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Affiliate Marketing Trends 2022

Affiliate Marketing Trends 2022

Lesezeit: 12 Min | Autor: Daniel Kocher |

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Auch im Affiliate-Marketing stand letztes Jahr leider auch wieder – bzw. immer noch – die Pandemie an der Türschwelle und stellte uns erneut vor ungeahnte Herausforderungen. Corona hatte weiterhin Einflüsse auf privates, berufliches, aber natürlich auch auf die gesamte (digitale) Wirtschaft. Zudem gelten seit dem 01. Dezember 2021 striktere Regeln und Gesetzte, die alle Parteien des digitalen Online-Marketing-Mixes betreffen. Trotz – oder zum Teil auch gerade wegen dieser Challenges – ist   Affiliate-Marketing weiterhin auf Wachstumskurs.

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Laut einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes sind im Versand- und Internet-Einzelhandel die Umsätze zwischen Januar und September 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18 % gestiegen. Auch die Ergebnisse des Affiliate Trend-Reports zeigen, dass bei 86 % der Merchants die Umsätze aus dem Affiliate-Bereich gestiegen sind. In 2022 rechnen 93 % mit mindestens genauso hohen Umsätzen wie in 2021.

Des Weiteren gaben 90 % der Affiliates an, dass das Affiliate-Monetarisierungsmodell so gut läuft, sodass hier kein Wechsel geplant sei. Dies zeigt ein weiterhin positives Stimmungsbild der Affiliate-Branche und lässt uns viel für 2022 erwarten.

Aber auch der gesamte Onlinehandel profitiert von der aktuellen Situation. So teilte der E-Commerce Verband bevh mit, dass beispielsweise das Weihnachtsgeschäft 2021 erwartungsgemäß verlief. Die Umsätze im E-Commerce konnten bis Ende November um 15,8 % auf 20.113 Mio. Euro (inkl. Umsatzsteuer) gesteigert werden, wobei insbesondere die Bereiche Elektronik und Spielzeug einen Verkaufsschub aufgezeigt haben.

Um einen objektiven Blick auf die weiteren Trends und Entwicklungen im Affiliate-Marketing im Jahr 2022 zu werfen, haben wir in Kooperation mit der Affiliate-Marketing-Agentur „xpose360“ und „AffiliateBLOG.de“ auch in diesem Jahr wieder eine große Trend-Umfrage unter 1.100 Affiliates, Merchants, Agenturen und Netzwerken/Technologie-Anbieter durchgeführt.

Damit wollen wir unabhängig von der eigenen Meinung weiteres Experten-Wissen abfragen, um uns ein unabhängiges Bild über weitere Entwicklungen einzuholen.

Werbeausgaben steigen weiterhin

Der Werbemarkt hat sich im Jahr 2021 so schnell erholt, wie es wohl kaum jemand erwartet hat. Laut dem Medianetwork „Magna“ soll der deutsche Werbemarkt in 2021 um 20 % gewachsen sein und somit 28 Mrd. Euro umfassen. Dieses Ergebnis liegt dann sogar 15 % über dem Wachstum von 2019 – also dem Jahr vor der Pandemie.

Insbesondere die digitalen Werbeformate konnten von dem Wachstum profitieren, denn das Wachstum für Online-Werbung soll bei 31 % liegen und Werbeausgaben in Höhe von 16,5 Mrd. Euro entsprechen. Erstmals übersteigen somit die digitalen Werbeausgaben (53 %) in Deutschland die der nicht-digitalen (47 %).

Welche Auswirkungen jedoch die aktuelle Corona-Welle auf diese Entwicklungen haben wird, ist noch offen. Jedoch kommt seit Januar 2022 noch die stetig steigende Inflation mit ins Spiel und sorgt für entsprechenden Unmut in der Bevölkerung. Das Konsumklima scheint momentan stabil zu sein, jedoch kann sich dies schnell ändern – eines der Learnings in Zeiten der Pandemie.

