Search Driven Content: So erfüllst du die Suchintention

Beschreibung zum kostenlosen Online Marketing Webinar

Suchmaschinen wie Google haben sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Hummingbird und andere Google Updates haben dazu beigetragen, dass Google die Suchintension einer Suchanfrage besser versteht. Dank dieser Weiterentwicklung haben sich SEO-Strategien grundlegend verändert. Welche Suchintension steckt hinter der Suchanfrage und welches Informationsbedürfnis sollte befriedigt werden? Welche Informationen sollte ich bereitstellen damit dieses Informationsbedürfnis befriedigt wird? Diese Fragen solltest du dir vor dem Erstellen von Online-Inhalten stellen, um langfristige Erfolge im Bereich SEO zu erzielen.

Video zum Webinar

Webinar Termin:

21.02.2017

17:00 Uhr - 18:00 Uhr

Was Du nach dem Webinar gelernt hast: 

  • Du wirst verstehen, wieso die „Keyword-Denke“ nicht mehr zeitgemäß ist und wirst dich bei der Erstellung von Online-Inhalten auf die Suchintension konzentrieren.
  • Du wirst wissen, wie du suchrelevante Keywords mit der gleichen Suchintension zusammenfasst, um mit einem Online-Inhalt diese Keywords bedienen.
  • Du wirst lernen, was semantische Keywords sind und wieso diese maßgeblich verantwortlich für den Erfolg deiner Online-Inhalte in den Suchergebnissen von Suchmaschinen sind.
  • Du wirst verstehen, wieso es so wichtig ist, Online-Inhalte für Menschen zu verfassen und nicht für Suchmaschinen, um gute Rankings zu erzielen.

Zielgruppe:

SEO-Begeistere, die einen großen Wert auf hervorragende Online-Inhalte legen.


Alle Webinare der virutellen Konferenz “OMT meets SEO” findest Du hier!

Search Driven Content: So erfüllst du die Suchintention

Über Jahre hinweg hat man sich bei der Suchmaschinenoptimierung von Websites auf die Inhalte konzentriert. Der Fokus wurde hierbei auf mehr oder weniger passende Keywords gelegt, und diese wurden dann entsprechend häufig in den Überschriften und im Text benutzt. Zusätzlich wurden die Keywords, zusammen mit einer Beschreibung der Seite, in den Meta-Daten gesetzt. All das geschah in der Hoffnung, um dann so möglichst gut von Google gerankt zu werden. Eine Top-Position war das Ziel, und oft waren alle Mittel recht, um dieses Ziel zu erreichen. Betrachten wir diesen Ansatz aus heutiger Sicht, dann war das natürlich ein sehr produkt- und systembezogener Ansatz. Doch schon Ende der 90er Jahre war sehr schnell klar, dass dieser Ansatz vom Prinzip her von der falschen Seite aus gedacht ist. Heute stehen Google, und natürlich auch andere Suchmaschinenanbieter, dafür, auf Suchanfragen mehr und mehr die Ergebnisse zu liefern, die der Suchende auch tatsächlich gebrauchen kann. Deshalb orientiert sich das Ranking bei den Suchergebnissen heute mehr an der Suchintention, und Relevanz ist das Schlagwort, das über allem steht.

Google kennt die Suchintention seiner Nutzer

Das ist auch ganz einfach zu verstehen und absolut nachvollziehbar, denn wenn wir eine Suchanfrage starten, dann haben wir oft auch einen sehr konkreten Grund, und jedes Mal, wenn wir Ergebnisse angezeigt bekommen, die uns so gar nicht weiterhelfen, dann ärgern wir uns. Doch heute ärgern wir uns zumeist immer weniger, denn Google weiß, wie ihre Nutzer ticken und unter welchen Umständen sie welche Suchanfragen starten.

