SEO 2019 - Die 15 Grundregeln der Suchmaschinenoptimierung

    Inhaltsverzeichnis:

Für viele Einsteiger ist die Suchmaschinenoptimierung wie der Blick in eine Glaskugel. Keiner weiß genau, wie Google oder andere Suchmaschinen funktionieren. Zudem lassen die Ergebnisse auf durchgeführte Maßnahmen häufig lange auf sich warten.

Mit diesem Artikel bringe ich Licht ins Dunkle und möchte Einsteigern dank mehrjähriger Erfahrung helfen, von dem gigantischen Traffic über die Suchmaschinen zu profitieren.

Was ist SEO?

SEO steht für „Search Engine Optimization“, zu Deutsch: Suchmaschinenoptimierung. Es ist der Oberbegriff aller Maßnahmen, die den Inhalten einer Webseite helfen, in den unterschiedlichen Suchmaschinen (wie z.B. Google, Amazon, YouTube etc.) auf den gewünschten Suchanfragen (Keywords) weit vorne platziert zu sein, wo es berechtigte Chancen auf viel Traffic bestehen.

Die Suchmaschinenoptimierung besteht aus zwei großen Bereichen:

  • Aus allen Maßnahmen auf einer Webseite ➡️ Onpage-Optimierung
  • Aus allen Maßnahmen rund um meine Webseite ➡️ Offpage-Optimierung

Wie in dem nachfolgenden Schaubild zu erkennen ist, sind das die wesentlichen Bestandteile Programmierung, Content und Linkaufbau (und ein wenig Social Media, wobei der Einfluss nur indirekt besteht). Die Contenterstellung ist mit beiden großen Bereichen verknüpft, weil sie eine wesentliche Rolle beim Zuordnen von relevanten Keywords auf der Webseite, aber auch beim Erstellen guter linkgebender Inhalte (Linkbuilding) spielt.

 

Suchmaschinenoptimierung - Aufteilung SEO

Die Suchmaschinenoptimierung besteht aus den zwei großen Bereichen, der Onpage- und Offpage-Optimierung. Während der Content auf beide Seiten einzahlt, wird der Linkaufbau häufig der Offpage-Optimierung gleichgesetzt und die Art der Programmierung als wesentlicher Faktor in der Onpage-Optimierung angesehen.

Die 15 Grundregeln der Suchmaschinenoptimierung

Im Folgenden erfährst Du die 15 wichtigsten Grundregeln für eine gute Suchmaschinenoptimierung. Je intensiver Du Dich mit diesen Punkten beschäftigst, desto größer wird Dein finaler Erfolg ausfallen.

1. SEO-Grundregel: Die Struktur der Webseite

Was gibt es schlimmeres als Webseiten, deren Sinn nicht auf Anhieb verstanden wird bzw. es nicht klar ist, wo das Gesuchte gefunden wird.

Aber warum? Die Grundstruktur einer Webseite ist das A und O, um eine hohe Nutzerzufriedenheit zu bekommen. Natürlich gehören final auch noch andere Dinge dazu, aber nur wenn ich meinem Besucher in einfachen Schritten zum Ziel führe, habe ich auch eine berechtigte Chance auf dessen Verbleib.

Aber wie macht man das?

Grundsätzlich sollte der Inhalt einer Webseite logisch und hierarchisch gegliedert sein.

„Wenn die Nutzer Deiner Webseite die Struktur der Webseite gut erkennen können, dann kann Google das normalerweise auch!”

Mario Jung

Die Inhalte bzw. Produkte (bei einem Onlineshop) sollten thematisch passend strukturiert sein, um eine gute Informationsstruktur abzubilden.

Eine klare Informationsstruktur ist auch die Grundlage für eine gute Sichtbarkeit in den Suchmaschinen, weil die Crawler eine Seite besser verstehen und indizieren können.

Grundsätzlich stelle ich mir immer folgende Fragen, wenn ich die Struktur einer Webseite analysiere:

  • Werden die wichtigsten Seiten von der Startseite aus verlinkt?
  • Wird von jeder Kategorie auf die Startseite bzw. Ober- und Unterkategorie verlinkt?
  • Ist jede Unterseite in 3 Klicks erreichbar?
  • Ist der Pfad zu der jeweiligen Unterseite für den Webseiten-Besucher ersichtlich?
  • Besteht die Navigation aus Textlinks?

2. SEO-Grundregel: Eine saubere URL-Struktur

Mit einer kurzen und sprechenden URL bieten wir dem Nutzer eine gewisse Orientierung und können aber gleichzeitig das Ranking der URL positiv beeinflussen. Der User erkennt auf einen Blick, welcher Inhalt auf der jeweiligen Unterseite zu finden ist.

Und je kürzer eine URL ist, desto stärker werden die in der URL vorkommenden Wörter gewichtet. Zudem können sich die Nutzer der Seite eine kurze URL oft einfacher merken.

Allerdings gibt es ein paar Regeln, die zum Erhalt einer sauberen URL-Struktur unbedingt beachtet werden sollten. Im Gegensatz zum Meta-Titel bzw. der Meta-Description sollte auf unnötige Füllwörter verzichtet und beim Einsatz von mehreren Wörtern in der URL unbedingt darauf geachtet werden, dass die Wörter mit einem Bindestrich getrennt werden, da dieser wie ein Leerzeichen fungiert.

Zudem sollte auf Sonderzeichen bzw. Umlaute in der URL verzichtet werden. Umlaute werden mit ae, oe oder ue ausgespielt, da sie vor allem im Ausland normalerweise nicht auf der Tastatur zu finden sind.

In einem klassischen Onlineshop würden wir die URL-Struktur folgendermaßen aufbauen:

Startseite:
https://www.onlineshop.de Kategorie

Schuhe:
https://www.onlineshop.de/schuhe/

Unterseite Badeschlappen:
https://www.onlineshop.de/schuhe/badeschlappen/

Wenn ich die URL-Struktur einer Webseite aufsetzen, stelle ich mir immer folgende Fragen:

  • Werden sprechende URLs genutzt?
  • Sind die genutzten URLs so kurz wie möglich/ so lang wie nötig?
  • Wird in der URL das jeweilige Hauptkeyword der Unterseite aufgeführt?
  • Wurden Umlaute richtig umgewandelt?
  • Wurden Sonderzeichen aus der URL eliminiert?

 

3. SEO-Grundregel: Mobile Darstellung

Wer sich heutzutage mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, kommt nicht um das Thema „mobile Optimierung“ herum.

Jedes Jahr wird die mobile Nutzung des Internets, sei es durch Smartphones oder Tablets, intensiver und Zugriffe über dieses Geräte nehmen Jahr für Jahr massiv zu.

Natürlich ist die Nutzung von Branche zu Branche unterschiedlich, aber grundsätzlich ist hier ein allgemeiner Trend sehr leicht ablesbar. Zudem ist der Trend nicht nur unterwegs zu sehen, sondern auch der sogenannte „Second Screen“ vor dem eigenen Fernseher wird immer populärer.

Aber was versteht man unter der „mobilen Optimierung“ von Webseiten?

Da Google zudem auch die Optimierung für mobile Inhalte durch Hilfestellung in der Google Search Console fördert und die Mobile Friendliness seit April 2015 ein offizieller Rankingfaktor ist, sollte der mobilen Optimierung, je nach Branche ein ebenso großes Augenmerk gewidmet werden, wie der Optimierung für Laptops bzw. Desktop-PCs. Dies gilt vor allem bei den mobilen Suchergebnissen.

In einigen Branchen und Segmenten kann es sogar sinnvoll sein, die Strategie „Mobile First“ zu fahren und die Inhalte sukzessive an die technischen Möglichkeiten des Ausgabegeräts anzupassen (Prinzip des Progressiv Enhancement). Auf diese Weise soll dem User je nach verfügbarer Bandbreite, Browser und Endgerät auf ihn angepasste Inhalte ausgespielt werden.

Im Jahr 2016 hat Google nochmals bestätigt, dass die Ausrichtung für mobile Endgeräte eine wichtige Rolle spielt. So hat der Suchmaschinenriese den mobilen Index als primären Index der Suchmaschine festgelegt.

Auch wurde mit AMP (Accelerated Mobile Pages) ein Format eingeführt, dass nahezu in Echtzeit ladende, mobile Webseiten ermöglicht. Diese Seiten haben einen äußerst schlanken Quellcode und werden über CDN (Content Delivery Networks) ausgeliefert. Auf Deutsch: Die Daten werden auf einem Google Server abgelegt, damit die Inhalte noch schneller geladen werden können.

Zudem steht mit dem Format „Progressive Web Apps“ eine weitere Optimierungsart für mobile Endgeräte zur Verfügung. Durch dieses Format werden Webseiten fast wie normale Apps nutzbar und vereinfachen die innovative Bedienbarkeit noch mal entscheidend.

Neben der Google Search Console gibt Google jedem Suchmaschinenoptimierer ein weiteres kostenloses Tool an die Hand, das im Rahmen der mobilen Optimierung wichtige Hinweise auf die Optimierungspotenziale bieten soll.

Hier geht es zu dem Prüfungstool “Mobile-Friendly”

4. SEO-Grundregel: Ladezeiten optimieren

Wie wichtig ist die Ladezeit für Deine Suchmaschinenoptimierung. Seit dem 09. Juli 2018 ist der Pagespeed ein offizieller Rankingfaktor. Viel wichtiger sind aber in meinen Augen der Abfall der Nutzderdaten, die eine Seite bekommt, wenn die Ladezeit schlecht ist bzw. sich verschlechtert.

Bringen wir es doch mal auf den Punkt: Was nervt mehr als eine lahme Webseite?

Es gibt zahlreiche Tool, mit denen der Pagespeed gemessen und analysiert werden kann. Angefangen von Google Analytics, über Google PageSpeed Insights zu vielen anderen Tools wie Pingdom oder GTmetrix.

Meine Empfehlung ist immer ein Start mit dem kostenfreien Tool von Google. Pagespeed Insights nutzt mittlerweile die Daten von Google Lighthouse und ist deutlich besser geworden. Und mein Credo ist immer, wenn man in erster Linie für die Google-Suche optimiert, dann sollten zumindest die Google-Tools (auch wenn es nicht die besten auf dem Markt sind) nichts zu beanstanden haben.

Pagespeed Insights unterteilt seine Einschätzung in viele Bereiche wie z.B. dem mobilen Pagespeed oder auf dem Desktop. Ansonsten empfinde ich den Wert „Zeit bis Interaktivität“ als den Wichtigsten, weil ob der Rest der Seite noch lädt interessiert mich nur zweitranging. Solange ich beginnen kann, mich auf einer Seite zu beschäftigen, können die restlichen Daten gerne auch etwas später geladen werden.

Hier geht’s zum “Pagespeed-Insight”-Tool von Google

Ansonsten gibt es neben der Tatsache, dass der Pagespeed ein Rankingfaktor ist, auch noch viele andere Gründe, die dafür sprechen, die Ladezeit auf einer Webseite zu optimieren:

1. Das Crawling der Webseite:

Mit der Ladegeschwindigkeit legst Du fest, wie häufig Deine Webseite gecrawlt wird und wie oft Deine Inhalte vom Google-index aktualisiert werden. Da der Google-Bot nur ein bestimmtes Budget zur Verfügung hat, werden gerade langsam landende Webseiten nicht so schnell und intensiv gecrawlt wie andere Webseiten.

2. Umsätze:

Es gibt einige Mythen oder Theorien wieviel Umsatz bei einer verringerten Ladezeit im Onlineshop auf der Strecke bleibt. Die einen reden von 5% pro Sekunde, die die Seite länger lädt. Andere nennen andere Werte, die sicherlich auch branchenbezogen variieren bzw. auch stark von dem Wettbewerb abhängig sind.
Fakt ist: Eine langsame Ladezeit gefährdet die Umsätze unnötig.

3. Die Nutzerdaten:

Auch hier existieren die unterschiedlichen Daten im Netz. Sicherlich wartet ein Kunde länger, wenn er ein bestimmtes Produkt nur dort auf dieser einen Webseite kaufen kann. Gibt es viele weitere Webseiten, wo das gleiche Produkt bezogen werden kann, sind die Absprungraten sicherlich deutlich höher.
Wenn die Absprungrate zu intensiv und damit die Verweildauer der Seite zu niedrig ist, wird sich das deutlich in den verlorenen (oder nicht gewonnenen) Rankings ablesen lassen.

Was ist schlimmer beim Surfen im Internet als eine langsame Webseite?

5. SEO-Grundregel: Content mit Mehrwert bereitstellen

Keine Rankings ohne Keywords. Keine Keywords ohne Content.

Da Google weiterhin in erster Linie eine auf Text basierende Suchmaschine ist, bleibt der Text hochrelevant für deinen Erfolg als Suchmaschinenoptimierer.

Erstelle Texte für die Nutzer und nicht für die Suchmaschine!

Leicht gesagt, aber schwer umgesetzt. Die Hauptfrage, die Du Dir immer wieder stellen musst, wenn Du Content produzierst: Bietet der produzierte Content einen echten Mehrwert?

Wenn Du diese Frage nicht mit Ja beantworten kannst, dann kannst Du Dir die Zeit auch sparen!

Überlege Dir ganz genau, welches Informationsbedürfnis Deine Nutzer bzw. potenziellen Kunden haben und versuche dieses zu befriedigen. Das können Inhalte sein, die nah an der Conversion orientiert sind (z.B. Produkttests) oder Inhalte die hinführend zu einem Thema passen (z.B. das Thema Gesundheit, wenn ich Laufschuhe verkaufen möchte!).

Bei den Inhalten geht es nicht darum, dass Du Deine Produkte oder Firma in den Mittelpunkt stellst, sondern um die Erstellung von Content, die einen als Experten oder beste Anlaufstelle zu dem Thema erscheinen lässt.

Typische Inhalte mit Mehrwert sind E-Books, Whitepaper, Webinare, Checklisten oder Studien. Natürlich fallen auch Magazinartikel darunter, insofern mit einer gewissen, fachlichen Tiefe geschrieben wurden.

6. SEO-Grundregel: Ăśberschriftenstruktur optimieren

Die Überschriftenstruktur ist das semantische Rückgrat Deiner Web- bzw. Unterseite!

