Mobile Marketing – zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein

Beschreibung zum kostenlosen Online Marketing Webinar

Die Nutzung von Smartphones ist in den letzten Jahren explodiert, und deshalb sucht Marketiers – natürlich – nach einem Weg, dieses Potential an Werbekunden richtig anzusprechen.

Im Webinar werden die Vor- und Nachteile des mobilen Marketing-Kanals angesprochen. Dazu das Thema Mobile-Advertising. Hinterlegt mit Zahlen. Als zentraler Punkt des Webinars sollte Location based-Targeting stehen, da es einen absolut wichtigen USP darstellt und auch kleinere Werbespender anspricht, die bisher noch nicht digitale Marketing-Instrumente eingesetzt haben.

Weiterer Punkt: Mobile-Commerce und Zahlungssysteme.

Am Schluss würde ich dann noch Handlungsempfehlungen im allgemeinen aussprechen.

 

Video zum Webinar

Webinar kostenlos

Webinar Termin:

27.04.2017

11:00 Uhr - 12:00 Uhr

Was Du nach dem Webinar gelernt hast:

  • Ob der mobile Kanal für mein Produkt das richtige ist
  • Wie ich Location based Targeting einsetzen kann
  • Worauf ich bei der Erstellung einer mobile strategy achten muss

Zielgruppe:

  • Kunden mit Online-Marketing-Erfahrung, die  am Anfang einer Digital Strategy stehen
  • Kunden mit bisher schlechten Erfahrungen im Mobile Marketing, die neue Impulse und Empfehlungen zur Optimierung Ihrer Srategie benötigen

Mobile Marketing – zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein

Definition Mobile Marketing

Bei Mobile Marketing handelt es sich um die Umschreibung von Maßnahmen zum Marketing, die unter der Verwendung von drahtloser Telekommunikation und Mobilgeräten stattfinden und dazu dienen, die Konsumenten möglichst direkt zu erreichen und sie zu einem bestimmten Ziel zu führen.
Unter diesen Begriff fällt jede Art von kommunikativ geschäftlichen Aktivitäten, bei der Anbieter Leistungen auf Basis der Mobilgeräte bereitstellen. Beispiele sind Medieninhalte, wie Spiele, Videos und Musik, Informationen, wie News und Produktinfos und transaktionsbezogene Leistungen, wie online Einkaufen Videostreaming und Möglichkeiten zur Zahlungsabwicklung.

Ein Massenmedium

Derzeit sind etwa 38 Millionen Menschen in Deutschland „Mobile“. Das bedeutet, dass diese Personen ein Smartphone besitzen, mit dem sie im Internet surfen können. Damit erreicht die Reichweite des Mobile Marketings einen ähnlichen Wert wie die Reichweite der TV-Werbung. Allerdings ist bei den Werbebudgets beider Kategorien ein beträchtlicher Unterschied festzustellen. Im mobilen Sektor werden ungefähr 300 Millionen Euro für Werbung ausgegeben, während es sich im Fernsehen um einen ungleich größeren Betrag von 14 Milliarden Euro handelt. Das liegt unter anderem daran, dass das mobile Marketing bis vor kurzem wie ein Anhängsel der klassischen Werbemethoden behandelt wurde. Die Unternehmen gingen zu einer Agentur, um ganz normale Anzeigen auf Websites zu schalten und betrachteten die Werbung im mobilen Sektor als eine nette Dreingabe. Weiterhin sind im mobilen Bereich die Formate für die Werbeanzeigen auch noch nicht so gut standardisiert worden, weshalb sie schwerer umzusetzen sind.
Im Allgemeinen ist festzustellen, dass der mobile und der digitale Sektor sehr stark wachsen. Das geht ein wenig auf Kosten des Fernsehens und des Radios, weshalb dort eine leichte Regression zu verzeichnen ist.

Vor- und Nachteile des Mobile Marketings

Das Mobile Marketing hat verschiedene Vor- und Nachteile. Ein großer Vorteil liegt in den langfristigen Chancen auf Erfolg, da das Mobile Marketing in den nächsten Jahren mit großer Sicherheit ein stetiges Wachstum zu verzeichnen haben wird. Weiterhin erreicht man hier besonders viele junge Leute, da diese mit den Smartphones aufgewachsen sind und genau wissen, wie man Apps herunterlädt und die damit einhergehenden Funktionen nutzt. Insbesondere wenn man eine sehr junge Zielgruppe hat, sollte man also unbedingt diesen Kanal für das eigene Marketing verwenden. Außerdem werden mehr als die Hälfte der lokalen Suchanfragen über Smartphones getätigt, wodurch der PC abgelöst worden ist. Das bedeutet, dass die Leute, wenn sie zum Beispiel nach einem nahen Geschäft oder Restaurant suchen, meist ein mobiles Endgerät verwenden.
Weiterhin ist mobiles Marketing rund um die Uhr verfügbar und man muss die Leute nur zur richtigen Zeit ansprechen. Für das Jahr 2016 wurden außerdem Budgets von 8,2 Milliarden Dollar für das Marketing prognostiziert. Vorreiter ist hierbei die USA.

