Links Sind Relativ – Mit der richtigen Strategie besser als die Konkurrenz ranken

Beschreibung zum kostenlosen Online Marketing Webinar

Ganz egal, ob Du noch ein junges Kükchen oder ein alter Hase bist, Du möchtest doch bestimmt nicht zu den SEOs der alten Schule gehören. Wenn Du Links aufbauen möchtest, gibt es dafür schon lange keine Pi-mal-Daumen Regeln mehr, die Dir zum Erfolg verhelfen.

Christoph C. Cemper von den LinkResearchTools (LRT) präsentiert Dir die neue Schule und erweitert Deinen Horizont. „Das haben wir schon immer so gemacht“, wird es hier nicht geben.

Wenn Du die Tipps aus diesem Webinar in Dein SEO mit aufnimmst, wirst Du Schritt für Schritt das „Wissen“ der alten Schule ablegen und zu einem echten SERP-Forscher werden, der weiß, wie man mit den richtigen Daten auf die Überholspur gelangt. Vorbei an der Konkurrenz und hin zu den Top-Platzierungen!

 

Webinar Termin:

19.05.2017

11:00 Uhr - 12:00 Uhr

Was Du nach dem Webinar gelernt hast:

  • Nie wieder wirst Du die Faustregeln der alten Schule akzeptieren, …
  • … sondern alles hinterfragen.
  • Du wirst durch Forschung in den SERPs verstehen, wie Du zur Top-Platzierung kommst, …
  • … und dabei keine Penalty erleidest.
  • Du wirst deinen Markt und Deine Konkurrenz verstehen, …
  • … und so immer die richtige Strategie für dein Linkbuilding kennen.
  • Du wirst nie wieder mit unvollständigen Daten arbeiten wollen.

Zielgruppe:

  • ChefInnen von SEO-Agenturen auf der Suche nach der perfekten Strategie für jeden Kunden
  • LeiterInnen von Marketingabteilungen, die mehr Revenue über Suchmaschinen anstreben
  • Urgesteine in SEO, die genug von der alten Schule haben
  • AnfängerInnen, die verstehen wollen, worum es bei Linkbuilding WIRKLICH geht
  • Schlaue Füchse, die Ihre Konkurrenz verstehen und übertreffen wollen
  • Schreibtischhengste und -stuten, die zur Abwechslung echte Feldforschung in den SERPs betreiben möchten

Webinar Termin:

19.05.2017

11:00 Uhr - 12:00 Uhr

Links Sind Relativ – Mit der richtigen Strategie besser als die Konkurrenz ranken

Christoph Cemper beschäftigt sich seit 2003 mit Suchmaschinenoptimierung und Marketing. Er machte sich früh selbständig und ist Gründer und Geschäftsführer mehrerer Unternehmen. Zu nennen sind hier die Link Research Tools, Link Detox und Impactana. Zuvor war er im Bereich der Softwareentwicklung tätig, aus dem er auch mit seinen Link Research Tools nicht ausbrechen konnte.

Umfrage

Cemper und sein Team machten eine kleine Umfrage unter ihren Nutzern. Dabei wollten sie herausfinden, wie viele der SEOs schon einmal von Google abgestraft worden waren. Berücksichtigt wurden außerdem Maßnahmen wegen unnatürlicher Verlinkungen auf der eigenen Website. Dabei fanden sie heraus, dass 33 Prozent schon einmal eine Google Pinguin Penalty erhalten hatten. Viel überraschender und vielleicht auch schockierender war aber die Tatsache, dass ein Fünftel sich in dieser Hinsicht überhaupt nicht sicher war und die Frage deshalb nicht beantworten konnte. Und auch bei den restlichen 47 Prozent, die mit „Nein“ antworteten fragt man sich, ob sie die Abstrafung vielleicht einfach nicht bemerkten. Denn nach den neueren Updates sind die Abstrafungen von Google deutlich weniger hart geworden. Früher waren sie in vieler Hinsicht für die entsprechende Website vernichtend. Heute kann es tatsächlich sein, dass man die Auswirkungen nicht bemerkt.

Money Keywords

Money Keywords sind Linktexte, die Verkäufe generieren sollen, wie zum Beispiel „Tollen Flug in die Türkei buchen!“. Viele SEOs denken zum Beispiel, dass es sinnvoll ist, auf seiner Seite 12 Prozent Money Keywords zu haben. Dies gründet dann meist eine Ratgeberseite, die leider vollkommen veraltet ist. Man sollte also den individuellen Fall betrachten, bevor man ein Urteil über die Menge der notwendigen Money Keywords fällt.

