Besser Googlen: Schneller finden, was du suchst

Beschreibung zum kostenlosen Online Marketing Webinar

Das Webinar richtet sich an alle, die online Informationen recherchieren. Von der Suche nach einer PDF-Broschüre, aktuellen Unternehmensberichten bis hin zu themenspezifischen Websites.

Webinar Termin:

24.08.2017

15:00 Uhr - 16:00 Uhr

Was Du nach dem Webinar gelernt hast:

  • Präzisieren der Suchergebnisse mit Google Filtern
  • Suche mit Operatoren
  • Nutzung von Google Funktionen und Services
  • Vorteile von alternativen Suchmaschinen

Zielgruppe:

  • Jedermann

Webinar Termin:

24.08.2017

15:00 Uhr - 16:00 Uhr

Besser Googlen: Schneller finden, was du suchst

 

Google ist einfach, praktisch und schnell. Es gibt einen Suchschlitz, in der die Suchanfragen als Text geschrieben werden und nach dem Absenden sehen wir, praktisch nach dem Bruchteil einer Sekunde, die meist passenden Ergebnisse. So kennen, nutzen und lieben wir Google. Doch manchmal passen die angezeigten Ergebnisse nicht wirklich. So ist es von Zeit zu Zeit bei der Onlinerecherche sinnvoll, bestimmte Suchbegriffe einzugrenzen oder auszuschließen. Oder man sucht nach bestimmten Formulierungen — bzw. nach Teilen einer Formulierung. Oder, oder, oder … An dieser Stelle reicht meist die einfache Suchanfrage nicht mehr aus, und man muss auf andere Art und Weise zum Ziel kommen.

Hier gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, um zum Beispiel die Onlinerecherche, Analysen oder die Arbeit eines SEOs zu vereinfachen. Oft kommt es hier darauf an, etwas sehr Konkretes zu finden.

Die Ergebnisseite

Starte doch einmal eine Suche bei Google auf dem Desktop bzw. auf mobilen Geräten in der Desktop-Ansicht und betrachte die Ergebnisseite. Unter dem Suchschlitz mit der aktuellen Suchanfrage findest Du unter anderem auf der rechten Seite „Einstellungen“ und „Tools“. Wenn Du zum Beispiel hier auf Tools gehst, dann kannst Du die Ergebnisauswahl etwas einschränken – und zwar nach Land, Sprache sowie Zeit – und alle Ergebnisse anzeigen. Das ist schon mal eine Möglichkeit, um die Suchanfragen bzw. das Ergebnis zu konkretisieren und einzugrenzen.

Wenn Du auf Einstellungen gehst, dann findest Du hier zwei Möglichkeiten, die für die Eingrenzung der Ergebnisse interessant sind. Zum einen gibt es die Möglichkeit, private Ergebnisse auszuschließen, zum Beispiel private Websites, die zufälligerweise auch in die Ergebnisliste aufgenommen wurden. Zum anderen findest Du dort auch die Erweiterte Suche — dazu später mehr.

Bekanntermaßen liefert Google praktisch alles als Ergebnis, was in den Datenbanken gespeichert ist. Darunter fallen auch News, Bilder, Videos, Shopping und Mehr — wobei sich hinter Mehr in Deutschland Flüge, Maps (also Karten) und Bücher verbergen. Klar, das sind alles offensichtliche Möglichkeiten, die Suche nach Informationen einzugrenzen. Somit ist es mit diesen Grundwerkzeugen ein Leichtes, bestimmte Inhalte oder News in Deutschland, zum Beispiel zwischen 1992 und 2002 zu finden, die in deutscher Sprache veröffentlicht wurden.

Doch es geht noch mehr — sehr viel mehr …

Die Suche nach Bildern in Google

In Google können wir wunderbar auch nach Bildern suchen, wobei wir auch hier relativ einfach die Suche eingrenzen können. Suchen wir zum Beispiel nach Flugzeugen, dann können wir die gefundenen Bilder mit einem Klick auf eine spezielle Auswahl, zum Bespiel Clipart, so Begrenzen, dass nur noch Cliparts angezeigt werden.

Doch es gibt noch mehr zu entdecken: Wenn Du auf der Ergebnisseite der Bildersuche bist, dann klicke jetzt noch einmal auf Tools. Dir werden jetzt wieder Möglichkeiten angezeigt, um die Auswahl einzugrenzen. Besonders interessant ist hier zum Beispiel die Eingrenzung der Suchergebnisse nach Nutzungsrechten. Das ist wichtig, denn man darf aus Gründen des Urheberrechts nicht einfach beliebige Bilder bei Google herunterladen, um diese dann für seine eigenen Zwecke zu verwenden. Doch durch die Eingrenzung nach Lizenzen bekommst Du hier mehr Informationen, so dass Du besser nachvollziehen kannst, unter welchen Lizenzstatus einzelne Bilder, Grafiken oder Cliparts fallen. Doch auch hier gibt es den Hinweis, dass Du gegebenenfalls mit dem Inhaber der Lizenzrechte Kontakt aufnehmen musst, um eine Lizenz zu erwerben. Achte also bitte immer auf das Urheberrecht.

