10 SEO-Tipps für nachhaltige Erfolge

Beschreibung zum kostenlosen Online Marketing Webinar

Im Webinar „10 SEO Tipps für Nachhaltige Erfolge“ erfährst Du von einem erfahrenen Suchmaschinen-Experten:

1. wie sich die Anforderungen an SEO gewandelt haben,
2. mit welcher Herangehensweise große Suchmaschinenanbieter ihre Seite bewerben
3. welche Maßnahmen nun in Deine SEO Strategie einzahlen müssen

Die ersten 10 Minuten wird Dir theoretisches Wissen rund um die Basis aller von Google bestätigten Änderungen am Suchalgorithmus vermittelt. Anschließend erfährst Du an Praxisbeispielen, wie Du Deine SEO-Strategie ausrichten musst, um nachhaltig erfolgreich zu sein und den Wettbewerb hinter Dir zu lassen.

 

Video zum Webinar

Webinar Termin:

16.06.2016

15:00 Uhr - 16:00 Uhr

Das wirst Du nach dem Webinar erreicht haben:

  • Du kennst die wichtigsten Bausteine für Deine SEO-Strategie
  • Du schätzt die Prioritäten der Potentiale richtig ein
  • Du verschaffst Dir mit modernen und nachhaltigen SEO-Strategien einen Vorsprung gegenüber den Wettbewerb
  • Du beurteilst die Arbeit Deiner betreuenden Agentur fundiert und mit entsprechendem Hintergrundwissen

Zielgruppe

Jeder, der sich noch langfristig mit dem Thema SEO auseinandersetzen möchte!

10 SEO-Tipps für nachhaltige Erfolge

Die Kriterien, die das Google Ranking beeinflussen, haben sich in den letzten Jahren geändert. Die Anforderungen an SEO Texte haben sich dadurch ebenfalls dramatisch gewandelt. Standen früher vor allem Backlinks und die Verteilung von Keywords im Mittelpunkt, sind heute Themen wie die holistische Themenabbildung, der User-Intent Match und die Crawlability in den Fokus gerückt. Das Verhalten des einzelnen Users wird viel mehr analysiert, damit er mit der Webseite interagieren kann. Lange, mit Keywords verfrachtete Texte gehören der Vergangenheit an. In den folgenden Abschnitten finden Sie zehn wertvolle Tipps, um Ihre Webseite mit modernen SEO-Methoden zu optimieren und Ihren Traffic zu erhöhen.

SEO ist kein isolierter Kanal mehr

SEO Marketing verteilt sich auf vielen Bereichen wie Content, Brand Marketing und User Signals. Es ist aber genauso wichtig, andere Online-Marketing Kanäle wie Social Media, E-Mail Marketing und Content Marketing zu bedienen, um mit SEO Marketing längerfristig Erfolg zu haben. Der Einfluss von SEO auf SEA ist enorm. Wer zum Beispiel im SEO Bereich auf ein Produkt verweist, führt oft den User über einen Remarketing Tag auf der eigentlich Landing Page. Ein Customer Journey Tracking ist hier unabdingbar, um herauszufinden welche Kanäle der User bevorzugt. Es ist hier auch wichtig, den sogenannten Cross-CPO zu berechnen. Das Tool Intelliads weist jedem Kunden einen sogenannten User Identifier, zum Beispiel eine Kundennummer, zu. Dadurch werden die Bewegungen der User auch verfolgt, wenn sie sich von einem anderen Gerät einloggen. Die gespeicherten Daten werden benutzt, um ein Benutzerprofil, den sogenannten Customer Journey, zu erzeugen. Google hat dazu ein neues Tool entwickelt, das die Touch Points der User besser nachvollziehen lässt. Alles in allem soll SEO-Marketing nicht als alleinstehenden Kanal betrachtet werden, sondern als ein Teil von Online-Marketing. Die Kosten sollen viel mehr auf allen Kanälen verteilt werden, um die Effizienz zu erhöhen.

