Wer verwendet ActiveCampaign?

Zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen  profitieren von der Verwendung von ActiveCampaign.

Was ist ActiveCampaign?

ActiveCampaign ist ein US-amerikanischer Anbieter, der seinen Schwerpunkt auf Automatisierung legt. Damit können nicht nur auf zahlreichen Bedingungen basierende Autoresponder erstellt, sondern sogar Deine Kontakte automatisiert werden.

Hinzukommt ein sehr umfangreiches CRM-System, das mit einem Deal-System ausgestattet ist. Dadurch kannst Du Notizen oder Termine zu Deinen Kontakten hinzufügen. Ebenso ist damit der Versand einer direkten Nachricht möglich.

Wenn Du Fragen hast, solltest Du allerdings Englisch beherrschen, da sämtliche Hilfeseiten und FAQs nur in Englisch vorliegend sind. Positiv zu erwähnen ist aber, dass die Benutzeroberfläche auf Deutsch verfügbar ist.

Alles in allem ist ActiveCampaign weit mehr als ein Newsletter-Tool, da es Dir erlaubt, an einem zentralen Ort eine Menge an Informationen über Deine Kontakte bereitzuhalten.

Free-Versionnein
Umfang der Free-Version
 Einsteigermodul 500 Kontakte, unbegrenzte Mails
kostenfreie Testphaseja, 100 Kontakte, 100 Mails für 14 Tage
Dateianhänge möglichnein
E-Mail-EditorDrag and Drop
E-Mail-FormatHTML
Autoresponderja
Trigger-Mails (z.B. Geburtstag)ja
Personalisierungja
Sofortversandja
Zeitsteuerung des Versandsja
Whitelisting von Kontaktennein
Blacklisting von Kontaktenja
Newsletter-Designvorlagenja, ca. 30
A/B Split-Testingja
Landingpagesnein
Import- und Export von Kontaktenja
Server StandortUSA
DSGVO-konformja, man muss aber selbst dafür sorgen
Mehr Infos
Active Campaign Dashboard
Active Campaign Kontakte
Active Campaign Kampagnen
Active Campaign Automationen
Active Campaign Deals
Active Campaign Unterhaltungen
Active Campaign Listen Übersicht
Active Campaign Formulare Übersicht
Active Campaign Landingpage
Active Campaign Berichte

ActiveCampaign Bewertungen / Erfahrungen

Diese ActiveCampaign-Bewertungen werden automatisch aus 6 eingereichten Nutzer-Erfahrungen ermittelt.

Gesamt
4.4/5
Benutzerfreundlichkeit
4.3/5
Support / Kundenbetreuung
4.0/5
Eigenschaften & Funktionalitäten
4.5/5
Preis-Leistungs-Verhältnis
4.7/5
Wahrscheinlichkeit der Weiterempfehlung
4.5/5
ActiveCampaign jetzt bewerten

ActiveCampaign Rezensionen

Kim Nadine Adamek

Gesamt
Benutzerfreundlichkeit
Kundenservice
Funktionen
Preis-Leistung
Weiterempfehlung

„Active Campaign ist nach kurzer Einarbeitung spielend leicht zu bedienen. “

Vorteile von ActiveCampaign

Active Campaign bietet mir schon im kleinsten Paket ziemlich viele Möglichkeiten mein E-Mail-Marketing zu automatisieren. Im Vergleich zu anderen Tools fühlen sich die Funktionen zudem intuitiver an. Aus meiner Sicht ist auch das Preis-Leistungsverhältnis sehr gut.

Nachteile von ActiveCampaign

Ein großer Nachteil des Tools ist, dass man seine Liste monatlich nur begrenzt bereinigen kann. Im kleinsten Paket sind nur 500 Kontaktlöschungen pro Monat frei.

Beste Funktionen von ActiveCampaign

Ich nutze am Liebsten die Automatisierungsfunktionen für neue Abonennten. Auch die Integration in meine Webseite ist super einfach zu bewerkstelligen.

Allgemeines Fazit zu ActiveCampaign

Achtive Campaign ist ein sehr gutes Tool. Ich kann es eigentlich uneingeschränkt empfehlen.

Kerstin Müller

Gesamt
Benutzerfreundlichkeit
Kundenservice
Funktionen
Preis-Leistung
Weiterempfehlung

„Für E-Mail-Marketing Einsteigerin meinen Augen das Beste was es derzeit auf dem Markt gibt. “

Vorteile von ActiveCampaign

Das Preis-Leistungsverhältnis ist unschlagbar und es lässt sich intuitiv sehr schnell begreifen. Für wirklich günstiges Geld kann man segmentieren und die Kunden einfach Themen gerecht anschreiben.

Nachteile von ActiveCampaign

Leider ist der Sitz von Active Campaign in Amerika und nach dem EUGH Urteil zur Unwirksamkeit des Privacy Shields, nicht ausreichend datenschutzkonform. Deshalb werde ich auch wahrscheinlich wechseln müssen, wobei sich die Suche schwer gestaltet.

Beste Funktionen von ActiveCampaign

Die Segmentierung in den Kampagnen und in den Automationen.

Allgemeines Fazit zu ActiveCampaign

Ein tolles E-Mail-Marketing Tool, wenn man vom Datenschutz absieht. Nicht die erste Wahl für den reinen Newsletterversand, aber sobald die erste Segmentierung, wie z. B. bei einem Kursverkauf, nötig ist, ist es großartig.

Michael Bauer

Gesamt
Benutzerfreundlichkeit
Kundenservice
Funktionen
Preis-Leistung
Weiterempfehlung

„ActiveCampaign ist ein gutes Tool für Newsletter, vor allem durch die integrierten Reporting-Möglichkeiten “

Vorteile von ActiveCampaign

Mit ActiveCampaign können bspw. bei Newslettern Öffnungsraten einfach verfolgt werden. Die einfache Bedienung ermöglicht den schnellen Einstieg in das Tool.

Nachteile von ActiveCampaign

Zu viel Funktionen, sodass man schnell den Überblick verliert. Der Support ist nur auf englisch verfügbar.

Beste Funktionen von ActiveCampaign

Tracking

Allgemeines Fazit zu ActiveCampaign

Gutes Tool für Newsletter und deren Automatisierung

Matthias Busam

Gesamt
Benutzerfreundlichkeit
Kundenservice
Funktionen
Preis-Leistung
Weiterempfehlung

„All-In-One Marketing Automation für jedes Budget. “

Vorteile von ActiveCampaign

Marketingautomatisierung, die eigentlich wesentlich teureren Tools wie Infusionsoft vorbehalten sind, gibt es hier zu einem fantastischen Preis. Dazu eine sehr einfache Bedienung ohne in den Funktionen eingeschränkt zu sein.
Egal was man in seinem Unternehmen automatisieren möchte, mit ActiveCampaign und den unzähligen Apps die man verknüpfen kann, lässt es sich umsetzen.
Wichtiges Lead Scoring, Aufgabenverteilung und verhaltensbasierte E-Mail Sequenzen lassen sich mittels verschiedener Trigger ausspielen.
Insgesamt zu dem abgerufenen Preis aktuell das wohl vollumfänglichste Tool auf dem Markt.

