Ein potenzieller Kunde fragt ChatGPT nach der besten Lösung für sein Problem. Die Antwort nennt drei Anbieter – Deine Marke ist nicht dabei. Es gibt kein „immerhin Position 8”, kein „wenigstens Seite 2”. Du kommst schlicht nicht vor, und der Kunde wird nie erfahren, dass es Dich gibt.
Welche Disziplin entscheidet darüber, ob Deine Marke in solchen Antworten auftaucht? Meine Antwort nach mehr als 15 Jahren Offpage-Arbeit: nachhaltiges Linkbuilding, ergänzt um strategische Brand Mentions. Dass ausgerechnet ein Linkbuilder zu diesem Ergebnis kommt, ist wenig überraschend – ich weiß. Deshalb stütze ich in diesem Artikel keine einzige Kernaussage auf meine Meinung, sondern auf Daten von Ahrefs, Semrush, Pew Research und aus wissenschaftlichen Studien, die nicht von mir stammen. Prüf die Quellen nach und widersprich mir gern.
Zwei Begriffe vorab, weil sie gleich ständig auftauchen: Eine Erwähnung (Mention) bedeutet, dass Dein Markenname auf einer fremden Seite genannt wird – etwa in einem Fachmagazin oder einem Vergleichsportal. Ein Zitat (Citation) bedeutet, dass ein AI-System eine Seite als Quelle für seine Antwort heranzieht. Beides hängt eng zusammen, ist aber nicht dasselbe – und beides wirst Du brauchen.
Die neue Suchrealität: Wer in AI-Antworten fehlt, verliert Reichweite
Zuerst die Größenordnung. Laut einer Semrush-Analyse von über 10 Millionen Keywords stieg der Anteil der Google-Suchanfragen mit AI Overviews im Jahr 2025 von 6,49 % im Januar auf 24,61 % im Juli und pendelte sich im November bei 15,69 % ein. Bei etwa jeder sechsten bis siebten Suchanfrage beantwortet Google die Frage also selbst – mit einer KI-Zusammenfassung, die aus fremden Quellen gespeist wird.
Das verändert das Klickverhalten messbar. Das Pew Research Center hat das Surfverhalten von 900 US-Erwachsenen mit knapp 69.000 Suchanfragen ausgewertet. Das Ergebnis: Erscheint ein AI Overview, klicken Nutzer nur noch in 8 % der Fälle auf ein klassisches Suchergebnis – ohne AI Overview sind es 15 %. Die Quellenlinks innerhalb der KI-Antwort wurden sogar nur in 1 % der Besuche angeklickt. Wer in der AI-Antwort selbst nicht als Marke vorkommt, bekommt vom Nutzer häufig gar nichts mehr ab.
Parallel dazu wachsen die eigenständigen AI-Suchsysteme in beeindruckendem Tempo. ChatGPT erreichte laut OpenAI-CEO Sam Altman im Oktober 2025 mehr als 800 Millionen wöchentlich aktive Nutzer. Perplexity verarbeitete laut CEO Aravind Srinivas allein im Mai 2025 rund 780 Millionen Suchanfragen. Das sind keine Nischenkanäle mehr.
Und dieser Traffic hat es in sich. Eine Semrush-Studie zu AI-Search-Traffic beziffert den Wert eines durchschnittlichen AI-Search-Besuchers – gemessen an der Conversion Rate – auf das 4,4-Fache eines klassischen organischen Besuchers, schlicht, weil diese Nutzer vorqualifiziert ankommen. Dieselbe Studie prognostiziert, dass AI-Search-Traffic den klassischen organischen Traffic bis 2028 überholen könnte. Weniger Klicks insgesamt, aber deutlich wertvollere: Das ist die neue Rechnung, mit der wir arbeiten.

Entwicklung des AI-Overview-Anteils an Google-Suchanfragen im Jahr 2025
Die Währung heißt Autorität: Was die Daten zeigen
Die derzeit umfangreichste Untersuchung dazu stammt von Ahrefs und basiert auf 75.000 Marken. Das zentrale Ergebnis: Markenerwähnungen im Web korrelieren mit 0,664 am stärksten mit der Sichtbarkeit in AI Overviews – verlinkte wie unverlinkte. Zur Einordnung der Skala, die bei 1 ihr Maximum hat: Es ist der mit Abstand höchste Wert der gesamten Studie.
Wie groß der Unterschied zwischen viel und wenig Erwähnungen ausfällt, zeigt dieselbe Studie: Marken im obersten Viertel der Web-Erwähnungen kommen im Schnitt auf 169 AI-Overview-Nennungen. Das nächste Viertel? Nur noch 14.
