To be content – Beschreibst Du noch? Oder bezirzt Du schon?

Beschreibung zum kostenlosen Online Marketing Webinar

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Wahrscheinlich liest wieder kein Schwein. Content ist „nur der Mittel zum Zweck“? Das Produkt ist wichtig?
Beschreibungen und Texte braucht doch kein Mensch. Lange erst recht nicht. Ist das so? Der Vortrag zeigt, dass ein Bild zwar mehr als tausend Worte sagt, aber tausend Worte und mehr Bilder in die Köpfe der Menschen malt. Bilder, die im Kopf des Kunden entstehen, wirken emotional. Sie brennen sich ins Gedächtnis. Sie locken. Sie verführen. Fragst Du Dich: Wer braucht heute noch Texte? Der Vortrag zeigt, wie du mit emphatisch-emotionalen Texten deine Kunden ins Herz triffst und zum Kaufen verführst.

Video zum Webinar

Webinar Termin:

21.12.2017

14:00 Uhr - 14:45 Uhr

Was Du nach dem Webinar gelernt hast:

  • Wie Du mit erfrischtem Content Kunden anlockst
  • Welche Bedeutung Empathie für Deine Online-Texte spielt
  • Wie Du Menschen mit Worten online spielerisch emotional erreichst. Immer wieder.

Zielgruppe:

  • Anfänger
  • Fortgeschritten
  • Online Marketing Manager
  • Email Marketing Manager
  • Content Marketing Manager

To be content – Beschreibst Du noch? Oder bezirzt Du schon?

Im Webinar von Christiane Sohn geht es um Texte, die gelesen werden und dabei Spaß machen. Oft heißt es: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Doch viele Texte werden nicht gelesen. Hier heißt es schnell: Liest kein Schwein und Content wird zum „Mittel zum Zweck“ degradiert.

Das Produkt ist wichtig! Beschreibungen und Texte braucht kein Mensch – lange Texte werden eh nicht gelesen. Doch ist das tatsächlich so? Christiane Sohn zeigt in Ihrem Vortrag, dass ein Bild zwar mehr als tausend Worte sagt, abertausend Worte – und mehr – malen Bilder in die Köpfe der Menschen. Diese Bilder in den Köpfen wecken Emotionen und brennen sich ein. Dadurch locken sie und verführen.

Also noch einmal: Wer braucht heute noch Texte?

Entdecke im Vortrag von Christiane Sohn, wie Du mit …

• emphatisch und emotionalen Texten Herz und Kopf Deiner Kunden triffst,
• eine Handlung auslöst bzw. zum Kaufen animierst,
• Content Marketing bereicherst und
• entdecke, welche Rolle dabei Suchmaschinenoptimierung und Inbound Marketing spielt.

Wer quält wen?

In Bezug auf Texte gibt es von Wolf Schneider ein passendes Zitat: „Einer muss sich quälen – entweder der Autor oder der Leser.“ Gerade bei Texten in Drucksachen, auf Websites, Landingpages oder auch in modernen Chat-Bots kommt es darauf, dass diese gerne gelesen werden, hängen bleiben und im Idealfall eine Handlung auslösen. Gerade solche Texte sind es, die inbound dafür sorgen, dass Kunden Unternehmen finden und gerne kommunizieren.

Wer quält wen? Um guten Content zu schreiben, müssen Autoren sich oft quälen.

Doch was braucht es für gute Texte? Die Erfahrung zeigt, dass 80 % aus Handwerkszeug, Wissen und jede Menge Übung besteht. Die restlichen 20 % bestehen aus Gefühl, Leidenschaft und Struktur. Ein guter Mix für wirkungsvolles Content Marketing und Inbound Marketing.

Wo begegnen uns heute in der Regel Texte?

Online ist es an einigen Stellen schon üblich, dass Kunden mit Chatbots kommunizieren. So hilft Mildred von der Lufthansa dabei, einen passenden Flug zu finden. Außerdem werden mehr und mehr Texte von Sprachsystemen vorgelesen. Dank Handy kommunizieren wir mehr und mehr mobil bzw. auch via WhatsApp oder Messenger.

Das bedeutet, dass Du Dir genau überlegen musst, in welchen Situationen Du mit Deinen Kunden kommunizierst. Das ist wichtig, denn der mobile Verkauf wird in Zukunft mehr und mehr anziehen, sodass die Relevanz für die passenden Texte steigt.

In diesem Zusammenhang sprechen wir von kundenzentrierten Informationen. Das bedeutet zum Beispiel auch, in welcher Situation Deine Kunden Texte konsumieren. Lesen sie diese in Ruhe zu Hause am Desktop-Rechner oder unterwegs auf dem Smartphone? In jedem Fall ist eine emotionale Ansprache der Schlüssel, um Herz und Kopf der Kunden zu erreichen.

Der Weg führt hierbei über Emotionen. Emotionen sind extrem wichtig, denn praktisch alle unsere Entscheidungen werden emotional getroffen – und im Nachhinein rational begründet. Beate Uhse hat es zum Beispiel nicht geschafft, ein höchst emotionales Thema so emotional zu verpacken, dass Kunden kaufen.

Die zentralen Fragen lauten deshalb:

• Wie ist es um das Thema Emotionen bei Deinem Online-Business bestellt?
• Beschreibst Du Deine Produkte oder flirtest Du mit Deinen Kunden?
• In welchen Situationen erreichst Du Deine Kunden und welche Lösungen bietest Du?

