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Was sind SEO Texte und wozu braucht man diese?

Was sind SEO Texte und wozu braucht man diese?

Lesezeit: 17 Min | Autor: Mario Jung | 3 Kommentare

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Was es mit einem Text auf sich hat, dass dürfte Dir im Großen und Ganzen sicherlich bekannt sein. Doch was genau stellt ein sogenannter SEO-Text dar?

Nun, hierfür müssen wir ein bisschen weiter ausholen und uns mit der Thematik genauer beschäftigen, weshalb Du Dich überhaupt mit Deinen individuellen Produkten oder Dienstleistungen ins Internet begibst.

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Der Ausdruck “SEO-Texte” ist von Haus aus schon sehr negativ behaftet unter den Online-Marketern. SEO-Texte in den Anfängen des Jahrtausends waren meist nur mit Keywords bestückte Texte, die teils sinnlos bzw. zusammenhangslos aneinandergereiht wurden.

Was sind SEO Texte und wozu braucht man diese?

Das ist heute NICHT mehr so. Wir sprechen heute bei Shopkategorien von Kaufberatern oder wir arbeiten mit ausführlichen, allumfassenden (holistischen) Blog-Artikeln, die final einen Mehrwert liefern.

Und genau hier ist der Unterschied: Früher haben SEO-Texte hauptsächlich Keywords getragen, um für die Suchmaschine relevant zu werden. Heute muss ein SEO-Text nicht nur Keywords tragen, sondern auch einen echten Mehrwert stiften, sonst hat er keinen Sinn.

Wir achten auf Usability und das Wecken von Interesse. Google weiß Nutzerdaten immer besser zu bewerten und in die Einstufung der Rankings einfließen zu lassen. Dementsprechend hat jeder, der heute noch stupide “SEO-Texte” produziert, den Kampf schon verloren, bevor der Text überhaupt online ist.

Aber zurück zu Deinem Text: Du möchtest bestimmt Deine Produkte verkaufen oder Werbung für diese betreiben? Dann ist es Dir ein klares Anliegen, dass Deine Produkte oder Dienstleistungen im Internet von so vielen Interessenten, Käufern oder anderen Gruppen wie möglich wahrgenommen werden?

Kurzum: Du möchtest auf Deinen Webseiten, Blogs oder in Deinen Webshops einen maximalen Traffic generieren. Hinter dem Begriff Traffic (zu Deutsch: „Verkehr“) verbirgt sich nicht in etwa jener der Autobahn A2 von Hannover nach Berlin, sondern der Besucherstrom, den Du auf Deiner Webseite, Deinem Blog oder Deinem Webshop generierst.

Was sind SEO Texte und wozu braucht man diese?

Je mehr Besucher Du hier willkommen heißen kannst, desto besser, oder? Genau richtig! Denn umso mehr Besucher (oder mehr Traffic) Du generierst, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass Deine Besucher etwas bei Dir kaufen oder sich potenzielle Werbepartner (sogenannte Affiliate Partner) für eine Zusammenarbeit mit Dir interessieren.

Wie wichtig ein hoher Traffic ist, dürfte Dir nun also bekannt sein. Doch was hat es genau mit den SEO-Texten auf sich? Diese dienen Dir auf Deinem Weg zu viel Traffic quasi als Erfüllungsgehilfen, als ein Tool. Denn durch wundersame Weise sorgen jene SEO-Texte dafür, dass sich Deine Besucherzahlen erhöhen und Du Schritt für Schritt im Ranking nach oben rutschst (bei den Suchmaschinen). Wie das genau funktioniert und wie eine solche Suchmaschinenoptimierung abläuft, das möchte ich Dir innerhalb der nun folgenden Abschnitte gern auf kurzweilige Art und Weise erklären.

SEO, SEO überall nur SEO – was bedeutet das denn nun?

Was sind SEO Texte und wozu braucht man diese?

