Tipps & Tricks zu SEMrush

Beschreibung zum kostenlosen Online Marketing Webinar

SEMrush ist ein schnelles, sehr übersichtliches und kostengünstiges Online Marketing Tool, mit dem jeder Online Marketer sehr einfach und auf intuitive Art und Weise ausführliche Keyword-Analyse bzw. Mitbewerberanalysen durchführen kann.

SEMrush ist somit eine sehr gute Toolergänzungfür jedes Online Marketing-Team. Mit SEMrush bleibt kein Wettbewerber mehr unsichtbar, sondern kann perfekt analysiert werden.

In unserem Webinar möchten wir Euch “Tipps & Tricks” zu dem Tool SEMrush näherbringen. Das Tolle dabei ist, dass das Webinar durch einen Nutzer und nicht den Toolhersteller abgehalten wird und das ganze somit noch authentischer wird.

 

 

Webinar Termin:

13.04.2016

11:00 Uhr - 12:00 Uhr

Das wirst Du nach dem Webinar erreicht haben:

  • Du wirst SEMrush noch besser kennen als vorher
  • Du wirst Ticks kennen lernen, die Du vorher nicht kanntest
  • Du wirst danach bei jeder weiteren SEMrush-Nutzung deutlich Zeit einsparen

Zielgruppe

  • Alle SEMrush-Nutzer, egal ob Anfänger oder Profi
  • Alle, die SEMrush in naher Zukunft gerne mal ausprobieren wollen
  • Alle, die rausfinden wollen, ob SEMrush das richtige Online Marketing Tool für sie ist

Webinar Termin:

13.04.2016

11:00 Uhr - 12:00 Uhr

Tipps & Tricks zu SEMrush

Dies ist eine schriftliche Zusammenfassung des Webinars„Tipps & Tricks zu SEMrush – 10 Reports, die ich regelmäßig nutze“ von Carlo Siebert.
Carlo Siebert ist ein SEA-Experte mit über 8 Jahren Erfahrung. SEA steht für Search Engine Advertising, also Suchmaschinenwerbung. Außerdem ist Siebert regelmäßiger Autor bei Websites wie t3n.de, onlinemarketing.de, etailment.de und anderen. Als Speaker agiert er außerdem immer wieder auf dem SEODay, bei PPCMasters, OMT und in der Xing Week. Er freut sich immer über neue Kontakte bei Xing, FB und Twitter. Wer außerdem interessante Tipps und Tricks zum Thema SEA und AdWords auf Lager hat, kann sich auf seiner Website ppcflow.com anmelden.

Site Audit

SEMrush ist ein schnelles, übersichtliches und günstiges Online-Marketing-Tool mit dem sich Websites analysieren lassen, um mögliche, verbesserungswürdige Bereiche zu finden. Aufgrund seiner großen Anzahl an Funktionen könnte man es auch mit einem vollkommen überladenen Taschenmesser vergleichen.

Für die Analyse gibt man als erstes einfach den Titel der Website in das Suchfeld der SEMrush-Seite ein. In diesem Fall also „Zalando.de“. Auffällig an SEMrush sind die häufigen, 2- bis 4-wöchigen Überarbeitungen. Diese sind einerseits verwirrend, weil sie die Benutzeroberfläche dauernd verändern. Andererseits sorgen sie aber auch dafür, dass es immer wieder interessante Neuerungen zu erforschen gibt. Als Reaktion auf die Suche gibt einem das Tool die unterschiedlichsten Daten zur Website aus. Interessant, als Überblick über den Zustand der Seite, ist erstmal der Site Audit. Hier wird ein Health Score berechnet, der beim Beispiel Zalando 60% beträgt.