Unter der Voraussetzung, dass die aktuelle Infektionswelle in den nächsten Wochen überwunden werden kann und die Lieferprobleme der Hersteller gelöst werden können, erwartet das „ifo-Institut“ jedoch für den Sommer 2022 einen Aufschwung. Dieser könnte die Wachstumsrate für das Gesamtjahr auf 3,7 % erhöhen.

Auch das Medianetwork „Zenith“ rechnet mit einem Wachstum von 9,1 %, da insbesondere die digitalen Werbeformate weiter im Aufmarsch sind. Ein ähnliches Wachstum von ca. 10 % erwartet „Magna“. Der Anteil von Investitionen in digitale Flächen am Gesamtmarkt soll lauf „Zenith“ sogar auf über 65 % steigen.

Umsatzprognosen für das Affiliate-Marketing 2022

Auch im Affiliate-Marketing wird dementsprechend von einem Wachstum ausgegangen. Die performanceorientierten Kanäle – zu denen auch Affiliate-Marketing gehört – haben weiterhin an Bedeutung gewonnen und in diesem Jahr wird noch mehr Budget für diese Kanäle erwartet.

45 % der Advertiser gaben an, dass sie im letzten Jahr mehr Budget in den Affiliate-Kanal investiert und teilweise auch Budgets von anderen Channels abgezogen haben.

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aus dem Affiliate-Trend-Report 2022 zum Thema: zusätzlich investiertes Budget in Affiliate-Marketing infolge von Corona.

Die Umsatzprognosen der Befragten bleiben weiterhin positiv. 65 % der Merchants und 68 % der Publisher erwarten in 2022 höhere Umsätze. 69 % der Agenturen, Netzwerke und Technologieunternehmen erwarten ebenfalls ein Umsatzwachstum für 2022. Im Vorjahr waren es
74 %, bei denen positive Wachstumsprognosen abgelegt wurden.

Ist Affiliate-Marketing weiterhin eine Alternative zu GAFA?

34 % der befragten Advertiser sehen im Affiliate-Marketing weiterhin eine gute Alternative zu den GAFA-Plattformen. Als keine gute Alternative sehen es dieses Jahr knappe 11 %. 55 % der Merchants gewichten beide Möglichkeiten gleich.

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Affiliate-Marketing ist und bleibt somit weiterhin einer der wichtigsten Bestandteile eines erfolgreichen Online-Marketing-Mix.

Tracking-Themen und Datenschutz stehen weiterhin im Fokus

Auf eine finale Verabschiedung der ePrivacy Verordnung, die bereits seit Jahren geplant ist, wird weiterhin – auch wenn seit 2021 im EU-Parlament, Trilog-Verhandlungen laufen – gewartet. Aufgrund verschiedenster Diskussionspunkte wird sich die finale Verabschiedung wohl noch bis 2023 verzögern. Ein Geltungsbeginn der Neuregelungen wird mit einer berücksichtigten Übergangsphase von ggf. 24 Monaten somit nicht vor 2025 eintreten.

Die bisher geltenden Vorgaben wurden über teilweise veraltete und nicht angepasste Rechtsprechungen bestimmt. Nachdem bereits andere EU-Länder eigene Gesetzesanpassungen durchgeführt haben, entschied sich auch der deutsche Gesetzgeber dazu, am 01.12.2021 das Telekommunikation-Telemedien-Datenschutzgesetz – kurz TTDSG – in Kraft treten zu lassen.

Durch diese Regelung ist nun klar, dass Webseiten und Advertiser, vor dem Sichern und Auslesen von Daten auf dem Device des Users, eine entsprechende Freigabe über ein Opt-In einholen müssen.

Für Affiliates und Merchants bedeutet dies, dass die eigenen technischen Einstellungen und Infrastrukturen an die rechtlichen Vorgaben angepasst werden müssen. Bei einer Missachtung drohen empfindliche Bußgelder oder Abmahnungen.

