Dank Social Media Tracking Marketing-Ziele erreichen

Beschreibung zum kostenlosen Online Marketing Webinar

Kritik ist das Frühstück eines jeden Champions! Durch sauber aufgebaute Reporting Dashboards kannst Du gezielt Deine Marketing-Ziele erreichen. Das gilt vor Allem im Social Media Bereich. Verlass Dich nicht auf teure Tools, die nur oberflächlich die Kennzahlen analysieren. Das sind oft nicht die richtigen KPI`s, die Du individuell für dein Business checken und vergleichen solltest. Zudem sparst Du Geld und erhältst wertvolle Erkenntnisse, um Deinen Erfolg im Bereich Social Media voran zu treiben.
Ich zeige Dir, wo Du die Kerndatensätze der Netzwerke Facebook, YouTube und Instagram kostenfrei erhältst und wie Du diese “nackten” Zahlen entsprechend aufbereiten kannst. Filtere Deine wichtigsten KPIs mit bezahlbaren Tools und leite davon von Optimierungspotenzialen ab.
Durch stetig neue Learnings, die Du aus Deinen Social Media Tracking Dashboards ablesen kannst, wirst Du Schritt für Schritt besser. So kletterst Du auf der Leiter des Social Media Erfolges Schritt für Schritt nach oben.

 

Video zum Webinar

Webinar Termin:

23.11.2016

10:00 Uhr - 11:00 Uhr

Das wirst Du nach dem Webinar erreicht haben:

  • Du weißt wie Du für Plattformen wie Facebook, YouTube und Instagram individuelle Reporting Dashboards erstellst
  • Du arbeitest abseits von teuren Tracking und Monitoring Tools und sparst somit Geld
  • Du kannst Deine eigenen Korrelationen zwischen den relevanten KPI`s bilden

Zielgruppe

Das Webinar richtet sich an alle Mitarbeiter aus Unternehmen und Agenturen für die Social Media Marketing ein wichtiger oder sogar der wesentliche Bestandteil ihrer täglichen Arbeit darstellt bzw. in Zukunft darstellen wird.
Dies sind z.B.:

  • Inhaber kleiner Unternehmen
  • Marketingleiter
  • Marketing Manager
  • Social Media Manager
  • Projektleiter E-Business
  • Online Marketing Manager u.a.

Dank Social Media Tracking Marketing-Ziele erreichen

Hendrik Unger ist der Geschäftsführer des Unternehmens 36grad, das seinen Hauptsitz in Köln hat. Er ist insbesondere Experte auf dem Gebiet Social Media und entwickelt Online Marketing Strategien für den Erfolg bei diesen Netzwerken. Außerdem ist er als Buchautor, Speaker und Dozent tätig. Seine neueste Veröffentlichung ist das Buch „Play! – Das Handbuch für YouTuber“. Außerdem besitzt seine Firma 36 Grad einen YouTube-Kanal auf dem man viel über sie erfährt.

Passive Konsumenten werden zu aktiven Multiplikatoren

In der letzten Zeit geschah eine Veränderung. Die sogenannten passiven Konsumenten, die, ohne selbst Einfluss auf die Inhalte im Web zu nehmen, das Internet benutzten, wurden zu aktiven Multiplikatoren. Das bedeutet, dass sie durch Chats, Kommentarfunktionen und User-Artikel nun in der Lage sind selbst Inhalte zu erstellen und den Content oder die Produkte von den Unternehmen auf den sozialen Plattformen zu bewerten. Das ist für die Unternehmen und auch für z. B. Politiker von großer Bedeutung, da man so unverfälscht feststellen kann, wie man tatsächlich in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Daher sollte jedes Unternehmen die sozialen Medien überwachen, wobei es vollkommen unwichtig ist, ob man auf den sozialen Netzwerken wirbt oder nicht. So lässt sich die Stimmung in Bezug auf die eigenen Produkte bzw. die eigene Firma leicht feststellen.

Das Bewertungsprinzip

Das Bewertungsprinzip ist bei den sozialen Medien ähnlich wie in der realen Welt. Die wichtigsten Punkte sind die Qualität der eigenen Produkte und das Vertrauen, dass die Kunden in das eigene Unternehmen haben. Mit diesen zwei Faktoren sollte es gelingen, eine Stammkundschaft aufzubauen, da man nur so langfristig Erfolg haben kann.
Lionel Strachey sagte einmal: „Die Statistik ist eine große Lüge, die aus lauter kleinen Wahrheiten besteht.“. Daran ist viel Wahres, da Zahlen und Daten nur dann hilfreich sind, wenn man sie nicht zu oberflächlich betrachtet, sondern auch die unangenehmen Informationen, die sich in ihnen verstecken, aus ihnen herausnimmt.

