32 Content-Management-Systeme im Vergleich

Die wichtigsten Content-Management-Systeme im Vergleich

Mit Hilfe unterschiedlicher Filter, User-Bewertungen und der Meinung der OMT-Club-Mitglieder versuchen wir Dir die Entscheidung für das richtige Content-Management-System zu vereinfachen.

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Wordpress

WordPress ist wohl eines der bekanntesten CMS auch wenn es selten als Content-Management-System bezeichnet wird. Viele sehen darin eine kostenlose Blogsoftware, mit deren Hilfe sich Artikel und Meinungen im Netz publizieren lassen. Hier muss jedoch klar differenziert werden. Die Seite wordpress.org bietet eine kostenlosen Weg einen Blog zu veröffentlichen. Dazu benötigt es nicht einmal eigenen Webspace oder eine eigene URL. Für die meisten Projekte ist dies allerdings ungeeignet. Die Alternative ist hier die reine WordPress Software, die dann auf dem jeweiligen Webspace installiert wird.

In der eigenen Installation bietet WordPress dann alle Vorteile eines CMS. Es ist sehr flexibel und kann nicht nur als reiner Blog genutzt werden. Über das System lassen sich umfassende Content-Projekte umsetzen. Egal ob diese von einem oder mehreren Autoren betreut werden, das System sorgt immer für korrekte Daten. Durch eine Vielzahl an PlugIns lassen sich unterschiedlichste Funktionen integrieren. Auch Online-Shops sind mittels WordPress realisierbar.

WordPress Vorteile im Überblick

  • schnell und einfach zu installieren
  • kostenlos
  • beliebig viele Autoren mit unterschiedlichen Zugriffsrechten
  • sehr vielseitig aufgrund breiten PlugIn-Angebots
  • umfangreiche Design-Auswahl – wahlweise kostenlos oder kostenpflichtig, alternativ auch komplett eigenes Design mit Programmierkenntnissen realisierbar
  • Anwendung für Autoren ohne Programmierkenntnisse möglich

Der Vorteil des umfangreichen PlugIn-Angebots ist gleichzeitig auch der Nachteil des Systems. Nur wenige Projekte lassen sich direkt und ohne Erweiterungen umsetzen. Viele der gängigen CMS Funktionen sind tatsächlich nur über ergänzend installierte PlugIns verfügbar.

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Typo3

Typo3 gehört zu den beliebtesten CMS. Neben WordPress ist es wohl das bekannteste Content-Management-System. Es ist ebenfalls Open-Source und versteht sich als sogenanntes Enterprise-Management-System. Das heißt die Weiterentwicklung wird nicht von einer Community gesteuert sondern von einem Team versierter Entwickler kontinuierlich fortgeführt. Dadurch bleibt es stets auf dem neuesten Stand und bietet seinen Anwendern vielseitige Funktionen. Insbesondere in Deutschland setzen viele große Unternehmen sowohl im E-Commerce wie auch bei der Informationsdarstellung auf Typo3 als CMS.

Pro und Contra von Typo3

Typo3 hat einige Vorteile. Es ist ein sehr beliebtes und entsprechend weit verbreitetes CMS. Es verfügt über eine große Community, zu der auch zahlreiche Experten gehören. Das Angebot an Erweiterungen und Templates ist sehr gut und vielseitig. Dadurch ist das System ausgesprochen Flexibel und bietet eine gute Vielfalt an Funktionen. Auch das Rollenmanagement beziehungsweise die Rechteverwaltung für Nutzer ist hier sehr umfangreich umgesetzt worden. Damit hat das System anderen Anbietern etwas voraus, die teils auf eher rudimentäre Rechteverwaltungen setzen.

Dennoch müssen Anwender auch bei Typo3 mit einigen Abstrichen und Herausforderungen leben. Die Installation ist aufwendig und insbesondere für Einsteiger nicht immer ganz einfach. Sowohl Implementierung wie auch Konfiguration und Administration setzen einige Kenntnisse voraus, die erst erlangt werden müssen. In der Community gibt es allerdings einige erfahrene Anwender, die bei Fragen unterstützen. Dennoch bleibt es aufwändig und mühsam.

Die erwähnte Flexibilität aufgrund der vielfältigen Erweiterungen und Funktionen birgt ebenfalls einen kleinen Negativpunkt. Damit alles gut und reibungslos funktioniert werden an das Hosting deutlich höhere Ansprüche gestellt als bei vielen anderen Content-Management-Systemen. Hier sollte genau geprüft werden ob der Hoster für das System auch tatsächlich geeignet ist.

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Contao webShop

Contao dürfte Nutzern hauptsächliche als Anbieter von CM/S Systemen bekannt sein. Die integrierte Shoplösung Isotope eCommerce ist ein vollständig integriertes Shopsystem, exklusiv entwickelt für Contao.

Die Priorität bei der Erstellung des Shopsystems lag bei der Flexibilität, so können alle Funktionen auf die individuellen Anforderungen angepasst werden.

Das Design des Systems orientiert sich an Templates, welche von Galerien über Warenkörbe sämtliche Bereiche des eCommerce abdeckt.

Die aktuelle Version der Software steht mit der Version 2.5.15 seit Juli 2019 zur Verfügung und kann anhand einer Onlinedemo ausgiebig getestet und durchforscht werden.

Besonders interessant sind abgebildete Fallstudien, welche die Funktionalität von Contao darstellen und verschiedene Usecases präsentieren.

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Shopware

Shopware ist ein Shopsystem, welches in Deutschland entwickelt wurde und seit 2004 am Markt ist. Es gibt, ähnlich wie beim Oxid eShop, eine Open-Source-Version wie auch eine kommerzielle Version zu Verfügung.
Die plattformunabhängige Software wurde in PHP geschrieben und ist in der aktuellen Version 5.5.10 seit Juni 2019 erhältlich.
Die Funktionen des Programms können durch die Installation von weiteren PlugIns erweitert werden und so den individuellen Anforderungen angepasst werden.
Das System ist fähig, mehrere Shops auf unterschiedlichen Domains anzubieten und kann somit als Multishopsoftware bezeichnet werden.
Große Namen der Industrie vertrauen bereits auf Shopware, so etwa der Technologieriese ThyssenKrupp oder Aston Martin.

Um sich mit der Software vertraut zu machen, bietet sich die Open-Source-Version an, denn hier entstehen keinerlei Lizenzgebühren.

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Joomla!

Joomla! ist ebenfalls ein freies Content-Management-System. Es ist nach WordPress das meistgenutzte CMS auf dem Markt. Es ist sowohl für Einsteiger wie auch erfahrene Anwender ohne größere Probleme nutzbar. In der Anwendung selbst ist es im Vergleich zum zuvor genannten System allerdings etwas anspruchsvoller. Dafür sind die verschiedenen CMS Funktionen hier bereits ohne Erweiterungen verfügbar.

Entstanden ist Joomla! aus dem Open-Source-Projekt Mambo. Sein großer Vorteil ist die objektorientierte Programmierung in Kombination mit einer umfassenden Dokumentation. So können erfahrene Nutzer ihre eigenen Erweiterungen programmieren und auf Wunsch mit der Community teilen. Das System lebt von diesem Konzept und verfügt daher bereits über ein sehr breites Angebot an Erweiterungen.

Vor- und Nachteile von Joomla!

Joomla! hat einige entscheidende Vorteile insbesondere in seiner Anwendung:

  • Der Installationsaufwand ist vergleichsweise gering. Es müssen zudem nur wenige Konfigurationen vorgenommen werden um das System zu nutzen.
  • Nutzer können auf ein umfangreiches Angebot an Erweiterungen und Designs zugreifen.
  • Die Erstellung von Templates ist sehr benutzerfreundlich umgesetzt.

Auch wenn Joomla! soweit überzeugt, gibt es dennoch einige Abstriche in der Anwendung:

  • Die Rechteverwaltung ist eher lückenhaft.
  • Gute und ausgereifte Erweiterungen des Systems sind meist kostenpflichtig.
  • Viele der Erweiterungen müssen manuell aktualisiert werden.

