Facebook Ads

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Facebook Ads – aktuell wahrscheinlich die effektivste Art Deine Inhalte zu bewerben

Es gibt viele Möglichkeiten, Deine Inhalte, Dienstleistungen und/oder Produkte zu bewerben. Die Werbung auf Facebook, auch bekannt als Facebook Ads, ist aktuell vielleicht die effektivste Art das eigene Zielpublikum zu targeten. Aufgrund der von Facebook angestoßenen Entwicklung sind die Facebook Ads ein elementarer Baustein für dein Facebook Marketing.

In den folgenden Webinaren geben wir Dir diverse Tipps, wie Du deine Anzeigen auf Facebook optimierst und effektiv schalten kannst.

Unsere Webinare zum Thema Facebook Ads

Perfekte Facebook Ads in 9 einfachen Schritten

Björn Tantau

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Advanced Facebook Targeting

Ben Küstner

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Facebook-Werbung mit dem Facebook-Pixel: So nutzt du sein Potenzial

Lars Budde

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Facebook Mobile Advertising - Wie du mehr aus deinen Anzeigen rausholst

Martin Maubach

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Unsere Buchempfehlungen zum Thema Facebook Ads

Facebook Ads Goldgrube: Facebook Werbung maximieren

Facebook Ads Goldgrube: Facebook Werbung maximieren

Sektion I: Facebook Social Ads Offenbart
Wie Facebook Social Ads funktionieren
Eine Fallstudie: Zyngas “Farmville”
Die Bedeutung von Planung… und Facebook Usern

Sektion II: Kommen wird zum Geschäft
Die Facebook Plattform
Facebook Anzeigenerstellung – der Prozess
Was hat es mit Facebook Beacon auf sich?
Facebook Fans
Sind Keywords noch wichtig?
Kann ich Affiliateprodukte mit Facebook bewerben?
Sollten Facebook Anzeigen Google Adwords ersetzen?

Sektion III: Facebook Werbung maximieren
Gewinnspiele und Wettbewerbe
Facebook Social Ad Branding
Facebook Marketing Solutions
Facebook Fan Pages
7 Tipps, um das Beste aus Ihrer Fanpage zu machen
Facebook Groups

Sektion IV: Die Nachteile von Facebook Ads
9 Facebook Anzeigen Fehler
Thema Datenschutz

Auf Amazon kaufen

Zusammenfassung unserer Webinare zum Thema Facebook Ads

Perfekte Facebook Ads in 9 einfachen Schritten

Die perfekte Werbung via Facebook Ads – Schritt für Schritt

Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter und Instagram sind heutzutage die wichtigsten Werbeplattformen der Zukunft. Vor allem ersteres wird als Plattform für Werbung von verschiedensten Werbenden genutzt. Das Schalten einer Anzeige geht auf den ersten Blick zwar relativ leicht von der Hand, aber auch hier gilt das Motto „easy to learn – hard to master“. Facebook ermöglicht dem User zielgruppenorientiert zu werben und auch als Übungsplattform herzuhalten, um spätere Werbekampagnen auszuprobieren. Vor allem die mögliche Reichweite und die damit einhergehenden Targetierungemaßnahmen eröffnen einem viele Wege. Doch was muss man bei dem Schalten von Werbeanzeigen auf Facebook beachten? Wir haben einmal Schritt für Schritt aufgelistet worauf Acht gegeben werden sollte, wenn man eine gut funktionierende Anzeige schalten möchte.

1. Eindeutiges Ziel

Je eindeutiger das Ziel ist, desto besser ist der Nutzen. Facebook bietet diverse Möglichkeiten und fragt, was das Marketingziel ist. Für die meisten Zwecke eignen sich Markenbekanntheit, Traffic und Conversions. Dabei kann man festhalten, dass je besser die Anzeigenform zum selbst gesteckten Ziel passt, umso erfolgreicher werden die Conversions.

2. Definition eines hochwertigen Inhalts

Hochwertig ist ein wirklich dehnbarer Begriff und auch bei Facebook Ads schwer zu definieren. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass Hochwertigkeit stets sehr subjektiv einzuschätzen ist. Der Konsens besteht aber darüber, dass der Inhalt dann hochwertig ist, wenn das, was ihr dem User in der Facebook Ad vorsetzen wollt, auch zum Produkt passt, welches ihr bewerben wollt. Dies wird nicht zuletzt dadurch garantiert, dass die Facebook Ad stets eine Verknüpfung zum beworbenen Produkt liefern sollte. Klickt der User auf die Anzeige, sollte er auf die entsprechende Seite weitergeleitet werden. Daraus kann man den Schluss ziehen, dass das Userinteresse zur Anzeige passen muss, die Anzeige zur Landing Page passen muss und alles inhaltlich übereinstimmend ist. Mithin sollte man stets darauf achten, dass die Landing Page auf die weitergeleitet wird nicht einen anderen Inhalt weiterleiten darf, den der User sich beim Sehen der Werbung vorstellt. Hieraus resultieren nur verwirrte User, die schlimmsten falls zu verlorenen Fans werden könnten.

3. Einen organischen Post veröffentlichen

Ein weiterer wichtiger zu beachtender Punkt für das Erstellen einer Facebook Ad ist, dass ihr einen organischen Post veröffentlicht. Um dies zu gewährleisten, gibt es ein paar Punkte die zu beachten sind. Zunächst einmal sollte tunlichst vermieden werden nur mit einem reinen Text oder einem Foto zu arbeiten. Eine Facebook Ad funktioniert lediglich beim Kombinieren dieser beiden Medien, da sie erst dadurch organisch wird. Eine Ausnahme von dieser Regel bietet hier ein Video, da Bewegtbilder häufig mit Sprache kombiniert werden. Dabei sollte aber darauf geachtet werden, dass das Vorschaubild des Videos ansprechend gestaltet ist und das Userinteresse weckt. Im besten Fall sollte darauf geachtet werden, dass das Video mit Untertiteln daherkommt. Schließlich hört sich unterwegs kaum ein User den Ton des Videos an. Mithilfe der Untertitel kann dann auch der Inhalt nachvollzogen werden. Das Bild der Facebook Ad selber muss unbedingt groß genug sein, um nicht in der Masse unterzugehen. Hierbei sollte mindestens eine Größe von 800×420 Pixel gewählt werden. Allerdings sollte unabhängig von der Größe auch stets auf das passende Format geachtet werden, damit keine Teile des Bildes abgeschnitten werden.


Früher gab es seitens Facebook für die Ausgabe von Facebook Ads die sogenannte 20%-Regel. Diese besagte, dass ein Werbebild maximal 20 % Text beinhalten darf, um auf der Seite geschaltet werden zu können. Zwar wurde die Regel inzwischen gelockert, doch sie sollte nach wie vor beachtet werden. Denn Facebook schaltet Werbeanzeigen mit über 20% Textanteil weniger häufig als Facebook Ads mit weniger Textanteil. Als nächstes müsst ihr darauf achten, dass ihr ein tolles Copywriting abliefert. Der Werbetexter in euch muss eine Spitzenleistung abliefern, damit die Anzeige zwischen all den anderen Facebook Ads zum eyecatcher wird. Sucht euch zur Not einen Profi, der euch beim Texten zur Hand geht. Die letzte Regel, die befolgt werden sollte ist, dass ein Call to Action Button innerhalb der ersten 90 Zeichen verfügbar ist. Als Geheimtipp sollte noch beachtet werden, dass die perfekten Anzeigen in Form von Facebook Ads stets mehrere Touchpoints besitzen, damit der User auch auf der Landingpage landet auf die er möchte.

4. Das Erstellen von Facebook Pixel

Um seine Facebook Ads möglichst effektiv und mit Mehrwert nutzen zu können, sollte man zu dem Analysentool Facebook Pixel greifen. Hierbei wird es für den Steller der Anzeige sichtbar welche Personen auf die Werbekampagne anspringen. Dies ist vor allem bei der Zielgruppenerforschung von extremer Wichtigkeit. Bevor man sich dafür entscheidet ein Facebook Pixel auf der eigenen Homepage zu schalten, sollte man sich allerdings einen rechtlichen Experten zu Rate ziehen, da Facebook Pixel aufgrund seiner Tracking Funktionen datenschutzrechtliche Bedenken aufwerfen könnte. Um sich dahingehend abzusichern, darf man auf keinen Fall vergessen den User zunächst selbst wählen zu lassen, ob er damit einverstanden ist oder nicht. Was zu beachten ist, ist, dass es nur noch ein Facebook Pixel pro Werbekonto gibt. Es ist also wichtig, dass jede einzelne Seite der Homepage den Facebook Pixel hat, um eine möglichst weitumfassende Analyse erreichen zu können. Da viele User stets parallel bei Facebook eingeloggt sind, funktioniert das Retargetting mithilfe eine Facebook Pixels sehr gut. Zusammenfassend ist bei der Verwendung von Facebook Pixels im Rahmen von Facebook Ads also auf folgendes zu achten. Zunächst einmal müssen die Datenschutzrichtlinien eurer Seite erweitert werden, damit der User über das Trocken via Facebook Pixels informiert wird. Weiterhin müssen die Nutzer explizit auf den Facebookk Pixel hingewiesen werden. Bestenfalls holt man sich rechtliche Infos bei einem Spezialisten ein, damit keine datenschutzrechtlichen Probleme auf einen zukommen.

