Onpage SEO im Griff: Alerting und Monitoring für SEOs

Beschreibung zum kostenlosen Online Marketing Webinar

Im Webinar wird es vor allem darum gehen, was ich in welcher Form als SEO auf meiner Plattform im Blick haben sollte. Wann sollte ich mitbekommen, wenn es auf meiner Seite kracht? Und wie kriege ich es hin, nicht erst dann informiert zu sein, wenn die organischen Umsätze im Keller sind? Um das zu vermeiden gilt es ein möglichst granulares Setup aufstellen, dass mir im Worstcase aktiv Hinweise schickt, wenn mir bekannte Faktoren aus dem Ruder laufen. Alles in allem also eine bunte Mischung aus Indexierungsanweisungen, optimierten Titles und Descriptions, der Google Search Console, dem URL-Monitor, Onpage.org, dem Screaming Frog bis hin zu R.

Webinar Termin:

31.05.2017

11:00 Uhr - 12:00 Uhr

Was Du nach dem Webinar gelernt hast:

• Wie du deine Webseite detailliert auseinandernimmst
• Welche Faktoren du im Blick haben solltest.
• Welche Tools sinnvoll für den Einsatz im IT-Hygiene Monitoring sind.
• Wie du das optimale Setup gestalten kannst

 

Zielgruppe:

Inhouse & Agentur – alle mit technischer Verantwortung im SEO

Webinar Termin:

31.05.2017

11:00 Uhr - 12:00 Uhr

Onpage SEO im Griff: Alerting und Monitoring für SEOs

Onpage SEO kann dich faszinieren, aber auch extrem zeitaufwändig sein. Warum das ganze Unterfangen als anstrengend und nervenaufreibend gilt, erfährst du in diesem Beitrag. Wenn du die drei Grundpfeiler im Onpage SEO (Alerting, Monitoring und Reporting) erst einmal im Griff hast und das Setup steht, dann können dir einige interessante Tools immens weiterhelfen und dir viel Arbeit ersparen.

Onpage-Alerting und -Monitoring

Im Onpage SEO gilt es, Tools und Reports optimal einzusetzen, damit du schnell und effizient auf Fehler aufmerksam gemacht wirst. Die zwei wichtigsten Grundpfeiler im Onpage SEO liegen beim Onpage-Alerting und -Monitoring.

Alerting: Das Frühwarnsystem

Beim Alerting handelt es sich um das Frühwarnsystem. Sobald Dinge unmittelbar geschehen, solltest du mithilfe eines Alerts umgehend darauf aufmerksam gemacht werden. Du musst sofort Bescheid wissen, was auf deiner Website passiert. Setzt ein Redakteur zum Beispiel eine wichtige Seite auf noindex, sollte der SEO diese Änderung noch vor Google und anderen Suchmaschinen erfahren.

Unterteilung der Alerts

Für Alerts gibt es verschiedene Datenquellen, die du zur Hand nehmen kannst. Dabei stehen die IT-Maintenance (Crawls) und Daten zum Nutzerverhalten zur Verfügung.

IT-Maintenance (Crawls)

Die IT-Maintenance-Daten stammen von Crawls, aber auch von der Google Search Console. Hier geht es um Fehlerseitenaufrufe sowie Indexierungs- und Crawlinganweisungen. Ein Thema ist auch die Optimierung der Informationsarchitektur. Beispiel: Wenn du als SEO die Title, Descriptions oder Überschriftenstrukturen änderst, sollen diese nach Möglichkeit erhalten bleiben. Die Suchmaschine hat sich diese Struktur sowie die Titles und Descriptions in der Regel bereits gemerkt und soll diese auch behalten. Eine Verwirrung des Bots sollte möglichst vermieden werden.

Traffic-Beobachtung über Webanalyse

Bei der Traffic-Beobachtung wird in der Regel auch das Nutzerverhalten beobachtet. Das heißt, bleibt das vorgesehene Verhalten aus? Kommen die Leute auch weiterhin auf meine Seite oder erhalten gegebenenfalls 404-Fehler? Diese solltest du nach Möglichkeit vermeiden. Ist das Ziel deiner Seite zum Beispiel das Verkaufen von Produkten, sollten deine Leser auch deine Produkte kaufen. Bleibt der Kauf aus, stimmt etwas an dem Nutzerverhalten nicht. Das bedeutet, du erleidest mit deiner Website einen Umsatzausfall. Aus diesem Grund solltest du einen Alert bei Google Analytics anlegen, um über solche Probleme in Kenntnis gesetzt zu werden.

Einige Themen unter dem Punkt “Traffic-Beobachtung über Webanalyse” lassen sich auch der IT zuordnen. Das heißt, Umsatzausfälle können auch IT-seitig sein und nicht ausschließlich mit dem Nutzerverhalten zusammenhängen. Dasselbe gilt natürlich auch für 404-Fehlerseiten. Auch diese Fehlerseiten lassen sich mittels Google Analytics Alerts auslesen beziehungsweise anzeigen.

Dienste wie die von zedwoo.de und gandke.de lassen sich gezielt zur Optimierung von Google Analytics und AdWords einsetzen. Außerdem gibt es einen exzellenten Podcast auf termfrequenz.de, der sich dem Thema Online Marketing widmet. Auf diesem findest zusätzliche Informationen zu den Google Analytics Alerts sowie weitere hilfreiche Themen zum Online Marketing.

Wie sollten Alerts aussehen?