Nachteile von ActiveCampaign

Das integrierte CRM System könnte etwas breiter ausgebaut sein und Dokumente im Tool speichern lassen. Über eine Goole Drive Anbindung zwar auch möglich, aber Verträge u.ä. direkt im CRM speichern zu können wäre besser.
Das Deal System ist etwas zu unflexibel und arbeitet am Besten mit fixen Paketpreisen und nicht individuellen Angeboten.

Beste Funktionen von ActiveCampaign

Am häufigsten wird von mir die E-Mail Automation genutzt. Im Hintergrund laufen allerdings etliche Automationen, die das LeadScoring und Dealsystem bedienen. Einmal eingerichtet verbringt man die meiste Zeit im Tool (abseites des E-Mail schreibens) im CRM und Deal System und damit, bestehende Automationen um weitere E-Mails zu ergänzen.

Allgemeines Fazit zu ActiveCampaign

Ich kann ActiveCampaign jedem, der auf viele Möglichkeiten in der Marketing Automatisierung Wert legt, wärmstens empfehlen. Ab ein paar Euro im Monat bekommt man ein Tool an die Hand, das im Funktionsumfang an die wirklich großen Tools der Branche heran kommt, in der Bedienung aber wesentlich einfacher ist als zum Beispiel Infusionsoft und vom Preis eigentlich unantastbar.

Isabelle Ledermann

  • Team Lead Performance Marketing
  • Lendis
Gesamt
Benutzerfreundlichkeit
Kundenservice
Funktionen
Preis-Leistung
Weiterempfehlung

„Benutzerfreundliches Tool, um direkt mit der Automatisierung von E-Mails zu starten. “

Vorteile von ActiveCampaign

Egal ob Automatisierungen, Lead Scoring System, oder Campagnen triggern je nach Segmenten wie Produkt, Engagement etc. in ActiveCampaign könnt ihr das alles ohne viel Wissen durch das benutzerfreundliche Setup bauen. Wer weiß, was ein Flussdiagramm ist, kann eigentlich direkt mit Automations loslegen. Dokumentationen und Anleitungen findet ihr sehr detailiert im Internet. Darunter auch einfach zu befolgende Videos.

Nachteile von ActiveCampaign

Reply Tracking:
Es gibt kein ordentliches reply tracking! nicht mal ein BCC in dem man zur not eine Mailadresse verstecken könnte. Das angebotene reply tracking von ActiveCampaign ist wirklich ein absoluter Witz, denn wenn der angeschriebene auf eine Mail antwortet erscheint dort nur eine cryptische E-Mailadresse und in den meisten E-Mail Clients eine fette Warnung! Denn die Adresse von der versendet wird ist nicht die, auf die hier geantwortet werden kann. Leider sehr sehr traurig, da Kunden von der spammigen Antwirtmöglichkeit zurückschrecken. Wer darauf verzichten will muss leider auch auf das reply tracking verzichten. Auch nach mehrmaliger Beschwerde bei unserem AC Manager kam nur die Antwort: Ja, das hören wir oft und auch schon seit Jahren…

Reporting
Ein vernünftiges Reoprting, dass auch die Performance Marketers zufrieden oder gar glücklich machen könnte sucht man bei E-Mail-Tools ja generell vergebens. ActiveCampaign macht es einem in dem Fall noch schwerer in dem es Daten unvollständig bereit stellt. Einzig über Webhooks erhält man die Daten Eventbasiert. Jetzt fängt das große Räzelraten an. Alle vorher definierten Cusom Field, wie für welche Produkte, Kategorien, oder Dienstleistungen sich eure Kunden interessieren, sind nur Spaltennummern, leider gibt es auch keine möglichkeit in AC herauszufinden welche Felder mit welcher ID angelegt wurden. Das einzige was hier hilft ist alle variablen durchgehen und vermutungen anstellen, zu welchem Feld diese ursprünglich mal gehört haben könnten.
Sollte man damit eindlich fertig sein stellt man fest, dass zu den “sents” keine KundenIDs mitgeschickt werden. Sprich ihr wisst welche Mail verschickt wurde und wann, aber nicht an wen. Das ist auch laut Support ein Problem, das nicht gelöst werden kann.
Wenn ihr Kampagnen verschickt ist das sicherlich auch kein Problem, da ja alle Mails an eure Liste gleichzeitig verschickt werden, wenn ihr damit Automatisierungen auswerden wollt mit mehreren Mails, ist das absolut ungeeignet und bringt euch gar nichts.

Wer auf Puzzel steht, für den wird ActiveCampaign ein großer spaß. Für alle die Wert auf ein Wirklich gutes Reporting legen, den würde ich davon eher abraten.

Beste Funktionen von ActiveCampaign

regelbasierte Automations

Allgemeines Fazit zu ActiveCampaign

Wenn wir es schaffen die Daten nutzbar zu machen und noch ein bisschen am Replytracking gearbeitet wird, ist das Tool Gold wert.

Carsten Dierks

Gesamt
Benutzerfreundlichkeit
Kundenservice
Funktionen
Preis-Leistung
Weiterempfehlung

„Sehr umfangreiches Tool mit dem Marketing Automation echt Spaß macht! “

Vorteile von ActiveCampaign

Das Tool besitzt sehr große Freiheiten für seinen Benutzer und ist sehr mächtig in Hinblick auf Marketing Automation. Außerdem ist es im Vergleich zu Hubspot und Pardot (aus dem Hause Salesforce) eine günstigere Alternative. Es existiert eine sehr breite Dokumentationim Netz, sodass man selbstständig das Tool erlernen kann. Der Support ist ebenfalls richtig gut, während des Onboardings wird man mit den Features vertraut gemacht und es besteht im Nachhinein die Möglichkeit einen Call mit einem Supportmitarbeiter (in englischer Sprache) zu vereinbaren. Zusätzlich gibt es sehr viele Schnittstellen zu anderen Tools, die ActiveCampaign ergänzen.

Nachteile von ActiveCampaign

Detailliertes Websitetracking lässt sich nicht so einfach mit dem Google Tag Manager verbinden. Hier sind schon ein paar Programmierkenntnisse von nöten. Leider ist alles auf Einzelkontakte ausgerichtet, sodass es im B2B etwas mühseliger wird in der Organisation der Kontakte. Teilweise ist man darauf angewiesen Addons zu nutzen, da ActiveCampaign diese Features nicht selbst unterstützt, was bei einigen Tools Zusatzkosten verursacht.