Wichtige Informationen bietet auch der Error (Fehler)- Bereich, der auf die direkten Probleme hinweist. Hier sind zum Beispiel duplizierte Inhalte, duplizierte Titel, ungültige Links und nichtexistierende externe Bilder aufgeführt. Für Zalando werden ungefähr 10.000 Fehler angezeigt. Weiterhin gibt es einen Warnings-Bereich. Dieser weist nicht auf direkte Fehler hin, aber warnt, wie der Name schon sagt, vor nicht optimierten Inhalten. Ein Beispiel sind „too many on-page links“, also zu viele Links auf einer Seite. Bei Zalando finden sich über 80.000 von diesen Warnings.
Sowohl bei den Errors als auch bei den Warnings kann man die einzelnen Unterkategorien anklicken und sich die einzelnen Probleme detailliert auflisten lassen.
Wer eine Bilanz zu der Arbeit der letzten Zeit ziehen können möchte, der kann den Button „Compare Crawls“ anklicken. So lässt sich feststellen, was sich in der Zeit, die man auswählt auf der untersuchten Seite verbessert oder verschlechtert hat. Das ist zum Beispiel praktisch um dem Kunden einen kleinen Report zu geben oder um selbst festzustellen, wie gut man mit dem Zeitplan zurechtgekommen ist.

Position Tracking

Das Position Tracking ist eine weitere interessante Funktion von SEMrush. Hier kann man ein paar Keywords auswählen und sich diese dann in einem Ranking anzeigen lassen. So kann man im Verlaufe der Zeit nachverfolgen, wie sich die Keywords in dem Ranking bewegen und ob sie an Bedeutung gewinnen oder verlieren. Außerdem kann man sich auf einer speziellen Competition Map auch noch anschauen, wie die untersuchte Website bei den ausgewählten Keywords im Vergleich zur Konkurrenz dasteht. Dabei kann man auch feststellen, wie viele Keywords mit dem jeweiligen Konkurrenten übereinstimmen. Siebert nutzt diese Möglichkeit gerne im Gespräch mit neuen Kunden. Dazu fragt er sie erst, wen sie als ihre eigene Konkurrenz ansehen. Die Antworten stimmen oft nur im entfernteren Sinne, da die Konkurrenz, die wirklich Einflüsse auf den Umsatz hat, meist eher in dem Tool als in den Antworten der Kunden zu finden ist.
Interessant sind auch die CPC-Werte, also die Kosten pro Klick, die allerdings oft ein Stück von der Realität abweichen.

Kürzliche Neuerungen

Eine vor wenigen Wochen neu hinzugekommene Funktion ist das Brand Monitoring. Damit kann man feststellen, wie oft das eigene Unternehmen im Internet und in den sozialen Medien erwähnt wird.
Die SEO-Ideas bieten eine strukturierte Liste von Dingen, die man auf der eigenen Website verändern kann, um eine bessere Suchmaschinenoptimierung zu erreichen.
Auch der Backlink Audit befindet sich noch in der Alpha und soll dabei helfen, unvorteilhafte Backlinks zu entfernen, die eventuelle Besucher sofort zum Abspringen auf eine andere Website bringen könnten.

Selbst das Social Media Tool, mit dem sich die eigene Community beobachten lässt, ist noch nicht sonderlich lange vorhanden.

Der beste Content der Konkurrenz

Für diese Funktion klickt man in der organischen Recherche auf Mitbewerber. Dann sucht man sich aus der erscheinenden Liste die gesuchten Mitbewerber raus und klickt diese an. So kommt man in eine Domain-Übersicht des Konkurrenten, die viele Informationen zu dessen Website bietet. Geht man nun in der organischen Recherche auf den Button „Seiten“, dann werden einem die Inhalte angezeigt, die besonders erfolgreich sind. Das wird einfach mit Hilfe des Anteils am Traffic der jeweiligen Seiten ausgerechnet. So kann es passieren, dass man selber auf ganz neue Ideen für das eigene Geschäft kommt, die bisher noch gar nicht zur Debatte standen.
Schaut man sich zum Beispiel Zalandos Konkurrenten Stylight an, dann findet man zwei gute Ideen. Einmal eine Seite über Florian David Fitz – Prominente haben immer ein relativ großes Traffic-Potenzial- und zweitens einen Lifestyle-Artikel mit dem Titel „Wo Klamotten Online verkaufen“. Das ist ein Thema, mit dem man sich bei Zalando natürlich gut auskennt, auf das man aber als Website-Content wahrscheinlich nicht gekommen wäre. Beides lässt sich außerdem ohne großen Aufwand umsetzen.