Content-Strategie optimieren

Früher orientierten sich SEO Texte an Keywords. Eine gewisse Anzahl von Wörtern und eine gewisse Dichte an Keywords sollte erreicht werden. Heute liegt der Fokus auf sogenannten Themencluster, also Begriffen und Themen, die mit dem Hauptwort verwandt sind. Zum Thema “Indische Küche” sind zum Beispiel “Zutaten”, “Rezepte” und “Restaurants” dazugehörige Cluster. Wer Content für eine Suchmaschine erstellt, soll all diese Themenbereiche berücksichtigen und abdecken. Geschieht das nicht, wertet Google den Artikel ab. Ein Keyword-Planer hilft, die Suchanfragen pro Monat zu bestimmten Begriffen festzustellen. WDF*IDF Tools sind dafür da, die Frequenz und die inverse Dokumentenhäufigkeit (IDF) zu bestimmen. Diese Parameter sind wichtig, um die Relevanz eines Textes einzuschätzen. In einer sogenannten SEO-Line tauchen alle Themen auf, die im Text erwähnt werden sollen. Eine weitere Möglichkeit sind W-Fragen Tool wie Answer the Public. Das kostenlose Tool beantwortet die relevanten W-Fragen zu einem bestimmten Keyword. Tauchen die gleichen Begriffe im Google Keywords auf, kann man anhand der Fragen den Text gliedern und so den Content nach SEO Kriterien optimieren. Im letzten Schritt sollen die verschiedenen URLs zu einer Webseite nach dem User Intent geclustert werden. Man soll sich als Content-Ersteller also fragen, was der User möchte. Je nach Zweck der Webseite (Information, Abschluss) soll die Struktur der Webseite dem Bedürfnis des Users entsprechen. Die Webseiten der Zukunft haben einen holistischen Themenblick und sind stärker userorientiert als in der Vergangenheit, als es lediglich darum ging, möglichst eine hohe Keyworddichte zu erreichen, um Google zu beeindrucken.

Wenige hochwertige Seiten statt viele nichtssagende

Die Aufenthaltsdauer der User ist bei den ersten drei Google-Ergebnissen höher als bei den folgenden Treffern. Auch die Absprungrate ist deutlich geringer. Aus diesem Grund soll der Fokus der Content-Ersteller darin liegen, qualitativ hohe Seiten zu erschaffen, anstatt viele lange Texte und Seiten zu produzieren, die keine Aufmerksamkeit finden. Hilfreich ist es, sich zu fragen, was der Besucher genau braucht. Manche Informationen lassen sich mit Bildstrecken oder Videos am besten darstellen. Auch Anleitungen, Infografiken, HTML-Grafiken, Teaser und Bildunterschriften kommen zum Einsatz, wenn es darum geht, ein Produkt oder eine Dienstleistung so zu beschreiben, dass die Besucher der Webseite emotional angesprochen werden und sich nicht langweilen. Lange Textblöcke sind dagegen nicht Mittel der Wahl, da die Aufmerksamkeit schnell nachlässt. Jede Webseite sollte eine mobile Variante für iPhone und Androidnutzer besitzen.

Interne Linkstruktur

Bei vielen Webseiten ist die Linkstruktur eine Schwachstelle. Eine Umstrukturierung kann den Unterschied machen zwischen einem Platz in der Top-Ten und/oder eine vierstellige Ranking. Die Seiten sollen innerhalb weniger Klicks erreicht werden können, also eine flache Ebenenstruktur besitzen. Ein weiter wichtiger Punkt sind semantisch einheitliche Linktexte. Der Linktext soll den Begriff enthalten, der das Hauptthema der Seite ist, zum Beispiel “Thomas Müller” und nicht “Fußballspieler”. Die richtige Positionierung der Links spielt ebenfalls eine große Rolle. Mit dem reasonable Surfermodell ermittelt Google, welche Links innerhalb einer Seite am wahrscheinlichsten Klicks generieren werden. Die Links im Contentbereich werden öfters geklickt als die, die seitlich oder in der Fußzeile erscheinen.

interne Linkstruktur Suchmaschinenoptimierung

Was ist wichtig bei der internen Linkstruktur? Keine zufällige Struktur entstehen lassen!

Accelerated Mobile Pages (AMP) nutzen

Bei den AMP handelt es sich um Seiten, die eine schlanke Struktur besitzen und sich sehr schnell hochladen lassen. Im Bereich der News lassen sich die Nachrichten somit schnell durchscrollen. In den USA werden sie schon in separaten Content-Boxen gerankt. Obwohl sie neu sind, schätzen viele Experten, dass sie in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen werden. Die Implementierung ist sehr einfach. Momentan können nur die Browser Chrome und Opera diese Inhalte richtig darstellen, doch es ist denkbar, dass demnächst die anderen großen Anbieter wie Firefox und Explorer nachziehen werden.

