Was ist WordPress? Tipps zum Einstieg

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Was ist WordPress?

WordPress ist ein Content-Management-System mit welchem dank einer Vielzahl an Themes und Plugins fast jedes Webprojekt realisiert werden kann, das erfolgreichste CMS weltweit und die Basis fĂĽr einen groĂźen Anteil aller Websites im Internet.

    Inhaltsverzeichnis:

WordPress ist mittlerweile das am häufigst eingesetzte CMS weit und breit im Internet (Quelle: https://trends.builtwith.com/cms/WordPress). Es ist vor allem so beliebt, weil es ein Open-Source-System ist, das kostenlos in der Nutzung ist, sehr einfach installiert werden kann und sehr einfach zu bedienen ist. Gleichzeitig kann es für moderne Entwicklungsstandards verwendet und angepasst werden und erfreut sich einer sehr großen Community an Entwicklern, die sich mit der Entwicklung von Themes und WordPress Plugins beschäftigen, welches das CMS stetig um neue potenzielle Features erweitert und die Nutzung vereinfacht. In seinen Anfängen wurde WordPress als Platform für Blogs betrachtet, hat sich von diesem Stant jedoch inzwischen weit entfernt.

Aufgrund dieser enormen Beliebtheit und Nutzbarkeit ist WordPress nicht nur für Entwickler, sondern auch für Online Marketer ein sehr potentes Werkzeug geworden, auch der tinymce Editor ist hier ein sehr hilfreiches Werkzeug in der Content Produktion, der sowohl für Anfänger als auch für Profis gut nutzbar ist. Hier lernst Du, wie Du mithilfe von WordPress – ob mit oder ohne technischen Background – Deine eigene WordPress Website aufbauen kannst. Hierbei wirst Du alles über WordPress, WordPress Themes und Plugins sowie deren Einsatzmöglichkeiten, Nutzen und potenziellen Problemen lernen. Auch zu den Themen WordPress Pagespeed sowie WordPress Sicherheit wirst Du interessante Informationen, Tipps und Empfehlungen erhalten!

Website erstellen mit WordPress

Eine Website mit WordPress zu erstellen kann recht einfach sein, wenn man weiĂź was zu tun ist. Im Folgenden Video befindet sich ein ausfĂĽhrliches Tutorial zur Installation, Theme-Anpassung und WordPress Plugin Empfehlungen, um Einsteigern den Start zu erleichtern:

Was ist WordPress?

WordPress ist eine Open-Source-Software, mit welcher Du eine schöne Website, App oder Blog erstellen kannst. WordPress gibt Dir die Freiheit, zu bauen was auch immer Du Dir vorstellen kannst.

Diese (leicht abgewandelte) Beschreibung entstammt der Selbstbeschreibung des Projekts, welches unter https://www.wordpress.org zu finden ist und fasst das nicht unerhebliche Antwortpotential auf die Frage „Was ist WordPress?“ sehr gut zusammen.

Achtung: Die Domain https://wordpress.com/ hat mit dem Open-Source-Projekt nur indirekt zu tun und bietet keinen Download der Quelldateien an, sondern eine Blog-Plattform mit Hosting-Angeboten. Das Open-Source-Projekt befindet sich einzig und allein auf https://www.wordpress.org

In der Funktion ist WordPress ein sogenanntes Content-Management-System (CMS), welches dynamische Websites ausspielt. Ein Content-Management-System, auf Deutsch in etwa Inhaltsverwaltungssystem, ermöglicht es dem Benutzer, die Inhalte einer Website in einem Backend zu verwalten und dort dann Texte, Bilder, Videos und andere Inhalte zu hinterlegen. HierfĂĽr wird im Backend in der Regel der auch fĂĽr Einsteiger leicht verwendbare tinyMCE Editor verwendet. Diese Inhalte werden dann anhand der im CMS definierten Struktur dynamisch zu Seiten und Inhalten generiert, welche im sogenannten Frontend – welches die Ansicht fĂĽr die Besucher Deiner Website oder Blogs darstellt – zu sehen sind.

Frontend ist der Name fĂĽr die Besucheransicht einer Website, also die Inhalte/Struktur/Design, wie sie der User vorfindet, wenn er Deine URL eingibt oder Dich via Google gefunden hat.

