A/B-Testing-Tools – 15 Anbieter im Vergleich

Die wichtigsten A/B-Testing-Tools im Vergleich

Mit Hilfe unterschiedlicher Filter, User-Bewertungen und der Meinung der OMT-Club-Mitglieder versuchen wir Dir die Entscheidung für das richtige A/B-Testing-Tool zu vereinfachen.

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Google Optimize

von Google

4,6/5 (1)

A/B Tests

Kostenlose Version

WYSIWYG-Editor

Optimize baut auf Google-Analytics auf. Wer das Tool bereits verwendet, soll mit nur einer zusätzlichen Codezeile eigene A/B-Tests durchführen können. Die Tests selbst sollten sich dank des visuellen Editors auch von Einsteigern leicht anlegen lassen. Um den verwenden zu können, benötigst Du allerdings den Googles Chrome-Browser, da der Editor auf eine spezielle Erweiterung für den Browser angewiesen ist.

Wer bereits mit anderen Google-Lösungen arbeitet, für den ist Google Optimize das perfekte Testing-Tool. Auch Nutzer ohne umfassendes technisches Know-How  können mit dem Tool dank der einfachen Benutzeroberfläche problemlos Anpassungen an der eigenen Webseite vornehmen. Wer allerdings mehr als bloß ein paar Einzelseiten testen will, der sollte sich überlegen auf die kostenpflichtige Version umzusteigen, da in der kostenlosen Version ein Limit gesetzt ist, für Tests, die gleichzeitig ablaufen können. Darüber hinaus ist nach Teststart eine langsame Datenübertragung zu beobachten.

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Optimizely A/B Testing

von Optimizely

Benutzer-Profile

Experimente

Segmentierung

Optimizely A/B Testing ist ein Online Marketing Tool zur Erstellung von Websites für A/B Tests. Bei dem beliebten Testverfahren für Webseiten und Landing Pages bekommen zwei oder mehrere Gruppen (bei multivariaten Tests) von Testbesuchern unterschiedliche Versionen einer Webseite zu sehen. Dabei soll ermittelt werden, wie sich die Varianten jeweils auf die Conversion Rates auswirken.

Wegen fehlender technischer Fachkenntnisse waren Laien mit der Erstellung von Websites für A/B Tests bisher meistens überfordert. Das Tool wendet sich daher auch verstärkt an diese Zielgruppen.

Mit Optimizely A/B Testing kannst Du hingegen ohne jegliche CSS- oder HTML-Kenntnisse Webseiten und Landing Pages für A/B Tests spielend einfach über einen WYSIWYG-Editor erstellen. Während Du Dich bei vergleichbaren Tools anmelden musst, um Dir ein Bild über die Leistungsfähigkeit des Editors zu machen, ist das bei diesem Tool ohne vorherige Anmeldung möglich.

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Kameleoon

von Kameleoon

A/B-Testing

Problemloses Setup

Intelligenter Graphic Editor

Kameleoon weiß mit seinem A/B-Testing-Tool zuvorderst in puncto Nutzerfreundlichkeit zu überzeugen. Das Tool ist intuitiv und einfach zu bedienen und stellt so auch für Anfänger eine lukrative Option dar.

Die Software ist unmittelbar nach dem Erwerb einsatzfähig – es bedarf keines Tagging-Plans, lediglich eine Zeile JavaScript muss eingefügt werden.  Mit der Plattform lassen zudem schnell und einfach erweiterte A/B-, Split- und multivariate Tests durchführen und das sowohl im Web als auch mobil.

Überdies erstellt Kameleoon Vorhersagealgorithmen, die ermöglichen, Webseiten in Echtzeit zu personalisieren. Die implementierte Künstliche Intelligenz (KI) verarbeitet Besucherdaten in Echtzeit und ist außerdem in der Lage, die Konvertierungswahrscheinlichkeit der User zu berechnen.

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Einfache Benutzeroberfläche

Ladezeitleistung

Engagiertes CSM

Mit dem Visual Website Optimizer kannst Du ohne viele Aufwand A/B-Tests selbst durchführen. Neben A/B-Tests könne auch Split- und multivariate-Tests.