Das Spielfeld des Linkbuildings ist größer geworden. Denn Erwähnungen mit markenbezogenen Ankertexten in redaktionellen Umfeldern entstehen aus genau der Arbeit, die gutes Linkbuilding seit jeher leistet: Beziehungen zu Publishern, redaktionelle Platzierungen, zitierwürdige Inhalte. Der Link und die Erwähnung sind zwei Früchte desselben Baums.
Drei weitere Befunde machen das Bild komplett:
- In der frühen Phase der Markenentdeckung stammen 85 % der Markenerwähnungen in AI-Antworten auf kommerzielle Suchanfragen von fremden Domains – so der AirOps 2026 State of AI Search Report. Laut demselben Report ist es 6,5-mal wahrscheinlicher, dass eine Marke ihre AI-Sichtbarkeit über Drittseiten-Quellen verdient als über Inhalte auf der eigenen Domain. Deine Website kann also noch so gut sein: Ob ChatGPT Dich empfiehlt, entscheidet sich überwiegend auf den Seiten anderer.
- Gute Rankings und AI-Erwähnungen speisen sich aus denselben Signalen. Seer Interactive fand über 10.000 Testfragen an GPT-4o hinweg eine starke Korrelation von etwa 0,65 zwischen Seite-1-Rankings bei Google und Markenerwähnungen in den Antworten; in einer Folgeuntersuchung war der Domain Rank – also die Linkautorität der Domain – mit 0,25 der stärkste Prädiktor unter den untersuchten Markensignalen, abgesehen von den organischen Rankings selbst. Korrelation ist keine Kausalität, das betonen alle genannten Studien. Aber wenn unterschiedliche Datensätze, Methoden und Anbieter unabhängig voneinander auf dasselbe Muster zeigen, wäre es fahrlässig, es zu ignorieren.
Ein Wort noch zu E-E-A-T, Googles Qualitätskonzept aus Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness: Autorität und Vertrauen kann sich eine Website nicht selbst bescheinigen – sie entstehen dadurch, dass andere glaubwürdige Quellen auf Dich verweisen. Backlinks und Mentions sind der messbare Ausdruck von E-E-A-T. Und weil Sprachmodelle ihre Empfehlungen aus dem Text des Webs lernen, übernehmen sie diese Vertrauensstruktur gleich mit: Wen viele glaubwürdige Quellen empfehlen, den empfiehlt auch die Maschine.

Korrelationswerte verschiedener Offpage-Signale mit AI-Sichtbarkeit laut Ahrefs-Studie
Qualität schlägt Masse – sagt auch Google
„Brauchen wir überhaupt noch Linkbuilding? Google sagt doch selbst, Links seien weniger wichtig.” Diesen Einwand höre ich regelmäßig – und er beruht auf einem Missverständnis. Schauen wir uns an, was Google tatsächlich sagt.
Gary Illyes vom Google-Search-Team erklärte im April 2024: „We need very few links to rank pages… Over the years we’ve made links less important.” John Mueller formulierte es schon 2021 so: Die Gesamtzahl der Links spiele überhaupt keine Rolle – „there could be one really good link from one website out there that is, for us, a really important sign.” Gleichzeitig stellt Googles offizielle Dokumentation unverändert fest, dass Links ein Signal für die Relevanzbewertung von Seiten sind, und der SEO Starter Guide ergänzt, dass die große Mehrheit aller neuen Seiten, die Google täglich findet, über Links entdeckt wird. Zusammengelesen ist das keine Absage an Linkbuilding. Es ist eine Absage an Masse – und ein Plädoyer für Klasse. PerformanceLiebe steht seit mehr als 16 Jahren für nachhaltiges und hochwertiges Linkbuilding!
Wie drastisch der Unterschied zwischen „mit Links” und „ohne Links” ausfällt, zeigt eine Ahrefs-Auswertung des eigenen Index: 96,55 % aller Seiten bekommen null organischen Traffic von Google. Ahrefs hat dabei auch rund 20 Millionen Seiten untersucht, die keine einzige verweisende Domain haben. Wie viele davon schaffen trotzdem mehr als 1.000 Suchbesuche im Monat? Genau 2.997. Das ist keine Quote – das ist ein Rundungsfehler. Dazu passt die Backlinko-Analyse von 11,8 Millionen Suchergebnissen (Datenbasis 2020, zuletzt 2025 aktualisiert): Das Top-1-Ergebnis hat im Schnitt 3,8-mal mehr Backlinks als die Positionen 2 bis 10. Auch die Branche selbst hat daran wenig Zweifel – in der Aira-Befragung „State of Link Building” erwarteten 94 % der SEOs, dass Links mindestens fünf weitere Jahre ein sehr wichtiges Rankingsignal bleiben.
