm Kontakt zum Blogger auf und schlage Dein Kooperationsangebot vor. Stelle Dich, Deine Firma und das Produkt vor, das beworben werden soll. Denk auch daran die Rahmenbedingungen der Kooperation zu besprechen.

Sieben Tipps, wie Du Blogger ansprichst und Deine Gastbeiträge erfolgreich platzierst

Vor einigen Jahren haben sich in der Blogosphäre Gastbeiträge als Maßnahme durchgesetzt, um sich einen Namen im Netz zu machen und mehr Leser zu generieren. Die dabei gesetzten Links zum jeweiligen Blog sollten in erster Linie dazu dienen, Reichweite zu generieren.

Zum Artikel

Es gibt verschiedene Publisher und Blogs, die aktiv nach Kooperationen suchen. Darüber hinaus gibt es Plattformen, auf denen werbetreibende Unternehmen nach passenden Kooperationspartnern (Bloggern oder Publishern) suchen und Kooperationen anbieten können. Außerdem gibt es auch Anbieter, die Deine Kooperationen mit Influencern abwickeln.

Hier eine kleine Auswahl an Seiten, auf denen Du passende Influencer für Deine Themengebiete finden kannst:

Rahmenbedingungen für bezahlte Posts

Für Sponsored Posts gelten bestimmte Richtlinien, die Du einhalten musst, um rechtlich auf der sichereren Seite zu sein.

Seriöse Kooperationspartner kennzeichnen ihre Beiträge gemäß den Richtlinien:

  • eindeutige Werbekennzeichnung der Blogartikel als Werbung oder Anzeige
  • korrekte Verlinkung mit Linkattribut rel=”sponsored” (Quelle: google.com)
  • Kennzeichnung der dazugehörigen Social-Media-Beiträge als Werbung
kennzeichnung-advertorials

Seriöse Kooperationspartner erkennst Du daran, ob sie Advertorials richtig auszeichnen.

Wie ein Thema aufbereitet wird, bleibt meist den Bloggern selbst überlassen. Der Inhalt soll schließlich authentisch sein. Zu den Rahmenbedingungen gehört auch die Vergütung für den Blogartikel.

Was ist ein Advertorial?

Der Begriff Advertorial ist eine Kombination aus den Wörtern “Editorial” und “Advertising.” Es beschreibt eine Form von Werbung, die gleichzeitig Content darstellt.

Zum Lexikon-Artikel

Vor- und Nachteile von Gastbeiträgen und Advertorials

Für Dich und Dein Unternehmen haben Advertorials diese Vorteile:

1. Du kannst neue User ansprechen, die Du über Deine eigene Website nicht erreichst.

2. Du kannst kurzfristig Marketingaktionen platzieren, vor allem bei der Markteinführung von neuen Produkten, zum Beispiel durch Erfahrungsberichte bzw. Produkttests.

3. Du kannst die Vorteile von Blog Marketing nutzen, auch wenn Du keinen eigenen Blog hast.

4. Der platzierte Content bleibt über einen längeren Zeitraum sichtbar.

5. So kannst Du mit Deinem Unternehmen die Reichweite von erfolgreichen Bloggern oder bekannten Publishern für Dich nutzen.

6. Du generierst Verlinkungen auf Deine eigene Website.

Nachteile bei Advertorials können sein:

1. Bei allen Inhalten, die Du nicht selbst erstellst, besteht immer ein Restrisiko, dass sie nicht zu hundert Prozent Deinen Vorstellungen entsprechen. Es kann im schlimmsten Fall passieren, dass etwas Negatives über Dein Produkt oder Dein Unternehmen geschrieben wird.

2. Normalerweise werden Inhalt und Rahmenbedingungen des Blogartikels aber im Vorfeld besprochen. So wird dann auch schnell klar, ob eine Zusammenarbeit funktioniert.

So kannst Du mit Blogs Geld verdienen

Aufgrund der Fülle des Internets und der Vielzahl an Webseiten ist es heute gar nicht mehr so leicht mit Blogs Geld zu verdienen. Neben den Mitbewerbern hat sich auch das Marketing und die Werbebranche stark verändert.

