Exklusive Podcast Masterclass

Beschreibung zum kostenlosen Online Marketing Webinar

Du kennst das gute Sprichwort “Der beste Zeitpunkt einen Baum zu pflanzen war vor 20 Jahren. Die zweit beste Zeit ist jetzt”

Für die meisten Dinge im Leben gibt es keine perfekte Zeit.
Wenn du etwas tun möchtest, dann ist der nächste Schritt dass du es tust.

Als ich “The Vegan Podcast” gelauncht habe, war ich kein “Podcaster”, doch ich wollte einer sein.

Also startete ich Podcasting!

Wenn du bereit bist den nächsten Schritt zu tun, dich informieren möchtest, einen Podcast starten möchtest oder dein Podcast auf das nächste Level bringen möchtest, dann komme in die “Live Podcast Masterclass”

Video zum Webinar

Webinar Termin:

17.05.2017

15:00 Uhr - 16:00 Uhr

Was Du nach dem Webinar gelernt hast:

  • Was ist das beste Equipment für jedes Budget
  • Welche Tools sind die besten rund ums Podcasting
  • Eine 5 Schritte Formel zur perfekten Podcast Episode
  • Die top Wege um deinen Podcast bekannt zu machen, und
  • Wege um deinen Podcast zu monetarisieren

Zielgruppe:

Alle, die sich dafür interessieren, einen Podcast eigenen Podcast zu launchen, oder den schon bestehenden weiter zu verbessern.

Exklusive Podcast Masterclass

Als Podcaster Hörer erreichen und Geld verdienen

Seit einigen Jahren hört man mehr und mehr den Begriff Podcast wieder, und seitdem Apple auf dem iPhone die Software zum Hören von Podcasts prominent vorinstalliert hat, erlebt dieses Format einen komplett neuen Boom. Dabei ist das Thema nicht neu: Das Konzept wurde laut Wikipedia von Tristan Louis im Jahr 2000 vorgeschlagen. Als erster hat Dave Winer das Konzept leicht modifiziert umgesetzt. Seit 2004 gibt es den Begriff Podcast, und als Apple 2005 auf den Zug aufsprang und den Podcast damals in iTunes integrierte, nahm das Thema insgesamt Fahrt auf. Gerade im Zuge des iPods gab es schon sehr früh viele englischsprachige Podcasts, die man sich regelmäßig anhören konnte.

Im Trend

Heute gehören Podcasts fast schon zum Alltag, denn mehr und mehr Anbieter setzen auf eigene Formate. Auch Rundfunksendeanstalten nutzen Podcasts als Ergänzung zum eigenen Radioformat. Große Podcasts haben spielend 80 bis 100.000 Download monatlich, einige sogar mehr. Doch die meisten Podcasts, also rund 80 bis 90 Prozent, dürften nur 100 bis 2.000 Downloads pro Monat haben. Klar, das Interesse ist da, und das Format Podcast wird gehört — doch an vielen Stellen ist hier noch Luft nach oben.

Betrachten wir nachfolgend, wie Du selbst einen Podcast planen, starten und am Ende auch damit Geld verdienen kannst.

Einige Überlegungen, bevor es losgeht

Es gibt einen guten Grund, warum Podcasts so beliebt sind. Zum einen hat der Podcast in den letzten Jahren einen großen Einfluss darauf genommen, wie wir Content konsumieren. Gerade das Hören unterwegs oder beim Sport haben Podcasts gleich von Anfang an viel Raum gegeben. Außerdem können wir diese auch parallel zu anderen Tätigkeiten konsumieren, und mancher Stau wird im Auto durch attraktive Podcasts mehr als erträglich.

Das tolle dabei ist, dass man ab Abonnement des Podcasts von da an mit allen neuen Folgen automatisch versorgt wird. Für den Hörer ist das praktisch, denn er muss sich um nichts mehr kümmern. Für den Podcaster ist das spannend, denn auf einfache Art und Weise kann er sich eine Hörerschaft aufbauen, die regelmäßig seinen Content erlebt.

Nach aktuellen Zahlen konsumieren alleine in den USA rund 45 Millionen Menschen Podcasts regelmäßig. In Deutschland kann man von rund 8 Millionen regelmäßigen Podcast-Hörern ausgehen. Diese Zahlen sind schon gut, doch wenn wir von rund aktiven 50 Millionen Smartphones alleine in Deutschland ausgehen, dann ist auch da noch viel Luft nach oben vorhanden.

Doch mehr und mehr nehmen die Hörerzahlen zu; denn wir entwickeln uns langsam aber sicher in Richtung einer On-Demand-Gesellschaft. Musik, Filme und Serien werden schon heute mehr und mehr On-Demand konsumiert. Auch durch diesen Umstand gewinnt der Podcast mehr und mehr Hörer. Diese Zahlen nehmen auch deshalb zu, weil zum Beispiel auch in Autos der Podcast mehr und mehr durch Car-Audio-Systeme gepusht wird. Gerade hier ist auch Apple Vorreiter mit seinem Apple CarPlay, indem auch die Podcast-Software vorinstalliert ist.