Beste Funktionen von ActiveCampaign

– E-Mail Automation Flows
– Lead Nurtering und Lead Scoring

Allgemeines Fazit zu ActiveCampaign

Ich bin recht zufrieden mit der Nutzung des Tools und es ist sicherlich ein kostengünstiger Einstieg in das Thema Marketing Automation. Das Tool wird stets weiterentwickelt, was man daran sieht, dass man als einfaches Newsletter-Tool gestartet ist und sich dann immer mehr Features hinzukamen.

ActiveCampaign Alternativen

GetResponse OMT Magazin

GetResponse

4,4/5 (2)
CleverReach OMT Magazin

CleverReach

4,2/5 (15)
Sendinblue OMT Magazin

Sendinblue

4,2/5 (11)

Testbericht zum Tool Active Campaign

Warum Active Campaign?

Der Markt an E-Mail-Marketing und Marketing-Automatisierungsanbietern ist in den letzten Jahren unermüdlich gewachsen und bietet mittlerweile eine erschlagende Bandbreite an Optionen an.

Neben alteingesessenen Platzhirschen wie Infusionsoft und Hubspot hat sich in den letzten Jahren Active Campaign seinen Platz unter den großen Marketing-Automatisierungsplattformen erkämpft und spielt heute bei den ganz großen mit.

Es lässt sich mit Active Campaign nahezu alles abdecken, was die großen Lösungen anbieten, allerdings ist die Preispolitik näher an kleinen und mittleren Unternehmen, als sie es zum Beispiel bei Infusionsoft ist.

Diese Übersicht soll Dir helfen die Entscheidungsfindung etwas zu vereinfachen, indem Du hier die wichtigsten Funktionen und Best-Practices für ActiveCampaign findest. Verzeihe mir bitte, wenn ich nicht in jede Funktion und jedes Detail eingehe, aber hier möchte ich Dir wirklich nur eine Übersicht über die Möglichkeit geben, damit Du eine gute Entscheidung treffen kannst.

Das wichtigste vorweg: Active Campaign bietet Dir eine Menge Funktionen, die Dir dabei helfen können, Deinen Abonnenten immer zur richtigen Zeit die passenden E-Mails zukommen zu lassen. Wenn Du nur E-Mail-Marketing suchst kannst Du hier aufhören zu lesen. Active Campaign macht das genauso gut, wenn nicht besser als alle anderen Anbieter am Markt.

Active Campaign Startseite

Active Campaign Startseite.

Active Campaign bietet Dir allerdings wesentlich mehr als nur E-Mail Marketing. So kannst Du zum Beispiel Site Tracking nutzen, um Interessenten, die Deine “Kontakt” Seite aufgerufen haben, eine eigene E-Mail-Sequenz aufgrund des Seitenaufrufs zukommen zu lassen. Ganz ohne Dein Zutun und vollautomatisch.

Auch lassen sich mit Active Campaign ganze Vertriebsstrukturen abbilden und sich Dein Verkaufsteam mittels der “Deals” Funktion durch einen vorgegebenen Prozess entlasten.

Zu diesen ganzen Aspekten kommen wir aber noch im Detail weiter unten.

Ein wichtiger Punkt, der Active Campaign von anderen Anbietern unterscheidet, ist, dass Du nur für aktive Kontakte bezahlst. Und nur einmal pro Adresse. Es spielt keine Rolle, in wie vielen Listen ein Kontakt ist. Du bezahlst für jede E-Mail-Adresse (solange aktiv) einmal. Wer sich abmeldet ist weiterhin als alter Kontakt einsehbar, wird aber nicht länger verrechnet.

Bitte beachte auch, dass ActiveCampaign modular aufgebaut ist und einige der hier genannten Funktionen nur in höheren Plänen enthalten sind.

Active Campaign ist Tag basiert und Listen geführt

Zuallererst ein wichtiger Aspekt vorweg. Active Campaign ist ein Tag basiertes E-Mail-Marketing System. Das heißt, dass die meisten Aktionen, die Deine Abonnenten im System ausführen, aufgrund von Dir vergebenen Tags ausgeführt werden.

Diese Tags werden entweder manuell von Dir hinzugefügt, oder (wie es wesentlich häufiger der Fall ist) automatisch vom System nach festen Regeln vergeben.

Das kann auf den ersten Blick etwas verwirrend wirken, ist aber im System selbst schnell und einfach umsetzbar und erfolgt immer direkt dort, wo es für Dich am meisten Sinn macht, ein Tag zu vergeben.

Listen werden letztendlich nur genutzt, um große Interessengruppen voneinander zu trennen. In der Regel hat aber eine Firma nur eine Liste und gliedert die einzelnen Abonnenten durch die Vergabe verschiedener Tags.

Wenn Du allerdings Deinen Abonnenten die Möglichkeit geben möchtest, sich aus einzelnen E-Mail-Gruppen abzumelden und gleichzeitig andere weiterhin zu erhalten, dann wird dies durch verschiedene Listen realisiert.

Fangen wir also mit den ganzen Eigenschaften, die Dir Active Campaign zu bieten hat, an. Für neue Nutzer am wichtigsten: Der schnelle und leichte Einstieg.

Die Active Campaign Getting Started Übersicht

Die Active Campaign Getting Started Übersicht.

Damit Du so schnell wie möglich mit Active Campaign loslegen kannst, bietet Dir die Plattform ein geführtes Einrichten aller wichtigen Elemente an. So kannst Du sicher sein, dass Du nichts Wichtiges vergisst.

Das einzige, was in diesem begleiteten Setup fehlt, ist das Hinterlegen der Adresse. Diese musst Du selbst eingeben. Du findest Sie über das kleine Zahnrad ganz unten links und dann über “Adressen”. Einmal hier hinterlegt wird diese Adresse automatisch unter jede E-Mail gesetzt und Du musst Dich nicht weiter darum kümmern.

Zusammen mit dieser einfachen Schritt-für-Schritt Anleitung kannst Du Active Campaign innerhalb kürzester Zeit einrichten und quasi sofort damit beginnen E-Mails zu versenden.

Kommen wir nun zum zentralen Element von Active Campaign: Dem Dashboard.

Active Campaign Dashboard Übersicht

Active Campaign Dashboard Übersicht.

Das Dashboard ist das Erste, was Du siehst, wenn Du Dich in Active Campaign einloggst und es zeigt Dir alle wichtigen Metriken auf einen Blick.

Was Dir angezeigt wird, kannst Du frei aus einer vordefinierten Liste wählen und nach Deinen Bedürfnissen auf der Übersicht anordnen.

Auf der rechten Seite siehst Du immer die letzten Kontaktaktivitäten. Also neue Abonnenten, Öffnungen, Abbestellungen, Link-Klicks und Erwähnungen. So hast Du immer in einem Feed in Echtzeit eine Übersicht darüber, was in Deinem Account gerade passiert.

Die Ansicht über die Kontakte kannst du aufgliedern in “aktiv” und “alle”. So siehst Du immer genau, wie viele Personen Du in Deinem Account hast, für die Du bezahlst und wie viele insgesamt in Deinem Account sind.

