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Was kostet SEO?

Was kostet SEO?

Lesezeit: 16 Min

SEO oder Search Engine Optimization ist heute für das Onlinemarketing eine unabdingbare Voraussetzung. Fast jedes Unternehmen, egal ob Produzent oder Dienstleister, verfügt heute über eigene Webseiten. Diese sollen von den Suchmaschinen nicht nur gefunden werden, sondern auch möglichst weit oben im Ranking platziert sein. Die Suchmaschinenoptimierung, die aus der Onpage-und der Offpage Optimierung besteht, stellt einen wichtigen Bestandteil in allen Bereichen des Internetmarketings dar. Du wirst Dir dabei sicherlich die Frage stellen: Was kostet SEO eigentlich?

Was kostet Suchmaschinenoptimierung?

Die Kosten für eine professionelle Suchmaschinenoptimierung hängen in erster Linie von den individuellen Zielen ab. Die eigene SEO-Maßnahme steht und fällt mit dem freigegebenen Budget. Ist die Investitionssumme pro Monat sehr hoch, so lässt sich hier viel mehr Druck ausüben und man kommt schneller voran. Auch darf die Konkurrenz nicht außer Acht gelassen werden, denn diese schläft bekanntlich nicht. Plump heißt das: „Je größer die Konkurrenz, desto höher fallen die SEO-Kosten aus!“. Ist die Konkurrenz bereits zu groß, so kommt der Kunde hier an einen Scheideweg. Er steht vor der Frage, will ich vor die Konkurrenz, oder belasse ich das aktuelle Ranking so wie es ist, mit einem niedrigeren Budget. Wenn das Budget im Bereich SEO nicht weiter aufgeschraubt werden soll, können zusätzlich Google Ads-Kampagnen geschaltet werden, um sich vor den Wettbewerb zu positionieren.

Wird die Suchmaschinenoptimierung mithilfe einer SEO-Agentur durchgeführt, so hängen die Kosten auch von der Agentur selbst ab. Je größer die Agentur und je mehr Erfahrung die Agentur besitzt, desto höher sind zumeist auch die SEO-Kosten. Die Faktoren, von denen die Kosten abhängen, können in folgende Punkte eingeteilt werden.

  • die Ist-Situation des Unternehmens
  • die Wettbewerbssituation
  • die Größe des Unternehmens
  • der Umfang der Webseiten
  • die jeweilige SEO-Agentur

Die Ist-Situation

Die Ist-Situation beschreibt den aktuellen digitalen Standard des Unternehmens. Sind die Webseiten neu oder bestehen diese bereits seit längerer Zeit? Hat die Website bereits einen hohen Bekanntheitsgrad (hohe Sichtbarkeit)? Ist der Content gefragt? Diese Zustände charakterisieren die Ausgangsbasis für die künftigen SEO-Lösungen. Bei neuen Websites, die noch über keinerlei Sichtbarkeit verfügen, muss erfahrungsgemäß mehr in eine professionelle Suchmaschinenoptimierung investiert werden als in Websites mit hoher Domainbekanntheit. Desgleichen ist beim Content der Fall.

Die Unternehmensgröße

Viele denken, die Unternehmensgröße entscheidet darüber, wie teuer eine SEO-Maßnahme ist. Die SEO-Agentur bekommt im besten Fall ein monatlich verfügbares Budget genannt woraus dann eine geeignete Strategie entwickelt und umgesetzt wird. Natürlich können große Unternehmen und Konzerne ein größeres Budget pro Monat freigeben, als KMUs. Bei KMUs wird die Maßnahme aufgrund des niedrigen Budgets ggf. etwas länger dauern bis diese greift.

Der Umfang der Webseiten

Zu Beginn ist es wichtig, den genauen Umfang der bestehenden Seite zu kennen. So ist es möglich, eine genaue Kostenkalkulation zu erstellen, ohne später mit einer Fehlberechnung das Projekt zu starten. Es muss genau geprüft werden, was von der bisherigen Struktur übernommen werden kann. In den meisten Fällen handelt es sich hier um Kategorietexte, Produkttexte, oder ähnliches. Daher empfiehlt sich vor allem die Optimierung der Landingpages, also jene Seiten, auf die ein User bei der Eingabe einer Suchanfrage als Erstes stößt. Den Umfang der Webseite wird in der Regel durch einen umfangreichen Audit der Seite beziffert.

