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SEOkomm in Salzburg – Lohnt sich der Besuch wirklich?

SEOkomm in Salzburg – Lohnt sich der Besuch wirklich?

Lesezeit: 39 Min | Autor: Daniel Sternberger

Pünktlich um 9 Uhr wurde die 10te SEOkomm eröffnet. Ja, ihr habt richtig gelesen, es war bereits die 10te SEOkomm die Oliver Hauser gemeinsam mit seiner Frau und dem gesamten SEOkomm-Team auf die Beine gestellt hat.

 

Bei so einem Jubiläum ist es natürlich selbstverständlich, dass „Alles Gute“ gewünscht wird und so sang der komplette Saal bei der Eröffnung „Happy Birthday“. Bevor die Keynote startete, nutze Oliver Hauser die Zeit, die letzten 10 Jahre noch einmal Revue passieren zu lassen und erwähnte unteranderem, dass die erste SEOkomm mit ca. 260 Besuchern stattfand. Knapp jeder 12te der bei der ersten SEOkomm dabei war, war seitdem jedes Jahr dort. Ich denke dieser Punkt und das die SEOkomm mittlerweile rund 900 Besucher hat, spricht für die Qualität, die Oliver Hauser mit seinem Team jedes Jahr abruft.

Keynote – Marcus Tandler

Bei 10 Jahres SEOkomm passt für eine Keynote natürlich nichts Besseres, wie die letzten 10 Jahre SEO Entwicklung aufzuzeigen und so startete Marcus Tandler mit einer kleinen SEO-Zeitreise.

Ein interessanter Punkt den Marcus als „Fun Fakt“ aufzeigte war, dass sich die Sichtbarkeit von gutefrage.net ähnlich wie der Aktienkurs der Deutschen Bank verhält. Mit diesem lockeren Einstieg startete der review.

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Seit 10 Jahren hält Marcus Tandler nun schon die Keynote auf der SEOkomm, auch er ist also seit den Anfängen dabei. Seine erste Keynote ging damals über das Google Update Vince. So arbeite sich Marcus von Jahr zu Jahr und von SEOkomm zu SEOkomm. Wie immer tat er dies super vorbereitet und mit maximalem Unterhaltungswert.

Den Abschluss der mini Zeitreise machte natürlich das aktuelle Google Update „Bert“, welches nach und nach in den Ländern der Welt von Google ausgerollt wird. Was erwartet uns mit dem Update? Wie arbeitet Bert? Und was ist das Ziel von Google hinter dem Update? Auf diese und weitere Fragen ging Marcus Tandler ein.

Ein Ausblick in die Zukunft, wie sich Google und eventuell das komplette Internet verändern wird, durfte dann zum finalen Abschluss natürlich nicht fehlen.

Nach dem letzten Satz gab es im Publikum Standing Ovation, was natürlich der wirklich überragenden Keynote galt, aber bestimmt auch dem Punkt geschuldet war, dass Marcus Tandler zu Beginn der Keynote verkündete, dass dies seine letzte Keynote auf der SEOkomm sein wird.

Interne Verlinkung als Rankingfaktor am Beispiel serienjunkies.de – Jens Altmann

Nach sehr kurzen 10 Minuten Pause, ging es mit den ersten Vortragsslots los. In Track 2 hielt Jens Altmann seinen Vortrag über „Interne Verlinkung als Rankingfaktor“.

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Er gab zum Start noch mal einen kurzen Abriss zu dem Thema „interne Verlinkung“. Bevor er zu seiner Casestudy kam, welche er mit serienjunkies.de durchgeführt hat, zeigte er sehr interessante Beobachtungen von eigenen kleineren Webseiten, die er bei der Verbesserung der internen Linkstruktur gemacht hat.

Mit Daten aus der Google Search Console zeigte Jens, wie sich Impressionen und Positionen der einzelnen URLs von einer Domain im laufe der Umsetzung der internen Verlinkung verändert haben. Jens zog sich für die Präsentation die Daten in einen eigenen Graphen, bei deinem deutlich zu erkennen war, wie sich Positionen und Impressionen auf den Link gebenden URLs und auch bei den Ziel-URLs beiden Punkte verbessert habe.

Zum Abschluss des wirklich kurzweiligen Vortrags, präsentierte Jens das Ergebnis von den Anpassungen der internen Verlinkung bei serienjunkies.de.

Damit die Ergebnisse verglichen werden konnten, führte Jens den Test mit zwei Testsetzt durch. Bei einem Teil der URLs von serienjunkies.de wurde die interne Verlinkung verbessert und beim anderen Teil blieb die interne Verlinkung unverändert.

Das Test-Set mit den internen Verlinkungen, hat sich insgesamt um 266 Position verbessert. Das unberührte Test-Set hat sich insgesamt um 297 Positionen verschlechtert.

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Der Test bei serienjunkies.de war ganz aktuell und brachte schnelle Veränderungen mit sich. Jens ist davon überzeugt, dass sich die Umsetzung der internen Verlinkung lohnt, da sie einen direkten und indirekten positiven Einfluss auf die Rankings hat.

Pleiten, Pech und Esperanto [reloaded]: Parlez-you hreflang? – Gianna Brachetti-Truskawa

Brauchen wir noch “hreflang”?

Diese Frage hat sich doch jeder schon einmal gestellt. Gianna Brachetti-Truskawa bringt mit ihrem Vortrag darüber endlich Licht in dieses dunkle Geheimnis.

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Gianna klapperte zu Beginn schnell die Grundlagen über „hreflang“ ab und kläre, wofür es genau steht, warum es gebraucht wird und wie es korrekt eingebunden wird. Dabei wies Gianna auf einen klassischen Fehler hin, den sie immer wieder zu Gesicht bekommt und zwar, dass die Website auf „https“ läuft, die „hreflang“-Tags aber noch die „http“-Variante der URL enthalten.

Sie hatte coole Links bereitgestellt, bei denen sich Graphen angeschaut werden können, die Webseitenveränderungen aufzeigen, die durch die Arbeit mit „hreflang“ ausgelöst wurden:

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An dieser Stelle also mal schnell auf der eigenen Website schauen. 😉

Sie brachte gute Praxisbeispiele in ihrem Vortrag, woran gut erkannt werden konnte, dass der „hreflang“-Tag durchaus wichtig ist, um ein sauberes Ergebnis zu erhalten. Ebenso wichtig ist aber auch eine saubere Übersetzung, wie Gianna anhand eigener Berufserfahrung festgestellt hat.

Spanisch ist eben nicht gleich Spanisch, da die Menschen in Spanien etwas anders sprechen wie die Menschen in Argentinien, auch wenn sie beide spanisch sprechen. Ebenso ist es mit England und den USA.

Gianna gestand, dass es auch ohne „hreflang“ geht, hierfür muss auf der Webseite sprachlich aber wirklich alles perfekt sein, also auch das Menü, Footer, Impressum usw. und im besten Fall wird auch das Land erwähnt.

Auf der sicheren Seite ist man mit der Einbindung des „hreflang“-Tags. Da es nicht negativ ist, nichts kostet und schnell umgesetzt ist, empfiehlt Gianna weiterhin mit „hreflang“ zu arbeiten.