Wer mit dem Abzügen zurecht kommt, kann in Joomla! ein gutes, zuverlässiges System finden. Idealerweise sollte die Software direkt über den Hosting-Anbieter bezogen werden. So ist zum einen sichergestellt, dass der Server stets den Anforderungen der Software entspricht, auf der anderen Seite gibt es aber oft die Updates der Software ebenfalls direkt über den Anbieter.

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Drupal

Eigentlich wurde Drupal als studentische Community-Software entwickelt. Heute steht es allerdings als Open-Source-Software kostenfrei zur Verfügung. Das Content-Management-System überzeugt dabei mit einer äußerst schlanken Grundinstallation. Ein breites Angebot an Modulen macht das System beliebig erweiterbar und flexibel. Bis heute liegen die Stärken der Software allerdings klar im Bereich Community, also Weblog, Foren oder auch Tag-Cloud.

Da die Grundinstallation nur über einige einfache Funktionen verfügt, ist die Integration von Erweiterung fast unverzichtbar zur Umsetzung eines Projektes. Da das Zusammenstellen der einzelnen Module allerdings schnell auch einmal recht umfangreich werden kann, wurden fertige Pakete für einige Szenarien erstellt. Das vereinfacht die Installation für diese Fälle merklich.

Vor- und Nachteile des Drupal CMS

Ein klarer Vorteil ist die schlanke Grundinstallation und das breite Angebot an Erweiterungen. Auch die Unterstützung von Multi-Domain-Management ist hier ein klarer Pluspunkt. Dennoch verstecken sich in diesen Vorteilen auch die Nachteile des Systems. Da die Grundinstallation nur über einige wesentliche Funktionen verfügt, müssen oft viele Erweiterungen mühselig nachinstalliert werden. Auch die mangelnde Abwärtskompatibilität der Software macht die Konfiguration aufwändiger und für unerfahrene Anwender schwierig.

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Redaxo

Redaxo ist ein eher unbekanntes Content-Management-System. Es verfügt allerdings über eine kleine aber sehr treue Community, die zum Konzept des CMS stehen. Tatsächlich bietet Redaxo einige Vorteile, die es für viele Projekte zu einem attraktiven System machen. Das CMS ist sehr flexibel und für Einsteiger ideal. Sowohl Installation wie auch die Nutzung sind einfach und intuitiv gestaltet. Leider gibt es keine vorgefertigten Themes für Redaxo, doch es kann auch ohne überzeugen. Der Framework-Charakter sowie das modulare Content-Modell des Content-Management-Systems können überzeugen.

Redaxo wird gern mit WordPress verglichen. Tatsächlich unterscheidet beide Systeme hauptsächlich nur der fehlende Theme-Markt bei Redaxo. Oberfläche und Nutzung des CMS erinnern stark an die Blogsoftware und sind vielleicht auch der Grund für die überzeugte Community hinter dem System. Die Inhalte werden über frei wählbare Blöcke zusammengesetzt. Das macht die Gestaltung sehr einfach und ist mit dem neuen Gutenberg Editor bei WordPress gut zu vergleichen. Redaxo verzichtet allerdings auf zu viel Funktionsmagie im Frontend bei der Bearbeitung der einzelnen Content-Blöcke. Stattdessen wurde viel Wert auf die einfache und intuitive Handhabung gelegt.

Vor- und Nachteile von Redaxo

Die Vorteile des Systems liegen auf der Hand:

  1. Es ist einfach und übersichtlich gestaltet und dadurch auch für Anfänger geeignet.
  2. Redaxo ist schonender für die Datenbank als viele andere Systeme.

Dennoch hat es auch einige Nachteile. Die Anpassung des Design-Templates ist in Redaxo zum Beispiel etwas umständlich. Auch die Nützlichkeit im Hinblick auf Suchmaschinen ist zumindest ab Werk deutlich eingeschränkt. Hier müssen erst verschiedene Anpassungen unternommen werden um in den Rankings zu bestehen.

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Magento

Magento gehört zweifellos zu den bekanntesten Online-Shop Systemen. Dieses Content-Management-System ist in zwei Varianten verfügbar. Es gibt die kostenlose Community Edition und die kostenpflichtige Enterprise Version. Der große Unterschied liegt hier in den verfügbaren Funktionen. Die Community Variante ist Open-Source und kann auf ein breites Angebot an Modulen zur Erweiterung zurück greifen. In der Enterprise Version sind dagegen einige Funktionen inbegriffen, die es so auch über Erweiterungen für die Community Variante nicht gibt. Welche Magento-Version für das eigene Projekt sinnvoller ist, hängt entsprechend von den Zielen und Vorstellungen ab.

Die Installation des Systems ist wie bei vielen anderen sehr einfach und in wenigen Schritten abgeschlossen. Die eigentliche Schwierigkeit liegt später in der Konfiguration des Systems. Insbesondere beim Import von Daten anderer Systeme kann es schnell einmal zu kniffligen Herausforderungen kommen. Nicht selten werden daher auch von erfahreneren Anwendern Agenturen zur Betreuung und Realisierung des Magento-Shops beauftragt.

Vorteile nochmal im Überblick

  • sehr beliebtes und weit verbreitetes System
  • viele Funktionen und Möglichkeiten
  • sehr umfangreiche Verwaltung von Produkten und Bestellungen
  • Responsive Design sowohl im Backend wie im Frontend
  • einfacher Bestellvorgang und leichte Zahlungsabwicklung

Nachteile der Magento-Software

  • Enterprise Version ist sehr teuer
  • Verwaltung der Benutzerrechte ist eher rudimentär
  • einfach gehaltener Medien-Manager mit kaum Funktionen
  • Installation zwar relativ einfach, Konfiguration dann aber zeitaufwändig und kompliziert

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Hybris

Hybris ist die Premium Software unter den Content-Management-Systemen. Dennoch ist es derzeit der einzige Anbieter im E-Commerce, der die Option des Multichannel-Vertriebs bereits vollständig integriert hat. Dies ist zwar auch bei den anderen Größen des Marktes möglich, allerdings sind hierfür in der Regel Erweiterungen notwendig ohne damit allerdings sämtliche Verkaufs-Channel zu erreichen.

Hybris kommt mit einer ganzen Reihe von Funktionen daher:

  • zentrale Informationsverwaltung von Produkten und Preisen
  • Unterstützung des Multichannel-Vertriebs
  • Content-Management ist integriert
  • umfangreiche Rechte- / Rollenverwaltung
  • Administrationsoberfläche ist anpassbar und browserbasiert
  • Automatisierung von Prozessen
  • Automatisierung verschiedener Marketingfunktionen
  • Produktempfehlungen
  • Personalisierung der Websites für Besucher
  • und viele mehr

Bei diesem Funktionsumfang stellt Hybris natürlich auch einige Herausforderungen. Je nach Größe hat das Content-Management-System entsprechend hohe Anforderungen an das Hosting. Hier muss im Vorfeld gezielt nach einem passenden Anbieter gesucht werden, der die entsprechende Performance liefern kann. Hybris selbst ist auf die größtmögliche Last des Shops ausgelegt. Wer hier unsicher ist, kann auch bei Hybris selbst entsprechende Lösungen anfragen.

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Craft

Craft ist ein bisher eher unbekanntes Content-Management-System. Es wird teils noch als Nischenprodukt gesehen, obwohl es in seinen Funktionen und seiner Flexibilität durchaus mit den Größen des Marktes konkurrieren kann. Craft überzeugt vor allem durch seine Performance, die aufgrund des schlanken Designs anderen Systemen oft überlegen ist. Die Benutzung ist intuitiv und auch für weniger erfahrene Anwender geeignet. Da es allerdings keine Templates für die Website gibt, sind zumindest CSS Kenntnisse für die Nutzung unverzichtbar.

Vorteile

  • Erstellung von Seiten in Echtzeit
  • gute Vorschaufunktion
  • Mehrsprachigkeit einfach umzusetzen
  • hervorragende Performance
  • erweiterbar dank zahlreicher PlugIns
  • motiviertes und sehr aktives Team von Entwicklern im Hintergrund

Nachteile

  • Es sind zwingend Kenntnisse in CSS und HTML sowie PHP und TWIG erforderlich.
  • Das System ist nur in seiner kleinsten Variante kostenlos.