Warum emotionale Texte für Inbound Marketing so wichtig sind?

Entscheidungen laufen praktisch immer emotional ab und werden danach rational begründet. Sicherlich spielt der Preis auch eine Rolle, doch auch das ist am Ende ein höchst emotionales Thema. Letztlich geht es um den eigentlich Wert des Angebots und um die damit verknüpften Emotionen.

Fazit: Emotionalisiere Deine Texte heute, sonst sind sie morgen weg!
 

Wie zauberst Du emotionale Texte für Dein Inbound Marketing?

Mit Zauberei hat das praktisch nichts zu tun. Das Schreiben von emotionalen Texten für Inbound Marketing oder Content Marketing ist echte Arbeit und erfordert Übung, Übung und nochmals Übung. Viele, gerade unerfahrene Texter, schreiben einfach drauflos. Das Problem dabei ist, dass sie sich hierbei von äußeren aktuellen oder situationsbedingen Einflüssen abhängig machen. Dadurch leidet die Ausdrucksform, denn in diesem Fall schreibt man meist über das, was man kennt und in dem Stil, den man mitbringt.

So liest man zum Beispiel gerne zu Weihnachten in Newslettern und auf Websites den Satz: Weihnachten steht vor der Tür. Gähn … das liest nun wirklich kein Mensch, weil es niemanden emotional anspricht.

Deshalb lautet einer der wichtigsten Grundsätze:

• vermeide gängige oder abgedroschene Phrasen.

Doch wie kommt man aus der Umklammerung der aktuellen Situation heraus? Im Grunde genommen ist es ganz einfach:

1. Vertraue Deiner Kreativität und
2. schule Deine Wahrnehmung.

Der Weg zu emotionalen Texten führt immer über die Verbindung von Emotionen, Lesbarkeit und Anschaulichkeit.

1. Emotionen

Emotionen treiben unsere Entscheidungen an. Hier geht es um Kreativität, Sinnlichkeit, Sexyness und Attraktivität. Wer hier mit den passenden Texten punkten will, muss eine Menge Kreativität in die Waagschale legen.

Was macht Menschen kreativ?

Praktisch alle kreativen Menschen haben drei Gemeinsamkeiten. Zum einen betrachten Sie Dinge gerne aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Sie spielen mit Themen, untersuchen und versuchen zu verstehen, was der eigentliche Kern eines Produkts, einer Lösung bzw. einer Leistung ist. Dann geht es kreativen Menschen darum, immer besser zu werden und über das hinauszugehen, was sie bereits wissen. Dabei sind sie leidenschaftlich und haben eine starke Verbindung zu dem, was sie tun. Oder mit anderen Worten: Sie tun was sie lieben und lieben, was sie tun.

Doch auch bei den kreativsten Menschen macht die Muse mal Pause. Kennst Du das? Wenn ja, dann gibt es drei Übungen, um den kreativen Fluss wieder zum Fließen zu bringen:

1. Schreibfluss: Wenn gar nichts mehr geht, dann nimm Dir ein Blatt Papier und einen Stift zur Hand – kein PC, Tablet etc. Suche Dir einen Platz, mache es Dir bequem und schreibe einfach drauflos. Egal was, egal worüber. Schreib einfach los. Stelle Dir dabei einen Timer mit mindestens 5 Minuten Dauer. Ziel ist es, den Text fließen zu lassen.

2. Ideen finden, indem Du etwas anders verwendest: Bei dieser Übung nimm Dir einen beliebigen Gegenstand und finde heraus, wie Du diesen in unterschiedlichen Räumen nutzen kannst. Nimm zum Beispiel einen Löffel. Was kannst Du mit einem Löffel im Garten machen, im Musikzimmer, im Atelier etc.? Lass auch hier die Ideen einfach kommen. Du wirst garantiert überrascht sein, was mit einem Löffel alles möglich ist.

3. ABC-Liste: Mit der ABC-Liste aktivierst Du den Kreativ-Turbo. Ursprünglich stammt diese Methode von Vera F. Birkenbihl. Nimm Dir hierzu ein Blatt Papier, schreibe das Alphabet von oben nach unten auf der linken Seite auf. Nun finde zu jedem Buchstaben Assoziationen. Springe ruhig von Buchstabe zu Buchstabe, die Reihenfolge spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass Du ungefiltert zu möglichst vielen Buchstaben Assoziationen findest.

 

Content Marketing Kreativität

Die 3 wichtigen Bestandteile von Kreativität im Content Marketing

Diese drei Methoden helfen, um der kreativen Muse auf die Sprünge zu helfen. Kreativität ist eine Sache, die Wahrnehmung etwas Anderes. Mein Tipp: Schule Deine Wahrnehmung.

Wie kreative Ideen und Emotionen Hand in Hand gehen

Beginnen wir mit einem kleinen Beispiel. Was verbindest Du mit folgenden Texten:

• Kaiserlich, hell und klar
• Kopfschuss
• Frau Doktor Tedox
• Schokoschuss

Hierbei handelt es sich um verschiedene Tee-Sorten bzw. Tee-Mischungen, die mit etwas anderen Produktbeschreibungen Bilder in den Kundenköpfen malen. Übliche Texte beschreiben meist nur die Inhaltsstoffe oder geben Auskunft für die Herkunft. Doch wenn wir uns die Produktbeschreibung vom KOPFSCHUSS näher anschauen, dann wird schnell klar, wie hier ein Erlebnis über die Texte inszeniert wird.

