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Hochwertige Backlinks kostenlos aufbauen – 13 effektive Wege und Tipps

Hochwertige Backlinks kostenlos aufbauen – 13 effektive Wege und Tipps

Lesezeit: 16 Min | Autor: Eugen Grinschuk | 0 Kommentare

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Früher waren Backlinks extrem wichtig. Die Frage ist, ob sie heute auch noch wichtig sind. Dieser Backlink Guide soll genau das prüfen und Dir 13 effektive Wege und Tipps geben, wie Du am besten eine gute Backlinkstruktur aufbauen kannst, die für mehr Trust und Relevanz sorgt.
Eines vorweg: Backlink ist nicht gleich Backlink, denn es gibt Unterschiede. Darauf sollte bei der Suchmaschinenoptimierung geachtet werden.

Hier auch ein weiterführendes Video zum Thema Backlinks:

Sind Backlinks heute noch wichtig?

Es gibt einige Stimmen, dass Backlinks heute nicht mehr so wichtig sind und die Tendenz mehr in Richtung User Signals und Content und dessen Qualität geht. Natürlich entwickeln sich die Suchmaschinen und deren Algorithmen weiter, insbesondere Google. Damit kommen logischerweise auch neue Rankingfaktoren, -bewertungen und Gewichtungen hinzu.

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Jedoch möchte ich an dieser Stelle die Bewertung und Gewichtung der Wichtigkeit und Relevanz einer wissenschaftlichen Arbeit anführen. Wenn ein Wissenschaftler seine Arbeiten, Ergebnisse und Erkenntnisse verschriftlicht und diese veröffentlicht hat, ist eines wichtig: Die Untermauerung seiner These, Ergebnisse und Erkenntnisse.

Dies geschieht, indem nach seiner Veröffentlichung seine Arbeit von weiteren Wissenschaftlern geprüft und bestätigt wird. Je mehr Kollegen diese These belegen und die Erkenntnisse sowie Ergebnisse bestätigen, desto mehr Gewicht hat seine Arbeit.

Schlussendlich kann sie als das Standardwerk für diesen Bereich gelten. Genauso muss man sich das Thema „Backlinkaufbau“ vorstellen. Je mehr Webseiten auf diesen Artikel verweisen, desto relevanter erscheint dieser für die Suchmaschine Google.

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Details

13 effektive Wege und Tipps, um eine gute Backlinkstruktur aufzubauen

Tipp #1: Linkaufbaustrategie haben

Tipp #2: Backlinkqualität bewerten

Tipp #3 – Diese Backlinks am besten vermeiden

Tipp #4: Verlinkbare Ressourcen erstellen

Tipp #5: Kostenlose Backlinkquellen – schnelle Links

Tipp #6: Gastartikel als hochwertige Backlinkquelle

Tipp #7: Broken Links

Tipp #8: Weitere High Trust Backlinks erhalten

Tipp #9: Backlinkanalyse betreiben

Tipp #10: Organisch Verlinkungen erhalten

Tipp #11: Zeitraum für Aufbau der Links

Tipp #12: Gesunder Linkmix

Tipp #13: Redaktionsplan

Tipp #1: Linkaufbaustrategie haben

Wenn Du Backlinks aufbauen möchtest, dann benötigst Du eine Linkaufbaustrategie. In dieser Linkaufbaustrategie sind verschiedene wichtige Faktoren einzubeziehen.

Unter anderem:

  • die Analyse des eigenen Backlinkprofils
  • die Analyse des Linkprofils der Konkurrenz
  • die Recherche, welche Webseiten als linkgebende Seiten infrage kommen
  • die Analyse, welche Deiner Seiten verlinkt werden sollen
  • Keyword-Recherche, um zu wissen, mit welchem Ankertext Du Backlinks aufbauen möchtest
  • Redaktionsplan: wann und wo Du die Artikel veröffentlichen möchtest und wann der Link online geht
  • Linkaufbauplan inklusive des Zeitraums für Dein Linkwachstum

Das sind einige wichtige Aspekte, die in der Linkaufbau-Strategie nicht fehlen dürfen. Beginne bei der Analyse, damit Du siehst, welche „low hanging fruits“, also rankende Seiten für bestimmte Keywords auf Seite 2 oder 3 sind. Diese haben Potenzial und können relativ einfach auf Seite eins der Suchmaschine, etwa Google gebracht werden – natürlich abhängig von der Konkurrenz. Damit werden schnelle Fortschritte in Sachen Ranking ersichtlich.