Soweit zur Suche nach Bildern. Doch halt, es geht auch andersherum. Du willst zum Beispiel herausfinden, wo ein Bild aufgenommen wurde bzw. auf welchen Websites ein Bild noch auftaucht bzw. wo die ursprüngliche Quelle des Bildes liegt? Auch das geht in Google und nennt sich „umgekehrte Bildersuche“. Einfach am Rechner auf dem Desktop das Bild in den Suchschlitz ziehen, und die entsprechenden Ergebnisse werden gefunden und angezeigt. Wenn Du das Bild nicht via Drag and Drop in den Suchschlitz ziehen kannst, dann klicke einfach im Suchschlitz auf das Kamera-Symbol. Dann hast Du die Möglichkeit, das Bild manuell aus Deinem Verzeichnis hochzuladen. Übrigens funktioniert diese Bildersuche nur auf Desktop-Rechnern bzw. auf mobilen Geräten in der Desktop-Ansicht.

Phrasensuche in Anführungszeichen

Eine der bekannteren Möglichkeiten, um die Suchanfragen etwas einzugrenzen, ist die sogenannte Phrasensuche. Hierunter ist die Suche nach mehreren Worten zu verstehen. Oft sind das zum Beispiel Namen, Zitate oder Satzteile. Suchst Du also zum Beispiel einen konkreten Namen, dann setze diesen in An- und Abführungszeichen — also „Vorname Nachname“ bzw. „Markus Müller“. In diesem Fall wird dann ganz konkret nach dem Namen

• „Markus Müller“,

und nicht nach Markus oder Müller gesucht.

Diese Suchanfrage lässt sich zum Beispiel erweitern mit einem bestimmten Suchbegriff. Das sieht dann beispielsweise so aus:

• „Rolf Schwind“ Laser

Bei dieser Suchanfragen wird konkret nach dem Namen Rolf Schwind in Kombination mit dem Suchbegriff Laser gesucht.

Variation der Phrasensuche mit *-Platzhalter

Bei der Onlinerecherche ist es manchmal sinnvoll, nicht nur nach konkreten Sätzen, sondern auch nach Satzteilen in einem bestimmten Kontext zu suchen. Hierbei kann man den zu suchenden Satz, wie zuvor beschrieben, in Anführungszeichen setzen. Dabei könnte die Suchanfragen bei Google dann so aussehen:

• „der * excimer laser“

Google findet dann die Seiten mit den angegebenen Suchbegriffen und einer beliebigen Ergänzung dazwischen. Das Suchergebnis der Onlinerecherche könnte in diesem Fall zum Beispiel lauten:

• Der neue entwickelte Excimer Laser …

Das Prinzip dürfte somit klar sein — einfach bei Suchanfragen die unbekannten Satzteile mit dem Sternchen * an den entsprechenden Stellen als Platzhalter ergänzen.

Wörter bei der Suche ausschließen

Bei der Onlinerecherche in Google kann man leicht nach bestimmten Begriffen suchen. Doch manchmal werden so viele Ergebnisse angezeigt, die nicht zu unserer gewünschten Auswahl passen. Deshalb ist es manchmal mehr als praktisch, wenn man bestimmte Wörter schon in der Suchanfragen ausschließt. Auch das ist leicht möglich.

Einfach in der Suchanfrage vor dem auszuschließenden Wort ein Bindestrich bzw. ein Minus (-) setzen, schon wird dieser Begriff aus der Suche ausgeschlossen. So sieht zum Beispiel die Suche nach Rezepten ohne Blumenkohl wie folgt aus:

• Kartoffelauflauf -Blumenkohl

Entweder … oder …

Bei der Onlinerecherche werden mehrere Suchbegriffe mit UND verbunden. Doch Du kannst auch nach dem einen ODER dem anderen Suchbegriff suchen, um hier die Ergebnisse etwas konkreter einzugrenzen. Dann sieht dann zum Beispiel so aus:

• Kartoffelauflauf -Blumenkohl Hühnchen or vegetarisch

Durch „or“ können Sie den Fokus auf zwei Suchbegriffe bei der Onlinerecherche legen.

Einzelne Websites durchsuchen

Google ist extrem praktisch bei der Onlinerecherche. Doch manchmal ist es notwendig, ganz bestimmte Websites zu durchsuchen bzw. gezielt Websites bei der Suche auszuschließen. Auch das ist mit einer einfachen Ergänzung in der Suchanfrage möglich.

Hierzu gibt es die Ergänzung site:url bzw. -site:url. Eine Suchanfrage sieht dann wie folgt aus:

• site:theophtalmologoist.com amaris

Diese Suchanfrage bewirkt, dass die Website www.theophralmologoist.com nach dem Suchbegriff „amaris“ durchsucht wird. Wichtig hierbei ist, dass das www. bei der Suchanfrage weggelassen wird.

Die Ausschlussfunktion ist bei der Onlinerecherche extrem praktisch, wenn man zum Beispiel nach einem bestimmten Angebot oder Produkt sucht und nicht den direkten Hersteller angezeigt bekommen will. In diesem Fall würde die Suchanfrage zum Beispiel so aussehen:

• amaris 1050 -site:eye-tech-solutions.com -site:schwind-amaris.com

In diesem Fall wird nach dem Produkt amaris 1050 gesucht, wobei die beiden Herstellerseiten direkt bei der Suche ausgeschlossen werden.