Nehmen wir das alles zusammen, dann ist ein echter Boom absehbar. Aktuell stehen wir hier allerdings noch in einer Early-Adaptor-Phase. Doch mit jedem Tag kommen neue Formate, neue Sendungen und auch neue Hörer dazu. Laut einer Untersuchung von Edison Research hört der durchschnittliche Podcast-Hörer 6 Podcasts pro Woche — Tendenz steigend.

Mit anderen Worten: Es ist eine gute Idee, um JETZT mit einem eigenen Podcast zu starten.

Schritt 1: Wähle Dein Format

Wenn Du für Dich selbst ein Thema gefunden hast und Du das Gefühl hast, dass Du darüber in einem Podcast sprechen möchtest, dann ist eine der wichtigsten Fragen zuerst, ob Dein Format auch für eine Zielgruppe

  • relevant,
  • wertvoll und
  • interessant ist.

Wenn Du der Meinung bist, dass das der Fall ist, dann spricht nichts gegen einen Start.

Grundsätzlich gibt es verschiedene Formate, um mit einem eigenen Podcast zu starten.

Der Solo-Podcast

Das ist der klassische Start, um zum Beispiel mit News, Tutorials, Expertenwissen oder Comedy ein eigenes Format mit Leben zu erfüllen. Je nach Themenbereich und Spezialisierung kann man so mit einem Format gut eine Hörerschafft erreichen. Natürlich kann man mit einem Lifestyle-B2C-Thema mehr Hörer erreichen, doch die Menge der Hörer ist nicht alles. Selbst eine kleine Nische mit wenigen hundert Hörern kann äußerst lukrativ sein. Am Ende kommt es auf die richtigen Zuhörer an.

Letztlich kann ein solcher Solo-Podcast sehr gut dabei helfen,

  • seinen eigenen Expertenstatus aufzubauen und zu untermauern,
  • die Reputation zu verstärken,
  • Position zu beziehen und
  • die Sichtbarkeit zu erhöhen.

Viele gute Gründe, die für einen wertvollen und inhaltsstarken Podcast sprechen.

Interview-Style-Podcast

Interviews geben einem Podcast das gewisse Etwas. Sie wirken vielseitiger und erlauben auch unterschiedliche Sichtweisen auf ein Thema. Ein großer Vorteil eines Interview-Podcasts ist aber auch, dass dieser über den Interviewpartner skalierbar wird. Auch für den Interview-Partner ist jeder Podcast gute Werbung. Hier ist es einfach ein Geben und Nehmen – alle Seiten profitieren davon. Der Podcaster erhält wertvollen Content, der Interviewpartner hat eine neue Präsenz und die Zuhörer profitieren von den meist wertvollen Inhalten und Informationen. Alles in allem ist dieses Format sehr vielseitig, hat eine hohe Dynamik im Gespräch und bietet Raum für jede Menge Interaktion.

Multihost-Podcast

Ein Gastgeber ist gut. Zwei Gastgeber, die regelmäßig in einem gemeinsamen Format auftreten, sind aber meist besser; mehrere Sprecher, die in einer entsprechenden Runde zusammenkommen, sind zudem aktuell extrem beliebt. Auch hier kann man einzelne Themen mit unterschiedlichen Sichtweisen betrachten, durch den Dialog eine hohe Dynamik erzeugen und sich gegenseitig so inhaltliche Bälle zuwerfen, dass das ganze Gespräch einfach Spaß beim Zuhören macht.

Narrative-Podcast

Das narritive Format basiert auf geschlossenen Geschichten, die meist sehr hochwertig und aufwändig produziert werden. Dieses Format ist sehr beliebt, erfordert jedoch ein hohes Maß an Aufwand für Vor- und Nachbereitung. Doch am Ende steht eine Story, die einem hochwertigen Audio-Book in nichts nachsteht.

Schritt 2: Du brauchst einen richtig guten Sound

Der Sound ist das A und O des gesamten Formats. Außerdem baut man über die Stimme eine Verbindung zum Hörer auf. Oft passiert es sogar, dass man zu einem Sprecher eine so starke Verbindung aufbaut, dass hier einfach immer alles passen muss. Hierzu braucht es ein entsprechendes Mikro und eine Umgebung, in der man in Ruhe und ungestört aufnehmen kann.

Profi-Tipp: Für Profis ist das Zoom H2n, Handy Recorder + Zubehör (amzn.to/2dGCFRy) eine sehr gute Wahl. Für den Einstieg und den Semi-Profi liefert das Blue Microphone Snow USB (amzn.to/2dGCWE9) sehr gute Ergebnisse.

Idealerweise sollte man einen Ploppfilter einsetzen, der zwischen Mund und Mikrofon platziert wird. Dadurch können unangenehme und harte Plopp- und Zischlaute, die gerne mal in der Aufnahme deutlich ausschlagen und als sehr unangenehm wahrgenommen werden, minimiert werden. Wenn man keine eigene Sprecherkabine hat, kann man auch auf eine Klangbox setzen. Hierbei handelt es sich um eine ausgepolsterte Box, in der das Mikrofon platziert wird. Durch diese Konstruktion vermindert man den teilweise unangenehmen Raumklang und die Aufnahmen sind, auch mit einfachen Mikrofonen, meist herausragend.

