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SEO-Tutorial für Anfänger: Der ultimative Leitfaden für 2021

SEO-Tutorial für Anfänger: Der ultimative Leitfaden für 2021

Lesezeit: 20 Min | Autor: Robert Nabenhauer | 1 Kommentare

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Mit der Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) steigerst du Schritt für Schritt die Sichtbarkeit deiner Webseite. SEO verbessert sowohl die Qualität als auch die Quantität Deines Website Traffics. In Folge erhält Deine Seite auf ganz natürliche Weise mehr Klicks, Besuche und höhere Platzierungen, sprich Rankingpositionen, innerhalb der Suchergebnisseiten. In diesem Fall ist von „natürlichen“ beziehungsweise „organischen“ Suchergebnissen die Rede, da es sich nicht um bezahlte Werbung handelt. SEO trägt dazu bei, die Reichweite Deiner Seite zu erhöhen.

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In diesem Artikel geht es um die entscheidenden Rankingfaktoren für eine perfekte Suchmaschinenoptimierung mit Mehrwert für deine Website-Besucher. Denn auch wenn sich die Abkürzung SEO vor allem auf die Suchmaschinen bezieht, so gilt es, stets die Menschen im Hinterkopf zu behalten, die diese Suchmaschinen nutzen, um online Antworten auf ihre Fragen zu erhalten.

In diesem SEO-Tutorial erfährst Du:

1. Wie funktioniert SEO?
2. Wie lässt sich der Erfolg von SEO bestimmen?
3. Was ist OnPage-, OffPage- und technisches SEO?
4. SEO: Gestaltung & Layout
5. SEO-Optimierungstechniken
6. Was ist Black-Hat- und White-Hat-SEO?
7. Was ist SEO-Copywriting?
8. Was ist eine Suchmaschine?
9. Was sind die neuesten Google-Updates?
10. Was ist Mobile-SEO?
11. Mythen über SEO
12. Was sind die Vorzüge von SEO?
13. Hat SEO Nachteile?

SEO-Tutorial für Anfänger: Der ultimative Leitfaden für 2021

13 Schritte in der Suchmaschinenoptimierung präsentieren wir Dir in unserem Tutorial.

1. Wie funktioniert SEO?

Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung erscheinen kompliziert, dabei geht es dabei immer nur darum, dem Menschen, der das Internet durchforstet, Antworten zu geben. Im ersten Schritt solltest Du also die Bedürfnisse und Suchabsichten Deiner eigenen Zielgruppe im Blick haben, um diese dann im nächsten Schritt Suchmaschinen-freundlich optimieren zu können.

Du solltest folgende 8 Schritte beachten, um erste Erfolge zu erzielen:

Schritt #1: Finde die Suchintention deiner Zielgruppe und Leserschaft heraus.

Schritt #2: Beginne zunächst mit einer ersten Keyword-Analyse.

Schritt #3: Kombiniere die gefundenen Keywords mit Deiner Webseite

Schritt #4: Prüfe das Ranking der Keywords, sprich der Suchbegriffe, anhand von Traffic-Analysen.

Schritt #5: Starte den SEO-Prozess mit sowohl OnPage- als auch OffPage-Maßnahmen.

Schritt #6: Implementiere die hier im Leitfaden beschriebenen SEO-Methoden.

Schritt #7: Überprüfe die Wirksamkeit sämtlicher SEO-Maßnahmen und optimiere sie weiter.

Schritt #8: Wiederhole den gesamten Ablauf.

SEO-Tutorial für Anfänger: Der ultimative Leitfaden für 2021

Bei der Suchmaschinenoptimierung musst Du viele verschiedene Aspekte beachten und analysieren.

SEO ist deshalb so wichtig, weil der Großteil des Web-Traffics über Suchmaschinen generiert wird. Auch wenn über bezahlte Werbung oder Social Media Klicks auf die eigene Website generiert werden können, so zahlt sich die richtige Suchmaschinenoptimierung langfristig aus. Denn wenn Dein Content aufgrund der richtigen Keywords hoch in den organischen Suchergebnissen rankt, wird daraus letztlich ein Selbstläufer, der immer mehr Traffic auf Deine Website schickt. Setzt Du auf bezahlte Werbeanzeigen, so bedeutet das, dass Du kontinuierlich Geld ausgeben musst, um Besuche und Klicks auf Deine Website zu erhalten.