Allerdings gibt es auch einige Nachteile. Oftmals sind die Nutzer, die durch das mobile Marketing erreicht werden, nicht so sehr zur Aufnahme bereit. Das liegt daran, dass sie meist nicht wie beim Desktop entspannt vor ihrem Schreibtisch sitzen, sondern in der U-Bahn oder in anderen Verkehrsmitteln nebenbei kurz etwas in ihrem Handy nachschauen. Wenn man hier mit der eigenen Werbebotschaft Erfolge erzielen möchte, dann muss man sehr schnell zum Punkt kommen.

Bedeutung für Unternehmen

In einer Umfrage wurden die Unternehmen gefragt, ob sie eher denken, dass die Bedeutung des mobilen Marketings zunehmen oder abnehmen wird. Hier glaubten über 72 Prozent an eine starke Zunahme dieses Sektors. An ein überhaupt vorhandenes Wachstum glaubten sogar 86 Prozent. In diesem Bereich wird also ein starker Zuwachs zu verzeichnen sein, da die Unternehmen sich hierfür schon umrüsten.

Verbreitung von Mobile Advertising

In Statistiken geht man davon aus, dass der Anteil der mobilen Nutzer im Internet bis 2017 bei etwa 75 Prozent liegen wird. Das bedeutet, dass es zu einer weltweiten Verlagerung der traditionellen Werbebudgets in den mobilen Sektor kommt. Allerdings wird man auch hier wieder die ortsbasierte unterschiedliche Erreichbarkeit der Nutzer dieser Technologie in Betracht ziehen müssen. 2018 soll der Anteil des mobilen Marketings an den Budgets bei etwa 60 Prozent liegen.
Die Vorreiter hierbei sind vor allem Facebook, Snapchat und Google. Facebook generiert 60 Prozent seines Traffics über mobile Endgeräte. Snapchat ist eine mobile App und funktioniert deshalb sowieso nur in diesem Sektor. Und Google investiert auch schon sehr viel in diesen Bereich.

Mobile Advertising – Cross Device

Sinnvoll ist es meistens, seine Werbemittel und Websites an verschiedene Endgeräte anzupassen. Zum Beispiel kann man eine mobile Kampagne mit einer Desktop-Kampagne kombinieren, um eine maximale Reichweite zu erzielen und bestimmte Nutzer vielleicht sogar doppelt anzusprechen. Allerdings können solche Werbemittel nur mit HTML 5 erstellt werden, weshalb man seine Technologie entsprechend anpassen sollte. Auch die Websites müssen responsiv gestaltet sein, da man ansonsten bei Google schlecht rankt.

Herausforderungen beim Mobile Marketing

Eine der Herausforderungen beim mobilen Marketing ist die Tatsache, dass es bereits 60 Prozent der Suchzeit der Nutzer einnimmt. Weiterhin sind die Nutzer sehr viel empfindlicher in Bezug auf Werbung und haben weniger Zeit. Außerdem ist es wichtig, die Konsumenten zum richtigen Zeitpunkt anzusprechen. Cross-Plattform-Strategien sind oftmals ebenfalls notwendig und schwierig in ihrer technischen Umsetzung. Auch wichtig ist die Bereitstellung von relevantem und hochwertigem Content. Ein responsives Design sollte ebenfalls eingesetzt werden, um verschiedene Endgeräte bedienen zu können.

Beispiel IKEA

Bei IKEA gibt es den interessanten Ansatz, den Kunden erst zu fragen, ob er auch wirklich die Absicht hatte, auf die ihm präsentierte Werbung zu klicken. So kann man sichergehen, dass die generierten Klicks auch wirklich sinnvolle Klicks sind und man mit seiner Werbung nicht nur genervte Nutzer erreicht, die mit der eigenen Zielgruppe wenig zu tun haben.

Responsiveness

Ein Beispiel für ein responsives Design ist die Website vom Hagebaumarkt. Hier kann man in beiden Versionen das Menü über einen Button ausklappen und es sind außerdem alle Elemente so über den jeweiligen Bildschirm verteilt, dass man sie auch vollständig sehen kann. Auch die Navigation ist jeweils angepasst.
Wenn man wie Amazon mehrere verschiedene Produkte anbietet, dann ist es sinnvoll deren Anordnung entsprechend der Bildschirmgröße zu verändern. Bei Desktops werden so zum Beispiel einige Produkte nebeneinander platziert, da man auf dem Monitor genügend Platz hat, um sich diese anzuschauen.

