Suchmaschinenoptimierung (SEO) einfach erklärt!

Was ist SEO?

SEO steht für „Search Engine Optimization“, zu Deutsch: Suchmaschinenoptimierung. Es ist der Oberbegriff aller Maßnahmen, die den Inhalten einer Webseite helfen, in den unterschiedlichen Suchmaschinen (wie z.B. Google, Amazon, YouTube etc.) auf den gewünschten Suchanfragen (Keywords) weit vorne platziert zu sein.

Wenn auch Du Dich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung beschäftigen willst, findest Du hier auf unserer SEO-Themenwelt zahlreiche SEO-Webinare und einen Leitfaden, der Dir beim Start helfen wird.

Alle Webinare zum Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Mit über 50 Webinaren zum Thema Suchmaschinenoptimierung bietet der OMT die umfangreichste Webinar-Datenbank an SEO-Inhalten. 

Magazinartikel zur Suchmaschinenoptimierung

Unsere SEO-Themenwelt bietet einen sehr einfachen Start in das Thema Suchmaschinenoptimierung. Zudem bieten wir in unserem Magazin auch eine Vielzahl vertiefender Artikel, die jederzeit kostenfrei abrufbar sind.

Podcasts zur Suchmaschinenoptimierung

Lesen und Schauen ist Dir zu anstrengend? Genau dafür habe wir auch einen Podcast. Hier in unserer SEO-Themenwelt findest Du die Folgen, die das Thema Suchmaschinenoptimierung berührt haben.

Was genau ist Suchmaschinenoptimierung?

Für viele Einsteiger ist die Suchmaschinenoptimierung wie der Blick in eine Glaskugel. Keiner weiß genau, wie Google oder andere Suchmaschinen im Detail funktionieren. Zudem lassen die Ergebnisse und gute Rankings in der Suchmaschine häufig sehr lange auf sich warten.

Mit diesem Artikel bringe ich Dir Licht ins Dunkle und möchte gerade Einsteigern dank mehrjähriger Erfahrung helfen, von dem gigantischen Google-Traffic zu profitieren. Alternativ kann ich Dir auch mein SEO Seminar empfehlen, mit dem ein Einsteiger in zwei Tagen eine sehr gute Übersicht erhält, auf was es alles bei der Suchmaschinenoptimierung ankommt.

Lasst uns beginnen…

Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein Teilbereich des Suchmaschinenmarketings und ist selbst noch einmal in zwei große Bereiche unterteilt:

  • Die Onpage-Optimierung (alles, was auf Deiner Webseite passiert)
  • Die Offpage-Optimierung (alles, was außerhalb Deiner Webseite erledigt werden kann)

Wie in dem nachfolgenden Schaubild zu erkennen ist, sind die wesentlichen Bestandteile guter Suchmaschinenoptimierung die Bereiche Programmierung, Content und Linkaufbau (und ein wenig Social Media, wobei der Einfluss nur indirekt besteht). Die Contenterstellung ist natürlich ein wichtiger Bestandteil der Onpage-Optimierung, guter und vor allem themenrelevanter Content wird aber auch bei der Offpage-Optimierung (linkegebende Inhalte) für bessere Erfolge sorgen.

 

Suchmaschinenoptimierung - Aufteilung SEO

Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) besteht aus den zwei großen Bereichen, der Onpage- und Offpage-Optimierung. Während der Content auf beide Bereiche der SEO einzahlt, wird der Linkaufbau häufig der Offpage-Optimierung gleichgesetzt und die Art der Programmierung als wesentlicher Faktor in der Onpage-Optimierung angesehen.

SEO 2021 – Ein Leitfaden zur richtigen Orientierung

Im Folgenden erkläre ich Dir die wichtigsten Elemente, die für eine gute Suchmaschinenoptimierung beachtet werden sollten. Je intensiver Du Dich mit diesen einzelnen Themen beschäftigst, desto besser werden Deine Rankings ausfallen.

An wen ist dieser SEO-Leitfaden gerichtet?

Dieser Leitfaden ist an jeden gerichtet, der mehr Traffic über die unterschiedlichen Suchmaschinen generieren möchte. Die meiste Zeit konzentriere ich mich mit meinen Beispielen auf Google als Branchenprimus, der in Deutschland mit Abstand für die größte Trafficzufuhr verantwortlich ist. Das bedeutet aber nicht, dass einzelne Teile dieses Leitfadens nicht auch bei der Optimierung anderer Suchmaschinen helfen können.

Ich habe den Leitfaden so aufgebaut, dass vor allem Einsteiger eine Hilfe an die Hand bekommen. Auf der anderen Seite werden aber auch Fortgeschrittene und Experten an der einen oder anderen Stelle noch Anregungen finden, ihre Arbeitsweisen zu hinterfragen. Es ist also für jeden etwas dabei!

Zudem ist es mir ein Anliegen mit diesem Leitfaden die Angst vor der herrschenden Unwissenheit zu nehmen, auf der anderen Seite aber auch dafür zu sensibilisieren, dass gute Suchmaschinenoptimierung sehr viel Arbeit, etwas Kreativität und eine adäquate Geduld bzw. Ausdauer benötigt.

 

Welche Suchmaschinen sind denn für uns relevant?

Das hängt in der Regel sehr stark von Deiner Positionierung ab. Google hat wahrscheinlich die größten Marktanteile und ist somit die relevanteste Suchmaschine, auf die optimiert wird.

Du betreibst einen Onlineshop?
Wenn Du einen Onlineshop betreibst und Amazon als Verkaufskanal bedient, ist Amazon SEO ebenfalls sehr relevant für Dich. Amazon ist die größte Suchmaschine für Produkte. Auch ebay, etsy, Rakuten oder Preisvergleiche können in dem Fall für Dich relevante Suchmaschinen sein, wobei diese nicht an den Marktanteil von Amazon rankommen dürften.

Du hast ein älteres Zielpublikum?
Dann kann auch Bing eine relevante Suchmaschine werden. Warum? Viele ältere Menschen kaufen sich einen Windows-Computer, auf dem der Microsoft-Browser Edge vorinstalliert ist. Dieser bedient sich Bing als Suchmaschine.
Kleiner Fun-Fact am Rande: Manche ältere Menschen denken sie googeln, nutzen aber eigentlich Bing.
Zudem gibt es Suchmaschinen wie DuckDuckGo oder Ecosia, die ebenfalls auf Bing basieren.

Du arbeitest viel mit Bewegtbild?
Dann ist vielleicht YouTube Deine Suchmaschine Nr. 1! YouTube ist die zweigrößte Suchmaschine der Welt und gehört nebenbei auch Google. Auch hier gibt es viele Tricks und Kniffe, wie man sein Video bzw. dessen Beschreibungstext optimieren kann, um mehr Aufrufe zu erhalten.

Dabei bleibt es aber nicht: Yandex, Baidu, aber fast jedes Forum und jede Webseite mit einem Suchschlitz ist eine Suchsystem, auf das theoretisch optimiert werden könnte! Ob der Nutzen die Anstrengungen rechtfertigt, muss erörtert werden bzw. jeder für sich selbst entscheiden.

 

Warum ist so wichtig, sich mit der Suchmaschinenoptimierung zu beschäftigen?

Die Informationsbeschaffung der Menschen wandert Jahr für Jahr weiter ins Internet. Vorbei sind die Zeiten, in denen wir durch Einkaufshäuser gegangen oder uns mit echten Zeitungen informiert haben. Der schnellste und einfachste Weg geht heute über die unterschiedlichen Suchmaschinen im Netz. Egal, ob YouTube, Amazon oder Google, final habe ich ein (Wissens-) Bedürfnis, das ich mit einer gezielten Suchanfrage lösen möchte.