VWO teilt sich dabei in fünf Kategorien: Testen, Einblicke, FullStack, Engage und Planen.

Das Hauptproblem ist: Du benötigst Erstellung der Variationen in der Regel technische Designkenntnisse, also Kenntnisse in CSS- und HTML.

Dass es auch anders gehen kann, zeigt der Visual Website Optimizer, mit dem selbst die technischen Laien unter Euch Webseitenvarianten zwecks Durchführung und Ausführung eigener A/B-Tests rasch erstellen können. Eine beliebte Funktion von VWO ist das integrierte Heatmap-Tool, mit dem das Klickverhalten der Besucher getrackt wird.

Im Mittelpunkt des Online Marketing Tools steht ein leicht zu bedienender WYSIWYG-Editor, mit dem jeder sofort klarkommt.

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Dynamic Yield

von Dynamic Yield Ltd.

Dynamic Yield legt sein Hauptaugenmerk auf die Personalisierung. Entsprechend können A/B- oder Multivariate-Tests automatisiert und mittels Künstlicher Intelligenz (KI) gesteuert werden.

Durch A/B-, Multivariaten, Split-URL- und weitere Tests können Nutzer Webseiten von Inhalten bis hin zu Overlays analysieren.

Einschränkung: Wie in anderen Apps muss bei tiefgreifenden Änderungen per Coding eingegriffen werden.

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SiteSpect

von SiteSpect, Inc.

Bekanntheit erlangte SiteSpect zunächst als eine der ersten serverseitigen Testlösungen auf dem Markt aus. Doch das war nicht der einzige Umstand, der diese Software “berühmt” machte, denn als Proxyserver-Testingtool galt SiteSpect schon als Exot.

Statt JavaScript zur Integration auf der Seite zu nutzen, wird der gesamte Traffic der Webseite durch das Testingtool geleitet, bis er beim Nutzer angelangt.

Im Leistungsportfolio enthalten sind die folgenden Funktionen:

  • Split-Tests
  • multivariate Tests
  • Zielgruppen-Targeting,
  • Test-Planung
  • Trichter-Analyse
  • Zielseiten und Webformulare

Durch den visuellen Editor können auch all Jene, die technischer nicht versiert sind, ohne Probleme A/B-Tests durchführen. Neben statischem Content werden auch dynamische Inhalte wie Audio- oder Video-Files getestet.

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Adobe Target

von Adobe

Dieses A/B-Testing-Tool aus dem Adobe-Kosmos ist Teil der Adobe Marketing Cloud und funktioniert insbesondere bei jenen Nutzern hervorragend, die bereits Adobe Analytics nutzen.

Die A/B-Tests, welche mit den v0rhandenen Schritt-für-Schritt-Anleitungen einfach einzurichten sind, gehören neben Multivariate Tests, Geotargeting und automatisierten Personalisierungen zu den Kernfunktionen von Adobe Target.

Die Plattform führt den Nutzer im Wesentlichen durch einen dreistufigen Experimentierprozess, der die folgenden Schritte durchläuft:

  1. Variante erstellen
  2. Zielgruppensegment ansprechen
  3. Ziele und Einstellungen für den Test anpassen

Adobe Target passt sich fortlaufend, automatisch an, um Verbindungen zwischen Besucherverhalten und Inhalten herzustellen, mit dem Ziel, die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

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Oracle Maxymiser

von Oracle

Nach dem Oracle das Unternehmen Maxymiser übernommen hat, wurden die Testing-Software in die Oracle Marketing Cloud integriert, die sich im Laufe der zeit sukzessive entwickelt hat und heute diverse Lösungen im Bereich Testing, Targeting und Personalisierung im Angebot.

Nutzer haben mit Oracle die Möglichkeit, zu testen auf welchen Plattformen der eigene Content die größte Resonanz erfährt.

Positiv hervorzuheben hierbei: die clientseitigen Ladezeiten sind schnell, so dass der Pagespeed der Domain während der Testungen nicht beeinträchtigt wird. Der Testlängenrechner ist überdies in der Lage, zu ermitteln, wie lange die jeweiligen Tests dauern sollten, bis die statistische Signifikanz erreicht ist.