Und weil wir gerade bei Ehrlichkeit sind: Was mich an der aktuellen Goldgräberstimmung stört, sind Anbieter, die das alte Spam-Playbook – Linkfarmen, gekaufte Massenpakete, Foren-Druckbetankung – jetzt einfach als „AI-Visibility-Offensive” umetikettieren. Genau dieses Vorgehen hat dem Linkbuilding jahrelang zu Unrecht den Ruf ruiniert. Nachhaltig heißt das Gegenteil: redaktionell verdiente Platzierungen in thematisch relevanten Umfeldern, ehrliche Beziehungen zu Publishern und Inhalte, die eine Verlinkung tatsächlich wert sind. Das ist mühsamer. Es ist aber auch der einzige Weg, der auf beide Systeme gleichzeitig einzahlt – auf Googles Algorithmen und auf die Vertrauensmuster der Sprachmodelle.

Infografik „Qualität schlägt Masse” – ein starker redaktioneller Link (Waage kippt) vs. viele schwache Links.
Aus der Agenturpraxis: Wie wir bei performanceLiebe AI-Sichtbarkeit aufbauen
Theorie ist das eine. Bei performanceLiebe fiel uns das Muster in den ersten Monaten nach dem ChatGPT-Start auf: Als wir prüften, welche unserer Kunden in KI-Antworten genannt wurden, waren es fast durchweg die mit den stärksten Linkprofilen und der breitesten Präsenz auf Drittseiten. Diese Beobachtung haben wir seitdem in einen Prozess übersetzt, der sich in fünf Schritten zusammenfassen lässt:
- Analyse: Wir prüfen zunächst, ob und in welchem Kontext eine Marke heute von ChatGPT, Perplexity, Gemini und Google AI Overviews erwähnt wird – das ist die Nulllinie, ohne die sich keine Maßnahme bewerten lässt.
- Authority Building: Aufbau hochwertiger Backlinks von Quellen, die von KI-Systemen als vertrauenswürdig eingestuft werden – Fachmedien, Branchenportale, redaktionelle Umfelder. Das klassische Linkbuilding-Handwerk, ausgerichtet auf ein zusätzliches Ziel.
- Strategic Seeding: Platzierung von Markenerwähnungen auf Plattformen, die KI-Systeme überdurchschnittlich oft zitieren – von Fachportalen über Wikipedia bis zu relevanten Communities.
- Content-Optimierung: Inhalte so aufbereiten, dass sie zitierfähig sind – klare Aussagen, belegte Zahlen, saubere Struktur. Hierfür bekommt jeder Kunde unsere GEO-Richtlinien mitgeliefert.
- Monitoring: Kontinuierliches Tracking der AI-Sichtbarkeit mit regelmäßigen Reports, immer im Vergleich zur Nulllinie aus Schritt 1.
Ein Beispiel dafür, wie schnell die Verbindung greifen kann: Für einen Onlineshop im Health-Bereich platzierten wir gezielt drei Fachartikel in Branchenmedien. Die organischen Rankings zogen an – und wenige Wochen später tauchte der Shop in ChatGPT-Empfehlungen für seine Produktkategorie auf. Konkrete Kundenzahlen darf ich an dieser Stelle nicht nennen, und ein Einzelfall beweist ohnehin nichts. Aber wir sehen dieses Muster seit 2 Jahren in einer Regelmäßigkeit, die mit Zufall nicht mehr zu erklären ist. Die Erfahrungen daraus habe ich im April 2026 als Praxis-Handbuch „GEO – Generative Engine Optimization” veröffentlicht – die Kernthese deckt sich mit der dieses Artikels: Generative Engine Optimization und nachhaltiges Linkbuilding sind keine getrennten Disziplinen, sondern dieselbe Offpage-Arbeit mit erweitertem Ziel.
Strategien, die Rankings und AI-Sichtbarkeit gleichzeitig stärken
Die folgenden vier Strategien setzen wir täglich ein – jede wirkt doppelt: auf Deine Google-Rankings und auf Deine Präsenz in AI-Antworten.