UX for SEO[s]: Wie du für Mensch und Maschine optimierst – André Goldmann

Zu Beginn Frage André Goldmann wer denkt, dass UX wichtig für SEO ist. Knapp 60 % der Zuschauer in Track 2 sind von einem positiven Einfluss von UX auf SEO überzeugt, so natürlich auch André. Mich überraschte der „geringe“ Anteil an Personen, die davon ausgehen, da stark davon überzeugt bin, dass UX einen Einfluss auf SEO hat.

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André gibt auf einige UX-Beispiel ein, welche die Suchmaschine bei schlechter Umsetzung negativ wertet. Zum einen sind es die Meta-Snippets. Schlechte oder veraltete Snippets mag Google nicht, daher empfiehlt André die Snippets aktuell zu halten und mit dem Google Crawler prüfen zu lassen.

Die Ladezeit ist ein weiteres UX Thema, welches Google negativ bewertet. Zum einen, weil der Nutzer natürlich bei dem besten Suchergebnis auch eine schnelle Webseite auffinden möchte und weil langsame Webseite Google viel Geld kosten. Auf einer Webseite mit langer Ladezeit benötigt natürlich auch der Crawler von Google länger, was wiederum viel Geld kostet. Google ist bei diesem Punkt also auch etwas eigennützig unterwegs

Das Thema „Content“Reduktion“ sprach André als nächstes an. Dieser Punkt wurde bereits auf vielen SEO-Konferenzen erwähnt und André bekommt auch mit, wie immer mehr Unternehmen und Agenturen diesen Punkt umsetzten. Seine Beobachtung dabei ist allerdings häufig, dass kein Prozess aufgesetzt wurde, wie der Content nach der Reduktion geringgehalten wird. Oft werden anschließend wieder Massen an Content aufgebaut, um einige Zeit später erneut Content abzubauen.

Hier ist daher sein Tipp, bevor mit der Reduktion gestartet wird, ein Prozess erstellen wie der gesamte Content-Prozess optimiert werden kann.

Technical SEO Testing: Überraschungen & Insights aus dem Peak Ace Testlabor – Bastian Grimm

Bastian Grimm hat bei PEAK ACE mit seinem Team ein Playground bzw. eine Plattform aufgebaut, um schnell verschiedene Ausgangssituationen von Webseiten zu erzeugen und somit verschiedene Vorgehen zu Testen und zu bewerten.

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Bastian hat im Testlabor folgende SEO-Dinge getestet:

  1. Google erkennt falsche Schreibweisen in den Metatags. Wenn beispielsweise die Webseite über das Metatag vom indexieren ausgeschlossen werden soll. Bastian hat hier verschiedene falsche Schreibweisen ausprobiert, die trotzdem zum gewünschten Ziel führten.
  2. Webseiten können mit iFrames ranken. Die erste Frage, die hier einem in den Sinn kommt, ist natürlich, wer arbeitet heute noch mit iFrames? Bewusst vielleicht niemand mehr, trotzdem in meinen Augen eine sehr interessante Erkenntnis ist, dass Webseiten mit dem Content der über das iFrame eingebundenen Website Rankings erzielen können.
  3. Lange Webseiten werden vollständig gecrawlt. Es gab schon häufiger Gerüchte, dass der Google Crawler eine Website ich komplett crawlt, sollte die Website länger sein, wie ein bestimmter Pixelwert. Dies hat Bastian in seinem Testlabor wiederlegt anhand eines Beispiels gezeigt.
  4. Bei Weiterleitungsketten sind bis zu 5 Sprünge möglich. Weiterleitungsketten sind an sich etwas, dass unbedingt vermieden werden sollte. Google nimmt allerdings ohne Probleme fünf Sprünge bei Weiterleitungsketten an und übernimmt auch Rankings und Backlinks. Trotz dieser Erkenntnis sollte es jetzt nicht unser Ziel sein, bei allen URLs so viele Weiterleitungsketten wie möglich aufzubauen. Sie können in der Prio aber etwas weniger wichtig behandelt werden.

 

Nach diesem vierten Vortragsslot plus Keynote und Eröffnung, ging es in die Mittagspause. Wie auch die Jahre davor gab, es ein leckeres Buffet an dem jeder etwas Schmackhaftes fand. Die Mittagspause von 13:10 Uhr bis 14:30 Uhr brachet erste Möglichkeiten zum Netzwerken mit sich. Die Pausen zwischen den Slots mit teilweise nur 10 Minuten waren für ausgereifte Gespräche einfach zu knapp bemessen.

Wie gesagt, war dies bei der Mittagspause aber anders und an den Tischen in den drei unterschiedlichen Essensräumen liefen viele Gespräche über die Vergangenen aber auch nicht bevorstehenden Themen.

Nach der Mittagspause ging es gestärkt in die zweite Hälfte der 10-Jährigen SEOkomm.

Screaming Frog ❤ KNIME: Daten gezielt crawlen und aufbereiten – Sabine Langmann & Johannes Kunze

Sabine Langmann und Johannes Kunze zeigten in ihrem Vortrag in der „Weihnachtsedition“ wie Screaming Frog und Knime perfekt zusammen genutzt werden können.

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Sabine machte den Start mit Screaming Frog und zeigte, wie mit Hilfe der Funktion „Custom Extraction“ XPath-Anweisungen im Screaming Frog ausgeführt werden können. Mit den XPath-Anweisungen können gezielt Informationen von einer Webseite überprüft bzw. gecrawlt und ausgewertet werden.

Sabine hat beispielsweise Preise von E-Bikes von Fahrrad24.de ausgelesen. Ab diesem Punkt übernahm Johannes und erklärte was nun mit dem Tool Knime und den Daten des Screaming Frog crawls angestellt werden kann.

Ich glaube ich war mit der Erkennis, wie super das Tool Knime ist nicht alleine, da viele das Tool nicht kannten, wie ein kurze Frage von Johannes zu Beginn des Vortrages rausstellte.

Mit Knime und den Daten aus Preis-Daten von Fahrrad24.de, die sie über den Screaming Frog erhalten haben und im letzten halben Jahr regelmäßig erhoben haben, konnten sie nun einen Preisverlauf von E-Bikes bei Fahrrad24.de erstellen und dies alles automatisiert.

Zu dem Vortrag hat Johannes Kunze einen Artikel veröffentlicht, welcher über https://www.gettraction.de/seokomm2019 erreichbar ist.

BERTology – Das größte Google Update seit fünf Jahren kommt 2020 nach Europa. Was du jetzt wissen musst! – Kai Spriestersbach

Kai Spriestersbach gab anschließend auf der MainStage ein Update zum Update.

Google ist dabei sein neues Update mit dem Namen „Bert“ auszurollen, was eines der größten Updates seit 5 Jahren sein soll.

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Natürlich schlottern jetzt schon allen SEOs die Knie und alle stellen sich die Frage, wann kommt Bert zu uns? Diese Frage konnte leider auch Kai nicht beantworten, da Google dies offen lässt.

In seinem Vortrag erklärte Kai wie der neue Algorithmus, der mit Bert kommt, arbeitet, was er kann und wie er lernt. Da Bert unter anderem Fragen und Antworten besser verstehen und vervollständigen soll, ist die Vermutung von Kai, das Google die FAQ-Auszeichnung die aktuell sehr stark in den SERPs auftauchen, von Google genutzt werden, um den Algorithmus zu trainieren.

