Endlich mit Twitter durchstarten – so geht’s

Beschreibung zum Seminar “Endlich mit Twitter durchstarten – so geht’s”:

In diesem Webinar lernst du Schritt für Schritt, wie du dir ein professionelles Twitter-Profil aufbaust, die passende Strategie für dich festlegst und deine Sichtbarkeit erhöhst bzw. Kunden gewinnen kannst.

Video zum Webinar

Webinar Termin:

09.06.2017

11:00 Uhr - 12:00 Uhr

Das wirst Du nach dem Webinar erreicht haben:

  • Wie Twitter funktioniert
  • Wie du Twitter für dein Selbstmarketing nutzen kannst
  • Wie du mit Twitter dein Netzwerk erweiterst

Zielgruppe des Webinar:

  • Marketingmitarbeiter
  • PR’ler
  • Solopreneure
  • Coaches
  • Gründer

Endlich mit Twitter durchstarten – so geht’s

Twitter kann eine gute Ergänzung der persönlichen Social Media Strategie darstellen. Für wenn ein Kanal sinnvoll ist und wie man diesen zum Erfolg führt, erklärt das Webinar Schritt für Schritt.

Was ist Twitter?

Twitter ist eine 2006 gegründete Social Media Plattform, auf der angemeldete Nutzer Kurznachrichten (Tweets) mit bis zu 140 Zeichen veröffentlichen. Die Themen der Beiträge sind vielfältig. Man findet unkompliziert News und Informationen zu sämtlichen Branchen und Interessengebieten.

Die Nutzer können einander folgen, d. h. den Kanal des anderen abonnieren und sich so dessen Beiträge in ihrer eigenen Timeline anzeigen lassen. Das Folgen muss nicht immer auf Gegenseitigkeit beruhen. Trotzdem ist Twitter ein interaktives soziales Netzwerk und ein gutes Networking-Tool, weil es den Austausch mit und unter Experten eines Fachs informell ermöglicht.

 

Weltweit nutzen 319 Millionen Menschen den Social Media Dienst, davon 12 Millionen in Deutschland. Die Nutzerzahlen stagnieren allerdings immer wieder und viele in der Statistik auftauchende User sind entweder passive Konsumenten, die den Service nur zum Verfolgen anderer Kanäle nutzen, oder verlassene Accounts, die zwar angelegt, aber entweder nie oder schon seit Jahren nicht mehr genutzt wurden. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der aktiven Twitterer in Deutschland etwa eine Million. Die Bedeutung des Netzwerkes innerhalb des Social Media Spektrums ist damit deutlich geringer als in den USA oder auch der Schweiz.

Muss ich auf Twitter sein?

 

Muss ich auf Twitter sein?

Ob Twitter sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

 

Wer sich die Frage stellt, ob er selbst von einem Twitterkanal profitieren könnte, muss sich zunächst bewusst machen, was diesen Social Media Anbieter von anderen unterscheidet und wie man ihn nutzen kann.

Twitter ist eine vielfältige Informationsquelle. Diesen Teil des Dienstes kann man auch dann nutzen, wenn man sich gegen einen Account entscheidet, da die Nachrichten der meisten Accounts öffentlich sind. Als angemeldeter Nutzer hat man außerdem die Chance mit Menschen weltweit Gespräche zu initiieren. Um sich selbst auf Twitter als Experte zu positionieren, muss auch der eigene Kanal mit Beiträgen bespielt werden. Man kann hier Branchenneuigkeiten und –informationen teilen oder eigene Blogartikel verlinken. Ein reiner Verkaufskanal ohne Mehrwert wird nicht zum Erfolg führen, aber Angebote und Produkte können in einem Tweet beworben werden.

Ob ein Twitterkanal in das persönliche Social Media Portfolio gehört, hängt immer von den Zielen ab. Möchte man nur Informationen konsumieren oder selber aktiv twittern? Und welche Zielgruppe wird mit einem potenziellen Kanal interessant? Eventuell ist das Publikum, das man angesprochen werden soll, nicht wirklich auf Twitter vertreten und besser über einen anderen Social Media Dienst, wie z. B. Facebook, zu erreichen. Dann sollte man sich auf diese Seiten konzentrieren und nicht übermäßig viel Zeit und Arbeit in einen Twitterkanal investieren.

Ist die Entscheidung für einen eigenen Kanal aber gefallen, ist zu überlegen, welche Art von Twitterkanal man betreiben möchte. Der persönliche Twitterkanal dient der Bekanntmachung und Positionierung der eigenen Person als Journalist, Berater oder Experte einer Branche. Ein Firmentwitter kann sich ganz dem Marketing verschreiben oder als Servicekanal, auf dem Kundenanfragen beantwortet und Servicemeldungen geteilt werden, eingesetzt werden.