DTOXRISK

Ähnliches gilt für die Aussage „Ein DTOXRISK über 600 ist schlecht.“. Sie ist viel zu verallgemeinernd. In manchen Fällen kann eine 600 ein sehr guter Wert sein. Das liegt daran, dass in jedem Land, in jeder Branche und in jedem Keywordbereich unterschiedliche Regeln in Bezug auf diesen Wert gelten. Insbesondere die Zahlen der Konkurrenz sind hier auch von großer Bedeutung. Man muss also wiederum den einzelnen Fall betrachten, um sich ein Urteil erlauben zu können. Je umkämpfter der Markt, desto aggressiver sind die Verkaufsstrategien und desto höher ist meist auch das durchschnittliche DTOXRISK der Konkurrenten.

Verlinkungen

Auch die Regel „Wenn eine Domain gut rankt, dann verlinke sie auf deiner eigenen Seite!“ ist inzwischen sehr veraltet. Um 2005 war es zum Beispiel üblich, einen Link zu Wikipedia einzufügen, der sich dann in der Nähe des eigenen Kaufen-Buttons befand. Heutzutage wird so etwas vollautomatisch als unnatürliche Verlinkung erkannt und hat somit keinen Sinn. Die Regel ist also wieder Old-School-Wissen, das heute keine Gültigkeit mehr besitzt.

Google Pinguin

Bei Google Pinguin handelt es sich um einen Algorithmus, der schlechte Verlinkungen, also Spam-Links, identifiziert und die entsprechenden Seiten dann bestraft. Es geht also nicht um schlechte Domains, sondern um schlechte Links. Das bedeutet, dass auch eine sehr gute Seite bestraft werden kann, wenn sie zu auffällige Verkauf-Links in ihren Inhalten integriert. Gerade die besten Verlinkungen dieser Art befinden sich auf solchen renommierten Seiten, da man hier sehr viel Traffic abgreifen kann. Man muss also nicht nur die Qualität der Seite, sondern auch die Qualität der Verlinkungen betrachten, um sich effektiv vor Abstrafungen durch Google zu schützen. Sonst kann es selbst sehr großen Seiten passieren, dass sie Probleme mit Google bekommen.

New-School-SEO

Im modernen SEO hält man sich nicht an solche verallgemeinernden Regeln, wie sie oben beschrieben sind. Stattdessen ist zentral, was die eigene Konkurrenz macht. Oberstes Ziel eines SEO muss es sein, mit der Konkurrenz in allen Belangen mitzuziehen und noch ein kleines Stück besser zu sein. Dazu schaut man sich zum Beispiel an, wie viel Prozent Money Keywords von der Konkurrenz verwendet werden, um dann bewerten zu können, wie viel Prozent man selber benutzen sollte. Man kann so viele Money Keywords mit einem relativ geringen Bestrafungsrisiko aufbauen, wie sie die Konkurrenz auch hat.

Ähnliches gilt für das DTOXRISK. Es ist wiederum wichtig, sich anzuschauen, wie viel Risiko die Konkurrenz mit ihren Verlinkungen eingeht, um dann selber mitzuziehen. Überall dort, wo Geld verdient wird, herrscht oft ein sehr aggressives SEO vor, weshalb auch das durchschnittliche Risiko höher ist. Hier kann man sich dann auch Werte von 600 oder höher erlauben.

Auch die Verlinkungen, die die Konkurrenz im Monat bekommt, sollte man näher betrachten. Wenn man zu viele hat, dann sollte man überlegen, ob nicht das Risiko einer Abstrafung zu hoch ist und man selber besser Verlinkungen abbaut. Sind es zu wenige, dann sollte man sich schnellstens um mehr Verlinkungen bemühen; nur so kann man dafür sorgen, dass man mit der Konkurrenz auf Augenhöhe bleibt. Die neuen Verlinkungen kommen aber nicht von selbst: Das heißt, man braucht sehr guten Content auf der eigenen Seite, um eine Verlinkung durch andere Seiten auch zu rechtfertigen.

Links erforschen

In Bezug auf die Verlinkung fragt man sich natürlich auch, ob die Links, die man heute integriert oder bekommt auch noch in sechs Monaten so gut sind wie heute. Diese Frage ist schwer zu beantworten. Man kann aber mit gutem Datenmaterial zumindest eine relativ zuverlässige Voraussage machen. Nicht alle Verlinkungen sind gleich und auch die SERPs verändern sich dauernd. Wenn man sich heute unter den Top 10 in den Google-Suchergebnissen befindet, kann das morgen schon wieder anders sein. Man muss also laufend die eigenen Links erforschen, um sie den aktuellen Gegebenheiten entsprechend anpassen zu können und somit ein möglichst gutes Ranking konstant aufrechtzuerhalten. Dazu stellt man sich zum Beispiel die Frage, was man von den Link-Relationen her für eine Konkurrenz hat. Oder man überlegt sich, wie man besser bei Google ranken kann, ohne dabei dem Pinguin negativ aufzufallen.