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Weebly

Weebly ist ein Homepage Baukasten, der sich nur wenige Schwächen erlaubt. Die Liste an Vorzügen des Anbieters beginnt schon bei den Designs. Dort steht eine große Palette an Vorlagen zur Auswahl, die allesamt den modernen Standards des Webdesigns entsprechen. Auch für verschiedene Arten der Inhalte bietet Weebly Vorlagen. Das Modifizieren des Designs geschieht intuitiv, wobei die Änderungen direkt sichtbar werden. Einarbeitungszeit ist somit kaum nötig, da Weebly auch bei der Benutzung durch Anfänger seine Stärken voll ausspielen kann. Alle Websites sind auch direkt für die Benutzung mit mobilen Geräten optimiert. Suchmaschinenoptimierung lässt sich bei dem Website Baukasten individuell für jede Seite durchführen.

Viele Extras sind direkt bei Weebly integriert. Musik, Bilder oder Videos hinzuzufügen, geschieht so mit nur wenigen Mausklicks. Sollte ein wichtiges Feature fehlen, kann es kurzerhand aus dem integrierten App-Storeheruntergeladen werden. Anders als bei anderen Anbietern ist die Anzahl der Ebenen der Navigation nicht begrenzt. Auch größere Projekte lassen sich so mit Weebly verwirklichen. Zu den Features zählt auch eine umfangreiche Blogfunktion. Das Verkaufen von Produkten kann über den integrierten Online-Shop geschehen, der nach wenigen Anpassungen für den deutschen Markt alles bietet, was Nutzer von einem modernen Shop erwarten.

Weebly wartet mit einer kostenlose Version für seinen Homepage Baukasten auf, die mit dezenter Werbung ausgestattet ist und keine Möglichkeiten zum eCommerce umfasst. Nutzer, die größere Projekte planen, können den Tarif bequem upgraden. Eine eigene Domain lässt sich zuschalten, jedoch wird diese auch von Weebly selbst angeboten, wobei eine Domain im ersten Jahr kostenfrei ist. Einzig ein passender E-Mail-Account fehlt, was wohl das einzige gravierendere Manko bei Weebly ist. Ansonsten richtet sich das Angebot an jene Nutzer, die auf der Suche nach einem Anbieter für einfaches und intuitives Webdesign sind.

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Lepton

Lepton ist aus dem Content-Management-System WebsiteBaker entstanden. Wie auch sein Vorfahre konzentriert es sich insbesondere auf die einfache Erstellung von Websites. Hier sind keine größeren Programmierkenntnisse notwendig. Die Inhalte werden direkt über einen entsprechenden Edition eingegeben und gepflegt. Das langwierig Ausfüllen von langen Formularen entfällt komplett.

Dadurch begeistert natürlich insbesondere Nutzer, die auf der Suche nach einem einfachen System sind, mit dem sich neue Website schnell und unkompliziert realisieren lassen. Die Installation des Systems ist überschaubar und schnell umgesetzt. So kann quasi fast direkt mit der Erstellung der Seite begonnen werden. Bis heute gibt es eine kleine Community hinter dem System. Da es allerdings eher unbekannt ist, ist das Angebot an Erweiterungen eher gering. Leider haben die Entwickler hinter dem System inzwischen ebenfalls abgeschlossen, sodass es hier keine neuen Versionen mehr geben wird.

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Sitecore

Sitecore ist kein reines Content-Management-System. Es ist tatsächlich viel mehr als das. Es ist eine Plattform, die auf digitalen Marketingelementen, Commerce Features und einem CMS aufbaut. Allein das macht bereits die Möglichkeiten von Sitecore möglich. Kein anderes System vereint so gut Web Content mit Experience Management und digitalem Marketing.

Anwender zeigen sich begeistert, denn viele der hierfür benötigten Funktionen sind direkt integriert. Über Sitecore können nicht nur einfach bestehende Inhalte aktualisiert oder neue eingepflegt werden. Neben der Content-Verwaltung ist der komplette Aufbau einer Marketing Kampagne über das System möglich. Die Seiten können für Besucher individuell personalisiert werden. Kein Wunder also, dass Sitecore als das vielleicht innovativste System am Markt bezeichnet wird.

Was spricht für Sitecore?

Seiner Beschreibung nach klingt Sitecore fast wie die eierlegende Wollmilchsau auf dem CMS Markt. Es ist klar auf die professionelle Nutzung ausgelegt und daher eher nicht für kleinere Web-Projekte interessant. Es gibt bereits einige Agenturen, die sich auf das System spezialisiert haben und eine umfangreiche Betreuung anbieten. Sie machen auch deutlich, wie viel wirklich mit dem System möglich ist. Da es sich bei Sitecore um kein kostenlos verfügbares CMS handelt, ist der Weg über eine Agentur tatsächlich sinnvoll.

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Magnolia

Eigentlich war Magnolia ein Open-Source Content-Management-System. Inzwischen wird es allerdings nur noch als kostenpflichtige Enterprise Version angeboten. Dennoch gehört es heute zu den bekanntesten und beliebtesten Systemen am Markt.

Ein großer Vorteil von Magnolia ist die einfache Integration in bereits bestehende Systemstrukturen – nahezu unabhängig von deren Komplexität. Dabei ist es nebensächlich ob der Hersteller das System stets auf dem aktuellsten Stand hält. Magnolia ist darauf spezialisiert einzelne Lösungen anzubinden und so immer den gewünschten Funktionsumfang zu liefern. Tatsächlich ist kaum ein anderes CMS so kompatibel mit Drittanbietern wir Magnolia.

Pro und Contra

Magnolia ist flexibel und umfangreich in seinen Funktionen. Das macht es zu einem sehr leistungsstarken System, das dabei die Benutzerfreundlichkeit jedoch nicht aus den Augen verliert. Das Backend ist übersichtlich gestaltet und die Nutzung intuitiv möglich. Der besondere Clou: Die Benutzeroberfläche ist touchfähig und so auch mobil ein Erlebnis. Bei Bedarf können Inhalte der Websites zudem direkt im Webbrowser vorgenommen werden. Das macht die Content-Pflege besonders einfach.

Ein kleines Manko sind sicherlich die Kosten des Systems. Diese variieren stark je nach gewähltem Funktionspaket. Dafür bekommen Anwender allerdings auch einiges geboten.

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MediaWiki

Dieses CMS-System ist eine freie Plattform, auf der sich hauptsächlich Wissen publizieren lässt. Genutzt wird die Software von Unternehmen und Organisationen um Inhalte zu organisieren und zu veröffentlichen. Da die Software frei, offen und anpassbar ist und dazu in sehr vielen Sprachen kostenfrei zum Download bereitsteht, ist dieses Tool sehr mächtig. Um es für das eigene Unternehmen nutzen zu können, muss die Software installiert und konfiguriert werden. Auch Erweiterungen stehen zur Verfügung. Ein Support-Desk und eine Community stehen auch bei Problemen zur Verfügung.

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Squarespace

Kompakte Websites – das ist die Kernkompetenz von Squarespace. Der Homepage Baukasten aus den USA, der auch mit einem deutschen Angebot vertreten ist, richtet sich in erster Linie an Restaurants, Fotografen, Musiker und jene, die für ein privates Homepage-Projekt den richtigen Dienstleister suchen. So legt Squarespace viel Wert auf das Design. Die Vorlagen sind frisch und modern, wodurch für einen hohen Wiedererkennungswert gesorgt wird. Einfaches Anpassen ist ebenfalls möglich, wobei die Optimierung für Smartphones und Tablets gewährleistet ist.

Dabei spart Squarespace jedoch an der Funktionsvielfalt. Nach zwei Ebenen ist bei der Navigation, die sich zudem ziemlich umständlich einrichten lässt, Schluss. Auch das Einrichten einer mehrsprachigen Website ist nur über Umwege möglich. Zudem fehlt für externe Apps der passende Markt, weshalb nur die internen Features von Squarespace verfügbar sind. Auch die Nutzerfreundlichkeit lässt zu wünschen übrig. Menüs sind bei Squarespace sehr umständlich aufgebaut. Eine gewisse Einarbeitungszeit ist daher dringend notwendig.

