Pimp your AdWords Account – 13 Profi Tipps

Beschreibung zum kostenlosen Online Marketing Webinar

Im vergangenen Jahr gab es über 50 Änderungen bei Google AdWords. Diese Menge zeigt, wie essentiell der Kanal sowohl für Google als auch für alle Werbetreibenden ist. Mit oftmals über 50% des Umsatzes ist PPC-Marketing ein wichtiger Baustein für die meisten Online Marketing Strategien.
Mit diesem Webinar versuchen wir Dir einige Tipps zu geben, worauf zusätzlich noch geachtet werden kann, was die Datenqualität erhöht und die Targetierung verfeinert um die Performance Deiner Kampagnen zu steigern.

Maximiere Deinen ROI durch nachhaltige Optimierung und kreative Werbeansätze.

 

 

Webinar Termin:

09.12.2016

11:00 Uhr - 12:00 Uhr

Das wirst Du nach dem Webinar erreicht haben:

  • Du wirst lernen wie man den Datenfeed auch ohne den technischen Dienstleister schnell & einfach selbst beeinflussen kann.
  • Du wirst das Einsatzpotential des Google Tagmanagers zur Umsetzung komplexer Trackingansprüche erkennen.
  • Du wirst Echtzeit-Aktualisierung für Search und Shopping kennen und einsetzen können.
  • Du wirst Denkanstöße und Ideen haben, die Dein Google AdWords Konto noch performanter machen.

Zielgruppe

  • SEA / PPC Manager
  • eCommerce-Verantwortliche und Portalbetreiber
  • Unternehmen, die denken, dass ihre PPC-Kampagnen noch Wachstumspotential besitzen

Webinar Termin:

09.12.2016

11:00 Uhr - 12:00 Uhr

Pimp your AdWords Account – 13 Profi Tipps

Alexander Ficker ist Teamleiter im Bereich des Search Engine Advertisings bei der xpose 360 GmbH. Im Onlinemarketing ist er seit 2010 tätig. Das Unternehmen xpose 360 ist ein Google Partner und Bing-Ads zertifiziert. Außerdem betreiben sie einen Blog zum Thema PPC-Marketing. Alexander Ficker ist weiterhin eine von drei Personen außerhalb Russlands, die ein Yandex-Zertifikat besitzen. Dabei handelt es sich um die größte Suchmaschine in Russland. Der Sitz von xpose 360 befindet sich in Augsburg und die Firma bietet auch noch Dienstleistungen im Bereich Affiliate-Marketing und SEO an.

Tipp Nr. 1: Gmail Ads

In den E-Mails bei Gmail gibt es einen Bereich für Werbung. Klickt man diesen an, dann gibt es verschiedene Werbe-E-Mails von Anbietern, die Google hierfür bezahlt haben.
Um eine Gmail-Anzeige zu schalten, muss man als erstes eine Platzierung in bestimmten Interessensbereichen auswählen. Weiterhin muss man bestimmte Keywords angeben, für die die eigenen Werbeanzeigen relevant sind. Ein Frequency Capping ist bei Gmail leider nicht möglich. Hierfür ist die Häufigkeit der werbenden E-Mails pro Woche auf vier Stück beschränkt.

Liest man in den Datenschutzbestimmungen von Gmail nach, dann findet man heraus, wie die Werbung dort funktioniert. Gmail liest sozusagen die E-Mails der Kunden und wählt auf dieser Basis passende Werbung aus. Ob das mit dem deutschen Datenschutz kompatibel ist, ist natürlich fraglich, aber für das Marketing ist es sehr interessant.
Ist man zum Beispiel BMW, dann könnte man das Keyword Audi schalten, um entsprechende Kunden ausfindig zu machen und vielleicht sogar abzuwerben.

Gmail Ads eignen sich eher weniger, um die Umsätze zu erhöhen. Dafür sind sie für das Branding sehr nützlich. Die Klickraten sind oftmals sehr hoch, was aber eher daran liegt, dass die Nutzer die Nachrichten als gelesen markieren wollen als daran, dass sie sie tatsächlich lesen. Außerdem ist eine Ausrichtung der eigenen Ads auf die E-Mails von Wettbewerbern sinnvoll.

