SEMrush Ranking Factors 2.0 Studie

Beschreibung zum kostenlosen Online Marketing Webinar

Die Ranking-Algorithmen werden immer komplexer. Sie werden auch weiterentwickelt und verfeinert. Was früher einmal als der Rankingfaktor galt, kann heute schon zum alten Eisen zählen.  Oder doch nicht?  Oder sind die Rankingfaktor schon längst tot?

Die Studie  „SEMrush Ranking Factors 2.0“, die mittlerweile um Links erweitert wurde, soll interessante Ergebnisse zu den Rankingfaktoren liefern. Diese werden in dieser Session von mir präsentiert.

Video zum Webinar

Webinar Termin:

21.12.2017

09:00 Uhr - 09:45 Uhr

Hier die Präsentation und die Unterlagen zum kostenfreien Download:

Präsentation: SEMrush – Präsentation

Unterlagen der Studie: https://de.semrush.com/ranking-factors/

Was Du nach dem Webinar gelernt hast:

  • Welche Rankingfaktoren können eventuell eine Rolle  spielen?
  • Ob man noch von der Korrelation sprechen kann.
  • Deine eigenen Überlegungen zu unseren Ergebnissen und Daten.

Zielgruppe:

  • OM’s SEOs

SEMrush Ranking Factors 2.0 Studie

SEMrush – Jeder Online Marketer kennt es mittlerweile, viele Tausende nutzen das Analysetool und seine vielfältigen und breit angelegten Funktionen bereits. SEMrush ist dabei so etwas wie der Allround unter den Online Marketing Analysetools. Das Tool ermöglicht eine kontinuierliche und langfristig angelegte Optimierung sowie Anpassung von vielerlei Faktoren rund um das Thema Suchmaschinenoptimierung. Dazu zählen ausführliche Analysen zur Domain, den benutzten Keywords, den User Signals und weiteren Aspekten, die sich zur Überprüfung der eigenen Websiteperformance lohnen zu tracken. Durch das Tool SEMrush und die Idee, die das Unternehmen damit auch zu vermitteln versucht, hat sich zudem ein ausgedehntes Wissen rund um die zahlreichen Rankingfaktoren des Suchmaschinenmarketings angesammelt. Dazu zählen zahlreiche Fachbeiträge, Webinare, Fortbildungsveranstaltungen oder auch Studien, die neue Entwicklungen in den Bereichen Online Marketing, Tracking oder eben neue Updates zu den Rankingfaktoren darstellen und visualisieren sollen. Dieser Beitrag soll dabei die neueste Studie von SEMrush zu den Rankingfaktoren beschreiben, ihre Ergebnisse darstellen und wichtige Schlüsseldaten der von SEMrush aufbereiteten Analyse thematisieren.

Wieso lohnen sich solche Studien?

Bevor dieser Artikel jedoch auf die Studie an sich und die damit einhergehenden Ergebnisse eingeht, sollen zuerst einige grundlegende Aspekte dieser Simulation dargelegt werden. Um die Frage kurz zu beantworten, ist nicht viel nötig. Solche Studien sind lohnend, um die branchenüblichen Innovationen und Neuerungen genau zu erfassen, daraus eventuell neue Handlungsempfehlungen geben zu können und auch die firmeneigene Software von SEMrush auf die neuen Herausforderungen des Online Marketing anpassen zu können. Gerade für Unternehmen wie SEMrush als internationaler Datenprovider mit einem gewissen Ruf ist es wichtig, auf dem neuesten Stand zu sein. Zudem spielt für SEMrush dabei auch der Aspekt der Relevanz eine Rolle. Dank solcher Studien kann SEMrush zeigen, dass ihr Analysetool auf dem richtigen Weg ist, dass sich der Einsatz ihres Tools lohnt und stetige Verbesserungen und Optimierungen im Bereich des Online Marketing durchaus lohnen. Um die eigene Effektivität und Leistung belegen zu können sowie auch um eine angemessene Studie präsentieren zu können, ist in erster Linie eines wichtig: Daten. Große Studien brauchen dabei auch große Datenmengen. SEMrush greift daher im Rahmen dieser Studie zu den Rankingfaktoren auf ganze 3,6 Mrd. Keywords, 4 Trillionen Backlinks und 140 Datenbanken zurück. Diese Datenmengen zeigen auch, dass die Autoren diese Studie auch mit großer Hingabe und Empirie vorbereitet und analysiert hat, was die Relevanz der Studienergebnisse weiter unterstützt. Der große Aufwand, den SEMrush innerhalb dieser Studie auf sich genommen hat, erscheint zudem sinnvoll, da gerade die Suchmaschinenoptimierung ein Bereich ist, der eine kontinuierliche Forschung und Analyse erfordert, um den branchenspezifischen Innovationstrend vollständig abdecken zu können.