Keyword Analytics

Dieses Feature ist besonders in Bezug auf Suchbegriffe von Bedeutung. Gibt man in diesem Bereich ein bestimmtes Keyword ein, dann erhält man verschiedenste Informationen zu demselben. Zum Beispiel wird einem angezeigt, wie oft die entsprechenden Worte gesucht werden und wie viele Ergebnisse es für sie gibt. Dafür gibt es sogar ein historisches Balkendiagramm. Außerdem werden einem ähnliche Keywords bereitgestellt, die auch von Interesse sein könnten.
Im Fall des Keywords „Florian David Fitz“ gibt es zum Beispiel 110.000 Anfragen Volumen und ungefähr 500.000 Treffer. Die Informationen kann man sich, wenn man möchte, auch exportieren lassen.

Backlinks

Diese Funktion zeigt an, wie viele Links auf die analysierte Website auf anderen Seiten existieren. Außerdem gibt es Diagramme, die die Verteilung auf unterschiedliche Bereiche zeigen. Die einzelnen Webseiten, von denen verlinkt wird, werden, nach Menge der Links geordnet, unterhalb angezeigt. Dabei ist es auch möglich, die Links nach Kategorien, wie zum Beispiel Bildern, zu filtern.
Eine Anwendung der Funktion zeigt ein Beispiel: Carlos Siebert hat einen Freund, der eine Ferienwohnung an der Ostsee besaß. Hierfür hatte dieser eine Seite mit hochwertigen Bildern erstellt. Nun wollte der Freund von Carlos Siebert wissen, ob es noch Möglichkeiten gäbe, die Seite zu verbessern. Siebert nutzte das Feature mit den Backlinks und fand so mehrere Seiten die auf die Ferienwohnung verlinkten. Diese schrieb er mit der Frage an, ob sie nicht gerne Bildmaterial hätten. Da die Websites zustimmten, konnte er die Bilder so in Umlauf bringen.

Anzeigenrecherche

Siebert wird von seinen Kunden oft gefragt, ob man nicht irgendwie in die Konten der Konkurrenz Einsicht nehmen könne, um mehr über deren Keywords zu erfahren. Das geht natürlich so nicht, da es eindeutig gegen den Datenschutz verstößt. Wenn man allerdings die Anzeigenrecherche von SEMrush benutzt, dann erfährt man viel über die angesprochenen Keywords. Hier wird, wenn man ein Keyword oder auch mehrere eintippt, angezeigt, in welchen Ads dieses zu finden ist. Dabei kann man durch ein Plus vor den einzelnen Keywords dafür sorgen, dass nur Ergebnisse angezeigt werden, in denen alle eingegebenen Keywords vorkommen. Die Ergebnisse sind nach dem Suchvolumen geordnet, sodass man relativ einfach herausfinden kann, wie oft das Keyword auf der entsprechenden Seite auch abgefragt wird. Außerdem kann man sich natürlich auch hier ähnliche Keywords zusammen mit ihren Daten anzeigen lassen.

Domain vs. Domain

Mit diesem Reporting lassen sich verschiedene Websites miteinander vergleichen. Eine interessante Kategorie sind hierbei besonders die organischen Keywords. SEMrush zeigt einem dann an welche Keywords die eigene Website besitzt, die der Konkurrent nicht vorweisen kann und welche Keywords die Seite des Konkurrenten im Gegensatz zur eigenen beinhaltet. Dabei wird auch wieder angezeigt, welches Suchvolumen die entsprechenden Keywords besitzen. Dies ist sehr nützlich um herauszufinden, in welchen Bereichen einem der Konkurrent voraus ist und hier aufzuholen. Interessant ist es auch ähnliche Vergleiche mit bezahlten Keyword durchzuführen.
Wendet man das Ganze auf Zalando und Stylight an, dann wird man wieder auf das Keyword „Florian David Fitz“ mit einem Suchvolumen von über 100.000 stoßen.

