Wer verwendet Canva?

Canva ermöglicht  kleinen und großen Unternehmen, anpassbare Grafiken, Drucke, Vorlagen, Rahmen, Sprachsymbolen und vieles mehr zu erstellen.

Was ist Canva?

Wer selbst Social Media Kanäle betreibt, kennt das Problem, hochwertige Grafiken für seine Profile erstellen zu müssen. Ob Facebook Cover, Youtube Kanalbild oder Insta-Story. Wie war noch mal das passende Format? Und wie bekommt man die coole Schrift ins Bild? Mit dem australischen Dienst Canva sparst Du Dir diese Sorgen. Denn Canva bietet für alle Gelegenheiten vorformatierte Grafiken an.

Du kannst bei diesem Cloud-Service aus einer Vielzahl von kostenlosen oder niedrigpreisigen Bildern, Grafiken, Fonts und Designs auswählen, oder eigene Bilder hochladen und diese verschönern. Mit Canva ersetzt Du den Grafiker, der für das frische Design Deines neuen Blogpostings gleich wieder viel zu viel Honorar abrechnen möchte.

Mit Canva kannst Du Dir also kostengünstig eine ganze Corporate Identity zusammenstellen. Nicht nur für Deine Social Media Kanäle, sondern auch für den gesamten Auftritt Deines Geschäftes. Inklusive Logo, Flyer oder Plakat und Broschüre. Deinen Gestaltungsmöglichkeiten sind mit Canva (fast) keine Grenzen gesetzt.

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Canva Bewertungen / Erfahrungen

Diese Canva-Bewertungen werden automatisch aus 3 eingereichten Nutzer-Erfahrungen ermittelt.

Gesamt
4.8/5
Benutzerfreundlichkeit
5.0/5
Support / Kundenbetreuung
4.3/5
Eigenschaften & Funktionalitäten
4.7/5
Preis-Leistungs-Verhältnis
5.0/5
Wahrscheinlichkeit der Weiterempfehlung
5.0/5
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Canva Rezensionen

Julia Leutloff

Gesamt
Benutzerfreundlichkeit
Kundenservice
Funktionen
Preis-Leistung
Weiterempfehlung

„DAS Tool für Social-Media-Content “

Vorteile von Canva

Canva ist sehr einfach in seiner Bedienung und bietet eine gute Übersicht über seine Vorlagen und einzelnen Tools. Zudem gibt es super viele (mittlerweile auch animierte) Vorlagen in den wichtigsten Social-Media-Formaten. Richtig gut ist das extrem präzises Freistellungswerkzeug, zusammen mit dem einfachen Download als PNG mit transparenten Hintergrund eine hilfreiche Ergänzung in der Pro-Version. Das Aufstocken von freien Bildern, Videos und Musikclips macht eine Komplettnutzung für Social-Media-Inhalte perfekt.

Nachteile von Canva

Ganz konkret fehlt mir die Möglichkeit eine bestimmte Animation zwischen den einzelnen Seiten mehrteiliger Vorlagen zu schalten. Zudem wären auch zeitlich direkt fest angelegte Vorlagen (bspw. 15-Sekunden Animationen) cool. Würde mich allerdings wundern, wenn das nicht (bald) auch noch kommt… 🙂

Beste Funktionen von Canva

Tatsächlich aktuell die Freistell-Funktion – geht schneller als bei Photoshop. 🙂

Allgemeines Fazit zu Canva

Jeder aus dem Social-Media-Bereich sollte sich die Pro-Version gönnen. Im Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar und man bekommt einfach wichtige Funktionen oben drauf. Wie den erwähnten Background-Remover mit PNG-Speicheroption.

Domenik Boss

Gesamt
Benutzerfreundlichkeit
Kundenservice
Funktionen
Preis-Leistung
Weiterempfehlung

„Das Grafik-Tool für Jedermann. “

Vorteile von Canva

Einfache Erstellung von Grafiken, Videos und Dokumenten. Riesige Auswahl an Vorlagen, Stockfotos und Grafiken.

Nachteile von Canva

Keine Offline-Nutzung möglich.

Beste Funktionen von Canva

Ich nutze alle Funktionen von Canva. So erstelle ich nicht nur den gesamten Content für meine Social Media Kanäle, sondern auch für meine Website, meine Bewerbungsunterlagen und viele andere Dinge.