Doch warum ist diese Suche so hilfreich und praktisch? Ganz einfach! Manche Websites sind sehr umfangreich und haben ein weitverzweigtes Angebot. Doch die Such-Funktion ist meist nicht so komfortabel, wie die Suche mit Google. Deshalb bietet es sich an, gleich direkt die Website mit Google zu durchsuchen.

Onlinerecherche nach Dateien

Etwas spezieller ist die Suche nach bestimmten Dateien bzw. Dateiformaten. Auch bei dieser Suche hilft Google, das passende Ergebnis zu finden. Die Suche nach einer Broschüre für Kunden im PDF-Format würde in diesem Fall wie folgt aussehen:

• filetype:pdf amaris patient broschure

Doch schau Dir diese Suchanfrage einmal genau an. Du ahnst sicherlich schon, was Google hier macht? Richtig, Google durchsucht das ganze Netz nach dieser Broschüre. Außerdem wird konkret nach der Broschüre für Patienten gesucht. Mit anderen Worten, hier sollte die Suchanfragen zusätzlich noch auf eine Domain eingegrenzt werden.

Somit würde die Suche wie folgt aussehen:

• filetype:pdf site:schwind-amaris.com patient

Jetzt wird auf einer klar definierten Website nach einer PDF-Datei für Patienten gesucht. Praktischerweise funktioniert diese Suche mit allen üblichen Formaten wie .doc, .jpg., .png, .txt, .xls und so weiter.

Bestimmte Keywords innerhalb einer URL finden

Manchmal erfordert die Onlinerecherche auch die Recherche nach ganz speziellen Schlüsselwörtern innerhalb einer URL. Sucht man zum Beispiel nach den beiden Begriffen „refractive“ und „surgery“ in einer URL, dann sieht hier die Suchanfragen wie folgt aus:

• inurl:refractive surgery

Ähnliche Websites suchen

Von Zeit zu Zeit ist es bei der Onlinerecherche notwendig, nach Websites zu suchen, die einer bestimmten Website ähnlich sind. In diesem Fall würde die Suchanfrage wie folgt aussehen:

• Related:expedia.com

In diesem Fall werden nur Ergebnisse angezeigt, die so ähnlich sind wie expedia.com, beispielsweise expediainc.com.

Die erweiterte Suche nutzen

Wenn Du täglich online recherchierst, dann werden Dir früher oder später all diese Abkürzungen so geläufig sein, dass Du nicht mehr groß darüber nachdenken müssen wirst. Doch für den gelegentlichen Gebraucht gibt es einen etwas einfacheren Weg, der zwar etwas länger bei der Eingabe ist, aber auch zum Ziel führt.

Am Anfang dieses Beitrags hast Du erfahren, dass Du im Punkt „Einstellungen“ auch den Unterpunkt „Erweiterte Suche“ hast. Wenn Du diesen Unterpunkt genauer anschaust, dann siehst Du, dass Du dort einzelne Suchbegriffe, die Sprache und andere Optionen direkt eingeben kannst.

Ein kleiner Hinweis am Rande: Den Punkt Einstellungen und die Erweiterte Suche findest Du nur auf der Desktop-Ansicht. Wechsel gegebenenfalls auf einem mobilen Gerät von der mobilen Ansicht zur Desktop-Ansicht.

Am besten schaust Du dir die Suchmaske selbst an und entdeckst, wie Du hier einzelne Suchparameter, Suchausschlüsse, die Sprache, das Land und andere Parameter im Klartext eingeben kannst.

Link-Tipps

Zu den einzelnen Suchbefehlen gibt es auch im Internet weiterführende Links und Beschreibungen. Zum Beispiel findest Du hier mehr zum Thema:

• http://www.sem-deutschland.de/ubersicht-die-google-suchoperatoren-auf-einen-blick/
• http://www.onlinemarketing-praxis.de/uploads/pdf/suchparameter-google-uebersicht.pdf

Hier erfährst Du zum Beispiel, wie Du Deine Onlinerecherche auf eine bestimmte Location eingrenzen kannst.
Ich sehe was, was Du nicht siehst

Vielleicht hast Du es schon mal erlebt, dass Du eine Suchanfrage stellst, ein Freund auf seinem Gerät exakt die gleiche Suchanfrage formuliert und dann zwei unterschiedliche Ergebnisse angezeigt werden? Sicherlich wirkt das etwas seltsam, doch das passiert immer öfter. Suchmaschinenanbieter haben das Bestreben, möglichst maßgeschneiderte Suchergebnisse zu liefern. Maßgeschneidert bedeutet in diesem Fall, dass die Suchergebnisse auf das jeweilige Profil des Nutzers hin zugeschnitten werden. Hierzu wird unter anderem die Cookies und der Browser-Verlauf analysiert bzw. wenn man als Google-Nutzer angemeldet ist, werden die hier gesammelten Profil-Informationen für die Anzeige benutzt.