2. Wie lässt sich der Erfolg von SEO bestimmen?

Wichtige Messfaktoren bei der Suchmaschinenoptimierung sind:

  • Keyword-Ranking
  • Website-Traffic
  • Mehr Conversions
  • Geringere Abhängigkeit von bezahlter Suche
  • Senkung der Unkosten pro Akquisition

3. Was ist OnPage-, OffPage- und technisches SEO?

Es gibt drei bedeutsame SEO-Techniken, die wichtig sind, um 2021 ein makelloses Ranking in den Suchmaschinen zu erzielen.

Hierzu gehören:

Beginnen wir mit der ersten Technik, dem OnPage-SEO.

3.1. OnPage-SEO

Im Zuge der Keyword-Analyse hast du herausgefunden, wonach deine Zielgruppe das Web durchsucht. Nun geht es beim OnPage-SEO vor allem darum, diese Suchanfragen auf den Seiten Deiner Website bestmöglich zu beantworten. OnPage-SEO ist sehr vielfältig, es fokussiert sich aber hauptsächlich auf den Inhalt der Website, die Verwendung von Keywords in Titeln, Überschriften, Websitestrukturen sowie interne Verlinkungen.

SEO-Tutorial für Anfänger: Der ultimative Leitfaden für 2021

Finde mit der Keyword-Recherche heraus, nach welchen Inhalten Deine Zielgruppe das Web durchforstet.

Bei der OnPage-Optimierung fügst Du die wichtigsten Keywords in das Title-Tag und die Meta-Beschreibung ein. Das heißt, dass Schlüsselwörter oder eine Schlüsselphrase via Überschriften in den HTML-Code eingebettet werden und so von den Suchmaschinen gefunden werden können. H1 ist als Main Header Tag bekannt und für den Titel einer Seite vorbehalten. Die Unterüberschriften rangieren von H2- bis H6-Tags. Die Header Tags von H1 bis H6 nehmen jeweils an Bedeutung ab, hier gibt es also eine Hierarchie. Der Hauptinhalt einer Seite sollte also auf Keywords und Schlüsselwortphrasen ausgerichtet werden.

Die wichtigsten Aufgaben innerhalb der OnPage-Optimierung sind folgende:

3.1.1. Titel und Meta-Tags:

Das Titel Tag wird unter anderem in Suchanfragen und in Überschriften von Tabs in Webbrowsern angezeigt. Jede Seite sollte deshalb einen einzigartigen und gut beschreibenden Titel Tag haben! Dementsprechend ist der Titel Tag insofern wichtig, da es hier um den ersten Eindruck geht. Ist er gut und treffend formuliert, kann er die Suchenden neugierig auf mehr machen, so dass sie Deine Website besuchen. Außerdem kannst Du in der Metabeschreibung kurz und knapp angeben, worum es inhaltlich auf der Seite geht. Auch die Metabeschreibung wird auf der Suchergebnisseite angezeigt.

  • Titel und Metabeschreibungen müssen für jede Seite eindeutig sein.
  • Die Länge darf 50 bis 65 Zeichen betragen.
  • Das Description-Tag sollte nicht mehr als 160 Zeichen enthalten.
  • Die Keywords und Schlüsselphrasen sollten natürlich enthalten sein.

3.1.2. Ankertext:

Beim Ankertext oder aber Linktext handelt es sich um den sichtbaren Text eines Hyperlinks. Und zwar ist der Ankertext der klickbare Teil eines Hyperlinks. Klickt man auf diesen Linktext, dann wird man automatisch auf eine dahinterstehende Zieladresse weitergeleitet. Sprich: Der Ankertext und die Zieladresse des Verweises sind zu unterscheiden!

  • Alle Links sollten einen Ankertext haben.
  • Verwende breite Schlüsselwörter als Ankertext.
  • Vermeide hier zu ausführliche Keywords!

