Literaturverwaltungsprogramme – 11 Anbieter im Vergleich

Die wichtigsten Literaturverwaltungsprogramme im Vergleich

Mit Hilfe unterschiedlicher Filter, User-Bewertungen und der Meinung der OMT-Club-Mitglieder versuchen wir Dir die Entscheidung für das richtige Literaturverwaltungsprogramm, zu vereinfachen.

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Auratikum

von Auratikum GmbH

Einfach Ordnung

Alles an einem Ort

Echter Schreibhelfer

Auratikum begleitet den Nutzer vom ersten Gedanken über den eigenen Abschluss bis hin zu seiner Vollendung. Notizen ermöglichen eine übersichtliche Strukturierung, während die Gliederung in mehrere Kapitel der Arbeit eine ansprechende Optik verleiht.

Auratikum ist also nicht nur ein Referenzmanager, sondern zugleich ein Schreibprogramm, das den Anwender durch seine gesamte Arbeit führt.

Eine Besonderheit von Auratikum ist neben der automatischen Erstellung einer Bibliografie aus all den verwendeten Werken die Einstufung nach Priorität der einzelnen Quellen; oder der Häufigkeit ihres Vorkommens.

Auratikum bietet die Möglichkeit Literaturverzeichnisse in 8.000 verschiedenen Zitierstilen als Word oder LaTex Datei auszugeben.

Wenn es um Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit geht, hat Auratikum im Vergleich mit seinen Mitbewerbern definitiv die Nase vorne.

Die hell und einladend gestaltete Oberfläche von Auratikum motiviert zum Arbeiten, ohne zu verwirren oder den Eindruck von harter Arbeit entstehen zu lassen. Die Literaturverwaltung wird damit auf ein Level gehoben, das bei vielen anderen Anwendungen aufgrund ihrer Komplexität kaum zu erreichen ist.

Das Programm kostet 6,99 € monatlich und eignet sich besonders für wissenschaftliche Arbeiten im universitären Bereich. Auratikum eignet sich für den Zweck der Bachelorarbeit über den der Masterarbeit bis zum Doktoranden und seiner Projekte.

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ACAD Write

von ACAD International Research AG

Plagiatsprüfung

Anonyme Telefonkonferenzen

Jederzeit Korrekturwünsche

Als Ghostwriter-Agentur bietet ACAD Write unter demselben Namen eine hervorragende Literaturverwaltung. Schon während des Schreibens der Abschlussarbeit unterstützt das Literaturverwaltungsprogramm beim Erstellen des Literaturverzeichnisses und automatisiert die korrekte Zitation sowie eine ansehnliche Formatierung.

Auch bei diesem Tool besteht die Möglichkeit Deine Einträge und Verweise im Text in diversen Zitierweisen anzugeben.

Die Vollversion von ACAD Write ist kostenfrei und erfordert auch keine Registrierung. Die Agentur lässt den Anwender direkt über die eigene Seite diverse Quellenangaben kopieren und importiert diese entweder im RIS-, BibTex- oder EndNote-Format in die Bibliothek.

Leider ist es aber nicht möglich, nach einfacheren Buchdaten wie etwa der ISBN, dem Buchtitel oder dem Autor zu suchen. Auch das Herunterladen von Literaturverzeichnissen wird dem Anwender verwehrt.

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Citavi

von Swiss Academic Software GmbH

Datensicherheit leicht gemacht

Stilvoll schreiben

Kostenlos ausprobieren

Citavi ist der absolute Platzhirsch auf dem Programmmarkt für Literaturverwaltung und Wissensorganisation und basiert auf unterschiedlichen Tarifen für Einzelpersonen, Gruppen und Familien oder Campuslizenzen. Studenten haben einen sehr einfachen Zugang und können über die Lizenz der Universität kostenfrei einen Account freischalten.

Eine eigene Lizenz von Citavi kostet EUR 119,-. Für Studenten und Doktoranden. Nachteil: Das Programm ist derzeit ausschließlich mit dem Windows-Betriebssystem kompatibel. Die Entwicklung für Apple-Produkte wurde 2011 eingestellt, weshalb Citavi auf Apple-Geräten nur über die Simulation einer Windows-Arbeitsumgebung läuft. Die mobile Nutzung ist generell nicht möglich.

Citavi lässt sich sehr einfach in das Textverarbeitungsprogramm Word integrieren, was die Übernahme bestimmter Formate, Schriftstile und ähnlichen Details automatisch begründet und Dir ermöglicht Deine Zitate und Textverweise direkt in Dein Projekt zu integrieren.

Vor allem aber besticht Citavi durch seine umfangreichen Recherchefunktionen, der Möglichkeit zur detaillierten Aufgabenplanung sowie der Wissensorganisation. Die Aufgabenplanung soll Dich dabei unterstützten, den zeitlichen Überblick bei Deiner Arbeit, beispielsweise der Bachelorarbeit oder der darauffolgenden Masterarbeit, zu behalten.

Letztere ermöglicht auch die Zitation aus verknüpften PDF-Dateien, die Einbettung von Kommentaren, eigenen Textideen und einer Zusammenfassung. Die Arbeiten aus anderen Programmen zur Literaturverwaltung lassen sich ebenfalls ganz einfach bei Citavi importieren.

Besonders hervorzuheben ist bei diesem Literaturverarbeitungsprogramm die Möglichkeit, gemeinsam an Teamprojekten zu arbeiten. Im Zusammenhang damit bietet sich zur Vereinfachung der Kommunikation auch die Nutzung der programminternen Chatfunktion von Citavi an.

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Citethisforme

von Chegg, Inc.

