Wer verwendet KarlsCore?

Wer ein Universalwerkzeug sucht für SEO-Optimierung und Strategien ist bei KarlsCORE gut aufgehoben, besonders geht es um Texter und Marketer.

Was ist KarlsCore?

Mit KarlsCore können Texter ihre Texte für Web und Onlinemarketing sofort auf SEO-Tauglichkeit checken und eine umfangreiche Wissensdatenbank zu Analysen (WDF IDF) nutzen. Dazu gehören auch Seminare und E-Books, die Wissen vermitteln.

Eike Kewitz, selbst Texter, beschreibt weiter unten detailliert, wie er mit dem Content-Tool arbeitet und bringt ein paar Tipps mit.

 

Mehr Infos
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KarlsCore Bewertungen / Erfahrungen

Diese KarlsCore-Bewertungen werden automatisch aus 3 eingereichten Nutzer-Erfahrungen ermittelt.

Gesamt
5.0/5
Benutzerfreundlichkeit
5.0/5
Support / Kundenbetreuung
5.0/5
Eigenschaften & Funktionalitäten
5.0/5
Preis-Leistungs-Verhältnis
5.0/5
Wahrscheinlichkeit der Weiterempfehlung
5.0/5
KarlsCore jetzt bewerten

KarlsCore Rezensionen

Torsten Materna

Gesamt
Benutzerfreundlichkeit
Kundenservice
Funktionen
Preis-Leistung
Weiterempfehlung

„Es ist kein Tool – es verändert deine Sichtweise, deine Arbeitsweise und deine Seiten. “

Vorteile von KarlsCore

Bietet übersichtlich Möglichkeiten, die andere Tools nicht haben. Dazu hat es eine andere “Philosophie” und engt einen nicht ein. Die verschiedenen Bausteine ermöglichen es, seine Seite “neu zu denken” und entsprechen zu verändern.

Nachteile von KarlsCore

Durch die vielen Updates sind sehr viele mögliche Kritikpunkte behoben. Einen echten Nachteil sehe ich nicht.

Beste Funktionen von KarlsCore

Content Tool zur Texterstellung und seit dem Update WDF*IDF. Dazu leistet der Website Health Index gute Dienste.

Allgemeines Fazit zu KarlsCore

Must have für alle, die sich und ihre Projekte weiterentwickeln wollen und dabei viele Möglichkeiten in Betracht ziehen wollen.

Jennifer Long

  • Online Marketing Manager
  • AppSphere AG
Gesamt
Benutzerfreundlichkeit
Kundenservice
Funktionen
Preis-Leistung
Weiterempfehlung

„Bei karlsCORE handelt es sich um eine Plattform bestehend aus vielen verschiedenen Werkzeugen, die mit viel Liebe zum Detail und gleichzeitig dem Blick aufs große Ganze entwickelt wurde – immer ausgerichtet am tatsächlichen Bedarf eines Online Marketers. “

Vorteile von KarlsCore

karlsCORE bietet eine unglaublich große Menge an Werkzeugen für die unterschiedlichen Bereiche des Online Marketings. Bei den Werkzeugen werden Themen auch nochmals aus einer anderen Perspektive betrachtet, als das bei anderen Tools der Fall ist. Ein paar der Werkzeuge stehen sogar kostenfrei zur Verfügung.

Es gibt zusätzlich einen großen Wissensbereich, bestehend aus eBooks, pdfs, Videos u.v.m. sowie ein Forum zum Austausch. Die Plattform wird kontinuierlich weiterentwickelt. Dabei versuchen die Betreiber, wann immer möglich, die Wünsche und Verbesserungsvorschläge der Nutzer aufzugreifen und umzusetzen.

Zu guter Letzt gibt es noch einen großen Wettbewerbsvorteil für karlsCORE-Nutzer: Es hat nur eine begrenzte Anzahl an Personen Zugang zu der Plattform – dem Nutzer bieten sich also Möglichkeiten, die seinem Wettbewerbern verwehrt bleiben.

Nachteile von KarlsCore

Definitiv kein Nachteil, für manchen aber vielleicht zu Beginn ein wenig Überwindung: Man sollte sich die Zeit nehmen, sich in die verschiedenen Werkzeuge einzuarbeiten. Sie sind so gut durchdacht, dass es sich wirklich lohnt!

Beste Funktionen von KarlsCore

Ich nutze tatsächlich viele Werkzeuge innerhalb von karlsCORE. Zum einen habe ich sämtliche Monitoring-Werkzeuge aktiviert (Website Health Index, Keyword-Monitoring, Crawler zur Domain-Analyse …), das Fragen-Tool für ein besseres Verständnis des eigenen Markts, das Everythink-Tool zur strukturierten Planung von Website-Projekten, das Content-Tool für die Texterstellung sowie die verschiedenen SEO- und SEA-Werkzeuge. Je nachdem, was eben gerade ansteht. Ach so, und ich liebe den URL-Shortener!

Allgemeines Fazit zu KarlsCore

Hier wurde und wird ganz viel Herzblut reingesteckt und das merkt man an allen Ecken und Enden. Die Menge und Qualität an Wissen und Werkzeugen, die karlsCORE bietet, ist ein großes Alleinstellungsmerkmal im Markt.

Heiko Höhn

Gesamt
Benutzerfreundlichkeit
Kundenservice
Funktionen
Preis-Leistung
Weiterempfehlung

„Karlscore ist bei uns im täglichen Einsatz zur Nutzung im Online-Marketing und hat ein sehr prominentes Lesezeichen im Browser. “

Vorteile von KarlsCore

Umfangreiches Paket mit über 10 Werkzeugen für die Erstellung und Optimierung von Inhalten.
Crawler, Schnellanalyse zur Termgewichtung, Fragentool, Contenttool laufen äußerst flott.
Rohdaten können exportiert werden.

Nachteile von KarlsCore

Einarbeitung über die begleitenden ebooks erforderlich, um alle Funktionen nutzen zu können.
RTFM ist angesagt.

Beste Funktionen von KarlsCore

Crawler und Content-Tool

Allgemeines Fazit zu KarlsCore

Die Werkzeuge von karlsCORE nutzen wir in der Agentur seit 2013 im Tagesgeschäft. Analyse, Monitoring und besonders die Exportfunktionen bei Crawls verwenden wir regelmäßig.
Fünf ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Sternchen für den fixen Support und die laufenden Updates im System mit monatlich neuen Funktionen 🤖❤️.