1. Eigene Daten und Studien veröffentlichen
Nichts zieht redaktionelle Links so zuverlässig an wie originale Daten – und nichts wird von KI-Systemen lieber zitiert. Eine GEO-Studie von Forschern der Princeton University und des IIT Delhi hat gemessen, was zitierfähige Aufbereitung bringt: Die Sichtbarkeit in generativen Suchmaschinen stieg durch das Ergänzen von Quellen, Zitaten und Statistiken um bis zu 40 %. Der Digital Bloom AI Visibility Report fasst die Einzelwerte derselben Studie so zusammen: plus 22 % durch Statistiken, plus 37 % durch zitierfähige Expertenaussagen (gemessen bei Perplexity).
Dafür brauchst Du keine Großstudie. Eine Auswertung eigener Kundendaten, eine Branchenumfrage, eine systematische Analyse öffentlich verfügbarer Zahlen – entscheidend ist, dass die Ergebnisse neu und zitierfähig sind. Wir haben für einen E-Commerce-Kunden einmal eine schlichte Preis-Vergleichsanalyse aufgesetzt, die innerhalb von drei Monaten über 15 redaktionelle Backlinks einbrachte. Ganz ohne eine einzige Outreach-Mail.
So startest Du: Liste drei Fragen auf, die Deine Kunden Dir immer wieder stellen und die noch niemand mit Daten beantwortet hat. Prüfe, welche Du mit vorhandenen Daten (CRM, Shop-System, öffentliche Statistiken) beantworten kannst – und veröffentliche die Auswertung mit einer klar zitierbaren Kernzahl in der Überschrift.
2. Mentions breit aufbauen statt auf eine Plattform wetten
Laut Digital Bloom haben Marken, die auf vier oder mehr Plattformen präsent sind, eine 2,8-fach höhere Wahrscheinlichkeit, in ChatGPT-Antworten genannt zu werden. Welche Plattformen das sein sollten, zeigt die Profound-Analyse von 680 Millionen Zitaten: In den Top-10-Quellen von ChatGPT dominiert Wikipedia mit 47,9 %, bei Perplexity führt Reddit mit 46,7 %. Zudem identifizierte eine Ahrefs-Folgestudie YouTube-Erwähnungen mit einer Korrelation von etwa 0,737 als stärkstes Einzelsignal für AI-Sichtbarkeit über ChatGPT, AI Mode und AI Overviews hinweg.
Warum nicht einfach alles auf Reddit setzen? Weil die Gewichtungen der Systeme sich schneller ändern, als Du Communities aufbauen kannst. Semrush beobachtete, wie Reddits Anteil an den ChatGPT-Zitaten innerhalb weniger Wochen von rund 60 % auf etwa 10 % einbrach. Wer damals allein auf diese Karte gesetzt hatte, hat das schmerzhaft gelernt.
So startest Du: Du musst dafür keine vier Redaktionsteams aufbauen – Content Repurposing ist der realistische Weg für kleine Teams. Ein fundierter Fachartikel wird zum LinkedIn-Beitrag, zum kurzen YouTube-Video und zur hilfreichen Antwort im Fachforum. Ein Inhalt, vier Plattformen, vier potenzielle Zitatquellen.
3. Unlinked Mentions in Links verwandeln
Viele Marken werden im Web erwähnt, ohne verlinkt zu werden. Diese unverlinkten Erwähnungen zahlen bereits auf Deine AI-Sichtbarkeit ein – erinnere Dich an die Ahrefs-Korrelation von 0,664 für Mentions insgesamt. Die Konvertierung in einen Link nimmt den zweiten Effekt mit: das klassische Rankingsignal.
So startest Du: Richte Alerts für Deine Markenbegriffe ein (Google Alerts oder ein Monitoring-Tool wie rankion.ai) und prüfe wöchentlich neue Erwähnungen ohne Link. Eine kurze, freundliche Mail an den Autor mit der passenden Ziel-URL genügt. Unsere Erfahrung aus der Agenturarbeit: Rund 1 bis 2 % der Angeschriebenen setzen den Link nachträglich – minimaler Aufwand, doppelter Ertrag.
4. Content-Frische zur Daueraufgabe machen
Dieser Hebel wird chronisch unterschätzt: Laut AirOps stammen rund 83 % der AI-Zitate bei kommerziellen Anfragen von Seiten, die innerhalb der letzten zwölf Monate aktualisiert wurden. Veraltete Inhalte verlieren ihren Platz in den KI-Antworten – egal, wie gut sie einmal verlinkt waren.