Backend ist die Bezeichnung fĂĽr die Verwaltungsansicht einer Website. Hier steuerst Du bei WordPress die Inhalte&Struktur, Seiten und Medien Deiner Website.

Open Source bedeutet, dass eine Software inklusive komplettem Quellcode frei verfĂĽgbar ist und sich jeder Nutzer weltweit in der Entwicklung einbringen kann, um das Projekt zu verbessern.

Das Zusammenspiel der auch fĂĽr technische Einsteiger leicht anwendbaren Datenverwaltung und Contenterstellung via tinyMCE Editor im Backend und der durch sogenannte Themes gesteuerten Ausgabe der Seitenstruktur im Frontend sowie die einfache Erweiterung um dynamische Funktionen via Plugins – und das alles auf Open Source Basis – bilden den Kern der enormen Stärke von WordPress. Dies ermöglicht es Dir auch gänzlich ohne Programmierkenntnisse (auch wenn diese von Vorteil sein können), eine moderne Website oder einen Blog aufzubauen, ohne Kompromisse in Bezug auf Design oder Suchmaschinenoptimierung machen zu mĂĽssen.

Wie wird WordPress installiert – Leitfaden zur WordPress Installation

Dieser Abschnitt bietet Dir eine Schritt-für-Schritt Anleitung, um WordPress zu installieren. Bitte beachte, dass viele Webhoster inzwischen eine Express-Installation anbieten, mittels welcher eine WordPress-Installation direkt mit wenigen Klicks aufgesetzt werden kann. Falls diese Möglichkeit nicht besteht oder gewünscht ist, wirst Du mit diesem Tutorial für Einsteiger zur WordPress Installation ebenfalls schnell zum Ziel kommen.

Was sind die Voraussetzungen um WordPress zu installieren?

Um WordPress zu installieren, muss ein Webhosting-Paket mit PHP-Funktionalität und mindestens einer MySQL-Datenbanken verfügbar sein. Bei den meisten Anbietern nennt sich dieses Paket „Webhosting“, leicht abgewandelt an deren Produktbezeichnungen.
Achte darauf, dass die PHP-Version mindestens 7.2 beträgt.

Hier bieten wir Dir einen Ăśberblick aller von uns vorgestellten WordPress-Hosting Anbieter

Prinzipiell hat die Leistungsfähigkeit des gebuchten Paketes natürlich Einfluss auf die Performance. Ein (virtueller) Server, dessen Ressourcen exklusiv für die Website arbeiten performt insbesondere bei Seiten, die über eine Visitenkarte hinaus gehen deutlich besser als ein Shared Hosting Paket, unter welchem Deine Website mit Dutzenden anderen um die Rechenleistung konkurriert.

Der Folgende Magazinartikel zum Thema WordPress Hosting bietet Dir weitere hilfreiche Informationen:

Magazin

Das Beste WordPress Hosting | 10 wichtige Kriterien

Wer eine oder sogar mehrere WordPress Webseiten betreibt, muss sich früher oder später mit dem Thema auseinandersetzten: Die Wahl des richtigen WordPress Hostings. Die Herausforderung? Hosting Anbieter – vor Allem im WordPress Bereich – gibt es wie Sand am Meer. Und Alle werben mit bestem Service, modernster Servertechnologie und den fairsten Preisen. Das macht es insbesondere als Laie schwierig, die richtige Entscheidung zu treffen.

Artikel lesen

WordPress herunterladen und auf dem Webspace platzieren

In diesem Tutorial erfährst Du, wie Du an die Quelldateien von WordPress gelangst und diese auf Deinem Webspace platzieren kannst.

WordPress herunterladen

Die aktuelle Version von WordPress als Download findest Du hier. Informationen zum Open Source Quellcode können Interessierte sich hier anschauen.

Wenn Du das WordPress-Paket heruntergeladen hast, entpacke es in einem beliebigen Ordner auf Deiner Festplatte, welcher gleich als Quelle fĂĽr den Upload auf den Webspace dienen wird.