3.1.3. Bildoptimierung:

  • Der Dateiname des Bildes sollte beschreibend sein. Setze sinnvolle Keywords in den Dateinamen.
  • Alle Fotos sollten über einen Alt-Tag verfügen. Auch hier bietet es sich an, Keywords, also Schlüsselwörter, zu verwenden.
  • Deine Fotos sollten nicht zu groß sein und sich harmonisch einbauen lassen.
  • Ebenso ist es essentiell, dass die Bilder komprimiert werden, um zu lange Ladezeiten zu vermeiden und die Seitenladegeschwindigkeit (bzw. den Page Speed) zu erhöhen.
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3.1.4. Interne Links:

Interne Links sind Links auf Deiner eigenen Website, die zu anderen Seiten deiner Website führen. Die Crawler der Suchmaschinen achten auch auf die Struktur und Anzahl von internen Verlinkungen. Dies wird auch als Linkaufbau oder aber Linkbuilding bezeichnet. Der Linkaufbau ist deshalb ein wichtiger Rankingfaktor für die Suchmaschinen, weil dies bedeutet, dass die Besucher gut zu deiner Seite navigieren und sich zurechtfinden können.

  • Erstelle interne Links mit Ankertext.
  • Verknüpfe sämtliche wichtige Seiten mit deiner Homepage.
  • Füge zwei bis fünf interne Links pro Seite hinzu.

3.1.5. Inhaltsoptimierung:

  • Der Inhalt der Website muss hochwertig und einzigartig sein – es gilt stets das Gebot von unique content!
  • Texte sollten leserfreundlich in kleinen Absätzen abgefasst sein und der Gebrauch von H2, H3, H4, fett und kursiv sollte angemessen sein.
  • Auf die richtige Einbeziehung von primären und sekundären Keywords sollte geachtet werden.
  • Die Länge des Inhalts sollte angemessen sein und Du solltest sämtliche Anliegen und Fragen Deiner Leser beantworten.

3.1.6. XML-Sitemap:

  • Erstelle eine XML-Sitemap.
  • Erwähne sämtliche öffentlichen URLs in der Sitemap.
  • Füge die XML-Sitemap in den Stammordner deiner Site ein.

3.1.7. Robots.txt:

  • Mit Hilfe von robots.txt Dateien kannst Du den Crawlern Befehle geben, was Diese durchsuchen sollen und was nicht. Du kannst so anweisen und verbieten, was gecrawlt werden soll.
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3.2. OffPage-SEO

Diese digitale Marketingmethode setzt auf Technologien abseits deiner Webseite. Auch die OffPage-Optimierung trägt wesentlich dazu bei, dass Du Deine Position in Suchalgorithmen ständig verbessern kannst.

3.2.1. OffPage-Checkliste

Im Folgenden findest Du die bedeutendsten Aufgaben, die in den Bereich der OffPage-SEO fallen und Dir helfen, Deine Ziele zu erreichen:

  • Guest-Blogging: Gast-Blogging, das ebenfalls als Gastbeitrag bezeichnet wird, ist das Schreiben von Inhalten für die Website eines anderen Unternehmens. Es trägt dazu bei, dass Du die Glaubwürdigkeit und Bekanntheit Deiner Marke steigern kannst.
  • 404-Linkbuilding: Broken- oder 404-Linkbuilding ist eine effektive, skalierbare und inhaltsorientierte Linkbuilding-Methode mit Hilfe von White-Hat-SEO. Es gestattet Webmastern, defekte Links mittels einer korrekten Verlinkung zu ersetzen.
  • Ressourcenlinkaufbau: Eine Ressourcenseite ist eine Webseite, auf der hilfreiche Links und Ressourcen für ein bestimmtes Thema aufgelistet werden. Auch Deine Website wird als eine der Ressourcen auf solch einer Seite gelistet werden.
  • PDF-Links: PDF-Links sind in deinem PDF-Dokument zum Hochladen angegeben. Du kannst Links für eine E-Mail-Adresse, eine Webadresse und Verweise auf weitere Seiten hinzufügen.
  • Forum- oder Q & A-Sites: Q & A-Sites und Foren sind eine ausgezeichnete Methode, um mit deiner eigenen Community in Kontakt zu treten. Diese Aktivität unterstützt Dich beim Aufbau und der Suchmaschinenoptimierung, beim Entwickeln Deiner Unternehmensmarke und bei der Erhöhung des Blog-Traffics.
  • Videoerstellung und -freigabe: Erstelle Videos, die sich auf das Thema oder den Inhalt Deiner Website beziehen.
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3.3. Technisches SEO

Technisches SEO ist eine Methode zur Aufbesserung Deiner Website für die Crawling- und Indexierungsphase. Es wird als „technisch“ bezeichnet, da es nicht um den offensichtlichen Inhalt Deiner Website geht.

