Conversion Optimierungstools: 11 Anbieter im Vergleich

Die wichtigsten Conversionoptimierungs-Tools im Vergleich

Mit Hilfe unterschiedlicher Filter, User-Bewertungen und der Meinung der OMT-Club-Mitglieder versuchen wir Dir die Entscheidung für das richtige Conversionoptimierungs-Tool zu vereinfachen.

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Google Optimize

von Google

4,6/5 (1)

A/B Tests

Kostenlose Version

WYSIWYG-Editor

Google Optimize bietet zwei verschiedene verschiedene Optionen. Die kostenlose Version ist eine abgespeckte Variante des Enterprise-Tools Optimize 360. Die kostenlose Variante beinhaltet dabei alle relevanten Tools, die dem Nutzer ermöglichen verschiedene Tests (u.a. A/B Test) durchzuführen und bei der Verbesserung der Conversion-Rate helfen.

Google Optimize lässt sich ausschließlich in Verbindung mit Google Analytics verwenden. Optimize zeigt dem Nutzer, wie seine Tests die verschiedenen in Analytics bestimmten Schlüsselmetriken beeinflussen.

Optimize baut auf Google-Analytics auf. Wer das Tool bereits verwendet, soll mit nur einer zusätzlichen Codezeile eigene A/B-Tests durchführen können. Die Tests selbst sollten sich dank des visuellen Editors auch von Einsteigern leicht anlegen lassen. Um den verwenden zu können, benötigt ihr allerdings Googles Chrome-Browser, da der Editor auf eine spezielle Erweiterung für den Browser angewiesen ist.

Wer bereits mit anderen Google-Lösungen arbeitet, für den ist Google Optimize das perfekte Testing-Tool. Auch Nutzer ohne umfassendes technisches Know-How  können mit dem Tool dank der einfachen Benutzeroberfläche problemlos Anpassungen an der eigenen Webseite vornehmen. Wer allerdings mehr als bloß ein paar Einzelseiten testen will, der sollte sich überlegen auf die kostenpflichtige Version umzusteigen, da in der kostenlosen Version ein Limit gesetzt ist, für Tests, die gleichzeitig ablaufen können. Darüberhinaus ist nach Teststart eine langsame Datenübertragung zu beobachten.

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trbo

von trbo GmbH

4,6/5 (1)

A/B- & Multivarianten-Tests

Analyse & Optimierung

Intelligentes Targeting

Auch trbo ist eine Plattform, die Content in Echtzeit personalisiert, damit der Besucher das zu sehen bekommt, wofür er sich nach vorliegender Datenlage am meisten interessieren wird. Gleichzeitig wird seine Customer Journey verfolgt und analysiert, um die Empfehlungen noch besser zu machen.

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Hotjar

von hotjar

4,5/5 (2)

Umfragemanagement

Feedback-Management

Produktmanagement

Hotjar dient in erster Linie zur Webanalyse für Selbstständige und liefert eher ungewöhnliche Funktionen. Durch eine Überlagerung der eigenen Webseite mit einer Heatmap können Inhalte genau auf einzelne Besucher angepasst werden. Sogar einzelne Bewegungen der Maus werden durch dieses Tool festgehalten. So wird ersichtlich, auf welche Bereiche der Webseite ein User geklickt hat. Allerdings ist dieses Webanalyse-Tool nur in englischer Sprache erhältlich. Das Tool kennzeichnet sich durch seine Benutzerfreundlichkeit. Das Interface ist übersichtlich gestaltet und auch technisch wenig versierte Anwender finden sich leicht zurecht. Das Tool kann auch für mobile Seiten und Apps verwendet werden und funktioniert über die Systeme Android und iOS. Für Hotjar steht auch eine kostenlose Testversion zur Verfügung. Die Nutzung des Tools kann jedoch auch kostenpflichtig erfolgen. Der Preis für dieses Produkt ist durchaus annehmbar und erschwinglich. Geeignet ist dieses Analyse-Tool vor allem für kleinere Unternehmen sowie für freiberuflich tätige Personen. Wer Fragen oder Probleme mit dem Tool hat, kann sich an eine Serviceline wenden oder die FAQ´s durchlesen, in denen die häufigsten Fragen ausführlich beantwortet werden. Von diesem Produkt ist eine kostenlose Testversion erhältlich.