„Kräftig dosiert, heiß aufgegossen und mit einem Teelöffel Rohrzucker gewürzt, rinnt der KOPFSCHUSS Deine Kehle hinunter. Deine Nase zuckt dabei etwas, denn dieses Teearoma ist so frisch und kräftig, Ein sattes Aaaah! Augenblicke später bemerkst Du ein weiches, wärmendes Gefühl an den Schläfen, in der Nähe Deiner Stirn. Das ist Energie! Sie entfaltet sich langsam in Deinem Kopf. Jetzt kann es losgehen. Und nun weißt Du auch, woher der KOPFSCHUSS seinen Namen hat.“

Auf gelungene Art und Weise gelingt es, alle Sinne anzusprechen. Doch zurück zum Einstieg und der Aufforderung, dass Du Deine Wahrnehmung schulen sollst.

Im Kern geht es darum einen Moment in seine Einzelteile zu zerlegen. Was passiert zum Beispiel, wenn Du Tee trinkst? Spiele mit der Idee, beobachte Dich selbst und noch besser, beobachte andere Menschen, wie diese ihren Tee genießen und erleben. Greife diese Situationen auf und fasse diese Erlebnisse in Worte, mit denen sich Kunden identifizieren können. Schaffe Bezüge, vermittle Emotionen und achte auf den Call-to-Action.

Frage deshalb immer:

• Wie erlebst Du …?
• Was erlebst Du?
• Was passiert?

Weg mit der reinen Aufzählung von Produktattributen!

Emotionale Texte haben nichts mit dem Aufzählen von Produkteigenschaften zu tun. Das bedeutet aber auch, dass sich die Recherche im Vorfeld etwas anders darstellt.

Ebenenmodell

Zum einen geht es darum, das jeweilige Angebot auf unterschiedlichen Ebenen zu analysieren. Das heißt: Foren und Amazon Rezensionen lesen und aufgreifen, was Kunden in welcher Stimmung beschreiben. Außerdem ist es auch ideal, mit Kunden zu sprechen und herauszufinden, warum sie etwas gekauft haben und was sie bei der Verwendung empfinden.

Fragen

Dann geht es natürlich auch darum herauszufinden, welche Fragen von Kunden gestellt werden. Was wollen Kunden zum Beispiel wissen, was treibt sie an, was interessiert sie ganz besonders und welche Fragen wurden bisher noch nicht gestellt?

Visualisierung

Dann betrachte das Angebot aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Steige einfach, wie im Film „Club der toten Dichter“ auf einen Stuhl und beschreibe, was Du siehst. Vielleicht liest Du auch Reportagen und versuchst dabei herauszufinden, was der rote Faden der Story ist.

Ein kleines Zwischenfazit

Malen Deine Texte Bilder in die Köpfe der Menschen? Wie schon an anderer Stelle formuliert: Es geht immer um Emotionen. Doch Emotionen ist nur ein Punkt, Anschaulichkeit ist ein anderer, der sich beim Leser einprägt. Das bringt uns zum zweiten Hauptpunkt.

 

2. Lesbarkeit

Texte sind dazu da, damit sie gelesen werden. Doch wie steigerst Du die Lesbarkeit Deiner Texte und wie gelingt es Dir, bildhaft zu schreiben?

Im Grunde ist auch das ganz einfach: Spring rein!

Du hast nur 3 Sekunden Zeit, um Deine Kunden zu gewinnen. Das ist wenig Zeit … verdammt wenig Zeit und wer einen ersten guten Eindruck machen will, der bekommt keine zweite Chance.

Rein in den Text

Verzichte auf langatmige Einleitungen. Komm auf den Punkt und mache gleich von Anfang an klar, worum es geht und was der Leser von dem Inhalt hat.

Um die Lesbarkeit zu steigern, nutze Adjektive, Vergleiche, Metaphern, lautmalerische Verben und schreibe lieber detailliert, als allgemein. Sei konkret anstatt abstrakt. Statt Baum schreibe lieber über Ahorn, Birke oder Kastanie. Konkreter ist besser. Denke immer daran: Der Kopf produziert Bilder und diese Bilder führen letztlich zu Emotionen.

Mit welchen sprachlichen Bildern kannst Du Deinen Kunden abholen bzw. ein vorweggenommenes Ziel so zeichnen, dass er sich beim Lesen wiederfindet? Schaue Dich mal um. Welche Bilder kommen Dir bei Coca-Cola oder Bärenmarke in den Sinn? Ist es der Zucker oder der hohe Fettanteil? Sicherlich nicht.

Schreib lebendiger

Formuliere Deine Texte direkt, denn nur auf dem direkten Weg erreichst Du Kopf und Herz Deiner Kunden. Schreibe aktiv, vermeide Substantivierungen und nutze die direkte Sprache.

Schreib verständlich

Wir alle kennen Sätze, die ein ganzes Thema ohne Punkt, dafür aber mit vielen Kommata, behandeln.