Einrichtung des FTP-Benutzers

Dieser Punkt lässt sich leider nicht allgemeingültig beschreiben, da jeder Hoster den Ablauf hier ein wenig anders verwaltet. Falls es im Hosting Dashboard keinen direkten Menüpunkt „FTP“ gibt, wirst Du hier meistens unter „Hosting“ oder „Domainverwaltung“ oder ähnlichem fündig. In den meisten Fällen jedoch wirst Du hier fündig, wenn Du via Google nach „Hosting Anbieter FTP Zugang anlegen“ suchst – zumindest bei den gängigen Anbietern wie Ionos, Hosteurope, usw.
Wenn Du den FTP Benutzer anlegst, achte bitte darauf, neben Benutzername und Passwort auch die Serveradresse zu notieren – diese entspricht nicht immer Deiner Domain! Gute und für Einsteiger verständliche Tutorials bieten hier die Hosting Anbieter Hosteurope  sowie Ionos.

Auch wenn Du Deine Website bei einem anderen Hosting Anbieter einrichten möchtest, sollten diese Tutorials hilfreich sein um zu verstehen, worauf Du achten musst.

Einrichtung eines FTP Programms um WordPress auf den Webspace hochzuladen

Um die WordPress-Quelldateien nun auf Deinem Webspace zu platzieren, benötigst Du als Nächstes ein FTP-Programm, auch FTP Client genannt.

Empfohlene kostenlose FTP Clients:


Wenn Du nun beispielsweise WinSCP öffnest, erscheint in der Regel direkt eine Maske zur Auswahl eines Verbindungsziels:

Einrichtung eines Verbindungsziels in der Software WinSCP

  • Unter „Neues Verbindungsziel“ gibst Du nun die bei Deinem Webhost eingerichteten Daten ein. Das Ăśbertragungsprotokoll (FTP, SFTP, …) entnimmst Du den Angaben Deines Anbieters, die meisten funktionieren jedoch mit den Angaben aus dem Screenshot (SFTP und Portnummer 22).
  • Rechnername sollte der angegebenen Serveradresse entsprechen, dies kann entweder der Domainname sein oder eine etwas „technischere“ Adresse wie „wpxxxx.server-he.de“.
  • Wenn Du nun Benutzername und Kennwort eingegeben hast, kannst Du das Verbindungsziel fĂĽr leichteren Zugriff in der Zukunft speichern, oder direkt unten auf „Anmelden“ klicken.
  • WinSCP fragt hier häufig ab, ob man das vom Server bereitgestellte (SSL)Zertifikat akzeptieren möchte, diese Abfrage kann mit „ja“ beantwortet werden.

WordPress Quelldateien auf dem Server hochladen

Nach erfolgreicher Serververbindung befindet sich in dem nun geöffneten Datei-Explorer auf der linken Seite das lokale Dateisystems Deines Computers und auf der rechten Seite das Dateisystem des Servers Deiner Website. Es ist empfohlen, WordPress nicht direkt auf den sogenannten „root“ zu speichern, sondern einen entsprechenden Ordner anzulegen (Rechtsklick ⇒ neuer Ordner), und die Dateien dort abzulegen. Im untenstehenden Screenshot nennt sich der Ordner „www.meine-neue-website.de“. Wenn Du Dich in dem Ordner befindest, navigierst Du nun in dem linken Fenster zu den entpackten WordPress-Dateien markierst diese vollständig und klickst auf den – im Bild rot unterstrichenen – Button „hochladen“. Alternativ funktioniert dies auch via Rechtsklick auf die Markierung oder sogar via Drag&Drop.

WordPress via WinSCP hochladen

WordPress via WinSCP hochladen

Wenn Du nun WordPress auf Deinem Webspace hochgeladen hast, legst Du im nächsten Schritt eine MySQL Datenbank an, mit welcher sich das CMS verknüpfen wird, um die Inhalte Deiner Website zu verwalten.

MySQL Datenbank anlegen

Das Anlegen einer MySQL Datenbank ist glücklicherweise auch für Einsteiger einfacher als es klingt – auch hier bietet Dein Webhost in der Regel entsprechende Menüpunkte („Datenbanken“ oder ähnliches) und auch Hilfestellungen an. Da auch dieser Punkt sich bei jedem Webhost anders organisiert, ist auch hier die Hilfe-Funktion des Webhosts oder eine Googlesuche nach „Hosting Anbieter MySQL Datenbank anlegen“ der beste Weg um zu einer entsprechenden Anleitung zu kommen. Auch hier seien wieder als gute Beispiele und Orientierungsvorlagen die Tutorials von Hosteurope sowie IONOS genannt.