Es ist wichtig, dass wir uns im Prozess der Informationsbeschaffung positionieren, indem wir adäquate (sehr gute) Inhalte veröffentlichen, die unseren Kunden ein Vertrauen in unsere Expertise verschafft. Wenn diese Inhalte suchmaschinenoptimiert aufbereitet werden, werde ich das Trafficpotenzial meiner Webseite massiv steigern und mich zudem an der richtigen Stelle der Customer Journey positionieren.

 

Was sind wichtige SEO-Kennzahlen zur Erfolgsmessung?

Hier verweise ich gerne auf einen Podcast, den ich mit dem Florian Stelzner aufgenommen haben:

Final ist natürlich immer der Umsatz wichtig, aber die Umsatzsteigerung eines Shops kann durch unterschiedliche Maßnahmen beeinflusst werden. Zudem ist durch die langen Reaktionsphasen der SEO-Arbeit der Erfolg oftmals nicht perfekt aufzuschlüsseln. Aus diesem Grund konzentrieren wir uns im Rahmen der SEO-Arbeit auf hinführende Kennzahlen, die uns zeigen, dass die Optimierungsmaßnahmen in die richtige Richtung zeigen.

Wichtige Größen könnten sein:

  • Anteil des SEO-Traffics am Gesamttraffic
  • Steigerung des SEO-Traffics nach Abzug des Traffics über Brand-Keywords
  • die Verweildauer
  • die Bounce-Rate einzelner Unterseiten
  • die Click-Through-Rate von Google auf meine Webseite (messbar über die Google Search Console)
  • usw.

Wichtig ist hier vor allem, dass nicht eine pauschale Zahl für die ganze Webseite herangezogen, sondern jede Landingpage einzeln bewertet und mit dem Suchintent jedes einzelnen Keywords in Verbindung gebracht wird.

Das Heranziehen allgemeiner Sichtbarkeitindizes wie Sistrix, Xovi, Searchmetrics & Co, halte ich für keine gute Größe, weil die Zahlen relativ wenig Aussagen. Wir sehen immer wieder Steigerungen im Traffic, ohne dass die Sichtbarkeit in den Tools nach oben geht (aber auch umgekehrt).

Die Suchmaschinenoptimierung im Wandel der Zeit

Gerade in den letzten Jahren hat sich sehr viel getan im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. Schon seit ich denken kann, predigt Google “Baue Webseiten für die Nutzer und nicht für die Suchmaschine!”.

Fakt ist aber auch, dass wir trotzdem mit vielen Maßnahmen den Algorithmus beeinflussen konnten, die weniger einen positiven Effekt auf den Nutzer als auf die Rankings hatte. Seit wenigen Jahren schafft es Google aber mehr und mehr die Usability und den konkreten Nutzerintent einer Suchanfrage zu bewerten, was zeitgleich bedeutet, dass die sogenannte Customer Centricity immer wichtiger wird.

Auch die Einführung (geplant im Mai 2021) der Google Web Vitals ist ein klares Indiz dafür, worauf Google in Zukunft immer mehr Wert legen wird. Und noch wichtiger: Das es Google auch immer mehr schafft, darauf Wert legen zu können.

Kurzum: Bei allen SEO-Maßnahmen, aber vor allem bei der Produktion von Content sollte in Zukunft immer der Nutzer im Mittelpunkt stehen und nicht die Optimierung des Google Algorithmus.

Wie entwickelst Du eine SEO-Strategie

Eine ausführliche, erste Herangehensweise habe ich vor einiger Zeit mal in einem Webinar aufgezeigt.

Webinar
Die richtige SEO-Strategie - so solltest Du starten! — Mario Jung

Immer mehr wollen mit ihrer Webseite organisch ranken und versuchen, diese für die vielen Suchmaschinen (meistens Google) zu optimieren. Strategisch gut aufgesetzt, sind die Effekte meist größer bzw. schneller erreic...

Gratis anschauen

Final hängt vor allem am Status Quo einer Webseite hab, ob wir durch Quick Wins kurzfristige Trafficsteigerungen über Suchmaschinenoptimierung (SEO) erwarten können, oder ob es einer grundlegenden Optimierung der Webseite bedarf.
Und genau mit dieser grundlegenden Optimierung möchte ich mich in den kommenden Absätzen beschäftigen. Sollte ich in einem der kommenden Punkte auch Quick Win-Potenziale sehen, werde ich dies explizit nochmal aufführen.

Ich habe für mich 15 “Grundregeln” ermittelt, auf die sich ein SEO-Manager in den ersten Optimierungsschritten konzentrieren sollte!

 

1. SEO-Grundregel: Die Struktur der Webseite

Was gibt es schlimmeres als Webseiten, deren Sinn nicht auf Anhieb verstanden wird oder die keine gute Übersicht bieten, also nicht klar ist, wo das Gesuchte gefunden wird.

Aber warum? Die Grundstruktur einer Webseite ist das A und O, um eine hohe Nutzerzufriedenheit zu bekommen. Natürlich gehören final auch noch andere Dinge dazu, aber nur wenn ich meinem Besucher in einfachen Schritten zum Ziel führe, habe ich auch eine berechtigte Chance auf dessen Verbleib.

Aber wie macht man das?

Grundsätzlich sollte der Inhalt einer Webseite logisch und hierarchisch gegliedert sein.

„Wenn die Nutzer Deiner Webseite die Struktur der Webseite gut erkennen können, dann kann Google das normalerweise auch!”

Mario Jung

Die Inhalte bzw. Produkte (bei einem Onlineshop) sollten thematisch passend strukturiert sein, um eine gute Informationsstruktur abzubilden.

Eine klare Informationsstruktur ist auch die Grundlage für eine gute Sichtbarkeit in den Suchmaschinen, weil die Crawler eine Domain besser verstehen und indexieren können. Der Google Algorithmus wird die klare Struktur lieben.

Grundsätzlich stelle ich mir immer folgende Fragen, wenn ich die Struktur einer Webseite analysiere:

  • Werden die wichtigsten Seiten von der Startseite aus verlinkt?
  • Wird von jeder Kategorie auf die Startseite bzw. Ober- und Unterkategorie verlinkt?
  • Ist jede Unterseite in 3 Klicks erreichbar?
  • Ist der Pfad zu der jeweiligen Unterseite für den Webseiten-Besucher ersichtlich?
  • Besteht die Navigation aus Textlinks?

Was bedeutet Indexierung?
Der Begriff Indexierung beschreibt die Aufnahme von Informationen in einen Index. Die aufgenommenen Inhalte werden nach bestimmten Kriterien aufbereitet, zum Beispiel indem ihnen Schlagwörter auf Basis der Inhalte zugeordnet werden, und bilden schließlich den Index. Der Index sorgt für eine schnellere Auffindbarkeit der Inhalte. Bibliotheken arbeiten zum Beispiel mit einem Index, der dafür sorgt, dass bei der Eingabe eines bestimmten Schlagwortes eine Liste von Büchern angezeigt wird, die für dieses Schlagwort relevant sind. Auch Suchmaschinen wie Google arbeiten nach diesem Prinzip: Startet ein Nutzer eine Suchanfrage, durchsucht die Suchmaschine nicht das Internet, sondern den eigenen Index. (Quelle: Xovi)

Wikipedia erklärt es noch etwas anders:

Als Indexierung bezeichnet man beim Information Retrieval die Zuordnung von Deskriptoren zu einem Dokument zur Erschließung der darin enthaltenen Sachverhalte. Es lassen sich die kontrollierte Indexierung (mit einem Thesaurus oder Schlagwortkatalog bzw. Notationen einer Klassifikation) und freie Indexierung bzw. freie Verschlagwortung (mit nicht vorgegebenen Deskriptoren) unterscheiden. Beim Gemeinschaftlichen Indexieren (auch Social Tagging oder Collaborative Tagging) mit Hilfe von Sozialer Software spricht man auch von Tagging anstelle von Indexierung und von Tags anstatt von Deskriptoren.