Ist das nicht gewünscht, dann solltest Du den Browserverlauf löschen, anonym surfen und Cookies nicht zuzulassen. Nähere Informationen zum Browserverlauf gibt es auf …

• https://support.google.com/websearch/answer/465

Zum privaten Surfen gibt es entsprechende Informationen auf …

• https://support.google.com/websearch/answer/4540094

Weitere Möglichkeiten, um die Suche bei Google etwas anders zu nutzen

Wenn Du Dich etwas mit Google beschäftigst, dann weißt Du schon längst, dass es dort eine ganze Reihe von Diensten und Möglichkeiten gibt. Das gilt auch für die Suche in Google-Scholar und Google-Books. Google-Scholar ist hierbei für die Suche nach und in wissenschaftlichen Veröffentlichungen gedacht, und Google-Books sucht in aktuell über 10 Millionen gescannten Büchern nach Suchbegriffen, Phrasen etc.

Hinweis: Oft gibt es auch auf Amazon einen kleinen Einblick in bestimmte Bücher. Dieser Service läuft unter dem Titel „Blick ins Buch“. Hierbei stellt Amazon einen kleinen Einblick in das Buch zur Verfügung. Meist handelt es sich hierbei um das Inhaltsverzeichnis, und einige Seiten des ersten Kapitels.

Google-Translate

Ein weiterer Service ist Google-Translate. Mit diesem Service kannst Du einzelne Worte, Sätze bzw. Satzbestandteile und komplette Websites übersetzen. Wir leben in einer globalen Welt und das erfordert manchmal auch globales Denken bei der Onlinerecherche. Doch wie kannst Du zum Beispiel auf chinesischen, indischen oder thailändischen Websites nach bestimmten Inhalten suchen?

Mit Google-Translate erhältst Du eine Möglichkeit, um auch auf diesen Seiten zu surfen und zu recherchieren, denn Google-Translte übersetzt diese Seiten in unsere Sprache. Allerdings ist diese Suche etwas mit Vorsicht zu genießen.

Die Ergebnisse sind nicht immer …

• Das gelbe vom Ei

also

• The yellow of the egg.

Doch immerhin hast Du so die Möglichkeit, um zumindest eine Idee davon zu bekommen, was auf manchen Websites zu finden ist, deren Sprache und Schriftzeichen Du nicht entziffern kannst.

Rechnen und mehr

Für den einen ist es Spielerei, für andere ist es eine praktische Erweiterung der Suchfunktion. So kann man auch direkt in der Google-Suchanfrage rechnen, Maßeinheiten umrechnen und auch mit verschiedenen Maßeinheiten rechnen.

So kann man zum Beispiel folgende Rechnung in der Suchanfrage formulieren:

• 5 Zoll + 13 fuss in cm = 408,94 cm

Oder …

• 62 Kg – 4 stones = 35.5988273 kilograms

Extrem praktisch hierbei ist zum Beispiel auch die Umrechnung von unterschiedlichen Maßeinheiten wie oz. in ml. Dadurch kann man Rezepte aus England und den USA auch mit hier üblichen Maßeinheiten nachkochen.

Auch anspruchsvolle Rechenoperationen wie Sinus und Cosinus lassen sich über die Google-Suche ausführen und berechnen. Selbstverständlich kann man die Google-Suche auch als Währungsrechner nutzen, um zum Beispiel mit dem aktuellen Umrechnungskurs Dollar in Euro umzurechnen.

Google-Wettervorhersage

Wenn man schon in der Google-Suchmaske ist, dann kann man dort auch unmittelbar eine Anfrage nach dem aktuellen Wetter bzw. nach einer Wettervorschau stellen.

So liefert die Suchanfrage …

• Wetter Kleinostheim

das aktuelle Wetter, eine Wettervorschau und weitere Informationen, zum Beispiel zum Niederschlag, Luftdruck etc.

Alternativen zur Google-Suche

Es gibt auch andere Suchmaschinen. Hierbei ist Wolfram Alpha mehr der Taschenrechner unter den Suchmaschinen. Wolfram Alpha ist auf Zahlen, Daten und Fakten ausgelegt. Deshalb kann man zum Beispiel folgende Suchanfrage in Wolfram Alpha stellen …

• city population of frankfurt vs. offenbach

Diese Suchanfrage liefert als Ergebnis aus seinen Datenbanken einen Vergleich der Population von Frankfurt am Main und Offenbach sowie die Entwicklung der Population.

Gibt man hingegen klassische Suchbegriffe ein, dann werden hier unter Umständen Synonyme oder Reime gefunden und angezeigt.

Eine ökologische Alternative zur Google-Suche ist die Suchmaschine Ecosia. Laut einer Aussage aus dem Internet, die unter Umständen aber auch gut ein Mythos sein kann, verbraucht jede Suchanfrage so viel Strom, wie man für das Erhitzen von zwei Tassen Kaffee benötigt. Egal ob wahr oder auch nicht, jede Suchanfrage verbraucht Strom.

Die Suchmaschine Ecosia liefert ähnlich gute Ergebnisse wie die Google-Suche, wobei hier die Suche klimaneutral ist und zusätzlich Geld in die Aufforstung investiert wird.

Fazit

Wer oft die Google-Suche nutzt, um bei seiner Onlinerecherche die passenden Ergebnisse zu finden, der tut gut daran, nicht nur die einfachen Suchfunktionen zu nutzen, sondern mit Hilfe von speziellen Einschränkungen und Suchparametern die Suche so zu verfeinern, dass man im Idealfall wirklich nur noch das findet, was man gerade konkret sucht.