SEO SEMrush Studio

Wieso wurde die Studie durchgeführt? – 6 Gründe!

Was sollte bei der Studie beachtet werden?

Zuerst ist es immer wichtig, den Begriff „Studie“ immer richtig einordnen zu können. Eine Studie ist eine Simulation, die sich auf spezielle Bereiche bezieht und dort stattfindende Entwicklungen untersuchen und darstellen soll. Die Ergebnisse und die Auswertung der Daten beruhen dabei nicht nur auf wissenschaftlichen Faktoren, sondern zugleich auch auf eigenen Rückschlüssen, die auf der Basis des eigenen Wissens und individueller Beobachtungen getroffen werden. Die dort enthaltenen Empfehlungen sind daher auch keinesfalls als Handlungsanleitung mit Erfolgsgarantie zu sehen, sondern eher als Tipps, wie die Performance einer Domain im allgemeinen Fall verbessert werden kann.

Die Schlüsseldaten der Untersuchung

Für die Studie haben die Autoren und Beteiligten einen Random First Algorithmus installiert. Dadurch werden zwar nicht eins zu eins die Prioritäten der Rankingfaktoren von Google abgedeckt, dafür ein intensiver Blick auf die Faktoren des maschinellen Lernens ermöglicht. SEMrush hat sich bei der Studie auf 17 ausgewählte Rankingfaktoren bezogen, dabei mehr als 100 SERP-Positionen analysiert und Länderdatenbanken der USA, aus Spanien, Frankreich, Deutschland Italien bezogen. Zu den Rankingfaktoren zählten dabei Onpage- und Offpagefaktoren wie direkte Website-Besuche, die verbrachte Zeit des Nutzers auf der Seite, die Bounce Rate, auf der Website vorhandene Backlinks, die Länge des Contens in den verschiedenen Bereichen der Seiten, die Implentierung von Keywords in Header, Body, Title oder den Metadaten sowie die besuchten Seiten pro Nutzersession. Dadurch wird bereits deutlich, dass bei dieser Studie eine breite Palette an Tracking-Aspekten abdeckt und neben Domain-Faktoren auch die Analyse von Keywords und User Signalen verstärkt miteinbezieht. Keyword-Gruppen wurden dabei nach dem Suchvolumen aufgeteilt, um die Intensität und die Konkurrenzsituationen in verschiedenen Wettbewerbsbereichen mit in die Analyse einbeziehen zu können.