KarlsCore Alternativen

Searchmetrics OMT Magazin

Searchmetrics

4,4/5 (1)
XOVI OMT Magazin

XOVI

4,5/5 (9)
TermLabs.io OMT Magazin

TermLabs.io

4,6/5 (9)
KarlsCore

Inhalte schreiben und optimieren mit dem karlsCORE Content-Tool – Einblicke von einem Texter

    Inhaltsverzeichnis:

Der Markt bietet viele verschiedene Tools, die die Arbeit von Textern und Content-Verantwortlichen erleichtern sollen. Für mich als solcher Texter ist vor allen das Content-Tool in karlsCORE bereichernd und ich wende es bei all meinen Texten an.

Wertvoll ist das Tool für mich insbesondere, weil ich damit sowohl diverse Aspekte der Lesbarkeit als auch SEO-Aspekte optimieren kann. Und das auf eine sehr übersichtliche und hinsichtlich der Nutzbarkeit einfache Weise. Hiermit möchte ich Einblicke teilen, wie die Texter-Arbeit mit dem Content-Tool aussieht und was das Tool alles auszeichnet (und neutralerweise natürlich auch, wo ich noch ein-zwei Schwächen sehe).

Gerade ist September 2020 und ich könnte mir keinen besseren Zeitpunkt für diesen Bericht aussuchen. Denn das Content-Tool wurde bei einem kürzlichen Update komplett erneuert und wartet mit vielen überarbeiteten wie auch neuen Features auf.

Ich werde in diesem Testbericht – und ein Stück weit ist es auch ein Tutorial – nicht alles und jedes kleine Feature beleuchten. Das würde sonst a) dich um deinen Feierabend bringen und b) nutze ich manche Features des Content-Tools selbst nicht. Ich fokussiere mich stattdessen auf den Grundaufbau des Tools sowie die von mir meist benutzten Features: Lesbarkeit + SEO.

Aufbau + Grundfunktionen des Content-Tools

Ich habe karlsCORE und vor allem das Content-Tool mal als das „beste Messer eines Kochs“ bezeichnet. Kurz falls du es noch nicht kennst: karlsCORE selbst versteht sich als eine umfassende Tool-Suite, die vom einfachen URL-Shortener über natürlich das Content-Tool bis hin zum massiven Website-Health-Index-Tool für alle Website-Verantwortlichen hilfreiche Instrumente bereithält. Nutzer können – wenn sie denn alle Tools verwenden – die technische und inhaltliche Qualität ihrer Webseiten kontinuierlich erhöhen.

Was ich persönlich dabei sehr schätze, ist der einfache und optisch ansprechende Grundaufbau sämtlicher Tools – verbunden mit einer entsprechend einfachen und fokussierten Nutzbarkeit. Danke Justine für die optische Brillanz, die einfach Spaß macht, und auch Karl und Heiko für den einfach durchdachten Aufbau der Instrumente!

Das Content-Tool teilt sich in zwei wesentliche Bereiche auf. Der erste Bereich ist die Projektübersicht und der zweite Bereich beinhaltet alles, um Texte zu schreiben und zu bearbeiten sowie in vielen Hinsichten zu optimieren.

Sehen wir uns das näher an:

Projektübersicht

Empfohlen ist, sich den einmal im Erstentwurf erstellten Content immer wieder vorzunehmen und in kleinen Schritten weiter zu verbessern. Die Projektübersicht ist dazu da, einzelne Projekte / Gruppen zu erstellen, um innerhalb dieser wiederum einzelne Texte anzulegen, sie zuzuordnen und zu speichern. Wie auf der Festplatte oder auf dem USB-Stick – aber in hübsch und in der Cloud.

Durch die Projektübersicht macht das Content-Tool den Prozess des Optimierens effizienter: Ich kann einerseits sehen, welche „Baustellen“ existieren und sie andererseits wieder aufrufen, um weiterzubauen. Das bietet mir den Vorteil, dass ich stets sofort da weitermachen kann, wo ich zuletzt war. Auch in Datenhinsicht:

Die Daten zu Keywords und die anderen Kennzahlen bleiben beim Speichern erhalten. Das Tool muss also nicht jedes Mal „erst wieder rödeln“. Nur wenn ich einen Text nach längerer Zeit erst wieder aufrufe, kann es sein, dass das Tool kurz braucht, um die Daten wieder hervorzuzaubern. Sobald ich mit dem Kaffee zurück bin, ist alles da.

1_Projektübersicht - KarlsCore

Die Projektübersicht besteht aus einzelnen Projekten und diesen zugeordneten Texten – da es sich um meine Projektübersicht und Kunden handelt, sind die Daten unkenntlich.

Um die Texte schneller wiederzufinden, sortiere ich meine Projekte beispielsweise nach Kunden und eventuell noch nach Themenfeldern. Die Themenfelder nehme ich immer dann dazu, wenn ich für einzelne Kunden besonders viel schreibe und die Texte zusätzlich ordnen möchte. Obendrauf sortiert das Content-Tool sowohl die einzelnen Projekte als auch die Texte darin automatisch nach dem Alphabet.

Mit dem letzten Update wurde die Projektübersicht noch einmal deutlich übersichtlicher und schöner. Weil ich persönlich jeden Text mit dem karlsCORE Content-Tool bearbeite und somit sehr viele Texte drin habe, freue ich mich besonders über die neue Klappfunktion bei den Projekten und die verbesserte Archiv-Funktion.

Wenn ich einen Text nicht mehr in der Übersicht brauche, verschiebe ich ihn einfach ins Archiv. Von dort kann ich ihn jederzeit wiederherstellen. Und wenn ich meine Struktur mal umstellen möchte, kann ich einzelne Texte jetzt auch innerhalb der Projekte verschieben. Die Klappfunktion ist easy: Ich klappe immer nur das aus, was ich in dem Moment brauche und erspare mir das viele Scrollen von vorher.

Widmen wir uns nun der „Bearbeiten“-Seite. Dafür brauchen wir zuerst ein Projekt und einen Text (es gäbe auch die „schnelle Texterstellung“ ohne Projekt drumherum, aber die lasse ich mal außen vor).