Pagespeed (Ladegeschwindigkeit) beachten

Die Ladegeschwindigkeit einer Seite wirkt sich positiv auf die Crawlability, also auf die Benutzerfreundlichkeit, aus. Die Aktivierung von GZIP oder Browser Caching spart Ladezeit. Auch CSS Sprites, die Zusammenfassung vieler Bilder in einem, von dem nur Ausschnitte gezeigt werden, wirken sich positiv aus. Unter anderem nutzt Facebook diese Methode. Interessant sind auch neue Formate wie das von Google entwickelte WebP. Damit werden Bildgrößen von bis zu 80 Prozent gespart. HTTP 2, der neue HTTP-Standard, hilft zusätzlich bei der Erhöhung von Page Speed.

 

Seitengeschwindigkeit Suchmaschinenoptimierung

Was ist wichtig um die Seitengeschwindigkeit nicht einzuschränken?

 

User Intent messen

Die Kombination zwischen Google Tag Manager und Google Analytics erlaubt tiefe Einblicke in das User Verhalten. Anhand der Scrolltiefe, also wie weit der User herunterscrollt, kann man die Crawlability einer Seite einschätzen. Mit diesen Tools kann man auch die Return-Rate messen, spricht wie viele User nach wie viel Zeit auf den Zürück-Button geklickt haben. Der Umgang der User mit der Seite ist ein wichtiger Faktor, um richtig zu reagieren und sie zu optimieren.

Customer Lifetime Value (CLV) erhöhen

Bei einer Conversion Rate von 3 Prozent stellen die meisten Besucher der Webseite verlorenen Traffic dar. Um auch diese User optimal auszunutzen, kann man versuchen, Daten zu gewinnen, indem man einen Exit Intent Overlay abspielt, wenn diese auf den Zurück-Button klicken oder den Browser schließen wollen. Manchmal wird zum Beispiel einen Gutschein angeboten, wenn der User sich mit seiner E-Mail-Adresse registriert. Auch Footer-Bars sind geeignete Methode, um die Conversion Rate zu erhöhen. Wenn der Besucher länger inaktiv ist, kann man zum Beispiel darüber Hilfe in Form einer Telefonnummer anbieten. Eine weitere Möglichkeit sind Notifications. Hier wird der User mit dynamischen Bannern anhand seines Surfverhaltens animiert, bestimmte Dienstleistungen zu buchen oder Produkte zu kaufen. Damit kann man auch den Traffic auf der eigenen Webseite erhöhen. Booking.com wendet unter anderem diese Methode mit Erfolg an.

Mobile First

Zirka zwei Drittel der deutschen Internetnutzer besuchen Webseiten mit ihrem iPhone, Smartphone oder Tablet. Diese User sind also auf der Suche nach Apps. Eine Möglichkeit, die Apps zu werben, ist über die App One Box von Google. Auch über SEA oder mit Overlays kann man neu entwickelte Apps bekannt machen. Mittlerweile kann Google auch Apps indexieren, also vom Suchergebnis direkt auf sie verweisen. Über dem Smartphone kann man darüber hinaus Apps streamen, also sie verwenden, ohne sie herunterzuladen. Und schließlich kommen die kleinen Logos. Sie fallen unter dem Begriff Branding: Der User sieht jeden Tag das Logo einer bestimmten Firma (z.B. Amazon, Booking.com) und verinnerlicht es so sehr, dass es für ihn keine Alternative mehr zu dieser Firma gibt. Der Nachteil der mobilen Internetnutzung ist, dass keine Interaktion mit der Mouse möglich ist. Auch Inhalte herunterzuladen ist schwierig und nicht erwünscht, da der User keine Zeit dafür hat. Auf der anderen Seite können aber Inhalte über Social Media geteilt werden und 1-Click-Actions getätigt werden.

Markenaufbau

Branding führt dazu, dass das Suchvolumen steigt und der Anteil der Direktnutzer steigt, also der Nutzer, die die URL direkt in die Browserzeile eingeben. Umso bekannter eine Marke ist, desto mehr wird sie auch verlinkt. Viele Backlinks mit Anchor bedeuten wiederum ein gutes Ranking. Eine Marke beeinflusst nicht nur SEO-Ranking und Suchvolumen, sondern bildet auch ein Vertrauen. Das Verhältnis zwischen Kosten einer Kampagne und Conversion Rate ist günstiger, wenn die Kampagne auf Markenbildung abzielt.

