Suchmaschinenoptimierung einfach erklÀrt
15 SEO-Regeln fĂŒr Einsteiger

Was ist SEO?

SEO steht fĂŒr „Search Engine Optimization“, zu Deutsch: Suchmaschinenoptimierung. Es ist der Oberbegriff aller Maßnahmen, die den Inhalten einer Webseite helfen, in den unterschiedlichen Suchmaschinen (wie z.B. Google, Amazon, YouTube etc.) auf den gewĂŒnschten Suchanfragen (Keywords) weit vorne platziert zu sein, wo es berechtigte Chancen auf viel Traffic bestehen.

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FĂŒr viele Einsteiger ist die Suchmaschinenoptimierung wie der Blick in eine Glaskugel. Keiner weiß genau, wie Google oder andere Suchmaschinen funktionieren. Zudem lassen die Ergebnisse und gute Platzierungen auf durchgefĂŒhrte Maßnahmen hĂ€ufig lange auf sich warten, im Gegensatz zur Suchmaschinenwerbung (SEA).

Mit diesem Artikel bringe ich Licht ins Dunkle und möchte Einsteigern dank mehrjĂ€hriger Erfahrung helfen, von dem gigantischen Traffic ĂŒber die Suchmaschinen zu profitieren. Alternativ kann ich auch unser SEO Seminar empfehlen, mit dem sich ein Einsteiger in zwei Tagen auf ein fortgeschrittenes Niveau bringen kann.

Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein Teilbereich von Suchmaschinenmarketing und ist selbst noch einmal in zwei große Bereiche unterteilt:

  • Aus allen Maßnahmen auf einer Webseite âžĄïž Onpage-Optimierung
  • Aus allen Maßnahmen rund um meine Webseite âžĄïž Offpage-Optimierung

Wie in dem nachfolgenden Schaubild zu erkennen ist, sind das die wesentlichen Bestandteile Programmierung, Content und Linkaufbau (und ein wenig Social Media, wobei der Einfluss nur indirekt besteht), die den Bereich der Suchmaschinenoptimierung bestimmen. Die Contenterstellung ist mit beiden großen Bereichen verknĂŒpft, weil sie eine wesentliche Rolle beim Zuordnen von relevanten Keywords auf der Webseite, aber auch beim Erstellen guter linkgebender Inhalte (Linkbuilding) spielt.

 

Suchmaschinenoptimierung - Aufteilung SEO

Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) besteht aus den zwei großen Bereichen, der Onpage- und Offpage-Optimierung. WĂ€hrend der Content auf beide Bereiche der SEO einzahlt, wird der Linkaufbau hĂ€ufig der Offpage-Optimierung gleichgesetzt und die Art der Programmierung als wesentlicher Faktor in der Onpage-Optimierung angesehen.

SEO 2020 – Die 15 Grundregeln der Suchmaschinenoptimierung

Im Folgenden erfĂ€hrst Du die 15 wichtigsten Grundregeln fĂŒr eine gute Suchmaschinenoptimierung. Je intensiver Du Dich mit diesen Begriffen beschĂ€ftigst, desto grĂ¶ĂŸer wird Dein finaler Erfolg ausfallen.

1. SEO-Grundregel: Die Struktur der Webseite

Was gibt es schlimmeres als Webseiten, deren Sinn nicht auf Anhieb verstanden wird oder die keine gute Übersicht bieten, also nicht klar ist, wo das Gesuchte gefunden wird.

Aber warum? Die Grundstruktur einer Webseite ist das A und O, um eine hohe Nutzerzufriedenheit zu bekommen. NatĂŒrlich gehören final auch noch andere Dinge dazu, aber nur wenn ich meinem Besucher in einfachen Schritten zum Ziel fĂŒhre, habe ich auch eine berechtigte Chance auf dessen Verbleib.

Aber wie macht man das?

GrundsÀtzlich sollte der Inhalt einer Webseite logisch und hierarchisch gegliedert sein.

„Wenn die Nutzer Deiner Webseite die Struktur der Webseite gut erkennen können, dann kann Google das normalerweise auch!”

Mario Jung

Die Inhalte bzw. Produkte (bei einem Onlineshop) sollten thematisch passend strukturiert sein, um eine gute Informationsstruktur abzubilden.

Eine klare Informationsstruktur ist auch die Grundlage fĂŒr eine gute Sichtbarkeit in den Suchmaschinen, weil die Crawler eine Domain besser verstehen und indizieren können. Der Google Algorithmus wird die klare Struktur lieben.

GrundsÀtzlich stelle ich mir immer folgende Fragen, wenn ich die Struktur einer Webseite analysiere:

  • Werden die wichtigsten Seiten von der Startseite aus verlinkt?
  • Wird von jeder Kategorie auf die Startseite bzw. Ober- und Unterkategorie verlinkt?
  • Ist jede Unterseite in 3 Klicks erreichbar?
  • Ist der Pfad zu der jeweiligen Unterseite fĂŒr den Webseiten-Besucher ersichtlich?
  • Besteht die Navigation aus Textlinks?


2. SEO-Grundregel: Eine saubere URL-Struktur

Mit einer kurzen und sprechenden URL bieten wir dem Nutzer eine gewisse Orientierung und können aber gleichzeitig die SEO (Search Engine Optimization), also die Platzierung der URL positiv beeinflussen. Der User erkennt auf einen Blick, welcher Inhalt auf der jeweiligen Unterseite zu finden ist.

Und je kĂŒrzer eine URL ist, desto stĂ€rker werden die in der URL vorkommenden Wörter gewichtet. Zudem können sich die Nutzer der Seite eine kurze URL oft einfacher merken.

Allerdings gibt es ein paar Regeln, die zum Erhalt einer sauberen URL-Struktur unbedingt beachtet werden sollten. Im Gegensatz zum Meta-Titel bzw. der Meta-Description sollte auf unnötige FĂŒllwörter verzichtet und beim Einsatz von mehreren Wörtern in der URL unbedingt darauf geachtet werden, dass die Wörter mit einem Bindestrich getrennt werden, da dieser wie ein Leerzeichen fungiert.

Zudem sollte auf Sonderzeichen bzw. Umlaute in der URL verzichtet werden. Umlaute werden mit ae, oe oder ue ausgespielt, da sie vor allem im Ausland normalerweise nicht auf der Tastatur zu finden sind.

In einem klassischen Onlineshop wĂŒrden wir die URL-Struktur folgendermaßen aufbauen:

Startseite:
https://www.onlineshop.de Kategorie

Schuhe:
https://www.onlineshop.de/schuhe/

Unterseite Badeschlappen:
https://www.onlineshop.de/schuhe/badeschlappen/

Wenn ich die URL-Struktur einer Webseite aufsetzen, stelle ich mir immer folgende Fragen:

  • Werden sprechende URLs genutzt?
  • Sind die genutzten URLs so kurz wie möglich/ so lang wie nötig?
  • Wird in der URL das jeweilige Hauptkeyword der Unterseite aufgefĂŒhrt?
  • Wurden Umlaute richtig umgewandelt?
  • Wurden Sonderzeichen aus der URL eliminiert?


3. SEO-Grundregel: Mobile Darstellung

Wer sich heutzutage mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung bzw. Suchmaschinenmarketing beschĂ€ftigt, kommt nicht um das Thema „mobile Optimierung“ herum.

Jedes Jahr wird die mobile Nutzung des Internets, sei es durch Smartphones oder Tablets, intensiver und Zugriffe ĂŒber dieses GerĂ€te nehmen Jahr fĂŒr Jahr massiv zu.

NatĂŒrlich ist die Nutzung von Branche zu Branche unterschiedlich, aber grundsĂ€tzlich ist hier ein allgemeiner Trend sehr leicht ablesbar. Zudem ist der Trend nicht nur unterwegs zu sehen, sondern auch der sogenannte „Second Screen“ vor dem eigenen Fernseher wird immer populĂ€rer.

Aber was versteht man unter der „mobilen Optimierung“ von Webseiten?

Da der Google Algorithmus zudem auch die Optimierung fĂŒr mobile Inhalte durch Hilfestellung in der Google Search Console fördert und die Mobile Friendliness seit April 2015 ein offizieller Rankingfaktor ist, sollte der mobilen Optimierung Deines Suchmaschinenmarketing, je nach Branche ein ebenso großes Augenmerk gewidmet werden, wie der Optimierung fĂŒr Laptops bzw. Desktop-PCs. Dies gilt vor allem bei den mobilen Suchergebnissen.

In einigen Branchen und Segmenten kann es sogar sinnvoll sein, die Strategie „Mobile First“ zu fahren und die Inhalte sukzessive an die technischen Möglichkeiten des AusgabegerĂ€ts anzupassen (Prinzip des Progressiv Enhancement). Mit dieser Methode soll dem User je nach verfĂŒgbarer Bandbreite, Browser und EndgerĂ€t auf ihn angepasste Inhalte ausgespielt werden.

Im Jahr 2016 hat Google nochmals bestĂ€tigt, dass die Ausrichtung fĂŒr mobile EndgerĂ€te eine wichtige Rolle fĂŒr den Algorithmus spielt. So hat der Suchmaschinenriese den mobilen Index als primĂ€ren Index der Suchmaschine festgelegt und dessen Optimierung fĂŒr ein gutes Ergebnis im Suchmaschinenmarketing unabdingbar gemacht.

Auch wurde mit AMP (Accelerated Mobile Pages) ein Format eingefĂŒhrt, dass nahezu in Echtzeit ladende, mobile Webseiten ermöglicht. Diese Seiten haben einen Ă€ußerst schlanken Quellcode und werden ĂŒber CDN (Content Delivery Networks) ausgeliefert. Auf Deutsch: Die Daten werden auf einem Google Server abgelegt, damit die Inhalte noch schneller geladen werden können.

Zudem steht mit dem Format „Progressive Web Apps“ eine weitere Optimierungsart fĂŒr mobile EndgerĂ€te zur VerfĂŒgung. Durch dieses Format werden Webseiten fast wie normale Apps nutzbar und vereinfachen die innovative Bedienbarkeit noch mal entscheidend.

Neben der Google Search Console, die Google ĂŒbriges auch als Kommunikationskanal mit dem jeweiligen “Webmaster” einer Webseite nutzt, gibt Google jedem Suchmaschinenoptimierer ein weiteres kostenloses Tool an die Hand, das im Rahmen der mobilen Optimierung wichtige Hinweise auf die Optimierungspotenziale der eigenen Domain bieten soll.

Hier geht es zu dem PrĂŒfungstool “Mobile-Friendly”


4. SEO-Grundregel: Ladezeiten optimieren

Wie wichtig ist die Ladezeit fĂŒr Deine Suchmaschinenoptimierung. Seit dem 09. Juli 2018 ist der Pagespeed ein offizieller SEO Rankingfaktor. Viel wichtiger sind aber in meinen Augen der Abfall der Nutzderdaten, die eine Seite bekommt, wenn die Ladezeit schlecht ist bzw. sich verschlechtert. Dies gilt nicht nur fĂŒr SEO sondern auch fĂŒr SEA (Suchmaschinenwerbung).

Bringen wir es doch mal auf den Punkt: Was nervt mehr als eine lahme Webseite? Da ist die Relevanz der Suchmaschinenoptimierung fĂŒr mich eher zweitrangig.

Es gibt zahlreiche Tool, mit denen der Pagespeed gemessen und analysiert werden kann. Angefangen von Google Analytics, ĂŒber Google PageSpeed Insights zu vielen anderen Tools wie Pingdom oder GTmetrix.

„Verwende kein CSS, dass nachtrĂ€glich Dein Layout verĂ€ndert!”

René Dhemant

Meine Empfehlung ist immer ein Start mit dem kostenfreien Tool von Google. Pagespeed Insights nutzt mittlerweile die Daten von Google Lighthouse (siehe diesen Artikel) und ist deutlich besser geworden. Und mein Credo ist immer, wenn man in erster Linie fĂŒr die Google-Suche optimiert (also SEO (Search Engine Optimization) betreibt…), dann sollten zumindest die Google-Tools (auch wenn es nicht die besten auf dem Markt sind) nichts zu beanstanden haben.

Pagespeed Insights gibt mit der EinschĂ€tzung in verschiedenen Bereiche wie z.B. dem mobilen Pagespeed oder auf dem Desktop eine schnelle Übersicht. Ansonsten empfinde ich den Wert „Zeit bis InteraktivitĂ€t“ als den Wichtigsten, weil ob der Rest der Seite noch lĂ€dt interessiert mich nur zweitranging. Solange ich beginnen kann, mich auf einer Seite zu beschĂ€ftigen, können die restlichen Daten gerne auch etwas spĂ€ter geladen werden.

Hier geht’s zum “Pagespeed-Insight”-Tool von Google

Ansonsten gibt es neben der Tatsache, dass der Pagespeed ein Rankingfaktor und somit sehr wichtig fĂŒr den Algorithmus ist, auch noch viele andere GrĂŒnde, die dafĂŒr sprechen, die Ladezeit auf einer Webseite zu optimieren:

1. Das Crawling der Webseite

Mit der Ladegeschwindigkeit legst Du fest, wie hĂ€ufig Deine Webseite gecrawlt wird und wie oft Deine Inhalte vom Google-Index aktualisiert werden. Da der Google-Bot nur ein bestimmtes Budget zur VerfĂŒgung hat, werden gerade langsam ladende Webseiten nicht so schnell und intensiv gecrawlt wie andere Webseiten.

2. UmsÀtze

Es gibt einige Mythen oder Theorien, wie viel Umsatz bei einer verringerten Ladezeit im Onlineshop auf der Strecke bleibt. Die einen reden von 5% pro Sekunde, die eine Seite lÀnger lÀdt. Andere nennen andere Werte, die sicherlich auch branchenbezogen variieren bzw. auch stark von dem Wettbewerb abhÀngig sind.
Fakt ist: Eine langsame Ladezeit gefÀhrdet die SEO Rankings und damit die UmsÀtze bzw. die ganze Suchmaschinemarketing Strategie unnötig.