2_Projektanlage - KarlsCore

Die Maske zum Anlegen eines Projekts und eines Texts ist selbsterklärend

  1. Du rufst das Content-Tool auf und landest automatisch in der Projektübersicht.
  2. Hier klickst du auf „Neues Projekt anlegen“.
  3. Gib deinem Projekt einen Namen.
  4. Wenn du auch direkt einen Text erstellen möchtest, schreibe einen Namen für den Text in die Zeile darunter (ansonsten siehe Punkt 6).
  5. Wenn du etwas in das Namenfeld für den Text schreibst, erscheinen nebendran automatisch Keyword-Zeilen – du kannst hier also auch direkt bis zu fünf für den Text relevante Keywords hinterlegen (und später noch mehr).
  6. Dann klickst du unten links auf Grün und das Projekt ist samt dem Text da. Den Text kannst du nun mit einem Klick darauf aufrufen.

Du bist dann im „Bearbeiten“-Bereich.

Bearbeiten

Der Bearbeiten-Bereich besteht aus zwei Hälften. Links findet sich ein Editor zum Schreiben sowie Formatieren des Inhalts und rechts befinden sich die Analysewerte. Der rechte Part umfasst wiederum mehrere Reiter mit Untermenüs:

  • Text
    • Inhalt (Lesbarkeit)
    • Wettbewerber
  • Termgewichtung
    • Termgewichtung lokal im Text
    • Beweisführende Begriffe (WDF*IDF)
    • Unterschiedlichkeit
  • Recherche
    • Fragen
    • Ideen
    • Synonyme
    • Begriffsübersicht

Ich werde im Detail auf „Text“ und „Termgewichtung“ eingehen. Den Reiter „Recherche“ nutze ich fast nie und halte ihn innerhalb des Tools wie auch für diesen Testbericht nicht für so relevant. Das ist aber die Sicht eines Erfahrenen: Wenn du noch dabei bist, dein Schreiben zu verbessern, werden Features wie die Synonyme dir weiterhelfen. Und sie müssen hier auch nicht vorkommen, weil sie sich von selbst erklären. Wer mit den Instrumenten nicht klarkommt, kann sich in karlsCORE das Erklärvideo ansehen.

Kommen wir zu den erwähnten Bereichen und zu den enthaltenen Funktionen:

Wesentliche Funktionen des Content-Tools

Editor

4_Editor - KarlsCore

Ich persönlich schreibe immer in Word und nutze den Editor nicht. Das hat aber Workflow-Gründe und steht nicht dafür, dass der Editor schlecht ist. Da ich am Ende immer die Word-Datei an Kunden verschicke, macht es für mich keinen Sinn, den Text in karlsCORE zu schreiben und am Ende in Word reinzukopieren und dort spezifisch zu formatieren.

Ob du auch offline schreibst oder den Editor nutzt, bleibt aber dir überlassen. Jedenfalls kannst du deinen Text im Editor runterschreiben – auch in einem fokussierten Fullscreen-Schreibmodus ohne dass dich etwas ablenkt – sowie Einzelteile fett, kursiv, unterstrichen oder als Überschriften formatieren. Außerdem sind Bullet- und nummerierte Listen einstellbar und du kannst Links setzen.

Ein Tabellen-Editor ist nicht vorhanden. Das wäre eine Sache, die ich noch relevant fände, weil sich vorhandene Tabellen laut Analysedaten stark auf den Verständlichkeitsindex des Textes auswirken können. Teils klettert der Wert bei meinen Texten nur durch Tabellen um mehrere Einheiten nach oben. Und auch in der Praxis sind Tabellen empfohlen, um Fakten und Daten statt in Form von Fließtext sauber aufzubereiten.

Schreibst du im Editor, dann lässt sich der Text jederzeit auch in mehreren Versionen online speichern und du kannst ihn auch als Quellcode downloaden, um ihn dann im CMS weiterzuverarbeiten. Ich kenne das Feature beispielsweise bei WordPress als Alternative zum normalen WP-Editor, dass man HTML-Quellcode implementieren kann.

Besonders ist, dass der im Editor verfasste oder hineinkopierte Text sofort automatisch und innerhalb von ein paar Sekunden analysiert wird. Das ist eine der neuen Stärken des Content-Tools seit dem letzten Update und funktioniert aus meiner Sicht super.

Vor diesem Update hatte das Content-Tool noch einen „Aktualisieren“-Button. Wenn man im Editor was veränderte, musste man immer zuerst diesen Button klicken und kurz warten, um die neuen Analysewerte zu erhalten und weiterarbeiten zu können. Man möchte meinen, dass das nicht sonderlich aufhalten würde, aber das tat es. Jetzt werden die Analysen automatisch und innerhalb von ein paar Sekunden berechnet.

Für mich:

  1. Reinkopieren aus Word
  2. Oben rechts erscheint der Hinweis, dass die Daten berechnet werden
  3. Das dauert nur ein paar Sekunden und
  4. dann habe ich die Resultate.

Wenn ich einen Text mit mehreren tausend Wörtern hineinkopiere, dauert es ein paar Sekunden mehr. Klar, es müssen eben auch 2.000 + Wörter auf einmal analysiert werden. Wenn ich dann aber nur noch einzelne Aspekte verändere, habe ich die aktualisierten Daten normalerweise in je 2-3 Sekunden.

Und noch einmal zurück zum Kopieren aus Word: Mich störte es immer, dass in der Word-Datei vorhandene Kommentare mitkopiert wurden und einzelne Formate wie beispielsweise Listen nicht korrekt übernommen wurden. Das verzerrte die Analysen.

Ich dachte immer, das sei ein Problem mit Word und nicht mit dem Content-Tool. Als ich Entwickler Heiko aber darauf ansprach, war innerhalb einer Stunde alles behoben. Texte aus Word werden nun mit den korrekten Formatierungen sowie ohne in der Datei vorhandene Kommentare übernommen.

Nur Tabellen kommen noch „ohne Linien und ohne Struktur“ hinein, also einfach mit den Inhalten untereinander in einzelnen Zeilen. Den Verständlichkeitsindex scheint das aber nicht zu stören und damit sind wir beim Faktor Lesbarkeit:

Lesbarkeitsanalyse (Reiter „Text“)

Die Lesbarkeitsanalyse ist aus meiner Sicht eines der beiden wesentlichen Features im Content-Tool. Denn wenn Content die Aufmerksamkeit und das Interesse der Nutzerschaft wecken soll, muss er einerseits inhaltlich relevant aber andererseits auch leicht verständlich und lesbar sein.