Kostenpflichtige Tools

Die Funktion der kostenpflichtigen Tools beim Social Media Tracking ist es, die wichtigen Datenströme der sozialen Medien anzuzapfen, diese Daten zu erfassen, sie in irgendeiner Form zu verarbeiten und schließlich eine Auswertung vorzunehmen. Oft sind diese Tools sehr teuer und können einen ernsthaften Einschnitt in die Finanzen des Unternehmens bedeuten. Und dann weiß man vorher im Normalfall nicht mal, was man da wirklich kauft und ob das jeweilige Tool einem auch wirklich weiterhelfen kann. Außerdem sind die Tools meist nicht in der Lage bedeutsame Korrelationen abzubilden. Sie können keine menschliche Logik einsetzen. Auch die Herstellung von relevanten Verbindungen sowie die kombinierte Betrachtung von KPIs und deren Vergleich können nur in selbst erstellten Dashboards dargestellt werden. Der Toolanbieter entwickelt sein Programm für die Allgemeinheit und schneidet es nicht auf das Unternehmen, das ihm die Lizenzen abkauft, zu, da er die Ziele diese Unternehmen meist nicht kennt. Deshalb wird sich dieses Webinar darauf konzentrieren, wie man ohne diese Tools auskommen kann.

Die Vorgehensweise beim Social Media Tracking

Um die eigenen Ziele durch Social Media Tracking zu erreichen, muss man sich an eine bestimmte Schrittfolge halten. Als erstes hört man durch das Social Listening einfach zu. Dann setzt man auch das Social Tracking ein und beginnt die Dinge zu messen. Daraufhin beginnt man seine eigenen Inhalte zu optimieren und erst danach kann man seinen Lohn in Gestalt von Erfolg bei dem Versuch, die eigenen Ziele zu erreichen, bekommen.

Das Social Listening

Das Social Listening beschreibt, wer sich wie und wo über eine bestimmte Firma unterhält. Das kann auf verschiedene Art und Weise geschehen. Möglichkeiten hierfür sind zum Beispiel Sharings, Erwähnungen, Posts, Kommentare und Verlinkungen. Das kann auch abseits von den eigenen Accounts und Profilen passieren. Es ist natürlich auch wichtig, was die Kunden auf der eigenen Fanpage äußern, aber man sollte ebenfalls darauf achten, was Privatpersonen untereinander über die eigene Firma austauschen und in welchen Situationen man überhaupt erwähnt wird.

Tools

Um ein Social Listening zu ermöglichen gibt es einige nützliche Tools, die zum Teil auch kostenlos sind. Zu nennen sind hier unter anderem WebAlert.io und Google Alerts. Tools wie Brandwatcher und Talkwalker sind dann schon nicht mehr kostenfrei. Allerdings ermöglichen sie es auch wirklich, festzustellen, was zu einem bestimmten Thema in den Social Media ausgetauscht wird. Hendrik Unger benutzt sie zum Beispiel, um herauszufinden, ob er ungefragt zitiert wird.

Die Google Suche und Google Alerts

Sehr hilfreich ist es auch, die Google Suche mit Parametern zu verwenden, um die einzelnen Social-Media-Kanäle zu durchsuchen. Im Normalfall funktioniert dies relativ gut.
Will man zum Beispiel herausfinden, was auf Facebook schon zur Anreise zum Online Marketing Tag gepostet wurde, dann gibt man in die Suchzeile von Google „site:facebook.com online marketing tag anreise“ ein. So wird man herausfinden, dass Kai Spriestersbach gepostet hat, dass er die Anreise am Vorabend toll findet und sich schon darauf freut.

Regelmäßig informiert wird man natürlich auch auf dem kostenfreien Dienst Google Alerts, der einem interessante neue Inhalte zu einem vorgegebenen Thema anzeigt. Hier kann man der eigenen Marke folgen und so feststellen, was über einen selbst publiziert wurde und bei Bedarf auch darauf reagieren.

Social Tracking

Als nächstes beginnt man mit dem Social Tracking, das deutlich aufwändiger ist. Dieses beschreibt, was auf den eigenen Kanälen passiert und was die Statistik über das eigene Unternehmen aussagt. So kann man feststellen, wie viele Subscriber und Follower man hat, wie groß die eigene Reichweite und Sichtbarkeit ist, wie stark die Nutzerbeteiligung ausfällt und wie häufig sie sich mit Likes und Shares für das eigene Unternehmen engagieren. Auf diese Weise lassen sich also die Aktivitäten der eigenen Community besser überwachen.
Wichtige Schritte beim Social Media Tracking sind die Datenerfassung, die Weiterverarbeitung und die Analyse.