Die SEO-Agentur

Wie bereits erwähnt, hängen die Kosten für die Suchmaschinenoptimierung nicht nur von der Onpage Optimierung, sondern auch von der Größe und der Erfahrung der jeweiligen SEO-Agentur ab. Dennoch ist SEO ein Prozess, der dynamisch abläuft. Somit wird man mit einer Einmalzahlung keine vernünftige SEO erhalten. Das bedeutet: Anfangs werden höhere Kosten für die Onpage Optimierung anfallen, aufgrund der Erstellung eines sogenannten SEO-Audits. SEO ist ein langfristiger Kanal, der am Anfang etwas mehr Kosten verursacht, sich aber auf lange Sicht als der günstigste Kanal (gerechnet auf die KPI Traffic oder Umsatz pro Besucher) erweist.

Innerhalb eines Jahres summieren sich diese Kosten natürlich und so können je nach Umfang der Arbeit, sowie nach dem Preismodell der jeweiligen Agentur Kosten im vier- bis fünfstelligen Bereich pro Monat entstehen.

Gibt es gute und billige SEO?

Was ist gut und was ist billig. SEO ist ein Prozess, dem genügend Aufmerksamkeit und auch ein entsprechendes Budget zugeordnet werden sollte. Wenn ich im Monat nur 99€ ausgeben möchte, dann kann dies keinen Erfolg haben, da die Agentur so je nach Stundensatz, vielleicht nicht mal eine ganze Stunde an meinem Projekt arbeitet. Hier ist das Geld besser in ein Tool investiert. Wer SEO für 99€ im Monat anbietet kann einfach nicht seriös sein und hat hier nur das schnelle Geld, statt dem Erfolg des Projekts im Sinn.

Welche Ziele erfüllt SEO?

Die Suchmaschinenoptimierung stellt mittlerweile im modernen Marketing einen wichtigen Faktor dar. Neben SEA, dem E-Mail-Marketing und dem Social Media Marketing gehört es zu den wichtigsten Komponenten des Onlinemarketings. Im Wesentlichen sind drei Ziele ausschlaggebend:

  1. Erhöhung der Sichtbarkeit
  2. Erhöhung des Website Traffic
  3. ROI

Sichtbarkeit

Der Website Trust, also die Vertrauenswürdigkeit einer Webseite, wird durch eine gute Platzierung der Seite im Suchmaschinenranking unterstrichen. Die ersten zehn Ergebnisse auf eine Suchanfrage eines Users verfügen demzufolge auch über die höchsten Klickraten.

Website Traffic

Die Anzahl der Besucher einer Seite und deren Verweildauer tragen zur Conversion bei. Darunter wird ein Prozess verstanden, der User zu Käufern oder Kunden macht. Die Anzahl der Suchanfragen im Verhältnis zu den einzelnen Sitzungen auf den Webseiten definiert die CTR oder Click-Through-Rate. Gerade die Onpage Optimierung zielt unter anderem auf die Steigerung der Klickrate ab. Für SEO ist es wichtig, die Besucherzahlen über die organischen Kanäle zu steigern. Der Traffic benötigt, nach den ersten SEO-Maßnahmen mindestens 3-6 Monate bis zu den ersten positiven Ausschlägen.

ROI

Der Return on Investment (ROI) ist eigentlich eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, welche den Kapitalrückfluss beschreibt. Im Internetmarketing hat sich dieser Begriff als Beschreibung der Rentabilität eines Onlinebusiness etabliert. Die Investitionen in SEO-Maßnahmen müssen sich also auf jeden Fall auszahlen. Sei es durch Abos von Newslettern oder der Tätigung von Käufen sowie der Gewinnung von Neukunden. Die Ziele, die durch die Suchmaschinenoptimierung verfolgt werden, tragen gemeinsam zur Erreichung dieser Rentabilität bei.