Bei der Aufnahme gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann man unter Windows die kostenfreie Version vom Audiobearbeitungsprogramm Audacity nehmen. Auf dem Mac gibt es von Apple Garageband (hier am besten die Version 6.0.4, da dies die letzte Version ist, die noch für Podcaster optimiert ist — die aktuellen Versionen von Garageband gehen zwar auch für die Aufnahme, doch Kapitelmarken etc. lassen sich hier nicht mehr einarbeiten) oder Apple Logic.

Profi-Tipp: In der Podcaster-Szene ist die Software Reaper mit der Erweiterung Ultraschall extrem beliebt. Die ist im Grunde genommen perfekt auf Podcaster zugeschnitten und bietet alles, was das Herz begehrt. Allerdings braucht es etwas Zeit, um sich in diese Lösung einzuarbeiten. Hier ist es möglich,

  • Telefonate von Skype- und Facetime direkt mitzuschneiden,
  • entfernte Teilnehmer können mit Soundlink über das Internet mit eingebunden werden,
  • ein Soundboard für Jingles ist vorhanden und
  • der Podcast kann auch zusätzlich während der Aufzeichnung live gesendet werden.

Viele Podcasts, gerade Interviews, werden via Skype geführt. Diese Gespräche können direkt mitgeschnitten werden, zum Beispiel mit dem Skype Recorder von eCamm. Hierbei ist es sogar möglich, beide Spuren separiert zu exportieren. Dadurch können diese einzeln im Audioprogramm bearbeitet und so angepasst werden, dass alles perfekt ausgesteuert ist. Parallel ist es möglich, die eigene Stimme lokal mit einem hochwertigen Mikro aufzunehmen und nur den Gesprächspartner mit Skype Recorder aufzuzeichnen. Am Ende ist es ein Leichtes, beide Spuren im Audioprogramm wieder zusammenzustellen und zu bearbeiten.

Allerdings gibt es dabei hin und wieder das Problem, dass Aufnahmen gestört werden oder im schlimmsten Fall auch mal abbrechen. Besonders schlimm ist es, wenn der Rechner oder Skype während der Aufzeichnung abstürzen. Meist bedeutet das, dass die Aufnahme weg ist. Ein Geheimtipp, um das zu verhindern, ist die Online-Lösung Zencastr.com. Für kleines Geld erhält man hier eine Plattform, auf der sich alle Teilnehmer anmelden, um dann gemeinsam den Podcast aufzunehmen. Störungen, Abstürze etc. spielen hier keine Rolle mehr, denn das, was gesprochen wurde, ist aufgenommen und kann benutzt werden. Außerdem gibt es auch dort ein sogenanntes Soundboard, in dem man eigene Jingles, Intros und Outtros und Einspieler hinterlegen kann. Dadurch kann man direkt während der Aufnahme das Intro abspielen, einzelne Jingles und Einspieler setzen und das Outtro am Ende abspielen. Im Idealfall erhält man so direkt nach der Aufzeichnung eine sendefertige Aufnahme.

Am Ende kann man seine Aufnahme auch noch durch Auphonic.com optimieren und verbessern. Das funktioniert entweder direkt zusammen über Zencastr.com, oder direkt via Upload.

Egal für welchen Weg Du Dich entscheidest, am Ende sollte eine Aufnahme stehen, die qualitativ gut und sendefähig ist.

Schritt 3: Prepare for Launch – Jetzt geht es in die heiße Phase

Du hast Dein Thema, Dein Format und die Technik im Griff? Perfekt, dann kann es jetzt mit den ersten Aufnahmen losgehen. Damit Du in Zukunft zuverlässig und regelmäßig auf Sendung gehen kannst ,ist es ratsam, einen eigenen Workflow zu definieren. Dieser könnte wie folgt aussehen:

1. Aufnahme und Termine planen,
2. Recherche zum Thema oder Gesprächspartner,
3. Aufnahme und
4. Nachbearbeitung und Post für Veröffentlichung schreiben.

Zur Terminabstimmung gibt es das Online-Tool Calendly.com. Mit diesem Tool kann man auf einfachste Weise Termine mit unterschiedlichen Interviewpartnern abstimmen.

Profi-Tipp: Wenn man von jedem Interview und jeder Podcast-Ausgabe zusätzlich den Inhalt auch als Transkription anfertigt bzw. anfertigen lässt, dann kann man so auch Contentreceycling in unterschiedlichen Formaten, zum Beispiel als Blog, betreiben.

Schritt 4: Rocket Launch – Marketing ist ein Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Menschen

Ein guter Podcast braucht seine Zeit, um seine Hörer zu finden. Das liegt einfach in der Natur der Dinge. Doch entscheidend ist, dass der Podcast regelmäßig erscheint. Um das sicherzustellen, ist es eine gute Idee, gleich mehrere Ausgaben auf einmal aufzunehmen, so dass man sich so einen gewissen Puffer schafft. Manch Podcaster hat hier 3 oder 5 Folgen in der Hinterhand, manche haben sogar 50 Folgen im Voraus produziert. So oder so, ein solcher Puffer kann dabei helfen, um auch im Krankheitsfall zuverlässig und regelmäßig auf Sendung zu sein.