Bei mobilen Endgeräten werden die unterschiedlichen Angebote dagegen eher untereinander platziert, weil man so bequem durch hinunterscrollen alle verschiedenen Produkte betrachten kann. Weiterhin wird bei den mobilen Endgeräten die Navigation vereinfacht, um sie für den Nutzer bequemer zu machen. Sinnvoll ist es auch, bei mobilen Geräten auf der Website auf die eigene App hinzuweisen. Amazon tut dies mit einem Call to Action, der sich neben dem Warenkorb befindet und dazu auffordert, die entsprechende App herunterzuladen.

Optimierung mobiler Websites

In Bezug auf die Optimierung mobiler Websites gibt es von Google ein nützliches Tool. Dieses findet man unter Developers bei den Webmastern mit der Bezeichnung Mobile Sites. Es kann dazu genutzt werden, die eigene Website darauf überprüfen zu lassen, ob sie mobil optimiert worden ist. Zu diesem Zweck gibt man die entsprechende URL auf der Seite von Google ein und lässt das Programm den Rest erledigen. Falls dieses keine Probleme findet, ist das erstmal positiv. Wenn allerdings bestimmte Teile der Website nicht an mobile Endgeräte angepasst sind, dann bekommt man von dem Tool eine Mitteilung, in der die Probleme genau aufgeführt sind. Probleme kann es zum Beispiel bei den Schriftarten und den Absätzen geben.

Die Aktivität der Nutzer

Zu den Aktivitäten der Leute gibt es eine interessante Statistik von Statista, die einen Zeitraum von einer Minute im Internet beleuchtet. In dieser Zeit werden fast 21 Millionen WhatsApp-Nachrichten verschickt. Weiterhin werden 50.000 Fotos auf Instagram geteilt und 1,7 Millionen mobile Views bei YouTube generiert. Es handelt sich also um sehr große Zahlen, die die starke Aktivität im Internet gut widerspiegeln. Noch extremer sind immer noch die Zahlen bei den E-Mails. Hier werden 150 Millionen Nachrichten in der Minute verschickt.

Mobile Shopping

Von Amazon wurde vor kurzem Amazon Go vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Möglichkeit, mit Hilfe des eigenen Smartphones in Supermärkten einzukaufen. Man geht einfach in den Laden hinein und loggt sich mit Hilfe eines QR-Codes ein. Dann nimmt man sich sämtliche Produkte, die man gerne haben möchte und geht ohne Aufenthalt an der Kasse einfach wieder hinaus. Das Handy nimmt wahr, welche Einkäufe man getätigt hat und zieht den entsprechenden Betrag einfach von dem eigenen Konto ab.

Für diese Technologie gibt es schon einen relativ großen Markt, da sie verschiedene Vorteile aufweist. Es gibt keine Schlangen mehr, da alle Einkäufe über das Smartphone abgewickelt werden. Außerdem ist man näher am Händler. Dadurch kommt allerdings auch wieder die Problematik des Datenschutzes auf. Amazon kann mit Go alles nachverfolgen, was man einkauft, das heißt das komplette Tracking wird möglich. Man ist dem Onlinehändler also auch sehr ausgesetzt. Der große Vorteil für Amazon ist natürlich die ausgiebige Möglichkeit für ein explizites Retargeting. Wenn zum Beispiel ein Kunde jede Woche Milch einkauft und dies dann nach einiger Zeit mal unterbricht, dann kann man ihm über alle Kanäle, zu denen Amazon Zugang hat, entsprechende Angebote machen und so die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass er wieder Milch einkauft. So kann man herausfinden, welche Produkte der Kunde schon mal gekauft hat und wofür er vielleicht Bestellungen abgebrochen hat, um ihm dann wieder entsprechende Angebote zu machen. Das sorgt natürlich für einen erheblichen Umsatzzuwachs.

Geolocation

Bei Geolocation geht es darum, den Standort des Nutzers zu ermitteln, um dann die Anzeigen und Werbeangebote, die man ihm präsentiert, daran anzupassen.
Befürworter dieser Technologie argumentieren damit, dass 80 Prozent der Einkommen immer noch für lokale Unternehmen ausgegeben werden. Wem es hier gelingt, durch Geolocation viel zu punkten, der kann auch viel von diesem Geld für sich gewinnen. Weiterhin ist es möglich, den Leuten die richtigen Produkte zur richtigen Zeit und am richtigen Ort anzubieten. Ein Restaurant kann so zum Beispiel Menschen mittags eine Speisekarte zu schicken, die sich gerade in der Nähe aufhalten und somit eher dort essen gehen werden.

