Was ist Suchmaschinenoptimierung?

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Suchmaschinenoptimierung lernen – Wie geht SEO?

Wird Deine Website in der Vielzahl an Suchmaschinen überhaupt gefunden? Verschlafe nicht Dein Potenzial, mit Suchmaschinenoptimierung mehr Interessenten auf Dich aufmerksam zu machen. Bilde Dich auf dieser Seite im Bereich SEO fort:

  • Definition: Was ist SEO?
  • Wertvolle Tipps und Fallbeispiele von erfahrenen SEO-Experten
  • Jede Menge kostenfreier Content in Form von Webinaren, Blogtexten und mehr
  • Inspiration für Deine tagägliche Arbeit

Entdecke mit Suchmaschinenoptimierung den langfristig günstigsten Online Marketing Kanal. Los geht’s – starte jetzt Deine erste oder nächste Weiterbildungsdosis SEO!

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Seminar: SEO für Fortgeschrittene

1. Was ist „Suchmaschinenoptimierung (SEO)“?


SEO ist die Abkürzung für den englischen Begriff Search Engine Optimization. Die deutsche Übersetzung dazu lautet Suchmaschinenoptimierung.
Darunter fallen, laut Wikipedia, „(…) Maßnahmen, die dazu dienen, dass Webseiten und deren Inhalte im organischen Suchmaschinenranking (Natural Listings) auf vorderen Plätzen erscheinen. Durch das bewusste Beeinflussen der Platzierungen von Webseiten, Bildern, Videos oder anderen Inhalten bei Suchmaschinen soll deren Reichweite erhöht werden. Die Optimierung beinhaltet dabei alle verschiedenen Arten von Suchen wie Bilder-, Video- oder Nachrichtensuche.“

Die Arbeit in der Suchmaschinenoptimierung hat sich massiv geändert. Mit alten Methoden kann ganz oft “keinen Blumentopf mehr gewinnen”. Neue Denkweisen müssen her, um den ...
05.04.2019
11:00 - 12:00 Uhr
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Das zur schnöden Theorie. Doch was bedeutet das für dich im Klartext?

Fast jeder Mensch benutzt sie täglich. Die Marktführer heißen Google, Yahoo und Bing. Yandex versorgt Russland mit Informationen und Baidu das chinesische Volk. Weniger bekannte Suchmaschinen sind DuckDuckGo, Ixquick, Startpage und Ecosia. Jede mit einem eigenen Zugang zu Information.

Und obwohl wir Google so ausgiebig benutzen wie unsere Kaffeemaschinen, haben die wenigsten eine Ahnung davon, wie Suchmaschinen in sekundenschnelle zu den richtigen Ergebnissen kommen. Das hat nun ein Ende: Wir erklären Dir ausführlich und anhand vieler Webinare, Magazin-Artikel und Expertentipss, wie SEO funktioniert.

Zunächst aber zur Funktionsweise einer Suchmaschine:
Das Internet ist vergleichbar mit einer riesigen Bibliothek. Jede Website stellt dabei ein Buch dar. Diese Werke sind durch sogenannte Backlinks in der einen oder anderen Form miteinander verbunden. Manche „Bücher“ (um bei der Analogie zu bleiben), wie zum Beispiel Wikipedia, sind auf so mannigfaltige Art und Weise mit anderen verwoben, dass sie schon fast ein Internet im world wide web ausmachen.

Suchmaschinen wie Google durchsuchen die Bücher mithilfe von Bots (Spiders oder Crawler genannt) nach Begriffen. Diese fassen sie in einem unvorstellbar großen und komplexen Index zusammen. Die Google Bots erstellen folglich das Inhaltsverzeichnis der Websites, die im Internet vorhanden sind. Damit nicht genug. Denn die fleißigen Bots indexieren nicht nur, sie ranken die Informationen außerdem nach ihrem Wert. Und hier kommt SEO ins Spiel.

1.1 Welche Kriterien sind für das Google Ranking relevant?

Die Crawler untersuchen Websites und Texte vor allem nach Relevanz und Popularität. Dabei spielen Keywords und die Aufrufe der Seiten eine Rolle.
Wenn du dich etwas mit dem Thema beschäftigt hast, dann bist du einmal über den Begriff PageRank-Algorithmus gestolpert. Dabei handelt es ich um ein Verfahren, das verlinkte Dokumente standardisiert bewertet. Die Methode erkläre ich dir etwas weiter unten im Text nochmal genau. Vorerst ist wichtig, dass du weißt, dass sie existiert.

1.2 Jetzt mal im Klartext: Was ist Suchmaschinenoptimierung?

Suchmaschinenoptimierung macht eine Website für Crawler anziehender. Und je lesenswerter ein Google Bot deine Seite bewertet, desto höher rankt sie im Suchmaschinenindex. Natürlich hat ein Roboter keine Gefühle. Genauso wenig hat er eine subjektive Meinung. Daher nutzen SEO Experten die Suchmaschinenoptimierung, um das „Leseerlebnis“ der Roboter so angenehm wie möglich zu gestalten.

Die Hauptbestandteile der Suchmaschinenoptimierung sind die Onpage-Optimierung und die Offpage-Optimierung.

Während die OnPage-Optimierung die Syntax der Website optimiert, steigert die Offpage-Optimierung die Relevanz. Trotz allem steht bei der Suchmaschinenoptimierung der Mensch im Mittelpunkt. SEO versteht eben, nach welchen Antworten wir suchen.

2. Was sind die Ziele der Suchmaschinenoptimierung?


Jedem Ziel liegt eine Motivation zugrunde. Das verhält sich bei der Suchmaschinenoptimierung nicht anders. Darum sind die Ziele der SEO mannigfaltig. Wobei die Optimierung von Webauftritten genauso ihre Grenzen hat. Am Anfang steht in den meisten Fällen die alles bestimmende Frage: Was erwartest du dir von deiner Internetseite?

Nehmen wir an, du brennst darauf, mit einem Onlineshop Geld zu verdienen. Dann verwendest du eine andere Art von Keywords, als wenn du einen Blog durch Bannerwerbung monetarisierst.
Denn während bei zweitgenannten Modell die Besucherzahl (der sogenannte Traffic) wichtig ist, spielt bei der ersten Art (Onlineshop) von Webpräsenz die Conversion Rate eine tragende Rolle. „Conversion“ meint dabei die Besucher (Visitors) eines Shops, die während dem Aufenthalt (Visit) einen Kauf abschließen, ihre Emailadresse hinterlassen oder sonst irgendeins deiner Webseitenziele durchführen.

Egal, welches Ziel du hast – eines haben sie alle gemeinsam. Es ist wichtig, sogenannte Key Performance Indicators (kurz KPIs) zu definieren. Diese Leistungskennzahlen helfen dir, deine Ziele zu messen. Eine KPI ist dabei ein Faktor, der online oder offline zu finden ist.

Beispiele für unterschiedliche KPIs können zum Beispiel folgende Punkte sein:
– Steigerung der Sichtbarkeit (sehr schwacher KPI)
– Steigerung des Traffics
– Steigerung der Emailadressen (Leads)
– Steigerung des Umsatzes oder Gewinns

Ein Beispiel für eine offline KPI ist die Besucheranzahl eines Events, das ausschließlich online angekündigt wurde.

2.1 So definierst du deine Ziele in der Suchmaschinenoptimierung SMART

Ziele in der Suchmaschinenoptimierung SMART

Ziele setzen ist an sich nicht schwer. Zieldefinitionen skalierbar zu gestalten, ist da etwas schwieriger. Um zu gewährleisten, dass du deine Zielvorstellungen erreichst und sie messbar gestaltest, empfehle ich dir die sogenannte SMART-Methode.

Die Abkürzung steht für:

  • Spezifisch
  • Messbar
  • Akzeptabel
  • Realistisch
  • Terminiert

Ein Ziel ist zum Beispiel:
Ich will mehr Traffic auf meiner Website!

Daraus machen wir jetzt ein nach der SMART-Methode definiertes Ziel:
Ich will die Anzahl der Besucher auf der Homepage meiner Website (spezifisch) um 15 Prozent (messbar) innerhalb der nächsten 3 Monate mit dem Stichtag XY (terminiert) steigern. Das Ziel ist zudem akzeptabel, da es keine Moralvorstellungen verletzt. (Hättest du Mitarbeiter, müssten diese vor der Zielsetzung „mit ins Boot“ geholt werden, um die Akzeptanz innerhalb eines Teams zu erhöhen.) Vor allem ist das Ziel aber realistisch. Denn für dich sind 15 Prozent mehr Traffic mit unseren Expertentipps ein Klacks.

Hast du deine Ziele erst einmal definiert, dann leg los. Stelle dabei sicher, dass du die Zielvorgaben alle paar Tage oder Wochen kontrollierst. Das hängt davon ab, wie lange der Zeitraum bis zum Erreichen deines Ziels ist. Generell gilt: Je kürzer die Abstände, in denen du überprüfst, ob die Zielvorgaben realistisch sind, desto eher kannst du reagieren, falls etwas nicht so läuft, wie du es dir vorstellst. Sobald du merkst, dass es schwierig wird, die Zielvorgabe in dem von dir gesetzten Zeitraum zu erreichen, prüfe dein Ziel auf die SMART Faktoren. Sofern das Ziel zu wenig spezifisch definiert war oder unrealistisch, dann pass die einzelnen Komponenten an das Ziel an und mach weiter. Aufgeben ist keine Option.

2.2 Allgemeine Ziele der Suchmaschinenoptimierung

Grundsätzlich unterscheidet die Suchmaschinenoptimierung zwischen fünf Hauptzielen. Wenn dir ein Ziel zu wenig spezifisch ist, dann hast du die Möglichkeit, mehrere davon miteinander zu kombinieren. Oder kreiere eines, das deinen Anforderungen entspricht. Alles ist möglich – immerhin handelt es sich um eine persönliche Webpräsenz. Da darf die Zielsetzung ruhig individuell ausfallen.

Hier zeigen wir dir einige der Hauptziele und eine passende KPI, damit du ein Gefühl dafür bekommst, welche Key Performance Indicators sinnvoll sind.

  • Viel Traffic

Bei diesem Ziel geht es vor allem darum, Visitors auf deine Website zu locken. Der Inhalt, der sogenannte Content, ist dabei zweitrangig.

Eine mögliche KPI:
Organischer Traffic
(Besucher, die deine Website ohne den Einsatz von Google AdWords finden)

  • Zufriedenheit der Besucher oder Kunden

Wenn du vor hast, eine Supportseite zu generieren, dann wäre dieses Ziel eine hervorragende Wahl für dich.

Eine mögliche KPI:
Verringerung der Telefoniezeiten des Supports

  • Gesteigerte Umsätze

Dieses Ziel halten wir für selbsterklärend.

Eine mögliche KPI:
Erhöhte Umsätze durch die Optimierung einer Landingpage mithilfe eines Keywords

  • Leadgenerierung

Mit Leads meint der Fachmann oder die Fachfrau qualifizierte Kundenkontakte. Das sind zum Beispiel E-Mail-Adressen oder Telefonnummern. Beachte bitte, dass seit 25.05.2018 die Datenschutzverordnung NEU in Kraft ist. Daher ist es wichtig, dass du dich im Umgang mit Kundendaten über die Inhalte der Verordnung informierst. Genau auf sie einzugehen, würden den Umfang dieses Artikels sprengen. Alles weitere zum Thema DSGVO findest Du in unserem Webinar von Carsten Schröder.

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Eine mögliche KPI:
Wie viele Kunden konnten aus den E-Mail-Adressen oder Telefonnummern generiert werden? Sprich, wie hoch ist die Conversion Rate?

  • Verdrängung von Konkurrenzseiten

Diesen Punkt bedarf meiner Meinung nach ebenso wenig einer weiteren Erläuterung.

Eine mögliche KPI:
Die Präsenz der eigenen Website im Suchmaschinenranking im Gegensatz zum Mitbewerb

3. Welche Google Updates gibt es? – So hat sich die Suche über die Jahre entwickelt!


Panda, Penguin, Hummingbird und Co – nein, wir befinden uns nicht in einem englischen Zoo. Wir sprechen heute über Google Updates. Denn damit der Suchmaschinengigant so flexibel wie das Leben selbst bleibt, ändert die Suchmaschine ständig ihren Algorithmus.

Google unterscheidet dabei zwischen Updates und sogenannten „Data Refreshs“. Updates (wie Panda) sind faktische Änderungen des gesamten Algorithmus. Bei „Data Refreshs“ ändert die Suchmaschine einzig einige der Parameter, auf denen die Berechnungsfaktoren basieren.

Da du die SEO deiner Website immer an den Algorithmus von Google anpassen musst, macht es Sinn, dich auf dem Laufenden zu halten. Das ist in letzter Zeit schwieriger geworden. Doch mit der Hilfe dieses Artikels schaffst du das bestimmt. Hier einige der wichtigsten Updates seit 2010 in ansteigender Reihenfolge.

3.1 Das Caffeine Update

2010 erneuerte Google erstmals den Indexierungsprozess von Inhalten. Der aufgrund des Updates entstandene Suchindex heißt Caffeine. Dank der Neuerungen finden Benutzer Inhalte schneller und präziser als zuvor.

Wer profitiert vom Update?

Einerseits ist das Update die Basis für die weiteren Entwicklungen in Richtung semantische Suche. Andererseits crawlen und indexieren Bots seit der Änderung Inhalte kurz nach ihrer Veröffentlichung. Auf das Ranking hat das Update jedoch keine Auswirkung.

3.2 Das Panda Update

Dieses Update fand 2011 statt. Es handelt sich dabei um ein dem Google-Algorithmus beigefügtes Zusatzmodul. Panda dient der Messung der Qualität der Inhalte einzelner Websites. Und überprüft dabei den Mehrwert für den Besucher. So ist sichergestellt, dass Seiten mit hochwertigen Inhalten an vorderster Stelle ranken.

Seit 2011 hat es vier Upgrades gegeben. Darunter stechen die Panda Aktualisierung 4.0 und 4.1 (2014) hervor.

Wer profitiert vom Panda Update?

Das Update ist vor allem für kleinere Webseitenbetreiber überlebensnotwendig. Denn diese haben die Möglichkeit, mit qualitativen Inhalten ohne monetären Aufwand auf Google ein ausgezeichnetes Ranking zu erzielen. Dazu ist es notwendig, auf sogenannten Duplicate Content (kopierte Inhalte) zu verzichten.

3.3 Das Penguin Update

Dieses Update wurde 2012 eingeführt. Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine Art Qualitätsmanagement-Tool, vergleichbar mit einer Art Exekutive. Im Gegensatz zu Panda beschäftigt sich Penguin mit dem Aufspüren von fehlerhaften Verlinkungen, beschädigten oder unerlaubt gesetzten Backlinks und Keyword-Stuffing. Findet es eine Website, die verbotene Praktiken nutzt, wird die Seite im Google Ranking hinunter gestuft oder schlimmeres.

Seit 2012 hat es vier Upgrades gegeben. Penguin ist das erste Update, bei dem Änderungen seit 2016 nicht mehr offiziell verkündet werden. Denn das Programm arbeitet in Echtzeit und nimmt Upgrades automatisch vor.

Wer profitiert vom Penguin Update?

Jeder Webseitenbetreiber, der sein Ranking auf Google ehrlich erarbeiten möchte. Webseitenbetreiber, die beim Backlinkaufbau zu aggressiv nachhelfen, müssen hier mit Abstrafungen rechnen.

3.4 Das Venice Update

2012 verbesserte Google mithilfe des Venice Updates die lokale Suche.

Wer profitiert vom Venice Update?

Vor allem lokale Geschäfte nutznießen von den Änderungen. Gibt ein hungriger Googleuser auf der Suche nach einer Pizzeria in Kreuzberg, Berlin, zum Beispiel nur den Begriff „Pizzeria“ ein, werden ihm automatisch alle italienischen Lokale in der näheren Umgebung angezeigt.

3.5 Das Hummingbird Update

Bei dem Update handelt es sich weniger um eine Verbesserung, es ist vielmehr ein vollkommen neuer Algorithmus. Dieser wurde 2013 zum 15. Jahrestag der Google Suchfunktion eingeführt. Hummingbird hat die Suche insofern verändert, dass sie seither schnellere und konkretere Ergebnisse liefert.

Das Prinzip ist denkbar simpel: Statt einem Wort interpretiert und analysiert Google seit 2013 die gesamte Suchanfrage. Das Entziffern der logischen, semantischen Verbindung zwischen den Wörtern ermöglicht es der Suchmaschine, die Antwort auf den Nutzer anzupassen. Googles Spracheingabefunktion hat sich seit dem Update ebenfalls überraschenderweise verbessert.

Wer profitiert vom Update?

Da es sich bei Hummingbird um ein Geburtstagsgeschenk handelte, wundert es sicher niemanden, dass Google dank der verfeinerten semantischen Suche langfristig der größte Nutznießer ist.