Die ersten Schritte zum eigenen Kanal

Als Neueinsteiger macht man sich zuerst mit der Benutzeroberfläche von Twitter vertraut. In der Mitte und deutlich den meisten Platz einnehmend befindet sich die Timeline des Benutzers, hier erscheinen in Echtzeit die Tweets aller Accounts, denen man folgt.

Links davon sieht man sein Kurzprofil mit Profilfoto, Namen, Standort, Website-URL und einer Kurzbiografie. Darunter die Trends, also die Themen, über die aktuell die meisten Nutzer Beiträge schreiben. Sie werden anhand der verwendeten Hashtags aufgelistet. Darüber befinden sich Links zu den Benachrichtigungen und zum Posteingang für die privaten Nachrichten. Benachrichtigungen erhält man von Twitter selbst, wenn eigene Tweets Antworten erhalten haben oder re-tweeted wurden. Private Nachrichten kommen direkt von anderen Usern. Rechts schließlich zwei Icons für die Suche auf der Seite und zur Änderung der Profil- und Datenschutzeinstellungen. Darunter noch Vorschläge für Twitter-Accounts, denen man noch nicht folgt, die aber aufgrund der angegebenen Interessen und der bisherigen Follows interessant sein könnten.

Wie alle Social Media Plattformen, bietet auch Twitter eine Smartphone App an. In dieser nimmt die Timeline fast den ganzen Raum ein und alle Bedienungselemente sind kleiner und unübersichtlicher. Sie ist eine gute Ergänzung, um Tweets unterwegs zu lesen, aber der eigene Kanal lässt sich besser vom Desktop verwalten.

 

Die Anmeldung bei Twitter beginnt mit der Auswahl eines Namens, oder eigentlich zweier Namen, denn man muss sich sowohl für einen Langnamen im Profil als auch für einen @Namen, mit dem man in Tweets getaggt und von anderen Benutzern angesprochen wird, entscheiden. Für einen persönlichen Kanal kommen sowohl der Klarname als auch ein Spaßname oder ein Pseudonym infrage. Nutzt man den Kanal gewerblich und zur Selbstpromotion, so empfiehlt es sich, den eigenen Klarnamen zu verwenden. Für einen Unternehmenskanal nutzt man den Namen der Firma, wobei der Einfachheit halber Kürzel wie AG oder GmbH wegfallen sollten. Handelt es sich um den nationalen Kanal eines internationalen Unternehmens, kann stattdessen ein Länderkürzel wie _de verwendet werden.

Während der Wahl des Profilnamens keine Grenzen gesetzt sind, muss der @Name zwei wichtige Kriterien erfüllen: Er muss einmalig, also auf Twitter bislang noch nicht vergeben, sein und darf aus höchstens 15 Zeichen bestehen. Sollte der eigene Name oder der Name des Unternehmens bereits vergeben sein, sollte man zunächst das zu dem Namen gehörige Profil überprüfen. Sollte sich herausstellen, dass der Account verwaist ist, kann man Twitter kontaktieren und um die Überschreibung des Namens bitten. Ist er Name von einem aktiven Account blockiert, muss man auf Abkürzungen und Initialen ausweichen. Ein kürzerer @Name hat seine Vorteile, denn jedes Zeichen geht in getaggten Tweets von den maximal 140 Zeichen des Beitrags ab. Ein kürzerer Name bedeutet also längere Beiträge.

Das wichtigste bei der Wahl des @Namens ist, dass er einfach zu merken ist. Er sollte nicht zu viele Unterstriche beinhalten, leicht zu buchstabieren und eingängig sein. Beide Namen können auch nachträglich wieder geändert werden.

Das Profil einrichten

Ihre Visitenkarte auf Twitter ist das Profilbild, das in der Timeline anderer Nutzer neben ihren Einträgen zu sehen ist. Es sollte eine angemessene Größe und Auflösung haben und gut zu erkennen sein. Da es in verschiedenen Zusammenhängen und in verschiedenen Anzeigegrößen auf der Seite und in der App zu sehen ist, ist es wichtig darauf zu achten, dass keine der Informationen dabei abgeschnitten werden kann. Die optimale Größe für ein Profilbild ist 400 x 400 px.

 

Twitter Titelbild Größe Social Media Marketing

Ein Twitter-Titelbild ist 1500 x 500 px groß. Das Profilbild nur 400 x 400 px.

 

Zusätzlich benötigt man noch ein Titelbild, welches größer ist, aber von wesentlich weniger Menschen gesehen werden wird, da es nur bei der direkten Anwahl der Profilseite angezeigt wird. Das Titelbild darf 1500 x 500 px groß sein. Für beide Bilder gilt, die erlaubten Dateiformate sind .jpeg, .png und .gif und die maximale Dateigröße beträgt 2 MB.

Man wählt hierfür am besten aussagekräftige Fotos von sich selbst, die dem gewünschten Image entsprechen. Diese können einen z. B. in Rednerpose oder auf einer beruflichen Veranstaltung zeigen. Bei Unternehmensaccounts sollte das Firmenlogo gewählt werden. Alle Bilder können regelmäßig ausgetauscht werden.

