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Richtig Netzwerken – 9 Tipps und einige NoGo’s beim Networking

Richtig Netzwerken – 9 Tipps und einige NoGo’s beim Networking

Lesezeit: 14 Min | Autor: Mario Jung

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Die ganze Welt spricht vom Networking und den einhergehenden Vorteilen für Individuen und Unternehmen. Im deutschsprachigen Raum ist es das Netzwerken, was bei jeder Gelegenheit zur Sprache kommt. Hauptsächlich im Job ist richtiges Netzwerken für die Karriere ein Muss. Doch, was ist richtiges Netzwerken? Diese Frage ist nicht so schnell beantwortet, denn es gibt ein paar Regeln, ein paar No go´s und viele Tipps und Empfehlungen für besseres und vor allem effektiveres Networking. Doch bevor Du Dich ins volle Netzwerk-Leben stürzt, beginnen wir mit den Basics, gehen zu den ersten relevanten Überlegungen, um dann die ersten wichtigen Tipps an Dich weiterzugeben. Dabei betrachten wir neben dem Networking im Online Marketing auch das Netzwerken offline.

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Was ist Networking?

Einfach erklärt bedeutet Networking den Aufbau eines Netzwerkes aus bestimmten Personen und Unternehmen. Du kennst das aus dem privaten Bereich. In Deinem Freundeskreis sind die Menschen, mit denen Du Dich gerne umgibst, austauschst und etwas unternimmst. Im Online Marketing und grundsätzlich im beruflichen Bereich sind Netzwerke und das Networking elementar. Denn nicht nur der Aufbau ist wichtig, sondern auch die Pflege des Netzwerkes. Es sollte ein Austausch auf beiden Seiten stattfinden. Austausch von Wissen, von Hilfe und ganz wichtig Vorteile durch das berühmte Vitamin B. In einem gut funktionierenden Netzwerk kommen neue Mitglieder durch die bestehenden hinzu. Dadurch erweitert sich das Netzwerk fast von alleine. Bist Du der Initiator des Netzwerkes, solltest Du allerdings ein paar Regeln kennen und auch aufstellen.

Wie geht Networking?

Networking - weit mehr als nur nette Unterhaltung

a) Ziele definieren

Bevor Du beginnst Dein Netzwerk aufzubauen, sollte Dir klar sein, welche Ziele Du damit verfolgen möchtest. Denn, auch wenn es toll ist, gute und interessante Leute in Deinem Netzwerk zu haben, so sollte der Schwerpunkt auf dem beruflichen Ziel liegen.

Beispiele: Umsatz generieren, Kunden finden, Geschäftspartner finden, Deine Karriere vorantreiben, in Deinem Bereich bekannt zu werden… Überlege Dir genau, welches Ziel Du oder Dein Unternehmen mit Deinem Netzwerk erreichen möchtest. Ist das Ziel mehr Umsatz, achte darauf, dass Du auch potenzielle Kunden in Dein Netzwerk einlädst. Willst Du für Dein Thema bekannt werden, dann lege die Akquise von Teilnehmern innerhalb Deines Netzwerkes ruhig großzügiger aus. Nimm Dir für die Definition Deiner Ziele die Zeit, die Du benötigst, um klar zu sehen, weshalb Du Dich in das Abenteuer Networking stürzt.

Hast Du Dein Ziel (oder Ziele) gefunden, begib Dich an die Orte, an denen sich Deine Zielgruppe aufhält. Online auf den sozialen Medien, aber auch offline bei Netzwerktreffen, Messen und Veranstaltungen. Möchtest Du ein Netzwerk aus Firmeninhabern und leitenden Angestellten aufbauen, sind berufliche Plattformen wie XING und LinkedIn wahrscheinlich besser als Facebook. Ein klar definiertes Ziel hilft Dir dabei, den roten Faden nicht zu verlieren.

b) Wer in das Netzwerk hinein soll

Networking - weit mehr als nur nette Unterhaltung

Obwohl vielleicht viele Personen beruflich in Dein Netzwerk passen, ist es trotzdem Deine Aufgabe darauf zu achten, wen Du hineinnimmst. Da hilft der Leitspruch »Klasse statt Masse«. Auch wenn Du Dich daran erfreust, scharenweise Menschen in Deinem Netzwerk zu haben, weil Dein Thema viele anspricht, heißt das nicht, dass Du dadurch Deine Ziele schneller erreichst. Sortiere ab und zu mal aus. Mach Umfragen und schaue, wer überhaupt noch mitliest oder bereits eine Karteileiche ist.