Alerts sollten einen hohen Impact haben und granular sowie qualitativ sein. Das ist wichtig, um so schnell wie möglich bei Fehlern oder Veränderungen handeln zu können. Hier gilt es die positiven von den negativen Veränderungen herauszufiltern. Auch scheinbar positive Veränderungen zu analysieren, kann von großer Bedeutung sein. Beispiel: Die von Google indexierten Seiten haben in letzter Zeit um 20% zugenommen. Vorher gab es allerdings einen Absturz bei den indexierten Seiten. Aufgrund der starken Zunahme ist eine Untersuchung des Falls und Analyse des Absturzes essentiell. Da es hier keinen Drilldown in der Google Search Console (GSC) gibt, ist eine Untersuchung schwierig.

Oftmals dauert es Stunden, bis der Fehler entdeckt wird. Das ist besonders ärgerlich, wenn es sich dabei nur um eine Lappalie handelt und die Lösung des Problems nur wenig Zeit in Anspruch nimmt.

Grundoptimierung und Segmentierung

Um Fehler vorab zu vermeiden, sollte eine gewisse Grundoptimierung des Systems vorhanden sein. Das heißt, du benötigst eine gewisse Basis, auf die du aufbauen kannst. Wenn du weißt, dass gewisse Faktoren stabil sind, dann kannst du dafür sorgen, dass sie auch weiterhin stabil und im optimierten Zustand erhalten bleiben.

Die Seite sollte komplett segmentiert werden. Das gilt für Alerts, die Traffic-Betrachtung und organische Seitenbetrachtung. Folglich sollte die komplette Seite vorab definiert sein. Durch die vorige Segmentierung hast du einen idealen Überblick, um deine Performance und mögliche Performance-Rückgänge besser analysieren zu können. Wirklich effizient analysieren lässt sich das Ganze nämlich nur, wenn die Seite vorab segmentiert ist.

Granulares Setup – Segmente nach Seitentypen

Segmentierung ist der Kern einer erfolgreichen Beobachtung. Stark aggregierte Daten lassen dabei allerdings keine Analyse zu.

Beispiel: Der SEO-Traffic deiner Website hat sich verändert. In einem Monat ist der Traffic angestiegen, dann wieder rapide gefallen. Du weißt allerdings nicht, wie es zu diesen Schwankungen kommt.

Wenn du einen Online-Shop betreibst und die Seite in Segmente unterteilst, sieht du relativ schnell, wo sich der Traffic entwickelt hat. So kann es Teil deiner Strategie sein, den Startseiten-Traffic zu minimieren und den Traffic auf Kategorie-Ebene anzuheben. Das heißt, die Nutzer sollen auf der richtigen Seite einsteigen und letzten Endes gezielter einkaufen können. Möglicherweise erhält man dadurch weniger Traffic. Allerdings ist gezielter Traffic wesentlich wertvoller und konversionsnaher. Um solche Daten herauszufinden, ist eine Segmentierung nach Template und Seitentypen (Startseite und Produktdetails) essentiell.

Segmentierung einer Website: Beispiel Publisher

Eine Website eines Publishers hat eine gewisse Basisstruktur. Dazu gehört unter anderem die Startseite. Weitere Seitentypen können sein: Ressort, Subressort, Artikel, Premiumartikel, Themenseite, Video, Video-Ressorts, Autorenseite und Suche u.v.m. Das sind allesamt verschiedene Seitentypen, die aus SEO-Sicht unterschiedliche Anforderungen haben. Möglicherweise sollen Seiten gar nicht in den Index geraten oder nur ein Teil der Seiten. Das solltest du dir für jeden Seitentyp vor Augen führen und wissen, welche Optimierungen vorgenommen wurden. Zudem solltest du dafür Sorge tragen, diese Optimierungen auch zu behalten.

Von diesen Seitentypen gibt es auch Abwandlungen. Die einfachste Abwandlung ist die Paginierung. Die Paginierung trifft Ressortseiten sowie viele weitere Seitentypen. Auf den ersten Blick wirken diese Paginierungen wie die erste Seite des jeweiligen Seitentyps. Aus SEO-Sicht ist jede Seite anders. Möglicherweise sollten diese erst gar nicht in den Index gelangen. Eine Möglichkeit, Google und andere Suchmaschinen auf diese Paginierung aufmerksam zu machen, ist das tag rel=”next” oder rel=”prev”. Durch das Hinzufügen dieser Beziehungstypen weiß Google, dass es sich um eine Paginierung handelt. Der Leser wird dadurch an die richtige Stelle des Seitentyps verwiesen.

Bei dem Seitentyp “Suche” gibt es vermutlich sehr viele Filtervarianten – vor allem im E-Commerce. Bei einem E-Commerce Shop kommen durchaus hunderte Filtermöglichkeiten zum Einsatz. Ein paar Filter sollen indexiert werden, während andere Filtertypen nicht im Google-Index und im Index anderer Suchmaschinen auftauchen sollen.

SEO-spezifische Dokumente

Darüber hinaus gibt es einige SEO-spezifische Seitentypen, die nicht jedem sofort präsent sind. Dabei sollte es auf jeder Seite eine Datei vom Typen robots.txt geben. Über diese lassen sich beispielsweise Browser ansprechen. Ein häufiger Befehl ist “disallow”. Damit schließt du beispielsweise Bots von deiner Seite aus oder sagst einem Bot, dass bestimmte Seiten nicht indexiert werden sollen.

