User Happiness – der entscheidende SEO Faktor für Top Rankings

Beschreibung zum kostenlosen Online Marketing Webinar

Neben Technik und Inhalten spielen vor allem die User Signals eine immer wichtigere Rolle für SEO und Top Platzierungen bei Google. In diesem Webinar zeige ich anhand praktischer Beispiele, wie die USER-Happiness auf Webseiten erfasst und gesteigert wird. Die Teilnehmer erhalten coole Tools und praktische Tipps zur Steigerung der Nutzer Zufriedenheit.
Der Überblick über die am meisten nervenden Hürden an Webseiten und Inhalten hilft, diese Fehler auch auf der eigenen Seite abzubauen. Christian Tembrink teilt hier sein Praxis Wissen aus über 10 Jahren Erfahrung in der Online Marketing Arbeit.

 

Video zum Webinar

Webinar Termin:

22.07.2016

11:00 Uhr - 12:00 Uhr

Das wirst Du nach dem Webinar erreicht haben:

Du kennst neuste Tools, die Dir helfen, Deine User Happiness zu bewerten zu optimieren. Neben virtuellem Eyetracking und Software Tipp zur Dynamisierung Deiner Inhalte gibts eine große Portion kreativer Ideen für Dein Marketing. Praktische Case-Studys zeigen dir, wie einfach andere Unternehmen mit User Happiness Ihre Erfolge steigern konnten. Das ist Deine Basis, um auch Dein Unternehmen/Produkt ganz nach oben zu bringen.

Zielgruppe

  • Geschäftsführer KMU
  • (Online) Marketing Verantwortliche
  • E-Commerce Verantwortliche
  • Webdesigner
  • SEO’s

User Happiness – der entscheidende SEO Faktor für Top Rankings

Christian Tembrink kommt aus Köln. Schon im Jahr 2000 begann er sich mit Online Marketing zu beschäftigen. Er lernte bei Yellowstrom und studierte Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspsychologie. Tembrink interessiert sich also eigentlich schon immer dafür, wie man die Meinungen und Einstellungen der Leute beeinflussen kann. Außerdem arbeitete er in einer SEA-Agentur, betrieb ein bisschen SEO und zog einige eigene Projekte hoch. Da er merkte, dass die Arbeit bei Konzernen schlecht zu ihm passte und es für ihn interessanter war, Menschen zu helfen, gründete er 2007 netspirits. Die Firma ist auf SEO spezialisiert und hat viele große Konzerne und Marken als Kunden. Außerdem betätigt sich Tembrink gerne als Buchautor, Sprecher und Dozent. Weiterhin kennt er sich gut in den Bereichen Web-Usability und YouTube aus. Wer sich gerne mit ihm austauschen möchte, der kann ihn einfach auf Google suchen oder über die Website von netspirits erreichen.

SEO ist ein vielschichtiger Prozess: Der Nutzer spielt eine wichtige Rolle

Hauptziel der Suchmaschinenoptimierung ist es, möglichst optimal auffindbar zu sein.
Hierfür gibt es viele wichtige Verbesserungsmöglichkeiten. Das Monitoring spielt hierbei eine große Rolle. Es geht darum, die Technik zu überwachen, KPIs zu ermitteln, vordefinierte Ziele zu kontrollieren und Indizierungen und Rankings zu überprüfen.
Auch die technische Weiterentwicklung und Qualitätssicherung besitzt große Bedeutung. In diesen Bereich fallen die Benutzung von CMS, die Bearbeitung von Templates, die technische Wartung und Bereitstellung der Server, die Analyse von Keywords, die Optimierung von Websites und das weitere Ausbauen und Verlinken von Inhalten.
Bedeutsam ist es, die Inhalte einer Seite an die Anforderungen, die Google und die Benutzer stellen, anzupassen. Hierfür wichtige Elemente sind die Redaktion, der Vertrieb und die Produktpflege. Aber auch der Customer Service und die Schnittstelle für PR und Marketing sollten nicht vernachlässigt werden.
Nicht außer Acht lassen sollte man die Links und die Erwähnungen im Netz. Dabei geht es vorwiegend darum, schlechte und ungültige Links zu entfernen und externe Links zu der eigenen Website möglichst weit zu verbreiten.
Das letzte wichtige Gebiet ist die User Happiness und die damit einhergehende Optimierung von User Signals. Bedeutsame Signale dieser Art sind die im sozialen Medienbereich zu verortenden, wie Likes, Shares und Tweets sowie die Bounce Rate und die Verweildauer. Außerdem geht es um Call to Actions, Video Marketing und das Optimieren der User Signals durch das Auswerten von Analysen.
Wenn man zum Beispiel Kleidung verkauft, dann lässt sich die Kaufwahrscheinlichkeit durch Videos um 75 Prozent erhöhen. Weitere mit dem Gebiet in Beziehung stehende Faktoren sind klassische Kampagnen, E-Mail-Marketing, die Aktionen der User und Online-Kooperationen.

 

Suchmaschinenoptimierung die wichtigsten Bestandteile

Die Darstellung zeigt die Bestandteile der Suchmaschinenoptimierung. Die grünen Felder zeigen die Themen, die direkt mit dem User verbunden sind.