Ich persönliche empfinde die Erklärung von Xovi etwas leichter verdaulich!

2. SEO-Grundregel: Eine saubere URL-Struktur

Mit einer kurzen und sprechenden URL bieten wir dem Nutzer eine gewisse Orientierung und können aber gleichzeitig die SEO (Search Engine Optimization), also die Platzierung der URL positiv beeinflussen. Der User erkennt auf einen Blick, welcher Inhalt auf der jeweiligen Unterseite zu finden ist.

Und je kürzer eine URL ist, desto stärker werden die in der URL vorkommenden Wörter gewichtet. Zudem können sich die Nutzer der Seite eine kurze URL oft einfacher merken.

Allerdings gibt es ein paar Regeln, die zum Erhalt einer sauberen URL-Struktur unbedingt beachtet werden sollten. Im Gegensatz zum Meta-Titel bzw. der Meta-Description sollte auf unnötige Füllwörter verzichtet und beim Einsatz von mehreren Wörtern in der URL unbedingt darauf geachtet werden, dass die Wörter mit einem Bindestrich getrennt werden, da dieser wie ein Leerzeichen fungiert.

Zudem sollte auf Sonderzeichen bzw. Umlaute in der URL verzichtet werden. Umlaute werden mit ae, oe oder ue ausgespielt, da sie vor allem im Ausland normalerweise nicht auf der Tastatur zu finden sind.

In einem klassischen Onlineshop würden wir die URL-Struktur folgendermaßen aufbauen:

Startseite:
https://www.onlineshop.de Kategorie

Schuhe:
https://www.onlineshop.de/schuhe/

Unterseite Badeschlappen:
https://www.onlineshop.de/schuhe/badeschlappen/

Wenn ich die URL-Struktur einer Webseite aufsetzen, stelle ich mir immer folgende Fragen:

  • Werden sprechende URLs genutzt?
  • Sind die genutzten URLs so kurz wie möglich/ so lang wie nötig?
  • Wird in der URL das jeweilige Hauptkeyword der Unterseite aufgeführt?
  • Wurden Umlaute richtig umgewandelt?
  • Wurden Sonderzeichen aus der URL eliminiert?

3. SEO-Grundregel: Mobile Darstellung

Wer sich heutzutage mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung bzw. Suchmaschinenmarketing beschäftigt, kommt nicht um das Thema „mobile Optimierung“ bzw. “Responsive Webdesign” herum.

Jedes Jahr wird die mobile Nutzung des Internets, sei es durch Smartphones oder Tablets, intensiver und Zugriffe über dieses Geräte nehmen Jahr für Jahr massiv zu.

Die Nutzung ist zwar von Branche zu Branche unterschiedlich, aber grundsätzlich ist hier ein allgemeiner Trend ablesbar. Zudem ist der Trend nicht nur unterwegs zu sehen, sondern auch der sogenannte „Second Screen“ vor dem eigenen Fernseher wird immer populärer.

Aber was versteht man unter der „mobilen Optimierung“ von Webseiten?

Da Google die Optimierung mobiler Inhalte durch Hilfestellung in der Google Search Console unterstützt und Mobile Friendly seit April 2015 ein offizieller Rankingfaktor ist, sollte der mobilen Optimierung Deiner Webseite, je nach Branche ein ebenso großes Augenmerk gewidmet werden, wie der Optimierung für Laptops bzw. Desktop-PCs. Dies gilt vor allem bei den mobilen Suchergebnissen.

In einigen Branchen und Segmenten kann es sogar sinnvoll sein, die Strategie „Mobile First“ zu fahren und die Inhalte sukzessive an die technischen Möglichkeiten des Ausgabegeräts anzupassen (Prinzip des Progressiv Enhancement). Mit dieser Methode soll dem User je nach verfügbarer Bandbreite, Browser und Endgerät auf ihn angepasste Inhalte ausgespielt werden.

Im Jahr 2016 hat Google nochmals bestätigt, dass die Ausrichtung für mobile Endgeräte eine wichtige Rolle für den Algorithmus spielt. So hat der Suchmaschinenriese Google den mobilen Index als primären Index der Suchmaschine festgelegt und dessen Optimierung für ein gutes Ergebnis im Suchmaschinenmarketing unabdingbar gemacht.

Auch wurde mit AMP (Accelerated Mobile Pages) ein Format eingeführt, dass nahezu in Echtzeit ladende, mobile Webseiten ermöglicht. Diese Seiten haben einen äußerst schlanken Quellcode und werden über CDN (Content Delivery Networks) ausgeliefert. Auf Deutsch: Die Daten werden mit extra schlanken Quellcode auf einem Google Server abgelegt, damit die Inhalte noch schneller geladen werden können.

Zudem steht mit dem Format „Progressive Web Apps“ eine weitere Optimierungsart für mobile Endgeräte zur Verfügung. Durch dieses Format werden Webseiten fast wie normale Apps nutzbar und vereinfachen die innovative Bedienbarkeit noch mal entscheidend.

Neben der Google Search Console, die Google übriges auch als Kommunikationskanal mit dem jeweiligen “Webmaster” einer Webseite nutzt, gibt Google jedem Suchmaschinenoptimierer ein weiteres kostenloses Tool an die Hand, das im Rahmen der mobilen Optimierung wichtige Hinweise auf die Optimierungspotenziale der eigenen Domain bieten soll.

4. SEO-Grundregel: Google Web Vitals beachten

Das ist noch sehr frisch. Google hat erst kürzlich angekündigt, dass die sogenannten Google Web Vitals ab Mai 2021 ein offizieller Rankingfaktor werden. Aufgrund diesen doch relativ aktuellen Anlasses haben auch wir beim OMT einen ausführlichen Magazin-Artikel zu dem Thema verfasst.

siehe: https://www.omt.de/suchmaschinenoptimierung/page-experience-als-rankingfaktor-wird-sich-seo-durch-die-google-web-vitals-veraendern/

Google hat die Web Vitals ins Leben gerufen, um die Performance einer Website noch besser und eindeutiger messen zu können. Vor allem versucht man, es den Webmastern anhand des Web-Vitals-Berichts – der mittlerweile Einzug in die Google Search Console gehalten hat – jetzt noch besser verständlich zu machen, wo genau die Defizite einer Website liegen.

Google Web Vitals in der Search Console

Direkt in Google Lighthouse versucht mir Google Hinweise zu meiner UX zu geben. Ein klares Indiz dafür, dass Google versucht die Usability-Werte einer Webseite immer mehr in die Rankings mit einfließen zu lassen.

Insbesondere spielen dafür 3 wichtige KPIs eine Rolle:

a) Largest Contentful Paint (LCP)

Bei dem Largest Contentful Paint (kurz: LCP) geht es wie beim Page-Speed-Bericht auch, vor allem um die Ladezeit einer Website bzw. einer Unterseite.

b) First Input Delay (FID)

Unter First Input Delay (kurz: FID) versteht man die Wartezeit zwischen der ersten Nutzerinteraktion und der Reaktion des Browsers.

c) Cumulative Layout Shift (CLS)

Der Cumulative Layout Shift (kurz: CLS) misst die „Visual Stability“ – das heißt, wie sehr sich Inhalte im Ladeprozess der Seite noch verschieben.

In meinen Augen ist die Einführung der Google Web Vitals ein klares Indiz dafür, dass Google immer mehr versucht, die Usability einer Webseite als Rankingfaktor aufzunehmen.

5. SEO-Grundregel: Content mit Mehrwert bereitstellen

„Keine Rankings ohne Keywords. Keine Keywords ohne Content.”

Da Google weiterhin in erster Linie eine auf Text basierende Suchmaschine ist, hat der Text weiterhin eine hohe Relevanz für den Erfolg Deiner Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization).

„Erstelle Texte für die Nutzer und nicht für die Suchmaschine!”