Doch wie oft sollte man auf Sendung gehen? Nun, es kommt darauf an: Es gibt erfolgreiche Podcasts, die alle 14 Tage erscheinen, manche auch nur monatlich, doch eine wöchentliche Frequenz erhöht die Chance, um eine gute Bindung zum Hörer aufzubauen. Außerdem kann man dadurch schon in einem überschaubaren Zeitraum mehr und mehr Hörer für sich gewinnen — und so richtig Spaß macht es, wenn man monatlich 1.500 bis 2.000 Downloads hat. Doch das braucht Zeit.

Der 150 € Launch

1. Kreiere Deinen Hörer Avatar
2. Identifiziere die Top 5 Probleme,
3. Mache in E-Book daraus
4. Verfeinere dieses E-Book und bringe es für z.B. 2,99 Euro auf den Markt
5. Schalte Anzeigen auf Facebook (Lookalike) und veranstalte ein
6. Gewinnspiel mit Amazon 50-€-Gutschein, z.B. für denjenigen, der die beste Rezension auf iTunes schreibt.

Diese 6 Schritte helfen, um eine Sendung bekannt zu machen. Zuerst geht es darum, seine Hörer so genau wie möglich zu beschreiben, um dann im zweiten Schritt die brennendsten Probleme zu identifizieren, die dann in den jeweiligen Ausgaben besprochen werden. Aus den wichtigsten Punkten kannst Du auch ein E-Book erstellen. Eine verfeinerte Version kann für kleines Geld verkauft werden. Dann ist es eine gute Idee, um für Deine Zielgruppe, und für ähnliche Zielgruppen (Lookalikes) maßgeschneiderte Anzeigen auf Facebook zu schalten. Da Rezensionen und Bewertungen auf iTunes extrem wichtig sind, kann man seine Zuhörer auch mit einem kleinen Anreiz, zum Beispiel einem Gutschein von Amazon, motivieren, um eine möglichst originelle oder gute Bewertung zu schreiben.

Zusätzlich kann auch auf einer separaten Landingpage zum Podcast eine E-Mail-Liste einrichten. Damit der Podcast dann von möglichst vielen Hörern gefunden wird, sollte auch die E-Mail-Liste von Interview-Partnern aktiviert werden.

Profi-Tipp: Am besten legst Du Dir für die Interview-Partner eine ganze Reihe von E-Mail-Vorlagen an, um das Interview perfekt vor- und nachzubereiten bzw. um dem Interview-Partner mit vorgefertigten Texten zu helfen, um den Podcast in seinem Umfeld zu bewerben.

Schritt 5: Geld verdienen

Wenn es gelungen ist, eine größere Hörergruppe für ein Format zu begeistern, kann man sich auch mit dem Gedanken beschäftigen.

Hier gibt es folgende Möglichkeiten:

1. Werbung/Sponsoring: Hier steckt das meiste Potenzial, z.B. bei 80 TSD Downloads pro Monat und einem CPM von 43,50 Euro für Pre-, Mid-Roll oder End-Roll-Werbung sind das im Idealfall rund 3.480 Euro Einnahmen im Monat. Dabei variiert der CPM, je nachdem, ob die Werbung am Anfang, in der Mitte oder am Ende eingespielt wird.

2. Affiliate Marketing: Mit wenig Aufwand Geld verdienen. Hierbei ist die Anmeldung einfach und schnell. Praktisch findet man immer zum Thema passende Produkte und Angebote, z.B. auf Amazon oder Audible Affiliate. Alternativ kann man auch Einnahmen via Patreon.com generieren. (Anmerkung: Alle Einnahmen sind grundsätzlich auch steuerpflichtig. Hier ggf. den Steuerberater um Rat fragen)

3. Coaching: Im eigenen Format kann man zum Beispiel auch seine Leistungen in Form eines Coachings mit einbringen, um ausgewählten Hörern einen Mehrwert zu liefern.

4. Best-of-Serie: Einzelne Inhalte aus besonders gelungenen Ausgaben können zum Beispiel als eigenständiges Produkt oder als Produktbeigabe (z.B. ein E-Book) genutzt werden. Dadurch wird der Verkauf für dein anderes Produkt angeregt und als höherwertig wahrgenommen.

5. Eigene Produkte: Online Produkte in Verbindung mit Coaching-Erfahrungen lassen sich prima kombinieren (Online-Kurse, Webinare etc.) und Du erhältst dadurch eine größere Gewinnmarge, da die einzelnen Angebote nur einmal produziert werden müssen.

Eine Anregung zum Schluss

Liebe Deine Zuhörer, um den besten Content zu liefern. Sieh in Podcast-Formaten nicht nur eine Möglichkeit, schnell reich zu werden. Liebe das, was Du tust und lege viel Begeisterung hinein. Diese Begeisterung wird auf Deine Hörer überspringen, und sie werden Deinen Podcast sicherlich auch gerne weiterempfehlen.

FAQ

Einige Fragen wurden im Nachgang noch behandelt. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick:

• Wie hoch ist der Aufwand pro Folge?
Es kommt darauf an, doch für jede Stunde Sendung sollte man gut 3 bis 6 Stunden für Recherchen, Vor- und Nachbereitung kalkulieren.

• Wie kann man sein Podcast-Format auf Spotify senden?
Aktuell ist das z.B. über den Podcast-Hoster Nipsin.com möglich. Dieser ermöglicht es, den Podcast auf Spotify zu listen, allerdings kommen nur wenige in die Auswahl.