Auf die Konkurrenz achten

Es ist also in allen Belangen sehr wichtig, auf die Konkurrenz zu achten. Was die Konkurrenz macht, das kann man sich auch leisten. Wenn man aber zu sehr heraussticht, dann sollte man sich Sorgen machen und entsprechende Anpassungen vornehmen. Die Unterschiede sind hier gewaltig. Bei Küchengeräten liegt der durchschnittliche DTOXRISK zum Beispiel bei etwa 300, während er in Bezug auf Online-Casinos etwa 1350 beträgt. Um solche Dinge festzustellen, ist es sehr wichtig, Analyse zu betreiben und sich dann nach den gewonnenen Erkenntnissen zu richten.

Was SEOs heute tun müssen

Sehr wichtig für die heutigen SEOs ist es, dass sie so viele Links wie möglich sammeln und diese dann analysieren. Je umfassender die Backlinkprofile sind, die man für sich und die Konkurrenz erstellt, desto genauer kann man auch Aussagen zu dem Potenzial der eigenen und der anderen Seiten machen.

Es ist heute nicht mehr möglich, sich darauf auszuruhen, dass man eine beliebte und gute Marke ist, die gute Produkte oder guten Content bietet. Es gibt trotzdem fast immer einen starken Wettbewerb. Dass man mal eine Nische findet, in der man sich festsetzen kann, ist ein Glücksfall. Und selbst dann werden andere Unternehmen darauf aufmerksam und man bekommt seine Konkurrenz trotzdem. Das ist ein weiterer Grund, warum die Analyse so wichtig ist. Mit ihr kann man die sich dauernd verändernde Konkurrenz im Auge behalten.

Link-Daten sammeln

Das Ziel ist also, so viele Links wie möglich zu sammeln und zu recrawlen. Denn wenn man nur zwei Prozent der eigenen Links analysiert, dann hat man zu wenige Daten. Auch wenn es 20 Prozent sind, hat man noch zu wenig. Denn über den Rest weiß man nichts. Und man kann so etwas auch nicht, wie manche Leute denken, einfach hochrechnen. In Bezug auf Verlinkungen sind Stichproben einfach vollkommen aussagelos. Bei den Verlinkungen handelt es sich nämlich nicht um eine Präsidentschaftswahl, bei der eine Umfrage ein relativ gutes Bild darüber gibt, wer gewinnen könnte. Und selbst dort sind die Werte nicht immer zuverlässig.

Googles Ranking und Verlinkungen

Wenn man aber nun nicht unbedingt alle Verlinkungen analysieren kann, warum nimmt man dann nicht gleich gar keine? Das liegt daran, dass ein Ranking ohne Links inzwischen sehr schwer ist. Das Google Ranking hängt natürlich auch von anderen Faktoren wie zum Beispiel den Nutzersignalen, der internen Verlinkung und der Relevanz ab. Aber die Verlinkungen sind das, was Googles Vorgehen so einzigartig gemacht hat, weshalb diese immer von Bedeutung bleiben werden. Deshalb kann man es sich nicht leisten, sie unberücksichtigt zu lassen. Wichtig hierbei ist es auch noch zu beachten, dass von den externen Links die Rede ist und nicht von den internen.

Starke Links mit geringem Risiko aufbauen

Ziel ist also auch, viele Verlinkungen aufzubauen, die erstens mächtig sind und zweitens ein geringes Risiko für eine Pinguin-Abstrafung mit sich bringen. Das erreicht man -mal wieder- mit Hilfe einer Orientierung an der Konkurrenz. Wenn man weniger Follow-Links und mehr No-Follow-Links als die Konkurrenz hat, sollte man die ersteren auf- und die letzteren abbauen. Ansonsten ist das eigene Verhältnis unpassend. Solche Spielräume zu finden und zu optimieren, ist für modernes SEO sehr wichtig.

Das Linkwachstum und die SEO-Zeitpläne

Sinnvoll ist es auch, sich das natürliche Linkwachstum bei der eigenen Seite und den Seiten der Konkurrenz anzuschauen. Viele Leute machen in Bezug auf das Linkwachstum den Fehler, dass sie sich äußerst unrealistische Ziele setzen, indem sie sehr kurzfristig planen. Es ist nicht möglich, bei SEO-Maßnahmen nach wenigen Monaten ein starkes Wachstum festzustellen. Allein die Planung nimmt auch schon so viel Zeit in Anspruch, dass man sie nicht vernachlässigen kann. Das lässt sich gut mit dem Bau eines Hauses vergleichen. Auch hier muss man sehr lange die Innenräume, die Installationen und die Architektur planen, bevor man mit dem eigentlichen Bau beginnt. SEO-Maßnahmen laufen über Jahre ab und bieten auch erst nach einer solchen längeren Zeit wirklich sichtbare Verbesserungen. Strategien, die mit kurzen Zeiträumen planen, sind entweder bezahlter Natur, wie zum Beispiel AdWords, oder sie sind Geldverschwendung, weil sie den Optimierungen keine Zeit geben, einen Effekt zu erzielen und somit zwangsläufig scheitern müssen.