Leicht gesagt, aber schwer umgesetzt. Die Hauptfrage, die Du Dir immer wieder stellen musst, wenn Du Content produzierst: Bietet der produzierte Content einen echten Mehrwert?

Wenn Du diese Frage nicht mit Ja beantworten kannst, dann kannst Du Dir die Zeit auch sparen!

Überlege Dir ganz genau, welches Informationsbedürfnis Deine Nutzer bzw. potenziellen Kunden haben und versuche dieses zu befriedigen. Das können Inhalte sein, die nah an der Conversion orientiert sind (z.B. Produkttests) oder Inhalte die hinführend zu einem Thema passen (z.B. das Thema Gesundheit, wenn ich Laufschuhe verkaufen möchte!).

Bei den Inhalten geht es nicht darum, dass Du Deine Produkte oder Firma in den Mittelpunkt stellst, sondern um die Erstellung von Content, die einen als Experten oder beste Anlaufstelle zu dem Thema erscheinen lässt.

Typische Inhalte mit Mehrwert sind E-Books, Whitepaper, Webinare, Checklisten oder Studien. Natürlich fallen auch Magazinartikel darunter, insofern mit einer gewissen, fachlichen Tiefe geschrieben wurden.

6. SEO-Grundregel: Überschriftenstruktur optimieren

Die Überschriftenstruktur ist das semantische Rückgrat Deiner Web- bzw. Unterseite!

Gerade in Zeiten absoluter Contentüberflutung, wird die Überschriftenstruktur immer wichtiger, dem Leser einen schnellen Überblick zu geben, um was es in einem Artikel überhaupt geht. Oftmals sind die Überschriften auch die Basis der Inhaltsangabe eines Textes, was zusätzlich hilft, um a) noch einen besseren Überblick zu bekommen und b) mithilfe von Sprungmarken den Leser an die für ihn relevanten Textstellen zu navigieren.

Hier ist eine klare Überschriftenstruktur zu erkennen. Aufsteigend, von h1 zu h2 und h3. h3-Elemente sind Unterthemen, wiederum von h2-Überschriften.

Hier ist eine klare Überschriftenstruktur zu erkennen. Aufsteigend, von h1 zu h2 und h3. h3-Elemente sind Unterthemen, wiederum von h2-Überschriften.

Hier ist die logische Reihenfolge unterbrochen.

Hier ist die logische Reihenfolge unterbrochen.

Es ist wichtig, dass der Nutzer Deiner Webseite den Inhalt schnell und einfach erfasst, damit die Wahrscheinlichkeit eines Absprungs (Bounce Rate) reduziert wird. Besonders, wenn Du über ein Thema schreibst, dass sich schon viele andere vor Dir vorgeknöpft haben.

Auch für die Suchmaschinen ist die Überschriftenstruktur wichtig, weil Du den Webcrawlern die Arbeit deutlich vereinfachst und diese so Deine Seite schneller erfassen.

Folgende Überschriften gibt es (und sind für die Suchmaschinenoptimierung relevant):

h1: Es darf maximal eine h1 pro Unterseite existieren. Die h1 ist sehr SEO-relevant und sollte auch immer Dein wichtigstes Keyword für die Unterseite tragen. Im Normalfall sollte die h1 auch die Headlines des jeweiligen Dokumentes sein und hat zudem die Aufgabe, die Aufmerksamkeit deiner Leser zu wecken und so für eine höhere CTR von Google auf deine Webseite zu sorgen.

h2: Die h2-Überschriften bieten eine gute Möglichkeit, sogenannte semantisch relevante Keywords (zum Hauptkeyword) oder verwandte Schlüsselbegriffe zu verwenden. Zudem sollten die h2-Überschriften den Artikel in seine wichtigsten Bereiche unterteilen.

Kleiner Tipp: Die h2 ist ein guter Platz für Fragen und können über die strukturierten Daten als Google Answer-Box ausgezeichnet werden.

h3: In der Reihenfolge der Überschriftenstruktur sind diese Überschriften den nicht so wichtigen Themen vorbehalten. Aber was schon für die h2 gilt, gilt auch für die h3. Der perfekte Platz, um weitere semantisch passende Keywords zu platzieren.

Checkliste für Deine Überschriftenstruktur:

  • Hat Deine Unterseite genau eine h1-Überschrift?
  • Ist diese h1-Überschrift einzigartig und regt zum Klicken an?
  • Ist das Hauptkeyword dieser Unterseite integriert?
  • Sind in der h2 und h3 semantisch passende Keywords integriert?

7. SEO-Grundregel: Meta-Title optimieren

Der Seitentitel ist hochrelevant für Deine Suchmaschinenoptimierung und pusht Deine Ergebnisse. Wie groß der Einfluss einer Titel-Optimierung in Verbindung mit einer höheren Klickrate (CTR) von Google auf Deine Webseite ist, zeigt uns Felix Meyer in diesem Webinar:

Webinar
SEO-Mythen & Fakten: Was zählt wirklich? — Felix Meyer

SEO wird oft wie ein Thema behandelt, bei dem es um Geheimwissen und Bauchgefühl geht. So sollte es aber nicht sein. Manches ist ganz einfach entweder richtig oder falsch. In anderen Fällen lassen sich klare Zus...

Gratis anschauen

Im Gegensatz zu der Meta-Description ist der SEO-Einfluss des Seitentitels direkt und nicht von der Hand zu weisen.

„Der Titel ist das, was als blaue Schrift in den Suchergebnissen angezeigt wird und im geöffneten Tab sichtbar ist!”

Der Titel der Seite bildet in der den SERPs ebenfalls den Titel

Der Title der Seite bildet in der den SERPs ebenfalls den Titel

Seitentitel

Der Titel ist auch oben im Tab zu erkennen!

Checkliste für Deinen optimalen Meta-Title:

  • Der Titel ist aussagekräftig und unique
  • Der Titel hat eine maximale Pixelbreite von 512 Pixeln (entspricht ca. 55 Zeichen)
  • Der Nutzer wird durch den Titel zum Klicken angereizt

8. SEO-Grundregel: Meta-Description optimieren

Wie Du in dem Webinar vom Felix Meyer sehen kannst, hat die Meta-Description keinen direkten Einfluss auf den Google Algorithmus.

Webinar
SEO-Mythen & Fakten: Was zählt wirklich? — Felix Meyer

SEO wird oft wie ein Thema behandelt, bei dem es um Geheimwissen und Bauchgefühl geht. So sollte es aber nicht sein. Manches ist ganz einfach entweder richtig oder falsch. In anderen Fällen lassen sich klare Zus...

Gratis anschauen

Der indirekte Einfluss in Form einer CTR-Steigerung ist aber nicht von der Hand zu weisen. Auch wenn der Meta-Title sicherlich den höheren Impact auf die CTR hat, solltest Du auch bei der Meta-Description sehr konsequent sein.

Aber was ist die Meta-Description genau? Die Meta-Description wird in der Regel im Head-Bereich einer URL hinterlegt und wird meistens zweizeilig von Google in den SERPs (in grauer Schrift) ausgespielt. Es gibt zwar keine Garantie dafür, dass Google sie ausspielt, aber die Wahrscheinlichkeit ist relativ hoch.

Wichtig ist, dass die Meta-Description auch wirklich ganz genau beschreibt, was in dem Text zu finden ist, damit es bei dem Besuch Deiner Webseite über Google nicht zu einer Enttäuschung und damit auch zu einer erhöhten Absprungrate kommt.

Die optimale Meta-Description ist ungefähr 500 Pixel (ca. 156-160 Zeichen) lang. Wenn Du mehr Text hinterlegst, wird dieser in der Regel mit drei Pünktchen abgeschnitten.

Diese Descriptions sollten nach dem AIDA-Modell aufgestellt werden, sprich final mit einer Handlungsaufforderung abzuschließen.