Gerade in Zeiten absoluter Contentüberflutung, wird die Überschriftenstruktur immer wichtiger, um dem Leser einen schnellen Überblick zu geben, um was es in dem Artikel überhaupt geht. Oftmals sind die Überschriften auch die Basis der Inhaltsangabe eines Textes, was zusätzlich hilft, um a) noch einen besseren Überblick zu bekommen und b) mithilfe von Sprungmarken den Leser an die für ihn relevanten Textstellen zu navigieren.

suchmaschinenoptimierung-richtige-überschriftenstruktur

Hier ist eine klare Überschriftenstruktur zu erkennen. Aufsteigend, von h1 zu h2 und h3. h3-Elemente sind Unterthemen, wiederum von h2-Überschriften.

 

Suchmaschinenoptimierung-falsche-Struktur

Hier ist die logische Reihenfolge unterbrochen.

 

Es ist wichtig, dass der Nutzer Deiner Webseite den Inhalt schnell und einfach erfasst, damit die Wahrscheinlichkeit eines Absprungs reduziert wird. Besonders, wenn Du über ein Thema schreibst, dass sich schon viele andere vor Dir vorgeknöpft haben.

Auch für die Suchmaschinen ist die Überschriftenstruktur wichtig, weil Du den Webcrawlern die Arbeit deutlich vereinfachst und diese so Deine Seite schneller erfassen.

Folgende Überschriften gibt es und sind für die Suchmaschinenoptimierung relevant:

h1: Es darf maximal eine h1 pro Unterseite existieren. Die h1 ist sehr SEO-relevant und sollte auch immer Dein wichtigstes Keyword für die Unterseite tragen. Im Normalfall sollte die h1 auch die Headlines des jeweiligen Dokumentes sein und hat zudem die Aufgabe, die Aufmerksamkeit deiner Leser zu wecken und so für eine höhere CTR von Google auf deine Webseite zu sorgen.

h2: Die h2-Überschriften bieten eine gute Möglichkeit, sogenannte semantisch relevante Keywords (zum Hauptkeyword) oder verwandte Schlüsselbegriffe zu verwenden. Zudem sollten die h2-Überschriften den Artikel in seine wichtigsten Bereiche unterteilen.

Kleiner Tipp: Die h2 ist ein guter Platz für Fragen und können über die strukturierten Daten als Google Answer-Box ausgezeichnet werden.

h3: In der Reihenfolge der Überschriftenstruktur sind diese Überschriften den nicht so wichtigen Themen vorbehalten. Aber was schon für die h2 gilt, gilt auch für die h3. Der perfekte Platz, um weitere semantisch passende Keywords zu platzieren.

Checkliste für Deine Überschriftenstruktur:

  • Hat Deine Unterseite genau eine h1-Überschrift?
  • Ist diese h1-Überschrift einzigartig und regt zum Klicken an?
  • Ist das Hauptkeyword dieser Unterseite integriert?
  • Sind in der h2 und h3 semantisch passende Keywords integriert?

7. SEO-Grundregel: Meta-Titel optimieren

Der Titel einer Seite ist hochrelevant für Deine Suchmaschinenoptimierung. Wie groß der Einfluss einer Titel-Optimierung in Verbindung mit einer höheren Klickrate (CTR) von Google auf Deine Webseite ist, zeigt uns Felix Meyer in diesem Webinar:

Webinar
SEO-Mythen & Fakten: Was zählt wirklich? — Felix Meyer

SEO wird oft wie ein Thema behandelt, bei dem es um Geheimwissen und Bauchgefühl geht. So sollte es aber nicht sein. Manches ist ganz einfach entweder richtig oder falsch. In anderen F&a

Gratis anschauen

Im Gegensatz zu der Meta-Description ist der Einfluss des Titels direkt und nicht von der Hand zu weisen.

Der Titel ist das, was als blaue Schrift in den Suchergebnissen angezeigt wird und im geöffneten Tab sichtbar ist!
Der Titel der Seite bildet in der den SERPs ebenfalls den Titel

Der Titel der Seite bildet in der den SERPs ebenfalls den Titel

 

Seitentitel

Der Titel ist auch oben im Tab zu erkennen!

 

Checkliste für Deinen optimalen Meta-Title:

  • Der Titel ist aussagekräftig und unique
  • Der Titel hat eine maximale Pixelbreite von 512 Pixeln (entspricht ca. 55 Zeichen)
  • Der Nutzer wird zum Klicken angereizt

8. SEO-Grundregel: Meta-Description optimieren

Wie Du in dem Webinar vom Felix Meyer sehen kannst, hat die Meta-Description keinen direkten Einfluss auf die Rankings.

Webinar
SEO-Mythen & Fakten: Was zählt wirklich? — Felix Meyer

SEO wird oft wie ein Thema behandelt, bei dem es um Geheimwissen und Bauchgefühl geht. So sollte es aber nicht sein. Manches ist ganz einfach entweder richtig oder falsch. In anderen F&a

Gratis anschauen

Der indirekte Einfluss in Form einer CTR-Steigerung ist aber nicht von der Hand zu weisen. Auch wenn der Meta-Titel sicherlich den höheren Impact auf die CTR hat, solltest Du auch bei der Meta-Description sehr konsequent sein.

Aber was ist die Meta-Description genau?  Die Meta-Description wird in der Regel im Head-Bereich einer URL hinterlegt und wird meistens zwei-zeilig von Google in den SERPs (in grauer Schrift) ausgespielt. Es gibt zwar keine Garantie dafür, dass Google sie ausspielt, aber die Wahrscheinlichkeit ist relativ hoch.

Wichtig ist, dass die Meta-Description auch wirklich ganz genau beschreibt, was in dem Text zu finden ist, damit es bei dem Besuch Deiner Webseite über Google nicht zu einer Enttäuschung und damit auch zu einer erhöhten Absprungrate kommt.

Die optimale Meta-Description ist ungefähr 500 Pixel (ca. 156-160 Zeichen) lang. Wenn Du mehr Text hinterlegst, wird dieser in der Regel mit drei Pünktchen abgeschnitten.

Als Empfehlung bekommt man im Netz häufiger, diese Descriptions nach der AIDA-Regel aufzustellen, sprich final mit einer Handlungsaufforderung abzuschließen.

Kleiner Tipp: Die Nutzung von Keywords hat zwar keinen Effekt auf die Suchmaschinenoptimierung eines Inhalts, aber wird durch die Hervorhebung (Fettdruck) in den Google-Snippets klickwahrscheinlicher.

Und damit nicht genug: Wenn Du die Snippets noch auffälliger gestalten willst, probiere es doch mal mit Emoticons im Text (und vielleicht sogar im Titel).

Hier ein kleiner Guide, wie Du die optimale Meta-Description erstellst!
Meta Description

Eine ansprechende Meta-Description mit dem Einsatz von Sonderzeichen verhilft in der Regel zu einer höheren CTR von Google auf die Webseite.

 

 

9. SEO-Grundregel: Bildoptimierung

Die Bildoptimierung ist ein sehr entscheidender Faktor in der Suchmaschinenoptimierung, weil ein falsches Einbinden zu gravierenden Folgen führen kann.

Zu „schwere“ Bilder verlangsamen eine Webseite und sorgen somit für längere Ladezeiten und damit zu Rankingverlusten.

Andererseits bieten die Bilder eine sehr gute Chance die Rankings eines Contentstücks deutlich zu verbessern, indem mehr Druck auf die ausschlaggebenden Keywords erzeugt wird. Bilder bieten mehrere gute Gelegenheiten, um sinnvolle Keywords zu platzieren:

Titel

Hier solltest Du drauf achten, dass das Bild vor dem Hochladen im System schon richtig benannt wird. Achte ebenfalls drauf, dass der Titel das Bild sehr gut beschreibt, aber auch das Hauptkeyword beinhaltet.

URL

Wenn der Titel richtig gewählt wurde, bildet sich in der Regel auch die URL auf Basis des Titels. Das bedeutet, wenn Du dein Keyword im Titel hast, ist es normalerweise auch in der URL berücksichtigt.

Bildunterschrift

Nicht immer machen Bildunterschriften Sinn. In einem Shop, wo für ein Produkt diverse Bilder eingebunden wurden, kann eine Bildunterschrift nicht gut aussehen. In einem Blog-Artikel ist die Bildbeschreibung oftmals sehr sinnhaft und bietet eine weitere sehr gute Möglichkeit, um Keywords (bzw. semantische Keywords) einzubauen.

Webinar
Bilder-SEO effektiv nutzen (auch organisch) — Martin Mißfeldt

Nach der Änderung der Google-Bildersuche vor einem Jahr hat sich der Bildersuche-Traffic minimiert. Die für viele logische Schlussfolgerung lautet: vergessen wir also das Thema Bilder-SEO

Gratis anschauen

Alt-Tag

Der Alt-Tag ist sehr wichtig, da zum Beispiel sehbehinderte Menschen so einen barrierefreien Zugang zu den Inhalten bekommen. Hintergrund ist, dass Screenreader bzw. Voicebrowser den Inhalt der Bilder vorlesen.

Früher war der Alt-Tag sehr wichtig, dass gerade die Browser, die ein Bild nicht anzeigen konnten, etwas zum Ausspielen hatten. Je mehr wir heutzutage in das Thema Voice-Search „wandern“, desto wichtiger wird die Funktion wieder werden.

Früher hatte auch die Bildersuche von Google eine wichtige Traffic-Rolle gespielt, aber das hat sich in den letzten Jahren sehr zum Negativen verändert. Eigentlich gibt es zurzeit kaum Trafficerwartungen über die Bildersuche, aber der Einfluss auf das jeweilige Dokument ist weiterhin nicht zu unterschätzen.

10. SEO-Grundregel: Keyword-Recherche

Eine gute Keyword-Recherche ist die absolute Basis jeder Suchmaschinenoptimierung. Dabei ist es total irrelevant, ob ich im lokalen oder nationalen Bereich optimiere. In meinen Augen wird die Keyword-Recherche viel zu sehr als Ballast angesehen bzw. als notwendiges Übel.

Und das ist in meinen Augen grundlegend falsch!!!

Gerade bei der Keyword-Recherche trennt sich die Spreu vom Weizen und mit viel Mühe bzw. akribischem Vorbereiten einer Kampagne ist die Grundlage für den späteren Erfolg deutlich besser gelegt.

Wir unterscheiden Keywords eigentlich in folgende Bereiche:

1. Transaktionale Suchanfragen

Hierbei handelt es sich um Suchanfragen, die eine Transaktion nach sich ziehen. Das kann ein Bestellung, eine Reservierung, aber auch das Herunterladen einer Software beinhalten. Bitte nicht mit den kommerziellen Suchanfragen verwechseln.

2. Informationsbasierte Suchanfragen

Bei diesen Suchanfragen soll der Wissensdurst gestillt werden, sprich der User hat ein Informationsbedürfnis, das er befriedigt wissen möchte.

3. Kommerzielle Suchanfragen

Hierbei handelt es sich um Suchanfragen, die eine klare Kaufabsicht nach sich ziehen.

Passende Keyword-Recherche-Tools findest Du hier!

4. Navigationale Suchanfragen

Mit diesen Suchanfragen versucht der User direkt bestimmte Unterseiten einer Webseite anzusteuern. Oftmals ziehen diese Suchanfragen auch Brand-Traffic, weil sie häufig mit dem Brand genutzt werden.

5. Brand-Suchanfragen

Hierbei handelt es sich um alle Suchanfragen, die die Brand-Keywords der jeweiligen Seite beinhalten. Das können die Keywords alleine sein bzw. in der Kombination mit anderen Keywords.

6. Lokale Suchanfragen

Hier sind alle Suchanfragen gemeint, die einen Bezug zu einer Stadt oder Region haben. Gerade bei regionalen Dienstleistern sind diese Keywords häufig sehr entscheidend über den Erfolg eines Unternehmens.

Wenn Du mit der Suchmaschinenoptimierung gerade erst beginnst, lass Dir eins gesagt sein:

„Lieber auf einem Nischenkeyword mit weniger Suchvolumen auf Platz 1 ranken, als auf einem Keyword mit viel Suchvolumen auf Platz 26!“

Warum? Auf Seite 3 bei Google bekommt ein Keyword genauso viel Traffic, wie auf Seite 10 ➡️ GAR KEINEN!

Da es aber in der Regel viel schwieriger ist, auf einem stark umkämpften Keyword nach oben zu kommen, solltest Du Dich gerade am Anfang auf schwach umkämpfte Keywords mit weniger Suchvolumen und hoher Conversion-Wahrscheinlichkeit konzentrieren, da Du hier viel leichter an Traffic (und hoffentlich Conversions) kommst.

Webinar
Keywordanalyse von 0 auf 100 — Uwe Roll & Juliana Schmidt

Wir möchten in unserem Vortrag vorstellen, wie wir als Agentur eine Keywordanalyse angehen.  Dabei sollen zunächst die Grundlagen erklärt werden:

Gratis anschauen

Bitte beachte, dass Du bei der Optimierung auf Keywords den Mehrwert der User nicht außer Acht lässt und womöglich sogar sogenanntes Keyword-Stuffing betreibst. Der User sollte auch hier weiterhin im Mittelpunkt stehen und nicht für eine Keywordnennung mehr oder weniger auf der Strecke gelassen werden.

Weitere Wissenswerte Informationen zur Keyword-Recherche liefert der Magazin-Artikel vom Juliana Schmidt und Uwe Roll

 

11. SEO-Grundregel: Keyword-Map aufbauen und Kannibalisierung (interner Wettbewerb) vermeiden

Wenn Du eine ausführliche Keyword-Recherche gemacht hast, solltest Du Dir genau überlegen, welche Inhalte für welche Inhalte ranken sollten.

„Jede URL darf für unendlich viele Keywords ranken, aber ein Keyword darf nur einer URL zugeordnet werden, um Google nicht zu verunsichern!”

Mario Jung

Eine genaue Keyword-Zuordnung ist aus mehreren Gründen sehr sinnvoll:

  1. Saubere Struktur der Webseite
  2. Internen Wettbewerb reduzieren

Wie oft habe ich es schon gesehen, dass eine Webseite zu dem gleichen Thema viele Artikel produziert hat. Stellt Euch vor, alle diese Artikel gehen über „Käsekuchen“.
Wenn ich jetzt mehrere Inhalte dazu aufbaue, werden alle diese Inhalte versuchen auf dem Wort Käsekuchen zu ranken, was natürlich keinen Sinn macht. Final kann ich vielleicht gar nicht mehr beantworten, welcher der Artikel jetzt der Wichtigste für mich ist. Und wenn ich es nicht beantworten kann, wie soll Google das dann entscheiden?