Tipp Nr. 2: Targeting bestimmter Orte

Um diesen Tipp näher zu erläutern, sollen drei Produkte als Beispiele dienen: eine studentische Krankenversicherung, eine Autovermietung und als Restposten ausgewiesene Schuhe.
Wenn man sich nun die Möglichkeit zum Targetieren im Google AdWords Konto anschaut, dann stellt man fest, dass man oben rechts einen Reiter „Standortgruppen“ anklicken kann. Gibt man nun zum Beispiel München ein, dann kann man als interessante Orte Flughäfen, Universitäten und kommerzielle Zentren einsehen. Wenn man eine studentische Krankenversicherung bewerben möchte, dann sind natürlich die Universitäten enorm interessant. Für Autovermietungen sind die Flughäfen von Bedeutung, da viele Leute, wenn zum Beispiel ein Flug ausfällt, gerne spontan ein Auto mieten möchten, um noch einen Termin oder Ähnliches wahrnehmen zu können. Bei kommerziellen Zentren kommt es oft vor, dass Kunden ein interessantes Produkt sehen, aber nicht ganz bereit sind, den entsprechenden Preis zu bezahlen. Also nutzen sie ihr Smartphone, um im Internet nach billigeren Angeboten zu suchen. Ist man nun ein Restpostenverkäufer für Schuhe, dann sollte man sich überlegen, hier eine Anzeige zu schalten, da sich so potenziell relativ viele Sales generieren lassen.
Man sollte also die Standortüberprüfung von Google einsetzen, um die Zielgruppen besser ausfindig machen zu können.

Tipp Nr. 3: Automatisches Befüllen des Shopping Feed

Beim Shopping Feed handelt es sich um eine Datenbank, in der verschiedene Informationen zu unterschiedlichen Produkten enthalten sind. Insbesondere bei Onlineshops mit einer großen Vielzahl an Produkten passiert es hierbei häufig, dass die Shopping Feeds viele Lücken aufweisen.

Google bietet eine Möglichkeit, um diese Lücken automatisch ausfüllen zu lassen. Dafür geht man im Google Merchant Center auf den Reiter Feed-Regeln. Stellt man hier als Condition für die Werte „new“ ein, dann bekommt man Hilfe von Google beim Ausfüllen der Feeds. Setzt man darunter außerdem ein Häkchen, dann werden die schon vorhandenen Informationen ebenfalls von der Suchmaschine überschrieben.

Interessant ist es auch, dass man bestimmte Feed-Regeln festlegen kann. So kann man zum Beispiel einstellen, dass die Condition nur auf „new“ eingestellt werden soll, wenn das Produkt einer bestimmten Marke zuzuordnen ist. Das kann bei der Optimierung des Feeds ebenfalls sehr hilfreich sein.

Tipp Nr. 4: Echtzeit-Update: Shopping

Die Echtzeit-Updates sind insbesondere dann interessant, wenn man entweder nur sehr kleine Lagermengen hat oder sich die Preise sehr häufig ändern. Auf Google Shopping werden die Daten zu einem Produkt normalerweise einmal am Tag überprüft und bleiben dann auf dem entsprechenden Wert. Wenn aber zum Beispiel die Restposten-Schuhe häufig im Laufe des Tages ausverkauft sind, dann wäre es ja nicht sinnvoll, noch bei Google Shopping angezeigt zu werden.
Um das zu vermeiden, verwendet man am besten die Mikrodaten von Schema.org. Hierfür bindet man ein bisschen zusätzlichen Code bei den jeweiligen Produkten ein und sorgt so dafür, dass Google die Daten regelmäßiger aktualisiert. So wird sichergestellt, dass man das eigenen Werbebudget auch wirklich effizient nutzen kann. Als Letztes muss man im Merchant Center noch die automatischen Artikelupdates aktivieren.

Tipp Nr.5: Echtzeit-Updates: Anzeigen

Echtzeit-Updates für die Anzeigen können aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein. Einer von ihnen ist, dass in einer Produktkategorie mehrere Produkte beworben werden sollen. Nützlich können die Updates auch sein, wenn sich das Produktsortiment häufig ändert, wenn die Preise für die Produkte oft variieren und wenn durch Aktionen die Produktpreise in einem bestimmten Zeitraum häufig verändert werden.

Um hier Probleme zu vermeiden, arbeitet man am besten mit Variablen. So kann man zum Beispiel eine Variable für die Marke, die in der Anzeige zu sehen sein soll oder eine für die Anzahl der Produkte in einer bestimmten Kategorie erstellen. Die Variablen werden dann für die entsprechenden Informationen in den Anzeigetexten eingefügt und verändern sich vollautomatisch.

Um das Ganze einzurichten benutzt man im Google AdWords Manager die entsprechende Funktion „Geschäftsdaten“, um die benötigten Einstellungen vorzunehmen.

Tipp Nr. 6: Bildmanagement auf Position

Diese Vorgehensweise sollte man nur anwenden, wenn man kein aktuell laufendes Bildmanagementsystem hat.

Mit entsprechenden Daten kann man herausfinden, welche Positionen für die eigenen Bilder am gewinnbringendsten sind, um diese dann dort zu platzieren.
Dafür gibt es auf dem Google AdWords Konto bestimmte Regeln, mit denen man Änderungen in den CPC-Geboten vollautomatisch anpassen lassen kann. Zum Beispiel kann man so einstellen, dass das eigene Gebot um 5 Prozent erhöht werden soll, wenn die eigene Anzeige am letzten Tag auf einem durchschnittlichen Platz gelandet ist, der schlechter als 2,0 war. So wird Google das Gebot über mehrere Tage so lange erhöhen, bis man auf dem entsprechenden Platz landet, falls man sich nicht schon ohnehin dort befindet. Bei Bedarf kann man auch zusätzlich eine Regel erstellen, die die Gebote wieder entsprechend absenkt, falls man auf zu guten Positionen platziert worden ist.