• Wie findet man die beste Kategorie und kann man diese später wechseln?
Einfach schauen, ob man eine Kategorie und Unterkategorie findet, die am besten passt und noch nicht überlaufen ist. Und ja, man kann die Kategorie auch im Nachhinein verändern.

• Wie steht’s um Thema SEO für Podcast bei iTunes?
Titel und Beschreibung sollten für Keywords optimiert sein. Zudem sollten sowohl die Autoren als auch bekannte Podcaster mit aufgenommen werden, um besser gelistet zu werden.

• Wird iTunes auch bei Google gelistet?
Ja.

Exklusive Podcast Masterclass

Als Podcaster Hörer erreichen und Geld verdienen

Seit einigen Jahren hört man mehr und mehr den Begriff Podcast wieder, und seitdem Apple auf dem iPhone die Software zum Hören von Podcasts prominent vorinstalliert hat, erlebt dieses Format einen komplett neuen Boom. Dabei ist das Thema nicht neu: Das Konzept wurde laut Wikipedia von Tristan Louis im Jahr 2000 vorgeschlagen. Als erster hat Dave Winer das Konzept leicht modifiziert umgesetzt. Seit 2004 gibt es den Begriff Podcast, und als Apple 2005 auf den Zug aufsprang und den Podcast damals in iTunes integrierte, nahm das Thema insgesamt Fahrt auf. Gerade im Zuge des iPods gab es schon sehr früh viele englischsprachige Podcasts, die man sich regelmäßig anhören konnte.

Im Trend

Heute gehören Podcasts fast schon zum Alltag, denn mehr und mehr Anbieter setzen auf eigene Formate. Auch Rundfunksendeanstalten nutzen Podcasts als Ergänzung zum eigenen Radioformat. Große Podcasts haben spielend 80 bis 100.000 Download monatlich, einige sogar mehr. Doch die meisten Podcasts, also rund 80 bis 90 Prozent, dürften nur 100 bis 2.000 Downloads pro Monat haben. Klar, das Interesse ist da, und das Format Podcast wird gehört — doch an vielen Stellen ist hier noch Luft nach oben.

Betrachten wir nachfolgend, wie Du selbst einen Podcast planen, starten und am Ende auch damit Geld verdienen kannst.

Einige Überlegungen, bevor es losgeht

Es gibt einen guten Grund, warum Podcasts so beliebt sind. Zum einen hat der Podcast in den letzten Jahren einen großen Einfluss darauf genommen, wie wir Content konsumieren. Gerade das Hören unterwegs oder beim Sport haben Podcasts gleich von Anfang an viel Raum gegeben. Außerdem können wir diese auch parallel zu anderen Tätigkeiten konsumieren, und mancher Stau wird im Auto durch attraktive Podcasts mehr als erträglich.

Das tolle dabei ist, dass man ab Abonnement des Podcasts von da an mit allen neuen Folgen automatisch versorgt wird. Für den Hörer ist das praktisch, denn er muss sich um nichts mehr kümmern. Für den Podcaster ist das spannend, denn auf einfache Art und Weise kann er sich eine Hörerschaft aufbauen, die regelmäßig seinen Content erlebt.

Nach aktuellen Zahlen konsumieren alleine in den USA rund 45 Millionen Menschen Podcasts regelmäßig. In Deutschland kann man von rund 8 Millionen regelmäßigen Podcast-Hörern ausgehen. Diese Zahlen sind schon gut, doch wenn wir von rund aktiven 50 Millionen Smartphones alleine in Deutschland ausgehen, dann ist auch da noch viel Luft nach oben vorhanden.

Doch mehr und mehr nehmen die Hörerzahlen zu; denn wir entwickeln uns langsam aber sicher in Richtung einer On-Demand-Gesellschaft. Musik, Filme und Serien werden schon heute mehr und mehr On-Demand konsumiert. Auch durch diesen Umstand gewinnt der Podcast mehr und mehr Hörer. Diese Zahlen nehmen auch deshalb zu, weil zum Beispiel auch in Autos der Podcast mehr und mehr durch Car-Audio-Systeme gepusht wird. Gerade hier ist auch Apple Vorreiter mit seinem Apple CarPlay, indem auch die Podcast-Software vorinstalliert ist.

Nehmen wir das alles zusammen, dann ist ein echter Boom absehbar. Aktuell stehen wir hier allerdings noch in einer Early-Adaptor-Phase. Doch mit jedem Tag kommen neue Formate, neue Sendungen und auch neue Hörer dazu. Laut einer Untersuchung von Edison Research hört der durchschnittliche Podcast-Hörer 6 Podcasts pro Woche — Tendenz steigend.

Mit anderen Worten: Es ist eine gute Idee, um JETZT mit einem eigenen Podcast zu starten.

Schritt 1: Wähle Dein Format

Wenn Du für Dich selbst ein Thema gefunden hast und Du das Gefühl hast, dass Du darüber in einem Podcast sprechen möchtest, dann ist eine der wichtigsten Fragen zuerst, ob Dein Format auch für eine Zielgruppe

  • relevant,
  • wertvoll und
  • interessant ist.

