Wer verwendet SAP?

Für kleine und mittelständische Unternehmen.

Was ist SAP?

Der wahrscheinlich bekannteste Player auf dem ERP-Markt ist das größte europäische börsennotierte Unternehmen SAP. Die Entwicklung und Bereitstellung von ERP-Systemen war lange Zeit das absolute Kerngeschäft. Der Name SAP, der für Systeme, Anwendungen und Produkte in der Datenverarbeitung steht, macht dies deutlich. Inzwischen gehören auch Datenbanken-Angebote, Datawarehousing und Lösungen im Finanzbereich zu den Kompetenzen von SAP mit Sitz in Deutschland. Durch die langjährige Erfahrung und die Größe des Unternehmens führen zu einer Fülle an Angeboten, die für fast jeden potenziellen Kunden eine Lösung bereithält. Viele kleinere Anbieter von ERP-Systemen haben das verstanden und richten ihre Programme so aus, dass sie als Middleware mit den Produkten von SAP kombiniert werden können.

Die aktuelle Version der Anwendung heißt SAP Business One. Es richtet sich besonders an multinational ausgerichtete Unternehmen. Dabei spielt die Größe des Betriebs jedoch eine untergeordnete Rolle. Das System kann sowohl als Software as a Service oder On Premise, also als lokale Installation, erworben werden. Bei der lokalen Installation wird die Software in die vor Ort bestehende IT-Infrastruktur eingebunden, was dazu führen kann, dass diese an die Voraussetzungen der neuen Software angepasst werden muss.
Neben der Einkaufs- und Bestandskontrolle sowie dem Vertriebs- und Finanzmanagement und CRM gehören Controlling und Business-Intelligence-Module zu den Hauptfunktionen der Software. Somit hat der Anwender immer alle wichtigen Information zum Unternehmen in einer ganzheitlichen Lösung beisammen, auf die er auch aus der Ferne über mobile Endgeräte wie Smartphone zugreifen kann. SAP bietet verschiedene Modelle des SAP Business One Programms an. Deshalb ist eine detaillierte Beratung durch den Hersteller auf jeden Fall sinnvoll, um die bestmögliche und kostengünstigste Lösung für Ihr Unternehmen zu finden.

Wo kommt SAP zum Einsatz: In allen Branchen, eventuell zusammen mit anderen ERP-Produkten.

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Autor: Kai Notté

Von SAP Hybris Commerce zur SAP Commerce Cloud

Meinen ersten Kontakt mit SAP Hybris Commerce hatte ich 2016. Als Produktmanager verbrachte ich viel Zeit im Backend um die Texte, Bilder und Merkmale der Produkte zu pflegen. Meine Erinnerungen an damals: Umständlich, unübersichtlich und unglaublich langsam.

SAP hat in den vergangenen Jahren viele Veränderungen an SAP Hybris Commerce vorgenommen. Nicht zuletzt der Name ist inzwischen aus dem Marketing gestrichen worden. Stattdessen finden sich die gleichen Funktionen neben vielen weiteren nun in der SAP Commerce Cloud. Es wird also Zeit, mein damaliges Urteil zu überprüfen.

Die Entwicklung von Hybris

Es war 1997, noch bevor Google gegründet und Amazon mit dem Versand von Büchern weltweit bekannt wurde, als fünf Studenten in München eine Firma gründeten. Ihr Ziel war es, eine E-Commerce-Lösung zu entwickeln und zu vermarkten – zu einer Zeit, als E-Commerce noch komplettes Neuland war. Der Name des Produkts: Hybris.

Wie bei vielen Unternehmen mit tollen Ideen blieben auch die Erfolge von Hybris nicht unbemerkt. So entschied sich SAP 2013 dazu, Hybris zu übernehmen. Schon damals war SAP weltweit führend als Anbieter von ERP-Systemen, sodass die Erweiterung der Produktpalette um eine E-Commerce-Lösung sinnvoll erschien.

Und die Zeit gab ihnen recht: Inzwischen hat sich Hybris mit den beiden Elementen Commerce und Marketing zu einem festen Bestandteil der Customer-Experience-Welt von SAP entwickelt. Die Eingliederung in die Cloud-Lösung von SAP und somit die Umbenennung von SAP Hybris Commerce in SAP Commerce Cloud ist somit ein logischer Schritt, der die Entwicklung abrundet.