Auch mindestens eine Sitemap sollte den Weg auf deine Seite finden. In der Regel sind das Sitemaps im XML-Format. Sitemaps lassen sich in verschiedene Kategorien einordnen. Es gibt Index-Sitemaps, Sitemaps in denen alle Links, Beiträge und Kategorien stehen sowie News-Sitemaps, die speziell für Google News ausgelegt sind und die URLs beinhalten, die von Google News in den Index aufgenommen werden sollen. Diese Dateien lassen sich auch mit einem herkömmlichen Browser aufrufen. Sie sind aber vor allem für SEO-spezifische Zwecke von Nutzen und bieten dem Nutzer direkt keinen Mehrwert.

Wenn der SEO nichts von Änderungen bei den Sitemaps und der robots.txt weiß, dann ist das immer ein schlechtes Zeichen.

Seitenweite Parameter

Neben den SEO-spezifischen Dokumenten gibt es noch die seitenweiten Parameter. Über URL-Parameter werden häufig Klicks erfasst, die von Usern durchgeführt werden. So lassen sich beispielsweise Klicks messen, die über den Footer ausgeführt werden. Unterteilt werden diese seitenweiten Parameter in Usertracking und Aktionstracking.

Partner

Bei Stellen- und Anzeigenmärkten verhält es sich ähnlich. Hier sollte vor allem auf Wiederholungen der Seitentypen geachtet werden. Für dieses spezifische Angebot ist es wichtig, das Ganze noch einmal durchzuspielen.

Bugs, Redirects und Canonicals

Bei Bugs handelt es sich nicht um Seitentypen, interessant sind sie dennoch. In der Regel wird mittlerweile auf sprechende URLs geachtet. Das heißt, der Inhalt des Beitrags oder der Seite ist über die URLs zu erkennen. Häufig sieht man allerdings auch noch URLs, die mit IDs bestückt sind. Das ist in Ordnung. Allerdings solltest du vermeiden, dass der Inhalt unter einer anderen URL noch einmal erreichbar ist. Dadurch entsteht für Google und andere Suchmaschinen Duplicate Content.

Dasselbe gilt für Weiterleitungen. Änderst du eine URL, solltest du mithilfe von 302- oder 301-Redirects zur neuen URL weiterleiten. Dadurch vermeidest du 404-Fehler. Bei 302-Redirects handelt es sich um temporäre Weiterleitungen, während 301-Redirects dauerhaft sind. Über die .htaccess-Datei lassen sich Redirects steuern. Die Weiterleitungen solltest du im Blick haben und regelmäßig kontrollieren.

Ein ebenfalls wichtiges Thema sind sogenannte Canonicals oder Canonical-URLs. Canonicals “verlinken” auf den Hauptinhalt und weisen Suchmaschinen wie Google an, nur den Hauptinhalt zu indexieren. Ohne Verweis auf den Hauptinhalt könnte Google von Duplicate Content ausgehen.

Was sind relevante Merkmale beim Onpage SEO?

Es gibt viele Merkmale, die beim Onpage SEO berücksichtigt werden sollten. Zum Onpage SEO gehören die Themen, auf die du mit deiner Website Einfluss nehmen kannst und die nicht durch Dritte beeinflusst werden.

SEO-relevante Merkmale sind zum Beispiel Statuscodes (beispielsweise 404-Fehlerseiten), robots-meta und Canonicals. Über die robots-meta lässt sich die Indexierung steuern. Soll der Beitrag indexiert werden (index) oder steht dieser auf noindex? Wichtig ist, dass die Indexierung und das Crawling reibungslos vonstattengehen.

Relevante Merkmale beim Onpage SEO

  • Statuscode
  • robots-meta
  • Canonical
  • alternate-tag
  • Linkboxen (div)

Ebenfalls wichtig ist die Informationsstruktur. Google und andere Suchmaschinen erkennen an dieser Struktur relevante und weniger relevante Inhalte. Diese Informationsstruktur lässt sich steuern über:

  • Titel
  • Description
  • Breadcrumbs
  • h1
  • h2
  • schema.org
    • WebPage
    • relatedLinks
    • breadcrumb
    • mainEntityOfPage (NewsArticle)
    • headline
    • date

Weitere Optimierungsmöglichkeiten

Tracking ist essentiell, um Erfolge oder Misserfolge nachzuweisen. Den Social Media Kanälen sollte ebenfalls größere Aufmerksam gewidmet werden. Hier stellt sich die Frage, ob noch alle Metadaten für Facebook oder Twitter vorhanden sind.

Alerting: Wie überführe ich das Ganze in Alerts?

In der Regel nimmt man zwei bis drei der traffic- oder konversionsstärksten URLs oder die URLs, die eine gewisse SEO-Relevanz haben. Das Ziel des Alertings ist es, die templatebasierten Fehler frühzeitig zu erkennen. Dabei gibt es auch Fehler, die Auswirkungen auf alle Seiten haben und denen dadurch eine besonders hohe Aufmerksam zukommen sollte. Grundsätzlich sind Stichproben ausreichend.

Beispiel: Du hast 11 Seitentypen, 8 Paginierungen und 2 Filter. Dadurch kommst du auf 21 Seiten. Davon misst du zwei. Insgesamt hast du nun 41 Seiten, um die du dich kümmern solltest. Von diesen Seiten gibt es wiederum verschiedene Varianten. Zwei davon könnten mobile Varianten darstellen. Das heißt, neben einer mobilen Website verfügt deine Seite möglicherweise noch über AMP-Seiten. Das können News, aber auch Produkte sein. Neben der AMP- und Mobile-Site gibt es noch die Desktop-Variante. Das Unterfangen wird dadurch wesentlich anspruchsvoller, da das Ganze nun für 120 Seiten durchgespielt werden muss.

