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How-to: So gewinnst Du (noch mehr!) Newsletter-Abonnenten

How-to: So gewinnst Du (noch mehr!) Newsletter-Abonnenten

Lesezeit: 14 Min | Autor: Martin Philipp

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Dein Newsletter ist top! Du und Dein Marketing-Team investieren viel Zeit und Kreativität in dieses Kommunikationsmittel, um Newsletter-Empfängern regelmäßig Inhalte zu bieten, die für sie wirklich von Interesse sind und ihnen einen konkreten Mehrwert bieten. Oder bist Du gerade erst dabei, Dein Newsletter-Marketing richtig auf die Beine zu stellen?

So oder so: Wäre doch zu schade, wenn Dein Newsletter nicht alle erreicht, die er erreichen könnte, oder? Damit Dir das nicht passiert, habe ich für Dich ein kleines How-to vorbereitet. So gewinnst Du garantiert noch mehr Newsletter-Abonnenten.

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Wie kannst Du Newsletter-Abonnenten gewinnen?

Newsletter-Abonnenten zu gewinnen, ist im Grunde gar nicht so schwer, wie manche vielleicht glauben. Es kostet jedoch Zeit, sich eine umfangreiche und vor allem gute Empfängerliste aufzubauen. Umso verlockender scheint es, E-Mail-Adressen in großen Mengen einzukaufen. Ich kann Dir jedoch nur davon abraten, E-Mail-Adressen käuflich zu erwerben. Zu groß ist die Gefahr rechtlicher Konsequenzen, etwa Abmahnungen oder hohe Bußgelder – und eine Garantie für die Qualität der Adressen gibt es auch nicht. Selbst, wenn die Daten weder fehlerhaft noch veraltet, und der E-Mail-Account nicht inaktiv sein sollten, ist es eher unwahrscheinlich, dass gerade Dein Newsletter für all diese Kontakte interessant ist. Hier musst Du mit niedrigen Öffnungsraten, dafür mit hohen Absprungraten oder schlimmer noch mit SPAM-Markierungen rechnen. Letzteres kann sogar dazu führen, dass Du als Absender bei einigen E-Mail-Providern gesperrt wirst.

Qualität vor Quantität

Glücklicherweise hat das Marketing es heutzutage nicht nötig, dieses Risiko einzugehen. E-Mail-Adressen selbst zu generieren und auf diese Weise rechtskonform neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen, ist unter den genannten Umständen die beste Option. Nicht nur, weil Du den Prozess und die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst in der Hand hast, sondern weil Abonnenten, die sich aus eigenem Interesse in Deine Kontaktliste eintragen, deutlich mehr Potenzial haben.

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Wo kannst Du auf Deinen Newsletter aufmerksam machen?

Du bist bereit, Deine Newsletter-Abonnenten selbst zu gewinnen? Dann solltest Du, wo es nur geht, auf Deinen Newsletter aufmerksam machen. Deine Webseite ist der naheliegendste Kanal, aber prüfe auch alle anderen Touchpoints. Das können sowohl eigene Marketing-Kanäle wie Social Media, E-Mail und Onlineshop als auch fremde Kanäle sein, etwa Medien oder Newsletter von Geschäftspartnern.

Hier findest Du die neun besten Kommunikationsmittel, um auf Deinen Newsletter aufmerksam zu machen und so neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen:

Webseite

Personen, die auf Deiner Webseite sind, scheinen ja schon in gewisser Weise Interesse an Dir oder Deinem Thema zu haben. Platziere den Hinweis auf Deinen Newsletter also prominent auf Deiner Webseite, um neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen. Dabei kannst Du verschiedene Varianten – auch zeitgleich – ausprobieren.

Vier Optionen habe ich Dir hier zusammengestellt:

Sticky Widget
Du kannst zum Beispiel ein Sticky Widget in die Sidebar Deiner Webseite integrieren, um die Aufmerksamkeit der Webseitenbesucher direkt dorthin zu lenken. Zudem ist ein Sticky Widget von überall auf Deiner Webseite – ohne Scrollen – erreichbar. Damit steigen die Chancen, dass diejenigen, die auf Deiner Webseite vorbeischauen, Deinen Newsletter wahrnehmen und abonnieren.

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Egal, wo ein Webseitenbesucher auf Deiner Webseite ankommt, das Sticky-Widget ist immer sofort da – hier rechts unten – und ebnet den Weg zur Newsletter-Anmeldung (Bildquelle: SC-Networks GmbH).