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Freshmarketer

von Freshworks Inc.

Freshmarketer ist eine Software, die darauf abzielt, die Conversion Rate zu verbessern. Via Google Analytics ist es überdies auch möglich, ein A/B-Testwerkzeug zu integrieren, welches ermöglicht, A/B- und Split-Tests durchzuführen. Neben A/B-Testing gehören Heat-Mapping, Personalisierung und Seitenbearbeitung.

Via Trichteranalyse können Besucherwerte getrackt werden und so auch sehen, wo Conversions verloren gehen. Mit Freshsales hat Freshmarketer außerdem ein vollwertiges CRM-System in petto.

Für Neulinge eignet sich Freshmarketer aufgrund seiner einfachen Bedienung hervorragend als Einstieg in die Welt der Conversion Optimierung.

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Omniconvert

von Omniconvert

Omniconvert ist eine Plattform, die ihren Nutzern einen großen Funktionsumfang zur Verbesserung der Conversion Rate. Dieser reicht von A/B-Tests über die Personalisierung bis hin zu Overlays und Segmentierung. Durchgeführt

Omniconvert bietet die Möglichkeit, erfolgreiche Varianten aus A/B-Tests für spätere Testungen als Referenz zu verwenden. Getestet werden kann nach mehr als 40 Parametern zu denen unter anderem Geo-Positionierung, Traffic-Quelle und Besucherverhalten zählen.

Gestapelte Tests sind eine weitere tolle Funktion, bei der die erfolgreichste Variante eines Tests automatisch als Standardvariante festgelegt wird. Der entsprechende Test kann so nahtlos weitergeführt zu werden, um sicherzustellen, dass valide Ergebnisse zustandekommen.

Ein kleiner Wermutstropfen ist der Umstand, dass Omniconvert nicht auf Deutsch verfügbar ist.

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Unbounce

von Unbounce

4,0/5 (1)

Elemente per Drag & Drop ziehen

Beschleunigte mobile Seiten (AMP)

Über 100 Vorlagen zur Auswahl

Unbounce ist primär als Plattform bekannt, mit der sich Landingpages erstellen lassen, bietet darüber hinaus allerdings auch die Möglichkeit, A/B-, multivariate- und Split-Tests durchzuführen.

Der visuelle Editor erleichtert insbesondere technisch weniger versierten Nutzern, schnell zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen. Für diesen Editor bietet Unbounce diverse Templates und Plugins, um im Bereich Leadgenerierung via Formularoptimierung, die Conversion Rate nach oben zu schrauben.

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Monetate

von Kibo Commerce

Monetate hat sich der Personalisierungssoftware “Kibo” angeschlossen, mit dem Ziel, einen neuen Hybrid-Service bereitzustellen. Die Software fußt auf dem Prinzip, durch Tests, Personalisierung und Segmentierung, das Kundenerlebnis zu optimieren.

Der Anbieter verfügt über eine eigene Technologie, die dafür sorgt, dass Tests ablaufen können, ohne dass dabei die Geschwindigkeit der Webseite leidet oder Inhalte nicht abrufbar sind. Das Anbinden von Erst-, Zweit- und Drittanbieter-Daten sorgt zudem dafür, dass die Testungen – beispielsweise auf Produktebene – möglichst umfangreich ausfallen.

Der Zugriff auf Rohdaten sorgt zudem dafür, dass der Nutzer die Möglichkeit hat, die Ergebnisse tiefgreifend zu analysieren.

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HubSpot

von HubSpot

4,4/5 (28)

Einfaches CRM-System

Zentrale Datenbank

Protokollierte Aktionen

In seinem CRM Hub bietet HubSpot diverse Marketing-Tools an, die Nutzern dabei helfen, ihr Unternehmen auf ein neues Level zu hieven. Inkludiert ist hierbei auch das A/B Testing Kit, mit dem Landingpages, die zuvor mit HubSpot erstellt wurden, in puncto Performance getestet werden können. Getestet werden können dabei bis zu fünf Varianten einer Seite und alle Elemente einer Webseite, von der Überschrift bis hin zu Formularen.