Achte bitte unbedingt darauf, Dir alle Daten zu notieren:

  • Datenbankserver (falls vorhanden)
  • Datenbankname
  • Datenbank Benutzername
  • Passwort des Datenbank Benutzers

Domain mit dem WordPress-Ordner verknĂĽpfen

Als Nächstes gehst Du in die Domaineinstellungen und wählst dort als Ziel den Ordner aus, unter dem Du im vorherigen Schritt die WordPress-Quelldateien hochgeladen hast. Diese Option befindet sich manchmal direkt unter „Domains“, manchmal sieht man dort aber auch nur eine Auflösung der registrierten Domains und kann dann eine von diesem Auswählen und bearbeiten – dies ist auch hier wieder von Webhoster zu Webhoster unterschiedlich und sollte im Zweifel mittels der Hilfe-/Support-Funktion individuell schnell klärbar sein.

Domain verknĂĽpfen bei IONOS

Domain verknĂĽpfen bei IONOS

Domain aufrufen und die WordPress installieren

Nun ist der Serverseitige Teil Deiner WordPress-Installation abgeschlossen und Du kannst Deine Domain, welche Du im vorletzten Schritt mit den WordPress-Quelldateien verknĂĽpft hast, aufrufen. Als erstes kommt ein MenĂĽ mit der Sprachauswahl und im Anschluss der Installationsbildschirm, in welchem Du die Verbindungsdaten Deiner MySQL Datenbank eingeben kannst:

wordpress-datenbankverbindung

Eingabe der Datenbankinformationen fĂĽr die WordPress Installation

Hier gibst Du nun die zuvor notierten Daten in den entsprechenden Feldern ein. Falls Dein Webhost einen Datenbankserver angegeben hast, ersetzt Du den Eintrag „localhost“ vollständig mit diesem.

Das Präfix dient der eindeutigen Erkennbarkeit Deiner WordPress-Installation in der Datenbank, was hilfreich ist falls sich mehrere Installationen in einer Datenbank befinden. Dies ist ausdrücklich nicht empfohlen, das ändern des Präfix in eine alternative Abkürzung Deiner Seite jedoch schon. „meine-neue-website“ kann so beispielsweise das Präfix „mwd_“ erhalten – oder einfach ein zufällig erstelltes.

Wenn WordPress nun eine Datenbankverbindung aufbauen konnte, erscheint ein kurzer Informationsbildschirm , auf welchem Du die Installation von WordPress nochmals bestätigst. Anschließend erscheint die Eingabemaske zum Anlegen Deiner WordPress Daten:

WordPress Installationsbildschirm

WordPress Installationsbildschirm nach erfolgreicher Datenbankverbindung

Diese Felder kannst Du frei bestimmen, solltest jedoch darauf achten ein starkes Passwort zu wählen – und unter keinen Umständen als Benutzernamen „admin“ eintragen!

Das Häkchen „Suchmaschinen davon abhalten, diese Website zu indexieren“ solltest Du in jedem Fall auswählen, wenn Deine WordPress-Seite noch nicht fertig entwickelt ist – ansonsten landen unglückliche und unfertige Suchergebnisse im Google-Index. Später kannst Du im WordPress-Backend unter „Einstellungen“ ⇒ „Lesen“ den Haken wieder entfernen!

WordPress Backend aufrufen

Herzlichen Glückwunsch, Du hast nun Deine WordPress Website oder Blog installiert und bist mit dieser im Internet für Deine Besucher erreichbar. Als Nächstes sollten noch Seitenstruktur & Design mithilfe eines passenden Themes angepasst werden, und abschließend ist es hilfreich, das eine oder andere Feature anhand Plugins hinzuzufügen.