Pop-ups
Ähnlich funktionieren auch Pop-ups, die zwar oftmals als störend empfunden werden, aber trotzdem eine hohe Conversion erzielen. Hier ist es ratsam, nicht zu übertreiben, um Newsletter-Abonnenten zu gewinnen: Gestalte das Pop-up eher unaufdringlich und mit einer klaren Handlungsaufforderung (Call-to-Action) und biete zudem die Möglichkeit, es leicht zu schließen.

„About“ Seite oder Footer
Den Newsletter-Hinweis im Footer oder auf der Über-uns-Seite zu platzieren, ist zwar weniger auffällig, aber nicht zwingend weniger wirkungsvoll. Denn die meisten Webseitenbesucher erwarten genau an dieser Stelle die Möglichkeit, Deinen Newsletter zu abonnieren. Den Footer erreichen Deine potenziellen Abonnenten zudem ebenfalls von jeder Seite aus. Und wer sich schon auf Deiner „About“-Seite befindet, ist vermutlich auch eher an Dir und Deinem regelmäßigen Newsletter interessiert.

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Im Footer ganz unten auf Deiner Webseite – hier unter LIVE ERLEBEN – erwarten Nutzer regelrecht den Hinweis auf Deinen Newsletter (Bildquelle: SC-Networks GmbH).

Blog
Dein Blog eignet sich ebenfalls dazu, Newsletter-Abonnenten zu gewinnen. Mit einem informativen, SEO-optimierten Blogartikel ziehst Du nicht nur Traffic auf Deine Webseite, sondern kannst aus den Webseitenbesuchern direkt Newsletter-Empfänger machen. Integriere zum Beispiel das Anmeldeformular oder den Link zur Landingpage innerhalb oder auch unterhalb eines Blogartikels und gib Deinen Lesern die Chance, regelmäßig neue Inhalte von Dir zu erhalten.

Download-Content
Hast Du womöglich nutzwertigen Content wie Infografiken, Studien oder Whitepaper, die Du Interessenten gegen Angabe ihrer E-Mail-Adresse zur Verfügung stellen kannst? Dann kannst Du – quasi parallel zur Leadgenerierung – die Kontakte in Deinen Newsletter-Verteiler aufnehmen. Wichtig ist, dass sie der Speicherung ihrer Daten zum Erhalt werblicher E-Mails zugestimmt haben.

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Mit nutzwertigem Content, den Du an verschiedenen Touchpoints bewirbst, weckst Du Interesse potenzieller Newsletter-Abonnenten und kannst dann mit dem Datenformular zugleich die Einwilligung für den Erhalt Deines Newsletters einholen (Bildquelle: SC-Networks GmbH).

Social Media

Deine Social-Media-Kanäle sind wie dafür gemacht, eine breite Aufmerksamkeit für Deinen Newsletter zu generieren und Abonnenten zu gewinnen. Dafür kannst Du in Deinem Profil den Newsletter erwähnen oder Du postest, wann Dein nächster Newsletter erscheint und gibst einen kleinen Vorgeschmack auf die Inhalte. Ebenso kannst Du einzelne – besonders spannende – Themen aus Deinem Newsletter als Social-Media-Post aufbereiten und alle, die Lust haben, mehr zu erfahren, via Link auf die Anmeldeseite führen.

Onlineshop

Solltest Du einen Onlineshop haben, nutze auch diesen, um Newsletter-Abonnenten zu gewinnen. Beispielsweise kannst Du Deine Shopbesucher darauf aufmerksam machen, dass es einen Rabatt gibt, wenn er zusätzlich zum Kauf den Newsletter abonniert. Diesen Hinweis kannst Du schon geben, sobald ein Artikel im Warenkorb landet oder erst beim Check-out. Gilt der Rabatt erst für die nächste Bestellung, kannst Du außerdem noch einen wichtigen Schritt in Richtung Kundenbindung machen, weil der Kunde so wahrscheinlich eher noch zum Wiederkäufer wird.