3. Die Nutzerdaten

Auch hier existieren die unterschiedlichen Daten im Netz. Sicherlich wartet ein Kunde lÀnger, wenn er ein bestimmtes Produkt nur dort auf dieser einen Webseite kaufen kann (z.B. bei einem Monopolisten). Gibt es viele weitere Webseiten, auf denen das gleiche Produkt bezogen werden kann, sind die Absprungraten sicherlich deutlich höher.
Wenn die Absprungrate zu intensiv und damit die Verweildauer der Seite zu niedrig ist, wird sich das deutlich in den verlorenen (oder nicht gewonnenen) Rankings ablesen lassen. Oder anders: Die SEO Daten werden sich deutlich verschlechtern.

„Was ist schlimmer beim Surfen im Internet als eine langsame Webseite?”


5. SEO-Grundregel: Content mit Mehrwert bereitstellen

„Keine Rankings ohne Keywords. Keine Keywords ohne Content.”

Da Google weiterhin in erster Linie eine auf Text basierende Suchmaschine ist, hat der Text weiterhin eine hohe Relevanz fĂŒr den Erfolg Deiner Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization).

„Erstelle Texte fĂŒr die Nutzer und nicht fĂŒr die Suchmaschine!”

Leicht gesagt, aber schwer umgesetzt. Die Hauptfrage, die Du Dir immer wieder stellen musst, wenn Du Content produzierst: Bietet der produzierte Content einen echten Mehrwert?

Wenn Du diese Frage nicht mit Ja beantworten kannst, dann kannst Du Dir die Zeit auch sparen!

Überlege Dir ganz genau, welches InformationsbedĂŒrfnis Deine Nutzer bzw. potenziellen Kunden haben und versuche dieses zu befriedigen. Das können Inhalte sein, die nah an der Conversion orientiert sind (z.B. Produkttests) oder Inhalte die hinfĂŒhrend zu einem Thema passen (z.B. das Thema Gesundheit, wenn ich Laufschuhe verkaufen möchte!).

Bei den Inhalten geht es nicht darum, dass Du Deine Produkte oder Firma in den Mittelpunkt stellst, sondern um die Erstellung von Content, die einen als Experten oder beste Anlaufstelle zu dem Thema erscheinen lÀsst.

Typische Inhalte mit Mehrwert sind E-Books, Whitepaper, Webinare, Checklisten oder Studien. NatĂŒrlich fallen auch Magazinartikel darunter, insofern mit einer gewissen, fachlichen Tiefe geschrieben wurden.


6. SEO-Grundregel: Überschriftenstruktur optimieren

Die Überschriftenstruktur ist das semantische RĂŒckgrat Deiner Web- bzw. Unterseite!

Gerade in Zeiten absoluter ContentĂŒberflutung, wird die Überschriftenstruktur immer wichtiger, um dem Leser einen schnellen Überblick zu geben, um was es in dem Artikel ĂŒberhaupt geht. Oftmals sind die Überschriften auch die Basis der Inhaltsangabe eines Textes, was zusĂ€tzlich hilft, um a) noch einen besseren Überblick zu bekommen und b) mithilfe von Sprungmarken den Leser an die fĂŒr ihn relevanten Textstellen zu navigieren.

Hier ist eine klare Überschriftenstruktur zu erkennen. Aufsteigend, von h1 zu h2 und h3. h3-Elemente sind Unterthemen, wiederum von h2-Überschriften.

Hier ist eine klare Überschriftenstruktur zu erkennen. Aufsteigend, von h1 zu h2 und h3. h3-Elemente sind Unterthemen, wiederum von h2-Überschriften.

Hier ist die logische Reihenfolge unterbrochen.

Hier ist die logische Reihenfolge unterbrochen.

Es ist wichtig, dass der Nutzer Deiner Webseite den Inhalt schnell und einfach erfasst, damit die Wahrscheinlichkeit eines Absprungs reduziert wird. Besonders, wenn Du ĂŒber ein Thema schreibst, dass sich schon viele andere vor Dir vorgeknöpft haben.

Auch fĂŒr die Suchmaschinen ist die Überschriftenstruktur wichtig, weil Du den Webcrawlern die Arbeit deutlich vereinfachst und diese so Deine Seite schneller erfassen.

Folgende Überschriften gibt es und sind fĂŒr die Suchmaschinenoptimierung relevant:

h1: Es darf maximal eine h1 pro Unterseite existieren. Die h1 ist sehr SEO-relevant und sollte auch immer Dein wichtigstes Keyword fĂŒr die Unterseite tragen. Im Normalfall sollte die h1 auch die Headlines des jeweiligen Dokumentes sein und hat zudem die Aufgabe, die Aufmerksamkeit deiner Leser zu wecken und so fĂŒr eine höhere CTR von Google auf deine Webseite zu sorgen.

h2: Die h2-Überschriften bieten eine gute Möglichkeit, sogenannte semantisch relevante Keywords (zum Hauptkeyword) oder verwandte SchlĂŒsselbegriffe zu verwenden. Zudem sollten die h2-Überschriften den Artikel in seine wichtigsten Bereiche unterteilen.

Kleiner Tipp: Die h2 ist ein guter Platz fĂŒr Fragen und können ĂŒber die strukturierten Daten als Google Answer-Box ausgezeichnet werden.

h3: In der Reihenfolge der Überschriftenstruktur sind diese Überschriften den nicht so wichtigen Themen vorbehalten. Aber was schon fĂŒr die h2 gilt, gilt auch fĂŒr die h3. Der perfekte Platz, um weitere semantisch passende Keywords zu platzieren.

Checkliste fĂŒr Deine Überschriftenstruktur:

  • Hat Deine Unterseite genau eine h1-Überschrift?
  • Ist diese h1-Überschrift einzigartig und regt zum Klicken an?
  • Ist das Hauptkeyword dieser Unterseite integriert?
  • Sind in der h2 und h3 semantisch passende Keywords integriert?


7. SEO-Grundregel: Meta-Title optimieren

Der Title einer Seite ist hochrelevant fĂŒr Deine Suchmaschinenoptimierung und pusht Deine Ergebnisse. Wie groß der Einfluss einer Titel-Optimierung in Verbindung mit einer höheren Klickrate (CTR) von Google auf Deine Webseite ist, zeigt uns Felix Meyer in diesem Webinar:

Webinar
SEO-Mythen & Fakten: Was zĂ€hlt wirklich? — Felix Meyer

SEO wird oft wie ein Thema behandelt, bei dem es um Geheimwissen und BauchgefĂŒhl geht. So sollte es aber nicht sein. Manches ist ganz einfach entweder richtig oder falsch. In anderen FĂ€llen lassen sich klare Zus...

Gratis anschauen

Im Gegensatz zu der Meta-Description ist der SEO Einfluss des Titels direkt und nicht von der Hand zu weisen.

„Der Titel ist das, was als blaue Schrift in den Suchergebnissen angezeigt wird und im geöffneten Tab sichtbar ist!”

Der Titel der Seite bildet in der den SERPs ebenfalls den Titel

Der Title der Seite bildet in der den SERPs ebenfalls den Titel

Seitentitel

Der Titel ist auch oben im Tab zu erkennen!

Checkliste fĂŒr Deinen optimalen Meta-Title:

  • Der Titel ist aussagekrĂ€ftig und unique
  • Der Titel hat eine maximale Pixelbreite von 512 Pixeln (entspricht ca. 55 Zeichen)
  • Der Nutzer wird zum Klicken angereizt


8. SEO-Grundregel: Meta-Description optimieren

Wie Du in dem Webinar vom Felix Meyer sehen kannst, hat die Meta-Description keinen direkten Einfluss auf den Google Algorithmus.

Webinar
SEO-Mythen & Fakten: Was zĂ€hlt wirklich? — Felix Meyer

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Der indirekte Einfluss in Form einer CTR-Steigerung ist aber nicht von der Hand zu weisen. Auch wenn der Meta-Title sicherlich den höheren Impact auf die CTR hat, solltest Du auch bei der Meta-Description sehr konsequent sein.

Aber was ist die Meta-Description genau? Die Meta-Description wird in der Regel im Head-Bereich einer URL hinterlegt und wird meistens zwei-zeilig von Google in den SERPs (in grauer Schrift) ausgespielt. Es gibt zwar keine Garantie dafĂŒr, dass Google sie ausspielt, aber die Wahrscheinlichkeit ist relativ hoch.

Wichtig ist, dass die Meta-Description auch wirklich ganz genau beschreibt, was in dem Text zu finden ist, damit es bei dem Besuch Deiner Webseite ĂŒber Google nicht zu einer EnttĂ€uschung und damit auch zu einer erhöhten Absprungrate kommt.

Die optimale Meta-Description ist ungefĂ€hr 500 Pixel (ca. 156-160 Zeichen) lang. Wenn Du mehr Text hinterlegst, wird dieser in der Regel mit drei PĂŒnktchen abgeschnitten.

Als Empfehlung bekommt man im Netz hĂ€ufiger, diese Descriptions nach dem AIDA-Modell aufzustellen, sprich final mit einer Handlungsaufforderung abzuschließen.

Kleiner Tipp: Die Nutzung von Keywords hat zwar keinen Effekt auf die Suchmaschinenoptimierung eines Inhalts, aber wird durch die Hervorhebung (Fettdruck) in den Google-Snippets klickwahrscheinlicher.

Mit dem SERP Snippet Generator von Sistrix, kannst du schnell und einfach deine Meta-Daten ĂŒberprĂŒfen

Und damit nicht genug: Wenn Du die Snippets noch auffÀlliger gestalten willst, probiere es doch mal mit Emoticons im Text (und vielleicht sogar im Titel).

Hier ein kleiner Guide von Sistrix, wie Du die optimale Meta-Description erstellst!
Meta Description

Eine ansprechende Meta-Description mit dem Einsatz von Sonderzeichen verhilft in der Regel zu einer höheren CTR von Google auf die Webseite.


9. SEO-Grundregel: Bildoptimierung

Die Bildoptimierung ist ein sehr entscheidender Faktor in der Suchmaschinenoptimierung, weil ein falsches Einbinden zu gravierenden SEO Folgen fĂŒhren kann.

Zu „schwere“ Bilder verlangsamen eine Webseite und sorgen somit fĂŒr lĂ€ngere Ladezeiten und damit zu Rankingverlusten.

Andererseits bieten die Bilder eine sehr gute Chance die Rankings eines ContentstĂŒcks deutlich zu verbessern, indem mehr Druck auf die ausschlaggebenden Keywords erzeugt wird. Bilder bieten mehrere gute Gelegenheiten, um sinnvolle Suchbegriffe zu platzieren:

Titel

Hier solltest Du drauf achten, dass das Bild vor dem Hochladen im System schon richtig benannt wird. Achte ebenfalls drauf, dass der Titel das Bild sehr gut beschreibt, aber auch das Hauptkeyword beinhaltet.

URL

Wenn der Titel richtig gewĂ€hlt wurde, bildet sich in der Regel auch die URL auf Basis des Titels. Das bedeutet, wenn Du dein Keyword im Titel hast, ist es normalerweise auch in der URL berĂŒcksichtigt.

Bildunterschrift

Nicht immer machen Bildunterschriften Sinn. In einem Shop, wo fĂŒr ein Produkt diverse Bilder eingebunden wurden, kann eine Bildunterschrift nicht gut aussehen. In einem Blog-Artikel ist die Bildbeschreibung oftmals sehr sinnhaft und bietet eine weitere sehr gute Möglichkeit, um Keywords (bzw. semantische Keywords) einzubauen.

Webinar
Bilder-SEO effektiv nutzen (auch organisch) — Martin Mißfeldt

Nach der Änderung der Google-Bildersuche vor einem Jahr hat sich der Bildersuche-Traffic minimiert. Die fĂŒr viele logische Schlussfolgerung lautet: vergessen wir also das Thema Bilder-SEO. Das wĂ€re jedoch grundfalsch...

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Alt-Tag

Der Alt-Tag ist sehr wichtig, da zum Beispiel sehbehinderte Menschen so einen barrierefreien Zugang zu den Inhalten bekommen. Hintergrund ist, dass Screenreader bzw. Voicebrowser den Inhalt der Bilder vorlesen.

FrĂŒher war der Alt-Tag sehr wichtig, dass gerade die Browser, die ein Bild nicht anzeigen konnten, etwas zum Ausspielen hatten. Je mehr wir heutzutage in das Thema Voice-Search „wandern“, desto wichtiger wird die Funktion wieder werden.

FrĂŒher hatte auch die Bildersuche von Google eine wichtige Traffic-Rolle gespielt, aber das hat sich in den letzten Jahren sehr zum Negativen verĂ€ndert. Eigentlich gibt es zurzeit kaum Trafficerwartungen ĂŒber die Bildersuche, aber der Einfluss auf das jeweilige Dokument ist weiterhin nicht zu unterschĂ€tzen.


10. SEO-Grundregel: Keyword-Recherche

Eine gute Keyword-Recherche ist die absolute Basis jeder Suchmaschinenoptimierung. Dabei ist es total irrelevant, ob ich im lokalen oder nationalen Bereich optimiere. In meinen Augen wird die Keyword-Recherche viel zu sehr als Ballast angesehen bzw. als notwendiges Übel.

Und das ist in meinen Augen grundlegend falsch!!!

Gerade bei der Keyword-Recherche trennt sich die Spreu vom Weizen und mit viel MĂŒhe bzw. akribischem Vorbereiten einer Kampagne ist die Grundlage fĂŒr den spĂ€teren Erfolg von Deinem gesamten Suchmaschinenmarketing deutlich besser gelegt.