Die Testvariante, welche am erfolgreichsten abgeschnitten hat, wird am Ende von HubSpot automatisch bestimmt.

 

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Salesforce

von salesforce.com Germany GmbH

3,9/5 (8)

Projekt-Management

Kunden-Nachverfolgung

Erstklassiger Kundenservice

Im vergangenen Jahr übernahm Salesforce die Software “Evergage”, welche als Hersteller von  Omnichannel- Personalisierungs- und Customer-Experience-Softwarelösungen am Markt etabliert war. Dieser Umstand beschert Salesforce nun die Möglichkeit unter anderem ein A/B-Testing-Tool anzubieten. 

Die Möglichkeiten gehen weit über die eines bloßen A/B-Testing-Tools hinaus. So werden detaillierte Verhaltensanalysen und maschinelles Lernen kombiniert, um für jeden User ein einzigartiges Kundenerlebnis zu kreieren, dass seine Anforderungen erfüllt.

Es handelt sich um eine der fortschrittlichsten Experimentier-, Personalisierungs- und Optimierungstools auf dem Markt, mit dem neben Split- und Multivariate-Tests auch Zielgruppen-Targeting, Trichter-Analysen und Test-Planungen durchgeführt werden können.

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Crazy Egg

von crazyegg

Unbegrenzte Websites

Aufnahmefunktion

Besucher-Überblicke

Crazy Egg ist eine Website-Optimierungssoftware mit Tools für A/B-Tests, Heatmaps und Benutzerfreundlichkeitstests. Mittels der Instrumente für A/B-Tests kannst Du für jede Deiner Seiten verschiedene Varianten testen. Hierfür muss lediglich ein Code-Snippet hinzugefügt werden. Dieser kann ganz einfach und ohne Programmierkenntnisse implementiert werden.

Wenn Du die Performance Deiner Änderungen eigenhändig tracken möchtest, kannst Du auf die Conversion-Tracking- und Reporting-Funktionen von Crazy Egg zurückgreifen.

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Was ist ein A/B-Testing-Tool?

Unternehmen stellen sich häufig Fragen zu ihrem Online-Auftritt respektive -Marketing. Besonders dann, wenn die Conversion nachlässt, die Absprungraten zu hoch und die Marketingziele nicht erreicht werden. Dann schlägt die Stunde der A/B-Testing-Tools. Mit Hilfe dieser Tools lassen sich mehrere Versionen einer Webseite oder Newsletters statistisch untersuchen und feststellen, welche Version besser bei den Kunden ankommt.

Wer sich noch nie mit A/B-Testing-Tools befasst hat, fühlt sich vom Angebot der verfügbaren Software eventuell auf den ersten Blick erschlagen. Bei einer Vielzahl von angebotenen Features für unterschiedliche Bereiche verliert nicht nur der Einsteiger leicht den Überblick. Mit diesem Artikel wollen wir den Dschungel der A/B-Testing-Tools für Dich ein wenig lichten. Ziel ist, es Dir Denkanstöße für den Einsatz von A/B-Testing-Tools zu geben und Dir außerdem die relevantesten Lösungen in der Branche kurz vorzustellen. Ganz ohne Programmierkenntnisse, für jeden Geldbeutel verfügbar, als Cloud-Lösung oder auf dem eigenen Server. Wir zeigen Dir die Fallstricke bei der Planung und Implementierung eines A/B-Testing-Tools auf. Damit Du am Ende dieses Artikels kompetent mitreden kannst.

Zudem haben wir Euch gefragt, welchem A/B-Testing-Tool-Anbieter ihr vertraut. Das Ergebnis haben wir für auf dieser Seite für Euch festgehalten 
Wenn Du das erste Mal auf dieser Seite bist, selbst ein A/B-Testing-Tool in Anspruch nimmst und Dich einbringen möchtest, laden wir Dich gerne ein unsere dauerhafte Umfrage mit Deiner Stimme weiter zu verbessern.

Wer profitiert am meisten von einem A/B-Testing-Tool?

Kurz gesagt, jedes Unternehmen, das herausfinden möchte, womit die eigene Zielgruppe ganz speziell angesprochen werden kann. Welche Inhalte am meisten angeklickt werden, welche Buttons öfter geklickt werden und, und, und.