In diesem speziellen Fall muss die mobile Seite eine Canonical-URL auf die Desktop-Variante haben. Die Desktop-Variante verweist möglicherweise noch mit einem Alternate-Tag auf die mobile Seite. Das entfällt, wenn deine Website responsive ist und keine spezielle mobile Website existiert.

Alerting via URL-Monitor

Um das Ganze zu überprüfen, eignet sich der URL-Monitor unter url-monitor.com. Hier lassen sich zuvor ausgewählte URLs prüfen und Canonical-URLs, der Titel sowie weitere Daten hinzufügen. Bei Änderungen kannst du dich per E-Mail darüber informieren lassen. Die Alerts erfolgen demnach zeitnahe und ermöglichen dir ein rasches Handeln. Außerdem lassen sich über den URL-Monitor Sitemaps und die robots.txt auf Fehlercodes prüfen.

Alerting über testomato

Alerts lassen sich auch über die Plattform von testomato.com einrichten. Bei testomato können auch Gruppen mit Regeln für dein CMS (wie WordPress) oder deine Templates erstellt werden. Inhalte lassen sich zudem fixieren und auf Fehler überprüfen.

Mithilfe von testomato kannst du verschiedene Regeln definieren und zum Beispiel nachsehen, ob im Header deiner Seite alle relevanten Inhalte vorhanden sind. Falls Änderungen vorkommen, gibt es einen Hinweis.

Monitoring: Entwicklungen frühzeitig erkennen

Beim Monitoring geht es um das frühzeitige Erkennen von Entwicklungen. Erfolgreiches Monitoring lässt sich auch mithilfe von kostenlosen Tools bewerkstelligen.

Google Search Console als Datenquelle

Die Google Search Console eignet sich zum Monitoring deiner Website hervorragend. Allerdings gilt es hier, Datensätze täglich abzuholen und diese zu speichern, da die Daten von Google nicht immer verfügbar sind.

Bevor die Google Search Console (GSC) als informative Datenquelle herangezogen werden kann, sollte jede Protokollversion deiner Website hinterlegt sein. Das heißt, du solltest deine Website mit und ohne http/https sowie mit/ohne Hosts (www) hinterlegen. Auch verschiedene, stark frequentierte Verzeichnisse lassen sich hier hinterlegen. Ein bis zwei Ebenen, je nach Anzahl der Seiten, sind hier sinnvoll.

Unterteilen lassen sich die Daten aus der Google Search Console in “HTML Verbesserungen”, den “Indexierungs Status”, “Links zu Ihrer Website”, “Mobile Nutzerfreundlichkeit”, “Strukturierte Daten”, “Sitemaps” und “Crawlerrors”.

GSC: Relevante Daten für Onpage SEO

  • HTML-Verbesserungen
    • Doppelte Descriptions
    • Doppelte Titles
    • Fehlende Titles
    • Irrelevante Titles
    • Kurze Descriptions
    • Kurze Titles
    • Lange Titles
    • Lange Descriptions
  • Indexierungsstatus
    • Insgesamt indexiert
    • Von robots.txt blockiert
  • Links zu Ihrer Website
    • Links insgesamt
  • Mobile Nutzerfreundlichkeit
    • Seite mit Problemen
  • Strukturierte Daten
    • Elemente
    • Elemente mit Fehlern
  • Sitemaps
    • Bilder eingereicht
    • … indexiert
    • News eingereicht
    • … indexiert
    • usw.
  • Crawlerrors
    • Web/Smartphone
      • notFound
      • notFollowed
      • soft404
      • flashContent
      • usw.

Crawling-Fehler lassen sich in der Regel schnell beheben, da Google explizite Daten zu den Crawling-Ergebnissen zur Verfügung stellt.

Die Crawling-Auswertung beim Onpage SEO lässt sich auch mit externen Helfern realisieren. Hier eignet sich beispielsweise der Screaming Frog. Mithilfe vom Screaming Frog lassen sich die Daten exportieren und später zum Reporting verwenden.

Reporting

Das Reporting oder die Berichterstattung erfolgt beim Alerting umgehend, da Fehler unbedingt vermieden werden sollten, um Lesern / Kunden und Suchmaschinen wie Google nicht die Möglichkeit zu geben, Fehler zu finden.

Regelmäßige Reportings, auch ohne gravierende Probleme, finden in der Regel etwas später statt und können täglich oder wöchentlich stattfinden. In vielen Situationen und Betrieben wird auf ein wöchentliches Reporting zurückgegriffen. Dabei stellt man sich Fragen wie: “Was sind die aktuellen Phrasen der Woche? Wie sind meine IT-Hygienefaktoren? Wie entwickelt sich das Ganze?”

Reportings lassen sich auch auf einer Ebene zu Alerts und dem Monitoring setzen. In diesem Fall findet das Reporting nach dem Monitoring statt und steht nicht vollkommen im Fokus. In diesem Bereich geht es eher um Management-Entscheidungen sowie strategische Entscheidungen. Wie entwickelt sich die Plattform? Wo möchte ich eigentlich hin und wie erfülle ich meine mir gesteckten Ziele? Später sind Monats- und Quartals-Reportings interessant. Allerdings sind Quartals-Reportings häufig zu weit gefasst. Geht etwas gegen Mitte des Monats schief, bringt es dir nichts, das Reporting erst nächsten Monat zu veranlassen. Das Reporting sollte in diesem Fall umgehend oder zeitnah erfolgen.