Die Ergebnisse der Studie

Die Studie brachte dabei einige durchaus interessante Ergebnisse hervor. Betrachtet man beispielsweise das oft diskutierte Thema HTTPS, kam die Studie zu einem Ergebnis, das viele Kritiker nicht gerne sehen werden. Denn 65 Prozent der Domains, die populäre Keywords nutzen, sind in HTTPS angelegt. Das zeigt zwar nicht zu einhundert Prozent, dass sich die Umstellung wirklich lohnt, trotzdem unterstützt diese Statistik die Handlungsempfehlung der Studienverfasser, diese Umstellung als relevanten Rankingfaktor zu behandeln. Denn HTTPS ist in der öffentlichen Wahrnehmung wie auch in Kreisen des Online Marketing ein Zeichen für Sicherheit, Vertrauen und bessere Rankings. Eine Umstellung scheint daher, insbesondere bei der Nutzung von Keywords mit enorm hohen Suchvolumina, mehr als sinnvoll, um sein Ranking auch in Zukunft verbessern zu können.
Auch zum Thema Content konnte die Studie einige interessante Entwicklungen darlegen. Eine Statistik, die dabei ins Auge sticht, ist dabei relativ schnell ausfindig zu machen. Zwischen den Top3 und den restlichen Top20 Ergebnissen der Suchmaschine lässt sich ein Unterschied von 45 Prozent ausmachen, was die Contentlänge betrifft. Dabei wird auch erwähnt, dass Seiten mit populären und vielgenutzten Keywords 1,5mal mehr Content aufweisen, als die Konkurrenz. Auch wenn diese Zahlen auf den ersten Blick mehr oder weniger dazu animieren, mehr Content zu produzieren und zu veröffentlichen, müssen diese Zahlen durchaus mit Vorsicht wahrgenommen werden, was die Verfasser in ihrer Studie auch deutlich machen wollen. Denn mehr Content heißt nicht zwingend, dass der Content auch gut ist bzw. ihren Usern nützlich erscheint. Genau dies ist eben der prägende Faktor, der guten und wichtigen Content ausmacht. Produzieren Sie also nicht Content, nur um die Länge des Contents als Rankingfaktor zu pushen, sondern richten Sie Ihren Content an relevanten Faktoren Ihrer User aus und versuchen Sie, bewusst die Intentionen Ihrer Nutzer zu lenken und zu beeinflussen. Nur wenn Content sich an Aspekten wie Relevanz und der Nutzerintention orientiert, kann dabei auch wertvoller Content entstehen, der sich auch in den Rankingfaktoren und der Suchmaschinenoptimierung widerspiegelt.
Ein weiteres, Content-bezogenes Ergebnis der Studie war, dass 75 Prozent der Domains, die für populäre Keywords ranken, diese Keywords auch tatsächlich im Text haben. Diese Statistik belegt auf den ersten Blick keine neuartigen Erkenntnisse, untermauert jedoch eine wichtige Handlungsempfehlung, die SEMrush im Zuge dieser Statistik präsentiert. Als Domainbesitzer soll man sich keinesfalls von dieser Statistik täuschen lassen, denn die Optimierungsraten sind insbesondere in diesem Bereich enorm hoch und kaum in Zahlen abzuschätzen bzw. einzustufen. Auch bezüglich der Implementierung von Keywords in Title und Meta Description legt die auf Rankingfaktoren spezialisierte Studie eine durchaus wichtige Handlungsempfehlung nahe. Wie mittlerweile vielerlei Fachartikel und Studien beweisen, haben Keywords im Title und der Meta Description für die Suchmaschinen kaum mehr eine Relevanz. Trotzdem sollte man die Keywords dort implementieren, denn einerseits unterstützen sie das Erscheinungsbild der Website und intensivieren die Wahrnehmung des Nutzers, andererseits können sie trotz der extrem hohen Implementierungsrate trotzdem wichtig werden und eventuell sogar den Unterschied in einem viel umkämpften Wettbewerbsbereich werden.