5. Posting bei Fans promoten

Das Posting in Form von Facebook Ads sollte unbedingt bei Fans promotet werden. Doch warum ist das so wichtig? Dies liegt zunächst einmal daran, dass diese aufgrund ihres Vertrauens oder bereits gesammelter Erfahrungen mit der Seite eher dazu neigen etwas zu kaufen als Personen, die zum ersten mal mit Facebook Ads in Berührung kommen. Des Weiteren ergibt sich aufgrund eines größeren Landing Page Traffic auch eine bessere Website Custom Audience (WCA). Schließlich ist das Promoten unter gegenwertigen Fans extrem wichtig, da dadurch ein funktionierendes Retargetting erreicht wird. Daraus lernt man, dass für einen optimalen Erfolg zunächst einmal die Fans getargettet werden müssen, da diese den nötigen Traffic auf der Landing Page generieren.

Doch auch hierbei sind einige Dinge zu berücksichtigen. Zunächst sollte darauf geachtet werden, dass ein Bewerben direkt via Post von Facebook Ads ungenau sein kann. Man sollte daher lieber zu Ads via AdManager greifen, da dies genauer funktioniert. Das Arbeiten mithilfe von AdManager funktioniert für einfache Anzeigen ohne Probleme. Möchte man das bestmögliche Ergebnis erreichen oder komplexe Facebook Ads haben, greift man lieber zu Power Edition. Hieraus ergeben sich ebenfalls komplexere Analysemöglichkeiten, um die Werbung zu perfektionieren.

6. Anzeigen als Darkpost

Darkpost ist ein Posting als Werbung das man targetten kann und die User selber auf der Seite nicht sehen. Diese sind so bedeutend, da sie Tests von Facebook Ads ermöglichen, ohne, dass die User, die ohnehin schon Fan sind, von der Werbung genervt werden. Dies könnte schließlich schlimmstenfalls zum Entfolgen der Seite führen. Voraussetzung hierfür ist die Benutzung des Power Editors. Wie genau dieser benutzt schaut man sich am besten auf Facebook Ads oder in einer der vielzähligen Tutorials an, die im Internet zu finden sind.
Die Vorteile von Dark Posts sind vielschichtig. Zum Einen kann man Werbung schalten, die nicht auf der eigenen Facebook Seite erscheint. Dadurch wird das Entdecken und Erkunden der Page nicht durch zu viel Werbung beeinträchtigt. Des Weiteren wird es dem User von Facebook Ads ermöglicht viele verschiedene Variationen von Facebook Ads zu testen, um A/B Tests durchführen zu können. Sollte hierbei einmal etwas schief gehen, werden die bestehenden Fans davon nicht verprellt und eventuell neue Gruppen von potentiellen Fans ergründet.
Zuletzt ist festzuhalten, dass die Darkposts von den Vorteilen des Power Editors enorm profitieren und dadurch qualitativ hochwertig daherkommen. Die Möglichkeiten die Wirkungen der Facebook Ads zu beeinflussen oder auszuwerten, ist dank des Power Editors extrem vielschichtig.

Wie beim vorherigen Punkt bezüglich Facebook Pixel bereits ausgeführt wurde, erlaubt dieses Tool eine gezielte Zielgruppen Generierung. Daraus kann man sich anschließend eine sogenannte Website Custom Audience (WCA) „basteln“, die dann an Facebook weiter gegeben werden kann. Facebook scannt dann seine Nutzer, um maßgeschneidert zu WCA eine „Lookalike Audience“ (LLA) zu finden. Diese Personengruppe ist dann deckungsgleich zur WCA, wodurch ein extrem großer Ausbau der Reichweite ermöglicht wird. Bei diesem statistisch gleichen Zwilling können dann besagte Dark Posts in Form von Testläufen zum Einsatz kommen. Bei diesen A/B Tests sollte stets beachtet werden, dass man immer nur ein Merkmal testet. Beispielsweise werden Texte, Bilder, Zielgruppe oder die Platzierung getestet.

Zu Merken ist, dass mithilfe von Kopieren von Kampagnen, Anzeigen oder Werbeanzeigengruppen im Rahmen von Facebook Ads stets beliebig viele Varianten via Dark Post getestet werden sollten. Nach einem anschließenden Optimierungskreislauf erhält man perfekte Ergebnisse.

7. Die eigene Email-Liste als Target

Ein weiteres Mittel, um die Reichweite zu erhöhen, ist das targeten der eigenen EMail-Liste. Dies liegt daran, dass auch diese Personen aufgrund ihres Daseins als Fans eher zum Kaufen neigen und dementsprechend der Zielgruppe angehören. Dafür sollte natürlich garantiert werden, dass beispielsweise per Newsletter keine Spammails gesendet werden, da dies ein schnelles Deabonnieren und damit ein Ausscheiden aus der Liste zur Folge haben könnte. Da es sich hierbei um eine lukrative Käufergruppe handelt, sollte ebenfalls ein WCA durchgeführt werden. Auch hier sendet ihr wieder die Daten der WCA an Facebook weiter und bittet um das erstellen einer LLA. Hierbei sollte beachtet werden, dass Facebook zunächst die Daten verschlüsselt und anschließend nach passenden Usern sucht, die sowohl in eurer Email-Liste, als auch User bei Facebook sind. Sollte Facebook dann positive Matches gefunden haben, wandern diese direkt in die Zielgruppe von Facebook Ads. Wenn alles klappt, kann Facebook hieraus eine LLA für die Facebook Ads fertigen. Die daraus resultierende Reichweite für die Facebook Ads kann wieder enorm sein. Nachdem das Targeten der Email-Liste stattgefunden hat, heißt es bereits bestehende Kampagnen zu doppeln, die Zielgruppeneinstellungen angepasst auf neue Begebenheiten zu ändern und nur solche User zu targeten, die noch keine Fans der Seite sind.
Daraus lernt man, zusammengefasst gesagt, dass nicht nur bereits bestehende Fans eine günstige Käufergruppe bilden, sondern auch Personen aus der Abonnentenliste der Email äußerst gut geeignet sind die Facebook Ads zu optimieren. Schließlich kennen beide Gruppen denjenigen, der die Facebook Ads schaltet und vertrauen ihm dementsprechend auch mehr.

8. Tracken und Optimieren nach der Analyse

Es ist immer daran zu denken, dass die Anzahl der Klicks (CTR) so hoch wie möglich ist und der relevante Score einen Wert über 7 aufweist. Ist dies der Fall, ist eindeutig zu schlussfolgern, dass die Facebook Ads in der gewählten Zielgruppe gut ankommen. Sind die entsprechenden Werte hoch genug, erhält man nicht nur super funktionierende Facebook Ads, sondern darüber hinaus einen günstigeren Preis seitens Facebook für das Schalten der Facebook Ads.

9. Das magische Ergebnis

Hält man sich an die vorherigen Ausführungen kann man bestenfalls die daraus entstandenen Lorbeeren ernten. Hierbei heißt es, dass Facebook Ads, die gut gemacht wurden und Interessen einer Zielgruppe weckt erfolgreich ist und nicht nur für eine hohe Anzahl von Klicks, sondern auch für geringe Kosten bei dem Schalter der Facebook Ads sorgt. Dank des Erreichen der niedrigen Preise erreicht man im Endeffekt mit den Facebook Ads so viele potentielle Käufer wie möglich und dabei nur so viele Ausgaben wie nötig. Im besten Falle bedeutet dies, dass man mit einem Preis von 1 Cent pro Click mit nur 5 Euro Budget bereits 500 potentielle Kunden erreicht.

Fazit

Werben auf Facebook ist Werben der Zukunft. Die unzähligen Analysemöglichkeiten, die sich hieraus ergeben, können dafür sorgen, dass man die maßgeschneiderte Werbekampagne produziert und sich eine unglaublich große Menge an Kaufinteressenten bildet. Vor allem die Reichweite, die man durch das Einarbeiten der eigenen WCA – Daten erreichen kann, ermöglicht einen extrem schnellen Zuwachs an Fans. Sollten Sie sich an die zuvor genannten Schritte halten, sind Sie auf einem guten Weg dahin erfolgreich auf dem weltweit größten Sozialen Netzwerk zu werben. Wir wünschen Ihnen dabei den größtmöglichen Erfolg!

Weitere Webinare zum Thema Facebook Ads findest Du hier:

Warum Facebook-Advertising?

Heutzutage nutzen 1,7 Milliarden Menschen weltweit die soziale Plattform Facebook. Mit diesem potentiellen Publikum ist zugleich auch die Konkurrenz derjenigen zueinander explodiert, die sich mit einem einzelnen Fanpage-Posting Aufmerksamkeit verschaffen wollen. Wer diese soziale Plattform heutzutage zeitgemäß für eine Kampagne nutzen möchte, muss sich Reichweite erkaufen.

Vom heutigen Entwicklungsstand aus betrachtet stellen Facebook Ads eine echte Revolution in der Werbe-Industrie dar. Einerseits ist das Mobiltelephon ein echtes Massenmedium geworden, und ein Ende dieses Siegeszuges ist nicht absehbar. Zum anderen kommt an diesem sozialen Netzwerk nicht vorbei, wer schnell und unkompliziert mit Bekannten oder Freunden in ständigem Kontakt bleiben möchte.

Facebook-Advertising bietet alle Vorteile früherer massenmedial wirksamen Werbestrategien und mehr: der Werber kann auf Streuverluste seiner Anzeige umgehend reagieren. Diese Modalität bietet der Marketing- und Werbebranche eine zuvor noch nie dagewesene Option. Wenn sich die erwarteten Aufrufe, Klicks, Shares und Likes nicht binnen einen Tages ab Schaltung der Anzeige einstellen, kann der Kampagnenleiter umgehend reagieren. Um auf Streuverluste erfolgreich und angemessen zu reagieren, bedarf es freilich etwas Knowhow.