SEO-Tutorial für Anfänger: Der ultimative Leitfaden für 2021

Mit technischem SEO verbesserst Du Deine Webseite für den Indexierungsprozess und wertest die Infrastruktur auf.

Das technische SEO verfolgt das Hauptziel, die Infrastruktur einer Website aufzuwerten. Bekannte Online-Shopping-Portale wie Amazon oder Alibaba nutzen eben diese Methode, um das höchstmögliche Suchmaschinen-Ranking zu erzielen.

Hier sind die wichtigsten Hinweise für technisches SEO:

  • Gib deine bevorzugte Domain in der Google Search Console an.
  • Optimiere deine robots.txt- und 404-Seite.
  • Verbessere und verkürze vielleicht deine URL-Struktur.
  • Überdenke deine Navigations- und Website-Struktur.
  • Füge ein Schema-Markup für Breadcrumbs hinzu. Eine Breadcrumb Navigation ist ein Link-Pfad, der dem Webseitenbesucher Orientierung bietet, auf welcher hierarchischen Position der Webseite er sich gerade befindet. Fun Fact: Die Bezeichnung Breadcrumbs stammt aus dem Märchen Hänsel und Gretel, wo die Brotkrümel zur besseren Orientierung dienten.
  • Nutze strukturierte Informationen für Deine Webseite.
  • Füge ebenfalls Deinen Posts strukturiertes Wissen hinzu.
  • Überprüfe deine Canonical Tags und analysiere sie mit Hilfe von Google Analytics.
  • Sende deine XML-Sitemap an Google.
  • Überprüfe die Ladegeschwindigkeit Deiner Website – denn auch die Ladezeit ist entscheidend bei der Suchmaschinenoptimierung.
  • Prüfe die Usability Deiner Website und inwiefern sie auch mehrsprachig dargestellt werden kann.

4. SEO: Konzeption & Layout

Suchmaschinen sind zwar ausgesprochen gewieft, allerdings sind und bleiben sie einfach Computerprogramme. Das heißt: Wenn Deine Website zu kompliziert ist, dann kann die Suchmaschine den Inhalt Deiner Seite nicht richtig verstehen. Folglich ist die Indizierung nicht effizient, was zu einem niedrigeren Ranking Deiner Website auf der Suchergebnisseite führen kann.

Richtlinien zum Aufbau des Webdesigns

Hier sind einige Richtlinien, die Du im Kopf haben solltest, bevor Du deine Website entwirfst und gestaltest:

  • Mit Hilfe von JavaScript-Dropdown-Menüs kannst Du verhindern, dass Crawler etwas anderes als deine Startseite crawlen. Wenn Du es verwendest, dann musst Du jedoch garantieren, dass Du Textlinks am unteren Rand Deiner Webseite einfügst.
  • Füge nichts in das Seitenthema ein, was nicht zum Themenfeld Deiner Website passt.
  • Vermeide Flash- und Splash-Dateien – es sei denn, diese sind für Deine Website unbedingt nötig.

5. SEO-Optimierungstechniken

Nachfolgend verrate ich Dir die essentiellsten SEO-Optimierungstechniken:

  • Recherchiere Schlüsselwörter und -phrasen, die in Bezug zu Deinem Unternehmen stehen.
  • Identifiziere und analysiere Deine Konkurrenten, nutze Benchmarking-Techniken und bestimme Dein ganz individuelles Wettbewerbsniveau.
  • Füge beschreibende Titel-Tags für jede Seite hinzu.
  • Verwende geeignete Keywords in Deinen Inhalten und internen Hyperlinks.
  • Verwende Textlinks, wann immer dies im Inhalt denkbar ist.
  • Erhalte sogenannte Inbound Links von anderen Websites, wo Diese auf Deine Seite verweisen.
  • Hab die Ladezeiten im Blick und minimiere die Zeit zum Laden Deiner Site.
  • Vermeide den intensiven Gebrauch von überaus großen Bildern – wie gesagt: Auch der Page Speed ist ein wichtiger Rankingfaktor!
  • Versuche, die Websuche auf Deiner Website zu verwenden.
  • Überprüfe immer wiederkehrend die Platzierungen Deiner auserwählten Keywords, um die Performance zu überprüfen.
  • Nutze Quora, um Deine Inhalte indirekt zu bewerben.
  • Implementiere eine hochwertige Linkbuilding-Kampagne, auch der Linkaufbau ist essentiell für gutes SEO.
  • Füge wiederholend qualitativ hochwertige Inhalte hinzu.

6. Was ist Black-Hat und White-Hat SEO?

White-Hat SEO sind Technologien, die den Suchmaschinenrichtlinien entsprechen und bewusst zur Verbesserung des Suchmaschinenrankings eingesetzt werden können. Demgegenüber ist Black-Hat SEO eine Technologie, die nicht von Suchmaschinen zugelassen ist, jedoch trotzdem zur Aufbesserung der SEO eingesetzt wird. Nutzt du White-Hat SEO auf deiner Website, so verhältst Du dich konform, was die Regeln der Suchmaschinen angeht.

White-Hat SEO umfasst Techniken, Best Practices und Strategien, die im Einklang mit den Suchmaschinen-Regeln sind. Es handelt sich hierbei um die Bereitstellung von hochwertigem und äußerst ansprechenden Inhalten für die Website-Besucher. Die White-Hat SEO kann somit als eine langfristig angelegte Investition verstanden werden.

Bei Black-Hat SEO geht es stattdessen eher um rasche Lösungen, die Inhaltsqualität spielt hier keine Rolle und wird vernachlässigt. Black-Hat SEO findet vor allem dann Anwendung, wenn primär eine schnelle finanzielle Rendite im Vordergrund steht. Hier werden Techniken und Strategien angewandt, die versuchen, die Suchmaschinen auszutricksen. Diese Techniken können funktionieren, jedoch stellen sie auch ein gewisses Risiko für deine Website dar: Kommen die Suchmaschinen Dir auf die Schliche, dass Du Black-Hat SEO-Techniken nutzt, kann Deine Seite abgestraft oder de-indiziert werden, so dass sie nicht mehr auf der Suchergebnisseite angezeigt wird.

Zu den verbotenen Black-Hat SEO-Techniken zählen:

1.) Cloaking

Bei dieser Technik werden den Crawlern der Suchmaschinen andere Inhalte, als den Website-Besuchern angezeigt. Das Ziel dahinter ist, das Ranking bei den Suchalgorithmen zu manipulieren.

2.) Die Massenerfassung von Links geringer Klasse in kurzer Zeit

Ein nicht organisch wachsender Linkaufbau mit Links, die außerdem noch von niedriger Qualität sind.

3.) Keywordspaming

Übermäßig wiederholte Keywords, auch bekannt als Keyword-Spamming, in einem Blog-Beitrag, um das Ranking für bestimmte Ziel-Keywords oder Schlüsselphrasen aufzumöbeln.

7. Was ist SEO-Copywriting?

SEO-Copywriting fokussiert sich auf spezielle Suchbegriffe bzw. Keywords. Das Ziel von SEO-Copywriting ist es, in den Suchalgorithmen einen hohen Rang für die ausgewählten Suchbegriffe einzunehmen. Stellt ein User über Suchmaschinen eine Frage, so zeigen die Suchmaschinen die Seite unter den ersten Ergebnissen an, die die Suchanfrage inhaltlich am besten beantwortet. Für Dich als Website-Betreiber heißt das: Wenn Deine Seite zu den Wörtern der Suchanfrage passt, dann ist dies ein wichtiger Rankingfaktor! Der Fokus von SEO-Copywriting sollte also immer auf den Besuchern liegen, die Deinen Content lesen werden und dem Mehrwert, den Du ihnen damit bietest.

