Berufsbild Performance Marketing Manager: Definition, Aufgaben, Gehalt und in 10 Tipps zum besseren Performance Marketing Manager

Berufsbild Performance Marketing Manager: Definition, Aufgaben, Gehalt und in 10 Tipps zum besseren Performance Marketing Manager

Lesezeit: 21 Min | Autor: Dennis Meuer |

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Online Marketing ist eine der SchlĂŒsselkriterien fĂŒr Erfolg im Netz und hinsichtlich der Wahrnehmung bestimmter Produkte beziehungsweise Dienstleistungen. Die zunehmende Bedeutung der aktiven TĂ€tigkeit an verschiedenen Quellen im Netz lĂ€sst zwar selten den Überblick komplett verlieren, aber die Koordination und EffektivitĂ€t meist in einem suboptimalen Rahmen verweilen. Damit die Performance im Web fĂŒr jedes Unternehmen perfekt umgesetzt sowie generativer Kundenkontakt zeitnah realisiert werden kann, bedienen sich Performance Marketing Manager der Suchmaschinenwerbung.

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Was ist ein Performance Marketing Manager?

Auf den ersten Blick scheinen Performance Marketing Manager Jobs eine Art Überwachungsinstanz bezĂŒglich der OnlineaktivitĂ€ten zu sein. Doch die Aufgaben gehen weit ĂŒber bloße Controllings und Analysen hinaus. Vielmehr zeichnen sich entsprechende Mitarbeiter in Agenturen oder Unternehmen mit der großen Herausforderung steter Optimierung konfrontiert. Dies betrifft ganz verschiedene Bereiche wie die Leitung der PrĂ€senz in Social Media KanĂ€len oder auch Verbesserung der Webseiten.
Das Berufsbild des Performance Marketing Managers kann somit als eine Art Steuerinstanz fĂŒr jedwede Bereiche im Online Marketing bezeichnet werden. Auch große Konzeptionen fĂŒr mögliche spĂ€tere Maßnahmen im Netz – hinsichtlich SEO und SEA –  sind Bestandteil dieser modern und digital ausgerichteten Karriere. Das Schalten von Anzeigentexten an die richtige Zielgruppe gehört ebenso zu den Kernaufgaben des Performance Marketing Managers.


In diesem Artikel erfĂ€hrst Du mehr ĂŒber folgende Inhalte des Berufsbilds Performance Marketing Manager:

Was macht ein Performance Marketing Manager?
Wie wirst Du Performance Marketing Manager?
Wer sucht Performance Marketing Manager?
Gehalt: Was kannst Du als Performance Marketing Manager verdienen?
Fazit: Warum Du Performance Marketing Manager werden solltest

Was macht ein Performance Marketing Manager?

Im Allgemeinen beschÀftigen sich Performance Marketing Manager mit der Optimierung sÀmtlicher digitaler Werbemittel einer Firma. Dies fÀngt zum einen beim Auftritt in den Social Media KanÀlen an. Denn nur mit erfolgreichem, sichtbarem und kommunikativem Social Media Marketing wird ein produktiver Kundenkontakt erst möglich.

Die Entwicklung dieses Segments an die zwei KernsĂ€ulen Effizienz und EffektivitĂ€t gehört als Aufgabe zum Performance Marketing. Die ÜberprĂŒfung aller hier geschalteten Maßnahmen in Form von zielgruppen- sowie produktbezogenenen Analysen bietet oft mindestens ein QuĂ€ntchen Potenzial. Aber auch hinsichtlich der Erreichbarkeit im Netz allgemein – die Stichworte SEA und SEO sollen hierbei erwĂ€hnt werden – spielen eine entscheidende Rolle beim Thema Online Marketing.
Spezielle Algorithmen von Google, Bing und anderen Suchmaschinen sollten bekannt sein. Dementsprechend sind Kenntnisse in der Konzeption von Anzeigentexten, Werbestrategien und Werbeprojekten eine Voraussetzung dieses Berufsbildes.

Der Alltag des Performance Marketing Managers ist von der Zielgruppenanalyse geprĂ€gt. Zu seinen Aufgaben gehört das Schalten von Werbeanzeigen und Anzeigetexten. Damit die Marketing Strategien ihr Ziel erfĂŒllen, sorgt der Performance Marketing Manager dafĂŒr, dass die Zielgruppe erfolgreich angesprochen wird. Die richtige Zielgruppe zu kennen und Werbestrategien fĂŒr sie maßzuschneidern gehört zu den Kernaufgaben des Performance Marketing Managers. Der Erfolg der Werbung hĂ€ngt davon ab, wie der Manager diese plant, optimiert und ĂŒberprĂŒft.

