Passwort Manager – 17 Anbieter im Vergleich

Die wichtigsten Passwort Manager im Vergleich

Mit Hilfe unterschiedlicher Filter, User-Bewertungen und der Meinung der OMT-Club-Mitglieder versuchen wir Dir die Entscheidung für den richtigen Passwort Manager zu vereinfachen.

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1password

von 1Password

Der Passwort Manager 1password bietet ein umfangreiches Feature-Paket. Um auch auf Reisen sicher unterwegs zu sein, ist es möglich, den Passwort-Tresor für eine gewisse Zeit von dem Gerät zu entfernen. „Secret Key“, ein spezielles Password-Emergency-Kit beinhaltet neben dem Master Passwort eine zweite Sicherheitsebene, mit der der Account wiederhergestellt werden kann.

Für das Smartphone ist der Key als QR-Code erhältlich, was die Handhabung sehr vereinfacht. Neben der AES 256-Bit-Verschlüsselung setzt 1password auf das Zero-Knowledge-Prinzip, was heißt, dass die Daten nirgendwo in unverschlüsselter Form gespeichert sind. Mithilfe der 2-Faktor-Authentifizierung durch Apps wie Google Authenticator und Authy ist ein zusätzlicher Schutz der Konten möglich. In dem Family-Tarif können bis zu 5 Konten von Familienmitgliedern hinzugefügt werden, eine Gratisversion ist nur als 14-tägige Testversion erhältlich.

Vorteile von 1password: hoher Schutz, bequeme Bedienung, starke Features, 24/7 E-Mail-Support.

Nachteile von 1password: Passwort-Sharing nur bei höheren Tarifen, keine Gratisversion.

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Avira Passwort Manager Pro

von Avira Operations GmbH, Teil der NortonLifeLock Inc.

Avira ist eins der bekanntesten Unternehmen für die Internetsicherheit. Bei dem Avira Passwort Manager Pro handelt es sich um einen webbasierten Passwort Manager, dessen Passwörter, Daten und Dokumente mithilfe des Master-Passworts von mehreren Geräten abgerufen werden können. Wie andere Softwares für Passwortverwaltung setzt auch Avira für die Verschlüsselung auf den AES 254-Bit-Standard und die Zero-Knowlegde-Security, nach der die auf dem Server gespeicherten Daten für niemanden eingesehen werden können.

Eine optionale Zwei-Faktor-Authentifizierung und eine biometrische Authentifizierung mittels Touch- & Face-ID sind ebenfalls integriert. Die Passwort-Software von Avira analysiert die bestehenden Passwörter und überprüft sie auf Schwachstellen und Doppelungen. Ein Pluspunkt: Die Anzahl der Passwörter und Geräte sind unbeschränkt und Avira funktioniert am PC, auf dem Smartphone und Tablet.

Vorteile von Avira Pro: geringe Kosten und 30-Tage-Geld-zurück-Garantie, Sicherheitstest für Passwörter, hoher Schutz.

Nachteile von Avira Pro: unzuverlässiges automatisches Ausfüllen, kein Passwort-Sharing.

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Bitwarden

von Bitwarden, Inc.

Bitwarden ist ein kostenfreier Open-Source Passwort Manager für den privaten Gebrauch. Die Kennwörter und sensiblen Daten werden in einem AES-256-verschlüsselten Tresor gespeichert und mit allen verknüpften Geräten abgeglichen. Der Vorteil des Open-Source-Programms ist, dass jeder mit einer gewissen IT-Affinität einen Blick auf den Quelltext der Software werfen oder sogar neue Versionsableger entwerfen kann.

In der kostenpflichtigen Version sind spezielle Features verfügbar: Filesharing, Sicherheitsreports und ein Gigabyte verschlüsselter Online-Speicherplatz sind nur drei davon. Aber auch die Gratis-Version enthält alle wichtigen Basics. Neben Clients für Windows, Mac, Linux, Android und iOS ist Bitwarden mit den passenden Plug-ins auch für Browser wie Safari und Vivaldi verfügbar. Der digitale Tresor wird durch ein festgelegtes Masterpasswort vor Unbefugten geschützt.

Vorteile von Bitwarden: Synchronisierung für alle Geräte, kostenlos und Open-Source, intuitive Bedienbarkeit, breite Browser-Kompatibilität.

Nachteile von Bitwarden: fehleranfälliges Autofill, wenige Funktionen.

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Dashlane

von Dashlane Inc.

Dashlane trumpft mit einer nicht zu knackenden Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und überzeugenden Sicherheitsfunktionen auf. Als Allrounder unter den Passwort Managern ermöglicht Dashlane mit integriertem VPN (Virtual Private Network) ein sicheres und schnelles Surfen im Netz. Auch die Echtzeit-Überwachung des Dark Web ist einzigartig: Das Programm scannt das Dark Web live nach Datenlecks von E-Mail-Adressen. Ein weiteres wichtiges Feature ist die automatische Änderung von Passwörtern mit nur einem einzigen Klick.

In der Gratisversion unterstützt Dashlane allerdings nur ein Gerät und auch das VPN ist auf die Premium-Version beschränkt. Dank Integritätsbewertung errechnet die Software die Stärke eines Passworts anhand verschiedener Parameter wie Komplexität und Wiederholungen. Ist ein Passwort schwach, so wird es optimiert. Dashlane besitzt eins der hilfreichsten Feature-Pakete.