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AB Tasty

von AB Tasty

All-in-one-Lösung

Statistische Relevanz-Analyse

A/B-Tests

AB Tasty kann mit einer umfangreichen Anzahl an Tests und der einfachen Anwendung, die keinerlei Vorkenntnisse erfordert, auftrumpfen. Die Software ist die führende SaaS-Lösung in Sachen On-Site-Konversion- und In-App-Message-Optimierung in Europa. Nutzer können dank des visuellen Editors und der sogenannten und in dieser Form einzigartigen Widgets-Bibliothek, Änderungen an ihrer Webseite vornehmen und die Benutzererfahrung verbessern.

AB Tasty bietet Funktionen für A/B-, Split-, multivariate- und Trichter-Tests, um die Conversion Rate zu erhöhen. Es handelt sich bei diesem Tool um eine skalierbare Plattform für Experimente und Personalisierungen.

Zur  Nutzung sind keine Programmierkenntnisse oder technisches Know-how erforderlich.

Erhältlich ist AB Tasty für Webseiten, Responsive Sites und native Apps.

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Crazy Egg

von crazyegg

Unbegrenzte Websites

Aufnahmefunktion

Besucher-Überblicke

Mit dem Tool Crazy Egg kann nun jeder Webmaster unter Euch Eye Tracking für eigene Marketinganalysen nutzen. Beim Tracking der Augen werden unter anderem Heatmaps erzeugt. Diese zeigen an, welche Bereiche der Webseite häufiger, weniger oder gar nicht betrachtet wurden. Die naheliegende Schlussfolgerung: Je stärker ein Bereich einer Webseite in Rot erscheint, desto mehr Aufmerksamkeit erregt er. Auf der anderen Seite erkennt Ihr, dass schwach oder gar nicht eingefärbte Bereiche nicht attraktiv sind, weil sich die Augen Eurer Besuchers dorthin kaum oder gar nicht verirren.

Crazy Egg braucht für das Eye Tracking keine Webcam, sondern stützt sich auf die Erkenntnis, dass fast 90 Prozent der Mausbewegungen auch den Bewegungen der Augen entsprechen. Dort, wo die Maus gerade hinzeigt, richtet sich in aller Regel auch der Blick Eures Besuchers. Das Online Marketing Tool liefert noch weitere Erkenntnisse: Bereiche in denen Besucher besonders häufig klicken, wie viele Besucher die Seiten scrollen, wann sie Scrollaktionen abbrechen und vieles mehr.

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helio

von ZURB

Wettbewerbsüberprüfung

Landingpage-Konvertierung

Dashboard-Engagement

Mit helio erstellt Ihr Screenshots von Designentwürfen Eurer Websites, um zu testen, wie potenzielle Besucher auf Designs und Anwendungen reagieren.

In Webdesigns steckt viel Arbeit und meistens werden Seiten erst dann der Öffentlichkeit präsentiert, wenn die Seite komplett fertig ist. Wenn Ihr dann schlechtes Feedback erhaltet, war ein großer Teil Eurer Arbeit für die Mülltonne und Ihr müsst zum Teil wieder vorn beginnen oder ein aufwendiges Re-Design starten.

Mit diesem Online Marketing Tool erspart Ihr Euch nicht nur Frust, sondern auch Zeit und Geld. Ohne eine einzige Zeile Code schreiben zu müssen, erfahrt Ihr, wie der Designentwurf Eurer Webseite bei Euren Besuchern ankommt. Ihr könnt mit helio auf die Schnelle neue Konzepte antesten, ohne sie zuvor implementieren zu müssen. Durch das Feedback erhaltet Ihr dann wertvolle Daten, um fundierte Designentscheidungen treffen zu können.

Ihr wisst dadurch direkt, welche Features bei Besuchern ankommen und welche nicht und könnt das endgültige Design Eures Projekts danach ausrichten.