Dabei bedient er sich verschiedener Tools, wie Sistrix und Google Analytics.

Unter anderem suchen Performance Marketing Manager nach der grĂ¶ĂŸtmöglichen Effizienz. Parallel dazu kommt dem Finden optimaler Ressourceneinsparung ein großes Gewicht zu, schließlich bedeuten jedwede Kampagnen stets Ausgaben. In dieser Hinsicht fungiert der Performance Marketing Manager als eine Art Unternehmensberatung im Online Marketing. Der Fokus richtet sich hierbei oft auf sogenannte Key Performance Indikatoren (kpi), mit deren Hilfe die spezifische Analyse vorbereitet, durchgefĂŒhrt und ausgewertet wird.

Voraussetzungen und FĂ€higkeiten

Der Performance Marketing Manager ĂŒberprĂŒft regelmĂ€ĂŸig die Wirksamkeit und ZweckmĂ€ĂŸigkeit von Werbeprojekten. Der Boom der Digitalisierung hat die Folge, dass die Möglichkeiten des online und digitalen Marketings unendlich groß sind. Tag fĂŒr Tag lernen Performance Marketing Manager neue Erkenntnisse und sollen aus dem Grund immer up to date mit den neusten Trends der Online Marketing Welt sein.

Dementsprechend sind die LernfĂ€higkeit und die Bereitschaft zum Weiterbilden wichtige Voraussetzung fĂŒr diesen Beruf.

Ein ausgeprĂ€gtes analytisches Denken ist fĂŒr den Performance Marketing Manager nicht auszuschließen.

Hinzu kommen Eigenschaften wie KreativitÀt, strategisches und organisatorisches Vorgehen, KommunikationsfÀhigkeit und Englischkenntnisse. Als Performance Marketing Manager stehst Du eng mit Kollegen und Kolleginnen in Kontakt, weshalb eine gewisse TeamfÀhigkeit vorauszusetzen ist.

Wie wirst Du Performance Marketing Manager?

Performance Marketing ist auf unterschiedlichen Wegen anzupeilen. Ob auf dem akademischen Weg oder ĂŒber andere Berufsbilder mĂŒssen Performance Marketing Manager jedoch stets ĂŒber fundierte Erfahrungen verfĂŒgen.

FĂŒr den Job als Performance Marketing Manager benötigt es in erster Linie einiger Berufserfahrung in Sachen Planung und Organisation. Die BewĂ€ltigung vieler parallel verlaufender Kampagnen und Media KanĂ€len verlangt einiges an Koordination und separater Optimierung. Des Weiteren stellen sich Fertigkeiten in der ÜberprĂŒfung und dem Controlling der einzelnen Maßnahmen als unerlĂ€sslich heraus.
Die Kompetenz im Umgang mit entsprechend vielseitigen Tools zur Analyse sollte daher in einem gehobenen Maße rangieren.

Die tĂ€gliche Arbeit schließt zudem die Neugierde fĂŒr Internet und Social Media Trends und die Bereitschaft zu nie endendem Selbststudium hinsichtlich der Digitalisierung. Google allein wandelt sich so schnell, dass Kampagnen stets auf solche und Ă€hnliche Rahmenbedingungen angepasst werden mĂŒssen.

BezĂŒglich der unternehmenseigenen Webseiten gehören ebenso die Segmente SEO sowie SEA in den Vordergrund. Strategien zur Internetwerbung und Suchmaschinenoptimierung sind dementsprechend relevant. Aber auch darĂŒber hinaus ergeben sich deutlich bessere Chancen auf eine Karriere in diesem Berufsbild, wenn wirtschaftliche Kenntnisse mit kreativen Gedanken eine potenzielle Mischung erbringen.

Welche Ausbildung oder welches Studium benötigst Du, um Performance Marketing Manager zu werden?