SEO-Texte dienen also zur Verbesserung Deines Rankings innerhalb der Suchmaschinen wie zum Beispiel Google, Amazon, YouTube oder Bing. Soviel ist mal klar. Aber was genau hat es mit dem Akronym SEO denn nun genau auf sich? Hierbei handelt es sich um den englischen Begriff Search Engine Optimization (zu Deutsch: Suchmaschinenoptimierung). Dabei handelt es sich um sämtliche Maßnahmen, die dazu dienen, Deine Sichtbarkeit innerhalb der Suchmaschinen zu verbessern. Die Sichtbarkeit fasst je nach SEO-Tool-Anbieter Deine Top-Rankings in einen kumulierten Wert zusammen.

Stell es Dir so vor: Du begibst Dich im Internet auf die Suche nach schicken Sneakern in Berlin. Du gibst das Suchwort (auch Keyword genannt) oder eine Wortgruppe (auch   genannt) in die Suchzeile bei Google ein. Nehmen wir hier Sneaker in Berlin kaufen als Beispiel. Nachdem Du Deine Suche startest, spuckt Dir Google in Sekundenschnelle unzählige Suchergebnisse aus – stellenweise sogar mehrere tausend oder gar noch mehr. Und sind wir mal ganz ehrlich:

Welchen Suchergebnissen der tausenden, die Dir von Google vorgestellt werden, wird überhaupt die Ehre zuteil, dass Du Dir diese anschaust oder in Deine engere Auswahl ziehst?

Statistisch gesehen oftmals nur jene Suchergebnisse, die auf der ersten Seite der Suchergebnisse stehen. Und zwar: in der Top-10 der Suchergebnisse!

Was sind SEO Texte und wozu braucht man diese?

Wäre es nicht toll, wenn auch Du mit Deinen Produkten oder Dienstleistungen innerhalb dieser Top-10 ranken könntest? Ganz klar: Ja! Denn es erhöht die Wahrscheinlichkeit auf Traffic enorm.

Je mehr Traffic bzw. Besucher auf Deine Webseiten gelangen, desto mehr Kontakte mit Deiner Zielgruppe wirst Du generieren und desto mehr Umsatz schlussendlich erwirtschaften!

SEO befasst sich zusammenfassend also mit allen Maßnahmen, die der Steigerung Deines Traffics oder Rankings innerhalb der Suchmaschinen dienen. Diesbezüglich gibt es eine inhaltliche Optimierung (die sogenannte OnPage-Optimierung) deines Contents und eine Optimierung, die abseits der Webseite (die sogenannte OffPage-Optimierung) realisiert wird. Und SEO-Texte sind hier in jedem Fall dem Bereich der OnPage-Optimierung zuzuordnen, da es sich um inhaltliche Anpassungen Deiner Inhalte handelt.

Dein Content muss also gewissen Standards entsprechen, beziehungsweise Informationen beinhalten, damit dieser einen positiven Einfluss auf Dein Ranking ausübt. Wie das genau funktioniert, erfährst Du in nachfolgenden Kapitel.

Was bei SEO-Texten überhaupt zählt

Was sind SEO Texte und wozu braucht man diese?

Um die Relevanz Deiner individuellen Texte einstufen zu können, bewertet Google Deine Inhalte regelmäßig. Stell es Dir wie einen beständigen Wettbewerb um den relevantesten Text zum jeweiligen Thema  vor, in dem Du mit Deinen Mitbewerbern stehst. Dabei ist Google zum einen wichtig, ob Deine Inhalte überhaupt thematisch zum entsprechenden Keyword passen und zum anderen auch die Qualität stimmt. Die folgende Liste soll Dir zunächst als guter Richtwert dienen, nach welchen Kriterien Suchmaschinen Deine Texte bewerten:

  • nach der richtigen Platzierung von Keywords (im Rahmen einer OnPage-Optimierung)
  • nach der Verwendung eines abwechslungsreichen Schreibstils (schließt auch die Verwendung von Bildern, Grafiken, Tabellen und weiteren Elementen mit ein – Stichwort: unterschiedliche Content-Formate)
  • nach dem Mehrwert Deiner Inhalte
  • nach der Verweildauer Deiner Besucher auf Deinem Content

Wie Du siehst, kommt es also nicht nur auf ein paar handwerkliche Anpassungen Deiner Webseite an, sondern auch die Content-Qualität muss stimmen. Du musst Deinen Besuchern nach wie vor den guten, alten Mehrwert bieten – das ist auch in der SEO-Welt nicht anders. Die einzelnen Stichpunkte der eben vorgestellten Liste erläutern wir nun in den kommenden Abschnitten etwas näher – sei also weiterhin gespannt!