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Kameleoon

von Kameleoon

A/B-Testing

Problemloses Setup

Intelligenter Graphic Editor

Kameleoon ist eine Plattform für AI-Personalisierung und A/B-Testing für Product Owner und Conversion-orientierte Marketing-Experten. Die Software hilft Dir bei der schnellen und automatischen Anpassung an Deine Webseite. So kannst Du die gesamte Online-Erfahrung Deiner Nutzer optimieren.

Das Tool unterstützt Dich bei dem Prozess, deine Besucher zu verstehen und so die Angebote und User Journeys auf deinen Kanälen zu personalisieren.

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Mouseflow

von Mouseflow ApS

Aufzeichnungen

Dokumentation

Unbegrenzte Formularanalyse

Mouseflow möchte Webdesignern dabei helfen, ihre Besucher besser zu verstehen. Alle Aktionen, die ein Besucher auf Eurer Webseite ausführt, werden von dem Online Marketing Tool erfasst und ausgewertet.

Zu den auswertbaren Nutzeraktionen zählen nicht nur Klicks und Mausbewegungen, sondern auch Tastatur- und Formulareingaben sowie Scrollbewegungen. Nach Abschluss des Testzeitraums werden die erfassten Daten ausgewertet. Metriken zu Mausbewegungen, Klicks und Scrolls zeigen auf einen Blick, wie sich Besucher auf Eurer Webseite verhalten. Zudem zeigen Heatmaps für Mausbewegungen und Scrolls an, welchen Bereichen Eurer Webseite die Nutzer besonders viel Aufmerksamkeit widmen.

Als Nutzer von Mouseflow könnt Ihr dieses Verhalten analysieren und gewinnt dadurch ein besseres Verständnis von der Interaktion Eurer Seitenbesucher. Über die kostenfreie Testversion können sich interessierte Nutzer einen ersten Eindruck von der Leistungsfähigkeit des Tools verschaffen.

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Optimizely A/B Testing

von Optimizely

Benutzer-Profile

Experimente

Segmentierung

Optimizely A/B Testing ist ein Online Marketing Tool zur Erstellung von Websites für A/B Tests. Bei dem beliebten Testverfahren für Webseiten und Landing Pages bekommen zwei oder mehrere Gruppen (bei multivariaten Tests) von Testbesuchern unterschiedliche Versionen einer Webseite zu sehen. Dabei soll ermittelt werden, wie sich die Varianten jeweils auf die Conversion Rates auswirken.

Wegen fehlender technischer Fachkenntnisse waren Laien mit der Erstellung von Websites für A/B Tests bisher meistens überfordert. Das Tool wendet sich daher auch verstärkt an diese Zielgruppen.

Mit Optimizely A/B Testing kannst Du hingegen ohne jegliche CSS- oder HTML-Kenntnisse Webseiten und Landing Pages für A/B Tests spielend einfach über einen WYSIWYG-Editor erstellen. Während Du Dich bei vergleichbaren Tools anmelden musst, um Dir ein Bild über die Leistungsfähigkeit des Editors zu machen, ist das bei diesem Tool ohne vorherige Anmeldung möglich.

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Qualaroo

von ProProfs

Benutzerfreundlich

Produktentwicklung

Einfache Visualisierung

Qualaroo betreibt Marktforschung auf der Website mithilfe von Fragebögen. Wenn Euer Besucher ein Ereignis auslöst, wie das Verlassen des Browserfensters nach einer bestimmte Verweildauer auf der Seite oder er zum x-ten Mal Eure Seite besucht, kann man ihm gezielt einen kurzen Fragebogen einblenden.

Der Nutzer hat hier die Möglichkeit seine Nutzererfahrungen interaktiv mitzuteilen. Dies kann auch im Konversion-Trichter geschehen, nachdem der Besucher eine Kaufaktivität ausgelöst hat. Beispielsweise ließe sich abfragen, wie er auf Euer Angebot aufmerksam wurde oder ob er sich ausreichend informiert fühlt.