Zum Artikel

4 Blog-Marketing-Strategien

Blogs sind für viele Unternehmen die Plattform, um ihr Wissen zu teilen, mit den Kunden zu kommunizieren und für die Zusammenarbeit mit Influencern (Experten, Bloggern usw.) aus der Branche und Partnern.

Wir stellen Dir anhand von Best-Practice-Beispielen vier verschiedene Strategien vor, wie Du Blog Marketing für Dich und Dein Unternehmen umsetzen kannst. Natürlich sind hier, wie immer im Online Marketing, die Grenzen fließend.

Wenn Du möchtest und die Kapazitäten dazu hast, kannst Du auch alle Strategien kombinieren, um das Maximum aus Deinem Blog Marketing herauszuholen.

Strategie #1: Blog mit eigenen Blogartikeln und Interviews bzw. Gastbeiträgen

Ein Unternehmensblog mit hauptsächlich eigens erstellten Blogbeiträgen, aber auch einigen Interviews oder Gastbeiträgen bzw. Fachartikeln von und mit Experten ist wohl die häufigste Strategie von Unternehmen, wenn sie einen Blog führen.

Wie die Umsetzung dieser Blog-Marketing-Strategie aussieht, lässt sich gut anhand des Blogs von GORE-TEX  aufzeigen. Hier kommen neben Team-Autoren auch Experten aus dem Outdoor-Bereich und/oder freie Journalisten und externe Autoren zu Wort.

gore-tex_blog-marketing_screenshot

Auf dem GORE-TEX Blog kommen auch Experten, Journalisten und freie Autoren zu Wort.

Vorteile:

  • eigene Expertise authentisch unter Beweis stellen
  • Kundengewinnung und -bindung durch hilfreiche Content-Formate
  • Blog gewinnt zusätzlich an Relevanz und Ansehen durch Experten
  • mehr Reichweite, da Experten Gastbeiträge mit ihrer Community teilen

Nachteil:

Gastautoren und Experten für Dein Themengebiet zu finden, die bereit sind ihre Zeit zur Verfügung zu stellen und zuverlässig Deadlines einhalten.

Strategie #2: Eigener Blog + Gastbeiträge auf anderen Blogs

Ein weiterer Ansatz kann es sein, neben dem eigenen Unternehmensblog auch als Autor für andere Seiten zu schreiben. So kannst Du Dir als Unternehmer und Experte auf Deinem Gebiet einen Namen machen, wie es auch Digital-Experte Felix Beilharz geschafft hat.

felix-beilharz_blog-marketing_screenshot

Felix Beilharz hat sich als Digital-Experte, auch mit Gastbeiträgen, einen Namen gemacht.

Vorteile:

  • neue Zielgruppe über andere Blogger / Unternehmen erreichen
  • Links auf eigenen Blog / Website generieren (natürlicher Aufbau von Backlinks)
  • Veröffentlichungen von Fachartikeln auf bekannten Blogs unterstreichen die eigene Expertise

Nachteil:

Hoher Zeitaufwand bei der Erstellung eigener Blogartikel und zusätzlich von Gastbeiträgen auf anderen Blogs. Hier ist gute Planung und Organisation gefragt!

Strategie #3: Blog mit mehrheitlich Gastbeiträgen

Nicht immer musst Du ausschließlich eigene Blogartikel produzieren. Es gibt auch Blogs, die überwiegend aus Artikeln von Fachleuten bestehen.

Ein Beispiel ist das OMT-Magazin:

omt-magazin-blog-marketing_screenshot

Das OMT-Magazin arbeitet mit Expert*innen aus unterschiedlichen Fachgebieten zusammen.

Vorteile:

  • geringer Zeitaufwand für die Generierung der Inhalte, da ausgelagert
  • neue Leserschaft erreichen
  • Einblick in verschiedene Fachgebiete mit Experten

Nachteil:

Es besteht immer ein Restrisiko, dass ein Gastautor abspringt und es zu einem zu großen Gefälle hinsichtlich Qualität und Mehrwert bei den Texten kommt.