Allgemeines Fazit zu Canva

Canva macht jeden zum professionellen Content Creator. Das Tool ist extrem einfach anzuwenden und bietet phänomenalen Umfang.

Klaus Schenkmann

Gesamt
Benutzerfreundlichkeit
Kundenservice
Funktionen
Preis-Leistung
Weiterempfehlung

„Wer Content braucht, braucht Canva. “

Vorteile von Canva

Wer keinen Plan von den gängigen Grafiktools hat (so wie ich) und dennoch viel Content erstellt, der ist bei Canva genau richtig. Es gibt eigentlich nichts, was nicht möglich ist. Die Vorteile sind so umfangreich, dass es nicht möglich ist, sie hier alle darzustellen. In Kürze: Ob Fotos, Texte, Grafiken – alle denkbaren Contentformate sind mit Canva schnell und einfach zu produzieren. Nach dem letzten Update sind die Möglichkeiten der Bildbearbeitung enorm gewachsen: einfaches Freistellen ist in ordentlicher Qualität möglich.

Nachteile von Canva

Konkrete Nachteile fallen mir so nicht ein. Lediglich die Rechte und Lizenzen für die vielen Fotos könnten transparenter dargestellt werden.

Beste Funktionen von Canva

Bildbearbeitung. Nutzung von Vorlagen und Elementen.

Allgemeines Fazit zu Canva

Für mich als Contentproduzenten ohne Grafik-Kenntnisse ein Muss und mein meistgenutztes Tool (täglich und mehrfach).

Canva Alternativen

Miro OMT Magazin

Miro

4,7/5 (2)
Kissmetrics OMT Magazin

Kissmetrics

4,0/5 (1)
Canva

Das Grafikdesign-Tool Canva im Review

 

 

Canva Startseite

Canva – Ein Grafikdesign-Tool mit vielen Möglichkeiten.

Wer im Online Marketing arbeitet, kennt das: Hier brauchst Du noch schnell eine Infografik für den neuen Blogartikel und dort für die Display Kampagne bei Google Ads einige Varianten an Banner-Formaten für Desktop und Mobile. Und wie war eigentlich nochmal das aktuelle Format für einen Post bei Facebook? Wenn es mal schnell gehen muss, ist Dein Grafiker gerade nicht zur Hand und für Photoshop oder ähnliche Programme ist keine Lizenz und auch keine Geduld übrig. Und selbst wenn Du Dich noch schnell ins jeweilige Tool hineinfindest, ist die Vorlage des Designs wahrscheinlich beim Kollegen auf dem Desktop gespeichert.

Kommt Dir bekannt vor? Die Grafikdesign-Plattform Canva könnte diesem Szenario bei Dir ein Ende setzen. Das Tool ist seit 2012 am Markt und richtet sich sowohl an Einsteiger als auch Erfahrene in Design und Gestaltung.

Als SaaS-Tool (Software as a Service) ist es online verfügbar und bietet von der Erstellung von Grafiken und Designs aller Art bis hin zum kollaborativen Arbeiten und Organisieren von Kreationen eine breite Palette an Funktionen. Ein großer Vorteil ist die Verfügbarkeit vieler Features in der kostenlosen Variante. Eine kostenpflichtige Pro-Variante für kleinere Teams sowie eine Enterprise-Lösung für große Teams und Unternehmen sind ebenfalls verfügbar.

In wenigen Schritten zum eigenen Design-Atelier

Aber schön der Reihe nach: Zunächst erstellst Du Dir unter canva.com einen kostenlosen Account. Mit E-Mailadresse und Passwort oder alternativ per Google- oder Facebook-Account ist die Registrierung schnell abgeschlossen.

Im Nutzerkonto begrüßt Dich zunächst eine noch leere Ablage und eine übersichtliche Navigation. Canva bietet Dir zum Start eine Menge Designvorlagen zu verschiedenen Themen, Anlässen und Branchen. Vom Flyer für Deine Veranstaltung, zu Vorlagen für Social Media Beiträgen und Stories über Speisekarten bis hin zu Einladungen, Präsentationen und Infografiken.

Canva Vorlagen

Von Social Media über Storyboards bis zum T-Shirt: Vorlagen in Canva.