Das Online Marketing Tool Qualaroo hilft, Eure Besucher besser zu verstehen, um ihnen eine bestmögliche Nutzererfahrung geben zu können. Dabei spielt es keine Rolle, ob Eure Besucher über einen Desktop, ein Tablet oder ein Smartphone auf die Seite kommen, denn die kurzen Fragebögen passen sich den Möglichkeiten des Geräts automatisch an.

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Einfache Benutzeroberfläche

Ladezeitleistung

Engagiertes CSM

Mit dem Visual Website Optimizer kannst Du ohne viele Aufwand A/B-Tests selbst durchführen. Neben A/B-Tests könne auch Split- und multivariate-Tests.

VWO teilt sich dabei in fünf Kategorien: Testen, Einblicke, FullStack, Engage und Planen.

Das Hauptproblem ist: Du benötigst Erstellung der Variationen in der Regel technische Designkenntnisse, also Kenntnisse in CSS- und HTML.

Dass es auch anders gehen kann, zeigt der Visual Website Optimizer, mit dem selbst die technischen Laien unter Euch Webseitenvarianten zwecks Durchführung und Ausführung eigener A/B-Tests rasch erstellen können. Eine beliebte Funktion von VWO ist das integrierte Heatmap-Tool, mit dem das Klickverhalten der Besucher getrackt wird.

Im Mittelpunkt des Online Marketing Tools steht ein leicht zu bedienender WYSIWYG-Editor, mit dem jeder sofort klarkommt.

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Was ist ein Conversionoptimierungs-Tool?

Websites und Onlineshops gibt es wie Sand am Meer. Jeder Unternehmer kann mit ein wenig Aufwand einen Shop launchen und auf die großen Umsätze hoffen. Immerhin vermarktet er seine Produkte damit weltweit. Doch so einfach ist das in der Regel nicht.

Im E-Commerce sowie bei Landingpages zur Leadgenerierung kommen viele Faktoren zusammen, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Sind erst einmal genügend Besucher auf der Website gelandet, bedeutet das noch keinen Umsatz. So leicht lassen sich Conversions nicht erzielen, im Gegenteil: Die Steigerung der Erfolgsrate ist ein aufwendiger Prozess, in den Profis im Onlinemarketing viel Zeit investieren. Genau dafür ist ein Conversionoptimierungs-Tool die Lösung. Die Auswahl ist groß; auf dem Markt existieren eine ganze Reihe von ihnen. Verschiedene Softwareanbieter versprechen, Webseiten erst zu testen, anschließend zu optimieren und damit die Conversion zu steigern – mit ganz unterschiedlichen Funktionen. Wie unterscheidet sich das eine Conversionoptimierungs-Tool von dem anderen und welches eignet sich für wen? Wir haben verschiedene Varianten unter die Lupe genommen.

Wer gewinnt durch den Einsatz von einem Conversionoptimierungs-Tool?

Eine konsequente Optimierung ist für Onlineshops ebenso unerlässlich wie für Landingpages, die zunächst unabhängig vom Umsatz Leads generieren wollen. Dazu gehören Newsletteranmeldung, Download von Formularen, Registrierungen, Teilnahme an Gewinnspielen, Bewerberportale und vieles mehr – kurz gesagt: Wo immer sich eine Aufforderung zu einer Interaktion befindet, ein Button, der geklickt werden kann, sollte die Erfolgsrate beobachtet werden. Dabei muss keiner auf maßgeschneiderte Lösungen setzen; das optimale Conversionoptimierungs-Tool lässt sich je nach Webseite und Zielsetzung finden.