 

Marketingstrategien Facebook ADS

Im Facebook Marketing gibt es zwei verschiedene Marketingformen: Push- und Pull-Marketing

 

Grundsätzlich gibt es zwei Marketing-Strategien. Eine unterbricht den Nutzer bei seiner aktuellen Tätigkeit um ihn auf ein Produkt aufmerksam zu machen. Die andere zielt darauf ab, jemanden gezielt eine Lösung anzubieten, der sich bereits fragend auf die Suche begeben hat. Erstere Variante heißt fachmännisch Push-Marketing, die zweite Strategie ist als Pull-Marketing Variante bekannt. Wer sich beispielsweise ein Haus kaufen möchte, muss sich zugleich auf die Suche nach einem geeigneten Rechtsanwalt machen. So jemand hat genaue Vorstellungen von dem was er will und braucht. Er wird sich daher mit größter Sicherheit nicht durch ein Facebook-Posting in seiner Entscheidung beeinflussen lassen. Ein Anbieter kann hier nur versuchen, die bereits existierende Nachfrage zu seinen Gunsten zu entscheiden. Die Unterschiede in den jeweiligen Ansätzen sind grundlegend und sie sind von Belang, will man von Anfang an Marketingfehler mit schwerwiegenden Folgen vermeiden. Facebook als soziales Netzwerk funktioniert anders als herkömmliche werbetaugliche Pools, weswegen es nicht funktionieren kann, von anderswo entlehnte Methoden zu adaptieren und anzuwenden.

Im Push-Marketing setzt der Werber auf eine spontane Kaufentscheidung seines Publikums. Wer Facebook als Werbeplattform nutzen möchte, wird sich eine dafür geeignete Werbestrategie überlegen. Auf den Punkt gebracht, besteht die Herausforderung darin, beim potentiellen Kunden eine Nachfrage zu erschaffen, die er bis dahin noch gar nicht hatte.

Als konkretes Fallbeispiel wählen wir also ein Burger-Restaurant in Gelsenkirchen, das soeben seine Pforten geöffnet hat. Der Besitzer weiß, er muss täglich fünfzig Burger verkaufen, damit sich die Sache rechnet. Er befragt den Keyword-Planer von Google und erfährt, dass nur zehn Leute pro Tag via Google nach einem Burger-Laden in Gelsenkirchen suchen. Es gibt also zu diesem Zeitpunkt nur ganz wenig Nachfrage, die man mit einer SEO-zentrierten Marketingstrategie auf sich konzentrieren könnte. Hier kommt Facebook mit einer Fan-Page des Burger-Restaurants ins Spiel.

Diese Seite weist ungefähr zwischen vier- und sechshundert Fans auf, als sie testweise einen ersten organischen Beitrag postet. Nachdem sich binnen zwei bis drei Tagen herausstellt, dass dieser Beitrag sehr gut funktioniert, fällt die Entscheidung den Beitrag zu bewerben. Doch halt! Warum hat denn dieser erste Beitrag so gut funktioniert?

Welche Postings ziehen bei Interessenten Aufmerksamkeit auf sich?

Das Produkt, das in Gelsenkirchen vertrieben wird, wird nach einem Running Gag benannt, der bei den Gelsenkirchener Schalke-Fans sehr bekannt ist und daher eine Emotion auslöst. Grundsätzlich ist es immer empfehlenswert die Seiten der Konkurrenz zu studieren. Welche Beiträge funktionieren dort besonders gut und warum ist das so? Im konkreten Fall also wird man die Fanpages anderer Burger-Restaurants vergleichen. Es stellt sich heraus, alle Konkurrenten können mit professionellen Burger-Fotos das beste Feedback bei ihren Anhängern hervorrufen. Ebenso wird offensichtlich, dass noch kein einziger Gelsenkirchener je ein Burger-Foto in seiner Timeline gesehen hatte.

Facebook ist ein soziales Netzwerk, das mit enormer Geschwindigkeit Neuigkeiten verteilt. Ebendas erwarten die Nutzer. Wie auch immer der Werber also seinen Beitrag anlegt, er muss ihn mit wirklich guten Fotos illustrieren. Der Erfolg eines Postings steigt signifikant, wenn es Inhalte transportiert, die den Betrachtern neu erscheinen.

Wie kann ich meine Zielgruppe auf Facebook definieren?

Die wirklich wichtige Frage ist: Wer soll meine Anzeige zu sehen bekommen? Erfahrungsgemäß ist das Ideal die Schnittmenge zweier Zielgruppen. Im Beispielfall sind das die Gelsenkirchener Bewohner und es sind fanatische Schalke-Fans. Ihre Schnittmenge ergibt leidenschaftliche Schalke-Fans aus Gelsenkirchen und sie sollen den Beitrag zu sehen bekommen.

Facebook funktioniert so, dass jeder Nutzer Informationen generiert, wenn er mit Fan-Pages, Fotos, Videos und ganz allgemein Inhalten interagiert. Diese Informationen sammelt und clustert Facebook. Wer also öfters auf Fußball-relevante Inhalte konsumiert, wird von Facebook als Fußball-Interessent identifiziert und so weiter. Einen Teil dieser Interessen kann der Werber später im Ad-Manager im Zuge einer detaillierten Zielgruppenauswahl definieren um seine Zielgruppe abzustecken. Jeder Facebook-Nutzer kann die Interessen, die ihm von Facebook zugeordnet wurden in den Einstellungen kontrollieren. Wer nun unter dem Punkt „Deine Einstellungen für Werbeanzeigen“ nachsieht, wird angesichts der ihm unterstellten Interessen nicht selten staunen. Schnell ist klar, dass Facebook in diesem Bereich noch nicht einwandfrei funktioniert. So kann es schon vorkommen, dass die Begeisterung über ein witziges Video mit einem Schaf dazu führen kann, sich im Cluster Schafinteressent zugeordnet zu finden. Dies kann unter Umständen dazu führen, dass bald die erste Schergeräteauswahl in der Timeline auftaucht. Durch derartige falsche Zuordnungen widerfährt dem Werber ein Streuverlust, der wenn irgend möglich zu umgehen oder wenigstens zu minimieren ist.

Über das von Facebook bereitgestellte Tool „Audience Insights“ lassen sich Zielgruppen analysieren und deren Interessen recherchieren. Interessanterweise findet dieses Tool, das auf Deutsch schlicht „Zielgruppenstatistiken“ heißt, aber gerade für die Interessensauswertung bisher kaum Verwendung. Sobald sich der Werber in den Ad-Manager einloggt, findet er diese Option im Menü. Hier findet sich eine Vielzahl jener Daten und Angaben, die Facebook von seinen Nutzern sammelt und im Rahmen dieses Tools auswertet.

Wer unter den demographischen Daten die USA als Ort seiner Recherche auswählt, erfährt, dass 54 Prozent der Nutzer Frauen und folglich 46 Prozent Männer sind. Des Weiteren kann er sofort ablesen, dass dort die am stärksten auf Facebook vertretene Altersgruppe jene der 25- bis 34-Jährigen ist. In Deutschland ist dieses Verhältnis hingegen umgekehrt. Hier sind 53 Prozent der Nutzer Männer und 47 Prozent Frauen. Die am stärksten vertreten Altersgruppe ist zwar dieselbe, doch ist ihre Präsenz im sozialen Netzwerk um einiges markanter ausgeprägt. Unter dem Punkt „Zusätzliche Einträge“ gibt der Bewerber des Burger-Restaurants nun den „FC Schalke 04“ ein und bekommt daraufhin sehr interessante Auswertungen zu sehen. Er erfährt staunend, dass 1,5 bis 2 Millionen Deutsche diesen Fußball-Club als Interesse angeben. Das ist für sein kleines Burger-Restaurant in Gelsenkirchen freilich etwas überdimensioniert.

Darum findet unser Werber neben der Festlegung der demographischen Angaben im Menü den weitaus wichtigeren Auswahlpunkt der „Gefällt mir“-Angaben für die Seite“. Hier lassen sich nun jene Personengruppen exakter definieren, die den bereits festgelegten demographischen Angaben entsprechen. Unter den in Deutschland lebenden Schalke 04-Fans können aufgrund ihrer „Gefällt mir“-Angaben auf anderen Seiten konkretere Auswahlkriterien getroffen werden. Hier lassen sich also jene Gruppen herausfiltern, die mit hoher Wahrscheinlichkeit als Zielgruppe des Burger-Restaurants relevant wird. Der hier eingestellte Algorithmus sortiert die Ergebnisliste nach einer errechneten Relevanz von Mittelwerten. Besonders spannend stellt sich für den Werber die Kategorie „Ähnlichkeit“ heraus. Sie kalkuliert die Wahrscheinlichkeit, mit der die in dieser Gruppe gelisteten Nutzer auch zu Fans der eigenen Seite würden.

Sämtliche Seiten, die sich unter dem Menüpunkt „Gefällt mir“-Angaben für die Seite“ einfinden, sind in ihrer Bezeichnung deckungsgleich mit Facebook. Der Werber wird also per Mausklick auf den Link die als Filterkriterium in Frage kommenden Seiten besuchen und überprüfen, ob sie für das eigene Werbeanliegen auch Sinn machen. Eine noch bessere Möglichkeit ist es allerdings den Namen zu kopieren und eigens im Ads-Manager aufzurufen. Unter dem Menüpunkt „Werbeanzeigengruppe“, ist diese Seite im Feld „detaillierte Zielgruppenauswahl“ einzufügen. Entschließt sich der Werber, diese Seite als einzuschließendes Interesse zu definieren, so werden die Fans dieser Seite den Werbeeintrag in ihren Newsfeeds zu sehen bekommen.