Netzwerken ist etwas, was Du auf lange Sicht anlegen solltest. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Du nicht nur Deine Marketingziele im Auge hast, sondern auch Deine eigene Karriere, Deine Pläne und Deine Zukunft. Demzufolge solltest Du beim Aufbau Deines Netzwerkes zwei bedeutende Gruppen von Menschen in Dein Netzwerk aufnehmen:

  • Menschen, die einen ähnlichen Weg gehen wie Du.
  • Menschen, die bereits erreicht haben, was Du möchtest.

Dies zu tun, hat sehr gute Gründe, die den wahren Kern des Networkings beschreiben. Es geht dabei nicht um Konkurrenz, sondern um gegenseitiges Profitieren. Du kannst Dich mit Personen austauschen, die eines Deiner Probleme vielleicht schon gelöst haben. Du gibst Deine Tipps weiter und berichtest von Deinen Erfahrungen. Du lässt Dich inspirieren und bist Deinerseits Inspiration für andere. Eine kleine und feine Gruppe, die sich regelmäßig austauscht und unterstützt. Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden und wer in seiner Mitte steht und weiß, was er kann, wird gerne ohne Konkurrenzdenken sein Wissen weitergeben. Win-Win für Dich und die anderen.

TIPP: Vereinbare mit den Gesprächspartnern ein bindendes Agreement. Alles, was in dieser Gruppe besprochen und ausgetauscht wird, bleibt in dieser Gruppe. Erst dann können Du und die anderen Teilnehmer am Besten von sensiblen Informationen profitieren. Zum Beispiel Gehälter, Verhandlungen, Weiterbildungsmöglichkeiten und, und, und.

Hol Dir Menschen in Dein Netzwerk, die beruflich bereits das erreicht haben, was Du selbst erreichen möchtest. Du kannst von ihnen unendlich viel lernen. Vielleicht wird der eine oder andere Dein Mentor und verhilft Dir zu Kontakten und Möglichkeiten, die Du ohne ihn nicht so schnell hättest erreichen können. Um diese Kontakte in Dein Netzwerk zu bekommen und zu halten, ist es extrem wichtig, ganz gezielt und regelmäßigen Kontakt zu pflegen. Dabei sind gut gestellte Fragen ein Türöffner. Zeig Interesse am Werdegang und der Karriere des Kontaktes. Lass Dir Tipps geben und bitte um Rat. Zeig klar und deutlich Dein Interesse.

c) Gleichgewicht der Kräfte

Networking - weit mehr als nur nette Unterhaltung

Ein gut funktionierendes Netzwerk lebt auch vom Gleichgewicht der Kräfte. Vom Geben und Nehmen. Was bedeutet das für Dich? Zu Beginn Deines Networkings steht auf jeden Fall einmal das Geben von Informationen, Tipps und Tricks. Nur so wirst Du Gesprächspartner anziehen. Das heißt, Du bist am Anfang definitiv der/die »Gebende«.

TIPP: Nicht sofort mit der Tür ins Haus fallen und Dein Angebot/Produkt anpreisen.

Erst später, wenn Du das Vertrauen Deiner Mitglieder gewonnen hast, kannst Du Dein Angebot unterbringen. Dann beginnt das Nehmen, indem sie Deine Produkte/Dienstleistung kaufen oder weiterempfehlen.

d) Hegen und Pflegen

Wenn Du mit dem Networking beginnst, sollte Dir eines klar sein: Du musst Dein Netzwerk pflegen. Du musst am Ball bleiben, den Austausch suchen, auf virtueller Ebene und/oder auch im richtigen Leben. Geh auch mal live über Facebook oder Zoom. Zeig Dich und bekomme dadurch ein Gefühl dafür, was Dein Netzwerk braucht. Das gilt für das Online Marketing genauso wie für das Treffen offline.