Das Backend von WordPress, auch Dashboard genannt, erreichst Du unter dem Suffix /wp-admin – ruf einfach Deine Domain.de/wp-admin auf und gib dort die im Installationsbildschirm gewählten Zugangsdaten ein. Solltest Du diese einmal vergessen haben, kannst Du sie Dir mithilfe Deiner gewählten E-Mail Adresse wieder zuschicken lassen.

Website mit WordPress erstellen – Vorteile und Tipps

Warum eine Website mit WordPress erstellen? Die Vorteile sind schnell aufgezählt:

  • WordPress ist das am weltweit weitesten verbreitete CMS und hat eine entsprechend groĂźe Community an Entwicklern, die das System regelmäßig verbessern
  • WordPress ist auch fĂĽr Einsteiger und Betreiber von Blogs sehr gut bedienbar dank des intuitiven tinyMCE Editors bzw. dem Gutenberg-Update
  • WordPress lässt sich dank einer sehr groĂźen Datenbank an Themes und Plugins – sowohl kostenlos als auch kommerziell – an fast alle BedĂĽrfnisse anpassen
  • Entwickler können WordPress ohne Einschränkungen modifizieren und (fast?) jedes erdenkliche Projekt auf diesem System umsetzen
  • Suchmaschinenoptimierung wird bei WordPress groĂźgeschrieben und somit ist das CMS auch oder besonders fĂĽr Online-Marketing Spezialisten ein wertvolles Werkzeug.

Somit lässt sich zusammenfassend sagen: Anwender, Einsteiger und Spezialisten mit und ohne Programmierkenntnisse können dank WordPress sehr individuelle und optimierte Webseiten erstellen – bereits die kostenlosen Themes aus dem WordPress Repository bieten hier viele Möglichkeiten. Wenn es etwas individueller werden soll, kann man sich mittels sogenannten Pagebuildern helfen – jedoch ist hier in Bezug auf Pagespeed Vorsicht geboten, da diese als Preis fĂĽr ihre Flexibilität teilweise sehr viel Ballast mitbringen können.

Hier findest Du unsere Vergleichsseite mit verschiedenen weiteren Content Management Systemen!

WordPress-Entwickler können dank der flexiblen Infrastruktur im Quellcode Pixelgenaue Designs und auch komplexere Websites Detailgetreu umsetzen und ergänzen sich somit perfekt mit Webdesignern und Online Marketing Spezialisten um WordPress zur vollen Entfaltung zu bringen.

Weitere Details zur Erstellung einer WordPress Website findest Du hier:

OMT-Magazin

Eigene Homepage mit WordPress in unter 60 Minuten erstellen

Es gibt Millionen von Internetnutzern im ganzen Land und auf der ganzen Welt. Denke an die Möglichkeiten! Deine Website kann Dein bestes Marketing-Tool sein. Von all diesen Menschen brauchen sicherlich einige, was Du zu bieten hast. Auf der anderen Seite gibt es höchstwahrscheinlich viele andere Unternehmen, die das tun, was Du tust. Aber vergesse es nicht: Deine Website kann wirklich Dein bestes Marketing-Tool sein. Deine Website kann Dir mehr Kunden bringen, die auf Deiner Website bleiben und etwas kaufen oder zumindest ihre Freunde beraten.

Zum Artikel

WordPress Plugins

WordPress Plugins sind in sich vollständige Pakete, welche Du Deiner Website hinzufĂĽgen kannst, um neue Features bzw. Funktionalitäten hinzuzufĂĽgen. WordPress ist zum Teil aufgrund der extremen Flexibilität in der Entwicklung so erfolgreich geworden – aber insbesondere unter Usern, welche nicht Programmieren können oder wollen ist WordPress aufgrund der enormen Erweiterbarkeit durch Plugins zum groĂźen Erfolg geworden.

Eine WordPress Website kann durch ein WordPress Plugin – unabhängig vom Theme – um kleine wie auch groĂźe Funktionen erweitert werden.

So kann ein Plugin den Google Analytics Tracking Code – oder auch den hierzu passenden Cookie Hinweis – in Deine Seite implementieren, verschiedene HTML-Codes einfügen, um das technische SEO Deiner WordPress Website zu verbessern, oder auch optische Elemente wie einen Slider einbinden.