Dafür fehlt jedoch auch eine kostenfreie Version. Im Homepage Baukasten lässt sich zwar ohne Anmeldung eine Testwebsite erstellen, um jedoch die Website professionell zu betreiben, sind pro Monat jedoch mindestens 11 Euro notwendig. In dieser Hinsicht sind die meisten anderen Anbieter deutlich günstiger. Immerhin ist ein Online-Shop Teil der meisten Pakete. Dieser funktioniert hervorragend und ist mit einer großen Anzahl an Zahlungsarten, Coupon- und Versandfunktionen gespickt. Dabei muss jedoch auf die Optimierung des Shops für den US-Markt geachtet werden. Somit kann dieser mitunter nicht mit EU-Bestimmungen mithalten. Insgesamt bleibt Squarespace somit ein ausbaufähiger Website-Baukasten, der zwar durch Design und Online-Shop zu begeistern weiß, jedoch komplizierter als notwendig ist. Zudem sind die monatlichen Preise zum Betreiben der Website recht hoch.

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OpenCart

Open Cart ist ein weiterer Vertreter der über GPL lizensierten, kostenlosen Shopsysteme.
Das im August 2012 erschienene System wurde von Daniel Kerr als rein englischsprachige Version entwickelt. Mit wachsender Nutzergruppe wurden jedoch innerhalb der letzten Jahre diverse andere Sprachversionen herausgebracht. Eine deutsche Version der Software besteht ebenfalls.

Das wichtigste Merkmal von OpenCart ist die freie Gestaltungsmöglichkeit innerhalb der Software. Durch das implementieren von Modulen kann die Software auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden, so können etwa Zahlungsmodule von Drittanbietern eingepflegt werden (z.B. PayPal).

Die weitere Optimierung und Verbesserung der Software wird durch eine aktive Commiunity vorangetrieben, die aktuelle Version 0.79 ist eine durch Nutzer verbesserte Variante der Software.

Für Nutzer, welche die Software zunächst testen wollen, steht auf der offiziellen Homepage des Anbieters eine Testversion zur Verfügung.

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Oxid eShop

Oxid eSales bietet ein Shopsystem, welches sich direkt an die Bedürfnisse der jeweiligen Anwender anpasst. Die Software ist insbesondere für Anfänger im Bereich des E-Commerce entwickelt worden und richtet sich je nach Version an Kleinunternehmer, Mittelständler oder Großkunden.

Die Software bietet neben einer modularen Gestaltung und der Möglichkeit, Drittsysteme wie ERP, PIM, CRM oder CM/S einzugliedern, eine umfangreiche Support und Hilfefunktion.
Die in Deutschland entwickelte Software wird in verschiedenen Versionen angeboten und richtet sich dabei an verschiedene Zielgruppen.

Besonders für Kleinunternehmer ist die Community-Edition des Shops interessant, denn hierbei lässt sich die Umgebung zunächst kostenlos testen. Eine aktive Community von über 45.000 Mitgliedern trägt zur ständigen Aktualisierung und Support bei.

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Wix

Wix ist der Homepage Baukasten für echte Künstler. Schließlich sind die Designs die große Stärke dieser Software. Schon die Vorlagen sorgen für einen professionellen Ersteindruck. Auf diese müssen sich Hobby-Webdesigner jedoch nicht verlassen. So können die einzelnen Komponenten so frei angeordnet werden, wie sonst in kaum einem Website Baukasten. Pixelgenaues Verschieben der verschiedenen Module stellt keine Herausforderung dar. Der einfach zu bedienende Editor, der ein unkompliziertes Hochladen eigener Schriftarten möglich macht, rundet diesen Eindruck ab.

Die Vorzüge von Wix im Überblick: 

  • Große Auswahl an modernen Templates
  • Freie Anordnung der Module
  • Umfangreicher App-Store für Erweiterungen

Einzig die Tiefe der Navigation stellt ein Manko dar. Mehr als zwei Ebenen werden so bei Wix nicht geboten. Für umfangreiche Projekte muss somit auf die Konkurrenz ausgewichen werden. Schließlich richtet sich das Angebot eher an kleine Firmen oder Privatpersonen, die ihre Fotos oder Songs einer breiten Masse vorstellen wollen. Dafür existiert die Möglichkeit, hunderte von Features aus dem App-Markt auszuwählen, die der Website mit nur wenigen Klicks hinzugefügt werden können. Eine große Anzahl dieser Extras ist dabei kostenlos. Über bekannte Plugins wie Shopify kann so zum Beispiel auch ein Online-Shop angebunden werden. Jedoch verfügt Wix auch über einen eigenen eCommerce Tarif für eigene umfangreiche Online-Shops.

Wix stellt auch ein kostenloses Angebot bereit. Die wichtigsten Features für eine gelungene Website sind darin enthalten, jedoch wird dabei keine eigene Domain geboten. Auch Werbung ist Teil des kostenfreien Programms. Direkt über Wix können Domains gekauft werden. Eine .de oder .at Domain wird hier jedoch schmerzlich vermisst. Externe Domains lassen sich ab dem Tarif “Connect Domain” jedoch zuschalten. Zu beachten ist jedoch: Auch in diesem Paket bleibt die Werbung ein Teil der Website. Für kleinere Projekte mit einem hohen Anspruch an das Design ist Wix das optimale Angebot.

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Shopify

Shopify ist ein etwas anderes Content-Management-System. Der Fokus liegt hier klar auf der Umsetzung eines Online-Shops wobei sich die anfangs eher kleine Plattform inzwischen nachhaltig am Markt etabliert hat. Entstanden ist Shopify aus dem Wunsch heraus, einen Online-Shop zu erstellen. Der Gründer war jedoch mit dem verfügbaren Software Angebot hierfür nicht zufrieden und hat daher kurzerhand ein eigenes entwickelt. Ziel war es eine Plattform zu schaffen, die ihren Anwendern jegliche technische Hintergründe erspart. Aus diesem Grund wird für die Einrichtung des Shops lediglich eine Domain, nicht aber der Webspace benötigt.

Bei Shopify handelt es sich um sogenannte proprietäre E-Commerce-Software. Das heißt Anwender zahlen einen monatlichen Betrag x für die Nutzung der Software. Die Kosten schwanken je nach gewünschtem Funktionsumfang. Sobald es ein größeres Projekt ist, lohnt sich hier definitiv der Advanced Tarif, da hier neben der reinen Produktpflege auch verschiedene Automatisierungsfunktionen geboten werden.

Shopify – Vor- und Nachteile im Überblick

Das System hat klare Vorteile in Sachen Benutzerfreundlichkeit, Design, Flexibilität und Skalierung. Hier braucht sich keiner um die technischen Belange des Shops kümmern. Fast alles ist bereits mit wenigen Klicks erledigt und alles weitere wird direkt vom Anbieter übernommen. Zusätzlich gibt es eine umfangreiche Dokumentation und verschiedene Leitfäden zur Erklärung der einzelnen Funktionen.

Bei den Designs kann aktuell zwischen ca. 170 verschiedenen Templates gewählt werden. Das gibt bereits einiges an Auswahl. Sollte dennoch nichts dabei sein, kann wahlweise ein eigenes Template selbst programmiert oder beim Anbieter gekauft werden. Das macht auch die Flexibilität der Software deutlich. Je nach gewähltem Tarif können Anwender auf eine Vielzahl an Funktionen zurückgreifen und diese bei Bedarf durch weitere ergänzen.

So gut das bereits klingt, so sollten die Nachteile nicht übersehen werden. Da es sich um einen amerikanischen Anbieter handelt, erfolgt die monatliche Zahlung an diesen jeweils in USD. Domains und E-Mails-Adressen können hier nur indirekt mit erworben werden. Das macht es teilweise etwas schwierig in der Nutzung. Wer zudem international tätig werden möchte, muss hier klare Abstriche machen. Der mehrsprachige Shop ist kein Standard. Es gibt zwar einige Apps und Templates für diesen Fall, dennoch sind die Funktionen im Ergebnis nur eingeschränkt.