Das Ende vom Lied ist dann, dass Google in so einem Falle gar keinen Artikel dieser Webseite auf Seite 1 anzeigen wird.

Um dieses Problem auszumerzen, baut sich ein gut strukturierter SEO eine ausführliche Keyword-Map und definiert vorab, welcher Inhalt auf welchem Keyword ranken soll.

Und wenn ein Keyword doch auf einer anderen URL genannt wird, weiß ich auf Basis unserer Keyword-Map, dass ich dieses Wort mit der von mir gewünschten URL verlinken muss.

Auf die Art und Weise suggeriere ich Google, welche URL diejenige ist, die unter diesem Keyword ranken soll.

Zum Erstellen einer solchen Keyword-Map nutzt Du am einfachsten Excel.

Damit es noch einfacher wird, habe ich Dir ein Beispiel bereitgestellt, dass hier unter dem folgenden Link einfach downloaden könnt. Eine kleine Hilfestellung, damit Du keine eigene bauen musst.

Hier Keywordmap downloaden

Bitte beachte, dass die Keyword-Map ein ständiger Begleiter Deiner Suchmaschinenoptimierung ist. Über die Keyword-Map entdeckst Du bei wettbewerbsvergleichen sehr schnell die Lücken in Deinem Content.

Zudem behältst Du auch langfristig sehr gut im Überblick, mit welchen Inhalten Du Dich schon befasst hast und mit welchen nicht.

Auf diese Weise lässt sich die Struktur der Webseite sehr sauber halten und interner Wettbewerb sehr einfach ausschließen.

12. SEO-Grundregel: interne Verlinkung

Eine interne Verlinkung kann immer aus zwei Gründen aufgebaut werden:

1. CRO-Sicht ➡️ Ich will den User leiten, am besten zu einer Conversion.

2. SEO-Sicht ➡️ Ich will den Linkjuice an die richtigen Stellen führen

Der Suchmaschinenoptimierer kümmert sich natürlich in erster Linie um den zweiten Punkt, wobei auch die CRO-Thematik aus Sicht der Nutzersignale nicht komplett zu vernachlässigen ist.

Je häufiger ein Inhalt intern verlinkt ist, desto stärker steigt er in der Priorität und somit in der Gunst der Suchmaschine. Anders ausgedrückt wird so immer mehr externer Trust (Linkjuice) auf die Unterseite geleitet und die Rankingwahrscheinlichkeit wird erhöht.

Als Basis sollte immer die Keyword-Map dienen. Die Inhalte, die dort einem Keyword zugeordnet werden, sollten dann auch unter diesem Keyword intern verlinkt werden.

Eine ausführlichere Vorgehensweise zum Thema interner Verlinkung findest Du in unsere Magazin-Artikel vom Stephan Czysch zum Thema „Interne Verlinkung optimieren: das How-to für bessere SEO-Rankings“!

13. SEO-Grundregel: 404 Fehler vermeiden

Zu viele 404-Fehler sind ein klarer Hinweis für Google, dass Du Deine Webseite nicht im Griff hast.

404-Fehler entstehen aus den unterschiedlichsten Gründen. Typischerweise verliert ein Shop ein Produkt aus dem Sortiment und es wird gelöscht. Wenn das Produkt aber über Google gefunden wird bzw. das Produkt vielleicht sogar intern verlinkt wurde, dann kommen die 404-Fehler, wenn die Produkt-URL nicht 301 weitergeleitet wurde.

Ein weiterer Fall ist die sich ändernde URL-Struktur bei einem Relaunch. Wenn hier nicht elementare Dinge beachtet werden, ist die 404-Party eingeläutet.

Suchmaschinenoptimierung 404-Fehler

Das Schöne ist, dass uns Google mithilfe der Google Search Console ein Mittel an die Hand gibt, die 404-Fehler zu erkennen. Google zeigt uns sehr granular, welche URL die Fehler aufwirft und wie sie entstehen.

Aufgrund ihrer negativen Effekte auf unsere Suchmaschinenoptimierung gilt es die Zahl der 404-Seiten auf ein Minimum zu reduzieren, indem die fehlerbehafteten URLs auf themenrelevanten Unterseiten umleitet.

Mein Kollege Markus Fritzsche hat sich vor kurzem ausgiebig mit den unterschiedlichen Weiterleitungen beschäftigt und geht in seinem Artikel (Redirections: Die größten Fehler, die man machen kann) auch auf die 301-Umleitungen ein.

Noch ein kleiner Tipp: Bitte habt eine ordentliche 404-Seite eingerichtet, die auch eine gute Möglichkeit zur weiteren Navigation auf der Webseite ermöglicht. Alle 404-Aufrufe sind nicht vermeidbar, alleine schon, wenn jemand einen einfachen Type-In-Fehler auf der Webseite begeht. Oder jemand einen externen Link auf unsere Webseite setzt und in der URL einen Schreibfehler macht. Mit einer guten 404-Page retten wir vielleicht ein paar der User und können sie trotzdem von unserem Service überzeugen, bevor sie einfach abspringen.

14. SEO-Grundregel: Content veredeln

In Punkt 5 wurde erklärt, wie wichtig es ist, Content mit Mehrwert zu erstellen. Noch wichtiger ist es aber, mit diesem Content weiterzuarbeiten. Einerseits, um ihn aktuell zu halten, andererseits, um ihn immer weiter zu optimieren und ihn zu immer besseren Rankings zu verhelfen.

Es ist aus mehreren Gründen viel effektiver einen bestehenden Artikel weiter zu optimieren, als immer wieder neue Artikel zu erstellen. Google liebt aktuelle Inhalte und indem ich einen Inhalt immer weiter optimiere, suggeriere ich Google, dass ich meine Artikel immer auf dem neusten Stand halte. Ein wesentlicher Aspekt, dass Google uns dauerhaft für die Top-Positionen berücksichtigt.

In meinen Augen gibt es zwei Punkte auf deren Basis der Content veredelt werden sollte:

Auf Keyword-Ebene

Ich analysiere jede Unterseite auf den aktuellen Stand der Keywords. Gibt es Chancenkeywords als Keywords, die sich aktuell nahe am Traffic (also zum Beispiel auf Seite 2 oder 3 bei Google) befinden und ein angemessenes Suchvolumen haben?

Im Folgenden mache ich dann eine TF*IDF-Analyse des Inhalts und schau mir an, welche semantischen Keywords fehlen und welche öfter erwähnt werden sollten, wenn ich auf dem jeweiligen Keyword weiter vorankommen möchte.

Bitte achte auch hier darauf, dass Du das nicht maximal optimieren musst. Final darf der Artikel nicht unleserlich werden und muss dem User weiterhin eine gute und interessante Lesbarkeit ermöglichen.

TERMALBS BILD

Auf Nutzerdaten-Ebene

Genau wie auf Keyword-Basis kann ich einen Artikel auch auf Nutzerdaten-Basis veredeln. Vornehmlich konzentriere ich mich hier auf die Absprungrate, die Seiten pro Sitzung und als wichtigsten Wert die durchschnittliche Sitzungsdauer.

Die Absprungrate und Seiten/Sitzung sind sehr gut beeinflussbar, indem ich relativ prominent andere interessante Inhalte über die interne Verlinkung platziere und somit einen Anreiz gebe, einen zweiten Klick zu machen. Je mehr Inhalte ich so aufbaue, desto besser wird die Quote.

Optimierung auf Nutzerdaten

Während die Absprungrate nur marginal verändert hat, wurde die Quote Seiten/Sitzung deutlich, im zweistelligen Bereich verbessert, indem wir gezielte interne Links auf der Webseite gesetzt haben.

 

Die durchschnitte Sitzungsdauer lässt sich sehr gut durch die Anreicherung von sinnhaften Videos bzw. durch eine Verlängerung der Texte erzeugen.

In unserem Fall wurden sehr viele Trainingsübungen mit animierten Videos ausgestattet, sowie ähnliche Artikel zusammengeführt, so dass mehr relevanter Content zu jedem Thema gefunden wurde.

Content Veredelung

Die durchschnittliche Sitzungsdauer wurde enorm verbessert, indem wir ähnliche Artikel zusammengeführt und zusätzlich viele Artikel mit YouTube-Videos angereichert haben.
Die Verbesserungen an den Nutzungsdaten erzeugten innerhalb eines Jahres für einen organischen Trafficanstieg von ca. 130%. Ein klarer Beweis, wie effektiv eine gezielte Content-Veredelung funktioniert.

Webinar
Content-Veredelung – Nutze Deine Trafficpotenziale richtig! — Mario Jung

Viele SEO-Berater singen immer noch die gleiche Laier: „Je mehr Content auf der Webseite, desto mehr Traffic“ bekommst Du über die Google. Doch ist final nicht die Menge, sondern d

Gratis anschauen

Beide Herangehensweisen sind sehr effektiv und führen zu deutlichen Erfolgen.

Wer bis heute immer nur an eine Anhäufung, statt an die Perfektionierung von Content denkt, sollte umdenken. Die Effekte sind enorm, zudem wird der Expertenstatus viel mehr durch die inhaltliche Qualität als durch Quantität verbessert.

Mehr zum Thema Content-Veredelung hat mein Kollege Daniel Sternberger in seinem Magazin-Artikel (Content-Veredelung – so nutzt Du Dein Trafficpotenzial) veröffentlicht.

15. SEO-Grundregel: Links ehrlich verdienen

Last but not least gehört neben den technischen und inhaltlichen Aspekten auch noch der Bereich des Linkbuildings (Offpage-Optimierung) zu einer guten Suchmaschinenoptimierung.

Gerade in sehr umkämpften Branchen sind gute Links von Nöten, um sich in den Top10 zu platzieren.

Webinar
10 Linkbuilding-Hacks, die Du kennen solltest — Mario Jung

Linkbuilding erlebt seit Anfang 2016 eine Renaissance! Nachdem Ende 2015 / Anfang 2016 noch viele Linkbuilding für tot erklärt haben, hat sich nach diversen Aussagen bzw. Neuentwick

Gratis anschauen

Aber Vorsicht: Kein anderer Bereich ist so umstritten wie das Linkbuilding. Während die einen Suchmaschinenoptimierer die Finger ganz bewusst von der ganzen Offpage-Arbeit lassen, schwören andere auf die Effekte.

Kein Bereich sorgt für mehr Abstrafungspotenzial seitens Google und ist so schwer zu durchschauen.

Mein Tipp an der Stelle ist, zahle kein Geld für Backlinks, sondern investier Dein Geld in gute Strategien, wie Du durch perfekten Content bzw. einzigartige Kampagnen an gute Backlinks (Empfehlungen) von themenrelevanten Webseiten kommst.

Schau Dir mein Webinar an und überlege, wie Du die von mir angebrachten Linkbuildingideen für Dich adaptieren kannst, um sinnvoll mehr relevanten Linkjuice auf Deine Webseite zu holen.

„Content, Links & Rankbrain sind die drei wichtigsten Rankingfaktoren!”

Gary Illyes

Denkt dran: Linkkauf ist nicht nur rechtlich fragwürdig, sondern stellt sich auch ganz klar gegen die Google-Richtlinien und bietet somit eine konstante Angriffsfläche für potenzielle Penalties.
Aber wenn Du Dich grundlegend in das ganze Offpage Thema reindenkst, wird Dir sicherlich die eine oder andere innovative Idee kommen, wie Du Deine Webseite verlinken lassen kannst.

Autor der Themenwelt

Mario Jung

Experte Mario Jung verfügt über knapp 10 Jahre Berufserfahrung im Bereich SEO bzw. Linkbuilding. Er ist Geschäftsführer der Agentur ReachX GmbH und betreut Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen.

Als beliebter Referent für Vorträge, Konferenzen, Seminare und Kundenveranstaltungen wird er vor allem im Rhein-Main-Gebiet als ein digitaler Meinungsmacher wahrgenommen. Er nimmt Rücksicht auf die persönlichen Belange eines jeden Unternehmens und passt seine Sessions flexibel dem Leistungsniveau der jeweiligen Gruppe an, um für einen maximalen Lernerfolg zu sorgen.

Zudem ist er der Gründer des OMT, der sich zu DER Online Marketing Konferenz im Rhein-Main-Gebiet entwickelt hat. Die Konferenz deckt alle Teilbereiche des Online Marketing ab und begreift sich als Treffpunkt der nationalen Online Marketing Szene. Mit bekannten Speakern wie Thomas Hutter, Björn Tantau, Mirko Lange, Inken Kuhlmann, Jens Fauldrath und Partnern wie dem BVDW ist der OMT eine feste Größe im Terminkalender eines jeden Online Marketing-Experten.

Neben der jährlich stattfindenen Tageskonferenz beschäftigt sich das OMT-Netzwerk mit weiteren Bereichen der Online Marketing Ausbildung, wie zum Beispiel einer Seminarreihe, regelmäßigen Webinaren, einem Jobportal für Online Marketer und dem kostenfreien OMT-Club.

Alle Webinare der Suchmaschinenoptimierung

Aktuelle SEO-Seminare

SEO: EinfĂĽhrung in die Suchmaschinenoptimierung

SEO: EinfĂĽhrung in die Suchmaschinenoptimierung

23.09.2019 - 24.09.2019 | 09:00 Uhr - 17:00 Uhr

Mario Jung in Hamburg

Suchmaschinenoptimierung ist eine der absoluten Kerndisziplinen im Online-Marketing. Eine Webseite muss von den Suchmaschinen wie Go

Jetzt Anmelden
So mache ICH Linkbuilding

So mache ICH Linkbuilding

15.10.2019 | 09:00 Uhr - 17:00 Uhr

Mario Jung in Köln

Als aufmerksamer Wayne-Hörer (WAYNE – Human Marketing Podcast) habe ich vernommen, dass unsere OMT-Experte

Jetzt Anmelden
SEO: EinfĂĽhrung in die Suchmaschinenoptimierung

SEO: EinfĂĽhrung in die Suchmaschinenoptimierung

04.12.2019 - 05.12.2019 | 09:00 Uhr - 17:00 Uhr

Mario Jung in Frankfurt am Main

Suchmaschinenoptimierung ist eine der absoluten Kerndisziplinen im Online-Marketing. Eine Webseite muss von den Suchmaschinen wie Go

Jetzt Anmelden
SEO fĂĽr Fortgeschrittene

SEO fĂĽr Fortgeschrittene

28.01.2020 - 30.01.2020 | 09:00 Uhr - 17:00 Uhr

Stephan Czysch Nicolas Sacotte Mario Jung in Frankfurt am Main

Du verfügst im Bereich SEO bereits über fortgeschrittene Kenntnisse? Dann findest Du in diesem Seminar den idealen Themen- bzw. Experten-Mix, um dein SEO Know-how auf ganzer Breite

Jetzt Anmelden

Magazinartikel zur Suchmaschinenoptimierung

Google for Jobs für WordPress – Stellenangebote optimal bereitgestellt OMT Magazin

Google for Jobs für WordPress – Stellenangebote optimal bereit...