Dabei sind A/B-Testings keine reine Erfindung aus der Online-Branche, sondern wurden schon immer offline von Unternehmen genutzt. Zum Beispiel, wenn es darum geht, welche Verpackungen für welche Produkte bei den Konsumenten den größten Anklang finden – genau darauf gibt das A/B-Testing eine Antwort.

Daher profitieren auch die Verbraucher vom Einsatz dieser Tools, wenn ihre Präferenzen berücksichtigt werden.
Grundsätzlich wird diese Art von Tests von Marketingabteilungen und Marketing-Agenturen eingesetzt, aber auch Einzelunternehmer und Blogger, die ganz genau wissen möchten, wann ihre Leser klicken (auf Bestellen oder Weiterlesen etc.) und wann nicht, setzen auf A/B Tests.

Die A/B-Testing-Tools sind in ihren Ergebnissen für die eCommerce-Branche fast schon obligatorisch und besonders beliebt bei Shopbetreibern, die eine hohe Zugriffsrate haben und ständig an der Optimierung ihres Internetauftritts feilen möchten, um ihren Umsatz weiter zu erhöhen.

Unternehmen, die auf E-Mail-Marketing setzen, greifen ebenfalls gerne zu einem A/B-Testing-Tool.

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Erfolgreiches A/B-Testing im E-Mail Marketing — Valerie Khalifeh

Newsletter sells! A/B-Tests helfen Dir, den E-Mail-Marketing-Kanal so effektiv wie möglich einzusetzen. Ab wann lohnen sich A/B-Tests im E-Mail Marketing? Wie geh...

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1. Unternehmen, zur Optimierung der Webseite

Wenn wir die Elemente betrachten, die ein A/B-Testing-Tool beispielsweise für eine Webseite prüft, wird klar, welche Optimierung notwendig werden könnte.

So können die folgenden Abschnitte überprüft werden:

  • Headlines – wie wirkt sich die Hauptüberschrift aus?
  • Sub Headlines – welchen Einfluss haben die Untertitel?
  • Wie sind die Absätze und textlichen Inhalte verteilt?
  • Wie wird die Integration von Testimonials und Kundenmeinungen angenommen?
  • Welcher Text passt am besten zu einem „Call-to-Action?“
  • Lädt der „Call-to-Action Button“ zum Klicken ein?
  • Werden die eingebauten Links geklickt und wie oft?
  • Bilder und ihre Wirkung
  • Finden Objekte wie Pressetexte und Auszeichnungen auf der Webseite Beachtung?
  • Welche Resonanz haben angebotene Marketingmaßnahmen wie Gratisversand oder kostenlose Proben?

Diese aufgeführten Elemente sind ein Ausschnitt dessen, was ein A/B-Testing-Tool an Tests durchführen kann. Es müssen (sollen) nicht immer mehrere Teile getestet werden. Manchmal sind einzelne Elemente, wie etwa die Untersuchung der Hintergrundfarbe oder die Schriftart bereits die Lösung stagnierender Conversions.

Ein A/B-Testing-Tool kann auch für die Messung von Reaktionen, die durch Werbeschaltungen entstehen, genutzt werden. Die zeitgleiche Schaltung unterschiedlicher Anzeigen und der Traffic, der durch die jeweilige Anzeige auf der Webseite entsteht, wird mit den Tests gemessen und angezeigt. Dadurch lässt sich wunderbar die lukrativste Anzeige herausfiltern.

2. Anwendungen im Online-Marketing und eCommerce

Wie bereits erwähnt, können einzelne Elemente auf einer Webseite bzw. Landingpage getestet werden. Dies wird auch multivariantes Testen genannt. Eine weitere Möglichkeit ist das Split-Testing. Hier werden direkt zwei verschiedene Versionen einer Idee gegenübergestellt. Diese direkte Gegenüberstellung verhilft oft zu einer Lösung und anschließenden Optimierung.