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Adobe Dreamweaver

Adobe Dreamweaver ist kein Content-Management-System im eigentlichen Sinn. Dennoch wird er von vielen als die beste Alternative angesehen. Der Editor bietet erfahrenen Entwicklern die Möglichkeit ihre Website komplett selbst zu erstellen. Die farbliche Darstellung erlaubt es dabei sich gut zurecht zu finden und mit den richtigen Kommentaren im Code ist die Seite auch nach Monaten oder Jahren gut zu pflegen.

Es spricht einiges für die Verwendung von Dreamweaver. Gerade bei umfangreichen Projekten sollte allerdings bedacht werden, dass die Erstellung auf diesem Weg schnell sehr aufwendig werden kann. Kleine Änderungen sind bei guter Struktur und Dokumentation zwar schnell gemacht, größere Anpassungen werden dagegen leicht zeitintensiv. Wer größere Projekte mit sich ständig ändernden Daten plant, sollte genau überlegen ob die Verwendung von Adobe Dreamweaver sinnvoll ist. Hier gibt es keine Richtwerte bis wann sich der Einsatz lohnt. Es hängt von den eigenen Anforderungen oder der Änderungsquote in den Daten ab.

Vor- und Nachteile von Adobe Dreamweaver

Adobe Dreamweaver ist ein leistungsfähiger Editor. Er stellt seinen Anwendern vielfältige Funktionen zur Verfügung, die das Coding einfacher gestalten sollen. So gehören zu seinem Funktionsumfang neben dem WYSIWYG-Editor auch Funktionen zum Syntax-Highlighting, der automatischen Vervollständigung des Codes sowie eine Vorschau im Browser. Das macht es einfacher, der Programmieraufwand bleibt allerdings. Dadurch ist die Software nicht für Anfänger zu empfehlen. Hier werden umfassende Kenntnisse in den gewünschten Programmiersprachen benötigt. Adobe Dreamweaver unterstützt dabei alle Webstandards von PHP über Java bis hin zu ASP und XML. Auch CSS-Präprozessoren werden akzeptiert. Die Möglichkeiten sind umfangreich und an den Anforderungen von erfolgreichen Websites ausgerichtet. Das zeigt sich allerdings auch im Preis der Softwarelizenz.

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Blogger

Blogger gilt in der Szene als die Alternative zu WordPress. Es ist ebenfalls ein kostenloses Content-Management-System, welches vorrangig zur Umsetzung von Blogs verwendet wird. Auch hier ist kein eigener Webspace notwendig. Blogger stellt eine Subdomain mit dem gewünschten Namen zur Verfügung. Auf dieser ist die Software bereits vorinstalliert und es kann direkt mit der Konfiguration begonnen werden.

Die Konfiguration ist vergleichbar mit den WordPress Funktionen. Neben der Template Auswahl gibt es auch einige zusätzliche Funktionen, die integriert werden können. Da das Blogger CMS allerdings nicht auf eigenem Webspace installiert werden kann, ist die Auswahl begrenzt. Es kann nur zwischen den Angeboten der Seite selbst gewählt werden. Diese bieten zwar ebenfalls diverse Möglichkeiten, in ihrer Anzahl reichen sie allerdings bei weitem nicht an das WordPress Angebot heran.

Vor- und Nachteile von Blogger

Das Blogger CMS ist kostenlos und sehr leicht zu bedienen. Dadurch ist es perfekt für Einsteiger ohne größere Kenntnisse der Programmierung. Die notwendigen Einstellungen sind schnell gemacht und Funktionen für Blogs meist ausreichend. Da die Software von Google selbst entwickelt und betreut wird, sieht die Suchmaschine sie natürlich auch recht gern.

Ein entscheidender Nachteil liegt klar in der sehr begrenzten Individualität. Das Angebot an Templates und Erweiterungen ist einfach begrenzt. Hier steht Google als Entwickler dahinter und keine große Community. Das System ist zwar kostenfrei aber eben nicht Open-Source. Das macht sich in der Vielseitigkeit der Erweiterungen bemerkbar. Im Ranking können die Seiten meist dennoch überzeugen – und das trotz einer Subdomain. Wer dagegen eine eigene de-Domain haben möchte, sollte eine andere Software verwenden.

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PrestaShop

Die Online-Shop Software PrestaShop ist 2005 aus einem Projekt von Studenten entstanden. Inzwischen sitzt das Unternehmen in Paris und wird hier von vielen Shops gern genutzt. Das Content-Management-System ist in seiner Basis ein Open-Source Projekt, das allerdings nach dem sogenannten Freemium-Schema funktioniert. Das heißt, die Software selbst ist kostenlos. Sobald allerdings zusätzliche Funktionen benötigt werden, sind diese kostenpflichtig.

PrestaShop ist ideal für kleine und mittlere Online-Shops. Das Angebot an Funktionen und Erweiterungen ist zwar nicht mit denen von Magento oder anderen Shop-Software-Größen vergleichbar, aber die wichtigsten Dinge sind auch hier vorhanden. Da es von einem europäischen Anbieter bereitgestellt wird, kann es ohne größeren Aufwand auch in Deutschland rechtssicher eingesetzt werden. Insbesondere im Hinblick auf die gestiegenen Anforderungen beim Datenschutz ist hier besondere Sorgfalt bei der Auswahl eines CMS notwendig.

Vorteile

  • Grundversion ist kostenlos
  • einfach zu installieren
  • Gutes Angebot an Erweiterungen und Templates
  • viele verschiedene Schnittstellen

Nachteile

  • Die professionelle Einrichtung des Shops erfordert mindestens grundlegende Kenntnisse in HTML und CSS.
  • Erweiterungen und Templates können mitunter sehr teuer sein.
  • Es gibt keine Cloud-Version.
  • Soll das System mit vielen zusätzlichen Funktionen genutzt werden, wird es schnell sehr kostspielig.

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Frontpage

Ähnlich dem Adobe Dreamweaver ist auch Frontpage kein Content-Management-System im eigentlichen Sinn. In Entwicklerkreisen gab es lange Zeit die Debatte welcher der beiden Editoren wirklich die bessere Wahl ist. Während sich Dreamweaver jedoch klar an erfahrenere Programmierer richtet, kann Frontpage ohne größere Schwierigkeiten auch von Anfängern genutzt werden.

Frontpage verfügt über einen WYSIWYG Editor, der es erlaubt die Seite einfach zu erstellen ohne den Code dahinter kennen oder verstehen zu müssen. Verschiedene Erweiterungen erlauben es zudem einfach zusätzliche Inhalte zu integrieren. Auch dynamische Inhalte sind dadurch problemlos integrierbar. Erfahrene Entwickler entdecken allerdings auch schnell die Grenzen des Systems. Sobald eigener Code mit integriert und später über den WYSIWYG Editor eine Änderung vorgenommen wird, ist der selbst generierte Code unter Umständen nicht mehr vorhanden.

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PLONE

Das Content-Management-System basiert auf dem Framework Zope und Python als Programmiersprache. Damit ist bereits einer der größten Unterschiede zu anderen, bekannteren CMS genannt. Es ist sehr einfach in der Bedienung und in wenigen Schritten installiert. Da es zudem plattformunabhängig eingesetzt werden kann, ist es eine gute Wahl für die verschiedensten Webanwendungen.

PLONE wird gern für die Umsetzung von Intra- sowie Extranets genutzt. Es ist Cluster-fähig und hat kaum Einschränkungen im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit. Aber auch die Realisierung von einfachen Webseiten oder Blogs ist mit PLONE kein Problem. Die Anwendung ist intuitiv gehalten und so auch für weniger erfahrene Benutzer attraktiv. Das breite Angebot an Erweiterungen machen das CMS zusätzlich flexibel. Online-Shops lassen sich ebenfalls realisieren oder reine Unternehmensseiten.

Was spricht für PLONE?