Tipp Nr. 7: RLSA und RDSA

RLSA steht für Remarketing List Search Ads. Hierbei werden, wenn ein Nutzer auf der eigenen Website einkauft, über Cookies entsprechende Informationen an Google gesendet. Solche Nutzer kann man dann als wichtiger einstufen, dass bedeutet man ist bereit, mehr Geld pro Klick zu bezahlen, wenn ein solcher Nutzer von Google auf die eigene Seite gelenkt wird, da dieser dann auch mit einer höheren Wahrscheinlichkeit wieder auf der eigenen Seite einkaufen wird.

RDSA steht für Remarketing Dynamic Search Ads und funktioniert ähnlich. Hierbei erkennt Google, ob ein Nutzer auf der eigenen Website nach einem bestimmten Produkt sucht. Wenn das passiert, dann wird vollautomatisch eine Anzeige zu diesem Produkt erstellt und dem Nutzer bei Gelegenheit präsentiert. Diese Funktion ist besonders dann nützlich, wenn das eigene Produktportfolio sich häufig verändert.
Sinnvoll kann es auch sein, beide Verfahren zu kombinieren, um die richtigen Kunden zu finden und sie dann mit besonders gut auf sie zugeschnittener Werbung zu erneuten Käufen zu bewegen.

Tipp Nr. 8: Analytics Retargeting

Das Retargeting wird auch häufig als der Zalando-Effekt bezeichnet. Hierbei wird ein Nutzer, der auf der eigenen Seite war, verfolgt und man schaut sich an, für welche Produkte er sich im weiteren Verlauf seiner Suche interessiert. Hierzu werden ihm dann möglichst ansprechende Angebote gemacht.

Interessant sind dabei auch die Target Audiences. Mit diesen kann man die eigenen Zielgruppen von Google Analytics nutzen und sie beim Retargeting mit einbeziehen. Das ist besonders deswegen hilfreich, weil man dann sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten hat, Einstellungen an der verwendeten Zielgruppe vorzunehmen. Zu nennen sind dabei unter anderem Alter und Geschlecht, aber auch das verwendete Betriebssystem, das Gerät und der Browser. So kann man iPhone-Produkte zum Beispiel auch nur Nutzern dieses Endgerätes anbieten. Außerdem kann man sich das Verhalten der Nutzer anschauen und so herausfinden, wie lange und wann sie aktiv sind.
Ebenfalls einstellen kann man, wann die erste Sitzung des Nutzers gewesen sein soll und woher er kommt. Weiterhin ist der Bereich E-Commerce sehr wichtig, da man hier die Kunden in Untergruppen aufteilen und solche mit besonders hohen Umsätzen targetieren kann.
Nutzergruppen, die man für das Targeting einstellen kann, sind zum Beispiel solche, die mindestens acht Sekunden auf der eigenen Seite geblieben sind und, falls man etwas feiner filtern möchte, Männer, die in der Kategorie Sportschuhe nach der Schuhgröße 42 gesucht haben.

Tipp Nr. 9: YouTube Remarketing

Mit YouTube ist ein Remarketing ebenfalls möglich. Die wichtigsten Anzeigearten bei YouTube sind die In-Stream Anzeigen, die In-Display Anzeigen und die GDN Anzeigen. Diese kann man nutzen, um die Zuschauer auf eigene Videos oder Kanäle hinzuweisen und so die Marke weiter zu verbreiten. Die Frage, die sich nun stellt ist aber, was man mit diesen Nutzern, die sich das eigene Video angesehen haben nun macht. Hier ist die Lösung wiederum das Remarketing. Man kann die Nutzer erneut in bestimmte Kategorien einteilen, wie zum Beispiel User, die ein bestimmtes Video gesehen haben, und dann erneut umwerben. Allerdings gibt es dabei auch einige Einschränkungen.
Man kann keine speziellen Werbeformate „In-Display“ buchen, sodass es nicht möglich ist, die einzelnen Werbeformate gegeneinander zu testen und sich auf das Beste zu beschränken.

Weiterhin gibt es kein RLSA bei den YouTube Suchergebnissen. Das bedeutet, dass man für einen Nutzer, der sich das eigene Video über Golfschläger angesehen hat und nun nach dem perfekten Schwung sucht, nicht über den organischen Suchergebnissen eine Anzeige präsentieren kann. Und schließlich ist es auch nicht möglich, das YouTube Remarketing mit Google zu kombinieren. Das bedeutet, es ist nicht möglich, dem User, der auf YouTube nach Golfschlägern gesucht hat, dann eine solche Anzeige auf Google anzuzeigen.