Etwas konträr zu diesen Ergebnissen der Studien erscheint eine Statistik, die sich auf die Keywords im Body der Website bezieht. 18 Prozent der Domains mit beliebten Keywords gebrauchen diese nämlich nach Ergebnissen der Studie nicht mehr im Body. Die Frage, die sich vielen nun wohl als erstes auftut ist: Wie ist das überhaupt möglich? SEMrush beantwortet diese Frage im Rahmen seiner Studie mit drei Faktoren: der Verwendung von Synonymen oder ähnlichen Begriffen, der Vertrauenswürdigkeit einer Website und der angemessenen Thematik von spezifischen Inhalten de Website. Hier lässt sich wiederum auf die vorhin bereits erwähnte, von SEMrush empfohlene, Vorgehensweise verweisen. Der Content einer Website sollte sich nicht an Statistiken wie diesen orientieren, sondern in erster Linie auf den User ausgerichtet sein. Nur wenn der Content nützlich und im Rahmen der Customer Journey wertvoll erscheint, wirkt sich der Content auch im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung positiv auf diverse Rankingfaktoren (z.B. Bounce Rate) aus.
Einem ähnlich geringen Einfluss wie den Keywords in Title und Meta Description schreibt SEMrush in seiner neuen Studie zu den Rankingfaktoren den Videos zu. Sie besitzen demnach keinen signifikanten Einfluss, können sich jedoch positiv auf diverse Aspekte der User Signale (z.B. Verweildauer des Users auf der Seite) auswirken und somit auch positive Folgen für die Suchmaschinenoptimierung und die Rankingposition haben.
Wie bereits erwähnt, untersuchten die Autoren im Rahmen der Studie auch diverse Offpage-Faktoren. Dazu gehört beispielsweise auch die Anzahl der verweisenden Domains. Die Studie kam dabei zu dem Ergebnis, dass die Zahl der verweisenden Domains eng mit der Position in den SERPs und dem Suchvolumen der verwendeten Keywords zusammenhängt. Je höher die Position in den SERPs und je höher die Suchintensität der Keywords ist, desto mehr verweisende Domains sind vorhanden. Dass für die Anzahl der verweisenden IPs ein ähnliches Resultat herauskam, zeigt, dass dieser Faktor nach wie vor eine wichtige Rolle im Online Marketing einnehmen kann. Für die Anzahl der Backlinks kam die Studie zu ähnlichen Ergebnissen. Bei Backlinks muss jedoch immer die Qualität der Backlinks beachtet werden, was einen weiteren interessanten Aspekt in die Analyse dieses Performancefaktors hinzufügt.
Ein zentraler Punkt der Studie von SEMrush war auch das Thema Traffic. SEMrush hat sich dabei insbesondere auf den direkten Traffic konzentriert, der mit zu den wichtigsten Faktoren der Suchmaschinenoptimierung und der Performance zählt. Daher wurden innerhalb dieser Studie sowohl der organische als auch der bezahlte oder von anderen Quellen stammende Traffic herausgerechnet, um den Fokus der Studie einzig und allein auf den direkten Traffic zu lenken. Die Studie kam hierbei zu dem Ergebnis, dass in erster Linie Brandstärke und die Autorität der Domain bzw. der Website Einfluss auf den direkten Traffic nehmen.
Neben dem Traffic war den Autoren auch die Betrachtung der User Signale wichtig. Hier kam die Studie nicht zu revolutionären Ergebnissen, bestätigte jedoch den Trend hin zu einer zunehmenden Bedeutung von User Signalen wie der Bounce Rate, der Time on Site (Verweildauer des Nutzers auf der Website) oder der Pages per Session (Anzahl der Seiten, die der Nutzer beim Website-Besuch ansieht). Die Studie von SEMrush konnte zu diesem Thema in erster Linie nachweisen, dass die Top-Positionierungen in den SERPs in den eben genannten Bereichen auch tatsächlich am besten performen, was untermauert, dass die User Signale mittlerweile einen großen Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung und die Rankingfaktoren der Suchmaschinen besitzen.

