Keywordrecherche & passende Zielgruppendefinition mit kostenlosen Tools

Beschreibung zum kostenlosen Online Marketing Webinar

Um Erfolg mit Deinen SEA- bzw. SEO-Maßnahmen zu haben, musst Du Deine Zielgruppe genau kennen. Wo ist die Zielgruppe, was sucht sie, wie sucht sie? Ohne eine klare Zielgruppendefinition oder gut durchdachte Keywordrecherche wirst Du keinen Erfolg haben. Aber Du wirst nicht nur keine Kunden finden, sondern auch noch viel Geld unnötig verbrennen. In diesem Webinar sollst Du lernen, wie Du Deine Zielgruppe definierst und mit welchen kostenlosen Online Marketing Tools Du neben dem Google Keywordplaner nutzen kannst, um Dich besten auf Deine Marketingtätigkeiten vorzubereiten.

Video zum Webinar

Webinar kostenlos

Webinar Termin:

14.01.2016

10:00 Uhr - 11:00 Uhr

Das wirst Du nach dem Webinar erreicht haben:

  • Du wirst Deine perfekte Zielgruppe bestimmen können!
  • Du wirst die genauen Bedürfnisse Deiner Zielgruppe kennen
  • Du weißt, mit welchen Tools Du am besten arbeitest
  • Du weißt Deine Konkurrenz perfekt für Deine Keywordrecherche einzusetzen

Zielgruppe

  • Einsteiger und Neulinge, die sich aktuell mit dem Thema beschäftigen
  • Junior SEM Manager, die sich für kostenlose Alternativen interessieren
  • Unternehmer, die bereit sind für “Online Marketing” und jetzt ihre Zielgruppe bestimmen müssen

Keywordrecherche & passende Zielgruppendefinition mit kostenlosen Tools

Das wichtigste Thema im Online und Content Marketing ist die Keyword-Recherche und Zielgruppendefinition. Lässt du beides aus, entwickelst du am Kunden und Leser vorbei. Außerdem werden dabei möglicherweise finanzielle Mittel in die falsche Entwicklung gesteckt und das vorhandene Budget verpufft allmählich. Das geschieht vor allem, aber nicht nur, bei AdWords und SEA (Search Engine Advertising). Schaltest du Anzeigen, die nicht zielgruppenrelevant oder -orientiert sind und jemand anderes klickt auf diesen (Paid) Link, zahlst du Geld, ohne einen tatsächlichen Nutzen von diesem Klick zu haben. Daher ist es wichtig, die richtigen Keywords für die ideale Zielgruppe zu definieren.

Folgende konkrete Fragen solltest du dir vorab stellen: Wie finde ich meine Zielgruppe heraus? Welch konkretes Problem hat meine Zielgruppe? Welche Tools eignen sich zur Keyword-Recherche? Wie nutze ich meine Konkurrenz zur Keyword-Recherche? Kannst du diese Fragen beantworten, lassen sich viel effizienter, kostengünstiger und schneller Ergebnisse erzielen.

Zielgruppe herausfinden

Für deine Content Marketing Strategie ist die Zielgruppendefinition von großer Bedeutung. Vorab die richtige Zielgruppe zu definieren, erspart dir im Laufe deines Projektes viel Zeit und Geld. Außerdem fällt die Keyword-Recherche leichter, wenn vorher die Zielgruppe definiert ist.

An der Zielgruppe vorbeizureden, bringt möglicherweise Traffic, weil andere Kanäle bedient werden und Geld zur Verfügung steht. Das ganze Unterfangen wird allerdings ad absurdum geführt, wenn du den richtigen Traffic nicht abgreifst. Der Traffic, der dir Umsatz bringt. Nur guter, passender und starker Traffic bringt dir etwas. Es geht dabei vor allem um den Return On Investment (ROI). Deine Investition muss sich bezahlt machen.

Aus diesem Grund solltest du extrem viel Zeit in die Zielgruppendefinition investieren. Dabei ist die Verteilung 80/20. Zu 80% solltest du dich der Definition deiner Zielgruppe widmen. Die Keyword-Recherche liegt bei 20%. Einen lapidaren Umgang mit deiner Zielgruppe solltest du unbedingt vermeiden, da diese für das Content Marketing und den späteren Verlauf deines Projektes eine übergeordnete Rolle spielt. Ist die Zielgruppe gründlich recherchiert, weißt du später während der Keyword-Recherche in welche Richtung die Reise eigentlich gehen soll.

Quellen zur Zielgruppenfindung

Die Zielgruppe ausfindig zu machen, ist ein anspruchsvoller Prozess. Dabei lässt sich die Zielgruppenfindung in diversen Formen umsetzen. Es gibt kaum einen besseren Weg, als deine Zielgruppe in deinen ehemaligen Kunden zu finden. Die Kunden analysierst du und findest ihre Gemeinsamkeiten heraus. Stelle dir Fragen wie: “Über welche Kanäle sind sie zu mir gekommen?” und “Wofür bin ich bekannt?”

Auch (Google Analytics) kannst du zur Zielgruppenfindung einsetzen. Welche Kanäle funktionieren gut und welche solltest du in Zukunft besser meiden? Das Problem an dieser technischen Analyse: In der Regel liegen Daten erst in Wochen oder Monaten vor. Erst dann lässt sich damit wirklich gut und effizient arbeiten.