Aspekte der Gegenüberstellung können sein:

  • Die Landingpage mit verschiedenen Texten oder Designs
  • Zwei unterschiedliche Webdesigns
  • Eine Unterseite der Webseite
  • Bestimmte Elemente einer Webseite wie etwa den Call-to-Action-Bereich
  • Neu gestaltete Funktionen und sonstige Merkmale
  • Newsletter – direkte Gegenüberstellung verschiedener Aufteilungen und Inhalten

Zum besseren Verständnis ein paar Beispiele, wie ein A/B-Testing-Tool eingesetzt werden kann:

1. Blogger
ein Blogger möchte mehr Besucher und vor allem Klicks auf die Links zu (Affiliate-) Partnern oder einem eigenen Produkt. Er kann die einzelnen Artikel im Split-Testing mit anderen Überschriften, abgeänderten Inhalten, anderen Bildern und eventuell prominenter dargestellten Links gegenüberstellen.

2. Online-Händler
Ein Online-Händler stellt fest, dass in seinem Shop immer wieder Warenkorb-Abbrüche stattfinden. Der Bestellprozess und der Warenkorb-Verkauf können verändert werden. Durch die Tests wird am Ende eine Lösung zur Optimierung des Bestellvorgangs bis zum Ende neu definiert werden.

Formen von A/B-Testing-Tools - Selber machen oder machen lassen

Wie bei fast allen Online-Aktivitäten innerhalb eines Unternehmens geht auch der Einsatz eines A/B-Testing-Tools mit der Frage einher: Wer kümmert sich drum?

Es gibt grundsätzlich ein paar Überlegungen, die vorab angestellt werden sollten:

  1. Ist genügend Fachwissen vorhanden, um das gewählte A/B-Testing-Tool sinnvoll zu nutzen?
  2. Ist die Kapazität vorhanden, sich das Wissen um den richtigen Einsatz der Tests anzueignen?
  3. Hat der gewählte Anbieter der Tests einen entsprechenden (Full-) Service im Angebot, auf den das Unternehmen gegebenenfalls zurückgreifen kann?
  4. Soll eine externe Agentur die Tests vorbereiten und durchführen?

Die diversen Anbieter von A/B-Testing-Tools bieten durchaus vielschichtige Betreuungen bis hin zum Gesamtservice ihrer Software an.

Das ist bequem für das Unternehmen, aber logischerweise auch mit Kosten verbunden – und hat dementsprechend Vor- als auch Nachteile.

Es ist daher empfehlenswert, sich zusätzlich in die Materie einzuarbeiten, um zusammen mit der Agentur, oder später alleine, die besten Ergebnisse zu erreichen.

Besonders wichtig ist das Testen von Produktseiten innerhalb eines Shops. Wird hier langfristig mit einem A/B-Testing-Tool gearbeitet, ist die Steigerung der Conversion und des Umsatzes kontinuierlich möglich.

Voraussetzungen für den lukrativen Einsatz eines A/B-Testing-Tools

Es gibt ein paar Voraussetzungen, die bedacht werden müssen, wenn die Tests erfolgreich sein sollen.

Testzeitraum
Da ist zum einen der Testzeitraum. Um belastbare Daten zu erhalten, darf der Zeitraum der Tests nicht unter 14 Tagen liegen.

Anzahl der Webseitenbesucher
Weiterhin ist die Anzahl der Webseiten-Besucher ein nicht zu verachtender Faktor. Innerhalb dieser 14 Testtage sollten mindestens rund 100 Conversions pro Variante gezählt werden. Zahlen darunter liefern keine aussagekräftigen Ergebnisse. Es ist auch möglich (in Eigenregie) den Test so lange laufen zu lassen, bis die notwendige Conversion erreicht ist.

Geduld
Nicht immer ist nach der Erstellung einer Hypothese (Variante eines Elementes etc.) und des Durchlaufs eines Tests der wunde Punkt gefunden. Daher kann es sein, dass mit Geduld und Spucke mehrere Hypothesen und Durchläufe vonnöten sind.

Beherzige die gerade genannten Aspekte erfolgreichen A/B-Testings und schau Dir den folgenden Podcast von OMT-Experte Andre Morys an, in dem er Dir zeigt, welche Gefahren es zu vermeiden gilt. 

Wo ist der Unterschied zwischen Server-Side und Client-Side Testing-Tools?