Tipp Nr. 10: TV Triggering

Dieser Trick ist für Unternehmen interessant, die nicht nur im Internet, sondern auch im Fernsehen Werbung verbreiten. Hier wäre es praktisch, wenn, sobald die eigenen Werbespots im Fernsehen anlaufen, auch im Internet die eigenen Anzeigen höhere Positionen im Ranking erhalten. Die Frage ist nur, wie man das Ganze steuern kann, das heißt, wie man es erreicht, dass die eigenen AdWords Gebote erhöht werden, sobald die eigenen Spots im Fernsehen ausgestrahlt werden. Dazu ist das Tool IntelliAd sehr nützlich. Dieses erhält 20 Sekunden nach der Ausstrahlung des Spots eine Information und erhöht daraufhin die Gebote für Keywords. Wenn jetzt ein Nutzer, dessen Interesse zum Beispiel durch die Fernsehwerbung von Otto geweckt wurde, sein Smartphone herausholt und nach Otto sucht, dann wird er mit erhöhter Wahrscheinlichkeit auch entsprechende Anzeigen angezeigt bekommen.

Tipp Nr. 11: Pricecrawling und Repricing

Wenn ein Nutzer zum Beispiel einen Fernseher kauft, dann sucht er im Internet natürlich nach dem billigsten Anbieter für sein gewünschtes Modell. Als Unternehmen sollte man also regelmäßig zum Beispiel bei Google, Idealo und Amazon überprüfen, welche Preise die Konkurrenz anbietet und ob man sie unterbieten kann. So wird sichergestellt, dass man konkurrenzfähig bleibt.

Hierfür gibt es drei Möglichkeiten: Als erste kann man die Preise natürlich manuell anpassen. Bietet das eigene Unternehmen eine Palette von 10 Produkten an, dann stellt das auch kein Problem dar. Sind es dagegen 15.000, dann ist das manuelle Einstellen quasi unmöglich, da der Aufwand einfach zu hoch wird. In diesem Fall bieten sich zwei sehr nützliche Tools an. Mit Channel Pilot Solution kann man Regeln für die Preiserstellung vorgeben. Das heißt, man kann zum Beispiel einstellen, dass das eigene Produkt zwei Cent billiger als die günstigste Konkurrenz sein soll, falls dabei nicht ein bestimmter unterer Grenzwert überschritten wird. Mit Pricemonitor ist es außerdem möglich, das eigene Repricing vollautomatisch durchzuführen und so noch mehr Aufwand zu sparen. Hierbei analysiert das Tool die Preise der Konkurrenz und legt so einen optimalen Preis für das eigene Produkt fest, was allerdings auch bedeutet, dass man ein wenig die Kontrolle abgeben muss.

Tipp Nr. 12: Cookie Lifetime < 7 Tage

Schaut man sich bei Google die Einstellungsmöglichkeiten für den Conversion Tracking Zeitraum an, dann stellt man fest, dass hier das Minimum bei einer Woche liegt. Was ist aber, wenn das Retargeting zum Beispiel schon nach einer Stunde erfolgt und man die Cookies danach nicht mehr benötigt? Hierfür gibt es eine relativ einfache, technische Lösung mit dem Google Tag Manager.

Man muss im Google Tag Manager ein eigenes Cookie erstellen, dessen Lebensdauer sich manuell einstellen lässt. Zur Absicherung legt man noch fest, dass das Cookie nur dann aktiviert wird, wenn der Nutzer auch wirklich auf eine Werbeanzeige geklickt hat. Dazu verwendet man am besten einen Referrer. Als nächstes legt man im Tag Manager eine neue Variable vom Typ First-Party Cookie an und gibt ihr den Namen GAD. Dann legt man im Google Tag Manager ein neues Google AdWords Tag an und hinterlegt dort die entsprechenden Daten. Und schließlich legt man bei dem Google AdWords Cookie als Trigger den gewünschten Zeitraum fest, womit das Problem gelöst ist.

Tipp Nr. 13: Attribution über log45

Dieser Trick ist in der Anwendung nur dann sinnvoll, wenn man selbst noch kein Customer Journey Tracking implementiert hat. Bei einem Beispielkunden sieht die Lösung hierfür folgendermaßen aus. Wenn der Besucher auf die Seite kommt, dann wird als erstes festgestellt, ob er durch Affiliates oder durch AdWords dort hingelangt ist. Kommt er durch Affiliates, dann wird ihm die Affiliate Conversion zugewiesen und ansonsten die AdWords Conversion. Außerdem wird jeweils eine Cookie-Sperre von sechs Stunden eingerichtet. Das bedeutet, wenn ein Klick über Affiliate erfolgt ist und innerhalb von sechs Stunden ein weiterer über AdWords erfolgt, dann wird er trotzdem der Affiliate Conversion zugewiesen. Wenn ein Affiliate-Klick am einen Tag erfolgt und ein AdWords-Klick am nächsten, dann erhalten beide die Conversion.