Nicht nur im späteren Verlauf sollten Sie Ihre Mitbewerber und Konkurrenten nicht aus den Augen verlieren. Schaue dir deine Konkurrenz an und hole dir Input. Das ist vor allem dann wichtig, wenn deine Konkurrenten ähnliche Produkte oder Dienstleistungen anbieten. Auch bei der späteren Keyword-Recherche sollten Sie sich Informationen bei Ihren Konkurrenten holen.

Falsche Zielgruppen

Die Zielgruppenfindung sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Häufig fällt in Gesprächen der Satz: “Meine Zielgruppe ist jeder, der mein Produkt / meine Dienstleistung braucht.” Etwas exakter sollte die Zielgruppendefinition dann doch lauten. Solch eine Zielgruppendefinition hat nämlich absolut keine Aussagekraft. In der Regel möchte man solche Kunden – beispielsweise als Shop-Betreiber – nicht. Ein Beispiel, um das Ganze zu verdeutlichen: Du betreibst einen Online-Shop für Modeschmuck und hast Kunden, die Auswahlbestellungen tätigen. Solche Bestellungen gilt es zu vermeiden, da sie einen hohen logistischen Aufwand nach sich ziehen, der durch eine hohe Marge gedeckt werden müssen. Anders sieht das bei großen Konzernen aus, die zum Beispiel Marktanteile abgreifen möchten und hohe Summen in Auswahlbestellungen investieren können (beispielsweise Zalando).

Dasselbe gilt für Rabatt- und Schnäppchenjäger. Diese greifen oftmals nur zu, da sich ein Rabatt oder Schnäppchen hinter einem Produkt oder einer Aktion verbirgt. Tatsächlich macht der Online-Shop durch diesen Rabatt möglicherweise ein Minusgeschäft. Das Ziel dahinter ist klar: Der Kunde soll entweder andere Produkt in den Warenkorb legen oder in einem halben Jahr wiederkommen. Oft fehlt allerdings der Prozess dahinter, um den Kunden ganz langsam wieder heranzuführen und zum Kaufen zu animieren.

Ein weiteres Beispiel sind Nörgler. Natürlich möchte niemand Nörgler in seinem Online-Shop. Nörgler sind Leute, die penibel darauf achten, in wie vielen Tagen ein Produkt geliefert wird. Dabei gibt es haufenweise Gründe, warum ein Paket nicht zur angegebenen Zeit beim Empfänger ankommt. Die schlechten Bewertungen bekommt dann nicht die Post, sondern der Online-Shop, der in diesem Beispiel nicht für die verspätete Lieferung verantwortlich ist.

Innerhalb der Zielgruppendefinition lassen sich solche Leute herausfiltern. Diese haben in der Regel eine andere Herangehensweise und suchen nach anderen Begriffen. Wenn man sie alle zusammenpackt, findet man Gemeinsamkeiten, die man in der Umsetzung eines Projektes ausschließen und umgehen kann.

Zeitverschwender. Zeit ist kostbar und kostet Geld. Daher solltest du nach Möglichkeit auch Zeitverschwender ausschließen.

Beispiel: Du hast einen großen Industriebetrieb und möchtest nun im Online Marketing aktiv werden. Das Unternehmen hat gewisse Fixkosten pro Auftrag. Normal sind größere Aufträge, die Geld bringen. Daher sind kleinere Aufträge kaum zu realisieren, da die Fixkosten zu hoch sind. Ein kleiner Kunde ist in diesem Fall ein Zeitverschwender, da die Ressourcen auf größere Aufträge ausgelegt sind. Nach der Zielgruppendefinition lassen sich die großen von den kleinen Fischen unterscheiden. Dabei findest du heraus, wonach Leute suchen, die Interesse an großen Aufträgen haben. Außerdem erfährst du, welche Keywords und Suchbegriffe diese Zielgruppe nutzt. Die Zielgruppenfindung fließt hierbei in die Keyword-Recherche mit ein.

Zusammenfassung gewünschter Zielgruppen

Ziel sollte es sein, Kunden mit hohem Umsatz aber kleinem Betreuungsaufwand zu finden. Um die Kunden zu finden, die einen hohen Umsatz machen, deren Betreuungsaufwand dabei gering ist, solltest du einen Blick auf deine Konkurrenz werfen. Am besten suchst du dir den Marktführer der Branche heraus. Dieser ist aus gutem Grund Marktführer. Stell dir die Frage, wie er das macht und wie er seinen Service (Anrufe, Chat, E-Mail usw.) aufbaut und realisiert. Wie ist die Seite aufgebaut und welche Inhalte bietet sie? Welche Keywords fallen besonders häufig?

Dann hilft natürlich noch Google Analytics. Über Analytics kann man seinen eigenen Bestand kontrollieren und herausfinden, was überhaupt auf der eigenen Website passiert.

Es macht Sinn Bestandskunden zu fragen, wenn man gute Beziehungen zu diesen pflegt. Wichtig sind hierbei vor allem die Daten zu den Kunden, die bei dir den höchsten Umsatz generieren und dabei den geringsten Betreuungsaufwand haben. Das sind gern gesehene Kunden, die wenig Arbeit machen, aber viel Umsatz generieren. Solche Kunden brauchst du.