CSV-Export

Obwohl viele das nicht wissen, ist es möglich, die auf Facebook oder anderen sozialen Plattformen gespeicherten Daten durch einen CSV-Export herunterzuladen, um sich dann zum Beispiel mit Microsoft Excel eigene Dashboards zu erstellen und Korrelationen herzustellen. Dafür geht man auf Facebook und ruft den Insides-Bereich also die Statistiken auf. Jeder Administrator einer Facebook-Seite hat auf diesen Zugriff. Hier werden verschiedene Daten und Diagramme angezeigt, für die es dann auch eine Option zum Download gibt. Der entsprechende Button befindet sich meist rechts oben.

Datensätze

Bei den heruntergeladenen Datensätzen kann es sich zum Beispiel um Werte, wie das eigene Wachstum und die Abonnenten bei YouTube, das Wachstum und die Fans bei Facebook und das Wachstum und die Followers bei Twitter handeln. Diese Zahlen stellt man dann nach Monaten geordnet in einer Excel-Tabelle dar und kann so bestimmte Beziehungen der Daten untereinander feststellen und Theorien darüber aufstellen, warum es im zeitlichen Verlauf zu bestimmten Veränderungen kommt. So kann man zum Beispiel feststellen, ob es im Vergleich zum Vorjahr zu einer Verbesserung im Wachstum gekommen ist.

Reichweite und Involvement

Auch die Reichweite kann hier ausgewertet werden. Bei Videos ist es so zum Beispiel möglich die Aufrufszahlen, die Aufrufe mit und ohne Werbung (organisch) und den fortlaufenden Durchschnitt zu sehen. Sinnvoll kann es hier zum Beispiel sein, die Anzahl der Werbeaufrufe mit der, der organischen zu vergleichen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Beim Involvement spielt im Videobereich natürlich die Verweildauer eine besonders große Rolle. Die Verweildauer ist sozusagen die moderne Klickzahl, da auf sie inzwischen auch die Internetgiganten wie Facebook und Google besonders achten. Hat man zum Beispiel 10.000 Klicks, dann interessiert es besonders, ob die entsprechenden User das Video schon nach einer Sekunde abgebrochen haben oder ob sie es sich zum Großteil vollständig anschauen. Dadurch lässt sich eine viel qualitativere Aussage darüber machen, wie der Wert der eigenen Inhalte einzuschätzen ist. Außerdem ist der Nutzer, der das Video vollständig konsumiert, viel wertvoller als derjenige, der sofort wieder abspringt. Wenn man sich jetzt noch anschaut, wie sich diese Nutzer auf organische und bezahlte Views verteilen, dann kann man auch Rückschlüsse darüber ziehen, wie sehr sie die Werbung angesprochen hat.

Engagement

Das Engagement ist ebenfalls bedeutsam. Bei den Likes ist es hier zum Beispiel nicht sonderlich wichtig, ob sie in Form von Herzchen, Smileys oder nach oben gestreckten Daumen ankommen. Die Grundbotschaft ist schließlich immer dieselbe. Auch Likes und Dislikes machen eigentlich keinen großen Unterschied, da auch ein Dislike bedeutet, dass man im Gespräch ist und ein Engagement vorhanden ist. Vielleicht ist man ja sogar ein wenig polarisierend, was durchaus positiv zu bewerten sein kann. Und das führt dann wiederum zu einer großen Anzahl an Shares, Comments und anderen Arten der Weiterverbreitung. Das ist viel wert, da alle Fans und Follower und Freunde, von den Kanälen und den Personen, die hier den Content der eigenen Firma weiterverbreiten, dann diese Inhalte nochmal ausgespielt bekommen und sie eventuell sogar noch weiterleiten, was zu einem Schneeballeffekt führt.

Diagramme und Einstiegsklicks

Hat man alle diese wertvollen Daten in die Tabelle integriert, dann kann man sich mit Excel sehr viel übersichtlichere Diagramme dazu erstellen. Hier kann man viel besser ablesen, welche Verbindungen zwischen den einzelnen Datensätzen bestehen und ob es Verbindungen bei den zeitlichen Verläufen dieser Daten gibt. Außerdem kann man zum Beispiel herausfinden, ob es einen Kanal gibt, der sehr viel mehr Reichweite und Nutzeraufmerksamkeit generiert als die anderen und auf den man sich vielleicht konzentrieren sollte.