Aber auch jene Betreiber von Websites, die „Long Tail Keywords“ verwenden, profitieren von Hummingbird. Denn diese Keywords ähneln dem menschlichen Dialog am meisten. Daher passen sie perfekt in das Schema des verbesserten Algorithmus.

3.6 Das Fred Update

Seit 2017 steht fest, dass die Updates seitens Google immer undurchsichtiger werden. Nur noch selten kommt es vor, dass die Firma sie aktiv kommuniziert. So geschehen mit dem Fred Update, dessen Namen auf einem internen Scherz beruht. Es wurde erst spät und fast widerwillig von Google annonciert. Selbst nach der Verkündung bleiben viele offene Fragen.

Im Allgemeinen herrscht der Grundton, dass sich Fred vermutlich mit der Verbesserung von Rankingkriterien beschäftigt. Da die Inhalte und der Mehrwert für den Nutzer bei ähnlichen Änderungen eine tragende Rolle spielten, nehmen Experten an, dass dies auch bei Fred so ist.

Wer profitiert vom Fred Update?

Generell gilt seit Fred: Je weniger Werbung, desto besser. Webseitenbetreiber, die auf Werbebanner im sichtbaren Bereich einer Seite verzichten, gehören somit eindeutig zu den Gewinnern. Zudem profitiert wieder einmal jeder mit gehaltvollem Content. Daraus ist zu schließen, dass Google auf ein qualitativ hochwertiges Such-Erlebnis seiner Nutzer hinarbeitet.

3.7 Das Phantom Update

Beim Phantom Update handelt es sich weniger um ein konkretes Update, sondern eher um eine Erscheinung. Denn Google gibt nicht immer bekannt, wann die Firma Tests am Algorithmus durchführt. Diese Experimente führen zu Schwankungen im Google Ranking, die auf mysteriöse Art wieder verschwinden.

Das letzte Phantom Update soll es im Mai 2015 gegeben haben. Google hat danach die Durchführung einiger Änderungen am Algorithmus bestätigt. Ob es sich dabei aber um ein Update gehandelt hat, und nicht nur um ein „Data Refresh“ ist bisher nicht bekannt.

Wer profitiert vom Phantom Update?

Bei allen Websites, deren Inhalte thematisch und strukturell auf die Anfragen des Nutzers abgestimmt sind, verbessert Google automatisch das Ranking.

3.8 Das Pirate Update

Diese Änderung des Suchalgorithmus führe ich an letzter Stelle auf, da es einzig eine gewisse Sparte von Websites betrifft. Das Update (auch „DMCA Penalty“ genannt) richtet sich vor allem gegen Seitenbetreiber, die Raubkopien anbieten. Diese Webseiten heißen „Torrent“-Seiten.
Seit seiner Einführung 2012 entfernt Google Websites, die Piraterie betreiben, hin und wieder sogar aus dem Index.

4. In diese Bereiche wird SEO unterteilt


Die Suchmaschinenoptimierung ist ein Teilbereich des Suchmaschinenmarketings. Sie wird in On- und Offpage-Optimierung unterteilt. Dabei spielen die Inhalte, vor allem seit den letzten Updates, eine immer wichtiger werdende Rolle. Im Folgenden stellen wir dir die verschiedenen Teilbereiche näher vor.

4.1 Die OnPage-Optimierung – Wie wichtig ist der Inhalt Ihrer Website?

Ich kann es gar nicht oft genug sagen. Die Onpage-Optimierung ist mitunter die wichtigste Komponente der Suchmaschinenoptimierung einer Website. Daher ist es unentbehrlich, dass du sie so perfekt als irgend möglich durchführst. Denn nur in diesem Punkt hast du als Webseitenbetreiber alle Fäden der Suchmaschinenoptimierung selbst in der Hand.

Folgende Faktoren sind – unter anderem – für die Onpage-Optimierung wichtig.

a) Eine wohldurchdachte Keyword Recherche und Platzierung

Zunächst ist eine gelungene Keyword Recherche wichtig. Hast du die einzelnen Keywords professionell recherchiert und auf Herz und Nieren geprüft (zum Beispiel mit einer Analyse der Konkurrenz oder über Google Trends), folgt der nächste Schritt.
Jetzt gilt es, sie dort einzusetzen, wo sie dir am meisten bringen. Das heißt, pro Unterseite der Website ist jeweils nur ein einziges Keyword erlaubt. Dieses sollte an vielen Stellen aufscheinen. Davon jedoch später mehr.

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b) Gründliche Optimierung von Meta Tags

Das Keyword eines Artikels muss im unique Title der Seite zu finden sein. Dabei darf der Title nicht länger als 65 oder kürzer als 30 Zeichen sein. Zudem darf er niemals mit der Überschrift des zu optimierenden Artikels ident sein.

c) Ausgewählte Meta Keywords verwenden – Das war mal!

Zu Beginn der Suchmaschinenoptimierung war es wichtig, das Meta-Tag Keywords mit den Keywords zu befüllen, auf denen eine Seiten ranken sollte. Dies ist aber heute komplett zu vernachlässigen, da Google die Bewertung dieses Tags abgeschafft hat. Somit ist ein Ausfüllen dieses Feldes nicht mehr notwendig. Früher wurde durch dieses Meta-Tag auf einfache Art und Weise für eine Vielzahl an Keywords gerankt, die hematisch völlig unterschiedlich waren. Für Dein Ranking bei Google sind Meta Keywords nicht mehr notwendig.

d) Die Meta Description optimieren

Die Meta Description darf niemals länger sein als 156 Zeichen. Die Mindestlänge beträgt 70. Die Keywords, die du verwendest, müssen unbedingt in sie einfließen! Bei der Meta Description gilt ebenfalls: Du musst sie für jede Seite einzigartig gestalten! Versuche Deine Description nach dem AIDA-Prinzip aufzubauen.

  • Attention (Aufmerksamkeit),
  • Interest (Interesse),
  • Desire (Verlangen)
  • Action (Aktion)

e) Optimierung der Navigationsmenüs

Klarheit siegt: Ein verschachtelter Internetauftritt verwirrt sowohl den Menschen als auch den Google Bot. Eine sogenannte Breadcrumb-Navigation hilft dir dabei, Klarheit zu schaffen. Zudem sollte dein Menü nicht mehr als 2 oder 3 Untermenüs beinhalten.

f) Wichtige Punkte zum Layout der Seite

Auch hier gilt: je klarer und übersichtlicher, desto besser. Je klarer und einheitlicher du eine Website gestaltest, desto besser das Google Ranking.

g) Optimale Verwendung von internen Verlinkungen

Da der sogenannte Linkjuice auch innerhalb einer Website weiter fließt, ist es sinnvoll, wenn du innerhalb deiner Seite Verlinkungen setzt. Diese kannst du zum Beispiel in Bilder, die Menüs, den Footer und den textuellen Inhalt einbringen. Bitte achte darauf, themengleiche Artikel und Seiten miteinander zu verlinken.

Grundsätzlich gilt: Je mehr du deine Seite intern verlinkt hast, desto stärker die Präsenz der Seite auf Google.

Externe Links solltest du nur auf Seiten setzen, die ebenfalls interessanten Inhalt bieten. Zudem machen Links auf Seiten, deren Betreiber du nicht kennst, keinen Sinn. Sie können sogar schadhaft sein. Denn falls du auf eine Seite weist, die im Laufe der Zeit ihre Inhalte ändert, kannst du im schlimmsten Fall abgemahnt werden. Grundsätzlich solltest du deine externen Links so oder so alle paar Monate testen und nachsehen, ob sich auf den Seiten etwas verändert hat. Möglicherweise bringt dich das sogar auf neue Ideen. Von Rechts wegen musst du im Impressum sogar ein Hinweis darauf hinterlegen, dass du als Webseitenbetreiber nicht für die Inhalte Dritter verantwortlich bist. Templates dafür findest du übrigens – wo sonst? – auf Google.

h) Die Gestaltung von Uniform Ressource Locators (kurz URLs)

Grundsätzlich gilt: je kürzer eine URL, desto besser. Außerdem muss jede Seite eine einzigartige URL haben. Erlaubt sind Buchstaben, Bindestriche, und Keywordkombinationen.
Cannonical Tags helfen dir bei doppelten Inhalten. Es kann schon einmal passieren, dass du auf zwei Seiten denselben Inhalt stehen hast. Das ist auch nicht weiter schlimm, sofern du einen Cannonical Tag setzt.
So vermeidest du, dass ein Crawler zwei Seiten mit identischem Content als Plagiat zählt. Verzichtest du darauf, „bestraft“ Google deine Website für den „Duplicate Content“ mit einem schlechteren Ranking.

i) Weniger Werbung ist mehr

Da Google seit dem Fred Update Seiten bestraft, die viele Werbeinhalte aufweisen, solltest du dir gut überlegen, wie viel Werbung du auf deiner Seite anbieten willst.

j) Optimale Ladezeiten

Je schneller der Pagespeed deiner Seite, desto besser, da es sich um einen der wichtigsten Rankingfaktoren handelt. Wer seine Ladzeiten nicht im Griff hat, der hat ein Problem und wird auf Dauer auch von Google schlechter bewertet werden. Schlechte Ladezeiten haben nicht nur Einfluss auf das Ranking, nein auch der Umsatz wird über kurz oder lang davon betroffen sein.

Alles Wissenswerte zum Thema Ladezeiten findet Ihr in unserem Magazin-Artikel von Matthias Reincke

k) W3C Check

Bitte halte den Quellcode deiner Seite immer aktuell. Nicht funktionierender Code ist ein No-Go für den Google Crawler! Beim Aufspüren von schlechter Programmierung hilft dir zum Beispiel der W3C Check.

l) Die Sichtbarkeit der Seite

Ein häufiger Fehler ist, dass Websites für Suchmaschinen gesperrt sind, ohne dass die Betreiber davon wissen. Das geschieht einzig, weil das NoFollow Attribut aktiviert ist. Eigentlich hat das Attribut eine tolle Aufgabe. Es hindert Crawler und Bots daran, unfertige Inhalte zu indexieren. Doch wenn du die Seite fertig hast, ist es eher störend, wenn sie nicht gefunden wird. Daher achte bitte darauf, dass du das NoFollow Attribut deaktivierst, sobald du die Website veröffentlichen möchtest. In vielen CMS Systemen ist es nur das Entfernen eines Häkchens.

m) Optimale Sicherheit im Netz

Bitte update dein Content Management System regelmäßig. Damit vermeidest du, dass sich Hacker einschleichen und Inhalte auf deinem Webspace abspeichern. Auch die Verwendung von langen Passwörtern für Admins ist überlebenswichtig!

Das Anlegen von Backups erhöht nicht nur die Sicherheit deiner Seite, sondern garantiert außerdem, dass du bei Störungen alles recht schnell wiederherstellen kannst.

Generell gilt: Es gibt kaum etwas Wichtigeres in der SEO als die Onpage-Optimierung. Denn mit ihrer Hilfe bildest du die Grundlage für ein optimales Ranking auf Google.

Ein weiterer wichtiger Punkt, auch durch die neue DSGVO der beachtet werden muss, ist die Verwendung eines SSL-Zertifikats, damit eine gesicherte https Verbindung hergestellt wird. Dies war insbesondere lange Zeit nur für Online-Shops von Interesse, doch seit der neuen Verordnung sind alle Webseitenbetreiber dazu angehalten auf https umzustellen. Neue Versionen von Web-Browsern, wie z.B. Google Chrome (Version 68) zeichnen Webseiten ohne SSL-zertifikat als „Nicht sicher“ aus.

4.2 Der Content in der Suchmaschinenoptimierung – Wie kann durch Content mein SEO-Ranking gesteigert werden?

Der zweite wichtige Faktor bei der Optimierung einer Website ist der Inhalt. Dazu zählen nicht nur die Texte, sondern auch Bilder, Videos, Infografiken und mehr. Im Grunde sammelt sich unter dem Begriff „Content“ alles, was Informationsgehalt besitzt. Um Content sowohl für Crawler und Bots, als auch für Menschen interessant zu gestalten, solltest du unbedingt auf einige wichtige Details achten.

  • Verfasse deine Texte immer von Mensch zu Mensch. Klar spielt die technische Optimierung ebenso eine Rolle, jedoch ist seit dem letzten Google Update eines gewiss. In Zukunft werden Websites nur dann hoch gerankt, wenn ihr Informationsgehalt stimmt. Das stimmt uns froh, denn diese Art des Algorithmus spricht für den Wunsch Googles, sich als qualitativ hochwertige Suchmaschine zu platzieren.
  • Achte darauf, dass deine SEO Texte „unique“ sind, also einzigartig. Die Google Bots bestrafen das absichtliche Erstellen von Plagiaten mit einem schlechteren Ranking.
  • Die Zeiten, in denen standardmäßig suchmaschinenoptimierte Texte mit einer Länge von 200 bis 300 Wörtern wie am Fließband produziert wurden, gehören der Vergangenheit an. Heute ist Content zwar immer noch King. Jedoch ist echter, gut recherchierter Inhalt mit einer stichhaltigen Argumentation Kaiser. Dabei darfst du den Text so lange halten, wie du willst – Hauptsache, er ist vertrauenswürdig und langweilt die Leser nicht.
  • Trotz alledem darfst du nicht auf die Keywords vergessen! Sie sind für den Indexierungsprozess von enormer Wichtigkeit. Ohne eine gewisse Häufigkeit dieser unscheinbaren, aber wichtigen Wörter ist der Text für Google Bots uninteressant. Daher sollte nach wie vor auf eine Dichte von zirka 1 bis 3 Prozent geachtet werden. Und eine profunde Recherche ist überlebensnotwendig für die Sichtbarkeit deiner Website!
  • Verwende HTML Codes. Das strukturiert den Text und macht ihn für die Crawler lesenswert. Das Einteilen von Inhalten in Absätze, versehen mit einer Zwischenüberschrift, Aufzählungen und fett geschriebene Passagen machen den Inhalt einer Seite besonders interessant. Dabei gilt jedoch wiederum: Diese Elemente sollten nicht wahllos verwendet werden, sondern nur dort, wo es tatsächlich sinnvoll ist.
  • Auch beim Text nimmt Linkjuice eine wichtige Rolle ein. Verlinke deshalb so viel als möglich auf externe und interne Seiten. Das erhöht nicht nur den Fluss des wertvollen Saftes. Es macht sowohl dem menschlichen Leser, als auch dem Google Bot Lust auf mehr. Denn durch die Links verbessert sich die Usability der Website. Trotzdem musst du auch hier darauf achten, dass du nicht wahllos verlinkst. Die externen Seiten müssen unbedingt einen Mehrwert für deine Seite und die Leserschaft bieten.
  • Halte deine Inhalte auf jeden Fall aktuell. In der heutigen Zeit ist Information nur einen Klick entfernt. Kein Mensch liest veraltete Informationen auf einem Blog, nur weil er den Betreiber gerne hat. Daher sollte Wert auf hochwertige Inhalte gelegt werden, die up-to-date sind.
  • Bilder, Infografiken, Videos, Präsentationen, PDFs,… all das wertet den Content deiner Website auf. Text alleine reicht schon lange nicht mehr. Je vielfältiger die Kanäle, mit denen du arbeitest, desto besser. Jedoch solltest immer ein Auge auf die Struktur werfen. Überladene Webseiten mit schreienden Inhalten und unübersichtlicher Aufmachung sind ein Graus für Mensch und Maschine.
  • Grundsätzlich solltest du nicht nur den Text, sondern auch Inhalte wie Bilder, Infografiken, Videos, und so weiter für Suchmaschinen optimieren. Um das zu gewährleisten, muss der Dateiname eines Bildes, die Bildunterschrift und der dazugehörige HTML Code (der Title Tag und der Alt-Tag) ein Keyword beinhalten. Und verwende bitte auf jeden Fall Bilder und Videos von einer hochauflösenden Qualität.

4.3 OffPage Optimierung, so betreibe ich Back-Link Aufbau richtig?

Der wesentliche Inhalt der Offpage-Optimierung ist der Linkaufbau. Dieses Thema werden wir auf dieser Seite nur kurz erwähnen, da wir für das Thema “Linkbuilding” eine eigene Themenwelt erstellt haben.

Grundsätzlich gesehen, ist jeder Link auf eine Webseite eine Art “Empfehlung”. Während früher noch galt “Je mehr Links, desto besser”, gilt heute “Qualität vor Quantität”. Sorgt dafür, dass die Links auf Eure Seite themenrelevant sind und von Seiten kommen, die euch auch echten Traffic bringen können. Je mehr Traffic über einen Link kommt, desto stärker ist der Link. Immer im Hinterkopf, dass der Traffic auf deiner Webseite gut konvertiert und die Suchintention (also die Erwartung des Besuchers) auch getroffen wird.