Die Verlinkungen der Konkurrenz auswerten

Als SEO sollte man weiterhin die Verlinkungen der Konkurrenz betrachten. Man braucht sich nicht selber den Kopf darüber zerbrechen, zu welchen Seiten man nun als nächstes am besten verlinkt. Man überprüft einfach, welche Links bei der Konkurrenz sehr gut funktionieren, die man auf der eigenen Seite noch nicht hat und überlegt sich dann, welche davon man bei sich einfügen möchte. Selbst wenn man nur Google-Suchen tätigt, kann man hier schon Ideen sammeln und die eigene Seite so verbessern.

Man sammelt also am besten erst viele Daten, wertet diese aus und legt dann fest, welche Maßnahmen man ergreifen möchte, um die eigene Seite zu verbessern und Vorteile gegenüber der Konkurrenz zu gewinnen. Wichtig ist hierbei natürlich, die eigenen Daten auf dem neuesten Stand zu halten und so dafür zu sorgen, dass sie auch wirklich für zutreffende Aussagen tauglich sind.

Common Links mit der Konkurrenz teilen – Verlinkungen mit hohem Power Trust

Sinnvoll ist es auch, sich gemeinsame Links mit der Konkurrenz zu holen. Wenn mehrere Konkurrenten auf einer bestimmten Seite Links haben, dann sollte man sich dort auch einen besorgen, weil man sich dann in guter Nachbarschaft zu diesen gut rankenden Konkurrenten befindet. Dadurch wird klar, dass man sich mit ihnen auf einer Stufe befindet und Google kann dies erkennen.
Weiterhin ist es eine gute Idee, sich Links von Seiten zu holen, die einen hohen Power Trust haben, da man von diesen besonders gut profitieren kann.

Indirekte Links von den Seiten der Konkurrenz beschaffen

Eine intelligente Strategie ist es auch, die Konkurrenz zu überlisten, indem man sie indirekt zu sich selbst linken lässt. Dazu kauft man Links bei den Seiten ein, zu denen die Konkurrenz verlinkt und greift so den Traffic der Konkurrenz sozusagen über einen Umweg ab. Wenn man also die Konkurrenten A-H hat und in der Analyse feststellt, dass diese besonders oft zu den Websites 1-3 verlinken, dann sollte man bei den Websites 1-3 Links einkaufen. Die Kunden und Nutzer der Konkurrenz werden nun relativ häufig auf den Link klicken, der zu einer der Websites 1-3 führt. Unter Umständen gehen sie dann auch weiter und landen auf der eigenen Seite. Hier kann man sie dann abwerben, die Konkurrenz schwächen und gleichzeitig seine eigene Seite stärken.

Das macht diese Strategie sehr wertvoll, wenn auch ein wenig hinterlistig. Außerdem durchschauen die wenigsten Wettbewerber den Trick, da sie ihn ganz einfach nicht kennen. Und selbst wenn sie einen entsprechenden Verdacht haben, gibt es kein Tool (zumindest noch nicht), mit dem sie überprüfen könnten, ob sie indirekt auf Seiten verlinken, zu denen sie nicht verlinken wollen. Das heißt, die Konkurrenz kann sich nicht wehren. Für einen selbst gilt das allerdings natürlich auch.

Mit Link Alerts Benachrichtigungen erhalten

Praktisch sind auch die sogenannten Link Alerts. Ein ähnliches Prinzip kennt man von den Google Alerts, die einem eine Mail schicken, wenn es im Internet neue interessante Inhalte gibt. Link Alerts informieren einen darüber, wenn die Konkurrenz neue Links nutzt, insbesondere dann, wenn diese auch noch einen gewissen Wert besitzen, also gut performen. Diese Links sollte man sich unbedingt anschauen: Denn so verhindert man, dass die Konkurrenz gute neue Links integriert, die man selber nicht hat und sich so einen Vorteil erarbeitet. Mit den Link Alerts kann man sich die Links von der Konkurrenz besorgen, während sie noch frisch sind und so dafür sorgen, dass man auch von ihnen profitiert.