Wenn Du der Meinung bist, dass das der Fall ist, dann spricht nichts gegen einen Start.

Grundsätzlich gibt es verschiedene Formate, um mit einem eigenen Podcast zu starten.

Der Solo-Podcast

Das ist der klassische Start, um zum Beispiel mit News, Tutorials, Expertenwissen oder Comedy ein eigenes Format mit Leben zu erfüllen. Je nach Themenbereich und Spezialisierung kann man so mit einem Format gut eine Hörerschafft erreichen. Natürlich kann man mit einem Lifestyle-B2C-Thema mehr Hörer erreichen, doch die Menge der Hörer ist nicht alles. Selbst eine kleine Nische mit wenigen hundert Hörern kann äußerst lukrativ sein. Am Ende kommt es auf die richtigen Zuhörer an.

Letztlich kann ein solcher Solo-Podcast sehr gut dabei helfen,

  • seinen eigenen Expertenstatus aufzubauen und zu untermauern,
  • die Reputation zu verstärken,
  • Position zu beziehen und
  • die Sichtbarkeit zu erhöhen.

Viele gute Gründe, die für einen wertvollen und inhaltsstarken Podcast sprechen.

Interview-Style-Podcast

Interviews geben einem Podcast das gewisse Etwas. Sie wirken vielseitiger und erlauben auch unterschiedliche Sichtweisen auf ein Thema. Ein großer Vorteil eines Interview-Podcasts ist aber auch, dass dieser über den Interviewpartner skalierbar wird. Auch für den Interview-Partner ist jeder Podcast gute Werbung. Hier ist es einfach ein Geben und Nehmen – alle Seiten profitieren davon. Der Podcaster erhält wertvollen Content, der Interviewpartner hat eine neue Präsenz und die Zuhörer profitieren von den meist wertvollen Inhalten und Informationen. Alles in allem ist dieses Format sehr vielseitig, hat eine hohe Dynamik im Gespräch und bietet Raum für jede Menge Interaktion.

Multihost-Podcast

Ein Gastgeber ist gut. Zwei Gastgeber, die regelmäßig in einem gemeinsamen Format auftreten, sind aber meist besser; mehrere Sprecher, die in einer entsprechenden Runde zusammenkommen, sind zudem aktuell extrem beliebt. Auch hier kann man einzelne Themen mit unterschiedlichen Sichtweisen betrachten, durch den Dialog eine hohe Dynamik erzeugen und sich gegenseitig so inhaltliche Bälle zuwerfen, dass das ganze Gespräch einfach Spaß beim Zuhören macht.

Narrative-Podcast

Das narritive Format basiert auf geschlossenen Geschichten, die meist sehr hochwertig und aufwändig produziert werden. Dieses Format ist sehr beliebt, erfordert jedoch ein hohes Maß an Aufwand für Vor- und Nachbereitung. Doch am Ende steht eine Story, die einem hochwertigen Audio-Book in nichts nachsteht.

Schritt 2: Du brauchst einen richtig guten Sound

Der Sound ist das A und O des gesamten Formats. Außerdem baut man über die Stimme eine Verbindung zum Hörer auf. Oft passiert es sogar, dass man zu einem Sprecher eine so starke Verbindung aufbaut, dass hier einfach immer alles passen muss. Hierzu braucht es ein entsprechendes Mikro und eine Umgebung, in der man in Ruhe und ungestört aufnehmen kann.

Profi-Tipp: Für Profis ist das Zoom H2n, Handy Recorder + Zubehör (amzn.to/2dGCFRy) eine sehr gute Wahl. Für den Einstieg und den Semi-Profi liefert das Blue Microphone Snow USB (amzn.to/2dGCWE9) sehr gute Ergebnisse.

Idealerweise sollte man einen Ploppfilter einsetzen, der zwischen Mund und Mikrofon platziert wird. Dadurch können unangenehme und harte Plopp- und Zischlaute, die gerne mal in der Aufnahme deutlich ausschlagen und als sehr unangenehm wahrgenommen werden, minimiert werden. Wenn man keine eigene Sprecherkabine hat, kann man auch auf eine Klangbox setzen. Hierbei handelt es sich um eine ausgepolsterte Box, in der das Mikrofon platziert wird. Durch diese Konstruktion vermindert man den teilweise unangenehmen Raumklang und die Aufnahmen sind, auch mit einfachen Mikrofonen, meist herausragend.

Bei der Aufnahme gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann man unter Windows die kostenfreie Version vom Audiobearbeitungsprogramm Audacity nehmen. Auf dem Mac gibt es von Apple Garageband (hier am besten die Version 6.0.4, da dies die letzte Version ist, die noch für Podcaster optimiert ist — die aktuellen Versionen von Garageband gehen zwar auch für die Aufnahme, doch Kapitelmarken etc. lassen sich hier nicht mehr einarbeiten) oder Apple Logic.