 

Googles Patent zur User Happiness ist … die Augenbrauen-Cam!

Google veröffentlichte schon 2010 ein interessantes Patent zur User Happiness. Es handelt sich um eine Überwachung der Augenbrauen des Nutzers mit Hilfe der Webcam. So lässt sich dessen Stimmung relativ leicht feststellen. Wenn der User eher verärgert ist, dann werden die Augenbrauen sich zusammenziehen und eine Zornesfalte entsteht. Ist er dagegen über das, was er sieht, erfreut, dann heben sich seine Augenbrauen wahrscheinlich eher.

Echte Stores vs. Websites

In echten Geschäften fällt einem oft auf, dass die Leute sich sehr viel Mühe geben, dem Kunden ein großartiges Erlebnis zu bieten. Es wird Musik gespielt, Düfte werden versprüht und in luxuriöseren Geschäften wird des Öfteren sogar von einem Mitarbeiter empfangen. Websites machen oft den Fehler, genau gegenteilig zu handeln. Bei Dell muss man zum Beispiel erst den Cookies zustimmen und einige Filter wegklicken. Das ist natürlich schlecht für die User Happiness und somit auch für das Ranking.

These User Signals

Das Ranking bei Google hängt zu einem großen Teil vom Ausnutzen des Algorithmus ab. Überschreitet man allerdings einen gewissen Punkt, dann besitzen die User Signals zentrale Bedeutung. Der zeitliche Verlauf der Ranking-Position lässt sich etwa so beschreiben. Erst steigt die Position durch die Arbeit der SEO stark. Durch die vielen User kommt es zu technischen Problemen und außerdem werden die User irgendwann der Website überdrüssig. Das führt zu einem leichten Absturz des Rankings. Werden die Probleme gelöst, dann kommt es zu einer stabilen, leichten Steigerung.

Studien zu Ranking-Faktoren und User Happiness

Bei den Ranking Faktoren haben in letzter Zeit die benutzerbasierten Werte, wie Eignung für mobile Geräte und Benutzungsdaten gegenüber den traditionellen SEO-Faktoren, wie URL-Struktur und internen Links, deutlich an Bedeutung gewonnen.
Auch in psychologischen Studien zeigt sich, dass die Zufriedenheit der Nutzer immer mehr beeinflusst, wie groß der Erfolg einer Seite ist.
Google ist in letzter Zeit von einer Suchmaschine zu einem Großkonzern avanciert, der künstliche Intelligenz und eine Großzahl an verschiedenen Tools anbietet. Außerdem steht laut der Firmenphilosophie nun der Nutzer am meisten im Vordergrund. Das bedeutet, dass man als Website für die SEO insbesondere darauf konzentriert sein sollte, dem User nützlich zu sein. Zwar ist es immer noch möglich, die Rankingergebnisse durch Tricks zu manipulieren, aber das Ganze ist nicht nachhaltig. Langfristig hilft nur wirklich qualitativ hochwertiger Content statt Massenproduktion, um eine Website voranzubringen. Google beobachtet zur Umsetzung dieser Gedanken intensiv die Aktionen der Nutzer und bewertet Websites danach. Wichtigstes Monitoring-Tool ist hierbei interessanterweise Google Chrome.

In einem Experiment suchten viele Nutzer nach „Best Grilled Steaks“. Dort nahmen sie das erste Ergebnis und klickten ganz kurz darauf, um dann sofort wieder zurückzugehen. Das vierte Ergebnis schauten sie sich dagegen sehr lange an. Nach 70 Minuten solcher Aktionen rückte das vierte Ergebnis tatsächlich auf Platz eins.

Praxistipps zur Suchmaschinenoptimierung

Wichtig für die Suchmaschinenoptimierung ist die Keywordanalyse. Hierbei geht es darum, herauszufinden, welche Begriffe mit dem eigenen Konzern verbunden werden und ob man bei bestimmten wichtigen Suchen überhaupt angezeigt wird. Dabei ist es weniger wichtig, möglichst vielen Nutzern, die irgendein Keyword eingeben, angezeigt zu werden, als dass man denjenigen angezeigt wird, die wirklich etwas mit den eigenen Angeboten anfangen können. Bedeutsam ist es auch zu wissen, was der potenzielle Kunde der betrachteten Unternehmen wahrscheinlich bei Google für eine Anfrage eingeben wird, um dafür zu sorgen, dass er einen dann auch findet. Denn nur Nutzer, deren Bedürfnisse auch erfüllt werden, kaufen ein.

Websites mit schlechter CTR optimieren

Wichtig zur Überwachung der User Happiness ist an erster Stelle die CTR. Die Click-Through-Rate zeigt an, ob Nutzer sich eher durch eine Seite durchklicken oder öfter sofort bouncen (abspringen). Für Google findet man die CTR in der Search Console. Ist eine Seite zum Beispiel gut im Ranking, aber die Nutzer bouncen oft, dann sollte man überlegen, ob die Bedürfnisse nicht erfüllt werden. Eine Möglichkeit ist auch, dass ein niedriger geranktes Video die Aufmerksamkeit wegzieht.