Das bedeutet:

  • Einfache Wörter verwenden / Fachwörter und Substantive („-ung“) vermeiden
  • Wortzahl in Sätzen stets minimieren und auf zu viele Nebensätze verzichten
  • Füllwörter reduzieren
  • Modalverben (z.B. „können“) vermeiden
  • Aktive Sprache statt Passiv-Konstruktionen
  • Saubere Überschriftenstruktur
  • Listen
  • Tabellen
  • Fettschrift / Kursivschrift
Was die Analyse von diesen Faktoren abbildetWas die Analyse nicht abbildet (dazu weiter unten mehr)
Wort-Komplexität (Silben)Substantive
Satz-Komplexität (Satzlänge)Passiv-Konstruktionen
FüllwörterTabellen
Modalverben
Überschriften + Struktur
Listen
Fettschrift / Kursivschrift

Silbenreiche Wörter + wortreiche Sätze

5_Silben - KarlsCore

Besonders ist, dass der im Editor verfasste oder hineinkopierte Text sofort automatisch und innerhalb von ein paar Sekunden analysiert wird. Das ist eine der neuen Stärken des Content-Tools seit dem letzten Update und funktioniert aus meiner Sicht super.

Zunächst stellt das Tool dar, wie viele Wörter mit zu vielen Silben in meinem Text vorhanden sind. Das Content-Tool sortiert nach einer, zwei, drei, vier, fünf sowie sechs (+) Silben (siehe Screenshot). Es ist machbar, die entsprechenden Wörter im Editor farblich zu markieren, indem man die Einheit anklickt. Mein Geheimtipp: Alle Wörter mit fünf Silben aufwärts anschauen. Meist handelt es sich dabei um Fachwörter oder andere komplexe Terme, die man einfacher ausdrücken bzw. durch kürzere Wörter ersetzen kann.

Im nächsten Schritt geht es um die zu wortreichen Sätze. Das Tool stellt dar, wie viele Sätze mit unter 13, 14-18, 19-24, 25-30 oder 31 (+) Wörtern vorhanden sind (siehe Screenshot). Auch hier ein Tipp von mir: Schau dir vor allem die Sätze ab 25 Wörtern an und kürze diese oder teile sie auf zwei Sätze auf.

Hohe Einheiten bei den silbenreichen Wörtern wie auch bei den wortreichen Sätzen wirken sich merklich auf den Flesch-Index des Textes aus. Für einen Test habe ich in einem meiner Texte alle Wörter ab fünf Silben aufwärts sowie alle Sätze mit 25 Wörtern aufwärts einfach mal entfernt. Mit der Aktion konnte ich den Flesch-Index erhöhen.

6_Flesch-Index-Test-1 - KarlsCore

Vor dem Versuch: Mehrere zu silbenreiche Wörter und Sätze und ein Flesch-Index von 55.

7_Flesch-Index-Test-2 - KarlsCore

Nach dem Versuch: Es wurden die Wörter mit 5 oder 6 und mehr Silben entfernt. Außerdem wurden alle Sätze ab 25 Wörtern entfernt. Dadurch hat sich der Flesch-Index um 6 Einheiten verbessert und auch die Verständlichkeit ist eine Einheit höher als vorher.

Doch Vorsicht: Am Ende zählt nicht nur der Wert des Flesch-Index, sondern auch die Intuition. Ich halte mich niemals strikt an die reinen Analysedaten, um den Flesch-Index zum Maximum zu treiben. Am Ende liegt es in deinem Ermessen, wo du sinnvollerweise kürzt oder Wörter entfernst, ersetzt. Die Daten helfen beim Orientieren, sind aber nicht die Basis aller Aktionen. Das Ziel ist nicht, dass bei allen kritischen Feldern eine 0 steht, sondern dass der Text als Ganzes passt.

Nicht alle Sätze mit 25 oder mehr Wörtern sind auch wirklich schwer zu verstehen. Ebenso dürfen auch mal Wörter mit sechs oder mehr Silben stehen bleiben, wenn es sich etwa um Fachwörter handelt, die aus inhaltlicher wie auch aus SEO-Sicht relevant sind. Beispiel: „Diversifikation“ beim Thema „Geldanlage“.

Flesch-Index + Verständlichkeitsindex

8_Flesch-Verständlichkeit - KarlsCore

Es ist schon schwer, vor allem bei Fachtexten einen Flesch-Index von mehr als 60 zu bekomme. Den Verständlichkeitsindex kann man beispielsweise mit Tabellen erhöhen.

Hinter dem Flesch-Index und dem Verständlichkeitsindex stehen die online recherchierbaren Formeln und Ansätze, die auch in anderen Tools verwendet werden. Sie fassen praktisch die einzelnen Analysewerte in einem Score zusammen.

Der Flesch-Index – erfunden von Rudolf Flesch – fokussiert sich auf kurze Sätze und kurze, einfache Wörter. Die Formel errechnet den Score auf Basis der durchschnittlichen Wortanzahl pro Satz sowie der durchschnittlichen Silben pro Wort.

Oft ist der Flesch-Index noch eher schlecht, auch wenn man bereits die sehr komplexen Sätze und Wörter entfernt hat. Um den Flesch-Index weiter zu verbessern, muss man dann auch alle anderen Sätze und Wörter anschauen und optimieren. Ein Grund dafür kann sein, dass die durchschnittliche Wortanzahl je Satz immer noch „zu hoch“ ist.

Der Verständlichkeitsindex – etwa nach dem Hohenheimer Modell – ist deutlich komplexer. Auf der einen Seite bezieht er beispielsweise das Vokabular, die Satzkomplexität sowie den Inhalt des Textes und dessen Aufbau mit ein. Auf der anderen Seite sind aber auch individuelle Merkmale der Lesenden relevant. Dazu zählen etwa die Sprachkompetenz auf Basis des im Text verwendeten Vokabulars oder das Vorwissen auf Basis der im Text beschriebenen Inhalte. Es kommen noch weitere komplexe Merkmale dazu.

