Snapchat – Werbestrategien zur Nutzung des „jüngsten“ Social Media Kanals

Beschreibung zum kostenlosen Online Marketing Webinar

Reichweite ist die neue Währung im Internet. Bei Facebook, Instagram und Twitter sind viele, gerade junge User, nicht mehr zu erreichen – hier kommt Snapchat ins Spiel. Der 2011 gegründete Social Media Kanal „tickt“ anders, und braucht auch andere Ideen, damit man mit ihm die Zielgruppe erreicht, die man gerne hätte – denn Skalierungen innerhalb des Kanals sind schwierig.

 

Video zum Webinar

Webinar Termin:

23.11.2016

16:00 Uhr - 17:00 Uhr

Das wirst Du nach dem Webinar erreicht haben:

Wie Du Snapchat bedienst. Wie Du Snapchat verstehst und wie Du als Unternehmen Snapchat für Deine Werbebotschaft nutzen kannst.

Zielgruppe

Das Webinar richtet sich an alle Mitarbeiter aus Unternehmen und Agenturen für die Social Media Marketing ein wichtiger oder sogar der wesentliche Bestandteil ihrer täglichen Arbeit darstellt bzw. in Zukunft darstellen wird.
Dies sind z.B.:

  • Inhaber kleiner Unternehmen
  • Marketingleiter
  • Marketing Manager
  • Social Media Manager
  • Projektleiter E-Business
  • Online Marketing Manager u.a.

Snapchat – Werbestrategien zur Nutzung des „jüngsten“ Social Media Kanals

Experte Enno Uhde ist im Thema Social Media seit mehr als 20 Jahren unterwegs. Er ist auf Facebook spezialisiert, ist nicht zuletzt auch Dozent und beschäftigt sich unter anderem mit Snapchat.
Im folgenden Artikel wird er darüber informieren, wie man die Plattform zu verstehen hat und wie man sich die Plattform zunutze machen kann, um Werbebotschaften zu verbreiten. Wie funktioniert Snapchat überhaupt?

Bereits zu Anfang macht Uhde darauf aufmerksam, dass man mit dem Handy ganz einfach die sogenannten Snapcodes abfilmen und somit ganz einfach auch auf sein Profil gelangen kann – denn jeder hat seinen eigenen Snapcode, einen Code, der in Form eines Gespenstes einfach gescannt werden kann – so wird es für jeden zum Kinderspiel, Freunde, Bekannte und Familie zu adden. Die Frage, mit der sich dieser Artikel beschäftigt, ist: Wie nutze ich Snapchat ideal, um das Beste für mich und mein Unternehmen herauszuholen?

Was ist Snapchat?

Der Sinn der Plattform ist es, Bilder und Momentaufnahmen an Freunde weiterzuleiten. Ein Gefühl weiterversenden. Das Gegenteil von dem Inszenieren auf Instagram oder dem Teilen von Inhalten auf Facebook. Täglich nutzen mehr als 100 Millionen Menschen Snapchat, um sich selbst mittels einer Kamera festzuhalten. Davon posten 60% täglich – und zwar ziemlich genau 400 Millionen Snaps insgesamt. Dabei werden entweder Fotos oder Videos gemacht, die den Moment festhalten. Menschen nutzen die Plattform, um sich mit Freunden zu unterhalten. Die sogenannten Stories sind Kollektionen von Snaps, welche in chronologischer Reihenfolge zu betrachten sind. Nach 24 Stunden online löschen sich diese selbst. Sie erlauben es den Usern sich mit Freunden auszutauschen. Stories sind mittlerweile sehr populär geworden. Snapchat erreicht knapp fünfzig Prozent der Jugendlichen in der USA. Es gibt kein Zweifel daran, dass das Snappen Spaß macht und seinen Benutzern die Möglichkeit zur Selbstentfaltung gibt. Snapchat hat wesentlich mehr Videoaufrufe als Facebook – obwohl die Firma erst 2011 gegründet wurde. Das Interesse an der Plattform nimmt immer weiter zu, der Trend steigt klar an. Die Firma selbst probiert in Amerika viel aus, wenn es da funktioniert, dann funktioniert es meist in Deutschland und anderen Ländern ebenfalls.

Was kann Snapchat?

