Inhaltsverzeichnis:

Mit diesen 5 Tipps erstellst Du verkaufsstarke Webseiten!

Mit diesen 5 Tipps erstellst Du verkaufsstarke Webseiten!

Lesezeit: 11 Min | Autor: Andreas Fräßdorf | 1 Kommentare

Teile den Artikel

Du weißt mit Sicherheit, dass es schon lange nicht mehr darauf ankommt, dass Deine Webseite schön aussieht. Dennoch machen viele Unternehmerinnen und Unternehmer den Fehler, dass sie ihre Webseite als digitale Visitenkarte betrachten. Diese Form von Internetauftritten ist nicht nur technisch veraltet, sondern wirkt auch unprofessionell und führt nicht zum gewünschten Ergebnis: Neue Kunden im Internet gewinnen. Im schlimmsten Fall kann das sogar dazu führen, dass Deine potentiellen Kunden zur Konkurrenz abwandern.

Eine performancestarke Webseite dagegen kann das ändern. Sie arbeitet 24 Stunden an jedem Tag in der Woche für Dich und dient einem höheren Zweck als nur dem ersten Eindruck Deiner Besucher und potentiellen Neukunden. Du musst sie eher als Verkäufer verstehen, der Tag und Nacht für dein Unternehmen arbeitet.

omt logo

Diesen Artikel jetzt als Podcast anhören

Jetzt anhören aut: Spotify | iTunes | Google Podcast

Wir haben Dir 5 Tipps zusammengestellt, wie dein Internetauftritt zu einer verkaufsstarken Webseite wird!

Stockfoto Mann mit Megafon

Tipp Nummer 1: Auf eine gute Struktur und Userführung kommt es an!

Schon bei der Erstellung Deiner Webseite solltest Du darauf achten, dass sie nicht mit Informationen überladen ist. Überlege Dir am Anfang immer, was Dein Zielkunde auf der Seite vorfinden sollte und nicht unbedingt, was Dir gefällt.

Navigation und Seitenstruktur

Eine einfache, nachvollziehbare Navigation und Seitenstruktur, ist das A und O, um Deine Besucher auf der Seite zu halten und Interesse zu wecken. Überlege Dir, was Deine potentiellen Kunden am stärksten interessiert und welche Inhalte und Themen Du priorisiert in den Vordergrund stellen möchtest. Definiere eine ideale Customer Journey, also ein funktionierendes Leitsystem, das Deine Besucher optimal führt, so dass für Dich schlussendlich ein Lead oder direkter Kontakt herausspringt.

Touch Points und Call to Actions

Eine verkaufsstarke Webseite hat als Grundvoraussetzung vielfältige Touch-Points und Möglichkeiten, um mit Deinem Unternehmen in Kontakt zu treten. Hierbei kannst Du Deinen Besucherinnen und Besuchern zahlreiche Möglichkeiten anbieten, mit Dir in Kontakt zu treten. Eine übergeblendete Telefonnummer oder ein Schnellkontakt, welche beim Scrollen der Seite „mitlaufen“ und jederzeit anklickbar sind, stellen beispielsweise eine sehr gute Möglichkeit dar. Aber auch anklickbare CTA Buttons (Call to Action) innerhalb Deines Contents, die auf Kontaktmöglichkeiten verlinken, sind eine etablierte und effektive Möglichkeit.

Häufig unterschätzt: das klassische Kontaktformular

Stelle sicher, dass möglichst am Ende jeder Seite ein klassisches Kontaktformular implementiert ist. Diese performen noch besser, wenn Du ein persönliches Bild von Deinen Mitarbeitern oder Dir daneben einfügst. Versetze Dich in die Lage Deines potentiellen Neukunden: Es ist doch schöner, das Gesicht Deines Ansprechpartners vor Augen zu haben, oder? Mit dieser Mechanik erzeugst Du ein größeres Vertrauen bei Deinem Webseitenbesucher. Zuletzt sollte Dein Kontaktformular generell wenige Felder haben, um die Kontaktaufnahme so einfach wie möglich zu gestalten. Setze nur Pflichtfelder bei den Angaben, die für den Erstkontakt zwangsläufig notwendig sind.