Kriterium 1: Über Keywords, Meta-Tags bis hin zu HTML

Dieser Teil der OnPage-Optimierung befasst sich vor allem mit den technischen und strukturellen Anpassungen Deiner Webseite. Kernelemente dieses Bereiches stellen damit die folgenden Punkte dar:

Bestandteil Was das ist? Wie genau umsetzen?
Haupt- und Nebenkeywords Jene Keywords richten sich nach den Suchanfragen Deiner potenziellen Zielgruppe und stellen einzelne Stichworte oder Stichwort-Gruppen dar, nach denen gezielt bei Google gesucht werden Jeder SEO-Text besteht in der Regel aus 1-2 Hauptkeywords und 5-6 weiteren Nebenkeywords, die Du zunächst ausfindig machen musst
Meta-Tags Stellen die Meta-Angaben Deiner Webseite dar, die benötigt werden, um diese thematisch einordnen zu können. Sie dienen quasi als Zusammenfassung von HTML-Dokumenten und erscheinen mit in den Suchergebnissen Im Idealfall werden ca 65 Zeichen in der Überschrift und 160 Zeichen in der Meta-Description veröffentlicht.
Mit Sonderzeichen und anderen, auffälligen Elementen anreichern. Den Inhalt Deiner Webseite mit ein paar kurzen, prägnanten Wörtern oder Wortgruppen zusammenfassen
HTML-

Codierung

Entspricht einer textbasierten Auszeichnungssprache, mit der Du auf Deinen Webseiten für optische Abwechslung sorgst (zum Beispiel in Form von Hervorhebungen, Fettungen, verschiedenen Überschriften-Formaten, Tabellen und weiteren Elementen) Hierfür müssen bestimmte Zeichencodes angewandt werden, mit denen Du Deine Inhalte HTML-formatieren kannst. Auch die Anreicherung von externen und internen HTML-Links fällt unter diese Kategorie

Kriterium 2: Mache es dem Leser so angenehm wie möglich

Auch die optische und systematische Anordnung Deiner SEO-Texte sollte passen. Hier solltest Du es dem Leser so angenehm wie möglich machen, den roten Faden nicht zu verlieren. Gut strukturierte Überschriften, Zusammenfassungen oder Tabellen erleichtern hier das Verständnis. Vorbei sind die Zeiten, in denen SEO-Texte reine Textwüsten waren und nach Schema F heruntergespult wurden. Google bewertet nämlich auch hier Deine Texte danach, inwieweit diese nutzerfreundlich und inhaltlich korrekt aufgearbeitet worden sind. Nutze darüber hinaus einen abwechslungsreichen Schreibstil. Füge auch optische Highlights wie zum Beispiel Bilder oder Grafiken ein. Achte hierbei jedoch unbedingt auf die entsprechenden Nutzerrechte. Diesbezüglich gibt es im Netz eine Vielzahl an Plattformen, auf denen Du Dir kostenlose und urheberrechtsfreie Bilder für Deine SEO-Texte herunterladen kannst – zum Beispiel auf Pixabay oder auf Pexels.

Kriterium 3: Biete dem Leser einen gewissen Mehrwert und erhöhe damit die Verweildauer

Was sind SEO Texte und wozu braucht man diese?

Ebenfalls ein ganz wichtiger Punkt, um im Ranking der Suchmaschinen zu steigen, ist der Content selbst. Biete innerhalb Deiner suchmaschinenoptimierten Texte also stets einen gewissen Mehrwert, der Deine potenziellen Besucher auf Deiner Webseite fesselt. Denn nur durch die Befriedigung der eigentlichen Suchintention wirst Du Deine Besucher zu dem von Dir gewünschten Ergebnis bewegen – und zwar eine hohe Verweildauer oder ein potenzieller Kaufabschluss, beziehungsweise Affiliate-Kauf. Was Du also zunächst herausfinden solltest, sind Themen, die Deine Zielgruppe interessieren.