Noch ein kleiner Rückblick: Früher haben wir uns auf möglichst viele Haupt- und Nebenkeywords konzentriert. Diese wurden dann ausführlich analysiert, Kombinationen von Keywords wurden ausgetestet, die Keywords der Konkurrenz wurden eingehend analysiert und damals wurden zu den einzelnen Top-Keywords auch jeweils eine eigene Seite angelegt. Oft hatte man dann 14 Top-Keywords und entsprechend 14 Seiten, die sich an diesem Keyword aufhängen, und dieses in einer entsprechenden Dichte verarbeitet.

Doch heute sieht alles etwas anders aus, denn es gibt zwar VIELE Keywords, doch meist nur EINE Suchintention. Genau an dieser Suchintention orientieren sich heute erfolgreiche Websites. Natürlich spielen Keywords auch heute noch eine Rolle, doch es reicht aus, diese in einem Text zu verarbeiten. Ein guter Text braucht heute viele Top-Keywords, eingebettet in einem hochwertigen Content. Der entscheidende Unterschied dabei ist, dass Google die Texte einer Website versteht und weiß, worum es geht — zumindest dann, wenn der Content entsprechend hochwertig und klar aufbereitet ist. Google versteht aber nicht nur den Inhalt einer Website, sondern Google versteht auch immer besser die Suchintention der Suchenden, um dann als Ergebnis auch das anzuzeigen, was gesucht wird.

So lässt sich die Ausgangssituation am besten beschreiben. Doch der Weg über die Keyword Analyse, Keyword Dichte, Keyword Appearance und die Anzahl der Worte hin zur semantischen Suche war lang, denn das Verstehen lernen der Suchmaschinenanbieter, um die einzelnen Inhalte zu verstehen, braucht seine Zeit. Oft war das so ein wenig wie beim Familienspiel TABU. Die Suchmaschine musste lernen zu unterscheiden und zu interpretieren, um zu erkennen, worum es geht. Somit spielen heute semantische Keywords eine größer werdende Rolle. Das klingt vielleicht kompliziert, doch heute ist die Keywordanalyse einfacher denn je, denn mit Angeboten wie auf Onpage.og (heute RYTE.com) kann man selbst in der Basisversion kostenfrei seine eigene Website analysieren. Hierbei werden die Keywords aus dem Text mit der aktuell bei Google am besten positionierten Suchergebnisse analysiert und nach Häufigkeit gewichtet. Auf Basis einer solchen Analyse kann man seinen Text sehr gut auf die Suchintention hin abstimmen.

Die Zeiten haben sich zwar geändert, die Suchintention der User steht im Mittelpunkt, doch der richtige und gezielte Einsatz von Keywords spielt noch immer eine entscheidende Rolle.

Der Nutzer und seine Suchintention stehen im Mittelpunkt

Betrachten wir einmal für einen kleinen Augenblick den User. Welche grundsätzlichen Intentionen könnte her bei seiner Suchanfrage haben? Die Analysen bis heute zeigen, dass vier grundsätzliche Intentionen den Nutzerbedarf umreißen:

1. Transaktionen: Hier erfolgt die Suche mit der Intention, um etwas zu kaufen, bzw. zu handeln.
2. Informationen: Der Suchende hat einen konkreten Bedarf an bestimmten Informationen.
3. Navigation: Der User weiß recht genau, was er will, doch er braucht nur einen entsprechenden Startpunkt.
4. Brands: Marken, Anbieter und bestimmte Produkte werden direkt gesucht.

Praktische jede einzelne Suchanfrage lässt sich einer dieser vier Gruppen zuordnen. Als nächstes geht es darum, die passenden Fokuskeywords, Nebenkeywords und ggf. auch die Longtail-Anfragen zu ermitteln. Hierzu gibt es klassische Werkzeuge, um tiefer einzutauchen und nach den passenden Keywords zu forschen.

Erste Anlaufstelle ist auch hier der Google Keyword-Planner, aber auch Tools wie Keywordtool.io, Ubersuggest.ip, Hyersuggest.com oder answerthepublic.com. Mehr Informationen zu diesem Thema sind unter dem Link

Keyword Recherche für mehr Sichtbarkeit in Suchmaschinenergebnissen

zu finden. Eine weitere Alternative entwickelt sich aktuell unter der Überschrift Google Global Market Finder von Google. Auch diese Lösung sollte man in Zukunft im Fokus haben, um sich selbst und seine Website besser zu positionieren.

