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And the winner is… : How-to für Facebook- & Instagram-Gewinnspiele

And the winner is… : How-to für Facebook- & Instagram-Gewinnspiele

Lesezeit: 14 Min

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Die Veranstaltung von Gewinnspielen ist eine häufig genutzte Methode in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und Co., um sinkenden Interaktionsraten, die zusätzlich durch die schrumpfende organische Reichweite verstärkt werden, gegenzusteuern und Reichweite sowie Markenbekanntheit zu steigern.

Allerdings ist die Durchführung der Gewinnspiele nicht immer einfach und bedarf einer Menge Vorbereitung und Einarbeitung in die Thematik, wie beispielsweise die geltenden Richtlinien. Wer sich nicht umfänglich informiert und blind „drauflos postet“, riskiert bestenfalls das Löschen des Beitrags – schlimmstenfalls die Sperrung seiner eigenen Unternehmensseite durch Facebook und Instagram.

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Tief durchatmen! Bei einer ordnungsgemäßen Durchführung hast Du nichts zu befürchten. 😊

Und damit Du auch weißt, wie die auszusehen hat, habe ich für Dich diesen Artikel zusammengestellt. Also lies weiter! Zeit zu starten:

Weshalb Gewinnspiele trotz Risiken häufig verwendet werden

Beginnen wir mit der Fragestellung, weshalb Gewinnspiele so häufig verwendet werden, obwohl diese Art von Promotion so offensichtliche und teils gravierende Konsequenzen bei einem Verstoß nach sich ziehen kann.

Ganz einfach: Den Mehrwert von Gewinnspielen kann kein Unternehmen leugnen. Denn dadurch, dass die Promotionsart generell spielerisch und meistens interaktiv gestaltet ist, sind diese Beiträge bei Social-Media-Nutzern sehr beliebt. Es macht schlichtweg Spaß, an interaktiven Contests – ob es ein Gewinnspiel ist oder nicht, sei mal dahingestellt – teilzunehmen, etwas Brainstorming zu betreiben oder sein Wissen in einem Quiz zu testen und abzustimmen.

Das bedeutet für Dich und Dein Unternehmen: Deine Interaktionsraten steigen wieder und Deine Brand kann sich idealerweise über mehr Bekanntheit freuen.

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Zudem sind Gewinnspiele sehr gut geeignet, um Deine Kunden stärker an Dein Unternehmen zu binden. Gewinnspiele helfen Dir dabei, Laufkunden zu wiederkehrenden Kunden zu machen. Je nachdem, welche Gewinnspielart Du wählst, beschäftigt sich Deine Zielgruppe mehr oder weniger mit dem Gewinnspiel, was bedeutet, dass sich die Nutzer auch zunehmend gedanklich mit Deinem Unternehmen auseinandersetzen. Durch die steigenden Interaktionsraten erhältst Du so eine engere sowie persönlichere Beziehung zu Deiner Zielgruppe.

Mit Gewinnspielen kannst Du ebenfalls mit relativ kleinem Aufwand effektiv viele Kontaktdaten der teilnehmenden Nutzer sammeln und Kundenfeedback erfragen. Damit sparst Du Dir teure Marktforschungskosten und erhältst direkt aus erster Hand wertvolle Meinungen und Ratschläge. Zudem wird durch die erreichten Kontakte die Verwendung von Cross-Channel-Marketing möglich, das heißt: Du kannst diese Nutzer über Deine anderen Marketingkanäle erneut ansprechen.

Was außerdem für viele Unternehmen unwiderstehlich ist, ist das virale Potential, das Gewinnspielbeiträge bei Facebook und Instagram grundsätzlich haben. Durch das Teilen und Markieren von Freunden kann die eigene Postreichweite enorm gesteigert werden.

Darüber solltest Du Dir als erstes Gedanken machen

Bevor Du also mit der Creative-Erstellung startest, weil Du jetzt total von Gewinnspielen überzeugt bist, solltest Du nichts überstürzen und Dir zuallererst das Wichtigste überlegen: Was möchtest Du mit Deinem Gewinnspiel erreichen?