Gegner sind der Meinung, dass es sich bei der Geolocation nur um eine Modeerscheinung handelt, die kein langfristiges Potenzial hat. Das stimmt aber nicht, da sämtliche Geschäfte davon profitieren können, wenn sie eher Kunden bewerben, die sich in der Nähe befinden, als solche, die weit entfernt sind. Weitere Kritiker stören sich auch noch daran, dass die Adkampagnen eher generischer als organischer Natur sind. Das bedeutet, dass die Leute, die auf Geolocation reagieren, normalerweise wahrscheinlich nicht in den eigenen Laden kommen würden. Daraus folgt, dass sie wahrscheinlich einmal wegen der Werbung das entsprechende Geschäft aufsuchen werden und dann nicht mehr wiederkommen. Man muss also dann in der Geschäftsstelle selbst versuchen, die Loyalität der Kunden zu gewinnen. Weiterhin stellt auch die Abhängigkeit von der Bereitschaft der Kunden, Informationen preiszugeben, einen Nachteil dar. Diese müssen erst ihre Zustimmung erteilen, bevor man ihren Standort ermitteln darf, da es das Datenschutzgesetz so vorschreibt. Meistens ist es insbesondere in Deutschland so, dass die Leute zwar gerne die Vorteile der Geolocation-Technologie genießen möchten, aber sehr auf den Datenschutz bedacht sind und somit keine Informationen über sich selbst preisgeben wollen.

App oder Website?

Immer wieder stellt sich die Frage, ob eine App oder eine Website für den eigenen Onlineshop besser geeignet ist. Ein Vorteil der Apps ist die höhere Kundenbindung. Wenn diese die App erst einmal herunterladen, dann werden sie sie auch immer wieder benutzen und sie dem Browser vorziehen. Deshalb ist sie auch eher für starke Marken geeignet, da diese viele immer wiederkehrende Besucher haben, die dann auch die Möglichkeiten einer solchen App besser ausnutzen.

Eine mobile Website reicht insbesondere dann aus, wenn man nur die wichtigsten Funktionen in Bezug auf Einkäufe über das Internet bereitstellen will. Weiterhin lassen sich in Bezug auf Google sehr gut suchmaschinenoptimieren, weshalb man so relativ viel Traffic generieren kann. Außerdem sind die Nutzer so in der Lage, den Shop wie gewohnt über den Browser aufzurufen, wodurch ihnen eine Umstellung erspart bleibt.

Bei der Entscheidung spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Wenn der Onlineshop nicht sonderlich groß ist, sollte man eher eine Website nutzen. Falls für den Einkauf ein hohes Maß an Interaktion notwendig ist, ist eine App eher zu empfehlen. Unternehmen mit einer nicht responsiven Website sollten ebenfalls zur App greifen. Wenn die Nutzer eher größere und dafür seltenere Einkäufe tätigen, dann ist es normalerweise wiederum sinnvoller, eine Website zu wählen. Auch die Erfahrung des eigenen Unternehmens mit der Umsetzung von Apps sollte eine Rolle spielen.
Die wichtigste Überlegung ist, dass eine App nur dann sinnvoll ist, wenn sie auch des Öfteren benutzt wird.

Gründe für das Scheitern von Apps

Es gibt verschiedene Probleme, die für ein Scheitern der eigenen App sorgen können. Entfernt werden Apps von den Nutzern häufig, weil sie einfach nicht so gut funktionieren, wie sie das in technischer Hinsicht eigentlich tun sollten. Unbeliebt werden sie auch oftmals durch eine zu hohe Anzahl an Anzeigen, da die User nicht gerne mit Werbung bombardiert werden. Auch ein hoher Preis kann ein Grund sein, sich gegen eine App zu entscheiden. Die User sind es von den meisten Fällen nämlich gewohnt, dass die Apps kostenlos sind. Ein mangelnder Schutz der Privatsphäre ist ebenfalls ein häufiger Kritikpunkt.

Handlungsempfehlungen

Als erstes sollte man unbedingt beginnen, den mobilen Sektor mit dem eigenen Marketing zu besetzen, falls man es nicht ohnehin schon getan hat. Da der Kunde immer und überall sucht, sollte man auch quasi universell auffindbar sein. Weiterhin sollte die eigene digitale Strategie in Beziehung zu der eigenen Branche stehen. Das heißt man tut gut daran, sich auch zu überlegen, welche Kanäle am meisten Sinn machen und ob man zum Beispiel besser Facebook oder Twitter oder beide bedient. Die Analyse sollte aktiv eingesetzt werden, um den Wert zukünftiger Änderungen zu prognostizieren. Dabei sollte man auch Tools nutzen, um das Kundenverhalten zu betrachten. Weiterhin sollte man sich gut überlegen, ob eine App oder eine Website mehr Sinn macht oder man vielleicht sogar besser beide nutzt. Manchmal ist es ebenfalls nötig, die eigene Website oder App noch spezifischer an die einzelnen Endgeräte anzupassen. Auch das Tracking besitzt für das mobile Marketing große Bedeutung.