Die große Erleichterung, die diese Möglichkeiten dem Werber bieten, ist, dass er sich nicht in allen Nischen seiner großen Zielgruppe auskennen muss um eine wirksame Werbeanzeige zu setzen. Mithilfe dieses Tools kann er die für sein Anliegen am ehesten passenden Interessengruppen schnell recherchieren. Auf unser Beispiel gemünzt: Selbst wenn der Bewerber eines Burger-Restaurants in Gelsenkirchen sich mit dem Fußballclub Schalke 04 bisher noch nie beschäftigt hat, findet er im Facebook Ads-Manager schnell die passenden Keywords. Bei der detaillierten Zielgruppenauswahl wird er bei der Überprüfung der Vorschläge Glück aber auch Pech haben. So erweist sich in unserem Beispiel, dass der Fußballverein an sich, obwohl er die größte Zielgruppe liefern würde, für unser Burger-Restaurant gar nicht sinnvoll als Target fixierbar ist.
Für den Werber ist das Tool „Audience Insights“ von extrem hohen Wert, da es ihm die Interessen einer potentiellen Kundschaft offenbart, an die weder er noch seine Konkurrenz jemals gedacht hatten.

Hier sei noch kurz erwähnt, dass Facebook seinen Werbe-Kunden noch weitere Targeting-Möglichkeiten mit ungeheurem Anwendungspotential bietet, so Customers-Audiences oder Lookalike-Audiences. Doch gerade am Anfang, wenn eine erste Fan-Gemeinde aufzubauen ist, ist das hier besprochene Tool des Interessen-Targeting die zweifellos beste Wahl.

Die Auswahl konkreter Interessen sollte vom Werber wohl überlegt sein. Möchte man beispielsweise leidenschaftliche Golf-Fans erreichen, so wäre die Auswahl einer Fanpage über Tiger Woods wenig zielführend. Diesen Welt-Star kennen und schätzen zu viele Menschen, die sich für den Golfsport an sich nur peripher interessieren. Hier ist die Gefahr zu groß auch jene Fans anzusprechen, die eigentlich nur seine medial inszenierten Eskapaden unterhaltsam finden. Schlauer wäre es also einen Golfspieler zu wählen, der in der PGA, der Professional Golfers’ Association irgendwo zwischen Platz zehn und zwanzig gereiht ist. Dann gehört er zweifellos zu den allerbesten Golfspielern der Welt, den aber nur passionierte Golf-Fans kennen, vermutlich solche, die selbst spielen. Dieses Beispiel ist für unseren Bedarf als Test insofern gut, weil es folgendes vor Augen führt: der Werber kann die Anhänger beider Spieler als Target-Group auswählen. Tiger Woods birgt jedoch das Risiko eines enormen Streuverlustes für das eigentliche Anliegen, beispielsweise den Verkauf eines Golfschlägers.

 

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Wichtig für Facebook Werbung ist: Zielgruppe eingrenzen – nicht zu allgemein halten!

 

Wenn wir beim Schalke-Beispiel bleiben wollen, so wäre auch hier ein Spieler zu wählen, der nur den Eingeweihten bekannt ist. Dies wird in jedem Fall ein Spieler sein müssen, der sich nicht bereits in der deutschen Nationalmannschaft profilieren konnte.

Wie also lassen sich gute Interessen auffinden, die zur Definition der eigenen Werbezielgruppe herangezogen werden können?

Neben der Entscheidung, eine der breiten Öffentlichkeit weniger bekannte Person als Target zu setzen, sind die Fanpages zu den Personen oder Interessen sehr wichtig. Auch große Communities wie spezifische Fanclubs oder Vereine sind von Belang. Wichtig ist es auch, die wirklich relevanten Fach-Magazine, die zumeist ohnehin selbst auf Facebook vertreten sind, nicht außer Acht zu lassen. Vergessen Sie auch nie auf Ihre nächsten Konkurrenten, die das gleiche Angebot wie Sie führen und deren Anhänger sich per Mausklick in ihre Adressatenliste übernehmen ließen, so Sie sie auffänden. Relevant sind auch wichtige Webseiten, die von Facebook direkt in den Ads-Manager übernommen wurden.

Resümieren wir auch den Umkehrschluss: Wenig treffsicher funktionieren Welt-Stars, außer man möchte explizit personenbezogene Fanartikel an den Mann bringen. Ebenso wenig sind generische Begriffe, also lexikale Begriffe zielführend. Sie betiteln zumeist Wikipedia-Einträge, doch sind ihnen normalerweise keine eigenen Fanpages zugeordnet sind. Zwar liefern zumeist auch solche Suchanfragen im sozialen Netzwerk Ergebnisse, doch sind diese für ein erfolgreiches Werbeprojekt zu wenig konkret um zielführend sein zu können.

Ist die Entscheidung für die Targets erst einmal gefallen, lohnt es sich in jedem Fall Split-Testings der Newsfeeds in der Mobile- und der Desktop-Variante durchzuführen. Hier lassen sich dann auch die einzelnen zuvor festgelegten Interessen zu Ads-Sets zusammenfassen. Als Endergebnis ließe sich beispielsweise eine einzige Kampagne mit zehn Ads zu je zwei Euro Tagesbudget einbuchen.

Im konkreten Beispiel unseres Burger-Restaurants in Gelsenkirchen beliefen sich die Werbekosten für zehn Tage Laufzeit der ersten Anzeige auf insgesamt 175,99 Euros. Mit dieser Kampagne gelang es 42.217 Personen zu erreichen, 2.631 Klicks und 860 Likes zu generieren. 59 Nutzer teilten den Beitrag, die Link-Klickrate oder CTR belief sich auf stolze 6,02 Prozent. Das bedeutet, jeder erzielte Link-Klick hat sieben Eurocent gekostet. Der Erfolg war durchschlagend und so kam es kurze Zeit später zu einer weiteren Kampagne mit einer Laufzeit von diesmal zwei Monaten. Hier fielen schließlich bereits 2.181,12 Euros an Werbekosten an. Der Beitrag erreichte allerdings auch unglaubliche 383.320 Personen, lukrierte 64.076 Klicks, 3.143 Likes und 125 Shares. Die Link-Klickrate belief sich bereits auf 8,02 Prozent, wobei ein Klick nur noch drei Eurocent kostete.

Worum es in diesem Webinar also geht, ist zu zeigen, wie ein Werber dahin kommt, mit den besten verfügbaren Tools den richtigen Leuten die richtigen Anzeigen zu unterbreiten. Dazu ist es notwendig, sich an das eingangs vorgestellte Prinzip zu verinnerlichen: es besteht darin, die für das eigene Anliegen spezifischsten und konkret wirksamsten Interessen einer potentiellen Kundschaft zu recherchieren. Ebenso wichtig ist es, über die Entwicklung des ersten Kampagnentages einen Split-Test durchzuführen, der die ersten Streuverluste der verschiedenen Interessensgruppen deutlich macht. Das Tool bietet die Möglichkeit umgehend für die laufende Kampagne wirksame Entscheidungen zu treffen. So wird der Werber jene Interessensgruppen, die aktuell besonders wenige Klick-Raten aufweisen, pausieren. Zugleich wird er das Werbebudget für jene Interessensgruppen, die besonders gute Ergebnisse bringen, erhöhen. Derartige Möglichkeiten zur Reaktion auf Marketingmaßnahmen in Echtzeit hat es bisher noch nie gegeben.

Facebook bietet selbst für das Split-Testing den Facebook Power Editor an. Gerade für Anfänger ist dieses Tool allerdings zu umständlich und zu verwirrend im Gebrauch. Unser Vorhaben betreffend erinnert es an den Vergleich, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Für blutige Anfänger ist das externe Tool AdEspresso sehr empfehlenswert. Hier lassen sich die Split-Testings binnen Minuten übersichtlich erstellen, was im Power Editor nur sehr mühselig und zeitraubend möglich ist. Gerade am Anfang sollte man sich damit beschäftigen, die für eine spezifische ideale Interessensgruppen zu finden und weniger damit, wie wohl ein kompliziertes Tool funktioniert.

Gerade am Anfang sollte eine mittelgroße Audience anvisiert werden. Liegt die Größe der definierten Zielgruppe unter 10.000 Personen, so kann die Kampagne sehr teuer werden. Auch heute kommt es vor, dass Personen zwei, drei Tage im sozialen Netzwerk nicht on-line sind. Aber auch Facebook benötigt eine gewisse Menge an Daten um die gestellten Anforderungen optimal bedienen zu können. Optimal ist eine potentielle Gesamt-Reichweite zwischen 30.000 und 200.000 Nutzern pro Kampagne. Zugleich ist darauf zu achten, dass die Definition der Zielgruppe nicht zu schwammig ausfällt, weil sie dann den Streuverlust in ungeahnte Höhen steigen lässt. Zuvorderst gilt ohne Einschränkung, dass sinn- und wirkungslose Kampagnen immer die allerteuersten Kampagnen sind.

Worin also besteht die große Kunst des Facebook-Advertisings?

1. Die Kunst besteht darin, eine Anzeige so zu gestalten, dass sie gar nicht als Anzeige wahrgenommen wird. Wir erinnern uns, dass wir eine Push-Marketingstrategie anwenden und auf Interessenten treffen, die in dem Moment, wo wir sie mit unserer Anzeige konfrontieren, gar nicht im Sinn haben etwas zu kaufen. Je deutlicher also unsere Verkaufsintention zutage tritt, desto unwahrscheinlicher ist, dass der Beitrag wirklich funktioniert. Die Kunst besteht darin, emotionale, gut aufgebaute Geschichten um das Produkt zu entwerfen, die nicht als eigentliche Werbung wahrzunehmen sind.

2. Die Anzeige muss eine Reaktion auslösen. Es gilt der Grundsatz, je mehr Emotionen eine Anzeige bei Facebook hervorrufen kann, desto eher wird sie in diesem Medium Erfolg haben. Je homogener die Zielgruppe definiert wurde, desto besser wird die Kampagne funktionieren.