Online-Zitiergenerator

Verschiedene Zitierstile

Einfache Konvertierung zwischen verschiedenen Zitierstilen

Mit Citethisforme kannst Du sowohl Einträge als auch Verweise im Text in diversen Zitierweisen und Quellangaben generieren.

Hier finden sich neben einem APA- und einem Harvard-Generator auch der Vancouver- und Chicago-Zitierstil. Durch ein einfaches Copy-and-Paste-Verfahren können beliebige Zitationen vorgenommen und in die eigene Bibliothek implementiert werden.

Die erste Anlaufstelle für Nutzer dieser Anwendung ist das CTFM-Haupttool, integriert in die Webseite. In erster Linie greifen Ghostwriter Agenturen oder Buchautoren aus dem wissenschaftlichen und akademischen Sektor auf dieses Tool zurück.

Auf den ersten Blick wirkt die Hauptseite des Literaturverwaltungsprogramms eher abschreckend, da sie übersät ist mit Werbung jeglicher Art. Jedoch taucht nach dem ersten Scrollen unmittelbar eine kurze Servicebeschreibung sowie eine Anleitung, wie CTFM für die eigene Literaturverwaltung zu handhaben ist, auf.

Unterstützend stellt der Anbieter einen eigenen Blog bereit, der eine Menge Fragen über richtiges Zitieren und die Erstellung und Einbettung von Literaturverzeichnissen beantwortet.

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Scribbr

von Scribbr B.V.

Rechtschreibung verbessern

Unterstützung mehrerer Dateiformate

Plagiatsprüfung

Scribbr ist eigentlich ein weltweit agierendes online Netzwerk aus Autoren, Lektoren, Korrektoren und Plagiatsprüfern, die ihre Arbeit allesamt im Home-Office ausführen. Die Community überprüft außerdem das Layout, Literaturquellenangaben, den roten Faden, sowie die allgemeine Verständlichkeit der eingereichten Abschlussarbeiten.

Um dem Anwender die eigene Projektbearbeitung ebenfalls zu erleichtern, stellt Scribbr drei verschiedene Generatoren als Referenzmanager zur Verfügung. Diese Scribbr-Generatoren ermöglichen Dir sowohl Deine Verweise im Text als auch Deine Einträge im Literaturverzeichnis zu erstellen.

Der Scribbr-APA-Generator hilft bei der Umsetzung des am häufigsten genutzten Stil von Zitationen und der Formatrichtlinien.

Der Scribbr-Harvard-Generator hingegen pflegt selbst keine konkreten Organisationsrichtlinien; daher kann die Harvard-Zitierweise von Universität zu Universität unterschiedliche Vorgaben haben. Auch Scribbr hat eine eigene offizielle Harvard-Zitierrichtlinie.

Der Scribbr-Fußnoten-Generator vertritt die deutsche Zitierweise. Quellenangaben sind in diesem Fall in den Fußnoten zu finden und nicht – wie beim Harvard- oder APA-Zitierstil – im Fließtext. Dennoch können auch hier je nach Universität ein paar Eigenheiten vorgegeben sein.

Die Generatoren von Scribbr resultieren auf den Analysen der Zitiervorgaben verschiedener Universitäten und schaffen damit einen nahezu einheitlichen Rahmen, der von den meisten Universitäten anerkannt wird.

Wenn man sich also nicht auf eine einzige Einrichtung festlegen möchte, sondern die fertige Arbeit später möglicherweise noch für andere Dinge benötigt, ist es empfehlenswert, die textliche Rahmengestaltung vielseitig zu halten.

Scribbr ermöglicht in diesem Fall die Berücksichtigung unterschiedlicher Anforderungen in einem einzigen Arbeitsprozess.

 

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Literatur-generator.de

von ZAPOLLO UG

Literaturverzeichnis erstellen

Zusammenstellung aus verschiedensten Zitierformen

Hausarbeiten & Diplomarbeiten schreiben

Die bisher genannten Programme für eine effiziente Literaturverwaltung erfordern eine gewisse Einarbeitung und grundlegendes Know-how im Umgang mit Computerprogrammen.

Mit diesem Literaturverwaltungsprogramm werden die Erstellung eines Literaturverzeichnisses und sämtliche Zitationen dank einer Schritt-für-Schritt-Anleitung aber zum Kinderspiel.

Es handelt sich um eine einfach zu bedienende Webvariante, die schon beim Öffnen der Hauptseite die wichtigsten Informationen zusammenfasst.

Anstatt sich hier mit Quelltexten und Programmiersprachen auseinanderzusetzen, wird der Literaturgenerator wie eine einfache Suchmaschine verwendet: In die Suchzeile wird jene Information eingegeben, die über das gesuchte Werk bekannt ist.

Zum Beispiel Titel, ISBN, der Name des Autors oder bestimmte Schlagworte. Zunächst zeigt die Seite eine Auflistung der diesbezüglich verfügbaren Werke, aus denen frei gewählt werden kann.

Sofort nach dem Aufruf des Werks stellt der Literaturgenerator acht verschiedene Zitationsstile in der entsprechenden Formatierung zur Verfügung. Eine vollständige Nutzung dieses Service ist jedoch nur nach erfolgter Registrierung möglich.

Ein kleiner, aber bedingt zu vernachlässigender Minuspunkt: Ohne aktives Ausprobieren ist die Aktualität dieser Webanwendung nicht so einfach festzustellen. Die letzten angepriesenen News entstammen dem Jahr 2017; Literatur, die 2021 publiziert wurde, scheint im online Literaturverzeichnis aber bereits auf.

Zudem sind hier Verweise im Text nicht möglich und auch das Literaturverzeichnis kann nicht heruntergeladen werden.