Webinar: 10 Linkbuilding-Hacks, die Du kennen solltest — Mario Jung

Linkbuilding erlebt seit Anfang 2016 eine Renaissance! Nachdem Ende 2015 / Anfang 2016 noch viele Linkbuilding für tot erklärt haben, hat sich nach diversen Aussagen bzw. ...
Webinar - Aufzeichnung anzeigen

Links kann man erbetteln, kaufen oder durch sehr guten Content gezielt (bei den meisten ist es eher zufällig) generieren. Grundsätzlich kann Google zwar nicht auf Euer Konto schauen und überprüfen, welche Links ihr gekauft habt, aber es gibt mittlerweile Mittel und Wege bzw. auch die schier unendliche Erfahrung von Google, wie ein gekaufter Link diagnostiziert werden kann. Steckt weniger das Geld in den Linkkauf, als in die Vorabeit guter und gezielter Linkbuilding-Kampagnen. An der Stelle ist das Geld meist besser investiert, als einfach die Webseiten-Betreiber zu “bestechen”.

Hier geht es zu unserer Themenwelt “Linkbuilding”!

5.1 Zusammenfassung

Die Google Ranking Faktoren überprüfen folgende Teilbereiche einer Webseite.

  • Die Domäne
    Hier werden unter anderem Keywords, das Alter der Domain, Subdomains, der historische Hintergrund und länderspezifische Erweiterungen nach einem gewissen Schema begutachtet. Gleich 10 verschiedene Punkte werden in dieser Kategorie überprüft.
  • Die Inhalte
    Korrekte Keywordplatzierung, eine angenehme Länge des Textes, die Ladegeschwindigkeit der Seite, die SEO Optimierung und Unique Content spielen hier eine wichtige Rolle. Insgesamt werden die Inhalte auf satte 59 Kriterien geprüft.
  • Die Struktur der Website
    Wenn du eine Kontaktseite auf deiner Website hast, dann verbessert sich das Google Ranking rapide. Jedenfalls, wenn es nach den Prüfkriterien geht. Zudem hilft eine nach Themenschwerpunkten geordnete Seitenarchitektur und Sicherheitszertifikate, die Listung in den Suchergebnissen zu verbessern. 17 Faktoren sind es, welche die Bots in dieser Kategorie auf Herz und Nieren prüfen.
  • Der verantwortungsvolle Umgang mit Backlinks
    Google achtet immer mehr auf den Mehrwert für den Leser. Daher haben Backlinks einen immer größeren Einfluss auf das Rating. Grundsätzlich checkt der Google Bot, ob die Links vertrauenswürdig sind, ob sie wertvolle, themenbezogene Inhalte aufweisen und ob der PageRank der anderen Website hoch ist. Um die perfekte Gestaltung von Backlinks zu garantieren, unterziehen die Bots gleich 46 verschiedene Punkte einer Prüfung.
  • Das Verhalten der Visitors auf der Website
    Hier überprüft ein Google Bot alles, was mit der Klickrate und der Absprungsrate der Kunden auf deiner Seite zu tun hat. 27 Kriterien werden in dieser Kategorie einer genaueren Betrachtung unterzogen.

Die restlichen 49 Faktoren teilen sich auf die folgenden Bereiche auf:

  • Ob du eine korrekt ausgeführte Integration von Social Media Kanälen anbietest
  • Ob du Maßnahmen gegen On- und Off-Site Webspam gesetzt hast
  • Und spezielle Anforderungen des Google Algorithmus, die sich je nach Update ändern können

Webinar: Ranking Faktoren in Zeiten von Deep Learning — Malte Landwehr

Zum Ende des vergangenen Jahres haben wir bei Searchmetrics zum letzten Mal unsere Ranking-Faktoren-Studie in der bekannten Form veröffentlicht. Warum? Weil wir sehen, dass erstens ...
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5.2 Aufzählung der wichtigsten Rankingfaktoren

Um ehrlich zu sein: Niemand (außer die Google Bots) merkt sich alle Punkte. Und kein Mensch kann sie alle zur Zufriedenheit der Crawler optimieren. Das wäre eine wahre Meisterleistung! Zudem ist die Suchmaschine ja dafür bekannt, hin und wieder ein Update durchzuführen, das den gesamten Algorithmus wie neu geboren erscheinen lässt. Daher ist es sinnvoll, wenn du dich Anfang eines Jahres über die neuesten Trends informierst, dir die 5 wichtigsten notierst und deine Seite dafür optimierst. Sollte sich im Laufe des Jahres ein weiterer Trend herauskristallisieren, kannst du immer noch nachjustieren.

Um dir ein wenig Arbeit zu ersparen, habe ich dir die 5 wichtigsten Trends für 2018 herausgesucht. Übrigens: Einzigartigen, suchmaschinenoptimierten Inhalt halte ich dabei für eine Grundlage. Daher habe ich ihn nicht extra aufgeführt.

Und hier sind sie auch schon, die 5 Faktoren mit dem meisten Einfluss auf das Google Ranking für das Jahr 2018.

  1. Die Website muss im responsive Design erstellt sein. Google hat mit seinem Mobile First Update auf die steigende Flut von Anfragen über mobile Geräte reagiert. Ist deine Webseite nicht für Smartphones und Co zugeschnitten, rankt sie automatisch schlechter.
  2. Seit dem Hummingbird Update sind Content und Long Tail Keywords so wichtig wie noch nie zuvor. Denn die smarte Suchmaschine überprüft, ob Websites auf die Suchparameter von Suchenden optimiert worden sind oder nicht. Das heißt im Klartext, deine Website hat dann bessere Chancen auf ein hohes Ranking, wenn du viele Keywords verwendest, die einer Suchanfrage auf Google gleichen oder einer Frage.
  3. Voice Search erhält ebenso immer größere Bedeutung. Mittlerweile können Fragen bei Google ja auch schon real via Sprachaufnahme gestellt werden und müssen nicht mehr eingegeben werden. Du hast also bessere Chancen, wenn du die Suchmaschinenoptimierung deiner Website daran anpasst.
  4. Die User Experience, oder kurz UI hat ebenfalls einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Rating. Ist doch auch irgendwie logisch, da das Verhalten der User auf einer Seite Rückschlüsse auf den Inhalt ziehen lässt. Je geringer die Absprungrate und je höher die Verweildauer, desto besser das Rating. Kinderleicht, meinst du nicht auch?
  5. Im Juli 2018 hat Google ein Page Speed Update durchgeführt. Seitdem fokussiert der Suchmaschinengigant darauf, wie schnell mobile Seiten geladen werden. Daher solltest du sicherstellen, dass die mobile Version deiner Website einen schnellen Page Speed aufweist.

6. Die Onpage Optimierung – Die optimale Webseite für Google


Welche Bereiche für die Onpage-Optimierung wichtig sind, habe ich dir bereits vorhhin ausführlich erklärt. In diesem Abschnitt erläutere ich dir, welche Soft und Hard Skills du benötigst, um einen erfolgreichen Start in der Suchmaschinenoptimierung hinzulegen.

6.1 Soft Skills

Die „soften“ Fähigkeiten einer Person sind all jene, die sie einzigartig sind. Während Hard Skills von jedem erlernt werden können, geht es bei den Soft Skills sozusagen um dein USP (also dein Alleinstellungsmerkmal).

Im SEO-Bereich benötigst du vor allem eine gesunde Portion Neugier, soziale Kompetenz, eine herausragende persönliche Kommunikationsfähigkeit, den Drang danach, dich ständig weiterzubilden, eine rasche Auffassungsgabe und vieles mehr.

Vor allem zählt jedoch dein einzigartiges Wissen, das du im Laufe deines Lebens angesammelt hast. Denn dieses Wissen macht es dir leichter, zu einem Experten oder einer Expertin auf deinem Gebiet zu werden.

Mit diesem Set an Fähigkeiten ist das Erstellen eines Internetauftritts ein Kinderspiel. Denn alles andere kann erlernt werden.

6.1.1 Mache eine Webseite für die Besucher, nicht für die Suchmaschine

Denk beim Erstellen deines Internetauftritts auf jeden Fall an den Mehrwert für deine Leser. Erst danach, im zweiten Schritt, kommt die Suchmaschine dran. Doch wie erstellst du so eine Website am besten? Das erkläre ich dir im nächsten Schritt.

6.1.2 Wie baust du eine interessante Website?

Es ist sehr wichtig, dass du das richtige Themengebiet wählst. Das ist eigentlich ganz einfach, denn im Grunde ist eine Website nichts anderes als ein Cluster an Information. Und dieses Wissen kommt nicht von irgendwoher. Sondern direkt aus den Köpfen der Webseitenbetreiber oder deren Angestellten. Such dir also eine Sache, für die du brennst und über die du viel weißt. Dein Wissen darüber setzt du dann gewinnbringend ein, indem du einen Blog oder eine sogenannte Nischenseite online stellst.

Um ein Beispiel zu nennen: Ein Bio-Bauer liegt mit der Erstellung einer Nischenseite über den biologischen Anbau von Karotten richtig. Er tut sich hingegen nichts Gutes, wenn er einen Blog über Ming Vasen führt, ohne jemals eine gesehen zu haben.

Unter Schriftstellern gibt es ein geflügeltes Wort. „Wenn du einen Bestseller schreiben willst, dann schreib ein Buch, das du selbst gerne lesen würdest.“ Ähnlich verhält es sich mit Blogs und Webpräsenzen. Denk doch einfach an dein eigenes Userverhalten, wenn du im Internet auf der Suche nach einer Problemlösung bist.

Welche Seiten sprechen dich besonders an? Solche, die förmlich „Suchmaschinenoptimierung! Suchmaschinenoptimierung!“, schreien oder jene, die einen echten Mehrwert bieten? Zweiteres? Deine Wahl überrascht mich nicht.

Wenn du viel über eine Sache weißt, dann hat das noch ganz andere Vorteile. Du kennst die Zielgruppe und ihre Probleme. Und dank deines Wissensvorsprungs ist es ein Kinderspiel, das Vertrauen der Community zu gewinnen.

Je spezifischer du dein Thema wählst, umso leichter wird es dir fallen, Keywords zu definieren und dein Zielpublikum punktgenau zu erreichen. Und in null Komma nix ist aus deiner Webpräsenz eine Möglichkeit geworden, passives Einkommen zu generieren.

6.1.3 Wie fokussierst du dich auf ein Thema und generierst die beste Website, die es dazu im Netz gibt?

Die Frage ist leicht zu beantworten. Alles, was du dazu benötigst, ist ein wenig Neugier und die Bereitschaft, viel zu lesen.

Der erste Schritt ist eine Analyse der Konkurrenz. Welche Seiten bietet das Internet bereits zu deinem spezifischen Thema? Wie sind diese aufgebaut? Welche Spezialthemen werden angesprochen? Gibt es Nischenthemen, die noch nicht bearbeitet worden sind? Oder Problemstellungen, auf die noch keine Antwort zu finden ist?

Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn du deine Konkurrenzanalyse auf Google betreibst, ist es ratsam, deine Suchanfragen mitzuschreiben. Denn sie bilden die Basis für deine Keywords. Wieso sollte ein potentieller Interessent auch mit anderen Wörtern suchen? Natürlich müssen diese Suchwörter erst auf Herz und Nieren geprüft werden, doch sie bieten eine passable Grundlage für alles weitere.

Hast du die Konkurrenzanalyse erst einmal abgeschlossen, dann mach dich auf die Suche nach deinem USP, also deinem Alleinstellungsmerkmal. Was könnte deine Internetpräsenz für potentielle Leser interessant machen? Und warum sollten sie gerade bei dir kaufen? (Übrigens: Weil ich der oder die Beste bin, ist zwar ein starkes Argument. Allerdings kein Alleinstellungsmerkmal.)

Im zweiten Schritt lies dir Fachwissen an. Klar brennst du für das Thema, das du gewählt hast. Trotzdem ist es wichtig, dass du deine Aussagen auch untermauern kannst. Mit Daten, Statistiken, Infografiken und je nach Website möglicherweise auch durch Tutorials.

Der dritte Schritt besteht darin, die Informationen so lesenswert als möglich zu verpacken. Denn der Informationsgehalt deines Contents muss hoch sein. Und gleichzeitig müssen die Informationen klar und einfach aufbereitet sein.

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6.2 Hard Skills für die Suchmaschinenoptimierung

Im Gegenteil zu Soft Skills sind Hard Skills all jene, die du dir für die Suchmaschinenoptimierung aneignen musst. Im Bereich von SEO & Co sind das vor allem programmiertechnische Grundlagen und Textsicherheit.

6.2.1 Wie saubere Programmierung funktioniert

Zunächst mal, keine Angst. Du musst kein Programmierer oder eine Software Developerin sein. Basiswissen in dem Bereich schadet jedoch keinesfalls. Ein Experte im SEO Bereich sollte dazu in der Lage sein, schlecht geschriebenen Code zu identifizieren. Denn du solltest zumindest mit einem „echten“ Programmierer über die Probleme diskutieren zu können. Außerdem kann dir so schnell dann keiner einen Bären aufbinden.

Zunächst zu den Basics. Webseiten bestehen aus dem sogenannten Quelltext. Dabei handelt es sich um einen in Programmiersprache verfassten Code, der ausgelesen und interpretiert wird. Und zwar von Menschen und von Computern gleichermaßen. Dabei wird zwischen Verbesserungen im sogenannten „Body“ und im Quelltext unterschieden.
Fehlerfreier, regelmäßig getesteter Quellcode ist die Basis jeder On Page Optimierung. Daher locken CMS Anbieter mit Templates, die einen vorgefertigten Quellcode bieten. Dennoch solltest du dich mit der Materie zumindest oberflächlich auskennen.

Optimierungspotential im „Body“ einer Website

Mit „Body“ ist im Grunde der Inhalt einer Internetseite gemeint, die für alle sichtbar ist. Um diesen Teil zu optimieren, solltest du vor allem auf eine gute Struktur der Seite zu achten. Dazu zählen zum Beispiel klar definierte Absätze mit einzigartigen Überschriften.
Generell gilt: Deine Website ist umso erfolgreicher, je intuitiver die Usability und je angenehmer die User Experience. Es ist sehr wichtig, Vertrauen zu deiner Leserschaft aufzubauen. Zudem solltest du darauf achten, Videos oder Downloads so zu platzieren, dass sie schnell gefunden und einfach heruntergeladen werden können.

Optimierungspotential im HTML Quellcode einer Website

Um das Auslesen des Codes so angenehm als möglich für die Google Crawler zu gestalten, solltest du auf folgende Punkte achten.

  • Sauberer HTML-Code
    Im HTML-Dokument darf kein serverseitiger Code stehen, da dieser den Aufbau der Seite stört und Hackern Tür und Tor öffnet. Dazu gehört PHP, C#, C++ (und wie sie alle heißen).
  • Sauberer Script-Code
    Auch fälschlich angewendeter Script-Code, wie zum Beispiel Java, wirkt sich negativ auf die Suchmaschinenoptimierung einer Webseite aus. Denn er verlängert die Ladezeit unnötig. Online Tools, wie zum Beispiel Page Speed Insights, helfen dir bei der Optimierung.
  • Einzigartige Inhalte
    Mithilfe von Canonical HTML kannst du doppelte Inhalte vermeiden.
  • Finger weg von Tricks!
    CSS Manipulationen und unsichtbarer Code (zB schwarze Schrift auf ebensolchem Hintergrund) werden von Crawlern mit schlechtem Ranking bestraft. Bitte versuche das gar nicht erst!
  • Einzigartige HTML Dokumente
    Bitte überprüfe jedes einzelne HTML Dokument auf ein einzigartiges Head-Element und unique Title-Tags. Diesen Punkt kann ich gar nicht genug betonen.
  • Die robots.txt Datei
    Bitte stelle sicher, dass du die robots.txt Datei im rechten Maße einsetzt. Gerade in dem Bereich passieren oft kleine Fehler, die sich dann fatal auf das Ranking auswirken.
  • Struktur und Aufbau von Links
    Überlege dir gut, wie du deine Verlinkungen strukturierst. Ein wohl durchdachter Linkaufbau ist sowohl für die Google Bots, als auch für die menschlichen Leser ein gefundenes Fressen.

6.2.2 Ein sinnvoller Projektname

Dein Projektname ist das Herzstück deiner Internetpräsenz. Wenn du eine neue Webseite baust, solltest du ihn dir also sehr sorgfältig auswählen. Deine Kunden und Leser müssen die Seite immerhin finden. Und wie funktioniert das am Besten? Genau: über deine Domain.

Nehmen wir einmal an, du hast eine Leidenschaft für Bio-Produkte. Weil du verrückt nach deinen Zähnen bist, willst du dein Wissen über biologische Zahnseide aus Seide und Bienenwachs an andere weitergeben. Und dabei noch ein wenig verdienen.

Nun wäre es kontraproduktiv, das Projekt www.seidenweiche-bienenprodukte.de zu nennen. Eine Domain, die viele Besucher anlockt, wäre hingegen www.zahnseide-aus-bienenwachs.de. Denn das ist doch genau das, wonach deine potentiellen Kunden suchen würden.