Profi-Tipp: In der Podcaster-Szene ist die Software Reaper mit der Erweiterung Ultraschall extrem beliebt. Die ist im Grunde genommen perfekt auf Podcaster zugeschnitten und bietet alles, was das Herz begehrt. Allerdings braucht es etwas Zeit, um sich in diese Lösung einzuarbeiten. Hier ist es möglich,

  • Telefonate von Skype- und Facetime direkt mitzuschneiden,
  • entfernte Teilnehmer können mit Soundlink über das Internet mit eingebunden werden,
  • ein Soundboard für Jingles ist vorhanden und
  • der Podcast kann auch zusätzlich während der Aufzeichnung live gesendet werden.

Viele Podcasts, gerade Interviews, werden via Skype geführt. Diese Gespräche können direkt mitgeschnitten werden, zum Beispiel mit dem Skype Recorder von eCamm. Hierbei ist es sogar möglich, beide Spuren separiert zu exportieren. Dadurch können diese einzeln im Audioprogramm bearbeitet und so angepasst werden, dass alles perfekt ausgesteuert ist. Parallel ist es möglich, die eigene Stimme lokal mit einem hochwertigen Mikro aufzunehmen und nur den Gesprächspartner mit Skype Recorder aufzuzeichnen. Am Ende ist es ein Leichtes, beide Spuren im Audioprogramm wieder zusammenzustellen und zu bearbeiten.

Allerdings gibt es dabei hin und wieder das Problem, dass Aufnahmen gestört werden oder im schlimmsten Fall auch mal abbrechen. Besonders schlimm ist es, wenn der Rechner oder Skype während der Aufzeichnung abstürzen. Meist bedeutet das, dass die Aufnahme weg ist. Ein Geheimtipp, um das zu verhindern, ist die Online-Lösung Zencastr.com. Für kleines Geld erhält man hier eine Plattform, auf der sich alle Teilnehmer anmelden, um dann gemeinsam den Podcast aufzunehmen. Störungen, Abstürze etc. spielen hier keine Rolle mehr, denn das, was gesprochen wurde, ist aufgenommen und kann benutzt werden. Außerdem gibt es auch dort ein sogenanntes Soundboard, in dem man eigene Jingles, Intros und Outtros und Einspieler hinterlegen kann. Dadurch kann man direkt während der Aufnahme das Intro abspielen, einzelne Jingles und Einspieler setzen und das Outtro am Ende abspielen. Im Idealfall erhält man so direkt nach der Aufzeichnung eine sendefertige Aufnahme.

Am Ende kann man seine Aufnahme auch noch durch Auphonic.com optimieren und verbessern. Das funktioniert entweder direkt zusammen über Zencastr.com, oder direkt via Upload.

Egal für welchen Weg Du Dich entscheidest, am Ende sollte eine Aufnahme stehen, die qualitativ gut und sendefähig ist.

Schritt 3: Prepare for Launch – Jetzt geht es in die heiße Phase

Du hast Dein Thema, Dein Format und die Technik im Griff? Perfekt, dann kann es jetzt mit den ersten Aufnahmen losgehen. Damit Du in Zukunft zuverlässig und regelmäßig auf Sendung gehen kannst ,ist es ratsam, einen eigenen Workflow zu definieren. Dieser könnte wie folgt aussehen:

1. Aufnahme und Termine planen,
2. Recherche zum Thema oder Gesprächspartner,
3. Aufnahme und
4. Nachbearbeitung und Post für Veröffentlichung schreiben.

Zur Terminabstimmung gibt es das Online-Tool Calendly.com. Mit diesem Tool kann man auf einfachste Weise Termine mit unterschiedlichen Interviewpartnern abstimmen.

Profi-Tipp: Wenn man von jedem Interview und jeder Podcast-Ausgabe zusätzlich den Inhalt auch als Transkription anfertigt bzw. anfertigen lässt, dann kann man so auch Contentreceycling in unterschiedlichen Formaten, zum Beispiel als Blog, betreiben.

Schritt 4: Rocket Launch – Marketing ist ein Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Menschen

Ein guter Podcast braucht seine Zeit, um seine Hörer zu finden. Das liegt einfach in der Natur der Dinge. Doch entscheidend ist, dass der Podcast regelmäßig erscheint. Um das sicherzustellen, ist es eine gute Idee, gleich mehrere Ausgaben auf einmal aufzunehmen, so dass man sich so einen gewissen Puffer schafft. Manch Podcaster hat hier 3 oder 5 Folgen in der Hinterhand, manche haben sogar 50 Folgen im Voraus produziert. So oder so, ein solcher Puffer kann dabei helfen, um auch im Krankheitsfall zuverlässig und regelmäßig auf Sendung zu sein.

Doch wie oft sollte man auf Sendung gehen? Nun, es kommt darauf an: Es gibt erfolgreiche Podcasts, die alle 14 Tage erscheinen, manche auch nur monatlich, doch eine wöchentliche Frequenz erhöht die Chance, um eine gute Bindung zum Hörer aufzubauen. Außerdem kann man dadurch schon in einem überschaubaren Zeitraum mehr und mehr Hörer für sich gewinnen — und so richtig Spaß macht es, wenn man monatlich 1.500 bis 2.000 Downloads hat. Doch das braucht Zeit.

Der 150 € Launch

1. Kreiere Deinen Hörer Avatar
2. Identifiziere die Top 5 Probleme,
3. Mache in E-Book daraus
4. Verfeinere dieses E-Book und bringe es für z.B. 2,99 Euro auf den Markt
5. Schalte Anzeigen auf Facebook (Lookalike) und veranstalte ein
6. Gewinnspiel mit Amazon 50-€-Gutschein, z.B. für denjenigen, der die beste Rezension auf iTunes schreibt.