Kai hat außerdem 5 Punkte aufgeschrieben, was von den SEOs bei Bert beachtet werden sollte:

  1. Keine Chance ohne Strategie
  2. User Intent kennen und befriedigen
  3. Echte Erkenntnisse & Mehrwert
  4. Strukturieren für Featured Snippets
  5. FAQPage Schema integrieren

„Fun Fakt“ ist, dass Bing bereits seit April 2019 Bert in seiner Suchmaschine integriert hat, so Kai. Da Bing nicht so weit wie Google ist und die Suchergebnisse entsprechend deutlich schlechter, konnte es bei Bing nur besser werden. Google ist da etwas zögerlicher, da durch ein nicht optimales Update, optimale Suchergebnisse negativ beeinflusst werden können.

Die Webanalyse richtig für SEO nutzen – Thomas Zeithaml

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Thomas Zeithaml gab einen Einstieg in die Webanalyse und Google Analytics. Wichtige Kennzahlen, die Beachtet werden sollen, sind folgende:

  • Verweildauer
  • Absprungrate
  • Ladezeit
  • Einstiegsseite

Für seinen Vortrag hat Thomas sich auf die Kennzahlen von „Verweildauer“ und „Absprungrate“ beschränkt. Wichtig aus seiner Sicht ist, die Zusammenhänge der Kennzahlen zu verstehen und richtig zu deuten. Etwas scheinbar negatives muss nicht immer negativ sein.

  1. Verweildauer ist 00:00:00 bei Absprungrate von 100 %
  2. In der Verweildauer sind Ausstiegsseiten nicht dabei
  3. Hohe Absprungraten können durch technische Fehler, keinen passenden Inhalt oder Werbung ausgelöst werden
  4. Hohe Verweildauer und hohe Absprungrate können positiv sein – Nutzer hat Artikel gelesen und ist zufrieden
  5. Hohe Verweildauer und niedrige Absprungrate ist positiv. Nutzer hat den Artikel gelesen und ist weiter navigiert
  6. Niedrige Verweildauer und hohe Absprungrate sind eventuell Zeichen für Unzufriedenheit
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Thomas gab außerdem coole Tipps wie beispielsweise über Analytics mal die Vorgänger und Nachfolger-URL zu betrachten. Wenn ein Großteil der Nutzer von einer URL immer auf eine bestimmte nachfolge URL navigiert, könnte Content davon bereits bei der Vorgänger-URL angeteasert werden.

Google Tag Manager: Best Practices anschaulich erklärt – Sebastian Blum

Sebastian Blum gab einen schnellen Einstieg in den Tag Manager, was damit gemacht werden kann und wie die Benutzeroberfläche aussieht. Außerdem erläuterte er, wo der Google Tag Manager am besten im Quellcode der Webseite eingebunden werden sollte.

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In seinem Vortrag gab Sebastian den Zuschauern folgende Punkte an die Hand:

  1. Data Layer überlegt einsetzen
    1. Abhängigkeiten von URL und HTML vermeiden bzw. reduzieren
    2. Robuster Data Layer übersteht URL-Änderungen, Facelift & Relaunches
    3. erst Data Layer und danach die Einbindung Tag Manager JavaScript
  2. Trigger
    1. Mit Benutzerdefinierten Ereignissen (Data Layer) arbeiten
    2. Trigger-Gruppen mit DOM Ready oder Timer kombinieren
    3. Korrekte Reihenfolge beachten
  3. Einheitlich, strukturiert und akribisch mit Tag Manager arbeiten

Fazit

Die SEOkomm hat immer hochwertige Vorträge. Man merkt das sich ein Fachbeirat lange damit beschäftigt die Speaker auszuwählen, um den Besuchen die besten Vorträge und eine Vielfalt an verschiedenen Themen präsentieren zu können.

Die Pause zwischen den Slots sind etwas knapp bemessen, vor allem wenn der Speaker ein paar Minuten überzieht. Die Fragerunde fällt zeitlich auch immer in die Pausenzeit zwischen den Vorträgen, wodurch es immer etwas stressig ist. Die SEOkomm möchte aber so viele Themen wie möglich an diesem Tag ihren Besuchern bieten, weshalb diese Taktung nachvollziehbar ist.

Zum Netzwerken kommt man daher zwischen den Slots überhaupt nicht. Dafür klappt es in der Mittagspause und abends auf der Party umso besser.

Die Party

Die Party im Anschluss in ein absolutes Highlight im Konferenz Jahr. Das Klavierhaus in Salzburg ist eine super Location die mit DJ, riesen Tisch-Kicker, Dart-Automat, PacMan und Flipper zur ultimativen After-Event-Location mutiert.

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SEOkomm Recap 2018

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Nach dem Check-In, was durch viele Schalter gut organisiert war und sehr zügig ging, war Zeit für ein kleines Frühstück und die Vorträge, die sich jeder anhören wollte, konnten in der SEOkomm App oder auch auf der ausgedruckten Agenda markiert werden.

9:10 – 9:55

Keynote | Markus Tandler – „Codename KONA“

Als Opener und erstes Highlight der SEOkomm 2018 wurde Markus Tandler, Gründer von RYTE, auf die Bühne gerufen und frenetisch Empfangen.

Vorweg: Es wurden 420 Folien angepriesen und so viele waren aus auch wirklich! 😀

Zu Beginn seines Vortrags ging Markus auf das letzte Google Update und seine Beobachtungen ein. Er hat viele Projekte gesehen, wo die Sichtbarkeit rapide gesunken ist, der Traffic und der Umsatz jedoch gestiegen sind.

Zudem appellierte er an seine Zuhörer, sich nicht nur auf ein Tool zu verlassen, sondern die Daten mehrerer Tools miteinander zu vergleichen. Am Ende ist die Google Search Console jedoch immer noch das genaueste Tool.

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„Google wird das Betriebssystem der Menschen.”

Markus Tandler

Anschließend gab er noch interessante Ausblick auf die Voice Search eine seine Meinung dazu.

Ein Spruch der in Erinnerung bleibt:

„Content, der nicht natürlich verlinkt wird, ist es nicht wert verlinkt zu werden!“

Die ganze Präsentation wurde von coolen und humorvollen GIFs perfekt abgerundet.

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10:05 – 10:45
MainStage | Bastian Grimm – “Data-driven Technical SEO: 20+ Tipps, um das Beste aus Logfiles herauszuholen”

Bastian Grimm von Peak Ace startete auf der SEOkomm direkt nach Markus Tandler auf der MainStage mit seinem Vortrag zu Logfiles. Bastian zeigte auf, dass die Logfiles an mehreren Orten auf dem Server geschrieben werden und wir alle Daten zusammentragen sollen. Dank Logfiles kann festgehalten werden, wie und ob ein Bot sich auf der Seite bewegt, oder aber ob neue Seite auch wirklich zur Indexierung abgeholt wurden. Zur Analyse von Logfiles gibt es Tools für den PC, aber auch online Tools. Das bekannteste Tool ist Elastic Stack. Dies ist ein Open-Source-Tool, mit dem Daten aus jeder Quelle und in jedem Format durchleuchtet werden kann. Es gibt aber auch Online Tools, wie z. B. Graylog.