 

Weitere Webinare zum Thema Facebook Ads findest Du hier:

Facebook-Werbung mit dem Facebook-Pixel: So nutzt du sein Potenzial

Lars Budde ist der Head of Online Marketing bei dem Online-Magazin t3n und arbeitet seit fünf Jahren für das Unternehmen yeebaase media GmbH, das letztendlich hinter dem Magazin steht. Dabei ist er unter anderem für das Thema Social Media Advertising verantwortlich, betreut aber auch andere Kanäle. Außerdem besitzt er eine Website: www.larsbudde.de

Datenschutz

Der Datenschutz ist in Bezug auf Facebook immer ein schwieriges Thema. Insbesondere die Nutzung des Facebook-Pixels kann hier aber problematisch werden. Um das Risiko einschätzen zu können, sollte man sich am besten rechtlichen Beistand holen. So kann man feststellen, wie groß das Risiko einer Abmahnung ist, wie stark der finanzielle Einschnitt ist, den eine solche darstellt und ob sich der Facebook-Pixel überhaupt so sehr lohnt, dass man dieses Risiko auf sich nehmen sollte. Ob man sich das rechtliche Wissen anliest oder von einem professionellen Juristen darlegen lässt, ist dabei nicht entscheidend. Die rechtlichen Punkte können in diesem Webinar nicht erklärt werden, da Lars Budde kein Anwalt ist. Hingewiesen werden kann aber auf einen Artikel des Rechtsanwalts Thomas Schwenke zu diesem Thema auf t3n.me. Hier wird klar, dass erstens die Rechtslage unklar ist und zweitens viele Unternehmen trotzdem das kalkulierte wirtschaftliche Risiko einer Abmahnung in Kauf nehmen, um mit dem Facebook-Pixel eine große Menge an Umsatz zu generieren. Auf jeden Fall sollte man sich trotzdem rechtlichen Beistand suchen.

Facebook-Pixel – Wieso? Weshalb? Warum?

Beim Facebook-Pixel handelt es sich um ein Stück JavaScript-Code, das man in seine Website einbinden kann, um die Zielgruppen der eigenen Website zu messen, zu optimieren und neu zu erstellen. Jedes Mal, wenn ein Nutzer auf die eigene Website zugreift, dann wird der Facebook-Pixel sozusagen abgefeuert, woraufhin er überprüft, ob der Nutzer parallel bei Facebook eingeloggt ist. Wenn das der Fall ist, dann sendet er die entsprechende Information an das eigene Werbekonto bei Facebook und sorgt so dafür, dass man auf die entsprechenden Daten zugreifen kann.
Der Pixel hat drei Vorteile in Bezug auf Facebook-Werbung. Dabei handelt es sich um das Retargeting, die Skaleneffekte und die Recherche. Auf diese Punkte soll im Folgenden auch eingegangen werden.

 

Was_ist_der_Pixel_Facebook_Werbung

Was ist der Sinn und Zweck des Facebook Pixel?

 

Retargeting

Auf Facebook kann eine Zielgruppe über „Elemente“, „Zielgruppen“ und „Zielgruppe erstellen“ erstellt werden. Dazu kann man aus einigen verschiedenen Parametern auswählen. Hier kann man zum Beispiel den Facebook-Pixel einbeziehen. Dazu sagt man Facebook zum Beispiel, dass die Zielgruppe die Personen enthalten soll, die den Pixel auf der Seite t3n.de ausgelöst haben. Dabei kann man auch eine Regel festlegen, wie zum Beispiel, dass nur die 10 Prozent, die in den letzten 30 Tagen die meiste Zeit auf der Seite verbracht haben, Facebook-Werbung bekommen sollen. Hilfreich bei der ganzen Sache ist auch eine eindeutige Namensgebung. So sollte man die Zielgruppe aus dem Beispiel etwa „Zielgruppe aktivste Nutzer (10%, 30T)“ nennen, um dafür zu sorgen, dass man sie leicht erkennt und einfach in passende Werbekampagnen einbinden kann.
Für ein Retargeting gibt es verschiedene Szenarien. Möglich ist es zum Beispiel, dass man sich auf Besucher einer bestimmten Website konzentriert. Oder man bewirbt Besucher einer Website, die ein bestimmtes Endgerät verwenden. Häufig als Zielgruppe ausgewählt werden auch die aktivsten Besucher, wobei man diese meist nach der Zeit oder nach der Frequenz ihrer Besuche ausfindig macht. Hilfreich kann es auch sein, die entsprechenden Zielgruppen zu kombinieren.

Ein Beispiel aus dem OMT-Alltag könnte zum Beispiel sein, dass Mario ein Webinar über Facebook-Werbung präsentieren will. Hierfür möchte er möglichst viele Anmeldungen generieren, weshalb er ein Pixel auf seiner Seite implementiert hat. So kann er erfassen, welche Besucher sich über das Webinar informieren, indem sie sich die Detailseite anschauen. Außerdem hat er den Pixel auf der Danke-Seite platziert, auf die der Nutzer gelangt, nachdem er sich für das Webinar angemeldet hat. Wenn er das Pixel nun abfragt, dann kann er eine Zielgruppe mit Personen, die sich für das Webinar interessieren und solchen, die sich angemeldet haben erstellen. Dann erstellt er eine neue Anzeige für das Webinar, die der letzteren Gruppe nicht mehr präsentiert werden darf.

Skaleneffekte

Eine Lookalike-Gruppe kann auf Facebook über „Elemente“, „Zielgruppen“, „Zielgruppe erstellen“ erstellt werden. Hier muss man als erstes eine Quellzielgruppe angeben. Diese befindet sich an einem bestimmten Ort und bekommt außerdem eine gewisse Größe vorgegeben. Bei der oben genannten Zielgruppe „Aktivste Besucher (10%, 30T)“ kann man dann zum Beispiel Deutschland als Ursprungsland vorgeben und die Größe auf die besten drei Prozent festlegen. Facebook analysiert dann diese Quellzielgruppe und sucht bei allen in Deutschland registrierten Nutzern nach den drei Prozent, die am meisten den Usern der Quelle ähneln. Das bezeichnet man dann als eine Lookalike-Audience. Diese eignen sich besonders gut, um Fans für eine Fanpage zu generieren. Auch Besucher kann man mit dieser Art von Targeting sehr gut anziehen. Hier muss man sich dann aber natürlich auch noch überlegen, wie man mit diesen Nutzern am besten Geld verdienen kann. Dafür schaut man sich zum Beispiel die registrierten User des OMT-Clubs an und präsentiert der Lookalike-Gruppe derselben dann den Club mit seinen unzähligen Vorteilen.

Auch auf die Käufer lässt sich das Prinzip sehr gut anwenden. Facebook präsentiert dann die Anzeigen nur Nutzern, die den eigenen Käufern zum Beispiel in Bezug auf Alter, Geschlecht und Interessen ähnlich sind und erhöht so normalerweise die Umsätze. Besonders gut funktioniert dies bei Onlineshops, die eher einen Nischenmarkt abdecken und deswegen ihre Kundschaft auch auf einen bestimmten Typ eingrenzen können.

Recherche

Die Recherche ist besonders dann sinnvoll, wenn man herausfinden möchte, was eigentlich die eigenen Zielgruppen oder die eines Kunden sind. Dafür nutzt man am besten die Statistiken zur Facebook-Werbung und geht auf „Plan“ und „Zielgruppenstatistiken“. So kann man sehr viele unterschiedliche Informationen über die eigene Zielgruppe gewinnen. Dazu gehören das Alter, der Ort, die Interessen, die Verbindungen, die besuchten Seiten und die auf Facebook getätigten Interaktionen.
Das eignet sich insbesondere gut dafür, um ein besseres Gefühl für die Zielgruppe der eigenen Kunden zu bekommen. Weiterhin kann man so gut neue Kampagnen vorbereiten, um neue Zielgruppen anzusprechen.

Ärgerlich ist es für viele Leute, dass der Affinity Score von Facebook weggefallen ist, der dafür zuständig war, in einem festgelegten Themenbereich die Relevanz der jeweiligen Seite zu bewerten. Auch jetzt wird von Facebook immer noch eine Einordnung der Relevanz ausgegeben. Diese hängt aber immer mehr von der Größe der Seite ab. Wenn man sich zum Beispiel das Ranking des t3n-Magazins anschaut, dann wird man feststellen, dass dieses relativ weit oben steht. In der Nähe befinden sich aber auch Marken mit einer richtig großen Reichweite wie Jan Böhmermann oder Der Spiegel. Bei diesen wird aber nicht mehr die Anzahl der Fans wirklich in das Verhältnis zu der Größe der jeweiligen Seite gesetzt.

Integration des Pixels

Von Facebook gibt es eine Anleitung, die dabei hilft, das Pixel auf der eigenen Seite einzurichten. Diese findet man im Business Manager unter „Pixel“ und „Pixel einrichten“.

Der Code, aus dem der Facebook Pixel besteht kann in zwei Bereiche unterteilt werden. Oben befindet sich der Script-Bereich mit einem öffnenden und einem schließenden Script. Darunter ist der Noscript-Bereich, der als Fallback dient. Im Script findet man unter anderem die Anweisung init, mit der die Pixel-ID übergeben wird. Darunter befindet sich die Anweisung Track, mit der ein Event eingeleitet werden kann.
Für die Integration des Pixels unter Berücksichtigung des deutschen Datenschutzes gibt es mehrere Möglichkeiten. Wenn man viele Technikressourcen hat, dann baut man ihn am besten händisch in die eigene Seite ein. Benutzt man häufig einen Tag Manager, dann pflegt man den Pixel eher dort ein, um ihn zu benutzen. Die letzte Möglichkeit ergibt sich bei der Anwendung von großen CMS- und Shoppingsystemen wie zum Beispiel Shoppify und WordPress. Für diese verwendet man dann Plug-ins, die es auf unkomplizierte Art und Weise erlauben, den Pixel einzubauen.
Welche Möglichkeit man am besten nutzt, ist von Fall zu Fall verschieden. Falls man sich aber noch unsicher ist oder wenig Erfahrung mit der Einbindung von Scripts hat, dann sollte man sich auf jeden Fall den Tag Manager von Google anschauen.