Für andere Keywords, die ebenfalls viel Potenzial und Suchvolumen haben, bedarf es einer etwas längerfristigen Strategie. Wichtig bei beiden Verfahren ist jedoch, dass Du Dir im Klaren darüber bist, dass Du den Aufbau der Backlinks nicht zu schnell machst, da es sonst „unnatürlich“ wirkt.

Die Geschwindigkeit beim Aufbau der Backlinks ist abhängig vom bereits bestehenden Backlinkprofil und der Domainstärke. Außerdem sollte der Aufbau von Verlinkungen kontinuierlich passieren. Anders wird es für Google und andere Suchmaschinen unglaubwürdig erscheinen, wenn es einige Male im Jahr hohe Ausschläge bzgl. neuer Verlinkungen gibt und sonst wenig bis nichts geschieht

linkaufbaustrategie

Tipp #2: Backlinkqualität bewerten

Backlink ist nicht gleich Backlink, hier gibt es einige Unterschiede bzgl. der Qualität und Linkkraft. Außerdem gibt es auch Backlinks, die schädlich sind und beim Linkbuilding eher vermieden werden sollten.

Um die Qualität der Verlinkung zu bewerten, kann wie folgt vorgegangen werden:

  • Frei von Schadsoftware, Malware und nicht gehackt.
  • Am besten ist die Verbindung verschlüsselt (SSL).
  • Die Webseite sollte gepflegt sein, sprich, auch neue Artikel und keine auftretenden Fehler, bzgl. der Funktionalität der Webseite haben.
  • Anzahl der ausgehenden URLs der Domain: hier sollten nicht zu viele vorhanden sein. Definitiv unter 100 und besser sogar unter 50 ausgehende Links. (Quelle)
  • Ganz wichtig: Themenrelevanz. Je näher am Thema, desto besser. Zu vermeiden sind Backlinks von Gambling und Porno-Webseiten sowie anderen Seiten, die nicht zum Thema passen.
  • Domain Authority: Je höher diese ist, desto besser. Prüfe aber auch die URL Stärke. Am besten findest Du das mit verschiedenen SEO Tools, beispielsweise ahrefs, SemRush und anderen heraus, da diese mehr Kennzahlen und Informationen geben können.
  • Prüfe, ob die Domain von Google indexiert ist. Am besten verwendest Du hierfür ebenfalls SEO Tools, um dies zu analysieren. Alternativ kannst Du auch den „site:domain.tld“-Operator nutzen.
  • Linkpopularität und Linkwachstum der linkgebenden Domain.

Damit hast Du grundlegend die Qualität der Domain geprüft, von der Du eine Verlinkung möchtest.

Tipp #3 – Diese Backlinks am besten vermeiden

Wir wissen bereits, dass nicht alle Backlinks gleich gut und gleich viel wert sind. Aus diesem Grund gibt es auch einige Backlinks, welche Du getrost vermeiden solltest. Ganz vorne stehen Backlinks von Gambling und Porno Seiten, außer Du hast Projekte in diesem Bereich.

Linkquellen bewerten – was ist ein guter Backlink?

Zum Thema Linkbuilding gibt es unterschiedliche Meinungen. Die eine Hälfte der SEO-Welt sagt: „Linkbuilding ist tot und hat keinen Einfluss mehr auf das Ranking!“, während die andere Hälfte sagt: „Backlinks sind immer noch einer der wichtigsten Rankingfaktoren und ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung!“.