Unterhältst Du beispielsweise einen Blog, so könntest Du Dich zunächst auf die Recherche nach konkreten Themen für Deine individuelle Zielgruppe machen. Sobald Du sämtliche Themen hast und auch die hierfür notwendigen Wörter (vor allem Keywörter) parat hast, geht es erst ans eigentliche Schreiben. Nutze hier einen reizvollen und emotional ansprechenden sowie gleichsam fesselnden Schreibstil. Das Stichwort hierfür lautet: Compelling Content!

How to SEO-Texte

Du hast Dein Thema parat und auch die Informationen, die in den entsprechenden Text sollen, hast Du bereits ganzheitlich recherchiert? Super! Dann kann es im nächsten Schritt an die Erstellung Deiner suchmaschinenoptimierten Texte gehen.

Zunächst solltest Du Dich jedoch mit der Keyword-Recherche beschäftigen. Hierfür kannst Du unter anderem praktische Tools nutzen, mit denen Du die für Deine individuelle Zielgruppe relevanten Keywords ausfindig machen kannst. Wir möchten Dir im Folgenden ein paar nützliche Tools zur Keyword-Recherche vorstellen (einige davon sind sogar kostenlos!):

  1. Google Trends – mit diesem kostenlosen Tool findest Du länderspezifische sowie saisonal gehypte Keywords heraus und kannst auch das jeweilige Suchvolumen in Erfahrung bringen
  2. Google Search Console – mit diesem ebenfalls kostenlosen Tool findest Du SEO-Fehler auf Deinen Webseiten und kannst damit zudem ein ganzheitliches SEO-Monitoring betreiben
  3. Google Ads Keyword-Planner – auch dieses SEO-Tool ist komplett kostenlos und erlaubt Dir die Recherche nach dem monatlichen Suchvolumen Deiner Keywords
  4. KWFinder – dieses kostenpflichtige Tool bietet Dir Analysen in den Bereichen Suchvolumen, Suchtrends und Cost-per-Click-Rate (oder kurz: CPC)
  5. Ubersuggest – dieses gut strukturierte Suggest-Tool bietet Dir nebst umfangreicher Suchvolumina-, Stärke- und Konkurrenz-Analysen auch spezielle OnPage-Audits, mit denen Du Deine Texte auf SEO-Relevanz prüfen kannst
  6. Termlabs – Dieses Tool nutze ich besonders gerne, wenn ich auf die Suche nach semantischen Keywords gehe, die im Kontext zu meinem Hauptkeyword erwähnt werden müssen.

Hast Du nun die für Deine SEO-Texte relevanten Keywords und möchtest mit dem Schreiben beginnen, stellt sich natürlich noch die Frage, wie umfangreich diese überhaupt in Deinen Content „eingepflanzt“ werden müssen? Um es hier nicht zu sehr zu übertreiben, gilt es, gewissermaßen die goldene Mitte aus SEO-Relevanz und Textflow zu erreichen. Daher solltest Du Dich in diesem Zusammenhang auch mit der Thematik WDF*IDF-Optimierung befassen.

Diese beschreibt die relative Häufigkeit, wie oft Deine entsprechenden Keywords im Verhältnis zu Deinem Gesamtinhalt vorkommen. Klingt kompliziert? Ist es aber nicht! Denn auch hierfür kannst Du ganz praktische und oftmals auch völlig kostenlose WDF*IDF-Tools verwenden:

  1. termlabs.io – dieses Tool ermöglicht Dir datenbasierte Textanalysen, um das komplette Marketing-Potenzial Deiner SEO-Texte auszuschöpfen
  2. Content Success von Ryte – dieses Tool liefert Dir wiederum Vorschläge, wie Du Deinen Content gemäß der Suchintentionen Deiner Zielgruppe anpassen kannst