Gerade bei der Verständlichkeit reicht es somit nicht, eine Formel oder die spezifischen Faktoren zu kennen. Spätestens hier kommt es darauf an, ob man schreiben und sich einfach ausdrücken kann sowie ob man die Lesenden versteht. Eine wesentliche Rolle spielt dabei der Perspektivenwechsel von der zahlenorientierten Unternehmenssicht rein in die bedürfnisorientierte Kundensicht. Was ich noch als Tipp dazu packen möchte: Raus aus der reinen Informationsebene („Was ist zu diesem Thema relevant?“) und rein in die Inspirationsebene („Welches Problem löst der Text und inwieweit inspiriert er Menschen zu bestimmten Aktionen?“).

Was ich beim Content-Tool wirklich schön finde, ist die farbliche Skala hinter den Analysewerten. Sie hat zwar keine direkte Relevanz, visualisiert die Daten aber attraktiv. Dadurch macht es mir persönlich umso mehr Spaß, das Tool zu verwenden (und in den Grünbereich zu kommen). Das Werk von Justine, das ich nur loben kann.

Andere Faktoren der Lesbarkeit

9_Tabellen - KarlsCore

Nach den Silben und Sätzen sowie den beiden Indizes erscheinen noch zwei Tabellen.

In der ersten erfahre ich Randdaten zu meinem Text: Wie viele Sätze? Wie viele Wörter? Wie viele Zeichen? Und wo verstecken sich noch Füllwörter sowie Modalverben?

In der zweiten Tabelle schlüsselt mir das Content-Tool die einzelnen H-Überschriften nach H1 bis H4 auf. Unterhalb stellt das Tool diese Überschriften auch noch einmal in visualisierter Struktur dar. Das hilft dabei, nachzuprüfen, ob die Themen und Unterthemen korrekt strukturiert wurden. Bei H5 und H6 hört das Content-Tool mit dem Zählen auf – nachvollziehbar aus meiner Sicht, denn so tief sollte ein Text sowieso nicht formatiert sein.

Neben den H-Überschriften erfahre ich, wie viele Bullet- und nummerierte Listen ich verwendet habe und wie oft ich Textteile als Fettschrift oder Kursivschrift formatiert habe. Auch hier kann ich die entsprechenden Komponenten durch einen Klick auf die unterstrichenen Einheiten farblich hervorheben und dann beispielsweise vermeidbare Füllwörter entfernen.

Schwächen bei der Lesbarkeitsanalyse

Grundsätzlich bin ich mit der Lesbarkeitsanalyse im Test sehr zufrieden. Am besten finde ich, dass ich einzelne Sachen im Editor hervorheben und so effizienter bearbeiten kann. Gerne dürfen aus meiner Sicht in weiteren Updates aber noch einzelne Features dazu kommen oder verbessert werden:

  • Ich höre oft, dass Leute den eher schlechten Flesch-Index / Verständlichkeitsindex ihres Textes zwar wahrnehmen, aber nicht wissen, wie sie ihn verbessern können. Das Tool könnte besser aufklären, was sich beim individuellen Text wie auf die beiden Indizes auswirkt. Mir persönlich würde es schon helfen, wenn das Tool beispielsweise noch die durchschnittlichen Wortzahlen je Satz und durchschnittlichen Silbenzahlen je Wort ermittelt, die sich unmittelbar auf den Flesch-Index auswirken.
  • Füllwörter sind immer so eine Sache: Aus meiner Sicht ermittelt das Content-Tool etwas zu viele Füllwörter, die „keine sind“ (siehe Screenshot). Das ist aber auch schwer zu ändern, weil man vom Tool nicht erwarten kann, dass es die Botschaft eines Satzes analysiert und die Füllwörter entsprechend bewertet. Mich würde es überaus erstaunen, wenn das Tool dies hinbekäme.
10_Füllwörter - KarlsCore

In diesem Textausschnitt sollen alle farblich markierten Wörter Füllwörter sein. Manche davon kann man streichen, wenn man möchte. Andere sind schlicht keine Füllwörter, sondern relevante Adjektive. Und ohne das „auch“ im letzten Satz wäre es komisch: Dann hieße das, dass man „nur“ die Bankenperspektive einnimmt und das stimmt nicht.

  • Momentan werden weder Passiv-Konstruktionen noch Substantive erkannt – diese schleichen sich aber ebenso schnell im Text ein wie Füllwörter und verschlechtern aus meiner Sicht die Lesbarkeit des Textes. Ein paar davon sind ok, ansonsten sollte aber aktiv formuliert werden (😉). Würde das Content-Tool diese beiden Aspekte mit abbilden, würde das die schon existierenden Statistik-Tabellen prima erweitern und die bei mir noch vorhandenen manuellen Workflows ersetzen.
  • Bei den Satzlängen werden beispielsweise auch Tausenderpunkte in Geldsummen als Satzende erkannt, was die Analyse teilweise verfälscht. Ebenso werden Sätze mit 31 Wörtern und mehr als „schwer lesbar“ erkannt, obwohl sie Doppelpunkte oder Semikola beinhalten und dem Leser somit Atempausen bieten.

Wettbewerber (Reiter „Text“)

Wie schneidet mein bereits auf Lesbarkeit optimierter Text im Verhältnis zu den Texten meiner Wettbewerber ab? Das kann ich mit der Wettbewerberanalyse herausfinden. Die Wettbewerberanalyse ist die „Neuheit 2020“ im karlsCORE Content-Tool. Sie ist ein komplett neues Feature, das erstmals im karlsCORE Content-Tool einen Vergleich zwischen der Lesbarkeit meines Textes sowie anderen vorhandenen Texten im Web zulässt.

Silbenreiche Wörter + wortreiche Sätze, die Zweite

11_Wettbewerber_Silben - KarlsCore

Man kann sich verschiedene Graphen im Verhältnis ansehen, ich entscheide mich meist für „Mein Text“ vs. „Durchschnitt“, hier bei den Silben. Man kann aber auch den Maximalwert und Minimalwert einblenden.

Anhand mehrerer Graphen kann ich erkennen, wie viele Silben bei meinem Text pro Wort vertreten sind und wie viele es bei den Wettbewerbern sind. Das Content-Tool berechnet die Daten auf Basis der hinterlegten Keywords. Bei den Vergleichsgraphen handelt es sich also um Texte von Wettbewerbern, die zu den Keywords bereits ranken.