Zusammenfassung

Die klassischen Methoden der SEO-Optimierung, die nur auf die Keyworddichte basierten, gelten als überholt. Statt Keywords sind Themencluster wichtig. Die mediale Content-Aufbereitung hat darüber hinaus signifikant an Bedeutung gewonnen. Es ist also sehr wichtig, wie Inhalte präsentiert werden, um die Aufmerksamkeit der User zu erhöhen. Auf der technischen Seite sollte man als Webseitenbetreiber auf eine günstige Linkstruktur achten und die Ladeseitengeschwindigkeit optimieren. Neue Möglichkeiten wie AMP-Formate verschlanken die Seite und erhöhen den Traffic. Wichtig ist, so viel wie möglich über das Verhalten der User zu erfahren, um den Content anzupassen. Da die meisten User über mobile Phones unterwegs sind, ändern sich die Interaktionsmöglichkeiten. Schließlich ist es wichtig, ein Vertrauen zur Marke aufzubauen, um die Conversion Rate zu erhöhen.

10 SEO-Tipps für nachhaltige Erfolge

Die Kriterien, die das Google Ranking beeinflussen, haben sich in den letzten Jahren geändert. Die Anforderungen an SEO Texte haben sich dadurch ebenfalls dramatisch gewandelt. Standen früher vor allem Backlinks und die Verteilung von Keywords im Mittelpunkt, sind heute Themen wie die holistische Themenabbildung, der User-Intent Match und die Crawlability in den Fokus gerückt. Das Verhalten des einzelnen Users wird viel mehr analysiert, damit er mit der Webseite interagieren kann. Lange, mit Keywords verfrachtete Texte gehören der Vergangenheit an. In den folgenden Abschnitten finden Sie zehn wertvolle Tipps, um Ihre Webseite mit modernen SEO-Methoden zu optimieren und Ihren Traffic zu erhöhen.

SEO ist kein isolierter Kanal mehr

SEO Marketing verteilt sich auf vielen Bereichen wie Content, Brand Marketing und User Signals. Es ist aber genauso wichtig, andere Online-Marketing Kanäle wie Social Media, E-Mail Marketing und Content Marketing zu bedienen, um mit SEO Marketing längerfristig Erfolg zu haben. Der Einfluss von SEO auf SEA ist enorm. Wer zum Beispiel im SEO Bereich auf ein Produkt verweist, führt oft den User über einen Remarketing Tag auf der eigentlich Landing Page. Ein Customer Journey Tracking ist hier unabdingbar, um herauszufinden welche Kanäle der User bevorzugt. Es ist hier auch wichtig, den sogenannten Cross-CPO zu berechnen. Das Tool Intelliads weist jedem Kunden einen sogenannten User Identifier, zum Beispiel eine Kundennummer, zu. Dadurch werden die Bewegungen der User auch verfolgt, wenn sie sich von einem anderen Gerät einloggen. Die gespeicherten Daten werden benutzt, um ein Benutzerprofil, den sogenannten Customer Journey, zu erzeugen. Google hat dazu ein neues Tool entwickelt, das die Touch Points der User besser nachvollziehen lässt. Alles in allem soll SEO-Marketing nicht als alleinstehenden Kanal betrachtet werden, sondern als ein Teil von Online-Marketing. Die Kosten sollen viel mehr auf allen Kanälen verteilt werden, um die Effizienz zu erhöhen.

Content-Strategie optimieren

Früher orientierten sich SEO Texte an Keywords. Eine gewisse Anzahl von Wörtern und eine gewisse Dichte an Keywords sollte erreicht werden. Heute liegt der Fokus auf sogenannten Themencluster, also Begriffen und Themen, die mit dem Hauptwort verwandt sind. Zum Thema “Indische Küche” sind zum Beispiel “Zutaten”, “Rezepte” und “Restaurants” dazugehörige Cluster. Wer Content für eine Suchmaschine erstellt, soll all diese Themenbereiche berücksichtigen und abdecken. Geschieht das nicht, wertet Google den Artikel ab. Ein Keyword-Planer hilft, die Suchanfragen pro Monat zu bestimmten Begriffen festzustellen. WDF*IDF Tools sind dafür da, die Frequenz und die inverse Dokumentenhäufigkeit (IDF) zu bestimmen. Diese Parameter sind wichtig, um die Relevanz eines Textes einzuschätzen. In einer sogenannten SEO-Line tauchen alle Themen auf, die im Text erwähnt werden sollen. Eine weitere Möglichkeit sind W-Fragen Tool wie Answer the Public. Das kostenlose Tool beantwortet die relevanten W-Fragen zu einem bestimmten Keyword. Tauchen die gleichen Begriffe im Google Keywords auf, kann man anhand der Fragen den Text gliedern und so den Content nach SEO Kriterien optimieren. Im letzten Schritt sollen die verschiedenen URLs zu einer Webseite nach dem User Intent geclustert werden. Man soll sich als Content-Ersteller also fragen, was der User möchte. Je nach Zweck der Webseite (Information, Abschluss) soll die Struktur der Webseite dem Bedürfnis des Users entsprechen. Die Webseiten der Zukunft haben einen holistischen Themenblick und sind stärker userorientiert als in der Vergangenheit, als es lediglich darum ging, möglichst eine hohe Keyworddichte zu erreichen, um Google zu beeindrucken.