Ein weiterer Vorteil der Link Alerts ist die Tatsache, dass man Ressourcen spart. Wenn man die Konkurrenz analysiert und seine Website entsprechend angepasst hat, will man danach natürlich nicht immer weiter die Domains der Konkurrenz vollständig monitoren müssen. Dazu sind die Link Alerts wieder gut. Mit ihnen muss man sich nur auf die Änderungen bei der Konkurrenz konzentrieren und kann die schon analysierten Bereiche der Domains ignorieren.

Eine umfassende Datenbasis nutzen

Das Ganze funktioniert natürlich nur, wenn man eine gute Basis an Daten über die Konkurrenz hat. Das heißt: Sie muss konstant weitergeführt werden und die Konkurrenz gründlich abdecken. Wichtig ist hier wieder, dass man die Linkanalyse nicht mal kurz ausprobieren kann. Sämtliche SEO-Maßnahmen sind langfristig zu denken, da sie sonst keine Wirkung zeigen. Deshalb sollte man sich auch als Agentur vor Kunden hüten, die SEO „ausprobieren“ wollen. Solche Leute sind keine richtigen Kunden, da sie nicht bereit sind in SEO zu investieren. Entweder man macht es richtig oder gar nicht.

Wer noch Fragen an Christoph Cemper zu seinem Webinar hat, der kann ihm diese über Twitter oder über Facebook stellen.

Links Sind Relativ – Mit der richtigen Strategie besser als die Konkurrenz ranken

Christoph Cemper beschäftigt sich seit 2003 mit Suchmaschinenoptimierung und Marketing. Er machte sich früh selbständig und ist Gründer und Geschäftsführer mehrerer Unternehmen. Zu nennen sind hier die Link Research Tools, Link Detox und Impactana. Zuvor war er im Bereich der Softwareentwicklung tätig, aus dem er auch mit seinen Link Research Tools nicht ausbrechen konnte.

Umfrage

Cemper und sein Team machten eine kleine Umfrage unter ihren Nutzern. Dabei wollten sie herausfinden, wie viele der SEOs schon einmal von Google abgestraft worden waren. Berücksichtigt wurden außerdem Maßnahmen wegen unnatürlicher Verlinkungen auf der eigenen Website. Dabei fanden sie heraus, dass 33 Prozent schon einmal eine Google Pinguin Penalty erhalten hatten. Viel überraschender und vielleicht auch schockierender war aber die Tatsache, dass ein Fünftel sich in dieser Hinsicht überhaupt nicht sicher war und die Frage deshalb nicht beantworten konnte. Und auch bei den restlichen 47 Prozent, die mit „Nein“ antworteten fragt man sich, ob sie die Abstrafung vielleicht einfach nicht bemerkten. Denn nach den neueren Updates sind die Abstrafungen von Google deutlich weniger hart geworden. Früher waren sie in vieler Hinsicht für die entsprechende Website vernichtend. Heute kann es tatsächlich sein, dass man die Auswirkungen nicht bemerkt.

Money Keywords

Money Keywords sind Linktexte, die Verkäufe generieren sollen, wie zum Beispiel „Tollen Flug in die Türkei buchen!“. Viele SEOs denken zum Beispiel, dass es sinnvoll ist, auf seiner Seite 12 Prozent Money Keywords zu haben. Dies gründet dann meist eine Ratgeberseite, die leider vollkommen veraltet ist. Man sollte also den individuellen Fall betrachten, bevor man ein Urteil über die Menge der notwendigen Money Keywords fällt.

DTOXRISK

Ähnliches gilt für die Aussage „Ein DTOXRISK über 600 ist schlecht.“. Sie ist viel zu verallgemeinernd. In manchen Fällen kann eine 600 ein sehr guter Wert sein. Das liegt daran, dass in jedem Land, in jeder Branche und in jedem Keywordbereich unterschiedliche Regeln in Bezug auf diesen Wert gelten. Insbesondere die Zahlen der Konkurrenz sind hier auch von großer Bedeutung. Man muss also wiederum den einzelnen Fall betrachten, um sich ein Urteil erlauben zu können. Je umkämpfter der Markt, desto aggressiver sind die Verkaufsstrategien und desto höher ist meist auch das durchschnittliche DTOXRISK der Konkurrenten.

Verlinkungen

Auch die Regel „Wenn eine Domain gut rankt, dann verlinke sie auf deiner eigenen Seite!“ ist inzwischen sehr veraltet. Um 2005 war es zum Beispiel üblich, einen Link zu Wikipedia einzufügen, der sich dann in der Nähe des eigenen Kaufen-Buttons befand. Heutzutage wird so etwas vollautomatisch als unnatürliche Verlinkung erkannt und hat somit keinen Sinn. Die Regel ist also wieder Old-School-Wissen, das heute keine Gültigkeit mehr besitzt.