E-Mails

Sicherlich hast Du auch in unterschiedlichen E-Mails schon einmal einen Hinweis auf einen Newsletter entdeckt – etwa in Transaktions-E-Mails oder auch in einer E-Mail-Signatur. Wichtig zu wissen, ist jedoch: Der Hinweis auf den Newsletter ist Werbung. Somit wird jede E-Mail, die diesen Hinweis enthält, automatisch zur Werbe-E-Mail und diese ist nur zulässig, wenn dazu die Einwilligung des Empfängers vorliegt. Hast Du diese Einwilligung bereits im Bestellvorgang oder an anderer Stelle eingeholt, kannst Du auch E-Mails nutzen, um aus bestehenden Kontakten Newsletter-Abonnenten zu gewinnen. Wer regelmäßig von Dir mit spannenden Inhalten versorgt werden möchte, gelangt über einen Link direkt auf die Anmeldeseite oder Landingpage für Deinen Newsletter. Auch Dein Newsletter selbst kann solch einen Link beinhalten – Handlungsaufforderung inklusive: Wem der Newsletter gefällt, darf gerne seine Freunde und Kollegen einladen, diesen zu abonnieren. Auf diese Weise sind Deine vorhandenen Leser eine wertvolle Unterstützung, um Neuanmeldungen zu erzielen.

Vertrieb & Kundenservice

Um Deinen Newsletter auch bestehenden Kontakten schmackhaft zu machen und damit relevante Kontakte in Deine Empfängerliste für den Newsletter aufzunehmen, solltest Du auch Deinen Vertrieb sowie Kundenservice und Support ins Boot holen. Auch sie können in ihren E-Mails oder sogar in Systemnachrichten den Newsletter bewerben – sofern (wie bereits erwähnt) eine Einwilligung zum Erhalt werblicher E-Mails vorliegt. Doch nicht nur digital, auch in persönlichen Gesprächen am Telefon oder vor Ort können Vertrieb und Kundenservice den Newsletter erwähnen und betonen, dass dieser wichtige Neuigkeiten und wertvolle Tipps enthält, die dem Gegenüber weiterhelfen werden. Vergiss aber nicht, auch für diese Fälle ein Double-Opt-in einzuholen.

Events & Marketing-Aktionen

Besondere Marketing-Anlässe wie Messen oder Gewinnspiele und dergleichen sorgen für eine hohe Aufmerksamkeit. Das solltest Du nutzen, um auch hier Deinen Newsletter zu promoten. Zum Beispiel kannst Du in einem Gespräch am Messestand Deinen Newsletter anbieten und – etwa über eine spezielle App für die Leadgenerierung auf Messen – die Kontaktdaten des Interessenten aufnehmen.

Der Vorteil einer solchen App: Der Double-Opt-in lässt sich automatisch einholen. Ein Gewinnspiel oder die Verlosung von Produktproben bei solchen Veranstaltungen oder auf Deiner Webseite kann zusätzlich einen Anreiz schaffen, damit Personen ihre E-Mail-Adresse hinterlassen.

Wichtig: Gib immer transparent an, wofür Du die E-Mail-Adresse verwendest und hole parallel zur Einwilligung bezüglich der Gewinnspielteilnahme auch die Zustimmung zum Erhalt Deines Newsletters ein. Natürlich kannst Du auch bei digitalen Events wie beispielsweise Online-Kongressen oder Webinaren, die Gelegenheit nutzen, um neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen.

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Mit mobilen Geräten lassen sich neue Kontakte auch auf Live-Events bequem erfassen und rechtskonform in die Empfängerliste für Deinen Newsletter aufnehmen (Bildquelle: SC-Networks GmbH).

Partner

Partnerschaft ist, wenn der Partner schafft. Wenn Du über ein gutes Netzwerk an Partnern verfügst, kannst Du sie um Unterstützung bitten, um neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen. Deine Partner können auf ihren Kanälen für Deinen Newsletter werben. Umgekehrt machst Du es genauso mit ihren Newslettern. Auch Gastbeiträge in den Mailings oder Newslettern Deiner Partner sind möglich – natürlich immer mit Quellenangabe bzw. Link zu Deinem Newsletter-Angebot. Alternativ kann einer Deiner Partner auch an seine Kontaktliste ein Mailing senden, das (unter anderem) darauf abzielt, Deinen Newsletter zu bewerben.

Medien

Auch Medien und Verlagshäuser können Dir als Partner dienen, indem sie Medienkooperationen oder spezielle Anzeigenformate bieten. Dadurch hast Du die Möglichkeit, bei für dich relevanten Zielgruppen für Deinen Newsletter zu werben oder sogar Leads zu generieren – direkt über Fachartikel mit Verlinkungen zu hochwertigem Content, den Du auf Deiner Webseite zum Download anbietest. Überdies kannst Du spezifische Standalone-Mailings bei den Medien buchen und Dir über hochwertige Inhalte mit Verlinkungen zu Deiner Webseite einen Double-Opt-in von diesen Kontakten einholen, wenn sie den Gated Content herunterladen wollen.