PLONE ist nicht sehr verbreitet, bietet seinen Anwendern aber zahlreiche Vorteile die eigentlich für eine häufigere Nutzung sprechen:

  • Das Rollen- sowie Zugangsmanagement für Nutzer und Gruppen ist umfangreich und sicher gestaltet.
  • Die Verwaltung der Inhalte erfolgt Workflow-gesteuert.
  • PLONE ist sehr benutzerfreundlich in seiner Anwendung.
  • Das Content-Management unterliegt einer hohen Qualitätssicherung.
  • In der Entwicklung wurde viel Wert auf ein barrierefreies Webdesign gelegt.
  • Die Administration verfügt über verschiedene leistungsfähige Werkzeuge.

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B2Evolution

B2Evolution ist ein Content-Management-System ähnlich WordPress. Es ist ebenfalls nicht nur auf Blogs ausgelegt und in seinen Funktionen durchaus mit der anderen Software vergleichbar. Ein großer Unterschied ist hier allerdings die einfache Möglichkeit zur gleichzeitigen Betreuung mehrerer Blogs in mehreren Sprachen. WordPress bietet hierfür zwar ebenfalls eine Funktion, allerdings ist diese in der Administration etwas komplizierter und hat damit die Mehrsprachigkeit noch nicht umgesetzt.

Die Ursache für die Ähnlichkeit beider Systeme ist sicherlich der gemeinsame Vorfahre b2. WordPress wurde aufgrund der großen Community schnell zum offiziellen Nachfolger des b2 Blogging Tools. Für B2Evolution entschied sich dagegen nur ein Bruchteil, was bis heute zur geringen Bekanntheit der Software führt. Das im Vergleich deutlich kleinere Entwicklerteam bringt der Software einige Vor- aber eben auch Nachteile.

Vor- und Nachteile von B2Evolution

B2Evolution wird gern auch als Content-and-Community-Management-System bezeichnet. Während in anderen System erst eine Reihe von PlugIns installiert werden müssen, bietet B2Evolution bereits in der Grundinstallation zahlreiche Features für Communities und den Social-Media Bereich. Allein die einfache Möglichkeit gleichzeitig mehrere Blogs in verschiedenen Sprachen zu betreiben, ist ein klarer Vorteil der Software. Das System ist insgesamt sehr benutzerfreundlich und der Support erfolgt noch durch die eigentlichen Entwickler von B2Evolution.

Dennoch müssen einige Abstriche gemacht werden. Da das Entwicklerteam eher klein ist, gibt es auch nur ein sehr überschaubares Angebot an zusätzlichen PlugIns. Auch die Auswahl verschiedener Themes ist hier sehr begrenzt. Moderne Templates sucht man unter ihnen meist vergebens. Trotzdem ist es eine gute Alternative zur Realisierung von Websites.

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papaya

Papaya ist ein frei erhältliches Content-Management-System. Bis 2005 wurde es noch kommerziell vertrieben, inzwischen ist es allerdings und der GNU General Puplic License verfügbar. In seiner Anwendung ist das System klar auf den Einsatz in Unternehmen ausgerichtet. Inhalt und Layout werden hier zum Beispiel konsequent voneinander getrennt. Die Inhalte werden mit Hilfe von Eingabefeldern im Backend übergeben und im XML-Format abgelegt. Die Ausgabe wird anschließend dynamisch auf der Basis von XML Anwendungsmodulen erzeugt. Mit Hilfe von verschiedenen Ausgabefiltern wird abschließend das gewünschte Zielformat erreicht. Durch die Speicherung in der XML-Struktur können die Inhalte leicht in mehreren Sprachen hinterlegt werden. Die Ausgabe erfolgt dann in der gewünschten Sprache, die in der jeweiligen URL erkennbar ist.

Vor- und Nachteile auf einen Blick

Papaya ist ein sehr leistungsstarkes CMS. Aufgrund seiner Komplexität ist es allerdings eher für erfahrene Nutzer geeignet. Diesen bietet es verschiedene Vorteile:

  • Es handelt sich um Open-Source-Software.
  • Es kann nahezu alles mit entsprechenden Programmierkenntnissen umgesetzt werden. Die strikte Trennung von Inhalt und Layout garantiert ein gleichbleibendes Design der Website.
  • Das CMS liefert eine gute Basis für die Umsetzung barrierefreier Websites.
  • Durch die modulare Struktur ist das System äußerst flexibel. Ein breites Angebot an frei zugänglichen Erweiterungen bietet zusätzliche Funktionen.
  • Papaya verfügt über ein umfangreiches Rollen- und Rechtemanagement.
  • Inhalte können in Versionen gesichert werden. So sind Änderungen später nachverfolgbar.

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OpenCms

Das Content-Management-System OpenCms wird seit dem Jahre 2000 als Open-Source-Software angeboten. Es wird durch eine Community durchgehend weiterentwickelt und mit interessanten Erweiterungen versehen. Aktuell richtet es sich insbesondere an mittlere und große Unternehmen für die Umsetzung ihrer Internetprojekte. Diese Ausrichtung wird auch in der Programmierung des Systems deutlich. Mit der Version 8.5 wurde OpenCms zum Beispiel komplett auf den HTML5 Standard umgestellt. Zudem wird sichergestellt, dass es sich optimal in die gängigsten Systemlandschaften einfügt.

In der Anwendung ist OpenCms denkbar einfach. Die verschiedenen Elemente der Seiten lassen sich per Drag & Drop organisieren und positionieren. So können bestehende Inhalte intuitiv bearbeitet und neue gleichermaßen erstellt werden. Die Bedienelemente werden hierfür direkt im Browser auf der zu bearbeitenden Website eingeblendet. Ein Wechsel in spezielle Editoren oder ähnliches ist nicht notwendig – einfacher geht es kaum.

Pro und Contra von OpenCms

Ein klarer Pluspunkt des Systems ist die einfache Bedienung. Autoren benötigen hier keine besonderen Kenntnisse sondern können die Website direkt online im Browser bearbeiten. Hierfür ist lediglich ein Login notwendig und schon können Inhalte geändert oder neu erzeugt werden. Durch eine umfangreiche Rechte- und Rollenverwaltung wird sichergestellt, dass jeder Nutzer nur auf die ihm zugewiesenen Bereiche Zugriff hat und Änderungen durchführen kann.

Als Nachteil ist die vergleichsweise kleine Community hinter dem System zu sehen. Auch die Anzahl der Installationen ist im Vergleich zu anderen Systemen geringer. Die Ursache liegt aber eher an der professionellen Ausrichtung der Software als an ihren Möglichkeiten.

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Neos

Eigentlich sollte Neos eine Neuimplementierung des TYPO3 CMS sein und dieses den modernen Standards anpassen. Als TYPO3 jedoch ebenfalls weiterentwickelt wurde, ist Neos zu einem eigenständigen Content-Management-System geworden und seither gesondert zu sehen. Das System wird getreu dem Motto “Content’s first choice” entwickelt und in seiner Bedienung an den Ansprüchen von Textern, Redakteuren und Editoren ausgerichtet.

Das Motto von Neos wird in der Anwendung schnell deutlich. Das Zentrum der Bedienung ist ein Inline Editor. Hier müssen nicht umständlich verschiedene Felder für den Titel oder einzelne Absätze ausgefüllt werden. Der Autor arbeitet in einem WYSIWYG-Editor und sieht so direkt das Ergebnis seiner Arbeit. Eine gesonderte Vorschau des geschriebenen ist nicht notwendig – das spart Zeit und erleichtert das Schreiben.

Was spricht für Neos?

Mit dem Inline Editor ist ein wesentlicher Vorteil des Systems bereits genannt. Die Seite kann direkt bearbeitet werden ohne sich zunächst umständlich im Backend einloggen zu müssen. Das erleichtert auch die Anpassung an die verschiedenen Darstellungsformen – egal ob Smartphone, Desktop oder Tablet. Ein weiterer großer Vorteil von Neos ist allerdings auch die Möglichkeit der Content Dimensions. Es werden die verschiedenen Versionen der Inhalte gespeichert, sodass bei Bedarf auf frühere Textversionen zurückgegriffen werden kann. Zusätzlich können je nach Zielgruppe auch unterschiedliche Textvarianten angezeigt werden. Das erlaubt eine noch bessere, zielgenauere Ansprache der Besucher einer Website. Dies ist nicht nur für Marketingstrategien ein großes Plus, auch mehrsprachige Webseiten lassen sich auf diesem Weg problemlos realisieren.