Zusammenfassung

Empfohlen wird die Qualitätssicherung im Onpage SEO als 3-stufiges System, das sich aus AlertingMonitoring und Reporting zusammensetzt. Das Alerting sollte täglich oder stündlich greifen, um den SEO direkt über mögliche Probleme in Kenntnis zu setzen. Genauso wie das Monitoring zählt das Alerting zum Bereich SEO-Maintenance. Das Monitoring findet wöchentlich statt. Die SEO-Erfolgsmessung umfasst das Reporting, das im monatlichem Rhythmus stattfindet und Acquisitions-, Engagement- und Transactioninformationen inklusive ausführlicher Kommentierung beinhaltet.

Die Kontrolle des Onpage SEO lässt sich mithilfe von Tools wie URL-Monitor, Testomato, der Google Search Console, Google Analytics und Analytics Edge sowie OnPage.org und Screaming Frog beobachten. Zur Datenverarbeitung eignen sich dann Excel oder Anbieter wie R/RStudio und KNIME.

Onpage SEO im Griff: Alerting und Monitoring für SEOs

Onpage SEO kann dich faszinieren, aber auch extrem zeitaufwändig sein. Warum das ganze Unterfangen als anstrengend und nervenaufreibend gilt, erfährst du in diesem Beitrag. Wenn du die drei Grundpfeiler im Onpage SEO (Alerting, Monitoring und Reporting) erst einmal im Griff hast und das Setup steht, dann können dir einige interessante Tools immens weiterhelfen und dir viel Arbeit ersparen.

Onpage-Alerting und -Monitoring

Im Onpage SEO gilt es, Tools und Reports optimal einzusetzen, damit du schnell und effizient auf Fehler aufmerksam gemacht wirst. Die zwei wichtigsten Grundpfeiler im Onpage SEO liegen beim Onpage-Alerting und -Monitoring.

Alerting: Das Frühwarnsystem

Beim Alerting handelt es sich um das Frühwarnsystem. Sobald Dinge unmittelbar geschehen, solltest du mithilfe eines Alerts umgehend darauf aufmerksam gemacht werden. Du musst sofort Bescheid wissen, was auf deiner Website passiert. Setzt ein Redakteur zum Beispiel eine wichtige Seite auf noindex, sollte der SEO diese Änderung noch vor Google und anderen Suchmaschinen erfahren.

Unterteilung der Alerts

Für Alerts gibt es verschiedene Datenquellen, die du zur Hand nehmen kannst. Dabei stehen die IT-Maintenance (Crawls) und Daten zum Nutzerverhalten zur Verfügung.

IT-Maintenance (Crawls)

Die IT-Maintenance-Daten stammen von Crawls, aber auch von der Google Search Console. Hier geht es um Fehlerseitenaufrufe sowie Indexierungs- und Crawlinganweisungen. Ein Thema ist auch die Optimierung der Informationsarchitektur. Beispiel: Wenn du als SEO die Title, Descriptions oder Überschriftenstrukturen änderst, sollen diese nach Möglichkeit erhalten bleiben. Die Suchmaschine hat sich diese Struktur sowie die Titles und Descriptions in der Regel bereits gemerkt und soll diese auch behalten. Eine Verwirrung des Bots sollte möglichst vermieden werden.

Traffic-Beobachtung über Webanalyse

Bei der Traffic-Beobachtung wird in der Regel auch das Nutzerverhalten beobachtet. Das heißt, bleibt das vorgesehene Verhalten aus? Kommen die Leute auch weiterhin auf meine Seite oder erhalten gegebenenfalls 404-Fehler? Diese solltest du nach Möglichkeit vermeiden. Ist das Ziel deiner Seite zum Beispiel das Verkaufen von Produkten, sollten deine Leser auch deine Produkte kaufen. Bleibt der Kauf aus, stimmt etwas an dem Nutzerverhalten nicht. Das bedeutet, du erleidest mit deiner Website einen Umsatzausfall. Aus diesem Grund solltest du einen Alert bei Google Analytics anlegen, um über solche Probleme in Kenntnis gesetzt zu werden.

Einige Themen unter dem Punkt “Traffic-Beobachtung über Webanalyse” lassen sich auch der IT zuordnen. Das heißt, Umsatzausfälle können auch IT-seitig sein und nicht ausschließlich mit dem Nutzerverhalten zusammenhängen. Dasselbe gilt natürlich auch für 404-Fehlerseiten. Auch diese Fehlerseiten lassen sich mittels Google Analytics Alerts auslesen beziehungsweise anzeigen.

Dienste wie die von zedwoo.de und gandke.de lassen sich gezielt zur Optimierung von Google Analytics und AdWords einsetzen. Außerdem gibt es einen exzellenten Podcast auf termfrequenz.de, der sich dem Thema Online Marketing widmet. Auf diesem findest zusätzliche Informationen zu den Google Analytics Alerts sowie weitere hilfreiche Themen zum Online Marketing.

Wie sollten Alerts aussehen?

Alerts sollten einen hohen Impact haben und granular sowie qualitativ sein. Das ist wichtig, um so schnell wie möglich bei Fehlern oder Veränderungen handeln zu können. Hier gilt es die positiven von den negativen Veränderungen herauszufiltern. Auch scheinbar positive Veränderungen zu analysieren, kann von großer Bedeutung sein. Beispiel: Die von Google indexierten Seiten haben in letzter Zeit um 20% zugenommen. Vorher gab es allerdings einen Absturz bei den indexierten Seiten. Aufgrund der starken Zunahme ist eine Untersuchung des Falls und Analyse des Absturzes essentiell. Da es hier keinen Drilldown in der Google Search Console (GSC) gibt, ist eine Untersuchung schwierig.

Oftmals dauert es Stunden, bis der Fehler entdeckt wird. Das ist besonders ärgerlich, wenn es sich dabei nur um eine Lappalie handelt und die Lösung des Problems nur wenig Zeit in Anspruch nimmt.