Print

Als Online-Marketer stehen die digitalen Kanäle in Deinem Fokus. Ein Blick über den Tellerrand kann jedoch nicht schaden: Mach Dir auch Deine Offline-Kanäle zunutze, indem Du beispielsweise auf Deinen Printerzeugnissen wie Flyern, Broschüren oder Plakaten dazu aufforderst, Deinen Newsletter zu testen. Damit es trotz Medienbruchs gelingt, die Interessenten zur Deiner Anmeldeseite zu führen, setze auf eine einprägsame URL oder einen QR-Code. Oder hol sie direkt auf der Startseite Deiner Webseite ab – zum Beispiel über Sticky Widget oder Pop-up.

Diese Übersicht hilft Dir dabei, Dein Newsletter-Angebot bekannt zu machen.

Um an der richtigen Stelle nach neuen Newsletter-Abonnenten zu suchen, frage Dich:

  • Wo ist meine Zielgruppe unterwegs?
  • Wo kann ich sie am besten von meinem Newsletter-Angebot überzeugen?

Du kannst verschiedene Kanäle oder Touchpoints ausprobieren und (zum Beispiel über Tracking-Links) messen, inwieweit sich daraufhin neue Kontakte in Deinen Newsletter-Verteiler eingetragen haben.

Was solltest Du beachten, wenn Du Newsletter-Abonnenten gewinnen willst?

Neben den richtigen Touchpoints, die Du bespielen musst, um die Aufmerksamkeit Deiner Zielgruppe zu gewinnen, gibt es noch weitere Dinge, auf die Du unbedingt achten solltest. Denn wahrgenommen zu werden, ist nur die halbe Miete. Entscheidend ist die Conversion. Also, wie schaffst Du es, potenziell an Deinem Newsletter Interessierte in Abonnenten zu verwandeln?

Du musst neugierig auf Deinen Newsletter machen

Wird Dein Newsletter-Angebot entdeckt, gilt es im nächsten Schritt, vom Abonnement zu überzeugen. Mach Deinen Newsletter attraktiv und verdeutliche dessen Mehrwert. Zeige den Interessenten außerdem die Vorteile auf, wenn sie Deinen Newsletter abonnieren. Das können Gratis-Tickets für Veranstaltungen, Rabatte für den Shop oder auch exklusive Informationen (zum Beispiel Studienergebnisse, Release- und Produktinformationen) sein, welche die Newsletter-Empfänger vor allen anderen erhalten. Mach richtig Lust auf Deinen Newsletter, aber versprich nichts, was Du nicht halten kannst.

Ein kleiner Trick, um Newsletter-Abonnenten zu gewinnen

Wenn Du auf Deiner Webseite eine Umfrage zu einem Deiner Newsletter-Themen durchführst, kannst Du anmerken, dass deren Ergebnisse im Newsletter veröffentlicht werden. So lässt sich auch der ein oder andere Newsletter-Abonnent gewinnen.

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Alle wichtigsten Infos über Deinen Newsletter – von den zu erwartenden Inhalten über den Turnus bis hin zur Datenverarbeitung – sollte der Abonnenten vorab erhalten (Bildquelle: SC-Networks GmbH).

Du benötigst eine rechtskonforme Anmeldeseite

Auf der Anmeldeseite empfiehlt sich eine kurze Beschreibung, worum es in Deinem Newsletter geht und in welchem Turnus der Newsletter-Versand erfolgt.

Außerdem muss die Seite folgendes enthalten:

  • ein integriertes Datenformular
  • Hinweise zum Widerrufsrecht und den Datenschutzinformationen
  • je eine nicht angeklickte Checkbox zur Einwilligung – einmal zur Verwendung der Daten für Werbezwecke und einmal zur Einwilligung in das Tracking-Verfahren

Das Datenformular sollte so wenig wie möglich und so viele Datenfelder wie nötig umfassen. Dies ist unter anderem wichtig, um dem Grundsatz der Datensparsamkeit gemäß DSGVO zu entsprechen. Bei der Newsletter-Anmeldung braucht es im ersten Schritt nicht mehr als die E-Mail-Adresse als Pflichtangabe. Ganz besonders wichtig ist ein klarer Call-to-Action als Handlungsaufforderung, damit Dein Newsletter tatsächlich Neuanmeldungen bekommt.