Noch ein Hinweis zum Schluss: Google entwickelt sich täglich weiter. Gegebenenfalls haben sich seit der Veröffentlichung einige Funktionen oder Darstellungen leicht verändert, so dass diese gegebenenfalls etwas anders aussehen oder an einer anderen Stelle zu finden sind.

 

Besser Googlen: Schneller finden, was du suchst

 

Google ist einfach, praktisch und schnell. Es gibt einen Suchschlitz, in der die Suchanfragen als Text geschrieben werden und nach dem Absenden sehen wir, praktisch nach dem Bruchteil einer Sekunde, die meist passenden Ergebnisse. So kennen, nutzen und lieben wir Google. Doch manchmal passen die angezeigten Ergebnisse nicht wirklich. So ist es von Zeit zu Zeit bei der Onlinerecherche sinnvoll, bestimmte Suchbegriffe einzugrenzen oder auszuschließen. Oder man sucht nach bestimmten Formulierungen — bzw. nach Teilen einer Formulierung. Oder, oder, oder … An dieser Stelle reicht meist die einfache Suchanfrage nicht mehr aus, und man muss auf andere Art und Weise zum Ziel kommen.

Hier gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, um zum Beispiel die Onlinerecherche, Analysen oder die Arbeit eines SEOs zu vereinfachen. Oft kommt es hier darauf an, etwas sehr Konkretes zu finden.

Die Ergebnisseite

Starte doch einmal eine Suche bei Google auf dem Desktop bzw. auf mobilen Geräten in der Desktop-Ansicht und betrachte die Ergebnisseite. Unter dem Suchschlitz mit der aktuellen Suchanfrage findest Du unter anderem auf der rechten Seite „Einstellungen“ und „Tools“. Wenn Du zum Beispiel hier auf Tools gehst, dann kannst Du die Ergebnisauswahl etwas einschränken – und zwar nach Land, Sprache sowie Zeit – und alle Ergebnisse anzeigen. Das ist schon mal eine Möglichkeit, um die Suchanfragen bzw. das Ergebnis zu konkretisieren und einzugrenzen.

Wenn Du auf Einstellungen gehst, dann findest Du hier zwei Möglichkeiten, die für die Eingrenzung der Ergebnisse interessant sind. Zum einen gibt es die Möglichkeit, private Ergebnisse auszuschließen, zum Beispiel private Websites, die zufälligerweise auch in die Ergebnisliste aufgenommen wurden. Zum anderen findest Du dort auch die Erweiterte Suche — dazu später mehr.

Bekanntermaßen liefert Google praktisch alles als Ergebnis, was in den Datenbanken gespeichert ist. Darunter fallen auch News, Bilder, Videos, Shopping und Mehr — wobei sich hinter Mehr in Deutschland Flüge, Maps (also Karten) und Bücher verbergen. Klar, das sind alles offensichtliche Möglichkeiten, die Suche nach Informationen einzugrenzen. Somit ist es mit diesen Grundwerkzeugen ein Leichtes, bestimmte Inhalte oder News in Deutschland, zum Beispiel zwischen 1992 und 2002 zu finden, die in deutscher Sprache veröffentlicht wurden.

Doch es geht noch mehr — sehr viel mehr …

Die Suche nach Bildern in Google

In Google können wir wunderbar auch nach Bildern suchen, wobei wir auch hier relativ einfach die Suche eingrenzen können. Suchen wir zum Beispiel nach Flugzeugen, dann können wir die gefundenen Bilder mit einem Klick auf eine spezielle Auswahl, zum Bespiel Clipart, so Begrenzen, dass nur noch Cliparts angezeigt werden.

Doch es gibt noch mehr zu entdecken: Wenn Du auf der Ergebnisseite der Bildersuche bist, dann klicke jetzt noch einmal auf Tools. Dir werden jetzt wieder Möglichkeiten angezeigt, um die Auswahl einzugrenzen. Besonders interessant ist hier zum Beispiel die Eingrenzung der Suchergebnisse nach Nutzungsrechten. Das ist wichtig, denn man darf aus Gründen des Urheberrechts nicht einfach beliebige Bilder bei Google herunterladen, um diese dann für seine eigenen Zwecke zu verwenden. Doch durch die Eingrenzung nach Lizenzen bekommst Du hier mehr Informationen, so dass Du besser nachvollziehen kannst, unter welchen Lizenzstatus einzelne Bilder, Grafiken oder Cliparts fallen. Doch auch hier gibt es den Hinweis, dass Du gegebenenfalls mit dem Inhaber der Lizenzrechte Kontakt aufnehmen musst, um eine Lizenz zu erwerben. Achte also bitte immer auf das Urheberrecht.

Soweit zur Suche nach Bildern. Doch halt, es geht auch andersherum. Du willst zum Beispiel herausfinden, wo ein Bild aufgenommen wurde bzw. auf welchen Websites ein Bild noch auftaucht bzw. wo die ursprüngliche Quelle des Bildes liegt? Auch das geht in Google und nennt sich „umgekehrte Bildersuche“. Einfach am Rechner auf dem Desktop das Bild in den Suchschlitz ziehen, und die entsprechenden Ergebnisse werden gefunden und angezeigt. Wenn Du das Bild nicht via Drag and Drop in den Suchschlitz ziehen kannst, dann klicke einfach im Suchschlitz auf das Kamera-Symbol. Dann hast Du die Möglichkeit, das Bild manuell aus Deinem Verzeichnis hochzuladen. Übrigens funktioniert diese Bildersuche nur auf Desktop-Rechnern bzw. auf mobilen Geräten in der Desktop-Ansicht.