Auch WooCommerce, der defacto-Standard fĂĽr Shops auf WordPress-Basis ist letztendlich ein Plugin, welches man auf jeder WordPress Website installieren kann, um diese in einen Shop umzuwandeln.

Somit sind WordPress Plugins für User die Basis zur Erstellung von Websites nach ihren Vorstellungen und für manche Entwickler ein sehr profitables Geschäftsmodell geworden.

FĂĽr mehr Infos und Empfehlungen zu WordPress Plugins hier klicken!

Ist WordPress ein Sicheres CMS ?

WordPress ist auf technischer Ebene ähnlich sicher wie andere CMS Systeme – dennoch sollte man ein paar kleine Faustregeln befolgen, da WordPress hier den „Nachteil“ hat, so weit verbreitet zu sein, dass es auch für potenzielle Hacker das beliebteste Angriffsziel darstellt. Das liegt einfach daran, dass Hacker hier bei automatisierten Botangriffen auf Websites eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, auf eine WordPress-Website anzutreffen, als anderes und dementsprechend die Automatisierung hier auf – für gewöhnlich geschlossene – Sicherheitslücken ausgerichtet sind.

Folgendes sollte beachtet werden, um das Risiko eines Hacks minimal zu halten und im Fall der Fälle auch den Schaden von diesem zu minimieren.

WordPress und Plugins immer auf dem aktuellsten Stand halten.

Dies ist bereits die halbe Miete: In jedem System (sei es ein CMS oder ein Betriebssystem, wie beispielsweise Microsoft Windows) werden regelmäßig Sicherheitslücken entdeckt. In den meisten Fällen werden diese Lücken jedoch glücklicherweise geschlossen, bevor sie öffentlich bekannt werden. Dies macht es jedoch um so wichtiger, WordPress und die installierten Plugins (und gegebenenfalls Themes), regelmäßig zu aktualisieren. Hierzu gehst Du auf den Menüpunkt „Dashboard“ ⇒ „Aktualisierungen“. Alternativ kannst Du die Plugins auch direkt in dem Menüpunkt „Plugins“ aktualisieren.

Achtung: Es wird dringend empfohlen, vor jedem Update-Prozess ein Backup Deiner Seite anzulegen.

Sicheren Benutzernamen wählen

Es ist sehr zu empfehlen, von offensichtlichen Benutzernamen abzusehen. Damit sind sowohl „admin“/“administrator“ und ähnliche gemeint als auch der Name der Domain oder Firma – diese werden bei den – fĂĽr gewöhnlich automatisierten – sogenannten „Brute Force“-Attacken mit als erstes versucht. Selbstverständlich sollte auch Dein Passwort – wie auch an allen anderen Stellen im Internet – am besten eine automatisch generierte Zeichenfolge aus einem Passwort-Safe (z.B. Keepass) sein und jedes Passwort nur an einer Stelle verwendet werden.

WordPress Security Plugin installieren

Zusätzlichen Schutz bietet es, mit Hilfe eines Security-Plugins, wie beispielsweise Wordfence Security – Firewall & Malware Scan, eine Firewall einzurichten welche solche Attacken bereits nach wenigen Versuchen abblockt. Das Tool bietet jedoch noch viele weitere Funktionen, wie eine Firewall, welche typische Attack-Muster von Hackern erkennt und abblockt sowie regelmäßige Informationsmails, welche Dich auch an das Durchführen der Updates Deines Systems erinnern und sehr viele weitere Funktionen.

Regelmäßige WordPress Backups anlegen

Um fĂĽr den Fall der Fälle gewappnet zu sein – denn 100%ige Sicherheit gibt es nie – solltest Du regelmäßige Backups anlegen – am besten automatisiert, damit auch, falls Du es mal vergessen solltest eine relativ aktuelle Version zur Wiederherstellung verfĂĽgbar ist. Ein Backup kann wie auch in den anderen Kapiteln erwähnt sehr hilfreich sein, wenn ein Wechsel Deines Themes, Aktualisierungen von Plugins – oder irgendetwas anderes unvorhersehbares eintritt. Es gibt hier verschiedene Lösungen, unter welchen UpdraftPlus besonders positiv heraussticht – auch bereits in der kostenlosen Variante absolut empfehlenswert!