Vorteile von Dashlane: hoher Schutz, integriertes VPN in der Premium-Version, viele einzigartige Features, Sicherung der Web-App, 30-tägige kostenlose Testversion.

Nachteile von Dashlane: Einschränkungen bei der Gratisversion, kleine Fehler in der App.

 

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Enpass

von Enpass Technologies Inc.

Der kostenlose Passwort Manager Enpass ist für Mac, Windows und Linux erhältlich und ebenso als Browser-Erweiterung und App für Android und iOS. Auch Wearables wie Apples Smartwatch Apple Watch werden von der Gratis-Software unterstützt und gesichert. Das praktische Feature „Have I Been P3wned“ überprüft, ob die Log-in-Daten gehackt worden sind und scannt das Dark Web.

Enpass funktioniert auch offline, das heißt, dass Cloud-Features und eine Synchronisation der Daten beispielsweise mittels Dropbox oder Google Drive völlig optional sind. Das Programm verzichtet auf eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, ermöglicht es dafür jedoch, gewisse Datensätze mit einem sogenannten TOTP (Time-based One-Time Password) zu schützen – einem automatisch generierten Einmalpasswort, das nur für 30 Sekunden gültig ist. In der Desktop-Version funktioniert die kostenlose Software komplett ohne Einschränkungen und bietet einen unbegrenzten Passwortspeicher und Passworttresor.

Vorteile von Enpass: optionale Cloud-Anbindung, unbegrenzte kostenlose Desktop-Version, TOTP.

Nachteile von Enpass: kein direktes Sicherheitscenter, Verzicht auf Zwei-Faktor-Authentifizierung.

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Kaspersky Password Manager

von Kaspersky Labs GmbH

Im Bereich der Cyber-Security hat die russische Software-Firma Kaspersky Lab sich mit seinem Antivirus-Programm längst einen Namen gemacht. Der Kaspersky Password Manager für Windows, iOS und Android verwaltet Passwörter und sensible Daten und bringt Struktur in das Daten-Chaos. Kaspersky beinhaltet alles, was ein sicherer Manager bieten muss und verfügt zusätzlich über viele praktische Funktionen.

Dazu gehören zum Beispiel die Dokumentsuche oder die umfangreichen, individuellen Einstellungsmöglichkeiten für den Zugriff zu den Kennwörtern. Dank der Cloud-Synchronisation sind die Passwörter auf verschiedenen Geräten abrufbar. Wer nicht viel Wert auf das automatische Ausfüllen legt, kann auf die Browser Plug-ins verzichten, denn auch so ist das Programm von Kaspersky ein hilfreiches Tool. Der eingebaute Passwort-Generator erhöht die Sicherheit im Web.

Vorteile von Kaspersky Password Manager: sehr preiswert, hohe Sicherheit, hohe Benutzerfreundlichkeit, Datensuche möglich.

Nachteile von Kaspersky Password Manager: eingeschränkte Gratis-Version, keine Authentifizierung mittels 2-Faktor, kein Client für Linux.

 

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KeePassXC

von KeePassXC

KeyPassXC ist ein frei erhältlicher Open-Source Passwort Manager für Windows, macOS und Linux. KeyPassXC basiert auf dem beliebten Open-Source-Projekt KeePass 2, dessen Entwicklung jedoch eingestellt worden ist. Das Besondere an dem Programm für Passwortverwaltung KeyPassXC ist, dass sowohl die Verschlüsselung als auch die Speicherung lokal erfolgt – das ist vor allem für Nutzer interessant, die den cloud-basierten Systemen nicht vertrauen.

KeyPassXC ist für Personen mit hohen Sicherheitsanforderungen entwickelt worden und unterstützt zeitbasierte Einmalpasswörter sowie Erweiterungen für Chrome, Firefox, Edge, Vivaldi, Brave und Tor-Browser. Das Tool KeyPassXC bewahrt Informationen wie Passwörter, Daten, Benutzernamen, Anhänge, Notizen oder URLs in einer offline verschlüsselten Datei auf, die bei Bedarf auch in die Cloud geladen werden kann. Hilfreiche Funktionen von KeyPassXC sind die automatische Organisierung von Informationen in Gruppen und eine Suchfunktion, mit der Datensätze leicht gefunden werden können.

Vorteile von KeePassXC: Open-Source, basiert auf jahrelangen Erfahrungen, viele Funktionen, lokale Speicherung.

Nachteile von KeePassXC: erfordert IT-Kenntnisse, komplex.

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Keeper

von Keeper Security, Inc.

Keeper ist Passwort Manager und Daten-Tresor in einem: Er bewahrt Kennwörter und sensible Daten sicher verschlüsselt auf. In dem digitalen Tresor können manuell erfasste Daten wie Führerschein oder Reisepassnummer eingelagert und abgerufen werden. Kreditkarten lassen sich scannen und speichern, um für Zahlungen jederzeit mühelos verwendet zu werden.

KeeperFill erzeugt komplexe Passwörter und füllt sie automatisch ein. Der Dienst funktioniert auf allen Mobilgeräten und Computern und unterstützt die Zwei-Faktor-Authentifizierung via TOTP, SMS, Fingerabdruck, Face ID und U2F-Sicherheitsschlüssel. Die Bedienung von Keeper erfolgt intuitiv und mittels Drag-and-drop. Wie die meisten Verwaltungsprogramme ist Keeper mithilfe des 256-Bit-AES-Standards geschützt. Außerdem könne Kontakte definiert werden, die im Notfall auf alle gesicherten Daten zugreifen können. Der Passwort Manager Keeper ist nur als Abo-Modell verfügbar.