Um tatsächlich festzustellen, ob der Projektname so auch wirklich von deinen Lesern gesucht wird, verwende bitte den AdWords Keywordplaner. Gib dort einfach die Keywords ein (im Falle unseres Beispiels „Zahnseide“ „aus“ „Bienenwachs“) und sieh dir an, wie viele monatliche Suchabfragen dazu getätigt werden.

Es ist zwar nicht notwendig, ein Keyword in deiner Domain zu verwenden. Trotzdem ist es sinnvoll, denn deine Leser suchen ja gerade danach.

Wenn du darauf verzichtest, stell bitte zumindest sicher, dass dein Projektname in wenigen Worten wiedergibt, was auf deiner Seite zu finden ist. Dabei darfst du die Erwartungen des Lesers niemals enttäuschen!

Bevor es ans Eingemachte geht, musst du die Domain noch überprüfen. Dazu findest du im Internet etliche Domainchecker. Diese Services stellen überwiegend sicher, dass die gewählte Domain noch frei ist und informieren dich darüber, ob sie kostenpflichtig ist oder nicht.

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6.2.3 Vorteilhafte URLs

URL ist die Abkürzung für Uniform Ressource Locator. An einer Domain können viele URLs hängen.
Es ist sinnvoll, die URLs deiner Website mit Keywords zu versehen. Denn die Google Crawler zählen die Keywords darin. Es ist zwar kein Hauptfaktor für richtig gutes Ranking auf Google, sollte jedoch nicht außer Acht gelassen werden.
Die Tools helfen dir beim Überprüfen der URL-Logik. Das Bekannteste ist wohl SEMRush. Außerdem gibt es noch DeepCrawl oder Screaming Frog.

6.2.4 Die Struktur der Webseite

Die Struktur deiner Website ist für das Ranking der Seite überlebenswichtig. Denn ein unlogischer Aufbau deiner Internetpräsenz führt zu Frust bei den Lesern. Und das erhöht die Absprungrate. Ist diese hoch, findet sie auch der Crawler nicht mehr interessant und verringert den Rank auf Google.
Damit du den Inhalt sowohl für deine menschlichen, als auch für deine computerunterstützten Leser nachvollziehbar strukturierst, nimm dir deine Keywords zur Hand. Daraus generierst du erstmal Themencluster. Anhand dieser erkennst du im besten Fall bereits eine rudimentäre Gestaltungsmöglichkeit für den Aufbau deiner Webseite. Aus dieser generierst du dann die eigentliche Struktur.

Generell gilt: Eine flache Navigationsstruktur ist logischer und nachvollziehbarer als eine verschachtelte. Als Daumenregel merke dir bitte das Folgende: Die wichtigsten Kategorien kommen in die erste Ebene. Sie sollten alle von der Startseite aus verlinkt sein und umgekehrt. Alle anderen, wichtigen Seiten sollten mit maximal drei Klicks erreichbar sein.

Schließlich garantiert dir der Einsatz von Breadcrumbs, dass der Leser zu jedem Zeitpunkt weiß, auf welcher Ebene und Seite er sich gerade befindet.

6.2.5 Ladezeiten

Der optimale, von Google definierte Wert für das Laden einer Website beträgt 2 bis 3 Sekunden. Alles, was länger dauert, wird zur Geduldsprobe für den User.
Messbar machen den sogenannten Pagespeed Tools wie PageSpeed Insights. Meist zeigen sie auch gleich an, wie du die Ladezeit verbesserst. Falls das einmal nicht der Fall sein sollte, hier ein paar grundsätzliche Tipps.

  • Browser Caching ist eine valide Methode, um die Ladezeiten zu verkürzen. Das liegt daran, dass die Daten bei wiederholten Besuchen aus dem Cache des Benutzers und nicht von Grund auf geladen werden müssen.
  • Eine Gzip Komprimierung sorgt dafür, dass Daten verpackt und an den Browser geschickt werden. Das verringert die Ladezeit ebenfalls, vor allem wenn die Website aus vielen Bildern und Videos besteht.
  • Ein sauberer Quellcode ist – wie bereits erwähnt – für geringe Ladezeiten unerlässlich.
  • Bilder müssen immer für das Web optimiert werden. Eine tolle Funktion bietet dir Photoshop. Dort speicherst du Bilder direkt unter „Speichern fürs Web“ in der optimalen Größe.

Alles Wissenswerte zum Thema Pagespeedoptimierung findet Ihr in unserem Magazin-Artikel von Daniel Voelskow

6.2.6 SEO in Zeiten von Mobile First

Mobile First von Google ist eine der jüngsten Änderung des Internetgiganten. Es geht dabei darum – wie der Name schon sagt – dass mobile Inhalte zuerst ausschlaggebend für das Ranking sind.
Das bedeutet nicht, dass Google Webseiten, die keinerlei mobile Optimierung aufweisen, nicht mehr rankt. Denn sonst würde es ja „only“ heißen und nicht „first“.

Sofern du also keinen „mobilen“ Auftritt hast, macht es keinen Sinn in Panik zu verfallen und eine Notlösung zusammen zu basteln. Besser fährst du, wenn du in Ruhe eine neue Seite im responsive Design erstellst. Da Google Seiten ohne Suchmaschinenoptimierung auf mobile Geräte lediglich mit dem Zusatz „non-mobile-friendly“ kennzeichnen wird.

Sofern du bereits eine Seite responsive Design hast, dann gehörst du zu den glücklichen Gewinnern. Du kannst dich beruhigt zurücklehnen. Denn sie entspricht den Anforderungen des Google Updates.

Sofern du – wie seit vielen Jahren gängige Praxis – mit einer Desktopvariante und einer für mobile Geräte arbeitest, kannst du deine mobile Seite mithilfe einiger Tricks optimieren. Dadurch ersparst du dir den Umstieg auf eine Website im responsive Design.

Auf folgende Punkte solltest du dabei achten:

  • Lass die Finger vom noindex für mobile Seiten!
    Google besteht darauf, die Seite zu crawlen, also muss es zugelassen werden.
  • Präsentiere keine überschüssigen Inhalte auf der mobilen Seite.
    Gestalte die Inhalte der mobilen und der Desktopvariante deckungsgleich. Im äußersten Notfall können auf der mobilen Seite Informationen weggelassen werden. Jedoch darfst du hier nie mehr Information stehen haben als auf der Desktopvariante der Website.
  • Passe deine Metadaten an.
    Auch die Metadaten sollten sowohl auf der mobilen, als auch auf der Desktopversion ähnlich sein. Sie können nicht ganz gleich sein, da die Metadaten für Mobilgeräte weniger Zeichen zulassen. Denk zudem daran, deine Metalinks zu überprüfen.
  • Mach Links zur Sitemap für die mobile Version zugänglich.

Das sind nur einige wenige Beispiele. Bekanntlich führen ja viele Wege nach Rom. Da es durchaus sein kann, dass dieser Kniff nach dem nächsten Google Update schon nicht mehr funktioniert, rate ich dir, die mobile Seite nur als Übergangslösung umzugestalten. Im Hintergrund solltest du bereits an einer Seite im responsive Design arbeiten.

6.2.7 Die Meta-Daten

Google kennt eine große Menge an Metadaten. Die wichtigsten davon sind:

title, description und robots.

Andere Meta-Daten sind zum Beispiel author, copyright, property, page-topic, language und so weiter und so fort. Diese sind jedoch weniger wichtig als die oben erwähnten.

Du fragst dich möglicherweise, warum die Keywords in der Aufzählung fehlen. Gratuliere, du hast gut aufgepasst! Keywords sind zwar sehr wichtig, laut Matt Cutts von Google sind diese für das Ranking jedoch nicht mehr relevant. Näheres dazu findest du in diesem englischen Youtube-Video von Matt Cutts: https://youtu.be/RBTBEfd7z_Y

6.2.7.1 Meta-Title

Vom technischen Standpunkt aus gesehen ist der Meta-title kein Element der Meta-Daten. Da er lediglich von Suchmaschinen und Browsern ausgelesen wird, ist er Teil der Rankingfaktoren von Google.

6.2.7.2 Meta-Description

Die Meta-Description gehört zu einem der ersten Elemente, die ein potentieller Kunde von deiner Website sieht. Sie wird nicht für das Ranking auf der Google Ergebnisseite herangezogen. Doch sie ist wichtig für die Click-Through-Rate der Leser.

Merke dir: Jede deiner URLs muss eine eigene Meta-Description besitzen. Und du solltest deine Meta-Description nach dem AIDA Prinzip aufbauen. Dabei darf sie nicht länger als 156 Zeichen inklusive Leerzeichen sein.

Das AIDA Prinzip stammt aus der Werbung. Seine Wirksamkeit beruht auf den vier Säulen:

  • Attention (Aufmerksamkeit)
  • Interest (Interesse)
  • Desire (Verlangen) und
  • Action (Handlung)

Um zu überprüfen, ob du deine Meta-Description richtig aufgebaut hast, nützt du am besten den SERP Snippet Generator. Manche CMS bieten Plugins an, die deine Meta-Description ebenfalls im Vorhinein prüfen.

6.2.7.3 robots

Robots bestimmt, ob eine Seite von einem Google Bot oder einem anderen Crawler indexiert wird oder nicht. Die Programmierung gestaltest du im HTML Text (im <head>-Abschnitt einer Seite) am besten so:

<meta name=”“HIER” content=”“HIER” den=”DEN” bot=”BOT” einsetzen“=”EINSETZEN“” einsetzen=”EINSETZEN” was=”WAS” er=”ER” unterlassen=”UNTERLASSEN” soll“=”SOLL“”>

Dabei kannst du die verschiedenen Bots anweisen,

  • bestimmte Inhalte nicht auf der Google Ergebnisseite zu zeigen (noindex),
  • einer Seite nicht zu folgen (nofollow),
  • beides zu unterlassen (none),
  • kein Snippet anzuzeigen (nosnippet),
  • das Indexieren von Bildern zu unterlassen (noimageindex)
  • und vieles mehr.

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6.2.8 Überschriften

Stelle sicher, dass du die Überschriften auf deiner Website im HTML-Format formatierst. Dabei kannst du zwischen sechs verschiedenen Überschriften wählen. Diese sind hierarchisch von
bis aufgebaut. Die Struktur deiner Seite sollte also im Bestfall so aussehen:

ÜBERSCHRIFT

Das „p“ leitet einen „Paragraph“ ein, also einen Absatz. Wenn du dich noch nie mit HTML-Code beschäftigt hast, ist es sinnvoll, dich ein wenig einzulesen. Es ist wirklich nicht schwer! Das „/p“ schließt den Absatz wieder. Gleiches gilt auch für Überschriften.

ÜBERSCHRIFT 2

Auf die erste Überschrift folgt die zweite Überschrift. Es gibt Experten, die meinen, dass pro Webseite nur eine h1 verwendet werden sollte. Ob das stimmt oder nicht, darüber wird fleißig diskutiert. Wichtig ist vor allem, dass die Struktur in absteigender Reihenfolge aufgelistet werden muss. Das heißt, nach einer h2 darfst du auf derselben Seite keine h1 mehr verwenden. Folgt auf die erste h2 eine thematisch gleichwertige Überschrift, darfst du eine weitere h2 benutzen.

ÜBERSCHRIFT 2

Sollte dass nicht der Fall sein, dann darf nur eine h3 folgen.

ÜBERSCHRIFT 3

Ich nehme an, du hast das Prinzip verstanden.

Neben der richtigen Struktur von Überschriften ist wichtig, dass du sie – ebenso wie deine Inhalte – für den Leser erstellst und nicht für die Maschine. Grundsätzlich ist es sinnvoll, Keywords immer zu verwenden. Allerdings ist es kein Muss. Denn wenn du dein Keyword nur nutzen kannst, wenn die Verständlichkeit leidet, dann lass es lieber weg.

Sofern du ein Keyword benutzt, sollte die Überschrift jedoch mit diesem beginnen. Außerdem sollte sie im Bestfall nicht länger als 5 Wörter sein und den Lesererwartungen entsprechen. Ja, 5 Wörter sind verdammt wenig, um eine ansprechende, informative Überschrift zu generieren, die auch noch verständlich ist und Lust auf mehr macht. Doch ohne diese Punkte ist deine Überschrift für alle Crawler uninteressant.

Ich habe auch nicht behauptet, dass Suchmaschinenoptimierung einfach ist. Ich habe lediglich erklärt, dass ich dir die SEO näher bringe. Ein kleiner Tipp: Falls du dir unsicher mit deinen Überschriften bist. Content Management Systeme wie WordPress bieten SEO-textspezifische Plugins wie YOAST an. Diese unterstützen dich bei der Gestaltung von Texten und Überschriften.

Wie auch immer, weiter im Text. Im nächsten Schritt zeige ich dir, wie du Bilder für Suchmaschinen optimierst.

6.2.9 Die Optimierung der Bilder

Bevor du das Bild auf deine Website hochlädst, gibt es bereits einige Dinge, die du beachten musst.

Verwende auf jeden Fall immer in Bild, das dazu passt. Einen Weihnachtsmann für einen Blog über die Entstehung von Ostern zu verwenden, gefällt den Crawlern einfach nicht.
Achte bitte zudem darauf, dass das Bild einen passenden Dateinamen hat, wenn du es abspeicherst. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du es mit einem Keyword abspeichern. Somit ist garantiert, dass das Bild auch in der Google Bildersuche gefunden wird.
Dann ist es sinnvoll, Bilder zu komprimieren, bevor du sie hochlädst. Denn voluminöse Dateien verringern den Pagespeed. Und das möchtest du ganz sicher vermeiden. Um die Bilder größentechnisch zu optimieren, nutze entweder ein Bildbearbeitungsprogramm wie Gimp (Open Source und damit kostenlos) oder ein Onlinetool wie JPEGmini. Wenn du WordPress oder Joomla nützt, dann helfen dir die Plugins der Systeme gut weiter.

Wenn du soweit bist und alle Vorbereitungen getroffen hast, dann kannst du das Bild hochladen. Dabei gibt es wiederum ein paar einzelne Tricks, die du beachten solltest.

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Du hast bestimmt schon einmal vom Alt-Tag (oder Alternativ-Text) gehört oder ihn zumindest einmal gesehen. Wenn dir zum Beispiel ein Bild auf einem Blog nicht angezeigt werden kann, dann siehst du den Alternativ-Text stattdessen. Der Text hat zwei Funktionen. Einerseits hilft er sehbehinderten Nutzern (die sich den Text vorlesen lassen können). Andererseits können die Google Bots die Bilder so auslesen. Denn die Crawler können nur Text verarbeiten, jedoch keine grafischen Inhalte.
Das Verwenden von sogenannten „Captions“ erleichtert das Lesen. Somit erhöht es die Benutzerfreundlichkeit und ist daher ein Faktor, der von den Crawlern beachtet wird. „Captions“ sind die einzelnen Bildbeschreibungen.
Wenn du viele Bilder auf deinem Blog zur Verfügung stellst, dann ist es sinnvoll, eine eigene XML-Sitemap für sie zu erstellen.

Ein kleiner Tipp zum Schluss: Wenn du ein CMS wie WordPress oder Joomla verwendest, erleichterst du dir das Optimieren von Bildern. Denn sie stellen Uploadmöglichkeiten für Bilder bereit, welche die einzelnen Optimierungsschritte als (optionale) Eingabefelder integriert haben.
Im Gegensatz dazu musst du die Optimierung in den Quellcode eingeben, wenn du keines der Content Management Systeme nutzt.

6.2.10 Ausgehende Links

2016 hat John Mueller in einer Hangout Session bekannt gegeben, dass ausgehende Links kein Ranking Faktor sind.
Allerdings spielt überlegtes Verlinken durchaus eine große Rolle. Denn – und wir kommen hier wieder auf das Thema Benutzerfreundlichkeit zurück – Google wertet zwar nicht, ob ein Link mit „nofollow“-Attribut veredelt wurde oder nicht. Allerdings bestraft der Suchmaschinengigant unüberlegtes Verlinken mit einem schlechten Ranking.
Das bedeutet, dass du ausgehende Links niemals alle auf einmal setzen solltest. Sondern die Verlinkungen sollten logisch und strukturiert erfolgen. Das macht Google einmal richtig sympathisch. Denn es spricht dafür, dass die Suchmaschinenbetreiber dafür sorgen wollen, dass lediglich solche Inhalte hoch ranken, die strukturiert, lesenswert und gut recherchiert sind.

7. Die richtige Maßnahme, wenn ich eine Seite löschen muss


Wenn du einen Onlineshop betreibst, dann kennst du diese unangenehme Situation sicher. Du musst eine Produktseite verschieben, umbenennen oder löschen, weil ein Produkt zum Beispiel nicht mehr existiert.

Und selbst wenn du (noch) keine Onlinepräsenz vorweisen kannst – du bist sicherlich schon einmal als User in der Situation gewesen, dass ein Link auf eine 404-Seite weiter verwiesen hat. Das geschieht dann, wenn der Betreiber der Seite wahllos Produkte löscht. Denn mit der Zeit verliert der Verkäufer schlicht und einfach den Überblick – das ist bei vielen tausend Produkten auch ganz leicht möglich.