Grundoptimierung und Segmentierung

Um Fehler vorab zu vermeiden, sollte eine gewisse Grundoptimierung des Systems vorhanden sein. Das heißt, du benötigst eine gewisse Basis, auf die du aufbauen kannst. Wenn du weißt, dass gewisse Faktoren stabil sind, dann kannst du dafür sorgen, dass sie auch weiterhin stabil und im optimierten Zustand erhalten bleiben.

Die Seite sollte komplett segmentiert werden. Das gilt für Alerts, die Traffic-Betrachtung und organische Seitenbetrachtung. Folglich sollte die komplette Seite vorab definiert sein. Durch die vorige Segmentierung hast du einen idealen Überblick, um deine Performance und mögliche Performance-Rückgänge besser analysieren zu können. Wirklich effizient analysieren lässt sich das Ganze nämlich nur, wenn die Seite vorab segmentiert ist.

Granulares Setup – Segmente nach Seitentypen

Segmentierung ist der Kern einer erfolgreichen Beobachtung. Stark aggregierte Daten lassen dabei allerdings keine Analyse zu.

Beispiel: Der SEO-Traffic deiner Website hat sich verändert. In einem Monat ist der Traffic angestiegen, dann wieder rapide gefallen. Du weißt allerdings nicht, wie es zu diesen Schwankungen kommt.

Wenn du einen Online-Shop betreibst und die Seite in Segmente unterteilst, sieht du relativ schnell, wo sich der Traffic entwickelt hat. So kann es Teil deiner Strategie sein, den Startseiten-Traffic zu minimieren und den Traffic auf Kategorie-Ebene anzuheben. Das heißt, die Nutzer sollen auf der richtigen Seite einsteigen und letzten Endes gezielter einkaufen können. Möglicherweise erhält man dadurch weniger Traffic. Allerdings ist gezielter Traffic wesentlich wertvoller und konversionsnaher. Um solche Daten herauszufinden, ist eine Segmentierung nach Template und Seitentypen (Startseite und Produktdetails) essentiell.

Segmentierung einer Website: Beispiel Publisher

Eine Website eines Publishers hat eine gewisse Basisstruktur. Dazu gehört unter anderem die Startseite. Weitere Seitentypen können sein: Ressort, Subressort, Artikel, Premiumartikel, Themenseite, Video, Video-Ressorts, Autorenseite und Suche u.v.m. Das sind allesamt verschiedene Seitentypen, die aus SEO-Sicht unterschiedliche Anforderungen haben. Möglicherweise sollen Seiten gar nicht in den Index geraten oder nur ein Teil der Seiten. Das solltest du dir für jeden Seitentyp vor Augen führen und wissen, welche Optimierungen vorgenommen wurden. Zudem solltest du dafür Sorge tragen, diese Optimierungen auch zu behalten.

Von diesen Seitentypen gibt es auch Abwandlungen. Die einfachste Abwandlung ist die Paginierung. Die Paginierung trifft Ressortseiten sowie viele weitere Seitentypen. Auf den ersten Blick wirken diese Paginierungen wie die erste Seite des jeweiligen Seitentyps. Aus SEO-Sicht ist jede Seite anders. Möglicherweise sollten diese erst gar nicht in den Index gelangen. Eine Möglichkeit, Google und andere Suchmaschinen auf diese Paginierung aufmerksam zu machen, ist das tag rel=”next” oder rel=”prev”. Durch das Hinzufügen dieser Beziehungstypen weiß Google, dass es sich um eine Paginierung handelt. Der Leser wird dadurch an die richtige Stelle des Seitentyps verwiesen.

Bei dem Seitentyp “Suche” gibt es vermutlich sehr viele Filtervarianten – vor allem im E-Commerce. Bei einem E-Commerce Shop kommen durchaus hunderte Filtermöglichkeiten zum Einsatz. Ein paar Filter sollen indexiert werden, während andere Filtertypen nicht im Google-Index und im Index anderer Suchmaschinen auftauchen sollen.

SEO-spezifische Dokumente

Darüber hinaus gibt es einige SEO-spezifische Seitentypen, die nicht jedem sofort präsent sind. Dabei sollte es auf jeder Seite eine Datei vom Typen robots.txt geben. Über diese lassen sich beispielsweise Browser ansprechen. Ein häufiger Befehl ist “disallow”. Damit schließt du beispielsweise Bots von deiner Seite aus oder sagst einem Bot, dass bestimmte Seiten nicht indexiert werden sollen.

Auch mindestens eine Sitemap sollte den Weg auf deine Seite finden. In der Regel sind das Sitemaps im XML-Format. Sitemaps lassen sich in verschiedene Kategorien einordnen. Es gibt Index-Sitemaps, Sitemaps in denen alle Links, Beiträge und Kategorien stehen sowie News-Sitemaps, die speziell für Google News ausgelegt sind und die URLs beinhalten, die von Google News in den Index aufgenommen werden sollen. Diese Dateien lassen sich auch mit einem herkömmlichen Browser aufrufen. Sie sind aber vor allem für SEO-spezifische Zwecke von Nutzen und bieten dem Nutzer direkt keinen Mehrwert.

Wenn der SEO nichts von Änderungen bei den Sitemaps und der robots.txt weiß, dann ist das immer ein schlechtes Zeichen.

Seitenweite Parameter

Neben den SEO-spezifischen Dokumenten gibt es noch die seitenweiten Parameter. Über URL-Parameter werden häufig Klicks erfasst, die von Usern durchgeführt werden. So lassen sich beispielsweise Klicks messen, die über den Footer ausgeführt werden. Unterteilt werden diese seitenweiten Parameter in Usertracking und Aktionstracking.