Suchmaschinenoptimierung

Benjamin Knecht 9 Min

Neun von zehn Unternehmen geben an, vom Fachkräftemangel betroffen zu sein und damit Schwierigkeiten bei der Anstellung zu haben. Dies ist über alle Branchen hinweg spürbar. Daher bo...
SEO im Vertrieb und Schmerzen mit dem Kunden OMT Magazin

SEO im Vertrieb und Schmerzen mit dem Kunden

Suchmaschinenoptimierung

Stefan Godulla 21 Min

Eine Vielzahl von Faktoren führen am Ende zum „richtigen“ Kunden und Erfolg im Vertrieb. Die Folge sind zufriedene Mitarbeiter, Unternehmer, Kunden und neben dem Umsatz auch Dein G...
Vermeide Fehler beim Relaunch und visualisiere Deine Webseitenstruktur mit dem Screaming Frog OMT Magazin

Vermeide Fehler beim Relaunch und visualisiere Deine Webseitenstr...

Suchmaschinenoptimierung

Heiko MĂĽller 16 Min

Wer Suchmaschinenoptimierung (SEO) betreibt, dürfte schon mal von dem schreienden Frosch (Screaming Frog SEO Spider) gehört bzw. gelesen haben. Grundsätzlich gilt: Tools im Bereich d...
Der Griff nach Googles Sternen: Ein Guide fĂĽr Online-Shops OMT Magazin

Der Griff nach Googles Sternen: Ein Guide fĂĽr Online-Shops

Suchmaschinenoptimierung

Marvin Pape 14 Min

Sterne ploppen in verschiedensten Formen in der Google-Suche auf. Grund genug, einen genaueren Blick darauf zu werfen – Marvin von ReachLab zeigt Euch, wo Sternchen überall auftauchen un...
Was ist die Suchintention und worauf gilt es zu achten? OMT Magazin

Was ist die Suchintention und worauf gilt es zu achten?

Suchmaschinenoptimierung

Daniel Sternberger 8 Min

Die Suchintention hinter einer Suchanfrage, die festlegt, was ein Nutzer mit seiner Suchanfrage wirklich finden möchte, und nicht, was im ersten Moment augenscheinlich am besten passt, ist mit...
Snippet Optimierung – Zeige schon in den Suchergebnissen, dass Dein Ergebnis das Beste ist! OMT Magazin

Snippet Optimierung – Zeige schon in den Suchergebnissen, dass ...

Suchmaschinenoptimierung

Daniel Sternberger 10 Min

Die Meta-Snippets werden noch viel zu häufig unterschätzt. Dabei sind sie das Aushängeschild einer Webseite in den Suchergebnissen der Suchmaschinen. Mit einem gut optimierten Meta-S...
Was ist AMP und wie wird es meiner SEO im Jahr 2019 helfen? OMT Magazin

Was ist AMP und wie wird es meiner SEO im Jahr 2019 helfen?

Suchmaschinenoptimierung

Matthäus Michalik 10 Min

Sie sind es wahrscheinlich leid, von Mobile First zu hören, aber das macht es nicht weniger wichtig. Der mobile Web-Traffic macht über 60 Prozent der gesamten Besuche aus, wobei die durch...
Google Lighthouse – Der Leuchtturm, der Deine Seite durchleuchtet OMT Magazin

Google Lighthouse – Der Leuchtturm, der Deine Seite durchleucht...

Suchmaschinenoptimierung

Markus Fritzsche 8 Min

Im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung gehört es auch dazu, dass Du Deine Webseite aus technischer Sicht überprüfst und auf einem TOP-Niveau für die Besucher online stells...
Job-Listings: Kostenlose Stellenanzeigen direkt bei Google schalten OMT Magazin

Job-Listings: Kostenlose Stellenanzeigen direkt bei Google schalt...

Suchmaschinenoptimierung

Martina Kölsch 10 Min

Die Listung in Googles Job-Suche bringt Dir hochwertigen Bewerber-Traffic. Zudem ist sie kostenlos, einfach einzurichten und automatisch. Wir erklären, wie Du deine Website dafür vorberei...
Vor- und Nachteile – Raketenschnelle Ladezeit mit Accelerated Mobile Pages (AMPs) OMT Magazin

Vor- und Nachteile – Raketenschnelle Ladezeit mit Accelerat...

Suchmaschinenoptimierung

Simon Marqua 9 Min

Internetnutzer sind anspruchsvoll und ungeduldig. Das gilt ganz besonders für diejenigen, die das World Wide Web mobil nutzen. Und das ist längst die Mehrheit. Um dieser großen Grup...
Duplicate Content – Der Killer Deiner Rankings OMT Magazin

Duplicate Content – Der Killer Deiner Rankings

Suchmaschinenoptimierung

Markus Fritzsche 9 Min

Du hast Deine Webseite mit Content bestückt, den ein oder anderen Backlink eingesammelt und doch kommst Du mit Deiner Seite nicht weiter nach vorne im Ranking. Dann gilt es hier, sich die Frag...
SEO für Blogger – so bekommt dein Blog mehr Traffic und bessere Rankings OMT Magazin

SEO für Blogger – so bekommt dein Blog mehr Traffic und besser...

Suchmaschinenoptimierung

Fabian Auler 14 Min

Kein Mensch sieht deine Inhalte auf deinem Blog? Du hast kein Media-Budget, um mehr Besucher zu bekommen? Kein Problem: Mit diesen SEO-Tipps bekommst Du die Aufmerksamkeit und den Traffic, die Du v...
Semantic Markup: Besseres SEO durch Semantische Auszeichnungen OMT Magazin

Semantic Markup: Besseres SEO durch Semantische Auszeichnungen

Suchmaschinenoptimierung

Fabian Nesensohn 11 Min

Semantische Auszeichnungen (englisch: “semantic markup” oder “structured data”) oder auch strukturierte Daten sind allen SEOs bekannt. Da sollte es auch. Denn Semantische Au...
SEO unterwegs – die besten SEO Apps für Dein Smartphone OMT Magazin

SEO unterwegs – die besten SEO Apps für Dein Smartphone

Suchmaschinenoptimierung

Dennis Hirsch 11 Min

Unterwegs, auf dem Weg zum Kunden oder in der Bahn zur nächsten Konferenz, Dein Smartphone ist immer mit dabei. Doch um schnell die aktuellen Rankings oder den Traffic vom Vortag zu checken, g...
Guide: Featured Snippet – so erreichst Du Google-Position #0! OMT Magazin

Guide: Featured Snippet – so erreichst Du Google-Position #...

Suchmaschinenoptimierung

Rainer Brosy 8 Min

Das Klickpotential von Webseiten in den Google-Ergebnisseiten sinkt – mittlerweile sogar für die Top-10-Rankings. Verantwortlich dafür sind immer mehr SERP-Features. Neben den bekan...
Arztspiele für SEOs: die „systemische, erlebnisorientierte Themenrecherche“ OMT Magazin

Arztspiele für SEOs: die „systemische, erlebnisorientierte The...

Suchmaschinenoptimierung

Eric Kubitz 15 Min

Was ist noch schlauer als die modernste ki-gestützte Big-Data-Analyse? Richtig: ein cleverer Mensch. Ein guter Content Marketer weiß viel mehr als alle seine Tools zusammen. Viele trauen...
Relaunch eines Webshops #wasmittipps OMT Magazin

Relaunch eines Webshops #wasmittipps

Suchmaschinenoptimierung

Heiko Höhn 11 Min

Wenn Sie auf Ihrer Homepage unter dem Menüpunkt „Shop“ den Hinweistext anzeigen lassen „Unseren Shop finden Sie gleich rechts in der Fußgängerzone in der Ladenstr....
SEO-Probleme: Identifizieren, beheben und vorbeugen OMT Magazin

SEO-Probleme: Identifizieren, beheben und vorbeugen

Suchmaschinenoptimierung

Roberto Gioia 11 Min

Unwissentlich verursachte Fehler sind unangenehm, aber vermeidbare Fehler sind noch viel unangenehmer. Trotzdem wird erstaunlich wenig für die Fehlerprävention getan. Kosten sollte...
Was kostet SEO? OMT Magazin

Was kostet SEO?

Suchmaschinenoptimierung

Markus Fritzsche 16 Min

SEO oder Search Engine Optimization ist heute für das Onlinemarketing eine unabdingbare Voraussetzung. Fast jedes Unternehmen, egal ob Produzent oder Dienstleister, verfügt heute übe...
Searchmetrics, SEMrush, Sistrix und Xovi – 4 namhafte SEO-Tools im Vergleich OMT Magazin

Searchmetrics, SEMrush, Sistrix und Xovi – 4 namhafte SEO-T...

Suchmaschinenoptimierung

Matthias Koprek 22 Min

SEO-Tools sind aus dem Alltag von Suchmaschinenoptimierern, Marketern und Webseitenbetreibern nicht mehr wegzudenken. Sie liefern mit ihren vielfältigen Daten die Grundlage für die Entwic...
5 SEO Browser Plugins, die du kennen und nutzen solltest OMT Magazin

5 SEO Browser Plugins, die du kennen und nutzen solltest

Suchmaschinenoptimierung

Aleksandra Brosy 8 Min

Um eure Seite zu optimieren oder zu checken, was die Konkurrenz so macht, brauch ihr nicht immer teure Profi-Tools. Einige kostenlose Browser Plugins können bei der Optimierung helfen, welche ...
Voice Search – Gatekeeper für das Internet der Zukunft… OMT Magazin

Voice Search – Gatekeeper für das Internet der Zukunft…

Suchmaschinenoptimierung

Gero Wenderholm 10 Min

Wer mit der Stimme sucht, formuliert oft ganze Sätze und Fragen, wie sie einem realen Menschen gegenübergestellt würden. Voice Search verbreitet sich immer mehr und erhält immer...
Technisches SEO für WordPress – Erfahrungen aus Entwicklersicht OMT Magazin

Technisches SEO für WordPress – Erfahrungen aus Entwicklersich...

Suchmaschinenoptimierung

Daniel Voelskow 15 Min

WordPress ist eines der meistgenutzten CMS-Systeme. Wie Du aus technischer Sicht Deine Suchmaschinenoptimierung in Deinem WordPress im Griff hast, zeigen dier die nachfolgenden Punkte.
Die Checkliste fĂĽr internationale Websites OMT Magazin

Die Checkliste fĂĽr internationale Websites

Suchmaschinenoptimierung

Markus Hövener 8 Min

International – das klingt nach Multi-Milliarden-Konzern mit Präsenzen in 50 Ländern. In der Praxis muss das aber gar nicht so sein: Wer auf seiner Website Inhalte für meh...
Die User Signal-Debatte: Wie das Nutzerverhalten die Sichtbarkeit beeinflusst OMT Magazin

Die User Signal-Debatte: Wie das Nutzerverhalten die Sichtbarkeit...

Suchmaschinenoptimierung

Niels Dahnke 18 Min

Die Diskussion über Nutzerverhalten als direkter oder indirekter Ranking-Faktor spaltet die Lager der SEO-Welt. Dies liegt unter anderem an Googles öffentlichen, teils paradoxen Äu&s...
Keyword-Recherche von NULL auf HUNDERT OMT Magazin

Keyword-Recherche von NULL auf HUNDERT

Suchmaschinenoptimierung

Uwe Roll & Juliana Schmidt 12 Min

Die Keyword-Recherche ist ein wichtiger Baustein für Deine erfolgreiche Online-Marketing-Maßnahme. Die Struktur Deiner Website baut sich auf Deiner Keyword-Recherche auf. Ob Title, Descr...
Interne Verlinkung optimieren: das How-to fĂĽr bessere SEO-Rankings OMT Magazin

Interne Verlinkung optimieren: das How-to fĂĽr bessere SEO-Rankin...

Suchmaschinenoptimierung

Stephan Czysch 12 Min

Du willst Dein Ranking in der Suchmaschine verbessern, dann solltest Du über die interne Verlinkung die richtigen Strippen ziehen, damit der User und auch der Bot wissen zu welchem Keyword wel...
Die Symbiose aus SEO, UX und Webdesign OMT Magazin

Die Symbiose aus SEO, UX und Webdesign

Suchmaschinenoptimierung

Alexander GeiĂźenberger 7 Min

SEO, UX und Webdesign gehören in der heutigen Zeit mehr denn je zusammen. Durch “Mobile-First” haben sich so die Anforderungen an eine Seite mächtig geändert. Was gilt zu...
Was sind strukturierte Daten und wie werden sie eingesetzt? OMT Magazin

Was sind strukturierte Daten und wie werden sie eingesetzt?

Suchmaschinenoptimierung

Markus Fritzsche 8 Min

Mit strukturierten Daten mehr Platz in den Suchergebnissen einnehmen. Was sich hinter strukturierten Daten verbirgt, wie diese eingebunden werden und den weiteren Nutzen gibt es hier zu erfahren....
Content Veredelung – so nutzt Du Dein Trafficpotenzial OMT Magazin

Content Veredelung – so nutzt Du Dein Trafficpotenzial

Suchmaschinenoptimierung

Daniel Sternberger 9 Min

Im Prozess der Content Veredelung werden Schwellenkeywords betrachtet, die eine Top 20 Platzierung erreicht haben und p...
SEO Potenziale: So generierst Du mehr Traffic ĂĽber die Suchmaschine OMT Magazin

SEO Potenziale: So generierst Du mehr Traffic ĂĽber die Suchmasch...