Wie zum Beispiel:

„Wie Sarkozy 2009 allenthalben mitteilte, gehören zu den Maßnahmen dieses Sanierungspakets neben der – inzwischen natürlich umgesetzten – Verbannung von Werbung aus den öffentlich-rechtlichen Fernsehprogrammen, dem Erlass von Sozialabgaben und Vertriebshilfen (bei Zeitungskiosken und –austrägern) sowie einer Verschiebung der Erhöhung der Posttarife gleichfalls auch die Substantivierung eines Gratisabonnements für alle 18-Jährigen, die ein Jahr lang eine Zeitung ihrer Wahl gleichsam kostenlos beziehen können.“

Ein Satz, der alles sagt und den niemand versteht. So bitte nicht. Hier wäre es in jedem Fall besser, wenn man diesen Satz in vier einzelne Sätze aufteilt. Deshalb lieber kurze Wörter und kurze Sätze, und Fremdwörter und Füllwörter vermeiden.

3. Anschaulichkeit

Erinnern Sie sich noch an die guten alten Zeiten, als vor einer Website noch ein Intro geschaltet wurde. Das hat wegen der schmalen Bandbreite ewig beim Laden gedauert und meist hat man sie einfach weggeklickt. Heute haben wir meistens schnelles Internet, doch die Sache mit den Intros ist heute nicht mehr relevant. Deshalb zählt der erste gute Eindruck, den eine Website hinterlässt.

Achte deshalb auf Rechtschreibung und vermeide die typischen Fehler. Lass Texte von anderen Menschen gegenlesen oder gegebenenfalls auch extern lektorieren. Fehler passieren, auch dem geübten Texter. Meist liegt das daran, dass man selbst so lange an einem Text arbeitet, sodass das Gehirn hier Sprünge macht und man Fehler und Logik-Brüche einfach übersieht.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Frage, wofür ein Text geschrieben wird, bzw. über welches Gerät der Text vorwiegend gelesen wird. Texte für Desktop-Rechner können ruhig etwas ausführlicher sein. Doch werden die Texte auf Smartphones gelesen, dann braucht es hier eine etwas andere Struktur.

Doch gut lesbar heißt auch, eindeutig in den Formulierungen zu sein. Hier ein kleines Beispiel:

„Als die Frau mit den großen Brüsten mich im Aufzug bat, die zwei zu drücken, ist es irgendwie eskaliert.“

Das klingt auf den ersten Blick witzig, doch eines ist klar, denn an dieser Stelle springt der Leser ab. Grundsätzlich sage Deinem Leser, was er tun soll, sonst springt er ab.

 

Anschaulichkeit und seine 4 Bestandteile

 

Tools

Für Texter gibt es eine ganze Reihe von Online-Tools für Korrekturen, Lesbarkeit, die Identifikation von Füllwörtern, Termgewichtung und die Ideenfindung. Je nach Tool bekommst Du Informationen zu Lesbarkeit, Füllwörter, Passivschreibweise etc.

Hier eine kleine Auswahl der Tools:

• Korrektur, Lesbarkeit und Füllwörter

o www.online-marketing.net/karlscore-public
o www.psychometrica.de/lix.html
o www.schreiblabor.com/textanalyse

• Korrektur

o www.languagetool.org/de/
o http://synonyme.woxikon.de/synonymliste
o www.gegenteil-von.com
o www.korrekturen.de/rechtschreibpruefung.shtml

• Termgewichtung und Lesbarkeit

o de.ryte.com
o termlabs.io
o www.online-marketing.net/karlscore-public
o www.textanalyse-tool.de

• Fragen und Ideen

o www.w-fragen-tool.com
o www.answerthepublic.com

Hurra, der Text ist fertig!

Eigentlich sind Texte nie wirklich fertig und Content Marketing ist eh ein rotierendes Thema. Ganz im Gegenteil, Texte lassen sich immer wieder überarbeiten, zum Beispiel, weil man einen komplett neuen Einstieg gefunden hat oder es einen neuen Bezug gibt. Es gibt immer etwas zu tun. Aber es gibt auch noch andere Anlässe für eine Überarbeitung:

• Neue Aspekte oder Veränderungen einarbeiten,
• Abschnitte aktualisieren oder
• den Content erweitern mit PDFs, Videos & Co.

Am besten legst Du gleich bei der Fertigstellung einen Termin im Kalender fest, an dem Du den Text überarbeiten wirst.

Fazit und wie geht es weiter

Texte werden auf die eine oder andere Art und Weise auch in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen. Egal ob auf Websites, in Chatbots oder Online-Shops. Texte halten Inhalte zusammen und bauen Brücken zu Kunden.

Wenn Du Dir Deine eigenen Texte vornehmen willst, dann starte mit den drei wichtigsten Prüf-Aspekten:

1. Sind Deine Texte eher trocken oder doch emotional?
2. Schreibst Du so anschaulich, dass Bilder in den Köpfen der Kunden gezeichnet werden?
3. Ist alles korrekt, fehlerfrei und gut lesbar?

Auch für Deine tägliche Content Marketing Praxis gibt es fünf wichtige Punkte:

1. Schule Deine Wahrnehmung,
2. nutze Deine Kreativität,
3. achte auf Korrektheit,
4. hole Dir Hilfe und
5. nutze Tools, Tools und noch mehr Tools.

Sei achtsam und nimm Dir Zeit für Deine Texte. Sicher, Zeit ist Geld, doch wenn die Conversion stimmt, dann rechnet sich das immer. Quäle lieber Dich selbst und zaubere Deinen Kunden ein Lächeln ins Gesicht – und sorge so dafür, dass sie kaufen.

Tipps Content Marketing

FAQs

Folgende Fragen wurden in der FAQ-Runde noch behandelt:

1. Wie kalkulierst Du die Erstellung von Texten?

Antwort: Die Erstellung von Texten wird auf Stundenhonorarbasis abgerechnet. Zuerst kommt ein Briefing als Ausgangsbasis. Danach lässt sich gut abschätzen, mit wie vielen Stunden gerechnet wird.