Stockfoto zwei Personen mit Laptop sitzen sich am Tisch gegenüber

Tipp Nummer 2: Content ist King – Videocontent ist King Kong

Schaffe auf Deiner Webseite Inhalte wie Texte, Videos und Infografiken, die Deine Kunden interessieren und nach denen sie auch aktiv im Netz suchen. Hilf ihnen dabei, die eigenen Probleme zu verstehen und biete hierfür konkrete Lösungen an. Wenn Du beispielsweise ein technisches und erklärungsbedürftiges Produkt vertreibst, bieten sich Erklärfilme, Texte und Studien zu Deinem technischen Knowhow und weitreichende Serviceangebote an.

Keywords: Der Schlüssel, um organisch gefunden zu werden

Keywords sind Begriffe oder Wörter, die Deine potentiellen Kunden in Suchmaschinen eingeben. Um auf Google gefunden zu werden, müssen genau diese Begriffe auch auf Deiner Webseite vertreten sein. Die Voraussetzung dafür ist aber eine systematische und inhaltliche Verknüpfung dieser Suchbegriffe mit den Texten auf Deiner Seite.

Als Grundlage musst Du deswegen Deine Webseite und die jeweiligen Unterseiten analysieren. Am besten erstellst Du ein so genanntes Keywordmapping, welches Keywords nach erster und zweiter Priorität sortiert. Diese notwendigen Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) werden von Google mit organischer Reichweite und Sichtbarkeit für Deine Seite belohnt. In Verbindung mit einem Unternehmensblog und weiteren relevanten Themen, die Du hier auf Grundlage einer Keyword-Recherche aufbaust, kannst Du übrigens über diesen Kanal qualitativ hochwertigen Traffic auf Deine Seite ziehen.

Die wichtigsten Keyword-Recherche-Tools im Vergleich

Wer in der Online-Welt mit seinem Business oder Blog gefunden werden möchte und das schnell und zuverlässig, sollte sich mit Keywords und den dazu gehörenden Keyword-Tools befassen. Wer dies schon rein beruflich tut, sind Online-Marketing-Agenturen und Online-Marketer.

Zum vollständigen Artikel

Verweildauer erhöhen durch interne Verlinkungen und Referenzen

Interne Verlinkungen innerhalb der Texte, die auf andere Seiten oder themenrelevante Landingpages innerhalb Deiner Webseite verweisen, sind außerdem ein wichtiger Faktor. So kann sich Dein Webseitenbesucher besser orientieren und Du führst ihn direkt zu Themen, die ihn zusätzlich interessieren. Hierdurch verweilt der User länger auf Deiner Webseite, was sich wiederum positiv auf Dein Google Ranking auswirkt.

Platziere zudem Referenzen auf Deiner Seite. Also Aussagen und Cases zu Unternehmen, Menschen und Kunden, die besonders positive Erfahrungen in der Kundenbeziehung mit Dir gemacht haben. Nichts ist glaubwürdiger und sympathischer als Andere, die anerkennend und vorteilhaft über Dich sprechen. Neben Statements und textlichen Beschreibungen des Cases eigenen sich hierfür auch hervorragend Videoinhalte.

 

Personen sitzen auf Handy und Tabletbildschirm

Tipp Nummer 3: Onpage Optimierung und technisch up to date

Neben den inhaltlichen Elementen kommt es bei einer verkaufsstarken Webseite gleichermaßen darauf an, dass alle technischen Aspekte in der Programmierung und der Umsetzung berücksichtigt werden.

Das richtige CMS für Dich

Eine wichtige Rolle spielt hierbei das für Deine Ziele passende CMS (Content-Management-System). Dieses „Inhaltsverwaltungssystem“ ist die Software, auf deren Basis Deine Webseite aufgebaut wird.