Bei der Einrichtung des Profils wird man gebeten, seine Interessen anzugeben, denn darauf basierend werden u. a. die Follow-Vorschläge kalkuliert. Man sollte unbedingt ein paar Interessen nennen, um von Interessierten Lesern gefunden zu werden. Auf Basis der Interessen in anderen Profilen kann man sich auch einige Accounts heraussuchen, denen man selbst folgen mochte. Nur durch die aktive Kontaktsuche macht man auf sich aufmerksam und findet auch selber Follower.

Der letzte Abschnitt des Profils ist die Biografie. Sie besteht aus höchstens 160 Zeichen und stellt den Kanal kurz vor. Um Follower anzusprechen, muss man kurz und knapp klarmachen, um wen oder was es auf dem Kanal geht und welchen Mehrwert sich ein Follower von ihm versprechen kann. In der Biografie können Hashtags verwendet werden, diese sind dann auch durch die Suche der Seite auffindbar. Für das Ausfüllen dieser Informationen sollte man sich ausreichend Zeit nehmen, denn kaum jemand wird einem Kanal mit unveränderten Standard-Avatar oder einem blanken Profil folgen wollen.

Wer Twitter neben dem persönlichen Gebrauch beruflich oder geschäftlich nutzt, verlinkt möglichst auch ein Impressum. Twitter selbst bietet dazu leider keine Möglichkeit an, weshalb es das Einfachste ist, das Impressum der eigenen Website zu verlinken und auf diesem ausdrücklich anzugeben, dass es auch für den Twitterkanal gilt.

Öffentlich oder privat?

Die nächste große Frage, die sich stellt ist: Sollte der Kanal öffentlich sein? Auf Twitter ist es grundsätzlich möglich die Nachrichten eines Users auch ohne gegenseitiges Folgen oder sogar ganz ohne Account zu lesen. Es werden aber Einstellungen angeboten, mit denen man seinen Kanal privat(er) machen kann. Dann sehen nur noch freigeschaltete Follower die Nachrichten.

Dies hat den einen Vorteil, dass man mehr Kontrolle darüber hat, wer Zugang zu den geteilten Beiträgen erhält. Es hat aber zugleich zwei große Nachteile. Erstens, man muss die Anfragen sichten und immer wieder Follower freischalten. Das kostet viel Zeit. Und zweitens, man erreicht weniger Personen, da man alle die nicht auf Twitter eingeloggt sind ausschließt und für angemeldete Twitternutzer zusätzliche Hürden aufbaut. Daher ist es strategisch clever, um ein möglichst großes Publikum anzusprechen, den Kanal öffentlich zu betreiben. Sich dabei aber der Öffentlichkeit immer bewusst zu bleiben und Nichts zu schreiben, das man nicht auch in aller Öffentlichkeit so gesagt hätte.

Beim Schreiben der ersten Kurznachrichten wird man noch ehrfürchtig, fast aufgeregt sein, und sich jedes Wort gut überlegen. Die Lockerheit steigt aber mit der Routine.

Tweet, Retweet, Hashtag und Co.

Die Twitterwelt hat ihr ganz eigenes Vokabular, deswegen gibt es hier ein paar Erklärungen für die wichtigsten Begrifflichkeiten:

  • Tweet: Der Tweet ist die einzelne Nachricht von 140 Zeichen oder weniger.
  • Retweet: Ein Retweet ist, wenn man den Tweet eines anderen Users auf seinen Kanal übernimmt (retweetet), um ihn den eigenen Followern zu empfehlen. Dafür gibt es unter jeder Nachricht einen Button.
  • Like: Jeder eingeloggte Nutzer kann die Tweets anderer User „liken“, indem er das kleine Herz unter dem Tweet anklickt.
  • Hashtag: Der Hashtag erlaubt die Zuordnung des geteilten Beitrags zu einem Thema. Der Hashtag ist das wichtigste Instrument des Twitterers, um auch interessierte Leser, die dem  Kanal noch nicht folgen, zu erreichen.
  •  Taggen: Taggen bedeutet andere User mit ihrem @Namen in einem Tweet zu erwähnen. Getaggte User erhalten dann eine Benachrichtigung über den Tweet. Das Taggen kann ein guter Weg sein, um mit Menschen in Kontakt zu kommen. Es ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn man einen Artikel verlinkt, dessen Autor auch auf Twitter ist.
  • DM (Direct Message): Eine DM oder Direct Message ist eine private Nachricht zwischen Twitter-Nutzern.
  • #FF (Follow Friday): Mit dem Hashtag #FF werden immer freitags Empfehlungen gegeben für Accounts, am denen die Follower auch Interesse haben könnten.
  • #Followerpower: Der Hashtag #Followerpower wird verwendet, wenn man die Hilfe der Community bei der Lösung eines Problems oder der Beantwortung einer Frage benötigt.