Um die Conversionrate zu steigern, sind Usability, Marketingmaßnahmen und SEA Optimierungen die wesentlichen Stellschrauben. Doch woran drehen, wenn gar nicht klar ist, wo der entscheidende Fehler steckt? Wer ist gefragt: die IT, die Webdesigner oder das Marketingteam? Wo auf seiner Customer Journey springt der Besucher ab: zwischen Produkt, Warenkorb und Checkout, bei der Newsletteranmeldung oder auf dem Weg zur abschließenden Landingpage mit dem Dankeschön-Coupon für den nächsten Einkauf?
Hier setzt das Conversionoptimierungs-Tool an – je nach Vorgehensweise mit unterschiedlichen Funktionen. Grundsätzlich gilt: Jeder Unternehmer, der sich nicht darüber im Klaren ist, warum seine Website das gesetzte Ziel erreicht oder nicht erreicht, sollte sich mit einem Conversionoptimierungs-Tool beschäftigen. Denn das Wissen um mögliche Hindernisse, Verzögerungen oder Abzweigungen sind genau die Stellschrauben, die wir auf jeden Fall im Blick behalten und an denen wir im Zweifel drehen müssen. Nicht erfüllte Ziele verlangen nach Veränderung, erfüllte Ziele sollten aber ebenso analysiert werden, damit im Ernstfall schnell ersichtlich ist, wo sich ein neues Hindernis eingeschlichen hat.

Das leistet ein modernes Converisonoptimierungs-Tool

Die Conversionrate beschreibt das Verhältnis von Besuchern zum Kauf bzw. zur Anmeldung. Berechnet wird sie, indem die Zahl der Websitebesucher durch die Anzahl der Interaktionen geteilt wird. Das Ziel eines Conversionoptimierungs-Tools (von einem Conversionoptimierungs-Tool = wäre ein akpetiertes Keyword)ist es, diesen Quotienten zu erhöhen, dabei verfolgen die einzelnen Tools ganz unterschiedliche Ansätze. Der erste Step ist immer die aktuelle Analyse und die Bewertung der KPIs. Je nach Conversionoptimierungs-Tool ist dafür weniger oder mehr Know-how nötig. Ein A/B-Testing ist eine der beliebtesten Methoden. Dabei wird zur bestehenden Customer Journey eine Alternativvariante aufgesetzt und der Traffic der beiden Websites miteinander verglichen. Das lässt sich mit Bordmitteln und in Eigenregie nur mit großem Aufwand umsetzen. Ein Conversionoptimierungs-Tool ist in dem Fall eine gute Wahl, dazu sind viele der Tools kostenfrei – zumindest in der Basisversion. In der Regel sind nur wenig Vorkenntnisse nötig. Zudem überzeugen die meisten Tools durch einen umfangreichen und kompetenten Support, der vielfach auch in deutscher Sprache operiert. Die Besonderheiten der DSGVO müssen berücksichtigt werden, auch das leisten mittlerweile alle Anbieter laut eigener Aussage.

Pro Shortlist Conversionioptimierungs-Tool
· geringe Vorkenntnisse nötig
· sehr gute Funktionen auf IT-Ebene
· qualifizierter Support
· A/B Testings
· übersichtliche Analysemöglichkeiten
· Schnittstellen vorhanden
· gratis Kennenlernphase
· große Auswahl zwischen vielen Anbietern
· DSGVO konform

Conversionoptimierungs-Tool auf dem Prüfstand – wo liegen die Grenzen und Risiken?

Auch wenn die Optimierung keinen IT-Spezialisten oder Programmierer erfordert, ganz ohne Know-how geht es eben doch nicht – immerhin müssen Snippets im Quellcode implementiert werden, damit das Conversionioptimierungs-Tool Zugriff auf die Webseite und die Daten hat. Wer die Funktionalität verbessern will, muss beobachten und analysieren, allein dafür sind Grundkenntnisse nötig. Die richtigen Stellschrauben zu drehen, bedeutet eben auch, sie zu identifizieren. Dabei kann es schnell passieren, dass die falschen Schlüsse gezogen werden. Auch Überengagement ist eine Gefahr, der Neulinge in dem Bereich schnell erliegen und wovor uns das beste Conversionoptimierungs-Tool nicht bewahren kann. Als Unternehmer fällt es oftmals schwer, aus User-Sicht zu agieren. Das Ziel vor Augen, verhindert der Tunnelblick die Sicht auf mögliche Schwachstellen. Die einzelnen Parameter haben Einfluss aufeinander; wird eine Micro-Conversion verändert, hat das Auswirkungen auf die Gesamtperformance. Aus diesen Daten die wesentlichen Indikatoren zu identifizieren, ist nicht leicht – vor allem kostet es Zeit. Einer der größten Fehler im Optimierungsprozess ist Ungeduld. Jeder Eingriff birgt auch ein Risiko für die Funktionalität der Website; sobald ein Detail optimiert wird, könnte das auch negative Auswirkungen auf bisherige Erfolgsgaranten haben – mit oder ohne Conversionioptimierungs-Tool.