Unterschiedliche Stadien der Nutzererwartungen — und wie geht es dann weiter

Bisher haben wir eine Vorstellung davon, WARUM eine Suchanfrage gestartet wird und welche Suchintention sich dahinter verbergen könnte. Kommen wir nun zum zweiten entscheidenden Punkt, nämlich die unterschiedlichen Stadien der Nutzererwartungen.

Dieser Punkt lässt sich am besten anhand der klassischen W-Fragen betrachten. WARUM und WANN dienen hierbei der Orientierung. WIE bezieht sich auf das Finden von Tipps und Ratschlägen und am Ende steht meist das WAS, also ein konkretes Angebot. Betrachten wir diese W-Fragen, dann können wir mit diesen recht genau verstehen, was den Nutzer antreibt, war er braucht und womit wir im konkret helfen können. Im Gegenzug hilft das dann auch dabei, die Inhalte einer Website so zu gestalten, dass dieser möglichst konkret auf ein Problem, und eine entsprechende Lösung, eingeht.

Doch wie geht es dann weiter? Im nächsten Schritt müssen wir uns dann genau anschauen, wie wir den Kunden in seinem Prozess begleiten. Oft braucht es mehrere Kontakte, die meist auch aus unterschiedlichen Intentionen und Situationen heraus entstehen, bis eine Entscheidung getroffen wird.

Dadurch ergeben sich am Ende 4 Stadien, an der sich ein Nutzer befinden kann:

1. Das kennenlernen und die Beantwortung der Kundenfrage, welches Produkt, bzw. welche Lösung ihm am besten helfen kann,
2. Lead-Generierung, so dass der Kunde grundsätzliches Interesse signalisiert und so den ersten Schritt geht,
3. Retargeting — der potenzielle Kunde wird über andere Kanäle noch einmal in Verbindung mit dem möglichen Angebot gebracht und am Ende steht der
4. Sale, also der Verkauf.

 

Unterschiedliche Stadien der Nutzerwartung

In dieser Darstellung geht es um die vier unterschiedlichen Stadien der Nutzererwartung.

 

Auf die eine oder andere Art und Weise durchläuft jeder Kunde diese vier Schritte, doch die eigentliche Frage ist noch, was ist der Auslöser der Suchanfrage? Auch dieser Gedankengang hilft dabei, um die Website zu optimieren.

8 Schritte und weitere Informationen

Betrachten wir alle bisherigen Punkte einmal anhand des Beispiels: mit dem Rauchen aufhören. Hierzu gibt es viele gute Gründe, doch für den einzelnen gibt es hier auch höchst individuelle Auslöser bzw. Suchimpulse. Zum Beispiel ein Todesfall in der Familie, gesundheitliche Probleme, Schwangerschaft, Beeinträchtigungen der sportlichen Leistung oder aber auch auf Grund von Medienberichten.

Ein solcher Anstoß setzt eine Kettenreaktion in Gang. Dadurch ergeben sich am Ende 8 einzelne Schritte, die wir als Blaupause für die Erstellung eines Angebots im Web nutzen können.

Schritt 1) Zuerst werden die Fokus-Keywords zum Thema „mit dem Rauchen aufhören“ mit den zuvor geschilderten Tools ermittelt.

Schritt 2) Gleiches gilt für Neben-Keywords, die eventuell auch eine Rolle spielen, z.B. „mehr Leistung ohne Rauchen“ etc.

 

Keywordanalyse für Suchmaschinenoptimierung

In der Darstellung sind das Hauptkeyword “Rauchen aufhören”, sowie weiter Nebenkeywords zu sehen.

 

Schritt 3) Semantische Keywords ermitteln auf Basis einer Textanalyse mit Onpage.org.