Da über 45 Prozent der Conversions erst 12 Tage nach dem ersten Klick erfolgen, ist der Logarithmus von 45 hier eine sehr gute Messlatte. Das heißt, dass die Conversion nach 20 Tagen noch zu 85 Prozent zugewiesen werden würde und nach 40 Tagen zu ungefähr 47 Prozent. Für verschiedene Kanäle können allerdings auch verschiedene Logarithmen sinnvoll sein, weshalb man hier Tests durchführen sollte. Die Prozentzahlen stehen für den Anteil der ursprünglichen Kosten pro Conversion, der erhalten bleibt. Man sollte beachten, dass ein Test in Bezug auf die Logarithmen auf jeden Fall am Anfang noch ein Back-up-Tracking beinhalten sollte, da dieses am Anfang noch dem Ursprungstracking häufig widersprechen wird und man nur so sichergehen kann, dass man auch wirklich den richtigen Logarithmus wählt.

Pimp your AdWords Account – 13 Profi Tipps

Alexander Ficker ist Teamleiter im Bereich des Search Engine Advertisings bei der xpose 360 GmbH. Im Onlinemarketing ist er seit 2010 tätig. Das Unternehmen xpose 360 ist ein Google Partner und Bing-Ads zertifiziert. Außerdem betreiben sie einen Blog zum Thema PPC-Marketing. Alexander Ficker ist weiterhin eine von drei Personen außerhalb Russlands, die ein Yandex-Zertifikat besitzen. Dabei handelt es sich um die größte Suchmaschine in Russland. Der Sitz von xpose 360 befindet sich in Augsburg und die Firma bietet auch noch Dienstleistungen im Bereich Affiliate-Marketing und SEO an.

Tipp Nr. 1: Gmail Ads

In den E-Mails bei Gmail gibt es einen Bereich für Werbung. Klickt man diesen an, dann gibt es verschiedene Werbe-E-Mails von Anbietern, die Google hierfür bezahlt haben.
Um eine Gmail-Anzeige zu schalten, muss man als erstes eine Platzierung in bestimmten Interessensbereichen auswählen. Weiterhin muss man bestimmte Keywords angeben, für die die eigenen Werbeanzeigen relevant sind. Ein Frequency Capping ist bei Gmail leider nicht möglich. Hierfür ist die Häufigkeit der werbenden E-Mails pro Woche auf vier Stück beschränkt.

Liest man in den Datenschutzbestimmungen von Gmail nach, dann findet man heraus, wie die Werbung dort funktioniert. Gmail liest sozusagen die E-Mails der Kunden und wählt auf dieser Basis passende Werbung aus. Ob das mit dem deutschen Datenschutz kompatibel ist, ist natürlich fraglich, aber für das Marketing ist es sehr interessant.
Ist man zum Beispiel BMW, dann könnte man das Keyword Audi schalten, um entsprechende Kunden ausfindig zu machen und vielleicht sogar abzuwerben.

Gmail Ads eignen sich eher weniger, um die Umsätze zu erhöhen. Dafür sind sie für das Branding sehr nützlich. Die Klickraten sind oftmals sehr hoch, was aber eher daran liegt, dass die Nutzer die Nachrichten als gelesen markieren wollen als daran, dass sie sie tatsächlich lesen. Außerdem ist eine Ausrichtung der eigenen Ads auf die E-Mails von Wettbewerbern sinnvoll.

Tipp Nr. 2: Targeting bestimmter Orte

Um diesen Tipp näher zu erläutern, sollen drei Produkte als Beispiele dienen: eine studentische Krankenversicherung, eine Autovermietung und als Restposten ausgewiesene Schuhe.
Wenn man sich nun die Möglichkeit zum Targetieren im Google AdWords Konto anschaut, dann stellt man fest, dass man oben rechts einen Reiter „Standortgruppen“ anklicken kann. Gibt man nun zum Beispiel München ein, dann kann man als interessante Orte Flughäfen, Universitäten und kommerzielle Zentren einsehen. Wenn man eine studentische Krankenversicherung bewerben möchte, dann sind natürlich die Universitäten enorm interessant. Für Autovermietungen sind die Flughäfen von Bedeutung, da viele Leute, wenn zum Beispiel ein Flug ausfällt, gerne spontan ein Auto mieten möchten, um noch einen Termin oder Ähnliches wahrnehmen zu können. Bei kommerziellen Zentren kommt es oft vor, dass Kunden ein interessantes Produkt sehen, aber nicht ganz bereit sind, den entsprechenden Preis zu bezahlen. Also nutzen sie ihr Smartphone, um im Internet nach billigeren Angeboten zu suchen. Ist man nun ein Restpostenverkäufer für Schuhe, dann sollte man sich überlegen, hier eine Anzeige zu schalten, da sich so potenziell relativ viele Sales generieren lassen.
Man sollte also die Standortüberprüfung von Google einsetzen, um die Zielgruppen besser ausfindig machen zu können.