Wie ist das zu interpretieren?

Im Screenshot oberhalb hat mein Text im Verhältnis zum Durchschnitt eine bessere Kurve: Bei den kurzen Wörtern befindet sich mein Text teils deutlich über dem Durchschnitt, später pendelt er sich unter dem Durchschnitt ein. Das sollte aus meiner Sicht auch der Anspruch sein: Mehr kurze Wörter als die Wettbewerber, spätestens ab 4 Silben unter die Wettbewerberkurve kommen. Die Daten sind dabei prozentual zu verstehen, die prozentualen Werte sehe ich durch Mouseover:

SilbenanzahlMein TextWettbewerber
1 Silbe25 %15 %
2 Silben34 %31 %
3 Silben22 %27 %
4 Silben11 %15 %
5 Silben5 %6 %
6+ Silben1 %3 %

12_Wettbewerber_Sätze - KarlsCore

Nach den Silben kann ich auch die Satz-Komplexität untersuchen. Für diesen Screenshot habe ich alle Graphen eingeblendet. Neben meinem Text und dem Durchschnitt zeigt das Tool jetzt auch die jeweils maximalen und minimalen Werte bei den anderen Texten an.

Hier ist zu sehen: Mein Text ist einmal mehr besser als der Durchschnitt. Ich habe prozentual mehr kurze Sätze als die anderen und schon ab der zweiten Kategorie mit 14-18 Worten befindet sich mein Text unter der Durchschnittskurve. Den Maximalwert anderer Texte bei den sehr kurzen Sätzen toppe ich aber nicht. Das könnte bei einem für das Unternehmen sehr relevanten Text also noch ein freies Potenzial zum weiter-Optimieren sein.

Worte in SätzenMein TextMinimumDurchschnittMaximum
Bis 13 Worte73 %22 %55 %81 %
14-18 Worte16 %0 %22 %62 %
19-24 Worte8 %0 %15 %62 %
25-30 Worte1 %0 %4 %14 %
Mehr als 31 Worte0 %0 %1 %7 %

Flesch-Index + Text-Statistik

13_Wettbeweber-Flesch - KarlsCore

Weil sich der Flesch-Index direkt auf die Wort- und Satz-Komplexität bezieht, stellt er hier den Gesamtscore der beiden vorstehenden Statistiken dar. Dabei visualisiert das karlsCORE Content-Tool eine Range zwischen dem Text mit dem höchsten Flesch-Index und dem mit dem niedrigsten. Mein Text ordnet sich extrahiert ein.

In diesem Beispiel hat mein Text einen Flesch-Index innerhalb der Range aller anderen Texte. Jedoch pendelt sich der Wert eher zum „schlechtesten“ Text hin ein, der aber immer noch „mittel“ und somit vertretbar ist. Zusammen mit der Text-Statistik kann ich nun schauen, wie die Wettbewerber beispielsweise hinsichtlich der Wortanzahl des Textes abschneiden:

14_Wettbewerber-Statistik - KarlsCore

Bei diesem Case wunderte es mich, dass trotz des sehr komplexen Themas ein Text einen so extrem hohen Flesch-Index erzielen konnte. Beim Blick in die Text-Statistik wurde dann auch klar, warum: Das wird der Text mit nur 3 Sätzen, 46 Wörtern und einem Füllwort sein. Da kann ich natürlich nicht mithalten, weil mein Text viel umfassender ist und ich meinen Flesch-Index nicht ansatzweise in die Nähe des besten Werts bekommen würde.

Schwächen bei der Wettbewerberanalyse

Obwohl es sich noch um ein sehr frisches Feature handelt, kann ich die Wettbewerberanalyse nur positiv bewerten. Jedoch konnte ich auch noch keine Tests machen, inwiefern ein anhand der Wettbewerberdaten optimierter Text noch besser performt als ein Text, den ich wie vorher auch optimierte.

Wirkliche Schwächen sehe ich bei der Wettbewerberanalyse nicht. Es wäre nur einen Gedanken wert, Links zu den entsprechenden Seiten einzublenden. Beim Flesch-Index wäre beispielsweise ein Link zur Seite mit dem besten Indexwert klasse, sodass ich mir diese anschauen und mich eventuell daran orientieren kann. Bei meinem Beispiel oben konnte ich auch ohne Link erkennen, warum ein Text einen so starken Indexwert hatte. Bei anderen Texten, wo keiner wirklich heraussticht, fällt das schon schwerer.

Für Suchmaschinen optimieren

Kommen wir nun zur SEO-Welt des karlsCORE Content-Tools. Auch sie hat einen festen Platz in meinem Workflow als Texter und dient dazu, sämtliche für Kunden erstellte Texte auf die gewünschten Keyword-Cluster zu optimieren.

(Lokale) Termgewichtung (Reiter „Termgewichtung“)

15_Termgewichtung-lokal - KarlsCore

Es kommt auf den farblichen Bereich links vorne an – diese im Content hoch gewichteten Terme sollten eng mit dem Thema verbunden sein. Für diesen Text sieht es sauber aus.

Bei der lokalen Termgewichtung (WDF / Within Document Frequency) geht es darum, herauszufinden, ob die für mein Thema relevanten und mit ihm verbundenen Terme auch tatsächlich im Text am höchsten gewichtet sind. Die 2+3 am höchsten gewichteten Terme sollten einen klaren Themenbezug haben, was farblich im Screenshot zu erkennen ist.

Für diesen Text stehen die Terme „karlsCORE“, „Lesbarkeitsanalyse“, „Termgewichtung“, „beweisführenden“ und „karlsCORE Content-Tool“ vorne. Das ist sehr positiv – alle Terme sind sehr nah mit dem Thema verbunden und verdeutlichen den Suchmaschinen, dass sich mein Dokument wohl um karlsCORE und Teile des Tools dreht. Würden hier andere Terme vorne stehen, die keinen solchen Themenbezug haben, sollte ich handeln und die WDF optimieren. Das bedeutet: Die Gewichtung dieser Terme im Text reduzieren und die Gewichtung der relevanten Terme erhöhen.