Facebook Events

Standard und Custom Events sind sehr nützlich, um die Daten des Pixels um Metadaten zu ergänzen. Dadurch liefern sie Informationen über die Handlungen und das Verhalten der Nutzer. Ein großer Vorteil der Events ist die daraus entstehende Möglichkeit, interessantere und performantere Werbeformate zu nutzen und außerdem auch die Tatsache, dass man von Facebook bessere Möglichkeiten zur Analyse bekommt. So entsteht für die eigene Seite auf der Plattform ein ganz neues Maß an Flexibilität.

 

Was_sind Events? Facebook werbung

Was sind Events? Und was haben sie mit den Facebook Pixeln zu tun?

 

Bei den Werbeformaten findet man auf Facebook erst einmal die simple Frage, wie das eigene Marketingziel lautet. Hier gibt es unter anderem Conversion-Ads und Produktkatalogverkäufe. Erstere setzen die korrekte Integration von Standard Events voraus, während man bei letzteren zusätzlich auch noch einen Produktkatalog benötigt.
Die Conversion Ads lassen sich insbesondere dazu nutzen, Traffic einzukaufen, indem man auf das Standard Event „ViewContent“ schaltet. Wer Leads generieren will, schaltet die Standard Events auf das Ziel Leads. Um den Umsatz zu vergrößern wählt man dementsprechend das Ziel Umsatz. Hilfreich kann es sein, das eigene Kampagnenziel von der Anzahl der Events, die Facebook in diesem Zeitraum zur Verfügung stehen, abhängig zu machen. Wenn man zum Beispiel währenddessen nur 10 Verkäufe generiert, dann kann Facebook nur sehr schwer Rückschlüsse auf die eigene Zielgruppe machen, da einfach zu wenig Datenmaterial vorhanden ist. Hier wäre es zum Beispiel sinnvoll, stattdessen ein Event auszulösen, wenn jemand ein Produkt in den Warenkorb tut, sodass etwa 50 Datensätze zur Verfügung stehen. Falls das immer noch nicht genug ist, kann man ein „ViewContent“-Event verwenden, um noch mehr Datenmaterial zu sammeln. 25 Datensätze pro Tag sind ein guter Wert, um mit Facebook-Werbung zu arbeiten.

Auch für die Analyse sind die Events sehr nützlich. Die Berichte kann man über „Messung und Berichte“ und „Werbeanzeigenberichte“ einsehen. Hier kann man als erstes eine Ebene, also eine Kampagne auswählen. Die Spalten, wie zum Beispiel die Likes und die Kosten, lassen sich ebenfalls anwählen. Nützlich ist die Analyse zum Beispiel um Reportings für einzelne Kunden zu erstellen. Weiterhin kann man die Daten exportieren und mit den Ergebnissen der eigenen Webanalyse abgleichen. Wichtig hierbei ist es, dass man korrekt attributiert. Die Standardattribution von Facebook ist im Allgemeinen unbrauchbar und sollte auch entsprechend behandelt werden.

Durch Events gewinnt man sehr viel Flexibilität bei der eigenen Seite. So kann man zum Beispiel die Kampagnenziele besser an die eigenen Unternehmensziele anpassen. Weiterhin wird Facebook das Erreichen der richtigen Zielgruppe erleichtert. Und schließlich ist durch zusätzliche Metadaten auch ein besseres Targeting möglich.
Das kann nützlich sein, wenn man stark rabattierte Produkte in den Verkauf bringt. Weiterhin ist es möglich, das eigene Kampagnenziel von „ViewContent“ auf „Traffic“ umzustellen. So kann Facebook die eigene Zielgruppe sehr viel besser eingrenzen, sodass man nicht auf diejenige bietet, die häufig auf Werbeanzeigen klickt, sondern auf die, die besonders häufig etwas einkauft. Und durch Metadaten lassen sich Zielgruppen weiter eingrenzen, indem man einem Nutzer zum Beispiel nur noch Produkte der Kategorie anbietet, auf die er vor kurzem geklickt hat.

Die Integration von Facebook Events ist relativ einfach. Eine Anleitung liefert Facebook selbst im Business Manager unter „Pixel“ und „Pixel einrichten“. Wenn man den entsprechenden Code dann implementiert hat, dann feuert Facebook neben dem Pixel auch das passende Event, sobald der Nutzer die Seite aufruft. Auch hier sollte man erst überprüfen, ob man die entsprechenden Technikressourcen hat, um die Events zu implementieren. Ansonsten muss man auf einen Tag Manager oder auf Plug-ins zurückgreifen.

Praxisbeispiele

Das normale Setup für einen Onlineshop besteht aus drei verschiedenen Events. Das „ViewContent“-Event wird ausgelöst, wenn der Nutzer sich eine Produktdetailseite anschaut. Das „AddToCart“-Event wird ausgelöst, wenn der User ein Produkt dem Warenkorb hinzufügt. Und das „Purchase“-Event feuert, wenn der Kunde einen Einkauf tätigt.
Möglich sind auch einige weitere Events. Das „Search“-Event feuert, wenn ein Nutzer etwas sucht. Das Event „AddPaymentInfo“ wird ausgelöst, wenn er im Bestellvorgang seine Bezahldaten eingibt. Und das Event „AddToWishList“ wird abgefeuert, wenn er ein Produkt der Wunschliste hinzufügt.

Andere Unternehmen müssen die Events an ihre eigenen Ziele anpassen. Ein Publisher wird dann zum Beispiel einen Artikelaufruf als „ViewContent“-Event klassifizieren und einen CPC-vergüteten Klick als „Purchase“. Wenn man außerdem einen Newsletter besitzt, ist es für den Publisher sinnvoll, das Event „Lead“ zu integrieren. Dieses feuert dann, sobald sich ein Kunde für den eigenen Newsletter korrekt und vollständig angemeldet hat. Alle Standard und Custom Events bei Facebook bieten die Möglichkeit, benutzerdefinierte Parameter zu integrieren, wie zum Beispiel „loggedIn“.

Sixt

Bei der Website von Sixt kann man im Facebook Pixel Helper sehen, dass neben den Standardevents auch noch sehr viele benutzerdefinierte Parameter verwendet werden. Der „DefaultPrice“ ist zum Beispiel der Preis für die Kombination aus dem vom Nutzer gewählten Auto und Zeitraum, der ihm gerade angeboten wird. Weiterhin gibt es ein Parameter „Destination“, dem Zahlenkombinationen übergeben werden, die für bestimmte Zielorte stehen. Hannover hat hierbei zum Beispiel die Nummer 6881. „Departing“ ist der Zeitpunkt, ab dem der interessierte Käufer das Auto mitnehmen und ausleihen möchte.
Die Möglichkeit, die Sixt nun hat, ist auf Basis all dieser Parameter angepasste Anzeigen zu schalten. Sixt kann also zum Beispiel, wenn sie wissen, dass ein Nutzer in einem bestimmten Zeitraum ein Auto buchen möchte, aber den Bestellvorgang auf der Website von Sixt abgebrochen hat, diesem eine an ihn angepasste Anzeige schicken, die ihm das passende Auto für den richtigen Zeitraum anbietet und ihm zusätzlich noch 10 Prozent Rabatt gewährt. So lässt sich der Umsatz erheblich steigern.

Die Bild-Zeitung

Die Bild-Zeitung verwendet unter anderem das Event „ViewContent“ für ihre unterschiedlichen Artikel. Außerdem haben sie einen Produktkatalog für alle ihre einzelnen Artikel bei Facebook eingereicht. Aber auch einige benutzerdefinierte Events kommen zum Einsatz. So können sie zum Beispiel herausfinden, ob der Nutzer eingeloggt ist und ob es sich um einen „Customer“ handelt. Auf Basis dieser Daten könnte die Bild-Zeitung zum Beispiel an all jene Besucher eine Anzeige schicken, die keine Kunden sind und schon mehrere Artikel in der Kategorie Politik gelesen haben. Diese Anzeige könnte dann mit interessanten Politik-Artikeln versuchen, ihnen ein Bild-Plus-Abo zu verkaufen.

Weitere Beispiele

Zalando speichert ab, welche Produkte ein Nutzer auf der Seite schon gesehen hat, um ihm dann entsprechende Werbeanzeigen präsentieren zu können. Die einzelnen, auf der besuchten Seite zu sehenden Produkte bekommen dabei eine ID, die Zalando auslesen kann.
Auf t3n wird aufgenommen, welchem Typ und welchem Ressort ein Artikel angehört und wer der Autor ist. So kann man Nutzer finden, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren. Wenn man nun ein PDF herausgibt, das zum Beispiel Tipps zu SEO enthält und dieses gegen eine Newsletter-Anmeldung tauscht, dann kann man beim Newsletter Leads generieren.

Fazit

Als erstes sollte man versuchen, die Standard Events auf das eigene Geschäftsmodell zu übertragen. Weiterhin ist es sinnvoll, zu überprüfen, wie relevant dynamische Anzeigen für einen selbst sind und vielleicht einen Produktkatalog zu erstellen. Und schließlich sollte man zusätzliche Metadaten an Facebook weitergeben, um so ein besseres Targeting zu ermöglichen.