Tool Keyword Difficulty 

Dieses Werkzeug ist zum Beispiel besonders dann nützlich, wenn man ein Set an Keywords besitzt und sich nun überlegen muss, über welches man den nächsten Artikel schreiben sollte. Es wird die Schwierigkeit des Wortes angezeigt. Dabei werden das Suchvolumen und die Zahl der Ergebnisse evaluiert und die Keywords werden dann entsprechend sortiert. Wenn es mehr Suchvolumen für ein Wort gibt, dann bekommt man logischerweise auch mehr Aufrufe. Sind mehr Ergebnisse vorhanden, dann wird die Recherche für den Artikel einfacher. Wenn man dann das Ergebnis vorliegen hat, kann man kann man sich noch überlegen in welchem Bereich man passende Ressourcen besitzt, die die Arbeit noch zusätzlich erleichtern.

AdWords-Anzeigen

Hier lässt sich feststellen, wie die Anzeigen zum Beispiel bei eBay erstellt werden. Herausfinden kann man zum Beispiel, was für Anzeigen benutzt werden, welche Texte dahinterstecken und wie sie getestet werden. Es lässt sich auch feststellen welche Texte besser und welche schlechter funktionieren. Wenn man eine bestimmte Anzeige auswählt, dann bekommt man einen Kalender zu sehen, in dem einem ganz genau die Entwicklung der Werbung in den einzelnen Monaten dargestellt wird. So lassen sich Veränderungen sehr gut nachvollziehen. Falls solche Änderungen gut funktioniert haben, kann man versuchen, sie selber zu verwenden, sie mit eigenen Ideen zu kombinieren oder sie an die eigenen Ads anzupassen.

Chart Tool

Mit dem Chart Tool lassen sich informative Diagramme zu bestimmten Themen und Websiten zeichnen. Dabei stehen unter anderem Kreisdiagramme, Balkendiagramme und Liniendiagramme zur Verfügung. Mithilfe der grafischen Darstellung lässt sich zum Beispiel der Traffic einer Website veranschaulichen. Außerdem kann man, wenn man mehrere Graphen oder auch Balkensätze zeichnen lässt, verschiedene Domains miteinander vergleichen. Auch Funktionsveränderungen, also Verbesserungen und Verschlechterungen können so gut dargestellt werden.

Die deutsche Datenbank

Viele SEA-Tool wie SEMrush haben das Problem, dass sie längst nicht so viele Daten für den deutschen Markt besitzen wie wünschenswert wäre. Bei SEMrush kann man da allerdings recht beruhigt sein. Das Tool besitzt eine relativ große deutsche Datenbank – der Begriff Stahlbau liefert zum Beispiel eine große Menge an Ergebnissen- und auf jeden Fall ist sie größer als die von sämtlichen Konkurrenten. Je speziellere und nischenähnlichere Daten man allerdings sucht, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Daten nicht ausreichen.
Eventuelle Fragen können auch noch an Carlos Siebert über Twitter oder andere Kanäle geschickt werden.

Tipps & Tricks zu SEMrush

Dies ist eine schriftliche Zusammenfassung des Webinars„Tipps & Tricks zu SEMrush – 10 Reports, die ich regelmäßig nutze“ von Carlo Siebert.
Carlo Siebert ist ein SEA-Experte mit über 8 Jahren Erfahrung. SEA steht für Search Engine Advertising, also Suchmaschinenwerbung. Außerdem ist Siebert regelmäßiger Autor bei Websites wie t3n.de, onlinemarketing.de, etailment.de und anderen. Als Speaker agiert er außerdem immer wieder auf dem SEODay, bei PPCMasters, OMT und in der Xing Week. Er freut sich immer über neue Kontakte bei Xing, FB und Twitter. Wer außerdem interessante Tipps und Tricks zum Thema SEA und AdWords auf Lager hat, kann sich auf seiner Website ppcflow.com anmelden.

Site Audit

SEMrush ist ein schnelles, übersichtliches und günstiges Online-Marketing-Tool mit dem sich Websites analysieren lassen, um mögliche, verbesserungswürdige Bereiche zu finden. Aufgrund seiner großen Anzahl an Funktionen könnte man es auch mit einem vollkommen überladenen Taschenmesser vergleichen.