Vorteile von Keeper: hoher Schutz dank Daten-Tresor, leichte Bedienbarkeit mittels Drag-and-drop, 24-Stunden-Support in deutscher Sprache, günstig in der Anschaffung.

Nachteile von Keeper: keine Gratis-Version verfügbar, kostenpflichtige Zusatzpakete, unbegrenzt Konten verfügbar.

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LastPass

von LogMeIn, Inc.

Einfacheres Shoppen im Internet

Speichern digitaler Notizen

Darkweb-Überwachung

LastPass ist ein Passwort Manager mit großzügigem Gratis-Tarif und günstiger Premium-Version. Der Dienst LastPass läuft ausschließlich im Browser und verzichtet auf eine Desktop-Anwendung. Das hat den Vorteil, dass der Dienst für Passwortverwaltung LastPass auf allen Betriebssystemen funktioniert und keine Installation benötigt. Mit Features wie dem Passwort-Generator deckt LastPass die Basics ab, bietet aber auch Features, mit denen längst nicht jede Passwort-Software auftrumpfen kann.

Dank Sicherheitstest bei LastPass werden die Kennwörter überprüft und optimiert. Die App-Version von LastPass kann optional sogar per Fingerabdruck entsperrt werden. Log-ins bei Facebook, Paypal, Amazon, eBay, E-Mail-Clients und Co. werden dank Webbrowser-Plugin zuverlässig automatisiert. Um auf Nummer sicherzugehen, kannst Du bestimmen, dass vor der automatischen Eingabe das Masterpasswort abgefragt wird. Auch WLAN-Passwörter, Kreditkartennummern oder Bankverbindungen lassen sich als Datensatz bei LastPass anlegen und sicher im digitalen Tresor aufbewahren.

Vorteile von Lastpass: Authentifizierung per Multifaktor, Sicherheitscheck der Kennwörter, intuitive Bedienung, in der Gratisversion ausreichend für Privatnutzung.

Nachteile von Lastpass: keine Desktop-App, Gratis-Version beschränkt.

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NordPass

von Nord Group

Der Passwort Manager NordPass geht auf dieselben Cybersicherheitsexperten zurück, die auch die erfolgreiche App NordVPN entwickelt haben. Die Verschlüsselungsalgorithmen von NordPass gehören zur absoluten Elite: Mittels AES-265-Verschlüsselung entsprechen sie militärischen Standards. Eine Multi-Faktor-Authentifizierung von NordPass sichert jeden Account vor Fremden und unbefugtem Datenklau. Die Software NordPass besitzt einen integrierten Notschalter – wenn das Master-Passwort abhandenkommt, kann ein vorher festgelegter Recovery-Code vor Datenverlust schützen.

NordPass ist für die Betriebssysteme Windows, Mac und Linux verfügbar und besitzt Browser-Erweiterungen für Firefox, Chrome, Opera und Microsoft Edge. Das Tool NordPass ist auch für Android und iOS sind mobile Dienste erhältlich. Die Software NordPass verfügt über die wesentlichen Features eines Passwort-Tools, geht darüber aber nicht hinaus. Dafür ist NordPass selbst in der Gratisversion vollwertig.

Vorteile von NordPass: leichte und intuitive Bedienung, angenehme Benutzeroberfläche, vollwertige Gratis-Version, gutes automatisches Ausfüllen.

Nachteile von NordPass: wenige Features, nur in Englisch, kaum Anpassungsmöglichkeiten bei Datensätzen.

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Passbolt

von Passbolt SA

Der kostenlose Open-Source Passwort Manager Passbolt ist für Teams und Unternehmen gleichermaßen interessant. WLAN-Passwörter, Social-Media-Passwörter des Unternehmens oder andere relevante Anmeldeinformationen lassen sich mit der Software sicher teilen und speichern. Passbolt nutzt die Verschlüsselung OpenPGP, den am weitesten verbreiteten Standard zur E-Mail-Verschlüsselung.

Der persönliche PGP Schlüssel jedes Nutzers wird in dem jeweiligen Browser-Plug-In hinterlegt und ist durch die Eingabe einer individuellen Passphrase zusätzlich vor fremdem Zugriff geschützt. Mittels eines Security Token aus Text und Farbe kann beim Einloggen in Passbolt die Identität des Servers überprüft werden. Da es sich bei Passbold um eine Open-Source-Software handelt, kann sie selbst gehostet und geupdatet werden – das setzte jedoch eine gewisse IT-Affinität voraus.

Vorteile von Passbolt: einfach Bedienung der Benutzeroberfläche, leichte Verwaltung von Anmeldedaten innerhalb eines Teams, Open-Source und damit anpassbar.

Nachteile von Passbolt: noch keine mobile App verfügbar, wirksame Anwendung nur mit gewissen IT-Kenntnissen, nichts für Privatpersonen.