Das Snappen ist nicht Teil einer Social Media Plattform wie wir sie kennen. Man kann keine Beiträge liken oder an seine Freunde versenden, man hat immer nur seine Freunde auf einer Liste, welche man zuvor hinzufügen muss. Das Personalisieren von Snaps bietet den Usern zahlreiche Möglichkeiten der Entfaltung. Denn neben dem Verschicken von Fotos und Videos kann man auch Videotelefonie nutzen und mit anderen Usern chatten. Zudem kann man sein Video bzw. Foto mit Live-Effekten dekorieren, Schriften und Emojis oder aber seinen Standort, den sogenannten Geofilter, automatisch hinzufügen. Wie schon angedeutet hat man nur 24 Stunden Zeit, um einen Snap anzusehen – danach wird er automatisch gelöscht. Sieht man ihn früher, löscht sich der Snap direkt nach dem Öffnen ebenfalls. Kann man Empfangenes trotzdem sichern? Man kann zwar Screenshots, also Bilder vom Bildschirm, machen, aber das sieht der virtuelle Gegenüber natürlich. Und die Insider wissen: Es ist verpönt, den Moment, der mit einem geteilt wurde, zu sichern. Wenn man selbst Snaps macht, dann kann man diese genauso gut selbst in den sogenannten Memorys speichern und dann auch später noch verschicken. Wie vorhin schon gesagt, erhält jeder Nutzer mit seinem Registrieren bei Snapchat einen sogenannten Snapcode. Dieser kann von anderen Nutzern eingescannt werden – macht eine Firma beispielsweise mit ihrem Snapcode Werbung und dieser wird von anderen Usern eingescannt, sind beide User als Freunde auf der Messenger-App miteinander virtuell verbunden und empfangen ab diesem Zeitpunkt alles, was der andere snapt.
Man kann User zudem über ihre Nutzernamen oder auch nach Entfernung suchen. Follower sind nicht sichtbar, aber Viewzahlen lassen sich ansehen. Stellt man einen Snap online, kann man allerdings nicht nur sehen, wie viele Leute ihn gesehen haben, sondern es ist auch ersichtlich, wer genau die jeweiligen Snaps gesehen hat. Das sind dann die sogenannten “Freunde”. Nutzer müssen ihre Freunde bewusst hinzufügen.
Jeden Tag werden die Funktionen beim Snappen erneuert und ausgetauscht.
Wie funktionieren Stories? Wenn man eine Story erstellt, werden die darin geposteten Snaps für 24 Stunden gespeichert. Jene Snaps kann man unterwegs, daheim – grundsätzlich an jedem Ort – erstellen und hochladen. Für alle ist diese Story dann so oft wie möglich zu sehen. Auch als Werbetreibender kann man hier sehr authentisch agieren. Authentizität wird gerade dadurch erzeugt, dass die Videos nicht gestellt sein sollen, sondern einfach “gemacht”, wie Uhde es ausdrückt – zumal dürfen die Videos maximal 10 Sekunden lang sein. Seit Kurzem ist es möglich, Bilder und Videos aus seinem Album hochzuladen. Doch da auch das verpönt ist und die Authentizität etwas in den Schatten drängt, werden die Bilder einfach mit einrem grauen Rahmen kenntlich gemacht: Diese Momentaufnahme ist nicht jetzt gerade, sondern zu einem anderen Zeitpunkt entstanden. Grundsätzlich sollte man sich bewusst sein, dass die Plattform sich durch seine Amateur-Videos auszeichnet und demnach keine Videoschnitte nötig oder gar möglich sind. So mausert sich Snapchat zur idealen Plattform zur Live-Berichterstattung “on the go”. Mittels des Snap-Giganten können Werbetreibende auch jüngere Zielgruppen auf sich aufmerksam machen – denn rund 85% aller Snapchat-User sind jünger als 35! Mitgründer Evan Spiegel ist der Meinung, dass das Snappen nicht nur Spaß machen müsse, sondern auch ehrlich sein solle und ein Gefühl überbringen müsse. Es geht nicht darum, etwas zu inszenieren oder zu stellen – es geht darum, den Moment zu leben. Daher lassen sich die Momentaufnahmen auch nur für 24 Stunden ansehen.

Hol dir jetzt den Snapchat-Leitfaden inkl. Schritt-für-Schritt-Anleitung

Erste Schritte

Tipp 1: Folge möglichst vielen Snapchattern, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie Snaps und Stories aussehen könnten.

Tipp 2: Folge anderen Unternehmen wie ADAC, SIXX, etc. und sieh deren Cases an, um einen Einblick zu bekommen, wie andere Unternehmen auf sich aufmerksam zu machen. Nutze deren Strategien – nur eben besser, als sie es selbst tun.

Tipp 3: Suche Kollegen, die ebenfalls snappen und bildet ein Team. Man kann untereinander ausprobieren. Wenn man das Tool als Erwachsener verstehen möchte, muss man sich einen guten Überblick darüber verschaffen, um es intuitiv nutzen zu können. Technisch ist die Plattform sehr ausgereift und das, was möglich ist (beispielsweise Screenshots), muss man verstehen, um das Tool zu begreifen.

Tipp 4: Erstelle eine Story! Nur so lässt sich erlernen, wie spannende Stories erstellt werden.

Tipp 5: Wechsele Format und Perspektiven – so zeig man all seine Facetten und beweist somit, wie authentisch man ist und sein kann.

Tipp 6: Sei authentisch! Und lege die Konzentration darauf, als Person und nicht als Werbelabel wahrgenommen zu werden.

Tipp 7: Vernetze Snapchat mit deinen anderen Social-Media-Kanälen.

 

SMM mit Snapchat. Was sind die ersten Schritte?

Was sind die ersten Schritte für Social Media Marketing mit Snapchat?

 

How to Snap

Nachdem man einen Snap, ein Bild oder Video, gemacht hat, gilt es, das Erstellte zu personalisieren und auf die Zielgruppe anzupassen. Jeder Kanal sollte seine eigene Ansprache haben. Snappen bringt Spaß. Zudem ist es witzig und soll Freunde machen. Daher: Der Kreativität freien Lauf lassen, alle möglichen Emojis und Filter auf seinen Snap legen, womöglich sogar alle Optionen kombinieren. Freies Zeichnen steht ebenfalls zur Verfügen, ebenfalls ein sogenanntes Tool.