Heute handelt es sich bei der SAP Commerce Cloud um die aktuelle Lösung für personalisierte Omnichannel-Einkaufserlebnisse – so der Wortlaut von SAP aus Walldorf in Baden-Württemberg. Oder vereinfacht gesagt: Die Grundlage für den Verkauf Deiner Produkte – egal wo, egal an welchen Kunden.

Doch welche Funktionen bietet die SAP Commerce Cloud und für wen ist diese als Nachfolger von SAP Hybris Commerce geeignet? Auf diese Fragen werde ich versuchen Dir eine Antwort zu geben.

Funktionen der SAP Commerce Cloud

Waren Projekte mit SAP-Lösungen bislang nicht gerade für ihre Flexibilität und Umsetzungsgeschwindigkeit bekannt, setzt SAP inzwischen auf skalierbare und zuverlässige Lösungen. Die SAP Commerce Cloud wird dabei als agile E-Commerce-Plattform mit fundierten Kundeneinblicken in Echtzeit beworben. Dazu gehören die überarbeiteten Möglichkeiten zur Gestaltung des Webshops, der Personalisierung der Inhalte sowie der Verwaltung der Produktinformationen. Da es sich bei der SAP Commerce Cloud um die Grundlage für einen Online-Shop handelt darf die Auftragsabwicklung als Kernfunktion natürlich nicht fehlen.

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SAP hat die Funktionen der Commerce Cloud gegenüber den bisherigen Versionen von Hybris Commerce noch einmal deutlich ausgeweitet.

Gestaltung des Webshops der SAP Commerce Cloud

Bei der Gestaltung des Webshops setzt die SAP Commerce Cloud auf ein entkoppeltes JavaScript-Storefront. In der Vergangenheit war selbst für kleine Änderungen im Webshop ein Neustart des SAP Hybris-Systems notwendig. Dies scheint nun endlich nicht mehr notwendig zu sein und wäre in der Cloud auch nur schwer zu realisieren.

Zudem bietet die SAP Commerce Cloud die folgenden Funktionen für die Webshopgestaltung:

  • Entkoppeltes JavaScript-Storefront für eine individuelle Programmierung
  • Integrierte Suchfunktion im Webshop
  • Flexibel einsetzbare, bereits integrierte Werbefunktionen
  • „Plug-and-Play“-Integration verschiedener Module, zum Beispiel für Zahlungsanbieter
  • WYSIWYG-Editor für die einfache und intuitive Bearbeitung der Webseite
  • Unterstützung mehrere Webshop-Oberflächen

Personalisierung mit der SAP Commerce Cloud

Personalisierte Darstellung ist und bleibt ein großes Thema, gerade im E-Commerce.

Inzwischen bringt die SAP Commerce Cloud auch hierzu eine bereits integrierte Lösung mit:

  • Personalisierung der Webseite basierend auf Echtzeitdaten
  • Maschinelles Lernen für verhaltensbasierte Empfehlungen
  • Vereinfachung von A/B-Testing
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Produktinformationen verwalten in der SAP Commerce Cloud

Die Verwaltung von Produktinformationen in SAP Hybris war vor allem eines: Mühsam. Produkte mussten einzeln und oft umständlich gepflegt werden. Für die SAP Commerce Cloud scheint das Produktinformationsmanagement als integriertes Modul der SAP Commerce Cloud jedoch vollständig überarbeitet worden zu sein:

  • Abbildung eines Bearbeitungsworkflows mit Validierung und Genehmigung möglich
  • Gleichzeitige Bearbeitung mehrere Produkte und Massen-Upload
  • Überarbeitete Benutzeroberfläche verspricht eine intuitive und benutzerfreundliche Arbeitsweise
  • Ausgelegt für globale E-Commerce-Webseiten mit mehrsprachigen Katalogen

Auftragsabwicklung in der SAP Commerce Cloud

Die SAP Commerce Cloud will als omnichannel-Lösung überzeugen.

Omnichannel Marketing Konzepte im E-Commerce

Stefan ist in der Küche beschäftigt und scrollt nebenher in seinem Smartphone, während die Nudeln kochen. Professorin Becker sitzt im Seminarraum und ist in ihren Laptop vertieft, während die Studenten eine Klausur schreiben.