Die Snippets, also die Textausschnitte, die Google in den Suchergebnissen anzeigt, sollten auch optimiert werden. Im Title sollte man das Keyword finden und nach Möglichkeit auch psychologische Tricks anwenden. Die Marke kann in der URL stehen, während die Description zusätzliche Informationen enthalten sollte. Wichtige Dinge, die es zu berücksichtigen gilt sind außerdem, dass Problemstellungen gelöst werden, Alleinstellungsmerkmale des eigenen Angebots offensichtlich sind, Aufmerksamkeit zusammen mit positiven Emotionen generiert wird und Emojis eingesetzt werden.
Weitere Tipps zur Form der Snippets sind, dass sie verknappte Texte enthalten, Sonderzeichen einsetzen und auf die Bedürfnisse des Nutzers eingehen sollten. W-Fragen, Related Searches und Auto-Suggest sind dabei gute Hilfsmittel.

Möglichkeiten zur Bewertung einer Website sollte man nur dort einbauen, wo sie wahrscheinlich auch positiv ausfallen. Wenn eine Seite kaum außergewöhnliche Inhalte aufweist oder sogar relativ uninteressant ist, dann sollte man sich die Nutzerbefragung sparen. Hier wird man wohl kaum positive Rückmeldungen bekommen. Die viel bessere Variante ist es, einige positive Ergebnisse mit vielen Likes zu erzielen und mit diesem Erfolg dann neue Besucher anzuziehen. Durch verschiedene Bewertungs-Plug-ins werden dann die Ergebnisse in den Snippets von Google angezeigt und können so ausgespielt werden. Auch Emotionen können in solchen Plug-ins abgefragt werden.

Erste Aufgabe ist es also, Seiten mit schlechter CTR zu optimieren.

Die Seiten mit großer Bounce-Rate optimieren

Die zweite wichtige Kennzahl für die User Happiness ist die Bounce Rate. Wichtig bei der Arbeit in diesem Bereich ist es, nicht aus den Augen zu verlieren, dass die Nutzer entscheiden, welche Inhalte gut sind, und nicht die Marketing-Abteilung oder die Quality Assurance. Wichtigstes Ziel in diesem Arbeitsabschnitt ist es, die Bounce Rate zu minimieren, damit die Besucher auf der Website bleiben und nicht sofort auf eine andere springen. Erster Schritt auf dem Weg dahin, ist der Blick in das Tool Google Analytics. Findet man hier Seiten, die eine ungewöhnlich hohe Bounce-Rate aufweisen, dann sollte man eine Verbesserung in Angriff nehmen. Wichtig dabei ist es allerdings auch, den Zweck der Seite im Auge zu behalten. Handelt es sich um eine Wetterseite, dann ist eine hohe Bounce-Rate nichts Ungewöhnliches, da der Nutzer oft einfach kurz das morgige Wetter anschauen wird, um dann weiterzusurfen. Bounce-Raten lassen sich auf vielfältige Weise minimieren: Die problematischen Seiten kann man zum Beispiel einfach¬ löschen oder zusammenführen. Man sollte auch andere Faktoren überprüfen. Wichtig sind vor allem das Design, das die Seite ansprechend machen soll, der Inhalt, der die vom Nutzer gewünschten Lösungen liefern soll und auch Dinge wie Formate und Nutzerführung.

 

Minimierung der Bouncerate in der Suchmaschinenoptimierung

Eine grafische Darstellung, was optimiert werden muss, um die Bouncerate zu minimieren.

 

Seit dem Google Quality Update, werden Nutzerintentionen in verschiedene Kategorien unterteilt. Es gibt informationsgetriebene, transaktionsgetriebene, navigationsgetriebene, Marken- und kommerzielle Keyword-Suchanfragen. Sinn dahinter ist es, im Blick zu behalten, dass ein nach Daunenjacken suchender User wahrscheinlich keinen Blogartikel sehen will, der ihm erklärt, was Daunenjacken sind, sondern Kleidung zum Kauf.

Was sucht zum Beispiel auch jemand, der „Vorhangstoffe“ bei Google eintippt? Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, fragte Tembrink den Innenarchitekten einer Designplattform. Dieser antwortete, er würde gerne über Dinge wie Muster, Farben, Maße, Lichtdurchlässigkeit, Wärmeisolierung, Preise, Stile und Aufhängungen informiert werden. Außerdem wäre es sicher auch noch interessant, ein paar Deko-Beispiele zu sehen, um das wahre Endergebnis bei bestimmten Stoffen besser einschätzen zu können. Auf Platz Eins fanden sie dann den Designer Archi Tonic. Dessen Website lieferte zwar einige dieser Informationen, aber längst nicht alle. Dafür gab es einen Filter, der das Jahr des Stoffes beinhaltete, was eine vollkommen irrelevante Information darstellt. Tembrink stellte also die These auf, dass die Seite die Bedürfnisse der Besucher nicht befriedige. Und tatschlich fand er mithilfe einiger Tools heraus, dass zum Beispiel die Filter kaum benutzt wurden, da sie in den völlig falschen Kategorien gesetzt waren. Auch die Farbwahl war äußerst ungünstig, da grelles Rot zu sehr in die Augen sticht und Schwarz nicht zum Hingucken anregt. Man sollte also auf jeden Fall darauf achten, dass die Bedürfnisse der Nutzer angesprochen werden.