Einen FILTER kann man ganz einfach hinzufügen, indem man man nach rechts oder links wischt. Die Auswahl ist groß. Man kann zwischen Farbfiltern, Uhrzeit, Temperatur, Geschwindigkeit und Geofiltern wählen. Zudem lassen sich Videos verlangsamen oder verschnellern. Außerdem kann man auch selbst Geofilter erstellen! Anschließend kann man das Bild in die Memories laden, den Snap an Freunde verschicken oder auch in die Story stellen.

Was sind Lenses?

Lenses sind eine Spielerei, welche es erlaubt, einen speziellen Filter über das eigene Gesicht zu legen. Dabei sorgte es für viel Aufmerksamkeit im World Wide Web. Man kann sein Gesicht verzerren oder mit Masken bearbeiten. Der Algorithmus von Snapchat erlaubt es, dass selbst das Sprechen in Videos möglich wird und die entsprechende Lense auf dem Gesicht bleibt. Die Plattform erkennt dabei die Gesichtszüge. Um Lenses zu aktivieren, muss man lediglich lange auf das Gesicht tippen, welches man bearbeiten will. Es gibt immer 10 Lenses, welche nach Jahreszeit, Ort, etc. ständig wechseln. Für Abwechslung ist dementsprechend gesorgt.

Wie können Unternehmen die App für Werbezwecke nutzen?

Anfangs war das nicht ganz klar, doch mittlerweile hat sich herauskristallisiert, dass neben den Möglichkeiten, über kreative Aktionen oder Influencer-Kampagnen Aufmerksamkeit zu erreichen, Snapchat auch eine Reihe von Werbeoptionen für Unternehmen anbietet.
1. Gesponserte Geofilter: Man reicht bei der Plattform einen selbsterstellten Geofilter ein, der keinen Firmennamen enthalten darf. Ein Beispiel könnte bei Coca-Cola beispielsweise eine “Fröhliche-Weihnachten”-Schrift sein, welche von einem Weihnachtsmann im Hintergrund noch betont wird.
2. Gesponserte Lenses
3. Gesponserte Kampagnen
4. Kurze Videoanzeigen (bis zu 10 Sekunden Länge). Diese erscheinen entweder zwischen den einzelnen Stories der User oder als Einspieler in den Live-Stories und Discover-Channels. Evan Spiegel bezeichnet diese Werbeform als “3V Advertising”

 

Social Media Marketing mit Hilfe von Snapchat

Wie können Unternehmen Social Media Marketing mit Hilfe von Snapchat betreiben?

 

Werbliche Begrifflichkeiten

Snapchat’s 3V: Seit Januar 2016 wird sich konsequent darum gekümmert, dass die Videos vertikal sind. Das ist der wichtig. Auch die Views müssen hierbei bedacht werden.
Story: Chronologische Abfolge von Snaps über 24 Stunden. Alle Inhalte, die älter als 24 Stunden sind, werden gelöscht. Inhalte einer Story lassen sich mehrfach ansehen.
Discover-Channels: Kanäle mit redaktionellen Inhalten in Form von Snapchatstories (beispielsweise DailyMail). Discover ist ähnlich einem digitalen Kiosk. Die Betreiber “besitzen” den Kanal, welcher pro Monat eine gewisse Miete kostet. Diese Summe ist vermutlicherweise ein Betrag um die 500.000 – 1.000.000 Euro pro Monat.
Live: Collage aus eingesendeten Snaps zu einem Ereignis oder Event, welches zu einem Live-Ereignis gemacht wurde, die als fortlaufende Story angezeigt wird. Möchte man diese verfolgen, muss man vor Ort oder zumindest in der Nähe sein.
Geofilter: Mit Geofiltern können Regionen auf einer Landkarte markiert und so zu einer vorübergehenden definierten Zone erklärt werden.

4 Werbestory-Hacks

1. Influencer snappen lassen: Wer ist durch das Snappen oder anderen Social-Media-Kanälen bekannt geworden? An diese Person sollte man sich wenn möglich wenden und sie bitten, für das eigene Unternehmen zu werben. Dabei können Sie sogar den Snapcode des Unternehmens in die Kamera halten und verbreiten.
2. Takeover: Man gibt jemand anderem sein Handy oder seine Zugangsdaten, sodass die anderen über den Account des Unternehmens snappen.
3. Backstage: Beispielsweise eine Moderatorin beauftragen, hinter der Bühne zu snappen, um Backstage auf dem Laufenden zu bleiben.
4. Gewinnspiele und Angebotsaktionen

Regeln für Snapchat

1. Jeder Kanal muss auf eigene Weise behandelt werden. Snapchat ist demnach anders als Instagram und Instagram wiederum anders als Facebook.
2. Wenn man nichts zu sagen hat, dann sagt man nichts. Niemand braucht unnötiges Gelaber.

Den eigenen Account bekannt machen

  • Benutzen der anderen Social Media – Plattformen
  • Profilbild ersetzen mit Snapcode (beispielsweise auf Instagram), Vorsicht bei Facebook! (Facebook und Snapchat stehen in Konkurrenz und Facebook möchte logischerweise nicht, dass man auf Facebook indirekte Werbung für Snapchat schaltet)
  • Anfang von Werbeclips im Fernsehen senden, den Rest dann auf Snapchat
  • Snapchat ist der am schwierigsten zu skalierende Account, den man als Influencer haben kann. Daher ist es logisch, die Reichweite mittels reichweitenstarker Medien aufzubauen.