Die WDF Termgewichtung im karlsCORE Content-Tool ist einfach ein hilfreiches Kontrollinstrument. In welcher Einheit die Werte einzuordnen sind, ist mir nicht klar – prozentuale Werte schließe ich aber aus. Ich nehme an, dass es sich um Indexwerte handelt.

Der Blick auf die Within Document Frequency ist empfohlen, bevor ich mir ansehe, wie mein Dokument im Verhältnis zu allen anderen optimiert ist (WDF vs. IDF) und welche beweisführenden Begriffe ich noch einbauen kann. Dementsprechend Daumen hoch, dass das karlsCORE Content-Tool dies auf eine auch so selbsterklärende Art anbietet – aus meiner Sicht ist da nichts zu verbessern.

Beweisführende Begriffe (Reiter „Termgewichtung“)

16_Beweisführende-Terme-1 - KarlsCore

Grüne Linie (eigener Text) sollte mal über, unter und auf der orangenen Linie (andere Texte) sein. Hier zu sehen sind die Werte dieses Textes anhand des Keywords „Texte optimieren“.

In diesem Bereich des Content-Tools halte ich mich nach der Lesbarkeitsanalyse am zweitmeisten auf. Hier kommt zur WDF die IDF / Inverse Document Frequency dazu. Es gilt, die für meine angelegten Keywords beweisführenden Begriffe im Text unterzubringen und im Verhältnis zum Durchschnitt aller schon rankenden Texte zu gewichten. So machen wir Suchmaschinen wie Google klar, dass unser Text zu den entsprechenden Fokus-Keywords relevant ist und verbessern unsere Findbarkeit.

Das hat nichts damit zu tun, „den Content mit SEO zu verschandeln“ oder „SEO-Texte zu schreiben“. Vielmehr erhöht man über die reine SEO hinaus auch die Qualität und den Mehrwert des Textes durch weitere Perspektiven, die man vorher nicht hatte. Ich erlebe es oft, dass ich in den beweisführenden Begriffen noch solche finde, die im Text nicht vorhanden aber für die Zielgruppe relevant sind.

Beispielsweise habe ich mal einen Text zum Thema „Tagesgeld“ geschrieben. In den beweisführenden Begriffen fiel mir auf, dass der Term „Einlagensicherung“ relevant aber noch nicht im Text vertreten war. Also schrieb ich noch etwas zur Einlagensicherung dazu, verbesserte so die Termgewichtung und erhöhte zugleich die inhaltliche Qualität, weil ich den Aspekt „Sicherheit“ vorher offenbar nicht ausreichend beschrieben hatte.

karlsCORE arbeitet bei der WDF IDF mit zwei Graphen:

  • Ein grüner Graph repräsentiert die Gewichtung der Terme in meinem Text
  • Ein orangener Graph repräsentiert den Durchschnitt im Web.

Das Ziel ist, dass der grüne Graph mal über, mal unter und mal auf der orangenen Linie ist. Einzelne Terme kann man auch auslassen, vor allem je weiter rechts stehend, während die ersten 5-7 Terme links in der Skala öfter drin sein sollten. Einmal mehr vertraue ich auch hier meinem Instinkt und versuche, ein „gesund“ aussehendes Chart zu erarbeiten. Für die ersten Suchmaschinen-Gehversuche des Textes reicht das absolut und verbessern kann man die WDF IDF später immer noch.

17_Beweisführende-Terme-2 - KarlsCore

Beweisführende Terme diesmal für das komplette Keyword-Cluster des Textes mit mehr Begriffen als vorhin. Hier ist zu erkennen, wie ich einzelne Terme wie in diesem Fall „Mediaworx“ oder „SEOkomm“ auslasse.

Die beweisführenden Terme bieten andere Tools auf ihre Weise natürlich auch. Die Besonderheit bei karlsCORE ist aus meiner Sicht, dass ich sowohl die einzelnen angelegten Keywords analysieren und optimieren kann als auch das komplette angelegte Keyword-Cluster in einem (Screenshot oberhalb).

Wenn ich einen Text anlege, kann ich zunächst bis zu 5 Keywords mitanlegen. Später kann ich in der Navi links unter „Keywords“ noch beliebig viele weitere hinzufügen. Das Berechnen der Keywords dauert laut karlsCORE durchschnittlich etwa 3 Minuten pro Stück und ist inzwischen mit einem sichtbaren prozentualen Fortschritt versehen. Die 3 Minuten kommen meistens tatsächlich hin.

Sobald alle Keywords berechnet sind, wähle ich beim Keyword-Dropdown über dem Analysebereich einfach „alle X Keywords zusammenfassen“ aus. Die Cluster-Optimierung ist aus meiner Sicht ein sehr hilfreiches Feature.

Auch hier habe ich keine Punkte entdeckt, die ich noch verbessern würde. Selbst wer mit WDF IDF noch nicht so erfahren ist, hat es bei diesem Tool aus meiner Sicht recht leicht, sich damit auseinanderzusetzen. Es ist einfach: Die dort stehenden beweisführenden Terme einbauen und die Tipps mit den beiden Graphen beachten.

Unterschiedlichkeit (Reiter „Termgewichtung“)

Um es zusammenzufassen, ist die lokale Termgewichtung der Blick auf unseren Text und die beweisführenden Begriffe sind der Vergleich mit anderen Texten. Die Unterschiedlichkeit hat nun den Anspruch der „Kirsche auf der Sahne“.

Der Sinn dieses Instruments ist, noch Terme im Text einzubauen, die für das Thema relevant sein können, bei den Mitbewerbern aber nicht so oft vorkommen. Indem ich diese Terme bei mir einbaue, unterscheide ich mich noch stärker von den Texten der Mitbewerber.

Seit dem letzten Update hat sich die Datenqualität verbessert – wobei ich dennoch nur selten Terme entdecke, die ich anschließend wirklich verbaue. Teils handelt es sich einfach um andere Schreibweisen bereits vorhandener Terme oder um aus meiner Sicht irrelevante Terme für das Thema. Beispiel: Text zum Thema „Festgeldvergleich“, der Term ist im Text vorhanden und die Unterschiedlichkeit empfiehlt, noch „Festgeld Vergleich“ einzubauen.