Die Gestaltung des Gewinnspiels hängt davon ab, welches Ziel Du mit der Promotion verfolgst. Um das ganze Setup stimmig aufzubauen und somit relevant zu halten, solltest Du ein klares und deutliches Ziel vor Augen haben! Folgende Ziele kannst Du mit einem Gewinnspiel anstreben:

1. Interaktionen und Reichweite steigern

Wie bereits schon eingangs erwähnt, sind Gewinnspiele eine effektive Methode, um Interaktionen zu steigern und somit organische Reichweite wiederzuerlangen.

⚠️ Dennoch ist hier Vorsicht geboten: Wie sich Thomas Hutter zu Gewinnspielen in seinem Blog geäußert hat, sind Promotions, die Engagement zum Ziel haben, nicht langanhaltend und daher nicht empfehlenswert. Facebook und Instagram erkennen zudem künstlich herbeigeführte Interaktionen, bspw. Beiträge mit auffällig vielen Interaktionen, mehr als normal üblich, sodass das Social Network Dich abstraft. Dann wirkt sich Dein Gewinnspiel auf den Algorithmus des Newsfeeds negativ aus und Du hast mit Deiner Promotion somit das komplette Gegenteil erzielt.

Zum Blogbeitrag von Thomas Hutter

2. Markenbekanntheit steigern & so Brand stärken

Das Glück für uns Werbetreibende: Es gibt auch noch andere Ziele, die Du mit einem Gewinnspiel verfolgen kannst. Beispielsweise kannst Du auch die Steigerung der Markenbekanntheit anstreben. Es liegt ganz allein bei Dir, ob Du dabei Deine eigene Brand stärken und weiter etablieren möchtest, oder ob ein einzelnes Deiner Produkte bzw. eine Deiner Dienstleistungen im Fokus Deiner Promotion steht.

3. Leads generieren

Der wahrscheinlich häufigste Grund (und gleichzeitig auch das Ziel), weshalb Gewinnspiele gemacht werden, ist das Sammeln von Leads. Durch die Datenschutzerneuerungen des Gesetzgebers ist es in Deutschland nicht gerade einfacher geworden, Kundendaten zu gewinnen. Mithilfe eines attraktiven Gewinns, geben Privatpersonen ihre Kontaktdaten bereitwilliger her als bei anderen Maßnahmen, wie zum Beispiel bei Offline-Promotern. BTW: Von aufdringlichen ADAC-Mitarbeitern auf offener Straße angesprochen zu werden, die mir irgendwelche wichtigen Angebote andrehen wollen, kann ich ja gar nicht ausstehen. Du auch nicht, oder?

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Deshalb sind Gewinnspiele effektiver: Hier gibt es – optimalerweise – einen schönen Preis zu gewinnen. Aber Vorsicht: Dieses Ziel kannst Du nur mit einer geeigneten Applikation realisieren.

4. Kundenfeedback erhalten & Kosten für Marktforschungsinstitute einsparen

Wie Du sicherlich aus der vorigen Textpassage hergeleitet hast, können Gewinnspiele auch für Marktforschungsziele eingesetzt werden. Indem Du in Deiner Promotion relevante Fragen stellst, erhältst Du immens wertvolles Feedback bzw. die Meinung Deiner Nutzer direkt aus erster Hand. Damit kannst Du Dir kostenintensive Marktforschungsinstitute sparen und Dein verfügbares Budget andernorts einsetzen.

5. User-Generated-Content ohne erkennbaren Aufwand liefern lassen

Wieso sollte die Content- bzw. Creative-Erstellung ausschließlich bei Deinen Content Managern und Mediengestaltern liegen, wenn Du eine breite Masse an Nutzern hast, die ebenfalls Content liefern können? Wenn Du also beispielsweise ein Schuhhersteller bist und es Dir an ausreichend Content fehlt, poste ein Gewinnspiel auf Instagram oder Facebook, bei welchem die Teilnehmer ein schönes Bild von ihren Lieblingsschuhen kommentieren sollen.

Danach hast Du genug Bilder, die Du für Deine Webseite oder Deine Social-Media-Kanäle nutzen kannst. Garantiert werden die Nutzer, deren Bilder Du letztendlich verwendest, enorm stolz auf ihr Werk sein und zu Deinen Kanälen zurückkehren, schlicht ganz einfach, um ihr eigenes Foto auf Deiner Webseite zu sehen. Und mit ein bisschen Glück bleiben sie auch gleich da, um einen Artikel zu lesen, ein Produkt zu kaufen oder eine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen.