Kleiner Tipp: Die Nutzung von Keywords hat zwar keinen Effekt auf die Suchmaschinenoptimierung eines Inhalts, aber wird durch die Hervorhebung (Fettdruck) in den Google-Snippets klickwahrscheinlicher.

Mit dem SERP Snippet Generator von Sistrix, kannst du schnell und einfach deine Meta-Daten überprüfen

Und damit nicht genug: Wenn Du die Snippets noch auffälliger gestalten willst, probiere es doch mal mit Emoticons im Text (und vielleicht sogar im Titel).

Meta Description

Eine ansprechende Meta-Description mit dem Einsatz von Sonderzeichen verhilft in der Regel zu einer höheren CTR von Google auf die Webseite.

9. SEO-Grundregel: Bildoptimierung

Die Bildoptimierung ist ein sehr entscheidender Faktor in der Suchmaschinenoptimierung, weil ein falsches Einbinden zu gravierenden SEO-Folgen führen kann.

Zu „schwere“ Bilder verlangsamen eine Webseite und sorgen somit für längere Ladezeiten und damit zu Rankingverlusten.

Andererseits bieten die Bilder eine sehr gute Chance die Rankings eines Contentstücks deutlich zu verbessern, indem mehr Druck auf die ausschlaggebenden Keywords erzeugt wird. Bilder bieten mehrere gute Gelegenheiten, um sinnvolle Suchbegriffe zu platzieren:

Titel

Hier solltest Du drauf achten, dass das Bild vor dem Hochladen im System schon richtig benannt wird. Achte ebenfalls drauf, dass der Titel das Bild sehr gut beschreibt, aber auch das Hauptkeyword beinhaltet.

URL

Wenn der Titel richtig gewählt wurde, bildet sich in der Regel auch die URL auf Basis des Titels. Das bedeutet, wenn Du dein Keyword im Titel hast, ist es normalerweise auch in der URL berücksichtigt.

Bildunterschrift

Nicht immer machen Bildunterschriften Sinn. In einem Shop, wo für ein Produkt diverse Bilder eingebunden wurden, kann eine Bildunterschrift nicht gut aussehen. In einem Blog-Artikel ist die Bildbeschreibung oftmals sehr sinnhaft und bietet eine weitere sehr gute Möglichkeit, um Keywords (bzw. semantische Keywords) einzubauen.

Alt-Tag

Der Alt-Tag ist sehr wichtig, da zum Beispiel sehbehinderte Menschen so einen barrierefreien Zugang zu den Inhalten bekommen. Hintergrund ist, dass Screenreader bzw. Voicebrowser den Inhalt der Bilder vorlesen.

Früher war der Alt-Tag sehr wichtig, dass gerade die Browser, die ein Bild nicht anzeigen konnten, etwas zum Ausspielen hatten. Je mehr wir heutzutage in das Thema Voice-Search „wandern“, desto wichtiger wird die Funktion wieder werden.

Früher hatte auch die Bildersuche von Google eine wichtige Traffic-Rolle gespielt, aber das hat sich in den letzten Jahren sehr zum Negativen verändert. Eigentlich gibt es zurzeit kaum Trafficerwartungen über die Bildersuche, aber der Einfluss auf das jeweilige Dokument ist weiterhin nicht zu unterschätzen.

Webinar
Bilder-SEO effektiv nutzen (auch organisch) — Martin Mißfeldt

Nach der Änderung der Google-Bildersuche vor einem Jahr hat sich der Bildersuche-Traffic minimiert. Die für viele logische Schlussfolgerung lautet: vergessen wir also das Thema Bilder-SEO. Das wäre jedoch grundfalsch...

Gratis anschauen

10. SEO-Grundregel: Keyword-Recherche

Eine gute Keyword-Recherche ist die absolute Basis jeder Suchmaschinenoptimierung. Dabei ist es irrelevant, ob ich im lokalen oder nationalen Bereich optimiere. In meinen Augen wird die Keyword-Recherche viel zu sehr als Ballast angesehen bzw. als notwendiges Übel.

Und das ist in meinen Augen grundlegend falsch!!!

Gerade bei der Keyword-Recherche trennt sich die Spreu vom Weizen und mit viel Mühe bzw. akribischem Vorbereiten einer Kampagne ist die Grundlage für den späteren Erfolg von Deinem gesamten Suchmaschinenmarketing deutlich besser gelegt.

Wir unterscheiden Keywords eigentlich in folgende Bereiche:

1. Transaktionale Suchanfragen

Hierbei handelt es sich um Suchanfragen, die eine Transaktion nach sich ziehen. Das kann eine Bestellung, eine Reservierung, aber auch das Herunterladen einer Software beinhalten. Bitte nicht mit den kommerziellen Suchanfragen verwechseln.

2. Informationsbasierte Suchanfragen

Bei diesen Suchanfragen soll der Wissensdurst gestillt werden, sprich der User hat ein Informationsbedürfnis, das er befriedigt wissen möchte.

3. Kommerzielle Suchanfragen

Hierbei handelt es sich um Suchanfragen, die eine klare Kaufabsicht nach sich ziehen.

4. Navigationale Suchanfragen

Mit diesen Suchanfragen versucht der User direkt bestimmte Unterseiten einer Webseite anzusteuern. Oftmals ziehen diese Suchanfragen auch Brand-Traffic, weil sie häufig mit dem Brand genutzt werden.

5. Brand-Suchanfragen

Hierbei handelt es sich um alle Suchanfragen, die die Brand-Keywords der jeweiligen Seite beinhalten. Das können die Keywords alleine sein bzw. in der Kombination mit anderen Keywords.

6. Lokale Suchanfragen

Hier sind alle Suchanfragen gemeint, die einen Bezug zu einer Stadt oder Region haben. Gerade bei regionalen Dienstleistern sind diese Suchbegriffe häufig sehr entscheidend über den Erfolg eines Unternehmens.

Wenn Du mit der Suchmaschinenoptimierung gerade erst beginnst, lass Dir eins gesagt sein:

„Lieber auf einem Nischenkeyword mit weniger Suchvolumen auf Platz 1 ranken, als auf einem Keyword mit viel Suchvolumen auf Platz 26!”

Warum? Auf Seite 3 bei Google bekommt ein Keyword genauso viel Traffic, wie auf Seite 10 ➡️ GAR KEINEN!

Da es aber in der Suchmaschinenoptimierung viel schwieriger ist, auf einem stark umkämpften Keyword nach oben zu kommen, solltest Du Dich gerade am Anfang Deiner SEO-Arbeit auf schwach umkämpfte Keywords mit weniger Suchvolumen und hoher Conversion-Wahrscheinlichkeit konzentrieren, da Du hier viel leichter an Traffic (und hoffentlich Conversions) kommst.

Webinar
Keywordanalyse von 0 auf 100 — Uwe Roll & Juliana Schmidt

Wir möchten in unserem Vortrag vorstellen, wie wir als Agentur eine Keywordanalyse angehen.  Dabei sollen zunächst die Grundlagen erklärt werden: • Definitionen von Keyw...

Gratis anschauen

Bitte beachte, dass Du bei der Optimierung auf Keywords den Mehrwert der User nicht außer Acht lässt und womöglich sogar sogenanntes Keyword-Stuffing betreibst. Der User sollte auch hier weiterhin im Mittelpunkt stehen und nicht für eine Keywordnennung mehr oder weniger auf der Strecke gelassen werden.

Falls Du für Deine Suchmaschinenoptimierung noch ein gutes Keyword-Tool brauchst, haben wir hier einen guten Vergleich für Dich zusammengestellt.

11. SEO-Grundregel: Keyword-Map aufbauen und Kannibalisierung (interner Wettbewerb) vermeiden

Wenn Du eine ausführliche Keyword-Recherche gemacht hast, solltest Du Dir genau überlegen, welche Inhalte für welche Keywords ranken sollten.

„Jede URL darf für unendlich viele Keywords ranken, aber ein Keyword darf nur einer URL zugeordnet werden, um Google nicht zu verunsichern!”