Suchmaschinenoptimierung

Kevin Jackowski 8 Min

Viele Wege führen bekanntlich nach Rom. setzt Euch mit den SEO-Potenzialen auseinander und geht Schritt für Schritt bei Eurem Projekt vor. Versucht zielgruppenrelevanten Traffic über...
Pagespeedoptimierung mittels Ressourcenpriorisierung OMT Magazin

Pagespeedoptimierung mittels Ressourcenpriorisierung

Suchmaschinenoptimierung

Daniel Voelskow 10 Min

Das der Pagespeed ein Rankingfaktor ist, sollte jeder wissen. Dank Ressourcenoptimierung lässt sich so einen sehr großen Performancezuwachs generieren. Am besten gleich selbst austesten....
Mit SEO Neukunden akquirieren und Kosten einsparen OMT Magazin

Mit SEO Neukunden akquirieren und Kosten einsparen

Suchmaschinenoptimierung

Markus Fritzsche 11 Min

Neue Kunden zu akquirieren ist meistens nicht so einfach. SEO ist hier ein sehr pratischer Kanal um hier den Neukundenanteil zu erhöhen.
Redirections: Die größten Fehler, die man machen kann OMT Magazin

Redirections: Die größten Fehler, die man machen kann

Suchmaschinenoptimierung

Markus Fritzsche 7 Min

Hast Du Deine Seite im Griff? Mit Redirections gest Du auf Nummer sicher. Vermeide Fehlercodes. Setze immer die rcihtige Weiterleitung ein, dauerhaft oder temporär.
Zeit ist Geld – Gute Ladezeiten sind entscheidend für einen guten Umsatz und Rankings OMT Magazin

Zeit ist Geld – Gute Ladezeiten sind entscheidend für einen gu...

Suchmaschinenoptimierung

Matthias Reincke 6 Min

Wer eine schnelle Website hat, ist auf einem guten Weg. Haltet Eure Seiten schlank, aber vor allem schnell. Beachtet Eure Ladezeiten und optimiert diese, wenn es nötig ist.
Die 8 häufigsten SEO Fehler bei Relaunches und wie Du sie vermeidest! OMT Magazin

Die 8 häufigsten SEO Fehler bei Relaunches und wie Du sie vermei...

Suchmaschinenoptimierung

Rhea Moore 8 Min

Du führst ein Relaunch durch? Tappe nicht in die obligatorischen Fallen. Finde heraus, welche SEO-Fehler Du bei einem Relaunch vermeiden solltest und Du so Deine Rankings behältst, bzw. v...

SEO-Konferenzen

seoday

seokomm

Buchempfehlungen SEO

Suchmaschinenoptimierung - Erlhofer

Suchmaschinen-Optimierung: Über 1.000 Seiten Praxiswissen und Profitipps zu Google & Co. »Das SEO-Standardwerk« (t3n)

Werden Sie zum Experten für den wichtigsten Online-Marketing-Kanal

  • Wie funktioniert SEO: Suchmaschinen, Crawling, Cookies, Google-Updates
  • Keyword-Strategie: Recherche, Suchintention, Suchvolumen, Keyword-Dichte, WDF*IDF
  • OffPage und OnPage: Gute Texte, Content, Seitenstruktur, Linkaufbau und viele Tricks
  • Technisches SEO: Guter Code, Schnelligkeit, Redirect, Relaunch-Strategien
  • SEO-Strategie und KPIs: Einsatz und Messbarkeit von SEO im Online-Marketing

Aus dem Geleitwort von Karl Kratz

»Sebastian Erlhofer ist aus meiner persönlichen Sicht eine Koryphäe im Bereich der Suchmaschinen-Optimierung. Seine pragmatische, unaufgeregte und kontinuierliche Arbeit begeistert Suchmaschinen-Optimierer und gibt ihnen in diesem hochdynamischen Umfeld einen sehr wichtigen Faktor an die Hand: Orientierung. Das ist kein einfaches Fachbuch: Es liefert Ihnen Argumente bei wichtigen Entscheidungen, Souveränität in hitzigen Diskussionen und umfassendes Wissen als Fundament für Ihre weiteren Erfahrungen.

Bitte lesen Sie dieses Buch nicht nur. Verinnerlichen Sie es. Verlieben Sie sich ein wenig.«

Karl Kratz, Feines Online-Marketing seit 1996

Jetzt bei Amazon bestellen!
suchmaschinenoptimierung-buchempfehlung-dziki

Suchmaschinen-Optimierung fĂĽr Dummies

Sie haben ein Unternehmen gegründet und Ihre Website geht demnächst online? Sie sind gerüstet für zahlreiche Besucher und hoffen auf hohe Umsätze? Dann ist es Zeit für das Feintuning. Dieses Buch zeigt Ihnen, wie Ihre Website von Google besser gefunden wird und wie Sie bei Google ganz nach oben kommen. Finden Sie die richtigen Suchbegriffe und stimmen Sie Ihre Inhalte darauf ab, optimieren Sie Ihre Snippets und unterstützen Sie den Google-Crawler beim Erfassen der Seiten. Zahlreiche Beispiele und Anekdoten aus der SEO-Praxis sorgen für ein gutes Ranking und für Spaß beim Lesen.

Jetzt bei Amazon bestellen!

Expertenstimmen

Daniel Sternberger

Junio SEO Berater bei der ReachX GmbH

Das richtige Keyword zu wählen ist einer der wichtigsten Punkte in der Suchmaschinenoptimierung. Wenn hier eine falsche Entscheidung getroffen wird, läuft die komplette weitere Optimierung, die in Zusammenhang mit dem Keyword steht, in die falsche Richtung. Das geschieht oft durch Betriebsblindheit und das nicht wie der Nutzer gedacht wird.
 
Wenn Ihr mit der Optimierung von neuen Webseiten beginnt, dann prüft sorgfältig Euer Hauptkeyword für die jeweilige Webseite auf den Suchintentions-Typen, der sich in Informationsgetriebene-, Transaktionsgetriebene- und Kommerzielle-Suchanfragen unterteilen.
 
Das vermeintlich beste Keyword muss nicht zwingend zur Suchintention der User passen. Ob es passt oder nicht, könnt Ihr am besten und einfachsten mit der Suchmaschine selbst testen. Sucht Euer Keyword mithilfe der Suchmaschine und prüft die SERPs darauf, ob Ihr Informationsgetriebene-, Transaktionsgetriebene- oder Kommerzielle-Suchergebnisse erhaltet.
 
Optimiert Ihr die Kategorieseite von einem Shop und Ihr erhaltet bei Eurem vermeintlichen Hauptkeyword Informationsgetriebene-Suchergebnisse, dann ist es nicht der passende Suchbegriff.

Markus Fritzsche

Online Marketing Berater ReachX GmbH

SEO, also Search Engine Optimization beschreibt die Optimierung der organischen Suchergebnisse. SEO ist in drei Teilbereiche aufzugliedern, in Onpage, Content und Offpage. Content erklärt sich mehr oder weniger von selbst und bezieht sich auf die Erstellung von Texten, zu bestimmten Keywordgruppen. Der Bereich Offpage bezieht sich in erster Linie auf das Linkbuilding. Bei der Onpage-Optimierung werden alle Teile beleuchtet, die sich auf der Seite, bzw. systemseitig abspielen. SEO ist ein zu Beginn kostenintensiver Online-Marketing-Kanal, der sich aber auf die Dauer mehr als auszahlen wird.

Ein wichtiger Teil ist, das die eigene Website in einem einwandfreien technischen Zustand vorzufinden ist. Google gibt selbst die Ladezeit als Rankingfaktor an. Hier ist von drei Sekunden die Rede, die eine Seite maximal laden sollte, bis mit Ihr interagiert werden kann. Neben einer schnellen Ladezeit ist es wichtig, dass es kein Duplicate Content auf der Seite gibt, sei es durch eine Trailing-Slash-Problematik (Aufruf der Seite mit und ohne führenden Slash am Ende der URL), oder durch Keywords die versuchen auf mehreren Seiten zu ranken. Hier gilt die Regel: „Ein Keyword darf nur einer Seite zugeordnet sein, aber eine Seite darf mehrere Keywords haben!“.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Auszeichnung der Seite mit Strukturierten Daten, um so Rich Snippets in den SERPs zu generieren, die einem eine größere Aufmerksamkeit der Suchenden gewährleisten. Auch die Überarbeitung der Metadaten, nach der AIDA-Formel bietet eine Vielzahl an Quick-Wins. CTR-Steigernd sind Metadaten mit Emojis, wie z. B. einer Tasse Kaffee, oder einem Croissant.

Hendrik Unger

Geschäftsführer 36grad GmbH

Post-Struktur: 80% Mehrwert und 20% Werbung

Platte Werbung ist und bleibt ein Störfaktor im Newsstream und wird oft als Fremdkörper in der Kommunikation von Social-Media-Nutzern wahrgenommen. Daher sollte Werbung elegant verpackt werden, um nicht als „nervig“ zu gelten. Setze daher lieber auf einen Eyecatcher mit Mehrwert anstatt direkt mit der reinen Werbebotschaft ins Haus zu fallen.

Den Drang kann ich total nachvollziehen ohne Umwege deine Dienstleistungen und Produkte bewerben zu wollen, aber das zieht in der organischen Kommunikation auf Facebook, Instagram und Co. nicht mehr wirklich. Gib dem Nutzer etwas mit: Einen schönen Moment, Emotionen und etwas zum Behalten. Daran gekoppelt kann die Werbebotschaft sanft mitschwingen, aber nicht vordergründig, nicht marktschreierisch, nicht in jedem zweiten Post und so wenig aufdringlich wie es geht.

Ansonsten wirst du mehr und mehr mit Ignoranz der Community gestraft und deine Reichweite geht ganz schnell herunter. Vermeide in deinem Post zudem direkte Preisversprechen. Versetz dich mal gedanklich von der Angler-Perspektive mal in die Fisch-Perspektive, um herauszufinden was deinem Fisch wirklich schmeckt.

Stefan Vorwerk

Online Marketing Consultant mit dem Schwerpunkt SEO bei Wingmen Online Marketing

Wie man durch eine ABC-Analyse URLs identifiziert, die nicht zum SEO-Erfolg beitragen

 

Ist Dir eigentlich bewusst von wie vielen URLs Dein SEO-Traffic maßgeblich abhängt? Verteilst Du Deine Kapazitäten bereits nach der Wichtigkeit Deiner URLs?

Je länger man sich mit einem Projekt beschäftigt, desto herausfordernder wird es den Fokus und die Übersicht zu behalten. Viel zu schnell verläuft man sich im “Klein-Klein” der JIRA-Diskussionen. Vielleicht hast Du sogar das Gefühl, dass nichts vorangeht? Mir hilft an dieser Stelle der sprichwörtliche Gang auf den Balkon und die Änderung der eigenen Perspektive.

Eine Methode, die ich sehr schätze ist die ABC-Analyse (evtl. Link zu Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/ABC-Analyse). Diese Methode stammt aus der BWL und hilft zum Beispiel dabei Produktgruppen nach Umsatzanteil zu klassifizieren.

Die ABC-Analyse basiert auf der “80/20”-Regel (Pareto-Prinzip) und eignet sich deshalb wunderbar, um den Fokus auf die wirklich wichtigen (SEO-)Hebel zu legen.

Unser Beispiel: SEO-Erfolg aller URLs einer Website gemessen am Traffic

 

Erhebung und Klassifizierung

Grundsätzlich ist die Erhebung und Aufbereitung der notwendigen Daten unkompliziert.

Es werden alle URLs innerhalb Deines Systems durch ein Crawling erhoben. Je nach Größe Deiner Website sind unterschiedliche Crawling-Tools notwendig. In der Regel reicht mir allerdings der Screaming Frog SEO Spider (LINK: https://www.screamingfrog.co.uk/).

Nach dem Crawling exportiere ich mir alles in eine Excel-Datei. Danach lösche ich alle URLs, die kein HTLM-Dokument, keine PDF- oder Bilddatei sind. Nach diesem Schritt bleiben Dir also nur URLs, die laut IST-Stand eine SEO-Relevanz besitzen sollten.

Zusätzlichen brauchen wir die Daten über den generierten SEO-Traffic dieser URLs. Um auch saisonale Effekte aufzufangen ziehe ich mir diese Daten aus der Webanalyse. Die Google-Search-Console bietet sich natürlich auch an. Aus meiner Erfahrung speichern sich allerdings die wenigsten Unternehmen diese Daten weg, so dass ich nur eine 90 Tage Historie hätte. Das ist mir zu wenig. Übrigens auch ein Grund warum wir Wingmen diese Daten für jeden Kunden ab Tag 1 wegspeichern.

Einen “SVERWEIS” später stehen jeder URL ihre SEO-Einstiege im Betrachtungszeitraum gegenüber und wir haben die Möglichkeit

    1. ihren Erfolgsanteil am Traffic darzustellen
    2. die Klassifizierung durch Kumulation der Anteile vorzunehmen
abc analyse excel 768x359

Die ABC Analyse mit Hilfe von Excel in der Suchmaschinenoptimierung

Dabei halte ich mich an die folgende, grobe ABC-Klassifizierung:

  • A = hoher Traffic-Beitrag (bis 80%)
  • B = mittelmäßiger Traffic-Beitrag (15%)
  • C = geringer Traffic-Beitrag (5% >)

Alleine die sich aus der Tabelle ergebende Grafik sorgt häufig für überraschte Gesichter. In aller Regel erkennt man, dass relativ wenige URLs für die Traffic-Generierung verantwortlich sind und eine große Summe URLs praktisch gar keinen SEO-Nutzen aufweist und trotzdem das Gesamtsystem „belastet“.

Schlussfolgerungen und Ableitung von Maßnahmen

Nun ist diese Schlussfolgerung aus den Ergebnissen nicht bahnbrechend. Oftmals sind aber Themen wie Indexierungsmanagement oder Crawling-Budget-Optimierung sehr abstrakt.

Anhand dieser Aufbereitung fällt es allerdings leicht die Themen zu diskutieren. Wenn zum Beispiel 90% meiner URLs nur 5% zum SEO-Erfolg beitragen, dann muss ich mir die Fragen beantworten:

  • Sollen diese URLs mein Crawling-Budget belasten?
  • Sollen diese URLs meine durchschnittliche URL-Qualität belasten?
  • Möchte ich diese URLs indexieren lassen?
  • Wie viel Linkkraft will ich intern an diese URLs weitergeben, wenn überhaupt?

Natürlich wird man in den wenigsten Fällen “C-URLs” einfach und restriktiv löschen können. Allerdings wird man durch die Ergebnisse förmlich dazu gezwungen sein System zu bereinigen und zu verbessern. Dabei würde ich wie folgt vorgehen:

  1. URLs löschen (C-Kategorie)

Identifiziere URL-Schemata, die Du ohne große Diskussionen löschen oder weiterleiten kannst. Idealerweise stellst Du auf diesem Wege die Ursache für die Entstehung der URLs ab (zum Beispiel parametrisierte URLs, URL-Duplikate).