Kontakt Trend in Active Campaign

Kontakt Trend in Active Campaign.

Der Kontakt-Trend gibt Dir einen allgemeinen Überblick darüber, wie sich die Anzahl Deiner Abonnenten über die Zeit verändert und ist ein guter Indikator für Dein Listenwachstum.

Die Interkationsrate und der Interaktionstrend zeigen Dir auf einen Blick, wie gut die Performance Deiner E-Mails wirklich ist.

Solltest Du Deine Vertriebsstruktur über das Deals System abbilden, empfiehlt es sich, auch die Pipeline-Übersicht anzeigen zu lassen. So kannst Du immer sofort sehen, wie effektiv Dein Verkaufsteam gerade arbeitet.

Meine Empfehlung für das Dashboard

Ich empfehle immer, das Dashboard übersichtlich zu halten und unnötige Elemente direkt zu verbannen. So wirkt ein volles Dashboard zwar visuell besser, da einfach viel passiert, aber die besten Grafiken bringen Dir nichts, wenn sie für Deinen Erfolg keinen Sinn machen.

Elemente wie “Neuigkeiten”, “Top Kontakte”, “Kampagnen”, “Vorlagen verwalten” und “Automationen” würde ich grundsätzlich ausblenden, solange Du diese Ansichten nicht unbedingt direkt beim Einstieg brauchst.

Kontakte

In der Kontaktverwaltung siehst Du in einer Übersicht alle Deine Kontakte. Diese Übersicht kannst Du auch wieder anpassen, sodass Du hier direkt das siehst, was für Dich wichtig ist.

Kontaktübersicht in Active Campaign

Kontaktübersicht in Active Campaign.

Insgesamt kannst Du 12 verschiedene Spalten anzeigen lassen. Aber dies wäre für die tabellarische Übersicht viel zu viel.

Von der Kontaktübersicht kannst Du auch direkt einzelnen Kontakten eine E-Mail schreiben, oder sie verschiedenen Automationen und Deals hinzufügen. Natürlich gibt es auch eine Suchfunktion, die Dir alles erleichtert.

Du kannst so auch mehrere Kontakte auf einen Schlag bearbeiten, indem Du diese einfach auswählst und anschließend über die “Alle bearbeiten” Funktion bearbeitest.

Wenn Du auf einen Kontakt klickst, landest Du in der Übersicht für den einzelnen Kontakt. Hier siehst Du alles, was wichtig ist. In der rechten Leiste siehst Du alles, was der Kontakt gemacht hat. Welche E-Mails er geöffnet hat, welche Links er geklickt hat und, falls Du Site Tracking nutzt, auch welche Seiten Deiner Website er angeschaut hat und entsprechend kannst Du Automationen starten.

Das ist besonders nützlich, wenn ein Kontakt zum Beispiel mehrere Male die “Kontakt”-Seite aufgerufen hat, aber nie das Formular abgeschickt.

Kontaktseite in ActiveCampaign

Kontaktseite in ActiveCampaign.

Die Daten, die Du über jeden Kontakt hast, kannst Du hier ebenfalls anreichern. Sowohl automatisch über Formulare als auch manuell über das Hinzufügen der Informationen.

Sollte Dir ein Feld für Daten fehlen, kannst Du es einfach hinzufügen und es wird automatisch für alle Kontakte angelegt.

Auf der Kontaktseite hast Du auch die Option Aufgaben für den jeweiligen Kontakt zu erstellen und Notizen zu ihm zu machen. Auch siehst Du unter dem Reiter E-Mails alle vergangenen E-Mails, die der Kontakt gesendet hat.

Ebenfalls kannst Du hier Notizen machen, die Dir helfen gezieltere Informationen über einen Kontakt zu sammeln.

Meine Empfehlung für Kontakte

Meine Empfehlung hier in der Übersicht immer den vollen Namen, die E-Mail, die Telefonnummer und die Tags anzeigen zu lassen. So siehst Du hier sofort, was für jeden einzelnen Kontakt wirklich wichtig ist, ohne unnötige Informationen anzeigen zu lassen.

Um die Übersicht in der Einzelansicht zu behalten kannst Du auch nur die Felder anzeigen lassen, die ausgefüllt sind. So verlierst Du nie den Überblick über einen spezifischen Kontakt.

Falls Du Google Suite nutzt, lohnt es sich, Active Campaign als Add On zu verwenden. So werden auch alle E-Mails, die Du einem Kontakt aus Deinem E-Mail-Programm sendest, in Active Campaign angezeigt. Gerade wenn man Active Campaign auch als CRM nutzt und den Vertrieb damit unterstützt, ist das ein wirklich mächtiges Werkzeug.

Tags

Was Active Campaign hauptsächlich auszeichnet, ist das Tag basierte System. Tags managen eigentlich alles. Du kannst Tags direkt in Automationen vergeben lassen, oder diese bei der Kontaktansicht einzeln vergeben.

Einfach und schnell Tags in Kontakten vergeben

Einfach und schnell Tags in Kontakten vergeben.

Tags können alles machen, was Du willst. Sie können Automationen starten, Automationen beenden, Kontakte unterscheiden und auf einen Blick das gesamte bisherige Kauf- und Interaktionsverhalten aufzeigen.

Du kannst auch durch Tags die Inhalte in E-Mails soweit personalisieren, dass Du eine einzige E-Mail hast, deren Inhalt sich je nachdem, was für Tags ein Kontakt hat, ändern. Das ist wunderbar, um zum Beispiel nur eine E-Mail zu schreiben, aber mit dieser einen E-Mail alle Interessen Deiner Abonnenten gezielt anzusprechen.

Mit bedingtem Inhalt in Active Campaign arbeiten

Mit bedingtem Inhalt in Active Campaign arbeiten.

Erst durch die Verwendung von Tags kannst Du Active Campaign in seinen vollen Vorzügen nutzen und das Maximum aus der Software herausholen.

Meine Empfehlung für Tags

Nutze Tags so viel wie möglich, um das ganze System zu steuern. Klassifiziere verschiedene Kontaktarten mit Tags und überlege Dir vor dem ersten Tag bereits ein System, das Du langfristig nutzen kannst.

Ich starte zum Beispiel alle Automationen mit einem “Start: XY” und entferne dieses Tag am Ende der Automation wieder.

Interessenten bekommen für das jeweilige Interesse das Tag Lead, sowie das Tag für das jeweilige Interesse. Auch klassifiziere ich Interessenten und Kunden auf diese Weise.

Ein Interessent hat dann zum Beispiel die Tags: “Lead: Firma”, “Lead: ActiveCampaign”, “Lead: E-Mail-Marketing”.

Ein Kunde bekommt Tags wie: “Client: Firma”, “Client: Produkt XY”.

Das Ganze kannst Du natürlich so weit ausbauen, wie es für Dich sinnvoll ist.