Unglücklicherweise kann sich das SEO-technisch rasch als großer Fehler erweisen. Denn du verlierst Verlinkungen und somit wertvollen Linkjuice. Zudem verschlechtert sich die Benutzerfreundlichkeit, was wiederum Google dazu animiert, deine Seite schlechter zu ranken. Abgesehen davon springt der eine oder andere potentielle Kunde frustriert ab. Und das gilt es natürlich zu vermeiden.

Was kannst du also tun, um das zu verhindern?

7.1 Lass den Artikel online und zeige dafür andere Artikel

Hin und wieder kann es passieren, dass es bei einem Produkt Lieferschwierigkeiten gibt. In diesem Fall macht es Sinn, den Artikel online zu lassen. Du solltest aber unbedingt darauf achten, den Benutzer auf das neue Lieferdatum aufmerksam zu machen.

Sollte das Produkt jedoch gar nicht mehr lieferbar sein, zeige stattdessen andere Artikel. Informiere potentielle Käufer am Besten über ein Textfeld, dass der ursprüngliche Artikel ausverkauft ist. Dann streichst du die Vorteile des Ersatzproduktes hervor. Somit verringerst du die Wahrscheinlichkeit, dass Interessenten abspringen, weil es das Produkt ihrer Wahl nicht mehr gibt.

Ein großer Pluspunkt ist, dass du deinem Käufer das Gefühl gibst, dass er immer gut informiert ist und dass du dich um ihn kümmerst. Unglücklicherweise benötigst du dafür vermutlich viel Zeit – vor allem, wenn es sich um viele Produkte handelt.

7.2 Entferne das Produkt und zeige stattdessen ein ähnliches

Wenn du dich dafür entscheidest, die URLs deiner Produktseiten sehr generisch zu gestalten, dann hast du einen Vorteil. Füge in der „alten“ URL statt des „alten“ Produktnamens einfach den neuen ein. Deine Texte musst du möglicherweise ein wenig anpassen. Der Linkjuice und die Produktrelevanz bleiben jedoch erhalten.

7.3 Lösche die Seite und verlinke auf eine Kategorie

Wenn dein Produkt ausverkauft ist und es auch keine ähnlichen Produkte mehr im Shop gibt, hast du die Möglichkeit, auf die Kategorieseite zu verlinken. In einem Onlineshop mit antiquarischen Büchern könnte dies zum Beispiel eine Verlinkung auf thematisch passende Bücher sein. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass ein Büchernarr in der Kategorie, in der er gesucht hat, etwas anderes findet, ist relativ groß.
Grundsätzlich gilt: egal, wohin du verlinkst, behalte auf jeden Fall immer die Sinnhaftigkeit und die Benutzerfreundlichkeit im Hinterkopf. Denn wie bereits einige Male erwähnt, richtet Google seinen Algorithmus immer mehr danach aus.

7.4 Löschen und auf die Startseite

Im äußersten Notfall kannst du die Produktkategorie natürlich auch löschen und zurück auf die Startseite verlinken. Da dieses Verhalten dir jedoch einiges an Ranking kosten kann, überlege dir bitte gut, ob nicht eine der anderen Varianten sinnvoller ist.

Im Grunde kannst du immer von folgender Situation ausgehen. Stelle dir vor, du bist der Nutzer eines Webshops. Wie würdest du dich fühlen, wenn du dich auf ein Produkt freust, den Link dazu anklickst und dann auf die Startseite weiter geleitet wirst? Was müsste dich auf der Startseite erwarten, damit du den Einkauf nicht verärgert abbrichst?

Um die Verlinkung auf die Homepage zu umgehen, ist eine 404 Seite oft die bessere Wahl. Wie du diese einrichtest, erfährst du im nächsten Kapitel.

7.5 404 Seite

Wenn du dich dazu entschließt, die Seite komplett zu löschen, dann bietet sich eine 404-Seite an. Der Statuscode stellt sicher, dass Google weiß, dass es diese Seite nicht mehr gibt. Das heißt, dass sie schlicht und einfach aus dem Index entfernt wird.

Eine individuell gestaltete 404-Seite muss nicht automatisch bedeuten, dass dein Webshop ein schlechteres Ranking erhält. Denn du kannst die Seite zum Beispiel nutzen, um deinen potentiellen Käufer dazu zu animieren, andere Produkte zu kaufen. Oder du individualisierst die Seite und implementierst eine einfache Suche.

8. Der User ist wichtiger wie die Suchmaschine

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Neben Technik und Inhalten spielen vor allem die User Signals eine immer wichtigere Rolle für SEO und Top Platzierungen bei Google. In diesem Webinar zeige ...
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In Zeiten von Fake News und Datenmissbrauch wirkt es wie Balsam auf der Seele, wenn Suchmaschinengiganten wie Google Webseitenbetreiber dazu bringen wollen, die Inhalte auf hohem Niveau zu halten. Oder zumindest auf einem lesenswerten Level.

Denk nur einmal an dich selbst. Das Lesen eines betont wissenschaftlich geschriebenen Texts ist oft ermüdend. Nun stelle dir vor, solch eine Abhandlung würde auf einer Website in Schriftgröße 8 präsentiert. Rechts und Links davon blinkt Bannerwerbung (da der Betreiber den Zuverdienst schätzt). Und zu allem Überfluss ertönt auch noch eine Melodie von Wagner, wenn du die Seite öffnest. Sei ehrlich: Wie viel Zeit würdest du auf dieser Seite verbringen?

Wenn du deine Seite SEO-relevant optimierst, ist es grundsätzlich wichtig, die technischen Tricks und Kniffe zu kennen. Um einiges wichtiger ist es jedoch, auf die Benutzerfreundlichkeit zu achten. Niemand möchte beim Lesen gestresst werden. Daher mein Tipp: Wenn du die Seite optimiert hast, zeige sie Freunden oder Bekannten. Gib ihnen einen anonymisierten Fragebogen. Überlege dir selbst, ob du als Anwender deiner eigenen Seite etwas ändern würdest. Dazu musst du jedoch ehrlich zu dir selbst sein und das gelingt nicht immer. Denn immerhin hast du die beste Website aller Zeiten geschaffen, also was solltest du daran noch großartig ändern?

Aber Scherz beiseite, nichts ist wichtiger als das Feedback deiner potentiellen Kunden. Also spring über deinen Schatten und stelle die Benutzerfreundlichkeit in den Vordergrund.

Abgesehen davon ist es sinnvoll, die Inhalte hin und wieder auf Herz und Nieren zu überprüfen. Frage dich dann, ob die Informationen tatsächlich noch relevant sind, die du auf deiner Website präsentierst. Und ob es vielleicht Neuerungen im Google Algorithmus gibt oder ander Anpassungen vonnöten sind.

Wenn du diese Tipps berücksichtigst, dann hast du bereits einen riesen Vorsprung vor der Konkurrenz und es kann (fast) nichts mehr schiefgehen.

„Customer first! - Wir müssen immer an die Kunden denken.”

Lisa Krauter

9. Interne Verlinkungen und warum sie für die Suchmaschinenoptimierung deiner Website so wichtig sind

Webinar: Tipps für die interne Verlinkung — Justus Blümer

In der letzten Zeit bekommt die Onpage-Optimierung immer mehr Aufmerksamkeit – zu Recht! Wenn die Basics erledigt sind steht das große Thema interne Verlinkung auf ...
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Wenn ich an eine Website denke, dann stelle ich mir immer eine Ameisenfarm vor. Die Farm ist dabei die gesamte Website. Der Eingang die Startseite. Die einzelnen „Räume“, in denen zum Beispiel das Futter gelagert wird, sind die Seiten inklusive Content. Die Gänge repräsentieren die Verlinkungen zwischen der Startseite und den Futterlagern. Und die Ameisen sind die Crawler, die unermüdlich deine Website besuchen und nach neuen Räumen forschen. Interessant sind dabei für die Crawler naturgemäß Seiten, die leicht erreichbar sind, mit vielen relevanten Inhalten und einer angenehmen Ausstattung.

Wenn du deine internen Verlinkungen planst, dann rate ich dir deshalb, ebenfalls an eine Ameisenfarm zu denken. Wie kommen die Tierchen am leichtesten ans Futter und welchen Grund haben sie, dort zu verweilen? Sind alle „Futterstellen“ sinnvoll miteinander verbunden? Gibt es „Lager“, die keinen Zugang haben? Oder Gänge, die zu lange, beschwerlich und unlogisch aufgebaut sind?

Hast du diese Fragen beantwortet, steht dem Aufbau deiner internen Verlinkungen nichts mehr im Wege. Sie verhelfen dir indirekt dazu, das Ranking zu verbessern, spielen jedoch für die Popularität der Domain keine Rolle.

Generell gilt: Je mehr interne Links desto interessanter die Seite für die Crawler. Allerdings darfst du beim Setzen der Links niemals die Sinnhaftigkeit aus den Augen verlieren. Denn das würde wiederum ins Gegenteil umschlagen.

In der Suchmaschinenoptimierung unterschieden Experten bislang zwischen zwei Herangehensweisen bei der internen Verlinkung: SEO und CRO. Die Suchmaschinenoptimierung versucht dabei, so viele Nutzer als möglich auf die Seite aufmerksam zu machen. CRO (sprich die Conversion Rate Optimierung) will hingegen Besucher dazu bringen, auf der Website in irgendeiner Form aktiv zu werden.

Mittlerweile herrscht die Meinung vor, dass eine gute Mischung aus beiden Gründen optimalen Erfolg verspricht. Natürlich gibt es immer noch Gründe, den Schwerpunkt der Optimierung auf eine der beiden zu setzen.

9.1 Interne Verlinkungen setzen aus SEO-Gründen

Wenn du innerhalb kurzer Zeit viel Aufmerksamkeit generieren und deine Sichtbarkeit optimieren willst, dann macht es Sinn, die internen Verlinkungen auf deiner Website hauptsächlich nach SEO Kriterien aufzubauen.
Achte dabei vor allem auf folgende Punkte:

  • Generiere unbedingt sinnvolle Ankertexte.
  • Gib dem User viele verschiedene Möglichkeiten, um auf einen verlinkten Text zu gelangen. Dabei helfen Breadcrumbs und die Seitennavigation. Vermeide es, so gut es geht, den User absichtlich in eine Richtung zu drängen.
  • Behalte immer die allgemeine Linkstruktur im Auge! Ein verwobenes Netz an „too much information“ hilft niemandem!
  • Baue die Links so nativ als möglich in den Text ein. Eine elegante Struktur ist wichtig und richtig.
  • Achte darauf, mit deinen Links auf viele verschiedene Seiten zu zeigen. Bevorzuge keine Kategorie – das schafft ein Ungleichgewicht und fällt den Crawlern negativ auf.

9.2 Interne Verlinkungen setzen aus CRO-Gründen

Wenn du innerhalb kurzer Zeit viele aktive potentielle Kunden auf deiner Seite haben willst, dann ist es sinnvoll, die interne Linkstruktur deiner Website hauptsächlich nach CRO Kriterien auszurichten.

Achte dabei vor allem auf folgende Punkte:

  • Halte die Website so einfach und gleichzeitig so vertrauenserweckend als möglich.
  • Vermeide sogenannte „Störer“. Das ist alles, was einen Interessenten davon abhalten könnte, seinen „Auftrag“ zu erfüllen. Dabei kann es sich darum handeln, einen Kauf zu tätigen, sich für ein Newsletter Abo einzutragen oder darum, eine Anfrage zu stellen.
  • Vermeide Links, die auf andere Produkte zeigen (sofern du einen Kauf generieren willst).
  • Lass Links im Content deines Blogs (und nur da!) weg.
  • Vermeide Links zum Newsletter auf einer reinen Produktseite. Denk immer daran: Entweder der Kunde trägt sich für den Newsletter ein oder er kauft dein Produkt. Beides ist unwahrscheinlich. Du musst dich entscheiden.
  • Stelle deine Landingpages (sofern du welche benutzt) so einfach als möglich dar.
  • Setze themenrelevante Links, die sich nur um die Aktivität drehen, die dein Interessent tätigen soll. Vergiss nicht. Bei CRO geht es nicht darum, Aufmerksamkeit zu generieren. Du musst dich sehr spezifisch auf ein einziges Thema konzentrieren.
  • Baue sinnvolle Call-to-Action-Buttons ein.

10. Wie wichtig sind Keywords und die richtigen Themen in der Suchmaschinenoptimierung?

Webinar: Keywordrecherche richtig machen! — Carlo Siebert

Um Erfolg mit Deinen SEA- bzw. SEO-Maßnahmen zu haben, musst Du Deine Zielgruppe genau kennen. Wo ist die Zielgruppe, was sucht sie, wie sucht sie? ...
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Sogenannte Keywords (Schlüsselwörter) sind quasi das Herz guter Suchmaschinenoptimierung. Sie gehören zur Onpage-Optimierung. Solange keine Keywords definiert sind, kann Suchmaschinenoptimierung nicht funktionieren. Daher ist wohl die wichtigste Komponente der SEO das identifizieren von Schlüsselwörtern und die Arbeit mit ihnen.
Wie du die besten Keywords für deine Zwecke findest, erfährst du hier.

10.1 Die Keyword Recherche

Die Suche nach sinnvollen Keywords für eine Website ist der Anfang jeder Onpage-Optimierung. Das Ziel ist es, mithilfe der richtigen Suchbegriffe so hoch als möglich in den Suchmaschinenergebnissen zu ranken.

Um die Keyword Recherche so optimal als möglich zu gestalten, gibt es eine Vielzahl an nützlichen Tools. Sie analysieren automatisch die Konkurrenz, das Suchvolumen und mögliche Kombinationen von Keywords.

  • Google Trends erlaubt es dir zum Beispiel, festzustellen, in welchem Zeitraum ein Keyword besonders erfolgreich war.
  • Der Google Keyword Planner hingegen analysiert Suchbegriffe und auch ganze Websites. Neben Klickpreisen für AdWords liefert er ein monatliches Suchvermögen.
  • Google Correlate ermittelt den Korrelationsgrad von Keywords. So kannst du herausfinden, welche Suchbegriffe miteinander zusammenhängen. Wenn du zum Beispiel den Begriff „Halloween“ eingibst, wird es dich kaum überraschen, dass „Kürbis“ einen ähnlichen Suchverlauf hat.
  • Der Keyword Finder ist eine Alternative zu Produkten von Google. Neben SERP Statistiken inklusive SEO Difficulty, Backlinkabfragen und dem Abgleich von verwandten Keywords bietet er dieselben Features wie der Keyword Planner.
  • Des weiteren sind die Searchmetrics Research Cloud und die Bing Schlüsselwort Recherche zu nennen.

Die Funktionalitäten der Keywordtools ähneln sich bis auf wenige Ausnahmen sehr. Grundsätzlich rate ich dazu, alle einmal auszuprobieren. Es gibt von jedem Keyword Analyse Tool zumindest eine abgespeckte Version mit der bis zu 5 Keywords analysiert werden können, sofern sie nicht sowieso kostenlos sind.

Webinar: Keywordanalyse von 0 auf 100 — Uwe Roll & Juliana Schmidt

Beschreibung zum kostenlosen Online Marketing Wir möchten in unserem Vortrag vorstellen, wie wir als Agentur eine Keywordanalyse angehen.  Dabei sollen zunächst die Grundlagen erklärt werden: • Definitionen von ...
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Ein kleiner Tipp, bevor wir mit den Erklärungen zum Keyword-Mapping loslegen. Wenn du auf der Suche nach Keywords bist, dann denke nicht in einzelnen Wörtern. Denke in Fragen. Und versuche – zumindest anfangs – deine Hauptkeywords mit ungewöhnlichen Nischenkeywords zu mixen. Das hat einen sehr spezifischen Grund.

Per Definition gehören Nischenkeywords zu den Long-Tail-Keywords. Es handelt sich dabei um Schlüsselwörter, die wenig Traffic und gleichzeitig wenig Konkurrenz aufweisen. Potentielle Kunden, die mit diesen Keywords suchen, haben oft schon eine konkrete Kaufabsicht. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, gewisse Seiten mit Nischenkeywords zu optimieren.

10.1.1 Die Keyword-Map

Um Keywords optimal zu nutzen, müssen sie sinnvoll auf der Website verteilt werden. Dazu hilft es, sie zu „mappen“. Im Optimalfall sollte jeder Seite genau ein Keyword oder eine Keyword-Phrase zugeordnet sein. Die Verteilung soll dabei so gestaltet werden, dass einzelne Themencluster entstehen. Das erleichtert sowohl Crawlern als auch menschlichen Besuchern der Website die Orientierung.

Folgende Schritte sind für die Gestaltung einer Keyword-Map notwendig:

1. Die Gruppierung der einzelnen Keywords in einer Liste.
In diesem Schritt gliederst du die einzelnen Schlüsselwörter in thematisch passende Cluster.