Grundsätzlich ist ein TYPO3 CMS immer die richtige Wahl, wenn eine Mehrsprachigkeit und redaktionelle Bearbeitung mit unterschiedlichen Redakteuren und Rechten gefordert ist. Ansonsten ist auch ein WordPress CMS zu empfehlen. Beide CMS sind zukunftssicher und einfach mit entsprechenden Sicherheitsstandards auszustatten.

Wartung und Sicherheit sind das A und O

Stelle sicher, dass Deine Webseite regelmäßig gewartet und alle relevanten Updates aufgespielt werden. Ansonsten läufst Du Gefahr, dass Sicherheitslücken entstehen, Funktionen der Seite nicht mehr fehlerfrei laufen und im schlimmsten Fall neu programmiert werden müssen.

Struktur und Keywordhierarchie

Achte insbesondere darauf, dass Deine Headline-Strukturen auf der Seite suchmaschinenoptimiert angelegt werden. Dies ist besonders wichtig für Google und somit das Ranking Deiner Webseite. Es hilft aber auch Deinen Usern bei der Orientierung auf Deinem Internetauftritt. Du kannst sechs Überschriftenarten verwenden, die mit h1 bis h6 gekennzeichnet werden.

Die Größe solltest Du nach der Hierarchie richten: Die h1 ist die Wichtigste und damit die größte Überschrift. Hierin muss auch das Hauptkeyword der Landingpage enthalten sein; diese Hauptüberschrift darfst Du pro Unterseite nur einmal verwenden.

Danach folgen hierarchisch geordnet die h2 bis h6, welche Du je nach Strukturierungsebene auch mehrfach verwenden kannst. In diesen Headlines solltest Du die Suchbegriffe sekundärer und weiter untergeordneter Priorität einsetzen. Das schafft eine optimale, insgesamt SEO-relevante und klickstarke Webseite, die organisch Reichweite erzielt.

So erreichst Du einen Power-Effekt durch die richtigen Überschriften

Überschriften müssen catchen! Das gilt etwa für Blogartikel, aber auch für Social Media Posts. Die Headline zieht die Aufmerksamkeit potenzieller Leser auf Deine Inhalte. Gute Überschriften schreiben ist also von Nutzen. Also muss ihnen große Bedeutung beigemessen werden.

Den gesamten Artikel findest Du hier

Meta Tags: Dein erster Eindruck für den potentiellen Kunden

Auch sogenannte Metatags tragen siginifikant dazu bei, dass Deine Seite im Internet gefunden wird. Jede Seite und auch jeder Blogartikel sollte sauber mit Metatags versehen werden. Diese zeigen einen knappen Abschnitt der jeweiligen Zielseite in den Suchergebnissen bei Google an. Metatags enthalten einen Seitentitel, die URL und eine Beschreibung des Seiteninhaltes.

Sei Dir bewusst, dass diese Anzeige der erste Eindruck Deines potentiellen Seitenbesuchers ist. Die Beschreibung des Seiteninhaltes solltest Du also so gestalten, dass eine hohe Klickrate gewährleistet ist. Mache keine falschen Versprechungen, sondern bring auf den Punkt, was der User auf dieser Landingpage finden wird – ansonsten wirst Du mit einer hohen Absprungrate bestraft.

Bilder als SEO-Faktor

Auch für die Bilder, die Du auf Deiner Webseite verwendest, gelten SEO-Regeln, die Du beachten solltest. Jedes Bild muss nach bestimmten Vorgaben benannt und abgespeichert werden. Hierbei ist der Dateiname, der Bildtitel und der sogenannte Alt-Text in Kombination mit Keywords zu berücksichtigen.

Die Dateigröße, in der Du Deine Bilder abspeicherst und für die Webseite verwendest, haben einen Einfluss auf den Page Speed – ein wichtiger Rankingfaktor bei Google.

Zusätzlich sollte Deine Seite auch eine XML-Sitemap haben, um es Google zu erleichtern, Inhalte auf Deiner Webseite zu finden, richtig zu indizieren und damit sichtbar für Deine Besucher zu machen.