Mario Jung

Eine genaue Keyword-Zuordnung ist aus mehreren Gründen sehr sinnvoll:

  1. Saubere Struktur der Webseite
  2. Internen Wettbewerb reduzieren

Wie oft habe ich es schon gesehen, dass eine Webseite zu dem gleichen Thema viele Artikel produziert hat. Stellt Euch vor, alle diese Artikel gehen über „Käsekuchen“.
Wenn ich jetzt mehrere Inhalte dazu aufbaue, werden alle diese Inhalte versuchen auf dem Wort Käsekuchen zu ranken, was natürlich keinen Sinn macht. Final kann ich vielleicht gar nicht mehr beantworten, welcher der Artikel jetzt der Wichtigste für mich ist. Und wenn ich es nicht beantworten kann, wie soll Google das dann entscheiden?

Das Ende vom Lied ist dann, dass Google in so einem Falle gar keinen Artikel dieser Webseite auf Seite 1 anzeigen wird.

Um dieses Problem auszumerzen, baut sich ein gut strukturierter Suchmaschinenoptimierer eine ausführliche Keyword-Map und definiert vorab, welcher Inhalt auf welchem Keyword ranken soll.

Und wenn ein Keyword doch auf einer anderen URL genannt wird, weiß ich auf Basis unserer Keyword-Map, dass ich dieses Wort mit der von mir gewünschten URL verlinken muss.

Auf die Art und Weise suggeriere ich dem Google Algorithmus, welche URL diejenige ist, die unter diesem Keyword in den Ergebnissen ranken soll.

Zum Erstellen einer solchen Keyword-Map nutzt Du am einfachsten Excel.

Damit es noch einfacher wird, habe ich Dir ein Beispiel bereitgestellt, dass hier unter dem folgenden Link einfach downloaden könnt. Eine kleine Hilfestellung, damit Du keine eigene bauen musst.

Bitte beachte, dass die Keyword-Map ein ständiger Begleiter Deiner Suchmaschinenoptimierung ist. Über die Keyword-Map entdeckst Du bei Wettbewerbsvergleichen sehr schnell die Lücken in Deinem Content.

Zudem behältst Du auch langfristig sehr gut im Überblick, mit welchen Inhalten Du Dich schon befasst hast und mit welchen nicht.

Auf diese Weise lässt sich die Struktur der Webseite sehr sauber halten und interner Wettbewerb sehr einfach ausschließen.

12. SEO-Grundregel: interne Verlinkung

Eine interne Verlinkung kann im Suchmaschinenmarketing immer aus zwei Gründen aufgebaut werden:

1. CRO-Sicht ➡️ Ich will den User leiten, am besten zu einer Conversion.

2. SEO-Sicht ➡️ Ich will den Linkjuice an die richtigen Stellen führen

Der Suchmaschinenoptimierer kümmert sich natürlich in erster Linie um den zweiten Punkt, wobei auch die CRO-Thematik aus Sicht der Nutzersignale nicht komplett zu vernachlässigen ist.

Je häufiger ein Inhalt intern verlinkt ist, desto stärker steigt er in der Priorität und somit in der Gunst der Suchmaschine. Anders ausgedrückt wird so immer mehr externer Trust (Linkjuice) auf die Unterseite geleitet und die Rankingwahrscheinlichkeit wird erhöht.

Als Basis sollte immer die Keyword-Map dienen. Die Inhalte, die dort einem Keyword zugeordnet werden, sollten dann auch unter diesem Keyword intern verlinkt werden.

Eine ausführlichere Vorgehensweise zum Thema interner Verlinkung findest Du in unsere Magazin-Artikel vom Stephan Czysch zum Thema „Interne Verlinkung optimieren: das How-to für bessere SEO-Rankings“!

13. SEO-Grundregel: 404 Fehler vermeiden

Zu viele 404-Fehler sind ein klarer Hinweis für Google, dass Du Deine Webseite nicht im Griff hast.

404-Fehler entstehen aus den unterschiedlichsten Gründen. Typischerweise verliert ein Shop ein Produkt aus dem Sortiment und es wird gelöscht. Wenn das Produkt aber über Google gefunden wird bzw. das Produkt vielleicht sogar intern auf der Domain verlinkt wurde, dann kommen die 404-Fehler, wenn die Produkt-URL nicht 301 weitergeleitet wurde.

Ein weiterer Fall ist die sich ändernde URL-Struktur bei einem Relaunch. Wenn hier nicht elementare Dinge beachtet werden, ist die 404-Party eingeläutet.

Suchmaschinenoptimierung 404-Fehler

Das Schöne ist, dass uns Google mithilfe der Google Search Console ein Mittel an die Hand gibt, die 404-Fehler unserer Domain zu erkennen. Google zeigt uns sehr granular, welche URL die Fehler aufwirft und wie sie entstehen.

Aufgrund ihrer negativen Effekte auf unsere Suchmaschinenoptimierung gilt es die Zahl der 404-Seiten auf ein Minimum zu reduzieren, indem die fehlerbehafteten URLs auf themenrelevanten Unterseiten umleitet.

Mein Kollege Markus Fritzsche hat sich vor kurzem ausgiebig mit den unterschiedlichen Weiterleitungen beschäftigt und zeigt in seinem Artikel (Redirections: Die größten Fehler, die man machen kann) auch, wie Ihr oder Euer Webmaster 301-Umleitungen einrichten kann.

Noch ein kleiner Tipp: Bitte habt eine ordentliche 404-Seite eingerichtet, die auch eine gute Möglichkeit zur weiteren Navigation auf der Webseite ermöglicht. Alle 404-Aufrufe sind nicht vermeidbar, alleine schon, wenn jemand einen einfachen Type-In-Fehler auf der Webseite begeht. Oder jemand einen externen Link auf unsere Webseite setzt und in der URL einen Schreibfehler macht. Mit einer guten 404-Page retten wir vielleicht ein paar der User und können sie trotzdem von unserem Service überzeugen, bevor sie einfach abspringen.

14. SEO-Grundregel: Content veredeln

In Punkt 5 wurde erklärt, wie wichtig es ist, Content mit Mehrwert zu erstellen. Noch wichtiger ist es aber, mit diesem Content weiterzuarbeiten. Einerseits, um ihn aktuell zu halten, andererseits, um ihn immer weiter zu optimieren und ihn zu immer besseren Rankings zu verhelfen.

Es ist aus mehreren Gründen viel effektiver einen bestehenden Artikel weiter zu optimieren, als immer wieder neue Artikel zu erstellen. Google liebt aktuelle Inhalte und indem ich einen Inhalt immer weiter optimiere, suggeriere ich Google, dass ich meine Artikel immer auf dem neusten Stand halte. Ein wesentlicher Aspekt, dass Google uns dauerhaft für die Top-Positionen berücksichtigt.

In meinen Augen gibt es zwei Punkte auf deren Basis der Content veredelt werden sollte:

Auf Keyword-Ebene

Ich analysiere jede Unterseite und jeden Artikel im Blog auf den aktuellen Stand der Suchbegriffe. Gibt es Chancenkeywords als Keywords, die sich aktuell nahe am Traffic (also zum Beispiel auf Seite 2 oder 3 bei Google) befinden und ein angemessenes Suchvolumen haben?

Im Folgenden mache ich dann eine TF*IDF-Analyse des Inhalts und schau mir an, welche semantischen Keywords fehlen und welche öfter erwähnt werden sollten, wenn ich auf dem jeweiligen Keyword weiter vorankommen möchte.

Bitte achte auch hier darauf, dass Du das nicht maximal optimieren musst. Final darf der Artikel nicht unleserlich werden und muss dem User weiterhin eine gute und interessante Lesbarkeit ermöglichen.