Da es sich bei der Keyword-Map um ein sehr wichtiges Thema handelt, möchte ich die einzelnen Schritte gerne mit ein wenig Praxis würzen. Nehmen wir an, du möchtest Socken über einen Online-Shop vertreiben. Dazu hast du einen klassischen Shop erstellt, mit einzelnen Produktseiten, „Über uns“, „Unser Qualitätsversprechen“, einer Seite über die Geschichte der Socke und einen Blog.

Nehmen wir des Weiteren an, du hast die Keyword-Recherche erfolgreich erledigt und bist zu folgendem Ergebnis gekommen:
Socken, Socken online bestellen, Socken Herren, Socken Damen, Socken bunt, Sockenmuster stricken, Socken stricken, DIY Socken stricken, …

In diesem – zugegebenermaßen recht einfachen Beispiel – kannst du zwischen zwei Kategorien unterscheiden. Einerseits „Socken bestellen“ und andererseits „Socken stricken“. Du hast also bereits zwei Kategorien, denen du deine Keywords zuordnen kannst: Kaufen oder Selber machen.

„Weniger ist mehr! - Wir sollten unsere Top Keywords immer im Auge behalten.”

Lisa Krauter

2. Das Textbriefing

Dieser Schritt ist wichtig, damit du die Übersicht nicht verlierst.

Schreibe einfach ein bis zwei Sätze zu jedem Keyword, um klar zu definieren, wovon jeder Text handeln soll. Zudem möchte ich dir raten, die Keywords plus Info auf Kärtchen zu schreiben. Das hilft dir nämlich bei der nächsten Aufgabe: Der Priorisierung der einzelnen Themen. Die Kärtchen legst du einfach vor dir auf den Tisch oder den Boden. Somit hast du eine Übersicht, kannst schnell Cluster bilden oder wieder verschieben und bemerkst rasch, ob du vielleicht Gefahr läufst, unabsichtlich doppelte Inhalte zu generieren.

Hier ein Beispiel dafür, was auf solchen Kärtchen für den fiktionalen Sockenshop stehen könnte:

  • Socken online bestellen (Thema 1. Ordnung):
    Welche Sockenarten gibt es, welche Wolle wird dafür genutzt, Alleinstellungsmerkmale dieser speziellen Socken, …
  • Sockenherstellung professionell (Thema 2. Ordnung):
    Darstellen, wie ausgebildete Produzenten Socken herstellen, warum eine gekaufte Socke besser ist als eine selbstgemachte …
  • Socken selbst stricken (Thema 3. Ordnung):
    Anleitung zum Selbststricken mit Partnerlink zu Wolle und Stricknadeln, Infoseite über die Nachhaltigkeit von gekauften Socken…

Ich nehme an, du hast bereits ein Gefühl dafür bekommen, was für das Keyword-Mapping wichtig ist. Im nächsten Schritt geht es darum, die Themen auf die Seite zu übertragen.

3. Seite aufbauen oder vorhandene Strukturen füllen
jetzt ist es soweit, dass die Keywords in die Seitenstruktur eingefügt werden können.

Sofern du noch keinen Onlineshop besitzt, ist das super. Denn dann kannst du dir überlegen, wo welche Seite, mit welchem Keyword platziert werden soll. Wenn du bereits einen besitzt, dann wirst du unter Umständen bemerken, dass die bestehende Struktur nicht zu der Struktur passt, die du mit den Keywords erstellt hast. Daher kann es sein, dass du deine Seite relaunchen musst. Das ist jedoch nicht weiter schlimm.

Im Grunde ist das Keyword-Mapping beendet, sobald du die neue Struktur an deine Website eingefügt hast, mithilfe von Breadcrumbs eine für den menschlichen Besucher und den Crawler logische Ordnung geschaffen hast und die verschiedenen Texte SEO-optimiert verfasst sind.

10.1.2 Die Themenrecherche

Viele Wege führen nach Rom. So ist es auch bei der Themenrecherche. Neben der Tool- und datenbasierten Themenrecherche helfen Kreativitätstechniken (wie Brainstorming), ein Blick auf die Seiten der Konkurrenz, eine Analyse des bestehenden Contents, (Online) Befragungen von Kunden, Tipps aus dem Vertrieb und so weiter und so fort. Die Liste der Möglichkeiten ist unendlich. Am besten mixt du dir deinen ganz persönlichen Themenrecherche-Cocktail, denn je nachdem, ob du alleine arbeitest oder im Team, viel Zeit hast oder wenig wird dir die eine oder andere Methode mehr oder weniger zusagen. Hier stelle ich dir die wichtigsten Möglichkeiten kurz vor.

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Zur Tool- und datenbasierten Recherche:

Um Keywords und Themen online zu finden, helfen dir Onlineportale wie Quora, gutefrage.net oder sonstige Foren. Denn seien wir uns ähnlich: wo sonst sprechen potentielle Kunden über ihre Probleme? Auch Amazon oder Google Bewertungen können einen Fundus an Fragestellungen offenlegen. Je schlechter die Bewertungen, desto besser für dich! Denn aus einer schlechten Bewertung kannst du indirekt herauslesen, welche Parameter eines Produkts wichtig für deine zukünftigen Käufer sind.

Es ist denkbar, die so gefundenen Problemstellungen selbst in einer Suchmaschine wie Google einzugeben. Das ist ungemein hilfreich, da die von Google voreingestellten Suchanfragen bereits Long-Tail-Keywords ergeben. Diese können mit den bereits vorgestellten Tools, wie Google Trends, analysiert werden.

Zu den Kreativitätstechniken:

Hier eignet sich Brainstorming besonders gut. Dieses kann online, offline, alleine, in einer Gruppe oder unterstützt durch Mind-Mapping erfolgen. Egal welche Begriffe dir zu dem Thema einfallen – notiere einfach alles, was dir in den Sinn kommt. Beim Brainstorming geht es nicht darum, deinen inneren Kritiker loszulassen. Sondern darum, deiner Kreativität freien Raum zu geben. Auf diese Art und Weise findest du möglicherweise auch Keywords, an die die Konkurrenz nicht gedacht hat und erarbeitest dir somit einen Vorteil.

Natürlich ist es auch bei dieser Variante der Themenrecherche wichtig, die gefundenen Schlüsselwörter auf Herz und Nieren zu prüfen. Das erfolgt wiederum mithilfe eines Keyword Planners.

Analyse des Contents:

Wenn du seit längerer Zeit einen Webshop oder eine Website betreibst, dann gibt es eine Unmenge an Themen, über die du bereits einmal geschrieben hast. Diese solltest du hin und wieder auf ihren Wiederauffrischungswert prüfen. Ähnlich, wie die 90er Jahre immer wieder mal in Mode kommen, passiert das auch online mit manchen Themen. Versuche zwar immer, deine Inhalte so aktuell als möglich zu halten. Es kann aber keinesfalls schaden, manchmal etwas nostalgisch zu werden und alten Artikeln ein Revival zu ermöglichen.

Mit der Zeit bekommst du ein Gefühl dafür, was bei deinen Kunden ankommt oder nicht. Damit du den Überblick jedoch nicht verlierst, solltest du dir eine Content-Strategie zulegen. Wie das geht, zeige ich dir im nächsten Abschnitt.

„Keyword Destiny weicht echter & inspirativer Kaufberatung mit Mehrwert.”

Anne Bünten

11. Die richtige Content-Strategie in der Suchmaschinenoptimierung


Content… was? Diese oder eine ähnliche Frage geht dir möglicherweise gerade im Kopf herum. Die Content Strategie ist im Grunde nichts anderes als potentielle Interessenten und Kunden auf der Suche nach der richtigen Lösung für ihre Problemstellung auf deine Seite zu locken. Diese „Irrfahrt“ der Kunden durch die Weiten des Internets nennen SEO-affine Menschen „Customer Journey“. Egal, in welchem Abschnitt ihrer Reise sich deine potentiellen Kunden gerade befinden. Es ist notwendig, dass du verstehst

  • wo sie sich befinden
  • warum sie dort sind
  • und was sie eigentlich wollen

Das bitte möglichst lange, bevor deine potentiellen Käufer es selbst wissen. Klingt doch nach einem Kinderspiel, oder?

Nun, ganz so einfach ist es nicht. Allerdings bist du ja auch nicht alleine, sondern dir stehen eine Menge Tools zur Verfügung, mittels deren du die Situation deiner potentiellen Kunden analysieren kannst.

Die Content Strategie setzt zunächst dabei an, deine potentiellen Käufer zu finden. Das heißt, dass du mithilfe von sogenannten „Buyer Personas“ Kundenprofile erstellst. Du überlegst dir dazu im ersten Schritt, wer sich für dein Produkt interessieren und wie sich diese Person verhalten könnte.
So ist es unwahrscheinlich, dass eine 92-jährige Seniorin vom Land sich für die brandneuen High-Heels interessiert, die du anbietest. Umso wahrscheinlicher ist es, dass das die 20-jährige modeaffine Verkäuferin aus der Großstadt tut.
Ausgehend von den Personas werden nun Probleme definiert. Womit schlägt sich die Zielgruppe herum? Vor welchem Problem steht die 20-jährige? Drückt der Schuh? Gibt es vielleicht einen DIY Trick, der vor Blasen schützt? Nichts besser als das – denn deine Chance besteht darin, deine Zielgruppe durch Expertenwissen auf deine Seite zu locken. Wenn sie erstmal verinnerlicht hat, dass sie dir vertrauen kann, dann wird sie sich beim nächsten Mal an deine Seite erinnern und das nächste Paar Schuhe in deinem Shop kaufen. Immerhin hatte sie schon beim ersten Mal das Gefühl, dass du ihr geholfen hast.

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Dann geht es auch noch darum, die Inhalte einzigartig zu gestalten, die Website strukturiert zu verfassen und den Content sowohl für Suchmaschinen als auch für den Menschen interessant zu gestalten.

Dann ist es auch wichtig, ein Content Mapping durchzuführen. Ähnlich wie beim Clustern von Keywords müssen auch die Inhalte deiner Website den verschiedenen Stadien der Customer Journey deines potentiellen Kunden angepasst werden. Das heißt, du musst den Kunden zwangsläufig „abholen“ und ihm das Gefühl geben, auf deiner Seite willkommen zu sein ohne ihn zum Kauf zu drängen.

Ein weiterer wichtiger Faktor der Content Strategie ist der Redaktionsprozess (oder Content Prozess). Hier wird entschieden, wer welchen Content, für welche Kanäle, wann produziert. Sofern du dich alleine um deinen Webauftritt kümmerst, fällt das im ersten Moment möglicherweise weg. Allerdings benötigst du auch im Alleingang einen Plan, wann du welche Inhalte online stellen möchtest.

Bitte glaube jetzt nicht, dass du das alles in einem Tag schaffst. Eine Content Strategie benötigt Zeit – und zwar viel Zeit. Für einen Blog benötigst du vermutlich zwischen einem und zwei Monaten.

11.1 Das muss Content leisten

Wie Anfangs anhand der Google Updates aufgezeigt wurde, hat sich der Markt immer mehr in Richtung „Mehrwert des Lesers“ entwickelt.

Das bedeutet, Inhalte auf Webseiten müssen den Leser ansprechen, Freude bereiten, einen hohen Grad an Information bieten und ihm im Bestfall auch noch helfen. Ausgezeichnete Inhalte – egal, ob in Text- oder Videoform – sind unique, zielgerichtet, sprechen die Gefühle des Lesers an und veranlassen ihn zu einer Aktivität. Dazu zählt das Kaufen eines Produkts genau so wie das Teilen in Sozialen Medien.

Dabei unterscheidet man je nach Zielvorgabe und Kategorie zwischen verschiedenen Contentformen.

11.1.1 Content im Blog

Inhalte für Blogs zu erstellen ist eine der schwierigsten Aufgaben, die es gibt. Denn der Content auf Blogs muss überraschend, einzigartig und voll von Expertenwissen sein. Leser von Blogartikeln haben meist ein Bedürfnis oder ein Problem. Zudem handelt es sich dabei um eine sehr kritische, wohl informierte Zielgruppe. Wenn du einen Blog monetarisieren möchtest, musst du also für Inhalte sorgen, die deinen Lesern Vertrauen einflößen. Und das funktioniert natürlich nur über Expertenwissen und qualitativ hochwertige Inhalte. Abgesehen davon ist es sehr wichtig, dass du den Content variierst, mit Bildern, Infografiken oder mal einem ironischen Ton versüßt. Hier und da einmal ein Video schadet ebenso wenig. Zudem ist es sehr wichtig, deine Inhalte regelmäßig auf ihre Aktualität zu überprüfen und wenn nötig zu überarbeiten. Und das mindestens zweimal die Woche!

Es kommt nicht von irgendwo her, dass Blogger etwa die Hälfte der Zeit mit Recherche zu ihren Produkten verbringen. Denn im Grunde sind sie als Privatpersonen im Internet angreifbar. Sofern du dir also überlegst, einen Blog zu gründen, solltest du das sehr vorsichtig und äußerst überlegt tun.

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11.1.2 Content auf Produktseiten

Im Gegensatz zu Inhalten auf Blogseiten sind Produktseiten fast langweilig. Hier ist es wichtig, den Kunden mit Information nicht zu überfordern. Im Gegenteil: Potentielle Käufer sollen so klar und transparent als möglich erkennen, ob das Produkt das richtige für sie ist. Eine knackige, stichpunktartige Beschreibung mit den Vorteilen des Produkts, ein gut ersichtlicher Preis und eine Tabelle mit den Produktmaßen sind auf den ersten Blick genug.
Detailinformationen können dann extra in einem Drop-Down Menü angezeigt werden. Bei extra-langen Texten solltest du dabei auf Zwischenüberschriften setzen. Damit strukturierst du die Inhalte für den Kunden und er findet schneller, was er sucht. Zudem hat der Kunde selbst die Möglichkeit zu entscheiden, wie viel er von dem Produkt lesen will. Denn zu viel Information kann zu Frust beim Kunden führen.

Bilder sagen oft mehr als tausend Worte. Das verhält sich auch bei Produktseiten so. Hochauflösende Abbildungen der Produkte, wenn möglich mit einer genauen Zoomfunktion und einer Bildergalerie erlauben es deinem potentiellen Käufer, sich ein gutes Bild zu machen. Je genauer du dein Produkt herzeigst, desto mehr Vertrauen schöpft ein Interessent, denn deine Transparenz bedeutet, dass du nichts zu verstecken hast.

Auch im Bezug auf Preise, Lieferzeiten und Versandkosten spielt Klarheit eine große Rolle. Deshalb gilt: Keine versteckten Versandkosten, keine Extrakosten und vor allem keine Sternchen, die zu Klauseln führen, die keiner lesen will! Hier ist definitiv Offenheit gefragt.

Der Warenkorb muss für den Kunden gut auffindbar sein. Es gibt nichts schlimmeres, als nach einem gemütlichen Online-Einkauf nach seinen Produkten zu suchen, sie nicht zu finden und dann möglicherweise auch noch Versandkosten aufgeschlagen zu bekommen, von denen vorher nie die Rede war.

Kundenempfehlungen sollten in keinem Onlineshop fehlen. Gerade potentielle Kunden, die neu auf einer Website sind oder sich gerade erst genauer über ein Produkt informieren, brauchen diese Empfehlungen wie die Luft zum Atmen. Denn sie helfen ihnen dabei, herauszufinden, ob die Ware ihren Vorstellungen entspricht. Daher ist es auch so wichtig, auf echte Produktempfehlungen zu setzen und nicht auf gekaufte Lobpreisungen. Merke dir: Wer die Erwartungen seiner Kunden nicht erfüllt, ist schneller aus dem Geschäft als er „A“ sagen kann.

Mehr zum Thema Content Marketing findet Ihr in unserem Magazin-Artikel von Vanessa Markowski

11.1.3 Content auf Kategorieseiten

Kategorieseiten können wunderbar als Landingpages genutzt werden. Im Gegensatz zu Produktseiten kannst du hier alle möglichen Informationen zur Produktkategorie einbringen. Zudem solltest du die Kategorieseite so optimal als möglich für Suchmaschinen optimieren.
Dazu baust du das Hauptkeyword einfach in den Title, die MetaDescription und die H1 (oder H2, je nachdem was du verwendest) der Kategorieseite ein. Im oberen Teil der Kategorieseite hat sich eine Übersicht über die klare Übersicht über die Produkte bewährt. Der untere, lediglich durch scrollen sichtbare Bereich der Kategorieseite eignet sich hervorragend für einen langen, SEO-optimierten Text, der vor allem dazu dient, dem Crawler zu gefallen. Somit hast du eine Seite generiert, die einerseits einen Mehrwert für den Benutzer bietet (eine Produktübersicht) und andererseits dem Crawler gefällt.
Achte jedoch darauf, es nicht zu übertreiben. Ein zuviel an Keywords oder Information strafen die Bots unglücklicherweise mit einem schlechten Ranking ab. Das bedeutet, dass du in Bezug auf Kategorieseiten zwar einen größeren Spielraum hast, was die Inhalte betrifft, zuviel darfst du dir jedoch auch nicht herausnehmen.