Strategie #4: Nur Gastbeiträge auf anderen Blogs

Eine weitere Strategie kann es sein, durch Gastbeiträge auf fremden Blogs eine Community aufzubauen und die eigene Markenbekanntheit zu steigern. Dies ist besonders dann eine gute Herangehensweise, wenn Du zwar eine Website hast, aber (noch) keinen eigenen Unternehmensblog, auf dem Du Dein Wissen mit Deinen Usern teilen kannst.

Jon Morrow von Smart Blogger  ist beispielsweise ein Unternehmer, der mit dieser Strategie erfolgreich wurde. Smart Blogger ist der Nachfolger von Boost Blog Traffic. Noch vor dem Launch von Boost Blog Traffic im Jahr 2012 generierte Jon 13.000 Abonnenten durch Gast Blogging auf anderen für ihn relevanten Blogs.

Wie? Er verlinkte von seinen Gastbeiträgen auf eine Landingpage, die nur aus einem Hinweis auf den Launch und einem Anmeldeformular bestand.

smartblogger_blog-marketing_screenshot

Jon Morrow von Smart Blogger erarbeitete sich als Gast Blogger eine große Community, bevor er seinen eigenen Blog startete.

Vorteile:

  • durch Fachartikel auf unterschiedlichen Blogs viele Leser erreichen
  • Aufbau einer eigenen Zielgruppe über andere Blogs und Plattformen
  • Links auf eigenen Blog / Website generieren (natürlicher Aufbau von Backlinks)
  • eigenes Unternehmen und Angebot bekannt machen (vor allem vor Launch)

Nachteil:

Möglicherweise erhöhter Aufwand, weil man sich als Gastautor in verschiedene Guidelines einarbeiten muss und diese bei der Texterstellung beachten sollte.

Los geht’s: Erstelle Deine eigene Blog-Marketing-Strategie

Strategie 1, 2, 3, oder 4, für welche entscheidest Du Dich? Wie Du siehst, gibt es mehrere Wege, wie Du an Dein Blog Marketing herangehen kannst.

Bevor Du mit Blog Marketing startest, erstelle eine Marketingstrategie, in der Du folgende Fragen klärst:

1. Welche Ziele sollen mit Blog Marketing verfolgt werden?

2. Wer soll mit den Inhalten erreicht werden?

3. Wo erreichst Du Deine Zielgruppe?

4. Welche Themen sind relevant für die Zielgruppe?

5. Was macht Deine Konkurrenz und was kannst Du besser machen?

6. Sind ausreichend Kapazitäten vorhanden, um die Planung der eigenen und/oder externen Inhalte zu übernehmen und regelmäßig qualitativ hochwertigen Content bereit zu stellen? (Neue Mitarbeiter einstellen oder Team ausbauen)

7. Oder muss die Planung oder Erstellung ausgelagert werden? (Freelancer oder Agentur)

8. Welche Kennzahlen sollen für den Erfolg des Blogs herangezogen werden? (Zum Beispiel wie viele Backlinks, Klicks auf eigene Website oder Reichweite durch Artikel mit Gastautor)

Behalte dabei immer im Blick, was Du mit Blog Marketing erreichen willst und was für Dich Erfolg bedeutet.

checkliste-blog-marketing-strategie

Hast du alle Fragen auf der Checkliste geklärt, steht erfolgreichem Blog Marketing nichts mehr im Wege.

Wenn Du Dich an unsere Tipps hältst, legst Du den Grundstein für Dein erfolgreiches Blog Marketing. Weniger ist dabei oft mehr! Fokussiere Dich ausschließlich auf die für Dein Unternehmen zielführende(n) Strategie(n) und passe diese gegebenenfalls für dein Online Marketing an. Wir wünschen Dir nun ganz viel Spaß und Erfolg bei der Umsetzung!

Teile den Artikel
Wie ist Deine Meinung zu dem Thema? Wir freuen uns über Deinen Kommentar