Wir unterscheiden Keywords eigentlich in folgende Bereiche:

1. Transaktionale Suchanfragen

Hierbei handelt es sich um Suchanfragen, die eine Transaktion nach sich ziehen. Das kann ein Bestellung, eine Reservierung, aber auch das Herunterladen einer Software beinhalten. Bitte nicht mit den kommerziellen Suchanfragen verwechseln.

2. Informationsbasierte Suchanfragen

Bei diesen Suchanfragen soll der Wissensdurst gestillt werden, sprich der User hat ein InformationsbedĂŒrfnis, das er befriedigt wissen möchte.

3. Kommerzielle Suchanfragen

Hierbei handelt es sich um Suchanfragen, die eine klare Kaufabsicht nach sich ziehen.

Passende Keyword-Recherche-Tools findest Du hier!

4. Navigationale Suchanfragen

Mit diesen Suchanfragen versucht der User direkt bestimmte Unterseiten einer Webseite anzusteuern. Oftmals ziehen diese Suchanfragen auch Brand-Traffic, weil sie hÀufig mit dem Brand genutzt werden.

5. Brand-Suchanfragen

Hierbei handelt es sich um alle Suchanfragen, die die Brand-Keywords der jeweiligen Seite beinhalten. Das können die Keywords alleine sein bzw. in der Kombination mit anderen Keywords.

6. Lokale Suchanfragen

Hier sind alle Suchanfragen gemeint, die einen Bezug zu einer Stadt oder Region haben. Gerade bei regionalen Dienstleistern sind diese Suchbegriffe hĂ€ufig sehr entscheidend ĂŒber den Erfolg eines Unternehmens.

Wenn Du mit der Suchmaschinenoptimierung gerade erst beginnst, lass Dir eins gesagt sein:

„Lieber auf einem Nischenkeyword mit weniger Suchvolumen auf Platz 1 ranken, als auf einem Keyword mit viel Suchvolumen auf Platz 26!”

Warum? Auf Seite 3 bei Google bekommt ein Keyword genauso viel Traffic, wie auf Seite 10 âžĄïž GAR KEINEN!

Da es aber in der Suchmaschinenoptimierung viel schwieriger ist, auf einem stark umkÀmpften Keyword nach oben zu kommen, solltest Du Dich gerade am Anfang Deiner SEO Arbeit auf schwach umkÀmpfte Keywords mit weniger Suchvolumen und hoher Conversion-Wahrscheinlichkeit konzentrieren, da Du hier viel leichter an Traffic (und hoffentlich Conversions) kommst.

Webinar
Keywordanalyse von 0 auf 100 — Uwe Roll & Juliana Schmidt

Wir möchten in unserem Vortrag vorstellen, wie wir als Agentur eine Keywordanalyse angehen.  Dabei sollen zunĂ€chst die Grundlagen erklĂ€rt werden: ‱ Definitionen von Keyw...

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Bitte beachte, dass Du bei der Optimierung auf Keywords den Mehrwert der User nicht außer Acht lĂ€sst und womöglich sogar sogenanntes Keyword-Stuffing betreibst. Der User sollte auch hier weiterhin im Mittelpunkt stehen und nicht fĂŒr eine Keywordnennung mehr oder weniger auf der Strecke gelassen werden.

Weitere Wissenswerte Informationen zur Keyword-Recherche liefert der Magazin-Artikel vom Juliana Schmidt und Uwe Roll

Falls Du fĂŒr Deine SEO Arbeit noch ein gutes Keyword-Tool brauchst, haben wir hier einen guten Vergleich fĂŒr Dich zusammengestellt.

90 Keyword-Tools fĂŒr deine Keyword-Recherche


11. SEO-Grundregel: Keyword-Map aufbauen und Kannibalisierung (interner Wettbewerb) vermeiden

Wenn Du eine ausfĂŒhrliche Keyword-Recherche gemacht hast, solltest Du Dir genau ĂŒberlegen, welche Inhalte fĂŒr welche Keywords ranken sollten.

„Jede URL darf fĂŒr unendlich viele Keywords ranken, aber ein Keyword darf nur einer URL zugeordnet werden, um Google nicht zu verunsichern!”

Mario Jung

Eine genaue Keyword-Zuordnung ist aus mehreren GrĂŒnden sehr sinnvoll:

  1. Saubere Struktur der Webseite
  2. Internen Wettbewerb reduzieren

Wie oft habe ich es schon gesehen, dass eine Webseite zu dem gleichen Thema viele Artikel produziert hat. Stellt Euch vor, alle diese Artikel gehen ĂŒber „KĂ€sekuchen“.
Wenn ich jetzt mehrere Inhalte dazu aufbaue, werden alle diese Inhalte versuchen auf dem Wort KĂ€sekuchen zu ranken, was natĂŒrlich keinen Sinn macht. Final kann ich vielleicht gar nicht mehr beantworten, welcher der Artikel jetzt der Wichtigste fĂŒr mich ist. Und wenn ich es nicht beantworten kann, wie soll Google das dann entscheiden?

Das Ende vom Lied ist dann, dass Google in so einem Falle gar keinen Artikel dieser Webseite auf Seite 1 anzeigen wird.

Um dieses Problem auszumerzen, baut sich ein gut strukturierter SEO eine ausfĂŒhrliche Keyword-Map und definiert vorab, welcher Inhalt auf welchem Keyword ranken soll.

Und wenn ein Keyword doch auf einer anderen URL genannt wird, weiß ich auf Basis unserer Keyword-Map, dass ich dieses Wort mit der von mir gewĂŒnschten URL verlinken muss.

Auf die Art und Weise suggeriere ich dem Google Algorithmus, welche URL diejenige ist, die unter diesem Keyword in den Ergebnissen ranken soll.

Zum Erstellen einer solchen Keyword-Map nutzt Du am einfachsten Excel.

Damit es noch einfacher wird, habe ich Dir ein Beispiel bereitgestellt, dass hier unter dem folgenden Link einfach downloaden könnt. Eine kleine Hilfestellung, damit Du keine eigene bauen musst.

Hier Keyword-Map downloaden

Bitte beachte, dass die Keyword-Map ein stĂ€ndiger Begleiter Deiner Suchmaschinenoptimierung ist. Über die Keyword-Map entdeckst Du bei wettbewerbsvergleichen sehr schnell die LĂŒcken in Deinem Content.

Zudem behĂ€ltst Du auch langfristig sehr gut im Überblick, mit welchen Inhalten Du Dich schon befasst hast und mit welchen nicht.

Auf diese Weise lĂ€sst sich die Struktur der Webseite sehr sauber halten und interner Wettbewerb sehr einfach ausschließen.


12. SEO-Grundregel: interne Verlinkung

Eine interne Verlinkung kann im Suchmaschinenmarketing immer aus zwei GrĂŒnden aufgebaut werden:

1. CRO-Sicht âžĄïž Ich will den User leiten, am besten zu einer Conversion.

2. SEO-Sicht âžĄïž Ich will den Linkjuice an die richtigen Stellen fĂŒhren

Der Suchmaschinenoptimierer kĂŒmmert sich natĂŒrlich in erster Linie um den zweiten Punkt, wobei auch die CRO-Thematik aus Sicht der Nutzersignale nicht komplett zu vernachlĂ€ssigen ist.

Je hĂ€ufiger ein Inhalt intern verlinkt ist, desto stĂ€rker steigt er in der PrioritĂ€t und somit in der Gunst der Suchmaschine. Anders ausgedrĂŒckt wird so immer mehr externer Trust (Linkjuice) auf die Unterseite geleitet und die Rankingwahrscheinlichkeit wird erhöht.

Als Basis sollte immer die Keyword-Map dienen. Die Inhalte, die dort einem Keyword zugeordnet werden, sollten dann auch unter diesem Keyword intern verlinkt werden.

Eine ausfĂŒhrlichere Vorgehensweise zum Thema interner Verlinkung findest Du in unsere Magazin-Artikel vom Stephan Czysch zum Thema „Interne Verlinkung optimieren: das How-to fĂŒr bessere SEO-Rankings“!


13. SEO-Grundregel: 404 Fehler vermeiden

Zu viele 404-Fehler sind ein klarer Hinweis fĂŒr Google, dass Du Deine Webseite nicht im Griff hast.

404-Fehler entstehen aus den unterschiedlichsten GrĂŒnden. Typischerweise verliert ein Shop ein Produkt aus dem Sortiment und es wird gelöscht. Wenn das Produkt aber ĂŒber Google gefunden wird bzw. das Produkt vielleicht sogar intern auf der Domain verlinkt wurde, dann kommen die 404-Fehler, wenn die Produkt-URL nicht 301 weitergeleitet wurde.

Ein weiterer Fall ist die sich Àndernde URL-Struktur bei einem Relaunch. Wenn hier nicht elementare Dinge beachtet werden, ist die 404-Party eingelÀutet.

Suchmaschinenoptimierung 404-Fehler

Das Schöne ist, dass uns Google mithilfe der Google Search Console ein Mittel an die Hand gibt, die 404-Fehler unserer Domain zu erkennen. Google zeigt uns sehr granular, welche URL die Fehler aufwirft und wie sie entstehen.

Aufgrund ihrer negativen Effekte auf unsere Suchmaschinenoptimierung gilt es die Zahl der 404-Seiten auf ein Minimum zu reduzieren, indem die fehlerbehafteten URLs auf themenrelevanten Unterseiten umleitet.

Mein Kollege Markus Fritzsche hat sich vor kurzem ausgiebig mit den unterschiedlichen Weiterleitungen beschĂ€ftigt und zeigt in seinem Artikel (Redirections: Die grĂ¶ĂŸten Fehler, die man machen kann) auch, wie Ihr oder Euer Webmaster 301-Umleitungen einrichten kann.

Noch ein kleiner Tipp: Bitte habt eine ordentliche 404-Seite eingerichtet, die auch eine gute Möglichkeit zur weiteren Navigation auf der Webseite ermöglicht. Alle 404-Aufrufe sind nicht vermeidbar, alleine schon, wenn jemand einen einfachen Type-In-Fehler auf der Webseite begeht. Oder jemand einen externen Link auf unsere Webseite setzt und in der URL einen Schreibfehler macht. Mit einer guten 404-Page retten wir vielleicht ein paar der User und können sie trotzdem von unserem Service ĂŒberzeugen, bevor sie einfach abspringen.


14. SEO-Grundregel: Content veredeln

In Punkt 5 wurde erklÀrt, wie wichtig es ist, Content mit Mehrwert zu erstellen. Noch wichtiger ist es aber, mit diesem Content weiterzuarbeiten. Einerseits, um ihn aktuell zu halten, andererseits, um ihn immer weiter zu optimieren und ihn zu immer besseren Rankings zu verhelfen.

Es ist aus mehreren GrĂŒnden viel effektiver einen bestehenden Artikel weiter zu optimieren, als immer wieder neue Artikel zu erstellen. Google liebt aktuelle Inhalte und indem ich einen Inhalt immer weiter optimiere, suggeriere ich Google, dass ich meine Artikel immer auf dem neusten Stand halte. Ein wesentlicher Aspekt, dass Google uns dauerhaft fĂŒr die Top-Positionen berĂŒcksichtigt.

In meinen Augen gibt es zwei Punkte auf deren Basis der Content veredelt werden sollte:

Auf Keyword-Ebene

Ich analysiere jede Unterseite und jeden Artikel im Blog auf den aktuellen Stand der Suchbegriffe. Gibt es Chancenkeywords als Keywords, die sich aktuell nahe am Traffic (also zum Beispiel auf Seite 2 oder 3 bei Google) befinden und ein angemessenes Suchvolumen haben?

Im Folgenden mache ich dann eine TF*IDF-Analyse des Inhalts und schau mir an, welche semantischen Keywords fehlen und welche öfter erwÀhnt werden sollten, wenn ich auf dem jeweiligen Keyword weiter vorankommen möchte.

Bitte achte auch hier darauf, dass Du das nicht maximal optimieren musst. Final darf der Artikel nicht unleserlich werden und muss dem User weiterhin eine gute und interessante Lesbarkeit ermöglichen.

Auf Nutzerdaten-Ebene

Genau wie auf Keyword-Basis kann ich einen Artikel auch auf Nutzerdaten-Basis veredeln. Vornehmlich konzentriere ich mich hier auf die Absprungrate, die Seiten pro Sitzung und als wichtigsten Wert die durchschnittliche Sitzungsdauer.

Die Absprungrate und Seiten/Sitzung sind sehr gut beeinflussbar, indem ich relativ prominent andere interessante Inhalte ĂŒber die interne Verlinkung platziere und somit einen Anreiz gebe, einen zweiten Klick zu machen. Je mehr Inhalte ich so aufbaue, desto besser wird die Quote.

Optimierung auf Nutzerdaten

WÀhrend die Absprungrate nur marginal verÀndert hat, wurde die Quote Seiten/Sitzung deutlich, im zweistelligen Bereich verbessert, indem wir gezielte interne Links auf der Webseite gesetzt haben.

Die durchschnitte Sitzungsdauer lÀsst sich sehr gut durch die Anreicherung von sinnhaften Videos bzw. durch eine VerlÀngerung der Texte erzeugen.

In unserem Fall wurden sehr viele TrainingsĂŒbungen mit animierten Videos ausgestattet, sowie Ă€hnliche Artikel zusammengefĂŒhrt, so dass mehr relevanter Content zu jedem Thema gefunden wurde.

Content Veredelung

Die durchschnittliche Sitzungsdauer wurde enorm verbessert, indem wir Ă€hnliche Artikel zusammengefĂŒhrt und zusĂ€tzlich viele Artikel mit YouTube-Videos angereichert haben.
Die Verbesserungen an den Nutzungsdaten erzeugten innerhalb eines Jahres fĂŒr einen organischen Trafficanstieg von ca. 130%. Ein klarer Beweis, wie effektiv eine gezielte Content-Veredelung funktioniert.