1-9: Best Cases

1. Sponsored Lenses von Beats!: Beats ließ Lenses in Auftrag geben, sodass man Snaps mit den neuen Beats-Kopfhören machen konnte.
2. Cross Promotion: Ein Werbefilm, der auf Instagram zur Hälfte gezeigt wird. Das Ende wird auf Snapchat gezeigt, sodass jeder interessierte Nutzer gezwungen ist, die Social Media -Plattform zu wechseln und auf Snapchat nachzusehen, wie der Werbefilm endet.
3. Backstage: Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen. Spontan, intim und authentisch wie Snapchat nun einmal ist, erhält man exklusive, spannende Einblicke hinter die Kulissen und kann sich durch die Sympathie besser in die Situationen hineinfühlen. Der Blick hinter die Kulissen eignet sich sehr gut für Teaser oder exklusive Ankündigungen.
4. Takeover: Durch das Teilen des Accounts werden Mitarbeiter zu “Snapchat-Reportern”. Man erhält somit verschiedene Einblicke in diverse Abteilungen und Bereiche, durchläuft im besten Fall sogar nahezu alle. Die Zusammenarbeit mit Bloggern und Influencern liegt sehr nahe und kann das Ergebnis positiv beeinflussen.
5. Live vom roten Teppich
6. Takeover Soccer: Der Account wurde für einen Tag an eine Fußballmannschaft übergeben. Die Mitglieder der Mannschaft filmten sich gegenseitig beim Umziehen, beim Training, beim Einlaufen und Auslaufen, unter der Dusche, beim Aufwärmen, etc.
7. ADAC: ADAC hat jeden Tag ein neues Segment von sich vorgestellt. So standen beispielsweise Luftrettung, Fahrsicherheitstraining, Testzentrum und Straßenwacht auf dem Programm: Backstage beim ADAC, das Projekt zahlte sich für ADAC definiv aus. Sie erhielten nicht nur 100% positive Rückmeldungen, sondern merkten auch, dass “mal eben nebenbei snappen” nicht gut funktioniert und dass Snapchat sehr zeitintensiv ist. ADAC rät anderen Unternehmen, das Snappen aber einfach mal Auszuprobieren und dabei einen klaren Plan aufzustellen, der dennoch auf die Fragen und Wünsche der Follower eingeht. Im Fokus sollte der Dialog mit dem User liegen.
8. Gewinnspiel: Charlie Puth, ein amerikanischer YouTuber, rief ein Gewinnspiel ins Leben. Dieses besteht im Wesentlichen daraus, dass er täglich ein Wort beim Snappen preisgibt, welches sich letzten Endes dann zu einem Satz formt. Wenn man diesen Satz zusammenhat, dann hat man die Möglichkeit, an dem besagten Gewinnspiel teilzunehmen. Hierbei ist ersichtlich, wie vernetzt und verkabelt alle Social-Media-Kanäle sind. Bei Gewinnspielen und Angeboten ist die kurze Lebensdauer von Snaps ideal nutzbar. Die Nutzer müssen hier interessiert und aufmerksam sein, um am Ball zu bleiben. Das gestaltet ihre Teilnahme als sehr interessant.
9. On-Demand-Geofilter von Kickster: 10,5 Millionen Views für 17 US-Dollar, hiermit wird bewiesen, wie mächtig Geofilter sind! Der On-Demand-Werbefilter kann in einem bestimmten Bereich – wie beispielweise einem Kino – genutzt werden. Hier ist es möglich, teilweise sehr günstig Werbung zu schalten.

FAQ

Ist Snapchat auch über den Desktop verfügbar?

Es ist eine reine Smartphone-App, aber man kann über die Homepage Geofilter einreichen.

Was ist dein Favorit für’s Werben beim Snappen, Enno?

Mein Favorit ist die Backstage-Nummer. Wenn man Dinge zeigt, die man über andere Wege nicht bekommen kannst, dann schafft man eine Relevanz: Dann kommen die Leute und adden dich, da sie wissen wollen: Was passiert hinter den Kulissen. Das finde ich toll. Die Lenses sind meines Erachtens nur Spielerei. Zumindest aktuell. Vielleicht toll für Hollywood, aber wenn man sagt, man möchte beispielweise lokal vor Ort etwas machen, finde ich den Backstage-Report toll. Ob das jetzt aus dem Wohnzimmer oder dem Esszimmer gesendet wird, spielt die kleinere Rolle. Inhalte, die man auf keinem anderen Weg teilen würde, das ist interessant.

Was sagst du zu den Spectacles?

Wenn die jetzt bald auf den Markt kommen, wird es sehr interessant. Dann wollen wir alle dabei sein.

Was sind Spectacles?