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Password Depot

von AceBIT GmbH

Getreu seinem Namen speichert Password Depot alle Log-in-Daten für Webseiten wie Instagram und Amazon in seinem digitalen Depot, sodass der Nutzer sich nur noch ein einziges Passwort merken muss. Als Passwort Manager der ersten Stunde wirkt die Bedienoberfläche teilweise unmodern, dafür profitieren die Nutzer jedoch von der jahrelangen Erfahrung der deutschen Entwickler.

Im Gegensatz zu anderen Passwort Manager kommt Passwort Depot ganz ohne Abo-Modell aus; die Anwendung wird einmalig für rund 40 Euro erworben und ist danach uneingeschränkt funktionsfähig. Eine Synchronisation über die externe Cloud garantiert die höchsten Datenschutzstandards und der integrierte Passwort-Generator ist unverzichtbar bei der Erzeugung eines sicheren Passworts. Außerdem hilft das Tool sicher beim Verwalten von Zugangsdaten – beispielsweise fürs Online-Banking oder Shopping – und ist mit Smartphone oder USB-Stick auch portabel einsetzbar.

Vorteile von Password Depot: maximale Sicherheit, keine Abo-Gebühren, automatische Sicherungen.

Nachteile von Password Depot: unmoderne Benutzeroberfläche, keine Freeware.

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Password Safe

von MATESO GmbH

Dank der 256-Bit-Twofish-Algorhitmus verschlüsselten Datenbank garantiert der kostenlose Passwort Manager Password Safe ein sicheres Aufbewahren von Passwörtern und Zugangsdaten. Neben dem Masterpasswort besteht die Möglichkeit, seine sensiblen Daten mit dem sogenannten „YubiKey“ als Schlüssel vor Unbefugten zu schützen. Bei „YubiKey“ handelt es sich um einen USB-Hardwareschlüssel, der am PC angeschlossen wird und die manuelle Eingabe des Masters-Kennworts ersetzt.

Als Sicherheitsmechanismus muss das Master-Passwort nach einer bestimmten Zeit immer wieder neu eingegeben werden. Der integrierte Passwort-Generator nutzt Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen, um sichere Passwörter zu erzeugen. Password Safe arbeitet mit Kategorien, um die verschiedenen Datensätze übersichtlich und intelligent zu strukturieren. Um die Software als portable Version zu nutzen, empfiehlt sich „Password Safe Portable“, bei dem das Programm samt Zugangsdaten auf einem USB-Stick abgelegt ist.

Vorteile Password Safe: USB-Hardwareschlüssel, portable Version verfügbar, kostenlos.

Nachteile Password Safe: keine Zwei-Faktor-Authentifizierung.

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RememBear

von TunnelBear LLC.

Der Name von RememBear ist Programm: Die Software besitzt mit dem namensgebenden Bären als Stilelement ein spielerisches Design, das unter Passwort Managern eher ungewöhnlich ist. RememBear, von den Entwicklern von TunnelBear, ist sowohl kostenlos als auch in einer Premium-Version erhältlich. Er enthält den Basis-Funktionsumfang, den ein anständiger Passwort-Tresor besitzen sollte, geht darüber aber auch nicht hinaus.

Die Nutzung ist etwas umständlich: RememBear funktioniert nur, wenn sowohl die Desktop-App als auch eine separate Browser-Erweiterung installiert ist. Bärenstark ist jedoch die Verschlüsselungstechnik der sensiblen Daten mittels des AES-256-Standards. RememBear verwendet HTTPS – eine gesicherte Version des Hypertext Transfer Protocol – und greift zusätzlich auf Transport Layer Encryption zurück, wodurch die Daten auch beim Ausfall der HTTPS-Verbindung immer sicher bleiben. Die kostenlose Version beschränkt sich auf ein Gerät.

Vorteile von RememBear: praktische Browsererweiterungen, hoher Schutz.

Nachteile von RememBear: kein Sicherheitscenter, keine Zwei-Faktor-Authentifizierung, nur Basis-Funktionen, nicht benutzerfreundlich.

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RoboForm

von Siber Systems, Inc.

RoboForm ist einer der ältesten Passwort-Manager und profitiert von jahrelanger Erfahrung. Aus diesem Wissenspool sind einige hilfreiche Funktionen und Support-Optionen wie das Securitycenter entstanden. In diesem Center sind auf einem Blick wertvolle Informationen zur Passwortstärke, Alter, Wiederholungen und vieles mehr verfügbar.

Die Browser-Erweiterungen – unter anderem für Chrome, Firefox, Google, Microsoft Edge, Safari und Opera – enthalten einen praktischen Passwort-Generator, mit dem sichere Passwörter erstellt und in die Zwischenablage kopiert werden können. Zudem verfügt RoboForm über die klassischen Features eines Passwort Managers und erlaubt sogar das Erstellen eigener Dokumente. Funktionen wie die geräteübergreifende Synchronisation, das Cloud-Backup oder die 2-Faktor-Authentifizierung sind nur in der kostenpflichtigen Version enthalten.

Vorteile von RoboFom: benutzerdefinierte Datensätze, super als mobile App, von überall aus online verfügbar.

Nachteile von RoboFom: wichtiger Funktionsumfang ist hinter Paywalls verborgen, keine manuellen Datensätze in der App, die Browser-Anwendung löscht die Passwörter nicht automatisch aus dem Speicher des Browsers.