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„ Logfiles geben uns die Wahrheit, wie sich der Bot auf der Seite wirklich verhält.”

Bastian Grimm

Es gibt aber auch neue Tools am Markt, wie den Crawloptimizer und Botlogs von Ryte. Es soll immer darauf geachtet werden, ob sich bei den Daten Spikes ergeben, so kann festgestellt werden, ob es Anomalien an der Seite gibt. Logfiles dienen auch dazu, um eine Übersicht des Crawlbudgets zu bekommen, also wie oft der Bot vorbeikommt und die Seiten liest. Auch 4xx und 5xx Fehler lassen sich innerhalb der Logfiles erkennen.

 

Durch die Logfiles ist es ein Einfaches zu prüfen, ob neue URLs gecrawlt wurden, von Seite die erst an den Index zum Crawl gesandt wurden. Zudem stellt Bastian allen Teilnehmern der SEOkomm noch ein selbstgeschriebenes Tool zur Logfileanalyse vor, dass über einen Google Dienst für 5$ im Monat seine Arbeit verrichtet.

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Track 2 | Prof. Dr. Mario Fischer –Wie wirst du als kleines, mittleres oder Startup Unternehmen im Web auffindbar?

Mit Prof. Dr. Mario Fischer, Buchautor und Gründer der „Website Boosting“ wurde die Messlatte direkt sehr hoch angesetzt. Sein Vortrag behandelte im Wesentlichen zwei grundliegende Themen.

„Wer sind meine Kunden und wo finde ich sie?“ und „Was hat mein Besucher/Kunde von mir?“

Bei der Beantwortung der ersten Frage, sei es wichtig zu schauen, was ist meine Nische, meine Intension und wieviel Zeit und Budget steht mir zur Verfügung. Auch für Werbung auf anderen Webseiten ist es interessant zu wissen, wo sich meine potentiellen Kunden bzw. Besucher aufhalten, um hier den maximalen Erfolg verbuchen zu können.

Zur Frage, was ein Besucher/Kunde von mir hat, gab es auch klare und nützliche Tipps. Man sollte problemorientiert denken. Das heißt, nicht einfach zu einem Thema etwas schreiben, sondern welche Probleme gibt es zu dem Thema und wie kann ich diese beantworten. Zudem sollte der (echte) USP stark in den Vordergrund gestellt werden.

Am Ende seines Vortrags ging Mario noch kurz auf das Thema „Voice Search“ ein. Seine Meinung hierzu war klar: Voice Search ist ein toller Gedanke, aber es brauch noch ein paar Jahre, bis man hier erste Erfolge sehen kann.

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Track 3 | Alexander Geißenberger – Neues seit der letzten SEOkomm

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Nach der Eröffnung und der Keynote von Marcus Tandler, startete in im Raum „Track 3“ Alexander Geisenberger mit dem Vortrag „Neues seit der letzten SEOkomm“. Er ist kurzfristig für Markus Hövener eingesprungen, da Markus aus privaten Gründen verhindert war. Alexander hat die von Markus ausgearbeiteten Folien übernommen und uns einen Überblick über die wichtigsten Änderungen von Google im vergangenen Jahr gegeben.

So griff er beispielsweise die Description Länge auf, welche im letzten Jahr zwischenzeitlich bei 320 Zeichen lag.

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„Wie gewonnen so zerronnen”

Alexander Geisenberger

Nach 6 Monaten hatte Google hier aber die alte Länge von 160 Zeichen wieder eingeführt und viele SEOs mussten die Description mühsam wieder kürzen. Die weiteren Punkte, auf die er eingegangen ist, waren Position Zero, die Bilder suche und den Mobile First Index, welche seit diesem Jahr von Google praktiziert werden. Änderungen in den Google-Tools griff Alexander ebenfalls auf. Hier sprach er die neue Google Search Console an und dass diese vom Funktionsumfang noch nicht vollständig ausgearbeitet ist, weshalb weiterhin die Möglichkeit besteht die alte Search Console zu nutzen.

Das neue Page Speed-Tool sprach er ebenfalls an, auch wenn er selbst nicht der größte Fan davon ist, gefallen ihm die neuen Möglichkeiten, die Google mit dem Tool nun bietet.

11:05 – 11:40
MainStage | Stephan Czysch – Shop SEO: Durch Datenanalyse zu besseren SEO Rankings

 

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Auf der Mainstage stand nun Stephan Czysch auf der Bühne mit dem Thema „Shop SEO: Durch Datenanalyse zu besseren SEO Rankings“. Er unterteile seinen Vortrag in drei entscheidende Punkte nämlich „Keyword-Recherche“, „Webseitenstruktur“ und „bestehende Rankings verbessern“.

Bei Punkt 1, der Keyword-Recherche, ging er hauptsächlich darauf ein, sich ausreichend Gedanken zu machen, für welche Keywords bestimmte Kategorien ranken können, also welche Seiten, welche Keywords abdecken.

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„Wenn ich nicht weiß, wofür ich ranken will, dann brauche ich nicht mit SEO anzufangen!”

Stephan Czysch

Als Keyword Quellen bzw. inspirationsquellen zählte er hier Wettbewerber Analyse, interne Suche auf der Shopseite, Sales Analyse, Google Suggest u. v. m. auf.

Bei der Webseitenstruktur wies er darauf hin, dass die Ermittlung des Status Quo ein wichtiger erster Schritt ist, um einen Überblick zu erlangen. Ein Punkt, den er besonders hervorhob, war die Klicktiefe auf der Website und die Impressionen in den SERPs der einzelnen Seiten zu betrachtet.

Bei Punkt drei wies er besonders auf die Snippet Optimierung hin. Mit einer guten Snippet Optimierung können Quick Wins erreicht werden. Ein Tipp, den er hier nannte, war auf Sonderzeichen zu achten.

Track 2 | Bastian Grimm – „Migration Best Practices: Erfolgreicher Relaunch deiner Webseite“

In der zweiten Vortragsreihe des Tages gab es kurzfristig einen kleinen Wechsel. Für Theresa Futh ist kurzfristig Bastian Grimm eingesprungen, der uns Tipps und mögliche Gefahren beim Relaunch einer Webseite schilderte.

Besonders wichtig ist es, den Relaunch ordentlich und gewissenhaft vorzubereiten. Kaputte Sachen müssen aufgeräumt und repariert werden, damit beim Relaunch kein Ballast mitgenommen wird. Zudem müssen URLs sauber weitergeleitet werden.

Hierbei empfiehlt sich die Nutzung einer Textumgebung. Wichtig: noindex!!

Ein Relaunch ist im Grund ja auch ein „Neustart“, also der ideale Schritt, um sich nochmal Gedanken darüber zu machen, was sind meine Ziele, Anforderungen und was will ich ändern?

Außerdem empfiehlt Bastian allen „Relaunch-Durchführern“ die Erstellung einer Checkliste, um wirklich keine Punkte zu vergessen.