Wie Deine Ziele in der Praxis aussehen können

Abgeleitet von dem fokussierten Ziel, musst Du nachfolgend ein passendes „Gewinnspielformat“  wählen. Einige Gewinnspielausführungen habe ich Dir hier zusammengestellt. Allerdings sind Deiner Kreativität bei der Gestaltung der Promotion thematisch keine Grenzen gesetzt.

1. Liken und kommentieren

Hier kannst Du die Nutzer auffordern, relevante Fragen zu beantworten, Geschichten zu erzählen oder auch Erfahrungswerte zu teilen. Die zusätzlich gewonnenen Informationen kannst Du künftig in Deine Kundenansprache einfließen lassen.

2. Fotowettbewerb (User-Generated-Content)

Ein Beispiel für User-Generated-Content ist ein Fotowettbewerb. Am besten stellst Du bei dieser Promotionsart einen sehr lukrativen Gewinn in Aussicht, weil hier der Aufwand größer ist.

3. Brainstorming

Frage Deine Community nach Ihrer Meinung und beziehe Deine Zielgruppe bei neuen Produkt-Launches mit ein. Beispielsweise sind Bildunterschriften oder Namen für ein neues Produkt ein gutes Thema. Beim Brainstormen kommt so manch guter Vorschlag hervor.

4. Abstimmungen

Hier kannst Du über verschiedene Produkte abstimmen lassen. Welches Produkt mögen die Nutzer am liebsten? Ein Kinoanbieter hat beispielswese gefragt, welchen Film die Zielgruppe lieber sehen möchte und Tickets an den Gewinner verlost.

5. Rätselfragen und Quizspiele

Mit Rätselfragen und Quizspielen kannst Du das Wissen Deiner Community über Dein Unternehmen, Deine Produkte oder ähnliche Themen testen und aus den Ergebnissen wertvolle Schlüsse ziehen.

Konkrete Beispiele zu Gewinnspielen gibt’s hier:

Zum Blogbeitrag von Hootsuite

Was ist erlaubt & worauf geachtet werden muss

Wie bereits schon erwähnt: Deutschland nimmt es sehr genau mit sensiblen Daten und greift dementsprechend hart bei Verstößen durch. Je nach Art und Schwere des Vergehens kann ein Verstoß gegen die geltende DSGVO-Gesetzgebung zurzeit in Millionenhöhe gehen.

Ein triftiger Grund oder eher gesagt Millionen triftige Gründe, die Richtlinien und Vorgaben einzuhalten, findest Du nicht auch?

Das sind die Must-haves!

Darauf musst Du achten, wenn Du ein Gewinnspiel durchführst:

Bevor ich mit den rechtlichen Themen starte, noch der Hinweis: Ich bin keine Rechtsanwältin und daher ersetzt mein Rat in keiner Weise eine Rechtsberatung. Deshalb kann ich auch nicht vollständig garantieren, dass Du mit den nachfolgenden Vorkehrungen komplett abgesichert bist!

Halte Dich an die geltende Gesetzgebung und die Richtlinien von Facebook bzw. Instagram

Dazu gehören klar ersichtliche und leicht zugängliche Teilnahmebedingungen, die am besten schon in Deinem Gewinnspielpost verlinkt werden. Wenn Du das Gewinnspiel auf Instagram planst, empfehle ich Dir Deine Profilinfos mit dem Link zur TNB zu erweitern und im Beitragstext explizit darauf hinzuweisen.

Zur Speicherungen der Daten von teilnehmenden Nutzern benötigst Du ebenfalls eine Datenschutzerklärung, die Du in Deinen Teilnahmebedingungen ergänzen kannst. Die Teilnahmebedingungen müssen folgende Punkte umfassen:

Teilnahme- und Datenschutzbedingungen:

  • Welche Personen sind berechtigt, am Gewinnspiel teilzunehmen?

→ Bei bestimmten Gewinnen, wie beispielsweise einem Auto oder einem Fallschirmsprung (Minderjährige benötigen das Einverständnis ihrer Eltern), etc., ist es sinnvoll, den Teilnehmerkreis auf Über-18-Jährige einzuschränken. Ebenfalls solltest Du den Ort einschränken, wenn Du Deinen Gewinn nur innerhalb ausgewählter Länder verschicken möchtest.