Tipp Nr. 3: Automatisches Befüllen des Shopping Feed

Beim Shopping Feed handelt es sich um eine Datenbank, in der verschiedene Informationen zu unterschiedlichen Produkten enthalten sind. Insbesondere bei Onlineshops mit einer großen Vielzahl an Produkten passiert es hierbei häufig, dass die Shopping Feeds viele Lücken aufweisen.

Google bietet eine Möglichkeit, um diese Lücken automatisch ausfüllen zu lassen. Dafür geht man im Google Merchant Center auf den Reiter Feed-Regeln. Stellt man hier als Condition für die Werte „new“ ein, dann bekommt man Hilfe von Google beim Ausfüllen der Feeds. Setzt man darunter außerdem ein Häkchen, dann werden die schon vorhandenen Informationen ebenfalls von der Suchmaschine überschrieben.

Interessant ist es auch, dass man bestimmte Feed-Regeln festlegen kann. So kann man zum Beispiel einstellen, dass die Condition nur auf „new“ eingestellt werden soll, wenn das Produkt einer bestimmten Marke zuzuordnen ist. Das kann bei der Optimierung des Feeds ebenfalls sehr hilfreich sein.

Tipp Nr. 4: Echtzeit-Update: Shopping

Die Echtzeit-Updates sind insbesondere dann interessant, wenn man entweder nur sehr kleine Lagermengen hat oder sich die Preise sehr häufig ändern. Auf Google Shopping werden die Daten zu einem Produkt normalerweise einmal am Tag überprüft und bleiben dann auf dem entsprechenden Wert. Wenn aber zum Beispiel die Restposten-Schuhe häufig im Laufe des Tages ausverkauft sind, dann wäre es ja nicht sinnvoll, noch bei Google Shopping angezeigt zu werden.
Um das zu vermeiden, verwendet man am besten die Mikrodaten von Schema.org. Hierfür bindet man ein bisschen zusätzlichen Code bei den jeweiligen Produkten ein und sorgt so dafür, dass Google die Daten regelmäßiger aktualisiert. So wird sichergestellt, dass man das eigenen Werbebudget auch wirklich effizient nutzen kann. Als Letztes muss man im Merchant Center noch die automatischen Artikelupdates aktivieren.

Tipp Nr.5: Echtzeit-Updates: Anzeigen

Echtzeit-Updates für die Anzeigen können aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein. Einer von ihnen ist, dass in einer Produktkategorie mehrere Produkte beworben werden sollen. Nützlich können die Updates auch sein, wenn sich das Produktsortiment häufig ändert, wenn die Preise für die Produkte oft variieren und wenn durch Aktionen die Produktpreise in einem bestimmten Zeitraum häufig verändert werden.

Um hier Probleme zu vermeiden, arbeitet man am besten mit Variablen. So kann man zum Beispiel eine Variable für die Marke, die in der Anzeige zu sehen sein soll oder eine für die Anzahl der Produkte in einer bestimmten Kategorie erstellen. Die Variablen werden dann für die entsprechenden Informationen in den Anzeigetexten eingefügt und verändern sich vollautomatisch.

Um das Ganze einzurichten benutzt man im Google AdWords Manager die entsprechende Funktion „Geschäftsdaten“, um die benötigten Einstellungen vorzunehmen.

Tipp Nr. 6: Bildmanagement auf Position

Diese Vorgehensweise sollte man nur anwenden, wenn man kein aktuell laufendes Bildmanagementsystem hat.

Mit entsprechenden Daten kann man herausfinden, welche Positionen für die eigenen Bilder am gewinnbringendsten sind, um diese dann dort zu platzieren.
Dafür gibt es auf dem Google AdWords Konto bestimmte Regeln, mit denen man Änderungen in den CPC-Geboten vollautomatisch anpassen lassen kann. Zum Beispiel kann man so einstellen, dass das eigene Gebot um 5 Prozent erhöht werden soll, wenn die eigene Anzeige am letzten Tag auf einem durchschnittlichen Platz gelandet ist, der schlechter als 2,0 war. So wird Google das Gebot über mehrere Tage so lange erhöhen, bis man auf dem entsprechenden Platz landet, falls man sich nicht schon ohnehin dort befindet. Bei Bedarf kann man auch zusätzlich eine Regel erstellen, die die Gebote wieder entsprechend absenkt, falls man auf zu guten Positionen platziert worden ist.

Tipp Nr. 7: RLSA und RDSA

RLSA steht für Remarketing List Search Ads. Hierbei werden, wenn ein Nutzer auf der eigenen Website einkauft, über Cookies entsprechende Informationen an Google gesendet. Solche Nutzer kann man dann als wichtiger einstufen, dass bedeutet man ist bereit, mehr Geld pro Klick zu bezahlen, wenn ein solcher Nutzer von Google auf die eigene Seite gelenkt wird, da dieser dann auch mit einer höheren Wahrscheinlichkeit wieder auf der eigenen Seite einkaufen wird.