Schlüsselerkenntnisse der SEMrush Studie

Was sind die Schlüsselerkenntnisse der Studie?

 

Zusammenfassung der Studie

Welche wichtigen, zusammenfassenden Ergebnisse präsentiert die neue Studie nun also? Einerseits untermauert SEMrush den Trend im Online Marketing, der direkten Traffic zum wohl wichtigsten Faktor für Website-Trust und Autorität der Domain macht. Zudem wird den User Signalen wie Bounce Rate, Time on Site oder Pages per Session eine steigende Bedeutung zugeordnet, die bei den weiteren Maßnahmen der Website-Planung zwingend eine intensive Betrachtung erfordern. Auch die Themen rund um das Backlinkbuilding und die Anzahl der verweisenden Domains bleibt weiterhin wichtig und sollte in der Suchmaschinenoptimierung keinesfalls vernachlässigt werden. Letztlich bestätigt die Studie auch eine Entwicklung, die sich bereits seit mehreren Monaten zeigt: Onpage-Faktoren verlieren mehr und mehr an Relevanz, besitzen jedoch immer noch eine extrem hohe Implementierungsrate!

Fazit zur Semrush studie

 

SEMrush Ranking Factors 2.0 Studie

SEMrush – Jeder Online Marketer kennt es mittlerweile, viele Tausende nutzen das Analysetool und seine vielfältigen und breit angelegten Funktionen bereits. SEMrush ist dabei so etwas wie der Allround unter den Online Marketing Analysetools. Das Tool ermöglicht eine kontinuierliche und langfristig angelegte Optimierung sowie Anpassung von vielerlei Faktoren rund um das Thema Suchmaschinenoptimierung. Dazu zählen ausführliche Analysen zur Domain, den benutzten Keywords, den User Signals und weiteren Aspekten, die sich zur Überprüfung der eigenen Websiteperformance lohnen zu tracken. Durch das Tool SEMrush und die Idee, die das Unternehmen damit auch zu vermitteln versucht, hat sich zudem ein ausgedehntes Wissen rund um die zahlreichen Rankingfaktoren des Suchmaschinenmarketings angesammelt. Dazu zählen zahlreiche Fachbeiträge, Webinare, Fortbildungsveranstaltungen oder auch Studien, die neue Entwicklungen in den Bereichen Online Marketing, Tracking oder eben neue Updates zu den Rankingfaktoren darstellen und visualisieren sollen. Dieser Beitrag soll dabei die neueste Studie von SEMrush zu den Rankingfaktoren beschreiben, ihre Ergebnisse darstellen und wichtige Schlüsseldaten der von SEMrush aufbereiteten Analyse thematisieren.

Wieso lohnen sich solche Studien?

Bevor dieser Artikel jedoch auf die Studie an sich und die damit einhergehenden Ergebnisse eingeht, sollen zuerst einige grundlegende Aspekte dieser Simulation dargelegt werden. Um die Frage kurz zu beantworten, ist nicht viel nötig. Solche Studien sind lohnend, um die branchenüblichen Innovationen und Neuerungen genau zu erfassen, daraus eventuell neue Handlungsempfehlungen geben zu können und auch die firmeneigene Software von SEMrush auf die neuen Herausforderungen des Online Marketing anpassen zu können. Gerade für Unternehmen wie SEMrush als internationaler Datenprovider mit einem gewissen Ruf ist es wichtig, auf dem neuesten Stand zu sein. Zudem spielt für SEMrush dabei auch der Aspekt der Relevanz eine Rolle. Dank solcher Studien kann SEMrush zeigen, dass ihr Analysetool auf dem richtigen Weg ist, dass sich der Einsatz ihres Tools lohnt und stetige Verbesserungen und Optimierungen im Bereich des Online Marketing durchaus lohnen. Um die eigene Effektivität und Leistung belegen zu können sowie auch um eine angemessene Studie präsentieren zu können, ist in erster Linie eines wichtig: Daten. Große Studien brauchen dabei auch große Datenmengen. SEMrush greift daher im Rahmen dieser Studie zu den Rankingfaktoren auf ganze 3,6 Mrd. Keywords, 4 Trillionen Backlinks und 140 Datenbanken zurück. Diese Datenmengen zeigen auch, dass die Autoren diese Studie auch mit großer Hingabe und Empirie vorbereitet und analysiert hat, was die Relevanz der Studienergebnisse weiter unterstützt. Der große Aufwand, den SEMrush innerhalb dieser Studie auf sich genommen hat, erscheint zudem sinnvoll, da gerade die Suchmaschinenoptimierung ein Bereich ist, der eine kontinuierliche Forschung und Analyse erfordert, um den branchenspezifischen Innovationstrend vollständig abdecken zu können.