 

Weitere Webinare zum Thema Facebook Ads findest Du hier:

Facebook Mobile Advertising – Wie du mehr aus deinen Anzeigen rausholst

Martin Maubach ist seit 8 Jahren im Bereich soziale Medien tätig und hat dabei sowohl für Agenturen als auch für Unternehmen gearbeitet. Sein Kernthema sind eigentlich Facebook-Ads aber er hat sich zum Beispiel auch mit Community Management beschäftigt.

Facebook in Deutschland

In Deutschland gibt es derzeit etwa 30 Millionen monatlich aktive Nutzer. Von diesen benutzen die Hälfte Facebook nur mit mobilen Endgeräten. Die internationale Zahl hierfür liegt bei 63 Prozent. Außerdem benutzen 27 Millionen der deutschen Nutzer Facebook manchmal mit dem Smartphone oder Tablet. Das bedeutet, dass man, wenn man eine Kampagne startet und keine Mobile-Anpassung vornimmt, einen großen Teil der insgesamt vorhandenen Nutzer überhaupt nicht erreicht. Eine reine Desktop-Ausrichtung ist im Allgemeinen also nicht sinnvoll.

Eric Schmidt von Google sagte hierzu einmal: „Mobile is important. Put your best people on mobile. If you don’t have a mobile strategy, you are no longer relevant.“ Das bedeutet, dass Unternehmen, die keine mobile Anpassung vornehmen, so viel Potenzial verschenken, dass sie für den Markt nicht länger wichtig sind.

Wieso muss die Strategie mobil angepasst werden?

Nutzungssituation

Erster Grund, der für eine gesonderte mobile Strategie spricht, ist die andersartige Nutzungssituation. Wenn man sein Smartphone benutzt, dann geschieht dies zum Beispiel unterwegs, während man sich unterhält oder wenn man auf etwas wartet. Das bedeutet, dass die Ablenkung relativ groß ist. Außerdem ist die Nutzungsdauer der einzelnen Zugriffe auf Facebook relativ kurz und beträgt meist zwischen drei und vier Minuten.

Endgerät

Weiterhin gibt es auch Unterschiede beim Gerät. Smartphones haben ein relativ kleines Display, weshalb die Ads hierauf zugeschnitten werden müssen. Außerdem können Nutzer meist nur einen Beitrag gleichzeitig sehen, weshalb sie relativ schnell durch die Seiten durchscrollen. Um diesen Scroll zu stoppen, ist ein relativ starker Reiz in der eigenen Werbung wichtig. Auch die Farben spielen eine bedeutende Rolle, da geringe Kontraste bei hoher äußerer Helligkeit zu schlechter Lesbarkeit führen können.
Die Performance ist eines der größten Probleme bei der mobilen Nutzung. Oft sind nur geringe Bandbreiten und Datenvolumen verwendbar. Deshalb sollten die Landingpages und Ads möglichst schnell und mit wenig Aufwand laden, um den Nutzer nicht abzuschrecken. Der Nutzer erwartet ein sofortiges Laden.
Auch die Ansprache bietet andere Möglichkeiten. Zum Beispiel könnte man als Restaurant allen Nutzern, die sich im Umkreis von 500m aufhalten, mittags die Speisekarte zusammen mit einem Rabattcode zuschicken und so zusätzliche Kunden gewinnen. Auf einem Desktop würde dies wenig Sinn machen, da es wahrscheinlich viel zu wenige geeignete Empfänger gäbe.
Aus diesen Gründen sollte man mobile Anpassungen vornehmen, da so das Kundenerlebnis verbessert wird und man somit auch die Conversion Rate optimiert und zusätzliche Einnahmen generiert.

Targeting

Auf keinen Fall vernachlässigen sollte man ein sauberes Targeting. Die beste Werbung hilft nichts, wenn man damit nicht die richtige Zielgruppe anspricht. Außerdem muss man sich bei den Texten stark einschränken, da die kleinen Displays der mobilen Geräte keine längeren Texte zulassen.
Bei Facebook spielen sich weiterhin die meisten Aktionen im Newsfeed ab. Das bedeutet, dass das Umfeld relativ hochwertig ist, da hier vorwiegend mit Freunden, Bekannten und Stars Nachrichten ausgetauscht werden. Wenn man hier mit einer Anzeige ankommt, dann sollte diese schon sehr genau passen, um einen Erfolg sicherzustellen. Außerdem ist der Daumen hier wieder sehr aktiv, weshalb ein Daumenstopper benötigt wird.

Darauf musst man achten!

Millisekunden entscheiden darüber, ob der User mit dem Daumen die Anzeige einfach übergeht. Oft hört man von drei Sekunden, das ist aber viel zu viel. Folglich muss das erste Bild oder die erste Überschrift, die der Nutzer sieht äußerst ansprechend sein. Erst wenn der Nutzer hier stoppt, dann schaut er sich den Call-to-Action oder den Einleitungstext an. Hier ist dann oft der erste Satz entscheidend. Dieser sollte dem Kunden möglichst schnell einen Nutzen vermitteln, den er gewinnen kann um zu verhindern, dass er gleich wieder abspringt. Die Stoppbilder sollten auf keinen Fall plump oder aufgesetzt wirken. Wenn man eine Frau sieht, die total gekünstelt wegen irgendwelcher Kleidung in die Kamera lächelt, dann wird dies keine Kunden anziehen. Auch zu viel Text wirkt äußerst abschreckend. Stattdessen sollte man sich auf eine klare Botschaft konzentrieren und diese zu vermitteln suchen.

Zusammensetzung der Anzeigen

Eine Anzeige sollte im Zentrum ein Bild oder ein Video stehen haben. Dieses besitzt einen Titel, eine Beschreibung und einen Text. Weiterhin sind eine URL, ein Profilbild und eine „Sponsored“-Bezeichnung zu sehen, die dem Nutzer mitteilt, dass es sich um Werbung handelt. Sinnvoll ist es prinzipiell auch immer einen Call-to Action einzusetzen, um mehr Klicks zu generieren.
Die Anzeigen sollte man vor der Veröffentlichung unbedingt überprüfen. Auf einem Computerbildschirm wirkt Werbung ganz anders als auf einem mobilen Anzeigegerät. Dafür kann man bei Facebook zwei Funktionen verwenden. Entweder man benutzt „Link teilen“ und schickt Kunden und Geschäftspartnern, die sich die Anzeige anschauen sollen, einen Link zu dem neuen Inhalt. Oder man sendet eine Benachrichtigung an Facebook und kann sich die Ads dann in der normalen App von Facebook anschauen. Beides ist sehr nützlich um Anzeigefehlern vorzubeugen und einen besseren Eindruck zu gewinnen.

Visuelle Elemente

Die vorgegebenen Maße von Facebook, wie zum Beispiel bestimmte Bildgrößen sollte man möglichst beachten, um sicherzugehen, dass nichts abgeschnitten oder gestaucht wird. Sinnvoll ist es auch, möglichst starke Farben und Kontraste einzusetzen. So erregt man die Aufmerksamkeit des Nutzers und ermöglicht ihm das Erkennen von Inhalten auch bei schlechten Lichtverhältnissen.

 

Farbennutzung bei Facebook Mobile Advertising

Wichtig beim Facebook Mobile Advertising: Starke Farben und Kontraste verwenden!

 

Man sollte auch darauf achten, große Bilder einzusetzen und die zentrale Botschaft der Anzeige möglichst mittig zu platzieren. So reicht dem Nutzer ein kurzer Blick, um zu wissen, worum es geht und er liest eher weiter. Auf Texte sollte in den Bildern möglichst verzichtet werden. Setzt man sie trotzdem ein, zum Beispiel, weil das Bild alleine nicht aussagekräftig genug ist, dann sollte man darauf achten, dass es möglichst wenig zu lesen gibt und dass der Text sehr großgeschrieben ist.

 

Text im Bild bei Facebook Mobile Advertising

Text im Bild ist okay, aber nicht zu viel!

 

Texte

Im Adsguide von Facebook gibt es eine Höchstlänge für Texte. Diese sollte man unbedingt beachten, da der Text ansonsten abgeschnitten wird. Außerdem wollen die Nutzer keine langen Texte lesen und werden die Anzeige dann wahrscheinlich häufiger übergehen. Deshalb sollte man sich möglichst auf ein bis zwei Zeilen beschränken und mit diesen eine bestimmte Botschaft vermitteln.

 

Länge von Facebook Ads

Die Facebook Anzeigen sollten nicht zu lang sein – 1 -2 Zeilen sind perfekt!

Weiterhin ist es wichtig, darauf zu achten, dass der Tonfall der Texte nicht zu werblich ist. Man sollte nicht das Produkt anpreisen und unglaubwürdige Behauptungen aufstellen, sondern dem Kunden einen direkten Nutzen präsentieren und ihn so zum Kauf bewegen. Wenn man wie Schwarzkopf ein Bild mit Superman anzeigt und dann Haare mit Superkräften verspricht, bleibt sehr wenig Glaubwürdigkeit übrig. Die wenigsten Kunden fallen auf eine solche Behauptung herein.

Doppelungen sollte man unbedingt vermeiden. In der Anzeige hat man das Bild, den Titel und den Text zur Verfügung um Informationen zu transportieren. Diese Räume sollte man auch nutzen und nicht durch Mehrfachnennungen verschwenden. Wenn man zum Beispiel eine Anzeige für Jobware erstellt, dann muss man nicht die Jobs erwähnen, da diese ja schon im Namen enthalten sind. Wichtig ist es auch Clickbaiting nach Möglichkeit zu vermeiden. Dabei handelt es sich um einen etwas geheimnisvollen oder offen gelassenen Inhalt im Text, der eine kuriose oder interessante Auflösung verspricht. Klickt man dann allerdings darauf, ist man meist enttäuscht, weil man weniger findet als scheinbar versprochen wurde. Mit diesem Trick lassen sich sehr viele Clicks generieren, die aber relativ nutzlos sind, da die Kunden enttäuscht werden. Facebook geht mit automatischen Tool gegen Clickbaiting vor, weshalb man es am besten gar nicht erst einsetzt.