Für die Analyse gibt man als erstes einfach den Titel der Website in das Suchfeld der SEMrush-Seite ein. In diesem Fall also „Zalando.de“. Auffällig an SEMrush sind die häufigen, 2- bis 4-wöchigen Überarbeitungen. Diese sind einerseits verwirrend, weil sie die Benutzeroberfläche dauernd verändern. Andererseits sorgen sie aber auch dafür, dass es immer wieder interessante Neuerungen zu erforschen gibt. Als Reaktion auf die Suche gibt einem das Tool die unterschiedlichsten Daten zur Website aus. Interessant, als Überblick über den Zustand der Seite, ist erstmal der Site Audit. Hier wird ein Health Score berechnet, der beim Beispiel Zalando 60% beträgt.

Wichtige Informationen bietet auch der Error (Fehler)- Bereich, der auf die direkten Probleme hinweist. Hier sind zum Beispiel duplizierte Inhalte, duplizierte Titel, ungültige Links und nichtexistierende externe Bilder aufgeführt. Für Zalando werden ungefähr 10.000 Fehler angezeigt. Weiterhin gibt es einen Warnings-Bereich. Dieser weist nicht auf direkte Fehler hin, aber warnt, wie der Name schon sagt, vor nicht optimierten Inhalten. Ein Beispiel sind „too many on-page links“, also zu viele Links auf einer Seite. Bei Zalando finden sich über 80.000 von diesen Warnings.
Sowohl bei den Errors als auch bei den Warnings kann man die einzelnen Unterkategorien anklicken und sich die einzelnen Probleme detailliert auflisten lassen.
Wer eine Bilanz zu der Arbeit der letzten Zeit ziehen können möchte, der kann den Button „Compare Crawls“ anklicken. So lässt sich feststellen, was sich in der Zeit, die man auswählt auf der untersuchten Seite verbessert oder verschlechtert hat. Das ist zum Beispiel praktisch um dem Kunden einen kleinen Report zu geben oder um selbst festzustellen, wie gut man mit dem Zeitplan zurechtgekommen ist.

Position Tracking

Das Position Tracking ist eine weitere interessante Funktion von SEMrush. Hier kann man ein paar Keywords auswählen und sich diese dann in einem Ranking anzeigen lassen. So kann man im Verlaufe der Zeit nachverfolgen, wie sich die Keywords in dem Ranking bewegen und ob sie an Bedeutung gewinnen oder verlieren. Außerdem kann man sich auf einer speziellen Competition Map auch noch anschauen, wie die untersuchte Website bei den ausgewählten Keywords im Vergleich zur Konkurrenz dasteht. Dabei kann man auch feststellen, wie viele Keywords mit dem jeweiligen Konkurrenten übereinstimmen. Siebert nutzt diese Möglichkeit gerne im Gespräch mit neuen Kunden. Dazu fragt er sie erst, wen sie als ihre eigene Konkurrenz ansehen. Die Antworten stimmen oft nur im entfernteren Sinne, da die Konkurrenz, die wirklich Einflüsse auf den Umsatz hat, meist eher in dem Tool als in den Antworten der Kunden zu finden ist.
Interessant sind auch die CPC-Werte, also die Kosten pro Klick, die allerdings oft ein Stück von der Realität abweichen.

Kürzliche Neuerungen

Eine vor wenigen Wochen neu hinzugekommene Funktion ist das Brand Monitoring. Damit kann man feststellen, wie oft das eigene Unternehmen im Internet und in den sozialen Medien erwähnt wird.
Die SEO-Ideas bieten eine strukturierte Liste von Dingen, die man auf der eigenen Website verändern kann, um eine bessere Suchmaschinenoptimierung zu erreichen.
Auch der Backlink Audit befindet sich noch in der Alpha und soll dabei helfen, unvorteilhafte Backlinks zu entfernen, die eventuelle Besucher sofort zum Abspringen auf eine andere Website bringen könnten.

Selbst das Social Media Tool, mit dem sich die eigene Community beobachten lässt, ist noch nicht sonderlich lange vorhanden.