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django CMS

Django CMS war lange Zeit ein Geheimtipp als Content-Managament-System. Seit allerdings große Unternehmen wie Vodafone, Mercedes-Benz oder auch National Geographic darauf setzen, hat es an Bekanntheit deutlich zugelegt. Es ist eines der ersten Systeme für das Django Framework und wird inzwischen als Open-Source-Software angeboten.

Django CMS bietet zahlreiche Vorteile für die Nutzung in umfangreichen Projekten. Es ist schon in der Grundinstallation mehrsprachig aufgebaut und verfügt über eine umfangreiche Rechteverwaltung. Die Nutzung des Systems ist für den Anwender dennoch sehr einfach gehalten. Die Bearbeitung von Inhalten auf den Seiten erfolgt direkt mittels Frontend-Editor, das heißt direkt im Browser auf der jeweiligen Seite.

Vorteile von django CMS

  • Grundversion bereits mehrsprachig
  • umfangreiches Rechte- und Rollenmanagement
  • Inline Editor
  • kann auf sämtliche Tools des Django Frameworks zurückgreifen

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Contenido

Das Open-Source Content-Management-System Contenido ist am Markt weit verbreitet. Es wird vor allem von größeren Unternehmen im Intra-, Extra- und Internet eingesetzt oder auch als Content-Lieferant für andere Systeme genutzt. Contenido wurde so entwickelt, dass seine Anwender keine besonderen Kenntnisse benötigen um Inhalte zu verwalten, ändern oder neu zu erstellen. Es lässt sich problemlos in eine bereits bestehende Infrastruktur integrieren und unterstützt die Realisierung mehrsprachiger Websites.

Eine Besonderheit des Systems ist es mehrere Mandanten mit ihren Webseiten in einer einzigen Installation zu verwalten. Das ist gerade für Agenturen interessant. Der jeweilige Mandant kann beliebig viele Sprachen für seine Seiten anlegen und erhält zuverlässigen Zugriff auf seine Daten. Durch die umfangreiche Rechteverwaltung ist sichergestellt, dass jeder Benutzer / Mandant nur Zugriff auf seine Inhalte bekommt.

Vor- und Nachteile von Contenido

Contenido ist international eher unbekannt und verfügt dadurch über eine eher kleine Community im Hintergrund. Das führt zu einem eher unregelmäßigen Rhythmus für Updates und neue Releases. Auch das Angebot an PlugIns und Erweiterungen nicht mit den CMS Größen vergleichbar. Dennoch hat das System auch seine Stärken. Insbesondere in der Benutzerfreundlichkeit sowohl für den Editoren wie auch den Entwickler kann Contenido überzeugen. Das Backend ist gut strukturiert und intuitiv nutzbar. Die umfangreiche Rechteverwaltung sowie die gute Umsetzung der Mehrsprachigkeit sprechen ebenfalls für sich. Gerade für Anwender mit geringen Kenntnissen in der Pflege oder Programmierung von Websites ist Contenido sehr zu empfehlen.

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ScientificCMS

ScientificCMS ist dem Namen entsprechend ein Content-Management-System, das sich an wissenschaftliche Forschungseinrichtungen richtet. Ziel ist es den Aufwand für den laufenden Betrieb der Webseiten dieser Einrichtungen effizient zu gestalten. Der zeitliche Aufwand zur Pflege und Gestaltung soll möglichst gering gehalten und die Nutzung des Internets als Kommunikationsweg der Wissenschaft verbessert werden. Da der Fokus so auf der Darstellung vieler und zudem sehr komplexer Inhalte liegt, eignet sich das ScientificCMS auch für alle anderen Webprojekte mit sehr komplexen Daten.

Ein wesentlicher Unterschied zu anderem Content-Management-Systemen ist die Organisation der Informationen in Dokumenten. Jedes dieser Dokumente hat dabei einen zugewiesenen Typen über welchen bestimmte Felder definiert werden. So werden sie anschließend automatisch sowie auf Grundlage definierter Regeln zu Webseiten zusammengestellt.

Vorteile von ScientificCMS

  • Organisation komplexer Informationen in einzelnen Dokumenten
  • Auswahl an zahlreichen Dokumententypen, organisiert in Modulen
  • umfangreiches Rollenmanagement für die verschiedenen Benutzer und einzelne Gruppen
  • durchdachtes Kategoriesystem zur systematischen Aufbereitung der abgelegten Informationen

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Bitrix24

Das Projektmanagement-Tool Bitrix24 ist sowohl als cloudbasierte Lösung als auch zur Installation on-premise auf dem eigenen Server verfügbar. Schwerpunkte von Bitrix24 sind die interne Projektkommunikation und das Customer-Relationship-Management. Die Aufgabenverwaltung wird nach der Methodik des Kanban organisiert. Auf einen Blick sieht der Nutzer die einzelnen Karten, die dem jeweiligen Status »neu«, »in Arbeit« oder »erledigt« zugeordnet sind. In einer Timeline kann der Projektmanager die Projektplanung steuern und durch Gantt-Diagramme auch auswerten. Bitrix24 stellt zur Kommunikation im Team, einen Team-Chat, Videokonferenzen und Dokumentenmanagement zur Verfügung. Ergänzend können aus dem CRM Angebote, Rechnungen und eingegangene Zahlungen mit dem Projektmanagement verknüpft werden. Erweiterungen von Tools wie Slack, Zapier und MailChimp bereichern das Leistungsspektrum dieses Projektmanagement-Tools. Die Basisfunktionen sind für bis zu 12 Nutzer jederzeit kostenlos verfügbar. Die Tarife unterteilen sich weiterhin in »Plus« und »Standard« für Teams von 24 bis zu 50 Leuten. Umfangreichere Organisationen mit mehr als 50 Leuten buchen den unbegrenzten Professional-Tarif.

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Was ist ein Content-Management-System?

Content-Management-Systeme (kurz CMS) sind heute in aller Munde. Durch sie ist die strukturierte Speicherung, Organisation und Visualisierung von Daten möglich. Was aber ist ein solches CMS? Grob erklärt handelt es sich bei diesem System um eine Software, die es erlaubt gemeinschaftlich digitale Inhalte zu erstellen, bearbeiten, organisieren und darzustellen. In der Regel erfolgt dies in Verbindung mit Webseiten. Sie werden allerdings auch für andere Medienformen verwendet.

In unserer OMT-Club Gruppe auf Facebook haben wir Euch nach Content-Management-Systemen gefragt, die ihr am liebsten benutzt. Das Ergebnis haben wir für Euch in einer Vergleich-Tabelle festgehalten.

Hier geht es zur Facebook Umfrage über Content-Management-Systeme

Wann sind Content-Management-Systeme sinnvoll?

Ein CMS ist immer dann von Vorteil, wenn eine Vielzahl an digitalen Daten von mehreren Autoren betreut wird. Das ist insbesondere bei umfangreichen Projekten der Fall. Dazu gehören zum Beispiel Online-Shops aber auch Wikis oder ein Intranet. Das CMS erlaubt dabei die Bearbeitung der einzelnen Daten ohne konkrete Kenntnisse der Programmierung. Dadurch ist es sehr flexibel und relativ einfach in der Anwendung.