Die Hauptaufgabe beim Einsatz eines A/B-Testing-Tools ist es, den Besuchern abwechselnd die Varianten der getesteten Webseite oder Elemente zu zeigen.

Server-Side A/B-Testing

Wird ein Server-Side A/B-Testing-Tool genutzt, werden die unterschiedlichen Seiten und Inhalte vom hauseigenen Server an die Webseitenbesucher verteilt.

Serverseitige Tools unterscheiden sich dadurch, dass auf Browserebene keine Änderungen vorgenommen werden. Wenn der Besucher auf der Webseite landet, wird eine zufällig erstellte Version des Tests direkt vom Server gesendet.

Client Side A/B-Testing

Das Client-Side A/B-Testing-Tool macht sich durch den Einsatz von Javascript den Webbrowser der Webseitenbesucher zunutze.

Der Webserver sendet dieselbe Version der Seite, die Standardversion, wie es normalerweise der Fall wäre. Alle Variationen werden durch den Browser des Besuchers reflektiert. Da die Änderungen nicht auf dem Server vorgenommen werden und sich stattdessen im Browser des Besuchers befinden, werden sie als „Client-Side Tools“ bezeichnet.

Welche Ziele werden mit dem Einsatz eines A/B-Testing-Tools verfolgt?

Bevor diese Frage beantwortet wird, ist es wichtig, selbst Ziele zu setzen. Daher sollte sich jeder, der ein A/B-Testing-Tool einsetzen möchte, einige Antworten geben.

1. Was soll erreicht werden?

Beispiel: Die Anmeldungen zum Newsletter sollen erhöht werden. Ausschließlich mit diesem Ziel als Grundlage wird nun die Webseite oder Landingpage betrachtet.

2. Wo liegt das Problem innerhalb der Webseite und des Anmeldevorgangs?

Eine gute Möglichkeit, schon vor dem Einsatz eines A/B-Testing-Tools, ist die Analyse der Seite, etwa mit Google Analytics. Bereits hier können „Fehler“ identifiziert werden, wenn die Besucher zwar den Inhalt lesen, aber sich nicht anmelden. Schon hier können verschiedene Varianten ausprobiert werden beispielsweise Am Button, am Call-to-Action-Text oder an der Position.

3. Muss die Landingpage (oder die Webseite) komplett überarbeitet werden?

Nicht immer ist es notwendig, eine komplette Variante der Landingpage oder bestimmter Unterseiten zu erstellen. Oft reicht es, wenn nur einzelne Komponenten getestet werden, um eine Lösung zu finden.

Diese Überlegungen müssen vorab gemacht werden um das Ziel, Stärkung und Ausbau des E-Mail-Marketings, zu erreichen. Aber auch alle anderen Ziele, wie etwa mehr Umsatz durch Überarbeitungen von Produktseiten und Shop-Handling, müssen klar definiert sein, damit die eingeleiteten Tests zielführend sind.

Vor- und Nachteile von A/B-Testing-Tools

Wie in anderen Bereichen auch, gibt es bei den A/B-Testing-Tools Vor- und Nachteile, die in die Überlegungen mit einbezogen werden sollten.

Vorteile

1. Von der objektiven Betrachtung zur Sichtweise der Zielgruppe
Was ist damit gemeint? Was für die Mitarbeiter oder den Unternehmer ganz klar und deutlich sichtbar ist, muss nicht unbedingt für die Zielgruppe gelten. Der Vergleich, der durch die Tests sichtbar wird, zeigt ganz subjektiv die Sichtweise der Zielgruppe. Dadurch lassen sich Stellschrauben verändern, die dann perfekt auf die Zielgruppe zugeschnitten sind.

2. Leichte Bedienung und Durchführung
Die Tools sind in der Anwendung recht einfach und ohne großen technischen Sachverstand durchzuführen. Zahlreiche kostenfreie Tools liefern schon gute Ergebnisse, die dann vom Nutzer leicht umgesetzt werden können.