Über den Punkt „Design erstellen“ bekommst Du verschiedene Formatvorschläge oder kannst die Wunschabmessungen in px, Zoll, cm oder mm direkt eingeben. So lassen sich einfache Entwürfe oder spezifische Designs für Printanzeigen oder eine Instagram-Story erstellen.

Je nach gewähltem Format bietet Dir Canva dann ebenfalls passende Vorlagen zur direkten Übernahme an. Aber auch als Inspiration sind diese wunderbar geeignet, wenn Du bereits eigene Ideen hast.

In jedem Canva-Design startest Du, falls du keine Vorlage gewählt hast, mit einer leeren Seite und kannst jederzeit mehrere Seiten zu Deinem Design hinzufügen. Eine Instagram-Story oder mehrere Banner-Varianten für A/B-Tests? Kein Problem. Per Kopie-Funktion lassen sich erstellte Designs als auch einzelne Seiten leicht duplizieren, abändern und auch die Reihenfolge sortieren.

Canva Editor

Der Editor überzeugt durch eine einfache und übersichtliche Oberfläche.

Contentfülle für abwechslungsreiche Designs und Anwendungsfälle

Im linken Seitenmenü bietet Dir Canva einige Möglichkeiten, um die leere Fläche Deines Designs mit Leben zu füllen. Außer den angesprochenen Vorlagen hast Du zunächst die Möglichkeit, eigene Dateien, wie Fotos, Icons oder Logos hochzuladen.

Hast Du kein eigenes Bildmaterial zur Hand, erwartet Dich unter „Fotos“ eine große Auswahl von Motiven, u.a. aus Bilddatenbanken wie Pexels und Pixabay, die mittlerweile zu Canva gehören. Mit englischen oder deutschen Begriffen lassen sich so die unterschiedlichsten Bilder finden.

Canva Navigation

Unzählige Optionen und Elemente zur Gestaltung bietet die Canva Medienbibliothek.

Der Bereich Elemente bietet eine fast unerschöpfliche Anzahl an Material, mit dem Du schicke Infografiken und aufmerksamkeitsstarke Anzeigen ausstatten kannst. Schön übersichtlich nach Kategorien sortiert gibt es hier alle erdenklichen Emojis, diverse Formen, Pfeile, Icons, animierten Stickern, Figuren, Diagramme, Verläufe und Raster. Die Elemente sind entweder fertig designt oder können, teils mit mehreren Farben, noch individualisiert werden.

Eine praktische Funktion sind die Rahmen. Wo man in Photoshop mit diversen Techniken Fotos für beispielsweise Referenten oder Ansprechpartner zunächst kreisrund zurechtschneiden muss, geht Canva einen einfachen Weg. Den jeweiligen Rahmen auswählen, Größe bestimmen, das eigene Foto hochladen und im Rahmen platzieren. Nach Wunsch feinjustieren – und fertig.

Alle Elemente werden per Drag ´n Drop auf der Arbeitsfläche platziert und können ohne Qualitätsverlust vergrößert oder verkleinert werden. Drehungen und Spiegelungen sind anwendbar, bei vielen Elementen kann auch die Farbe frei angepasst werden, auch für einzelne Bereiche der Grafik. Auch Transparenzen und Optionen zur Ausrichtung und Positionierung sind nutzbar. Ebenfalls bietet Canva bekannte Funktionen aus Photoshop und Co.:  Hilfsmittel wie Lineale, Druckbeschnittzugaben oder Hilfslinien sind optional zur einfacheren Gestaltung jederzeit einblendbar.

Bei Designs entscheidet oft der Text gegenüber der Aufmachung. Um euren Texten oder Werbeaussagen den passenden Ausdruck zu geben, erwartet euch hier eine riesige Auswahl an verschiedenen Schriftarten und Schriftschnitten. Natürlich können im Editor Farbe, Größe und weitere Anpassungen vorgenommen werden. Canva unterstützt auch hier wieder mit Vorlagen und Ideen für passende Schriftkombinationen, beispielsweise eine verspielte Headline mit einer eher klassischen Subline.

Canva Editor 2

Canva bietet eine große Auswahl an Schriftarten und Gestaltungsvorschlägen für Texte.