Trends

Viele Unternehmen arbeiten gerne mit Bots, um Personal zu sparen und den Kunden die Möglichkeit zu geben, bestimmte Serviceleistungen zum Beispiel über den Chat abzurufen. Beispiele hierfür sind Alexa, Cortana und Siri. Interessant ist auch eine Wifi-Variante des Scrabbles, bei der man länger gratis im Netz surfen darf, wenn man ein längeres Wort findet. Auch für wohltätige Organisationen wurde mobiles Marketing schon eingesetzt. In Köln wurden 3500 Schlösser verteilt, auf denen ein QR-Code abgedruckt war, mit denen der Finder symbolisch jeweils einer Frau die Freiheit schenken konnte. Im Zuge der Aktion Earth Hour wurden die Menschen weiterhin gebeten, ihre Lichter für eine Stunde auszuschalten. Eine App zu diesem Zweck ließ außerdem den Bildschirm für eine Stunde schwarz werden, um an der Earth Hour teilzunehmen. Ansonsten zeigte sie einen Countdown.
Die Anwendungen für das mobile Marketing sind also sehr vielfältig.

 

 

Mobile Marketing – zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein

Definition Mobile Marketing

Bei Mobile Marketing handelt es sich um die Umschreibung von Maßnahmen zum Marketing, die unter der Verwendung von drahtloser Telekommunikation und Mobilgeräten stattfinden und dazu dienen, die Konsumenten möglichst direkt zu erreichen und sie zu einem bestimmten Ziel zu führen.
Unter diesen Begriff fällt jede Art von kommunikativ geschäftlichen Aktivitäten, bei der Anbieter Leistungen auf Basis der Mobilgeräte bereitstellen. Beispiele sind Medieninhalte, wie Spiele, Videos und Musik, Informationen, wie News und Produktinfos und transaktionsbezogene Leistungen, wie online Einkaufen Videostreaming und Möglichkeiten zur Zahlungsabwicklung.

Ein Massenmedium

Derzeit sind etwa 38 Millionen Menschen in Deutschland „Mobile“. Das bedeutet, dass diese Personen ein Smartphone besitzen, mit dem sie im Internet surfen können. Damit erreicht die Reichweite des Mobile Marketings einen ähnlichen Wert wie die Reichweite der TV-Werbung. Allerdings ist bei den Werbebudgets beider Kategorien ein beträchtlicher Unterschied festzustellen. Im mobilen Sektor werden ungefähr 300 Millionen Euro für Werbung ausgegeben, während es sich im Fernsehen um einen ungleich größeren Betrag von 14 Milliarden Euro handelt. Das liegt unter anderem daran, dass das mobile Marketing bis vor kurzem wie ein Anhängsel der klassischen Werbemethoden behandelt wurde. Die Unternehmen gingen zu einer Agentur, um ganz normale Anzeigen auf Websites zu schalten und betrachteten die Werbung im mobilen Sektor als eine nette Dreingabe. Weiterhin sind im mobilen Bereich die Formate für die Werbeanzeigen auch noch nicht so gut standardisiert worden, weshalb sie schwerer umzusetzen sind.
Im Allgemeinen ist festzustellen, dass der mobile und der digitale Sektor sehr stark wachsen. Das geht ein wenig auf Kosten des Fernsehens und des Radios, weshalb dort eine leichte Regression zu verzeichnen ist.

Vor- und Nachteile des Mobile Marketings

Das Mobile Marketing hat verschiedene Vor- und Nachteile. Ein großer Vorteil liegt in den langfristigen Chancen auf Erfolg, da das Mobile Marketing in den nächsten Jahren mit großer Sicherheit ein stetiges Wachstum zu verzeichnen haben wird. Weiterhin erreicht man hier besonders viele junge Leute, da diese mit den Smartphones aufgewachsen sind und genau wissen, wie man Apps herunterlädt und die damit einhergehenden Funktionen nutzt. Insbesondere wenn man eine sehr junge Zielgruppe hat, sollte man also unbedingt diesen Kanal für das eigene Marketing verwenden. Außerdem werden mehr als die Hälfte der lokalen Suchanfragen über Smartphones getätigt, wodurch der PC abgelöst worden ist. Das bedeutet, dass die Leute, wenn sie zum Beispiel nach einem nahen Geschäft oder Restaurant suchen, meist ein mobiles Endgerät verwenden.
Weiterhin ist mobiles Marketing rund um die Uhr verfügbar und man muss die Leute nur zur richtigen Zeit ansprechen. Für das Jahr 2016 wurden außerdem Budgets von 8,2 Milliarden Dollar für das Marketing prognostiziert. Vorreiter ist hierbei die USA.

Allerdings gibt es auch einige Nachteile. Oftmals sind die Nutzer, die durch das mobile Marketing erreicht werden, nicht so sehr zur Aufnahme bereit. Das liegt daran, dass sie meist nicht wie beim Desktop entspannt vor ihrem Schreibtisch sitzen, sondern in der U-Bahn oder in anderen Verkehrsmitteln nebenbei kurz etwas in ihrem Handy nachschauen. Wenn man hier mit der eigenen Werbebotschaft Erfolge erzielen möchte, dann muss man sehr schnell zum Punkt kommen.