Schritt 4) Die W-Fragen beantworten und ermitteln, WARUM es eine gute Idee ist, mit dem Rauchen aufzuhören, WIE man aufhören kann, WANN der beste Zeitpunkt ist und WAS unternommen werden kann, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Schritt 5) Danach geht es daran, die stärksten Suchimpulse zu ermitteln, wie zum Beispiel ein Todesfall in der Familie oder im näheren Umfeld, konkrete gesundheitliche Probleme oder auch aktuelle Einschränkungen durch das Rauchen.

Schritt 6) Betrachten, an welchem Punkt der Nutzer mit der jeweiligen Seite abgeholt werden soll. Sammelt er zum Beispiel Informationen oder ist er schon bereit, den nächsten Schritt zu gehen (Lead-Generierung).

Schritt 7) Wie sieht der konkrete Bedarf aus, bzw. wie kann man sich durch Retargeting in Erinnerung bringen?

Schritt 8) Am Ende steht die Entscheidung, im Idealfall der Verkauf.

Richtet man sich bei der Erstellung seines Contents bzw. seiner Website an diese 8 Schritte, und stimmt man jeweils den Inhalt so ab, dass Google versteht worum es möglichst konkret geht, dann steigt die Chance für ein besseres Ranking. Mit anderen Worten: Ziel ist es, wie in der Einleitung aufgezeigt, nicht mehr möglichst viele Keywords zu platzieren, sondern extrem wertvollen und inhaltsstarken Content zu einem Thema zu präsentieren, das sich möglichst konkret um ein Kernthema dreht. Je besser man auf den Punkt kommt, desto besser versteht Google, worum es geht, und je besser Google versteht, worum es geht, umso besser ist die Positionierung bei den Suchergebnissen.

Nach dem Erstellen von Content ist vor dem Erstellen

Wertvoller Content auf einer Website ist kein Ziel, sondern ein Prozess der kontinuierlichen Weiterentwicklung. Oft startet man mit einer Seite zum Thema, und dann kommen nach und nach weitere Inhalte hinzu, um das Thema zu vertiefen. Tiefe ist wichtig, denn gerade diese Tiefe ist es, die unter Umständen dafür verantwortlich ist, dass Google die Website als noch relevanter einstuft.

Dabei gibt es viele einzelne Möglichkeiten, um die Website weiter zu verbessern. Zum einen kann man hier und da die Metadaten weiter anpassen und ggf. aktualisieren. Die Texte lassen sich auch immer wieder optimieren und leicht verändern, um zum Beispiel auch aktuelle Entwicklungen mit aufzunehmen.

Vielleicht macht bei komplexen Themen auch ein Inhaltsverzeichnis Sinn. Gerade auf mobilen Endgeräten ist das wichtig für einen schnellen Überblick.

Dann kann man hier und da die Website durch neue Bilder, Grafiken, Infografiken, Tabellen und Listen ergänzen. All das hilft dabei, um die Website kontinuierlich frisch und aktuell zu halten — auch so etwas erkennt Google. Eine weitere Ergänzung des Contents sind zum Beispiel auch Interviews, Podcasts oder Videos. Gerade Expertenmeinungen, Zitate und weiterführende Inhalte sind es, die dem Content Schritt für Schritt mehr Wert und Relevanz geben.

Es gibt also immer etwas zu tun, um den Inhalt zu einem Thema ständig aktuell zu erhalten, kontinuierlich weiterzuentwickeln und mehr und mehr Tiefe zu geben.

Gesamtfazit

Der gesamte Inhalt eines Webangebots sollte immer an einem möglichst konkreten Thema ausgerichtet sein, so dass Google versteht, worum es geht und für welchen Suchenden das Thema möglicherweise relevant ist. Denn die Reihenfolge ist noch immer …

1. die Suche,
2. der Content dann
3. der Lead.