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Track 3 | Fabian Pillmaier – “Nutzerzentrierte Ladezeitoptimierung”

Fabian Pillmaier von der Blue Summit Media GmbH zog uns zum Thema Ladezeiten in seinen Bann. So lehrte er uns im Rahmen seines Vortrags auf der SEOkomm, dass der Mensch eine kontinuierlich sinkende Aufmerksamkeit hat, je länger etwas dauert. So ist es auch bei der Verwendung von Webseiten. So wurde deutlich, dass es auch zwei Arten am mobilen 3G Internet gibt, nämlich „FAST“ und“ SLOW“. In den meisten Fällen ist aber nur das schlechtere „SLOW“ verfügbar. Ladezeiten haben nicht nur am Desktop eine große Rolle, aber vor allem am Handy ist es ein großes Bedürfnis schnelle Ergebnisse zu haben. Fabian brachte es auf den Punkt, dass kein Tool für die Abfrage an mobilen Daten verlässliche Werte ausgibt. Einzige verlässliche Größe, ist der Anschluss des Handys an den PC und per Connect mit dem Google Chrome Browser die Daten auszulesen. Nur so können auch die mobilen Ergebnisse geprüft werden.

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„Ladezeiten haben das Gefühl des Schauens eines Horrorfilms oder dem schreiben einer Mathearbeit.”

Fabian Pillmaier

Auf einem Smartphone laufen Webseiten immer langsamer, da es hier neben der Datenverbindung auch an den verbauten Komponenten des Gerätes hängt. So hat ein Smartphone einen Prozessor von ca. 1,8 GHz, was ein Bruchteil von dem eines Desktop-PCs ist. Das liegt aber daran, dass hier nur Komponenten verbaut werden können, die nicht zusätzlich gekühlt werden müssen. Auch der verbaute Arbeitsspeicher eines mobilen Endgerätes ist anders zu bewerten. 4 GB Ram auf dem Handy sind nicht gleich schnell, wie in einem PC, da es sich bei einem Handy um einen Flashspeicher handelt, also so als würde eine SD-Karte beschrieben. Weitere Punkte zu Ladezeit sind noch, die Verwendung des RAIL Modells:

R esponse
A nimation
I dle
L oad

Wie auch schon vermehrt auf dem SEOday vernommen ist es ganz wichtig, darauf zu achten, welche Seiten welches CSS- und JavaScript-Datei benötigt. So ist es möglich, bis zu 80% an CSS- und JavaScript-Dateien nicht zu laden.

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Abschließend gab es noch einige Neuerungen, die Google in seinem PageSpeed Tool verwendet:

  • First paint → erste Aktion was passiert
  • First contentful paint (FCP) → Erste Elemente warden sichtbar
  • First meaning full paint (FMFP) → Der User kann entscheiden, ob die Seite für ihn sinnvoll ist.
  • Lighthouse plugin → Übersicht wie die Seite lädt.
  • Time to interactive (TTI) → Seite kann auf User-Eingabe reagieren.
  • First Input Delay (FID) → Zeit zwischen Klick des Users und Ausführung.

11:55-12:35
MainStage | Dominique Seppelt – „Content Marketing – Linkbuilding durch skalierbare Strategien und Prozesse“

Für Dominique ist es sehr wichtig, Synergien zu schaffen. Zwischen den Abteilungen SEO, PR und IT muss es klare Absprachen bei den Definitionen und Zielen geben.

Ein Kanban-Board kann hierbei eine große Hilfe sein und schafft auch bei großen Projekten einen guten Überblick. Hervorzuheben ist hier, dass jeder auf alles Zugriff haben sollte, es feste und richtige Ansprechpartner gibt und das Board regelmäßig aktualisiert werden soll.

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„Jedes Format und jede Zielgruppe funktioniert anders.”

Dominique Seppelt

Zudem stellte Dominique klar, wie wichtig die Vorbereitung der richtigen Content-Strategie ist. Zuerst muss geprüft werden, was für Content bereits besteht. Wo sind eventuelle Rankings wo man drauf aufbauen kann? Dann muss der Wettbewerb analysiert werden. Wie macht die Konkurrenz ihren Backlinkaufbau und was können wir hier besser machen? Außerdem muss sich klargemacht werden, was ist unsere Zielgruppe und wie kommen wir an Multiplikatoren?

Hierzu muss das Thema klar evaluiert und eingegrenzt werden. Dominique empfiehlt dazu unter anderem trends.google.de um herauszufinden, wann und wo ein bestimmtes Thema relevant ist.

Um die richtigen Themen finden zu können, bietet sich ein Brainstorming hervorragend an. Worauf man hier achten sollte ist klar: max. 5-6 Personen und nie länger als 1h.

Bevor man eine große Content-Strategie durchführt, sollte man auch erstmal sein Thema „testen“. Hierzu einfach bei z.B. Quora oder reddit eine Frage erstellen und warten, wie diese ankommt. Hieraus können ebenfalls viele Learnings gezogen werden.

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Track 2 | Izzi Smith – Winning Featured SnippetsPractical Insights from Sixt

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Mit dem Titel „Winning Featured SnippetsPractical Insights from Sixt“ zeigte Izzi Smith schöne Beispiele von Sixt und wie sie das Thema „Featured Snippets“ angegangen sind. Zu Beginn lieferte Izzi ein paar sehr interessante zahlen, nämlich das 40,7% der Antworten bei Voice Search von Featured Snippets kommen oder das 42% der Featured Snippets Fragen sind.

Gute Quellen für Fragen auf die Izzi immer wieder gerne zurückgreift, sind „Anwser the Public“ und das Sales & Support Team, denn sie kommunizieren mit den Kunden und wissen was ihre Bedürfnisse sind.

Das „Featured Snippet Gold“ liegt nach ihrer Ansicht zwischen in der Schnittmenge von Informationsbasierten- und Transaktionellen Suchanfragen

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Anschließend zeigte sie Beispiele und Vorgehensweisen von Sixt und sagte, womit sie bis jetzt gute Erfahrungen gemacht hat. Beispielsweise erhalten nach ihrer Erfahrung Landingpages die eine Frage bzw. ein spezielles Thema behandeln schneller ein Featured Snippet wie eine Holistische Seite aber eine einfache Frage und Antwort auf eine Landingpage zu stellen funktioniert auch nicht.

Die Art der Ausgabe kann auch immer variieren, wenn als „Lösung“ auf der Webseite eine Liste/Aufzählung angegeben wird, wird diese Liste nicht zwingend von Google in die Featured Snippet übernommen.

Track 3 | Artur Kosch – “ROI im SEO: Messbarkeit des wirtschaftlichen Erfolgs im SEO”

Artur Kosch ist geschäftsführender Gesellschafter der Kosch Klink Performance und zeige auf, wie es gelingen kann, selbst die größten Schwarzseher davon zu überzeugen, SEO die nötige Zeit zu geben, die gebraucht wird. Wie kann es nun also angestellt werden, dass nicht schon nach kürzester Zeit die SEO-Agentur aufgrund von fehlenden Zahlen ins Fadenkreuz gerät. Dies geht nur über Ziele und allen voran über eine richtige Hochrechnung. Jeder in einem Unternehmen bewertet Zahlen anders und zieht andere Zahlen für sich als Erfolg heran. Einem Geschäftsführer sind die Rankings ziemlich egal, er schaut nur auf die Conversions und den daraus erzielten Umsatz. Wenn nach kürzester Zeit sich keine Erfolge eingestellt haben ist hier meist die SEO-Agentur, oder der Inhouse-SEO dafür verantwortlich und wird ausgetauscht. Mit der nachfolgenden Lösung stellen sich dann auf einmal die Ergebnisse ein und der Geschäftsführer fühlt sich bestätigt, was aber ein Fehler seinerseits ist. Diese Ergebnisse sind die Arbeit der entlassenen. Daher ist es immer wichtig Ruhe zu bewahren und vorher klare Ziele und Zwischenziele zu definieren, sowie die Erstellung einer Hochrechnung.