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Sticky password

von Lamantine Software

Sticky Password von Lamantine Software ist neben Windows, Mac, Android und iOS auch für weniger bekannte Browser erhältlich. Damit ist es gerade für diejenigen interessant, die Browser wie den Tor-Browser oder Brave benutzen. Sticky Passwort trumpft damit auf, dass eine Synchronisation ganz einfach über WLAN möglich ist – für Nutzer, die der Cloud nicht über den Weg trauen, ist das eine gute Alternative. Die Software kann mithilfe eines USB-Sticks als portable Version verwendet werden, um die Kennwörter auch unterwegs und offline auf anderen Rechnern nutzen zu können. Passwortänderungen übernimmt der Passwort Manager automatisch und liefert dabei sichere Ergebnisse. Besonders sympathisch: Von jeder gekauften Premium-Lizenz fließt ein Teil der Einnahmen in Organisationen zur Rettung bedrohter Seekühe.

Vorteile von Sticky Password: synchronisieren über WLAN, vergleichsweise günstig, benutzerfreundlich, auch für weniger bekannte Browser geeignet.

Nachteile von Sticky Password: schwierige Verwaltung neuer Adressformulare, kein automatisches Ausfüllen in der App.

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Zoho Vault

von Zoho Corporation Pvt. Ltd.

Bei Zoho Vault handelt es sich um einen Passwort Manager, der aufgrund seiner umfangreichen und anpassbaren Anwendungen vor allem für Unternehmen interessant ist. Aber auch Privatpersonen profitieren von ihm: Wer auf das Teilen von Kennwörtern und Dateien verzichtet, kann Zoho Vault sogar kostenlos nutzen – Cloud-Speicherung und das Synchronisieren der Daten geräteübergreifend inklusive. Die Software ist vorwiegend web-basiert und besitzt eine Automatik für Zugangsdaten. Andere Daten wie Adresse und Namen füllt sie jedoch nicht aus. Um die Passwörter zu sichern, ist eine individuelle Passphrase nötig, ohne deren Eingabe die Anwendung nicht startet. Bei Verlust dieser Passphrase ist keine Wiederherstellung der Daten möglich. Anders als zum Beispiel bei Dashlane ist eine vollautomatische Passwortänderung mit Zoho Vault nicht möglich, sodass die Kennwörter manuell geändert werden müssen.

Vorteile von Zoho Vault: Zwei-Faktor-Authentifizierung, Cloud-Speicherung, gratis-Option, gut für Teams.

Nachteile von Zoho Vault: keine vollautomatische Passwortänderung, Benutzeroberfläche nur teils in Deutsch.

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Was ist ein Passwort Manager?

Bei einem Passwort Manager handelt es sich um eine Softwareanwendung zum Verwalten und Speichern von Anmeldeinformationen. Die Passwörter werden in einer verschlüsselten Datenbank gespeichert, die nur nach der Eingabe eines Master-Passworts entsperrt wird. Der Nutzer muss sich also nur noch ein einziges Master-Passwort merken, um den digitalen Tresor zu entsperren und damit Zugriff auf alle Kennwörter und sensiblen Daten wie Kreditkartendaten zu haben. Die Dienste generieren Passwörter und besitzen häufig bestimmte Funktionen, um den Schutz der verwendeten Kennwörter zu überprüfen und die Konten so vor Angriffen zu schützen. Sie eignen sich sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen.

1. Was ist ein Passwort Manager?
2. Passwort Manager – das solltest Du wissen
3. Welche Arten von Passwort Managern gibt es?
4. Wer sollte sich mit einem Passwort Manager beschäftigen?
5. Lokale Lösung oder Cloud-basiertes System?
6. Vor- und Nachteile eines Passwort Managers
7. Worauf solltest Du bei der Auswahl Deines Passwort Managers achten?
8. Was sind die wichtigsten Funktionen bei einem Passwort Manager?
9. Fazit

Wer sich noch nie mit Passwort Managern befasst hat, fühlt sich vom Angebot der verfügbaren Software vielleicht auf den ersten Blick erschlagen. Bei einer Vielzahl von angebotenen Features für unterschiedliche Bereiche verliert nicht nur der Einsteiger leicht den Überblick. Mit diesem Artikel wollen wir den Dschungel der Passwort Manager für Dich ein wenig lichten.

Ziel ist, es Dir Denkanstöße für den Einsatz von IT Service Management Softwares zu geben und Dir außerdem die relevantesten Lösungen in der Branche kurz vorzustellen. Ganz ohne Programmierkenntnisse, für jeden Geldbeutel verfügbar, als Cloud-Lösung oder auf dem eigenen Server. Wir zeigen Dir die Fallstricke bei der Planung und Implementierung von IT Service Management Softwares auf, damit Du am Ende dieses Artikels kompetent mitreden kannst.

Passwort Manager – das solltest Du wissen


Im digitalen Zeitalter hat fast jeder Tag für Tag mit Passwörtern zu tun. Sei es für das Social-Media-Konto, fürs Online-Shopping oder für den Log-In auf dem Arbeits-PC.

Kurz gesagt: Passwörter sind im Alltag hochpräsent. Viele Nutzer vergessen ihr Passwort jedoch regelmäßig oder greifen auf Kennwörter zurück, die sich viel zu leicht von Hackern abgreifen lassen. Laut Hasso-Plattner-Institut war das beliebteste Passwort 2020 „123456“. Bei solchen Sicherheitsmängeln kommen Passwort Manager ins Spiel: Sie optimieren die Passwörter und speichern die Anmeldeinformationen für sämtliche Accounts. Doch was genau ist ein Passwort Manager? Und wer sollte ihn nutzen? Hier erfährst Du alles, was Du zu dem Thema wissen musst.