 

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JabRef

von JabRef e.V.

Über 15 Referenzformate importieren

Referenz-Management-Software

Kostenlos verfügbar

Seine Besonderheit ist die Ausrichtung auf das Textsatz-Programm LaTex. Das grundlegende Konzept ähnelt dem vieler anderer Referenzmanager, erlaubt jedoch auch das Speichern ganzer Exzerpte, Literatursammlungen, Notizen und einfacher Schlagworte – bei gleichzeitiger Verfügbarkeit von über 9000 Zitierstilen in 21 Sprachen.

Im Unterschied zu anderen Anwendungen, wo vorwiegend Features des Imports oder Exports genutzt werden, bietet sich mit JabRef die Möglichkeit, eigene Datenbanken und ihre Einträge auch manuell zu erstellen. Der Anwender kann also selbst entscheiden, ob die anzulegende Datei ein Artikel, ein ganzes Buch, eine Bedienungsanleitung oder eine Masterthesis ist.

Auch bibliografische Daten sind eigenhändig anzugeben, so beispielsweise Titel, Autor oder das Erscheinungsjahr. Wenn dennoch die Import- oder Exportfunktion genutzt werden soll, lassen sich mit JabRef sogar eigene Importfilter erstellen.

Grundsätzlich arbeitet JabRef mit den Betriebssystemen Windows, Mac und Linux; mobil ist es jedoch nur auf Windows-Tablets anwendbar.

Der Haken an diesem Literaturverwaltungsprogramm: Um JabRef effizient zu verwenden, sind Kenntnisse über Quelltexte sowie die Java-Programmiersprache, deren Funktionsweise, Gestaltung und Bearbeitung definitiv vorteilhaft. Ansonsten kann die Einarbeitungszeit mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

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EndNote

von Clarivate

Datenaggregation & Veröffentlichung

Über 6.000 Referenzstile

Kopernio Integration

EndNote ist vergleichbar mit Citavi und stellt gleichermaßen das englische Pendant dar. Auch EndNote basiert auf der Vergabe von Nutzungslizenzen: Einzel- und Mehrfachlizenzen sind ebenso erwerbbar wie spezielle Studenten- oder Campuslizenzen, Firmen- und Forschungslizenzen.

Die Kosten liegen bei rund EUR 98,- aufwärts. Um das Literaturverwaltungsprogramm zunächst kennenzulernen, empfiehlt sich ein Einstieg in die kostenlose Version; diese unterliegt jedoch starken Einschränkungen. Neben 21 Zitationsstilen und 50.000 wählbaren Datensätzen verfügt die kostenlose Variante über 2 GB Speicherplatz.

Im Gegensatz zu Citavi ist EndNote auch auf Mac-Geräten in Microsoft Word und Pages uneingeschränkt verwendbar. Der Katalog der Vollversion ist hier ähnlich umfangreich und überzeugt durch optimale Recherchemöglichkeiten (6000 Zugänge, davon sind 400 im Erstinstallationspaket bereits enthalten).

Fachlich spezialisierte Literaturdatenbanken sowie PDFs, die auf Volltext basieren, sind nur ein Ausschnitt des großen Ganzen. Erhältlich ist EndNote sowohl als Webversion als auch in Form einer Desktopvariante; und etwas günstiger als Citavi beim Erwerb von Eigen- oder Campuslizenzen.

Auch zu Zotero gibt es einige Parallelen – so ist beispielsweise die Übersicht in Tabellenform sehr ähnlich und die ein oder andere Funktion ist an derselben Stelle zu finden. Wichtig ist jedoch nach der Nutzung der Import- oder Exportfunktion eine strenge Überprüfung der übermittelten Daten.

Wird ein Titel zum Beispiel ungewollt zweimal importiert und nur einmal der Urheber mit angeführt, dann erkennt das Programm diese als zwei vollkommen unterschiedliche Werke.

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Wizdom.ai

von Informa PLC.

Trend Analyse

Persönlicher Forschungsassistent

Kostenlos testen

Als universell verwendbare Software für Studenten, Wissenschaftler und deren Mentoren dient wizdom.ai nicht primär dem Vorbereiten auf eine akademische Arbeit oder als Literaturverwaltungsprogramm.

Vielmehr ist es ein ganzheitliches Konzept zur Ermittlung von Hotspots und Trends für ein Projekt. Dennoch kommt die Verwendungstauglichkeit als Referenzmanager und Literaturverzeichnis nicht zu kurz.

Das Suchen und Hinzufügen verschiedener Publikationen wird über die Smartphone-App erheblich vereinfacht und ermöglicht ein mobiles, produktives Arbeiten; beispielsweise durch das einfache Scannen einer ISBN.

Eine Synchronisierung des gesamten Inhaltes auf verschiedenen Geräten ist entweder via Desktop oder durch die Webbibliothek möglich, erfordert allerdings eine aufrechte Internetverbindung.

Mit über 7000 Zitierstilen zählt das Literaturverwaltungsprogramm zu den umfangreicheren Anwendungen und ermöglicht die Organisation der literarischen Werke ganz unabhängig von den Betriebssystemen.

Android und iOS-Geräte sind ebenso kompatibel mit dieser Art der Literaturverwaltung, ebenso wie Linux oder Windows.

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Mendeley

von Mendeley Ltd.

Einfache Referenzierung

Notizen verwalten

Kostenloser Account erstellen

Mendeley dient nicht nur der Literaturverwaltung, sondern fungiert außerdem als soziales Netzwerk für Studenten und Wissenschaftler. Bei Mendeley handelt sich um eine kommerzielle Software, erweitert durch eine webbasierte Version und Apps für mobile iOS- und Android-Geräte. (macOS und Windows)

Der Fokus liegt bei Mendeley auf wissenschaftlichen Artikeln und PDF-Dateien, wobei die Nutzung für Institutionen, Einzelnutzer und Gruppen jeweils kostenpflichtig ist. Ein kostenloses Modell ist mit einem Speicherplatz von bis zu 2 GB dennoch möglich.