Multimedia-Inhalte mit Canva umsetzen

Canva bietet neben den beschriebenen Bildelementen auch Hintergründe, Videos und Musik. Ja, richtig gelesen. Neben den zu erwartenden animierten Icons und Stickern, die sich in Social Media Beiträgen zu Hause fühlen, gibt es auch diverse Musikstücke und Videos. Diese können ebenfalls platziert und mit einfachen Möglichkeiten geschnitten werden. Lediglich eine individuelle Lautstärkeanpassung fehlt. Für einen Trailer mit wechselnder Lautstärke oder dem Abmischen von verschieden Tonspuren reicht der Canva Editor daher nicht. Jedoch sind die Möglichkeiten dennoch hilfreich und ausreichend für kurze Videos.

Zu diesen nativen Möglichkeiten bietet Canva noch weitere Integrationen. QR-Code? Verknüpfung mit Facebook Account, Hubspot oder Youtube für weitere Anwendungen? Dein Twitter-Beitragsbild direkt auf Deinem Account posten? Alles möglich.

Canva Apps

Eine Auswahl zu Apps und Integrationen, die sich mit Canva verbinden lassen.

So entwickelt sich Canva von einem zunächst übersichtlichen Tool für das einfache Banner zu einer Quelle an unerschöpflichen Anwendungsfällen.

Umfangsunterschiede zwischen kostenlosem Account und Pro-Version

In der Elementbibliothek zeigen sich besonders die Unterschiede zwischen der kostenlosen Version und dem Bezahlmodell. Viele Elemente, gerade Fotos, Icons, Video und Musik sind trotz der immensen Auswahl in der kostenlosen Auswahl limitiert. Durch Kennzeichnung ist ersichtlich, welche Elemente kostenlos genutzt werden können. Das Material, was nur in der kostenpflichtigen Version nutzbar ist, wird dennoch angezeigt.

Wer nur selten auf die Premium-Inhalte zurückgreifen muss, hat die Möglichkeit mit einer Einmalzahlung einzelne Elemente zu erwerben. Diese sind dann jedoch nur für ein Design lizensiert.

Per Filter kann man in den Kategorien seine Auswahl bei der Suche nach passenden Elementen praktischerweise eingrenzen und so beispielsweise nur nach Gratis-Inhalten suchen. Dieser Filter ist leider scheinbar noch im Test. Laut Canva-Support befindet sich die Funktion noch in der Ausrollung und ist daher noch nicht in allen Accounts verfügbar. Auch hatte ich in der kostenlosen Version das Gefühl nach einiger Zeit auf der Suche nach bestimmten Motiven nur noch Premiuminhalte angezeigt zu bekommen.

Canva Filterung

Filter machen die Suche nach den passenden Elementen einfacher.

Dennoch finde ich die Auswahl an Elementen und Möglichkeiten in der kostenlosen Version beeindruckend. Zusätzlich erhältst Du durch die Möglichkeit der Individualisierung mit Farben, Größen und Formen Optionen, um auch mit bekannten Elementen immer wieder neue Designs zu zaubern.

Einfache Bildbearbeitung mit Effekten, Anpassungen und Filtern

Neben den klassischen Funktionen zu Schriftgröße, Farbe, Transparenz, Positionierung oder einer Bildspiegelung, bietet Canva noch weitere Bearbeitungsfunktionen. Verschiedene Bildfilter und die Möglichkeit im Bereich „Anpassung“ durch einzelne Schieberregler ein Bild Deinem Geschmack anzupassen, ersetzen auch viele Optionen, für die Du sonst ein Programm wie Photoshop benötigst. Hast Du Deine gewünschte Anpassung mit Helligkeit, Kontrast, Weichzeichner und Co. erreicht, kannst Du mit einem Anpassungscode dieses Profil immer wieder generieren ohne nochmals die ganzen Einstellungen vorzunehmen.

Canva Bildfilter

Verschiedenste Bildfilter stehen zur Auswahl.

Weitere Optionen zur optischen Anpassung bietet der gleichnamige Punkt „Effekte“, wo Bildstörungen, wie pixelige Looks oder stylische Zweifarbenpaletten, auf Dein Design angewendet werden können. Die Auswahl und Einstellungsmöglichkeiten können jedoch nicht mit einer Vollversion von Photoshop mithalten. Für die meisten Anwendungsfälle wirst Du jedoch fündig werden.