SEO SEMrush Studio

Wieso wurde die Studie durchgeführt? – 6 Gründe!

Was sollte bei der Studie beachtet werden?

Zuerst ist es immer wichtig, den Begriff „Studie“ immer richtig einordnen zu können. Eine Studie ist eine Simulation, die sich auf spezielle Bereiche bezieht und dort stattfindende Entwicklungen untersuchen und darstellen soll. Die Ergebnisse und die Auswertung der Daten beruhen dabei nicht nur auf wissenschaftlichen Faktoren, sondern zugleich auch auf eigenen Rückschlüssen, die auf der Basis des eigenen Wissens und individueller Beobachtungen getroffen werden. Die dort enthaltenen Empfehlungen sind daher auch keinesfalls als Handlungsanleitung mit Erfolgsgarantie zu sehen, sondern eher als Tipps, wie die Performance einer Domain im allgemeinen Fall verbessert werden kann.

Die Schlüsseldaten der Untersuchung

Für die Studie haben die Autoren und Beteiligten einen Random First Algorithmus installiert. Dadurch werden zwar nicht eins zu eins die Prioritäten der Rankingfaktoren von Google abgedeckt, dafür ein intensiver Blick auf die Faktoren des maschinellen Lernens ermöglicht. SEMrush hat sich bei der Studie auf 17 ausgewählte Rankingfaktoren bezogen, dabei mehr als 100 SERP-Positionen analysiert und Länderdatenbanken der USA, aus Spanien, Frankreich, Deutschland Italien bezogen. Zu den Rankingfaktoren zählten dabei Onpage- und Offpagefaktoren wie direkte Website-Besuche, die verbrachte Zeit des Nutzers auf der Seite, die Bounce Rate, auf der Website vorhandene Backlinks, die Länge des Contens in den verschiedenen Bereichen der Seiten, die Implentierung von Keywords in Header, Body, Title oder den Metadaten sowie die besuchten Seiten pro Nutzersession. Dadurch wird bereits deutlich, dass bei dieser Studie eine breite Palette an Tracking-Aspekten abdeckt und neben Domain-Faktoren auch die Analyse von Keywords und User Signalen verstärkt miteinbezieht. Keyword-Gruppen wurden dabei nach dem Suchvolumen aufgeteilt, um die Intensität und die Konkurrenzsituationen in verschiedenen Wettbewerbsbereichen mit in die Analyse einbeziehen zu können.