Alternativ kannst du dich fragen, welcher Kunde eine sehr hohe Weiterempfehlungsrate hat. Wie sehen diese Kunden aus und was macht sie aus? Durch welches Problem ist der Kunde zu mir gekommen?

Auch Kundenbefragungen (Umfragen) und das direkte Ansprechen der Kunden können den gewünschten Erfolg bringen.

Als nächstes solltest du herausfinden, welche Gemeinsamkeiten deine Kunden haben. Sind es überwiegend Männer, die über dich einkaufen oder deine Seite besuchen? Eine Hilfestellung gibt Google Analytics. Diese Daten lassen sich problemlos über das Interface von Analytics aufrufen. Der Standort sowie das Alter des Kunden sein kann ebenfalls nützlich sein. Wichtig ist auch das Gerät, mit dem deine Kunden unterwegs sind. Sind es möglicherweise überwiegend Apple Nutzer? Diesbezüglich gibt es auch ein ganz prominentes Beispiel: Man hat herausgefunden, dass Apple Nutzer schneller bereit sind, für ein bestimmtes Produkt mehr zu investieren als andere Nutzer. Einige findige Online-Shops haben dieses Potential für sich erkannt und zeigen bei Apple-Nutzern höhere Preise an. Auch bei Flugbuchungen sollen Nutzer eines Apple-Gerätes etwas tiefer in die Tasche greifen.

Make my persona – Zielkunden aufbauen

Ein interessantes Tool stellt die Website makemypersona.com zur Verfügung. Mit dieser Website lassen Zielkunden aufbauen, die man immer vor Augen haben sollte, wenn es um die Realisierung eines Projektes im Online Marketing geht.

Welche Probleme hat die Zielgruppe?

Nachdem du deine Zielgruppe definiert hast, solltest du die Probleme deiner Zielgruppe herausfinden. Welche konkreten Probleme hat deine Zielgruppe und wie kannst du einen Lösungsansatz bieten?

Selbstwahrnehmung vs. Realität

Häufig gehen die Selbstwahrnehmung und Realität auseinander. Beispiel: Wir wissen nicht immer, was wir eigentlich brauchen. Kennen wir einen Begriff nicht, versuchen wir diesen über Google oder andere Suchmaschinen herauszubekommen. Dabei ist der Weg das Ziel. Denn oftmals kennen wir diesen bestimmten Begriff gar nicht und müssen uns von einer Quelle zur nächsten vorarbeiten. Die Selbstwahrnehmung entspricht daher nicht immer der Realität. Sind wir beispielsweise in der Metallbranche tätig und benötigen ein Produkt, um Prozesse zu vereinfachen, wissen wir nicht, dass ein passendes Produkt möglicherweise aktuell in China gebaut wird. Das heißt, die Maschine gibt es, aber ich habe keine Ahnung, wonach ich eigentlich suchen muss.

Produkt / Dienstleistung ist die Lösung

Die Lösung für mein Problem ist – um beim obigen Beispiel zu bleiben – das Produkt der Chinesen. Denn mit diesem Produkt kann ich meinen Arbeitsprozess vereinfachen. Diesem Zusammenhang muss man sich erst einmal bewusst werden.

Wenn ich nicht weiß, wonach ich suchen möchte, umschreibe ich meine Suche. Ist das Problem zum Beispiel eine Abmahnung, findet sich eine Lösung in einem rechtlichen Gespräch.

Daher solltest du dir die Frage stellen, ob deine Zielgruppe überhaupt weiß, wie die Lösung des Problems heißt? Wenn nicht, dann solltest du dich darum kümmern.

Beispiel: Marke X bringt einen Schuh heraus, mit dem Blasen unter den Füßen vermieden werden. Der Schuh heißt “Ohne Blasen Laufschuh X”. Jetzt letzt liegt es an der Marke X, eine Keyword-Recherche zu machen und eine Strategie zu entwickeln, die sich um das Problem des Kunden dreht. Er bekommt weniger Blasen beim Laufen. Er ist vor allem extrem dankbar, wenn er herausfindet, dass es an seinen Schuhen liegen kann und eine Lösung nicht allzu weit entfernt ist.

AIDA Prinzip

Hilfreich ist das sogenannte AIDA Prinzip. AIDA setzt sich aus “Attention”, “Interest”, “Desire” und “Action” zusammen und kommt auch bei der Keyword-Recherche zum Einsatz.

  • Attention: Die Aufmerksamkeit des Kunden wird geweckt.
  • Interest: Der Kunde interessiert sich für ein Produkt. Es erregt seine Interesse.
  • Desire: Der Kunde wünscht sich dieses Produkt unbedingt.
  • Action: Der Kunde kauft das Produkt.

Tools zur Keyword-Recherche

Zur Keyword-Recherche kannst du verschiedene Tools nutzen. Viele dieser Tools sind sehr umfangreich. Einige andere konzentrieren sich dabei auf das Wesentliche. Nützliche Helfer bei der Keyword-Recherche sind beispielsweise die Google-Tools “Keyword Planner” und Google Trends. Bei Google Trends lässt sich nach jedem Thema suchen. Bei den Suchergebnissen kannst du die Länder wählen, in denen dieser Suchbegriff häufig gegoogelt wurde. Dieses Land wird von Google wieder in Bundesländer aufgeteilt. Das ist vor allem dann interessant, wenn du ein Produkt anbietest, das möglicherweise an deinen Standort gebunden ist. Auch die Google-Suchmaschine eignet sich bestens zur Keyword-Recherche. Bereits die Google “Autocomplete”-Funktion (Google Suggest) gibt einen ersten Überblick über die beliebtesten Suchbegriffe.