Der Suchvorgang des Nutzers sollte etwa so ablaufen: Erst orientiert er sich in den Suchergebnissen und auf der Landingpage. Dabei muss ihm schnell klarwerden, dass die Seite eine Lösung für sein Problem anbietet. Dann prüft der User den Inhalt und die Angebote, was mit etwas Glück sein Interesse weckt und ihn dazu bewegt, aktiv zu werden. Schließlich kommt es zu einem Handlungsversuch, im Laufe dessen der Nutzer (hoffentlich) etwas kauft oder anderweitig Gewinn einbringt.

Für wen sind die Texte?

Die Texte sollten prinzipiell für den Nutzer geschrieben sein. Hierfür kann man sich zum Beispiel Zalando anschauen. Diese Website besitzt wunderbare Texte, die einem unter anderem erklären, was ein Sneaker ist und so dem Kunden weiterhelfen.
Fissler, eine Firma für Kochtöpfe, zeigt, wie man es falsch macht. Hier stößt man als erstes auf einen Text, der einem ausführlich erklärt, wie hochwertig die Töpfe von Fissler sind. Den Kunden interessiert das allerdings nicht, er möchte lieber Töpfe sehen. Auch die Tatsache, dass man ein großes Werbebanner mit einem Uhrensale darunter findet, ist nicht unbedingt gewinnbringend.

Sehr viel besser macht es die Seite Bergfreunde.de. Hier findet man erst einige Angebote zu Daunenjacken. Hat man sich diese angeschaut, dann stößt man auf ein Werbebanner, dass einen über die Möglichkeit informiert, sich eine Kaufberatung durchzulesen, die hilfreiche Tipps bietet. So wird der Kunde für das Angebot interessiert und erst danach umfassend informiert.

Tooltip Optimizator

Das Programm Tooltip Optimizator ist ein sehr nützliches Werkzeug, das außerdem mit einer dreimonatigen kostenlosen Probezeit daherkommt. Hiermit kann man zum Beispiel segmentierte Umfragen durchführen, die es einem erlauben, Informationen zu bestimmten Usergruppen zu erlangen. Außerdem lassen sich die Nutzer auf Seiten umleiten, die ihnen speziell auf die jeweilige Gruppe zugeschnittene Angebote machen. Auch Echtzeit-Interaktionen werden so möglich.
Tembrink führte zum Beispiel auf einer Website eine Umfrage durch und wollte von den Nutzern wissen ob sie gefunden hätten, was sie suchten. Da hier 35 Prozent mit Nein antworteten, wurde offensichtlich, wo Profite verloren gingen.

Design – auch für SEO wichtig

Das Design besitzt auch für die Suchmaschinenoptimierung große Bedeutung. Ungefähr 75 Prozent der Kunden leiten die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens von dessen Webdesign ab.
Das lässt sich auch im echten Leben nachverfolgen. In einem Experiment malte man in einem Geschäft rote Streifen auf den Boden, die zur Treppe führten. Das hatte zur Folge, dass 70 Prozent der Kunden die Treppe nahmen, obwohl auch eine Rolltreppe zur Verfügung stand. Das Gehirn des Menschen lässt sich also mit einfachen Mitteln stark beeinflussen.
Das Webdesign kann man mit dem Tool Eyequant überprüfen. Damit lässt sich feststellen, ob die wichtigen Bereiche, Buttons und Textfelder einer Seite auch entsprechend hervorstechen. Problematisch Bereiche kann man dann ganz einfach überarbeiten, indem man zum Beispiel die Hintergrundfarbe ändert. Groupon konnte mit dem Tool die CTR um 52 Prozent steigern.

Verweildauer

Neben der Bounce Rate ist auch noch die Verweildauer auf der Seite sehr wichtig. Auch hier spielt der Typ der Seite eine wichtige Rolle. Im Normalfall sollte man allerdings darauf aus sein, die Zeit, die der Suchende auf der Seite verbringt, zu maximieren. Ein gutes Mittel zu diesem Zweck ist das Integrieren von Videos, da sie oft das Interesse wecken und für ein Verweilen der Nutzer sorgen. Weiterhin sollte man passende Artikel auf der Seite platzieren und die Inhalte vorher mit Blick auf die Bedürfnisse der Nutzer testen. Das Einbauen einer Suchfunktion und die angenehme Formatierung der Inhalte sind auch hilfreich. Ratgeber und Antworten auf W-Fragen sind auch gut dazu geeignet, das Interesse der Nutzer zu wecken. Besonders interessant wird eine Website durch den Einbau von einzigartigen und originellen Elementen.
Die Erhöhung der Verweildauer hat gute Chancen, das Ranking einer Website zu verbessern.