Diese 6 Schritte helfen, um eine Sendung bekannt zu machen. Zuerst geht es darum, seine Hörer so genau wie möglich zu beschreiben, um dann im zweiten Schritt die brennendsten Probleme zu identifizieren, die dann in den jeweiligen Ausgaben besprochen werden. Aus den wichtigsten Punkten kannst Du auch ein E-Book erstellen. Eine verfeinerte Version kann für kleines Geld verkauft werden. Dann ist es eine gute Idee, um für Deine Zielgruppe, und für ähnliche Zielgruppen (Lookalikes) maßgeschneiderte Anzeigen auf Facebook zu schalten. Da Rezensionen und Bewertungen auf iTunes extrem wichtig sind, kann man seine Zuhörer auch mit einem kleinen Anreiz, zum Beispiel einem Gutschein von Amazon, motivieren, um eine möglichst originelle oder gute Bewertung zu schreiben.

Zusätzlich kann auch auf einer separaten Landingpage zum Podcast eine E-Mail-Liste einrichten. Damit der Podcast dann von möglichst vielen Hörern gefunden wird, sollte auch die E-Mail-Liste von Interview-Partnern aktiviert werden.

Profi-Tipp: Am besten legst Du Dir für die Interview-Partner eine ganze Reihe von E-Mail-Vorlagen an, um das Interview perfekt vor- und nachzubereiten bzw. um dem Interview-Partner mit vorgefertigten Texten zu helfen, um den Podcast in seinem Umfeld zu bewerben.

Schritt 5: Geld verdienen

Wenn es gelungen ist, eine größere Hörergruppe für ein Format zu begeistern, kann man sich auch mit dem Gedanken beschäftigen.

Hier gibt es folgende Möglichkeiten:

1. Werbung/Sponsoring: Hier steckt das meiste Potenzial, z.B. bei 80 TSD Downloads pro Monat und einem CPM von 43,50 Euro für Pre-, Mid-Roll oder End-Roll-Werbung sind das im Idealfall rund 3.480 Euro Einnahmen im Monat. Dabei variiert der CPM, je nachdem, ob die Werbung am Anfang, in der Mitte oder am Ende eingespielt wird.

2. Affiliate Marketing: Mit wenig Aufwand Geld verdienen. Hierbei ist die Anmeldung einfach und schnell. Praktisch findet man immer zum Thema passende Produkte und Angebote, z.B. auf Amazon oder Audible Affiliate. Alternativ kann man auch Einnahmen via Patreon.com generieren. (Anmerkung: Alle Einnahmen sind grundsätzlich auch steuerpflichtig. Hier ggf. den Steuerberater um Rat fragen)

3. Coaching: Im eigenen Format kann man zum Beispiel auch seine Leistungen in Form eines Coachings mit einbringen, um ausgewählten Hörern einen Mehrwert zu liefern.

4. Best-of-Serie: Einzelne Inhalte aus besonders gelungenen Ausgaben können zum Beispiel als eigenständiges Produkt oder als Produktbeigabe (z.B. ein E-Book) genutzt werden. Dadurch wird der Verkauf für dein anderes Produkt angeregt und als höherwertig wahrgenommen.

5. Eigene Produkte: Online Produkte in Verbindung mit Coaching-Erfahrungen lassen sich prima kombinieren (Online-Kurse, Webinare etc.) und Du erhältst dadurch eine größere Gewinnmarge, da die einzelnen Angebote nur einmal produziert werden müssen.

Eine Anregung zum Schluss

Liebe Deine Zuhörer, um den besten Content zu liefern. Sieh in Podcast-Formaten nicht nur eine Möglichkeit, schnell reich zu werden. Liebe das, was Du tust und lege viel Begeisterung hinein. Diese Begeisterung wird auf Deine Hörer überspringen, und sie werden Deinen Podcast sicherlich auch gerne weiterempfehlen.

FAQ

Einige Fragen wurden im Nachgang noch behandelt. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick:

• Wie hoch ist der Aufwand pro Folge?
Es kommt darauf an, doch für jede Stunde Sendung sollte man gut 3 bis 6 Stunden für Recherchen, Vor- und Nachbereitung kalkulieren.

• Wie kann man sein Podcast-Format auf Spotify senden?
Aktuell ist das z.B. über den Podcast-Hoster Nipsin.com möglich. Dieser ermöglicht es, den Podcast auf Spotify zu listen, allerdings kommen nur wenige in die Auswahl.

• Wie findet man die beste Kategorie und kann man diese später wechseln?
Einfach schauen, ob man eine Kategorie und Unterkategorie findet, die am besten passt und noch nicht überlaufen ist. Und ja, man kann die Kategorie auch im Nachhinein verändern.

• Wie steht’s um Thema SEO für Podcast bei iTunes?
Titel und Beschreibung sollten für Keywords optimiert sein. Zudem sollten sowohl die Autoren als auch bekannte Podcaster mit aufgenommen werden, um besser gelistet zu werden.

• Wird iTunes auch bei Google gelistet?
Ja.