Und jetzt geht es auch schon ans Eingemachte! Denn der nächste Schritt befasst sich mit dem Umgang der SEO-Keywords. Du schreibst zwar für den Suchmaschinen-Algorithmus, aber in erster Linie für Deine Leser. Nutze die in den letzten Schritten ausfindig gemachten Haupt-Keywords und semantischen (bzw. hinführenden) Keywords daher in folgenden Bereichen Deiner SEO-Texte:

  • in Textabschnitten und Überschriften
  • nutze auch Synonyme Deiner Haupt- und Nebenkeywords
  • vermeide zwanghafte Verwendungen Deiner Haupt- und Nebenkeywords
  • nutze zur Not grammatikalische Anpassungen sowie Füllwörter für einen adäquaten Textflow
  • auch Bildbeschreibungen oder Bildnamen können mit Keywords angereichert werden
  • nutze Deine Keywords auch in Sprungmarken
Was sind SEO Texte und wozu braucht man diese?

Im nächsten Schritt geht es an die Benutzerfreundlichkeit Deiner SEO-Texte. Ist es hier nicht praktisch, wenn Deine Leser zunächst Themenauflistungen der nachfolgenden Texte aufgezeigt bekommen, in die diese quasi „reinspringen“ können?

Genau dafür – und auch, um auf andere Bereiche der Webseite zu gelangen – sind interne Links da. Denn mit diesen internen Links kannst Du Inhalte auf Deiner Webseite miteinander verknüpfen. Ein Blogartikel kann so beispielsweise auf einen anderen Blogartikel verweisen. Speziell das Seitenmenü besteht häufig aus einer Vielzahl interner Links.

Diese und auch die sogenannten ausgehenden Links sind für die Suchmaschinenoptimierung schlussendlich wichtig. Unter diesen versteht man Verknüpfungen, die von Deiner Webseite auf anderen Webseiten führen oder andersherum – sie werden daher oft auch als Empfehlungslinks bezeichnet. Aber auch hier solltest Du wieder im Hinterkopf behalten, dass Google Übertreibungen hier potenziell ahndet. Zu viele auf einer Unterseite solltest Du vermeiden, weil Du sonst zu schnell als Linkschleuder wahrgenommen wirst.

Je hochwertiger die Links (vor allem externe Links), desto besser die Effekte. Derartig effektive Links werden im SEO-Jargon daher oft auch als Linkjuice bezeichnet.

Dann gibt es da aber auch noch Sprungmarken. Hierbei handelt es sich um Bezugspunkte innerhalb der SEO-Texte, in die der Leser direkt reinspringen kann, ohne erst über den gesamten Text scrollen zu müssen. Diese eignen sich vor allem für lange Fließtexte, bei denen relevante Stellen durch Sprungmarken extra hervorgehoben werden können. Das steigert die Usability Deiner Texte natürlich enorm und auch Google weiß diese umfassende Benutzerfreundlichkeit durch ein gutes Ranking zu schätzen. Auch Tabs oder ausklappbare Texte fallen diesem Bereich zu. Tatsächlich helfen jene Elemente den Besuchern Deiner Webseite, um schnell und einfach zu navigieren, ohne dabei den Blick fürs Wesentliche zu verlieren. Speziell in Zeiten des mobilen Internets, in denen der Großteil aller Seitenaufrufe über mobile Endgeräte hereinkommt, solltest Du Deine SEO-Texte so übersichtlich und benutzerfreundlich wie möglich gestalten.

Welche Länge ein guter SEO-Text eigentlich haben sollte

Was sind SEO Texte und wozu braucht man diese?

Ganz idealistisch betrachtet, sollten SEO-Texte nur so lang wie nötig sein und dabei für den Leser alle relevanten Informationen beinhalten, stimmts?

Leider ist dies jedoch nur die halbe Wahrheit, da Google auch hier einige Maßzahlen vorgibt, die sich erfahrungsgemäß als besonders effektiv für Dein Ranking erweisen. Je nach Suchanfrage beziehungsweise Suchintention müssen informationsorientierte Suchanfragen grundsätzlich mit mehr Text ausgestattet werden als beispielsweise rein transaktionsorientierte Suchanfragen.