Kampagnen

Active Campaign unterscheidet zwischen Kampagnen und Automationen, wenn es um das Versenden von E-Mails geht. Dabei sind Kampagnen einzelne E-Mails, während Automationen komplexe Abfolgen von E-Mails und Aufgaben sind.

Eine Kampagne ist immer eine eigenständige E-Mail, die versendet wird, wie zum Beispiel ein Newsletter oder eine konkrete Angebotsmail.

Wenn man nicht gerade regelmäßig wirklich zeitintensive Newsletter versendet, kann man Active Campaign aber auch komplett ohne Kampagnen nutzen.

Meine Empfehlungen für Kampagnen

Ich würde, wo es nur geht, Automationen verwenden. Kampagnen dienen nur dazu, einzelne E-Mails zu versenden. Solange es keine wirkliche zeitliche Komponente gibt, würde ich alle E-Mails in Automationen stecken, um so über längere Zeit eine immer längere E-Mail-Abfolge für meine Abonnenten zu erstellen.

Vorlagen

Unter dem Menüpunkt “Kampagnen” findest Du auch Vorlagen. Hier kann man aus vielen vorgefertigten Designs wählen und diese so anpassen, dass am Ende eine E-Mail-Vorlage entsteht, mit der man sich selbst identifizieren kann.

Die Active Campaign Vorlagen Übersicht

Die Active Campaign Vorlagen Übersicht.

Natürlich kannst Du auch von Grund auf neue Vorlagen erstellen und diese später ebenso verwenden.

Vorlagen sind im Endeffekt nichts weiter als E-Mail-Templates, die Dir dabei helfen, schneller E-Mails zu versenden, da Du nicht jedesmal aufs Neue die E-Mail gestalten musst.

Ungeachtet dessen hast Du einen völlig freien visuellen E-Mail Editor für Deine E-Mails, der meiner Ansicht nach einer der besten am Markt ist.

Meine Empfehlung für Vorlagen

Lege Dir am besten für jeden Verwendungszweck eine eigene Vorlage an. So kannst Du immer schnell auf diese zurückgreifen und hast ein einheitliches Auftreten nach außen.

Ich nutze zum Beispiel ein Standard Template für alle E-Mails und das gleiche Template haben wir einfach für jeden, der bei uns E-Mails versendet, angepasst für die jeweilige Person. So haben wir alle den gleichen Stil aber dennoch unterschiedliche Templates.

Anstatt jetzt immer die letzte Mail zu verwenden und Profilbild und Social Media Links zu ändern, hat jeder sein eigenes Template, das er mit einem Klick auswählen kann.

Du kannst aber auch für verschiedene Zwecke verschiedene Vorlagen anlegen. Zum Beispiel eine Vorlage für persönliche oder inhaltslastige E-Mails und eine E-Mail-Vorlage für werbende E-Mails, die vielleicht mehr visuelle Aspekte haben.

Variablen

Ein sehr interessanter Punkt, der in der Menüstruktur gerne untergeht, sind die Variablen. Variablen sind kleine Tags, die in Deinen E-Mails statt dem eigentlichen Text eingebunden werden.

Mit Active Campaign Variablen für die E-Mails erstellen

Mit Active Campaign Variablen für die E-Mails erstellen.

So kannst Du die Variable %promotion% beispielsweise in jede E-Mail einfügen und es wird automatisch immer der Text angezeigt, den Du für die Variable anlegst. Wenn Du keinen Text hinterlegst, wird einfach nichts angezeigt.

Damit lassen sich E-Mails in Automationen mit aktuellen Angeboten versehen, ohne dass Du jede E-Mail neu bearbeiten musst, oder auch Footer anhängen, die sich immer mal wieder ändern sollen.

Die Möglichkeiten, die Du so hast, sind nahezu grenzenlos.

Meine Empfehlungen für Variablen

Ich würde Dir sehr empfehlen, sowohl für das Impressum als auch für Promotions eine eigene Variable anzulegen.

So kannst Du im Impressum Deiner E-Mails alle Informationen unterbringen, die wirklich wichtig sind.

Die Promotion Variable sorgt dafür, dass Du jederzeit allen Abonnenten Deine Angebote unterbreiten kannst, ohne jedem Abonnenten eine eigene E-Mail zu schicken. Unter Umständen sind diese Abonnenten nämlich gerade in einer Automation und würden sonst mehrere E-Mails am Tag bekommen.

Automatisierungen

Automatisierungen sind das Herzstück von Active Campaign. Zumindest für die meisten Anwender. Hier legst Du zum Beispiel den Versand von Leadmagneten an und kannst nahezu alle Aspekte Deines Unternehmens automatisieren.

Damit das ganze so einfach wie möglich für Dich ist, gibt Dir Active Campaign eine riesige Liste an Vorlagen.

Die einfachste Möglichkeit Automationen zu erstellen

Die einfachste Möglichkeit Automationen zu erstellen.

Für nahezu jeden Anwendungsfall gibt es bereits eine vorgefertigte Automation, die Du einfach mit einem Klick importieren kannst und nur noch an Deine Wünsche anpassen musst.

Das spart Dir nicht nur Stunden an Zeit, sondern ist auch super hilfreich, um Inspirationen für mögliche Anwendungsgebiete zu finden.

Ein besonders nettes Feature ist, dass Du auch Automationen von anderen Active Campaign Nutzern einfach importieren kannst. Das funktioniert so einfach wie einen Youtube Link zu teilen.

Kinderleicht Automation per Link importieren

Kinderleicht Automation per Link importieren.

Active Campaign nimmt dann einfach diesen Link und erstellt daraus eine 1:1 Kopie der Automation.

Automationen bearbeiten

Die Benutzeroberfläche, um Automationen zu erstellen und zu bearbeiten, ist kinderleicht und Du kannst nahezu alles direkt in der Automation machen.

Möchtest Du beispielsweise für eine Handlung ein Tag vergeben, kannst Du das direkt in der Automation tun und sobald ein Kontakt an der entsprechenden Position ist, wird das Tag dem Kontakt hinzugefügt.

Grundsätzlich beginnt jede Automation mit einem Auslöser. Also ein Ereignis, das dafür sorgt, dass die gewählte Automation beginnt.

Du hast hier bei Active Campaign je nach Paket bis zu 22 verschiedene Startpunkte, die eine Automation auslösen.

Automationen können viele Startauslöser haben

Automationen können viele Startauslöser haben.

Du kannst auch mehrere Auslöser wählen, um eine Automation zu beginnen, was wirklich nützlich ist. So kannst Du durch beispielsweise verschiedene Ereignisse die gleiche Follow-Up Automation auslösen.

Nachdem Du einen Auslöser festgelegt hast, kannst Du den Inhaltlichen Ablauf der Automation festlegen. Der Aufbau folgt einem normalen vertikalen Baumdiagramm und ist so immer schön übersichtlich. Solltest Du einmal eine zu große Automation haben, kannst Du die Übersicht auch zoomen, um immer den Überblick zu behalten.