Ein weiteres Beispiel bezieht sich auf die Aufrufe. Vergleicht man den zeitlichen Verlauf der organischen Aufrufe mit dem, der durch Bezahlung verursachten, dann stellt man fest, dass mehr bezahlte Aufrufe automatisch auch mehr organische mit sich bringen. Zumindest liegt die Schlussfolgerung anhand der sich ergebenden Daten nahe. Das bedeutet, dass ein bezahlter Einstiegsklick weitere organische Klicks zur Folge haben kann. Wenn der User zum Beispiel ein Bild anklickt, dann wird er danach mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit noch auf dem entsprechenden Profil herumsurfen und so weitere Aktionen ausführen.

Vielleicht hat er auch auf eine Anzeige geklickt, die auf YouTube einen tollen neuen Kinofilm mit einem Trailer bewarb. Allerdings will man ihn natürlich nicht sofort wieder verlieren, sondern ihn in die Umgebung der eigenen Marke weiter hineinziehen. Das kann nur funktionieren, wenn man den eigenen Kanal geschickt aufgebaut hat. Vielleicht erscheint ja am Ende des Videos eine On-Screen Einblendung, die dem Nutzer weitere Möglichkeiten eröffnet, Videos des eigenen Kanals anzuklicken oder ihn gleich zu abonnieren. Oder man hat dafür gesorgt, dass die Vorschläge auf der rechten Seite alle zum eigenen Kanal gehören und bringt den Nutzer so zu einem weiteren View. Wenn er dann noch den Channel aufruft, dann hat man zumindest wieder einen weiteren Klick gewonnen. Und vielleicht wird er am Ende sogar Abonnent – die Königsdisziplin auf YouTube. Aus diesem einen Einstiegsklick, für den man möglicherweise 10 Cent bezahlt hat, lässt sich also sehr viel herausholen.

Fan Base

Bei dem Aufbau der eigenen Fan Base sollte man insbesondere darauf achten, dass die dort aktiven Nutzer auch wirklich relevant für die eigenen Zielgruppen sind. Hier geht Qualität vor Quantität. Wer eine Community hat, die nie irgendetwas liked oder teilt, der ist erheblich im Nachteil, da das die eigene Reichweite erheblich verringert.

Möglichkeiten des Social Media Trackings

Mit dem Social Media Tracking kann man unterschiedliche Plattformen wie YouTube, Twitter und Facebook miteinander vergleichen und so herausfinden, wie nützlich sie für das eigene Marketing sind. Weiterhin ist es möglich, die eigene Reichweite auf eine bestimmte Zielgruppe zu fokussieren, um Streuverluste zu minimieren. Klicks von Nutzern zu generieren, die mit dem eigenen Thema nichts zu tun haben, ist nicht hilfreich. Weiterhin kann man auch sehr gut festgelegte Ziele erreichen und die Conversions, also zum Beispiel die Registrierungen, Anmeldungen und Verkäufe, messen. Sinnvoll kann es auch sein, die Klicks von Personen, die für die Zielgruppe besonders relevant sind, zu fördern und die Interaktionsrate zu vergleichen.
Das sind allerdings alles nur Vorschläge, man sollte immer genau überlegen, was dem eigenen Unternehmen am meisten nützt und in diese Weise dann vorgehen.

Social Media Optimierung

Bei der Optimierung geht es darum, wie die eigenen Inhalte stärker greifen und besser performen können. Dafür passt man verschiedenste Dinge, wie die Posttypen, die Zeiten, die Ansprachen, das Seeding, die Mehrwerte, die Gestaltung und das Branding an. Der einzige Grund, aus dem man das Social Media Tracking durchführt ist, dass man herausfinden will, welche Eigenschaften des eigenen Contents sich noch verbessern lassen und was man dafür tun muss. Besonders berücksichtigen sollte man dabei auch die eigene Videostrategie, da der Video Traffic im Internet einen immer größeren Anteil einnimmt.

Wichtige Komponenten der Social Media Optimierung

Mit durchdachter Optimierung kannst Du dafür sorgen, Deine Social Media Inhalte performanter zu gestalten.

Sechs Punkte Plan für eine erfolgreiche Social Media Strategie

Als erstes analysiert man den aktuellen Zustand des eigenen Unternehmens. Dann schaut man sich in der Strategie an, welche Ziele erreicht werden können und auf welche Zielgruppen man sich konzentrieren sollte. Als nächstes geht man in die unterschiedlichen Kanäle hinein und priorisiert diejenigen, die am meisten Erfolg versprechen. Danach kümmert man sich um den eigenen Content und legt die inhaltlichen Säulen fest. Daraufhin optimiert man noch das Seeding um die eigenen Inhalte möglichst weit zu verbreiten und eine hohe Reichweite für die eigene Werbung zu garantieren. Und schließlich kann man mit dem Reporting überprüfen, ob man seine festgesetzten Ziele erreicht hat und im positiven Falle mit dem Monitoring den eigenen Erfolg feststellen.