Ohne klassischen Berufsweg lĂ€sst es sich mittels verschiedener Karrierestationen zum Berufsbild Performance Marketing Manager finden. Zum einen wĂ€re da der universitĂ€re Ausbildungsweg per Studium. Die StudiengĂ€nge Wirtschaftswissenschaften und Kommunikation bieten sich hierfĂŒr an. Mit Vertiefungen in den Gebieten – Kampagnen, Marketing sowie Online-PrĂ€senz – werden noch speziellere Fertigkeiten fĂŒr diese Jobs vermittelt.
Ein Schwerpunkt sollte demnach auch Google und andere Suchmaschinen sein.
Im Gegensatz dazu bieten manche Agenturen oder Institutionen ebenso die Ausbildung in der Marketingabteilung an. Hier werden die entsprechenden Nischenkenntnisse direkt durch den Pool der agenturinternen Auftraggeber nÀher gebracht. Die zeitnahe Praxis lÀsst die Netzwerkrhythmen und dynamisches Trendhandling deutlich schneller erlernen.

Wie kannst Du als Quereinsteiger Performance Marketing Manager werden?

Sollten interessierte Bewerber ĂŒber Berufserfahrung im Bereich Wirtschaft, Kommunikation und Handel verfĂŒgen, sollte der Schritt zum Performance Marketing Manager nicht zu groß sein. Vor allem die zahlreichen Angebote an Kursen und Seminaren durch Lehrinstitute und Volkshochschulen ermöglichen einen schnellen Zugang zu qualifiziertem Wissen.
Gezielt erlauben gesonderte Trainees den Einblick in bestimmte Media KanĂ€le und ermöglichen einen gewĂŒnschten Quereinstieg dank des dabei entstandenen Bekanntheitsgrad der Bewerber im Firmennetzwerk. Mit entsprechender Weiterbildung in der Optimierung, SEA und SEO lĂ€sst sich eine Neuorientierung sehr effizient bewerkstelligen. Dementsprechend kannst Du Dich auch als Quereinsteiger bewerben.

Wer sucht Performance Marketing Manager?

Social Media und diverse DistributionskanĂ€le sind aus dem Handel und dem Internet nicht mehr wegzudenken. Damit der eigene Absatz möglichst hoch gehalten und ausgebaut werden kann, bedarf es mitunter eines gesonderten Berufsbildes. Performance Marketing Manager werden von vielerlei Branchen und verschiedenen Unternehmen auch zur Steigerung der PrĂ€senz im wettbewerbsstarken Internethandel gesucht – die Karriere bietet somit einige Möglichkeiten!

Arbeitgeber/ Branchen/ Bereiche/ Chancen auf dem Arbeitsmarkt

In erster Linie bieten einige Marketingagenturen im Onlinehandel Stellen wie diese an. Die Nachfrage von Wirtschaftsunternehmen ohne eigene separate Performance Marketing Abteilung möchten ihren Gewinn steigern und geben daher entsprechende AuftrÀge aus. Dabei zeichnen sich Agenturen durch eine Vielfalt Richtung Branche, Produkt oder Dienstleistung sowie den Anwendungsbereich aus. Somit lassen sich Universal- sowie Fachgelehrte ansprechen. Zudem offerieren ebenso einige Unternehmen selbst mit einer intern angebotenen Stelle im Bereich des Performance Marketing.
Im Prinzip erstrecken sich die Annoncen ĂŒber verschiedene Branchen, hauptsĂ€chlich Firmen mit Handelsintention – aber auch Institutionen und Projekte im Sinn der InformationsĂŒbermittlung und OnlineprĂ€senz setzen hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Mitunter zĂ€hlen Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA) als Schwerpunkte, da Unternehmen möglichst weit oben auf Google ranken wollen.

Gehalt: Was kannst Du als Performance Marketing Manager verdienen?

Das Gehalt unterscheidet sich von Unternehmen zu Unternehmen. Ebenso spielt die Branche fĂŒr die finanziellen Vorstellungen eine Rolle. Sowohl der absolvierte Studiengang als auch die absolvierte Ausbildung haben einen Einfluss auf den Endsumme. Je mehr praktische Projekterfahrung vorhanden ist, desto besser gestalten sich die Rahmenbedingungen bei den eigenen Gehaltsverhandlungen. Je mehr FĂ€higkeiten und Kenntnisse Du nachweisen kannst, desto höher ist schließlich Dein Gehalt.

Gehaltsspanne

Als finanzielle Richtlinie können etwa 40.000 Euro Jahresgehalt eingeplant werden. WĂ€hrend als Einstieg circa 30.000 bis 35.000 Euro kalkuliert werden können – dies hĂ€ngt von der Vorqualifikation und dem Karriereweg ab – steigert sich das Jahresgehalt mittels Berufserfahrung recht zĂŒgig. In den Projekten kristallisieren sich oft Verantwortlichkeiten heraus, welche noch einmal eine Anhebung bedeuten. So tangiert der jĂ€hrliche Gehalt doch binnen weniger Jahre auch gern die 50.000 Euro. Oftmals bieten namhafte und global aktive Unternehmen oft Analysen mit ĂŒberdurchschnittlicher VergĂŒtung an.
Spezialisierte Performance Marketing Manager schaffen es dann auf etwa 60.000 Euro im Jahr. Weiter begĂŒnstigt wird der Jahresverdienst mittels Aufstieg in der Karriere. Als Chef einer eigenen Abteilung oder Agentur winken Jahressummen von 75.000 bis 90.000 Euro.