Ein normales Automation Beispiel aus Active Campaign

Ein normales Automation Beispiel aus Active Campaign.

Kurz gesagt lassen sich mit Automationen alle Abläufe eines Unternehmens abbilden. Automationen in Active Campaign gehen weit über den normalen Versand von E-Mails hinaus. Du kannst hier viele Aspekte Deines Unternehmens automatisieren und Dir viel manuelle Arbeit ersparen.

Active Campaign Automationen bieten unzählige Optionen

Active Campaign Automationen bieten unzählige Optionen.

Meine Empfehlungen für Automationen

Wenn man neu mit Active Campaign anfängt, neigt man dazu, unnötig komplexe Automationen zu erstellen. Ein Fehler, den auch ich zu Beginn gemacht habe. 20 – 30 E-Mails in einer Automation, die durch verschiedene Bedingungen verschiedene Dinge auslösen und verschiedene Abhängigkeiten von verschiedenen anderen Bedingungen hatten. Das Ergebnis waren Automationen, die so groß und komplex waren, dass ich diese zum einen gar nicht mehr in einer Übersicht anzeigen lassen konnte und zum anderen nach ein paar Monaten gar nicht mehr wusste, was wo eigentlich gemacht wird.

Automationen lieber nicht unnötig komplex gestalten

Automationen lieber nicht unnötig komplex gestalten.

Versuche daher jede Automation so kurz und prägnant wie möglich zu halten. Nimm lieber 5 Automationen, die jede spezialisiert das tut, was sie tun soll, als eine Automation, die alles in einem hat.

Du kannst Automationen mit Labels versehen und visuell unterscheiden, sodass Du auch in der Übersicht schnell siehst, was zusammengehört und was nicht.

Ein weiteres nützliches Tool in dieser Hinsicht ist die Automationskarte.

Automationskarte

Die Automationskarte ist recht schnell erklärt. Hier siehst Du alle Deine Automationen und siehst, wie diese miteinander interagieren.

So hast Du immer die Vogelperspektive auf Deine ganzen Automationen und siehst genau, was miteinander kommuniziert und wo vielleicht Lücken sind, die Du schließen solltest.

Die Automationskartehilft die Übersicht zu behalten

Die Automationskartehilft die Übersicht zu behalten.

 

Deals

Du kannst hier Follow-Up Termine planen und Mitarbeitern in Active Campaign Aufgaben zukommen lassen, wie beispielsweise der telefonische Follow-Up, falls ein Kontakt nicht reagiert.

Die Active Campaign Deal Überischt

Die Active Campaign Deal Überischt.

Active Campaign schlüsselt das Ganze in Pipelines und Deals auf. Eine Pipeline ist der Prozess, den der Interessent idealerweise auf dem Weg zum Kunden durchläuft. Deals sind die verschiedenen Produkte und Leistungen, die dem Interessenten angeboten werden.

Die Pipeline ist in Stufen unterteilt. Zum Beispiel “An Kontakt”, wenn ein neuer Interessent an einen Mitarbeiter übergeben wird, “In Kontakt”, wenn der Mitarbeiter Kontakt mit dem Interessenten aufgenommen hat und “Follow-up”, wenn das Erstgespräch beendet wurde und der Mitarbeiter den Follow Up durchführen soll.

Natürlich lassen sich diese Stufen beliebig erweitern, umbenennen und auch farblich nach den eigenen Wünschen anpassen.

Jeder Kontakt bekommt also einen Deal zugewiesen und durchläuft dann entsprechend die festgelegte Pipeline.

Das Tolle ist, dass Du Deals manuell oder automatisch vergeben kannst und diese vergebenen Deals ebenfalls automatisch oder manuell an einzelne Mitarbeiter übertragen kannst. So lassen sich zum Beispiel die Vertriebsteams im Round-Up System automatisch mit neuen Interessenten versorgen und Active Campaign sorgt dafür, dass jeder Vertriebler immer genug Leads hat, die er in der vorgefertigten Pipeline abarbeiten kann.

Wenn ein Deal einmal erstellt ist, lässt er sich selbstverständlich so vielen Interessenten wie gewünscht zuweisen.

Am Ende der Pipeline kann man die Kontakte dann einfach per Drag&Drop in die “Gewonnen” oder “Verloren” Leiste ziehen. So kann man sich eine schöne Übersicht darüber ausgeben lassen, welcher Mitarbeiter wie viele Kunden gewonnen oder verloren hat und wie viel Umsatz mit welcher Leistung erzielt wurde.

Das Deal System in sich selbst ist Plattformen wie Salesforce natürlich unterlegen, da hier das Augenmerk mehr auf die Marketing Automation, als die reine CRM-Funktion gelegt wird. Allerdings lässt sich das Deal System in Zusammenarbeit mit den Automationen wunderbar nutzen, um Marketing und Sales näher zusammen zu bringen.

Und wenn Du wirklich eine Lösung wie Salesforce brauchst, kannst Du diese direkt in Active Campaign nativ integrieren.

Generell bietet Active Campaign eine Menge an nützlichen Integrationen an, zu denen wir gleich noch kommen.

Meine Empfehlungen für Deals

Ich selbst habe lange Zeit damit gehadert die Deals Funktion zu nutzen, obwohl ich gleich mit dem Pro Tarif bei Active Campaign eingestiegen bin. Es kann doch schnell etwas müßig wirken. Aber wenn Du Dich erst einmal daran gewöhnt hast, ist es eine super Möglichkeit, den Überblick über neue Interessenten zu behalten.

Und wenn Du das Ganze mit Automationen verknüpfst, kannst Du neue Interessenten direkt über die Website automatisiert in Dein Dealsystem bringen und so den Verkaufsprozess starten und die Kundenkommunikation teilautomatisieren.

Ich kann Dir wärmstens empfehlen auf Deiner Website ein Active Campaign Formular zu integrieren und dies über eine Automation direkt ins Dealsystem laufen zu lassen. So werden neue Interessenten direkt einem Mitarbeiter zugewiesen und Du siehst immer sofort an welcher Stelle sich ein neuer Interessent im Akquiseprozess gerade befindet.

Mittlerweile würde ich nicht mehr ohne ein Dealsystem arbeiten wollen. Gerade wenn es mehrere verschiedene Anfragen gibt, hilft es erheblich dabei, den Überblick zu behalten und eine gewisse Absehbarkeit über die finanziellen Entwicklungen zu geben.

Unterhaltungen

In Active Campaign sind Unterhaltungen eine Web Chat Funktion auf Steroiden. Du kannst damit nicht nur einen klassischen Web Chat abbilden, sondern auch E-Mail-Marketing in den Chat integrieren.

Das Ganze lässt sich zusätzlich durch Automationen unterstützen und so lässt sich dem Nutzer nicht nur auf der Seite selbst, sondern auch in seinem E-Mail-Postfach gezielt Informationen zukommen.