  1. Deindexieren (C-Kategorie)

Aus verständlichen Gründen kann es oftmals sein, dass URLs nicht gelöscht werden sollen (Archive, Produktdetailseiten o.ä.). Der Kompromiss an dieser Stelle ist es die URLs aus dem Index (noindex) zu holen. Auch das wirkt sich bereits spürbar auf die verwendeten Crawling-Ressourcen aus.

Gemessen am Aufwand/Nutzen-Verhältnis gibt es keine größeren Hebel. Natürlich solltest Du anschließend kontinuierlich an der Verbesserung Deines Systems arbeiten. Du weißt jetzt, welches Eure wichtigsten URLs sind und kannst Deine Kapazitäten entsprechend zielgerichtet steuern. So liegt es ganz in Deinen Händen, wie Du Deine Kapazitäten einsetzt:

  • A-URLs regelmäßiger updaten (bietet sich zum Beispiel bei Content-Portalen an) und dafür Prozess im Unternehmen etablieren
  • B-URLs so optimieren, dass sie noch mehr zum SEO-Erfolg beitragen (zum Beispiel Snippets optimieren, Content ausbauen oder interne Verlinkung stärken)
  • C-URLs mehr und mehr aus dem System nehmen
abc analyse ergebnis grafik 768x236

Ergebnisse der ABC Analyse

Alexander GeiĂźenberger

Geschäftsführer der Digital Marketing Agentur xpose360

Welche Online Marketing Maßnahmen sorgen für Wachstum?

Online Marketing Tipp#1: Digital Marketing Kanäle nicht isoliert betrachten

Heutzutage generiert man Website-Besucher in verschiedenen Kanälen wie SEO, SEA, Facebook oder eigenen Newsletter Verteilern. Meist werden diese Kanäle in sich von Agenturen und Inhouse Marketing Abteilungen isoliert analysiert und nach Erfolgen bewertet. Zielführend ist eine übergreifende Nutzung des Website-Traffics über alle Kanäle und eine damit verbundene Budget-Allokation über einen längeren Zeitraum.

Beispiel: Sie erhalten Besucher über SEO, diese bewerben Sie gezielt erneut auf Facebook und YouTube (Retargeting) und bieten Ihnen nach mehrmaliger Wiederkehr auf Ihrer Homepage die Newsletter-Registratur oder eine Service-Rückruf an. So intensivieren Sie auf Dauer den Kontakt zu Ihren potentiellen Kunden über alle Kanäle und erreichen eine deutlich höhere Budgeteffizienz.

Online Marketing Tipp#2: Die richtige Content-Strategie wählen

Wenn Sie eine Website erstellen oder betreuen, spielen Texte, Bilder und Grafiken eine zentrale Rolle. Für Google sind diese ausschlaggebend zur Rankingberechnung und für die Nutzer der zentrale Inhalt Ihres Onlineangebotes. Sie haben heute die Möglichkeit, auf Basis von umfassenden Datenauswertungen den perfekten Inhalt für Ihre Website-Besucher und die Suchmaschine zu erstellen. Nutzen Sie bspw. das kostenlose Tool „Answer the Public“ (http://answerthepublic.com) um herauszufinden, welche Fragen Nutzer im Internet bereits zu Ihren Produkten oder zu Ihren Suchbegriffen gestellt haben. Anschließend kopieren Sie die ermittelten Fragen in das Google AdWords Keyword Tool um herauszufinden, wie oft diese im Monat nachgefragt werden. Die am häufigsten gestellten Fragen nutzen Sie zur Strukturierung Ihrer Website-Texte. Dies ist nur eines der möglichen Vorgehen um datenbasiert optimale Inhalte zu erstellen.

Online Marketing Tipp#3: Seitenarchitektur & interne Linkstruktur optimieren

Alle Inhalte auf Ihrer Website sollen mit drei bis fünf Klicks erreichbar sein. Sorgen Sie mit Techniken wie bspw. „Link-Siloing“ oder „Hub-Seiten“ für eine schnelle Indexierbarkeit Ihrer Website durch Google und den User.

Weiterhin ist es unerlässlich Ihre Seiten (URLs) innerhalb Ihrer Website mit den Begrifflichkeit (Keywords) zu verlinken, zu denen Sie in den Suchmaschinen platziert werden möchten. Dies sollten zumindest semantisch immer korrekt sein. So könnte eine Seite zum Fussball-Nationalspieler „Thomas Müller“ mit folgenden Linktexten intern verlinkt werden: „Thomas Müller“, „T. Müller“, „Müller T.“, etc. Nicht passend wäre „Fussballspieler“, „Nationalheld“, etc.

Online Marketing Tipp#4: Ladezeiten verkürzen & Google AMP Seiten nutzen

Mit der „Mobile First“ Generation spielen Ladezeiten eine zunehmend große Rolle. Mit dem Tool webpagetest.org messen Sie die tatsächliche Ladezeit Ihrer Website und sehen gleichzeitig ein, wieso die Ladezeit eventuell zu hoch ist und welche Optimierungsmöglichkeiten Sie haben.

Weiterhin bietet Google seit kurzem die Möglichkeit, sogenannte AMP Seiten zu erstellen. Hierbei handelt es sich um ein kleines Framework, mit dem Ladezeit-optimierte mobile Websites erstellt werden können. Diese werden von Google bereits heute bei einigen Anfragen in einem separaten Kasten in den Suchergebnissen ausgespielt und damit klar bevorzugt. Google kündigte bereits an, dass dieses Format in Zukunft eine noch höhere Sichtbarkeit bekommen werden. (Details: ampproject.org)

Online Marketing Tipp#5: Markenbildung sorgt für hohe Abschlussraten

Durch die hohe Messbarkeit im Online Marketing neigt man dazu, reine Absatzzahlen als Performance Indikator zu nutzen. Jedoch ist bekannt, dass markenbezogene Anfragen die größten Abschlussraten erzeugen – teilweise Faktor 10-20 höher als reine Produktkampagnen. Um also auf Dauer höhere Abschlussraten zu erhalten ist Markenbildung extrem wichtig. Hier schließt sich der Kreis zu Tipp#1 => Nutzen Sie alle relevanten Online Marketing Kanäle um Ihre Kunden zu erreichen, Abschlussraten zu erhöhen und die Nachhaltigkeit Ihrer Kampagnen in Form von Markenbildung zu maximieren.

Autor: Der Autor Alexander Geißenberger ist Gründer und Geschäftsführer der international tätigen Digital Marketing Agentur xpose360, welche mittelständischen Unternehmen vollumfänglich zu digitalen Erfolgen verhilft. Die xpose360 konnte bereits mehrfach hoch angesehene Preise wie den MII Award sowie diverse Wachstumsauszeichnungen erreichen.

Artur Kosch

Geschäftsführender Gesellschafter Kosch Klink Performance

Suchmaschinenmanipulation zu Search Experience Optimization – Der User steht immer im Vordergrund

Der technische Teil der Suchmaschinenoptimierung gehört immer noch zum A und O eines SEO-Verantwortlichen. Eine technisch sauber aufgesetzte Webseite und strukturierte Inhalte legen das Fundament für eine langfristig erfolgreiche SEO-Strategie. Ohne diesen wichtigen Baustein werden clevere SEO-Ansätze niemals ihr volles Potenzial entfalten können.

Das immer bessere Verständnis von Suchanfragen seitens Suchmaschinen und die stetige Weiterentwicklung der Suchalgorithmen hat die Arbeitsweise in der SEO-Branche grundlegend verändert. Frühere Herangehensweisen, die eher einer Suchmaschinenmanipulation als Suchmaschinenoptimierung glichen, führen heutzutage nicht mehr zum gewünschten Erfolg in den Suchmaschinenergebnissen.

Besonders der Bereich Content wird heutzutage in der SEO-Branche mit ganz anderen Augen betrachtet. Sinnlose Texte, vollgepackt mit Keywords ohne jeglichen Mehrwert, die in Klappboxen versteckt werden und ausschließlich für die Suchmaschine erstellt wurden, gehören eher in die Sparte Spam als SEO.

Bei der Content-Erstellung, die für eine Steigerung der Sichtbarkeit in den Suchmaschinenergebnissen maßgeblich verantwortlich ist, sollte immer der User im Vordergrund stehen. Texte ohne Sinn und Verstand zu erstellen, um Keywords in den Index zu pumpen, werden dich langfristig nicht zu deinem gewünschten Ziel führen.

Schau dir immer an, welche Suchintention hinter einer Suchanfrage steckt. Welches Bedürfnis hat ein User wenn er eine Suchanfrage stellt, welche Nutzerwartung hat ein User wenn er auf deine Webseite kommt und wie kannst du ihm am besten helfen? Möchte er etwas kaufen, benötigt er bestimmte Informationen, welche Art von Content hilft ihm am besten weiter, ist ein ausführlicher Artikel sinnvoll oder doch lieber ein Video, eine Bildergalerie oder vielleicht ein Rechner? Bedenke dabei, das Eine schließt das Andere nicht aus!

Wie du siehst, befasst sich die Disziplin SEO heutzutage nicht damit, die Suchmaschine zu manipulieren, sondern eine Webseite sowohl technisch als auch strukturell sauber auf die Beine zu stellen und dem User, Inhalte die sein Bedürfnis befriedigen, egal ob transaktions- oder informationsorientiert, genau zum richtigen Zeitpunkt zu liefern.

Wenn du mehr über das Thema erfahren möchtest, schau dir mein Webinar im OMT-Club zum Thema Search Driven Content und meinen Artikel zu Search Experience Optimization bei Kosch Klink Performance an.

Rhea Moore

Senior Consultant SEO @ morefire

Das SEO-Reporting: Kenne Deine KPIs!

 SEO ist teilweise wie eine Blackbox. Man wirft eine Handvoll Optimierungen herein und dann? Ohne das richtige Monitoring und Reporting lässt sich kaum feststellen, welche Maßnahmen tatsächlich erfolgreich waren. Wir beobachten immer wieder, dass im schlimmsten Fall keine oder aber oft auch die falschen Kennzahlen zur Messung herangezogen werden

Die folgenden Punkte solltest Du beim Aufsetzen Deines Reportings beacht

Ziele der Webseite festlegen

SVI, Traffic, Conversion Rate, Bounce Rate, etc. sind natürlich alles KPIs, die man auch beobachten sollte. Allerdings sollte man sich erst fragen, was denn tatsächlich die Ziele der Webseite bzw. sogar die des Unternehmens sind. Soll die Webseite Leads bringen? Ist es ein Online Shop, der Umsatz generieren soll? Ist es eine redaktionelle Webseite, die Impressions generieren soll? Es scheint eigentlich so einfach und logisch und doch gehen oft die wirklich wichtigen KPIs in einem Mammut-Reporting aller möglichen Kennzahlen unter. Werde Dir also genau klar, welches die Ziele der Webseite und auch der verschiedenen Seitentypen (Shop, Blog, Glossar, etc.) sind.

Empfänger und zeitliche Abstände des Reportings definieren

Wer bekommt alles wann Einblick in das SEO-Reporting und sind für jeden wirklich alle KPIs relevant (oder eher verwirrend)? Für den Geschäftsführer z.B. reichen meist kurz und knapp im viertel- oder sogar halbjährlichen Abstand die wichtigsten Zahlen wie Transaktionen, organische Besucher und Umsatzentwicklung. Der Head of Marketing/SEO Teamleiter will vielleicht im wöchentlichen oder monatlichen Abstand Einblick in detailliertere KPIs haben. Je nachdem, wie detailliert die Reportings ausfallen, kannst Du für Dich noch eine Datei als Qualitätssicherung anlegen, in der Du weitere Kennzahlen beobachtest.

Die richtigen SEO-KPIs festlegen

Wurden die Ziele und verschiedenen Empfänger definiert, kann man darauf aufbauend die passenden SEO-KPIs festlegen. Ein Reporting kann natürlich immer um weitere KPIs ergänzt werden. Aber zunächst sollte man wirklich nur die KPIs messen die a) auf die Ziele Deiner Webseite einzahlen und b) Deine Maßnahmen messen.

 Diese Standard-SEO-KPIs können z.B. sein:

  • Rankings der Top-Keywords (Diese kannst Du in den gängigen SEO-Tools mit Tags nach Themen clustern)
  • Projekt-Sichtbarkeit (Vorsichtig bei der allgemeinen Sichtbarkeit, diese kann schnell in die Irre führen. Besser, Du beobachtest eine Projekt-Sichtbarkeit anhand Deiner Keyword-Sets)
  • Projekt-Sichtbarkeit im Vergleich zu den Top-Konkurrenten
  • Organische Besucher: Nutzer (der einzelne Besucher auf Deiner Webseite), Sitzungen (Gesamtzahl der Sitzungen; ein Nutzer kann mehrere Sitzungen erzeugen), Seitenaufrufe (die Gesamtzahl der aufgerufenen Seiten, ein Nutzer kann mehrere Seitenaufrufe erzeugen)
  • Organische Leads/Transaktionen und Umsatz

 Ergänzende KPIs je nach Empfänger können sein: Allgemeine Sichtbarkeit, mobile Sichtbarkeit, Anzahl Top 10/Top 100/gesamt rankende Keywords, wiederkehrende Besucher, Seiten pro Besucher, Absprungrate, Verweildauer, Conversion Rate, CTR, Klickrate, Impressions, Ladezeiten, Entwicklung 404-Fehler, Entwicklung Backlinks, Top-Zielseiten, meistverkaufte Produkte, meistgelesene Artikel, Anzahl indexierte Seiten etc.       

 Reporting-Format festlegen

Es gibt leider kein Tool, was alles kann. Man muss sich also seine KPI-Daten aus den verschiedenen präferierten Tools zusammensuchen und diese aufbereiten. Hierzu eignen sich z.B. Excel/Google Tabellen, Google Datastudio, Betrachtung der einzelnen Tool-Dashboards, E-Mail-Reporting-Funktionen der Tool-Anbieter etc. Um Dir Arbeit zu sparen, versuche so viel wie möglich zu automatisieren.

 Erfolge messen und Potenziale aufdecken

Auch wenn Du automatisierte Reportings nutzt, schaue Dir die Zahlen an! Nutze das regelmäßige Reporting, um Erfolge Deiner Maßnahmen zu messen und weitere Potenziale aufzudecken.