In der Regel kann bei SEO ein ROI von 12-15 Monaten angenommen werden, um auf Nummer sicher zu gehen. In manchen Nischenprojekten kann das auch schneller gehen, aber grundsätzlich sollte an der Stelle konservativ geplant werden.

Wie schon erwähnt, fällt gerade zu Beginn der SEO-Arbeit sehr viel Arbeit an, die erst nach vielen Monaten ihre Früchte (in Form von Traffic) trägt.

Wie wird SEO in der Praxis umgesetzt?

Für die praktische Umsetzung aller SEO-Maßnahmen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Suchmaschinenoptimierung kann durch

  • eigene Mitarbeiter
  • Freelancer
  • oder SEO-Agenturen

umgesetzt werden.

Umsetzung durch geschulte Mitarbeiter

Eine Möglichkeit damit SEO-Maßnahmen in die Praxis umgesetzt werden, sind geschulte Inhouse-SEOs. Diese Vorgehensweise nutzen vor allem größere Unternehmen, die über einen ausreichend großen Mitarbeiterstab verfügen und eigene SEO-Abteilungen einrichten. Klein- und Mittelbetriebe werden sich jedoch in den seltensten Fällen eigene Mitarbeiter für diesen Bereich leisten. Der Vorteil dieser Methode liegt allerdings in der langfristigen Perspektive. Die SEO-Maßnahmen können dadurch langfristig von den Mitarbeitern umgesetzt werden. Der Nachteil besteht allerdings in den relativ hohen Personalkosten, was wiederum die Frage, was kostet SEO, beantwortet.

Ein weiterer Nachteil gegenüber den SEO-Agenturen ist, dass die Vergleichbarkeit der Projekte fehlt. Agenturen haben in der Regel eine breite Sicht in den Markt und können vor allem bei grundlegenden Veränderungen im Google-Algorithmus schneller herausfinden, was der Grund für die Schwankungen war.

Die Zuhilfenahme von Freelancern

Für kleinere und weniger umfangreiche SEO-Maßnahmen eignen sich Freelancer. Sie sind im Vergleich zu eigenen angestellten Mitarbeitern meist kostengünstiger. Allerdings ist es oft schwierig geeignete Freelancer für die Suchmaschinenoptimierung zu finden. Freelancer sind zudem keine Angestellten und daher an keine fixen Arbeitszeiten gebunden. Sie werden lediglich auf Stundenbasis bezahlt.

Zusammenarbeit mit einer SEO-Agentur

SEO-Agenturen sind Dienstleister, die über bestens geschultes und erfahrenes Personal verfügen. Sie können auch unterschiedliche Konzepte anbieten, welche auf die individuellen Bedürfnisse der Unternehmen angepasst sind. Bei der Frage, was kostet SEO, wird eine seriöse SEO-Agentur ein passendes Angebot unterbreiten und Dich über alle notwendigen Ausgaben informieren. Sie wird Dich auch beraten, ob SEO für Dich oder Dein Unternehmen aus betriebswirtschaftlicher Sicht überhaupt infrage kommt oder nicht. Zudem hast Du bei einer Agentur auch den Vorteil, andere für Dich passende Angebote aus dem Onlinemarketing, sei es SEA, oder Social-Media-Marketing zu bekommen umso den bestmöglichen Erfolg zu erzielen.

Was kostet SEO bei einer Agentur?

Hier sind wir wieder bei der Frage: Was kostet SEO? Agenturen als Dienstleister für SEO bieten in der Regel unterschiedliche Preis- und Abrechnungsmodelle an. Dazu zählen:

  • Stundensätze oder Tagessätze
  • Pauschalangebote
  • Erfolgsabhängige Verrechnung