Weitere interessante Tools zur Keyword-Recherche sind die Suchmaschinen von Amazon, Alibaba, Facebook, Youtube und Wikipedia. Auch W-Fragen-Tools wie answerthepublic.com sind ein probates Mittel zur erfolgreichen Keyword-Recherche. Es gibt viele verschiedene W-Fragen-Tools. Dazu gehören auch die Tools von wrel.de und w-fragen-tool.com.

Um einen Überblick über verschiedene Synonyme zu erhalten, eignet sich das Woxikon. Das Synonyme-Wörterbuch Woxikon gibt die Suchergebnisse nach Themengebiet und Relevanz aus. Dabei beschränkt sich das Woxikon nicht ausschließlich auf deutsche Wörter. Du kannst zwischen Deutsch, Englisch, Französisch, Italien und Portugiesisch sowie einige weitere Sprachen auswählen. Darüber hinaus gibt das Synonyme-Wörterbuch auch Begriffe aus, die im Wörterbuch vor und hinter dem Suchbegriff stehen. Auch Reime und direkte Übersetzungen zeigt das Woxikon.

Überblick Tools zur Keyword-Recherche

  • Notizen zu deiner Zielgruppe
  • Google Keyword Planner
  • Google Trends
  • MetaGer
  • Wikipedia
  • W-Fragen Tool
    • answerthepublic.com
    • wrel.de/keywordfragen/
    • w-fragen-tool.com/
  • keywordtool.io
  • Amazon
  • Google
  • Youtube
  • Woxikon (Synonyme)
  • Facebook
  • Foren
  • Twitter
  • Yelp
  • TripAdvisor
  • Alibaba
  • Hypersuggest
  • Merge Words

Kostenpflichtige Tools

Neben den kostenlosen Tools zur Keyword-Recherche, gibt es auch ein paar kostenpflichtige Programme, mit denen du wesentlich mehr Daten erhälst. Eines davon ist semrush. Das Tool verfügt auch über kostenlose Funktionen.

Zusätzlich kannst du das Keyword Tool nutzen. In der Pro-Variante werden noch weitere Daten ausgegeben, die sich stark an den Google Keyword Planner anlehnen. Die Tools von Xovi sind ebenfalls weitestgehend kostenpflichtig. Xovi bietet allerdings auch eine komplette Marketing Suite an.

Übersicht der kostenpflichtigen Tools

  • SemRush (SEA etc.)
  • Keyword Tool Pro
  • Xovi Marketing Suite

Konkurrenz zur Keyword-Recherche nutzen

Um die Konkurrenz zur Keyword-Recherche zu nutzen, eignet sich “Reverse Engineering”. Du nimmst dir die Website deiner Konkurrenz und schaust, was deine Mitbewerber machen. Dafür bietet Google ein Tool – den Keyword-Planer von Google AdWords.

Beispiel: Du suchst nach einer Ferienwohnung an der Nordsee und verwendest dafür die Google-Suche. Dir werden mehrere URLs vorgeschlagen. Kopiere eine davon und gehe zu dem Google Keyword-Planer. Beim Keyword-Planer gibt es ein Feld, in dem du deine Zielseite eintragen kannst. Füge die zuvor kopierte URL unter “Zielseite” hinzu. Wahlweise kannst du noch die Ausrichtung ergänzen und beispielsweise nur Deutschland berücksichtigen.

Als nächstes lässt du dir die Suchergebnisse anzeigen. Google sagt dir jetzt, welche Begriffe für diese Website relevant sind. Unter “Keyword Ideen” zeigt dir Google AdWords nun passende Vorschläge für deine Keyword-Recherche an. Die Keyword-Ideen kannst du dir jetzt in einem Datensatz herunterladen oder einzeln notieren. Du wirst mit Sicherheit einige Keywords finden, auf die du beim reinen Brainstorming niemals gekommen wärst. Das Tool hilft dir immens bei der Keyword-Recherche und gibt dir anhand der Suchvolumina ein Indiz für die Suchbegriffe, nach denen häufig gegoogelt wird.

Praktische Umsetzung

Wie setzen sich die Tipps zur Keyword-Recherche um?

Beispiel: Du bist ein Vermieter eines Ferienhauses an der Nordsee und suchst nun nach passenden Keywords. Eine Google-Suche führt dich zu einem Betreiber. Du kopierst die URL der Website in den Keyword Planner und passt gegebenenfalls noch die demografischen Einstellungen an. Die Website kannst du unter der Rubrik “Mithilfe einer Wortgruppe, einer Website oder einer Kategorie nach neuen Keywords suchen” eintragen.

In vielen Situationen zeigt dir Google jetzt dutzende Keyword-Ideen an. Diese lassen sich als kompletter Datensatz herunterladen oder direkt in eine AdWords-Kampagne importieren. Neben den Ideen findest du Daten zum Suchvolumen und zum vorgeschlagenen Gebot. Letztere kannst du erst einmal außer Acht lassen.