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„SEO braucht Zeit bis es wirkt!”

Artur Kosch

Die organische Suche ist ungleich SEO. Dies kommt daher, dass in Google Analytics viele Keywords als (not provided) einlaufen. Daher ist es hier wichtig, eine Schätzung und Hochrechnung aufzustellen, die aufzeigt, wie sich der Umsatz auf Brand und non-Brand Keywords bezieht und entwickeln wird.

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14:05-14:40
MainStage | Kai Spriestersbach – „SEO is not dead! Die Wahrheit über Nutzerbedürfnisse, Keyword Klassifikation, Rankingfaktoren und Googles Rank-Brain.

Nach der Mittagspause und dem leckeren Mittagessen (danke liebes SEOkomm Team 🙂 ) ging es dann weiter in den 2. Teil des Konferenztages. Auf der Mainstage wurde nun Kai Spriestersbach begrüßt.

Kai erzählte interessante und sinnvolle Informationen über Rankbrain und Data Driven SEO und wie man den maximalen Vorteil daraus ziehen kann. Zudem ging er auf die unterschiedlichen Suchintensionen, wie navigationell, informell und transaktionell ein.

Ein Spruch der besonders im Kopf geblieben ist:

„Google Ziel ist die Zufriedenheit des Nutzers. Wenn das auch euer Ziel ist, dann klappt das auch mit dem Ranking!“

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Track 2 | Martin Höllinger – Der Relevanzfaktor: Der Richtige Content für dein Thema

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Zu Beginn seines Vortrages zum Thema „Der Relevanzfaktor: Der Richtige Content für dein Thema“ rief Martin anhand von einfachen Fragen, bei dem ein oder andern Besucher ein paar einfache, vielleicht teils vergessene, SEO-Gedanken hervor uns zwar, dass Google die besten Inhalte liefern möchte, der User ein Problem hat und die Webseiten dem User eine Lösung bieten müssen.

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„ Wir machen kein SEO wir machen UEO (User Experience Optimization)”

Martin Höllinger

Martin ist überzeugt das für eine gute Platzierung nicht zwingend nur über Text geht. Der Content muss zu den Bedürfnissen der User passen, daher sollte sich vor Augen geführt werden, was der User sucht und was auf der Seite geboten wird. Einfach geht dies, indem das Keyword gegoogelt und dann die SERPs analysiert werden.

Laut Martin muss versucht werden, aus dem „Tunnel“ auszubrechen, den Content ist so viel mehr wie Text.

Track 3 | Gianna Brachetti-Truskawa – “Pleiten, Pech und Esperanto: Parlez you hreflang?”

Gianna kam nicht alleine zur SEOkomm nach Salzburg. Sie brachte auch noch die Tentakel Konni mit. Gianna selbst ist International Senior SEO Managerin bei der bold ventures GmbH. Ihr lag es am Herzen, die Verwendung des hreflang-Tags zu erklären. Hier gibt es eine Vielzahl an Fehlern, die besser nicht gemacht werden. Ganz wichtig ist es, festzulegen, welche Länder ich überhaupt habe, in denen ich ranken möchte. Es macht keinen Sinn, eine ccTLD zu nutzen, mit der Sprachverteilung in Verzeichnissen und darauf dann den hreflang zu setzen. Hier wird es keine allzu großen Chancen geben, im gewünschten Land zu ranken. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  1. Nutzung einer gTLD, z.B. .com mit anschließendem Aufbau in Verzeichnissen.
    1. https://www.beispieldomain.com/fr/
    2. https://www.beispieldomain.com/en/
  2. Nutzung reiner ccTLDs.
    1. https://www.beispieldomain.de/
    2. https://www.beispieldomain.at/
    3. https://www.beispieldomain.fr/

Es gibt aber auch die Möglichkeit, der Mischung zwischen ccTLDs und einer gTLD mit Verzeichnissen. Dies macht es aber schnell unübersichtlich. Auch für das Linkbuilding wird es dann schwierig. Die bevorzugte Variante, ist die gTLD mit Verzeichnissen, da hier sämtliche Backlinks auch auf die anderen Verzeichnisse mit einzahlen.

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Ein weiterer wichtiger Punkt, ist sollte eine Umstellung der Website auf https erfolgt sein, müssen auch alle hreflang-Tags umgestellt werden, sofern dies nicht automatisch geschehen ist. Sollten diese Tags nicht angepasst sein, führt dies zu einer Minderung der Rankings.

Auch die Paginierung ist ein großes Thema in Sachen hreflang. Hier gibt es zwei Varianten:

  1. Einsatz der Tags „rel-prev“ und „rel-next“.
  2. View all-Pages, mit gleichzeitigem setzen der weiteren Produktseiten auf NOINDEX.

14:05-14:40
MainStage | Martin Splitt – “JavaScript SEO – a guided tour”

Martin Splitt ist Mitarbeiter von Google und sitzt in Zürich. Er zeigte auf der SEOkomm, wie sich JavaScript innerhalb des Crawlings verhält und welche Fehler gemacht werden können. Ganz vornweg stellt er fest, dass JavaScript quasi kosmetisch gesehen wird. Im eigentlichen Sinn wird immer HTML geladen, was durch JavaScript-Anweisungen so dargestellt wird, dass die Seite ein gutes Erscheinungsbild hat. Viele Seiten werden als sogenannte Single Page Application (SPA) aufgebaut. Dies bedeutet, dass die Seite einmal vom Server geladen wird und weitere Inhalte per JS angezeigt werden. Weiter führte er aus, dass mobiles Internet in Deutschland eigentlich Neuland ist. So fehlt hier der großflächige Ausbau, bis in die Niederungen. Im vergangenen Jahr wurden über Google 130 Billionen Seiten aufgerufen, was von Jahr zu Jahr zunehmen wird. Da immer mehr mit mobilen Endgeräten auf die Suche gehen ist es unabdingbar, neben einem stark ausgebauten Handynetz, auch schnelle Webseiten zu haben. So ist es wichtig, auf ein Server-Side-Rendering, oder auf ein Hybrid-Rendering seine Seite aufzubauen.

  • Server-Side-Rendering. → Code Auf dem Server ausführen lassen.
  • Hybrid-Rendering → Nutzung von universal.js

Viele versuchen über JS-Hacks Seiten indexieren zu lassen, die auf NOINDEX stehen. Dies wird allerdings nicht funktionieren, da der JS-Code nie ausgeführt wird.

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„ NOINDEX bleibt NOINDEX!”

Martin Splitt

Abschließend erklärte Martin noch, dass „Soft-404“-Fehler ignoriert werden können. Hier liefert der Browser einen 200 OK Statuscode zurück, da die Seite vorhanden ist, aber der eigentliche Inhalt durch JavaScript nicht geladen werden kann.