Fazit: Warum Du Performance Marketing Manager werden solltest

Stellen sich die Bewerber ein Berufsbild mit ausgeprĂ€gtem Kundenkontakt im modernen Umfeld der Digitalisierung vor, kommen sie am Job des Performance Marketing Managers nicht vorbei. Mit gelebtem Faible fĂŒr die Welt von Social Media, E-Mail und Web PrĂ€senz  plus eigenverantwortlichem Engagement auf allen erdenklich kommunikativen Wegen wartet ein absolut verlockendes Jobangebot in einem sehr zukunftssicheren Segment.

Dein Ziel ist es im Online Marketing zu arbeiten und Du erfĂŒllst die Voraussetzungen des Performance Marketing Managers? Du findest den Beruf attraktiv, weil er Dir einen stabilen Gehalt garantiert und tĂ€glich neue Erkenntnisse bringt? Du verfĂŒgst ĂŒber das wichtige analytische und strategische Denken? Dir sind die Fachbegriffe Kpis und PPC nicht fremd?

Dann ist der Beruf des Performance Marketing Managers wie fĂŒr Dich gemacht.

Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte des Textes

Damit Unternehmen und Projekte im Internet transparent erscheinen und sich mitunter ĂŒberhaupt auf dem Radar befinden, bedarf es einiger Aufgaben der Optimierung. Diese fangen in der Konzeption einzelner Maßnahmen an und hören bei der begleitenden Auswertung noch lange nicht auf. Die Existenz von FĂ€higkeiten hinsichtlich Suchmaschinenoptimierung steigern die Chancen der eigenen Auftritte oder der Auftraggeber gewinnbringend.
Aufgrund dynamischer Algorithmen im Netz und deren stetig wechselnder Interpretation der Relevanz von separaten KanĂ€len und Webseiten verlangt es nach Wissen im Bereich SEO sowie auch SEA – der Blick auf die Onlinewerbung wird durch einige Analysen begleitet.
Der Umgang mit KPIs stellt sich als abwechslungsreiche und dabei themen- beziehungsweise projektspezifische Herausforderung dar.

10 Tipps, wie Du ein besserer Performance Marketing Manager wirst

Du bist Performance-Marketing-Manager und kennst Dich mit den Grundlagen schon gut aus? Du fragst dich, was einen guten und einen hervorragenden Performance Marketing Manager unterscheidet? Dann wird Dir dieser Artikel genau die richtigen DenkanstĂ¶ĂŸe vermitteln, um Dich in Deinem Job zu verbessern und zu entwickeln. Dabei wird der Artikel offensichtliche Grundlagen, wie, dass Du Dich in allen Ad Managern von Google, Facebook usw. sehr gut auskennen oder wissen musst, wie Gebotsmechanismen funktionieren usw.

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Die folgenden Tipps möchte ich Dir ans Herz legen, um deinen BĂŒroalltag zu erleichtern, mehr Kunden zu bekommen oder Deinen Verdienst bzw. Dein Bruttogehalt zu erhöhen:

1. Offen gegenĂŒber neuen Plattformen bleiben

2. Verstehen, dass Du auch als erfahrener Performance Marketing Manager nichts weißt

3. Eigene Projekte als Performance Marketing Manager starten

4. Tracking Möglichkeiten – Google Analytics und Co. verstehen

5. JavaScript – Ads Scripts, Analytics und mehr

6. RegelmĂ€ĂŸiger Austausch, Konferenzen & Stammtische

7. Darf man das? Die wichtigsten rechtlichen Grundlagen

8. Datenbasierte Visualisierung – Tableau und/oder Google Data Studio

9. Machine Learning Grundkenntnisse – Wie funktioniert die Black Box „Algorithmus“?

10. Das „Große Ganze“ im Blick behalten

Dabei sind die Themen nicht priorisiert oder Ähnliches. Du kannst Dir also die Themen raussuchen, die Dich am meisten interessieren oder worum Du bislang einen Bogen gemacht hast und mit hoher Wahrscheinlichkeit die grĂ¶ĂŸten Lernerfolge erzielen kannst.