Eine ähnliche Herangehensweise verfolgt Google Trends. Hier kannst du beispielsweise nach den Suchanfragen filtern und herausfinden, von wo aus die meisten Suchanfragen verschickt werden. MetaGer und die anderen Tools zur Keyword-Recherche eignen sich ebenfalls hervorragend zum Abfragen der Keywords. In diesem speziellen Fall eignet sich für die Suche auch der TripAdvisor. Welche Inhalte zeigt meine Konkurrenz?

Nächste Schritte bei der Keyword-Recherche

Hast du genug Keywords gesammelt und die wichtigsten Keyword-Tools für deine Branche abgeklappert, geht es an das AussortierenKombinieren und Bewerten der Keywords.

Keywordrecherche & passende Zielgruppendefinition mit kostenlosen Tools

Das wichtigste Thema im Online und Content Marketing ist die Keyword-Recherche und Zielgruppendefinition. Lässt du beides aus, entwickelst du am Kunden und Leser vorbei. Außerdem werden dabei möglicherweise finanzielle Mittel in die falsche Entwicklung gesteckt und das vorhandene Budget verpufft allmählich. Das geschieht vor allem, aber nicht nur, bei AdWords und SEA (Search Engine Advertising). Schaltest du Anzeigen, die nicht zielgruppenrelevant oder -orientiert sind und jemand anderes klickt auf diesen (Paid) Link, zahlst du Geld, ohne einen tatsächlichen Nutzen von diesem Klick zu haben. Daher ist es wichtig, die richtigen Keywords für die ideale Zielgruppe zu definieren.

Folgende konkrete Fragen solltest du dir vorab stellen: Wie finde ich meine Zielgruppe heraus? Welch konkretes Problem hat meine Zielgruppe? Welche Tools eignen sich zur Keyword-Recherche? Wie nutze ich meine Konkurrenz zur Keyword-Recherche? Kannst du diese Fragen beantworten, lassen sich viel effizienter, kostengünstiger und schneller Ergebnisse erzielen.

Zielgruppe herausfinden

Für deine Content Marketing Strategie ist die Zielgruppendefinition von großer Bedeutung. Vorab die richtige Zielgruppe zu definieren, erspart dir im Laufe deines Projektes viel Zeit und Geld. Außerdem fällt die Keyword-Recherche leichter, wenn vorher die Zielgruppe definiert ist.

An der Zielgruppe vorbeizureden, bringt möglicherweise Traffic, weil andere Kanäle bedient werden und Geld zur Verfügung steht. Das ganze Unterfangen wird allerdings ad absurdum geführt, wenn du den richtigen Traffic nicht abgreifst. Der Traffic, der dir Umsatz bringt. Nur guter, passender und starker Traffic bringt dir etwas. Es geht dabei vor allem um den Return On Investment (ROI). Deine Investition muss sich bezahlt machen.

Aus diesem Grund solltest du extrem viel Zeit in die Zielgruppendefinition investieren. Dabei ist die Verteilung 80/20. Zu 80% solltest du dich der Definition deiner Zielgruppe widmen. Die Keyword-Recherche liegt bei 20%. Einen lapidaren Umgang mit deiner Zielgruppe solltest du unbedingt vermeiden, da diese für das Content Marketing und den späteren Verlauf deines Projektes eine übergeordnete Rolle spielt. Ist die Zielgruppe gründlich recherchiert, weißt du später während der Keyword-Recherche in welche Richtung die Reise eigentlich gehen soll.

Quellen zur Zielgruppenfindung

Die Zielgruppe ausfindig zu machen, ist ein anspruchsvoller Prozess. Dabei lässt sich die Zielgruppenfindung in diversen Formen umsetzen. Es gibt kaum einen besseren Weg, als deine Zielgruppe in deinen ehemaligen Kunden zu finden. Die Kunden analysierst du und findest ihre Gemeinsamkeiten heraus. Stelle dir Fragen wie: “Über welche Kanäle sind sie zu mir gekommen?” und “Wofür bin ich bekannt?”

Auch (Google Analytics) kannst du zur Zielgruppenfindung einsetzen. Welche Kanäle funktionieren gut und welche solltest du in Zukunft besser meiden? Das Problem an dieser technischen Analyse: In der Regel liegen Daten erst in Wochen oder Monaten vor. Erst dann lässt sich damit wirklich gut und effizient arbeiten.

Nicht nur im späteren Verlauf sollten Sie Ihre Mitbewerber und Konkurrenten nicht aus den Augen verlieren. Schaue dir deine Konkurrenz an und hole dir Input. Das ist vor allem dann wichtig, wenn deine Konkurrenten ähnliche Produkte oder Dienstleistungen anbieten. Auch bei der späteren Keyword-Recherche sollten Sie sich Informationen bei Ihren Konkurrenten holen.