Das Highlight ist für mich (und für Dich vielleicht auch) der Background-Remover. Leider nur in der kostenpflichtigen Version enthalten, „zaubert“ er den Hintergrund aus euren Fotos heraus. Erfahrene Photoshop-Nutzer kennen diverse Varianten, um beispielsweise Personen oder Objekte freizustellen. Je nach Foto ist es gar nicht so einfach, trotz der verschiedenen Photoshop-Tools, ein ansprechendes Ergebnis zu erhalten. Bei meinen Anwendungsfällen in Canva hat dies jedoch mit dem Background-Remover hervorragend geklappt. Für schnelle Standardarbeiten, wie beispielsweise Fotos Deiner Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen freizustellen, um sie auf einheitlichem Hintergrund auf einer Webseite oder eine Broschüre zu platzieren, ist die Funktion immens hilfreich.

Bei allen Designgestaltungen erfolgt das Speichern automatisch während der Bearbeitung. Das Design sowie die einzelnen Seiten innerhalb des Designs können individuell benannt und zuletzt in diversen Dateiformaten ausgegeben werden. Je nach Inhalt Deines Designs sind das JPG, PNG oder PDF, auch in verschiedenen Qualitäten und bei animierten Inhalten als GIF oder mp4. Auch das Speichern in beispielsweise Google MyDrive oder Dropbox ist möglich.

Canva Download

Die gängigsten Dateiformate werden beim Export angeboten.

Beim Export der Designs gibt es Unterschiede je nach Lizenz: In der Pro-Version können png-Dateien auch mit transparentem Hintergrund gespeichert werden und zusätzliche Anpassungen an der Qualität und somit Dateigröße vorgenommen werden.

In der kostenlosen Variante bist Du hierbei eingeschränkter, die gängigsten Optionen sind jedoch verfügbar. Solltest Du Dein Design auf eine andere Größe adaptieren wollen oder hast Dich in der Größe des Designs geirrt, bleibt in der kostenlosen Variante nur der Workaround über die Erstellung eines neuen Designs. Dann kannst Du die Elemente des vorherigen Designs mit Strg+A alle markieren und in die neuen Abmessungen kopieren. Das klappt ganz gut.

Der einfachere Weg ist natürlich in der kostenpflichtigen Variante enthalten. Hier kannst Du das Design entweder auf die neuen Abmessungen einrichten oder eine Kopie des Designs mit den gewünschten Maßen erstellen. Danach lassen sich die einzelnen Elemente durch die beschriebene Skalierung leicht neu anordnen und an das erstellte Format anpassen.

Teilen, Präsentieren und Abstimmen mit Canva

Eine praktische Funktion ist die Teilen- und Präsentieren-Funktion. Hiermit kannst Du Deinem Team oder Kunden Dein Design zur Ansicht senden. Auch gibt es die Möglichkeit live mit einem Laserpointer zu präsentieren und sogar Dich dabei aufzunehmen, während Du Dein Design vorstellst und kommentierst.

Schönerweise kannst Du die Designs auch während dem Teilen bearbeiten und aktualisieren. Nach einem Refresh sind Änderungen und Ergänzungen sofort unter dem geteilten Link sichtbar. Das macht Abstimmungen und Freigaben im Team oder mit Kunden einfach und schnell. Kein lästiges Versenden oder Ablage von Dateien mehr, was den Posteingang, Laufwerke oder Cloudlösungen vorab schlank hält, bis Du die finale Version des Designs herunterlädst.

Canva teilen

Designs lassen sich nicht nur herunterladen, sondern auch präsentieren oder direkt auf Social Media Accounts laden.

Designs und einzelne Seiten können mit Kommentaren versehen werden und beim Teilen hast Du die Wahl, ob der Link wie zuvor beschrieben nur zum Anzeigen oder sogar zum Bearbeiten verwendet werden kann.

Damit dies gelingt und nicht jeder in seinem Canva Account allein werkelt und Designs einzeln teilen muss, gibt es die Möglichkeit Teams und Gruppen in Canva zu erstellen. So können in der kostenpflichtigen Version dann ebenfalls umfangreiche Ordnerstrukturen angelegt und gemeinsam und organisiert an Designs gearbeitet werden.