Spectacles sind Sonnenbrillen, welche es ermöglichen, mit nur einem Tippen eine Szene aus der eigenen Perspektive aufzufangen. Die Brillen kosten um die 150 Euro und sind in drei Farben erhältlich: Koralle, Türkis und Schwarz. Die Größe entspricht einer Einheitsgröße, dennoch lässt sich die Brille laut der Firma anpassen. Spectacles zeichnen Video-Snaps von 10 Sekunden Länge auf – nur Videos! Denn das Ziel der Brillen ist es, Momente aufzuzeichnen, welche so tatsächlich stattgefunden haben. Mit den Brillen lassen sich etwa 100 Snaps aufnehmen, ehe man die Brille aufladen muss – das Lade-Etui für die sogenannten “Specs” reicht für vier Aufladungen. Nachdem man seine Spectacles mit seinem Smartphone gekoppelt hast, werden mit den Specs aufgenommene Snaps automatisch in Snapchat importiert – zumindest wenn die App geöffnet ist und die Spectacles in Reichweite sind. Die Snaps findet man in seinen Memorys.

Snapchat – Werbestrategien zur Nutzung des „jüngsten“ Social Media Kanals

Experte Enno Uhde ist im Thema Social Media seit mehr als 20 Jahren unterwegs. Er ist auf Facebook spezialisiert, ist nicht zuletzt auch Dozent und beschäftigt sich unter anderem mit Snapchat.
Im folgenden Artikel wird er darüber informieren, wie man die Plattform zu verstehen hat und wie man sich die Plattform zunutze machen kann, um Werbebotschaften zu verbreiten. Wie funktioniert Snapchat überhaupt?

Bereits zu Anfang macht Uhde darauf aufmerksam, dass man mit dem Handy ganz einfach die sogenannten Snapcodes abfilmen und somit ganz einfach auch auf sein Profil gelangen kann – denn jeder hat seinen eigenen Snapcode, einen Code, der in Form eines Gespenstes einfach gescannt werden kann – so wird es für jeden zum Kinderspiel, Freunde, Bekannte und Familie zu adden. Die Frage, mit der sich dieser Artikel beschäftigt, ist: Wie nutze ich Snapchat ideal, um das Beste für mich und mein Unternehmen herauszuholen?

Was ist Snapchat?

Der Sinn der Plattform ist es, Bilder und Momentaufnahmen an Freunde weiterzuleiten. Ein Gefühl weiterversenden. Das Gegenteil von dem Inszenieren auf Instagram oder dem Teilen von Inhalten auf Facebook. Täglich nutzen mehr als 100 Millionen Menschen Snapchat, um sich selbst mittels einer Kamera festzuhalten. Davon posten 60% täglich – und zwar ziemlich genau 400 Millionen Snaps insgesamt. Dabei werden entweder Fotos oder Videos gemacht, die den Moment festhalten. Menschen nutzen die Plattform, um sich mit Freunden zu unterhalten. Die sogenannten Stories sind Kollektionen von Snaps, welche in chronologischer Reihenfolge zu betrachten sind. Nach 24 Stunden online löschen sich diese selbst. Sie erlauben es den Usern sich mit Freunden auszutauschen. Stories sind mittlerweile sehr populär geworden. Snapchat erreicht knapp fünfzig Prozent der Jugendlichen in der USA. Es gibt kein Zweifel daran, dass das Snappen Spaß macht und seinen Benutzern die Möglichkeit zur Selbstentfaltung gibt. Snapchat hat wesentlich mehr Videoaufrufe als Facebook – obwohl die Firma erst 2011 gegründet wurde. Das Interesse an der Plattform nimmt immer weiter zu, der Trend steigt klar an. Die Firma selbst probiert in Amerika viel aus, wenn es da funktioniert, dann funktioniert es meist in Deutschland und anderen Ländern ebenfalls.

Was kann Snapchat?