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Themenfremde Webseiten, beispielsweise Rückverweise von einem Finanzportal auf eine Webseite mit dem Thema Aquarium – oder umgekehrt – sind in der Regel nicht optimal. Denn, diese Themen sind sehr weit voneinander entfernt.

Bezahlte Links, welche gekauft oder noch schlimmer, gemietet sind, sollten ebenfalls vermieden werden. Gerade gemietete Links, welche nach einiger Zeit wieder verschwinden, sind nicht ratsam.

Verlinkungen von Webseiten, die nicht gepflegt werden und somit veraltet sind, Linkschleudern, mit einer exorbitanten Anzahl an Verlinkungen, von Webseiten mit minderwertigem und im schlimmsten Fall lediglich gescrapten oder übersetzten Texten sind ebenfalls zu vermeiden.

backlinks-vermeiden

Tipp #4: Verlinkbare Ressourcen erstellen

Wenn Du automatisiert Backlinks erhalten möchtest, also so, dass andere auf Deine Webseite verlinken, ohne, dass Du darum bitten musst, musst Du verlinkbare Ressourcen erstellen. Damit sind sehr informative Grafiken gemeint, Games, Checklisten, große Vergleiche und detaillierte Ratgeber.

Wenn Du diese erstellt hast, kannst Du den Content über andere Wege verteilen, wie z. B. in Social Media auf Deinem Profil sowie in verschiedenen Facebook Gruppen. Wenn es für andere hilfreich ist, werden sie auf Deinen Content verlinken. Somit können auf natürlichem Wege hochwertige Verlinkungen entstehen.

Die meisten Verlinkungen, die entstehen, werden vermutlich auf genau diese verlinkbare Ressource verlinken. Der verwendete Linktext wird sich dementsprechend ebenfalls unterscheiden. Das macht aber nichts und wirkt umso natürlicher.

Tipp #5: Kostenlose Backlinkquellen – schnelle Links

Auf der Suche nach Backlinkquellen, welche Du möglichst schnell aufbauen kannst, bieten sich unter anderem die Folgenden an:

  • Foren
  • Frage-Antwort-Portale
  • Blogverzeichnisse
  • Artikelverzeichnisse (hiervon gibt es nur noch wenig Gute!)
  • Branchenbücher

Bitte achte tunlichst darauf, dass diese und auch andere Linkquellen stets aktuell und gepflegt sind. Es bringt nichts, wenn Du verschiedene Linkquellen nutzt, nur um möglichst viele Backlinks aufzubauen.

8 Tipps für kostenlosen Linkaufbau

Auch wenn es teilweise verrufen und laut Google-Richtlinien verboten ist: Linkbuilding in Form von Linkkauf wird immer noch intensiv betrieben. Doch gibt es keine Möglichkeit, gute Backlinks aufzubauen, ohne sie zu kaufen oder sehr viel Geld in eine umfangreiche Content-Marketing-Kampagne zu stecken? Vorweg: Guter Content auf der eigenen Webseite ist natürlich in allen Fällen Voraussetzung, um einen guten Backlink zu bekommen.

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Viel wichtiger ist die Qualität hinter der jeweiligen Verlinkung. Natürlich zählt auch die Quantität, aber zuvorderst ist es die Qualität, die zählt. Aus diesem Grund solltest Du bei den Backlinks großen Wert auf die Qualität legen.

Außerdem ist die Vertrauenswürdigkeit mancher Seiten eingeschränkt. Je älter die Domain, desto mehr Autorität besitzt sie. Das ist für die Suchmaschine (vor allem Google) sehr wichtig und sollte in Deiner Strategie bzgl. der Suchmaschinenoptimierung berücksichtigt werden.

Tipp #6: Gastartikel als hochwertige Backlinkquelle

Wenn Du hochwertige Verlinkungen anstrebst, solltest Du Dir entsprechend Mühe geben. Hochwertige Backlinks sind nicht so einfach zu erhalten, es ist aber beileibe kein unmögliches Unterfangen. Hochwertig bedeutet in diesem Kontext auch diejenigen Webseiten, die bereits länger auf dem Markt sind und viel Traffic aufweisen.