Wenige hochwertige Seiten statt viele nichtssagende

Die Aufenthaltsdauer der User ist bei den ersten drei Google-Ergebnissen höher als bei den folgenden Treffern. Auch die Absprungrate ist deutlich geringer. Aus diesem Grund soll der Fokus der Content-Ersteller darin liegen, qualitativ hohe Seiten zu erschaffen, anstatt viele lange Texte und Seiten zu produzieren, die keine Aufmerksamkeit finden. Hilfreich ist es, sich zu fragen, was der Besucher genau braucht. Manche Informationen lassen sich mit Bildstrecken oder Videos am besten darstellen. Auch Anleitungen, Infografiken, HTML-Grafiken, Teaser und Bildunterschriften kommen zum Einsatz, wenn es darum geht, ein Produkt oder eine Dienstleistung so zu beschreiben, dass die Besucher der Webseite emotional angesprochen werden und sich nicht langweilen. Lange Textblöcke sind dagegen nicht Mittel der Wahl, da die Aufmerksamkeit schnell nachlässt. Jede Webseite sollte eine mobile Variante für iPhone und Androidnutzer besitzen.

Interne Linkstruktur

Bei vielen Webseiten ist die Linkstruktur eine Schwachstelle. Eine Umstrukturierung kann den Unterschied machen zwischen einem Platz in der Top-Ten und/oder eine vierstellige Ranking. Die Seiten sollen innerhalb weniger Klicks erreicht werden können, also eine flache Ebenenstruktur besitzen. Ein weiter wichtiger Punkt sind semantisch einheitliche Linktexte. Der Linktext soll den Begriff enthalten, der das Hauptthema der Seite ist, zum Beispiel “Thomas Müller” und nicht “Fußballspieler”. Die richtige Positionierung der Links spielt ebenfalls eine große Rolle. Mit dem reasonable Surfermodell ermittelt Google, welche Links innerhalb einer Seite am wahrscheinlichsten Klicks generieren werden. Die Links im Contentbereich werden öfters geklickt als die, die seitlich oder in der Fußzeile erscheinen.

interne Linkstruktur Suchmaschinenoptimierung

Was ist wichtig bei der internen Linkstruktur? Keine zufällige Struktur entstehen lassen!

Accelerated Mobile Pages (AMP) nutzen

Bei den AMP handelt es sich um Seiten, die eine schlanke Struktur besitzen und sich sehr schnell hochladen lassen. Im Bereich der News lassen sich die Nachrichten somit schnell durchscrollen. In den USA werden sie schon in separaten Content-Boxen gerankt. Obwohl sie neu sind, schätzen viele Experten, dass sie in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen werden. Die Implementierung ist sehr einfach. Momentan können nur die Browser Chrome und Opera diese Inhalte richtig darstellen, doch es ist denkbar, dass demnächst die anderen großen Anbieter wie Firefox und Explorer nachziehen werden.

Pagespeed (Ladegeschwindigkeit) beachten

Die Ladegeschwindigkeit einer Seite wirkt sich positiv auf die Crawlability, also auf die Benutzerfreundlichkeit, aus. Die Aktivierung von GZIP oder Browser Caching spart Ladezeit. Auch CSS Sprites, die Zusammenfassung vieler Bilder in einem, von dem nur Ausschnitte gezeigt werden, wirken sich positiv aus. Unter anderem nutzt Facebook diese Methode. Interessant sind auch neue Formate wie das von Google entwickelte WebP. Damit werden Bildgrößen von bis zu 80 Prozent gespart. HTTP 2, der neue HTTP-Standard, hilft zusätzlich bei der Erhöhung von Page Speed.

 

Seitengeschwindigkeit Suchmaschinenoptimierung

Was ist wichtig um die Seitengeschwindigkeit nicht einzuschränken?