RDSA steht für Remarketing Dynamic Search Ads und funktioniert ähnlich. Hierbei erkennt Google, ob ein Nutzer auf der eigenen Website nach einem bestimmten Produkt sucht. Wenn das passiert, dann wird vollautomatisch eine Anzeige zu diesem Produkt erstellt und dem Nutzer bei Gelegenheit präsentiert. Diese Funktion ist besonders dann nützlich, wenn das eigene Produktportfolio sich häufig verändert.
Sinnvoll kann es auch sein, beide Verfahren zu kombinieren, um die richtigen Kunden zu finden und sie dann mit besonders gut auf sie zugeschnittener Werbung zu erneuten Käufen zu bewegen.

Tipp Nr. 8: Analytics Retargeting

Das Retargeting wird auch häufig als der Zalando-Effekt bezeichnet. Hierbei wird ein Nutzer, der auf der eigenen Seite war, verfolgt und man schaut sich an, für welche Produkte er sich im weiteren Verlauf seiner Suche interessiert. Hierzu werden ihm dann möglichst ansprechende Angebote gemacht.

Interessant sind dabei auch die Target Audiences. Mit diesen kann man die eigenen Zielgruppen von Google Analytics nutzen und sie beim Retargeting mit einbeziehen. Das ist besonders deswegen hilfreich, weil man dann sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten hat, Einstellungen an der verwendeten Zielgruppe vorzunehmen. Zu nennen sind dabei unter anderem Alter und Geschlecht, aber auch das verwendete Betriebssystem, das Gerät und der Browser. So kann man iPhone-Produkte zum Beispiel auch nur Nutzern dieses Endgerätes anbieten. Außerdem kann man sich das Verhalten der Nutzer anschauen und so herausfinden, wie lange und wann sie aktiv sind.
Ebenfalls einstellen kann man, wann die erste Sitzung des Nutzers gewesen sein soll und woher er kommt. Weiterhin ist der Bereich E-Commerce sehr wichtig, da man hier die Kunden in Untergruppen aufteilen und solche mit besonders hohen Umsätzen targetieren kann.
Nutzergruppen, die man für das Targeting einstellen kann, sind zum Beispiel solche, die mindestens acht Sekunden auf der eigenen Seite geblieben sind und, falls man etwas feiner filtern möchte, Männer, die in der Kategorie Sportschuhe nach der Schuhgröße 42 gesucht haben.

Tipp Nr. 9: YouTube Remarketing

Mit YouTube ist ein Remarketing ebenfalls möglich. Die wichtigsten Anzeigearten bei YouTube sind die In-Stream Anzeigen, die In-Display Anzeigen und die GDN Anzeigen. Diese kann man nutzen, um die Zuschauer auf eigene Videos oder Kanäle hinzuweisen und so die Marke weiter zu verbreiten. Die Frage, die sich nun stellt ist aber, was man mit diesen Nutzern, die sich das eigene Video angesehen haben nun macht. Hier ist die Lösung wiederum das Remarketing. Man kann die Nutzer erneut in bestimmte Kategorien einteilen, wie zum Beispiel User, die ein bestimmtes Video gesehen haben, und dann erneut umwerben. Allerdings gibt es dabei auch einige Einschränkungen.
Man kann keine speziellen Werbeformate „In-Display“ buchen, sodass es nicht möglich ist, die einzelnen Werbeformate gegeneinander zu testen und sich auf das Beste zu beschränken.

Weiterhin gibt es kein RLSA bei den YouTube Suchergebnissen. Das bedeutet, dass man für einen Nutzer, der sich das eigene Video über Golfschläger angesehen hat und nun nach dem perfekten Schwung sucht, nicht über den organischen Suchergebnissen eine Anzeige präsentieren kann. Und schließlich ist es auch nicht möglich, das YouTube Remarketing mit Google zu kombinieren. Das bedeutet, es ist nicht möglich, dem User, der auf YouTube nach Golfschlägern gesucht hat, dann eine solche Anzeige auf Google anzuzeigen.

Tipp Nr. 10: TV Triggering

Dieser Trick ist für Unternehmen interessant, die nicht nur im Internet, sondern auch im Fernsehen Werbung verbreiten. Hier wäre es praktisch, wenn, sobald die eigenen Werbespots im Fernsehen anlaufen, auch im Internet die eigenen Anzeigen höhere Positionen im Ranking erhalten. Die Frage ist nur, wie man das Ganze steuern kann, das heißt, wie man es erreicht, dass die eigenen AdWords Gebote erhöht werden, sobald die eigenen Spots im Fernsehen ausgestrahlt werden. Dazu ist das Tool IntelliAd sehr nützlich. Dieses erhält 20 Sekunden nach der Ausstrahlung des Spots eine Information und erhöht daraufhin die Gebote für Keywords. Wenn jetzt ein Nutzer, dessen Interesse zum Beispiel durch die Fernsehwerbung von Otto geweckt wurde, sein Smartphone herausholt und nach Otto sucht, dann wird er mit erhöhter Wahrscheinlichkeit auch entsprechende Anzeigen angezeigt bekommen.