Fazit

Letztendliche und wichtigste Aufgabe ist es, in gute, den Nutzer ansprechende Inhalte zu investieren. Beispiele dafür sind qualitativ hochwertige Bilder und Texte, Ratgeber und Videos. Wichtig für die Bewertung der Inhalte ist der Kunde und nicht die Firma. Die Navigation der Seiten sollte einwandfrei funktionieren, um keine Kunden abzuschrecken. Auch mobiler Content ist gut geeignet, um mehr Besucher anzusprechen – zumindest, wenn er gut umgesetzt wird. Außerdem sollte man dem Nutzer viele Möglichkeiten zur Interaktion mit der Seite geben, damit er sich mehr damit beschäftigt. Umfragen und Chats sind hier wertvolle Beispiele. Eine Analyse ist sehr hilfreich, um Probleme zu finden und schließlich auch zu beheben.
Letztendlich sollte also die eher technisch orientierte Oldschool SEO, durch eine Newschool SEO abgelöst werden, die nichts höher schätzt als den Nutzer. Nur mit dieser Strategie erreicht man langfristige Erfolge.

User Happiness – der entscheidende SEO Faktor für Top Rankings

Christian Tembrink kommt aus Köln. Schon im Jahr 2000 begann er sich mit Online Marketing zu beschäftigen. Er lernte bei Yellowstrom und studierte Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspsychologie. Tembrink interessiert sich also eigentlich schon immer dafür, wie man die Meinungen und Einstellungen der Leute beeinflussen kann. Außerdem arbeitete er in einer SEA-Agentur, betrieb ein bisschen SEO und zog einige eigene Projekte hoch. Da er merkte, dass die Arbeit bei Konzernen schlecht zu ihm passte und es für ihn interessanter war, Menschen zu helfen, gründete er 2007 netspirits. Die Firma ist auf SEO spezialisiert und hat viele große Konzerne und Marken als Kunden. Außerdem betätigt sich Tembrink gerne als Buchautor, Sprecher und Dozent. Weiterhin kennt er sich gut in den Bereichen Web-Usability und YouTube aus. Wer sich gerne mit ihm austauschen möchte, der kann ihn einfach auf Google suchen oder über die Website von netspirits erreichen.

SEO ist ein vielschichtiger Prozess: Der Nutzer spielt eine wichtige Rolle

Hauptziel der Suchmaschinenoptimierung ist es, möglichst optimal auffindbar zu sein.
Hierfür gibt es viele wichtige Verbesserungsmöglichkeiten. Das Monitoring spielt hierbei eine große Rolle. Es geht darum, die Technik zu überwachen, KPIs zu ermitteln, vordefinierte Ziele zu kontrollieren und Indizierungen und Rankings zu überprüfen.
Auch die technische Weiterentwicklung und Qualitätssicherung besitzt große Bedeutung. In diesen Bereich fallen die Benutzung von CMS, die Bearbeitung von Templates, die technische Wartung und Bereitstellung der Server, die Analyse von Keywords, die Optimierung von Websites und das weitere Ausbauen und Verlinken von Inhalten.
Bedeutsam ist es, die Inhalte einer Seite an die Anforderungen, die Google und die Benutzer stellen, anzupassen. Hierfür wichtige Elemente sind die Redaktion, der Vertrieb und die Produktpflege. Aber auch der Customer Service und die Schnittstelle für PR und Marketing sollten nicht vernachlässigt werden.
Nicht außer Acht lassen sollte man die Links und die Erwähnungen im Netz. Dabei geht es vorwiegend darum, schlechte und ungültige Links zu entfernen und externe Links zu der eigenen Website möglichst weit zu verbreiten.
Das letzte wichtige Gebiet ist die User Happiness und die damit einhergehende Optimierung von User Signals. Bedeutsame Signale dieser Art sind die im sozialen Medienbereich zu verortenden, wie Likes, Shares und Tweets sowie die Bounce Rate und die Verweildauer. Außerdem geht es um Call to Actions, Video Marketing und das Optimieren der User Signals durch das Auswerten von Analysen.
Wenn man zum Beispiel Kleidung verkauft, dann lässt sich die Kaufwahrscheinlichkeit durch Videos um 75 Prozent erhöhen. Weitere mit dem Gebiet in Beziehung stehende Faktoren sind klassische Kampagnen, E-Mail-Marketing, die Aktionen der User und Online-Kooperationen.

 

Suchmaschinenoptimierung die wichtigsten Bestandteile

Die Darstellung zeigt die Bestandteile der Suchmaschinenoptimierung. Die grünen Felder zeigen die Themen, die direkt mit dem User verbunden sind.

 

Googles Patent zur User Happiness ist … die Augenbrauen-Cam!

Google veröffentlichte schon 2010 ein interessantes Patent zur User Happiness. Es handelt sich um eine Überwachung der Augenbrauen des Nutzers mit Hilfe der Webcam. So lässt sich dessen Stimmung relativ leicht feststellen. Wenn der User eher verärgert ist, dann werden die Augenbrauen sich zusammenziehen und eine Zornesfalte entsteht. Ist er dagegen über das, was er sieht, erfreut, dann heben sich seine Augenbrauen wahrscheinlich eher.