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Content-Veredelung – Nutze Deine Trafficpotenziale richtig! — Mario Jung

Viele SEO-Berater singen immer noch die gleiche Laier: „Je mehr Content auf der Webseite, desto mehr Traffic“ bekommst Du ĂŒber die Google. Doch ist final nicht die Menge, sondern die QualitĂ€t deiner Inhalte entsch...

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Beide Herangehensweisen sind sehr effektiv und fĂŒhren zu deutlichen Erfolgen.

Wer bis heute immer nur an eine AnhÀufung von Content im eigenen Blog, statt an die Perfektionierung von Content denkt, sollte umdenken. Die Effekte sind enorm, zudem wird der Expertenstatus viel mehr durch die inhaltliche QualitÀt als durch QuantitÀt verbessert.

Mehr zum Thema Content-Veredelung hat mein Kollege Daniel Sternberger in seinem Magazin-Artikel (Content-Veredelung – so nutzt Du Dein Trafficpotenzial) veröffentlicht.


15. SEO-Grundregel: Links ehrlich verdienen

Last but not least gehört neben den technischen und inhaltlichen Aspekten auch noch der Bereich des Linkbuildings (Offpage-Optimierung) zu einer guten Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization).

Gerade in sehr umkÀmpften Branchen sind gute Links von Nöten, um sich in den Top 10 zu platzieren.

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10 Linkbuilding-Hacks, die Du kennen solltest — Mario Jung

Linkbuilding erlebt seit Anfang 2016 eine Renaissance! Nachdem Ende 2015 / Anfang 2016 noch viele Linkbuilding fĂŒr tot erklĂ€rt haben, hat sich nach diversen Aussagen bzw. Neuentwicklungen die Meinung vieler geĂ€...

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Aber Vorsicht: Kein anderer Bereich ist so umstritten wie das Linkbuilding. WÀhrend die einen Suchmaschinenoptimierer die Finger ganz bewusst von der ganzen Offpage-Arbeit lassen, schwören andere auf die Effekte.

Kein Bereich sorgt fĂŒr mehr Abstrafungspotenzial seitens Google und ist so schwer zu durchschauen.

Mein Tipp an der Stelle ist, zahle kein Geld fĂŒr Backlinks, sondern investiere Dein Geld in gute Strategien, wie Du durch perfekten Content, zu Beispiel in einem Blog, oder einzigartige Kampagnen an gute Backlinks (Empfehlungen) von themenrelevanten Webseiten kommst.

Schau Dir mein Webinar an und ĂŒberlege, wie Du die von mir angebrachten Linkbuildingideen fĂŒr Dich und Deine Domain adaptieren kannst, um sinnvoll mehr relevanten Linkjuice auf Deine Webseite zu holen.

„Content, Links & Rankbrain sind die drei wichtigsten Rankingfaktoren!”

Gary Illyes

Denkt dran: Linkkauf ist nicht nur rechtlich fragwĂŒrdig, sondern stellt sich auch ganz klar gegen die Google-Richtlinien und bietet somit eine konstante AngriffsflĂ€che fĂŒr potenzielle Penalties.
Aber wenn Du Dich grundlegend in das ganze Offpage Thema reindenkst, wird Dir sicherlich die eine oder andere innovative Idee kommen, wie Du Deine Webseite verlinken lassen kannst.

SEO-Tools fĂŒr den tĂ€glichen Gebrauch

Solltet Ihr auf der Suche nach einem SEO-Tool sein, dann lohnt sich ein Blick in unseren SEO-Tool-Vergleich.

30 SEO-Tools im Vergleich

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Autor der Themenwelt

Mario Jung

Experte Mario Jung verfĂŒgt ĂŒber knapp 10 Jahre Berufserfahrung im Bereich SEO bzw. Linkbuilding. Er ist GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Agentur ReachX GmbH und betreut Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen.

Als beliebter Referent fĂŒr VortrĂ€ge, Konferenzen, Seminare und Kundenveranstaltungen wird er vor allem im Rhein-Main-Gebiet als ein digitaler Meinungsmacher wahrgenommen. Er nimmt RĂŒcksicht auf die persönlichen Belange eines jeden Unternehmens und passt seine Sessions flexibel dem Leistungsniveau der jeweiligen Gruppe an, um fĂŒr einen maximalen Lernerfolg zu sorgen.

Zudem ist er der GrĂŒnder des OMT, der sich zu DER Online Marketing Konferenz im Rhein-Main-Gebiet entwickelt hat. Die Konferenz deckt alle Teilbereiche des Online Marketing ab und begreift sich als Treffpunkt der nationalen Online Marketing Szene. Mit bekannten Speakern wie Thomas Hutter, Björn Tantau, Mirko Lange, Inken Kuhlmann, Jens Fauldrath und Partnern wie dem BVDW ist der OMT eine feste GrĂ¶ĂŸe im Terminkalender eines jeden Online Marketing-Experten.

Neben der jĂ€hrlich stattfindenen Tageskonferenz beschĂ€ftigt sich das OMT-Netzwerk mit weiteren Bereichen der Online Marketing Ausbildung, wie zum Beispiel einer Seminarreihe, regelmĂ€ĂŸigen Webinaren, einem Jobportal fĂŒr Online Marketer und dem kostenfreien OMT-Club.

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Neue Erkenntnisse zum Google Core Update – OMT-Podcast Folge #043

Das Google Core Update ist bereits einige Wochen draußen, dennoch beschĂ€ftigt ist die SEO Welt immer noch mehr, als die meisten anderen Updates zuvor. Warum sind manche Seiten um 600% angestiegen, wĂ€hrend andere Webseiten 80% in Sichtbarkeit und Traffic verlieren?

SEO-Experte Marcus Tandler möchte GesprĂ€ch mit OMT-GrĂŒnder Mario Jung seine neusten Erkenntnisse zu dem Thema aufdecken und Dir somit eine mögliche ErklĂ€rung fĂŒr Ab- oder Aufstieg Deiner Webseite geben. Sei gespannt – es lohnt sich!

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Suchmaschinenoptimierung - Erlhofer

Suchmaschinen-Optimierung: Über 1.000 Seiten Praxiswissen und Profitipps zu Google & Co. »Das SEO-Standardwerk« (t3n)

Werden Sie zum Experten fĂŒr den wichtigsten Online-Marketing-Kanal

  • Wie funktioniert SEO (Search Engine Optimization): Suchmaschinen, Crawling, Cookies, Google-Updates
  • Keyword-Strategie: Recherche, Suchintention, Suchvolumen, Keyword-Dichte, WDF*IDF
  • OffPage und OnPage: Gute Texte, Content, Seitenstruktur, Linkaufbau und viele Tricks
  • Technisches SEO: Guter Code, Schnelligkeit, Redirect, Relaunch-Strategien
  • SEO-Strategie und KPIs: Einsatz und Messbarkeit von SEO im Online-Marketing

Aus dem Geleitwort von Karl Kratz

»Sebastian Erlhofer ist aus meiner persönlichen Sicht eine KoryphĂ€e im Bereich der Suchmaschinen-Optimierung. Seine pragmatische, unaufgeregte und kontinuierliche Arbeit begeistert Suchmaschinen-Optimierer und gibt ihnen in diesem hochdynamischen Umfeld einen sehr wichtigen Faktor an die Hand: Orientierung. Das ist kein einfaches Fachbuch: Es liefert Ihnen Argumente bei wichtigen Entscheidungen, SouverĂ€nitĂ€t in hitzigen Diskussionen und umfassendes Wissen als Fundament fĂŒr Ihre weiteren Erfahrungen.

Bitte lesen Sie dieses Buch nicht nur. Verinnerlichen Sie es. Verlieben Sie sich ein wenig.«

Karl Kratz, Feines Online-Marketing seit 1996

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Suchmaschinen-Optimierung fĂŒr Dummies

Sie haben ein Unternehmen gegrĂŒndet und Ihre Website geht demnĂ€chst online? Sie sind gerĂŒstet fĂŒr zahlreiche Besucher und hoffen auf hohe UmsĂ€tze? Dann ist es Zeit fĂŒr das Feintuning. Dieses Buch zeigt Ihnen, wie Ihre Website von Google besser gefunden wird und wie Sie bei Google ganz nach oben kommen. Finden Sie die richtigen Suchbegriffe und stimmen Sie Ihre Inhalte darauf ab, optimieren Sie Ihre Snippets und unterstĂŒtzen Sie den Google-Crawler beim Erfassen der Seiten. Zahlreiche Beispiele und Anekdoten aus der SEO-Praxis sorgen fĂŒr ein gutes Ranking und fĂŒr Spaß beim Lesen.

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Expertenstimmen

Claudia Misselwitz

SEO-Experte bei der ReachX GmbH

Die SEO-Strategie: Voraussetzung fĂŒr gute SEO

Eine sinnvolle SEO-Strategie ist die Voraussetzung fĂŒr gute Suchmaschinenoptimierung. Diese fĂŒgt sich idealerweise in die gesamthafte Online Marketing Strategie ein und soll dabei helfen, das Unternehmensziel zu erfĂŒllen. Die SEO-Strategie umfasst

Onpage Maßnahmen

  • Seitenstruktur
  • URL-Struktur
  • Interne Verlinkung
  • 


Content

  • Definition von Themenbereichen und Keywords
  • Seitentypen
  • Zu löschende Inhalte
  • 


Offpage Maßnahmen

  • Bewertungsmanagement
  • Alternative Suchsysteme
  • Backlinks
  • 


NutzerbedĂŒrfnis im Mittelpunkt
Bei allen strategischen Überlegungen sollte der potenzielle Kunde im Mittelpunkt stehen. Es nutzt nichts, hart alles SEO-perfekt umzusetzen, wenn sich der Webseitenbesucher damit ĂŒberhaupt nicht wohlfĂŒhlt.

Vor allem, wenn es darum geht, Themenbereiche zu definieren, sollten wir uns unter anderem solche Fragen stellen:

  • In welcher Lebenssituation befindet sich mein potenzieller Kunde?
  • Welche Fragen stellen sich ihm, bevor er weiß, dass mein Produkt, meine Dienstleistung, etc. ihm helfen können?
  • Wie fĂŒhlt er sich in der Situation, in der ich ihm mit meinem Produkt helfen könnte?
  • Wie wecke ich seine Aufmerksamkeit, wenn er noch gar nicht weiß, dass mein Produkt einen Mehrwert fĂŒr ihn darstellt?
  • Welche Bedenken, welche Sorgen halten ihn vielleicht davon ab, die von uns gewĂŒnschte Handlung durchzufĂŒhren?

Das Ziel dieser und weiterer Fragen ist es, interessante Themenbereiche zu ermitteln und diese so aufzubereiten, dass sie der potenzielle Kunde gerne konsumiert. Wir wollen möglichst viele Touchpoints entlang der Costumer Journey schaffen, sodass wir möglichst frĂŒh fĂŒr eine Markenbekanntheit sorgen und der Nutzer sich an uns erinnert. Dabei erreichen wir ihn am besten ĂŒber seine Emotionen.

Monitoring
Ein vernĂŒnftiges Monitoring ist das A und O guter Suchmaschinenoptimierung. Wir können daraus ableiten, wie wir uns verbessern können und welche Maßnahmen gut oder weniger gut funktioniert haben. Diese Erkenntnisse fließen wiederum in die SEO-Strategie ein und fĂŒhren uns bei guter Umsetzung zum Erfolg.

Philipp Schade

GeschĂ€ftsfĂŒhrer Marketing Agentur Schade

Das optimale Zusammenspiel der MarketingkanĂ€le und die richtige Gewichtung von Maßnahmen sind oftmals der Ausschlaggeber ĂŒber Erfolg oder Misserfolg von Onlineprojekten.

Ein super technisches SEO-Know-How und die optimierteste Landingpage nĂŒtzen meist wenig, wenn an anderer Stelle eine große Schwachtstelle aufwartet, die den Nutzer letztlich nicht konvertieren lĂ€sst.

Wichtig ist es daher, sich dem Zusammenspiel der KanĂ€le (organisch, bezahlt, Newsletter, Social,…) sowie dem Ineinandergreifen von Maßnahmen (Technik, Content, Conversion Optimierung,…) bewusst zu sein.
Hier gilt es auch fĂŒr die top Experten eines Bereichs, mal ĂŒber den eigenen Tellerrand zu schauen, projektspezifische HĂŒrden ausfindig zu machen und zu beheben. Das Projekt ist nur so gut, wie sein schwĂ€chstes Glied.

Da man in der Regel mit begrenzten Ressourcen an Zeit, Geld oder beidem agiert, ist das Setzen der richtigen PrioritÀten unerlÀsslich.
Die gute Nachricht dabei: Laut Paretoprinzip erhĂ€lt man 80% der Effekte bereits mit 20% des Aufwands. Also gilt es, diese 20% der Schwachstellen zu finden und nicht einfach nur drauf los zu optimieren! – Philipp Schade

Daniel Sternberger

Junior SEO Berater bei der ReachX GmbH

Das richtige Keyword zu wÀhlen ist einer der wichtigsten Punkte in der Suchmaschinenoptimierung. Wenn hier eine falsche Entscheidung getroffen wird, lÀuft die komplette weitere Optimierung, die in Zusammenhang mit dem Keyword steht, in die falsche Richtung. Das geschieht oft durch Betriebsblindheit und das nicht wie der Nutzer gedacht wird.
 
Wenn Ihr mit der Optimierung von neuen Webseiten beginnt, dann prĂŒft sorgfĂ€ltig Euer Hauptkeyword fĂŒr die jeweilige Webseite auf den Suchintentions-Typen, der sich in Informationsgetriebene-, Transaktionsgetriebene- und Kommerzielle-Suchanfragen unterteilen.
 