Der perfekte Tweet

Der perfekte Tweet braucht vor allem Leser, deshalb muss der Tweet neugierig machen und leicht zu finden sein. Für die Auffindbarkeit sorgen die Hashtags, von denen jeder Beitrag mindestens einen enthalten sollte. Um eine noch größere Reichweite zu erlangen, kann man auch User über das Taggen direkt ansprechen und versuchen einen Dialog zu beginnen. Ohne Tags und vor allem Hashtags funktioniert Twitter nicht. Nur über sie erreicht man neue Follower. Mehr Follower aber bedeuten mehr Likes und mehr Retweets. Mehr Likes und Retweets führen zu mehr Aufmerksamkeit und mehr Nutzern, die einem folgen.

Mit der Anzahl der Zeichen kann man hingegen experimentieren. Sie muss nicht immer voll ausgeschöpft werden.

Eine Twitter-Strategie entwickeln

Am Anfang sollte man sich hinsetzen und die Ziele und Zielgruppe des Kanals bewusst formulieren, um dann einen Plan zu erstellen, wie und über was man twittern möchte. Auch sollte man im Voraus planen, wie viel Zeit und Geld man in seinen Twitterkanal investieren kann.

 

Wenn man damit beginnen, einen Twitter-Account aufzubauen, ist regelmäßiges Tweeten Pflicht. Twitter ist eine besonders schnelllebige Social Media Seite. Auf einer aktiven Timeline rauschen in kurzer Zeit viele Tweets durch und wer zu selten postet, der wird zwangsläufig übersehen werden. Kaum ein Nutzer checkt direkt die Profile anderer Kanäle, um die Tweets dort zu lesen.

Nur über das eigene Tweeten, Retweeten, Liken und Folgen, kann man sich ein Netzwerk von Followern aufbauen. Für ein solches Netzwerk sollte man jeden Tag etwas Zeit investieren, um Nachrichten zu schreiben, Interessen zum Profil hinzuzufügen und neuen Kanälen zu folgen. Eine besonders effektive Taktik ist es, auf Kommentare zu antworten und sich direkt an laufenden Gesprächen zu beteiligen.

Hilfsmittel Planungstools

Kontraproduktiv ist es hingegen zahlreiche Beiträge innerhalb weniger Minuten abzusetzen. Stattdessen sollte man über den Tag verteilt regelmäßig posten. Wem das zu aufwendig erscheint, der kann mit Hilfe eines der vielen angebotenen Tools, seine Tweets im Voraus planen und zu festgelegten Zeitpunkten abschicken lassen.

Dazu empfiehlt es sich, eine Excel Tabelle mit Informationen (wie Brancheninfos, News und Links zu Blogartikeln), die man langfristig verwerten möchte, zu erstellen. Aus diesen Inhalten kann man wiederum täglich einige Tweets basteln und dann von einem Planungstool zeitversetzt absenden lassen.

Bekannte Planungstools:

  • Hoot Suite
  • Marfa
  • Tweetdeck

#Tipps

  1. Zeige dich! Wer auch etwas Persönliches preisgibt, z. B. in Form eines Selfies von der Arbeit oder einer Veranstaltung, zeigt seinen Followern, dass hinter den Tweets eine authentische Person steckt und baut so eine Verbindung auf.
  2. Bring dich in Gespräche ein! Jemand hat eine Frage gestellt, zu der du die Antwort kennst? Oder es findet eine Diskussion statt, zu der beitragen möchtest? Nach solchen Gelegenheiten zu fanden und sich einzubringen, dafür sollte man sich regelmäßig Zeit nehmen. An Gesprächen teilzunehmen ist der einfachste Weg bei Twitter auf sich aufmerksam zu machen.
  3. Live von Veranstaltungen twittern. Das Live-Tweeten von Veranstaltungen, natürlich immer mit dem Veranstaltungshashtag, ist bei Lesern besonders beliebt. Live-Tweets stellen sich beim Check der Statistiken immer wieder als die erfolgreichsten Posts heraus. Deswegen sollte man bei einer interessanten Veranstaltung diese Gelegenheit unbedingt nutzen.

Wer bereits auf anderen Social Media Plattformen etabliert ist, einen Blog oder eine eigene Website betreibt, der sollte seinen Twitter-Kanal unbedingt auch über diese Wege bekannt machen und verlinken. Auch auf der Visitenkarte oder in der Email-Signatur kann eine Erwähnung sinnvoll sein. Unternehmen geben ihren Twitter-Kanal natürlich in ihren Broschüren und Werbematerialien an.

Mindestens einmal im Monat sollte man sich Zeit nehmen und seine Statistiken prüfen, um den eigenen Plan zu bewerten und anpassen zu können. Welche Posts sind besonders beliebt? Wen erreiche ich? Wen nicht? Eventuell muss man mit der Anzahl der Tweets oder den Zeiten, zu denen man postet, etwas experimentieren, um die eigene Reichweite zu optimieren.