2. Wie können kreative Texte mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) zusammengebracht werden?

Antwort: Das Eine schließt das Andere nicht aus. Auch suchmaschinenoptimierte Texte können kreativ, anschaulich und gut lesbar sein.

3. Wie können trockene Themen (zum Beispiel für Banken und Versicherungen) aufgepeppt werden?

Antwort: Auch seriöse Texte haben emotionale Ansätze. Vielleicht muss man hier etwas länger suchen und recherchieren. Es kommt eben immer darauf an, was möglich ist und welchen Spielraum es gibt.

 

To be content – Beschreibst Du noch? Oder bezirzt Du schon?

Im Webinar von Christiane Sohn geht es um Texte, die gelesen werden und dabei Spaß machen. Oft heißt es: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Doch viele Texte werden nicht gelesen. Hier heißt es schnell: Liest kein Schwein und Content wird zum „Mittel zum Zweck“ degradiert.

Das Produkt ist wichtig! Beschreibungen und Texte braucht kein Mensch – lange Texte werden eh nicht gelesen. Doch ist das tatsächlich so? Christiane Sohn zeigt in Ihrem Vortrag, dass ein Bild zwar mehr als tausend Worte sagt, abertausend Worte – und mehr – malen Bilder in die Köpfe der Menschen. Diese Bilder in den Köpfen wecken Emotionen und brennen sich ein. Dadurch locken sie und verführen.

Also noch einmal: Wer braucht heute noch Texte?

Entdecke im Vortrag von Christiane Sohn, wie Du mit …

• emphatisch und emotionalen Texten Herz und Kopf Deiner Kunden triffst,
• eine Handlung auslöst bzw. zum Kaufen animierst,
• Content Marketing bereicherst und
• entdecke, welche Rolle dabei Suchmaschinenoptimierung und Inbound Marketing spielt.

Wer quält wen?

In Bezug auf Texte gibt es von Wolf Schneider ein passendes Zitat: „Einer muss sich quälen – entweder der Autor oder der Leser.“ Gerade bei Texten in Drucksachen, auf Websites, Landingpages oder auch in modernen Chat-Bots kommt es darauf, dass diese gerne gelesen werden, hängen bleiben und im Idealfall eine Handlung auslösen. Gerade solche Texte sind es, die inbound dafür sorgen, dass Kunden Unternehmen finden und gerne kommunizieren.

Wer quält wen? Um guten Content zu schreiben, müssen Autoren sich oft quälen.

Doch was braucht es für gute Texte? Die Erfahrung zeigt, dass 80 % aus Handwerkszeug, Wissen und jede Menge Übung besteht. Die restlichen 20 % bestehen aus Gefühl, Leidenschaft und Struktur. Ein guter Mix für wirkungsvolles Content Marketing und Inbound Marketing.

Wo begegnen uns heute in der Regel Texte?

Online ist es an einigen Stellen schon üblich, dass Kunden mit Chatbots kommunizieren. So hilft Mildred von der Lufthansa dabei, einen passenden Flug zu finden. Außerdem werden mehr und mehr Texte von Sprachsystemen vorgelesen. Dank Handy kommunizieren wir mehr und mehr mobil bzw. auch via WhatsApp oder Messenger.

Das bedeutet, dass Du Dir genau überlegen musst, in welchen Situationen Du mit Deinen Kunden kommunizierst. Das ist wichtig, denn der mobile Verkauf wird in Zukunft mehr und mehr anziehen, sodass die Relevanz für die passenden Texte steigt.

In diesem Zusammenhang sprechen wir von kundenzentrierten Informationen. Das bedeutet zum Beispiel auch, in welcher Situation Deine Kunden Texte konsumieren. Lesen sie diese in Ruhe zu Hause am Desktop-Rechner oder unterwegs auf dem Smartphone? In jedem Fall ist eine emotionale Ansprache der Schlüssel, um Herz und Kopf der Kunden zu erreichen.

Der Weg führt hierbei über Emotionen. Emotionen sind extrem wichtig, denn praktisch alle unsere Entscheidungen werden emotional getroffen – und im Nachhinein rational begründet. Beate Uhse hat es zum Beispiel nicht geschafft, ein höchst emotionales Thema so emotional zu verpacken, dass Kunden kaufen.

Die zentralen Fragen lauten deshalb:

• Wie ist es um das Thema Emotionen bei Deinem Online-Business bestellt?
• Beschreibst Du Deine Produkte oder flirtest Du mit Deinen Kunden?
• In welchen Situationen erreichst Du Deine Kunden und welche Lösungen bietest Du?

Warum emotionale Texte für Inbound Marketing so wichtig sind?

Entscheidungen laufen praktisch immer emotional ab und werden danach rational begründet. Sicherlich spielt der Preis auch eine Rolle, doch auch das ist am Ende ein höchst emotionales Thema. Letztlich geht es um den eigentlich Wert des Angebots und um die damit verknüpften Emotionen.

Fazit: Emotionalisiere Deine Texte heute, sonst sind sie morgen weg!
 

Wie zauberst Du emotionale Texte für Dein Inbound Marketing?