Weiterhin unklar ist jedoch, wie die genauen Consent- und Designanforderungen der entsprechenden Consent-Layer sind. Hierzu wurde für Anfang 2022 ein Termin zwischen den unabhängigen deutschen Datenschutzaufsichtsbehörden von Bund und Ländern festgelegt.

Die Trend-Umfrage zeigte hinsichtlich des Themas TTDSG, dass lediglich 42 % der Publisher und 30 % der Advertiser negative Einbußen aufgrund der entsprechenden Regulierungen erkennen konnten.

Entsprechende Lösungen zu implementieren und die gesetzlich vorgeschriebenen Regelungen einzuhalten, ist also wichtiger denn je. Die zusätzliche Sicherstellung eines sicheren First-Party-Trackings ist zusätzlich empfehlenswert. Eine Attribution über verschiedene Browser kann über Third-Party-Cookies nicht mehr abgebildet werden und auch der Advertiser selbst würde das entsprechende Tracking-Cookie setzen. Dadurch gilt das Netzwerk dann nicht mehr als Dateninhaber, sondern nur als Auftragsverarbeiter.

Trotz dieser Gefahren haben laut der Trend-Umfrage immer noch 21 % der Merchants ein Third-Party-Tracking im Einsatz, was entsprechend veraltet ist. 2021 waren es zwar noch 51 %, jedoch besteht auch hier weiterhin Optimierungsbedarf bei den Advertisern.

Welche Trackingmöglichkeiten sind in Zukunft von Relevanz?

% der Affiliates und 89 % der Merchants sehen das S2S-Tracking (= Server-to-Server) als den besten Weg. Immerhin 27 % der Shopbetreiber haben diese Art des Trackings bereits integriert. Beim Server-to-Server Tracking handelt es sich um eine Lösung, die Informationen, welche für das Tracking relevant sind, beispielsweise via php in die Logfiles oder Datenbanken des Shops einspeisen.

Somit werden die Sales und Umsätze direkt vom Advertiser an das entsprechende Netzwerk serverseitig eingespielt. Alternative Lösungen wie beispielsweise ID-Lösungen (z. B. „NetID“) oder Login-Systeme werden nur von 3 % der Advertiser als interessant angesehen.

Personal Information Management Systems (kurz „PIMS“), welche den Usern erlauben, mehr Kontrolle über die eigenen Daten zu haben, könnten in Zukunft ebenfalls interessant werden. Durch diese Systeme können die User die gespeicherten Daten auf device-basis einsehen und / oder anpassen, anstatt wie bisher über die Browsereinstellungen.

Technologien wie Customer-Journey und Cross-Device-Tracking zeigen weiterhin keinen Aufschwung. Datengetriebenes Optimieren entsprechender Online Marketing Maßnahmen stellt die meisten Advertiser immer noch vor Herausforderungen. Auch Cross-Device Tracking gehört zu den Trackingthemen, die 47 % der Affiliates als eines der größten Probleme für 2022 sehen.

Beide Themen stellen aus Sicht der Affiliates hohe Prioritäten dar, werden jedoch von den Advertisern in den meisten Fällen nicht zu genüge aufgearbeitet. Das globale Affiliate-Netzwerk „Awin“ teilte mit, dass mittlerweile 62 % aller Sales über Smartphones generiert werden. Dies zeigt die Wichtigkeit für Publisher.

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aus dem Affiliate-Trend-Report 2022 zum Thema: Einsatz eines Cross Device Trackings.

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aus dem Affiliate-Trend-Report 2022 zum Thema: Einsatz eines Customer Journey Trackings.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Consent-Management-Plattformen bleiben ebenfalls weiterhin Pflicht, obwohl 38 % der Publisher und 20 % der Advertiser durch die Nutzung einer CMP negative Einflüsse auf deren Performances sehen. Daher ist es umso wichtiger, dass diese Plattformen weiterhin und dauerhaft optimiert werden, sodass die Approval-Rates erhöht werden und mehr Daten gesammelt werden können. Hilfe können hier beispielsweise A/B-Testings hinsichtlich der Designs liefern.