Wer sich auf Twitter einlässt, der wird belohnt werden für die investierte Zeit und Arbeit. Mit Bekanntschaften und wichtigen Kontakten in der ganzen Welt. Nicht selten entstehen so neue Kooperationen, gemeinsame Veranstaltungen und Unternehmensgründungen. Es lohnt sich.

Endlich mit Twitter durchstarten – so geht’s

Twitter kann eine gute Ergänzung der persönlichen Social Media Strategie darstellen. Für wenn ein Kanal sinnvoll ist und wie man diesen zum Erfolg führt, erklärt das Webinar Schritt für Schritt.

Was ist Twitter?

Twitter ist eine 2006 gegründete Social Media Plattform, auf der angemeldete Nutzer Kurznachrichten (Tweets) mit bis zu 140 Zeichen veröffentlichen. Die Themen der Beiträge sind vielfältig. Man findet unkompliziert News und Informationen zu sämtlichen Branchen und Interessengebieten.

Die Nutzer können einander folgen, d. h. den Kanal des anderen abonnieren und sich so dessen Beiträge in ihrer eigenen Timeline anzeigen lassen. Das Folgen muss nicht immer auf Gegenseitigkeit beruhen. Trotzdem ist Twitter ein interaktives soziales Netzwerk und ein gutes Networking-Tool, weil es den Austausch mit und unter Experten eines Fachs informell ermöglicht.

 

Weltweit nutzen 319 Millionen Menschen den Social Media Dienst, davon 12 Millionen in Deutschland. Die Nutzerzahlen stagnieren allerdings immer wieder und viele in der Statistik auftauchende User sind entweder passive Konsumenten, die den Service nur zum Verfolgen anderer Kanäle nutzen, oder verlassene Accounts, die zwar angelegt, aber entweder nie oder schon seit Jahren nicht mehr genutzt wurden. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der aktiven Twitterer in Deutschland etwa eine Million. Die Bedeutung des Netzwerkes innerhalb des Social Media Spektrums ist damit deutlich geringer als in den USA oder auch der Schweiz.

Muss ich auf Twitter sein?

 

Muss ich auf Twitter sein?

Ob Twitter sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

 

Wer sich die Frage stellt, ob er selbst von einem Twitterkanal profitieren könnte, muss sich zunächst bewusst machen, was diesen Social Media Anbieter von anderen unterscheidet und wie man ihn nutzen kann.

Twitter ist eine vielfältige Informationsquelle. Diesen Teil des Dienstes kann man auch dann nutzen, wenn man sich gegen einen Account entscheidet, da die Nachrichten der meisten Accounts öffentlich sind. Als angemeldeter Nutzer hat man außerdem die Chance mit Menschen weltweit Gespräche zu initiieren. Um sich selbst auf Twitter als Experte zu positionieren, muss auch der eigene Kanal mit Beiträgen bespielt werden. Man kann hier Branchenneuigkeiten und –informationen teilen oder eigene Blogartikel verlinken. Ein reiner Verkaufskanal ohne Mehrwert wird nicht zum Erfolg führen, aber Angebote und Produkte können in einem Tweet beworben werden.

Ob ein Twitterkanal in das persönliche Social Media Portfolio gehört, hängt immer von den Zielen ab. Möchte man nur Informationen konsumieren oder selber aktiv twittern? Und welche Zielgruppe wird mit einem potenziellen Kanal interessant? Eventuell ist das Publikum, das man angesprochen werden soll, nicht wirklich auf Twitter vertreten und besser über einen anderen Social Media Dienst, wie z. B. Facebook, zu erreichen. Dann sollte man sich auf diese Seiten konzentrieren und nicht übermäßig viel Zeit und Arbeit in einen Twitterkanal investieren.

Ist die Entscheidung für einen eigenen Kanal aber gefallen, ist zu überlegen, welche Art von Twitterkanal man betreiben möchte. Der persönliche Twitterkanal dient der Bekanntmachung und Positionierung der eigenen Person als Journalist, Berater oder Experte einer Branche. Ein Firmentwitter kann sich ganz dem Marketing verschreiben oder als Servicekanal, auf dem Kundenanfragen beantwortet und Servicemeldungen geteilt werden, eingesetzt werden.

Die ersten Schritte zum eigenen Kanal

Als Neueinsteiger macht man sich zuerst mit der Benutzeroberfläche von Twitter vertraut. In der Mitte und deutlich den meisten Platz einnehmend befindet sich die Timeline des Benutzers, hier erscheinen in Echtzeit die Tweets aller Accounts, denen man folgt.