Phrasensuche in Anführungszeichen

Eine der bekannteren Möglichkeiten, um die Suchanfragen etwas einzugrenzen, ist die sogenannte Phrasensuche. Hierunter ist die Suche nach mehreren Worten zu verstehen. Oft sind das zum Beispiel Namen, Zitate oder Satzteile. Suchst Du also zum Beispiel einen konkreten Namen, dann setze diesen in An- und Abführungszeichen — also „Vorname Nachname“ bzw. „Markus Müller“. In diesem Fall wird dann ganz konkret nach dem Namen

• „Markus Müller“,

und nicht nach Markus oder Müller gesucht.

Diese Suchanfrage lässt sich zum Beispiel erweitern mit einem bestimmten Suchbegriff. Das sieht dann beispielsweise so aus:

• „Rolf Schwind“ Laser

Bei dieser Suchanfragen wird konkret nach dem Namen Rolf Schwind in Kombination mit dem Suchbegriff Laser gesucht.

Variation der Phrasensuche mit *-Platzhalter

Bei der Onlinerecherche ist es manchmal sinnvoll, nicht nur nach konkreten Sätzen, sondern auch nach Satzteilen in einem bestimmten Kontext zu suchen. Hierbei kann man den zu suchenden Satz, wie zuvor beschrieben, in Anführungszeichen setzen. Dabei könnte die Suchanfragen bei Google dann so aussehen:

• „der * excimer laser“

Google findet dann die Seiten mit den angegebenen Suchbegriffen und einer beliebigen Ergänzung dazwischen. Das Suchergebnis der Onlinerecherche könnte in diesem Fall zum Beispiel lauten:

• Der neue entwickelte Excimer Laser …

Das Prinzip dürfte somit klar sein — einfach bei Suchanfragen die unbekannten Satzteile mit dem Sternchen * an den entsprechenden Stellen als Platzhalter ergänzen.

Wörter bei der Suche ausschließen

Bei der Onlinerecherche in Google kann man leicht nach bestimmten Begriffen suchen. Doch manchmal werden so viele Ergebnisse angezeigt, die nicht zu unserer gewünschten Auswahl passen. Deshalb ist es manchmal mehr als praktisch, wenn man bestimmte Wörter schon in der Suchanfragen ausschließt. Auch das ist leicht möglich.

Einfach in der Suchanfrage vor dem auszuschließenden Wort ein Bindestrich bzw. ein Minus (-) setzen, schon wird dieser Begriff aus der Suche ausgeschlossen. So sieht zum Beispiel die Suche nach Rezepten ohne Blumenkohl wie folgt aus:

• Kartoffelauflauf -Blumenkohl

Entweder … oder …

Bei der Onlinerecherche werden mehrere Suchbegriffe mit UND verbunden. Doch Du kannst auch nach dem einen ODER dem anderen Suchbegriff suchen, um hier die Ergebnisse etwas konkreter einzugrenzen. Dann sieht dann zum Beispiel so aus:

• Kartoffelauflauf -Blumenkohl Hühnchen or vegetarisch

Durch „or“ können Sie den Fokus auf zwei Suchbegriffe bei der Onlinerecherche legen.

Einzelne Websites durchsuchen

Google ist extrem praktisch bei der Onlinerecherche. Doch manchmal ist es notwendig, ganz bestimmte Websites zu durchsuchen bzw. gezielt Websites bei der Suche auszuschließen. Auch das ist mit einer einfachen Ergänzung in der Suchanfrage möglich.

Hierzu gibt es die Ergänzung site:url bzw. -site:url. Eine Suchanfrage sieht dann wie folgt aus:

• site:theophtalmologoist.com amaris

Diese Suchanfrage bewirkt, dass die Website www.theophralmologoist.com nach dem Suchbegriff „amaris“ durchsucht wird. Wichtig hierbei ist, dass das www. bei der Suchanfrage weggelassen wird.

Die Ausschlussfunktion ist bei der Onlinerecherche extrem praktisch, wenn man zum Beispiel nach einem bestimmten Angebot oder Produkt sucht und nicht den direkten Hersteller angezeigt bekommen will. In diesem Fall würde die Suchanfrage zum Beispiel so aussehen:

• amaris 1050 -site:eye-tech-solutions.com -site:schwind-amaris.com

In diesem Fall wird nach dem Produkt amaris 1050 gesucht, wobei die beiden Herstellerseiten direkt bei der Suche ausgeschlossen werden.

Doch warum ist diese Suche so hilfreich und praktisch? Ganz einfach! Manche Websites sind sehr umfangreich und haben ein weitverzweigtes Angebot. Doch die Such-Funktion ist meist nicht so komfortabel, wie die Suche mit Google. Deshalb bietet es sich an, gleich direkt die Website mit Google zu durchsuchen.