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Track 2 | Johannes Beus – „Von Treffern zu Antworten: Die Wandlung der Google SERPs“

Im Vortrag von Johannes wurde im Grunde eine Kernfrage behandelt: Braucht Google uns noch oder können sie bereits alles selbst beantworten?

Um das Ausmaß der von Google bereits selbst beantworteten Suchanfragen zu zeigen, gab es einige anschauliche Beispiele. Johannes zeigte auf, dass man als Webseitenbetreiber nicht mehr nur „Basics“ vermitteln darf, sondern wirklich in die Tiefe gehen muss.

Zudem zeigte er Zweifel an Facebook, Instagram und Amazon als Trafficquellen. Die Nutzer suchen vielleicht nach dir, kommen aber selten am Ende auch auf deine Webseite.

Track 3 | Fionn Kientzler – Warum Linguistik die Zukunft der Content Optimierung bestimmt

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Fionn Kientzler ging zu Beginn auf die linguistische Evaluationsstufe und Sensor Machine Interpretation in Kombination mit Machine Learning ein und inwieweit diese für mixed reality Machine learning genutzt werden kann. Ein sehr interessantes aber auch komplexes Thema aus der AR Entwicklung, was sich laut Fionn aktuell sehr schnell entwickelt.

Er konzentrierte sich im Laufe des Vortrages dann mehr und mehr auf die Linguistik und die damit verbundene Auswirkung, auf die Rankingergebnisse. Fionn verglich hier Otto und den im Publikum noch etwas unbekannten online Shop AO, welcher aber in vielen starken Keywords, wie beispielsweise „Waschmaschine“ vor Otto steht, obwohl Otto ein besseres Backlinkprofil hat und auch vom Text besser aufgestellt ist.

Fionn hat über eine UX-Codierung den UX-Score berechnet und unter anderem den Weißraum von Otto und AO verglichen. In verschiedenen Bereichen des UX-Scores war AO in jedem Punkt besser als Otto. Fionn schloss aufgrund des höheren Weißraums auf eine bessere Übersichtlichkeit und somit auf eine bessere Linguistik.

15:55-16:35
MainStage | Sebastian Erlhofer – “Die richtigen SEO Maßnahmen: Ein Entscheidungsframework für SEOs”

Sebastian Erlhofer muss eigentlich nicht weiter vorgestellt werden. Er ist the one and only, Mr. SEO-Bibel. Er ist der Verfasser des Buches über Suchmaschinenoptimierung, das im Juni 2018 mit über 1.000 Seite in der 9. Auflage erschienen ist. Er zeigte auf, wie mittels SEO Framework es gelingen kann, Seiten zu optimieren.

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„SEO ist nicht einfach, aber auch nicht kompliziert: ”

Sebastian Erlhofer

Von großer Wichtigkeit, ist die Aufstellung eines SEO Scoreboards, welches Fragen beinhaltet, die qualitativ und quantitativ bewertet werden. Hier ist es dann abschließend wichtig, zunächst auf die Quickwins zu gehen, ohne die schwierigeren Dinge außer Acht zu lassen. So ist es ebenfalls wichtig, ein Quick Audit zu erstellen, um sich für die nächsten 2-3 Monate genügend Aufgaben herausziehen zu können, die anschließend abgearbeitet werden. Es muss sich immer die Frage gestellt werden, wo ich in drei Monaten mit meiner Seite sein möchte. Mit Hilfe von OKR (Objective KeyResults) können so einfach die Ziele definiert werden. Über ein Kanban-Board können so die Ziele aufgelistet und abgearbeitet werden. Nach 2-3 Monaten geht es dann in die Bewertung und es wird geprüft, was alles abgearbeitet wurde. Mindestens 80% der Aufgaben sollten in der „Done“-Spalte auftauchen. Es wird dann innerhalb eines Meetings, das max. 1 Stunde dauern wird alles besprochen, was gut war und was nicht umgesetzt wurde und warum. Im Anschluss daran geht es wieder von vorne mit der Bewertung über das SEO Scoreboard  los und die Arbeiten starten von neuem.

Track 2 | Trutz Fries – „Das Amazon-SEO Update: Neues vom größten Markplatz der Welt“

In seinem Vortrag gab Trutz viele und interessante Optimierungsmöglichkeiten bei den Amazon-Produktseiten.

Bevor er zu den Optimierungsmöglichkeiten kam, machte er jedoch eine klare Ansage:

„Ein gutes Produkt ist die Grundvoraussetzung!“

Damit war klar, man kann bei Amazon alles optimieren, doch das Produkt muss gut sein. Ein schlechtes Produkt bringt schlechte Bewertungen. Und dagegen ist man dann einfach machtlos.

Im Anschluss gab er gute Tipps zur Produktbeschreibung, Titel und Kategorien.

Zum Ende gab er noch einen kurzen Einblick über PPC bei Amazon und betitelte dies als sehr sinnvoll zu Beginn einer „Produktkarriere“. Denn PPC bringt ein besseres Ranking, das bringt mehr organische Käufe und das bringt dann automatisch weiterhin besser Rankings. Quasi ein Kreislauf.

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Track 3 | Bernadette Hohns – Google Data Studio Hacks & SEO Dashboards

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Mit dem Title „Google Data Studio Hacks & SEO Dashboards“ präsentierte Bernadette Hohns ihre Vorgehensweise in Google Data Studio.

Leider war in meinen Augen der Titel etwas falsch gewählt, da ich mir darunter einen tiefer gehenden Vortrag vorgestellt habe.

Der Vortrag mit guten Beispielen aus dem Tool war allerdings perfekt für Einsteiger. Sie hat viele Leute abgeholt und Tipps und Trick rund um das Anlegen des erstens Reports gezeigt.

16:50-17:25
MainStage | Dominik Schwarz – „SEO international: Best Practice & Strategien für Inhouse SEO Teams

Bei Dominiks Vortrag ging alles um Sprache und wie man in anderen Ländern besser ranked. Er zeigt interessante und logische Statistiken und Grafiken, die einem die Augen öffneten.

Um international erfolgreich zu sein, sollte man 1 URL pro Sprache haben! Dafür gibt es viele verschiedene Lösungen, doch der klare Tipp von Dominik war, auf die verschiedenen Endungen zurückzugreifen (also .de/.ch/.es/usw).

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Zudem muss man darauf achten, dass zwischen Sprache und Land unterschieden wird. Denn z.B. sprechen Spanisch viel mehr Menschen als in Spanien leben. Doch wie ist es mit dem Verkauf in spanisch sprechende Länder? Wie sind die Steuern? Wie ist der Versand? Das alles gilt zu beachten.

Als Tipp für internationale Unternehmen hatte er, den Einsatz von „Muttersprachlern“. Mitarbeiter, die z.B. aus Spanien kommen, wissen eher, was Spanier anspricht und können Texte daher so bearbeiten, dass sie in den anderen Ländern besser ankommen. 1 zu 1 übersetzen ist in den meisten Fällen nicht möglich.

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„ Internationalisierung heißt Lokalisierung!”