Links davon sieht man sein Kurzprofil mit Profilfoto, Namen, Standort, Website-URL und einer Kurzbiografie. Darunter die Trends, also die Themen, über die aktuell die meisten Nutzer Beiträge schreiben. Sie werden anhand der verwendeten Hashtags aufgelistet. Darüber befinden sich Links zu den Benachrichtigungen und zum Posteingang für die privaten Nachrichten. Benachrichtigungen erhält man von Twitter selbst, wenn eigene Tweets Antworten erhalten haben oder re-tweeted wurden. Private Nachrichten kommen direkt von anderen Usern. Rechts schließlich zwei Icons für die Suche auf der Seite und zur Änderung der Profil- und Datenschutzeinstellungen. Darunter noch Vorschläge für Twitter-Accounts, denen man noch nicht folgt, die aber aufgrund der angegebenen Interessen und der bisherigen Follows interessant sein könnten.

Wie alle Social Media Plattformen, bietet auch Twitter eine Smartphone App an. In dieser nimmt die Timeline fast den ganzen Raum ein und alle Bedienungselemente sind kleiner und unübersichtlicher. Sie ist eine gute Ergänzung, um Tweets unterwegs zu lesen, aber der eigene Kanal lässt sich besser vom Desktop verwalten.

 

Die Anmeldung bei Twitter beginnt mit der Auswahl eines Namens, oder eigentlich zweier Namen, denn man muss sich sowohl für einen Langnamen im Profil als auch für einen @Namen, mit dem man in Tweets getaggt und von anderen Benutzern angesprochen wird, entscheiden. Für einen persönlichen Kanal kommen sowohl der Klarname als auch ein Spaßname oder ein Pseudonym infrage. Nutzt man den Kanal gewerblich und zur Selbstpromotion, so empfiehlt es sich, den eigenen Klarnamen zu verwenden. Für einen Unternehmenskanal nutzt man den Namen der Firma, wobei der Einfachheit halber Kürzel wie AG oder GmbH wegfallen sollten. Handelt es sich um den nationalen Kanal eines internationalen Unternehmens, kann stattdessen ein Länderkürzel wie _de verwendet werden.

Während der Wahl des Profilnamens keine Grenzen gesetzt sind, muss der @Name zwei wichtige Kriterien erfüllen: Er muss einmalig, also auf Twitter bislang noch nicht vergeben, sein und darf aus höchstens 15 Zeichen bestehen. Sollte der eigene Name oder der Name des Unternehmens bereits vergeben sein, sollte man zunächst das zu dem Namen gehörige Profil überprüfen. Sollte sich herausstellen, dass der Account verwaist ist, kann man Twitter kontaktieren und um die Überschreibung des Namens bitten. Ist er Name von einem aktiven Account blockiert, muss man auf Abkürzungen und Initialen ausweichen. Ein kürzerer @Name hat seine Vorteile, denn jedes Zeichen geht in getaggten Tweets von den maximal 140 Zeichen des Beitrags ab. Ein kürzerer Name bedeutet also längere Beiträge.

Das wichtigste bei der Wahl des @Namens ist, dass er einfach zu merken ist. Er sollte nicht zu viele Unterstriche beinhalten, leicht zu buchstabieren und eingängig sein. Beide Namen können auch nachträglich wieder geändert werden.

Das Profil einrichten

Ihre Visitenkarte auf Twitter ist das Profilbild, das in der Timeline anderer Nutzer neben ihren Einträgen zu sehen ist. Es sollte eine angemessene Größe und Auflösung haben und gut zu erkennen sein. Da es in verschiedenen Zusammenhängen und in verschiedenen Anzeigegrößen auf der Seite und in der App zu sehen ist, ist es wichtig darauf zu achten, dass keine der Informationen dabei abgeschnitten werden kann. Die optimale Größe für ein Profilbild ist 400 x 400 px.

 

Twitter Titelbild Größe Social Media Marketing

Ein Twitter-Titelbild ist 1500 x 500 px groß. Das Profilbild nur 400 x 400 px.

 

Zusätzlich benötigt man noch ein Titelbild, welches größer ist, aber von wesentlich weniger Menschen gesehen werden wird, da es nur bei der direkten Anwahl der Profilseite angezeigt wird. Das Titelbild darf 1500 x 500 px groß sein. Für beide Bilder gilt, die erlaubten Dateiformate sind .jpeg, .png und .gif und die maximale Dateigröße beträgt 2 MB.

Man wählt hierfür am besten aussagekräftige Fotos von sich selbst, die dem gewünschten Image entsprechen. Diese können einen z. B. in Rednerpose oder auf einer beruflichen Veranstaltung zeigen. Bei Unternehmensaccounts sollte das Firmenlogo gewählt werden. Alle Bilder können regelmäßig ausgetauscht werden.

Bei der Einrichtung des Profils wird man gebeten, seine Interessen anzugeben, denn darauf basierend werden u. a. die Follow-Vorschläge kalkuliert. Man sollte unbedingt ein paar Interessen nennen, um von Interessierten Lesern gefunden zu werden. Auf Basis der Interessen in anderen Profilen kann man sich auch einige Accounts heraussuchen, denen man selbst folgen mochte. Nur durch die aktive Kontaktsuche macht man auf sich aufmerksam und findet auch selber Follower.