Das vermeintlich beste Keyword muss nicht zwingend zur Suchintention der User passen. Ob es passt oder nicht, könnt Ihr am besten und einfachsten mit der Suchmaschine selbst testen. Sucht Euer Keyword mithilfe der Suchmaschine und prĂŒft die SERPs darauf, ob Ihr Informationsgetriebene-, Transaktionsgetriebene- oder Kommerzielle-Suchergebnisse erhaltet.
 
Optimiert Ihr die Kategorieseite von einem Shop und Ihr erhaltet bei Eurem vermeintlichen Hauptkeyword Informationsgetriebene-Suchergebnisse, dann ist es nicht der passende Suchbegriff.

Markus Fritzsche

Online Marketing Berater ReachX GmbH

SEO, also Search Engine Optimization beschreibt die Optimierung der organischen Suchergebnisse. SEO ist in drei Teilbereiche aufzugliedern, in Onpage, Content und Offpage. Content erklÀrt sich mehr oder weniger von selbst und bezieht sich auf die Erstellung von Texten, zu bestimmten Keywordgruppen. Der Bereich Offpage bezieht sich in erster Linie auf das Linkbuilding. Bei der Onpage-Optimierung werden alle Teile beleuchtet, die sich auf der Seite, bzw. systemseitig abspielen. SEO ist ein zu Beginn kostenintensiver Online-Marketing-Kanal, der sich aber auf die Dauer mehr als auszahlen wird.

Ein wichtiger Teil ist, das die eigene Website in einem einwandfreien technischen Zustand vorzufinden ist. Google gibt selbst die Ladezeit als Rankingfaktor an. Hier ist von drei Sekunden die Rede, die eine Seite maximal laden sollte, bis mit Ihr interagiert werden kann. Neben einer schnellen Ladezeit ist es wichtig, dass es kein Duplicate Content auf der Seite gibt, sei es durch eine Trailing-Slash-Problematik (Aufruf der Seite mit und ohne fĂŒhrenden Slash am Ende der URL), oder durch Keywords die versuchen auf mehreren Seiten zu ranken. Hier gilt die Regel: „Ein Keyword darf nur einer Seite zugeordnet sein, aber eine Seite darf mehrere Keywords haben!“.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Auszeichnung der Seite mit Strukturierten Daten, um so Rich Snippets in den SERPs zu generieren, die einem eine grĂ¶ĂŸere Aufmerksamkeit der Suchenden gewĂ€hrleisten. Auch die Überarbeitung der Metadaten, nach der AIDA-Formel bietet eine Vielzahl an Quick-Wins. CTR-Steigernd sind Metadaten mit Emojis, wie z. B. einer Tasse Kaffee, oder einem Croissant.

Hendrik Unger

GeschĂ€ftsfĂŒhrer 36grad GmbH

Post-Struktur: 80% Mehrwert und 20% Werbung

Platte Werbung ist und bleibt ein Störfaktor im Newsstream und wird oft als Fremdkörper in der Kommunikation von Social-Media-Nutzern wahrgenommen. Daher sollte Werbung elegant verpackt werden, um nicht als „nervig“ zu gelten. Setze daher lieber auf einen Eyecatcher mit Mehrwert anstatt direkt mit der reinen Werbebotschaft ins Haus zu fallen.

Den Drang kann ich total nachvollziehen ohne Umwege deine Dienstleistungen und Produkte bewerben zu wollen, aber das zieht in der organischen Kommunikation auf Facebook, Instagram und Co. nicht mehr wirklich. Gib dem Nutzer etwas mit: Einen schönen Moment, Emotionen und etwas zum Behalten. Daran gekoppelt kann die Werbebotschaft sanft mitschwingen, aber nicht vordergrĂŒndig, nicht marktschreierisch, nicht in jedem zweiten Post und so wenig aufdringlich wie es geht.

Ansonsten wirst du mehr und mehr mit Ignoranz der Community gestraft und deine Reichweite geht ganz schnell herunter. Vermeide in deinem Post zudem direkte Preisversprechen. Versetz dich mal gedanklich von der Angler-Perspektive mal in die Fisch-Perspektive, um herauszufinden was deinem Fisch wirklich schmeckt.

Stefan Vorwerk

Online Marketing Consultant mit dem Schwerpunkt SEO bei Wingmen Online Marketing

Wie man durch eine ABC-Analyse URLs identifiziert, die nicht zum SEO-Erfolg beitragen

 

Ist Dir eigentlich bewusst von wie vielen URLs Dein SEO-Traffic maßgeblich abhĂ€ngt? Verteilst Du Deine KapazitĂ€ten bereits nach der Wichtigkeit Deiner URLs?

Je lĂ€nger man sich mit einem Projekt beschĂ€ftigt, desto herausfordernder wird es den Fokus und die Übersicht zu behalten. Viel zu schnell verlĂ€uft man sich im “Klein-Klein” der JIRA-Diskussionen. Vielleicht hast Du sogar das GefĂŒhl, dass nichts vorangeht? Mir hilft an dieser Stelle der sprichwörtliche Gang auf den Balkon und die Änderung der eigenen Perspektive.

Eine Methode, die ich sehr schÀtze ist die ABC-Analyse (evtl. Link zu Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/ABC-Analyse). Diese Methode stammt aus der BWL und hilft zum Beispiel dabei Produktgruppen nach Umsatzanteil zu klassifizieren.

Die ABC-Analyse basiert auf der “80/20”-Regel (Pareto-Prinzip) und eignet sich deshalb wunderbar, um den Fokus auf die wirklich wichtigen (SEO-)Hebel zu legen.

Unser Beispiel: SEO-Erfolg aller URLs einer Website gemessen am Traffic

 

Erhebung und Klassifizierung

GrundsÀtzlich ist die Erhebung und Aufbereitung der notwendigen Daten unkompliziert.

Es werden alle URLs innerhalb Deines Systems durch ein Crawling erhoben. Je nach GrĂ¶ĂŸe Deiner Website sind unterschiedliche Crawling-Tools notwendig. In der Regel reicht mir allerdings der Screaming Frog SEO Spider (LINK: https://www.screamingfrog.co.uk/).

Nach dem Crawling exportiere ich mir alles in eine Excel-Datei. Danach lösche ich alle URLs, die kein HTLM-Dokument, keine PDF- oder Bilddatei sind. Nach diesem Schritt bleiben Dir also nur URLs, die laut IST-Stand eine SEO-Relevanz besitzen sollten.

ZusĂ€tzlichen brauchen wir die Daten ĂŒber den generierten SEO-Traffic dieser URLs. Um auch saisonale Effekte aufzufangen ziehe ich mir diese Daten aus der Webanalyse. Die Google-Search-Console bietet sich natĂŒrlich auch an. Aus meiner Erfahrung speichern sich allerdings die wenigsten Unternehmen diese Daten weg, so dass ich nur eine 90 Tage Historie hĂ€tte. Das ist mir zu wenig. Übrigens auch ein Grund warum wir Wingmen diese Daten fĂŒr jeden Kunden ab Tag 1 wegspeichern.

Einen “SVERWEIS” spĂ€ter stehen jeder URL ihre SEO-Einstiege im Betrachtungszeitraum gegenĂŒber und wir haben die Möglichkeit

    1. ihren Erfolgsanteil am Traffic darzustellen
    2. die Klassifizierung durch Kumulation der Anteile vorzunehmen

Die ABC Analyse mit Hilfe von Excel in der Suchmaschinenoptimierung

Dabei halte ich mich an die folgende, grobe ABC-Klassifizierung:

  • A = hoher Traffic-Beitrag (bis 80%)
  • B = mittelmĂ€ĂŸiger Traffic-Beitrag (15%)
  • C = geringer Traffic-Beitrag (5% >)

Alleine die sich aus der Tabelle ergebende Grafik sorgt hĂ€ufig fĂŒr ĂŒberraschte Gesichter. In aller Regel erkennt man, dass relativ wenige URLs fĂŒr die Traffic-Generierung verantwortlich sind und eine große Summe URLs praktisch gar keinen SEO-Nutzen aufweist und trotzdem das Gesamtsystem „belastet“.

Schlussfolgerungen und Ableitung von Maßnahmen

Nun ist diese Schlussfolgerung aus den Ergebnissen nicht bahnbrechend. Oftmals sind aber Themen wie Indexierungsmanagement oder Crawling-Budget-Optimierung sehr abstrakt.

Anhand dieser Aufbereitung fÀllt es allerdings leicht die Themen zu diskutieren. Wenn zum Beispiel 90% meiner URLs nur 5% zum SEO-Erfolg beitragen, dann muss ich mir die Fragen beantworten:

  • Sollen diese URLs mein Crawling-Budget belasten?
  • Sollen diese URLs meine durchschnittliche URL-QualitĂ€t belasten?
  • Möchte ich diese URLs indexieren lassen?
  • Wie viel Linkkraft will ich intern an diese URLs weitergeben, wenn ĂŒberhaupt?

NatĂŒrlich wird man in den wenigsten FĂ€llen “C-URLs” einfach und restriktiv löschen können. Allerdings wird man durch die Ergebnisse förmlich dazu gezwungen sein System zu bereinigen und zu verbessern. Dabei wĂŒrde ich wie folgt vorgehen:

  1. URLs löschen (C-Kategorie)

Identifiziere URL-Schemata, die Du ohne große Diskussionen löschen oder weiterleiten kannst. Idealerweise stellst Du auf diesem Wege die Ursache fĂŒr die Entstehung der URLs ab (zum Beispiel parametrisierte URLs, URL-Duplikate).

  1. Deindexieren (C-Kategorie)

Aus verstĂ€ndlichen GrĂŒnden kann es oftmals sein, dass URLs nicht gelöscht werden sollen (Archive, Produktdetailseiten o.Ă€.). Der Kompromiss an dieser Stelle ist es die URLs aus dem Index (noindex) zu holen. Auch das wirkt sich bereits spĂŒrbar auf die verwendeten Crawling-Ressourcen aus.

Gemessen am Aufwand/Nutzen-VerhĂ€ltnis gibt es keine grĂ¶ĂŸeren Hebel. NatĂŒrlich solltest Du anschließend kontinuierlich an der Verbesserung Deines Systems arbeiten. Du weißt jetzt, welches Eure wichtigsten URLs sind und kannst Deine KapazitĂ€ten entsprechend zielgerichtet steuern. So liegt es ganz in Deinen HĂ€nden, wie Du Deine KapazitĂ€ten einsetzt:

  • A-URLs regelmĂ€ĂŸiger updaten (bietet sich zum Beispiel bei Content-Portalen an) und dafĂŒr Prozess im Unternehmen etablieren
  • B-URLs so optimieren, dass sie noch mehr zum SEO-Erfolg beitragen (zum Beispiel Snippets optimieren, Content ausbauen oder interne Verlinkung stĂ€rken)
  • C-URLs mehr und mehr aus dem System nehmen

Ergebnisse der ABC Analyse

Alexander Geißenberger

GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Digital Marketing Agentur xpose360

Welche Online Marketing Maßnahmen sorgen fĂŒr Wachstum?

Online Marketing Tipp#1: Digital Marketing KanÀle nicht isoliert betrachten

Heutzutage generiert man Website-Besucher in verschiedenen KanĂ€len wie SEO, SEA, Facebook oder eigenen Newsletter Verteilern. Meist werden diese KanĂ€le in sich von Agenturen und Inhouse Marketing Abteilungen isoliert analysiert und nach Erfolgen bewertet. ZielfĂŒhrend ist eine ĂŒbergreifende Nutzung des Website-Traffics ĂŒber alle KanĂ€le und eine damit verbundene Budget-Allokation ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum.

Beispiel: Sie erhalten Besucher ĂŒber SEO, diese bewerben Sie gezielt erneut auf Facebook und YouTube (Retargeting) und bieten Ihnen nach mehrmaliger Wiederkehr auf Ihrer Homepage die Newsletter-Registratur oder eine Service-RĂŒckruf an. So intensivieren Sie auf Dauer den Kontakt zu Ihren potentiellen Kunden ĂŒber alle KanĂ€le und erreichen eine deutlich höhere Budgeteffizienz.

Online Marketing Tipp#2: Die richtige Content-Strategie wÀhlen

Wenn Sie eine Website erstellen oder betreuen, spielen Texte, Bilder und Grafiken eine zentrale Rolle. FĂŒr Google sind diese ausschlaggebend zur Rankingberechnung und fĂŒr die Nutzer der zentrale Inhalt Ihres Onlineangebotes. Sie haben heute die Möglichkeit, auf Basis von umfassenden Datenauswertungen den perfekten Inhalt fĂŒr Ihre Website-Besucher und die Suchmaschine zu erstellen. Nutzen Sie bspw. das kostenlose Tool „Answer the Public“ (http://answerthepublic.com) um herauszufinden, welche Fragen Nutzer im Internet bereits zu Ihren Produkten oder zu Ihren Suchbegriffen gestellt haben. Anschließend kopieren Sie die ermittelten Fragen in das Google AdWords Keyword Tool um herauszufinden, wie oft diese im Monat nachgefragt werden. Die am hĂ€ufigsten gestellten Fragen nutzen Sie zur Strukturierung Ihrer Website-Texte. Dies ist nur eines der möglichen Vorgehen um datenbasiert optimale Inhalte zu erstellen.

Online Marketing Tipp#3: Seitenarchitektur & interne Linkstruktur optimieren

Alle Inhalte auf Ihrer Website sollen mit drei bis fĂŒnf Klicks erreichbar sein. Sorgen Sie mit Techniken wie bspw. „Link-Siloing“ oder „Hub-Seiten“ fĂŒr eine schnelle Indexierbarkeit Ihrer Website durch Google und den User.