Mehrere Bildschirme unterschiedlicher neben- und übereinander angeordnet

Tipp Nummer 4: Mobil optimiert und responsives Webdesign

Die mobile Internetnutzung nimmt weltweit immer weiter zu. Beispielsweise in Deutschland nutzten im Jahr 2019 74 Prozent der Bevölkerung einen mobilen Internetzugang (Quelle: Statista 2019). Die Zunahme der mobilen Internetnutzung trifft gleichermaßen auch für Geschäftskunden zu: Eine Studie von Sistrix zeigt, dass bereits 50 Prozent der B2B Suchanfragen über mobile Endgeräte erfolgen. Schätzungen zufolge soll diese Zahl bis Ende 2020 auf mindestens 70 Prozent steigen. Für Dich bedeutet das Folgendes: Deine Webseite muss mobil optimiert umgesetzt und programmiert werden, um die Absprungraten nicht in die Höhe zu treiben und keinen Imageverlust zu riskieren. Zudem straft Google Homepages ab, die diesen Ansprüchen nicht gerecht werden: Negative Rankings und eine geringe Sichtbarkeit sind die Folgen.

Google Mobile First Index: Responsive Design sorgt für optimale User Experience auf allen Endgeräten

Responsives Webdesign hat viele Vorteile für Deine Webseite und gewährleistet ein einheitliches Anzeigen von Inhalten. So wird ermöglicht, dass das Layout Deiner Homepage auf Desktop, Tablet und Smartphone eine gleichbleibende Benutzerfreundlichkeit bietet. Mithilfe des responsiven Webdesigns passt sich Deine Website auch automatisch der Bildschirmgröße des individuellen Endgeräts an. Das heißt: Der strukturelle Aufbau Deiner Website und die Inhalts- und Navigationselemente passen sich der Bildschirmauflösung des genutzten mobilen Devices an.

Es ist also von Anfang an wichtig bei der Gestaltung, den Überlegungen zu Deinen Inhalten, Bildern und Textlängen darauf zu achten, dass Du eine bestmögliche mobile Nutzung auf allen Endgeräten sicherstellst.

Personen stehen vor Bildschirm

Tipp Nummer 5: Analysieren und optimieren

Schau dir die Kennzahlen Deiner Webseite spätestens zum Ende jeden Monats an und analysiere das Optimierungspotential in Bezug auf Deine vorher definierten Zielsetzungen.

Wichtige Kennzahlen, die Du beispielsweise unter die Lupe nehmen solltest:

Installiere hierzu Google Analytics und die Google Search Console auf Deiner Webseite, um genaue Zahlen einzusehen und Einschätzungen vornehmen zu können. Über Eines musst Du dir im Klaren sein: Die Optimierung Deiner Webseite ist ein kontinuierlicher Prozess. Hierfür solltest Du ein Budget einplanen, um neuen Content zu erstellen, Gestaltungsprozesse und auch technische Anpassungen vornehmen zu können.

Fazit

  • Eine professionell gestaltete und programmierte Webseite bietet die besten Voraussetzungen neue Kunden zu gewinnen und Wettbewerbsvorteile zu erzielen.
  • Du wirst allerdings schnell merken, dass es Einiges zu berücksichtigen gibt und ein umfassendes Wissen dafür notwendig ist.
  • Lass Dich gleich am Anfang von Profis beraten, das spart am Ende Zeit, Kosten und Ärger
  • Sei Dir im Klaren darüber, dass es sich bei einer Webseite um einen kontinuierlichen Optimierungsprozess handelt.
  • Die regelmäßigen Onpage Analysen und Anpassungen sind essentiell, damit Du Deine unternehmerischen Ziele erreichst.

In unserer Themenwelt “Conversion Optimierung” findest Du weitere spannende Artikel, Webinare und Podcasts zum Thema. Schau Doch einfach mal vorbei!

Teile den Artikel
Wie ist Deine Meinung zu dem Thema? Wir freuen uns über Deinen Kommentar