Extra-Tipp für Deine Anmeldeseite

Wenn Du Deine Landingpage responsiv gestaltest, stellst Du sicher, dass Du mobile Nutzer genauso einfach als Newsletter-Abonnenten gewinnen kannst wie Desktop-User.

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Auf der Anmeldeseite für Deinen Newsletter musst Du den potenziellen Abonnenten über alle rechtlichen Aspekte aufklären und seine Einwilligung zur Datenverarbeitung und zum Erhalt von Werbe-E-Mails einholen. Zudem sollte nur die E-Mail-Adresse (hier mit Sternchen) Pflichtangabe sein, um den Grundsatz der Datensparsamkeit und Zweckbindung zu wahren (Bildquelle: SC-Networks GmbH).

Der Anmeldeprozess sollte automatisiert als Double-Opt-in erfolgen

Laut DSGVO muss die Einwilligung zur Datenverarbeitung nachweislich erfolgen. Damit Du problemlos nachweisen kannst, dass die Neuanmeldung zu Deinem Newsletter und damit die Eingabe der Daten rechtlich korrekt erfolgt sind, solltest Du einen Double-Opt-in einrichten. In diesem zweistufigen Prozess trägt der potenzielle Abonnent seine E-Mail-Adresse in das Anmeldeformular ein und stimmt der Datenverarbeitung zu werblichen Zwecken zu (Opt-in). An die angegebene Adresse solltest Du unverzüglich eine E-Mail mit einem Bestätigungslink versenden. Diesen Bestätigungslink muss der Abonnent klicken, um seine Identität sowie seine Zustimmung ein zweites Mal zu belegen (Double-Opt-in) und gelangt dann auf eine Bestätigungsseite. Um den Anmeldeprozess sowohl für Deinen potenziellen Abonnenten als auch für Dich so einfach wie möglich und gleichzeitig juristisch einwandfrei zu gestalten, empfiehlt sich der Einsatz einer rechtskonformen E-Mail-Marketing-Software. Diese versendet automatisch die Bestätigungsmail, registriert den Klick auf den Bestätigungslink und hinterlegt diese Information in der Adressdatenbank. Dadurch ist für eine rechtssichere Adressgewinnung gesorgt.

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Bildunterschrift: Die Newsletter-Anmeldung sollte in zwei Stufen (Double-Opt-in) erfolgen: Erstens durch Dateneingabe im Anmeldeformular, worauf hin eine – den einfachen Opt-in bestätigende – Anmeldeseite auf den per E-Mail versendeten Verifizierungslink hinweist; zweitens durch Klicken des Verifizierungslinks in der E-Mail als Anmeldebestätigung, wodurch eine Anmeldebestätigungsseite den Double-Opt-in (DOI) als erfolgt ausweist. (Bildquelle: SC-Networks GmbH).

Dein Bonus

Wenn Du den Anmeldeprozess zu Deinem Newsletter-Abonnement für Deine Webseitenbesucher mithilfe einer rechtskonformen Software-Lösung als Double-Opt-in gestaltest, reduzierst Du nicht nur Deine manuellen Aufwände für die Überprüfung der registrierten Adressen, sondern auch die Bounce-Rate aufgrund von Eintragungen, die aus Versehen, unberechtigt oder sogar fehlerhaft getätigt wurden. Außerdem bist Du mit dem Double-Opt-in auf der rechtssicheren Seite und steigerst dadurch sogar noch Deine Vertrauenswürdigkeit gegenüber den zukünftigen Empfängern Deines Newsletters.

Fazit: Worauf wartest Du noch? 

Mit dem Wissen um die Touchpoints und zentralen Erfolgsfaktoren wirst Du definitiv (noch mehr!) Newsletter-Abonnenten gewinnen – und das absolut selbstständig und rechtskonform.

Eins ist jedoch noch wichtig zu wissen, wenn Du diesen Weg einschlägst: Es dauert eine Weile, sich eine Leserschaft aufzubauen, und Du musst jeden einzelnen Abonnenten nicht nur einmal überzeugen (damit er sich für Deinen Newsletter neu anmeldet), sondern immer und immer wieder (damit er auch Abonnent bleibt). Darum starte am besten noch heute damit, Newsletter-Abonnenten zu gewinnen!

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