Um den Kunden zu überzeugen gibt es besonders eine wichtige Sache zu beachten. Man sollte niemals die Eigenschaften des Produktes, das man bewirbt, aufzählen sondern stattdessen dem Kunden den konkreten Nutzen erklären. Bei einer Kamera sollte man zum Beispiel nicht den großartigen Zoom ansprechen, sondern auf die dadurch gegebene, vielseitigere Einsetzbarkeit für den Kunden hinweisen. Gut macht das zum Beispiel eine Werbung von Microsoft für ein E-Book über Clouds. Diese weist darauf hin, dass Clouds die Produktivität steigern und nennt nicht die Seitenzahl.

Eine Handlungsaufforderung ist für einen Erfolg der Anzeige ein zentrales Element. Sie bringt den Kunden dazu, etwas zu kaufen. Deshalb sollte man unbedingt sogenannte Calls-to-Action einbauen. Gut sind auch Call-to-Action Buttons, die dem Kunden eine spezifische Aktion präsentieren, die er ausführen soll. Gut macht eine Anzeige von Open Source Festival, die vollkommen auf den Button in der rechten unteren Ecke ausgerichtet ist und so die Aufmerksamkeit des Nutzers automatisch dorthin lenkt. Wichtig ist, dass der Call-to-Action nicht zu viel Text enthalten darf und dass er eindeutig formuliert sein sollte. Dadurch werden die Facebook Ads wirkungsvoller.

Anzeigenformate

Für die Anzeigenformate sollte man sich als erstes Gedanken über das Ziel der Facebook Ads machen. Ist dieses festgelegt, kann man ihm ein Format zuordnen. Dafür macht Facebook verschiedene Vorschläge, aus denen man dann auswählen kann. Wichtige Arten sind zum Beispiel Videoads, Linkads und Bild Postings sowie verschiedene Mischformen. Außerdem gibt es bei Facebook den sogenannten Creative Hub, der es einem ermöglicht, eigene Entwürfe zu erstellen und einzusetzen.

Nutzererlebnis

Das erste, was man sich in Bezug auf das Nutzererlebnis überlegen muss, ist, was eigentlich nach dem Klick passiert. Der Nutzer wird auf die Landingpage weitergeleitet.

Diese sollte in verschiedener Hinsicht geschickt gestaltet sein. Wichtig ist zum Beispiel, dass sie kurze Ladezeiten aufweist, um nicht Kunden wegen zu großer Warterei zu verlieren. Außerdem sollte sie für mobile Endgeräte optimiert sein, da viele Kunden von diesen auf Facebook zugreifen. Da viele Nutzer sogar noch mit 3G Geschwindigkeiten im Netz surfen, ist es sogar vielleicht sinnvoll, eine eigene Seite für die Facebook Ads zu erstellen, um kurze Ladezeiten sicherzustellen. Facebook hat hier inzwischen auch das sogenannte Prefetching eingeführt. Dieses sorgt dafür, dass bestimmte Daten, wie zum Beispiel die zu den Facebook Ads zugehörigen Landingpages, schon vorher geladen werden, sodass der Kunde denkt, dass die Ladezeit kürzer wäre. Das ist einerseits gut, weil die Kunden ein besseres Erlebnis geboten bekommen, sorgt aber auch dafür, dass Facebook unter Umständen die entsprechenden Facebook Ads seltener anzeigt.

Auch schlechte mobile und Conversions Optimierungen werden von Facebook bestraft, indem die Anzeigen seltener ausgespielt oder teurer werden. In diesem Fall kann man sich auch nach Alternativen, wie zum Beispiel Newsletter Abonnenten und der Canvas App, umsehen. Für die Conversion Optimierung sind zwei weitere Dinge zu beachten. Die Landingpage sollte vom Aussehen her halbwegs mit den Facebook Ads übereinstimmen, damit es beim Nutzer einen Effekt der Wiedererkennung gibt. Und auf der Landingpage sollte man sich dann relativ stark auf die Conversion konzentrieren. Es ist optimalerweise nicht mehr wirklich nötig, den Kunden zu überzeugen, weil das die Facebook Ads schon geleistet haben. Stattdessen sollte zum Beispiel der Kauf möglichst schnell abgeschlossen werden, bevor der Nutzer es sich wieder anders überlegt.
Bedeutsam ist auch noch die Verweildauer. Wenn der Nutzer von der Landingpage sofort wieder zu Facebook zurückkommt, dann wird das von dem sozialen Netzwerk registriert und abgestraft. Die Seite sollte also so gestaltet sein, dass sie den Kunden zum Bleiben bewegt.

Allerdings gibt es in Facebook Ads nicht nur Links, sondern auch Videos. Wenn hier eine gute Datengeschwindigkeit vorhanden ist, dann wird das Autoplay eingesetzt. Das bedeutet, dass das Video ohne Ton läuft. 90 Prozent aller Videos auf Facebook werden ohne Ton abgespielt. Man sollte also unbedingt darauf achten, dass es auch so funktioniert und nicht einfach irgendeines nehmen, dass man sowieso schon hat. Wenn der Inhalt ohne Text einfach überhaupt nicht transferiert werden kann, dann ist es sinnvoll wenigstens Untertitel einzublenden. Diese kann man von Facebook durch Abhören erstellen lassen und dann manuell anpassen, um eventuelle Erkennungsfehler des Programms zu korrigieren.

Wichtig ist es auch, den Einstieg sehr interessant zu gestalten. Innerhalb der ersten zwei bis drei Sekunden sollte es einen „Big Bang“ geben. Das Vorschaubild, das bei schlechter Datenverbindung angezeigt wird, sollte ebenfalls sehr interessant sein, um sicherzustellen, dass der Nutzer sich das Video anschaut. Im Allgemeinen ist es weiterhin sinnvoll, relativ kurze Videos zu benutzen, um den Nutzer nicht zu ermüden oder vom Anschauen abzuschrecken.
Ein weiterer möglicher Zweck der Facebook Ads ist die Verbreitung von Apps. Hierbei sollte man darauf achten, dass die Nutzer, wenn sie auf die Anzeige klicken, nicht auf irgendeiner Landingpage landen, sondern direkt in den richtigen Appstore weitergeleitet werden und sich so die App schnell und unkompliziert herunterladen können. Das Betriebssystem sollte man ebenfalls in Betracht ziehen. Wenn iOS 10 eine Voraussetzung für die App ist, dann sollte die Anzeige auch nur bei Nutzern ausgespielt werden, die eine entsprechende Version benutzen. Das kann man bei Facebook im Targeting einstellen. Die App-Store Optimierung ist hier ebenfalls bedeutsam. Man sollte darauf achten, dass sämtliche relevanten Informationen und Bilder in der Beschreibung der App zu finden sind. Außerdem sollten die Bewertungen stimmen. Wenn die Nutzer in den Appstore kommen und sehen, dass die App nur schlechte Bewertungen hat, dann werden sie sie wahrscheinlich nicht herunterladen.

Tracking

Heutzutage ist es sehr häufig, dass User verschiedene Geräte verwenden. Diese zu tracken ist wichtig, um festzustellen, wo der Erstkontakt zustande kam und wo die Conversion passiert ist. Dazu kann man zum Beispiel das Facebook Pixel einsetzen. Ebenfalls nützlich sind die utm-Parameter von Google. Mit diesen lässt sich zum Beispiel das Testing von neuen Inhalten sehr viel einfacher gestalten.

Datenübertragung

Bei der Datenübertragung sollte man sich überlegen welche Vorgänge einfach und schnell sein sollen und welche nicht. Registrierungen und Einkäufe sollten dem Kunden eher leichtfallen, während Abmeldungen und Stornierungen gerne etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen dürfen. Wichtig ist es auch, zu überlegen auf welche Geräte die Daten übertragen werden und welche Anpassungen hierfür erforderlich sind. Auch der Datenaufwand spielt eine große Rolle.

Testing

Für das Testen ist das A/B-Testing bei Facebook Ads zentral. Dabei sollte man nur eine Variable benutzen und zum Beispiel nur das Bild verändern. Bei dieser Art Test liefert man mehrere verschieden Facebook Ads an verschiedene Kunden aus und beobachtet, welche dieser Facebook Ads besser konvertieren. Das entsprechende Bild oder den Text übernimmt man dann in die finale Version.
Bei Facebook Ads werden drei Ebenen unterschieden. Die Kampagne, die Ad Sets, die auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet sind und die Ads, die sich nur noch im Design unterscheiden. Facebook möchte, dass die Facebook Ads getestet werden, indem man für jedes Ad Set zwei Facebook Ads erstellt und diese dann miteinander vergleicht. Das Problem hierbei ist, dass die Facebook Ads schon nach wenigen hundert Einblendungen gewertet und somit häufiger oder seltener angezeigt werden. Das sorgt für eine Verfälschung der Daten.
Für Tests bietet Facebook außerdem auch noch verschiedene Szenarien. Beispiele sind bestimmte Regionen, Altersgruppen und Interessen. Es gibt außerdem auch noch verschiedene eigene Szenarien, die man erstellen sollte. Dazu gehören verschiedene Platzierungen, Formate, Texte und Bilder. Auf jeden Fall sollte man das Testing benutzen, um die Anzeigen zu optimieren.

 

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