Auf Nutzerdaten-Ebene

Genau wie auf Keyword-Basis kann ich einen Artikel auch auf Nutzerdaten-Basis veredeln. Vornehmlich konzentriere ich mich hier auf die Absprungrate, die Seiten pro Sitzung und als wichtigsten Wert die durchschnittliche Sitzungsdauer.

Die Absprungrate und Seiten/Sitzung sind sehr gut beeinflussbar, indem ich relativ prominent andere interessante Inhalte über die interne Verlinkung platziere und somit einen Anreiz gebe, einen zweiten Klick zu machen. Je mehr Inhalte ich so aufbaue, desto besser wird die Quote.

Optimierung auf Nutzerdaten

Während die Absprungrate nur marginal verändert hat, wurde die Quote Seiten/Sitzung deutlich, im zweistelligen Bereich verbessert, indem wir gezielte interne Links auf der Webseite gesetzt haben.

Die durchschnitte Sitzungsdauer lässt sich sehr gut durch die Anreicherung von sinnhaften Videos bzw. durch eine Verlängerung der Texte erzeugen.

In unserem Fall wurden sehr viele Trainingsübungen mit animierten Videos ausgestattet, sowie ähnliche Artikel zusammengeführt, so dass mehr relevanter Content zu jedem Thema gefunden wurde.

Content Veredelung

Die durchschnittliche Sitzungsdauer wurde enorm verbessert, indem wir ähnliche Artikel zusammengeführt und zusätzlich viele Artikel mit YouTube-Videos angereichert haben.
Die Verbesserungen an den Nutzungsdaten erzeugten innerhalb eines Jahres für einen organischen Trafficanstieg von ca. 130%. Ein klarer Beweis, wie effektiv eine gezielte Content-Veredelung funktioniert.

Beide Herangehensweisen sind sehr effektiv und führen zu deutlichen Erfolgen.

Wer bis heute immer nur an eine Anhäufung von Content im eigenen Blog, statt an die Perfektionierung von Content denkt, sollte umdenken. Die Effekte sind enorm, zudem wird der Expertenstatus viel mehr durch die inhaltliche Qualität als durch Quantität verbessert.

Mehr zum Thema Content-Veredelung hat mein Kollege Daniel Sternberger in seinem Magazin-Artikel (Content-Veredelung – so nutzt Du Dein Trafficpotenzial) veröffentlicht.

Webinar
Content-Veredelung – Nutze Deine Trafficpotenziale richtig! — Mario Jung

Viele SEO-Berater singen immer noch die gleiche Laier: „Je mehr Content auf der Webseite, desto mehr Traffic“ bekommst Du über die Google. Doch ist final nicht die Menge, sondern die Qualität deiner Inhalte entsch...

Gratis anschauen

 

15. SEO-Grundregel: Nutzersignale optimieren

Schon länger existiert eine breite Debatte unter SEOs, ob Nutzersignale einen großen Einfluss auf die Rankings haben oder nicht. Dies liegt unter anderem an Googles öffentlichen, teils paradoxen Äußerungen zu dem Nutzersignale. Umso wichtiger ist es, die vorliegenden Informationen zusammenzutragen und eine Einordnung zu ermöglichen.

Zunächst die theoretische Grundlage der Debatte: Nutzersingale sind Signale, welche der User durch die Art seiner Nutzung von Online-Inhalten an die Suchmaschine schickt – beispielsweise durch sein Klickverhalten, die Verweildauer oder die Return-to-SERP-Rate. Einige Experten nehmen an, dass solche Signale einen Einfluss auf das Ranking einer Webseite haben. Dieser Gedanke rührt aus der logischen Kausalität zwischen der Qualität oder Relevanz eines Suchergebnisses und dem User-Verhalten. Theoretisch liefern User-Signale also wertvolle Anhaltspunkte für die Bewertung von Webseiten, um die Relevanz der Suchergebnisse je nach Suchanfrage für den Nutzer zu optimieren. Es stellt sich die Frage, ob oder wie Google diese Daten nutzt.

Diese beiden Sätze der Einleitung habe ich mir übrigens in einem Artikel zum Thema Nutzersignale “geklaut”, den der Niels Dahnke hier beim OMT verfasst hat. Prädikat “Leseempfehlung”.

Aber egal, ob Google die Nutzersignale direkt oder indirekt nutzt, sie haben nachweislich einen Effekt auf das Ranking. Nicht umsonst predigt das Unternehmen seit Jahren: “Baut Eure Webseite für die User und nicht für die Suchmaschine!”

Langfristig wird es immer wichtiger, weil Google immer fähiger wird, die Usability einer Seite zu bewerten. Warum sollte diese Bewertung nicht auch in die Einstufung der Rankings mit einfließen?

Auf folgende Punkte würde ich im Rahmen der Nutzersignal-Optimierung wert legen:

  • Optimierung der Verweildauer
    Eine längere Verweildauer ist nicht per se von Vorteil. Es gibt auch Webseiten, die gar nicht auf eine lange Verweildauer ausgelegt sind. Das betrifft vor allem Webseiten, die nur eine klare Information vermitteln oder ein einfaches Ziel verfolgen. Aber gerade wenn ich mit vielen Informationen “auftrumpfe”, indem ich eine holistische Landingpage zu einem Thema aufbaue, macht natürlich schon Sinn, auf eine lange Verweildauer zu optimieren.
  • Reduzierung der Bounce-Rate
    Auch die Bounce-Rate ist alleingestellt kein Faktor, der ausschlaggebend ist. Wenn ich eine holistische Seite zu einem Topic baue und wirklich ALLE Informationen zu einem Thema abdecke, dann kann der Leser natürlich auch direkt wieder abspringen und es ist kein Beinbruch. Das würde aber die Return-To-The-Serps-Rate wahrscheinlich verbessern. Pauschal lässt sich aber wahrscheinlich sagen, dass eine niedrigere Bounce-Rate erstmal besser ist. Aber grundsätzlich muss der jeweilige Fall bewertet werden.
  • Verbesserung der Ladezeit (Pagespeed)
    Speed ist Trumpf. Wer hat schon Bock auf einer langsamen Webseite zu surfen? Klar, dass die Besucher bei einer niedrigen Ladegeschwindigkeit abspringen und schlechte Nutzersignale hinterlassen. Vor allem, wenn ich Produkte anbiete, die auch viele andere Onlineshops im Sortiment haben.Searchmetrics hat in 2018 eine Mobile Speed Studie veröffentlicht. Die wichtigsten Erkenntnisse lauten:1. Bei Landingpages, die auf den Positionen 1 bis 5 in den Google-Suchergebnissen ranken, besteht eine hohe Korrelation zwischen niedriger Ladezeit und hohem Google Ranking. Nah an der Spitze laden Seiten schneller.2. Mobile Seiten, die auf den Positionen 1 bis 5 ranken, laden schneller als die, die sich auf den Positionen 6 bis 15 befinden.3. Wenn die mobile Ladegeschwindigkeit von Websites optimiert wird, kann nur dann mit eventuellen Ranking-Verbesserungen gerechnet werden, wenn die beschleunigte Seite in weniger als 2 Sekunden für den Nutzer geladen ist.

    4. Nur geringfügige Verbesserungen der mobilen Ladezeit, z.B. von 7 Sekunden auf 6 Sekunden, werden wahrscheinlich keinen Ranking-Vorteil mit sich bringen.

    5. Es gibt Unterschiede der mobilen Ladezeiten in verschiedenen Branchen, aber insgesamt ist der Trend ähnlich: Top5-Ergebnisse sind schneller als die auf den Rängen 6 bis 15.

    6. Es gibt Accelerated Mobile Pages (AMP) auf der ersten Suchergebnisseite bei 57% aller untersuchten Keywords.

    7. AMP kommt am häufigsten in der Medien-Branche vor (78% der Keywords), aber auch in der Finanz- und Gesundheitsbranche erscheinen AMP-Ergebnisse bei mehr als 50% der Google-Suchergebnisse.