Grundsätzlich sollten daher alle relevanten Informationen im SEO-Text enthalten sein, die einen wirklichen Mehrwert für den Leser bieten. Um jedoch auf die benötigte Textlänge zu gelangen, solltest Du gleichzeitig nicht mit dem „Schwafeln“ beginnen.

Je nach Keyword bzw. Wettbewerb auf einem Keyword kann die Länge eines Textes massiv variieren. Wirklich Richtwerte würde ich an der Stelle nicht rausgeben, weil wir oftmals schon mit Texten von 500-1.000 Wörtern ranken, in anderen Bereichen benötigen wir aber Text mit mehreren Tausend Wörtern, um die benötigte Relevanz zu erreichen.

Die genannte Wortanzahl solltest Du aber – wie bereits im vorhergehenden Kapital aufgezeigt – nicht als Fließtext schreiben, sondern diesen benutzerfreundlich mit diversen Unterbrechungen, wie zum Beispiel Listen, Tabellen, ein- und ausklappbaren Textmodulen sowie Bildern und Grafiken und natürlich verschiedenen Überschriftenarten anreichern. Denn nur weil irgendwelche SEOs sagen, dass Texte zwischen 500 und 1.500 Wörtern effektiv sind, heißt das noch lange nicht, dass Deine Zielgruppe auch wirklich gewillt ist, diese komplett zu lesen. Sorge daher vor allem für eine optische Aufwertung Deiner Texte, sodass diese Lust auf mehr machen!

Die 5 beliebtesten Einsatzbereiche für SEO-Texte

Wie SEO-Texte erstellt werden und welche Tools sich hierfür am besten eignen, weißt Du ja mittlerweile ganz gut. Doch wo genau werden SEO-Texte eigentlich bevorzugt eingesetzt? Vorab: Prinzipiell ÜBERALL, wo ein gutes Ranking angestrebt werden soll. In der SEO-Historie haben sich jedoch vor allem die folgenden Bereiche zu einem quasi natürlichen Habitat für SEO-Texte entwickelt:

  1. Produktbeschreibungen oder Kategorietexte
  2. Landingpages
  3. Ratgebertexte und Testberichte
  4. Webseitentexte
  5. Blogartikel

Fangen wir zunächst mit den Produktbeschreibungen sowie Kategorietexten an. Diese werden bevorzugt in Webshops eingesetzt. Du findest Produktbeschreibungen in der Regel unter jedem Produktprofil. Auch diese bieten einen Mix aus reinem Mehrwert und eben SEO-zuträglichen Elementen wie zum Beispiel Keywords oder Verlinkungen.

Kategorietexte sind meist die nächsthöhere Stufe. Du findest diese als Erklärungstexte bzw. Kaufberater für ganze Produktkategorien vor. Auch diese können und sollten mit verschiedenen Keywords, internen sowie externen Verlinkungen angereichert werden.

Bei den guten, alten Landingpages handelt es sich um Webseiten, auf die Du als potenzieller Nutzer über Google und eine entsprechende Suchanfrage, Werbeanzeige sowie anderweitige Marketing-Maßnahme gelangst. Eine solche Landingpage hat dann das Ziel, Dich als Besucher zu einer bewussten Handlung zu bewegen.

Stell es Dir wie einen von der eigentlichen Webseite abgekoppelten Bereich vor, der von dieser aus auch nicht zu erreichen ist. Landingpages sind daher meistens auf eine bestimmte Zielgruppe hin optimiert und beinhalten – Du ahnst es bestimmt schon – in der Regel auch SEO-Texte.

Wer kennt sie nicht: Ratgebertexte oder Testberichte, die in den vergangenen Jahren quasi wie Pilze aus dem Boden geschossen sind? Dabei handelt es sich in der Regel um Affiliate-Seiten.