Weiterhin ist es unerlĂ€sslich Ihre Seiten (URLs) innerhalb Ihrer Website mit den Begrifflichkeit (Keywords) zu verlinken, zu denen Sie in den Suchmaschinen platziert werden möchten. Dies sollten zumindest semantisch immer korrekt sein. So könnte eine Seite zum Fussball-Nationalspieler „Thomas MĂŒller“ mit folgenden Linktexten intern verlinkt werden: „Thomas MĂŒller“, „T. MĂŒller“, „MĂŒller T.“, etc. Nicht passend wĂ€re „Fussballspieler“, „Nationalheld“, etc.

Online Marketing Tipp#4: Ladezeiten verkĂŒrzen & Google AMP Seiten nutzen

Mit der „Mobile First“ Generation spielen Ladezeiten eine zunehmend große Rolle. Mit dem Tool webpagetest.org messen Sie die tatsĂ€chliche Ladezeit Ihrer Website und sehen gleichzeitig ein, wieso die Ladezeit eventuell zu hoch ist und welche Optimierungsmöglichkeiten Sie haben.

Weiterhin bietet Google seit kurzem die Möglichkeit, sogenannte AMP Seiten zu erstellen. Hierbei handelt es sich um ein kleines Framework, mit dem Ladezeit-optimierte mobile Websites erstellt werden können. Diese werden von Google bereits heute bei einigen Anfragen in einem separaten Kasten in den Suchergebnissen ausgespielt und damit klar bevorzugt. Google kĂŒndigte bereits an, dass dieses Format in Zukunft eine noch höhere Sichtbarkeit bekommen werden. (Details: ampproject.org)

Online Marketing Tipp#5: Markenbildung sorgt fĂŒr hohe Abschlussraten

Durch die hohe Messbarkeit im Online Marketing neigt man dazu, reine Absatzzahlen als Performance Indikator zu nutzen. Jedoch ist bekannt, dass markenbezogene Anfragen die grĂ¶ĂŸten Abschlussraten erzeugen – teilweise Faktor 10-20 höher als reine Produktkampagnen. Um also auf Dauer höhere Abschlussraten zu erhalten ist Markenbildung extrem wichtig. Hier schließt sich der Kreis zu Tipp#1 => Nutzen Sie alle relevanten Online Marketing KanĂ€le um Ihre Kunden zu erreichen, Abschlussraten zu erhöhen und die Nachhaltigkeit Ihrer Kampagnen in Form von Markenbildung zu maximieren.

Autor: Der Autor Alexander Geißenberger ist GrĂŒnder und GeschĂ€ftsfĂŒhrer der international tĂ€tigen Digital Marketing Agentur xpose360, welche mittelstĂ€ndischen Unternehmen vollumfĂ€nglich zu digitalen Erfolgen verhilft. Die xpose360 konnte bereits mehrfach hoch angesehene Preise wie den MII Award sowie diverse Wachstumsauszeichnungen erreichen.

Artur Kosch

GeschĂ€ftsfĂŒhrender Gesellschafter Kosch Klink Performance

Suchmaschinenmanipulation zu Search Experience Optimization – Der User steht immer im Vordergrund

Der technische Teil der Suchmaschinenoptimierung gehört immer noch zum A und O eines SEO-Verantwortlichen. Eine technisch sauber aufgesetzte Webseite und strukturierte Inhalte legen das Fundament fĂŒr eine langfristig erfolgreiche SEO-Strategie. Ohne diesen wichtigen Baustein werden clevere SEO-AnsĂ€tze niemals ihr volles Potenzial entfalten können.

Das immer bessere VerstĂ€ndnis von Suchanfragen seitens Suchmaschinen und die stetige Weiterentwicklung der Suchalgorithmen hat die Arbeitsweise in der SEO-Branche grundlegend verĂ€ndert. FrĂŒhere Herangehensweisen, die eher einer Suchmaschinenmanipulation als Suchmaschinenoptimierung glichen, fĂŒhren heutzutage nicht mehr zum gewĂŒnschten Erfolg in den Suchmaschinenergebnissen.

Besonders der Bereich Content wird heutzutage in der SEO-Branche mit ganz anderen Augen betrachtet. Sinnlose Texte, vollgepackt mit Keywords ohne jeglichen Mehrwert, die in Klappboxen versteckt werden und ausschließlich fĂŒr die Suchmaschine erstellt wurden, gehören eher in die Sparte Spam als SEO.

Bei der Content-Erstellung, die fĂŒr eine Steigerung der Sichtbarkeit in den Suchmaschinenergebnissen maßgeblich verantwortlich ist, sollte immer der User im Vordergrund stehen. Texte ohne Sinn und Verstand zu erstellen, um Keywords in den Index zu pumpen, werden dich langfristig nicht zu deinem gewĂŒnschten Ziel fĂŒhren.

Schau dir immer an, welche Suchintention hinter einer Suchanfrage steckt. Welches BedĂŒrfnis hat ein User wenn er eine Suchanfrage stellt, welche Nutzerwartung hat ein User wenn er auf deine Webseite kommt und wie kannst du ihm am besten helfen? Möchte er etwas kaufen, benötigt er bestimmte Informationen, welche Art von Content hilft ihm am besten weiter, ist ein ausfĂŒhrlicher Artikel sinnvoll oder doch lieber ein Video, eine Bildergalerie oder vielleicht ein Rechner? Bedenke dabei, das Eine schließt das Andere nicht aus!

Wie du siehst, befasst sich die Disziplin SEO heutzutage nicht damit, die Suchmaschine zu manipulieren, sondern eine Webseite sowohl technisch als auch strukturell sauber auf die Beine zu stellen und dem User, Inhalte die sein BedĂŒrfnis befriedigen, egal ob transaktions- oder informationsorientiert, genau zum richtigen Zeitpunkt zu liefern.

Wenn du mehr ĂŒber das Thema erfahren möchtest, schau dir mein Webinar im OMT-Club zum Thema Search Driven Content und meinen Artikel zu Search Experience Optimization bei Kosch Klink Performance an.

Rhea Moore

Senior Consultant SEO @ morefire

Das SEO-Reporting: Kenne Deine KPIs!

 SEO ist teilweise wie eine Blackbox. Man wirft eine Handvoll Optimierungen herein und dann? Ohne das richtige Monitoring und Reporting lĂ€sst sich kaum feststellen, welche Maßnahmen tatsĂ€chlich erfolgreich waren. Wir beobachten immer wieder, dass im schlimmsten Fall keine oder aber oft auch die falschen Kennzahlen zur Messung herangezogen werden

Die folgenden Punkte solltest Du beim Aufsetzen Deines Reportings beacht

Ziele der Webseite festlegen

SVI, Traffic, Conversion Rate, Bounce Rate, etc. sind natĂŒrlich alles KPIs, die man auch beobachten sollte. Allerdings sollte man sich erst fragen, was denn tatsĂ€chlich die Ziele der Webseite bzw. sogar die des Unternehmens sind. Soll die Webseite Leads bringen? Ist es ein Online Shop, der Umsatz generieren soll? Ist es eine redaktionelle Webseite, die Impressions generieren soll? Es scheint eigentlich so einfach und logisch und doch gehen oft die wirklich wichtigen KPIs in einem Mammut-Reporting aller möglichen Kennzahlen unter. Werde Dir also genau klar, welches die Ziele der Webseite und auch der verschiedenen Seitentypen (Shop, Blog, Glossar, etc.) sind.

EmpfÀnger und zeitliche AbstÀnde des Reportings definieren

Wer bekommt alles wann Einblick in das SEO-Reporting und sind fĂŒr jeden wirklich alle KPIs relevant (oder eher verwirrend)? FĂŒr den GeschĂ€ftsfĂŒhrer z.B. reichen meist kurz und knapp im viertel- oder sogar halbjĂ€hrlichen Abstand die wichtigsten Zahlen wie Transaktionen, organische Besucher und Umsatzentwicklung. Der Head of Marketing/SEO Teamleiter will vielleicht im wöchentlichen oder monatlichen Abstand Einblick in detailliertere KPIs haben. Je nachdem, wie detailliert die Reportings ausfallen, kannst Du fĂŒr Dich noch eine Datei als QualitĂ€tssicherung anlegen, in der Du weitere Kennzahlen beobachtest.

Die richtigen SEO-KPIs festlegen

Wurden die Ziele und verschiedenen EmpfĂ€nger definiert, kann man darauf aufbauend die passenden SEO-KPIs festlegen. Ein Reporting kann natĂŒrlich immer um weitere KPIs ergĂ€nzt werden. Aber zunĂ€chst sollte man wirklich nur die KPIs messen die a) auf die Ziele Deiner Webseite einzahlen und b) Deine Maßnahmen messen.

 Diese Standard-SEO-KPIs können z.B. sein:

  • Rankings der Top-Keywords (Diese kannst Du in den gĂ€ngigen SEO-Tools mit Tags nach Themen clustern)
  • Projekt-Sichtbarkeit (Vorsichtig bei der allgemeinen Sichtbarkeit, diese kann schnell in die Irre fĂŒhren. Besser, Du beobachtest eine Projekt-Sichtbarkeit anhand Deiner Keyword-Sets)
  • Projekt-Sichtbarkeit im Vergleich zu den Top-Konkurrenten
  • Organische Besucher: Nutzer (der einzelne Besucher auf Deiner Webseite), Sitzungen (Gesamtzahl der Sitzungen; ein Nutzer kann mehrere Sitzungen erzeugen), Seitenaufrufe (die Gesamtzahl der aufgerufenen Seiten, ein Nutzer kann mehrere Seitenaufrufe erzeugen)
  • Organische Leads/Transaktionen und Umsatz

 ErgÀnzende KPIs je nach EmpfÀnger können sein: Allgemeine Sichtbarkeit, mobile Sichtbarkeit, Anzahl Top 10/Top 100/gesamt rankende Keywords, wiederkehrende Besucher, Seiten pro Besucher, Absprungrate, Verweildauer, Conversion Rate, CTR, Klickrate, Impressions, Ladezeiten, Entwicklung 404-Fehler, Entwicklung Backlinks, Top-Zielseiten, meistverkaufte Produkte, meistgelesene Artikel, Anzahl indexierte Seiten etc.       

 Reporting-Format festlegen

Es gibt leider kein Tool, was alles kann. Man muss sich also seine KPI-Daten aus den verschiedenen prÀferierten Tools zusammensuchen und diese aufbereiten. Hierzu eignen sich z.B. Excel/Google Tabellen, Google Datastudio, Betrachtung der einzelnen Tool-Dashboards, E-Mail-Reporting-Funktionen der Tool-Anbieter etc. Um Dir Arbeit zu sparen, versuche so viel wie möglich zu automatisieren.

 Erfolge messen und Potenziale aufdecken

Auch wenn Du automatisierte Reportings nutzt, schaue Dir die Zahlen an! Nutze das regelmĂ€ĂŸige Reporting, um Erfolge Deiner Maßnahmen zu messen und weitere Potenziale aufzudecken.

Fabian Nesensohn

Teamleiter SEO, xpose360

User Intent & User Behaviour – Grundvoraussetzung zum langfristigen SEO Erfolg

Die letzten Google Core Updates haben wie gezeigt, wie wichtig das Thema User Behaviour ist. Den User Intent zu „treffen“ und dem Besucher das zu liefern was er sucht, werden immer wichtiger im SEO. Google ist schon seit LĂ€ngerem beschĂ€ftigt, diese Daten sinnvoll in den Algorithmen zu nutzen.

In den „alten“ SEO Zeiten spielte das eigentliche Angebot der Website nur eine untergeordnetere Rolle. Ohne User Behaviour Daten war es teilweise „einfach“ in den TOP10 zu ranken, wenn die klassische Onpage-Optimierung passte und dazu Content und starke Links vorhanden waren.

Mittlerweile hat sich dies jedoch stark verĂ€ndert, zumindest in umkĂ€mpfteren Branchen und Bereichen. Heutzutage muss sich die Domain den Besucher in den TOP10 stellen und ist sozusagen auf dem PrĂŒfstand. Die User entscheiden, welche Domain langfristig Erfolg in Google hat und auf der 1. Seite Platz findet.

Klickraten, Return-to-SERP Raten, Short & Long Clicks sind Begriffe, die an Bedeutung gewinnen. Daher reicht es nicht mehr aus, einfach nur gute Onpage-Optimierung zu machen oder Backlinks aufzubauen. Themen, wie Usability, Conversion-Optimierung (auch schon bei den Snippets in den SERPs) oder Kundenbindung werden wichtiger und damit wird auch der Job als SEO komplexer und anspruchsvoller.

Dazu noch ein schönes Beispiel aus der Praxis. Die Domain (großer Online-Shop) hat es bei den Google Core Updates erwischt und ist auf einem starken Fokus-Keyword aus den TOP10 bzw. teilweise aus den TOP20 gefallen.

Durch Optimierung des Layouts (z.B. Fokus auf Produkte & Kunde, Filterungen etc.) ist das Keyword immer wieder in die TOP10 eingestiegen und hĂ€lt sich mittlerweile seit Wochen auf der 1. Seite. Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, den Intent zu treffen und sich genau zu ĂŒberlegen, wie ich den Besucher ĂŒberzeugen und auf meiner Website halten kann.

Aber eines gilt natĂŒrlich immer noch:
Um die TOP10 zu kommen, muss ich die Basics beherrschen. Vor allem bei Online-Shops spielt die interne Linkstruktur eine enorm große Rolle und sollte daher stets auf dem „SEO-Optimierungsplan“ stehen.

Daniela Malzer

macht Online Marketing, das rockt

UX meets SEO in Mobile Shops

Shoppen mit dem Smartphone ist angesagter denn je. Am Abend gemĂŒtlich zu Hause auf der Couch einfach nur inspirieren lassen oder auf der Suche nach einem bestimmen Produkt sein – da ist die Anwenderfreundlichkeit von mobilen Online Shops gefragt.