    8. Am seltensten kommen AMP-Ergebnisse bei E-Commerce-Keywords vor. Hier sind es nur 38% der Suchergebnisse.

    9. Der häufigste Typ von AMP-Integrationen sind Accelerated Mobile Pages in den klassischen organischen Suchergebnissen. Sie werden in den Google-Ergebnissen für 47% der untersuchten Keywords eingeblendet.

    10. Ein AMP-Karussell trifft man meistens im Medienbereich, wo 32% der ersten Suchergebnisseiten ein gemischtes und 20% ein Publisher-Karussell beinhalten.

  • Verbesserung der Return-To-The-Serp-Rate
    Viele kennen diesen Begriff gar nicht. Das Problem ist zudem, dass wir ihn nicht messen können. Im Endeffekt bedeutet es nichts anderes, als die Leute auf der Webseite so “zu fangen”, dass sie nicht auf den Back-Button im Browser klicken. Das vielleicht schlechteste Signal, das ich einer Webseite geben kann. Du optimierst diesen Wert, in dem Du Deine Webseite immer besser auf den Kunden ausrichtest und fortlaufend verbesserst. Weißt Du, was der Intent Deiner Nutzer ist? Dann versuche diesen zu bedienen!
  • CTR (Click-Through-Rate) von Google auf unsere Webseite
    Da Google ein sehr großes Interesse daran hat, die richtigen Inhalte auf der ersten Seite anzuzeigen, wird selbstverständlich auch die Klickrate in den SERPs bewertet. Warum sollte Google jemand auf Seite 1 anzeigen, wenn die User nicht auf den Treffer klicken? Aus diesem Grund solltest Du viel Zeit in die Optimierung der Klickrate stecken, die Du sehr gut mit einer Meta-Daten-Optimierung verbessern kannst. Dieser Bereich fällt für mich auch in das Thema Quick-Wins.
    Meta-Daten-Optimierungen greifen meistens schon nach kurzer Zeit und haben einen direkten Effekt, weil sie die bereits bestehenden Impressions Deiner Webseite besser nutzen. Und die gesteigerte Klickrate führt dann in der Regel auch direkt zu Rankingsteigerungen.

16. SEO-Grundregel: Links ehrlich verdienen

Last but not least gehört neben den technischen und inhaltlichen Aspekten auch noch der Bereich des Linkbuildings (Offpage-Optimierung) zu einer guten Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization).

Gerade in sehr umkämpften Branchen sind gute Links, sprich gute Offpage-Arbeit von Nöten, um sich in den Top 10 zu platzieren.

Webinar
10 Linkbuilding-Hacks, die Du kennen solltest — Mario Jung

Linkbuilding erlebt seit Anfang 2016 eine Renaissance! Nachdem Ende 2015 / Anfang 2016 noch viele Linkbuilding für tot erklärt haben, hat sich nach diversen Aussagen bzw. Neuentwicklungen die Meinung vieler geä...

Gratis anschauen

Aber Vorsicht: Kein anderer Bereich ist so umstritten wie das Linkbuilding. Während die einen Suchmaschinenoptimierer die Finger ganz bewusst von der ganzen Offpage-Arbeit lassen, schwören andere auf die Effekte.

Kein Bereich in der Suchmaschinenoptimierung sorgt für mehr Abstrafungspotenzial seitens Google als das Linkbuilding und ist für viele SEO-Interessierte schwer zu durchschauen.

Mein Tipp an der Stelle ist, zahle kein Geld für Backlinks, sondern investiere Dein Geld in gute Strategien. Plane gute Kampagnen, mit denen Du durch perfekten Content gute Backlinks (Empfehlungen) von themenrelevanten Webseiten bekommst.

Schau Dir mein Webinar an und überlege, wie Du die von mir angebrachten Linkbuildingideen für Dich und Deine Domain adaptieren kannst, um sinnvoll durch themenrelevante Backlinks mehr Linkjuice auf Deine Webseite zu holen.

„Content, Links & Rankbrain sind die drei wichtigsten Rankingfaktoren!”

Gary Illyes

Denkt dran: Linkkauf ist nicht nur rechtlich fragwürdig, sondern stellt sich auch ganz klar gegen die Google-Richtlinien und bietet somit eine konstante Angriffsfläche für potenzielle Penalties.
Aber wenn Du Dich grundlegend in das ganze Offpage-Thema reindenkst, wird Dir sicherlich die eine oder andere innovative Idee kommen, wie Du Deine Webseite verlinken lassen kannst.

Übrigens biete ich hier beim OMT für alle Offpage-Interessierte ein Linkbuilding-Seminar an, in dem wir uns einen ganzen Tag dem Thema widmen. Schau doch mal vorbei!
Zudem hat mein Kollege Dennis Hirsch einen Artikel geschrieben, wie man Backlinks bewertet bzw. gute Backlinks erkennt!

 

SEO-Tools für den täglichen Gebrauch

Solltet Ihr auf der Suche nach einem SEO-Tool sein, dann lohnt sich ein Blick in unseren SEO-Tool-Vergleich.

Wer sich aktuell mit Linkaufbau beschäftigt, kann sich auch mal den Vergleich der Backlink-Checker anschauen.

Diesen Artikel bewerten

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)
Loading...

Autor der Themenwelt

Mario Jung

Experte Mario Jung verfügt über knapp 10 Jahre Berufserfahrung im Bereich SEO bzw. Linkbuilding. Er ist Geschäftsführer der Agentur ReachX GmbH und betreut Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen.

Als beliebter Referent für Vorträge, Konferenzen, Seminare und Kundenveranstaltungen wird er vor allem im Rhein-Main-Gebiet als ein digitaler Meinungsmacher wahrgenommen. Er nimmt Rücksicht auf die persönlichen Belange eines jeden Unternehmens und passt seine Sessions flexibel dem Leistungsniveau der jeweiligen Gruppe an, um für einen maximalen Lernerfolg zu sorgen.

Zudem ist er der Gründer des OMT, der sich zu DER Online Marketing Konferenz im Rhein-Main-Gebiet entwickelt hat. Die Konferenz deckt alle Teilbereiche des Online Marketing ab und begreift sich als Treffpunkt der nationalen Online Marketing Szene. Mit bekannten Speakern wie Thomas Hutter, Björn Tantau, Mirko Lange, Inken Kuhlmann, Jens Fauldrath und Partnern wie dem BVDW ist der OMT eine feste Größe im Terminkalender eines jeden Online Marketing-Experten.

Neben der jährlich stattfindenen Tageskonferenz beschäftigt sich das OMT-Netzwerk mit weiteren Bereichen der Online Marketing Ausbildung, wie zum Beispiel einer Seminarreihe, regelmäßigen Webinaren, einem Jobportal für Online Marketer und dem kostenfreien OMT-Club.

Aktuelle SEO-Seminare

SEO-Seminar 2020 ! Dein SEO-Workshop mit Mario Jung

09.12.2020 - 10.12.2020 | 09:00 Uhr - 17:00 Uhr

Mario Jung in Online Seminar

Erfahre in unserem zwei-tägigen Seminar alles, was Du über Suchmaschinenoptimierung wissen musst! Hierbei ist es egal, ob Du selbst Deine Webseite optimierst oder eine Agentur steuerst. Du erfährst alles über ...

Jetzt Anmelden

SEO-Seminar 2020 ! Dein SEO-Workshop mit Mario Jung

27.01.2021 - 28.01.2021 | 09:00 Uhr - 17:00 Uhr

Mario Jung in Online Seminar

Erfahre in unserem zwei-tägigen Seminar alles, was Du über Suchmaschinenoptimierung wissen musst! Hierbei ist es egal, ob Du selbst Deine Webseite optimierst oder eine Agentur steuerst. Du erfährst alles über ...

Jetzt Anmelden

SEO-Konferenzen

Back to top