Grob zusammengefasst bieten diese Systeme mehr oder weniger die folgenden Funktionen:

  • mehrere Nutzer können Daten gemeinsam verwalten
  • verschiedenen Nutzern können unterschiedliche Rollen mit unterschiedlichen Rechten und Verantwortlichkeiten zugewiesen werden
  • Verarbeitungsprozesse können als sogenannter Workflow definiert werden
  • Veröffentlichung der Daten in einer gewünschten Form (Website, Dokument oder ähnliches
  • Export der Daten in eine andere Arbeitsumgebung
  • Benachrichtigung verantwortlicher Nutzer sobald sich an bestimmten Daten oder Unterlagen etwas ändert
  • sinnvolles Ordnen der Daten
  • und weitere

Die Art und Form der einzelnen Funktionen können sich allerdings je nach verwendetem CMS unterscheiden. Ungeachtet dessen bieten sie jedoch alle einen entscheidenden Vorteil: Die Verwaltung von Daten durch mehrere Autoren birgt immer auch die Gefahr gleichzeitigen Bearbeitung derselben Daten durch verschiedene Autoren. Ein Management System sorgt hier im Idealfall für eine Sicherung, sodass zeitgleich nur ein Anwender auf die Daten zugreifen beziehungsweise diese ändern kann.

Vor- und Nachteile von Content-Management-Systemen

Die Verwendung eines Content-Management-Systems hat verschiedene Pro und Contra. Einer der wichtigsten Vorteile wurde bereits genannt: Bei größeren Projekten können die Daten von mehreren Anwendern verwaltet werden. Daraus wird auch deutlich, wann es sinnvoll ist auf ein CMS zurück zu greifen:

  • Der zu verwaltende Contest wird häufig ergänzt oder verändert.
  • Es gibt mehrere Anwender oder Autoren, die voneinander unabhängig aber zeitgleich neue Inhalte erstellen.
  • Anwender haben keine oder nur geringe Kenntnisse in der Programmierung.
  • Es ist nur eine Verwaltung der Inhalte, nicht aber der Darstellung notwendig.
  • Die einzelnen Anwender sollen unterschiedliche Rollen übernehmen beziehungsweise innerhalb der Daten verschiedene Zugriffsrechte haben.

Diese Punkte treffen heute auf eine Vielzahl an Projekten zu. Da ist es nur natürlich, dass auch das Angebot inzwischen sehr umfangreich geworden ist. Die weiteren Vor- und Nachteile ergeben sich entsprechend aus den verschiedenen CMS Typen. Hier wird unterschieden zwischen volldynamischen Systemen, statischen Systemen, hybriden Systemen sowie halbstatischen Systemen.

Volldynamische Systeme

In einem volldynamischen CMS werden die angeforderten Daten und Dokumente mit jedem Aufruf neu erzeugt. Das bedeutet, dass die Daten erst mit dem Aufruf interpretiert, zusammengeführt und ausgegeben werden. Dadurch ist eine Seite immer aktuell, allerdings können die Ladezeiten auch deutlich höher sein.

Statische Content-Management-Systeme

Ein statisches CMS erzeugt die vereinzelten Webseiten aus den hinterlegten Vorlagen als statische Dateien im System beziehungsweise der Datenbank. Das Endprodukt sind entsprechend Dokumente ohne eine Interpretation durch die Software des Servers. Dadurch sind die Ladezeiten hier sehr kurz und selbst einfachere Webhosting-Pakete können bereits ausreichend sein. Sobald die Anforderungen an die Komplexität oder der Wunsch nach kürzeren Zyklen in der Aktualisierung steigen, zeigen sich jedoch schnell die Nachteile dieser Variante. Nicht selten ist dann ein Wechsel zu einer der anderen CMS Varianten sinnvoll.

Hybride Content-Management-Systeme

Ein hybrides System kombiniert die Vorteile der statischen und volldynamischen Systeme. Hier werden nur die Inhalte durch serverseitige Interpretation geliefert, die tatsächlich dynamisch aus einer Datenbank generiert werden müssen. Alle anderen Daten, die keiner ständigen Aktualisierung unterliegen, werden dagegen als statische Dateien angelegt.

Halbstatische Systeme

Bei einem halbstatischen CMS können die statisches Dateien dynamische Inhalte enthalten. Diese werden beim Aufruf der jeweiligen Datei dann dynamisch erzeugt.

Welches Content-Management-System ist die beste Wahl für mich?

Diese kleine Liste ist mit 27 Content-Management-Systemen ist zwar bereits recht umfangreich, dennoch ist sie nicht vollständig. Es gibt aktuell einfach zu viele Systeme auf dem Markt, die alle ihre eigenen Vor- und eben auch Nachteile haben. Da kann es schwer werden, das richtige Content-Management-System zu finden.

Um eine Entscheidung zu treffen, ist es sinnvoll das geplante Projekt genauer zu betrachten. Die Systeme lassen sich in der Anwendung grob in drei Kategorien unterteilen: Blog, Web-Content-Management und Social Publishing beziehungsweise Communities. Jedes dieser Anwendungsfelder hat seine Favoriten und schließt dabei auch gleich einige andere aus.

Die Funktionen der einzelnen Systeme ergeben sich aus dem Anwendungsfeld. Im Bereich Blog Publishing liegt der Fokus klar auf dem eigentlichen Blogging. Daher sind hier diverse Web-2.0-Funktionen gefragt, die vom CMS zuverlässig bereitgestellt werden müssen. Im Bereich Web-Content-Management ist es dagegen wichtig die Inhalte einfach verwalten zu können. Dabei verteilt sich die Arbeit auf mehrere Anwender, sodass eine gute Rollen- oder Rechteverwaltung wichtig ist. Systeme im Bereich Social Publishing stellen Inhalte einer deutlich größeren Nutzerzahl zur Verfügung. Zudem werden hier ganz andere Funktionen gefragt wie beispielsweise beim Bloggen. Hier ist es wichtig ein zuverlässiges System zu finden, das auch mit hohen, gleichzeitigen Zugriffen performant bleibt.

Was sind die wichtigsten Funktionen von CMS-Systemen?

Um CMS-Systeme sinnvoll nutzen zu können, sind einige Basics zu nennen. Das wichtigste sollte die Teamfähigkeit eines Tools sein. Am besten mit einer Rechte- und Rollenverteilung innerhalb der Teammitglieder. Zumindest dann, wenn mehrere Programmierer oder Designer an einem Webprojekt arbeiten. Es gibt aber auch CMS-Systeme, die spezialisiert sind, auf Blogs oder Webshops. Hier gilt es darauf zu achten, dass die Nutzung einfach ist und ohne große Kostenexplosion erweiterbar in der Anwendung. Die Einarbeitung und Nutzung sollte übersichtlich und einfach gehalten sein. Wird ein großes umfangreiches Projekt umgesetzt oder ein kleineres? Manche Anbieter gehen bei Großprojekten schnell in die Knie, darauf ist bei der Auswahl zu achten. Die Umsetzung von Mehrsprachigkeit ist heutzutage fast ein Muss bei Webseiten. Daher sollte dies möglich sein. Automatisierung und der Einbau von Personalisierung der Webseiten für den Nutzer ist für umfangreiche Projekte eine wichtige Funktion. Für den Ausbau oder Umbau von Webseiten ist ein reibungsloser Datenimport extrem wichtig, ebenso wie die Möglichkeit ein responsives Design jederzeit zu erstellen und zu überprüfen.

Fazit: Content-Management-Systeme als Zukunft des World Wide Web

Die steigenden Installationen verdeutlichen die Attraktivität der Systeme. Sie bieten eine deutliche Erleichterung in der Administration und Pflege von umfangreichen Webprojekten. Je nach Größe der Community hinter dem CMS verfügen sie über mehr oder weniger umfangreiche Erweiterungen und Template-Marktplätze. Das macht sie besonders flexibel.

Viele CMS werden heute als Open-Source-Software angeboten und so kostenlos der breiten Öffentlichkeit angeboten. Hier finden sich sowohl für Einsteiger wie auch für erfahrene Anwender passende Lösungen. In mehr oder weniger aktiven Foren werden Fragen diskutiert und Hilfen gegeben. Alternativ haben sich für diese kostenlosen Systeme auch diverse Agenturen gebildet, welche die Einrichtung, Administration und laufende technische Betreuung gegen einen vereinbarten Preis anbieten. So ist bereits vieles möglich und wer in den kostenlosen Versionen nicht das richtige findet, kann auf die zahlreichen Enterprise Systeme mit noch mehr Funktionsumfang zurückgreifen.

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