Auch bietet Dir das die Möglichkeit, neue Chatanfragen direkt in alle bestehenden Active Campaign Automationen und Deals zu integrieren. So kannst Du beispielsweise, wenn ein Kontakt den Chat öffnet und seine Kontaktdaten angibt, automatisch einen neuen Kontakt in Deinem Active Campaign erstellen und diesen in Automationen ganz normal verwenden.

Denke aber bitte daran, dass Du E-Mails nur dann automatisiert versenden kannst, wenn ein Kontakt das Double Opt-In bestätigt. Da für viele Vertriebsprozesse der automatische E-Mail-Versand aber nicht zwingend notwendig ist, lassen sich so direkt im Active Campaign Backend alle Daten zu einem Interessenten sammeln und bearbeiten.

Auch kannst Du diesem Kontakt dann direkt aus dem Active Campaign Backend E-Mails zuschicken (einzelne E-Mails bedürfen keinem Double Opt-In, wohingegen automatisierte E-Mails ein Double Opt-In erfordern).

In Verbindung mit dem Deals System und den unzähligen Fähigkeiten, die Automatisierungen haben, ist das Unterhaltungs-Add-On wirklich fantastisch, um die Touchpoints mit potentiellen Kunden zu erweitern und dem Nutzer ein besseres Nutzererlebnis zu bieten.

Listen

Die Listen in Active Campaign regeln im Endeffekt die Zustellbarkeit. Wenn ein neuer Kontakt in Active Campaign angelegt wird, muss dieser in eine Liste. In der Regel reicht es, wenn eine Liste pro Active Campaign Account erstellt wird und der Rest über Tags geregelt wird.

Allerdings kannst Du natürlich so viele Listen wie Du möchtest anlegen, wenn Dir das dabei hilft, besser den Überblick zu behalten.

Wichtig ist hier, dass Acitve Campaign nach E-Mail-Adressen abrechnet und nicht nach Listen. Du kannst also die gleiche E-Mail-Adresse in 4 verschiedenen Listen haben. Du bezahlst aber nur 1x für diese E-Mail-Adresse und nicht 4x, wie das bei manch anderen Anbietern der Fall ist.

Formulare

Der Punkt, an dem die meisten neuen Active Campaign Nutzer verzweifeln, sind Formulare. Hier wird nämlich ziemlich versteckt das Double Opt-In eingerichtet.

Du kannst mehrere Formulare erstellen und alle der gleichen Liste zuordnen. Ebenso kannst Du über Formulare Deals erzeugen oder Tags vergeben. Die Möglichkeiten, die diese 3 Optionen Dir geben, sind enorm.

Ganz einfach ein Active Campaign Formular erstellen

Ganz einfach ein Active Campaign Formular erstellen.

Das Design des Formulars lässt sich frei editieren und so gestalten, dass es nahtlos in das Design Deiner Website integrierbar ist.

Das klassische Standardformular

Das klassische Standardformular.

Du kannst so viele Felder anlegen wie Du möchtest und diese Felder natürlich ebenfalls in Automationen verwenden. Ebenfalls kannst Du jedem Formular beliebig viele Aktionen zuweisen, sodass durch das Absenden eines Formulars beispielsweise eine Liste abonniert wird und gleichzeitig mehrere Tag s vergeben werden. Auch die Seite, auf die der Nutzer nach dem Absenden des Formulars weitergeleitet wird, oder ob einfach nur eine Nachricht angezeigt werden soll, lässt sich hier einrichten.

Formular Optionen in Active Campaign

Formular Optionen in Active Campaign.

Über das versteckte Zahnrad neben der Liste stellt man die Double Opt-In Optionen ein. Leider ist das für die meisten Nutzer etwas zu versteckt. Deswegen hier der ausdrückliche Hinweis darauf.

Die versteckten Active Campaign Double Opt-In Einstellungen

Die versteckten Active Campaign Double Opt-In Einstellungen.

Die Double Opt-In E-Mail lässt sich wie alle anderen E-Mails komplett frei editieren. Sowohl inhaltlich als auch visuell, was sehr hilfreich ist, wenn man von Beginn an ein einheitliches Auftreten im E-Mail-Marketing haben möchte.

Hier wird auch die Bestätigungsaktion, also was passiert, wenn das Double Opt-In ausgeführt wurde, festgelegt.

Wenn es um die Integration des Formulars geht, empfehle ich selbst zwar immer, dies über die API zu tun, aber es lässt sich ebenso einfach über iframe oder HTML Quellcode einbinden. Hier dann allerdings lieber das iframe nehmen, da so Änderungen im Active Campaign an dem Formular direkt auf der Seite übernommen werden, wohingegen man bei dem HTML Quellcode diesen bei jeder Formularänderung ebenfalls wieder ändern muss.

Natürlich lässt sich das Formular auch als Link verschicken, oder direkt bei WordPress und Facebook integrieren.

Integrieren Formular

Integrieren Formular.

Meine Empfehlung für Formulare

Nutze Formulare ausgiebig. Während ich immer dazu rate so wenig Listen wie möglich zu verwenden, ist es bei Formularen gerade umgekehrt. Jede Aktion auf Deiner Website, die in Active Campaign enden soll, landet in einem Formular.

Wir haben für jede Leistung, die wir anbieten ein eigenes Formular. Jedes PDF, das heruntergeladen wird, hat ein eigenes Formular.

Du könntest, sofern Du die API-Methode verwendest, auch direkt in Deinem E-Mail-Plugin einrichten, dass ein bestimmtes Tag vergeben wird, das eine Automation auslöst. Aber da die Formulare die Double Opt-Ins auslösen, rate ich Dir dazu, hier wirklich zu differenzieren. Denn so kannst Du die Double Opt-In E-Mail genau auf die Aktion des Formulars zuschneiden und hast keinen generischen Text. Das wird zu wesentlich höheren Bestätigungsraten führen, als wenn Du einen generischen Double Opt-In Text hast.

 

Seiten

Ein sehr neues Feature von Active Campaign ist die Möglichkeit damit Landingpages zu erstellen. Da dieses Feature neu ist, kann ich dazu an dieser Stelle noch nicht viel sagen.

Die Palette an Templates, die man dafür wählen kann, wirkt jedoch sehr ergiebig.

Active Campaign Seiten Templates

Active Campaign Seiten Templates.

Die Bedienung ist von einem ersten Antesten her sehr angenehm und das Editieren der Seiten wirklich kinderleicht.

Auch die mobile Ansicht der Seiten ist überraschend gut. Für alle, die keine große Website brauchen, sondern für die ein One-Pager völlig ausreichend ist, ist dies sicherlich eine gute Option, zumal man die Seite nahtlos in alle Active Campaign Möglichkeiten integrieren kann, ohne weitere Drittanbieter Tools zu benötigen.