Webseiten wie beispielsweise „bild.de“ arbeitet bereits seit Jahren mit einer alternativen Methode – dem sogenannten PUR-Abo-Modell. Der User kann hier entscheiden, ob er die Inhalte der Website wie gewohnt – jedoch mit Werbung – einsieht oder ob auf das Tracking verzichtet wird, aber dafür ein gewisser Betrag gezahlt werden muss. Mit dieser Methode können die bestätigten Cookie-Opt-Ins auf bis zu 95 % gesteigert werden.

Publisher-Trends, Provisionen und Nachfrage

Das größte Wachstumspotential für 2022 sehen 67 % der Advertiser bei neuen Affiliates. Content-Publisher gehören hier nach wie vor mit 57 % Anteil zu den wichtigsten Modellen. Es wird immer mehr Content Commerce betrieben, welcher für eine verbesserte Verknüpfung der Inhalte (Content) und der entsprechenden Shoppingmöglichkeiten (Commerce) steht. Dies sieht man an etlichen Zusammenschließungen von Verlagen wie Burda mit dazu passenden Gutscheinseiten. Des Weiteren gehen auch immer mehr dieser Verlagshäuser Kooperationen mit Affiliate-Advertisern ein, was vor einigen Jahren noch unmöglich schien.

Neben Content-Partnern zählen aber auch dieses Jahr Cashback- und Loyalty-Affiliates (61 %), Gutscheinseiten (59 %) und Deal-Publisher (46 %) zu den wichtigsten Affiliate-Modellen.

Auch das Thema Influencer-Marketing wird weiter vorangetrieben. So ist es seit 2021 jedem Instagram-User möglich (auch wenn man weniger als 10.000 Follower hat), einen Link-Sticker in seine Story einzubinden und hier einen entsprechenden Affiliate-Link zu hinterlegen.

Pinterest bietet selbige Option ebenfalls seit 2021 für alle User an. Machine Learning und KI haben auch in 2021 neue Affiliate-Technologien ermöglicht. So arbeitet beispielsweise das Startup Recommendy im Bereich Cross- und Upselling mit entsprechenden Daten. Auch Das Startup Bounce Commerce nutzt das Userverhalten und die Daten, um potentielle Kaufabbrecher zurückzugewinnen. Weitere Trendbeispiele aus den Bereichen Software, Embedded Commerce und Traffic-Generierung sind im Affiliate Trend-Report 2022 zu finden.

Hybrid-Modelle erweisen sich oft als lukrativ

Die Provisionierung von Affiliates zeigt ebenfalls Veränderungen auf. Als eines der größten Probleme für 2022 sehen 51 % der Affiliates zu geringe Provisionen. Transparente Provisionsmodelle sind für 31 % der Partner wichtig. 57 % der Affiliate benennen nicht funktionierende Trackings als Herausforderungen.

Durch die stetigen Veränderungen im Bereich Tracking, wünschen sich 66 % der Publisher generell höhere Provisionen und greifen daher immer öfter zu Hybrid-Modellen. Hierbei werden die CPO-Provisionen zusätzlich mit WKZ-Kosten kombiniert. Dies hatte zur Folge, dass 77 % der Merchants in 2021 zusätzliche Provisionen in Form von WKZ- oder Hybrid-Modellen gezahlt haben. 55 % dieser Advertiser waren aber auch der Meinung, dass sich diese Investments gelohnt haben und positive Erfolge aufzeigen konnten.

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aus dem Affiliate-Trend-Report 2022 zum Thema: Zahlung zusätzlicher Provisionen von Merchants als WKZ oder Hybridmodell.