Tipps und Tricks beim Networking

Um die passenden und für Dich wichtigen Personen und Unternehmen in Dein Netzwerk zu bekommen, reicht es in der Regel nicht aus, nur kurz eine Kontaktanfrage zu stellen. Du solltest strategischer und gezielter vorgehen. Online wie offline.

a) Körpersprache (offline und online)

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Ja, auch im Netz ist es wichtig, wie Dein Bild wirkt. Schaust Du direkt in die Kamera? Lächelst Du? Der erste Eindruck zählt offline wie online. Bist Du mehr online unterwegs, solltest Du großen Wert auf Dein Foto in den Medien legen. Gehören Videos zu Deinem Marketingkonzept, dann zeig Dich. Poste diese auf den Plattformen und gib den »zukünftigen« Kontakten dadurch sofort ein Bild von Dir, Deinem Unternehmen und Deiner Arbeit. Stell Dir vor, Du bist auf einer Messe oder einem Kongress und gehst auf potenzielle neue Kontakte (Kunden, Mentoren, Mitstreiter) zu. Ein offenes Lächeln, Interesse, ein Netzwerk-Kontakt und gute Gespräche folgen daraus. Dann liegt es an Dir, weiter in Kontakt zu bleiben.
Bist Du offline unterwegs, ist neben einer guten Körperhaltung der Blickkontakt ein wichtiger Faktor. Schau den Menschen mit einem Lächeln in die Augen und höre ihnen zu. Fixiere Deinen Blick nicht, das ist unangenehm, sondern schaue immer wieder in das Gesicht Deines Gegenübers. Höre aktiv zu und stelle Fragen. Achte aber bitte darauf, wirklich sinnvolle Fragen zu stellen.

b) Strategie

Natürlich ist es kontraproduktiv jeden einfach mal zu kontaktieren. Deine erste Aufgabe ist es zu überlegen, mit welchem Ziel schreibe ich diesen Kontakt an. In welche Gruppe soll er hinein? Daher bereite Dich vor. Recherchiere vorab genau, wen Du vor Dir hast und ob der Kontakt zu Dir und Deinen Zielen passt. Recherchiere auch auf Messen, wen Du dort ansprechen möchtest, wann er vor Ort ist und gehe dann gezielt vor.

TIPP: So wie Du nach Kontakten suchst, suchen auch die anderen. Daher ist es so wichtig, Dein Profil klar und scharf positioniert darzustellen. Du bist auch für andere interessant.

c) Einstieg in ein Gespräch

Auch online ist es wichtig, den gewünschten Kontakt mit den passenden Worten anzusprechen. Schreib interessiert, stelle eventuell eine Frage, wenn Dir etwas am Profil gut gefällt, dann mach ein Kompliment (natürlich nichts Schlüpfriges). Vermeide am besten auch einen Text, den Du jedem schreibst. Schnell ist es passiert, dass die Anrede des vorherigen Kontaktes noch im Text ist. Das ist super peinlich. Welche Fragen werden gerne beantwortet und verleiten den angeschriebenen zum Antworten? Hier ist Originalität von Dir gefragt. Und das nicht nur online.

TIPP: Stelle Fragen nach der Inspiration, nach den Büchern, die gelesen werden, vielleicht nach Hobbys, wenn es passt. Wenn Du bereits Gemeinsamkeiten entdeckt hast, dann sprich darüber. Online und offline.

Networking - weit mehr als nur nette Unterhaltung

Was offline obligatorisch ist, ist der Austausch von Visitenkarten. Schau diese genau an, notiere später diskret den Inhalt des Gespräches kurz darauf. Es kommt gut, wenn Du den Kontakt anschließend anschreibst. Besonders dann, wenn es für Dich ein sehr wichtiger Kontakt ist. Gib Deine eigenen Visitenkarten nur wirklich interessanten Kontakten. Leg sie nicht aus, oder wirf damit um Dich. Wäre blöd, wenn am Ende der Veranstaltung genau »der Kontakt« zu Dir kommt und Du hast keine Visitenkarte mehr.

d) Smalltalk

Hier scheiden sich die Geister. Die einen bekommen bei diesem Wort Pickel und Fluchtreflexe, die anderen lieben diese Form der Unterhaltung. Es kann ein guter Gesprächseinstieg sein. Wenn Du Smalltalk liebst, dann achte ganz genau auf die Signale Deines Gegenübers. Vielleicht hast Du einen Vertreter der Fluchtfraktion vor Dir. Dann stelle eventuell eine berufliche Frage oder zieh Dich zurück.