Google Pinguin

Bei Google Pinguin handelt es sich um einen Algorithmus, der schlechte Verlinkungen, also Spam-Links, identifiziert und die entsprechenden Seiten dann bestraft. Es geht also nicht um schlechte Domains, sondern um schlechte Links. Das bedeutet, dass auch eine sehr gute Seite bestraft werden kann, wenn sie zu auffällige Verkauf-Links in ihren Inhalten integriert. Gerade die besten Verlinkungen dieser Art befinden sich auf solchen renommierten Seiten, da man hier sehr viel Traffic abgreifen kann. Man muss also nicht nur die Qualität der Seite, sondern auch die Qualität der Verlinkungen betrachten, um sich effektiv vor Abstrafungen durch Google zu schützen. Sonst kann es selbst sehr großen Seiten passieren, dass sie Probleme mit Google bekommen.

New-School-SEO

Im modernen SEO hält man sich nicht an solche verallgemeinernden Regeln, wie sie oben beschrieben sind. Stattdessen ist zentral, was die eigene Konkurrenz macht. Oberstes Ziel eines SEO muss es sein, mit der Konkurrenz in allen Belangen mitzuziehen und noch ein kleines Stück besser zu sein. Dazu schaut man sich zum Beispiel an, wie viel Prozent Money Keywords von der Konkurrenz verwendet werden, um dann bewerten zu können, wie viel Prozent man selber benutzen sollte. Man kann so viele Money Keywords mit einem relativ geringen Bestrafungsrisiko aufbauen, wie sie die Konkurrenz auch hat.

Ähnliches gilt für das DTOXRISK. Es ist wiederum wichtig, sich anzuschauen, wie viel Risiko die Konkurrenz mit ihren Verlinkungen eingeht, um dann selber mitzuziehen. Überall dort, wo Geld verdient wird, herrscht oft ein sehr aggressives SEO vor, weshalb auch das durchschnittliche Risiko höher ist. Hier kann man sich dann auch Werte von 600 oder höher erlauben.

Auch die Verlinkungen, die die Konkurrenz im Monat bekommt, sollte man näher betrachten. Wenn man zu viele hat, dann sollte man überlegen, ob nicht das Risiko einer Abstrafung zu hoch ist und man selber besser Verlinkungen abbaut. Sind es zu wenige, dann sollte man sich schnellstens um mehr Verlinkungen bemühen; nur so kann man dafür sorgen, dass man mit der Konkurrenz auf Augenhöhe bleibt. Die neuen Verlinkungen kommen aber nicht von selbst: Das heißt, man braucht sehr guten Content auf der eigenen Seite, um eine Verlinkung durch andere Seiten auch zu rechtfertigen.

Links erforschen

In Bezug auf die Verlinkung fragt man sich natürlich auch, ob die Links, die man heute integriert oder bekommt auch noch in sechs Monaten so gut sind wie heute. Diese Frage ist schwer zu beantworten. Man kann aber mit gutem Datenmaterial zumindest eine relativ zuverlässige Voraussage machen. Nicht alle Verlinkungen sind gleich und auch die SERPs verändern sich dauernd. Wenn man sich heute unter den Top 10 in den Google-Suchergebnissen befindet, kann das morgen schon wieder anders sein. Man muss also laufend die eigenen Links erforschen, um sie den aktuellen Gegebenheiten entsprechend anpassen zu können und somit ein möglichst gutes Ranking konstant aufrechtzuerhalten. Dazu stellt man sich zum Beispiel die Frage, was man von den Link-Relationen her für eine Konkurrenz hat. Oder man überlegt sich, wie man besser bei Google ranken kann, ohne dabei dem Pinguin negativ aufzufallen.

Auf die Konkurrenz achten

Es ist also in allen Belangen sehr wichtig, auf die Konkurrenz zu achten. Was die Konkurrenz macht, das kann man sich auch leisten. Wenn man aber zu sehr heraussticht, dann sollte man sich Sorgen machen und entsprechende Anpassungen vornehmen. Die Unterschiede sind hier gewaltig. Bei Küchengeräten liegt der durchschnittliche DTOXRISK zum Beispiel bei etwa 300, während er in Bezug auf Online-Casinos etwa 1350 beträgt. Um solche Dinge festzustellen, ist es sehr wichtig, Analyse zu betreiben und sich dann nach den gewonnenen Erkenntnissen zu richten.

Was SEOs heute tun müssen

Sehr wichtig für die heutigen SEOs ist es, dass sie so viele Links wie möglich sammeln und diese dann analysieren. Je umfassender die Backlinkprofile sind, die man für sich und die Konkurrenz erstellt, desto genauer kann man auch Aussagen zu dem Potenzial der eigenen und der anderen Seiten machen.