Vorhandene Literaturquellenangaben und Metadaten werden durch Mendeley automatisch in die eigene Datenbibliothek importiert. Ein sogenanntes Bookmarklet ermöglicht außerdem das Importieren von bibliografischen Angaben.

Ziel des Anbieters Mendeley ist es, seinen Nutzern maßgeschneiderte und zielgerichtete Literaturempfehlungen zur Verfügung zu stellen, basierend auf den von ihnen importierten, exportierten und verarbeiteten Inhalten.

Aktuell ist Mendeley nur in englischer Sprache verfügbar und schränkt die Nutzung auf höchstens fünf Privatgruppen mit jeweils maximal 25 Mitgliedern ein. Der Speicherplatz kann allerdings gegen eine kleine monatliche Gebühr bei Mendeley erweitert werden.

Ebenfalls ein kleiner Nachteil von Mendeley: Die Recherchefunktion aus ganzen Literaturdatenbanken heraus ist nur über die Webversion möglich und ein Datenimport lediglich in den Formaten BibTex, RIS, EndNote XML oder Zotero umsetzbar.

Insgesamt ist Mendeley also nicht nur für Studenten und Doktoranden geeignet, sondern auch für alle privaten Nutzer, die Referenzmanagement mit einer effizienten Verwaltung von PDF-Dokumenten kombinieren möchten oder gerne kollaborativ arbeiten.

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Zotero

von Zotero

Online & Offline Quellen verwalten

Integration vieler Medientypen

In 30 Sprachen verfügbar

Zotero ist nicht gerade die Literaturverwaltungssoftware mit dem größten Funktionsumfang – dafür aber kostenlos. Durch die begrenzten Funktionen (Einschränkung auf Literatur- und Quellenrecherche sowie deren Zitation) ist die Einarbeitungszeit entsprechend kurz.

Zotero bietet eine Schnittstelle zu Textverarbeitungsprogrammen wie beispielsweise Word, somit kannst Du Quellenangaben von Zitaten, Einträgen, Verweisen etc. direkt, während des Schreibens einfügen.

Auch läuft das Open-Source-Programm auf mehreren Betriebssystemen: Windows, macOS und Linux. Das macht Zotero kompatibel mit verschiedenen Textverarbeitungsprogrammen. Die erste Darstellung der gesammelten Literatur als einfache Ordnerliste mit individueller Gestaltungsmöglichkeit ähnelt der klassischen Visualisierung anderer Ordner auf einem Computer.

Die Ordner, deren Bezeichnung und etwaige Unterordner können frei gewählt und durch Importe in 20 verschiedenen Dateiformaten befüllt werden. Eine Organisation aller Quellen lässt sich entweder nach Schlagworten oder Sammlungen ausrichten. Diese Quellen wiederum dürfen mit Notizen oder Tags versehen werden, sodass sie leichter aufzufinden sind. (Quellenangaben)

Ein wesentlicher Unterschied von Zotero zu den zwei ähnlichen Programmen Citavi und EndNote ist, dass Zotero keine zuvor eingerichteten Datenbanken durchsucht, sondern das gesamte Internet, da die Desktop-App durch eine Webversion ergänzt wird.

Verfügbar ist Zotero aktuell in 54 Sprachen – darin sind die meisten europäischen bereits enthalten. Auch mobile Versionen und eine Litanei an Apps von Drittanbietern stehen für ein Literaturverzeichnis zur Verfügung.

Die Funktionen zur Wissensorganisation und zum gemeinsamen Arbeiten sind bei Zotero im Vergleich zu eher kostenpflichtigen Programmen wie EndNote eingeschränkt.

 

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Was ist ein Literaturverwaltungsprogramm?

Literaturverwaltungsprogramme dienen, wie der Name schon vermuten lässt, der Verwaltung von größeren Literatursammlungen und dem Sortieren literarischer Werke. Mit ihnen lassen sich verschiedene bibliografische Angaben an einem Ort sammeln, die in einem wissenschaftlich oder akademisch verfassten Text ausgearbeitet werden sollen.

Damit sind Programme zur Literaturverwaltung und Wissensorganisation hervorragende Unterstützer auf dem Weg zur Doktor-, Diplom- oder jeder anderen Form von Abschlussarbeit. Aber nicht nur das: Sie helfen schon lange vor der Verwaltung bei der Gestaltung von wissenschaftlichen Publikationen.

Kurz gesagt dient das Literaturverwaltungsprogramm insbesondere der strukturierten Übersicht über verschiedene literarische Werke und einzelne Textpassagen und Zitate daraus, sowie der rechtskonformen Verwendung vorhandener Arbeiten in einem eigenen Projekt, wie beispielsweise in einer Abschlussarbeit.

Diese Programme eignen sich aber auch für nicht akademische Aufträge. In allen Anwendungsbereichen kann die Nutzung eines solchen Programms dem Plagiatsrisiko effektiv vorbeugen.

Wer sich noch nie mit Literaturverwaltungsprogrammen befasst hat, fühlt sich vom Angebot der verfügbaren Software vielleicht auf den ersten Blick erschlagen. Bei einer Vielzahl von angebotenen Features für unterschiedliche Bereiche verliert nicht nur der Einsteiger leicht den Überblick. Mit diesem Artikel wollen wir den Dschungel der Literaturverwaltungsprogramme für Dich ein wenig lichten.