Der Nutzen des Social Media Trackings

Das Social Media Tracking bietet einige Vorteile. Erstens führt es zu einem höheren Nutzerverständnis, was es eher ermöglicht, die Bedürfnisse der eigenen Kunden zu erfüllen.
Zweitens ist es die Grundlage für die Optimierung der eigenen Strategien.
Drittens sorgt es dafür, dass Werbekampagnen mit einem viel niedrigeren Streuverlust durchgeführt werden und man die Zielgruppe viel genauer erreichen kann.
Und Viertens erhält man höhere Durchklick- und Kaufraten, was für zusätzliche Gewinne sorgt.

Wer noch Fragen an Hendrik Unger hat, der kann ihn entweder unter seiner Nummer 0221/16533990 erreichen oder ihm über hendrik.unger@36grad.de eine E-Mail schreiben.
Auch ein öffentliches Fragestellen über Facebook ist möglich.

 

Dank Social Media Tracking Marketing-Ziele erreichen

Hendrik Unger ist der Geschäftsführer des Unternehmens 36grad, das seinen Hauptsitz in Köln hat. Er ist insbesondere Experte auf dem Gebiet Social Media und entwickelt Online Marketing Strategien für den Erfolg bei diesen Netzwerken. Außerdem ist er als Buchautor, Speaker und Dozent tätig. Seine neueste Veröffentlichung ist das Buch „Play! – Das Handbuch für YouTuber“. Außerdem besitzt seine Firma 36 Grad einen YouTube-Kanal auf dem man viel über sie erfährt.

Passive Konsumenten werden zu aktiven Multiplikatoren

In der letzten Zeit geschah eine Veränderung. Die sogenannten passiven Konsumenten, die, ohne selbst Einfluss auf die Inhalte im Web zu nehmen, das Internet benutzten, wurden zu aktiven Multiplikatoren. Das bedeutet, dass sie durch Chats, Kommentarfunktionen und User-Artikel nun in der Lage sind selbst Inhalte zu erstellen und den Content oder die Produkte von den Unternehmen auf den sozialen Plattformen zu bewerten. Das ist für die Unternehmen und auch für z. B. Politiker von großer Bedeutung, da man so unverfälscht feststellen kann, wie man tatsächlich in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Daher sollte jedes Unternehmen die sozialen Medien überwachen, wobei es vollkommen unwichtig ist, ob man auf den sozialen Netzwerken wirbt oder nicht. So lässt sich die Stimmung in Bezug auf die eigenen Produkte bzw. die eigene Firma leicht feststellen.

Das Bewertungsprinzip

Das Bewertungsprinzip ist bei den sozialen Medien ähnlich wie in der realen Welt. Die wichtigsten Punkte sind die Qualität der eigenen Produkte und das Vertrauen, dass die Kunden in das eigene Unternehmen haben. Mit diesen zwei Faktoren sollte es gelingen, eine Stammkundschaft aufzubauen, da man nur so langfristig Erfolg haben kann.
Lionel Strachey sagte einmal: „Die Statistik ist eine große Lüge, die aus lauter kleinen Wahrheiten besteht.“. Daran ist viel Wahres, da Zahlen und Daten nur dann hilfreich sind, wenn man sie nicht zu oberflächlich betrachtet, sondern auch die unangenehmen Informationen, die sich in ihnen verstecken, aus ihnen herausnimmt.

Kostenpflichtige Tools

Die Funktion der kostenpflichtigen Tools beim Social Media Tracking ist es, die wichtigen Datenströme der sozialen Medien anzuzapfen, diese Daten zu erfassen, sie in irgendeiner Form zu verarbeiten und schließlich eine Auswertung vorzunehmen. Oft sind diese Tools sehr teuer und können einen ernsthaften Einschnitt in die Finanzen des Unternehmens bedeuten. Und dann weiß man vorher im Normalfall nicht mal, was man da wirklich kauft und ob das jeweilige Tool einem auch wirklich weiterhelfen kann. Außerdem sind die Tools meist nicht in der Lage bedeutsame Korrelationen abzubilden. Sie können keine menschliche Logik einsetzen. Auch die Herstellung von relevanten Verbindungen sowie die kombinierte Betrachtung von KPIs und deren Vergleich können nur in selbst erstellten Dashboards dargestellt werden. Der Toolanbieter entwickelt sein Programm für die Allgemeinheit und schneidet es nicht auf das Unternehmen, das ihm die Lizenzen abkauft, zu, da er die Ziele diese Unternehmen meist nicht kennt. Deshalb wird sich dieses Webinar darauf konzentrieren, wie man ohne diese Tools auskommen kann.