  • Erleichterte es dem Besucher, Deinen Online Shop auch am Smartphone zu mögen.
    FĂŒhre ihn ohne Umwege schnell und sicher an sein Ziel zB mit einem Suchfeld und einfacher Navigation. Nutze die vielen Mikro-Momente und Touchpoints, die der Benutzer im Zuge der mobilen Customer Journey durchlĂ€uft, fĂŒr Dich. Keep it simple und sorge nicht fĂŒr VerĂ€rgerung des Benutzers durch einen langwierigen Check-Out Prozess oder komplizierte Formulare ohne Input Types. Usability rockt!
  • Keiner will langweilige Produktbeschreibungen lesen!
    VerfĂŒhre Deinen Shop-Besucher mit knackigen und ansprechenden Texten zum Kauf – ohne ihn in TextwĂŒsten verdursten zu lassen. Suche Dir dafĂŒr einen guten Texter und sorge fĂŒr ein umfassendes Briefing. Versuche generell, den Nutzer in den Fokus zu stellen und die Inhalte Deines mobilen Online-Shops dementsprechend zu optimieren und wahrheitsgetreu darzustellen. Dabei solltest Du natĂŒrlich auch die Intentionen der Suchmaschinen nicht außer Acht lassen und fĂŒr genug SEO-Futter sorgen.
  • Niemand hat Bock auf lange Ladezeiten – schon gar nicht mobil.
    Muss man eine gefĂŒhlte Ewigkeit warten, um endlich das heiß ersehnte Produkt kaufen zu können, fĂŒhrt das nur zu Frust. Ein Tipp wĂ€ren hier Plugins, welche das gewĂŒnschte Bild abhĂ€ngig von der Bildschirmauflösung laden. Schlechte Nutzererfahrung bedingt höhere Absprungraten und ist somit ein negatives Rankingsignal fĂŒr die Suchmaschinen. High Five for Page Speed!

Du solltest dem Benutzer zu einem besonderen Erlebnis in Zusammenhang mit Deinem mobilen Online-Shop verhelfen. Das macht ihn glĂŒcklich, die Suchmaschinen werden es Dir mit positiven Rankings danken und somit bist auch Du happy.

Sven DeutschlÀnder

SEO Profi Berlin @ dskom GmbH

Die 3 Pfeiler fĂŒr langfristigen SEO-Erfolg

Meiner Erfahrung nach haben Websites und Onlineshops immer dann Erfolg in Suchergebnisseiten, wenn deren Betreiber drei Dinge beachten:

1. Anstatt auf die Rankings einzelner Keywords zu achten, wird darauf geschaut, was Kunden wollen, wie Kunden danach suchen und was die besten Antworten auf die Suchanfragen der Kunden sind. Welche Intention steckt hinter den Suchanfragen – ist ein konkretes Produkt, eine Dienstleistung, eine Produkt-Kategorie oder ein Wissen vermittelnder Blogbeitrag die optimale Antwort darauf. Wer diese Herangehensweise in seinem Webprojekt umsetzen kann und fĂŒr eine positive Nutzererfahrung mit der Website sorgt, wird den Kampf um gute Positionen in Suchergebnisseiten gewinnen. Dass das Ganze technisch sauber aufgesetzt ist und die Basisaufgaben der Suchmaschinenoptimierung akribisch umgesetzt werden, versteht sich als Voraussetzung von selbst.

2. Die reine OnPage- und OnSite-Optimierung ist nur die “halbe Miete”, wenn ĂŒberhaupt. Aktives Online-Marketing fĂŒr und mit der Website muss Teil der Strategie sein. Es gilt herauszufinden, wo potenzielle Neukunden und Bestandskunden im Web aktiv sind und wie sich diese Online-Marketing-KanĂ€le fĂŒr das Vorankommen des eigenen Projekts nutzen lassen. Drei Stichworte, die dazu passen: alternative Suchsysteme, Linkaufbau (Linkbuilding) und bezahlte Trafficquellen (AdWords, BingAds, Facebook Werbeanzeigenmanager). Aber auch Offline-KanĂ€le sollten eingebunden werden. Messeauftritte und Sponsoring-AktivitĂ€ten, Print-Kampagnen und Plakatwerbung können effektiv zum Unternehmenserfolg beitragen. Vor allem dann, wenn die Verzahnung von Offline- und Online-Welt von Anfang an bedacht wird. E-Mail-Marketing und Social-Media-Marketing vervollstĂ€ndigen den Cross-Channel-Mix. Auf all diesen Wegen wird mit jedem Tag am Aufbau und Ausbau der Marken gearbeitet, die mit dem Webprojekt verbunden sind.

3. Der Erfolgsmessung wird viel Gewicht beigemessen. Jedes Webprojekt gehört ab Tag 1 mit der Google Search Console verbunden (gerne auch mit den Bing Webmastertools). Die VerknĂŒpfung mit einer Webanalyse-Software (hĂ€ufig Google Analytics) ist notwendig. Deren vollstĂ€ndige Einrichtung muss ggf. mit einem Fachmann sichergestellt werden. Zusammen mit der Nutzung einer OnPage-Überwachung (RYTE, ScreamingFrog, Mouseflow und Ă€hnlichen Tools) haben Website-Betreiber genĂŒgend Berichte an der Hand, um Kunden und deren BedĂŒrfnisse zu verstehen. Fehler können schnell gefunden werden. Conversion-Optimierung ist Teil des Marketing-Alltags.

Ich bin ĂŒberzeugt davon: Wer sich um die BedĂŒrfnisse seiner Kunden kĂŒmmert – der schon bestehenden und der kĂŒnftigen, wer sich vernetzt und sich in seiner Branche einen Namen macht und bei alledem am Puls der Zeit und innovativ bleibt, der wird Erfolg haben!

Eric Kubitz

CONTENTmanufaktur

Workflows fĂŒr die Online-Redaktion

Online Marketer – vor allem aus dem B2B und dem E-Commerce – tun oft so, als ob man Content einfach kaufen und online stellen könnte. Das ist aber ein MissverstĂ€ndnis. Denn wenn Inhalt auf deiner Webseite veröffentlichst, bist du ganz automatisch ein „Publisher“. Und das heißt nun mal, dass du eine ganze Menge Aufgaben mehr hast, als nur einen Text zu kaufen, diesen auf ein Keyword zu optimieren und ihn unter eine URL zu klatschen. Hier eine kleine Auswahl dieser Aufgaben:

– Redaktionsplanung (Welche Themen gehören wann und wo auf die Webseite?)
– QualitĂ€tssicherung (Und zwar nicht nur nach WDF*IDF sondern auch nach Korrektheit, Rechtschreibung und Grammatik.)
– Interne Vernetzung (Planung von Struktur und interner Verlinkung)
– AktualitĂ€t (Die Welt dreht sich weiter – deine Artikel meist nicht)
Die ersten drei Punkte bedenken recht viele SEOs – die AktualitĂ€t von Inhalten wird leider oft vergessen. Vermutlich, weil man bei den ĂŒblichen Texter-Börsen nur das GeschĂ€ftsmodell „neue BeitrĂ€ge“ und nicht „Aktualisierungen“ kennt. Aber du als Online Marketer solltest das Prinzip kennen. Denn das gibt dir die Möglichkeit, schnell und mit wenig Aufwand viel prĂ€senter bei Google zu werden. Wenn ein bisher gut rankender Beitrag in den  Suchergebnissen von Position 3 auf 4 fĂ€llt – kann das immerhin 20 bis 30 Prozent des Traffics kosten. Das ist oft mehr, als du mit einem neuen Beitrag fĂŒr ein Longtail-Keyword jemals einsammeln kannst. Und dabei ist die Aktualisierung des Beitrags viel weniger aufwĂ€ndig, als einen neuen zu schreiben.
Damit deine Seite (im Sinne von SEO) also gut gepflegt ist, braucht es nicht mehr als vielleicht eine Stunde Zeit pro Woche, die Google Search Console und ein Tool wie Sistrix oder Searchmetrics:
  1. Checke deine wichtigsten (also trafficstÀrksten) URLs in der Google Search Console: Welche haben in der vergangenen Woche an Traffic verloren?
  2. Checke die Sichtbarkeit fĂŒr deine wichtigsten Keywords in Sistrix oder Searchmetrics. Welche haben verloren? UND: FĂŒr welche neuen Keywords bist du auf Schwellenpositionen (also zwischen 10 und 20)?
  3. WĂ€hle nach diesen Analysen vielleicht 5 bis 10 (oder gerne mehr) URLs aus, die nicht mehr aktuell sind (die also in GSC oder Sistrix verloren haben) oder die eine neue Chance (wegen ihrer Schwellenposition) bieten.
  4. Aktualisiere diese Seiten. ErgÀnze oder aktualisiere den Text, baue vielleicht neue Bilder ein und schau, ob die interne Verlinkung optimiert werden kann.
  5. Verlinkte diese URLs fĂŒr eine Woche auf deiner Startseite und/oder lass sie in der Searchconsole von Google noch einmal crawlen. Fertig.
Wenn du das konsequent ein paar Wochen machst, wirst du merken, wie deine Sichtbarkeit fĂŒr deine wichtigsten Keywords und URLs stetig steigt. Ganz ohne neue Inhalte


Stefan Godulla

godulla.net

Der Faktor Zeit als SEO KPI

Im Rahmen von Optimierungen einzelner Websites oder Landingpages ist es wichtig, den Faktor Zeit nicht aus den Augen zu verlieren. Ich habe das GlĂŒck, einige Projekte schon mehrere Jahre betreuen zu dĂŒrfen. Man sammelt dann Erfahrungswerte, welche man einfach nur ĂŒber die entsprechende Zeitspanne gewinnen kann. Sicherlich gab es durch Google in den letzten Jahren oft rapide SprĂŒnge im Rahmen der Sichtbarkeit aufgrund von Updates wie z.B. Panda oder Penguin aber das sind nicht explizit die VerĂ€nderungen auf die ich anspreche. Man musste zwar auch warten, bis nach entsprechenden Bereinigungen oder Optimierungen ein neues Update kam, welches dann ggf. fĂŒr einen deutlichen Sprung in der Sichtbarkeit (oder einen Verlust) fĂŒhrte. Jedoch war hier meist klar, wo das Problem lag und dieses wurde dann konkret durch Optimierung z.B. des Contents oder des Linkprofils “behoben”. Am Ende wartet man dann auf das neue Update damit diese Maßnahmen auch endlich greifen und sich auswirken. Also alles recht geplant bzw. vorauszusehen wenn auch natĂŒrlich zum Teil recht spannend. Ich spreche jedoch von Reaktionen auf Basis wirklich guter Arbeit, die aber auch Ihre Zeit benötigen. Ein gutes Beispiel sind dabei Internationale Seiten bzw. Projekte.

Es ist immer ein Luxus wenn man im Rahmen der Optimierung die Möglichkeit hat, wirklich Schritt fĂŒr Schritt vorzugehen ohne in Aktionismus zu verfallen oder der Kunde so ungeduldig ist und Druck macht weil es nicht schnell genug geht. Nun konkret zum Expertentipp. In meinem Fall geht es um ein internationales Projekt, wo die Entwicklung fĂŒr den deutschsprachigen Raum sehr gut verlaufen ist. Auch hier nicht von heute auf Morgen aber wenn das Projekt komplexer und der Wettbewerb nicht gerade klein sind dann dauert es eben. International kann es wesentlich lĂ€nger dauern weil man eben, je nach Keyword, viel mehr Wettbewerb hat und es Zeit braucht, bis Google die unterschiedlichen Seiten bewertet und entsprechend einstuft. Entscheidend ist aber, dass man weiß bzw. sich sicher ist und sich selbst vertraut, dass man gute Arbeit geleistet hat. Bedeutet, man sollte einschĂ€tzen können ob die Seite fĂŒr das entsprechende Keyword qualitativ gut umgesetzt wurde und fĂŒr Google einen Anlass darstellt, diese höher zu ranken als eben andere. Immerhin schaut man sich (sollte man zumindest) auch den Wettbewerb an und kann somit durchaus auch eine eigene Bewertung vornehmen ohne das Ganze als Pralinenpackung (keine Ahnung was drin ist) an Google zu senden.

Was kann man also tun wÀhrend Google die Zeit braucht um die Seite wirklich final dort einzustufen, wo Sie gemessen an der QualitÀt stehen sollte?

Trends beobachten!

Schaut euch wöchentlich die Entwicklung der Seite an und beobachtet den Trend. Wichtig ist dabei auch die Peripherie zu analysieren, d.h. entwickeln sich andere Seiten, die Ă€quivalent gut umgesetzt wurden, bereits positiv? Dann vertraut auch in euer eventuell mehr umkĂ€mpftes Keyword, welches jedoch ggf. noch stagniert. Bewegen sich grundsĂ€tzlich viele Seiten des Projektes nach oben? Dann ist das ein Zeichen dafĂŒr, dass Google die QualitĂ€t eurer Seiten schĂ€tzt. Also habt auch Geduld mit den Seiten, die noch nicht großartig in Bewegung sind. Sobald Bewegung rein kommt, habt weiter Geduld. Es ist durchaus normal, dass nach anfĂ€nglichem AufwĂ€rtstrend auch mal wieder sinkende Tendenzen folgen. Alternativ kann es zu Nadelstichen kommen, also extreme AusschlĂ€ge nach oben und unten.