Welche Arten von Passwort Managern gibt es?


Passwort Manager sind wichtige Tools, Online-Konten sicherer zu machen. Eine gute Passwort-Software gibt es sowohl als Desktop-Variante für Betriebssysteme wie Windows oder macOS sowie auch als Browser-Erweiterung für Google Chrome oder Firefox und als mobile App für Android und iOS.

Cloud-basiert

Cloud-basierte Dienste gehören zu den beliebtesten Passwort Managern für Einzelpersonen und Unternehmen.

Das liegt vorwiegend an der unmittelbaren Verfügbarkeit, denn die in der Cloud gesicherten Passwörter im Passwortspeicher lassen sich jederzeit von jedem qualifizierten Gerät abrufen.

Cloud-basierte Passwort Manager…

…speichern die Passwörter und Daten auf den Servern des Anbieters und können jederzeit abgerufen werden;

…eignen sich ideal für die Arbeit in Teams, da die Mitarbeiter von unterschiedlichen Standorten auf die Daten zugreifen können;

…sind flexibel einsetzbar.

Lokal

Bei einer lokalen Passwort-Software werden keine Informationen ins Internet übertragen.

Diese Desktop-basierte Variante besitzt in der Regel dieselben Funktionen zur Verwaltung und Speicherung der Kennwörter wie Cloud-basierte Programme, außer dass kein geräteübergreifender Zugang möglich ist. Das birgt ein gewisses Risiko – zum Beispiel beim Verlust des Gerätes.

Lokale Varianten sind…

…hilfreich für jeden, der auch ohne stabile Internetverbindung auf wichtige Daten und Anmeldeinformationen zugreifen möchte;

…sicher im Kampf gegen externe Bedrohungen wie Angriffen vor Hackern und;

…teurer in der Anschaffung und Wartung.

Browserbasiert

Passwort Manager können in Browsern wie Chrome und Firefox integriert werden, um die Passwörter zu speichern und verwalten.

Die gespeicherten Daten im Passwortspeicher lassen sich mittels Autofill mühelos in diverse Online-Formulare einfügen. Die meisten Cloud-basierten Varianten bieten automatisch Plug-ins für die gängigsten Browser an.

Browserbasierte Varianten…

…sind einfach in der Handhabung;

…unterstützen das automatische Ausfüllen von Passwörtern und Anmeldedaten;

…sind kostenlos;

…stellen bei unsachgemäßer Anwendung jedoch ein Sicherheitsrisiko dar – zum Beispiel dann, wenn mehrere Benutzer zu dem Browser Zugang haben.

Mobil

Mit mobilen Varianten können Benutzer Passwörter sicher auf ihrem Mobilgerät aufbewahren.

Das automatische Ausfüllen von Kennwörtern und Anmeldedaten ist damit ebenfalls möglich. Viele Cloud-basierte Dienste sind ebenfalls als App für Mobilgeräte (=Smartphones) verfügbar, um mittels Synchronisation einen organischen Wechsel der Geräte zu ermöglichen.

Mobile Varianten…

…gewähren von überall Zugang zu den Passwörtern;

…sind meist in der Cloud-basierten Anwendung enthalten;

…besitzen im Normalfall nur wenige Features.

Wer sollte sich mit einem Passwort Manager beschäftigen?


Passwort Manager sind für jeden Privatnutzer interessant, der tagtäglich mit Passwörtern und Zugangsdaten jongliert und sein Gedächtnis entlasten möchte.

Der digitale Tresor bietet höchste Sicherheit und hält alle wichtigen Daten jederzeit auf Abruf bereit. Auch wenn es im Alltag mal hektisch wird und die Zeit knapp ist, ist der Passwort-Dienst hilfreich: Wer schnell noch etwas online einkaufen muss, der spart durch das Autofill-Feature wertvolle Zeit. In der Regel lohnt sich das Programm für private Nutzer allein deshalb, weil es leicht zu hackenden Passwort-Kombinationen wie „123456“ oder „Passwort“ den Gar ausmacht und sich selbst die komplexesten Passwörter merkt. Ein komplexes sicheres Passwort sollte auf jeden Fall Sonderzeichen beinhalten. Sonderzeichen sind Zeichen wie statt einem „S“ ein „$“ zu verwenden.

Auch für Unternehmen sind Passwort Manager eine ideale Lösung. Viele Firmen greifen gewohnheitsmäßig auf eine Passwort-Liste in Word, Google oder Excel zurück, auf die jeder Mitarbeiter zugreifen kann. Diese Methode ist nicht nur unsicher, sondern auch umständlich. Gerade für Teams, die verschiedenste Tools für die Arbeitsabläufe oder das Projektmanagement nutzen, ist die Software optimal.

Die gesamten Online-Konten werden über ein einziges Programm verwaltet und jeder Mitarbeiter mit Zugriffsberechtigung kann darauf zurückgreifen – rund um den Globus. Das Arbeiten mit Passwort Managern erleichtert Arbeitsprozesse, ist zeitgemäß und in hohem Maße sicherer als Passwort-Listen für die verschiedenen Konten. Bei all den verschiedenen Anbietern gibt es für jede Anforderung die passende Software – egal ob es sich um ein kleines oder mittelständisches Unternehmen handelt. Für Firmen sind unter anderem vorangig Programme wie Dashlane, 1password oder LastPass interessant.