11.1.4 Content auf der Startseite

Woran erkennst du einen SEO-Experten? Er wird niemals von der Homepage sprechen, wenn er eigentlich die Website meint. Sprich, viele Menschen benutzen den Begriff Homepage inflationär und meinen damit die gesamte Webpräsenz. Allerdings bezieht sich der Terminus lediglich auf die Startseite einer Internetseite.

Welche Inhalte machen eine zielführende Homepage aus?

Zunächst benötigst du einen fesselnden Titel und einen knackigen Untertitel. Beide sollten nach Strich und Faden SEO-optimiert sein. Call-to-Action Buttons, eine Übersicht über die wichtigsten Produkte und Dienstleistungen, eine überschaubare Navigation und Fotos, die sonst niemand hat, runden das Bild ab. Kundenmeinungen und ein paar übersichtliche Daten und Fakten sind ein zusätzlicher Faktor, der das Ranking deiner Startseite verbessert.

11.1.5 Content Veredelung

Die Content Veredelung dient dazu, mit Schwellenkeywords die eine Webseite besitzt, ein Top-10-Ranking in den Suchergebnissen der Suchmaschine zu erreichen. Schwellenkeywords sind Suchbegriffe, die bezüglich ihrer aktuellen Rankingposition, kurz vor dem Sprung in einen vordefinierten Positionsbereich stehen.

Da bei Google nur eine Top 10 Platzierung hinsichtlich des organischen Traffics profitabel ist, werden meist die Platzierung 1-10 als „Positionsbereich“ definiert.

Mit dem Prozess der Content Veredelung wird der Überblick über die eigene Webseite beibehalten, da Texte nicht produziert und liegengelassen werden, sondern sich mit ihnen immer wieder auseinandergesetzt wird.
Durch die Texterweiterung, bezüglich der Optimierung der Schwellenkeyword, wird der organische Traffic maximiert und der Content kann gleichzeitig aktualisiert werden.

Mehr zum Thema Content Veredelung findet Ihr in unserem Magazin-Artikel von Daniel Sternberger

11.2 Der Content Marketing Lifecycle in der Suchmaschinenoptimierung

Content Marketing ist im Grunde nichts anderes als eine Form der Kommunikation. Daher ist es wenig verwunderlich, dass auch diese Form des Dialogs verschiedene Stadien durchläuft. Der Lifecycle wird in der Fachliteratur mal mit 5, mal mit 9, mal mit 11 Stationen beschrieben. Ich habe die wichtigsten herausgepickt und sie hier zusammengefasst.

Der Content Marketing Lifecycle in der Suchmaschinenoptimierung

11.2.1 Ziele definieren

Der erste Schritt des Lebenszyklus besteht daraus, Ziele zu definieren. Dazu gehört sowohl die Definition der Zielgruppe und der Persona, als auch Überlegungen, was die Inhalte bewirken sollen.

Dann musst du den Content an deine Zielgruppe und dein Ziel anpassen.

11.2.2 Die möglichen Content-Formate

Hast du deine Zielvorstellungen präzisiert, überlege dir, welche Formate du deinen potentiellen Käufern anbieten möchtest. Behalte dir immer im Hintergrund, dass es keinen falschen, sondern lediglich passenden und unpassenden Inhalt gibt.

Hier ein kleiner Überblick über die möglichen Formate: Von e-Books, Infografiken und Präsentationen über Infografiken, Videos, Podcasts und (natürlich) „einfachen“ Blogeinträgen bis hin zu Webinaren ist alles erlaubt, was deiner Zielgruppe gefällt!

Qualität spielt dabei eine sehr große Rolle. Denn nicht nur, dass das Internet nie vergisst, nein, ein qualitativ hochwertiger Beitrag wird gerne geteilt und du kannst ihn immer und immer wieder verwenden.

11.2.3 Content gezielt streuen

Der nächste Abschnitt im Leben der Inhalte deiner Website ist das Verbreiten deiner Inhalte. Denn selbst wenn du den perfekten Artikel geschrieben hast, kann es dennoch vorkommen, dass er von niemandem gelesen wird. Das Internet ist immerhin eine riesige Datenwolke – warum sollte also irgendjemand gerade bei dir vorbei schneien?

Darum musst du im nächsten Schritt dafür sorgen, dass deine Inhalte gelesen werden. Das schaffst du, indem du sie gezielt auf verschiedenen Social Media Plattformen verteilst. Übertreibe es jedoch nicht, sondern streue die Inhalte nur gezielt dort, wo sich auch deine Zielgruppe vermehrt aufhält. Sonst hast du Aufwand, aber keinen Ertrag. Das bringt uns auch schon zum letzten Punkt des Lebenszyklus.

11.2.4 Die Auswertung von Content

Content auszuwerten ist immer etwas schwierig, dennoch ist es möglich. Und zwar über die KPIs, die du natürlich bereits im Vorfeld definiert haben solltest. Im Internet kannst du im Grunde viele Parameter deiner Kunden messbar machen, das heißt aber nicht, dass es notwendig ist, alle zu kennen.
Es reicht vollkommen, wenn du dir ein paar dir wichtige Faktoren herauspickst und anhand dieser deinen Erfolg definierst.

12. Wie beeinflusst Google’s Rankbrain SEO?

Webinar: RankBrain die Zukunft von SEO — Kai Spriestersbach

Spätestens mit der Veröffentlichung von RankBrain ist klar: Google setzt bei seiner Suche auf Künstliche Intelligenz. In diesem Webinar erklärt Kai Spriestersbach, was es eigentlich ...
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Bei Rankbrain handelt es sich um eine Art Künstliche Intelligenz (KI), die seit 2015 als Teil des Algorithmus für Google arbeitet. Sie basiert auf dem Prinzip des Maschinenlernens, hat also mit einer KI, wie sie aus Hollywoodfilmen bekannt ist, nichts zu tun.

Rankbrains Aufgabe ist es, inhaltlich komplexe Anfragen von Usern in simple Fragen zu verwandeln und zu beantworten. Das geschieht mithilfe der Übersetzung von Sprache in Vektoren. Somit „lernt“ die Maschine menschliche Logik über Suchanfragen besser kennen.

Bisher ist unbekannt, ob Rankbrain einen Einfluss auf das Ranking auf Google hat und falls dieser besteht, in welcher Form. Mitarbeiter von Google haben in der Vergangenheit postuliert, dass die KI zwar entscheidend bei der Interpretation von Anfragen mitwirke, jedoch keine Auswirkung auf die Crawler und den Indexierungsprozess habe. SEO-Experten werten die KI jedoch als einen der drei stärksten Rankingfaktoren.

Warum ist Rankbrain so interessant für die Suchmaschinenoptimierung?

Dank der KI ist es dem Google Algorithmus möglich, sich selbst zu optimieren. Das ermöglicht individuellere und flexibler gestaltete Bewertungen und macht es immer schwerer, ohne optimalen Content hoch zu ranken.

13. Wie wird die Voice Search die Suchmaschinenoptimierung verändern?

Webinar: Hands on SEO in Zeiten der Sprachsuche — Alexander Geißenberger

Voice Search ist ein in der Digital Marketing Welt zunehmend populärer und wichtiger Fachbegriff. Die Vernetzung zwischen Machine Learning Technologien und der ansteigenden Nutzung der ...
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Voice Search oder die Sprachsuche revolutioniert das Suchverhalten im Internet. Denn dank dieser neuen Technik zu suchen, verändern sich auch die Antwortmöglichkeiten.

Welche Auswirkung hat das auf traditionelle Suchmaschinenoptimierung?

Konkrete Fragen erfordern konkrete Antworten

Wo bisher Fragen eingegeben wurden und visuell nach Antworten gesucht wurde, nutzt der Suchende der Zukunft seine Stimme um Fragen zu stellen und seine Ohren um Antworten zu erhalten. Sprich, Experten gehen davon aus, dass es in Zukunft keine langwierigen Recherchen mehr geben wird. Denn die Antworten werden einem schlicht und einfach vorgelesen. Daher wird es wichtig sein, Content (und hier vor allem H1, Titles und Meta Descriptions) so zu optimieren, dass sie punktgenau zusammenfassen, was der weiterführende Content zu bieten hat.

Suche als Dialog: Der Einsatz von Long-Tail-Keywords

Die Zukunft gehört langen Keyword-Floskeln, da sie Fragen am ehesten ähneln und so von den Crawlern leichter zugeordnet werden können. Obwohl erst etwa 20 Prozent der Suchanfragen über die Sprachsuche erfolgen, haben Long-Tail-Keywords bereits heute einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Google Ranking.

Alle Augen auf Standort, Zeitpunkt und noch viel mehr

Die Sprachsuche ist bereits so verfeinert, dass Google aufgrund der Uhrzeit und des geographischen Standorts feststellen kann, wo sich ein User befindet. Die Suchmaschine berücksichtigt diese Faktoren nicht nur, sie bezieht zudem weitere Präferenzen des Suchenden ein. Lösungen werden somit individueller und undurchschaubarer für diejenigen, die Content erstellen. Daher wird es in Zukunft umso wichtiger sein, die Zielgruppe bis ins kleinste Detail zu kennen.

Suchmaschinenoptimierung wird in Zukunft also keineswegs leichter. Allerdings verändert sich dadurch auch die Qualität der Inhalte. Somit könnten Google und Co in Zeiten von Fake News (unbeabsichtigt?) einen überragenden Beitrag zur Qualitätssicherung leisten.

14. Was kostet Suchmaschinenoptimierung?

Webinar: Was kostet SEO & Content Marketing wirklich — Marco Janck

In diesem Webinar erfährst, was SEO und Content Marketing wirklich kostet. Die Inhalten sind auf den KMU Bereich angepasst und geben einen Überblick. Neben den ...
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Je nachdem, ob du die SEO selbst machst, einen Angestellten dafür einstellst oder eine Agentur engagierst, variieren die Preise.

Das „günstigste“ ist natürlich immer noch, die Suchmaschinenoptimierung selbst durchzuführen. Allerdings kostet sie trotzdem Zeit und Nerven. Und ich möchte gar nicht daran denken, wie sich schlecht gemachte Suchmaschinenoptimierung oder schlechter Content langfristig auf deine Inhalte auswirkt.

Denn seien wir uns ehrlich: Die wenigsten Experten auf einem Gebiet kennen sich auch in einem anderen aus. Warum auch? Solange du nicht gerade einen SEO-Blog führst, ist es doch schon eine Leistung, dass du auf einem anderen Gebiet so viel Expertenwissen gesammelt hast, dass du wertvolle Informationen dazu weiter geben kannst.

Es kann deshalb sinnvoll sein, gerade für den Start deines Blogs einen Experten zu engagieren. Doch auch hier gilt es, aufmerksam zu sein. Denn nicht jede Internetseite muss suchmaschinengerecht aufbereitet werden. Experten der Numismatik gibt es zum Beispiel nur eine Hand voll. Die breite Masse interessiert dieses Thema eigentlich nicht. Oder weißt du, worum es sich dabei handelt?

Wie auch immer, solltest du dich dafür entscheiden, einen Experten heranzuziehen, dann stimme dich vorab unbedingt über deine Vorstellungen ab. Der Dienstnehmer kann nicht zaubern. Er kann dir auch keine Website basteln, wenn du ihm nicht dezidiert erklärst, wie du dein Unternehmen in einem, drei oder fünf Jahren siehst. Sei offen und transparent und kommuniziere klar und deutlich, was du dir erwartest. Dann erst sprich mit deinem gewählten Experten über den Preis. Dieser sollte in etwa in einer der folgenden Preisspannen liegen.

Stunden – und Tagessätze bieten Flexibilität, sind jedoch sehr teuer. Je nach Experten und Teamstärke können für stündliche Einsätze zwischen 100 und 1000 Euro verrechnet werden, während die Tagessätze zwischen 800 und 8000 Euro liegen.

Flatrates sind ebenso eine beliebte Abrechnungsart. Dabei ist die Bindung jedoch nicht zu unterschätzen. Diese liegt zwischen 12 und 24 Monaten. Falls dein Projekt also aus irgendeinem Grund keine Umsätze einspielt, musst du mit einberechnen, dass du die Kosten von 1000 bis 15000 Euro pro Monat trotzdem weiter zu tragen hast.

Es gibt noch eine dritte Art der Abrechnung. Diese basiert auf der Performance der Seite. Je nachdem, welche Ziele definiert wurden, zahlt der Webseitenbetreiber bei diesem Modell nur an den Tagen, an welchen die Website das Ziel erfüllt. Ein Mögliches Ziel ist zum Beispiel ein Rankingplatz unter den ersten 10 unbezahlten Google Ergebnissen.

Suchmaschinenoptimierung ist also relativ teuer. Allerdings darfst du dabei nicht vergessen, dass es kaum einen Bereich gibt, der für dein zukünftiges Unternehmen so wichtig ist.

15. WordPress-SEO – Welche Plugins unterstützen meine Suchmaschinenoptimierung?

Webinar: WordPress SEO — Hans Jung

Beschreibung zum kostenlosen Online Marketing Webinar zum Thema “Wordpress SEO” WordPress ist eine gute Basis um Deine Seiten für Suchmaschinen auffindbar zu machen. Allerdings gibt es ...
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Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein wichtiges Kriterium, um im Web eine Rolle zu spielen und nicht zwischen Tausenden von anderen Seiten unterzugehen. Damit dein WordPress Blog bei Google und anderen Suchmaschinen auf der ersten Seite der Suchergebnisse landet, sollten ein paar wichtige Punkte eingehalten werden. In diesem Beitrag erläutern wir dir, wie du deine Inhalte für Suchmaschinen optimieren kannst. Also ein Webinar speziell für “WordPress SEO”.

Google Webmaster Guidelines: Finden

Tagtäglich wird die Suchmaschine von Google von Millionen von Internetnutzern verwendet. In Deutschland ist Google die unangefochtene Nummer 1 unter den Suchmaschinen. Sie ist so beliebt, dass das Wort “googeln” sogar im Duden gelandet ist. Um den Weg in die Google-Suchmaschine zu finden, bietet der US-Konzert die sogenannten Google Webmaster Guidelines an. In diesen Richtlinien beschreibt Google Wege, wie dein Blog richtig indexiert und gecrawlt werden kann. Kurzum: Es geht um SEO-Maßnahmen. Viele dieser Maßnahmen sind für ein gutes Siteranking essentiell und sollten dringend befolgt werden.

Die Google Webmaster Guidelines lassen sich in finden, erkennen und verwenden aufteilen.

Interne Verlinkung

Eine gute Struktur ist wichtig, um bei Google effizient indexiert zu werden. Diese Struktur erreicht man durch eine intelligente Verlinkung der Beiträge. Eine gute Verlinkung hat gleich mehrere Vorteile. Google kann dadurch die Inhalte besser filtern und der Leser findet sich besser auf deinem WordPress Blog zurecht.

Es gibt ein paar Plugins, die dir bei der Verlinkung automatisiert helfen können. Da ist zum einen Table of Contents Plus. Das Plugin funktioniert ähnlich wie das Inhaltsverzeichnis bei Wikipedia. In deinem WordPress Blog lässt sich das Plugin einfach mittels Shortcode einbinden. Mit dem Shortcode [toc’] wird die Struktur deines aktuellen Beitrages oder die ganze Seitenstruktur ausgegeben. Der Nutzer kann dadurch direkt zum jeweiligen Ankerpunkt springen. Das erspart dem User umständliches Suchen.

Ein weiteres interessantes Plugin ist YARPP (Yet Another Related Posts Plugin). Das Plugin macht nichts anderes als deine bereits geschriebenen Beiträge zu durchsuchen und ähnliche Beiträge unter deinen Blogartikeln auszugeben. Dabei lassen sich Kategorien, Tags (Schlagwörter) oder der Titel auslesen. Intelligente Algorithmen sorgen dafür, dass Beiträge, die deinem Inhalt ähneln, die Neugierde deiner Leser wecken.

Viele größere Websites verwenden zudem das Plugin Auto Load Next Post. Dabei lädt das Plugin automatisch den nächsten Beitrag am Ende eines Artikels und hält den Leser auf deiner Seite. Die Einstellungen können allerdings ziemlich viel Zeit in Anspruch nehmen.

Damit der Leser die Orientierung auf deinem Blog nicht verliert, sind Breadcrumbs (Brotkrümel) immens wichtig. Mit der sogenannten Brotkrümelnavigation kann sich der Leser zwischen verschiedenen Bereichen deiner WordPress Seite hangeln und dadurch beispielsweise neue und interessante Texte entdecken. Ein Plugin für die Brotkrümelnavigation ist Breadcrumb NavXT.