Bleibt am Ende noch zu klären, wie große Inhalte insgesamt aufgebaut werden müssen, denn nach und nach wächst ja naturgemäß der Umfang der Website. Natürlich ist auch die Beantwortung dieser Frage eng verknüpft mit der Suchintention des Users. Gibt es viele Informationen und Inhalte zu einem konkreten Thema, dann sollten diese auf einer Seite zusammengefasst sein. Sobald ein Nebenthema erreicht wird, gehört dieses auf eine separate Seite, denn dieser Inhalt könnte Google verwirren und so das Ranking verschlechtern. Nimmt man hier Wikipedia als Beispiel, dann findet man auch hier zu jedem Thema eine meist sehr ausführliche Informationsseite. Alle angrenzenden Themen werden dann wiederum auf eigenständigen Seiten behandelt, die untereinander vernetzt sind.

Sicher, auch wenn sich die grundsätzliche Herangehensweise durch die semantische Suche erheblich verändert hat, ist die Keywordanalyse noch immer notwendig. Hierzu kann man entsprechende Tools nutzen, aber auch händisch Keywords heraussuchen und dann in Excel entsprechend Clustern, dann man einen Überblick bekommt. Doch am Ende zählt die Fokussierung auf ein Thema, die Generierung vom wertvollem Content und hohe Relevanz zu einem Thema.

Search Driven Content: So erfüllst du die Suchintention

Über Jahre hinweg hat man sich bei der Suchmaschinenoptimierung von Websites auf die Inhalte konzentriert. Der Fokus wurde hierbei auf mehr oder weniger passende Keywords gelegt, und diese wurden dann entsprechend häufig in den Überschriften und im Text benutzt. Zusätzlich wurden die Keywords, zusammen mit einer Beschreibung der Seite, in den Meta-Daten gesetzt. All das geschah in der Hoffnung, um dann so möglichst gut von Google gerankt zu werden. Eine Top-Position war das Ziel, und oft waren alle Mittel recht, um dieses Ziel zu erreichen. Betrachten wir diesen Ansatz aus heutiger Sicht, dann war das natürlich ein sehr produkt- und systembezogener Ansatz. Doch schon Ende der 90er Jahre war sehr schnell klar, dass dieser Ansatz vom Prinzip her von der falschen Seite aus gedacht ist. Heute stehen Google, und natürlich auch andere Suchmaschinenanbieter, dafür, auf Suchanfragen mehr und mehr die Ergebnisse zu liefern, die der Suchende auch tatsächlich gebrauchen kann. Deshalb orientiert sich das Ranking bei den Suchergebnissen heute mehr an der Suchintention, und Relevanz ist das Schlagwort, das über allem steht.

Google kennt die Suchintention seiner Nutzer

Das ist auch ganz einfach zu verstehen und absolut nachvollziehbar, denn wenn wir eine Suchanfrage starten, dann haben wir oft auch einen sehr konkreten Grund, und jedes Mal, wenn wir Ergebnisse angezeigt bekommen, die uns so gar nicht weiterhelfen, dann ärgern wir uns. Doch heute ärgern wir uns zumeist immer weniger, denn Google weiß, wie ihre Nutzer ticken und unter welchen Umständen sie welche Suchanfragen starten.

Noch ein kleiner Rückblick: Früher haben wir uns auf möglichst viele Haupt- und Nebenkeywords konzentriert. Diese wurden dann ausführlich analysiert, Kombinationen von Keywords wurden ausgetestet, die Keywords der Konkurrenz wurden eingehend analysiert und damals wurden zu den einzelnen Top-Keywords auch jeweils eine eigene Seite angelegt. Oft hatte man dann 14 Top-Keywords und entsprechend 14 Seiten, die sich an diesem Keyword aufhängen, und dieses in einer entsprechenden Dichte verarbeitet.

Doch heute sieht alles etwas anders aus, denn es gibt zwar VIELE Keywords, doch meist nur EINE Suchintention. Genau an dieser Suchintention orientieren sich heute erfolgreiche Websites. Natürlich spielen Keywords auch heute noch eine Rolle, doch es reicht aus, diese in einem Text zu verarbeiten. Ein guter Text braucht heute viele Top-Keywords, eingebettet in einem hochwertigen Content. Der entscheidende Unterschied dabei ist, dass Google die Texte einer Website versteht und weiß, worum es geht — zumindest dann, wenn der Content entsprechend hochwertig und klar aufbereitet ist. Google versteht aber nicht nur den Inhalt einer Website, sondern Google versteht auch immer besser die Suchintention der Suchenden, um dann als Ergebnis auch das anzuzeigen, was gesucht wird.