Das Snappen ist nicht Teil einer Social Media Plattform wie wir sie kennen. Man kann keine Beiträge liken oder an seine Freunde versenden, man hat immer nur seine Freunde auf einer Liste, welche man zuvor hinzufügen muss. Das Personalisieren von Snaps bietet den Usern zahlreiche Möglichkeiten der Entfaltung. Denn neben dem Verschicken von Fotos und Videos kann man auch Videotelefonie nutzen und mit anderen Usern chatten. Zudem kann man sein Video bzw. Foto mit Live-Effekten dekorieren, Schriften und Emojis oder aber seinen Standort, den sogenannten Geofilter, automatisch hinzufügen. Wie schon angedeutet hat man nur 24 Stunden Zeit, um einen Snap anzusehen – danach wird er automatisch gelöscht. Sieht man ihn früher, löscht sich der Snap direkt nach dem Öffnen ebenfalls. Kann man Empfangenes trotzdem sichern? Man kann zwar Screenshots, also Bilder vom Bildschirm, machen, aber das sieht der virtuelle Gegenüber natürlich. Und die Insider wissen: Es ist verpönt, den Moment, der mit einem geteilt wurde, zu sichern. Wenn man selbst Snaps macht, dann kann man diese genauso gut selbst in den sogenannten Memorys speichern und dann auch später noch verschicken. Wie vorhin schon gesagt, erhält jeder Nutzer mit seinem Registrieren bei Snapchat einen sogenannten Snapcode. Dieser kann von anderen Nutzern eingescannt werden – macht eine Firma beispielsweise mit ihrem Snapcode Werbung und dieser wird von anderen Usern eingescannt, sind beide User als Freunde auf der Messenger-App miteinander virtuell verbunden und empfangen ab diesem Zeitpunkt alles, was der andere snapt.
Man kann User zudem über ihre Nutzernamen oder auch nach Entfernung suchen. Follower sind nicht sichtbar, aber Viewzahlen lassen sich ansehen. Stellt man einen Snap online, kann man allerdings nicht nur sehen, wie viele Leute ihn gesehen haben, sondern es ist auch ersichtlich, wer genau die jeweiligen Snaps gesehen hat. Das sind dann die sogenannten “Freunde”. Nutzer müssen ihre Freunde bewusst hinzufügen.
Jeden Tag werden die Funktionen beim Snappen erneuert und ausgetauscht.
Wie funktionieren Stories? Wenn man eine Story erstellt, werden die darin geposteten Snaps für 24 Stunden gespeichert. Jene Snaps kann man unterwegs, daheim – grundsätzlich an jedem Ort – erstellen und hochladen. Für alle ist diese Story dann so oft wie möglich zu sehen. Auch als Werbetreibender kann man hier sehr authentisch agieren. Authentizität wird gerade dadurch erzeugt, dass die Videos nicht gestellt sein sollen, sondern einfach “gemacht”, wie Uhde es ausdrückt – zumal dürfen die Videos maximal 10 Sekunden lang sein. Seit Kurzem ist es möglich, Bilder und Videos aus seinem Album hochzuladen. Doch da auch das verpönt ist und die Authentizität etwas in den Schatten drängt, werden die Bilder einfach mit einrem grauen Rahmen kenntlich gemacht: Diese Momentaufnahme ist nicht jetzt gerade, sondern zu einem anderen Zeitpunkt entstanden. Grundsätzlich sollte man sich bewusst sein, dass die Plattform sich durch seine Amateur-Videos auszeichnet und demnach keine Videoschnitte nötig oder gar möglich sind. So mausert sich Snapchat zur idealen Plattform zur Live-Berichterstattung “on the go”. Mittels des Snap-Giganten können Werbetreibende auch jüngere Zielgruppen auf sich aufmerksam machen – denn rund 85% aller Snapchat-User sind jünger als 35! Mitgründer Evan Spiegel ist der Meinung, dass das Snappen nicht nur Spaß machen müsse, sondern auch ehrlich sein solle und ein Gefühl überbringen müsse. Es geht nicht darum, etwas zu inszenieren oder zu stellen – es geht darum, den Moment zu leben. Daher lassen sich die Momentaufnahmen auch nur für 24 Stunden ansehen.

Hol dir jetzt den Snapchat-Leitfaden inkl. Schritt-für-Schritt-Anleitung

Erste Schritte

Tipp 1: Folge möglichst vielen Snapchattern, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie Snaps und Stories aussehen könnten.

Tipp 2: Folge anderen Unternehmen wie ADAC, SIXX, etc. und sieh deren Cases an, um einen Einblick zu bekommen, wie andere Unternehmen auf sich aufmerksam zu machen. Nutze deren Strategien – nur eben besser, als sie es selbst tun.

Tipp 3: Suche Kollegen, die ebenfalls snappen und bildet ein Team. Man kann untereinander ausprobieren. Wenn man das Tool als Erwachsener verstehen möchte, muss man sich einen guten Überblick darüber verschaffen, um es intuitiv nutzen zu können. Technisch ist die Plattform sehr ausgereift und das, was möglich ist (beispielsweise Screenshots), muss man verstehen, um das Tool zu begreifen.

Tipp 4: Erstelle eine Story! Nur so lässt sich erlernen, wie spannende Stories erstellt werden.

Tipp 5: Wechsele Format und Perspektiven – so zeig man all seine Facetten und beweist somit, wie authentisch man ist und sein kann.

Tipp 6: Sei authentisch! Und lege die Konzentration darauf, als Person und nicht als Werbelabel wahrgenommen zu werden.

Tipp 7: Vernetze Snapchat mit deinen anderen Social-Media-Kanälen.

 

SMM mit Snapchat. Was sind die ersten Schritte?

Was sind die ersten Schritte für Social Media Marketing mit Snapchat?

 

How to Snap

Nachdem man einen Snap, ein Bild oder Video, gemacht hat, gilt es, das Erstellte zu personalisieren und auf die Zielgruppe anzupassen. Jeder Kanal sollte seine eigene Ansprache haben. Snappen bringt Spaß. Zudem ist es witzig und soll Freunde machen. Daher: Der Kreativität freien Lauf lassen, alle möglichen Emojis und Filter auf seinen Snap legen, womöglich sogar alle Optionen kombinieren. Freies Zeichnen steht ebenfalls zur Verfügen, ebenfalls ein sogenanntes Tool.

Einen FILTER kann man ganz einfach hinzufügen, indem man man nach rechts oder links wischt. Die Auswahl ist groß. Man kann zwischen Farbfiltern, Uhrzeit, Temperatur, Geschwindigkeit und Geofiltern wählen. Zudem lassen sich Videos verlangsamen oder verschnellern. Außerdem kann man auch selbst Geofilter erstellen! Anschließend kann man das Bild in die Memories laden, den Snap an Freunde verschicken oder auch in die Story stellen.

Was sind Lenses?