Dein Team kannst Du als Eigentümer organisieren. Über die E-Mailadresse versendest Du einfach Einladungen und kannst ihnen verschiedene Rollen zuweisen. Die Rollen sind folgende:

  • Administratoren: Können Mitglieder verwalten und Markenunterlagen bearbeiten
  • Vorlagendesigner: Speziell für die Markenunterlagen
  • Mitglieder: Können Designs erstellen und bearbeiten, jedoch keine Mitglieder verwalten

Zwischen den Teams und dem eigenen Account kann flüssig gewechselt werden. So lassen sich in der eigenen Ordnerstruktur Designs erschaffen und dann beispielsweise im Teamordner ablegen, um gemeinsam daran zu arbeiten. Der eigene Bereich bietet damit auch die Möglichkeit den Team-Bereich übersichtlich zu halten und persönliche Designs, die für die Kolleginnen und Kollegen oder den im Team integrierten Kunden nicht relevant sind.

Canva Team

Teammitglieder einfach per E-Mail einladen und Rollen zuweisen.

Wichtig zu wissen ist, dass die kostenpflichtige Version pro Mitglied gilt. Erstellst Du also ein Team mit insgesamt fünf Mitgliedern, wird die monatliche Gebühr auch fünfmal fällig. Hier lohnt es sich, genau zu entscheiden, wer dauerhaften Zugriff benötigt und aktiv mit Canva arbeitet und wer eventuell nur Designs über die Teilen-Funktion anschauen möchte.

Organisation und Speicherplatz

Bei einer solchen Vielzahl an Möglichkeiten und dem schnellen Produktionsprozess im Team sammeln sich nach kurzer Zeit bei Dir sicherlich viele Designs an. Neben der passenden Benennung bietet es sich daher an, die Designs zu organisieren. In der kostenlosen Version musst Du dabei leider mit einem Gesamtüberblick Deiner Designs sowie einem erstellbarem Zusatzordner zurechtkommen. Auch der Speicher ist mit 5 GB Cloudspeicher je nach Projekten schnell erreicht.

Die kostenpflichtige Pro-Version von Canva bietet für übersichtliche Ateliers schon wesentlich mehr Freiheit. Hier können beliebig viele Ordner erstellt werden, um die erstellten Designs passend zu sortieren. Das geht einfach per Drag `n Drop oder direkt im Designmodus mit einer Ordner-Funktion zu kategorisieren. Der Gesamtspeicher für Dateien liegt bei 100 GB.

Corporate Design, Inhaltsplanung für Social Media und Online-Druckerei

Drei spezielle Funktionen der kostenpflichtigen Pro-Lizenz möchte ich noch kurz vorstellen:

Der erste Punkt sind die Markenunterlagen. Auch Dein Unternehmen hat sicherlich Vorstellungen zum Corporate Design, wenn Du Werbemittel oder Unternehmensunterlagen erstellst. Hierzu kannst Du in Canva die Eckdaten für das eigene Corporate Design hinterlegen. Markenlogos, Markenfarben, Farbpaletten und auch der Upload eigener Schriftarten ermöglichen die Einhaltung Deiner Unternehmensvorgaben.

Der Inhaltsplaner ist verfügbar als Verbindung mit Facebook, Pinterest, LinkedIn und Twitter. Instagram ist aktuell noch außen vor. Wenn man eine Social Media Plattform mit dem Canva-Account verbindet, kann man Designs direkt auf der jeweiligen Plattform einsetzen. Dies geht auch direkt aus einem Design heraus. Zudem gibt es den titelgebenden Inhaltsplaner, bei dem man in einer Kalenderübersicht sieht, welche Beiträge geplant sind und kann auch hier neue Planungen und das erstellte Design eintragen.

Als weitere Option steht die Möglichkeit für Druckaufträge zur Verfügung, sprich Canva bietet den Service einer Online-Druckerei. Wenn Du in Deinem Unternehmen nicht nur online tätig bist, sondern auch ab und an Broschüren, Flyer oder eine Weihnachtspostkarte für eure Kunden erstellst, kannst Du erstellte Printdesigns auch direkt über Canva produzieren lassen. Die Plattform kooperiert dazu mit Druckereien und bietet eine kostenlose Lieferung Deiner Produkte an. Einen Auftrag habe ich bisher noch nicht platziert und kann daher keine Aussage zu Qualität und Lieferung machen.

Canva drucken

Neben Online-Formaten können Designs auch für Druckerzeugnisse verwendet werden.