Es ist heute nicht mehr möglich, sich darauf auszuruhen, dass man eine beliebte und gute Marke ist, die gute Produkte oder guten Content bietet. Es gibt trotzdem fast immer einen starken Wettbewerb. Dass man mal eine Nische findet, in der man sich festsetzen kann, ist ein Glücksfall. Und selbst dann werden andere Unternehmen darauf aufmerksam und man bekommt seine Konkurrenz trotzdem. Das ist ein weiterer Grund, warum die Analyse so wichtig ist. Mit ihr kann man die sich dauernd verändernde Konkurrenz im Auge behalten.

Link-Daten sammeln

Das Ziel ist also, so viele Links wie möglich zu sammeln und zu recrawlen. Denn wenn man nur zwei Prozent der eigenen Links analysiert, dann hat man zu wenige Daten. Auch wenn es 20 Prozent sind, hat man noch zu wenig. Denn über den Rest weiß man nichts. Und man kann so etwas auch nicht, wie manche Leute denken, einfach hochrechnen. In Bezug auf Verlinkungen sind Stichproben einfach vollkommen aussagelos. Bei den Verlinkungen handelt es sich nämlich nicht um eine Präsidentschaftswahl, bei der eine Umfrage ein relativ gutes Bild darüber gibt, wer gewinnen könnte. Und selbst dort sind die Werte nicht immer zuverlässig.

Googles Ranking und Verlinkungen

Wenn man aber nun nicht unbedingt alle Verlinkungen analysieren kann, warum nimmt man dann nicht gleich gar keine? Das liegt daran, dass ein Ranking ohne Links inzwischen sehr schwer ist. Das Google Ranking hängt natürlich auch von anderen Faktoren wie zum Beispiel den Nutzersignalen, der internen Verlinkung und der Relevanz ab. Aber die Verlinkungen sind das, was Googles Vorgehen so einzigartig gemacht hat, weshalb diese immer von Bedeutung bleiben werden. Deshalb kann man es sich nicht leisten, sie unberücksichtigt zu lassen. Wichtig hierbei ist es auch noch zu beachten, dass von den externen Links die Rede ist und nicht von den internen.

Starke Links mit geringem Risiko aufbauen

Ziel ist also auch, viele Verlinkungen aufzubauen, die erstens mächtig sind und zweitens ein geringes Risiko für eine Pinguin-Abstrafung mit sich bringen. Das erreicht man -mal wieder- mit Hilfe einer Orientierung an der Konkurrenz. Wenn man weniger Follow-Links und mehr No-Follow-Links als die Konkurrenz hat, sollte man die ersteren auf- und die letzteren abbauen. Ansonsten ist das eigene Verhältnis unpassend. Solche Spielräume zu finden und zu optimieren, ist für modernes SEO sehr wichtig.

Das Linkwachstum und die SEO-Zeitpläne

Sinnvoll ist es auch, sich das natürliche Linkwachstum bei der eigenen Seite und den Seiten der Konkurrenz anzuschauen. Viele Leute machen in Bezug auf das Linkwachstum den Fehler, dass sie sich äußerst unrealistische Ziele setzen, indem sie sehr kurzfristig planen. Es ist nicht möglich, bei SEO-Maßnahmen nach wenigen Monaten ein starkes Wachstum festzustellen. Allein die Planung nimmt auch schon so viel Zeit in Anspruch, dass man sie nicht vernachlässigen kann. Das lässt sich gut mit dem Bau eines Hauses vergleichen. Auch hier muss man sehr lange die Innenräume, die Installationen und die Architektur planen, bevor man mit dem eigentlichen Bau beginnt. SEO-Maßnahmen laufen über Jahre ab und bieten auch erst nach einer solchen längeren Zeit wirklich sichtbare Verbesserungen. Strategien, die mit kurzen Zeiträumen planen, sind entweder bezahlter Natur, wie zum Beispiel AdWords, oder sie sind Geldverschwendung, weil sie den Optimierungen keine Zeit geben, einen Effekt zu erzielen und somit zwangsläufig scheitern müssen.

Die Verlinkungen der Konkurrenz auswerten

Als SEO sollte man weiterhin die Verlinkungen der Konkurrenz betrachten. Man braucht sich nicht selber den Kopf darüber zerbrechen, zu welchen Seiten man nun als nächstes am besten verlinkt. Man überprüft einfach, welche Links bei der Konkurrenz sehr gut funktionieren, die man auf der eigenen Seite noch nicht hat und überlegt sich dann, welche davon man bei sich einfügen möchte. Selbst wenn man nur Google-Suchen tätigt, kann man hier schon Ideen sammeln und die eigene Seite so verbessern.