Tipp: Unter dem MenĂĽpunkt “Einstellungen” kannst Du bei UpdraftPlus regelmäßige Backups automatisieren

WordPress Pagespeed

Nicht nur fĂĽr Google, sondern auch oder insbesondere fĂĽr Deine Nutzer ist eine optimale Ladezeit Deiner WordPress Website äuĂźerst relevant. Insbesondere, wenn Du ein kommerzielles WordPress Theme und/oder viele Plugins verwendest, ist die WordPress Pagespeed Optimierung essentiell wichtig, um hier auf gute Werte zu kommen – andernfalls ist der direkte Impact beim Google-Algorithmus noch Dein kleineres Problem – eine hohe Bounce Rate dĂĽrfte hier ebenfalls Deine Rankings und effektiven Besucher, welche sich mit Deinem Content befassen, stark reduzieren. Pagespeed Insights unterstĂĽtzt Dich hierbereits mit einigen wertvollen Hinweisen.

Im Blick behalten solltest Du bei Deiner WordPress Pagespeed Optimierung:

  • Optimierung und Komprimierung Deiner Quelltexte:
    Lass Deine HTML, CSS- und JS-Dateien durch ein passendes Tool komprimieren. Das bedeutet, dass alle – fĂĽr den Computer unwichtigen – Leerzeichen und ZeilenumbrĂĽche entfernt werden, wodurch die Dateien deutlich kompakter werden.
  • Aktiviere gzip-Komprimierung
    Die nun komprimierten Dateien kannst Du mittels einer gzip-Komprimierung nochmals in ihrer Größe reduzieren
  • Lade Deine Bilder nur in der Ausgabe-Auflösung hoch!
    Wenn Du beispielsweise ein Vorschaubild in 200Pixeln Breite darstellst solltest Du dieses auch nur in einer Version mit 200Pixeln Breite laden lassen. Alles andere würde die Ladezeit Deiner Benutzer unnötig verlängern!
  • Komprimiere und Optimiere Deine Bilder
    Auch Deine Bilder können nochmal – entweder mit oder ohne Qualitätsverlust – deutlich in der Größe reduziert werden
  • Aktiviere Lazy Loading
    Bilder, Youtube-Videos und andere Medien-Inhalte sollten erst dann nachgeladen werden, wenn der User sie sehen kann – ansonsten muss er auf das Laden von vielen Mediendateien warten, bevor er mit dem Lesen Deiner Inhalte beginnen kann.
  • Definiere Caching-Richtlinien fĂĽr Deine Inhalte
    Wenn die Inhalte gecached werden, muss der User diese nur beim erstmaligen Aufrufen der Seite Laden. AnschlieĂźend werden sie aus seinem Browser-Cache nachgeladen und sparen beim Navigieren Deiner Seite teils enorme Ladezeiten
Zur Umsetzung dieser Hinweise haben wir fĂĽr Dich einen umfangreicehn WordPress Pagespeed Guide erstellt und die verschiedenen Themen ausfĂĽhrlich behandelt.

WordPress und die DSGVO

Ein Thema, welches Du auf jeden Fall beachten solltest falls Du in irgendeiner Form Daten der Besucher Deiner Website sammelst, ist die DSGVO.

Bereits wenn Du ein Kontaktformular anbietest, solltest Du unbedingt auf die konforme Darstellung achten – beispielsweise ĂĽber die Pflicht eines Hinweis zur Datenschutzerklärung sollte man informiert sein.

Kritischer wird es, wenn Du beispielsweise Google Analytics einsetzt. Hier musst Du zum einen darauf achten, dass Google Analytics DSGVO-Konform konfiguriert ist, mitunter zu beachtende Aspekte können hier sein:

  • Vertrag zur Datenverarbeitung bei Google (Kann man im Dashboard inzwischen digital erledigen)
  • Anonymisierte IP Adressen
  • Deaktivieren von Google Analytics bis zur Zustimmung durch den Besucher (aktives Opt-In via Cookie-Banner)

Wenn Du also Google Analytics verwendest oder sonstige Cookies bei Deinen Besuchern platzierst, wäre ein Blick auf die einschlägigen Cookie-Lösungen von Borlabs oder Cookiebot schwerstens zu empfehlen. Eine Datenschutzerklärung kann man im Zweifel über Generatoren im Internet erstellen lassen, aber um dieses Thema abzusichern sollte ab einer gewissen Website Größe definitiv der Kontakt mit einem auf das Thema spezialisierten Anwalt gesucht werden, um rechtssicherheit zu erlangen.