Onlinerecherche nach Dateien

Etwas spezieller ist die Suche nach bestimmten Dateien bzw. Dateiformaten. Auch bei dieser Suche hilft Google, das passende Ergebnis zu finden. Die Suche nach einer Broschüre für Kunden im PDF-Format würde in diesem Fall wie folgt aussehen:

• filetype:pdf amaris patient broschure

Doch schau Dir diese Suchanfrage einmal genau an. Du ahnst sicherlich schon, was Google hier macht? Richtig, Google durchsucht das ganze Netz nach dieser Broschüre. Außerdem wird konkret nach der Broschüre für Patienten gesucht. Mit anderen Worten, hier sollte die Suchanfragen zusätzlich noch auf eine Domain eingegrenzt werden.

Somit würde die Suche wie folgt aussehen:

• filetype:pdf site:schwind-amaris.com patient

Jetzt wird auf einer klar definierten Website nach einer PDF-Datei für Patienten gesucht. Praktischerweise funktioniert diese Suche mit allen üblichen Formaten wie .doc, .jpg., .png, .txt, .xls und so weiter.

Bestimmte Keywords innerhalb einer URL finden

Manchmal erfordert die Onlinerecherche auch die Recherche nach ganz speziellen Schlüsselwörtern innerhalb einer URL. Sucht man zum Beispiel nach den beiden Begriffen „refractive“ und „surgery“ in einer URL, dann sieht hier die Suchanfragen wie folgt aus:

• inurl:refractive surgery

Ähnliche Websites suchen

Von Zeit zu Zeit ist es bei der Onlinerecherche notwendig, nach Websites zu suchen, die einer bestimmten Website ähnlich sind. In diesem Fall würde die Suchanfrage wie folgt aussehen:

• Related:expedia.com

In diesem Fall werden nur Ergebnisse angezeigt, die so ähnlich sind wie expedia.com, beispielsweise expediainc.com.

Die erweiterte Suche nutzen

Wenn Du täglich online recherchierst, dann werden Dir früher oder später all diese Abkürzungen so geläufig sein, dass Du nicht mehr groß darüber nachdenken müssen wirst. Doch für den gelegentlichen Gebraucht gibt es einen etwas einfacheren Weg, der zwar etwas länger bei der Eingabe ist, aber auch zum Ziel führt.

Am Anfang dieses Beitrags hast Du erfahren, dass Du im Punkt „Einstellungen“ auch den Unterpunkt „Erweiterte Suche“ hast. Wenn Du diesen Unterpunkt genauer anschaust, dann siehst Du, dass Du dort einzelne Suchbegriffe, die Sprache und andere Optionen direkt eingeben kannst.

Ein kleiner Hinweis am Rande: Den Punkt Einstellungen und die Erweiterte Suche findest Du nur auf der Desktop-Ansicht. Wechsel gegebenenfalls auf einem mobilen Gerät von der mobilen Ansicht zur Desktop-Ansicht.

Am besten schaust Du dir die Suchmaske selbst an und entdeckst, wie Du hier einzelne Suchparameter, Suchausschlüsse, die Sprache, das Land und andere Parameter im Klartext eingeben kannst.

Link-Tipps

Zu den einzelnen Suchbefehlen gibt es auch im Internet weiterführende Links und Beschreibungen. Zum Beispiel findest Du hier mehr zum Thema:

• http://www.sem-deutschland.de/ubersicht-die-google-suchoperatoren-auf-einen-blick/
• http://www.onlinemarketing-praxis.de/uploads/pdf/suchparameter-google-uebersicht.pdf

Hier erfährst Du zum Beispiel, wie Du Deine Onlinerecherche auf eine bestimmte Location eingrenzen kannst.
Ich sehe was, was Du nicht siehst

Vielleicht hast Du es schon mal erlebt, dass Du eine Suchanfrage stellst, ein Freund auf seinem Gerät exakt die gleiche Suchanfrage formuliert und dann zwei unterschiedliche Ergebnisse angezeigt werden? Sicherlich wirkt das etwas seltsam, doch das passiert immer öfter. Suchmaschinenanbieter haben das Bestreben, möglichst maßgeschneiderte Suchergebnisse zu liefern. Maßgeschneidert bedeutet in diesem Fall, dass die Suchergebnisse auf das jeweilige Profil des Nutzers hin zugeschnitten werden. Hierzu wird unter anderem die Cookies und der Browser-Verlauf analysiert bzw. wenn man als Google-Nutzer angemeldet ist, werden die hier gesammelten Profil-Informationen für die Anzeige benutzt.

Ist das nicht gewünscht, dann solltest Du den Browserverlauf löschen, anonym surfen und Cookies nicht zuzulassen. Nähere Informationen zum Browserverlauf gibt es auf …

• https://support.google.com/websearch/answer/465

Zum privaten Surfen gibt es entsprechende Informationen auf …

• https://support.google.com/websearch/answer/4540094

Weitere Möglichkeiten, um die Suche bei Google etwas anders zu nutzen

Wenn Du Dich etwas mit Google beschäftigst, dann weißt Du schon längst, dass es dort eine ganze Reihe von Diensten und Möglichkeiten gibt. Das gilt auch für die Suche in Google-Scholar und Google-Books. Google-Scholar ist hierbei für die Suche nach und in wissenschaftlichen Veröffentlichungen gedacht, und Google-Books sucht in aktuell über 10 Millionen gescannten Büchern nach Suchbegriffen, Phrasen etc.