Die Ergebnisse der Studie

Die Studie brachte dabei einige durchaus interessante Ergebnisse hervor. Betrachtet man beispielsweise das oft diskutierte Thema HTTPS, kam die Studie zu einem Ergebnis, das viele Kritiker nicht gerne sehen werden. Denn 65 Prozent der Domains, die populäre Keywords nutzen, sind in HTTPS angelegt. Das zeigt zwar nicht zu einhundert Prozent, dass sich die Umstellung wirklich lohnt, trotzdem unterstützt diese Statistik die Handlungsempfehlung der Studienverfasser, diese Umstellung als relevanten Rankingfaktor zu behandeln. Denn HTTPS ist in der öffentlichen Wahrnehmung wie auch in Kreisen des Online Marketing ein Zeichen für Sicherheit, Vertrauen und bessere Rankings. Eine Umstellung scheint daher, insbesondere bei der Nutzung von Keywords mit enorm hohen Suchvolumina, mehr als sinnvoll, um sein Ranking auch in Zukunft verbessern zu können.
Auch zum Thema Content konnte die Studie einige interessante Entwicklungen darlegen. Eine Statistik, die dabei ins Auge sticht, ist dabei relativ schnell ausfindig zu machen. Zwischen den Top3 und den restlichen Top20 Ergebnissen der Suchmaschine lässt sich ein Unterschied von 45 Prozent ausmachen, was die Contentlänge betrifft. Dabei wird auch erwähnt, dass Seiten mit populären und vielgenutzten Keywords 1,5mal mehr Content aufweisen, als die Konkurrenz. Auch wenn diese Zahlen auf den ersten Blick mehr oder weniger dazu animieren, mehr Content zu produzieren und zu veröffentlichen, müssen diese Zahlen durchaus mit Vorsicht wahrgenommen werden, was die Verfasser in ihrer Studie auch deutlich machen wollen. Denn mehr Content heißt nicht zwingend, dass der Content auch gut ist bzw. ihren Usern nützlich erscheint. Genau dies ist eben der prägende Faktor, der guten und wichtigen Content ausmacht. Produzieren Sie also nicht Content, nur um die Länge des Contents als Rankingfaktor zu pushen, sondern richten Sie Ihren Content an relevanten Faktoren Ihrer User aus und versuchen Sie, bewusst die Intentionen Ihrer Nutzer zu lenken und zu beeinflussen. Nur wenn Content sich an Aspekten wie Relevanz und der Nutzerintention orientiert, kann dabei auch wertvoller Content entstehen, der sich auch in den Rankingfaktoren und der Suchmaschinenoptimierung widerspiegelt.
Ein weiteres, Content-bezogenes Ergebnis der Studie war, dass 75 Prozent der Domains, die für populäre Keywords ranken, diese Keywords auch tatsächlich im Text haben. Diese Statistik belegt auf den ersten Blick keine neuartigen Erkenntnisse, untermauert jedoch eine wichtige Handlungsempfehlung, die SEMrush im Zuge dieser Statistik präsentiert. Als Domainbesitzer soll man sich keinesfalls von dieser Statistik täuschen lassen, denn die Optimierungsraten sind insbesondere in diesem Bereich enorm hoch und kaum in Zahlen abzuschätzen bzw. einzustufen. Auch bezüglich der Implementierung von Keywords in Title und Meta Description legt die auf Rankingfaktoren spezialisierte Studie eine durchaus wichtige Handlungsempfehlung nahe. Wie mittlerweile vielerlei Fachartikel und Studien beweisen, haben Keywords im Title und der Meta Description für die Suchmaschinen kaum mehr eine Relevanz. Trotzdem sollte man die Keywords dort implementieren, denn einerseits unterstützen sie das Erscheinungsbild der Website und intensivieren die Wahrnehmung des Nutzers, andererseits können sie trotz der extrem hohen Implementierungsrate trotzdem wichtig werden und eventuell sogar den Unterschied in einem viel umkämpften Wettbewerbsbereich werden.
Etwas konträr zu diesen Ergebnissen der Studien erscheint eine Statistik, die sich auf die Keywords im Body der Website bezieht. 18 Prozent der Domains mit beliebten Keywords gebrauchen diese nämlich nach Ergebnissen der Studie nicht mehr im Body. Die Frage, die sich vielen nun wohl als erstes auftut ist: Wie ist das überhaupt möglich? SEMrush beantwortet diese Frage im Rahmen seiner Studie mit drei Faktoren: der Verwendung von Synonymen oder ähnlichen Begriffen, der Vertrauenswürdigkeit einer Website und der angemessenen Thematik von spezifischen Inhalten de Website. Hier lässt sich wiederum auf die vorhin bereits erwähnte, von SEMrush empfohlene, Vorgehensweise verweisen. Der Content einer Website sollte sich nicht an Statistiken wie diesen orientieren, sondern in erster Linie auf den User ausgerichtet sein. Nur wenn der Content nützlich und im Rahmen der Customer Journey wertvoll erscheint, wirkt sich der Content auch im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung positiv auf diverse Rankingfaktoren (z.B. Bounce Rate) aus.