Um die SEO-Struktur weiter zu verbessern, eignen sich die Plugins Custom Menu Wizard Widget und Zen Menu Logic. Damit kannst du beispielsweise in der Sidebar bestimmte Bereiche oder Seitenstrukturen und Unterkategorien verlinken, die möglicherweise an anderer Stelle untergingen. Das nennt sich Siloing. Wenn du zum Beispiel einen Reiseblog hast, ist es sinnvoll unter den Kanarischen Inseln Lanzarote, Teneriffa und La Palma usw. aufzuführen.

In Kapitel 9 könnt ihr mehr über interne Verlinkung lesen

Plugins für die interne Verlinkung:

  • Table of Contents Plus
  • Automatisch Post Tagger
  • Yet Another Related Posts Plugin
  • Auto Load Next Posts
  • Allow HTML in Category Descriptions
  • Rich Text Tags
  • Breadcrumb NavXT
  • Simple Yearly Archive (jahresbasierte Archive)
  • Custom Menu Wizard Widget
  • Zen Menu Logic

Sitemap ist auch bei WordPress SEO unverzichtbar

Um für eine bessere Indexierung zu sorgen, ist es sinnvoll in der Google Search Console eine XML Sitemap zu hinterlegen. Einige SEO Plugins generieren von der kompletten Seite eine Sitemap. In dieser XML-Sitemap sind unter anderem die Blogbeiträge zu sehen. In ihr können allerdings auch WordPress-Seiten und Produktlinks hinterlegt sein.

Es gibt auch Sitemaps-Plugins für andere spezielle Zwecke. Ist dir eine Aufnahme in Google News wichtig, gibt es dafür das Google News Sitemap Plugin. Für die Aufnahme in die Google News müssen allerdings noch weitere Voraussetzungen erfüllt sein.

Sitemap Plugins:

  • Simple Sitemap (erstellt HTML Sitemaps)
  • Google XML Sitemaps
  • Plugins wie Yoast SEO
  • Google News Sitemap

HTTP-Header If-Modified-Since

Google interessiert sich nicht nur für das Veröffentlichungsdatum deines Blogposts. Interessant ist auch das Datum, an dem der Beitrag das letzte mal aktualisiert wurde. Wenn Google den HTTP-Header ausliest und erkennt, dass der Beitrag nicht modifiziert wurde, braucht dieser Eintrag nicht mehr gecrawlt werden. Das reduziert letzten Endes auch die Serverlast.

Plugins für HTTP-Header If-Modified Since:

  • If Modified Since HTTP Header
  • Add Headers
  • Ausgewählte Caching-Plugins

Crawling durch robots.txt steuern

WordPress erstellt automatisch eine Datei mit dem Namen robots.txt. Nicht immer ist diese auch sichtbar. Wird die Hauptseite aufgerufen und hinter der URL /robots.txt angehängt, erscheinen in der Regel ein paar Codeschnipsel, die vielen WordPress-Nutzern auf den ersten Blick nicht viel sagen. Über die Datei lassen sich bestimmte Bereiche vom Crawlen ausschließen. Zudem gibt es Codes, um bestimmten Bots das Crawlen der Seite zu verbieten.

Plugins zur Erstellung einer robots.txt Datei:

  • Virtual Robots.txt
  • SEO Plugins wie Yoast

Google Webmaster Guidelines: Erkennen

Die Ergebnisse der Google Suchmaschine sollen präzise sein und den Leser möglichst schnell zu dem Suchergebnis führen. Um Google das Finden von Inhalten so einfach wie möglich zu machen, muss die Suchmaschine den Inhalt zunächst einmal erkennen.

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Nur kostenpflichtige SEO-Tools sind gut? Die Google Search Console (ehemals Webmaster Tools) beweist eindrucksvoll das Gegenteil. Mit dem richtigen Blick auf die Daten erfährst du ...
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Relevanter Content

Zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) gehört relevanter und klar erkennbarer Content. Damit Google und andere Suchmaschinen den relevanten Content sofort erkennen, sollte jede Seite und jeder Blogbeitrag ein Thema behandeln und nicht zu weit vom Thema abschweifen. Vorgefertigte und wiederkehrende Testbausteine sind ebenso zu vermeiden.

Es gibt ein paar Tools, mit denen du zum Beispiel Duplicate Content auf deinen WordPress-Seiten ausfindig machen kannst. Duplicate Content sollte möglichst vermieden werden. Je mehr Unique Content eine Seite aufweist, desto interessanter ist die Seite für Google und deine Leser.

Tools:

  • Google-Suche: site: http://www.domain.de [Inhalt nach dem gesucht wird]
  • Kostenloses Tool von OnPage: https://de.onpage.org/product/free/
  • Siteliner: http://www.siteliner.com

Die Tools eignen sich auch, um fehlerhafte Verlinkungen ausfindig zu machen. Weder Google noch deine potentiellen Leser mögen fehlerhafte Seiten, die nicht zu dem gewünschten Inhalt führen.

SEO Keyword

Keywords sind für die Suchmaschinenoptimierung unabdingbar. Wenn dein Haupt-Keyword und damit dein Thema nicht vorkommt, ist es schwierig für dieses Keyword zu ranken. Außerdem sollte das Keyword an der richtigen Stelle vorkommen – zum Beispiel in Überschriften.

SEO Plugins wie:

  • Yoast
  • wpSEO

title und alt

Das title- und alt-Attribut geraten oft in Vergessenheit. Dabei ist vor allem das alt-Attribut für deine WordPress-Bilder wichtig. Das alt-Attribut dient Google zur Erkennung von Bildinhalten. Außerdem nutzen Screenreader das Attribut, um es beispielsweise blinden Nutzern vorzulesen. Für das Thema “SEO” ist das alt-Attribut daher unverzichtbar.

Plugins:

  • SEO Friendly Images (automatisches Setzen von title und alt)
  • DOM SEO Image
  • Restore Link Title Field
  • Gängige SEO Plugins

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Seitenhierarchie

Eine gute Seitenhierarchie verweist den Leser zu den wichtigsten Inhalten. Diese sollten von dir mit oberster Priorität behandelt werden. Für eine gute Seitenhierarchie sorgt wieder das Plugin Breadcrumb NavXT. Bei WordPress lassen sich allerdings auch ohne Plugin Einstellungen für die Seitenhierarchie finden. Unter Einstellungen > Permalinks können die Permalinks angepasst werden. In den Voreinstellungen verwendet WordPress die Einstellung “Einfach”. An die URL hängt das Content Management System dann einfach ein ?p=[beitragsid]. Solch eine URL hat keine Aussagekraft. Sinnvoller ist die Wahl von “Beitragsname”.

Solltest du das Yoast SEO Plugin nutzen, kannst du zusätzlich den category-Tag entfernen. Das stärkt die SEO-Wirkung und die URL-Struktur der Seite bleibt erhalten. Außerdem sieht die URL dadurch deutlich schöner aus als mit category-Tag. Nach diesen Einstellungen erhält man folgende Permalink-Struktur: www.domain.de/beitragstitel

Tools:

  • OnPage (www.onpage.org)
  • Screaming Frog (www.screamingfrog.co.uk)
  • Plugin: Breadcrumb NavXT
  • WordPress-Option: Einstellungen > Permalinks

Medien (Bilder und Videos)

Bilder und Videos lockern den Seiteninhalt auf. Allerdings gilt es hierbei ein paar Dinge zu beachten. Neben den bereits angesprochenen alt-Attributen, sollten die Bilder zusätzlich auf eine für den Leser verträgliche Größe gebracht werden. Je mehr Bilder die Seite aufweist, desto mehr Inhalte muss der Leser laden. Es gibt Plugins, die die Größe von Bildern anpassen. Zusätzlich sollten sichtbare Inhalte priorisiert werden. Daher bietet sich ein Lazy Load Plugin an. Diese Plugins laden die Bilder erst, wenn der Leser zum jeweiligen Bild scrollt. Die Ladezeiten einer Seite sind ein wichtiger SEO- und Rankingfaktor.

Plugins:

  • WP Smush (komprimiert Bilder)
  • Imsanity
  • Kraken Image Optimizer
  • a3 Lazy Load (für Bilder und Videos)
  • Crazy Lazy (Lazy Load für Bilder)
  • WP Rocket (Caching Plugin mit Lazy Load Funktion)
  • Responsify WP (responsive Bild und Retina)
  • SEO Friendly Images (alt-Attribut und title-Tag)
  • DOM SEO Image (alt-Attribut)

Für Logos und Screenshot nimmt man in der Regel PNG-Dateien und für Fotos lassen sich gut JPEG-Dateien verwenden.

Strukturierte Daten

Bei einer Google-Suche trifft man häufig auf Suchergebnisse, in denen Sternebewertungen zu sehen sind. Dabei handelt es sich um Rich Snippets. Mit Plugins wie All In One Schema.org Rich Snippets lassen sich solche Daten sammeln und für Google bereitstellen. Das erhöht die Click Through Rate (CTR) und verschönert das Rich Snippet in den Google-Suchergebnissen. Auf Fehler lassen sich die URLs über https://search.google.com/structured-data/testing-tool prüfen.

Plugins:

  • All In One Schema.org Rich Snippets
  • SEO Plugins
  • The Events Calendar
  • Schema Creator

Nofollow für Werbelinks

Werbe- oder Affiliatelinks sind aus dem Alltag eines Websiten- und WordPress-Betreibers nicht mehr wegzudenken. Auch Google hat das erkannt. Google und andere Suchmaschinen möchten jedoch, dass diese Links nicht so hoch gewertet werden wie zum Beispiel die internen Links einer Website. Werbelinks sollen daher mit dem Attribut rel=”nofollow” gekennzeichnet sein. Es gibt WordPress-Plugins, die den Linkeditor um nofollow erweitern können.

Plugins für Permalinks:

  • Ultimate Nofollow (setzt Checkbox im Linkeditor)
  • Easy Affiliate Links (setzt Redirects)
  • ThirstyAffiliates (setzt Redirects)

In unserer Themenwelt “Affiliate Marketing” findest du weitere interessante Inhalte zu diesem Thema

Google Webmaster Guidelines: Verwenden

Um den potentiellen Leser auf der Seite zu halten, sollten einige Dinge beachtet werden.

Broken Links

Wichtig ist, dass kein Link auf der Website zu einer 404-Fehlerseite führt und externe Links richtig gesetzt sind. Es gibt Plugins wie den Broken Link Checker, mit denen du fehlerhafte Links auf deiner WordPress-Seite ausfindig machst. Allerdings wurde die Entwicklung des Plugins eingestellt und mit PHP 7 funktioniert es nicht mehr reibungslos.

Plugins:

  • Broken Link Checker

Tools:

  • Onpage.org
  • Screaming Frog
  • Siteliner

Valides HTML

Korrekt gesetztes HTML ist auch heute noch eine Grundvoraussetzung für moderne Websites. Laut Matt Cutts wird aber keine Website für invalides HTML bestraft. Es gibt jedoch zahlreiche andere Gründe, auf valides HTML zu setzen. Valides HTML nutzt dir bei der Wartung der Website und verbessert die Erfahrungen deiner Leser. Wenn das HTML valide ist, dann lässt es sich auch von jedem Browser korrekt darstellen.

Ladezeiten optimieren

Webinar: Pagespeed 2.0 & Crawlersteuerung — Herbert Hartung

Ladezeit Optimierung ist ein herausragender Hebel für mehr Conversions und bessere Rankings in Google. Bereits jetzt können mit diesen Methoden Conversionsteigerungen von bis zu 30% ...
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Kein Leser möchte sekundenlang den Aufbau einer Seite beobachten. Daher ist es wichtig, die Ladezeiten zu optimieren. Hier kommt Caching zum Einsatz. Auch zu diesem Thema gibt es einige WordPress Plugins, die das Ganze vereinfachen.

Ein kostenpflichtiges Caching Plugin ist beispielsweise WP Rocket. Mit dem Plugin lassen sich Features wie Lazy Load (für Bilder und Videos) freischalten. Darüber hinaus unterstützt WP Rocket Content Delivery Networks (CDN). Diese Netzwerke verteilen die Inhalte auf verschiedene Server innerhalb Europas oder weltweit. Greift jemand auf deine Seite zu, erhält derjenige Zugriff auf den Server, der sich in seiner Nähe befindet.

Daneben gibt es noch W3 Total Cache, das für Anfänger auf diesem Gebiet zu viele Möglichkeiten bietet und überladen wirkt.

WP Rocket und W3 Total Cache setzen zudem Einträge in die .htaccess Datei. Diese Einträge weisen den Browser an, die Dateien aus dem Cache zu verwenden. Dadurch müssen die Inhalte (wie CSS- und JavaScript-Dateien) nicht erneut vom Server heruntergeladen werden. Solch ein Eintrag lässt sich natürlich auch manuell anlegen.

Caching Plugins:

  • W3 Total Cache (bietet für Anfänger zu viele Einstellungen)
  • WP Rocket (kostenpflichtig aber übersichtlich)
  • Autoptimize

Tools:

  • webpagetest.org

AMP – Accelerated Mobile Pages

Webinar: The Good, The Bad, The Ugly - Die Vor und Nachteile von AMP — Gregor Meier

AMP ist eine tolle Sache um Webseiten schneller zu machen. Aber die strengen Vorgaben und Einschränkungen, die Google für gültige AMP-Webseiten führen manchmal dazu, dass ...
Webinar - Aufzeichnung anzeigen

Das Accelerated Mobile Pages Projekt ist ein von Google initiiertes Projekt, das vor allem von Newsportalen genutzt wird. Es gibt WordPress Plugins wie AMP und Glue for Yoast SEO & AMP, die bei der Einbindung helfen. Einmal aktiviert, sind die Blogbeiträge und Produkte über eine erweiterte URL abrufbar.

Der Einsatz von AMP steigert die Geschwindigkeit von Blogbeiträgen, da nur die nötigsten Ressourcen geladen werden. Viele Elemente sind bei AMP nicht erlaubt, daher laden solche Beiträge sehr viel schneller als bei herkömmlichen Websites. AMP-Seiten werden in den Google-Suchergebnissen nur dargestellt, wenn man mobil (beispielsweise über ein Smartphone) googelt. AMP-Seiten sind durch einen kleinen Blitz gekennzeichnet.

HTTPS und HTTP/2

Sichere Seiten werden bei Google bevorzugt behandelt. Ein SSL-Zertifikat muss kein Geld kosten. Der Anbieter Let’s Encrypt stellt kostenlose Zertifikate zur Verfügung, die allerdings nach ein paar Wochen erneuert werden müssen. Einige Hosting-Anbieter erneuern diese Zertifikate automatisch.

Bei HTTP/2 handelt es sich um den Nachfolger von HTTP. Eine Voraussetzung für HTTP/2 ist HTTPS. Durch den neuen Standard werden die Anfragen gebündelt und dadurch wesentlich schneller übermittelt. Dadurch ist ein schneller Seitenaufbau möglich.

Ein Plugin für den Umstieg auf SSL ist Really Simple SSL. Das Plugin ändert alle vorhandenen Links auf https://, sodass kein Mix-Content entsteht. Der Hosting-Anbieter muss natürlich ebenfalls SSL unterstützen.

Plugins:

  • Better Search Replace
  • Suchen & Ersetzen
  • Really Simple SSL (ändert alle Links zu https//)

Screenreader

Google macht sich für ein barrierefreies Internet stark. Dazu gehört neben dem alt-Attribut bei Bildern auch ein Accessible-Theme wie twentyfifteen und twentysixteen. Plugins wie Contact Form 7: Accessible Defaults und WP Accessibility helfen ebenfalls.

Plugins:

  • Contact Form 7: Accessible Defaults
  • WP Accessibility

Umsetzung prüfen

Mit den Tools von https://varvy.com/ lassen sich alle Punkte der Google Webmaster Guidelines prüfen. Varvy prüft die Geschwindigkeit der Seite und gibt Tipps zur Optimierung der Ladezeiten. Außerdem zeigt die Website Optimierungen für deine mobile Seite an. Auch der If-Modified Since Header spielt bei der Auswertung eine Rolle.

16. Kundenakquise mit Suchmaschinenoptimierung (SEO)


Sie haben sich schon immer gefragt, ob SEO wirklich nützlich ist. Eindeutig ist dies hier mit “Ja” zu beantworten. SEO ist zwar zu Beginn ein kostenintensiver Kanal, aber auf Dauer der günstigste. Wie Sie Neukunden über akquirieren können, dafür gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Eine ist ganz gewiss auch die Möglichkeit der Suchmaschinenoptimierung. Hier gilt es keine Scheu zu haben und den Kanal für sich austesten. Wichtig ist hierbei einen langen Atem zu haben, denn Suchmaschinenoptimierung wirkt nicht nach einem Tag, sondern benötigt schon mindestens drei bis sechs Monate.
Alles zum Thema Neukundenakquirerung über SEO findet Ihr in unserem Magazin-Artikel von Markus Fritzsche

17. Konferenzen


Neben dem OMT gibt es eine Vielzahl an weiteren Konferenzen, die sich dem Thema Suchmaschinenoptimierung angenommen haben. Hier sind Konferenzen im In- und benachbarten Ausland zu nennen:

Experten-Tipps zum Thema SEO