So lässt sich die Ausgangssituation am besten beschreiben. Doch der Weg über die Keyword Analyse, Keyword Dichte, Keyword Appearance und die Anzahl der Worte hin zur semantischen Suche war lang, denn das Verstehen lernen der Suchmaschinenanbieter, um die einzelnen Inhalte zu verstehen, braucht seine Zeit. Oft war das so ein wenig wie beim Familienspiel TABU. Die Suchmaschine musste lernen zu unterscheiden und zu interpretieren, um zu erkennen, worum es geht. Somit spielen heute semantische Keywords eine größer werdende Rolle. Das klingt vielleicht kompliziert, doch heute ist die Keywordanalyse einfacher denn je, denn mit Angeboten wie auf Onpage.og (heute RYTE.com) kann man selbst in der Basisversion kostenfrei seine eigene Website analysieren. Hierbei werden die Keywords aus dem Text mit der aktuell bei Google am besten positionierten Suchergebnisse analysiert und nach Häufigkeit gewichtet. Auf Basis einer solchen Analyse kann man seinen Text sehr gut auf die Suchintention hin abstimmen.

Die Zeiten haben sich zwar geändert, die Suchintention der User steht im Mittelpunkt, doch der richtige und gezielte Einsatz von Keywords spielt noch immer eine entscheidende Rolle.

Der Nutzer und seine Suchintention stehen im Mittelpunkt

Betrachten wir einmal für einen kleinen Augenblick den User. Welche grundsätzlichen Intentionen könnte her bei seiner Suchanfrage haben? Die Analysen bis heute zeigen, dass vier grundsätzliche Intentionen den Nutzerbedarf umreißen:

1. Transaktionen: Hier erfolgt die Suche mit der Intention, um etwas zu kaufen, bzw. zu handeln.
2. Informationen: Der Suchende hat einen konkreten Bedarf an bestimmten Informationen.
3. Navigation: Der User weiß recht genau, was er will, doch er braucht nur einen entsprechenden Startpunkt.
4. Brands: Marken, Anbieter und bestimmte Produkte werden direkt gesucht.

Praktische jede einzelne Suchanfrage lässt sich einer dieser vier Gruppen zuordnen. Als nächstes geht es darum, die passenden Fokuskeywords, Nebenkeywords und ggf. auch die Longtail-Anfragen zu ermitteln. Hierzu gibt es klassische Werkzeuge, um tiefer einzutauchen und nach den passenden Keywords zu forschen.

Erste Anlaufstelle ist auch hier der Google Keyword-Planner, aber auch Tools wie Keywordtool.io, Ubersuggest.ip, Hyersuggest.com oder answerthepublic.com. Mehr Informationen zu diesem Thema sind unter dem Link

Keyword Recherche für mehr Sichtbarkeit in Suchmaschinenergebnissen

zu finden. Eine weitere Alternative entwickelt sich aktuell unter der Überschrift Google Global Market Finder von Google. Auch diese Lösung sollte man in Zukunft im Fokus haben, um sich selbst und seine Website besser zu positionieren.

Unterschiedliche Stadien der Nutzererwartungen — und wie geht es dann weiter

Bisher haben wir eine Vorstellung davon, WARUM eine Suchanfrage gestartet wird und welche Suchintention sich dahinter verbergen könnte. Kommen wir nun zum zweiten entscheidenden Punkt, nämlich die unterschiedlichen Stadien der Nutzererwartungen.

Dieser Punkt lässt sich am besten anhand der klassischen W-Fragen betrachten. WARUM und WANN dienen hierbei der Orientierung. WIE bezieht sich auf das Finden von Tipps und Ratschlägen und am Ende steht meist das WAS, also ein konkretes Angebot. Betrachten wir diese W-Fragen, dann können wir mit diesen recht genau verstehen, was den Nutzer antreibt, war er braucht und womit wir im konkret helfen können. Im Gegenzug hilft das dann auch dabei, die Inhalte einer Website so zu gestalten, dass dieser möglichst konkret auf ein Problem, und eine entsprechende Lösung, eingeht.