In dieser Phase beschĂ€ftigt sich Google mit eurem Projekt, vergleicht dieses mit eurem Wettbewerb. Wenn die Seiten höher ranken wird natĂŒrlich auch die User Happiness geprĂŒft. FĂŒhlen sich die Besucher auf der Seite wohl, verweilen Sie oder springen Sie schnell wieder ab? Interpretieren die Suchenden das Keyword auch mit dem Ergebnis, welches Sie auf eurer Seite finden? Wie oft werden die Seiten von extern verlinkt (Backlinks) also gibt es externe Signale ĂŒber die Beliebtheit eurer Seiten? Dies fĂŒhrt zum abschliessenden Hinweis beim Faktor Zeit. Wie angesprochen ist Aktionismus kein guter Ansatz aber um qualitativ gute Backlinks kann man sich jederzeit bemĂŒhen und sie werden den Fortschritt bzw. die Entwicklung der Seiten im Ranking sicher ausschließlich positiv beeinflussen.

In diesem Sinne, erschafft euch euer eigenes GefĂŒhl in dieser Sache und versucht im Abstimmung mit dem Kunden Schrittweise vorzugehen wenn Ihr mehrere OptimierungsansĂ€tze habt. Das was getan werden MUSS, sollte auch zeitnah getan werden aber wartet zwischendurch ab, wie sich die einzelnen Maßnahmen auswirken, auch wenn es lĂ€nger dauert. Da bringt euch wichtige Erfahrungswerte fĂŒr kĂŒnftige Projekte.

Anbei ein Chart eines hart umkÀmpften Keywords.

Die dort sichtbare Entwicklung ist zum grĂ¶ĂŸten Teil nur dem Faktor Zeit zu verdanken. Im ersten Teil könnte man nervös werden, da dass Keyword gar nicht rankt. Wenn Ihr aber gute Arbeit geleistet habt, ist das doch sehr ungewöhnlich also abwarten. Sobald es losgeht, den Trend beobachten. Man sieht, es zahlt sich aus aber man muss auch stetig ein Auge darauf haben.

Stefan Keil

Senior Consultant & Partner, get traction GmbH

Basics + Denken + Leidenschaft = erfolgreiches SEO

Online Marketing ist eine sehr kurzlebige und dynamische Disziplin. Allerdings ist SEO vermutlich mit einer der langsameren KanÀle in diesem Bereich. Klar gibt es stÀndig Neuerungen, die Basis ist allerdings sehr solide und wird sich nicht von heute auf morgen Àndern.

Daher kann ich nur empfehlen, sich erstmal vor Augen zu fĂŒhren, wie eine Suchmaschine ĂŒberhaupt funktioniert und was die Mechanismen sind, die ihr zu Grunde liegen. Dieses Wissen wird einem ungemein dabei helfen, nachhaltige Strategien zu entwickeln, Eintagsfliegen und LĂŒcken im Algorithmus als solche zu erkennen und abzutun (sind halt nun mal nicht immer so nachhaltig diese neuesten, heißen SEO Tipps). Dadurch bleibst du auf Kurs, auch wenn die positive Entwicklung mal etwas lĂ€nger auf sich warten lĂ€sst. Also erstmal Suche verstehen um SEO erfassen zu können. Bei vielen Webseiten sind es erstmal die Basics, die korrigiert werden mĂŒssen. Die Behebung der Fehler bei den Basics bietet oftmals die grĂ¶ĂŸten Potenziale. Erst wenn diese Fehler erfolgreich behoben wurden, sollte man die verbleibenden 20 % in irgendeiner der SEO-Teildisziplinen angehen.

Nichtsdestotrotz ist auf dem aktuellen Stand zubleiben immer wichtig. Das ist Dank der doch eher extrovertierten Branche gar nicht mal so schwer. Die persönliche must-follow Liste fĂŒr Twitter und Facebook ist schnell zusammengestellt und man kann tĂ€glich viele Neuigkeiten und Diskussionen verfolgen oder auch aktiv daran teilnehmen. So ein paar first-Mover-Vorteile kann man sich auf diesen KanĂ€len durchaussichern.

Eigentlich gibt es ja auch kein Geheimrezept fĂŒr erfolgreiches SEO, aber der wohl beste Tipp, den man geben kann, ist: SEO immer aus der Nutzerperspektive denken. Schließlich optimiert man fĂŒr Nutzer der Suchmaschinen und nicht fĂŒr die Maschine an sich. Viele Frage in der alltĂ€glichen Arbeit lassen sich mit genau diesem Blickwinkel schnell auflösen. Abgeleitet davon sollte eine Webseite immer entlang der Customer Journey aufgebaut werden.

Ansonsten bleiben nur noch Tipps, die nicht nur auf SEO anzuwenden sind:

  • Lerne klar und gut zu kommunizieren – SEO ist ein breites Thema, du wirst mit sehr vielen verschiedenen Menschen und Fachabteilungen in deinem Unternehmen reden und diese ĂŒberzeugen mĂŒssen.
  • Etabliere Prozesse und Verbindlichkeiten: Um gemeinsam zu Arbeiten muss auch jeder wissen, was er zu tun hat. Ist das einmal klar definiert, lassen sich diese auch einfacher einfordern. SEOs sind selten völlig autark und sind nun mal auf die Zusammenarbeit mit anderen angewiesen.
  • Kritisches Denken hilft. Nur weil ein Tool Fehler markiert, sind diese noch lange nicht wichtig und nur, weil etwas gerade mal gut funktioniert, ist es noch keine SEO-Strategie.
  • Etwas Leidenschaft ist auch nie verkehrt – erhöht definitiv den Spaßfaktor bei der Arbeit und trĂ€gt zur Kommunikation und ÜberzeugungsfĂ€higkeit bei.
  • „Everybody lies“, ob gewollt oder nicht. Sorge also dafĂŒr, dass du die relevanten Informationen und Daten in deiner alltĂ€glichen Arbeit selbst zusammenstellen und bewerten kannst. Implementiere ein sauberes Monitoring und Alerting. Das werden dir auch andere Abteilungen danken.

Heiko Höhn

funktion5 GmbH

Nutze schema.org | Ein Hoch auf strukturierte Daten

Nutzt die strukturierte Auszeichnung von Inhalten. schema.org bietet sehr viele Möglichkeiten, Inhalte fĂŒr Suchmaschinen maschinenlesbarer auszuzeichnen.
Eine tolle Anleitung gibt es hier: http://schema.org/docs/gs.html

Beispiele zur konkreten Umsetzung

Zur Kontrolle hat Tante Google ein Testtool mit konkreten Hinweisen im Köcher.
https://search.google.com/structured-data/testing-tool/

Warum der Aufwand?

Die Auszeichnung mit Mikrodaten wird mit erweiterten Zeilen im Suchergebnis und zum Teil zusÀtzlichen Links im Snippet belohnt.

Stephan Czysch

GrĂŒnder von Trust Agents

Mit wenig Aufwand Optimierungspotenziale durch die VerknĂŒpfung von Google Search Console mit Crawlern finden

Mit der Google Search Consolesteht jedem Webmaster ein sehr mĂ€chtiges und vor allem kostenfreies SEO-Werkzeug zur VerfĂŒgung. Die meiste Beachtung dĂŒrfte die Funktion „Suchanalyse“ erfahren, da hier die von Nutzern eingegebenen Suchanfragen zu sehen sind, fĂŒr die die eigene Website in den Suchergebnissen erschienen und hoffentlich geklickt wurde.

Diese Daten lassen sich auf vielfÀltige Weise nutzen. Hier ganz kurz einige Beispiele:

  • Wie hoch ist die durchschnittliche Klickrate (CTR) meiner Website pro Position?
  • Welche Suchanfragen werden im Vergleich zum erwarteten Positions-Durchschnitt schlechter geklickt? Bietet eine Optimierung des Snippets leicht zu hebende Potenziale?
  • Zu welchen Suchanfragen werde ich gefunden, beantworte diese aber womöglich noch nicht gut?

Werfen wir kurz einen Blick auf die Klickrate (CTR): Je nach Suchintention zeigt Google mehr oder weniger Werbeanzeigen an. Bei transaktionalen Suchanfragen (z.B. „adidas sneaker“) erscheinen viele AdWords Anzeigen, bei informationsgetriebenen Suchanfragen (z.B. „nachtzuschlag“) eher keine bis wenige Anzeigen. Dadurch ergeben sich deutliche Unterschiede in der zu erwartenden Klickrate.

 

Abbildung 1 Nicht reprÀsentativ, aber deutlich unterschiedlich: Die zu erwartende Klickrate der organischen Suchergebnisse wird durch die PrÀsenz von AdWords Anzeigen in den Suchergebnissen beeinflusst

Richtig gut lĂ€sst sich mit dem Interface der Suchanalyse allerdings nicht arbeiten. Hier spielt die Google Search Console API ihre volle StĂ€rke aus. Der grĂ¶ĂŸte Vorteil: Es stehen mehr Daten zur VerfĂŒgung, da die im Interface geltende Limitierung auf maximal 999 Datenpunkte entfĂ€llt. Ein sehr cooles kostenfreies Tool mit API-Anbindung ist „Search Analytics for Sheets“.

Aber kommen wir nun zu meinem Tipp: Bei Websites mit vielen hunderten oder gar tausenden Unterseiten ist die Struktur der Website nur schwer zu ĂŒberblicken. Fragen wie:

  • Welche Adressen verlinken sich untereinander?
  • Wie viele Klicks sind notwendig, um auf dem kĂŒrzesten Weg von der Startseite zu einem bestimmten Inhalt zu kommen?
  • Mit welchen Ankertexten wird verlinkt?

Lassen sich nur schwer beantworten.

Um sich einen Überblick ĂŒber die Informationsarchitektur einer Website zu machen, sind deshalb Crawler sehr hilfreich. Beispielsweise der Screaming Frog erlaubt, direkt wĂ€hrend des Crawls die Suchanalyse-API abzufragen. Der Vorteil: Sie sehen direkt, welche Adressen wie hĂ€ufig in der Suche erscheinen (Impressionen) und geklickt (Klicks) werden. Schauen Sie nach Adressen, die:

  • HĂ€ufig verlinkt, aber keine oder nur wenige Zugriffe erhalten. Ist das Keyword falsch gewĂ€hlt?
  • HĂ€ufig geklickt, aber intern nur schlecht erreichbar sind. Wie können Sie diesen Adressen mehr „Linkjuice“ zukommen lassen?

Bei letztgenannten Punkt werfen Sie einen Blick auf das Level (das sagt Ihnen, wie viele Klicks die Seite auf kĂŒrzestem Klickpfad von der Startseite weg ist), sowie auf die Anzahl der eingehenden Links.

Abbildung 2 Interessant ist hier ein Blick auf “Crawl Depth” sowie die Inlinks im Vergleich zu den rechts angezeigten GSC-Daten (Clicks, Impressionen, CTR, Position)

Finden Sie in den Crawl-Daten Adressen, die auf Ebene 2+ liegen, aber im Vergleich zu anderen Seiten bereits viele Impressionen erzeugen, dann versuchen Sie diese intern besser zu verlinken. Selbiges gilt fĂŒr Adressen, die zwar ein niedriges Level haben, aber nur selten intern verlinkt werden. Beim Screaming Frog können Sie hierzu einen Blick auf die prozentuale Verlinkungsquote („% of Total“) werfen. Je höher der Wert, desto hĂ€ufiger ist die Seite direkt verlinkt.

Ein weiterer Impuls zum Schluss: Womöglich sind die von Nutzern eingegebenen Suchanfragen eine gute Quelle fĂŒr interne Ankertexte.

Michael Schöttler

CEO von imwebsein

Hat man eine Website, auf der die Inhalte in mehreren Sprachen zur VerfĂŒgung stehen, darf man auf keinen Fall das Hreflang Tag
vergessen. Dieses sorgt dafĂŒr, dass Google immer die passende Variante in den jeweiligen nationalen SERPs anzeigt.

Es lassen sich dabei die richtigen Sprachversionen fĂŒr einzelne LĂ€nder festlegen – aber auch ein x-default, das immer dann ausgespielt wird,
wenn dem jeweiligen Land keine eigene Variante zugewiesen wurde.

Die Hreflang Tags mĂŒssen immer in beide Richtungen zeigen – es muss also von jeder Sprachversion auf die andere und auch wieder
zurĂŒck verwiesen werden (das unterschiedliche Sprachen immer eine eigene URL haben sollten ist ja hoffentlich selbstverstĂ€ndlich).
Inhaltlich ist darauf zu achten, dass in alle Sprachvarianten Ă€quivalent sind; denn nur dafĂŒr ist das Tag gedacht. Einen Rankingvorteil
gibt es nicht.

Aber mit Hilfe des Hreflang lassen sich die Nutzer deutlich besser in den organischen Suchergebnissen ansprechen
und abholen – die Nutzerzufriedenheit wird also steigen.

Malte Landwehr

Produkt Marketing Manager bei Searchmetrics

Content entlang der ganzen User Journey

Der beste SEO-Tipp, den ich aktuell geben kann ist, Inhalte entlang der gesamten User Journey zu erstellen.

Im eCommerce kommt es zum Beispiel hĂ€ufig vor, dass sich das SEO-Team nur mit der Optimierung der Product-Listing-Seiten befasst. Diese haben natĂŒrlich eine hohe Conversion Rate, ranken jedoch nur fĂŒr transaktionale Suchbegriffe am Ende der User Journey. Da jeder Online Shop fĂŒr diese Begriffe gefunden werden möchte, sind sie entsprechend stark umkĂ€mpft. Viel einfach lassen sich Besucher einfangen, die noch ganz am Anfang der User Journey stehen. Da es hier eher um informationelle Suchanfragen geht, bieten sich etablierten Content Marketing Assets wie Infografiken oder ErklĂ€rvideos an, um Landingpages und Kampagnen zu erstellen, die bei Menschen und Google gleichermaßen gut ankommen. NatĂŒrlich mĂŒssen die Besucher am Ende das informativen Contents zum nĂ€chsten Schritt im Verkaufstrichter, zum Beispiel einem Produkt-Vergleich oder direkt zum Kaufe, gefĂŒhrt werden. Andernfalls lohnt sich der ganze Spaß nicht!

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