Mit Content-Marketing kannst Du über sogenannte OnPage-Elemente deine Rankingposition auf der Suchergebnisseite für deine ausgewählten Suchbegriffe verbessern. Hierzu gehören unter anderem der Titel, die Meta-Beschreibung, Stichwort-Tags und Überschriften.

Warum ist es essentiell, qualitativ hochwertigen Content zu entwickeln?

Hier sind einige Gründe, warum qualitativ hochwertige Inhalte für Deine Website unbedingt nötig sind:

  • Doppelter Inhalt kann ein Indikator für schwache Qualität sein. Produziere immer unique content, den es so noch nicht im Netz gibt!
  • Füge Deiner Website etwas Einzigartiges hinzu, damit die Leser es gerne mit ihren Freunden teilen.
  • Fokussiere Dich stets darauf, dass Dein Inhalt auch wirklichen Mehrwert für die Besucher bietet!
  • Gibt es auf Deiner Seite qualitativ hochwertigen Inhalt, so erhöht dies die Chance, dass Dich andere Webmaster verlinken. Auch der Linkaufbau ist ein wertvoller Rankingfaktor für die Suchalgorithmen.
  • Wenn Website-Besucher Deiner Website vertrauen und Deine Inhalte einen positiven Eindruck hinterlassen, dann werden sie Deine Website sicher nochmals besuchen.
  • Außerdem klicken Netznutzer des Öfteren auf Seiten, deren Inhaltsindex einzigartig und interessant ausschaut.

All dies fällt in die Kategorie Engagement: Es gibt Klicks, eine möglichst lange Verweildauer auf der Website und hoffentlich eine möglichst niedrige Absprungrate, auch bekannt als bounce rate. All diese Messgrößen für das Engagement sind ein Indiz dafür, wie die Benutzer mit deinem Content interagieren.

8. Was ist eine Suchmaschine?

Eine Suchmaschine ist eine internetbasierte Software, mit der wir einen Index von Dokumenten nach einer eigenen Definition, Phrase oder einem Text durchsuchen können. Das Konzept wird hauptsächlich für erheblich webbasierte Suchalgorithmen verwendet, die Milliarden von Seiten im Internet durchsuchen.

8.1. Wie funktioniert die Suchmaschine?

Suchmaschinen arbeiten immer in vier Schritten:

1.) Crawling

Der Prozess wird mit einem Crawler initiiert, der sämtliches Wissen auf der Website liest. Die Crawler durchforsten das Internet und schauen über den Content den jede URL, die sie finden, hergibt. Der Crawling-Prozess wird von Robotern durchgeführt, die auch als Crawler oder Spiders bezeichnet werden. Sie durchforsten das World Wide Web nach neuem oder aktualisiertem Content – dies können die unterschiedlichsten Dinge sein: Eine aktualisierte Website, Bilder oder Videos sowie PDFs. Dieser neue Content wird über die URLs erkannt.

2.) Indizierung

Die Ergebnisse dieses Crawling-Prozesses werden daraufhin gespeichert und organisiert. Sobald Deine Webseite im Index einer Suchmaschine aufgenommen ist, kann sie auch bei Suchanfragen in den Suchmaschinenergebnissen angezeigt werden.

3.) Relevanz

Die Suchmaschine kalkuliert im folgenden Prozessalgorithmus die Relevanz von Webseiten in ihrem Index für die Suchzeichenfolge. Dies ist ein sehr wichtiger Punkt für die Rankingfaktoren: Die Suchmaschine entscheidet darüber, welche Inhalte am besten eine Suchanfrage beantworten. Die Suchergebnisse werden somit von am meisten relevant bis am wenigsten relevant gerankt und dementsprechend in den Ergebnissen der Suchmaschinen angezeigt.

4.) Lösungen abrufen

In diesem Schritt erhältst Du Klarheit darüber, wie Deine Webseite in Folge einer relevanten Suchanfrage performt. Denn wenn eine Suchanfrage eingeht, dann durchforsten die Suchmaschinen ihren Index für die Inhalte, die als am meisten relevant eingestuft werden, um die eingegangene Suchanfrage bestmöglich beantworten zu können. Je höher deine Website von den Suchmaschinen gerankt wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass Deine Seite auch bei Suchanfragen angezeigt wird.