  • Wann startet das Gewinnspiel und wann ist Teilnahmeschluss?
  • Was müssen die Teilnehmer tun, um am Gewinnspiel teilnehmen zu können?
  • Was können die Teilnehmer gewinnen? Sind damit eventuell Zusatzkosten verbunden?
  • Wie wird der Gewinner bestimmt?

→ Hier ist zu klären, ob die Community den Gewinner mit Likes kürt, ob es eine Jury gibt oder ob der Lostopf über den Gewinner entscheidet.

  • Wie wird der Gewinner benachrichtigt? Über welches Medium?

→ Die Zustimmung der Teilnehmer muss erfolgen, um den Gewinner über seine Kontaktdaten zu informieren. Am besten sollte hier von Dir eine Frist festgesetzt und kommuniziert werden, in der sich der Gewinner bzw. die Gewinner gemeldet haben muss/müssen, bevor ein anderer Gewinner gekürt wird.

  • Wie gelangt der Gewinn zum Gewinner? Wer übernimmt hier die Kosten?
  • Welche Daten von den Teilnehmern werden gespeichert und wie lange werden diese Daten gespeichert?

→ Um vollständig sicherzugehen, kannst Du hier einen Hinweis geben, dass die Daten nur erhoben werden, um das Gewinnspiel durchzuführen. Danach erfolgt die Löschung der Daten.

  • Der Double-Opt-In sollte auch hier vor der Zusendung von Werbung erfolgen.

→ Falls der Opt-In nicht erfolgt ist, solltest Du diese Teilnehmer nach dem Gewinnspiel löschen.

In den Teilnahmebedingungen sollte ebenfalls ein Hinweis eingebunden werden, dass die Beiträge keine Rechte von Drittparteien verletzen dürfen. Dein Gewinnspiel musst Du zudem gemäß den Richtlinien von Facebook und Instagram selbst abgrenzen. Mit dem Hinweis stellst Du Facebook/Instagram von der Haftung frei und stellst klar, dass Dein Gewinnspiel nicht von Facebook/Instagram unterstützt wird, Du der alleinige Veranstalter des Gewinnspiels bist und sich Personen bei Fragen an Dich wenden sollen.

Damit Du an alles denkst, was rechtliche Themen anbelangt, habe ich Dir hier eine Checkliste zusammengestellt:

Hier Checkliste runterladen!

Sonstige Punkte:

Außerdem solltest Du als seriöses Unternehmen weitere Punkte in Deinen Teilnahme- und Datenschutzbedingungen erwähnen:

  • Haftungsausschluss bei rechtswidrigen Nutzerbeiträgen
  • Vorbehaltstextpassage bei unvorhersehbaren Störungen der Promotion
  • Zusätzliche, wichtige Bestimmungen
  • Impressum sowie Kontaktmöglichkeit Deines Unternehmens
  • Bei User-Generated-Content: Rechteübertragung für die Wiederverwendung dieses Contents durch Dich

Weil ich jetzt so viel über die Richtlinien von Facebook und Instagram zu Gewinnspielen geschrieben habe, findest Du sie hier nochmal in voller Länge:

Zu den Facebook Richtlinien Zu den Instagram Richtlinien

Totale No-Gos !

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Kein Teilen, kein Markieren oder das Involvieren von privaten Chroniken erlaubt

Ausdrücklich von Facebook sowie Instagram verboten sind die Textpassagen

  • „Teile diesen Beitrag, um am Gewinnspiel teilzunehmen.“
  • „Poste das Gewinnspiel auf Deiner Chronik oder der Deines Freundes, um teilzunehmen.“
  • „Tagge 5 Deiner Freunde im Bild, um in den Lostopf zu hüpfen.“
  • „Markiere einen Freund in den Kommentaren, um teilzunehmen.“

Ebenfalls solltest Du von Aufforderungen absehen, die oben genannte Aktivitäten beinhalten, um die eigene Gewinnchance zu verdoppeln, also so wie „Teile den Beitrag nochmals, um Deine Gewinnchance zu verdoppeln.“. Was Du allerdings tun kannst, ist Deine Teilnehmer zu bitten, den Beitrag zu teilen oder Freunde zu markieren, die die Promotion auch interessieren könnte. Erfahrungsgemäß wird das von den Nutzern oft angenommen.