Das wird wohl auch den Reiz der Seitenfunktion ausmachen.

Acitve Campaign Beispielsseite mit Editor

Acitve Campaign Beispielsseite mit Editor.

Mit der neuen Seiten Funktion geht Active Campaign auf jeden Fall den Schritt in Richtung All-In-One Lösung. Integrationen mit Google Analytics sind ebenso einfach wie das Bearbeiten.

Berichte

Das beste E-Mail-Marketing System bringt einem nicht viel, wenn man nicht weiß, wie die E-Mails beim Leser ankommen. Hier lässt Active Campaign keine Wünsche offen. Es lässt sich bis ins Detail nahezu alles nachvollziehen.

Von großen Tabellen, in denen die Statistiken im Detail aufgeschlüsselt werden und einen allgemeinen Überblick geben, bis zu einzelnen E-Mails und der Klickstatistik für die jeweilige E-Mail lässt sich hier alles auslesen.

Active Campaign Berichte über Öffnungstrends

Active Campaign Berichte über Öffnungstrends.

Die Anzahl und Vielfalt, die man sich in den Berichten anzeigen lassen kann, ist überwältigend. Für jede Rubrik im Active Campaign Backend kann man sich Statistiken anzeigen lassen.

Sei es die Tag Vergabe und Häufigkeit verschiedener Tags, oder die einzelnen Links, die in einer speziellen E-Mail angeklickt wurden. Alles lässt sich in den Berichten auslesen.

Ein Bericht über die Tag Statistik

Ein Bericht über die Tag Statistik.

Man kann seinen e-Commerce Shop mit Active Campaign verbinden und so in Active Campaign selbst genau sehen, welche E-Mails für welchen Umsatz verantwortlich waren.

Das gleiche funktioniert auch bei den Deals. Diese kann man sich in den Berichten nach aktueller Pipeline, aktuellem Umsatz und aktuellem Stand ausgeben lassen. Die Berichtesektion gibt einem auch die Möglichkeit, einen Forecast über das zukünftige Abschlussverhalten anhand der bisherigen Metriken zu geben.

Wie akkurat das aber ist, habe ich bis jetzt selbst nie getestet.

Berichte Übersicht über den Deal Forecast

Berichte Übersicht über den Deal Forecast.

Insgesamt bieten die Active Campaign Berichte nahezu die gleichen Möglichkeiten, wie zum Beispiel Google Analytics. Natürlich nur auf Active Campaign bezogene Tätigkeiten. Ich selbst habe bis heute noch kein Szenario gefunden, in dem mir die Berichte nicht aussagekräfitge Daten geliefert hätten.

Meine Empfehlungen für Berichte

Verliere Dich nicht in den Zahlen. Gerade am Anfang neigt man dazu, die Berichte Sektion häufiger aufzurufen, als man es tatsächlich braucht.

Eine täglich aktuelle Übersicht ist nicht notwendig, um effektiv arbeiten zu können. Versuch Dich darauf zu limitieren, einmal die Woche auf die Zahlen zu schauen. Das gibt dir eine wesentlich bessere Übersicht, als es täglich zu tun.

So werden auch statistische Schwankungen besser ausgeglichen und Du bekommst nicht sofort Panik, wenn mal eine E-Mail nicht auf Anhieb performt, wie sie sollte.

Berichte sind ein mächtiges Tool, um die Leistung zu kontrollieren. Aber übertreibe es nicht. Verbringe lieber mehr Zeit damit, Automationen anzulegen und E-Mails zu schreiben, als deren Leistung zu kontrollieren.

Die verschiedenen Optionen zu Berichten

Die verschiedenen Optionen zu Berichten.

Integrationen

Heutzutage ist alles mit allem vernetzt und ein Anbieter, der keine Integrationsmöglichkeiten bietet, ist nicht mehr wirklich wettbewerbsfähig.

Also wunderbar, dass Active Campaign mit so ziemlich allen Tools integrierbar ist, die es auf dem Markt gibt.

An die 300 Apps und Tools, die man direkt integrieren kann und dann noch unzählige weitere direkt über eine Zapier Anbindung.

Ein Teil der Apps in Active Campaign

Ein Teil der Apps in Active Campaign.

Ich habe ehrlich gesagt noch keine App gehabt, die ich gerne mit Active Campaign verbunden hätte und bei der es nicht möglich war.

Active Campaign lässt sich einfach und schnell mit allem integrieren, dass Du nutzen willst. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Außer Du hast irgendwelche extremen Nischenprodukte.

Ist Active Campaign etwas für mich?

Wenn Du bis zu diesem Punkt gelesen hast, wirst Du dich jetzt vermutlich fragen, ob Active Campaign etwas für Dich ist. Lass mich das nun tun. Ja! Egal an welchem Punkt Du gerade stehst. Wenn Du ernsthaft Marketing betreiben willst und keine Lust hast in den nächsten Jahren Anbieterhopping als Sport zu betreiben, dann ist Active Campaign Dein Marketing Automatisierungs Tool erster Wahl.

Es macht in Sachen E-Mail-Marketing alles und mehr, was alle anderen Anbieter auch bieten. Aber es kann noch so viel mehr und der modulare Aufbau der Pakete sorgt dafür, dass das Tool mit Dir mitwachsen kann.

 Das kleinste Paket kostet 9$ im Monat für 500 Kontakte und bietet Dir die gleichen E-Mail-Marketing Möglichkeiten wie zum Beispiel Infusionsoft, das bei 500$ startet. Und wenn Du dann mehr brauchst und mehr möchtest kannst Du jederzeit zwischen den einzelnen Plänen hin und her springen, oder einzelne Add Ons wie zum Beispiel Unterhaltungen dazu buchen.

Ich habe in den letzten 10 Jahren nahezu alle gängigen E-Mail-Marketing Anbieter benutzt oder ausgiebig getestet. Von Mailchimp über GetResponse, CleverReach und KlickTipp bis zu Infusionsoft und Inxmail und noch einigen mehr. Ich konnte nie eines davon allen Kunden gleichermaßen empfehlen.

Active Campaign ist das meiner Ansicht nach mit Abstand beste E-Mail-Marketing System, das es aktuell auf dem Markt gibt.

Ich hoffe, das kann Dir diese Frage beantworten.

Matthias Busam

Matthias ist seit über 10 Jahren im Marketing aktiv und hat in dieser Zeit nahezu jeden Trend mitgemacht. Gut wie schlecht.

All das führte ihn dazu, Marketing nicht als Gimmick Aktion zu betrachten, sondern eher auf strategischer Ebene langfristige Ziele zu erreichen.

Am liebsten entwickelt er neue Strategien und Methoden, durch die Interessenten geführt werden können, um ein besseres Nutzererlebnis zu haben und zu zufriedenen Kunden zu werden.

Gerade durch sein Ethik Studium ist es ihm wichtig, dass Marketing ohne Hype und falsche Versprechungen gelebt wird.

Back to top