Mit Zauberei hat das praktisch nichts zu tun. Das Schreiben von emotionalen Texten für Inbound Marketing oder Content Marketing ist echte Arbeit und erfordert Übung, Übung und nochmals Übung. Viele, gerade unerfahrene Texter, schreiben einfach drauflos. Das Problem dabei ist, dass sie sich hierbei von äußeren aktuellen oder situationsbedingen Einflüssen abhängig machen. Dadurch leidet die Ausdrucksform, denn in diesem Fall schreibt man meist über das, was man kennt und in dem Stil, den man mitbringt.

So liest man zum Beispiel gerne zu Weihnachten in Newslettern und auf Websites den Satz: Weihnachten steht vor der Tür. Gähn … das liest nun wirklich kein Mensch, weil es niemanden emotional anspricht.

Deshalb lautet einer der wichtigsten Grundsätze:

• vermeide gängige oder abgedroschene Phrasen.

Doch wie kommt man aus der Umklammerung der aktuellen Situation heraus? Im Grunde genommen ist es ganz einfach:

1. Vertraue Deiner Kreativität und
2. schule Deine Wahrnehmung.

Der Weg zu emotionalen Texten führt immer über die Verbindung von Emotionen, Lesbarkeit und Anschaulichkeit.

1. Emotionen

Emotionen treiben unsere Entscheidungen an. Hier geht es um Kreativität, Sinnlichkeit, Sexyness und Attraktivität. Wer hier mit den passenden Texten punkten will, muss eine Menge Kreativität in die Waagschale legen.

Was macht Menschen kreativ?

Praktisch alle kreativen Menschen haben drei Gemeinsamkeiten. Zum einen betrachten Sie Dinge gerne aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Sie spielen mit Themen, untersuchen und versuchen zu verstehen, was der eigentliche Kern eines Produkts, einer Lösung bzw. einer Leistung ist. Dann geht es kreativen Menschen darum, immer besser zu werden und über das hinauszugehen, was sie bereits wissen. Dabei sind sie leidenschaftlich und haben eine starke Verbindung zu dem, was sie tun. Oder mit anderen Worten: Sie tun was sie lieben und lieben, was sie tun.

Doch auch bei den kreativsten Menschen macht die Muse mal Pause. Kennst Du das? Wenn ja, dann gibt es drei Übungen, um den kreativen Fluss wieder zum Fließen zu bringen:

1. Schreibfluss: Wenn gar nichts mehr geht, dann nimm Dir ein Blatt Papier und einen Stift zur Hand – kein PC, Tablet etc. Suche Dir einen Platz, mache es Dir bequem und schreibe einfach drauflos. Egal was, egal worüber. Schreib einfach los. Stelle Dir dabei einen Timer mit mindestens 5 Minuten Dauer. Ziel ist es, den Text fließen zu lassen.

2. Ideen finden, indem Du etwas anders verwendest: Bei dieser Übung nimm Dir einen beliebigen Gegenstand und finde heraus, wie Du diesen in unterschiedlichen Räumen nutzen kannst. Nimm zum Beispiel einen Löffel. Was kannst Du mit einem Löffel im Garten machen, im Musikzimmer, im Atelier etc.? Lass auch hier die Ideen einfach kommen. Du wirst garantiert überrascht sein, was mit einem Löffel alles möglich ist.

3. ABC-Liste: Mit der ABC-Liste aktivierst Du den Kreativ-Turbo. Ursprünglich stammt diese Methode von Vera F. Birkenbihl. Nimm Dir hierzu ein Blatt Papier, schreibe das Alphabet von oben nach unten auf der linken Seite auf. Nun finde zu jedem Buchstaben Assoziationen. Springe ruhig von Buchstabe zu Buchstabe, die Reihenfolge spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass Du ungefiltert zu möglichst vielen Buchstaben Assoziationen findest.

 

Content Marketing Kreativität

Die 3 wichtigen Bestandteile von Kreativität im Content Marketing

Diese drei Methoden helfen, um der kreativen Muse auf die Sprünge zu helfen. Kreativität ist eine Sache, die Wahrnehmung etwas Anderes. Mein Tipp: Schule Deine Wahrnehmung.

Wie kreative Ideen und Emotionen Hand in Hand gehen

Beginnen wir mit einem kleinen Beispiel. Was verbindest Du mit folgenden Texten:

• Kaiserlich, hell und klar
• Kopfschuss
• Frau Doktor Tedox
• Schokoschuss

Hierbei handelt es sich um verschiedene Tee-Sorten bzw. Tee-Mischungen, die mit etwas anderen Produktbeschreibungen Bilder in den Kundenköpfen malen. Übliche Texte beschreiben meist nur die Inhaltsstoffe oder geben Auskunft für die Herkunft. Doch wenn wir uns die Produktbeschreibung vom KOPFSCHUSS näher anschauen, dann wird schnell klar, wie hier ein Erlebnis über die Texte inszeniert wird.

„Kräftig dosiert, heiß aufgegossen und mit einem Teelöffel Rohrzucker gewürzt, rinnt der KOPFSCHUSS Deine Kehle hinunter. Deine Nase zuckt dabei etwas, denn dieses Teearoma ist so frisch und kräftig, Ein sattes Aaaah! Augenblicke später bemerkst Du ein weiches, wärmendes Gefühl an den Schläfen, in der Nähe Deiner Stirn. Das ist Energie! Sie entfaltet sich langsam in Deinem Kopf. Jetzt kann es losgehen. Und nun weißt Du auch, woher der KOPFSCHUSS seinen Namen hat.“

Auf gelungene Art und Weise gelingt es, alle Sinne anzusprechen. Doch zurück zum Einstieg und der Aufforderung, dass Du Deine Wahrnehmung schulen sollst.