3. Klare Ergebnisse
Die Resultate der Analysen und Auswertungen sind eindeutig und klar.

4. Auch einsetzbar bei kleineren Webseiten
Auch wenn der Einsatz von A/B-Testing-Tools bei großen Seiten mit hoher Conversion geraten wird, so sind diese Tests auch für kleinere Webseiten durchaus geeignet.

Nachteile

1. Immer nur eine Hypothese sinnvoll
Um den Überblick nicht zu verlieren, ist es sinnvoll, jeweils nur ein Element zu testen. Das Ergebnis daraus kann schon eine Hilfe sein, muss aber nicht. Daher ist es notwendig, einzelne Komponenten dem Testing zu unterwerfen. Das kann unter Umständen recht zeitaufwändig sein. Werden gleichzeitig mehrere Elemente einer Webseite getestet, kann das nicht nur für das Unternehmen etwas verwirrend sein, sondern auch für den Webseitenbesucher. Um klare und nachvollziehbare Daten zu bekommen, sollte immer nur eine Hypothese getestet werden.

2. 50/50 – Daten gehen verloren
Beim Testing wird am Ende eine Version als Gewinner angezeigt, die dann umgesetzt wird. Gleichzeitig werden die Daten aus den Tests, die bei anderen Versionen gesammelt werden, nicht mehr angezeigt und gehen dadurch verloren.

3. zu wenig Planung
Werden zu viele Möglichkeiten durchgespielt und dann umgesetzt, kann das zur totalen Verwirrung der Webseitenbesucher führen und letztendlich zu deren Absprung. Daher sollten die Zielgruppen segmentiert oder die Varianten ausschließlich neuen Webseitenbesuchern gezeigt werden.

Die wichtigsten Eigenschaften eines A/B Testing Tools

Es gibt einige Eigenschaften, die für ein A/B-Testing-Tool unabdingbar sind:

  1. Übersichtliche und einfache Bedienung
  2. Die Möglichkeit der Anbindung an vorhandene CRM-Systeme
  3. Einbindung als Plug-in
  4. Bearbeitung im Team möglich
  5. A/B- und Split-Testing möglich
  6. Entwicklerfunktionen und Support
  7. WYSIWYG-Editor. Macht es einfacher
  8. App-Testing, wenn benötigt
  9. Testversionen sollten vorhanden sein
  10. Exportmöglichkeit der Testdaten

Fazit

Nicht nur für große Unternehmen oder Webshop-Betreiber ist das A/B-Testing eine wesentliche Sache, auch kleinere Webseiten können von A/B-Tests profitieren und ihre Conversion Rate steigern.

Nicht nur zur Steigerung der Conversion, sondern auch für das Rating in Suchmaschinen ist die Verweildauer und die Absprungrate eine nicht zu unterschätzende Kennzahl – auch das Verhalten und die Vorlieben der Zielgruppe werden immer klarer. Veränderungen werden schnell wahrgenommen. Daher ist der regelmäßige Einsatz eines A/B-Testing-Tools zur Optimierung der Webseite im Grunde notwendig. Der Umsatz lässt sich steigern und neue Zielgruppen generieren.

Von kostenfreien Tools, die bereits einiges abdecken können, bis hin zu kostenpflichtigen Lösungen, die umfassend in das gesamte Online-Marketing eingebunden werden, ist für jedes Unternehmen das passende Tool dabei.

Technisches Fachwissen und Erfahrung sind nicht unbedingt notwendig. Das macht den Einsatz auch für Blogger und kleinere Unternehmen mit weniger Traffic sehr interessant.
Trotz allem ist es notwendig, sich mit den Tools und den Kennzahlen der Ergebnisse auseinanderzusetzen, um Fehler in der Interpretation zu vermeiden. Ausreichender Support und die Möglichkeit ein Upgrade zu installieren, helfen zudem bei der Entscheidung für das passende Tool.

Wer sich um andere Kernthemen kümmern möchte, hat gegen Bezahlung die Möglichkeit, das Testing komplett außer Haus zu geben. In diesem Falle wird auch die Optimierung dann meist extern vorgenommen – eine gute Lösung für Unternehmen.

Wir konstatieren: Das A/B-Testing ist aus der Onlinewelt und dem -Marketing wegzudenken und sollte von Anfang an als Marketingtool eingesetzt werden.

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