Die Formel für den Networking-Erfolg

Networking - weit mehr als nur nette Unterhaltung

Es gibt eine Networking-Formel, die von Mike Sanson aufgestellt wurde. Die 70-20-10-Formel. Was bedeutet das? Kurz zusammengefasst. 70 Prozent Vertrauensaufbau, 20 Prozent Interesse des Netzwerkes und 10 Prozent echte, lukrative und wirklich interessierte Kontakte knüpfen = 100 Prozent Erfolg.

70 Prozent

Die wohl intensivste Arbeit beim Aufbau eines echten Netzwerkes ist die 70-Prozent-Aufgabe. Hier investierst Du 70 Prozent Deiner Zeit und Deines Engagements damit, das Vertrauen Deines Netzwerkes zu erobern. Du verteilst Nützliches, vermittelst Kontakte, hilfst durch Tipps und stellst Dich in den Dienst Deiner Community. Viel Aufbauarbeit, die sich aber im Endeffekt lohnt.

20 Prozent

Du hast diese Arbeit geleistet und den Menschen weitergeholfen. Nun fangen diese Menschen an, sich für Dich zu interessieren. Für Deine Intention, Deine Ziele, Deine Hindernisse, die Du überwunden hast und Deinen Weg. Erzähle von Dir, ohne zu prahlen, ohne zu jammern, einfach nur von Dir. Du erreichst damit 20 Prozent in Deinem Netzwerk.

10 Prozent

Nach diesem Weg sind wirkliche und echte Beziehungen entstanden. Das Vertrauen ist da und nun kannst Du, je nach Ziel, um konkrete Hilfe bitten, Deine Angebote leicht verkaufen und auch mit Weiterempfehlung rechnen. Je nach Größe Deines Netzwerkes können 10 Prozent sehr viel sein.

Hier noch ein schönes Zitat frei nach Goethe (Torquato Tasso): „So fühlt man die Absicht und man ist verstimmt.“ Daher immer achtsam und bedacht mit Deinen wertvollen Kontakten umgehen.

Deine Networking-To Do´s Zusammenfassung

Networking - weit mehr als nur nette Unterhaltung
  • Verlässliche Aussagen
    Sei verlässlich in Deinen Aussagen. Wenn Du die Termine oder Anrufe nicht einhalten kannst, dann verspreche Deinen Kontakten nicht sie anzurufen. Deine Glaubwürdigkeit und gute berufliche Beziehungen stehen dabei auf dem Spiel.
  • Nicht nur nehmen, sondern auch geben
    Nimm nicht nur, sondern gebe auch. Wenn Dir im Gespräch bereits klar wird, welche Deiner beruflichen Beziehungen Du empfehlen kannst, dann tu es sofort. Gib Deiner Empfehlung aber Bescheid. Das vergessen die Personen nicht so schnell.
  • Ernsthaftes Interesse
    Stelle wirklich nur sinnvolle Fragen. Sei höflich und zielgerichtet. Sei ernsthaft interessiert und zeige das.
  • Einfache Kontaktmöglichkeit
    Mache es den Menschen leicht, Dich zu erreichen. Einmal durch Deine Visitenkarte, einer E-Mail-Signatur mit Links zu den Plattformen, auf denen Du Dich befindest und natürlich auf Deiner Webseite.
  • Gute Vorbereitung
    Wenn Du auf berufliche Veranstaltungen gehst, bereite Dich vor. Stelle Dich höflich vor und sage in einem kurzen Satz, was Du beruflich machst. Finde einen Elevator-Pitch für Dich, der neugierig macht.
  • Sei authentisch
    Sei so, wie Du bist. Zeige Dich mit Deinem Humor, in Deiner Sprache, sei ehrlich und erfrischend für die anderen. Rede nicht andauernd nur von Dir und deiner Karriere, sondern interessiere Dich für den anderen.
  • Positive Ausstrahlung
    Sei positiv. Achte auf Deine Körperhaltung, verurteile nicht, oder beurteile nicht. Freue Dich daran, jetzt im Moment hier zu sein und viele Personen treffen zu können. Du wirst sehen, das zieht die Menschen zu Dir.
  • Kleidung, in der Du Dich wohlfühlst
    Kleide Dich bequem, soweit kein Dresscode vorhanden ist. Fühlst Du Dich wohl, merken das auch die anderen.
  • Zeitnahe Reaktionen
    Du bist wieder zuhause, oder ein Kontakt hat online geantwortet, dann lass nicht zu viel Zeit verstreichen. Melde Dich innerhalb von drei Tagen, via Mail oder Telefon. Gib klar zu erkennen, wie sehr Du Dich über das Treffen gefreut hast. Alles Weitere wird automatisch folgen. Bleib dran.