Kontra Shortlist Conversionioptimierungs-Tool
· Kosten in der erweiterten Version
· teilweise unübersichtlich
· nicht jedes Tool ist mobiloptimiert
· grundlegendes Know-how erforderlich
· zeitintensiv
· muss kontinuierlich angewendet werden
· die optimale Software finden

Für die eine Website perfekt, für die andere gar nicht geeignet: Was sollte das richtige Conversionioptimierungs-Tool können?

Wie werden aus Shopbesuchern Kunden, aus Interessenten Newsletterabonnenten und warum funktioniert das eine Formular, das andere jedoch nicht? Auf welchem Weg Marketer die notwendigen Daten generieren, ohne unendlich viel Manpower und Kosten in die Analyse zu investieren, ist abhängig von der Wahl des Conversionoptimierungs-Tools (von einem Conversionoptimierungs-Tool = wäre ein akpetiertes Keyword). Zum einen spielen die äußeren Faktoren eine wichtige Rolle, z. B. die Frage nach deutschsprachigem Support oder die Kompatibilität mit der eigenen Software. Sind die richtigen Schnittstellen vorhanden? Lässt sich das Conversionoptimierungs-Tool unkompliziert implementieren oder steht im eigenen Unternehmen ein Fachmann dafür zur Verfügung? Sind diese Voraussetzungen erfüllt, stellt sich bei der Auswahl die Frage nach dem Ziel. Die Conversion zu erhöhen ist finale Ziel, doch welche Micro-Conversions werden auf dem Weg erreicht oder auch nicht? Wer sich sicher ist, was analysiert werden soll, ist auf der Suche nach dem optimalen Conversjonoptimierungs-Tool einen Schritt weiter. Die Palette reicht von komplexen A/B-Testings über mobile Optimierung bis hin zur schnelleren Ladezeit. Investiert das Unternehmen in SEA, sollte auch die Effektivität der bezahlten Display- oder Shopping-Kampagnen und die Zugriffe über Social Media getrackt werden. Eine Keyword-Analyse in Verbindung mit der Absprungrate gibt z.B. Auskunft darüber, welche Suchbegriffe zu einer langen Verweildauer und einer hohen Conversionrate führt, während andere Keywords eine geringe CTR zu verantworten haben.