Das Wachstum führt zu Fachkräftemangel

Auch die Affiliate-Branche kämpft seit Monaten mit einem Fachkräftemangel. Das Wachstum der Branche geht mit dem Bedürfnis mehr erfahrene Mitarbeiter einzustellen einher. Nur diese fehlen an vielen Stellen. Corona und das Wachstum, welches die Pandemie mit sich gebracht hat und weiterhin bringen wird, stellen die Firmen unter Druck.

Es muss ein Mitarbeiter-Umfeld geschaffen werden, in welchem sich diese wohl fühlen, um folglich entsprechende Arbeit leisten zu können. Weiterbildungsmöglichkeiten und Ausbildungsoffensiven stehen an erster Stelle.

Nachhaltigkeitskommunikation rückt immer mehr in den Fokus

Die Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit werden wohl auch das Jahr 2022 prägen. Die „Serviceplan Consulting Group“ und „Facit“ haben eine Untersuchung durchgeführt, welche ergab, dass 39 % der Marketingentscheider im DACH-Raum diese beiden Themen als wichtig ansehen. Auch CMO´s (9 von 10) sind der Meinung, dass die Kommunikation über Nachhaltigkeit an Bedeutung gewinnen wird.

Lt. der GfK glauben 71 % der Konsumenten, dass Firmen eine Verantwortung gegenüber der Umwelt übernehmen sollten und die Unternehmensberatung „Accenture“ zeigt auf, dass 61 % der Verbraucher stark auf Umweltfreundlichkeit, Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein achten.

Auch das Stichwort Quick Commerce verändert stetig den Lieferdienst-Markt. Die schnelle Lieferung von Produkten aller Art an die Verbraucher steht hier im Fokus. Im deutschen Markt sind in den letzten Monaten einige neue Liefer-Plattformen und -Dienstleister gestartet, die Lebensmittel und Artikel des täglichen Gebrauchs in nur wenigen Minuten liefern können. Eine Ausweitung der Produktpaletten auf Heimwerkerbedarf oder Fashion wäre eine logische Schlussfolgerung.

Fazit und Entwicklung

Die Corona-Pandemie kontrolliert nun mittlerweile seit März 2020 unseren Alltag und so gut wie niemand konnte vorhersehen, dass wir auch in 2022 noch darüber sprechen müssen. Der digitalen Wirtschaft hat die Pandemie jedoch gutgetan, was sich im generellen Wachstum der Branche widerspiegelt. Auch für das neue Jahr, rechnen die meisten Unternehmen mit steigenden Umsätzen und Verbrauchernachfragen. Vor allem das Affiliate-Marketing kann hier helfen, kosteneffizienter und risikofreier die Anstiege weiter zu erhöhen.

Anpassungen hinsichtlich der Trackingtechnologien (vor allem First-Party-Tracking und CMPs) wurden zwar bereits von vielen Merchants umgesetzt, jedoch gibt es bei vielen der Shopbetreiber noch Optimierungsbedarf. Cross-Device- und Customer Journey Tracking werden uns mit hoher Wahrscheinlichkeit auch noch dieses Jahr begleiten und für Publisher entsprechend relevant bleiben.

Affiliate-Marketing wird auch mit Hilfe von Content Commerce, neuen Technologiepartnern und dem Zugriff auf viele Influencer weiterwachsen. Kanäle wie TikTok, Twitch und auch Podcasts stehen ebenfalls auf dem Wachstumskurs und bieten Advertisern viele Möglichkeiten, neue Partner für sich zu entdecken.

Advertiser müssen sich stetig Gedanken über eine Ausweitung und veränderte Ausrichtung machen und daher auch die Themen Nachhaltigkeit und Quick Commerce im Hinterkopf behalten. Wie groß die Potentiale in diesen Sektoren sind, haben bereits einige Unternehmen erfolgreich unter Beweis stellen können.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass auch im Jahr 2022, die Marktanteile des Affiliate-Marketings weiter steigen werden. Eine Gefahr hierfür stellt der akute Fachkräftemangel dar, weshalb die Branche hier weiterhin als attraktiver Channel wahrgenommen werden muss.

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