Womöglich sind es auch bekannte Seiten. Von diesen eine Verlinkung zu erhalten, ist nicht unmöglich. Alles, was Du dafür tun musst, ist Dir ein paar Gedanken zu machen, wie Du einen Mehrwert für diese Webseiten schaffen kannst.

Das kann unter anderem die Erstellung eines Gastartikels sein. Dieser muss interessant gestaltet- und mit Tipps, Tricks und Mehrwert bestückt sein.

Um mit einem Gastartikel von derlei Webseiten beauftragt zu werden, gehst Du am besten wie folgt vor:

Du besuchst die Domain inkl. Webseite und prüfst, ob ein Gastartikel überhaupt möglich ist. Anschließend prüfst Du, über welche Themen geschrieben wurde und ob Du etwas dazu beitragen kannst. Überlege Dir mindestens drei verschiedene Themen, welche Du dem Betreiber des Blogs bzw. der Webseite anbieten kannst.

Schreibe ihn per E-Mail oder auf Social Media höflich an und biete ihm Deine Unterstützung an, frage aber im gleichen Zuge auch, was die Voraussetzungen sind, damit Dein Artikel ihm und seinen Lesern einen Mehrwert bietet.

Du wirst sehen, dass einige sich melden werden und froh über einen Gastartikel sind, da sie so selbst keinen verfassen müssen und somit Zeit sparen. Damit bekommst Du einen sehr hochwertigen und themenrelevanten Backlink.

Als hochwertige Quellen sind hierbei unter anderem „seo-united, „t3n, „ OMT und weitere Seiten zu nennen, die gerne einen hochwertigen Gastbeitrag annehmen. Hier kannst Du einiges für Deine Reputation tun. Denn Seiten mit einer hohen Autorität sind für Suchmaschinen überaus wertvoll. Das steigert auch Dein Vertrauen gegenüber den Suchmaschinen. Damit einhergehend kann auch Dein Ranking steigen.

Tipp #7: Broken Links

Verwendest Du eine SEO-Software, kannst Du womöglich eine weitere sehr interessante Linkaufbau-Taktik wählen. Gemeint ist die „Broken-Link-Taktik“. Dabei wird geprüft, ob die ausgehenden Links einer Webseite noch funktionieren oder ob diese nicht mehr existieren. Wenn es diese nicht mehr gibt, aber ein interessanter und für Dich passender Ankertext vorhanden ist, kannst Du den Webseitenbetreiber per E-Mail oder auf Social Media anschreiben und ihm Deinen Content als Linkquelle anbieten.

Wenn Du hierfür noch keinen passenden Content hast, erstelle ihn. Der Betreiber wird Dir dankbar sein, weil Du ihm geholfen hast, einen Fehler auf seiner Website zu beheben. Damit können sehr hochwertige Links gewonnen werden.

broken-links-strategie

Richtig eingesetzt, handelt es sich hierbei um eine sehr effektive Linkaufbaustrategie. Diese Strategie wird allseits für die Suchmaschinenoptimierung verwendet und kann Dir eine höhere Platzierung in den Rankings verschaffen. Auch hierfür ist der Einsatz von SEO Tools wie ahrefs zu empfehlen.

Tipp #8: Weitere High Trust Backlinks erhalten

Wenn Du weitere „High Trust Backlinks“ erhalten möchtest, kannst Du Dich auf verschiedenen Seiten registrieren und dort Deine Webseite hinterlegen.

Damit sind verschiedene Seiten gemeint, z.B. die Folgenden:

  • Google MyBusiness
  • Provenexpert / Trustpilot (Positiv: Du kannst für Deine Seite / Service sogar Bewertungen sammeln)
  • Regionale Zeitungen
  • Regionale Portale
  • Branchenbücher (nicht alle sind „dofollow“)
  • YouTube

Du kannst sogar einen Backlink aus Wikipedia erhalten. OK, das ist nicht ganz einfach, aber wenn es themenrelevant- und das Ziel nicht kommerziell ist, ist es in der Regel möglich. Wikipedia ist allerdings „nofollow“, was allerdings nicht weiter tragisch ist.