Best Performance: Sechs Funktionen, die Converionsoptimierungs-Tools bieten

Den Status quo ermitteln eine Vielzahl von Analysetools wie z. B. Google analytics. Sie geben Aufschluss über den Ist-Zustand der Website: Wie performt die Seite aktuell, wie hoch ist die Absprungrate, die Verweildauer, CTR … je nach Fokus lassen sich unzählige Werte messen und mit einem Zeitraum in der Vergangenheit vergleichen. Welche Veränderungen haben sich im Vorjahresvergleich oder zum letzten Wochenende ergeben? Damit lassen sich nicht nur kritische Conversions wie Warenkorbabbrüche, sondern auch die Erfolge bzw. Misserfolge der Marketingkampagnen messen und feststellen, wo die Besucher herkommen.
Um sich einen Eindruck darüber zu verschaffen, wie Formulare ausgefüllt werden und an welcher Stelle der User aufgibt, kommen Mousetracking und Heatmaps zum Einsatz. Die Beobachtung der Mausbewegungen verrät, wie intensiv sich die Besucher mit den einzelnen Seiten auseinandersetzen und welche Seiten oder Inhalte kaum oder aber länger angesehen werden. Mit einem Conversionoptimierungs-Tool dieser Art lässt sich z. B. beurteilen, ob ein Formular unkompliziert auszufüllen ist oder ob es Felder enthält, die regelmäßig zum Abbruch führen. Oftmals reicht es aus, ein Feld zu entfernen oder an einer anderen Stelle zu platzieren und schon erhöht sich die Conversionrate.
In der gleichen Liga spielen Eyetracking Tools, denn die meisten User bewegen unbewusst Maus und Augen synchron. Es handelt sich um ein Conversionoptimierungs-Tool, das in erster Linie die Mausbewegungen verfolgt: Befindet sich die Maus länger an einer Textstelle oder bei einem Bild, scheint das Interesse des Besuchers geweckt.
A/B Testings kamen weiter oben schon zur Sprache. Dieses Conversionoptimierungs-Tool erfordert etwas mehr Aufwand. Um zu beurteilen, wie die Seite besser performen könnte, werden unterschiedliche Versionen erstellt. Der Vergleich dieser beiden Alternativen in puncto Usability, Layout, Seitenstruktur und Stil ermöglicht es, auf die bessere Version zu setzen.
Manchmal sind die einfachen Dinge die besten: Mit Umfrage- oder Feedbacktools lassen sich Schwachstellen direkt identifizieren: einfach fragen und Antworten analysieren.
Noch simpler, aber oft unterschätzt, ist die Messung der Ladezeit. Dafür braucht es im Grunde genommen kein gesondertes Conversionoptimierungs-Tool, es lässt sich unkompliziert auf diversen Webseiten checken. Zu lange Ladezeiten sind das Aus für jede Landingpage.

Fazit

Es ist ein wenig wie die Frage nach der Henne und dem Ei: Wer nicht weiß, wonach er sucht, der weiß auch nicht, wo er beginnen soll – und welches Conversionoptimierungs-Tool das beste für ihn ist. Dabei bestimmt eine Vielzahl von Faktoren, warum die eine Website erfolgreich ist, eine andere, ähnliche jedoch nicht.

Die Inhalte sollten relevant und klar in strukturiert sein. Das schafft Vertrauen in die Seite und erhöht die Verweildauer. Je länger sich ein Besucher auf der Website befindet und je mehr Seiten er sich ansieht, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass aus ihm ein Kunde wird. Sprechen Text und Inhalt die gewünschte Zielgruppe an? Oder passen Angebot und Zielgruppe zwar zusammen, doch die Beschreibung des stylischen Hoodies für die 17-jährige Trendsetterin gleicht im Satzbau und Wortwahl dem Text einer Regentonne für den älteren Gartenbesitzer? Beide werden sich zwar mit dem jeweiligen Angebot identifizieren, aber nur einer fühlt sich auch angesprochen. Mehr als 70 % aller Seitenbesuche erfolgen über das Smartphone. Wer bei seiner Homepage das Prinzip »mobile first« nicht berücksichtigt, verschenkt wertvolle Chancen.
Die Bandbreite der von einem Conversionoptimierungs-Tool zu untersuchenden Faktoren ist riesig. Dazu kommt: Mit einer einmaligen Untersuchung ist es nicht getan. Wer ein Conversionoptimierungs-Tool einsetzt, beginnt damit einen längerfristigen Prozess. Doch es lohnt sich, denn durch eine kontinuierliche Optimierung lassen sich Umsätze und Leadgenerierung in den meisten Fällen steigern.

Shortlist der wichtigsten Funktionen

· A/B Testings: Welche Variante funktioniert besser?
· Analyse der KPIs: Ist die aktuelle Strategie die richtige?
· Leaderfassung: Call to Actions identifizieren, die wirklich funktionieren.
· Ladezeiten: im Zweifel ein No-Go und immer der Grund für einen Seitenabbruch.
· Mousetracking: Kompliziert oder einfach? Wo bricht der User ab?
· Heatmaps: Wo konzentrieren sich die Interessen?
· Eyetracking: Was wird angesehen und gelsen, was nicht?
· Feedbacktools: einfach mal fragen und Antworten analysieren!
· Keywordrecherchetools: Auf welche Keywords reflektiert meine Zielgruppe?
· Best Practice Tools: Was machen die Big Player besser als andere?

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