Echte Stores vs. Websites

In echten Geschäften fällt einem oft auf, dass die Leute sich sehr viel Mühe geben, dem Kunden ein großartiges Erlebnis zu bieten. Es wird Musik gespielt, Düfte werden versprüht und in luxuriöseren Geschäften wird des Öfteren sogar von einem Mitarbeiter empfangen. Websites machen oft den Fehler, genau gegenteilig zu handeln. Bei Dell muss man zum Beispiel erst den Cookies zustimmen und einige Filter wegklicken. Das ist natürlich schlecht für die User Happiness und somit auch für das Ranking.

These User Signals

Das Ranking bei Google hängt zu einem großen Teil vom Ausnutzen des Algorithmus ab. Überschreitet man allerdings einen gewissen Punkt, dann besitzen die User Signals zentrale Bedeutung. Der zeitliche Verlauf der Ranking-Position lässt sich etwa so beschreiben. Erst steigt die Position durch die Arbeit der SEO stark. Durch die vielen User kommt es zu technischen Problemen und außerdem werden die User irgendwann der Website überdrüssig. Das führt zu einem leichten Absturz des Rankings. Werden die Probleme gelöst, dann kommt es zu einer stabilen, leichten Steigerung.

Studien zu Ranking-Faktoren und User Happiness

Bei den Ranking Faktoren haben in letzter Zeit die benutzerbasierten Werte, wie Eignung für mobile Geräte und Benutzungsdaten gegenüber den traditionellen SEO-Faktoren, wie URL-Struktur und internen Links, deutlich an Bedeutung gewonnen.
Auch in psychologischen Studien zeigt sich, dass die Zufriedenheit der Nutzer immer mehr beeinflusst, wie groß der Erfolg einer Seite ist.
Google ist in letzter Zeit von einer Suchmaschine zu einem Großkonzern avanciert, der künstliche Intelligenz und eine Großzahl an verschiedenen Tools anbietet. Außerdem steht laut der Firmenphilosophie nun der Nutzer am meisten im Vordergrund. Das bedeutet, dass man als Website für die SEO insbesondere darauf konzentriert sein sollte, dem User nützlich zu sein. Zwar ist es immer noch möglich, die Rankingergebnisse durch Tricks zu manipulieren, aber das Ganze ist nicht nachhaltig. Langfristig hilft nur wirklich qualitativ hochwertiger Content statt Massenproduktion, um eine Website voranzubringen. Google beobachtet zur Umsetzung dieser Gedanken intensiv die Aktionen der Nutzer und bewertet Websites danach. Wichtigstes Monitoring-Tool ist hierbei interessanterweise Google Chrome.

In einem Experiment suchten viele Nutzer nach „Best Grilled Steaks“. Dort nahmen sie das erste Ergebnis und klickten ganz kurz darauf, um dann sofort wieder zurückzugehen. Das vierte Ergebnis schauten sie sich dagegen sehr lange an. Nach 70 Minuten solcher Aktionen rückte das vierte Ergebnis tatsächlich auf Platz eins.

Praxistipps zur Suchmaschinenoptimierung

Wichtig für die Suchmaschinenoptimierung ist die Keywordanalyse. Hierbei geht es darum, herauszufinden, welche Begriffe mit dem eigenen Konzern verbunden werden und ob man bei bestimmten wichtigen Suchen überhaupt angezeigt wird. Dabei ist es weniger wichtig, möglichst vielen Nutzern, die irgendein Keyword eingeben, angezeigt zu werden, als dass man denjenigen angezeigt wird, die wirklich etwas mit den eigenen Angeboten anfangen können. Bedeutsam ist es auch zu wissen, was der potenzielle Kunde der betrachteten Unternehmen wahrscheinlich bei Google für eine Anfrage eingeben wird, um dafür zu sorgen, dass er einen dann auch findet. Denn nur Nutzer, deren Bedürfnisse auch erfüllt werden, kaufen ein.

Websites mit schlechter CTR optimieren

Wichtig zur Überwachung der User Happiness ist an erster Stelle die CTR. Die Click-Through-Rate zeigt an, ob Nutzer sich eher durch eine Seite durchklicken oder öfter sofort bouncen (abspringen). Für Google findet man die CTR in der Search Console. Ist eine Seite zum Beispiel gut im Ranking, aber die Nutzer bouncen oft, dann sollte man überlegen, ob die Bedürfnisse nicht erfüllt werden. Eine Möglichkeit ist auch, dass ein niedriger geranktes Video die Aufmerksamkeit wegzieht.

Die Snippets, also die Textausschnitte, die Google in den Suchergebnissen anzeigt, sollten auch optimiert werden. Im Title sollte man das Keyword finden und nach Möglichkeit auch psychologische Tricks anwenden. Die Marke kann in der URL stehen, während die Description zusätzliche Informationen enthalten sollte. Wichtige Dinge, die es zu berücksichtigen gilt sind außerdem, dass Problemstellungen gelöst werden, Alleinstellungsmerkmale des eigenen Angebots offensichtlich sind, Aufmerksamkeit zusammen mit positiven Emotionen generiert wird und Emojis eingesetzt werden.
Weitere Tipps zur Form der Snippets sind, dass sie verknappte Texte enthalten, Sonderzeichen einsetzen und auf die Bedürfnisse des Nutzers eingehen sollten. W-Fragen, Related Searches und Auto-Suggest sind dabei gute Hilfsmittel.