Stundensätze und Tagessätze

Die Berechnung nach Stundensätzen ist eine flexible Methode für Deine Suchmaschinenoptimierung. Dabei musst Du aber Vertrauen in die Agentur haben. Du weißt nicht, wie viele Stunden pro Monat die Agentur tatsächlich an Deinen Aufträgen arbeitet. Die Stundensätze der Dienstleister bewegen sich meist zwischen 100 und 250 Euro. Seriöse Agenturen werden meistens Stundensätze zwischen 75 und 150 Euro pro Stunde verrechnen. Ähnlich verhält es sich mit Tagessätzen. Sie liegen zwischen 800 und 1.500 Euro. Bei umfangreichen Aufträgen kann das sehr kostenintensiv werden. In der Regel startet eine gute Agentur immer mit einem umfangreichen Audit der Seite und erstellt eine Strategie. Auf Basis der Strategie wird dann gemeinsam mit dem Kunden entschieden, welcher Weg eingeschlagen wird und in welchem Umfang das ganze dann gestartet wird.

Aber Achtung: auch der Audit und die Strategie kosten Zeit und somit Geld. Bitte rechne bereits mit 5.000 – 10.000 € Investment, bevor die eigentlich Umsetzung der Optimierung überhaupt beginnt.

Pauschalangebote

Die Frage, was kostet SEO, lässt auch mit Pauschalangeboten beantworten. Pauschalangebote werden meist über einen Zeitraum zwischen 6 und 12 Monaten verrechnet. Die Kosten belaufen sich dabei auf 1.000 bis 15.000 Euro monatlich. Dabei werden All inclusive Pakete verwendet, die eine Vielzahl einzelner SEO-Tätigkeiten beinhalten. Die Preise hängen natürlich auch von der jeweiligen Agentur ab.

Wichtig ist hier die Transparenz. Wenn die Inhalte der Tätigkeit genau abgestimmt sind, sollte es hier keine Probleme geben.

Erfolgsabhängige Berechnung

Diese Art der Verrechnung wird nur selten von einzelnen Agenturen angeboten. Dabei gelten verschiedene Richtsätze für verschiedene SEO-Maßnahmen. Bezahlt wird dabei nach dem Erfolg, der direkt auf die SEO-Maßnahme eingezahlt hat.

Das kann die Bezahlung auf Basis von Traffic, entstandenen Rankings oder dem Umsatz sein.

Hier muss es aber eine Einzelfallbetrachtung geben, da oftmals der Verkaufsprozess nicht alleine in der Hand des SEOs liegt. Wenn der Onlineshop eine schlechte Conversion hat bzw. ein Dienstleister einfach ein schlechtes Sales-Team, dann kann das ja nicht zu Lasten der SEO-Agentur gehen.

Preise für SEO-Leistungen

Alle Maßnahmen, die im Rahmen von SEO durchgeführt werden, setzen sich aus einer Reihe von Einzelleistungen zusammen und sind nur schwer zu kategorisieren. Um einen Überblick zu gewinnen und konkrete Antworten auf die Frage, was kostet SEO, zu erhalten, kannst Du jedoch folgende Eckdaten ins Auge fassen:

  • der SEO-Erfolg ist vom eingesetzten Budget abhängig, also je mehr ich investiere, desto schneller und besser komme ich (normalerweise unter der Voraussetzung, dass gute Arbeit geleistet wird) voran.
  • mit 1.500€ bis 3.000€ im Monat sollte zu Beginn schon kalkuliert werden. Je nach Branche kann dies aber auch schon zu wenig für den Anfang sein.
  • mit einem Stundensatz von 75€ bis 150€ sollte immer gerechnet werden. Beratende Tätigkeiten, also das Consulting, sind immer höher zu berechnen, als ausführende Arbeiten.
  • beachte immer, wie hoch der Einsatz für die Erstellung von Content, oder auch Linkbuilding ist. Dies wird mit in Deiner monatlichen Pauschale berücksichtigt. Für Content und Linkbuilding sollte ein eigenständiger Budgettopf aufgemacht werden.
  • Bei aufwändigen Projekten, kannst Du mit 5.000€ aufwärts pro Monat rechnen.

Individuelle Angebote und Standardpakete

Prinzipiell sollte SEO immer individuell angeboten werden. Standardpakete sind nicht immer sinnvoll. Standardpakete enthalten einen pro Monat festgelegten Plan, was zu tun ist, und von dem nicht abgewichen werden kann. Der Kunde ist somit gefangen, in einem Käfig, der eigentlich nicht auf Ihn zugeschnitten ist.