SEO-Texte dienen hier zum einen dazu, mehr Besucher auf die Seiten zu locken, zum anderen sind diese aber auch mit externen Links angereichert, die den potenziellen Besuchern dann auf die zu bewerbenden Produkt- oder Dienstleistungsseiten weiterleiten.

Besonders beliebt sind hier Produkttests oder Ratgeberseiten aus dem Finanzbereich, dem Hightech- oder Elektronikbereich sowie weiteren Bereichen, in denen sich durch hohe Provisionen viel Geld verdienen lässt.

Webseitentexte und Blogartikel fassen wir an der Stelle einfach mal zusammen. Beide dienen dem grundlegenden Zweck, den Leser zu informieren, aber auch zu unterhalten. Sie sollen also die Verweildauer des Seitenbesuchers erhöhen und eignen sich daher auch als ideales Format für SEO-Texte. Ein besonderer Vorteil der Blogartikel ist, dass diese oft im vielseitigen Gewand auftreten können. Erklärt der Blogger seine letzte Reise nach Australien und verweist in seinem Blogartikel auch auf das schöne, neue Laptop, welches er zum Schreiben seiner Blogartikel verwendet, dann wird aus dem Blogartikel schnell auch ein Ratgebertext. Und das ist auch das verdammt praktische an SEO-Texten: Sie verbinden in der Regel das Praktische mit dem Nützlichen!

Profitiere durch SEO-Texte von folgenden Vorteilen

Dein Blog, Deine Firmenhomepage sowie Dein Webshop können vom Einsatz qualitativ hochwertiger SEO-Texte durchaus profitieren. Denn es sind nicht zuletzt Suchmaschinen, die den Großteil Deines Traffics generieren und mit dessen Algorithmus Du Dich gut stellen solltest, insofern Du im Netz erfolgreich sein willst. Im Idealfall sorgen SEO-Texte nämlich dafür, dass Deine Traffic-Zahlen ansteigen werden. Und damit gehen schlussendliche folgende Vorteile einher:

  • mehr Traffic heißt mehr Besucher und damit an sich schon mehr Relevanz im Netz
  • die Wahrscheinlichkeit für qualitative Leads steigt (Besucher, die auch tatsächlich kaufen)
  • Suchmaschinenoptimierung verschafft Dir ein besseres Ranking (dadurch wirst Du von Deiner Zielgruppe schneller und leichter gefunden)
  • Deine Umsatzzahlen steigen
  • Du wirst für Werbepartner (sogenannte Affiliate-Partner) interessanter
  • nutze SEO-Texte auch zur Vermarktung eigener Produkte oder Dienstleistungen
  • vernetze Dich mithilfe von HTML-Verlinkungen auch mit anderen Webseiten und erfahre dadurch mehr Trust
  • die Anfertigung von SEO-Texten lässt sich auch gut outsourcen (zum Beispiel auf Textbörsen oder über Freelancer)

Ein paar abschließende Worte zum Thema SEO-Texte

Vermutlich ist die Thematik der SEO-Texte für Dich auf den ersten Blick ein recht weitreichendes und vielverzweigtes Feld, jedoch findest Du Dich mit etwas Recherche und geeigneten Tools schnell herein.

Das Gute daran ist: Du kannst mit ein paar Handgriffen und vergleichsweise niedrigem Kapitaleinsatz bereits gute Resultate erzielen.

Bringe in puncto SEO-Texte aber immer auch die nötige Geduld mit. Denn auch wenn Du heute die ersten SEO-Texte auf Deiner Webseite veröffentlichst, werden die Texte effektiv vermutlich Monate brauchen, bis sie dort ranken, wo der Traffic abfällt.

Greife das Thema zudem nachhaltig und mehrwert-orientiert an und versuche Dich zunächst selbst daran.

Wer heute noch SEO-Texte zusammenhanglos auf die Webseite klatscht und nur die Suchmaschine zufriedenstellen will, wird keinen Erfolg haben. Final muss ich hier kundenzentriert (Stichwort: Customer Centricity) arbeiten und mit meinem Artikel meinen Lesern tatsächlich helfen. Dann kommen auch Rankings, Traffic und final auch der Umsatz.

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