Dominik Schwarz

Track 2 | Thomas Mindnich – „Was du von Suchmaschinen über SEO lernen kannst“

Thomas Mindnich kennt eigentlich jeder. Der Mann mit dem schwarzen Hut sticht auch auf der diesjährigen SEOkomm wieder hervor. In seiner unnachahmlichen Art, je schneller er läuft, desto schneller spricht er, zeige er uns auf, was man von Suchmaschinenlernen kann.

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„Nutzer sind schlechte Sucher! ”

Thomas Mindnich

Um die Suchmaschine richtig zu verwenden, ist es wichtig, auf der eigenen Seite auch Synonyme zu verwenden, denn so verbessert sich nicht nur die User Query, nein auch Google schafft so bessere Ergebnisse für Dich. Wichtig ist der Hygienefaktor, der kann nur 0 oder 1 sein. Wein ein Pirat sich einmal wäscht, dann ist er sauber, sauberer kann er nicht werden, so beschrieb Thomas den Hygienefaktor. Um festzustellen, ob eine Seite für Google gut genug ist, dem sind die Google Quality Rate Guidelines ans Herz gelegt. Hier ist beschrieben, wie Google Inhalte bewertet, ob diese gut oder schlecht sind. Der Schlüssel für maximale User Zufriedenheit ist: Relevanz, Pertinenz und Nützlichkeit.

Track 3 | Matthäus Michalik – Cutting-Edge Keyword Research: Hole mehr aus deiner Strategie

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Matthäus Michalik zeigte mit seinem Vortrag zu dem Thema „Cutting-Edge Keyword Research: Hole mehr aus deiner Strategie“ Tipps und Vorgehensweise die eigene Strategie zu stärken.

Matthäus stellte am Anfang klar, solange es eine Suche gibt, sind auch Keywords wichtig und genauso lange ist auch eine Keyword-Recherche notwendig.

Kunden suchen innerhalb des Kaufprozesses nach verschiedenen Inhalten und diese Inhalte müssen für den Kunden abgedeckt sein. Diverse Tools und Informationen sorgen hier für 360 Grad Blick, sagte Matthäus. Er bezieht interne Daten, beispielsweise aus der Suche auf der Webseite, aus externen Tool und er schaut bei den Wettbewerbern.

In seinen Augen ist es bei der Keyword-Recherche außerdem wichtig externe Tool zu kombinieren und sich nicht nur auf ein zu verlassen, die Tool unterschiedliche Daten liefern.

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„…same but different

Matthäus Michalik

Bei „ähnlichen“ Keywords muss immer darauf geachtet werden, wie die Suchmaschine diese interpretiert. Er brachte an dieser Stelle ein Beispiel mit Schraubenzieher und Schraubendreher, was umgangssprachlich exakt das gleiche ist, aber die Suchmaschine wertet diese Wörter unterschiedlich. Gut zu erkennen ist dies immer an den SERPs, welche bei diesen beiden Wörtern zu 80% unterschiedlich sind.

17:35-18:10
MainStage | Karl Kratz – „Alles Google, oder was? Identifikation relevanter Suchsysteme“

Wie gewohnt, war Karls Vortrag anders. Als „offene Diskussion“ angepriesen lief der ganze Vortrag doch scheinbar wie geplant. Wie immer, jede Folie in besonderem Design, extra angefertigt.

Inhaltlich ging es bei Karl darum, wie sinnvoll es ist, dass wir uns „nur“ auf Google fixieren. Was wäre, wenn es Google in ein paar Jahren nicht mehr gibt? Mit gezielt provokanten Fragen brachte er das Publikum zum grübeln und umdenken. Fragen wie: „Wer hat 90% organischen Traffic über Google und was würdet ihr machen, wenn es Google nicht mehr gibt?“ wurden gestellt.

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Er regte dazu an, mehr zu diversifizieren und die Konkurrenz von Google (hauptsächlich bing) nicht aus dem Auge zu verlieren. Auch gerade Voice Search Produkte wie Alexa und Siri greifen nicht auf Google sondern auf Bing o.ä. als Suchmaschine zurück.

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„SEO != Google”

Karl Kratz

Track 2 | Julian Dziki – “7 funktionierende Hebel für deine Online Marketing Strategie”

Als letztes im Raum „Track 2“ präsentierte Julian Dziki „7 wirkungsvolle Online-Marketing Hebel für Online Shops“. Julian ging unteranderem auf das Thema „Content Dezimierung“ ein. Dort wies er darauf hin, dass die eigene Seite nach gleichen oder ähnlichen Inhalten geprüft und Content gegeben, falls zusammengefasst werden soll, um Kannibalisierungen aus dem Weg zu gehen.

Ein weiter Punkt, den er angesprochen hat war das Betreiben eines Online-Shop-Magazins. Mit einem Magazin können Ratgeber und Problemlöser aufgebaut werden, wodurch für die Hauptseite Traffic auf Longtail-Keywords erzielt werden kann. Laut Julian betreiben 25 der 30 größten Online-Shop ein Magazin, weshalb er es als starken Hebel ansieht.

Den Tipp Whatsapp zu nutzen war ein weiterer Hebel. Julian nannte hier eine Öffnungsrate von 95% bei gewerblichen Nachrichten und überzeugte damit schnell die Zuhörer.

Julian ging außerdem noch auf das Thema „Schaffe vertrauen durch USP“, „Snippet Optimierung“, „Optimiere deine Checkouts“ und „Starte mit Video-Marketing“ ein.

Track 3 | Sebastian Blum – “Google Tag Manager plus Data Layer: deine besten Freunde im Online Marketing”

Sebastian Blum von der sblum GmbH war auf Track 3 der Abschlussvortrag der diesjährigen SEOkomm. Mit Hilfe des Google Tag Manager lassen sich viele Tracking Elemente, von Analytics, über Facebook Pixel bis hin zu eigener Programmierung implementieren. Es wurde klar gemacht, dass es immer ein Admin-Konto geben soll und dann für jeden Benutzer ein eigener Zugang, denn so kann genau festgehalten werden, wer welche Änderungen vorgenommen hat. Oft gibt es auch den Fall, dass mehrere GTM-Container eingebunden werden müssen, da unterschiedliche Benutzergruppen darauf zugreifen sollen. Hier muss aber darauf geachtet werden, dass dennoch immer nur ein Container direkt im HTML-Dokument implementiert ist. Die anderen Container werden im Hauptcontainer eingebaut und über bestimmte Tags und Trigger erst später ausgeführt. Sebastian führte an, dass mit dem Screaming Frog immer geprüft werden soll, ob sich mehr als ein GTM-Tag innerhalb des HTML-Dokuments befindet.

Auch die Verwendung des Facebook Pixels ist so eine Sache. Hier schlägt Sebastian vor, dies nicht über den Head, sondern über den Body des Dokuments zu implementieren.

Fazit

Die SEOkomm in Salzburg, ist der Hort für die Szene der Suchmaschinenoptimierung in Österreich. Wir haben viel Input mitnehmen können, der uns in unserer täglichen Arbeit neue Impulse geben wird. So konnten wir innerhalb der verschiedenen Slots unsere Learnings herausziehen. Wir bedanken uns bei Uschi und Oliver Hauser und dem Team für die grandiose Veranstaltung in der Brandboxx, wie aber auch der anschließenden Party im Kavalierhaus. Pfiat euch bis zum nächsten Jahr!