Bedeutung für Unternehmen

In einer Umfrage wurden die Unternehmen gefragt, ob sie eher denken, dass die Bedeutung des mobilen Marketings zunehmen oder abnehmen wird. Hier glaubten über 72 Prozent an eine starke Zunahme dieses Sektors. An ein überhaupt vorhandenes Wachstum glaubten sogar 86 Prozent. In diesem Bereich wird also ein starker Zuwachs zu verzeichnen sein, da die Unternehmen sich hierfür schon umrüsten.

Verbreitung von Mobile Advertising

In Statistiken geht man davon aus, dass der Anteil der mobilen Nutzer im Internet bis 2017 bei etwa 75 Prozent liegen wird. Das bedeutet, dass es zu einer weltweiten Verlagerung der traditionellen Werbebudgets in den mobilen Sektor kommt. Allerdings wird man auch hier wieder die ortsbasierte unterschiedliche Erreichbarkeit der Nutzer dieser Technologie in Betracht ziehen müssen. 2018 soll der Anteil des mobilen Marketings an den Budgets bei etwa 60 Prozent liegen.
Die Vorreiter hierbei sind vor allem Facebook, Snapchat und Google. Facebook generiert 60 Prozent seines Traffics über mobile Endgeräte. Snapchat ist eine mobile App und funktioniert deshalb sowieso nur in diesem Sektor. Und Google investiert auch schon sehr viel in diesen Bereich.

Mobile Advertising – Cross Device

Sinnvoll ist es meistens, seine Werbemittel und Websites an verschiedene Endgeräte anzupassen. Zum Beispiel kann man eine mobile Kampagne mit einer Desktop-Kampagne kombinieren, um eine maximale Reichweite zu erzielen und bestimmte Nutzer vielleicht sogar doppelt anzusprechen. Allerdings können solche Werbemittel nur mit HTML 5 erstellt werden, weshalb man seine Technologie entsprechend anpassen sollte. Auch die Websites müssen responsiv gestaltet sein, da man ansonsten bei Google schlecht rankt.

Herausforderungen beim Mobile Marketing

Eine der Herausforderungen beim mobilen Marketing ist die Tatsache, dass es bereits 60 Prozent der Suchzeit der Nutzer einnimmt. Weiterhin sind die Nutzer sehr viel empfindlicher in Bezug auf Werbung und haben weniger Zeit. Außerdem ist es wichtig, die Konsumenten zum richtigen Zeitpunkt anzusprechen. Cross-Plattform-Strategien sind oftmals ebenfalls notwendig und schwierig in ihrer technischen Umsetzung. Auch wichtig ist die Bereitstellung von relevantem und hochwertigem Content. Ein responsives Design sollte ebenfalls eingesetzt werden, um verschiedene Endgeräte bedienen zu können.

Beispiel IKEA

Bei IKEA gibt es den interessanten Ansatz, den Kunden erst zu fragen, ob er auch wirklich die Absicht hatte, auf die ihm präsentierte Werbung zu klicken. So kann man sichergehen, dass die generierten Klicks auch wirklich sinnvolle Klicks sind und man mit seiner Werbung nicht nur genervte Nutzer erreicht, die mit der eigenen Zielgruppe wenig zu tun haben.

Responsiveness

Ein Beispiel für ein responsives Design ist die Website vom Hagebaumarkt. Hier kann man in beiden Versionen das Menü über einen Button ausklappen und es sind außerdem alle Elemente so über den jeweiligen Bildschirm verteilt, dass man sie auch vollständig sehen kann. Auch die Navigation ist jeweils angepasst.
Wenn man wie Amazon mehrere verschiedene Produkte anbietet, dann ist es sinnvoll deren Anordnung entsprechend der Bildschirmgröße zu verändern. Bei Desktops werden so zum Beispiel einige Produkte nebeneinander platziert, da man auf dem Monitor genügend Platz hat, um sich diese anzuschauen.

Bei mobilen Endgeräten werden die unterschiedlichen Angebote dagegen eher untereinander platziert, weil man so bequem durch hinunterscrollen alle verschiedenen Produkte betrachten kann. Weiterhin wird bei den mobilen Endgeräten die Navigation vereinfacht, um sie für den Nutzer bequemer zu machen. Sinnvoll ist es auch, bei mobilen Geräten auf der Website auf die eigene App hinzuweisen. Amazon tut dies mit einem Call to Action, der sich neben dem Warenkorb befindet und dazu auffordert, die entsprechende App herunterzuladen.