Fabian Nesensohn

Teamleiter SEO, xpose360

User Intent & User Behaviour – Grundvoraussetzung zum langfristigen SEO Erfolg

Die letzten Google Core Updates haben wie gezeigt, wie wichtig das Thema User Behaviour ist. Den User Intent zu „treffen“ und dem Besucher das zu liefern was er sucht, werden immer wichtiger im SEO. Google ist schon seit Längerem beschäftigt, diese Daten sinnvoll in den Algorithmen zu nutzen.

In den „alten“ SEO Zeiten spielte das eigentliche Angebot der Website nur eine untergeordnetere Rolle. Ohne User Behaviour Daten war es teilweise „einfach“ in den TOP10 zu ranken, wenn die klassische Onpage-Optimierung passte und dazu Content und starke Links vorhanden waren.

Mittlerweile hat sich dies jedoch stark verändert, zumindest in umkämpfteren Branchen und Bereichen. Heutzutage muss sich die Domain den Besucher in den TOP10 stellen und ist sozusagen auf dem Prüfstand. Die User entscheiden, welche Domain langfristig Erfolg in Google hat und auf der 1. Seite Platz findet.

Klickraten, Return-to-SERP Raten, Short & Long Clicks sind Begriffe, die an Bedeutung gewinnen. Daher reicht es nicht mehr aus, einfach nur gute Onpage-Optimierung zu machen oder Backlinks aufzubauen. Themen, wie Usability, Conversion-Optimierung (auch schon bei den Snippets in den SERPs) oder Kundenbindung werden wichtiger und damit wird auch der Job als SEO komplexer und anspruchsvoller.

Dazu noch ein schönes Beispiel aus der Praxis. Die Domain (großer Online-Shop) hat es bei den Google Core Updates erwischt und ist auf einem starken Fokus-Keyword aus den TOP10 bzw. teilweise aus den TOP20 gefallen.

bild case coreupdate Expertentipp Suchmaschinenoptimierung 1024x209

Durch Optimierung des Layouts (z.B. Fokus auf Produkte & Kunde, Filterungen etc.) ist das Keyword immer wieder in die TOP10 eingestiegen und hält sich mittlerweile seit Wochen auf der 1. Seite. Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, den Intent zu treffen und sich genau zu überlegen, wie ich den Besucher überzeugen und auf meiner Website halten kann.

Aber eines gilt natürlich immer noch:
Um die TOP10 zu kommen, muss ich die Basics beherrschen. Vor allem bei Online-Shops spielt die interne Linkstruktur eine enorm große Rolle und sollte daher stets auf dem „SEO-Optimierungsplan“ stehen.

Daniela Malzer

macht Online Marketing, das rockt

UX meets SEO in Mobile Shops

Shoppen mit dem Smartphone ist angesagter denn je. Am Abend gemütlich zu Hause auf der Couch einfach nur inspirieren lassen oder auf der Suche nach einem bestimmen Produkt sein – da ist die Anwenderfreundlichkeit von mobilen Online Shops gefragt.

  • Erleichterte es dem Besucher, Deinen Online Shop auch am Smartphone zu mögen.
    Führe ihn ohne Umwege schnell und sicher an sein Ziel zB mit einem Suchfeld und einfacher Navigation. Nutze die vielen Mikro-Momente und Touchpoints, die der Benutzer im Zuge der mobilen Customer Journey durchläuft, für Dich. Keep it simple und sorge nicht für Verärgerung des Benutzers durch einen langwierigen Check-Out Prozess oder komplizierte Formulare ohne Input Types. Usability rockt!
  • Keiner will langweilige Produktbeschreibungen lesen!
    Verführe Deinen Shop-Besucher mit knackigen und ansprechenden Texten zum Kauf – ohne ihn in Textwüsten verdursten zu lassen. Suche Dir dafür einen guten Texter und sorge für ein umfassendes Briefing. Versuche generell, den Nutzer in den Fokus zu stellen und die Inhalte Deines mobilen Online-Shops dementsprechend zu optimieren und wahrheitsgetreu darzustellen. Dabei solltest Du natürlich auch die Intentionen der Suchmaschinen nicht außer Acht lassen und für genug SEO-Futter sorgen.
  • Niemand hat Bock auf lange Ladezeiten – schon gar nicht mobil.
    Muss man eine gefühlte Ewigkeit warten, um endlich das heiß ersehnte Produkt kaufen zu können, führt das nur zu Frust. Ein Tipp wären hier Plugins, welche das gewünschte Bild abhängig von der Bildschirmauflösung laden. Schlechte Nutzererfahrung bedingt höhere Absprungraten und ist somit ein negatives Rankingsignal für die Suchmaschinen. High Five for Page Speed!

Du solltest dem Benutzer zu einem besonderen Erlebnis in Zusammenhang mit Deinem mobilen Online-Shop verhelfen. Das macht ihn glücklich, die Suchmaschinen werden es Dir mit positiven Rankings danken und somit bist auch Du happy.

Sven Deutschländer

SEO Profi Berlin @ dskom GmbH

Die 3 Pfeiler für langfristigen SEO-Erfolg

Meiner Erfahrung nach haben Websites und Onlineshops immer dann Erfolg in Suchergebnisseiten, wenn deren Betreiber drei Dinge beachten:

1. Anstatt auf die Rankings einzelner Keywords zu achten, wird darauf geschaut, was Kunden wollen, wie Kunden danach suchen und was die besten Antworten auf die Suchanfragen der Kunden sind. Welche Intention steckt hinter den Suchanfragen – ist ein konkretes Produkt, eine Dienstleistung, eine Produkt-Kategorie oder ein Wissen vermittelnder Blogbeitrag die optimale Antwort darauf. Wer diese Herangehensweise in seinem Webprojekt umsetzen kann und für eine positive Nutzererfahrung mit der Website sorgt, wird den Kampf um gute Positionen in Suchergebnisseiten gewinnen. Dass das Ganze technisch sauber aufgesetzt ist und die Basisaufgaben der Suchmaschinenoptimierung akribisch umgesetzt werden, versteht sich als Voraussetzung von selbst.

2. Die reine OnPage- und OnSite-Optimierung ist nur die “halbe Miete”, wenn überhaupt. Aktives Online-Marketing für und mit der Website muss Teil der Strategie sein. Es gilt herauszufinden, wo potenzielle Neukunden und Bestandskunden im Web aktiv sind und wie sich diese Online-Marketing-Kanäle für das Vorankommen des eigenen Projekts nutzen lassen. Drei Stichworte, die dazu passen: alternative Suchsysteme, Linkaufbau (Linkbuilding) und bezahlte Trafficquellen (AdWords, BingAds, Facebook Werbeanzeigenmanager). Aber auch Offline-Kanäle sollten eingebunden werden. Messeauftritte und Sponsoring-Aktivitäten, Print-Kampagnen und Plakatwerbung können effektiv zum Unternehmenserfolg beitragen. Vor allem dann, wenn die Verzahnung von Offline- und Online-Welt von Anfang an bedacht wird. E-Mail-Marketing und Social-Media-Marketing vervollständigen den Cross-Channel-Mix. Auf all diesen Wegen wird mit jedem Tag am Aufbau und Ausbau der Marken gearbeitet, die mit dem Webprojekt verbunden sind.

3. Der Erfolgsmessung wird viel Gewicht beigemessen. Jedes Webprojekt gehört ab Tag 1 mit der Google Search Console verbunden (gerne auch mit den Bing Webmastertools). Die Verknüpfung mit einer Webanalyse-Software (häufig Google Analytics) ist notwendig. Deren vollständige Einrichtung muss ggf. mit einem Fachmann sichergestellt werden. Zusammen mit der Nutzung einer OnPage-Überwachung (RYTE, ScreamingFrog, Mouseflow und ähnlichen Tools) haben Website-Betreiber genügend Berichte an der Hand, um Kunden und deren Bedürfnisse zu verstehen. Fehler können schnell gefunden werden. Conversion-Optimierung ist Teil des Marketing-Alltags.

Ich bin überzeugt davon: Wer sich um die Bedürfnisse seiner Kunden kümmert – der schon bestehenden und der künftigen, wer sich vernetzt und sich in seiner Branche einen Namen macht und bei alledem am Puls der Zeit und innovativ bleibt, der wird Erfolg haben!

Eric Kubitz

CONTENTmanufaktur

Workflows für die Online-Redaktion

Online Marketer – vor allem aus dem B2B und dem E-Commerce – tun oft so, als ob man Content einfach kaufen und online stellen könnte. Das ist aber ein Missverständnis. Denn wenn Inhalt auf deiner Webseite veröffentlichst, bist du ganz automatisch ein „Publisher“. Und das heißt nun mal, dass du eine ganze Menge Aufgaben mehr hast, als nur einen Text zu kaufen, diesen auf ein Keyword zu optimieren und ihn unter eine URL zu klatschen. Hier eine kleine Auswahl dieser Aufgaben:

 Redaktionsplanung (Welche Themen gehören wann und wo auf die Webseite?)
 Qualitätssicherung (Und zwar nicht nur nach WDF*IDF sondern auch nach Korrektheit, Rechtschreibung und Grammatik.)
 Interne Vernetzung (Planung von Struktur und interner Verlinkung)
 Aktualität (Die Welt dreht sich weiter – deine Artikel meist nicht)
Die ersten drei Punkte bedenken recht viele SEOs – die Aktualität von Inhalten wird leider oft vergessen. Vermutlich, weil man bei den üblichen Texter-Börsen nur das Geschäftsmodell „neue Beiträge“ und nicht „Aktualisierungen“ kennt. Aber du als Online Marketer solltest das Prinzip kennen. Denn das gibt dir die Möglichkeit, schnell und mit wenig Aufwand viel präsenter bei Google zu werden. Wenn ein bisher gut rankender Beitrag in den  Suchergebnissen von Position 3 auf 4 fällt – kann das immerhin 20 bis 30 Prozent des Traffics kosten. Das ist oft mehr, als du mit einem neuen Beitrag für ein Longtail-Keyword jemals einsammeln kannst. Und dabei ist die Aktualisierung des Beitrags viel weniger aufwändig, als einen neuen zu schreiben.
Damit deine Seite (im Sinne von SEO) also gut gepflegt ist, braucht es nicht mehr als vielleicht eine Stunde Zeit pro Woche, die Google Search Console und ein Tool wie Sistrix oder Searchmetrics:
  1. Checke deine wichtigsten (also trafficstärksten) URLs in der Google Search Console: Welche haben in der vergangenen Woche an Traffic verloren?
  2. Checke die Sichtbarkeit für deine wichtigsten Keywords in Sistrix oder Searchmetrics. Welche haben verloren? UND: Für welche neuen Keywords bist du auf Schwellenpositionen (also zwischen 10 und 20)?
  3. Wähle nach diesen Analysen vielleicht 5 bis 10 (oder gerne mehr) URLs aus, die nicht mehr aktuell sind (die also in GSC oder Sistrix verloren haben) oder die eine neue Chance (wegen ihrer Schwellenposition) bieten.
  4. Aktualisiere diese Seiten. Ergänze oder aktualisiere den Text, baue vielleicht neue Bilder ein und schau, ob die interne Verlinkung optimiert werden kann.
  5. Verlinkte diese URLs für eine Woche auf deiner Startseite und/oder lass sie in der Searchconsole von Google noch einmal crawlen. Fertig.
Wenn du das konsequent ein paar Wochen machst, wirst du merken, wie deine Sichtbarkeit für deine wichtigsten Keywords und URLs stetig steigt. Ganz ohne neue Inhalte…

Stefan Godulla

godulla.net

Der Faktor Zeit als SEO KPI

Im Rahmen von Optimierungen einzelner Websites oder Landingpages ist es wichtig, den Faktor Zeit nicht aus den Augen zu verlieren. Ich habe das Glück, einige Projekte schon mehrere Jahre betreuen zu dürfen. Man sammelt dann Erfahrungswerte, welche man einfach nur über die entsprechende Zeitspanne gewinnen kann. Sicherlich gab es durch Google in den letzten Jahren oft rapide Sprünge im Rahmen der Sichtbarkeit aufgrund von Updates wie z.B. Panda oder Penguin aber das sind nicht explizit die Veränderungen auf die ich anspreche. Man musste zwar auch warten, bis nach entsprechenden Bereinigungen oder Optimierungen ein neues Update kam, welches dann ggf. für einen deutlichen Sprung in der Sichtbarkeit (oder einen Verlust) führte. Jedoch war hier meist klar, wo das Problem lag und dieses wurde dann konkret durch Optimierung z.B. des Contents oder des Linkprofils “behoben”. Am Ende wartet man dann auf das neue Update damit diese Maßnahmen auch endlich greifen und sich auswirken. Also alles recht geplant bzw. vorauszusehen wenn auch natürlich zum Teil recht spannend. Ich spreche jedoch von Reaktionen auf Basis wirklich guter Arbeit, die aber auch Ihre Zeit benötigen. Ein gutes Beispiel sind dabei Internationale Seiten bzw. Projekte.

Es ist immer ein Luxus wenn man im Rahmen der Optimierung die Möglichkeit hat, wirklich Schritt für Schritt vorzugehen ohne in Aktionismus zu verfallen oder der Kunde so ungeduldig ist und Druck macht weil es nicht schnell genug geht. Nun konkret zum Expertentipp. In meinem Fall geht es um ein internationales Projekt, wo die Entwicklung für den deutschsprachigen Raum sehr gut verlaufen ist. Auch hier nicht von heute auf Morgen aber wenn das Projekt komplexer und der Wettbewerb nicht gerade klein sind dann dauert es eben. International kann es wesentlich länger dauern weil man eben, je nach Keyword, viel mehr Wettbewerb hat und es Zeit braucht, bis Google die unterschiedlichen Seiten bewertet und entsprechend einstuft. Entscheidend ist aber, dass man weiß bzw. sich sicher ist und sich selbst vertraut, dass man gute Arbeit geleistet hat. Bedeutet, man sollte einschätzen können ob die Seite für das entsprechende Keyword qualitativ gut umgesetzt wurde und für Google einen Anlass darstellt, diese höher zu ranken als eben andere. Immerhin schaut man sich (sollte man zumindest) auch den Wettbewerb an und kann somit durchaus auch eine eigene Bewertung vornehmen ohne das Ganze als Pralinenpackung (keine Ahnung was drin ist) an Google zu senden.

Was kann man also tun während Google die Zeit braucht um die Seite wirklich final dort einzustufen, wo Sie gemessen an der Qualität stehen sollte?

Trends beobachten!