Die Vorgehensweise beim Social Media Tracking

Um die eigenen Ziele durch Social Media Tracking zu erreichen, muss man sich an eine bestimmte Schrittfolge halten. Als erstes hört man durch das Social Listening einfach zu. Dann setzt man auch das Social Tracking ein und beginnt die Dinge zu messen. Daraufhin beginnt man seine eigenen Inhalte zu optimieren und erst danach kann man seinen Lohn in Gestalt von Erfolg bei dem Versuch, die eigenen Ziele zu erreichen, bekommen.

Das Social Listening

Das Social Listening beschreibt, wer sich wie und wo über eine bestimmte Firma unterhält. Das kann auf verschiedene Art und Weise geschehen. Möglichkeiten hierfür sind zum Beispiel Sharings, Erwähnungen, Posts, Kommentare und Verlinkungen. Das kann auch abseits von den eigenen Accounts und Profilen passieren. Es ist natürlich auch wichtig, was die Kunden auf der eigenen Fanpage äußern, aber man sollte ebenfalls darauf achten, was Privatpersonen untereinander über die eigene Firma austauschen und in welchen Situationen man überhaupt erwähnt wird.

Tools

Um ein Social Listening zu ermöglichen gibt es einige nützliche Tools, die zum Teil auch kostenlos sind. Zu nennen sind hier unter anderem WebAlert.io und Google Alerts. Tools wie Brandwatcher und Talkwalker sind dann schon nicht mehr kostenfrei. Allerdings ermöglichen sie es auch wirklich, festzustellen, was zu einem bestimmten Thema in den Social Media ausgetauscht wird. Hendrik Unger benutzt sie zum Beispiel, um herauszufinden, ob er ungefragt zitiert wird.

Die Google Suche und Google Alerts

Sehr hilfreich ist es auch, die Google Suche mit Parametern zu verwenden, um die einzelnen Social-Media-Kanäle zu durchsuchen. Im Normalfall funktioniert dies relativ gut.
Will man zum Beispiel herausfinden, was auf Facebook schon zur Anreise zum Online Marketing Tag gepostet wurde, dann gibt man in die Suchzeile von Google „site:facebook.com online marketing tag anreise“ ein. So wird man herausfinden, dass Kai Spriestersbach gepostet hat, dass er die Anreise am Vorabend toll findet und sich schon darauf freut.

Regelmäßig informiert wird man natürlich auch auf dem kostenfreien Dienst Google Alerts, der einem interessante neue Inhalte zu einem vorgegebenen Thema anzeigt. Hier kann man der eigenen Marke folgen und so feststellen, was über einen selbst publiziert wurde und bei Bedarf auch darauf reagieren.

Social Tracking

Als nächstes beginnt man mit dem Social Tracking, das deutlich aufwändiger ist. Dieses beschreibt, was auf den eigenen Kanälen passiert und was die Statistik über das eigene Unternehmen aussagt. So kann man feststellen, wie viele Subscriber und Follower man hat, wie groß die eigene Reichweite und Sichtbarkeit ist, wie stark die Nutzerbeteiligung ausfällt und wie häufig sie sich mit Likes und Shares für das eigene Unternehmen engagieren. Auf diese Weise lassen sich also die Aktivitäten der eigenen Community besser überwachen.
Wichtige Schritte beim Social Media Tracking sind die Datenerfassung, die Weiterverarbeitung und die Analyse.

CSV-Export

Obwohl viele das nicht wissen, ist es möglich, die auf Facebook oder anderen sozialen Plattformen gespeicherten Daten durch einen CSV-Export herunterzuladen, um sich dann zum Beispiel mit Microsoft Excel eigene Dashboards zu erstellen und Korrelationen herzustellen. Dafür geht man auf Facebook und ruft den Insides-Bereich also die Statistiken auf. Jeder Administrator einer Facebook-Seite hat auf diesen Zugriff. Hier werden verschiedene Daten und Diagramme angezeigt, für die es dann auch eine Option zum Download gibt. Der entsprechende Button befindet sich meist rechts oben.

Datensätze

Bei den heruntergeladenen Datensätzen kann es sich zum Beispiel um Werte, wie das eigene Wachstum und die Abonnenten bei YouTube, das Wachstum und die Fans bei Facebook und das Wachstum und die Followers bei Twitter handeln. Diese Zahlen stellt man dann nach Monaten geordnet in einer Excel-Tabelle dar und kann so bestimmte Beziehungen der Daten untereinander feststellen und Theorien darüber aufstellen, warum es im zeitlichen Verlauf zu bestimmten Veränderungen kommt. So kann man zum Beispiel feststellen, ob es im Vergleich zum Vorjahr zu einer Verbesserung im Wachstum gekommen ist.