Zum Artikel

Somit bietet die SAP Commerce Cloud entsprechende Funktionen, die den Kaufprozess der Kunden über mehrere Kanäle unterstützt:

  • Kauf und Warenabholung in jedem bekannten Kanal möglich
  • Vereinfachter Retourenprozess
  • Lagerbestände jederzeit für den Kunden einsehbar durch Echtzeitdaten
  • Optimierung der Beschaffung und Zulaufzeiten

Ob und wie die Integration der Schnittstellen möglich ist – dazu später mehr.

SAP Commerce Cloud als Software-as-a-Service

Bis 2018 gab es für die Kunden von SAP zwei Möglichkeiten SAP Hybris Commerce einzusetzen: Auf den eigenen Servern, also als on-premises-Version, oder als Teil der SAP Cloud. Die Tendenz war bereits deutlich zu erkennen: Mittelfristig setzt SAP auf Cloud-Lösungen um die eigenen Programme als “Software-as-a-Service” anzubieten.

Inzwischen ist es auch für Bestandskunden nicht mehr möglich die Lizenz für verwendete Versionen von SAP Hybris Commerce auf den eigenen Servern zu verlängern. Somit sind SAP Hybris Commerce und SAP Hybris Marketing vollständig in die Cloud als SAP Commerce Cloud und SAP Marketing Cloud aufgegangen. Für die Verwendung der beiden Programme als „Software-as-a-Service“ sind jedoch je nach Bedarf unterschiedliche Modelle lizenzierbar.

Der Vorteil für den Kunden: Galt SAP Hybris bislang als ressourcenverbrauchend und langsam, liegt dies nun in der Hand von SAP. Lange Ladezeiten und überforderte Datenbanken sollten damit der Vergangenheit angehören. Du als Kunde kannst Dich also was das angeht entspannt zurücklehnen und dafür mehr Zeit in die Pflege Deiner Produkte investieren.

SAP Commerce Cloud als Bestandteil der SAP Customer Experience

In den letzten Jahren hat sich bei SAP sehr viel in Sachen E-Commerce-Lösungen getan. Die letzte Veränderung haben SAP Hybris Marketing und SAP Hybris Commerce quasi verschwinden lassen. Beide Module sind nun Teil der SAP Customer Experience und leben somit als SAP Marketing Cloud und SAP Commerce Cloud weiter.

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Die SAP Customer Experience besteht aus den Modulen Customer Data Cloud, Marketing Cloud, Commerce Cloud, Sales Cloud und Service Cloud.

SAP Customer Data Cloud
Wie der Name schon verrät, dient die SAP Customer Data Cloud zum Speichern, Verwalten und Auswerten von Kundendaten. Diese können über den gesamten Kaufprozess gesammelt werden. Die entsprechenden Analysen bilden die Grundlage für weitere Aktivitäten beispielsweise in der SAP Marketing Cloud oder in der SAP Commerce Cloud.

SAP Marketing Cloud
Mit der SAP Marketing Cloud erhalten Unternehmen ein Werkzeug für die strategische und operative Planung sowie anschließende Steuerung von Marketingaktivitäten. Hierbei kann auf inzwischen weit verbreitete Ansätze wie Lead- und Account-Based-Marketing zurückgegriffen werden.

SAP Sales Cloud
Die SAP Sales Cloud stellt die Vertriebslösung von SAP für Unternehmen dar. Kernelemente sind dabei die Automatisierung von Vertriebsprozessen, die Einbindung intelligenter Vertriebsfunktionen und -entscheidungen sowie die Synchronisierung der Vertriebsprozesse über die verschiedenen Kanäle hinweg.

SAP Service Cloud
Vereinfacht gesagt, ist die SAP Service Cloud das Ticketsystem von SAP. Neben einem Fall- und Ticketmanagement bietet die SAP Service Cloud für den Kundenservice Unterstützung im täglichen Kontakt mit den Kunden.

SAP C4/HANA und SAP Customer Experience

Bei der Suche nach SAP Hybris wird häufig ein anderes Produkt von SAP genannt: SAP C4/HANA. Dabei handelt es sich um einen Zwischenschritt, den SAP 2019 gemacht hat.

Im Zuge der Neustrukturierung hat SAP sich dazu entschieden, SAP Hybris Commerce und SAP Hybris Marketing als Teil der SAP C4/HANA zu betrachten. Zusammen mit anderen Modulen wurde damals die Grundlage für die heutige SAP Customer Experience gelegt. Die Namensgebung ist dabei an das bekannte ERP-System SAP S4/HANA angelehnt – das C steht dabei für Customer.