Der beste Content der Konkurrenz

Für diese Funktion klickt man in der organischen Recherche auf Mitbewerber. Dann sucht man sich aus der erscheinenden Liste die gesuchten Mitbewerber raus und klickt diese an. So kommt man in eine Domain-Übersicht des Konkurrenten, die viele Informationen zu dessen Website bietet. Geht man nun in der organischen Recherche auf den Button „Seiten“, dann werden einem die Inhalte angezeigt, die besonders erfolgreich sind. Das wird einfach mit Hilfe des Anteils am Traffic der jeweiligen Seiten ausgerechnet. So kann es passieren, dass man selber auf ganz neue Ideen für das eigene Geschäft kommt, die bisher noch gar nicht zur Debatte standen.
Schaut man sich zum Beispiel Zalandos Konkurrenten Stylight an, dann findet man zwei gute Ideen. Einmal eine Seite über Florian David Fitz – Prominente haben immer ein relativ großes Traffic-Potenzial- und zweitens einen Lifestyle-Artikel mit dem Titel „Wo Klamotten Online verkaufen“. Das ist ein Thema, mit dem man sich bei Zalando natürlich gut auskennt, auf das man aber als Website-Content wahrscheinlich nicht gekommen wäre. Beides lässt sich außerdem ohne großen Aufwand umsetzen.

Keyword Analytics

Dieses Feature ist besonders in Bezug auf Suchbegriffe von Bedeutung. Gibt man in diesem Bereich ein bestimmtes Keyword ein, dann erhält man verschiedenste Informationen zu demselben. Zum Beispiel wird einem angezeigt, wie oft die entsprechenden Worte gesucht werden und wie viele Ergebnisse es für sie gibt. Dafür gibt es sogar ein historisches Balkendiagramm. Außerdem werden einem ähnliche Keywords bereitgestellt, die auch von Interesse sein könnten.
Im Fall des Keywords „Florian David Fitz“ gibt es zum Beispiel 110.000 Anfragen Volumen und ungefähr 500.000 Treffer. Die Informationen kann man sich, wenn man möchte, auch exportieren lassen.

Backlinks

Diese Funktion zeigt an, wie viele Links auf die analysierte Website auf anderen Seiten existieren. Außerdem gibt es Diagramme, die die Verteilung auf unterschiedliche Bereiche zeigen. Die einzelnen Webseiten, von denen verlinkt wird, werden, nach Menge der Links geordnet, unterhalb angezeigt. Dabei ist es auch möglich, die Links nach Kategorien, wie zum Beispiel Bildern, zu filtern.
Eine Anwendung der Funktion zeigt ein Beispiel: Carlos Siebert hat einen Freund, der eine Ferienwohnung an der Ostsee besaß. Hierfür hatte dieser eine Seite mit hochwertigen Bildern erstellt. Nun wollte der Freund von Carlos Siebert wissen, ob es noch Möglichkeiten gäbe, die Seite zu verbessern. Siebert nutzte das Feature mit den Backlinks und fand so mehrere Seiten die auf die Ferienwohnung verlinkten. Diese schrieb er mit der Frage an, ob sie nicht gerne Bildmaterial hätten. Da die Websites zustimmten, konnte er die Bilder so in Umlauf bringen.

Anzeigenrecherche

Siebert wird von seinen Kunden oft gefragt, ob man nicht irgendwie in die Konten der Konkurrenz Einsicht nehmen könne, um mehr über deren Keywords zu erfahren. Das geht natürlich so nicht, da es eindeutig gegen den Datenschutz verstößt. Wenn man allerdings die Anzeigenrecherche von SEMrush benutzt, dann erfährt man viel über die angesprochenen Keywords. Hier wird, wenn man ein Keyword oder auch mehrere eintippt, angezeigt, in welchen Ads dieses zu finden ist. Dabei kann man durch ein Plus vor den einzelnen Keywords dafür sorgen, dass nur Ergebnisse angezeigt werden, in denen alle eingegebenen Keywords vorkommen. Die Ergebnisse sind nach dem Suchvolumen geordnet, sodass man relativ einfach herausfinden kann, wie oft das Keyword auf der entsprechenden Seite auch abgefragt wird. Außerdem kann man sich natürlich auch hier ähnliche Keywords zusammen mit ihren Daten anzeigen lassen.