Möglichkeiten zur Bewertung einer Website sollte man nur dort einbauen, wo sie wahrscheinlich auch positiv ausfallen. Wenn eine Seite kaum außergewöhnliche Inhalte aufweist oder sogar relativ uninteressant ist, dann sollte man sich die Nutzerbefragung sparen. Hier wird man wohl kaum positive Rückmeldungen bekommen. Die viel bessere Variante ist es, einige positive Ergebnisse mit vielen Likes zu erzielen und mit diesem Erfolg dann neue Besucher anzuziehen. Durch verschiedene Bewertungs-Plug-ins werden dann die Ergebnisse in den Snippets von Google angezeigt und können so ausgespielt werden. Auch Emotionen können in solchen Plug-ins abgefragt werden.

Erste Aufgabe ist es also, Seiten mit schlechter CTR zu optimieren.

Die Seiten mit großer Bounce-Rate optimieren

Die zweite wichtige Kennzahl für die User Happiness ist die Bounce Rate. Wichtig bei der Arbeit in diesem Bereich ist es, nicht aus den Augen zu verlieren, dass die Nutzer entscheiden, welche Inhalte gut sind, und nicht die Marketing-Abteilung oder die Quality Assurance. Wichtigstes Ziel in diesem Arbeitsabschnitt ist es, die Bounce Rate zu minimieren, damit die Besucher auf der Website bleiben und nicht sofort auf eine andere springen. Erster Schritt auf dem Weg dahin, ist der Blick in das Tool Google Analytics. Findet man hier Seiten, die eine ungewöhnlich hohe Bounce-Rate aufweisen, dann sollte man eine Verbesserung in Angriff nehmen. Wichtig dabei ist es allerdings auch, den Zweck der Seite im Auge zu behalten. Handelt es sich um eine Wetterseite, dann ist eine hohe Bounce-Rate nichts Ungewöhnliches, da der Nutzer oft einfach kurz das morgige Wetter anschauen wird, um dann weiterzusurfen. Bounce-Raten lassen sich auf vielfältige Weise minimieren: Die problematischen Seiten kann man zum Beispiel einfach¬ löschen oder zusammenführen. Man sollte auch andere Faktoren überprüfen. Wichtig sind vor allem das Design, das die Seite ansprechend machen soll, der Inhalt, der die vom Nutzer gewünschten Lösungen liefern soll und auch Dinge wie Formate und Nutzerführung.

 

Minimierung der Bouncerate in der Suchmaschinenoptimierung

Eine grafische Darstellung, was optimiert werden muss, um die Bouncerate zu minimieren.

 

Seit dem Google Quality Update, werden Nutzerintentionen in verschiedene Kategorien unterteilt. Es gibt informationsgetriebene, transaktionsgetriebene, navigationsgetriebene, Marken- und kommerzielle Keyword-Suchanfragen. Sinn dahinter ist es, im Blick zu behalten, dass ein nach Daunenjacken suchender User wahrscheinlich keinen Blogartikel sehen will, der ihm erklärt, was Daunenjacken sind, sondern Kleidung zum Kauf.

Was sucht zum Beispiel auch jemand, der „Vorhangstoffe“ bei Google eintippt? Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, fragte Tembrink den Innenarchitekten einer Designplattform. Dieser antwortete, er würde gerne über Dinge wie Muster, Farben, Maße, Lichtdurchlässigkeit, Wärmeisolierung, Preise, Stile und Aufhängungen informiert werden. Außerdem wäre es sicher auch noch interessant, ein paar Deko-Beispiele zu sehen, um das wahre Endergebnis bei bestimmten Stoffen besser einschätzen zu können. Auf Platz Eins fanden sie dann den Designer Archi Tonic. Dessen Website lieferte zwar einige dieser Informationen, aber längst nicht alle. Dafür gab es einen Filter, der das Jahr des Stoffes beinhaltete, was eine vollkommen irrelevante Information darstellt. Tembrink stellte also die These auf, dass die Seite die Bedürfnisse der Besucher nicht befriedige. Und tatschlich fand er mithilfe einiger Tools heraus, dass zum Beispiel die Filter kaum benutzt wurden, da sie in den völlig falschen Kategorien gesetzt waren. Auch die Farbwahl war äußerst ungünstig, da grelles Rot zu sehr in die Augen sticht und Schwarz nicht zum Hingucken anregt. Man sollte also auf jeden Fall darauf achten, dass die Bedürfnisse der Nutzer angesprochen werden.

Der Suchvorgang des Nutzers sollte etwa so ablaufen: Erst orientiert er sich in den Suchergebnissen und auf der Landingpage. Dabei muss ihm schnell klarwerden, dass die Seite eine Lösung für sein Problem anbietet. Dann prüft der User den Inhalt und die Angebote, was mit etwas Glück sein Interesse weckt und ihn dazu bewegt, aktiv zu werden. Schließlich kommt es zu einem Handlungsversuch, im Laufe dessen der Nutzer (hoffentlich) etwas kauft oder anderweitig Gewinn einbringt.

Für wen sind die Texte?