Falsche Zielgruppen

Die Zielgruppenfindung sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Häufig fällt in Gesprächen der Satz: “Meine Zielgruppe ist jeder, der mein Produkt / meine Dienstleistung braucht.” Etwas exakter sollte die Zielgruppendefinition dann doch lauten. Solch eine Zielgruppendefinition hat nämlich absolut keine Aussagekraft. In der Regel möchte man solche Kunden – beispielsweise als Shop-Betreiber – nicht. Ein Beispiel, um das Ganze zu verdeutlichen: Du betreibst einen Online-Shop für Modeschmuck und hast Kunden, die Auswahlbestellungen tätigen. Solche Bestellungen gilt es zu vermeiden, da sie einen hohen logistischen Aufwand nach sich ziehen, der durch eine hohe Marge gedeckt werden müssen. Anders sieht das bei großen Konzernen aus, die zum Beispiel Marktanteile abgreifen möchten und hohe Summen in Auswahlbestellungen investieren können (beispielsweise Zalando).

Dasselbe gilt für Rabatt- und Schnäppchenjäger. Diese greifen oftmals nur zu, da sich ein Rabatt oder Schnäppchen hinter einem Produkt oder einer Aktion verbirgt. Tatsächlich macht der Online-Shop durch diesen Rabatt möglicherweise ein Minusgeschäft. Das Ziel dahinter ist klar: Der Kunde soll entweder andere Produkt in den Warenkorb legen oder in einem halben Jahr wiederkommen. Oft fehlt allerdings der Prozess dahinter, um den Kunden ganz langsam wieder heranzuführen und zum Kaufen zu animieren.

Ein weiteres Beispiel sind Nörgler. Natürlich möchte niemand Nörgler in seinem Online-Shop. Nörgler sind Leute, die penibel darauf achten, in wie vielen Tagen ein Produkt geliefert wird. Dabei gibt es haufenweise Gründe, warum ein Paket nicht zur angegebenen Zeit beim Empfänger ankommt. Die schlechten Bewertungen bekommt dann nicht die Post, sondern der Online-Shop, der in diesem Beispiel nicht für die verspätete Lieferung verantwortlich ist.

Innerhalb der Zielgruppendefinition lassen sich solche Leute herausfiltern. Diese haben in der Regel eine andere Herangehensweise und suchen nach anderen Begriffen. Wenn man sie alle zusammenpackt, findet man Gemeinsamkeiten, die man in der Umsetzung eines Projektes ausschließen und umgehen kann.

Zeitverschwender. Zeit ist kostbar und kostet Geld. Daher solltest du nach Möglichkeit auch Zeitverschwender ausschließen.

Beispiel: Du hast einen großen Industriebetrieb und möchtest nun im Online Marketing aktiv werden. Das Unternehmen hat gewisse Fixkosten pro Auftrag. Normal sind größere Aufträge, die Geld bringen. Daher sind kleinere Aufträge kaum zu realisieren, da die Fixkosten zu hoch sind. Ein kleiner Kunde ist in diesem Fall ein Zeitverschwender, da die Ressourcen auf größere Aufträge ausgelegt sind. Nach der Zielgruppendefinition lassen sich die großen von den kleinen Fischen unterscheiden. Dabei findest du heraus, wonach Leute suchen, die Interesse an großen Aufträgen haben. Außerdem erfährst du, welche Keywords und Suchbegriffe diese Zielgruppe nutzt. Die Zielgruppenfindung fließt hierbei in die Keyword-Recherche mit ein.

Zusammenfassung gewünschter Zielgruppen

Ziel sollte es sein, Kunden mit hohem Umsatz aber kleinem Betreuungsaufwand zu finden. Um die Kunden zu finden, die einen hohen Umsatz machen, deren Betreuungsaufwand dabei gering ist, solltest du einen Blick auf deine Konkurrenz werfen. Am besten suchst du dir den Marktführer der Branche heraus. Dieser ist aus gutem Grund Marktführer. Stell dir die Frage, wie er das macht und wie er seinen Service (Anrufe, Chat, E-Mail usw.) aufbaut und realisiert. Wie ist die Seite aufgebaut und welche Inhalte bietet sie? Welche Keywords fallen besonders häufig?

Dann hilft natürlich noch Google Analytics. Über Analytics kann man seinen eigenen Bestand kontrollieren und herausfinden, was überhaupt auf der eigenen Website passiert.

Es macht Sinn Bestandskunden zu fragen, wenn man gute Beziehungen zu diesen pflegt. Wichtig sind hierbei vor allem die Daten zu den Kunden, die bei dir den höchsten Umsatz generieren und dabei den geringsten Betreuungsaufwand haben. Das sind gern gesehene Kunden, die wenig Arbeit machen, aber viel Umsatz generieren. Solche Kunden brauchst du.

Alternativ kannst du dich fragen, welcher Kunde eine sehr hohe Weiterempfehlungsrate hat. Wie sehen diese Kunden aus und was macht sie aus? Durch welches Problem ist der Kunde zu mir gekommen?

Auch Kundenbefragungen (Umfragen) und das direkte Ansprechen der Kunden können den gewünschten Erfolg bringen.