Tipp Nr. 11: Pricecrawling und Repricing

Wenn ein Nutzer zum Beispiel einen Fernseher kauft, dann sucht er im Internet natürlich nach dem billigsten Anbieter für sein gewünschtes Modell. Als Unternehmen sollte man also regelmäßig zum Beispiel bei Google, Idealo und Amazon überprüfen, welche Preise die Konkurrenz anbietet und ob man sie unterbieten kann. So wird sichergestellt, dass man konkurrenzfähig bleibt.

Hierfür gibt es drei Möglichkeiten: Als erste kann man die Preise natürlich manuell anpassen. Bietet das eigene Unternehmen eine Palette von 10 Produkten an, dann stellt das auch kein Problem dar. Sind es dagegen 15.000, dann ist das manuelle Einstellen quasi unmöglich, da der Aufwand einfach zu hoch wird. In diesem Fall bieten sich zwei sehr nützliche Tools an. Mit Channel Pilot Solution kann man Regeln für die Preiserstellung vorgeben. Das heißt, man kann zum Beispiel einstellen, dass das eigene Produkt zwei Cent billiger als die günstigste Konkurrenz sein soll, falls dabei nicht ein bestimmter unterer Grenzwert überschritten wird. Mit Pricemonitor ist es außerdem möglich, das eigene Repricing vollautomatisch durchzuführen und so noch mehr Aufwand zu sparen. Hierbei analysiert das Tool die Preise der Konkurrenz und legt so einen optimalen Preis für das eigene Produkt fest, was allerdings auch bedeutet, dass man ein wenig die Kontrolle abgeben muss.

Tipp Nr. 12: Cookie Lifetime < 7 Tage

Schaut man sich bei Google die Einstellungsmöglichkeiten für den Conversion Tracking Zeitraum an, dann stellt man fest, dass hier das Minimum bei einer Woche liegt. Was ist aber, wenn das Retargeting zum Beispiel schon nach einer Stunde erfolgt und man die Cookies danach nicht mehr benötigt? Hierfür gibt es eine relativ einfache, technische Lösung mit dem Google Tag Manager.

Man muss im Google Tag Manager ein eigenes Cookie erstellen, dessen Lebensdauer sich manuell einstellen lässt. Zur Absicherung legt man noch fest, dass das Cookie nur dann aktiviert wird, wenn der Nutzer auch wirklich auf eine Werbeanzeige geklickt hat. Dazu verwendet man am besten einen Referrer. Als nächstes legt man im Tag Manager eine neue Variable vom Typ First-Party Cookie an und gibt ihr den Namen GAD. Dann legt man im Google Tag Manager ein neues Google AdWords Tag an und hinterlegt dort die entsprechenden Daten. Und schließlich legt man bei dem Google AdWords Cookie als Trigger den gewünschten Zeitraum fest, womit das Problem gelöst ist.

Tipp Nr. 13: Attribution über log45

Dieser Trick ist in der Anwendung nur dann sinnvoll, wenn man selbst noch kein Customer Journey Tracking implementiert hat. Bei einem Beispielkunden sieht die Lösung hierfür folgendermaßen aus. Wenn der Besucher auf die Seite kommt, dann wird als erstes festgestellt, ob er durch Affiliates oder durch AdWords dort hingelangt ist. Kommt er durch Affiliates, dann wird ihm die Affiliate Conversion zugewiesen und ansonsten die AdWords Conversion. Außerdem wird jeweils eine Cookie-Sperre von sechs Stunden eingerichtet. Das bedeutet, wenn ein Klick über Affiliate erfolgt ist und innerhalb von sechs Stunden ein weiterer über AdWords erfolgt, dann wird er trotzdem der Affiliate Conversion zugewiesen. Wenn ein Affiliate-Klick am einen Tag erfolgt und ein AdWords-Klick am nächsten, dann erhalten beide die Conversion.

Da über 45 Prozent der Conversions erst 12 Tage nach dem ersten Klick erfolgen, ist der Logarithmus von 45 hier eine sehr gute Messlatte. Das heißt, dass die Conversion nach 20 Tagen noch zu 85 Prozent zugewiesen werden würde und nach 40 Tagen zu ungefähr 47 Prozent. Für verschiedene Kanäle können allerdings auch verschiedene Logarithmen sinnvoll sein, weshalb man hier Tests durchführen sollte. Die Prozentzahlen stehen für den Anteil der ursprünglichen Kosten pro Conversion, der erhalten bleibt. Man sollte beachten, dass ein Test in Bezug auf die Logarithmen auf jeden Fall am Anfang noch ein Back-up-Tracking beinhalten sollte, da dieses am Anfang noch dem Ursprungstracking häufig widersprechen wird und man nur so sichergehen kann, dass man auch wirklich den richtigen Logarithmus wählt.