1. Offen gegenĂŒber neuen Plattformen bleiben

Vor einigen Jahren habe ich Kunden oder Kollegen stark belĂ€chelt, die sich neuen Plattformen verschlossen haben und inhaltsgemĂ€ĂŸ sagen: „Plattform X ist nichts fĂŒr uns, da geht es nur um Katzenvideos“. Mittlerweile erwische ich mich selbst bei Ă€hnlichen Gedanken, wenn es darum geht, sich mit TikTok oder Ă€hnlichem zu beschĂ€ftigen. Genau auf solchen Plattformen ergeben sich gerade am Anfang aber eine Reihe von Gelegenheiten, gĂŒnstig Traffic einzukaufen.

Deswegen ist mein klarer Tipp:

Lade Dir einmal im Monat neue Social Media Apps herunter, die neu in den Top 100 erschienen sind und verbringe zwei Stunden auf der Plattform. Nur so bekommst Du ein GefĂŒhl fĂŒr die App, die Nutzer und ggf. Werbemöglichkeiten bzw. Kampagnen. Dabei macht das Testen oft auch Spaß und ich erwische mich dabei, wie ich doch zu viel Zeit auf der neuen Plattform verbracht habe. Hier ein paar Apps, die viele Performance Marketing Manager kennen, oft schon eine Meinung darĂŒber haben, sie jedoch nie verwendet haben, und die Du Dir dringend ansehen solltest:

Dabei verstehe ich privat vollkommen, wenn man gegenĂŒber Plattformen wie Facebook – oder damit verbunden WhatsApp – Bedenken bezĂŒglich des Datenschutzes hat. Aus professioneller Sicht ist es meiner Meinung nach aber die Pflicht eines guten Performance Marketing Managers zumindest mit einem Testaccount die Plattform und damit die Werbemöglichkeiten zu verstehen.

App Charts in der Kategorie Social Media

App Charts in der Kategorie Social Media.

2. Verstehen, dass Du auch als erfahrener Performance Marketing Manager nichts weißt

Ein wichtiger Tipp, den vor allem erfahrene Performance Marketing Manager beherzigen sollten, ist, dass nicht damit aufgehört werden sollte,  neue Formate, Plattformen und Strategien zu testen und bisherige Erfahrungen in Frage zu stellen. Durch neue Technologien, Plattformen und neue Generationen ergeben sich stÀndig neue Möglichkeiten, die Erkenntnisse verÀndern.

Denk also immer daran, wer nach zwei Jahren Berufserfahrung in seinem Berufsfeld aufhört zu testen und anschließend fĂŒnf Jahre mit diesen Erkenntnissen arbeitet, hat nicht sieben Jahre Berufserfahrung, sondern nur zwei.

 3. Eigene Projekte als Performance Marketing Manager starten

Gerade AnfĂ€ngern wird hĂ€ufig geraten, dass sie Erkenntnisse mit einem eigenen Projekt gewinnen sollten. Das ist mit Sicherheit kein schlechter Rat, ich wĂŒrde ein eigenes Projekt aber gerade auch erfahrenen Performance Marketing Managern empfehlen. Denn besonders erfahrene Kollegen ĂŒbernehmen oft eher strategische Aufgaben und beschĂ€ftigen sich im Alltag meist weniger mit den Grundlagen. Gerade dann kann ein eigenes Projekt sinnvoll sein, um die Strategien mit den Grundlagen in der Praxis zu verbinden. Dabei wĂ€re mein Tipp, kein Affiliate-Projekt zu starten, sondern einen „echten“ Online Shop, ein digitales Produkt oder eine Dienstleistung zu entwickeln. Nur so verstehst Du nicht nur das Performance-Marketing bei einem kleinen Projekt, sondern auch die anderen Probleme, die im Alltag eines erfahren Performance Marketing Managers oft nicht vorkommen, weil sie in anderen Abteilungen prĂ€sent sind, wie zum Beispiel Design, Programmierung, Technologie, Kosten usw.

Folgende konkrete Ideen eignen sich sehr gut fĂŒr Deinen Lernerfolg:

  • Digitales Produkt in Form von eBooks mit dem Thema Deines Fachgebiets
  • Dropshipping mit einem einfachen Produkt oder einigen wenigen Produkten
  • Nebenberufliche Agenturdienstleistungen

Dabei bin ich mir sicher, dass seitdem ich einen eigenen Online-Shop betreue und dort alle Facetten mitbekomme, ich mit Sicherheit ein doppelt so guter Performance-Marketing-Manager geworden bin und meine Kampagnen sich deutlich verbessert haben.