Ziel ist, es Dir Denkanstöße für den Einsatz von Literaturverwaltungsprogrammen zu geben und Dir außerdem die relevantesten Lösungen in der Branche kurz vorzustellen. Ganz ohne Programmierkenntnisse, für jeden Geldbeutel verfügbar, als Cloud-Lösung oder auf dem eigenen Webserver. Wir zeigen Dir die Fallstricke bei der Planung und Implementierung von Literaturverwaltungsprogrammen  auf, damit Du am Ende dieses Artikels kompetent mitreden kannst.

Die Zielgruppe - Wer sollte Programme zur Literaturverwaltung und Wissensorganisation ins Auge fassen?

Die größte Verwendergruppe sind Bildungseinrichtungen wie Universitäten, Fachhochschulen und Bibliotheken.

Während in Universitäten bereits an den wissenschaftlichen Studien der Zukunft gearbeitet wird, bewahren Bibliotheken die fertigen Exemplare auf und führen, der besseren Übersicht wegen, ein Literaturverzeichnis.

Daneben sind es aber auch Buchverlage, die sich im Laufe der Jahre aus den Inhalten ihres gesamten Sortiments kaum noch heraussehen. Auch hier unterstützt ein Referenzmanager in kleinerem Ausmaß bei der Literaturverwaltung.

Abhängig von den eigenen Freizeitinteressen sind solche Anwendungen zudem Privatpersonen anzuraten, sofern diese aus einem wissenschaftlich-literarischen Umfeld stammen und entsprechend viel mit verschiedenen Büchern und Skripten zu tun haben.

So zum Beispiel Professoren und Lehrer, aber auch “Hobbyforscher” – also Wissenschaftler und Forscher, die sich aus persönlichem Freizeitinteresse solchen Arbeiten widmen und nicht zwingend auch Akademiker sein müssen.

Außerdem profitieren Buchhandlungen und sogar kleinere Schulbibliotheken von einem derartigen Assistenten. Im Laufe der Zeit werden die Werke im eigenen Sortiment üblicherweise eher mehr anstatt weniger – damit ist früher oder später auch eine Art elektronisches Archiv gefragt.

Vor- und Nachteile eines Literaturverwaltungsprogramms

Zu Beginn sei der große Vorteil durch die gebotene Übersichtlichkeit hervorgehoben. Selbst bei großen Datenbanken mit über 15.000 Werken bietet ein Literaturverwaltungsprogramm einen guten Überblick.

Da nun nicht mehr stundenlang nach bestimmten Aussagen oder Themen gesucht werden muss, bleibt dem Nutzer mehr Zeit für produktives Schaffen. Eine solche Anwendung kann als Assistenz in der Lagerhaltung virtuell verfügbarer Arbeiten angesehen werden.

Bei entsprechend guter und durchdachter Strukturierung lässt sich die Literatur ganz nach den individuellen Präferenzen anlegen. Hochmoderne Programme ermöglichen sogar eine Verknüpfung mit Fließbändern in großen Lagerhallen, automatisieren und kombinieren verschiedene Vorgänge miteinander.

Ebenso bedeutsam sind die vielseitigen Recherchefunktionen und die Datenerfassung über Dinge, Persönlichkeiten (zum Beispiel Autoren oder Urheberrechte) oder bestimmte Ereignisse, da die Software sie automatisch einem bestimmten literarischen Werk zuordnen kann.

Andere Programme wiederum erlauben das Einbetten von eigenen Bemerkungen, Kommentaren, Fragen und Nachforschungsaufgaben. Eher unangenehm ist demnach die Begleiterscheinung der Einarbeitszeit; diese kann bei der Auseinandersetzung mit einem Literaturverwaltungsprogramm sehr intensiv sein.

Jedes Tool hat seine eigenen Besonderheiten – von Einheitlichkeit ist leider nur selten etwas zu sehen. Anwender sollten sich also ein wenig Zeit zum Kennenlernen nehmen, um das Programm später vollumfänglich und effizient nutzen zu können.

Eine absolute Ausnahme stellt Auratikum dar: Diese Software begeistert durch die spielerische und Pinnwand-ähnliche Gestaltung der Benutzeroberfläche.

Ebenfalls eher nachteilig an Software zur Verwaltung von Literatur: Es gibt kaum eine, die sich auch für kleine Literatursammlungen eignet.

Wenn ein Literaturverzeichnis also nicht länger als eine Seite wird, empfiehlt sich eine genaue Abwägung, ob sich die Anschaffung und Einarbeitung in das Programm wirklich lohnt. Der Aufwand durch das Einarbeiten sollte sich auf jeden Fall bezahlt machen.

Da die Hintergründe der eigenen Literaturverwaltung sehr individuell sein können (ebenso wie deren Funktionsumfang), ist es eine kleine Herausforderung, das richtige Tool für den eigenen Zweck zu finden. Entweder verlässt sich der Anwender anfangs auf die Erfahrungswerte anderer, oder aber er probiert nacheinander einige Programme aus.

Auch das ist wiederum sehr zeitintensiv. Deswegen haben sich einige Interessierte bereits mit Computerspezialisten zusammengetan und sich eine Software für ihr ganz eigenes Vorhaben programmieren lassen.

ACAD Write ist beispielsweise eine solche Software, die direkt aus den Fingern einer Ghostwriter-Agentur entstammt und somit auch primär auf solche Arbeiten ausgerichtet ist.