Für weitere High Trust Domains musst Du eine Analyse Deiner Konkurrenz und deren Seiten, die viel Traffic und Trust haben, durchführen. Dann erfährst Du, woher diese evtl. noch weitere Links haben, von denen Du noch keine Verlinkung hast.

Tipp #9: Backlinkanalyse betreiben

Im letzten Tipp erwähnt: Mache unbedingt eine Backlinkanalyse Deiner Mitbewerber. So kannst Du sehr interessante Quellen ausfindig machen, welche Du anzapfen kannst. Die Analyse kannst Du nahezu ausschließlich mit SEO-Software machen. Dafür gibt es kostenlose sowie kostenpflichtige Tools.

Betreibe aber auch die Analyse der Backlinks zu Deiner Domain. Denn, es könnte sein, dass auf Deine Domain negative Backlinks zeigen. Diese möchtest Du am besten so schnell wie nur möglich entfernen, damit sie keinen Schaden anrichten. Wir sprechen hier von „toxischen Backlinks“ .

Google-Disavow-File: 10 Tipps zum richtigen Entwerten von schlechten Links

Am 16. Oktober 2012 stellte der langjährige, ehemalige Google-„Außenminister“ Matt Cutts auf der Pubcon Las Vegas das Disavow-Tool vor. Mit Hilfe des Disavow-Tools können Seitenbetreiber bzw. SEOs einkommende Links einer Website entwerten bzw. die Links für ungültig erklären lassen („to disavow“.heißt unter anderem „von etwas abrücken“, das trifft es inhaltlich sehr gut).

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Tipp #10: Organisch Verlinkungen erhalten

Organisch Verlinkungen zu erhalten ist der Traum aller Webseitenbetreiber. Diese bekommst Du nur dann, wenn Du einen wirklich hochwertigen Artikel erstellt hast bzw. ein „verlinkbares Asset“ (wie in Tipp 4 dargestellt).

Du kannst aber auch Deinen hochwertigen Content via Social Media in Deinem Profil (z. B. Instagram, XING, Facebook, LinkedIn) und in den entsprechenden Social Media Gruppen verteilen. Zusätzlich solltest Du noch ein paar Backlinks über Gastartikel auf diesem hochwertigen Content erstellen.

Durch eine Pressemitteilung, gerne auch ohne Verlinkung, kann der „Outreach“ weiter erhöht werden. Die meisten erstellen hervorragende Inhalte, vermarkten diese aber nicht. Die von mir beschrieben Wege können Dir bei der Vermarktung („Content Seeding“) helfen.

Denn, wenn Dein Content bei anderen stark frequentierten Webseiten gesehen wird, kann dieser auch von anderen Seiten aufgenommen und verlinkt werden. Eine Garantie hierfür gibt es allerdings nie.

Tipp #11: Zeitraum für Aufbau der Links

Wenn Du Backlinkaufbau betreibst, dann möchtest Du Dein Projekt im Ranking möglichst schnell nach oben katapultieren, so dass Du möglichst schnell mehr Traffic bekommst und im Ranking steigst.
Aber Geduld, denn schon Konfuzius sprach: „In der Ruhe liegt die Kraft“.

Es ist deutlich ratsamer, dass Du den Linkaufbau kontinuierlich betreibst. Übertreibe es am Anfang nicht mit dem Backlinkaufbau, sondern lasse dir etwas Zeit und verfolge beharrlich Deinen Plan.

Denn, übertreibst Du es mit der Anzahl an Links innerhalb kurzer Zeit, kann es schnell passieren, dass Google Deine Seite abstraft und Dein Ranking komplett im Keller ist. Nur selten ist es der Fall, dass eine Webseite aus dem Nichts eine große Anzahl von Backlinks innerhalb kürzester Zeit erhält.

Dies gilt insbesondere dann, wenn die Webseite vorher kaum Links hatte und nur wenige Verlinkungen pro Woche und Monat erhalten hat. Achte daher, dass die Verlinkungen innerhalb eines größeren Zeitraums auf natürliche Art und Weise stattfinden.