Unser Online Shop online-schrauben.de, bei dem ich viele meiner Learnings gewonnen habe

Unser Online Shop online-schrauben.de, bei dem ich viele meiner Learnings gewonnen habe.

 4. Tracking Möglichkeiten – Google Analytics und Co. verstehen

Als guter Performance Marketing Manager basieren Deine Entscheidungen und Handlungen hoffentlich immer auf Daten. Meiner Erfahrung nach ist aber nichts schlimmer, als wenn diese Daten zu Deinen Kampagnen nicht korrekt sind, sodass Deine Entscheidungen auf einer falschen Basis beruhen oder Du Dir bei Deinen Entscheidungen nicht sicher bist. Deswegen ist es meiner Meinung nach fĂŒr gute Performance Marketing Manager sehr wichtig, dass Sie ein gutes VerstĂ€ndnis von verschiedenen Webanalyse-Tools haben. Dabei ist es nicht erforderlich, dass du komplexe Systeme selbst erstellen, die Implementierung vornehmen oder weiterentwickeln kannst, sondern dass Du verstehst, wo Fehler in Deinen Daten entstehen können, wie du Fehler erkennst und wie Du sie eventuell beheben kannst. Dabei ist es mir wichtig zu betonen, dass Google Analytics oder andere Tools nicht einfach nur installiert werden mĂŒssen, sondern bei vielen Projekten ein hoher Aufwand vonnöten ist und Daten regelmĂ€ĂŸig geprĂŒft werden mĂŒssen, um die QualitĂ€t sicherzustellen.

Klassischer Google Analytics Fehler bei der Zuordnung von Umsatz zu Produkten

Klassischer Google Analytics Fehler bei der Zuordnung von Umsatz zu Produkten.

5. JavaScript – Ads Scripts, Analytics und mehr

Mit dem letzten Tipp stark verbunden ist das Thema JavaScript. Ich weiß, dass viele Menschen mit dem Berufsbild Performance Marketing Manager ursprĂŒnglich keine Informatiker sind und sich somit mit dem Thema Code und Entwicklung relativ schwer tun, wenn ein gewisses Level erreicht ist. Gerade JavaScript ist aber verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig einfach zu lernen und kann im Alltag in Deinem Job einen großen Unterschied ausmachen.

In den folgenden AnwendungsfÀllen kann Dir JavaScript extrem helfen:

  • Google Ads Scripts – Gerade bei manuellen Strategien und Kampagnen fallen viele manuelle Aufgaben an, die man mit Ads Scripts sehr gut automatisieren kann und hat dabei alle Prozesse selbst in der Hand
  • Tracking Lösungen – Egal ob Google Analytics, Google Tag Manager oder andere Lösungen – sie basieren immer auf JavaScript. Hier ist es wichtig, zumindest die Funktionsweise zu verstehen
  • Automatisierung von kleinen tĂ€glichen Aufgaben – Alerts, automatische Mails mit Reportings oder die Formatierung von Excel-Dateien lassen sich mit Scripts erledigen

Als Ressourcen gibt es zahlreiche BĂŒcher, YouTube-Videos, bezahlte Videokurse und Vieles mehr. Hier findest Du mit Sicherheit den richtigen Weg, wie Du schnell und einfach die wichtigsten Grundlagen in Deinem Lerntempo erlangen und Dein Marketing verbessern kannst.

JavaScript Beispielcode. Einfache Codes versteht man bereits relativ schnell

JavaScript Beispielcode. Einfache Codes versteht man bereits relativ schnell.