Im Kern geht es darum einen Moment in seine Einzelteile zu zerlegen. Was passiert zum Beispiel, wenn Du Tee trinkst? Spiele mit der Idee, beobachte Dich selbst und noch besser, beobachte andere Menschen, wie diese ihren Tee genießen und erleben. Greife diese Situationen auf und fasse diese Erlebnisse in Worte, mit denen sich Kunden identifizieren können. Schaffe Bezüge, vermittle Emotionen und achte auf den Call-to-Action.

Frage deshalb immer:

• Wie erlebst Du …?
• Was erlebst Du?
• Was passiert?

Weg mit der reinen Aufzählung von Produktattributen!

Emotionale Texte haben nichts mit dem Aufzählen von Produkteigenschaften zu tun. Das bedeutet aber auch, dass sich die Recherche im Vorfeld etwas anders darstellt.

Ebenenmodell

Zum einen geht es darum, das jeweilige Angebot auf unterschiedlichen Ebenen zu analysieren. Das heißt: Foren und Amazon Rezensionen lesen und aufgreifen, was Kunden in welcher Stimmung beschreiben. Außerdem ist es auch ideal, mit Kunden zu sprechen und herauszufinden, warum sie etwas gekauft haben und was sie bei der Verwendung empfinden.

Fragen

Dann geht es natürlich auch darum herauszufinden, welche Fragen von Kunden gestellt werden. Was wollen Kunden zum Beispiel wissen, was treibt sie an, was interessiert sie ganz besonders und welche Fragen wurden bisher noch nicht gestellt?

Visualisierung

Dann betrachte das Angebot aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Steige einfach, wie im Film „Club der toten Dichter“ auf einen Stuhl und beschreibe, was Du siehst. Vielleicht liest Du auch Reportagen und versuchst dabei herauszufinden, was der rote Faden der Story ist.

Ein kleines Zwischenfazit

Malen Deine Texte Bilder in die Köpfe der Menschen? Wie schon an anderer Stelle formuliert: Es geht immer um Emotionen. Doch Emotionen ist nur ein Punkt, Anschaulichkeit ist ein anderer, der sich beim Leser einprägt. Das bringt uns zum zweiten Hauptpunkt.

 

2. Lesbarkeit

Texte sind dazu da, damit sie gelesen werden. Doch wie steigerst Du die Lesbarkeit Deiner Texte und wie gelingt es Dir, bildhaft zu schreiben?

Im Grunde ist auch das ganz einfach: Spring rein!

Du hast nur 3 Sekunden Zeit, um Deine Kunden zu gewinnen. Das ist wenig Zeit … verdammt wenig Zeit und wer einen ersten guten Eindruck machen will, der bekommt keine zweite Chance.

Rein in den Text

Verzichte auf langatmige Einleitungen. Komm auf den Punkt und mache gleich von Anfang an klar, worum es geht und was der Leser von dem Inhalt hat.

Um die Lesbarkeit zu steigern, nutze Adjektive, Vergleiche, Metaphern, lautmalerische Verben und schreibe lieber detailliert, als allgemein. Sei konkret anstatt abstrakt. Statt Baum schreibe lieber über Ahorn, Birke oder Kastanie. Konkreter ist besser. Denke immer daran: Der Kopf produziert Bilder und diese Bilder führen letztlich zu Emotionen.

Mit welchen sprachlichen Bildern kannst Du Deinen Kunden abholen bzw. ein vorweggenommenes Ziel so zeichnen, dass er sich beim Lesen wiederfindet? Schaue Dich mal um. Welche Bilder kommen Dir bei Coca-Cola oder Bärenmarke in den Sinn? Ist es der Zucker oder der hohe Fettanteil? Sicherlich nicht.

Schreib lebendiger

Formuliere Deine Texte direkt, denn nur auf dem direkten Weg erreichst Du Kopf und Herz Deiner Kunden. Schreibe aktiv, vermeide Substantivierungen und nutze die direkte Sprache.

Schreib verständlich

Wir alle kennen Sätze, die ein ganzes Thema ohne Punkt, dafür aber mit vielen Kommata, behandeln.

Wie zum Beispiel:

„Wie Sarkozy 2009 allenthalben mitteilte, gehören zu den Maßnahmen dieses Sanierungspakets neben der – inzwischen natürlich umgesetzten – Verbannung von Werbung aus den öffentlich-rechtlichen Fernsehprogrammen, dem Erlass von Sozialabgaben und Vertriebshilfen (bei Zeitungskiosken und –austrägern) sowie einer Verschiebung der Erhöhung der Posttarife gleichfalls auch die Substantivierung eines Gratisabonnements für alle 18-Jährigen, die ein Jahr lang eine Zeitung ihrer Wahl gleichsam kostenlos beziehen können.“

Ein Satz, der alles sagt und den niemand versteht. So bitte nicht. Hier wäre es in jedem Fall besser, wenn man diesen Satz in vier einzelne Sätze aufteilt. Deshalb lieber kurze Wörter und kurze Sätze, und Fremdwörter und Füllwörter vermeiden.