Der letzte Abschnitt des Profils ist die Biografie. Sie besteht aus höchstens 160 Zeichen und stellt den Kanal kurz vor. Um Follower anzusprechen, muss man kurz und knapp klarmachen, um wen oder was es auf dem Kanal geht und welchen Mehrwert sich ein Follower von ihm versprechen kann. In der Biografie können Hashtags verwendet werden, diese sind dann auch durch die Suche der Seite auffindbar. Für das Ausfüllen dieser Informationen sollte man sich ausreichend Zeit nehmen, denn kaum jemand wird einem Kanal mit unveränderten Standard-Avatar oder einem blanken Profil folgen wollen.

Wer Twitter neben dem persönlichen Gebrauch beruflich oder geschäftlich nutzt, verlinkt möglichst auch ein Impressum. Twitter selbst bietet dazu leider keine Möglichkeit an, weshalb es das Einfachste ist, das Impressum der eigenen Website zu verlinken und auf diesem ausdrücklich anzugeben, dass es auch für den Twitterkanal gilt.

Öffentlich oder privat?

Die nächste große Frage, die sich stellt ist: Sollte der Kanal öffentlich sein? Auf Twitter ist es grundsätzlich möglich die Nachrichten eines Users auch ohne gegenseitiges Folgen oder sogar ganz ohne Account zu lesen. Es werden aber Einstellungen angeboten, mit denen man seinen Kanal privat(er) machen kann. Dann sehen nur noch freigeschaltete Follower die Nachrichten.

Dies hat den einen Vorteil, dass man mehr Kontrolle darüber hat, wer Zugang zu den geteilten Beiträgen erhält. Es hat aber zugleich zwei große Nachteile. Erstens, man muss die Anfragen sichten und immer wieder Follower freischalten. Das kostet viel Zeit. Und zweitens, man erreicht weniger Personen, da man alle die nicht auf Twitter eingeloggt sind ausschließt und für angemeldete Twitternutzer zusätzliche Hürden aufbaut. Daher ist es strategisch clever, um ein möglichst großes Publikum anzusprechen, den Kanal öffentlich zu betreiben. Sich dabei aber der Öffentlichkeit immer bewusst zu bleiben und Nichts zu schreiben, das man nicht auch in aller Öffentlichkeit so gesagt hätte.

Beim Schreiben der ersten Kurznachrichten wird man noch ehrfürchtig, fast aufgeregt sein, und sich jedes Wort gut überlegen. Die Lockerheit steigt aber mit der Routine.

Tweet, Retweet, Hashtag und Co.

Die Twitterwelt hat ihr ganz eigenes Vokabular, deswegen gibt es hier ein paar Erklärungen für die wichtigsten Begrifflichkeiten:

  • Tweet: Der Tweet ist die einzelne Nachricht von 140 Zeichen oder weniger.
  • Retweet: Ein Retweet ist, wenn man den Tweet eines anderen Users auf seinen Kanal übernimmt (retweetet), um ihn den eigenen Followern zu empfehlen. Dafür gibt es unter jeder Nachricht einen Button.
  • Like: Jeder eingeloggte Nutzer kann die Tweets anderer User „liken“, indem er das kleine Herz unter dem Tweet anklickt.
  • Hashtag: Der Hashtag erlaubt die Zuordnung des geteilten Beitrags zu einem Thema. Der Hashtag ist das wichtigste Instrument des Twitterers, um auch interessierte Leser, die dem  Kanal noch nicht folgen, zu erreichen.
  •  Taggen: Taggen bedeutet andere User mit ihrem @Namen in einem Tweet zu erwähnen. Getaggte User erhalten dann eine Benachrichtigung über den Tweet. Das Taggen kann ein guter Weg sein, um mit Menschen in Kontakt zu kommen. Es ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn man einen Artikel verlinkt, dessen Autor auch auf Twitter ist.
  • DM (Direct Message): Eine DM oder Direct Message ist eine private Nachricht zwischen Twitter-Nutzern.
  • #FF (Follow Friday): Mit dem Hashtag #FF werden immer freitags Empfehlungen gegeben für Accounts, am denen die Follower auch Interesse haben könnten.
  • #Followerpower: Der Hashtag #Followerpower wird verwendet, wenn man die Hilfe der Community bei der Lösung eines Problems oder der Beantwortung einer Frage benötigt.

Der perfekte Tweet

Der perfekte Tweet braucht vor allem Leser, deshalb muss der Tweet neugierig machen und leicht zu finden sein. Für die Auffindbarkeit sorgen die Hashtags, von denen jeder Beitrag mindestens einen enthalten sollte. Um eine noch größere Reichweite zu erlangen, kann man auch User über das Taggen direkt ansprechen und versuchen einen Dialog zu beginnen. Ohne Tags und vor allem Hashtags funktioniert Twitter nicht. Nur über sie erreicht man neue Follower. Mehr Follower aber bedeuten mehr Likes und mehr Retweets. Mehr Likes und Retweets führen zu mehr Aufmerksamkeit und mehr Nutzern, die einem folgen.