Die 5 beliebtesten Literaturverwaltungsprogramme

1. Zotero

2. Citavi

3. Scribbr

4. Mendeley

5. JabRef

1. Zotero

Zotero hat nicht den größten Funktionsumfang, ist dafür aber kostenlos. Durch die begrenzten Funktionen (Einschränkung auf Literatur- und Quellenrecherche sowie deren Zitation) ist die Einarbeitungszeit entsprechend kurz. Das Open-Source-Programm läuft auf mehreren Betriebssystemen: Windows, macOS und Linux.

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Vorteile von Zotero

Zotero bietet eine Schnittstelle zu Textverarbeitungsprogrammen wie beispielsweise Word, somit kannst Du Quellenangaben von Zitaten, Einträgen, Verweisen etc. direkt, während des Schreibens einfügen.

Verfügbar ist Zotero aktuell in 54 Sprachen – darin sind die meisten europäischen bereits enthalten. Auch mobile Versionen und eine Litanei an Apps von Drittanbietern stehen für ein Literaturverzeichnis zur Verfügung.

Nachteile von Zotero

Die Funktionen zur Wissensorganisation und zum gemeinsamen Arbeiten sind bei Zotero im Vergleich zu eher kostenpflichtigen Programmen wie EndNote eingeschränkt.

Highlights von Zotero

Ein wesentlicher Unterschied von Zotero zu den zwei ähnlichen Programmen Citavi und EndNote ist, dass Zotero keine zuvor eingerichteten Datenbanken durchsucht, sondern das gesamte Internet, da die Desktop-App durch eine Webversion ergänzt wird.

Fazit Zotero

Zotero ist ein kostenfreies Literaturverwaltungsprogramm für alle, die kleine Literatursammlungen ganz einfach verwalten wollen geeignet.

2. Citavi

Citavi ist der absolute Platzhirsch auf dem Programmmarkt für Literaturverwaltung und Wissensorganisation und basiert auf unterschiedlichen Tarifen für Einzelpersonen, Gruppen und Familien oder Campuslizenzen.

Studenten haben einen sehr einfachen Zugang und können über die Lizenz der Universität kostenfrei einen Account freischalten.

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Bedienoberfläche von Citavi, Quelle

Vorteile von Citavi

Citavi lässt sich sehr einfach in das Textverarbeitungsprogramm Word integrieren, was die Übernahme bestimmter Formate, Schriftstile und ähnlichen Details automatisch begründet und Dir ermöglicht Deine Zitate und Textverweise direkt in Dein Projekt zu integrieren.

Nachteile von Citavi

Das Programm ist derzeit ausschließlich mit dem Windows-Betriebssystem kompatibel. Die Entwicklung für Apple-Produkte wurde 2011 eingestellt, weshalb Citavi auf Apple-Geräten nur über die Simulation einer Windows-Arbeitsumgebung läuft. Die mobile Nutzung ist generell nicht möglich.

Highlights von Citavi

Citavi besticht durch seine umfangreichen Recherchefunktionen, der Möglichkeit zur detaillierten Aufgabenplanung sowie der Wissensorganisation. Die Aufgabenplanung soll Dich dabei unterstützten, den zeitlichen Überblick bei Deiner Arbeit, beispielsweise der Bachelorarbeit oder der darauffolgenden Masterarbeit, zu behalten.

Letztere ermöglicht auch die Zitation aus verknüpften PDF-Dateien, die Einbettung von Kommentaren, eigenen Textideen und einer Zusammenfassung. Die Arbeiten aus anderen Programmen zur Literaturverwaltung lassen sich ebenfalls ganz einfach bei Citavi importieren.

Besonders hervorzuheben ist bei diesem Literaturverarbeitungsprogramm die Möglichkeit, gemeinsam an Teamprojekten zu arbeiten. Im Zusammenhang damit bietet sich zur Vereinfachung der Kommunikation auch die Nutzung der programminternen Chatfunktion von Citavi an.

Fazit Citavi

Citavi ist einer der bekanntesten Literaturverwaltungsprogramme. Das Programm ist ein Allrounder unterstützt Dich in Deinem kompletten Arbeitsprozess. Allerdings kostet dieser große Funktionsumfang mehr als andere Programme. Wer nicht so tief in die Tasche greifen möchte, sollte sich für eine günstigere Alternative entscheiden.

3. Scribbr

Scribbr ist eigentlich ein weltweit agierendes online Netzwerk aus Autoren, Lektoren, Korrektoren und Plagiatsprüfern, die ihre Arbeit allesamt im Home-Office ausführen. Die Community überprüft außerdem das Layout, Literaturquellenangaben, den roten Faden, sowie die allgemeine Verständlichkeit der eingereichten Abschlussarbeiten.

Um dem Anwender die eigene Projektbearbeitung ebenfalls zu erleichtern, stellt Scribbr drei verschiedene Generatoren als Referenzmanager zur Verfügung. Diese Scribbr-Generatoren ermöglichen Dir sowohl Deine Verweise im Text als auch Deine Einträge im Literaturverzeichnis zu erstellen.

Scribbr Bildschrimaufnahme Software Bedienfeld

Bedienoberfläche von Scribbr, Quelle 

Vorteile von Scribbr

  • Zitationsmöglichkeit aus diversen Quellenarten
  • kostenfreie Zitierfunktion
  • Formatierung der Bibliografieseite passend zu dem Zitierstil
  • Schnittstelle zu Word
  • mobile Webseite

Nachteile von Scribbr

  • Scribbr bietet nur die Zitierstile MLA und APA an
  • Probleme bei verschiedenen Quelltypen wie beispielsweise Vorabdrucke oder Archivdokumente
  • Registrierung für Zugriff auf bestimmte Funktionen erforderlich

Highlights von Scribbr

Das Erstellen von unterschiedlichen Zitierstilen durch die diversen Generatoren ermöglicht es nach individuellen Richtlinien zu arbeiten.