Lenses sind eine Spielerei, welche es erlaubt, einen speziellen Filter über das eigene Gesicht zu legen. Dabei sorgte es für viel Aufmerksamkeit im World Wide Web. Man kann sein Gesicht verzerren oder mit Masken bearbeiten. Der Algorithmus von Snapchat erlaubt es, dass selbst das Sprechen in Videos möglich wird und die entsprechende Lense auf dem Gesicht bleibt. Die Plattform erkennt dabei die Gesichtszüge. Um Lenses zu aktivieren, muss man lediglich lange auf das Gesicht tippen, welches man bearbeiten will. Es gibt immer 10 Lenses, welche nach Jahreszeit, Ort, etc. ständig wechseln. Für Abwechslung ist dementsprechend gesorgt.

Wie können Unternehmen die App für Werbezwecke nutzen?

Anfangs war das nicht ganz klar, doch mittlerweile hat sich herauskristallisiert, dass neben den Möglichkeiten, über kreative Aktionen oder Influencer-Kampagnen Aufmerksamkeit zu erreichen, Snapchat auch eine Reihe von Werbeoptionen für Unternehmen anbietet.
1. Gesponserte Geofilter: Man reicht bei der Plattform einen selbsterstellten Geofilter ein, der keinen Firmennamen enthalten darf. Ein Beispiel könnte bei Coca-Cola beispielsweise eine “Fröhliche-Weihnachten”-Schrift sein, welche von einem Weihnachtsmann im Hintergrund noch betont wird.
2. Gesponserte Lenses
3. Gesponserte Kampagnen
4. Kurze Videoanzeigen (bis zu 10 Sekunden Länge). Diese erscheinen entweder zwischen den einzelnen Stories der User oder als Einspieler in den Live-Stories und Discover-Channels. Evan Spiegel bezeichnet diese Werbeform als “3V Advertising”

 

Social Media Marketing mit Hilfe von Snapchat

Wie können Unternehmen Social Media Marketing mit Hilfe von Snapchat betreiben?

 

Werbliche Begrifflichkeiten

Snapchat’s 3V: Seit Januar 2016 wird sich konsequent darum gekümmert, dass die Videos vertikal sind. Das ist der wichtig. Auch die Views müssen hierbei bedacht werden.
Story: Chronologische Abfolge von Snaps über 24 Stunden. Alle Inhalte, die älter als 24 Stunden sind, werden gelöscht. Inhalte einer Story lassen sich mehrfach ansehen.
Discover-Channels: Kanäle mit redaktionellen Inhalten in Form von Snapchatstories (beispielsweise DailyMail). Discover ist ähnlich einem digitalen Kiosk. Die Betreiber “besitzen” den Kanal, welcher pro Monat eine gewisse Miete kostet. Diese Summe ist vermutlicherweise ein Betrag um die 500.000 – 1.000.000 Euro pro Monat.
Live: Collage aus eingesendeten Snaps zu einem Ereignis oder Event, welches zu einem Live-Ereignis gemacht wurde, die als fortlaufende Story angezeigt wird. Möchte man diese verfolgen, muss man vor Ort oder zumindest in der Nähe sein.
Geofilter: Mit Geofiltern können Regionen auf einer Landkarte markiert und so zu einer vorübergehenden definierten Zone erklärt werden.

4 Werbestory-Hacks

1. Influencer snappen lassen: Wer ist durch das Snappen oder anderen Social-Media-Kanälen bekannt geworden? An diese Person sollte man sich wenn möglich wenden und sie bitten, für das eigene Unternehmen zu werben. Dabei können Sie sogar den Snapcode des Unternehmens in die Kamera halten und verbreiten.
2. Takeover: Man gibt jemand anderem sein Handy oder seine Zugangsdaten, sodass die anderen über den Account des Unternehmens snappen.
3. Backstage: Beispielsweise eine Moderatorin beauftragen, hinter der Bühne zu snappen, um Backstage auf dem Laufenden zu bleiben.
4. Gewinnspiele und Angebotsaktionen

Regeln für Snapchat

1. Jeder Kanal muss auf eigene Weise behandelt werden. Snapchat ist demnach anders als Instagram und Instagram wiederum anders als Facebook.
2. Wenn man nichts zu sagen hat, dann sagt man nichts. Niemand braucht unnötiges Gelaber.

Den eigenen Account bekannt machen

  • Benutzen der anderen Social Media – Plattformen
  • Profilbild ersetzen mit Snapcode (beispielsweise auf Instagram), Vorsicht bei Facebook! (Facebook und Snapchat stehen in Konkurrenz und Facebook möchte logischerweise nicht, dass man auf Facebook indirekte Werbung für Snapchat schaltet)
  • Anfang von Werbeclips im Fernsehen senden, den Rest dann auf Snapchat
  • Snapchat ist der am schwierigsten zu skalierende Account, den man als Influencer haben kann. Daher ist es logisch, die Reichweite mittels reichweitenstarker Medien aufzubauen.