Kurz nach dieser Anpassung gab es jedoch die nächste Änderung: Aus SAP C4/HANA wurde SAP Commerce Cloud. Während SAP C4/HANA noch als on-premises auf eigenen Servern betrieben werden konnte, ist dies im Fall der SAP Customer Experience nicht mehr möglich. SAP C4/HANA ist damit als Vorgänger zur SAP Customer Experience zu verstehen.

SAP Commerce Cloud mit der SAP Integration Suite

Mit der SAP Integration Suite bietet SAP eine Lösung für die meiner Meinung nach größte Baustelle SAP Hybris: Die Anbindung an bestehende Anwendungen und Prozesse.

Nach eigenen Angaben bietet die SAP Integration Suite eine einfache Möglichkeit um eine nahtlose Anbindung an bestehende Anwendungen und Prozesse herzustellen. Dabei soll es unerheblich sein, ob diese aus der SAP-Welt stammen oder von Drittanbietern zur Verfügung gestellt werden.

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Die SAP-Integration Suite ermöglicht die Einbindung anderer Anwendungen und Systeme. Hierzu können vorgefertigte Module für den Zugriff auf weit verbreitete APIs oder auch eigene Entwicklungen genutzt werden.

Somit wäre es zumindest theoretisch möglich, Systeme von Drittanbietern wie Microsoft Dynamics 365, Haufe EFP oder anderen Produktinformationsmanagement-Systemen mit einem größeren Funktionsumfang einzusetzen. Dies setzt jedoch eine Kompatibilität auf beiden Seiten voraus. Ob und wie dies ohne Entwicklungsaufwand möglich ist, muss im Einzelfall geprüft werden.

Die Preise von SAP Commerce Cloud

In Sachen Preise bleibt die SAP ihrer Linie treu: Ohne eine konkrete Anfrage gibt es keine Information.

Falls Du bisher mit SAP-Produkten noch nicht vertraut bist: Um eine Lösung von SAP einzusetzen, führt in der Regel kein Weg an einer lizenzierten Partnerschaft vorbei. Diese übernehmen die Entwicklung, den Vertrieb sowie den dazugehörigen Service und Betrieb der jeweiligen Produkte. Sie dienen daher als erster – und zumeist einziger – Ansprechpartner für Unternehmen, die SAP-Produkte einsetzen.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Nicht jedes Unternehmen darf sich SAP-Partner nennen. Vielmehr hat SAP vergleichsweise strenge Vorgaben hinsichtlich der Erfahrung und den regelmäßigen Schulungen der Mitarbeiter. Dies spiegelt sich in der Qualität, aber auch im Preis der Partnerunternehmen wider. Hieran wird sich vermutlich nicht viel getan haben: SAP-Lösungen bieten viele Funktionen, werden jedoch auch sehr schnell teuer.

Somit ist es auch für Dich ratsam, Dich an einen der vielen SAP-Partner zu wenden. Bei der Projektkalkulation solltest Du also nicht nur die Lizenzgebühren sowie die laufenden Kosten berücksichtigen, sondern das Gesamtpaket aus Software-, Beratungs- und zusätzlichen Entwicklungskosten berücksichtigen.

Für wen die SAP Commerce Cloud geeignet ist

Auch wenn die vorgestellten Funktionen von SAP Commerce Cloud großartig klingen: Sie sind nicht für jedes Unternehmen geeignet. Grundsätzlich ist es bei umfangreichen Projekten immer ratsam zunächst mit einem Unabhängigen die eigenen Anforderungen und Bedürfnisse zu klären. Dabei spielen die finanziellen und personellen Möglichkeiten des Unternehmens sowie die Zielsetzung für die kommenden Jahre eine wesentliche Rolle. Die Entscheidung für eine E-Commerce-Lösung wird für mehrere Jahre getroffen, denn ein Umzug ist oft kompliziert und teuer.

SAP Commerce Cloud für kleine Unternehmen
Kleineren Unternehmen würde ich von SAP und somit der Verwendung der SAP Commerce Cloud grundsätzlich abraten. Meiner Erfahrung nach sind die damit verbundenen Projekte personell und finanziell für kleinere Unternehmen nicht zu stemmen.