Fazit Scribbr

Durch die Möglichkeit das Programm an die individuellen Richtlinien anzupassen, ist Scribbr besonders für wissenschaftliche Arbeiten im universitären Bereich geeignet, ob Doktorant oder Student.

4. Mendeley

Mendeley dient nicht nur der Literaturverwaltung, sondern fungiert außerdem als soziales Netzwerk für Studenten und Wissenschaftler. Bei Mendeley handelt sich um eine kommerzielle Software, erweitert durch eine webbasierte Version und Apps für mobile iOS- und Android-Geräte.

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Bedienoberfläche von Mendeley, Quelle 

Vorteile von Mendeley

Vorhandene Literaturquellenangaben und Metadaten werden durch Mendeley automatisch in die eigene Datenbibliothek importiert. Ein sogenanntes Bookmarklet ermöglicht außerdem das Importieren von bibliografischen Angaben.

Nachteile von Mendeley

Aktuell ist Mendeley nur in englischer Sprache verfügbar und schränkt die Nutzung auf höchstens fünf Privatgruppen mit jeweils maximal 25 Mitgliedern ein.

Die Recherchefunktion aus ganzen Literaturdatenbanken heraus ist nur über die Webversion möglich und ein Datenimport lediglich in den Formaten BibTex, RIS, EndNote XML oder Zotero umsetzbar.

Highlights von Mendeley

Medeley ist ein echter Dokumenten Profi. Zudem hat dieses Programm einen großen Funktionsumfang und kommt Citavi sehr nah. Ganz besonders an Mendely ist, dass hier der Fokus auf der Benutzer Community liegt.

Fazit Mendeley

Der Fokus liegt bei Mendeley auf wissenschaftlichen Artikeln und PDF-Dateien, wobei die Nutzung für Institutionen, Einzelnutzer und Gruppen jeweils kostenpflichtig ist. Ein kostenloses Modell ist mit einem Speicherplatz von bis zu 2 GB dennoch möglich.

Insgesamt ist Mendeley also nicht nur für Studenten und Doktoranden geeignet, sondern auch für alle privaten Nutzer, die Referenzmanagement mit einer effizienten Verwaltung von PDF-Dokumenten kombinieren möchten oder gerne kollaborativ arbeiten.

5. JabRef

JabRef ist eine Open-Source-Software, welche Literaturdaten im BibTeX Format verarbeitet. Es ist kostenfrei und unterstützt die Betriebssysteme Microsoft, macOS und Linux.

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Bedienoberfläche JabRef, Quelle 

Vorteile von JabRef

Im Unterschied zu anderen Anwendungen, wo vorwiegend Features des Imports oder Exports genutzt werden, bietet sich mit JabRef die Möglichkeit, eigene Datenbanken und ihre Einträge auch manuell zu erstellen. Der Anwender kann also selbst entscheiden, ob die anzulegende Datei ein Artikel, ein ganzes Buch, eine Bedienungsanleitung oder eine Masterthesis ist.

Nachteile von JabRef

Um JabRef effizient zu verwenden, sind Kenntnisse über Quelltexte sowie die Java-Programmiersprache, deren Funktionsweise, Gestaltung und Bearbeitung definitiv vorteilhaft. Ansonsten kann die Einarbeitungszeit mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Highlights von JabRef

Seine Besonderheit ist die Ausrichtung auf das Textsatz-Programm LaTex. Das grundlegende Konzept ähnelt dem vieler anderer Referenzmanager, erlaubt jedoch auch das Speichern ganzer Exzerpte, Literatursammlungen, Notizen und einfacher Schlagworte – bei gleichzeitiger Verfügbarkeit von über 9000 Zitierstilen in 21 Sprachen.

Fazit JabRef

JabRef ist für alle geeignet, die gerne mit LaTeX arbeiten. Wenn Du Dich für dieses Programm entscheidest, solltest Du affin für diverse Programme sein, denn es ist komplexer als manch andere Tools.

Kriterien: Worauf ist bei der Anschaffung eines Literaturverwaltungsprogramms zu achten?

Zunächst sollten Interessenten eine Basis schaffen. Im Vorfeld ist festzulegen, welche Eigenschaften das Programm später unbedingt aufweisen soll; zum Beispiel das Verfassen von Kommentaren und Bemerkungen oder einen Filter, der zeigt, ob bestimmte Textpassagen bereits irgendwo verwendet wurden.

Auch der Fokus auf bestimmte Ausrichtungen der Literatur kann relevant sein. Wenn diese Muss-Kriterien feststehen, können zunächst alle Programme, die diese nicht bieten, außen vor gelassen werden.

Ein Tutorial für die Literaturverwaltung ist ebenfalls zu empfehlen, wenn nicht von Haus aus beim Erwerb der Software eine Schulung inkludiert ist. Schulungen machen den Benutzer schnell mit allen Features vertraut und er muss nicht erst über Tausende Mausklicks herausfinden, was das Programm kann – oder vielleicht auch nicht kann.

Bei der Anwendung selbst sollten die wichtigsten oder am häufigsten durchgeführten Aktionen (so etwa Quellenangaben, ein automatisch erstelltes Literaturverzeichnis und Zitationen) einfach zu generieren sein.

Auch die Kennzeichnung einer Datenbank als “vollständig” sollte im Rahmen des Möglichen liegen, damit ein bestimmter Abschnitt als definitiv erledigt vermerkt werden kann. Weitere Kriterien sind die kostenfreie Nutzung ohne Werbung, die Nutzung ohne zwangsläufige Registrierung und eine dauerhaft fließende Anwendbarkeit mit bestehendem Support.