Tipp #12: Gesunder Linkmix

Ebenfalls ein wichtiger Tipp. Bei all den verschiedenen Möglichkeiten des Backlinkaufbaus könnte man in Rage verfallen und von einer Sorte ganz viele aufbauen. Allerdings wäre auch dies nicht natürlich. Daher ist es wichtig, dass Du einen gesunden Linkmix betreibst.

Ein gesunder Linkmix beinhaltet unter anderem die folgenden Aspekte:

  • Verweis auf Startseite sowie Unterseiten der Website in einem gesunden Mix (Stichwort Deeplink-Ratio (Quelle und Quelle2). Das Verhältnis kann unterschiedlich sein, in der Regel aber hat die Startseite mindestens 50% oder sogar mehr.
  • Unterschiedliche Linkarten, sprich, Verlinkungen aus Foren, Kommentaren, Blogs, Magazinen, Webseiten, Social Media, etc. auf Deine Website setzen.
  • Anzahl „dofollow“ / „nofollow“ Links sollte sich ebenfalls in Waage halten. Auch hier wäre es unnatürlich, wenn 80% der Links „dofollow“ wären. Vielmehr sollte es sich hier in Waage halten. Eine klare Zahl gibt es hierfür jedoch nicht! (Quelle)
  • Linkqualität: In der Regel finden sich in einem natürlichen Backlinkprofil einer Website verschieden starke und schwache Verlinkungen
natuerlicher-linkmix

Tipp #13: Redaktionsplan

Wer verschiedene Artikel für die eigene Website erstellt und diese anschließend veröffentlicht, sollte einen klaren Redaktionsplan haben. Dieser hilft Dir den Überblick über all Deine Verlinkungen zu behalten.

Im Laufe der Zeit werden sich die Rückverweise auf Deine Webseite in der Regel häufen. Dem solltest Du Rechnung tragen und alles dokumentieren, damit Du nicht den Überblick verlierst. Du solltest festhalten, wann, welcher Artikel, wo veröffentlicht wird, bzw. wurde. Und zudem Quelle und Ziel sowie den Ankertext des Backlinks, der zu Deiner Webseite führt, notieren

So hast Du alles auf einen Blick, wenn Du es benötigst – und das wirst Du zweifelsohne, damit Du Deine zukünftigen Linkaufbaustrategien und Vorgehen planen kannst. Eine Excel-Liste eignet sich hierfür hervorragend.

Kostenlose Backlinks aufbauen – Fazit

Am Ende des Artikels angelangt, solltest Du nun zahlreiche Tipps und Tricks erhalten haben, wie Du hochwertige Backlinks bekommst und das sogar kostenlos! Wie gesagt, am besten nutzt Du hierfür verschiedene SEO-Tools. Du kannst auch kostenlose SEO-Tools nutzen, sofern Du Dich am Anfang befindest.

Diese Werkzeuge erleichtern Dir das Leben ungemein, und führen dazu, dass Du Dir viel Zeit sparst, aber auch gute und relevante Backlinkquellen herausfindest. Überdies sind die Tools für tiefergehende Arbeiten im SEO-Bereich sehr nützlich.

Eines möchte ich Dir noch einmal ausdrücklich mit auf den Weg geben: Linkkauf und Linkmiete solltest Du auf jeden Fall vermeiden. Beides verstößt nämlich gegen die Richtlinien von Google. Linkkauf auf geschickter Art und Weise kann noch funktionieren, sofern es natürlich wirkt.

Von Linkmiete solltest Du aber in jedem Fall absehen, da die Backlinks nur so lange bestehen, wie Du dafür bezahlst. Wird nichts mehr bezahlt, verschwinden auch die Backlinks. Es wirkt unnatürlich, wenn Backlinks plötzlich entstehen und verschwinden, sich am Text jedoch nichts ändert. Vielmehr gefährdest Du damit Dein Ranking und Deine verrichtete Arbeit.

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