 Self-Service und Support

Wie hilfreich ist der Canva Support, wenn Du mal nicht weiterkommst? Im kostenlosen Account bist Du bei Fragen erstmal auf Dich allein gestellt, kannst nur die Online-Hilfe durchsuchen. Bei einigen Recherchen bin ich verhältnismäßig oft auf 404-Seiten gelandet. Auf der Canva-Seite gibt es einige Tutorials und Inspirationen im Blog zum Anschauen und zudem die Möglichkeit, die englischsprachige Designschool per eLearning zu besuchen.

Canva eLearning

Tutorials, Tipps und Impulse für Gestaltung mit Canva.

Zudem lässt sich eine Supportanfrage per Formular stellen. Diese kann auf Deutsch verfasst werden und wird laut Ticketprotokoll, das man per E-Mail erhält, jedoch ins Englische übersetzt. Bei einem Supportfall kam die Antwort zwei Tage später und die Antwort auf die Rückfrage war eher systematisch anstatt persönlich auf das Problem zugeschnitten. In der Pro-Version gibt es dafür Support rund um die Uhr.

Mein Fazit zu Canva

Canva ist ein hervorragendes Tool für Einsteiger und Fortgeschrittene, um Designs zu erstellen und auch um einfache Bildbearbeitung zu erledigen. Während Anfänger sich über viele Vorlagen freuen und die Bedienung an bekannte Editoren angelehnt ist, können Fortgeschrittene die Möglichkeiten durch verschiedene Filter und Anpassungen ausschöpfen. Ob Print oder Online, ob grober Entwurf oder ein attraktives Bild für den spontanen Post im Instagram Account – Canva kann es.

Als Schweizer Taschenmesser des Grafikdesigns deckt es viele Anwendungsfälle beruflich wie auch privat ab. In der Tiefe kommt es dabei natürlich nicht an die Optionen von Produkten wie Photoshop oder InDesign heran.

Die vielen Möglichkeiten, die eigenen Designs zu teilen und gemeinsam daran zu arbeiten, sind hilfreich und können dazu dienen, praktische Workflows zu entwickeln.

Die kostenlose Version bietet bereits eine sehr große Auswahl an verschiedensten Elementen. Je nach Anwendungsfall kann es jedoch frustrierend sein, keinen Zugriff auf bestimmte Objekte, Einstellungen oder Funktionen zu haben. Auch für die Organisation, gerade mit mehreren im Team, ist das kostenlose Canva nicht für den Dauereinsatz geeignet.

Durch die Möglichkeit die Pro Version 30 Tage lang unverbindlich und kostenfrei zu testen, kannst Du dir ein Bild von den Möglichkeiten und Einschränkungen machen. Anschließend kannst Du mit ausgewählten Teammitgliedern in das kostenpflichtige Abo starten. Die monatliche Kündigungsfrist und der geringe Preis für die Vielzahl an Funktionen lohnen sich für Einsteiger und Erfahrene als Alternative zu etablierten Programmen auf jeden Fall.

Canva Preise

Canva bietet neben der kostenlosen Version noch zwei kostenpflichtige Modelle mit mehr Funktionen.

Christian Lipp

Bereits seit vielen Jahren begeistert sich Christian für Online-Marketing in all seinen Facetten. Angefangen 2007 als Medienkaufmann mit dem heute fast klassischen Feld der Onsite-Werbung mit Bannern, Newslettern und Advertorials, über die Arbeit in einer Medienagentur bis hin zum Senior Online Marketing Manager mit einem breiten Erfahrungsschatz und Expertise in den Bereichen SEA, SEO, Social Media und Content für die Weiterbildungs- und Verlagsbranche, verfolgt Christian Lipp leidenschaftlich die Entwicklungen und Möglichkeiten von Websites und digitaler Vermarktung.

Mit der Devise „Design follows Content“ sind ihm vor allem die 3 Säulen Strategie, Text und Landingpages wichtig. Denn ob online oder offline, Printanzeige oder Google Ad: Bei allen Kanälen und Werbemitteln spielt die Landingpage die entscheidende Rolle, den Nutzer überzeugungsstark abzuholen und im besten Fall für die heiß ersehnte Conversion zu sorgen. Das geht meistens mehr über die passende Strategie und sinnvollen Content als über fancy Slider und innovative Designs. Seiner Meinung nach erhalten Websites und hochwertige Inhalte durch wertvolle Conversion-Optimierung und passendes Content-Design die optimale und ansprechende Bühne.

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