Die No Go´s

Networking - weit mehr als nur nette Unterhaltung

Es gibt viele Fehler, die Du im Networking machen kannst. Zum Teil wirklich fatale Fehler. Hier findest Du eine Liste.

  • Du denkst nur an Dich und Deinen Nutzen.
    Ganz schlimmer Fehler. Das passiert besonders Anfängern immer wieder. Kaum ist die Tür einen Spalt offen, fallen Sie damit ins Haus und bieten ihre Dienste an. Noch grauenvoller, sie nehmen das Wissen des Kontaktes in Anspruch und sind dann mal weg. Auf Dauer spricht sich das herum und ist zum Knüpfen neuer Kontakte nicht zu empfehlen.
  • Du gehst ganz offen auf die Suche nach einem Job.
    Ein absolutes No Go. Dein Gegenüber ist ziemlich sicher nicht auf Suche nach einem Mitarbeiter und Deine Frage nach einem Job oder eine mündliche Bewerbung bringt ihn in Verlegenheit. Keine gute Idee. Du disqualifizierst Dich damit für das Netzwerken, wenn Du ohne Vertrauensaufbau und Feingefühl vorgehst.
    Ein weit eleganteres Vorgehen wäre, wenn Du nebenbei erwähnst, dass Du Dich in Deiner Karriere und beruflich neu orientieren möchtest und aus welchen Gründen. Es könnte durchaus sein, dass Du dann einen Tipp oder eine Empfehlung erhältst.
  • Hauptsache viele Kontakte.
    Besonders am Anfang ist es vielleicht befriedigend, wenn Du sehr viele Kontakte knüpfen kannst. Oft wird dabei vergessen, die wirklich interessanten Kontakte anzusprechen, beziehungsweise sie intern zu gewichten. Ersetze »Viel hilft viel« durch »Qualität vor Quantität«. Lieber langsam und stetig Dein Netzwerk aufbauen, als Energie in die falschen Kontakte zu stecken.
  • Hoppla, jetzt komm ich.
    Du musst Dich bei einem Netzwerktreffen (online oder offline) nicht beweisen. Du musst niemanden beeindrucken. Das kommt nicht gut an. Sei einfach interessiert und offen, höre zu und bleibe bei Dir.
  • Ich habe da was dabei.
    Eine Todsünde bei Netzwerktreffen ist es, diese Zusammenkunft zur eigenen Verkaufsshow machen zu wollen. Dadurch wird der Sinn total verfehlt. Also, Finger weg vom Verkaufen beim Netzwerken.
  • Nie wirklich Zeit fürs Networking haben.
    Es kann sein, dass Du etwas schüchtern bist, oder große Menschenansammlungen nicht magst. Oder Du hast einfach sehr wenig Zeit und nimmst das Netzwerken nicht so wichtig, um sie Dir dafür zu nehmen. Der Netzwerkaufbau kostet Zeit, keine Frage. Auf Dauer profitierst Du enorm davon. Besonders dann, wenn die Geschäfte stagnieren, oder Du neue Wege einschlagen möchtest oder musst.
    Geben und dann Nehmen ist die Devise. Als Bittsteller aufzutreten ist weit schwieriger als in einem funktionierenden Netzwerk eine Frage um Hilfe zu stellen.
  • Warten und laufen lassen.
    Du kannst Dir kein eigenes gutes Netzwerk aufbauen, wenn Du immer nur in Wartestellung auf eine Kontaktanfrage bist. Werde selbst aktiv.

Fazit

Für mich war mein Netzwerk immer der Weg zum Erfolg. Ob früher über den Sport oder heute über den OMT. Für mich war, ist und bleibt das richtige Netzwerk der große Schlüssel zum Erfolg. In meinen Augen kann ich gar nicht genug in ein umfangreiches Netzwerk investieren. Damit sich diese investierte Zeit aber auch lohnt, sollte man seine Regeln beachten und befolgen.

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