Mit der Anzahl der Zeichen kann man hingegen experimentieren. Sie muss nicht immer voll ausgeschöpft werden.

Eine Twitter-Strategie entwickeln

Am Anfang sollte man sich hinsetzen und die Ziele und Zielgruppe des Kanals bewusst formulieren, um dann einen Plan zu erstellen, wie und über was man twittern möchte. Auch sollte man im Voraus planen, wie viel Zeit und Geld man in seinen Twitterkanal investieren kann.

 

Wenn man damit beginnen, einen Twitter-Account aufzubauen, ist regelmäßiges Tweeten Pflicht. Twitter ist eine besonders schnelllebige Social Media Seite. Auf einer aktiven Timeline rauschen in kurzer Zeit viele Tweets durch und wer zu selten postet, der wird zwangsläufig übersehen werden. Kaum ein Nutzer checkt direkt die Profile anderer Kanäle, um die Tweets dort zu lesen.

Nur über das eigene Tweeten, Retweeten, Liken und Folgen, kann man sich ein Netzwerk von Followern aufbauen. Für ein solches Netzwerk sollte man jeden Tag etwas Zeit investieren, um Nachrichten zu schreiben, Interessen zum Profil hinzuzufügen und neuen Kanälen zu folgen. Eine besonders effektive Taktik ist es, auf Kommentare zu antworten und sich direkt an laufenden Gesprächen zu beteiligen.

Hilfsmittel Planungstools

Kontraproduktiv ist es hingegen zahlreiche Beiträge innerhalb weniger Minuten abzusetzen. Stattdessen sollte man über den Tag verteilt regelmäßig posten. Wem das zu aufwendig erscheint, der kann mit Hilfe eines der vielen angebotenen Tools, seine Tweets im Voraus planen und zu festgelegten Zeitpunkten abschicken lassen.

Dazu empfiehlt es sich, eine Excel Tabelle mit Informationen (wie Brancheninfos, News und Links zu Blogartikeln), die man langfristig verwerten möchte, zu erstellen. Aus diesen Inhalten kann man wiederum täglich einige Tweets basteln und dann von einem Planungstool zeitversetzt absenden lassen.

Bekannte Planungstools:

  • Hoot Suite
  • Marfa
  • Tweetdeck

#Tipps

  1. Zeige dich! Wer auch etwas Persönliches preisgibt, z. B. in Form eines Selfies von der Arbeit oder einer Veranstaltung, zeigt seinen Followern, dass hinter den Tweets eine authentische Person steckt und baut so eine Verbindung auf.
  2. Bring dich in Gespräche ein! Jemand hat eine Frage gestellt, zu der du die Antwort kennst? Oder es findet eine Diskussion statt, zu der beitragen möchtest? Nach solchen Gelegenheiten zu fanden und sich einzubringen, dafür sollte man sich regelmäßig Zeit nehmen. An Gesprächen teilzunehmen ist der einfachste Weg bei Twitter auf sich aufmerksam zu machen.
  3. Live von Veranstaltungen twittern. Das Live-Tweeten von Veranstaltungen, natürlich immer mit dem Veranstaltungshashtag, ist bei Lesern besonders beliebt. Live-Tweets stellen sich beim Check der Statistiken immer wieder als die erfolgreichsten Posts heraus. Deswegen sollte man bei einer interessanten Veranstaltung diese Gelegenheit unbedingt nutzen.

Wer bereits auf anderen Social Media Plattformen etabliert ist, einen Blog oder eine eigene Website betreibt, der sollte seinen Twitter-Kanal unbedingt auch über diese Wege bekannt machen und verlinken. Auch auf der Visitenkarte oder in der Email-Signatur kann eine Erwähnung sinnvoll sein. Unternehmen geben ihren Twitter-Kanal natürlich in ihren Broschüren und Werbematerialien an.

Mindestens einmal im Monat sollte man sich Zeit nehmen und seine Statistiken prüfen, um den eigenen Plan zu bewerten und anpassen zu können. Welche Posts sind besonders beliebt? Wen erreiche ich? Wen nicht? Eventuell muss man mit der Anzahl der Tweets oder den Zeiten, zu denen man postet, etwas experimentieren, um die eigene Reichweite zu optimieren.

Wer sich auf Twitter einlässt, der wird belohnt werden für die investierte Zeit und Arbeit. Mit Bekanntschaften und wichtigen Kontakten in der ganzen Welt. Nicht selten entstehen so neue Kooperationen, gemeinsame Veranstaltungen und Unternehmensgründungen. Es lohnt sich.