3. Anschaulichkeit

Erinnern Sie sich noch an die guten alten Zeiten, als vor einer Website noch ein Intro geschaltet wurde. Das hat wegen der schmalen Bandbreite ewig beim Laden gedauert und meist hat man sie einfach weggeklickt. Heute haben wir meistens schnelles Internet, doch die Sache mit den Intros ist heute nicht mehr relevant. Deshalb zählt der erste gute Eindruck, den eine Website hinterlässt.

Achte deshalb auf Rechtschreibung und vermeide die typischen Fehler. Lass Texte von anderen Menschen gegenlesen oder gegebenenfalls auch extern lektorieren. Fehler passieren, auch dem geübten Texter. Meist liegt das daran, dass man selbst so lange an einem Text arbeitet, sodass das Gehirn hier Sprünge macht und man Fehler und Logik-Brüche einfach übersieht.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Frage, wofür ein Text geschrieben wird, bzw. über welches Gerät der Text vorwiegend gelesen wird. Texte für Desktop-Rechner können ruhig etwas ausführlicher sein. Doch werden die Texte auf Smartphones gelesen, dann braucht es hier eine etwas andere Struktur.

Doch gut lesbar heißt auch, eindeutig in den Formulierungen zu sein. Hier ein kleines Beispiel:

„Als die Frau mit den großen Brüsten mich im Aufzug bat, die zwei zu drücken, ist es irgendwie eskaliert.“

Das klingt auf den ersten Blick witzig, doch eines ist klar, denn an dieser Stelle springt der Leser ab. Grundsätzlich sage Deinem Leser, was er tun soll, sonst springt er ab.

 

Anschaulichkeit und seine 4 Bestandteile

 

Tools

Für Texter gibt es eine ganze Reihe von Online-Tools für Korrekturen, Lesbarkeit, die Identifikation von Füllwörtern, Termgewichtung und die Ideenfindung. Je nach Tool bekommst Du Informationen zu Lesbarkeit, Füllwörter, Passivschreibweise etc.

Hier eine kleine Auswahl der Tools:

• Korrektur, Lesbarkeit und Füllwörter

o www.online-marketing.net/karlscore-public
o www.psychometrica.de/lix.html
o www.schreiblabor.com/textanalyse

• Korrektur

o www.languagetool.org/de/
o http://synonyme.woxikon.de/synonymliste
o www.gegenteil-von.com
o www.korrekturen.de/rechtschreibpruefung.shtml

• Termgewichtung und Lesbarkeit

o de.ryte.com
o termlabs.io
o www.online-marketing.net/karlscore-public
o www.textanalyse-tool.de

• Fragen und Ideen

o www.w-fragen-tool.com
o www.answerthepublic.com

Hurra, der Text ist fertig!

Eigentlich sind Texte nie wirklich fertig und Content Marketing ist eh ein rotierendes Thema. Ganz im Gegenteil, Texte lassen sich immer wieder überarbeiten, zum Beispiel, weil man einen komplett neuen Einstieg gefunden hat oder es einen neuen Bezug gibt. Es gibt immer etwas zu tun. Aber es gibt auch noch andere Anlässe für eine Überarbeitung:

• Neue Aspekte oder Veränderungen einarbeiten,
• Abschnitte aktualisieren oder
• den Content erweitern mit PDFs, Videos & Co.

Am besten legst Du gleich bei der Fertigstellung einen Termin im Kalender fest, an dem Du den Text überarbeiten wirst.

Fazit und wie geht es weiter

Texte werden auf die eine oder andere Art und Weise auch in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen. Egal ob auf Websites, in Chatbots oder Online-Shops. Texte halten Inhalte zusammen und bauen Brücken zu Kunden.

Wenn Du Dir Deine eigenen Texte vornehmen willst, dann starte mit den drei wichtigsten Prüf-Aspekten:

1. Sind Deine Texte eher trocken oder doch emotional?
2. Schreibst Du so anschaulich, dass Bilder in den Köpfen der Kunden gezeichnet werden?
3. Ist alles korrekt, fehlerfrei und gut lesbar?

Auch für Deine tägliche Content Marketing Praxis gibt es fünf wichtige Punkte:

1. Schule Deine Wahrnehmung,
2. nutze Deine Kreativität,
3. achte auf Korrektheit,
4. hole Dir Hilfe und
5. nutze Tools, Tools und noch mehr Tools.

Sei achtsam und nimm Dir Zeit für Deine Texte. Sicher, Zeit ist Geld, doch wenn die Conversion stimmt, dann rechnet sich das immer. Quäle lieber Dich selbst und zaubere Deinen Kunden ein Lächeln ins Gesicht – und sorge so dafür, dass sie kaufen.

Tipps Content Marketing

FAQs

Folgende Fragen wurden in der FAQ-Runde noch behandelt:

1. Wie kalkulierst Du die Erstellung von Texten?

Antwort: Die Erstellung von Texten wird auf Stundenhonorarbasis abgerechnet. Zuerst kommt ein Briefing als Ausgangsbasis. Danach lässt sich gut abschätzen, mit wie vielen Stunden gerechnet wird.

2. Wie können kreative Texte mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) zusammengebracht werden?

Antwort: Das Eine schließt das Andere nicht aus. Auch suchmaschinenoptimierte Texte können kreativ, anschaulich und gut lesbar sein.

3. Wie können trockene Themen (zum Beispiel für Banken und Versicherungen) aufgepeppt werden?

Antwort: Auch seriöse Texte haben emotionale Ansätze. Vielleicht muss man hier etwas länger suchen und recherchieren. Es kommt eben immer darauf an, was möglich ist und welchen Spielraum es gibt.