Schaut euch wöchentlich die Entwicklung der Seite an und beobachtet den Trend. Wichtig ist dabei auch die Peripherie zu analysieren, d.h. entwickeln sich andere Seiten, die äquivalent gut umgesetzt wurden, bereits positiv? Dann vertraut auch in euer eventuell mehr umkämpftes Keyword, welches jedoch ggf. noch stagniert. Bewegen sich grundsätzlich viele Seiten des Projektes nach oben? Dann ist das ein Zeichen dafür, dass Google die Qualität eurer Seiten schätzt. Also habt auch Geduld mit den Seiten, die noch nicht großartig in Bewegung sind. Sobald Bewegung rein kommt, habt weiter Geduld. Es ist durchaus normal, dass nach anfänglichem Aufwärtstrend auch mal wieder sinkende Tendenzen folgen. Alternativ kann es zu Nadelstichen kommen, also extreme Ausschläge nach oben und unten.

In dieser Phase beschäftigt sich Google mit eurem Projekt, vergleicht dieses mit eurem Wettbewerb. Wenn die Seiten höher ranken wird natürlich auch die User Happiness geprüft. Fühlen sich die Besucher auf der Seite wohl, verweilen Sie oder springen Sie schnell wieder ab? Interpretieren die Suchenden das Keyword auch mit dem Ergebnis, welches Sie auf eurer Seite finden? Wie oft werden die Seiten von extern verlinkt (Backlinks) also gibt es externe Signale über die Beliebtheit eurer Seiten? Dies führt zum abschliessenden Hinweis beim Faktor Zeit. Wie angesprochen ist Aktionismus kein guter Ansatz aber um qualitativ gute Backlinks kann man sich jederzeit bemühen und sie werden den Fortschritt bzw. die Entwicklung der Seiten im Ranking sicher ausschließlich positiv beeinflussen.

In diesem Sinne, erschafft euch euer eigenes Gefühl in dieser Sache und versucht im Abstimmung mit dem Kunden Schrittweise vorzugehen wenn Ihr mehrere Optimierungsansätze habt. Das was getan werden MUSS, sollte auch zeitnah getan werden aber wartet zwischendurch ab, wie sich die einzelnen Maßnahmen auswirken, auch wenn es länger dauert. Da bringt euch wichtige Erfahrungswerte für künftige Projekte.

Anbei ein Chart eines hart umkämpften Keywords.

SEO Sichtbarkeitsentwicklung stark umkämpftes Keyword 1024x302Die dort sichtbare Entwicklung ist zum größten Teil nur dem Faktor Zeit zu verdanken. Im ersten Teil könnte man nervös werden, da dass Keyword gar nicht rankt. Wenn Ihr aber gute Arbeit geleistet habt, ist das doch sehr ungewöhnlich also abwarten. Sobald es losgeht, den Trend beobachten. Man sieht, es zahlt sich aus aber man muss auch stetig ein Auge darauf haben.

Stefan Keil

Senior Consultant & Partner, get traction GmbH

Basics + Denken + Leidenschaft = erfolgreiches SEO

Online Marketing ist eine sehr kurzlebige und dynamische Disziplin. Allerdings ist SEO vermutlich mit einer der langsameren Kanäle in diesem Bereich. Klar gibt es ständig Neuerungen, die Basis ist allerdings sehr solide und wird sich nicht von heute auf morgen ändern.

Daher kann ich nur empfehlen, sich erstmal vor Augen zu führen, wie eine Suchmaschine überhaupt funktioniert und was die Mechanismen sind, die ihr zu Grunde liegen. Dieses Wissen wird einem ungemein dabei helfen, nachhaltige Strategien zu entwickeln, Eintagsfliegen und Lücken im Algorithmus als solche zu erkennen und abzutun (sind halt nun mal nicht immer so nachhaltig diese neuesten, heißen SEO Tipps). Dadurch bleibst du auf Kurs, auch wenn die positive Entwicklung mal etwas länger auf sich warten lässt. Also erstmal Suche verstehen um SEO erfassen zu können. Bei vielen Webseiten sind es erstmal die Basics, die korrigiert werden müssen. Die Behebung der Fehler bei den Basics bietet oftmals die größten Potenziale. Erst wenn diese Fehler erfolgreich behoben wurden, sollte man die verbleibenden 20 % in irgendeiner der SEO-Teildisziplinen angehen.

Nichtsdestotrotz ist auf dem aktuellen Stand zubleiben immer wichtig. Das ist Dank der doch eher extrovertierten Branche gar nicht mal so schwer. Die persönliche must-follow Liste für Twitter und Facebook ist schnell zusammengestellt und man kann täglich viele Neuigkeiten und Diskussionen verfolgen oder auch aktiv daran teilnehmen. So ein paar first-Mover-Vorteile kann man sich auf diesen Kanälen durchaussichern.

Eigentlich gibt es ja auch kein Geheimrezept für erfolgreiches SEO, aber der wohl beste Tipp, den man geben kann, ist: SEO immer aus der Nutzerperspektive denken. Schließlich optimiert man für Nutzer der Suchmaschinen und nicht für die Maschine an sich. Viele Frage in der alltäglichen Arbeit lassen sich mit genau diesem Blickwinkel schnell auflösen. Abgeleitet davon sollte eine Webseite immer entlang der Customer Journey aufgebaut werden.

Ansonsten bleiben nur noch Tipps, die nicht nur auf SEO anzuwenden sind:

  • Lerne klar und gut zu kommunizieren – SEO ist ein breites Thema, du wirst mit sehr vielen verschiedenen Menschen und Fachabteilungen in deinem Unternehmen reden und diese überzeugen müssen.
  • Etabliere Prozesse und Verbindlichkeiten: Um gemeinsam zu Arbeiten muss auch jeder wissen, was er zu tun hat. Ist das einmal klar definiert, lassen sich diese auch einfacher einfordern. SEOs sind selten völlig autark und sind nun mal auf die Zusammenarbeit mit anderen angewiesen.
  • Kritisches Denken hilft. Nur weil ein Tool Fehler markiert, sind diese noch lange nicht wichtig und nur, weil etwas gerade mal gut funktioniert, ist es noch keine SEO-Strategie.
  • Etwas Leidenschaft ist auch nie verkehrt – erhöht definitiv den Spaßfaktor bei der Arbeit und trägt zur Kommunikation und Überzeugungsfähigkeit bei.
  • „Everybody lies“, ob gewollt oder nicht. Sorge also dafür, dass du die relevanten Informationen und Daten in deiner alltäglichen Arbeit selbst zusammenstellen und bewerten kannst. Implementiere ein sauberes Monitoring und Alerting. Das werden dir auch andere Abteilungen danken.

Heiko Höhn

funktion5 GmbH

Nutze schema.org | Ein Hoch auf strukturierte Daten

Nutzt die strukturierte Auszeichnung von Inhalten. schema.org bietet sehr viele Möglichkeiten, Inhalte für Suchmaschinen maschinenlesbarer auszuzeichnen.
Eine tolle Anleitung gibt es hier: http://schema.org/docs/gs.html

Beispiele zur konkreten Umsetzung

Zur Kontrolle hat Tante Google ein Testtool mit konkreten Hinweisen im Köcher.
https://search.google.com/structured-data/testing-tool/

Warum der Aufwand?

Die Auszeichnung mit Mikrodaten wird mit erweiterten Zeilen im Suchergebnis und zum Teil zusätzlichen Links im Snippet belohnt.

Stephan Czysch

GrĂĽnder von Trust Agents

Mit wenig Aufwand Optimierungspotenziale durch die Verknüpfung von Google Search Console mit Crawlern finden

Mit der Google Search Consolesteht jedem Webmaster ein sehr mächtiges und vor allem kostenfreies SEO-Werkzeug zur Verfügung. Die meiste Beachtung dürfte die Funktion „Suchanalyse“ erfahren, da hier die von Nutzern eingegebenen Suchanfragen zu sehen sind, für die die eigene Website in den Suchergebnissen erschienen und hoffentlich geklickt wurde.

Diese Daten lassen sich auf vielfältige Weise nutzen. Hier ganz kurz einige Beispiele:

  • Wie hoch ist die durchschnittliche Klickrate (CTR) meiner Website pro Position?
  • Welche Suchanfragen werden im Vergleich zum erwarteten Positions-Durchschnitt schlechter geklickt? Bietet eine Optimierung des Snippets leicht zu hebende Potenziale?
  • Zu welchen Suchanfragen werde ich gefunden, beantworte diese aber womöglich noch nicht gut?

Werfen wir kurz einen Blick auf die Klickrate (CTR): Je nach Suchintention zeigt Google mehr oder weniger Werbeanzeigen an. Bei transaktionalen Suchanfragen (z.B. „adidas sneaker“) erscheinen viele AdWords Anzeigen, bei informationsgetriebenen Suchanfragen (z.B. „nachtzuschlag“) eher keine bis wenige Anzeigen. Dadurch ergeben sich deutliche Unterschiede in der zu erwartenden Klickrate.

 

ctr vergleich google search console search intent 002

Abbildung 1 Nicht repräsentativ, aber deutlich unterschiedlich: Die zu erwartende Klickrate der organischen Suchergebnisse wird durch die Präsenz von AdWords Anzeigen in den Suchergebnissen beeinflusst

Richtig gut lässt sich mit dem Interface der Suchanalyse allerdings nicht arbeiten. Hier spielt die Google Search Console API ihre volle Stärke aus. Der größte Vorteil: Es stehen mehr Daten zur Verfügung, da die im Interface geltende Limitierung auf maximal 999 Datenpunkte entfällt. Ein sehr cooles kostenfreies Tool mit API-Anbindung ist „Search Analytics for Sheets“.

Aber kommen wir nun zu meinem Tipp: Bei Websites mit vielen hunderten oder gar tausenden Unterseiten ist die Struktur der Website nur schwer zu überblicken. Fragen wie:

  • Welche Adressen verlinken sich untereinander?
  • Wie viele Klicks sind notwendig, um auf dem kürzesten Weg von der Startseite zu einem bestimmten Inhalt zu kommen?
  • Mit welchen Ankertexten wird verlinkt?

Lassen sich nur schwer beantworten.

Um sich einen Überblick über die Informationsarchitektur einer Website zu machen, sind deshalb Crawler sehr hilfreich. Beispielsweise der Screaming Frog erlaubt, direkt während des Crawls die Suchanalyse-API abzufragen. Der Vorteil: Sie sehen direkt, welche Adressen wie häufig in der Suche erscheinen (Impressionen) und geklickt (Klicks) werden. Schauen Sie nach Adressen, die:

  • Häufig verlinkt, aber keine oder nur wenige Zugriffe erhalten. Ist das Keyword falsch gewählt?
  • Häufig geklickt, aber intern nur schlecht erreichbar sind. Wie können Sie diesen Adressen mehr „Linkjuice“ zukommen lassen?

Bei letztgenannten Punkt werfen Sie einen Blick auf das Level (das sagt Ihnen, wie viele Klicks die Seite auf kürzestem Klickpfad von der Startseite weg ist), sowie auf die Anzahl der eingehenden Links.

screaming frog google search console api anbindung e1503603636111 1024x610

Abbildung 2 Interessant ist hier ein Blick auf “Crawl Depth” sowie die Inlinks im Vergleich zu den rechts angezeigten GSC-Daten (Clicks, Impressionen, CTR, Position)

Finden Sie in den Crawl-Daten Adressen, die auf Ebene 2+ liegen, aber im Vergleich zu anderen Seiten bereits viele Impressionen erzeugen, dann versuchen Sie diese intern besser zu verlinken. Selbiges gilt für Adressen, die zwar ein niedriges Level haben, aber nur selten intern verlinkt werden. Beim Screaming Frog können Sie hierzu einen Blick auf die prozentuale Verlinkungsquote („% of Total“) werfen. Je höher der Wert, desto häufiger ist die Seite direkt verlinkt.

Ein weiterer Impuls zum Schluss: Womöglich sind die von Nutzern eingegebenen Suchanfragen eine gute Quelle für interne Ankertexte.

Michael Schöttler

CEO von imwebsein

Hat man eine Website, auf der die Inhalte in mehreren Sprachen zur Verfügung stehen, darf man auf keinen Fall das Hreflang Tag
vergessen. Dieses sorgt dafür, dass Google immer die passende Variante in den jeweiligen nationalen SERPs anzeigt.

Es lassen sich dabei die richtigen Sprachversionen für einzelne Länder festlegen – aber auch ein x-default, das immer dann ausgespielt wird,
wenn dem jeweiligen Land keine eigene Variante zugewiesen wurde.

Die Hreflang Tags müssen immer in beide Richtungen zeigen – es muss also von jeder Sprachversion auf die andere und auch wieder
zurück verwiesen werden (das unterschiedliche Sprachen immer eine eigene URL haben sollten ist ja hoffentlich selbstverständlich).
Inhaltlich ist darauf zu achten, dass in alle Sprachvarianten äquivalent sind; denn nur dafür ist das Tag gedacht. Einen Rankingvorteil
gibt es nicht.

Aber mit Hilfe des Hreflang lassen sich die Nutzer deutlich besser in den organischen Suchergebnissen ansprechen
und abholen – die Nutzerzufriedenheit wird also steigen.

Malte Landwehr

Produkt Marketing Manager bei Searchmetrics

Content entlang der ganzen User Journey

Der beste SEO-Tipp, den ich aktuell geben kann ist, Inhalte entlang der gesamten User Journey zu erstellen.

Im eCommerce kommt es zum Beispiel häufig vor, dass sich das SEO-Team nur mit der Optimierung der Product-Listing-Seiten befasst. Diese haben natürlich eine hohe Conversion Rate, ranken jedoch nur für transaktionale Suchbegriffe am Ende der User Journey. Da jeder Online Shop für diese Begriffe gefunden werden möchte, sind sie entsprechend stark umkämpft. Viel einfach lassen sich Besucher einfangen, die noch ganz am Anfang der User Journey stehen. Da es hier eher um informationelle Suchanfragen geht, bieten sich etablierten Content Marketing Assets wie Infografiken oder Erklärvideos an, um Landingpages und Kampagnen zu erstellen, die bei Menschen und Google gleichermaßen gut ankommen. Natürlich müssen die Besucher am Ende das informativen Contents zum nächsten Schritt im Verkaufstrichter, zum Beispiel einem Produkt-Vergleich oder direkt zum Kaufe, geführt werden. Andernfalls lohnt sich der ganze Spaß nicht!