Aus diesem Grund kümmere ich mich meist auch nur um die beweisführenden Begriffe und belasse es dabei. Erfahrenermaßen und laut meiner Kunden reicht das bereits, um die Texte fürs erste ordentlich ranken zu lassen.

Ladies and Gentlemen – bitte die Rückenlehne wieder aufrechtstellen.

Jetzt nach etwa 4.500 Wörtern kann man wohl behaupten: das karlsCORE Content-Tool ist ein ziemliches Brett. Ich fasse für dich noch einmal die aus meiner Perspektive wesentlichen Features und Vorteile wie auch die Schwächen zusammen:

  • Projektübersicht: Texte lassen sich dauerhaft anlegen und Projekten zuordnen, um sie für erneutes Bearbeiten schnell wiederzufinden und da weiterzumachen, wo man aufgehört hat. Die Analysedaten bleiben erhalten. Neue Klappfunktionen erleichtern die Übersicht und man kann Texte jederzeit ins Archiv schieben, wenn es zu viele werden, und sie wiederherstellen, wenn man sie wieder braucht.
  • Editor und Analysen: Du schreibst und formatierst links im Editor und siehst rechts sofort die Analysewerte. Alles ist sehr übersichtlich und inzwischen funktionieren die Analysen ohne „Aktualisieren“-Button, also in Echtzeit. Das ist wirklich top. Wer sich aufs Schreiben konzentrieren möchte, kann den Schreibmodus verwenden. Ich persönlich schreibe in Word und kopiere den Text von dort ins Content-Tool.
  • Fehlerfreies Reinkopieren aus Word: Inzwischen werden alle Textteile – beispielsweise Listen und Fettschrift – korrekt formatiert sowie ohne eventuell in der Word-Datei vorhandene Kommentare übernommen. Dadurch sind die Analysewerte nicht mehr verfälscht. Nur bei Tabellen funktioniert das nicht, wahrscheinlich, weil der Editor keine Tabellen-Funktion bietet.
  • Lesbarkeitsanalyse: Wie kurz sind meine Wörter und Sätze? Habe ich vermeidbare Füllwörter entfernt? Sind Listen und Tabellen vorhanden? Kann ich am Flesch-Index noch was drehen? Die Lesbarkeitsanalyse hilft, den Text schön einfach verständlich und konsumierbar zu machen. Sie lenkt den Fokus auf Faktoren, die man beim Schreiben gerne mal vergisst. Für mich ist sie zusammen mit der Termgewichtung einer der beiden wesentlichen Kerne des Content-Tools. Schön wäre es, wenn noch weitere Parameter mit analysiert / erkannt würden.
  • Wettbewerbsanalyse: Endlich liefert das karlsCORE Content-Tool „auch offiziell“ Einblicke in die Lesbarkeit von Wettbewerbertexten. So lassen sich Potenziale feststellen, inwieweit die lokal schon optimierte Lesbarkeit im Verhältnis zu Wettbewerbertexten aussieht. Schön wäre, wenn man Links zu anderen analysierten Wettbewerbern hat und sich deren Seiten anschauen könnte.
  • SEO: Macht mit karlsCORE einfach Spaß. Beweisführende Begriffe im Rahmen der Termgewichtung sind in einem Content-Tool zwar nichts Neues – dass man im karlsCORE Content-Tool aber gleich ein ganzes Keyword-Cluster optimieren kann, statt nur einzelne Keywords, finde ich echt stark. Auch super ist, dass die Keywords nicht mehr auf nur 5 limitiert sind, sondern man ohne Bugs jederzeit beliebig viele weitere Keywords hinzufügen kann. Sie sind aus meiner Sicht schnell berechnet – inklusive Fortschritt in Prozent – und bauen auf einer hohen Datenqualität auf.
  • Andere Tools: Zusammen mit den anderen Werkzeugen – beispielsweise dem Fragen-Tool, dem Content-Monitoring oder dem Keyword-Monitoring – erlaubt es karlsCORE, noch viel mehr als das reine Schreiben und Optimieren abzudecken. Weil diese Tools auch noch mal extrem umfangreich sind, würde es den Rahmen sprengen, sie hier auch noch zu behandeln.

Gute Investition!

Ich nutze bisher fast nur das Content-Tool und das sehr intensiv. Wie ich kürzlich herausfand, bin ich einer der Top-5 %-Nutzer des Tools. Wenn man bedenkt, wie umfangreich dieses Tool ist und welchen Mehrwert karlsCORE public als Komplett-Suite auch mit dem vielen Wissen und dem Netzwerk bietet, ist die Investition aus meiner Sicht jeden Cent wert. Ich verlängere immer um 6 Monate und bezahle 160 EUR monatlich netto. Bei 3 Monaten sind es 170 EUR netto und auf Monatsbasis sind es 180 EUR netto. karlsCORE bietet auch eine kostenlose Variante – in dieser ist das Content-Tool aber nicht enthalten.

Fortschritt!

Ich nutze karlsCORE und das Content-Tool bereits seit Sommer 2018 und kenne noch die älteren Versionen. Gut war das Content-Tool schon immer, wenn auch mit Schwächen. Im nun letzten Abschnitt dieses Berichts möchte ich aber noch einmal meinen Hut davor ziehen, wie sich karlsCORE und insbesondere das Content-Tool seit 2018 optisch und funktionell weiterentwickelt haben. Wer von den dreien – Karl, Justine und Heiko – hier für was verantwortlich ist, weiß ich nicht. De facto ist es ein rundes und tolles Gesamtresultat. Ebenso möchte ich den Support loben. Wenn etwas unklar ist, sind die drei erreichbar und können zwischenzeitlich bestehende Probleme sehr schnell lösen. Ich kann mit reinem Gewissen schreiben: das karlsCORE Content-Tool – stellvertretend für karlsCORE insgesamt, weil es das Content-Tool nicht allein gibt – ist absolut empfehlenswert.

Eike Kewitz

Eike Kewitz arbeitet als freiberuflicher Texter. Er betreut verschiedene Unternehmen vornehmlich aus der Finanz- und Real Estate-Branche und spezialisiert sich dabei auf fundierte, suchmaschinenoptimierte Inhalte mit einem hohen handwerklichen und inhaltlichen Anspruch. Genauso unterstützt er Unternehmen dabei, ihre Webseitentexte zu verbessern und kundenorientierter zu kommunizieren.

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