Partner

Bei Stellen- und Anzeigenmärkten verhält es sich ähnlich. Hier sollte vor allem auf Wiederholungen der Seitentypen geachtet werden. Für dieses spezifische Angebot ist es wichtig, das Ganze noch einmal durchzuspielen.

Bugs, Redirects und Canonicals

Bei Bugs handelt es sich nicht um Seitentypen, interessant sind sie dennoch. In der Regel wird mittlerweile auf sprechende URLs geachtet. Das heißt, der Inhalt des Beitrags oder der Seite ist über die URLs zu erkennen. Häufig sieht man allerdings auch noch URLs, die mit IDs bestückt sind. Das ist in Ordnung. Allerdings solltest du vermeiden, dass der Inhalt unter einer anderen URL noch einmal erreichbar ist. Dadurch entsteht für Google und andere Suchmaschinen Duplicate Content.

Dasselbe gilt für Weiterleitungen. Änderst du eine URL, solltest du mithilfe von 302- oder 301-Redirects zur neuen URL weiterleiten. Dadurch vermeidest du 404-Fehler. Bei 302-Redirects handelt es sich um temporäre Weiterleitungen, während 301-Redirects dauerhaft sind. Über die .htaccess-Datei lassen sich Redirects steuern. Die Weiterleitungen solltest du im Blick haben und regelmäßig kontrollieren.

Ein ebenfalls wichtiges Thema sind sogenannte Canonicals oder Canonical-URLs. Canonicals “verlinken” auf den Hauptinhalt und weisen Suchmaschinen wie Google an, nur den Hauptinhalt zu indexieren. Ohne Verweis auf den Hauptinhalt könnte Google von Duplicate Content ausgehen.

Was sind relevante Merkmale beim Onpage SEO?

Es gibt viele Merkmale, die beim Onpage SEO berücksichtigt werden sollten. Zum Onpage SEO gehören die Themen, auf die du mit deiner Website Einfluss nehmen kannst und die nicht durch Dritte beeinflusst werden.

SEO-relevante Merkmale sind zum Beispiel Statuscodes (beispielsweise 404-Fehlerseiten), robots-meta und Canonicals. Über die robots-meta lässt sich die Indexierung steuern. Soll der Beitrag indexiert werden (index) oder steht dieser auf noindex? Wichtig ist, dass die Indexierung und das Crawling reibungslos vonstattengehen.

Relevante Merkmale beim Onpage SEO

  • Statuscode
  • robots-meta
  • Canonical
  • alternate-tag
  • Linkboxen (div)

Ebenfalls wichtig ist die Informationsstruktur. Google und andere Suchmaschinen erkennen an dieser Struktur relevante und weniger relevante Inhalte. Diese Informationsstruktur lässt sich steuern über:

  • Titel
  • Description
  • Breadcrumbs
  • h1
  • h2
  • schema.org
    • WebPage
    • relatedLinks
    • breadcrumb
    • mainEntityOfPage (NewsArticle)
    • headline
    • date

Weitere Optimierungsmöglichkeiten

Tracking ist essentiell, um Erfolge oder Misserfolge nachzuweisen. Den Social Media Kanälen sollte ebenfalls größere Aufmerksam gewidmet werden. Hier stellt sich die Frage, ob noch alle Metadaten für Facebook oder Twitter vorhanden sind.

Alerting: Wie überführe ich das Ganze in Alerts?

In der Regel nimmt man zwei bis drei der traffic- oder konversionsstärksten URLs oder die URLs, die eine gewisse SEO-Relevanz haben. Das Ziel des Alertings ist es, die templatebasierten Fehler frühzeitig zu erkennen. Dabei gibt es auch Fehler, die Auswirkungen auf alle Seiten haben und denen dadurch eine besonders hohe Aufmerksam zukommen sollte. Grundsätzlich sind Stichproben ausreichend.

Beispiel: Du hast 11 Seitentypen, 8 Paginierungen und 2 Filter. Dadurch kommst du auf 21 Seiten. Davon misst du zwei. Insgesamt hast du nun 41 Seiten, um die du dich kümmern solltest. Von diesen Seiten gibt es wiederum verschiedene Varianten. Zwei davon könnten mobile Varianten darstellen. Das heißt, neben einer mobilen Website verfügt deine Seite möglicherweise noch über AMP-Seiten. Das können News, aber auch Produkte sein. Neben der AMP- und Mobile-Site gibt es noch die Desktop-Variante. Das Unterfangen wird dadurch wesentlich anspruchsvoller, da das Ganze nun für 120 Seiten durchgespielt werden muss.

In diesem speziellen Fall muss die mobile Seite eine Canonical-URL auf die Desktop-Variante haben. Die Desktop-Variante verweist möglicherweise noch mit einem Alternate-Tag auf die mobile Seite. Das entfällt, wenn deine Website responsive ist und keine spezielle mobile Website existiert.

Alerting via URL-Monitor

Um das Ganze zu überprüfen, eignet sich der URL-Monitor unter url-monitor.com. Hier lassen sich zuvor ausgewählte URLs prüfen und Canonical-URLs, der Titel sowie weitere Daten hinzufügen. Bei Änderungen kannst du dich per E-Mail darüber informieren lassen. Die Alerts erfolgen demnach zeitnahe und ermöglichen dir ein rasches Handeln. Außerdem lassen sich über den URL-Monitor Sitemaps und die robots.txt auf Fehlercodes prüfen.