Das ist nun erlaubt:

Bei beiden Netzwerken kannst Du folgende Teilnahmebedingungen verwenden:

  • „Kommentiere unter dem Beitrag und beantworte unsere Frage, um an dem Gewinnspiel teilzunehmen.“
  • „Like unsere Seite, um am Gewinnspiel teilzunehmen.“
  • „Like den Beitrag und kommentiere den Beitrag, um teilzunehmen.“
  • „Poste in den Kommentaren oder in unserer Seitenchronik ein Bild von Deinen Lieblingsschuhen.“

→ Nur bei Facebook möglich.

  • „Schicke uns eine private Nachricht, um teilzunehmen.“

Schenke bei Instagram zusätzlich Folgendem Beachtung

Zusätzlich hast Du bei Instagram die Möglichkeit, Storys in Deine Promotion einzubeziehen. Nutzer sollen hier einfach auf Deine Instagram-Story antworten, um am Gewinnspiel teilzunehmen. Einziger Nachteil daran: Das Gewinnspiel wird sehr privat gehalten und nur Du kannst die Teilnehmer sehen.

Anders als bei Facebook, ist die Teilnahme durch einen Post auf dem eigenen Profil, ausgestattet mit einem individuellen Hashtag, das Du vorher auswählst, erlaubt. Nachteil daran ist wiederum: Du kannst nur öffentliche Profile einsehen. Private Profile werden daher leider von der Teilnahme ausgeschlossen.

Falls Du Dich über die Bestimmungen für Facebook noch weiter informieren möchtest, hat allfacebook.de einen umfassenden Blogartikel bereitgestellt:

Zum Blogbeitrag von allfacebook.de

Kein Zuckerschlecken bei Verstößen

Bei einem Verstoß gegen die geltenden Richtlinien hat Facebook, sowie auch Instagram, verschiedene Möglichkeiten zu reagieren: Vom Löschen des Beitrags über negative Auswirkungen auf den Algorithmus für Dein Unternehmen bis zu einer Seitensperrung, die Palette ist vielseitig.

Die Löschung des Beitrags ist zwar blöd für Dich, kann aber noch verkraftet werden. Bei einer Seitensperrung hingegen kannst Du auch keine Facebook- bzw. Instagram-Ads mehr schalten, was bedeutet, dass Du von beiden Social-Media-Kanälen größtenteils vollends verschwindest.

Je nachdem wie sehr Du Dich auf Facebook und Instagram spezialisiert hast, ist das mehr oder weniger gravierend für Dich.

Noch schlimmer wird es, wenn Du von Mitbewerbern bei den Behörden gemeldet wirst. Hier riskierst Du keine Seitensperrung, sondern vielmehr eine rechtliche Klage, die hohe Bußgelder nach sich ziehen kann.

Nur zur Erinnerung: Der Verstoß gegen DSGVO-Bestimmungen kann in Millionenhöhe gehen. Deshalb solltest Du, was rechtliche Themen anbelangt, immer den Rechtsanwalt Deines Vertrauens konsultieren und zu Rate ziehen, um hier auf der sicheren Seite zu sein.

Ermittlung des Gewinners – einfach durchgeführt

Wenn Du ein Gewinnspiel durchführen möchtest, solltest Du Dich logischerweise bereits vorher auch mit der Ermittlung des Gewinners auseinandersetzen. Da Facebook und Instagram keinen Export von Teilnehmerlisten bereitstellen, sind externe Tools für eine faire Auslosung sinnvoll. Zwei geeignete und ebenfalls kostenfreie Tools findest Du unter den folgenden Links:

Fanpage Karma Commentpicker

Fazit

And finally… you made it! Mit diesem Know-how ausgestattet, sollte Dein Vorhaben, ein Gewinnspiel durchzuführen, reibungslos gelingen. Wenn Du Dich an die rechtlichen Bestimmungen des jeweiligen Landes und an die jeweiligen Richtlinien des Netzwerks hältst, bist Du auch im sicheren Bereich. In jedem Fall solltest Du dennoch Deinen Rechtsanwalt kontaktieren.

Schreibe doch kurz in die Kommentare, ob der Artikel hilfreich war oder welche Erfahrungen Du bereits mit Gewinnspielen gemacht hast. Falls Fragen auftauchen, kannst Du auch gerne das Kommentarfeld benutzen. Ich wünsche Dir ein frohes Schaffen!