 6. RegelmĂ€ĂŸiger Austausch, Konferenzen & Stammtische

Ein weiterer wichtiger Tipp ist die Weiterbildung durch Konferenzen, Stammtische oder Ă€hnliches. Dabei solltest Du aber wirklich sehr bedacht vorgehen, wenn Du Dir ĂŒberlegst, zu welchen Konferenzen im Bereich Marketing Du gehst oder welche VortrĂ€ge Du Dir konkret anhören möchtest. Als erstes solltest Du Dir auf Konferenzen ruhig Themen anhören, in denen Du noch wenige Vorkenntnisse hast. Höre Dir zum Beispiel VortrĂ€ge zum Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO), Organic Social Media, Webanalyse oder Ă€hnlichen Fachbereichen an, um Deinen Horizont zu erweitern. Außerdem solltest Du dir genau ĂŒberlegen, aus welchem Grund Du zu einer Konferenz gehst und danach auswĂ€hlen, welche GrĂ¶ĂŸenordnung an Konferenz fĂŒr Dich passt. Wenn Du beispielsweise tiefgreifende Fachkenntnisse gewinnen möchtest, solltest Du eher eine kleine Konferenz bzw. Seminar besuchen und bist vielleicht auf dem OMR oder der dmexco falsch. Wenn Du Dich dagegen inspirieren lassen und möglichst viele neue Menschen in Deinem Bereich kennenlernen willst, solltest Du genau eine solche große Konferenz und keinen Stammtisch wĂ€hlen, der sich oftmals aus den immer gleichen Personen zusammensetzt.

OMT Wiesbaden

Der OMT in Wiesbaden. Wenn du weißt, was du auf einer Konferenz möchtest mit Sicherheit eine tolle Lösung.

 7. Darf man das? Die wichtigsten rechtlichen Grundlagen fĂŒr Performance-Marketing- Manager

Ich gebe zu, dass das Thema Recht auch nicht zu meinen Lieblingsfeldern gehört. In der heutigen Zeit gehört es aber dazu, dass ein guter Performance Marketing Manager zumindest im Ansatz weiß, welche Werbeversprechen in Kampagnen erlaubt sind, wo Werbung gekennzeichnet werden muss und wo es eine Zustimmung vom Nutzer braucht. Dabei soll dieser Artikel weder ein Aufruf dazu sein, jede Maßnahme rechtlich bis ins kleinste Detail mit einem spezialisierten Anwalt zu klĂ€ren, noch regelmĂ€ĂŸig AGBs oder Gesetze zu verletzen. Du solltest Dich aber auf jeden Fall mit den folgenden Gesetzen und Verordnung auseinandersetzen, die Auswirkungen auf das Marketing haben und schauen, was das fĂŒr Deine tĂ€gliche Arbeit bedeutet:

  • DSGVO
  • Cookie Consent
  • E-Privacy-Verordnung
  • Einzelne Urteile zum Thema Influencer Werbung, Amazon oder Ähnliches

8. Datenbasierte Visualisierung im Marketing – Tableau, Knime und/oder Google Data Studio

    SchlĂ€gst Du Dich noch mit zeitaufwendigen Excel Reports herum, die Du an Kunden oder Entscheider schicken musst? Das ist meiner Meinung nach in der aktuellen Zeit nicht mehr zielfĂŒhrend. Zum einen sind Excel Reports oft aufwendiger als sie sein mĂŒssten und zum anderen sind solche Reports oft zu statisch, egal ob man sie monatlich, wöchentlich oder tĂ€glich verschickt. Außerdem stĂ¶ĂŸt man bei grĂ¶ĂŸeren Projekten schnell an die Grenzen von Excel. Die eine Millionen Zeilen sind dabei seltener das Problem, sondern vielmehr die Performance bei der Bearbeitung dieser Dateien. Wer sich also in Richtung datengetriebenem Arbeiten entwickeln möchte, sollte sich nach anderen Möglichkeiten umsehen. Deswegen lohnt sich eine Auseinandersetzung mit alternativen Tools zur Visualisierung und Auswertung von Daten. Ein absolutes Muss fĂŒr jeden Performance-Marketing- und Online Marketing-Manager ist Google Data Studio. Dabei ist es oft nicht erforderlich, dass Du Connectoren selbst erstellst oder andere komplexe Themen umsetzt. Du solltest aber wissen, wie Du Vorlagen fĂŒr Deine BedĂŒrfnisse anpassen kannst, welche Connectoren es fĂŒr Deine Webanalyse und Deine MarketingkanĂ€le gibt und wie man sie konfiguriert.

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    Ob Daten aus Google Analytics, aus der Search Console, aus Sistrix oder den sozialen Medien – sie alle helfen Dir, Deine Entscheidungen zu treffen. Doch viele Tools bedeutet auch viel Arbeit. Erst musst Du Dich in die...

    Gratis anschauen

    Die beiden Tools Knime und Tableau wĂŒrde ich mir an Deiner Stelle zusammen anschauen, wenn Du mit großen Datenmengen arbeitest und regelmĂ€ĂŸig Aufgaben mit Daten zu erledigen hast.