Als nächstes solltest du herausfinden, welche Gemeinsamkeiten deine Kunden haben. Sind es überwiegend Männer, die über dich einkaufen oder deine Seite besuchen? Eine Hilfestellung gibt Google Analytics. Diese Daten lassen sich problemlos über das Interface von Analytics aufrufen. Der Standort sowie das Alter des Kunden sein kann ebenfalls nützlich sein. Wichtig ist auch das Gerät, mit dem deine Kunden unterwegs sind. Sind es möglicherweise überwiegend Apple Nutzer? Diesbezüglich gibt es auch ein ganz prominentes Beispiel: Man hat herausgefunden, dass Apple Nutzer schneller bereit sind, für ein bestimmtes Produkt mehr zu investieren als andere Nutzer. Einige findige Online-Shops haben dieses Potential für sich erkannt und zeigen bei Apple-Nutzern höhere Preise an. Auch bei Flugbuchungen sollen Nutzer eines Apple-Gerätes etwas tiefer in die Tasche greifen.

Make my persona – Zielkunden aufbauen

Ein interessantes Tool stellt die Website makemypersona.com zur Verfügung. Mit dieser Website lassen Zielkunden aufbauen, die man immer vor Augen haben sollte, wenn es um die Realisierung eines Projektes im Online Marketing geht.

Welche Probleme hat die Zielgruppe?

Nachdem du deine Zielgruppe definiert hast, solltest du die Probleme deiner Zielgruppe herausfinden. Welche konkreten Probleme hat deine Zielgruppe und wie kannst du einen Lösungsansatz bieten?

Selbstwahrnehmung vs. Realität

Häufig gehen die Selbstwahrnehmung und Realität auseinander. Beispiel: Wir wissen nicht immer, was wir eigentlich brauchen. Kennen wir einen Begriff nicht, versuchen wir diesen über Google oder andere Suchmaschinen herauszubekommen. Dabei ist der Weg das Ziel. Denn oftmals kennen wir diesen bestimmten Begriff gar nicht und müssen uns von einer Quelle zur nächsten vorarbeiten. Die Selbstwahrnehmung entspricht daher nicht immer der Realität. Sind wir beispielsweise in der Metallbranche tätig und benötigen ein Produkt, um Prozesse zu vereinfachen, wissen wir nicht, dass ein passendes Produkt möglicherweise aktuell in China gebaut wird. Das heißt, die Maschine gibt es, aber ich habe keine Ahnung, wonach ich eigentlich suchen muss.

Produkt / Dienstleistung ist die Lösung

Die Lösung für mein Problem ist – um beim obigen Beispiel zu bleiben – das Produkt der Chinesen. Denn mit diesem Produkt kann ich meinen Arbeitsprozess vereinfachen. Diesem Zusammenhang muss man sich erst einmal bewusst werden.

Wenn ich nicht weiß, wonach ich suchen möchte, umschreibe ich meine Suche. Ist das Problem zum Beispiel eine Abmahnung, findet sich eine Lösung in einem rechtlichen Gespräch.

Daher solltest du dir die Frage stellen, ob deine Zielgruppe überhaupt weiß, wie die Lösung des Problems heißt? Wenn nicht, dann solltest du dich darum kümmern.

Beispiel: Marke X bringt einen Schuh heraus, mit dem Blasen unter den Füßen vermieden werden. Der Schuh heißt “Ohne Blasen Laufschuh X”. Jetzt letzt liegt es an der Marke X, eine Keyword-Recherche zu machen und eine Strategie zu entwickeln, die sich um das Problem des Kunden dreht. Er bekommt weniger Blasen beim Laufen. Er ist vor allem extrem dankbar, wenn er herausfindet, dass es an seinen Schuhen liegen kann und eine Lösung nicht allzu weit entfernt ist.

AIDA Prinzip

Hilfreich ist das sogenannte AIDA Prinzip. AIDA setzt sich aus “Attention”, “Interest”, “Desire” und “Action” zusammen und kommt auch bei der Keyword-Recherche zum Einsatz.

  • Attention: Die Aufmerksamkeit des Kunden wird geweckt.
  • Interest: Der Kunde interessiert sich für ein Produkt. Es erregt seine Interesse.
  • Desire: Der Kunde wünscht sich dieses Produkt unbedingt.
  • Action: Der Kunde kauft das Produkt.

Tools zur Keyword-Recherche

Zur Keyword-Recherche kannst du verschiedene Tools nutzen. Viele dieser Tools sind sehr umfangreich. Einige andere konzentrieren sich dabei auf das Wesentliche. Nützliche Helfer bei der Keyword-Recherche sind beispielsweise die Google-Tools “Keyword Planner” und Google Trends. Bei Google Trends lässt sich nach jedem Thema suchen. Bei den Suchergebnissen kannst du die Länder wählen, in denen dieser Suchbegriff häufig gegoogelt wurde. Dieses Land wird von Google wieder in Bundesländer aufgeteilt. Das ist vor allem dann interessant, wenn du ein Produkt anbietest, das möglicherweise an deinen Standort gebunden ist. Auch die Google-Suchmaschine eignet sich bestens zur Keyword-Recherche. Bereits die Google “Autocomplete”-Funktion (Google Suggest) gibt einen ersten Überblick über die beliebtesten Suchbegriffe.

Weitere interessante Tools zur Keyword-Recherche sind die Suchmaschinen von Amazon, Alibaba, Facebook, Youtube und Wikipedia. Auch W-Fragen-Tools wie answerthepublic.com sind ein probates Mittel zur erfolgreichen Keyword-Recherche. Es gibt viele verschiedene W-Fragen-Tools. Dazu gehören auch die Tools von wrel.de und w-fragen-tool.com.