Domain vs. Domain

Mit diesem Reporting lassen sich verschiedene Websites miteinander vergleichen. Eine interessante Kategorie sind hierbei besonders die organischen Keywords. SEMrush zeigt einem dann an welche Keywords die eigene Website besitzt, die der Konkurrent nicht vorweisen kann und welche Keywords die Seite des Konkurrenten im Gegensatz zur eigenen beinhaltet. Dabei wird auch wieder angezeigt, welches Suchvolumen die entsprechenden Keywords besitzen. Dies ist sehr nützlich um herauszufinden, in welchen Bereichen einem der Konkurrent voraus ist und hier aufzuholen. Interessant ist es auch ähnliche Vergleiche mit bezahlten Keyword durchzuführen.
Wendet man das Ganze auf Zalando und Stylight an, dann wird man wieder auf das Keyword „Florian David Fitz“ mit einem Suchvolumen von über 100.000 stoßen.

Tool Keyword Difficulty 

Dieses Werkzeug ist zum Beispiel besonders dann nützlich, wenn man ein Set an Keywords besitzt und sich nun überlegen muss, über welches man den nächsten Artikel schreiben sollte. Es wird die Schwierigkeit des Wortes angezeigt. Dabei werden das Suchvolumen und die Zahl der Ergebnisse evaluiert und die Keywords werden dann entsprechend sortiert. Wenn es mehr Suchvolumen für ein Wort gibt, dann bekommt man logischerweise auch mehr Aufrufe. Sind mehr Ergebnisse vorhanden, dann wird die Recherche für den Artikel einfacher. Wenn man dann das Ergebnis vorliegen hat, kann man kann man sich noch überlegen in welchem Bereich man passende Ressourcen besitzt, die die Arbeit noch zusätzlich erleichtern.

AdWords-Anzeigen

Hier lässt sich feststellen, wie die Anzeigen zum Beispiel bei eBay erstellt werden. Herausfinden kann man zum Beispiel, was für Anzeigen benutzt werden, welche Texte dahinterstecken und wie sie getestet werden. Es lässt sich auch feststellen welche Texte besser und welche schlechter funktionieren. Wenn man eine bestimmte Anzeige auswählt, dann bekommt man einen Kalender zu sehen, in dem einem ganz genau die Entwicklung der Werbung in den einzelnen Monaten dargestellt wird. So lassen sich Veränderungen sehr gut nachvollziehen. Falls solche Änderungen gut funktioniert haben, kann man versuchen, sie selber zu verwenden, sie mit eigenen Ideen zu kombinieren oder sie an die eigenen Ads anzupassen.

Chart Tool

Mit dem Chart Tool lassen sich informative Diagramme zu bestimmten Themen und Websiten zeichnen. Dabei stehen unter anderem Kreisdiagramme, Balkendiagramme und Liniendiagramme zur Verfügung. Mithilfe der grafischen Darstellung lässt sich zum Beispiel der Traffic einer Website veranschaulichen. Außerdem kann man, wenn man mehrere Graphen oder auch Balkensätze zeichnen lässt, verschiedene Domains miteinander vergleichen. Auch Funktionsveränderungen, also Verbesserungen und Verschlechterungen können so gut dargestellt werden.

Die deutsche Datenbank

Viele SEA-Tool wie SEMrush haben das Problem, dass sie längst nicht so viele Daten für den deutschen Markt besitzen wie wünschenswert wäre. Bei SEMrush kann man da allerdings recht beruhigt sein. Das Tool besitzt eine relativ große deutsche Datenbank – der Begriff Stahlbau liefert zum Beispiel eine große Menge an Ergebnissen- und auf jeden Fall ist sie größer als die von sämtlichen Konkurrenten. Je speziellere und nischenähnlichere Daten man allerdings sucht, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Daten nicht ausreichen.
Eventuelle Fragen können auch noch an Carlos Siebert über Twitter oder andere Kanäle geschickt werden.