Die Geschichte von WordPress

WordPress  wurde ab 2003 von Matthew Mullenweg ursprünglich als Software für Blogs entwickelt und wird als Open-Source-Projekt ständig weiterentwickelt.
Das System basiert auf der Programmiersprache PHP und benötigt eine mySQL-Datenbank, um innerhalb weniger Minuten eingerichtet zu werden.

Vorläufer beziehungsweise Basis von WordPress war die Software b2:

In den Jahren 2001/2002 entwickelte Michel Valdrighi ein in PHP geschriebenes Weblogsystem mit dem Namen b2/cafelog, das unter GPL veröffentlicht wurde. Einige Monate nachdem Valdrighi die Entwicklung von b2 eingestellt hatte, gab Matthew Mullenweg im Januar 2003 in seinem Blog bekannt, dass er auf der b2-Codebasis eine neue Blog-Software entwickeln würde, die auch für Einsteiger einfach zu bedienen, flexibel und gut anpassbar sein sollte. Kurz darauf wurde die Entwicklung von WordPress ins Leben gerufen. Die erste stabile Version von WordPress erschien am 3. Januar 2004.

Michel Valdrighi schloss sich später der Entwicklergruppe um Mullenweg an und machte WordPress somit zum offiziellen Nachfolger von b2. Im Laufe der Jahre wurde der Funktionsumfang immer weiter ausgebaut und WordPress immer erweiterbarer, so dass es von dem ursprünglichen Blog-System zu einem vollumfänglichen Content-Mangement-System weiterentwickelt wurde.

Im August 2005 grĂĽndete Matt Mullenweg das Unternehmen Automattic, welches den Hosting-Dienst WordPress.com, ins Leben rief.
Die WordPress Foundation mit Sitz in San Francisco wurde von Matt Mullenweg gegrĂĽndet, um die Entwicklung von WordPress zu unterstĂĽtzen. Vorsitzender (Principal Officer) ist Mullenweg selbst. Es ist eine gemeinnĂĽtzige Organisation nach 501(c)3. Sie hat von Automattic den Auftrag, die Marken WordPress, WordCamp und andere zu schĂĽtzen.

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Daniel Voelskow

Experte Daniel Voelskow ist spezialisiert auf WordPress Entwicklung sowie Pagespeed und verantwortlich fĂĽr die Webentwicklung der ReachX GmbH und der OMT Seiten.

Nach dem Diplom in BWL / Marketing knüpfte er an die während des Studiums erworbenen Erfahrungen in der Webprogrammierung an und kann auf über 8 Jahre Agentur- und Kundengeschäft zurückblicken.

Durch seinen Horizont im Marketing kann Daniel den technischen „Tunnelblick“ vermeiden und unsere Projekte in ihrer Gesamtheit betrachten und schon in der Konzeption mit wertvollem Input beitragen.

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Das Thema Datenschutz ist nach der Anwendbarkeit der DSGVO im Jahr 2018 zu einem Dauerthema fĂĽr Online-Marketer und Webseitenbetreiber geworden. Das Inkrafttreten der DSGVO aus dem Jahr 2016 traf viele unvorbereitet und ist bis heute ein Buch mit sieben Siegeln.

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WordPress fĂĽr Entwickler: Crashkurs

WordPress hat sich über die letzten Jahre zu dem wichtigsten CMS im Internet entwickelt. Mit diesem Buch erhalten Sie einen umfassenden Einblick, wie Sie als Webentwickler WordPress mit Hilfe von Plugins und Themes ausbauen. Dazu werden die spezifischen PHP Befehle und APIs dieses Content Management Systems ausführlich erläutert und mit zahlreichen Beispielcodes illustriert. Am Ende werden Sie in der Lage sein, aus WordPress eine Webanwendung für jeden Zweck zu programmieren.

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