Bei individuellen Angeboten kann hingegen gezielt auf alle Bedürfnisse des Auftraggebers eingegangen werden. Bei diesen maßgeschneiderten Angeboten werden mehrere Faktoren berücksichtigt. Dazu gehören:

  • Deine Ist-Situation
  • Der Umfang Deiner Website
  • Deine Keywords
  • Deine Unternehmensform
  • Die aktuelle Marktsituation
  • Dein Produkt- oder Dienstleistungsangebot
  • Deine individuelle Zielsetzung

Mindestvertragslaufzeiten

Bei einem SEO-Auftrag gibt es auch verschiedene Mindestvertragslaufzeiten. Die meisten Agenturen arbeiten mit einer Bindung von 6 bis 12 Monaten. Einige Agenturen arbeiten mit Verträgen, die über zwei Jahre laufen. Für den Kunden hat diese fixe Vertragsbindung allerdings wenig Sinn. Seriöse Agenturen werden eine angemessene Kündigungsfrist einräumen. Allerdings erfordert SEO eine gewisse Zeit, um alle gesteckten Ziele zu erreichen. Suchmaschinenoptimierung lebt von Vertrauen in die Zeit.

Eine Empfehlung wäre hier, mit einem 12-Monats-Vertrag zu beginnen und danach eine quartalsweise Kündigung zu erwarten.

Sonderkündigungsrechte bei mangelnder Transparenz könnten hier Sinn machen.

Regelmäßige Reportings sollten Standard sein. Und wenn es zu Beginn einen umfangreichen Audit gab und die Strategie besprochen wurde, sollte der Kunde zu jeder Zeit im Bilde sein, was aktuell geleistet wird.

Die performancebasierte Zahlung

Eine performancebasierte Bezahlung, also eine Abrechnung nach Erfolg ergibt natürlich Sinn für Dich als Kunden. Du zahlst, wenn Du auch sichtbare Erfolge durch die SEO-Maßnahmen erzielst. Dieses Abrechnungssystem wird jedoch nur von wenigen Agenturen angeboten. Gerade im Bereich der SEO, wo es Monate bis zum ersten Erfolg dauern kann, macht das für viele Experten keinen Sinn.

Zudem muss erwähnt werden, dass wir die anstehende Reaktionen des Wettbewerbs nicht Vorherprognostizieren können und somit immer das Risiko beim Dienstleister bleibt.

Stunden- und Tagessätze

Wie bereits oben beschrieben, arbeiten viele Agenturen mit Stunden- oder Tagessätzen. Dabei solltest Du die jeweilige Agentur aber genau unter die Lupe nehmen. Gerade im SEO-Bereich tummeln sich auch viele schwarze Schafe. Am besten ist es, wenn Du an Deine SEO-Agentur bestimmte Fragen stellst und Dir immer ein monatliches Zeitenreporting zukommen lässt.

Fragen an die SEO-Agentur

Bevor Du eine SEO-Agentur mit einem Auftrag beglückst, solltest Du Dir Fragen überlegen, die zu Deiner Zufriedenheit beantwortet werden sollten. Aber Achtung: Unseriöse Anbieter werden auf einige dieser Fragen keine passende Antwort finden.

  1. Wie sieht die Kooperation aus?
  2. Wie oft erhalte ich ein Reporting?
  3. Wie sieht das Linkbuilding aus?
  4. Welche Referenzen gibt die Agentur an?
  5. Werden andere Unternehmen derselben Branche betreut?
  6. Komme ich durch die Agenturbetreuung auf Platz 1 bei Google?
  7. Hält sich die Agentur an Google-Richtlinien?

Damit sind einmal die wesentlichen Fragen gestellt. Die Zusammenarbeit mit der Agentur soll in erster Linie kontinuierlich erfolgen. Reportings sollen in regelmäßigen Abständen zugesandt werden. Außerdem solltest Du immer die Möglichkeit haben, Dich direkt und jederzeit mit Fragen an die Agentur zu wenden.