Um einen Überblick über verschiedene Synonyme zu erhalten, eignet sich das Woxikon. Das Synonyme-Wörterbuch Woxikon gibt die Suchergebnisse nach Themengebiet und Relevanz aus. Dabei beschränkt sich das Woxikon nicht ausschließlich auf deutsche Wörter. Du kannst zwischen Deutsch, Englisch, Französisch, Italien und Portugiesisch sowie einige weitere Sprachen auswählen. Darüber hinaus gibt das Synonyme-Wörterbuch auch Begriffe aus, die im Wörterbuch vor und hinter dem Suchbegriff stehen. Auch Reime und direkte Übersetzungen zeigt das Woxikon.

Überblick Tools zur Keyword-Recherche

  • Notizen zu deiner Zielgruppe
  • Google Keyword Planner
  • Google Trends
  • MetaGer
  • Wikipedia
  • W-Fragen Tool
    • answerthepublic.com
    • wrel.de/keywordfragen/
    • w-fragen-tool.com/
  • keywordtool.io
  • Amazon
  • Google
  • Youtube
  • Woxikon (Synonyme)
  • Facebook
  • Foren
  • Twitter
  • Yelp
  • TripAdvisor
  • Alibaba
  • Hypersuggest
  • Merge Words

Kostenpflichtige Tools

Neben den kostenlosen Tools zur Keyword-Recherche, gibt es auch ein paar kostenpflichtige Programme, mit denen du wesentlich mehr Daten erhälst. Eines davon ist semrush. Das Tool verfügt auch über kostenlose Funktionen.

Zusätzlich kannst du das Keyword Tool nutzen. In der Pro-Variante werden noch weitere Daten ausgegeben, die sich stark an den Google Keyword Planner anlehnen. Die Tools von Xovi sind ebenfalls weitestgehend kostenpflichtig. Xovi bietet allerdings auch eine komplette Marketing Suite an.

Übersicht der kostenpflichtigen Tools

  • SemRush (SEA etc.)
  • Keyword Tool Pro
  • Xovi Marketing Suite

Konkurrenz zur Keyword-Recherche nutzen

Um die Konkurrenz zur Keyword-Recherche zu nutzen, eignet sich “Reverse Engineering”. Du nimmst dir die Website deiner Konkurrenz und schaust, was deine Mitbewerber machen. Dafür bietet Google ein Tool – den Keyword-Planer von Google AdWords.

Beispiel: Du suchst nach einer Ferienwohnung an der Nordsee und verwendest dafür die Google-Suche. Dir werden mehrere URLs vorgeschlagen. Kopiere eine davon und gehe zu dem Google Keyword-Planer. Beim Keyword-Planer gibt es ein Feld, in dem du deine Zielseite eintragen kannst. Füge die zuvor kopierte URL unter “Zielseite” hinzu. Wahlweise kannst du noch die Ausrichtung ergänzen und beispielsweise nur Deutschland berücksichtigen.

Als nächstes lässt du dir die Suchergebnisse anzeigen. Google sagt dir jetzt, welche Begriffe für diese Website relevant sind. Unter “Keyword Ideen” zeigt dir Google AdWords nun passende Vorschläge für deine Keyword-Recherche an. Die Keyword-Ideen kannst du dir jetzt in einem Datensatz herunterladen oder einzeln notieren. Du wirst mit Sicherheit einige Keywords finden, auf die du beim reinen Brainstorming niemals gekommen wärst. Das Tool hilft dir immens bei der Keyword-Recherche und gibt dir anhand der Suchvolumina ein Indiz für die Suchbegriffe, nach denen häufig gegoogelt wird.

Praktische Umsetzung

Wie setzen sich die Tipps zur Keyword-Recherche um?

Beispiel: Du bist ein Vermieter eines Ferienhauses an der Nordsee und suchst nun nach passenden Keywords. Eine Google-Suche führt dich zu einem Betreiber. Du kopierst die URL der Website in den Keyword Planner und passt gegebenenfalls noch die demografischen Einstellungen an. Die Website kannst du unter der Rubrik “Mithilfe einer Wortgruppe, einer Website oder einer Kategorie nach neuen Keywords suchen” eintragen.

In vielen Situationen zeigt dir Google jetzt dutzende Keyword-Ideen an. Diese lassen sich als kompletter Datensatz herunterladen oder direkt in eine AdWords-Kampagne importieren. Neben den Ideen findest du Daten zum Suchvolumen und zum vorgeschlagenen Gebot. Letztere kannst du erst einmal außer Acht lassen.

Eine ähnliche Herangehensweise verfolgt Google Trends. Hier kannst du beispielsweise nach den Suchanfragen filtern und herausfinden, von wo aus die meisten Suchanfragen verschickt werden. MetaGer und die anderen Tools zur Keyword-Recherche eignen sich ebenfalls hervorragend zum Abfragen der Keywords. In diesem speziellen Fall eignet sich für die Suche auch der TripAdvisor. Welche Inhalte zeigt meine Konkurrenz?

Nächste Schritte bei der Keyword-Recherche

Hast du genug Keywords gesammelt und die wichtigsten Keyword-Tools für deine Branche abgeklappert, geht es an das AussortierenKombinieren und Bewerten der Keywords.