9. Was sind die neuesten Google-Updates?

9.1. Was ist Google Panda?

Panda ist ein Algorithmus, der hauptsächlich auf Websites angewendet wird und zu einem der wesentlichsten Rankingfaktoren geworden ist. Hierbei handelt es sich um ein Update des Algorithmus vom Februar 2011. Google Panda schaut auf die Qualität einer Seite: Websites, die über wenig hochwertigen Content verfügen, sollen abgestraft werden, damit qualitativ hochwertiger Content dementsprechend höher auf den Ergebnisseiten rangieren kann.

9.2. Was ist Google Penguin?

Google Penguin ist ein weiteres Algorithmus-Update, was zum ersten Mal im April 2012 angekündigt wurde. Dieses Update zielte hauptsächlich darauf ab, Suchmaschinen-Rankings von Websites zu verringern, die gegen die Richtlinien von Google verstoßen. Sprich: Die Website sollten abgestraft werden, die mit Black-Hat SEO-Techniken gegen die Richtlinien von Google verstößt. Der Fokus dieses Updates lag vor allem auf unnatürlichen Backlinks, das heißt, gekauften Links sowie überoptimierte Ankertexte.

9.3. Was ist RankBrain?

RankBrain ist ein weiterer relevanter Suchmaschinenalgorithmus, der auf maschinellem Lernen basiert. Dieser selbstlernende Algorithmus unterstützt Google, um Suchergebnisse besser verarbeiten und hoch relevante Suchergebnisse für Benutzer bereitstellen zu können. RankBrain dient zur Ermittlung der Ergebnisreihenfolge von Suchanfragen.

RankBrain zielt darauf ab, Google bei der weiteren Verfeinerung von Abfragen beizustehen. Es handelt sich hierbei um einen wichtigen Rankingfaktor, was die Bewertung von Webseiten angeht.

9.4. Elementare Google-Updates auf einen Blick

Google Fred

Hierbei handelt es sich um ein Algorithmus-Update vom März 2017. Im Fokus standen hier Seiten, die minderwertigen Content ohne großartigen Mehrwert enthielten, wo aber viel Werbung und zahlreiche Werbebanner vertreten waren.

Google Panda

Dieses Update prüft auf doppelte oder dünne Inhalte, um hochwertigen unique content sicher zu stellen.

Google Penguin

Dieses Update sortiert Websites mit unzulänglichen Backlinks aus.

Google Hummingbird (Kolibri)

Bei diesem Update im September 2013 ging es vor allem darum, die gestellten Suchanfragen besser verstehen und noch relevantere Suchergebnisse liefern zu können. Im Zuge dessen konnten Suchanfragen besser verstanden werden, da nicht mehr nur nach einzelnen Wörtern gesucht wurde.

Google Pirate

Mit diesem Update setzte sich Google gegen Software- und Medienpiraterie durch. Die Seiten, wo das Urheberrecht verletzt wurde, wurden dementsprechend abgestraft.

Google Pigeon

Bei diesem Suchalgorithmus-Update vom Juli 2014 ging es darum, das Ranking lokaler Lösungen zu bevorzugen.

Die Algorithmusänderungen im Jahre 2019 konzentrierten sich vor allem auf die Reduzierung von SEO-Techniken der alten Schule. Soll heißen: Wenn Deine Seiten nicht nach den neuesten White-Hat SEO-Methoden kreiert wurde, dann erkennt Google dies und senkt dementsprechend Deine Website-Platzierungen auf der Ergebnisseite. Und zwar wird Google dies so lange tun, bis Du Deine Seiten endlich bereinigt hast und diese konform mit den Google-Regeln sind.

Die ständigen Updates des Suchalgorithmus dienen nicht dazu, uns als Webmaster bei Laune zu halten, sondern verfolgen die Absicht, immer besser auf die gestellten Suchanfragen der User eingehen zu können und so die Suchqualität zu verbessern. Letztlich geht es Suchmaschinen immer darum, die besten Antworten parat zu haben. Auch die Suchmaschinen lernen wie unser menschliches Gehirn dazu: Wenn wir beispielsweise eine neue Sprache lernen, dann lernen wir im Verlauf immer mehr dazu. Und genau darum geht es im Kern auch bei den Suchmaschinen: Sie wollen unsere Fragen besser verstehen, um noch relevantere Antworten geben zu können.