Reichweite und Involvement

Auch die Reichweite kann hier ausgewertet werden. Bei Videos ist es so zum Beispiel möglich die Aufrufszahlen, die Aufrufe mit und ohne Werbung (organisch) und den fortlaufenden Durchschnitt zu sehen. Sinnvoll kann es hier zum Beispiel sein, die Anzahl der Werbeaufrufe mit der, der organischen zu vergleichen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Beim Involvement spielt im Videobereich natürlich die Verweildauer eine besonders große Rolle. Die Verweildauer ist sozusagen die moderne Klickzahl, da auf sie inzwischen auch die Internetgiganten wie Facebook und Google besonders achten. Hat man zum Beispiel 10.000 Klicks, dann interessiert es besonders, ob die entsprechenden User das Video schon nach einer Sekunde abgebrochen haben oder ob sie es sich zum Großteil vollständig anschauen. Dadurch lässt sich eine viel qualitativere Aussage darüber machen, wie der Wert der eigenen Inhalte einzuschätzen ist. Außerdem ist der Nutzer, der das Video vollständig konsumiert, viel wertvoller als derjenige, der sofort wieder abspringt. Wenn man sich jetzt noch anschaut, wie sich diese Nutzer auf organische und bezahlte Views verteilen, dann kann man auch Rückschlüsse darüber ziehen, wie sehr sie die Werbung angesprochen hat.

Engagement

Das Engagement ist ebenfalls bedeutsam. Bei den Likes ist es hier zum Beispiel nicht sonderlich wichtig, ob sie in Form von Herzchen, Smileys oder nach oben gestreckten Daumen ankommen. Die Grundbotschaft ist schließlich immer dieselbe. Auch Likes und Dislikes machen eigentlich keinen großen Unterschied, da auch ein Dislike bedeutet, dass man im Gespräch ist und ein Engagement vorhanden ist. Vielleicht ist man ja sogar ein wenig polarisierend, was durchaus positiv zu bewerten sein kann. Und das führt dann wiederum zu einer großen Anzahl an Shares, Comments und anderen Arten der Weiterverbreitung. Das ist viel wert, da alle Fans und Follower und Freunde, von den Kanälen und den Personen, die hier den Content der eigenen Firma weiterverbreiten, dann diese Inhalte nochmal ausgespielt bekommen und sie eventuell sogar noch weiterleiten, was zu einem Schneeballeffekt führt.

Diagramme und Einstiegsklicks

Hat man alle diese wertvollen Daten in die Tabelle integriert, dann kann man sich mit Excel sehr viel übersichtlichere Diagramme dazu erstellen. Hier kann man viel besser ablesen, welche Verbindungen zwischen den einzelnen Datensätzen bestehen und ob es Verbindungen bei den zeitlichen Verläufen dieser Daten gibt. Außerdem kann man zum Beispiel herausfinden, ob es einen Kanal gibt, der sehr viel mehr Reichweite und Nutzeraufmerksamkeit generiert als die anderen und auf den man sich vielleicht konzentrieren sollte.

Ein weiteres Beispiel bezieht sich auf die Aufrufe. Vergleicht man den zeitlichen Verlauf der organischen Aufrufe mit dem, der durch Bezahlung verursachten, dann stellt man fest, dass mehr bezahlte Aufrufe automatisch auch mehr organische mit sich bringen. Zumindest liegt die Schlussfolgerung anhand der sich ergebenden Daten nahe. Das bedeutet, dass ein bezahlter Einstiegsklick weitere organische Klicks zur Folge haben kann. Wenn der User zum Beispiel ein Bild anklickt, dann wird er danach mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit noch auf dem entsprechenden Profil herumsurfen und so weitere Aktionen ausführen.

Vielleicht hat er auch auf eine Anzeige geklickt, die auf YouTube einen tollen neuen Kinofilm mit einem Trailer bewarb. Allerdings will man ihn natürlich nicht sofort wieder verlieren, sondern ihn in die Umgebung der eigenen Marke weiter hineinziehen. Das kann nur funktionieren, wenn man den eigenen Kanal geschickt aufgebaut hat. Vielleicht erscheint ja am Ende des Videos eine On-Screen Einblendung, die dem Nutzer weitere Möglichkeiten eröffnet, Videos des eigenen Kanals anzuklicken oder ihn gleich zu abonnieren. Oder man hat dafür gesorgt, dass die Vorschläge auf der rechten Seite alle zum eigenen Kanal gehören und bringt den Nutzer so zu einem weiteren View. Wenn er dann noch den Channel aufruft, dann hat man zumindest wieder einen weiteren Klick gewonnen. Und vielleicht wird er am Ende sogar Abonnent – die Königsdisziplin auf YouTube. Aus diesem einen Einstiegsklick, für den man möglicherweise 10 Cent bezahlt hat, lässt sich also sehr viel herausholen.