Lokale Lösung oder Cloud-basiertes System?


Passwort Manager in der Cloud sind beliebt, weil sie sowohl im Webbrowser als auch über eine App genutzt werden können.

Alle Daten werden direkt in die Cloud hochgeladen und sind potenziell von jedem Standort und Gerät (Smartphone, Tablet etc.) abrufbar. Da die Daten auf den Servern und Clients des Unternehmens liegen, stellen Cloud-basierte Dienste jedoch indirekt die Frage: „Wie weit ich vertraue ich dem Anbieter?“

Anders sieht das bei lokalen Lösungen aus. Lokale Versionen werden komplett auf der eigenen Festplatte verwaltet und bieten Dritten keinen Zugang – vorausgesetzt, sie werden sachgemäß verwendet. Dafür sind sie umständlicher zu bedienen und wenig flexibel. Welche Variante am Ende die Richtige ist, hängt von dem Anforderungsbereich und den persönlichen Vorlieben ab.

Vor- und Nachteile eines Passwort Managers


Ein Passwort Manager ist ein wertvoller Helfer im täglichen Umgang mit Kennwörtern und Anmeldedaten. Zudem verwenden die Programme heutzutage alle den 256-Bit-Verschlüsselungsstandard, der als sehr sicher gilt. Die Verwendung eines Passwort-Verwalters hat jedoch auch einige Nachteile.

Hier sind die grundlegenden Vor- und Nachteile im Überblick.

Vorteile

  • Sie merken sich die Passwörter für Dich
    Der passwortgeschützte Tresor vereinfacht den Umgang mit Webseiten erheblich, denn dank ihm gehören eine chaotische Zettel-Wirtschaft und regelmäßige Klicks auf „Passwort vergessen“ ein für alle Mal der Vergangenheit an. Ein Passwort Manager ist wie eine Art digitales Gedächtnis, das sich alle wichtigen und sensiblen Daten merkt. Das einzige Passwort, das es nicht kennt, ist das Masterpasswort. Bei dem ein oder anderen Tool kannst Du aber auch einen Fingerabdruck einrichten.
  • Die Passwörter sind verschlüsselt
    Passwortverwaltungsprogramme schützen die gespeicherten Kennwörter und Daten durch eine Verschlüsselung, die den Hackern und Cyberkriminellen das Leben schwer macht. Die Daten werden durch den Passwort-Dienst so verschlüsselt, dass es für unautorisierte Personen kompliziert wird, an sensible Informationen wie Kreditkartennummer oder Amazon-Passwort zu gelangen. Im Gegensatz zu anderen Varianten wie dem Schreiben von Passwörtern auf Papier oder die Speicherung in digitaler Form auf dem PC sind die Daten in dem digitalen Tresor aufgrund der Verschlüsselung so sicher wie das Geld auf einer Bank.
  • Die Passwörter sind sicher
    Die Passwort-Software können automatisch hochsichere Passwörter generieren, die sich unmöglich erraten lassen. Die generierten Passwörter sind lang und alphanumerisch, was heißt: Sie bestehen aus einer willkürlichen Abfolge von Klein- und Großbuchstaben und Zahlen. Alphanumerische Kennwörter sind der sicherste Weg, um die eigenen Daten zu schützen.
  • Sie sparen Zeit
    Dank Autofill ermöglichen die Verwaltungsprogramme mit dem entsprechenden Feature einen schnelleren Zugriff auf Online-Konten und Informationen wie Kreditkartennummern, E-Mail oder Adressen. Außerdem: Alle Passwörter versammeln sich an einem Ort, wie ein Schlüsselbund, was wiederum für mehr Übersichtlichkeit sorgt. Im besten Fall ist Dein Passwort Manager geräteübergreifend verfügbar.

Nachteile

  • Schwachstellen
    In dem digitalen Tresor sind die Daten in der Regel sicherer als ohne. Doch auch hier gibt es eine markante Schwachstelle: Wenn ein Unbefugter das Masterpasswort in die Finger bekommt, kann er alle gesicherten Passwörter und Daten stehlen.
  • Du kannst Dich selbst aussperren
    Die Masterpasswörter sind ist der Schlüsselbund zum eigenen Passwort-Tresor. Wer dieses Passwort vergisst, kann sich im schlimmsten Fall aus dem Programm aussperren. Einige Versionen bieten diverse Möglichkeiten zur Wiederherstellung (z.B. mit einem Fingerabdruckscan) an – damit es jedoch gar nicht erst so weit kommt, solltest Du das Passwort aufschreiben und an einem sicheren Ort aufbewahren; zum Beispiel in einem Safe.
  • Wiederkehrende Kosten
    Die meisten Passwortverwaltungsprogramme (ausgenommen: Open-Source-Modelle) arbeiten nach dem sogenannten „Software as a Service-Prinzip“. Bei diesem Modell wird statt der eigentlichen Software der Service vermietet. Dies erfolgt durch ein Abonnement, das entweder monatlich oder jährlich bezahlt wird.
  • Wenig Transparenz
    Ein Passwort Manager erfordert großes Vertrauen in den Hersteller, schließlich können nur die wenigsten beurteilen, ob eine Software gravierende Sicherheitsmängel aufweist oder nicht. Testergebnisse und Zertifizierungen sind eine hilfreiche Möglichkeit, um die Sicherheit des jeweiligen Programms einzuschätzen.