Doch wie geht es dann weiter? Im nächsten Schritt müssen wir uns dann genau anschauen, wie wir den Kunden in seinem Prozess begleiten. Oft braucht es mehrere Kontakte, die meist auch aus unterschiedlichen Intentionen und Situationen heraus entstehen, bis eine Entscheidung getroffen wird.

Dadurch ergeben sich am Ende 4 Stadien, an der sich ein Nutzer befinden kann:

1. Das kennenlernen und die Beantwortung der Kundenfrage, welches Produkt, bzw. welche Lösung ihm am besten helfen kann,
2. Lead-Generierung, so dass der Kunde grundsätzliches Interesse signalisiert und so den ersten Schritt geht,
3. Retargeting — der potenzielle Kunde wird über andere Kanäle noch einmal in Verbindung mit dem möglichen Angebot gebracht und am Ende steht der
4. Sale, also der Verkauf.

 

Unterschiedliche Stadien der Nutzerwartung

In dieser Darstellung geht es um die vier unterschiedlichen Stadien der Nutzererwartung.

 

Auf die eine oder andere Art und Weise durchläuft jeder Kunde diese vier Schritte, doch die eigentliche Frage ist noch, was ist der Auslöser der Suchanfrage? Auch dieser Gedankengang hilft dabei, um die Website zu optimieren.

8 Schritte und weitere Informationen

Betrachten wir alle bisherigen Punkte einmal anhand des Beispiels: mit dem Rauchen aufhören. Hierzu gibt es viele gute Gründe, doch für den einzelnen gibt es hier auch höchst individuelle Auslöser bzw. Suchimpulse. Zum Beispiel ein Todesfall in der Familie, gesundheitliche Probleme, Schwangerschaft, Beeinträchtigungen der sportlichen Leistung oder aber auch auf Grund von Medienberichten.

Ein solcher Anstoß setzt eine Kettenreaktion in Gang. Dadurch ergeben sich am Ende 8 einzelne Schritte, die wir als Blaupause für die Erstellung eines Angebots im Web nutzen können.

Schritt 1) Zuerst werden die Fokus-Keywords zum Thema „mit dem Rauchen aufhören“ mit den zuvor geschilderten Tools ermittelt.

Schritt 2) Gleiches gilt für Neben-Keywords, die eventuell auch eine Rolle spielen, z.B. „mehr Leistung ohne Rauchen“ etc.

 

Keywordanalyse für Suchmaschinenoptimierung

In der Darstellung sind das Hauptkeyword “Rauchen aufhören”, sowie weiter Nebenkeywords zu sehen.

 

Schritt 3) Semantische Keywords ermitteln auf Basis einer Textanalyse mit Onpage.org.

Schritt 4) Die W-Fragen beantworten und ermitteln, WARUM es eine gute Idee ist, mit dem Rauchen aufzuhören, WIE man aufhören kann, WANN der beste Zeitpunkt ist und WAS unternommen werden kann, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Schritt 5) Danach geht es daran, die stärksten Suchimpulse zu ermitteln, wie zum Beispiel ein Todesfall in der Familie oder im näheren Umfeld, konkrete gesundheitliche Probleme oder auch aktuelle Einschränkungen durch das Rauchen.

Schritt 6) Betrachten, an welchem Punkt der Nutzer mit der jeweiligen Seite abgeholt werden soll. Sammelt er zum Beispiel Informationen oder ist er schon bereit, den nächsten Schritt zu gehen (Lead-Generierung).

Schritt 7) Wie sieht der konkrete Bedarf aus, bzw. wie kann man sich durch Retargeting in Erinnerung bringen?

Schritt 8) Am Ende steht die Entscheidung, im Idealfall der Verkauf.