Fan Base

Bei dem Aufbau der eigenen Fan Base sollte man insbesondere darauf achten, dass die dort aktiven Nutzer auch wirklich relevant für die eigenen Zielgruppen sind. Hier geht Qualität vor Quantität. Wer eine Community hat, die nie irgendetwas liked oder teilt, der ist erheblich im Nachteil, da das die eigene Reichweite erheblich verringert.

Möglichkeiten des Social Media Trackings

Mit dem Social Media Tracking kann man unterschiedliche Plattformen wie YouTube, Twitter und Facebook miteinander vergleichen und so herausfinden, wie nützlich sie für das eigene Marketing sind. Weiterhin ist es möglich, die eigene Reichweite auf eine bestimmte Zielgruppe zu fokussieren, um Streuverluste zu minimieren. Klicks von Nutzern zu generieren, die mit dem eigenen Thema nichts zu tun haben, ist nicht hilfreich. Weiterhin kann man auch sehr gut festgelegte Ziele erreichen und die Conversions, also zum Beispiel die Registrierungen, Anmeldungen und Verkäufe, messen. Sinnvoll kann es auch sein, die Klicks von Personen, die für die Zielgruppe besonders relevant sind, zu fördern und die Interaktionsrate zu vergleichen.
Das sind allerdings alles nur Vorschläge, man sollte immer genau überlegen, was dem eigenen Unternehmen am meisten nützt und in diese Weise dann vorgehen.

Social Media Optimierung

Bei der Optimierung geht es darum, wie die eigenen Inhalte stärker greifen und besser performen können. Dafür passt man verschiedenste Dinge, wie die Posttypen, die Zeiten, die Ansprachen, das Seeding, die Mehrwerte, die Gestaltung und das Branding an. Der einzige Grund, aus dem man das Social Media Tracking durchführt ist, dass man herausfinden will, welche Eigenschaften des eigenen Contents sich noch verbessern lassen und was man dafür tun muss. Besonders berücksichtigen sollte man dabei auch die eigene Videostrategie, da der Video Traffic im Internet einen immer größeren Anteil einnimmt.

Wichtige Komponenten der Social Media Optimierung

Mit durchdachter Optimierung kannst Du dafür sorgen, Deine Social Media Inhalte performanter zu gestalten.

Sechs Punkte Plan für eine erfolgreiche Social Media Strategie

Als erstes analysiert man den aktuellen Zustand des eigenen Unternehmens. Dann schaut man sich in der Strategie an, welche Ziele erreicht werden können und auf welche Zielgruppen man sich konzentrieren sollte. Als nächstes geht man in die unterschiedlichen Kanäle hinein und priorisiert diejenigen, die am meisten Erfolg versprechen. Danach kümmert man sich um den eigenen Content und legt die inhaltlichen Säulen fest. Daraufhin optimiert man noch das Seeding um die eigenen Inhalte möglichst weit zu verbreiten und eine hohe Reichweite für die eigene Werbung zu garantieren. Und schließlich kann man mit dem Reporting überprüfen, ob man seine festgesetzten Ziele erreicht hat und im positiven Falle mit dem Monitoring den eigenen Erfolg feststellen.

Der Nutzen des Social Media Trackings

Das Social Media Tracking bietet einige Vorteile. Erstens führt es zu einem höheren Nutzerverständnis, was es eher ermöglicht, die Bedürfnisse der eigenen Kunden zu erfüllen.
Zweitens ist es die Grundlage für die Optimierung der eigenen Strategien.
Drittens sorgt es dafür, dass Werbekampagnen mit einem viel niedrigeren Streuverlust durchgeführt werden und man die Zielgruppe viel genauer erreichen kann.
Und Viertens erhält man höhere Durchklick- und Kaufraten, was für zusätzliche Gewinne sorgt.

Wer noch Fragen an Hendrik Unger hat, der kann ihn entweder unter seiner Nummer 0221/16533990 erreichen oder ihm über hendrik.unger@36grad.de eine E-Mail schreiben.
Auch ein öffentliches Fragestellen über Facebook ist möglich.