Worauf solltest Du bei der Auswahl Deines Passwort Managers achten?


Passwort Manager bewahren in ihrem Tresor alle wichtigen Kennwörter und Daten auf, deshalb ist es wichtig, genau auf die Sicherheit der Software zu achten.

Die großen Unternehmen setzen auf eine AES-256-Verschlüsselung nach militärischen Standards. Wenn ein Programm diese hochwertige Verschlüsselungstechnik nicht besitzt, solltest Du lieber auf einen anderen zurückzugreifen. Ein weiteres wichtiges Element für die Sicherheit: das Zero-Knowledge-Prinzip. Nach diesem Prinzip werden die sensiblen Daten zwar in der Cloud synchronisiert, sind jedoch dank der Verschlüsselung seitens des Clients nicht für den Anbieter einsehbar.

Das bedeutet, die Daten sind auch dann noch sicher, wenn der Anbieter Cyberangriffen ausgesetzt ist. Viele kommerziellen Anbieter implementieren zusätzlich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, um die Sicherheit zu erhöhen. Wer Wert auf viel Sicherheit legt, sollte beim Kauf darauf achten. Bei der Auswahl ist es außerdem wichtig zu überprüfen, ob das benutzte Betriebssystem von dem jeweiligen Passwort Manager unterstützt wird.

Vor allem Linux-User werden von vielen Anbietern oftmals sträflich vernachlässigt und sollten sicherstellen, dass die Software sich für das Betriebssystem eignet. Ein Blick auf die Funktionen ist ebenfalls ratsam, denn neben den Basisfunktionen bieten viele Programme spezielle Features an – zum Beispiel das Speichern von Kreditkartendaten oder ein Sicherheitscenter, in dem die Stärke der Passwörter überprüft wird.

Was sind die wichtigsten Funktionen bei einem Passwort Manager?


Ernstzunehmende Passwort Manager verschlüsseln die Daten sicher mithilfe von AES-256-Chiffren und bieten wahlweise eine Datenbank in der Cloud an. Zu den Basics jedes gehört ein solider Generator, der Kennwörter nach dem Zufallsprinzip erstellt und somit die Sicherheit erhöht.

Meist optional, aber sehr hilfreich: Eine Funktion, bei der die bestehenden Passwörter auf Sicherheit überprüft und im Zweifelsfall optimiert werden. Für Unternehmen und Selbstständige ist es wichtig, dass die Software eine Synchronisierung zwischen verschiedenen Geräten anbietet. Dies ist wichtig, damit sich die Mitarbeiter untereinander vernetzen und von verschiedenen Orten aus arbeiten können.

Passwort Manager sollten außerdem die Features zum automatischen Zurücksetzen von Passwörtern besitzen. Das erhöht die allgemeine Sicherheit und kann gezielt angewendet werden, wenn der Verdacht auf ein Sicherheitsleck besteht. Ebenso wichtig für die Passwortsicherheit ist ein Dienst für die Zwei-Faktor – oder sogar Multifaktor-Authentifizierung.

Ein wichtiges Feature für die Benutzerfreundlichkeit ist das automatische Ausfüllen von Webformularen (=Autofill). Viele Passwort Manager können eine Webseite erkennen und die Anmeldedialogfelder automatisch ausfüllen. Obwohl die meisten Passwortverwaltungsprogramme diese Funktion anbieten, funktioniert das Autofill nicht bei jedem Tool gleich gut. Selten, aber komfortabel: Die Suchfunktion, mit der sich ganze Datensätze leicht filtern lassen.

Folgender Funktionsumfang ist zwar selten, aber beliebt:

  • Software auf USB-Stick
  • Eine virtuelle Tastatur zum Schutz vor Keyloggern
  • Drag-and-drop
  • Verschlüsselte Notizen
  • Gruppierung und Kategorisierung von Daten

Das sind die 10 wichtigsten Eigenschaften eines Passwort Managers

  • AES-256-Verschlüsselung
  • Zero-Knowledge-Prinzip
  • Authentifizierung mittels 2-Faktor- oder Multi-Faktor
  • Passwort-Generator
  • Autofill
  • Ansprechende, leicht bedienbare Benutzeroberfläche
  • Unbegrenzt Speicher für Passwörter und Daten
  • Breite Betriebssystem- und Browser-Unterstützung
  • Passwort-Sharing

Fazit


Passwort Manager sind ein wichtiges Werkzeug zum sicheren Umgang mit Passwörtern und sensiblen Daten im Web. Dank alphanumerischer Generierung erstellen die Programme komplexe Passwörter, die sich die meisten Menschen überhaupt nicht merken können. Sie fungieren wie ein digitaler Tresor, in dem wichtige Daten und Kennwörter sicher aufbewahrt und herausgenommen werden können.

Sowohl private Nutzer wie auch Unternehmen profitieren davon. Unterschiedliche Lösungen wie Cloud-basierte oder lokale Systeme haben jeweils ihre Vor- und Nachteile – welche Lösung am besten geeignet ist, hängt hauptsächlich davon ab, für welche Zwecke das Programm genutzt werden soll.

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