Es gibt aber eine Ausnahme: Wenn Du weißt, dass Dein Unternehmen in den kommenden Monaten kein kleines Unternehmen mehr sein, sondern bereits zu den Großen zählen wird. In diesem Fall ist die SAP Commerce Cloud eine mögliche Lösung, die Du in Betracht ziehen solltest. Denn in diesem Fall kannst Du von der engen Verzahnung der Systeme profitieren. Alles andere ist eine Frage der Zeit und des Geldes.

SAP Commerce Cloud im Mittelstand
Gehört Dein Unternehmen zum klassischen Mittelstand? Dann würde ich Euch unter zwei Bedingungen dazu raten, Euch die SAP Commerce Cloud anzuschauen: Entweder Ihr setzt bereits andere SAP-Produkte ein oder Ihr plant dies in Zukunft zu tun. Denn auch dann kannst Du vom Zusammenspiel der einzelnen Lösungen von SAP profitieren.

SAP Commerce Cloud für große Unternehmen
Meiner Erfahrung nach setzen die meisten großen Unternehmen weltweit bereits heute mindestens ein SAP-Produkt ein. Die Erfahrungen sind gemischt, doch wirkliche Alternativen sind auch nicht bekannt.

Diesen Unternehmen möchte ich dringend nahelegen, sich ausführlich mit der SAP Commerce Cloud auseinander zu setzen. Der Grund dafür ist schnell erzählt: Mit der SAP Commerce Cloud – oder vielmehr mit der gesamten SAP Customer Experience bietet die SAP eine Ergänzung zur restlichen Produktpalette. Ohne es im Detail prüfen zu können, gehe ich aufgrund der vergangenen Entwicklungen, etwa dem Schritt in die Cloud davon aus, dass die Anbindung bestehender Systeme wie S4/HANA ohne Probleme vollzogen werden können.

Fazit

Das Bild, das SAP mit der Customer Experience und der Commerce Cloud heute zeigt, ist ein komplett anderes: Die Backend-Oberfläche sieht aufgeräumt und sauber strukturiert aus. Damalige Anforderungen wie den Massen-Upload von Produktbildern und die gleichzeitige Pflege von Produkten wurden inzwischen von Haus aus von SAP vorgesehen.

Dennoch ist die SAP Commerce Cloud aufgrund des Umfangs und der damit verbundenen Projektgröße in der Einführung nicht für jedes Unternehmen uneingeschränkt zu empfehlen. Aber das muss es auch gar nicht sein. Vielmehr bietet SAP hier eine ansprechende Lösung für die Unternehmen, die sich schon sicher in der Produktwelt von SAP bewegen, um ihren E-Commerce auszubauen.

Die Entscheidung, ob Du die Verwendung von SAP Commerce Cloud in Betracht ziehst oder nicht, musst Du abschließend selbst treffen. An einem kompetenten und zertifizierten Partner führt – wie bei SAP üblich – kein Weg vorbei.

Mein persönlicher Tipp: Mach Dir vor dem ersten Kontakt mit diesen Partnern eine genaue Vorstellung von dem das Du eigentlich benötigst. Das wird Dir dabei helfen, das Projekt im Rahmen zu halten und nicht unnötig zu vergrößern.

Kai Notté

Kai Notté ist Berater und Trainer für Produktinformationsmanagement. Im Fokus dabei: Die Gestaltung und das Verständnis von Prozessen, Anwendungen und Menschen, die mit Produktinformationen arbeiten.

Produktinformationen sind die Texte, Bilder, Videos und Audios, die Produkte verkaufen – egal ob online oder offline. Im Produktinformationsmanagement geht es darum diese zu erstellen, zu speichern, zu analysieren und zu verwenden. Wie dies geschieht ist abhängig von den Möglichkeiten im Unternehmen, der in der Branche üblichen Standards und der jeweiligen Zielgruppe.

In seiner Beratung legt Kai Notté großen Wert darauf die Möglichkeiten und Anforderungen der Unternehmen zu berücksichtigen. Gerade für kleinere und mittelständische Unternehmen ist es häufig sinnvoller sich Gedanken über die Struktur und den Aufbau des Produktinformationsmanagement zu machen statt eine Software zu kaufen.

Als Content Creator auf LinkedIn beleuchtet Kai Notté regelmäßig neue Aspekte seiner Arbeit mit Produktinformationen. Sein Schwerpunkt: Die Möglichkeit, die aufgezeigten Hinweise schnell umsetzen zu können. Ausführlichere Kommentare und Tipps gibt er jede Woche in seinem Podcast „Mehrwert durch Produktinformationen“.