Richtet man sich bei der Erstellung seines Contents bzw. seiner Website an diese 8 Schritte, und stimmt man jeweils den Inhalt so ab, dass Google versteht worum es möglichst konkret geht, dann steigt die Chance für ein besseres Ranking. Mit anderen Worten: Ziel ist es, wie in der Einleitung aufgezeigt, nicht mehr möglichst viele Keywords zu platzieren, sondern extrem wertvollen und inhaltsstarken Content zu einem Thema zu präsentieren, das sich möglichst konkret um ein Kernthema dreht. Je besser man auf den Punkt kommt, desto besser versteht Google, worum es geht, und je besser Google versteht, worum es geht, umso besser ist die Positionierung bei den Suchergebnissen.

Nach dem Erstellen von Content ist vor dem Erstellen

Wertvoller Content auf einer Website ist kein Ziel, sondern ein Prozess der kontinuierlichen Weiterentwicklung. Oft startet man mit einer Seite zum Thema, und dann kommen nach und nach weitere Inhalte hinzu, um das Thema zu vertiefen. Tiefe ist wichtig, denn gerade diese Tiefe ist es, die unter Umständen dafür verantwortlich ist, dass Google die Website als noch relevanter einstuft.

Dabei gibt es viele einzelne Möglichkeiten, um die Website weiter zu verbessern. Zum einen kann man hier und da die Metadaten weiter anpassen und ggf. aktualisieren. Die Texte lassen sich auch immer wieder optimieren und leicht verändern, um zum Beispiel auch aktuelle Entwicklungen mit aufzunehmen.

Vielleicht macht bei komplexen Themen auch ein Inhaltsverzeichnis Sinn. Gerade auf mobilen Endgeräten ist das wichtig für einen schnellen Überblick.

Dann kann man hier und da die Website durch neue Bilder, Grafiken, Infografiken, Tabellen und Listen ergänzen. All das hilft dabei, um die Website kontinuierlich frisch und aktuell zu halten — auch so etwas erkennt Google. Eine weitere Ergänzung des Contents sind zum Beispiel auch Interviews, Podcasts oder Videos. Gerade Expertenmeinungen, Zitate und weiterführende Inhalte sind es, die dem Content Schritt für Schritt mehr Wert und Relevanz geben.

Es gibt also immer etwas zu tun, um den Inhalt zu einem Thema ständig aktuell zu erhalten, kontinuierlich weiterzuentwickeln und mehr und mehr Tiefe zu geben.

Gesamtfazit

Der gesamte Inhalt eines Webangebots sollte immer an einem möglichst konkreten Thema ausgerichtet sein, so dass Google versteht, worum es geht und für welchen Suchenden das Thema möglicherweise relevant ist. Denn die Reihenfolge ist noch immer …

1. die Suche,
2. der Content dann
3. der Lead.

Bleibt am Ende noch zu klären, wie große Inhalte insgesamt aufgebaut werden müssen, denn nach und nach wächst ja naturgemäß der Umfang der Website. Natürlich ist auch die Beantwortung dieser Frage eng verknüpft mit der Suchintention des Users. Gibt es viele Informationen und Inhalte zu einem konkreten Thema, dann sollten diese auf einer Seite zusammengefasst sein. Sobald ein Nebenthema erreicht wird, gehört dieses auf eine separate Seite, denn dieser Inhalt könnte Google verwirren und so das Ranking verschlechtern. Nimmt man hier Wikipedia als Beispiel, dann findet man auch hier zu jedem Thema eine meist sehr ausführliche Informationsseite. Alle angrenzenden Themen werden dann wiederum auf eigenständigen Seiten behandelt, die untereinander vernetzt sind.

Sicher, auch wenn sich die grundsätzliche Herangehensweise durch die semantische Suche erheblich verändert hat, ist die Keywordanalyse noch immer notwendig. Hierzu kann man entsprechende Tools nutzen, aber auch händisch Keywords heraussuchen und dann in Excel entsprechend Clustern, dann man einen Überblick bekommt. Doch am Ende zählt die Fokussierung auf ein Thema, die Generierung vom wertvollem Content und hohe Relevanz zu einem Thema.