1-9: Best Cases

1. Sponsored Lenses von Beats!: Beats ließ Lenses in Auftrag geben, sodass man Snaps mit den neuen Beats-Kopfhören machen konnte.
2. Cross Promotion: Ein Werbefilm, der auf Instagram zur Hälfte gezeigt wird. Das Ende wird auf Snapchat gezeigt, sodass jeder interessierte Nutzer gezwungen ist, die Social Media -Plattform zu wechseln und auf Snapchat nachzusehen, wie der Werbefilm endet.
3. Backstage: Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen. Spontan, intim und authentisch wie Snapchat nun einmal ist, erhält man exklusive, spannende Einblicke hinter die Kulissen und kann sich durch die Sympathie besser in die Situationen hineinfühlen. Der Blick hinter die Kulissen eignet sich sehr gut für Teaser oder exklusive Ankündigungen.
4. Takeover: Durch das Teilen des Accounts werden Mitarbeiter zu “Snapchat-Reportern”. Man erhält somit verschiedene Einblicke in diverse Abteilungen und Bereiche, durchläuft im besten Fall sogar nahezu alle. Die Zusammenarbeit mit Bloggern und Influencern liegt sehr nahe und kann das Ergebnis positiv beeinflussen.
5. Live vom roten Teppich
6. Takeover Soccer: Der Account wurde für einen Tag an eine Fußballmannschaft übergeben. Die Mitglieder der Mannschaft filmten sich gegenseitig beim Umziehen, beim Training, beim Einlaufen und Auslaufen, unter der Dusche, beim Aufwärmen, etc.
7. ADAC: ADAC hat jeden Tag ein neues Segment von sich vorgestellt. So standen beispielsweise Luftrettung, Fahrsicherheitstraining, Testzentrum und Straßenwacht auf dem Programm: Backstage beim ADAC, das Projekt zahlte sich für ADAC definiv aus. Sie erhielten nicht nur 100% positive Rückmeldungen, sondern merkten auch, dass “mal eben nebenbei snappen” nicht gut funktioniert und dass Snapchat sehr zeitintensiv ist. ADAC rät anderen Unternehmen, das Snappen aber einfach mal Auszuprobieren und dabei einen klaren Plan aufzustellen, der dennoch auf die Fragen und Wünsche der Follower eingeht. Im Fokus sollte der Dialog mit dem User liegen.
8. Gewinnspiel: Charlie Puth, ein amerikanischer YouTuber, rief ein Gewinnspiel ins Leben. Dieses besteht im Wesentlichen daraus, dass er täglich ein Wort beim Snappen preisgibt, welches sich letzten Endes dann zu einem Satz formt. Wenn man diesen Satz zusammenhat, dann hat man die Möglichkeit, an dem besagten Gewinnspiel teilzunehmen. Hierbei ist ersichtlich, wie vernetzt und verkabelt alle Social-Media-Kanäle sind. Bei Gewinnspielen und Angeboten ist die kurze Lebensdauer von Snaps ideal nutzbar. Die Nutzer müssen hier interessiert und aufmerksam sein, um am Ball zu bleiben. Das gestaltet ihre Teilnahme als sehr interessant.
9. On-Demand-Geofilter von Kickster: 10,5 Millionen Views für 17 US-Dollar, hiermit wird bewiesen, wie mächtig Geofilter sind! Der On-Demand-Werbefilter kann in einem bestimmten Bereich – wie beispielweise einem Kino – genutzt werden. Hier ist es möglich, teilweise sehr günstig Werbung zu schalten.

FAQ

Ist Snapchat auch über den Desktop verfügbar?

Es ist eine reine Smartphone-App, aber man kann über die Homepage Geofilter einreichen.

Was ist dein Favorit für’s Werben beim Snappen, Enno?

Mein Favorit ist die Backstage-Nummer. Wenn man Dinge zeigt, die man über andere Wege nicht bekommen kannst, dann schafft man eine Relevanz: Dann kommen die Leute und adden dich, da sie wissen wollen: Was passiert hinter den Kulissen. Das finde ich toll. Die Lenses sind meines Erachtens nur Spielerei. Zumindest aktuell. Vielleicht toll für Hollywood, aber wenn man sagt, man möchte beispielweise lokal vor Ort etwas machen, finde ich den Backstage-Report toll. Ob das jetzt aus dem Wohnzimmer oder dem Esszimmer gesendet wird, spielt die kleinere Rolle. Inhalte, die man auf keinem anderen Weg teilen würde, das ist interessant.

Was sagst du zu den Spectacles?

Wenn die jetzt bald auf den Markt kommen, wird es sehr interessant. Dann wollen wir alle dabei sein.

Was sind Spectacles?

Spectacles sind Sonnenbrillen, welche es ermöglichen, mit nur einem Tippen eine Szene aus der eigenen Perspektive aufzufangen. Die Brillen kosten um die 150 Euro und sind in drei Farben erhältlich: Koralle, Türkis und Schwarz. Die Größe entspricht einer Einheitsgröße, dennoch lässt sich die Brille laut der Firma anpassen. Spectacles zeichnen Video-Snaps von 10 Sekunden Länge auf – nur Videos! Denn das Ziel der Brillen ist es, Momente aufzuzeichnen, welche so tatsächlich stattgefunden haben. Mit den Brillen lassen sich etwa 100 Snaps aufnehmen, ehe man die Brille aufladen muss – das Lade-Etui für die sogenannten “Specs” reicht für vier Aufladungen. Nachdem man seine Spectacles mit seinem Smartphone gekoppelt hast, werden mit den Specs aufgenommene Snaps automatisch in Snapchat importiert – zumindest wenn die App geöffnet ist und die Spectacles in Reichweite sind. Die Snaps findet man in seinen Memorys.