So startest Du: Lege einen festen Aktualisierungsrhythmus fest. Wir arbeiten intern mit einem Quartalskalender: Jeder wichtige Inhalt wird einmal pro Quartal geprüft, neue Daten werden ergänzt, veraltete Beispiele ersetzt. Der Aufwand liegt bei ein bis zwei Stunden pro Seite – verglichen mit dem Wert eines verteidigten KI-Zitats ist das geschenkt.

Fünf Offpage-Strategien und ihre Wirkung auf Google-Rankings und AI-Sichtbarkeit
| Strategie | Wirkung auf Google | Wirkung auf AI-Sichtbarkeit | Erster Schritt |
|---|---|---|---|
| Eigene Daten & Studien | Redaktionelle Backlinks | Bis zu +40 % Sichtbarkeit durch zitierfähige Aufbereitung (Princeton/IIT) | 3 unbeantwortete Branchenfragen sammeln |
| Digital PR & Listicles | Links + Rankings in Vergleichs-SERPs | Listicles = 21,9 % aller AI-Citations, 40 % bei Kauf-Intent | 10 relevante Listicles ohne Deine Marke identifizieren |
| Multi-Plattform-Mentions | Brand-Signale, Traffic | 2,8x höhere ChatGPT-Nennungswahrscheinlichkeit ab 4 Plattformen | 1 Fachartikel auf 4 Kanäle verwerten |
| Unlinked Mentions konvertieren | Zusätzliche Backlinks | Mentions korrelieren mit 0,664 am stärksten | Marken-Alerts einrichten |
| Content-Frische | Aktualitätssignale, Rankings halten | 83 % der AI-Zitate aus Inhalten < 12 Monate | Quartalskalender für Top-Inhalte anlegen |
FAQ: Linkbuilding und AI-Sichtbarkeit
Ersetzt GEO das klassische Linkbuilding? Nein – GEO baut darauf auf. Die Signale, mit denen KI-Systeme vertrauenswürdige Quellen erkennen (Links, Erwähnungen, Autorität der verweisenden Domains), entstehen durch dieselbe Arbeit, die auch Rankings treibt. GEO erweitert nachhaltiges Linkbuilding um die Frage: Sind die Umfelder, in denen meine Marke auftaucht, auch zitierfähig für KI-Systeme?
Wie schnell wirkt Linkbuilding auf die AI-Sichtbarkeit? Aus unserer Projektpraxis: Erste neue Erwähnungen in KI-Antworten sehen wir häufig nach vier bis acht Wochen, eine konsistente Präsenz braucht eher drei bis sechs Monate. Sprachmodelle und ihre Suchindizes aktualisieren sich unterschiedlich schnell – Geduld gehört zur Strategie.
Muss meine Marke jetzt zwingend auf Reddit aktiv sein? Reddit ist eine relevante Zitatquelle, vor allem für Perplexity. Aber die oben beschriebene Volatilität – Reddits ChatGPT-Zitatanteil brach binnen Wochen massiv ein – zeigt: Verlasse Dich nie auf eine einzelne Plattform. Breite Präsenz über Fachmedien, YouTube, Wikipedia-fähige Quellen und Communities ist die robustere Strategie.
Fazit: Die KI-Revolution ist das beste Argument für nachhaltiges Linkbuilding
Mein Rat zum Schluss ist derselbe, mit dem bei uns jedes Kundenprojekt beginnt: Mach eine ehrliche Bestandsaufnahme. Frag ChatGPT, Perplexity und Google nach den besten Anbietern Deiner Kategorie und schau, ob Du vorkommst. Stelle Dein Linkprofil daneben. Die Lücke dazwischen ist Deine Roadmap – und die Strategien aus diesem Artikel sind die Werkzeuge dafür.
Denn das ist die Lage: AI-Systeme beantworten einen wachsenden Teil der Suchanfragen selbst, ihre Quellenauswahl löst sich von den klassischen Top 10, und über die Auswahl entscheidet Autorität – Erwähnungen, Links und Vertrauen auf Drittseiten, wo bei kommerziellen Anfragen 85 % der Markenerwähnungen entstehen. Linkbuilding hat sich damit nicht überlebt. Es hat ein zweites Spielfeld dazubekommen, auf dem dieselben Tugenden gewinnen wie auf dem ersten. Wer heute ein natürliches, breites Profil aus Links und Erwähnungen aufbaut, baut genau die Autorität auf, die Google und die Sprachmodelle gleichermaßen für ihre Empfehlungen heranziehen. Doppelter Ertrag für dieselbe Arbeit – wann gab es das in der SEO zuletzt?
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