10. Was ist Mobile-SEO?

Mobile-SEO ist ein Prozess, bei dem eine Website so designt wird, dass sie auch auf Mobilgeräten mit unterschiedlichen Bildschirmgrößen und geringerer Bandbreite angezeigt werden kann.

Für das Mobile-SEO werden dieselben Regeln angewandt, wie sie auch für eine Desktop-Website gelten. Du musst jedoch beim Entwerfen einer Website für mobile Geräte zusätzliche Sorgfalt walten lassen. Stelle immer sicher, dass Deine Website auch mobil-freundlich ist, schließlich nutzt der Großteil der Menschen primär das Smartphone und Tablet zum Surfen.

Diese Elemente machen eine mobil-freundliche Webseite aus:

  • Eine gute mobile Website sollte ein nettes Gestaltungskonzept haben.
  • Der Inhalt der mobilen Ansicht sollte gut lesbar sein, ohne dass das Display gezoomt werden muss.
  • Die mobile SEO-freundliche Website sollte über geeignete Schriftarten, Farben und Layouts verfügen.
  • Es sollte Buttons geben, die einfach gesteuert werden können.
  • Die für Mobilgeräte optimierte Website sollte fundamentale Links unmittelbar auf der Startseite enthalten, damit sie ausreichend sichtbar sind.

11. Mythen über SEO

Hier findest Du die bekanntesten SEO-Mythen:

Mythos #1 Du kannst für Traffic bezahlen, um Dein anvisiertes SEO-Ergebnis zu erzielen.

Nein. In Wahrheit fällt diese Strategie in den Bereich der Black-Hat SEO-Techniken. Es wird daher dringend hiervon abgeraten, solche Methoden anzuwenden.

Mythos #2: SEO liefert flotte Lösungen.

Nein, nicht ganz. Denn Suchmaschinenoptimierung benötigt Zeit und Geduld, jedoch führt sie langfristig zu mehr Erfolg.

Mythos #3: Bei SEO geht es lediglich um die Aufwertung für Google.

Nein, SEO ist heute nicht mehr bloß für Google. Es existieren diverse Plattformen wie Bing oder Yahoo. Selbst soziale Netzwerke wie YouTube haben eigene Regeln für die Suchmaschinenoptimierung.

Mythos #4: SEO ist kompliziert.

Wenn Du die grundlegenden Schritte der Suchmaschinenoptimierung verstanden hast, ist der Vorgang nicht schwer.

Mythos #5: SEO ist nicht legal.

SEO ist definitiv legitim, wenn es auf White-Hat SEO-Techniken basiert. Heutzutage sind viele Firmen in der Lage, ihr Business mit der richtigen SEO-Methode nachhaltig sowie vollständig legal zu optimieren.

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12. Was sind die Benefits von SEO?

  • SEO ist die einfachste Methode, mit der du deine Website sichtbar machen kannst.
  • Verschiedene SEO-Techniken verhelfen dir zu mehr Traffic auf sämtlichen Seiten.
  • SEO ist der effektivste Weg für das Branding Deines Produkts via Google.
  • Erhöhe Deine Sichtbarkeit auf den Suchmaschinen.
  • Konvertiere ein lokales Unternehmen in ein internationales Business.
  • Mit Hilfe von SEO-Methoden können Suchalgorithmen herausfinden, worum es auf Deiner Seite geht und wie sie für User bestmöglich genutzt werden kann.

13. Hat SEO-Nachteile?

  • SEO ist ein langsamer Prozess, deswegen dauerte es manchmal Monate oder auch Jahre, um das gewünschte Ziel zu erreichen.
  • Es handelt sich dabei nicht um einen außerordentlich transparenten Prozess, weshalb es hier Vieles zu beachten gibt, um die Erfolge zu messen.
  • Es existieren viele Dinge, auf die Du keinen Einfluss hast. Es sind also ständig Optimierungen nötig.
  • SEO ist eine Kombination von Technologie, Inhalten und Analysen.
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