Man sammelt also am besten erst viele Daten, wertet diese aus und legt dann fest, welche Maßnahmen man ergreifen möchte, um die eigene Seite zu verbessern und Vorteile gegenüber der Konkurrenz zu gewinnen. Wichtig ist hierbei natürlich, die eigenen Daten auf dem neuesten Stand zu halten und so dafür zu sorgen, dass sie auch wirklich für zutreffende Aussagen tauglich sind.

Common Links mit der Konkurrenz teilen – Verlinkungen mit hohem Power Trust

Sinnvoll ist es auch, sich gemeinsame Links mit der Konkurrenz zu holen. Wenn mehrere Konkurrenten auf einer bestimmten Seite Links haben, dann sollte man sich dort auch einen besorgen, weil man sich dann in guter Nachbarschaft zu diesen gut rankenden Konkurrenten befindet. Dadurch wird klar, dass man sich mit ihnen auf einer Stufe befindet und Google kann dies erkennen.
Weiterhin ist es eine gute Idee, sich Links von Seiten zu holen, die einen hohen Power Trust haben, da man von diesen besonders gut profitieren kann.

Indirekte Links von den Seiten der Konkurrenz beschaffen

Eine intelligente Strategie ist es auch, die Konkurrenz zu überlisten, indem man sie indirekt zu sich selbst linken lässt. Dazu kauft man Links bei den Seiten ein, zu denen die Konkurrenz verlinkt und greift so den Traffic der Konkurrenz sozusagen über einen Umweg ab. Wenn man also die Konkurrenten A-H hat und in der Analyse feststellt, dass diese besonders oft zu den Websites 1-3 verlinken, dann sollte man bei den Websites 1-3 Links einkaufen. Die Kunden und Nutzer der Konkurrenz werden nun relativ häufig auf den Link klicken, der zu einer der Websites 1-3 führt. Unter Umständen gehen sie dann auch weiter und landen auf der eigenen Seite. Hier kann man sie dann abwerben, die Konkurrenz schwächen und gleichzeitig seine eigene Seite stärken.

Das macht diese Strategie sehr wertvoll, wenn auch ein wenig hinterlistig. Außerdem durchschauen die wenigsten Wettbewerber den Trick, da sie ihn ganz einfach nicht kennen. Und selbst wenn sie einen entsprechenden Verdacht haben, gibt es kein Tool (zumindest noch nicht), mit dem sie überprüfen könnten, ob sie indirekt auf Seiten verlinken, zu denen sie nicht verlinken wollen. Das heißt, die Konkurrenz kann sich nicht wehren. Für einen selbst gilt das allerdings natürlich auch.

Mit Link Alerts Benachrichtigungen erhalten

Praktisch sind auch die sogenannten Link Alerts. Ein ähnliches Prinzip kennt man von den Google Alerts, die einem eine Mail schicken, wenn es im Internet neue interessante Inhalte gibt. Link Alerts informieren einen darüber, wenn die Konkurrenz neue Links nutzt, insbesondere dann, wenn diese auch noch einen gewissen Wert besitzen, also gut performen. Diese Links sollte man sich unbedingt anschauen: Denn so verhindert man, dass die Konkurrenz gute neue Links integriert, die man selber nicht hat und sich so einen Vorteil erarbeitet. Mit den Link Alerts kann man sich die Links von der Konkurrenz besorgen, während sie noch frisch sind und so dafür sorgen, dass man auch von ihnen profitiert.

Ein weiterer Vorteil der Link Alerts ist die Tatsache, dass man Ressourcen spart. Wenn man die Konkurrenz analysiert und seine Website entsprechend angepasst hat, will man danach natürlich nicht immer weiter die Domains der Konkurrenz vollständig monitoren müssen. Dazu sind die Link Alerts wieder gut. Mit ihnen muss man sich nur auf die Änderungen bei der Konkurrenz konzentrieren und kann die schon analysierten Bereiche der Domains ignorieren.

Eine umfassende Datenbasis nutzen

Das Ganze funktioniert natürlich nur, wenn man eine gute Basis an Daten über die Konkurrenz hat. Das heißt: Sie muss konstant weitergeführt werden und die Konkurrenz gründlich abdecken. Wichtig ist hier wieder, dass man die Linkanalyse nicht mal kurz ausprobieren kann. Sämtliche SEO-Maßnahmen sind langfristig zu denken, da sie sonst keine Wirkung zeigen. Deshalb sollte man sich auch als Agentur vor Kunden hüten, die SEO „ausprobieren“ wollen. Solche Leute sind keine richtigen Kunden, da sie nicht bereit sind in SEO zu investieren. Entweder man macht es richtig oder gar nicht.

Wer noch Fragen an Christoph Cemper zu seinem Webinar hat, der kann ihm diese über Twitter oder über Facebook stellen.