Alerting über testomato

Alerts lassen sich auch über die Plattform von testomato.com einrichten. Bei testomato können auch Gruppen mit Regeln für dein CMS (wie WordPress) oder deine Templates erstellt werden. Inhalte lassen sich zudem fixieren und auf Fehler überprüfen.

Mithilfe von testomato kannst du verschiedene Regeln definieren und zum Beispiel nachsehen, ob im Header deiner Seite alle relevanten Inhalte vorhanden sind. Falls Änderungen vorkommen, gibt es einen Hinweis.

Monitoring: Entwicklungen frühzeitig erkennen

Beim Monitoring geht es um das frühzeitige Erkennen von Entwicklungen. Erfolgreiches Monitoring lässt sich auch mithilfe von kostenlosen Tools bewerkstelligen.

Google Search Console als Datenquelle

Die Google Search Console eignet sich zum Monitoring deiner Website hervorragend. Allerdings gilt es hier, Datensätze täglich abzuholen und diese zu speichern, da die Daten von Google nicht immer verfügbar sind.

Bevor die Google Search Console (GSC) als informative Datenquelle herangezogen werden kann, sollte jede Protokollversion deiner Website hinterlegt sein. Das heißt, du solltest deine Website mit und ohne http/https sowie mit/ohne Hosts (www) hinterlegen. Auch verschiedene, stark frequentierte Verzeichnisse lassen sich hier hinterlegen. Ein bis zwei Ebenen, je nach Anzahl der Seiten, sind hier sinnvoll.

Unterteilen lassen sich die Daten aus der Google Search Console in “HTML Verbesserungen”, den “Indexierungs Status”, “Links zu Ihrer Website”, “Mobile Nutzerfreundlichkeit”, “Strukturierte Daten”, “Sitemaps” und “Crawlerrors”.

GSC: Relevante Daten für Onpage SEO

  • HTML-Verbesserungen
    • Doppelte Descriptions
    • Doppelte Titles
    • Fehlende Titles
    • Irrelevante Titles
    • Kurze Descriptions
    • Kurze Titles
    • Lange Titles
    • Lange Descriptions
  • Indexierungsstatus
    • Insgesamt indexiert
    • Von robots.txt blockiert
  • Links zu Ihrer Website
    • Links insgesamt
  • Mobile Nutzerfreundlichkeit
    • Seite mit Problemen
  • Strukturierte Daten
    • Elemente
    • Elemente mit Fehlern
  • Sitemaps
    • Bilder eingereicht
    • … indexiert
    • News eingereicht
    • … indexiert
    • usw.
  • Crawlerrors
    • Web/Smartphone
      • notFound
      • notFollowed
      • soft404
      • flashContent
      • usw.

Crawling-Fehler lassen sich in der Regel schnell beheben, da Google explizite Daten zu den Crawling-Ergebnissen zur Verfügung stellt.

Die Crawling-Auswertung beim Onpage SEO lässt sich auch mit externen Helfern realisieren. Hier eignet sich beispielsweise der Screaming Frog. Mithilfe vom Screaming Frog lassen sich die Daten exportieren und später zum Reporting verwenden.

Reporting

Das Reporting oder die Berichterstattung erfolgt beim Alerting umgehend, da Fehler unbedingt vermieden werden sollten, um Lesern / Kunden und Suchmaschinen wie Google nicht die Möglichkeit zu geben, Fehler zu finden.

Regelmäßige Reportings, auch ohne gravierende Probleme, finden in der Regel etwas später statt und können täglich oder wöchentlich stattfinden. In vielen Situationen und Betrieben wird auf ein wöchentliches Reporting zurückgegriffen. Dabei stellt man sich Fragen wie: “Was sind die aktuellen Phrasen der Woche? Wie sind meine IT-Hygienefaktoren? Wie entwickelt sich das Ganze?”

Reportings lassen sich auch auf einer Ebene zu Alerts und dem Monitoring setzen. In diesem Fall findet das Reporting nach dem Monitoring statt und steht nicht vollkommen im Fokus. In diesem Bereich geht es eher um Management-Entscheidungen sowie strategische Entscheidungen. Wie entwickelt sich die Plattform? Wo möchte ich eigentlich hin und wie erfülle ich meine mir gesteckten Ziele? Später sind Monats- und Quartals-Reportings interessant. Allerdings sind Quartals-Reportings häufig zu weit gefasst. Geht etwas gegen Mitte des Monats schief, bringt es dir nichts, das Reporting erst nächsten Monat zu veranlassen. Das Reporting sollte in diesem Fall umgehend oder zeitnah erfolgen.

Zusammenfassung

Empfohlen wird die Qualitätssicherung im Onpage SEO als 3-stufiges System, das sich aus AlertingMonitoring und Reporting zusammensetzt. Das Alerting sollte täglich oder stündlich greifen, um den SEO direkt über mögliche Probleme in Kenntnis zu setzen. Genauso wie das Monitoring zählt das Alerting zum Bereich SEO-Maintenance. Das Monitoring findet wöchentlich statt. Die SEO-Erfolgsmessung umfasst das Reporting, das im monatlichem Rhythmus stattfindet und Acquisitions-, Engagement- und Transactioninformationen inklusive ausführlicher Kommentierung beinhaltet.

Die Kontrolle des Onpage SEO lässt sich mithilfe von Tools wie URL-Monitor, Testomato, der Google Search Console, Google Analytics und Analytics Edge sowie OnPage.org und Screaming Frog beobachten. Zur Datenverarbeitung eignen sich dann Excel oder Anbieter wie R/RStudio und KNIME.