Optimierung mobiler Websites

In Bezug auf die Optimierung mobiler Websites gibt es von Google ein nützliches Tool. Dieses findet man unter Developers bei den Webmastern mit der Bezeichnung Mobile Sites. Es kann dazu genutzt werden, die eigene Website darauf überprüfen zu lassen, ob sie mobil optimiert worden ist. Zu diesem Zweck gibt man die entsprechende URL auf der Seite von Google ein und lässt das Programm den Rest erledigen. Falls dieses keine Probleme findet, ist das erstmal positiv. Wenn allerdings bestimmte Teile der Website nicht an mobile Endgeräte angepasst sind, dann bekommt man von dem Tool eine Mitteilung, in der die Probleme genau aufgeführt sind. Probleme kann es zum Beispiel bei den Schriftarten und den Absätzen geben.

Die Aktivität der Nutzer

Zu den Aktivitäten der Leute gibt es eine interessante Statistik von Statista, die einen Zeitraum von einer Minute im Internet beleuchtet. In dieser Zeit werden fast 21 Millionen WhatsApp-Nachrichten verschickt. Weiterhin werden 50.000 Fotos auf Instagram geteilt und 1,7 Millionen mobile Views bei YouTube generiert. Es handelt sich also um sehr große Zahlen, die die starke Aktivität im Internet gut widerspiegeln. Noch extremer sind immer noch die Zahlen bei den E-Mails. Hier werden 150 Millionen Nachrichten in der Minute verschickt.

Mobile Shopping

Von Amazon wurde vor kurzem Amazon Go vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Möglichkeit, mit Hilfe des eigenen Smartphones in Supermärkten einzukaufen. Man geht einfach in den Laden hinein und loggt sich mit Hilfe eines QR-Codes ein. Dann nimmt man sich sämtliche Produkte, die man gerne haben möchte und geht ohne Aufenthalt an der Kasse einfach wieder hinaus. Das Handy nimmt wahr, welche Einkäufe man getätigt hat und zieht den entsprechenden Betrag einfach von dem eigenen Konto ab.

Für diese Technologie gibt es schon einen relativ großen Markt, da sie verschiedene Vorteile aufweist. Es gibt keine Schlangen mehr, da alle Einkäufe über das Smartphone abgewickelt werden. Außerdem ist man näher am Händler. Dadurch kommt allerdings auch wieder die Problematik des Datenschutzes auf. Amazon kann mit Go alles nachverfolgen, was man einkauft, das heißt das komplette Tracking wird möglich. Man ist dem Onlinehändler also auch sehr ausgesetzt. Der große Vorteil für Amazon ist natürlich die ausgiebige Möglichkeit für ein explizites Retargeting. Wenn zum Beispiel ein Kunde jede Woche Milch einkauft und dies dann nach einiger Zeit mal unterbricht, dann kann man ihm über alle Kanäle, zu denen Amazon Zugang hat, entsprechende Angebote machen und so die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass er wieder Milch einkauft. So kann man herausfinden, welche Produkte der Kunde schon mal gekauft hat und wofür er vielleicht Bestellungen abgebrochen hat, um ihm dann wieder entsprechende Angebote zu machen. Das sorgt natürlich für einen erheblichen Umsatzzuwachs.

Geolocation

Bei Geolocation geht es darum, den Standort des Nutzers zu ermitteln, um dann die Anzeigen und Werbeangebote, die man ihm präsentiert, daran anzupassen.
Befürworter dieser Technologie argumentieren damit, dass 80 Prozent der Einkommen immer noch für lokale Unternehmen ausgegeben werden. Wem es hier gelingt, durch Geolocation viel zu punkten, der kann auch viel von diesem Geld für sich gewinnen. Weiterhin ist es möglich, den Leuten die richtigen Produkte zur richtigen Zeit und am richtigen Ort anzubieten. Ein Restaurant kann so zum Beispiel Menschen mittags eine Speisekarte zu schicken, die sich gerade in der Nähe aufhalten und somit eher dort essen gehen werden.

Gegner sind der Meinung, dass es sich bei der Geolocation nur um eine Modeerscheinung handelt, die kein langfristiges Potenzial hat. Das stimmt aber nicht, da sämtliche Geschäfte davon profitieren können, wenn sie eher Kunden bewerben, die sich in der Nähe befinden, als solche, die weit entfernt sind. Weitere Kritiker stören sich auch noch daran, dass die Adkampagnen eher generischer als organischer Natur sind. Das bedeutet, dass die Leute, die auf Geolocation reagieren, normalerweise wahrscheinlich nicht in den eigenen Laden kommen würden. Daraus folgt, dass sie wahrscheinlich einmal wegen der Werbung das entsprechende Geschäft aufsuchen werden und dann nicht mehr wiederkommen. Man muss also dann in der Geschäftsstelle selbst versuchen, die Loyalität der Kunden zu gewinnen. Weiterhin stellt auch die Abhängigkeit von der Bereitschaft der Kunden, Informationen preiszugeben, einen Nachteil dar. Diese müssen erst ihre Zustimmung erteilen, bevor man ihren Standort ermitteln darf, da es das Datenschutzgesetz so vorschreibt. Meistens ist es insbesondere in Deutschland so, dass die Leute zwar gerne die Vorteile der Geolocation-Technologie genießen möchten, aber sehr auf den Datenschutz bedacht sind und somit keine Informationen über sich selbst preisgeben wollen.