Ebenfalls von Bedeutung:

  • Aktualität der Programmversion
  • etwaige Anforderungen an das eigene Betriebssystem
  • unverzichtbare Import- und Exportfunktionen
  • ausreichend Speicherplatz

Die Grundfunktionen - worauf kein User verzichten sollte

Eine der grundlegenden Funktionen besteht darin, die bereits im Netz vorhandenen gespeicherten Einträge in unterschiedlichen Zitationsstilen in einem eigenen Text wiedergeben zu können. Zu den meistverbreiteten Zitationsstilen gehören: ISO 690, MLA, APA und Harvard. (Quelle)

Um eine einfache Bedienung zu gewährleisten, sollten Importe und Exporte von Literatur unbedingt zum Funktionsumfang jeder Software für Literaturverwaltung gehören. Ebenfalls ist es ratsam, jene Anwendungen in die nähere Auswahl zu ziehen, die eine Funktion besitzen, per Tastatur (Shortcuts) gesteuert zu werden.

Je einfacher die Bedienung und je leichter die Software zu verstehen ist, desto effizienter gestaltet sich die Arbeit damit. Der Aufwand des Einarbeitens sollte dabei unbedingt in Relation zur Komplexität der Anwendung und ihrer Funktionen stehen.

Tabellarische Ansichten – wahlweise auch per Thumbnails – verschaffen einen besseren Überblick über alle vorhandenen Titel, Zitate, Einträge, Kommentare und andere Inhalte und gehören ebenfalls zu den Grundfunktionen. Außerdem sollten die vorhandenen Datenbanken entsprechend umfangreich sein.

Für das Durchsuchen einer Datenbank mit fünf Inhalten braucht es noch keine zusätzlichen Notizen; die Sinnhaftigkeit einer heruntergeladenen Software – und mitunter einer kostenpflichtigen Eigenlizenz – will in solchen Fällen also gut überlegt sein.

Unbedingt erforderlich ist auch die Funktion der Erstellung eines Literaturverzeichnisses. Komfortable Literaturverwaltung ermöglicht die Erstellung eines solchen automatisch – bereits mit der Einbettung der Zitation im Text.

In weiterer Folge sollte die dauerhafte Verfügbarkeit der Software gewährleistet sein. Bei der Auswahl der Tools sind Anbieter vorzuziehen, die bereits seit einigen Jahren auf dem Markt sind oder mehrere Versionen herausgebracht haben.

Die Betreuung älterer Versionen ist beispielsweise ein Indiz für guten und langfristigen Support, der nützlich sein kann – vor allem bei der Einarbeitung und bei Fertigstellung einer Arbeit.

Die 10 wichtigsten Eigenschaften und Funktionen von Literaturverwaltungsprogrammen:

  • einfache Umsetzung der wichtigsten Features
  • langfristiger oder dauerhafter Support
  • möglichst umfangreiche Datenbanken (viele Werke, große Auswahl aus verschiedenen Zitierstilen …)
  • kostengünstig bis kostenfrei
  • übersichtliche und gute Strukturierung
  • Fokus auf bestimmte Literatur für bestimmte Zwecke
  • einfache Navigation (Shortcuts)
  • laufende Weiterentwicklung
  • Interaktionsmöglichkeiten mit dem Support sowie mit anderen Anwendern oder Teammitgliedern
  • Import- und Exportfunktion in möglichst vielen Dateiformaten

Fazit - Wieso lohnt sich Literaturverwaltung?

Die Möglichkeit, aus allen eingesehenen literarischen Werken ein Sammelverzeichnis zu erstellen und auf die verwendeten Inhalte zuzugreifen, erleichtert den universitären Alltag auf dem Weg zum Abschluss.

Neben einer übersichtlichen und zeitsparenden Organisation der Literatur beugen eine literaturverwaltende Software und auch eine solche Webanwendung dem Risiko auf ein Plagiat vor, da sämtliche Einbettungen und Zitate automatisch korrekt gekennzeichnet, formatiert und in ein Literaturverzeichnis eingebettet werden.

Dadurch ergibt sich ein gut strukturierter Überblick über die Literatur des Inhaltsspektrums der eigenen Arbeit; zum Beispiel wissenschaftlicher, historischer oder juristischer Literatur. Da nicht nur der gesamtliterarische Markt, sondern vor allem der wissenschaftliche rasant steigt und die Anzahl der verfügbaren Werke kontinuierlich zunimmt, erhöht sich auch der Bedarf an solchen Programmen.

Diese bestehen für gewöhnlich aus einer oder mehreren Datenbanken, in denen lediglich Referenzen von Originalen abgelegt sind; es gibt jedoch auch leicht abgewandelte Formen, die beispielsweise das Internet allein als Quelle für sämtliche Recherchen einbeziehen.

Die Anwendungsversionen differenzieren zwischen einer zu installierenden Software und webbasierten Anwendungen; teilweise mit der Möglichkeit (oder dem Muss), Lizenzen zu erwerben oder zu vergeben. Mitunter sind auch kombinierte Programme erhältlich, wobei sich eine vorinstallierte Software später durch den Browser ergänzen lässt.

Alle Referenzen sind gesammelt an einem Ort zu finden. Mittels Suchfunktion lassen sich exakt jene Passagen ausfindig machen, die gerade benötigt werden – ohne erst die ganze Lektüre durchsehen zu müssen.

Solche kleinen, aber feinen Anwendungsmöglichkeiten sind schon im Anfangsstadium der Studienzeit unverzichtbar und zeigen ihren wahren Wert im Laufe der Zeit, wenn erst einmal einige Werke zum Nachschlagen, Recherchieren und Analysieren herangezogen wurden.

 

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