Die Texte sollten prinzipiell für den Nutzer geschrieben sein. Hierfür kann man sich zum Beispiel Zalando anschauen. Diese Website besitzt wunderbare Texte, die einem unter anderem erklären, was ein Sneaker ist und so dem Kunden weiterhelfen.
Fissler, eine Firma für Kochtöpfe, zeigt, wie man es falsch macht. Hier stößt man als erstes auf einen Text, der einem ausführlich erklärt, wie hochwertig die Töpfe von Fissler sind. Den Kunden interessiert das allerdings nicht, er möchte lieber Töpfe sehen. Auch die Tatsache, dass man ein großes Werbebanner mit einem Uhrensale darunter findet, ist nicht unbedingt gewinnbringend.

Sehr viel besser macht es die Seite Bergfreunde.de. Hier findet man erst einige Angebote zu Daunenjacken. Hat man sich diese angeschaut, dann stößt man auf ein Werbebanner, dass einen über die Möglichkeit informiert, sich eine Kaufberatung durchzulesen, die hilfreiche Tipps bietet. So wird der Kunde für das Angebot interessiert und erst danach umfassend informiert.

Tooltip Optimizator

Das Programm Tooltip Optimizator ist ein sehr nützliches Werkzeug, das außerdem mit einer dreimonatigen kostenlosen Probezeit daherkommt. Hiermit kann man zum Beispiel segmentierte Umfragen durchführen, die es einem erlauben, Informationen zu bestimmten Usergruppen zu erlangen. Außerdem lassen sich die Nutzer auf Seiten umleiten, die ihnen speziell auf die jeweilige Gruppe zugeschnittene Angebote machen. Auch Echtzeit-Interaktionen werden so möglich.
Tembrink führte zum Beispiel auf einer Website eine Umfrage durch und wollte von den Nutzern wissen ob sie gefunden hätten, was sie suchten. Da hier 35 Prozent mit Nein antworteten, wurde offensichtlich, wo Profite verloren gingen.

Design – auch für SEO wichtig

Das Design besitzt auch für die Suchmaschinenoptimierung große Bedeutung. Ungefähr 75 Prozent der Kunden leiten die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens von dessen Webdesign ab.
Das lässt sich auch im echten Leben nachverfolgen. In einem Experiment malte man in einem Geschäft rote Streifen auf den Boden, die zur Treppe führten. Das hatte zur Folge, dass 70 Prozent der Kunden die Treppe nahmen, obwohl auch eine Rolltreppe zur Verfügung stand. Das Gehirn des Menschen lässt sich also mit einfachen Mitteln stark beeinflussen.
Das Webdesign kann man mit dem Tool Eyequant überprüfen. Damit lässt sich feststellen, ob die wichtigen Bereiche, Buttons und Textfelder einer Seite auch entsprechend hervorstechen. Problematisch Bereiche kann man dann ganz einfach überarbeiten, indem man zum Beispiel die Hintergrundfarbe ändert. Groupon konnte mit dem Tool die CTR um 52 Prozent steigern.

Verweildauer

Neben der Bounce Rate ist auch noch die Verweildauer auf der Seite sehr wichtig. Auch hier spielt der Typ der Seite eine wichtige Rolle. Im Normalfall sollte man allerdings darauf aus sein, die Zeit, die der Suchende auf der Seite verbringt, zu maximieren. Ein gutes Mittel zu diesem Zweck ist das Integrieren von Videos, da sie oft das Interesse wecken und für ein Verweilen der Nutzer sorgen. Weiterhin sollte man passende Artikel auf der Seite platzieren und die Inhalte vorher mit Blick auf die Bedürfnisse der Nutzer testen. Das Einbauen einer Suchfunktion und die angenehme Formatierung der Inhalte sind auch hilfreich. Ratgeber und Antworten auf W-Fragen sind auch gut dazu geeignet, das Interesse der Nutzer zu wecken. Besonders interessant wird eine Website durch den Einbau von einzigartigen und originellen Elementen.
Die Erhöhung der Verweildauer hat gute Chancen, das Ranking einer Website zu verbessern.

Fazit

Letztendliche und wichtigste Aufgabe ist es, in gute, den Nutzer ansprechende Inhalte zu investieren. Beispiele dafür sind qualitativ hochwertige Bilder und Texte, Ratgeber und Videos. Wichtig für die Bewertung der Inhalte ist der Kunde und nicht die Firma. Die Navigation der Seiten sollte einwandfrei funktionieren, um keine Kunden abzuschrecken. Auch mobiler Content ist gut geeignet, um mehr Besucher anzusprechen – zumindest, wenn er gut umgesetzt wird. Außerdem sollte man dem Nutzer viele Möglichkeiten zur Interaktion mit der Seite geben, damit er sich mehr damit beschäftigt. Umfragen und Chats sind hier wertvolle Beispiele. Eine Analyse ist sehr hilfreich, um Probleme zu finden und schließlich auch zu beheben.
Letztendlich sollte also die eher technisch orientierte Oldschool SEO, durch eine Newschool SEO abgelöst werden, die nichts höher schätzt als den Nutzer. Nur mit dieser Strategie erreicht man langfristige Erfolge.