App oder Website?

Immer wieder stellt sich die Frage, ob eine App oder eine Website für den eigenen Onlineshop besser geeignet ist. Ein Vorteil der Apps ist die höhere Kundenbindung. Wenn diese die App erst einmal herunterladen, dann werden sie sie auch immer wieder benutzen und sie dem Browser vorziehen. Deshalb ist sie auch eher für starke Marken geeignet, da diese viele immer wiederkehrende Besucher haben, die dann auch die Möglichkeiten einer solchen App besser ausnutzen.

Eine mobile Website reicht insbesondere dann aus, wenn man nur die wichtigsten Funktionen in Bezug auf Einkäufe über das Internet bereitstellen will. Weiterhin lassen sich in Bezug auf Google sehr gut suchmaschinenoptimieren, weshalb man so relativ viel Traffic generieren kann. Außerdem sind die Nutzer so in der Lage, den Shop wie gewohnt über den Browser aufzurufen, wodurch ihnen eine Umstellung erspart bleibt.

Bei der Entscheidung spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Wenn der Onlineshop nicht sonderlich groß ist, sollte man eher eine Website nutzen. Falls für den Einkauf ein hohes Maß an Interaktion notwendig ist, ist eine App eher zu empfehlen. Unternehmen mit einer nicht responsiven Website sollten ebenfalls zur App greifen. Wenn die Nutzer eher größere und dafür seltenere Einkäufe tätigen, dann ist es normalerweise wiederum sinnvoller, eine Website zu wählen. Auch die Erfahrung des eigenen Unternehmens mit der Umsetzung von Apps sollte eine Rolle spielen.
Die wichtigste Überlegung ist, dass eine App nur dann sinnvoll ist, wenn sie auch des Öfteren benutzt wird.

Gründe für das Scheitern von Apps

Es gibt verschiedene Probleme, die für ein Scheitern der eigenen App sorgen können. Entfernt werden Apps von den Nutzern häufig, weil sie einfach nicht so gut funktionieren, wie sie das in technischer Hinsicht eigentlich tun sollten. Unbeliebt werden sie auch oftmals durch eine zu hohe Anzahl an Anzeigen, da die User nicht gerne mit Werbung bombardiert werden. Auch ein hoher Preis kann ein Grund sein, sich gegen eine App zu entscheiden. Die User sind es von den meisten Fällen nämlich gewohnt, dass die Apps kostenlos sind. Ein mangelnder Schutz der Privatsphäre ist ebenfalls ein häufiger Kritikpunkt.

Handlungsempfehlungen

Als erstes sollte man unbedingt beginnen, den mobilen Sektor mit dem eigenen Marketing zu besetzen, falls man es nicht ohnehin schon getan hat. Da der Kunde immer und überall sucht, sollte man auch quasi universell auffindbar sein. Weiterhin sollte die eigene digitale Strategie in Beziehung zu der eigenen Branche stehen. Das heißt man tut gut daran, sich auch zu überlegen, welche Kanäle am meisten Sinn machen und ob man zum Beispiel besser Facebook oder Twitter oder beide bedient. Die Analyse sollte aktiv eingesetzt werden, um den Wert zukünftiger Änderungen zu prognostizieren. Dabei sollte man auch Tools nutzen, um das Kundenverhalten zu betrachten. Weiterhin sollte man sich gut überlegen, ob eine App oder eine Website mehr Sinn macht oder man vielleicht sogar besser beide nutzt. Manchmal ist es ebenfalls nötig, die eigene Website oder App noch spezifischer an die einzelnen Endgeräte anzupassen. Auch das Tracking besitzt für das mobile Marketing große Bedeutung.

Trends

Viele Unternehmen arbeiten gerne mit Bots, um Personal zu sparen und den Kunden die Möglichkeit zu geben, bestimmte Serviceleistungen zum Beispiel über den Chat abzurufen. Beispiele hierfür sind Alexa, Cortana und Siri. Interessant ist auch eine Wifi-Variante des Scrabbles, bei der man länger gratis im Netz surfen darf, wenn man ein längeres Wort findet. Auch für wohltätige Organisationen wurde mobiles Marketing schon eingesetzt. In Köln wurden 3500 Schlösser verteilt, auf denen ein QR-Code abgedruckt war, mit denen der Finder symbolisch jeweils einer Frau die Freiheit schenken konnte. Im Zuge der Aktion Earth Hour wurden die Menschen weiterhin gebeten, ihre Lichter für eine Stunde auszuschalten. Eine App zu diesem Zweck ließ außerdem den Bildschirm für eine Stunde schwarz werden, um an der Earth Hour teilzunehmen. Ansonsten zeigte sie einen Countdown.
Die Anwendungen für das mobile Marketing sind also sehr vielfältig.