    Du findest auf den Seiten der Tools selbst sehr ausfĂŒhrliche Dokumentationen und Anleitungen, um die Funktionen richtig nutzen zu können. Beide Lösungen sind relativ schnell zu lernen, wenn man einfache Daten visualisieren oder bearbeiten möchte. Es existieren aber auch fortgeschrittene Funktionen, die eher selten benötigt werden und zudem tiefergehende Kenntnisse erfordern.

    Knime Startbildschirm

    Knime Startbildschirm: Auf den ersten Blick verwirrend, aber man braucht im Alltag nur 10 % der Funktionen.

    Google Data Studio Dashboard

    Google Data Studio Dashboard fĂŒr einen schnellen Überblick ĂŒber Analytics Kennzahlen.

    9. Machine Learning Grundkenntnisse – Wie funktioniert die Black Box „Algorithmus“?

    Ich persönlich kann das Thema KĂŒnstliche Intelligenz und Machine Learning eigentlich nicht mehr hören, weil es so ziemlich in jedem Artikel ĂŒber Trends, Chancen oder Gefahren behandelt wird. Gleichzeitig wirbt beinahe jedes Tools im Online Marketing damit, dass es uns das Leben mit kĂŒnstlicher Intelligenz erleichtert.

    Wer sich diese Tools aber einmal genauer anschaut stellt fest, dass es sich meist um einfache „Wenn-Dann-Regeln“ handelt, die automatisiert werden. Gleichzeitig entwickelt sich das Thema in einem enormen Tempo weiter und wird schon in kĂŒrzester Zeit in SphĂ€ren vorstoßen, welche die Online Marketing-Welt deutlich verĂ€ndern werden. Aber schon jetzt ist es wichtig zu verstehen, wie Machine Learning funktioniert und was technisch hinter der Black Box „Algorithmus“ steckt, die uns Google, Facebook und andere Plattformen an verschiedenen Stellen verkaufen.

    Dabei solltest Du vor allem einschÀtzen können, wann Algorithmen in Form von automatischen Platzierungen, Gebotsstrategien oder Creatives bei Deinen Kampagnen helfen können und wann Du lieber bei der manuellen Variante bleiben solltest.

    Empfehlung meinerseits: Die Google Akademie liefert hier interessante Einblicke.

    Python Standardcode

    Python Standardcode – Die Sprache, die im Machine Learning am beliebtesten ist

    10. Das „Große Ganze“ im Blick behalten

    Der letzte Tipp, der mich in jĂŒngerer Vergangenheit am meisten beschĂ€ftigt und meine Arbeit geprĂ€gt hat, folgt nun. Ich setze mich intensiv mit politischen Themen rund um die Regulation der großen Plattformen, mit Aktienentwicklungen, Gewinnentwicklungen und AnkĂŒndigungen der wichtigen Beteiligten auseinander.

    Auch wenn der Aktienkurs nicht sofort Deine tĂ€gliche Arbeit beeinflusst, ist es mittelfristig doch sehr wichtig zu wissen, wie die Absichten und Strategien der großen Plattformen sich entwickeln. Beispielsweise fĂŒhrt die stagnierende Entwicklung beim Suchvolumen bei gleichzeitigem Wachstumsdruck dazu, dass Google aus den bestehenden Suchanfragen mehr Gewinn herausholen muss, was Maßnahmen wie die steigende Zahl von Anzeigen in den SERPS oder das Aufweichen respektive Wegfallen von Gebotsstrategien oder Keyword-Optionen erklĂ€ren.

    Auch bei den GesprĂ€chen mit entsprechenden Mitarbeitern sollte man immer im Kopf haben, welche Ziele das Unternehmen gerade verfolgt. Dabei sollte man als guter Performance Marketing Manager nicht jede Maßnahme verteufeln, sondern in seinem Job alles kritisch betrachten und schauen, ob die Absichten der Plattformen und die eigenen Ziele gerade ĂŒbereinstimmen oder ob man hier entgegensteuern sollte.

    Fazit

    Insgesamt gibt es im Berufsbild des Performance Marketing Managers immer viel zu tun und zu lernen. Ich weiß, dass das auf einen Blick sehr viel ist und ĂŒber jedes dieser Themen könnte man ein ganzes Buch schreiben (was Andere auch schon getan haben). Alle Tipps sind aber so gewĂ€hlt, dass sie keine kurzfristigen Trends darstellen, sondern auch noch in Jahren relevant sein werden. Nimm Dir also am besten ein Thema nach dem anderen vor und bleib dran.

    So wird sich Deine Werbestrategie oder die Deines Unternehmens stetig verbessern.

     

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