Beim Linkbuilding soll ein ausgewogener Linkmix angeboten werden. Außerdem sollen alle Backlinks vertrauenswürdig sein. Bei der Frage nach Referenzen kann es vorkommen, dass einige Agenturen keine klare Antwort darauf geben. Viele Kunden von SEO-Agenturen wollen ihre Aktivitäten geheim halten, um Mitbewerber nicht darüber zu informieren. Dies ist das gute Recht der Agenturen und zu respektieren.Referenzseiten

Allerdings verwenden manche SEO-Agenturen eigene Websites, die als Referenzen dienen. Auch diesen Umstand sollte man Dir zumindest bekannt geben. Wenn eine SEO-Agentur Mitbewerber aus derselben Branche betreut, so sollte sie Dich davon zumindest in Kenntnis setzen, auch wenn sie den Namen des Mitbewerbers wahrscheinlich nicht nennen will. Auf die Frage, ob Deine Webseite durch die Optimierung durch die Agentur die Nummer eins bei Google wird, solltest Du bestenfalls ein ˶Vielleicht˝ als Antwort erhalten. Den absoluten Erfolg kann nämlich niemand garantieren. Agenturen, die ˶Sicherlich˝ oder ˶Ja, natürlich˝ als Antwort geben, sind als unseriös einzustufen. Die Frage nach den Google-Richtlinien sollte mit einem ˶Ja˝ beantwortet werden. Eine Nichtbeachtung der Richtlinien könnte nämlich eine Abstrafung oder den Verlust des Rankings bedeuten.

Das Impressum

Ein Impressum ist für jede Webseite vorgeschrieben. Ferner verfügt das Impressum oft über mehr Aufrufe als die Webseite selbst. Die im Impressum angegebenen Daten sorgen für Vertrauen bei den Kunden. SEO-Agenturen, die über kein österreichisches oder deutsches Impressum verfügen, sind mit Vorsicht zu genießen. Zwar gibt es auch sehr gute internationale SEO-Agenturen, doch diese werden Dich auf keinen Fall mit einer E-Mail beglücken. Falls es ein deutsches Impressum gibt, Du Dir aber nicht sicher bist, ob der Anbieter auch seriös ist, so schau bei Google nach, ob die angegebene Adresse auch wirklich existiert. Darüber hinaus kannst Du auch einen Blick auf Google-Streetview werfen und Dich vergewissern, um welche Art von Adresse es sich handelt. Ist es eine Privatwohnung und der Anbieter gibt eine große Agentur an, so wird diese eher nicht der Wahrheit entsprechen können.

Was kannst Du selbst für SEO tun?

Um die Suchmaschinenoptimierung eigenständig voranzutreiben, kannst Du auch selbst einige Schritte dafür umsetzen. Hier zu haben wir eine sehr ausführliche Themenwelt aufgebaut, die du hier findest.

Dort findest Du Webinare, Magazinartikel, Buchempfehlungen und jede Menge Tipps von bekannten Experten, um Dir dieses Thema selbst näher zu bringen.

FAZIT

Die Frage, was kostet SEO, ist nicht einfach zu beantworten. SEO hängt in erster Linie von verschiedenen individuell unterschiedlichen Faktoren ab. Dazu gehören Keywords, Dein Angebot als Dienstleister oder Produzent sowie Deine persönlichen Ziele, die Du mit der Suchmaschinenoptimierung erreichen willst.

SEO ist zudem ein längerfristiger Prozess, der Monate oder sogar Jahre erfordert, um die notwendigen Ziele zu erreichen. Der Prozess setzt sich aus vielen verschiedenen Einzelaufgaben zusammen. Außerdem ist die Frage entscheidend, wie abgerechnet wird. Soll pro Monat abgerechnet werden, oder erfolgt eine Verrechnung aufgrund der Stundensätze. Um ein konkretes Budget für SEO zu erstellen, ist es notwendig, all diese Umstände zu berücksichtigen. Damit kann die Frage, was kostet SEO, am besten beantwortet werden.