 

User Intent messen

Die Kombination zwischen Google Tag Manager und Google Analytics erlaubt tiefe Einblicke in das User Verhalten. Anhand der Scrolltiefe, also wie weit der User herunterscrollt, kann man die Crawlability einer Seite einschätzen. Mit diesen Tools kann man auch die Return-Rate messen, spricht wie viele User nach wie viel Zeit auf den Zürück-Button geklickt haben. Der Umgang der User mit der Seite ist ein wichtiger Faktor, um richtig zu reagieren und sie zu optimieren.

Customer Lifetime Value (CLV) erhöhen

Bei einer Conversion Rate von 3 Prozent stellen die meisten Besucher der Webseite verlorenen Traffic dar. Um auch diese User optimal auszunutzen, kann man versuchen, Daten zu gewinnen, indem man einen Exit Intent Overlay abspielt, wenn diese auf den Zurück-Button klicken oder den Browser schließen wollen. Manchmal wird zum Beispiel einen Gutschein angeboten, wenn der User sich mit seiner E-Mail-Adresse registriert. Auch Footer-Bars sind geeignete Methode, um die Conversion Rate zu erhöhen. Wenn der Besucher länger inaktiv ist, kann man zum Beispiel darüber Hilfe in Form einer Telefonnummer anbieten. Eine weitere Möglichkeit sind Notifications. Hier wird der User mit dynamischen Bannern anhand seines Surfverhaltens animiert, bestimmte Dienstleistungen zu buchen oder Produkte zu kaufen. Damit kann man auch den Traffic auf der eigenen Webseite erhöhen. Booking.com wendet unter anderem diese Methode mit Erfolg an.

Mobile First

Zirka zwei Drittel der deutschen Internetnutzer besuchen Webseiten mit ihrem iPhone, Smartphone oder Tablet. Diese User sind also auf der Suche nach Apps. Eine Möglichkeit, die Apps zu werben, ist über die App One Box von Google. Auch über SEA oder mit Overlays kann man neu entwickelte Apps bekannt machen. Mittlerweile kann Google auch Apps indexieren, also vom Suchergebnis direkt auf sie verweisen. Über dem Smartphone kann man darüber hinaus Apps streamen, also sie verwenden, ohne sie herunterzuladen. Und schließlich kommen die kleinen Logos. Sie fallen unter dem Begriff Branding: Der User sieht jeden Tag das Logo einer bestimmten Firma (z.B. Amazon, Booking.com) und verinnerlicht es so sehr, dass es für ihn keine Alternative mehr zu dieser Firma gibt. Der Nachteil der mobilen Internetnutzung ist, dass keine Interaktion mit der Mouse möglich ist. Auch Inhalte herunterzuladen ist schwierig und nicht erwünscht, da der User keine Zeit dafür hat. Auf der anderen Seite können aber Inhalte über Social Media geteilt werden und 1-Click-Actions getätigt werden.

Markenaufbau

Branding führt dazu, dass das Suchvolumen steigt und der Anteil der Direktnutzer steigt, also der Nutzer, die die URL direkt in die Browserzeile eingeben. Umso bekannter eine Marke ist, desto mehr wird sie auch verlinkt. Viele Backlinks mit Anchor bedeuten wiederum ein gutes Ranking. Eine Marke beeinflusst nicht nur SEO-Ranking und Suchvolumen, sondern bildet auch ein Vertrauen. Das Verhältnis zwischen Kosten einer Kampagne und Conversion Rate ist günstiger, wenn die Kampagne auf Markenbildung abzielt.

Zusammenfassung

Die klassischen Methoden der SEO-Optimierung, die nur auf die Keyworddichte basierten, gelten als überholt. Statt Keywords sind Themencluster wichtig. Die mediale Content-Aufbereitung hat darüber hinaus signifikant an Bedeutung gewonnen. Es ist also sehr wichtig, wie Inhalte präsentiert werden, um die Aufmerksamkeit der User zu erhöhen. Auf der technischen Seite sollte man als Webseitenbetreiber auf eine günstige Linkstruktur achten und die Ladeseitengeschwindigkeit optimieren. Neue Möglichkeiten wie AMP-Formate verschlanken die Seite und erhöhen den Traffic. Wichtig ist, so viel wie möglich über das Verhalten der User zu erfahren, um den Content anzupassen. Da die meisten User über mobile Phones unterwegs sind, ändern sich die Interaktionsmöglichkeiten. Schließlich ist es wichtig, ein Vertrauen zur Marke aufzubauen, um die Conversion Rate zu erhöhen.