Einem ähnlich geringen Einfluss wie den Keywords in Title und Meta Description schreibt SEMrush in seiner neuen Studie zu den Rankingfaktoren den Videos zu. Sie besitzen demnach keinen signifikanten Einfluss, können sich jedoch positiv auf diverse Aspekte der User Signale (z.B. Verweildauer des Users auf der Seite) auswirken und somit auch positive Folgen für die Suchmaschinenoptimierung und die Rankingposition haben.
Wie bereits erwähnt, untersuchten die Autoren im Rahmen der Studie auch diverse Offpage-Faktoren. Dazu gehört beispielsweise auch die Anzahl der verweisenden Domains. Die Studie kam dabei zu dem Ergebnis, dass die Zahl der verweisenden Domains eng mit der Position in den SERPs und dem Suchvolumen der verwendeten Keywords zusammenhängt. Je höher die Position in den SERPs und je höher die Suchintensität der Keywords ist, desto mehr verweisende Domains sind vorhanden. Dass für die Anzahl der verweisenden IPs ein ähnliches Resultat herauskam, zeigt, dass dieser Faktor nach wie vor eine wichtige Rolle im Online Marketing einnehmen kann. Für die Anzahl der Backlinks kam die Studie zu ähnlichen Ergebnissen. Bei Backlinks muss jedoch immer die Qualität der Backlinks beachtet werden, was einen weiteren interessanten Aspekt in die Analyse dieses Performancefaktors hinzufügt.
Ein zentraler Punkt der Studie von SEMrush war auch das Thema Traffic. SEMrush hat sich dabei insbesondere auf den direkten Traffic konzentriert, der mit zu den wichtigsten Faktoren der Suchmaschinenoptimierung und der Performance zählt. Daher wurden innerhalb dieser Studie sowohl der organische als auch der bezahlte oder von anderen Quellen stammende Traffic herausgerechnet, um den Fokus der Studie einzig und allein auf den direkten Traffic zu lenken. Die Studie kam hierbei zu dem Ergebnis, dass in erster Linie Brandstärke und die Autorität der Domain bzw. der Website Einfluss auf den direkten Traffic nehmen.
Neben dem Traffic war den Autoren auch die Betrachtung der User Signale wichtig. Hier kam die Studie nicht zu revolutionären Ergebnissen, bestätigte jedoch den Trend hin zu einer zunehmenden Bedeutung von User Signalen wie der Bounce Rate, der Time on Site (Verweildauer des Nutzers auf der Website) oder der Pages per Session (Anzahl der Seiten, die der Nutzer beim Website-Besuch ansieht). Die Studie von SEMrush konnte zu diesem Thema in erster Linie nachweisen, dass die Top-Positionierungen in den SERPs in den eben genannten Bereichen auch tatsächlich am besten performen, was untermauert, dass die User Signale mittlerweile einen großen Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung und die Rankingfaktoren der Suchmaschinen besitzen.

Schlüsselerkenntnisse der SEMrush Studie

Was sind die Schlüsselerkenntnisse der Studie?

 

Zusammenfassung der Studie

Welche wichtigen, zusammenfassenden Ergebnisse präsentiert die neue Studie nun also? Einerseits untermauert SEMrush den Trend im Online Marketing, der direkten Traffic zum wohl wichtigsten Faktor für Website-Trust und Autorität der Domain macht. Zudem wird den User Signalen wie Bounce Rate, Time on Site oder Pages per Session eine steigende Bedeutung zugeordnet, die bei den weiteren Maßnahmen der Website-Planung zwingend eine intensive Betrachtung erfordern. Auch die Themen rund um das Backlinkbuilding und die Anzahl der verweisenden Domains bleibt weiterhin wichtig und sollte in der Suchmaschinenoptimierung keinesfalls vernachlässigt werden. Letztlich bestätigt die Studie auch eine Entwicklung, die sich bereits seit mehreren Monaten zeigt: Onpage-Faktoren verlieren mehr und mehr an Relevanz, besitzen jedoch immer noch eine extrem hohe Implementierungsrate!

Fazit zur Semrush studie