Hinweis: Oft gibt es auch auf Amazon einen kleinen Einblick in bestimmte Bücher. Dieser Service läuft unter dem Titel „Blick ins Buch“. Hierbei stellt Amazon einen kleinen Einblick in das Buch zur Verfügung. Meist handelt es sich hierbei um das Inhaltsverzeichnis, und einige Seiten des ersten Kapitels.

Google-Translate

Ein weiterer Service ist Google-Translate. Mit diesem Service kannst Du einzelne Worte, Sätze bzw. Satzbestandteile und komplette Websites übersetzen. Wir leben in einer globalen Welt und das erfordert manchmal auch globales Denken bei der Onlinerecherche. Doch wie kannst Du zum Beispiel auf chinesischen, indischen oder thailändischen Websites nach bestimmten Inhalten suchen?

Mit Google-Translate erhältst Du eine Möglichkeit, um auch auf diesen Seiten zu surfen und zu recherchieren, denn Google-Translte übersetzt diese Seiten in unsere Sprache. Allerdings ist diese Suche etwas mit Vorsicht zu genießen.

Die Ergebnisse sind nicht immer …

• Das gelbe vom Ei

also

• The yellow of the egg.

Doch immerhin hast Du so die Möglichkeit, um zumindest eine Idee davon zu bekommen, was auf manchen Websites zu finden ist, deren Sprache und Schriftzeichen Du nicht entziffern kannst.

Rechnen und mehr

Für den einen ist es Spielerei, für andere ist es eine praktische Erweiterung der Suchfunktion. So kann man auch direkt in der Google-Suchanfrage rechnen, Maßeinheiten umrechnen und auch mit verschiedenen Maßeinheiten rechnen.

So kann man zum Beispiel folgende Rechnung in der Suchanfrage formulieren:

• 5 Zoll + 13 fuss in cm = 408,94 cm

Oder …

• 62 Kg – 4 stones = 35.5988273 kilograms

Extrem praktisch hierbei ist zum Beispiel auch die Umrechnung von unterschiedlichen Maßeinheiten wie oz. in ml. Dadurch kann man Rezepte aus England und den USA auch mit hier üblichen Maßeinheiten nachkochen.

Auch anspruchsvolle Rechenoperationen wie Sinus und Cosinus lassen sich über die Google-Suche ausführen und berechnen. Selbstverständlich kann man die Google-Suche auch als Währungsrechner nutzen, um zum Beispiel mit dem aktuellen Umrechnungskurs Dollar in Euro umzurechnen.

Google-Wettervorhersage

Wenn man schon in der Google-Suchmaske ist, dann kann man dort auch unmittelbar eine Anfrage nach dem aktuellen Wetter bzw. nach einer Wettervorschau stellen.

So liefert die Suchanfrage …

• Wetter Kleinostheim

das aktuelle Wetter, eine Wettervorschau und weitere Informationen, zum Beispiel zum Niederschlag, Luftdruck etc.

Alternativen zur Google-Suche

Es gibt auch andere Suchmaschinen. Hierbei ist Wolfram Alpha mehr der Taschenrechner unter den Suchmaschinen. Wolfram Alpha ist auf Zahlen, Daten und Fakten ausgelegt. Deshalb kann man zum Beispiel folgende Suchanfrage in Wolfram Alpha stellen …

• city population of frankfurt vs. offenbach

Diese Suchanfrage liefert als Ergebnis aus seinen Datenbanken einen Vergleich der Population von Frankfurt am Main und Offenbach sowie die Entwicklung der Population.

Gibt man hingegen klassische Suchbegriffe ein, dann werden hier unter Umständen Synonyme oder Reime gefunden und angezeigt.

Eine ökologische Alternative zur Google-Suche ist die Suchmaschine Ecosia. Laut einer Aussage aus dem Internet, die unter Umständen aber auch gut ein Mythos sein kann, verbraucht jede Suchanfrage so viel Strom, wie man für das Erhitzen von zwei Tassen Kaffee benötigt. Egal ob wahr oder auch nicht, jede Suchanfrage verbraucht Strom.

Die Suchmaschine Ecosia liefert ähnlich gute Ergebnisse wie die Google-Suche, wobei hier die Suche klimaneutral ist und zusätzlich Geld in die Aufforstung investiert wird.

Fazit

Wer oft die Google-Suche nutzt, um bei seiner Onlinerecherche die passenden Ergebnisse zu finden, der tut gut daran, nicht nur die einfachen Suchfunktionen zu nutzen, sondern mit Hilfe von speziellen Einschränkungen und Suchparametern die Suche so zu verfeinern, dass man im Idealfall wirklich nur noch das findet, was man gerade konkret sucht.

Noch ein Hinweis zum Schluss: Google entwickelt sich täglich weiter. Gegebenenfalls haben sich seit der Veröffentlichung einige Funktionen oder Darstellungen leicht verändert, so dass diese gegebenenfalls etwas anders aussehen oder an einer anderen Stelle zu finden sind.