Content Marketing – aber wie auf die Ideen kommen?

Beschreibung zum kostenlosen Online Marketing Webinar

Ich erkläre Euch, wie Ihr es relativ simpel schafft, auf gute Ideen für geile Content Marketing Aktionen zu kommen und welche Überlegungen dabei zu treffen sind. Anhand des Kreiskreuzes zeige ich Euch die Fragen, die Ihr euch stellen müsst, um Schritt für Schritt den geilen Ideen immer näher zu kommen. Bis zum Schluss nur noch die Idee übrig bleibt, welche Ihr umsetzen werdet.

 

 

Video zum Webinar

Webinar Termin:

16.06.2016

09:00 Uhr - 10:00 Uhr

Das wirst Du nach dem Webinar erreicht haben:

Du wirst nach diesem Seminar in der Lage sein, den Prozess der Ideenfindung selbstständig durchlaufen zu können und kannst somit geilen Scheiß selber machen. 😉

Zielgruppe

  • Marketing Verantwortliche
  • SEO´s
  • Texter / Redakteure
  • Content Marketing Manager

Content Marketing – aber wie auf die Ideen kommen?

Radkreuz zur Ideenfindung

Um Ideen festzuhalten, eignet sich ein sogenanntes Radkreuz. Innerhalb eines Rades oder Kreises wird ein Kreuz eingezeichnet. Bei dieser Art des Brainstormings gibt es erst einmal keine schlechten Ideen. Jede Idee wird aufgeschrieben. Später lassen sich dadurch die guten von den schlechten Ideen herausfiltern. Nicht jeder vermeintlich schlechte Einfall muss tatsächlich schlecht sein. Häufig sind es die chaotischen, witzigen und abwegigen Ideen, die später umgesetzt werden.

Innerhalb des Radkreuzes gehst du im Uhrzeigersinn vor und stellst dir in den ersten drei Feldern jede W-Fragen. Diese Fragen sind wichtig, damit du weißt, welche Zielgruppe du mit deinen Inhalten ansprichst, was du durch Content Marketing überhaupt fördern möchtest und wie kostspielig das ganze Unterfangen eigentlich wird.

 

Radkreuz zur Ideenfindung

Das Radkreuz zur Ideenfindung – wie bekomme ich Ideen für Content Marketing?

 

Schritt 1 – Was und Warum?

Der erste Schritt im Content Marketing ist die Frage nach dem Was? und Warum?. Was möchtest du im Content Marketing eigentlich erreichen und warum? Möchtest du positive Backlinks sammeln, eine gute PR haben oder soll der Traffic signifikant steigen? Zielt deine Content Marketing Strategie darauf ab, eine höhere Conversion Rate zu erzielen und mehr Umsatz zu machen? Oder zielt die Strategie möglicherweise auf das Bekanntmachen deines Brands / deiner Marke ab?

Die Frage nach dem Was? und Warum? ist nicht nur bei eigenen Projekten essentiell, sondern vor allem auch bei Kundenprojekten. Kunden muss der Begriff des Content Marketings erläutert werden, da jeder Kunde mit Content Marketing etwas anderes assoziiert. Der eine möchte seine Conversion Rate steigern, der andere seine Marke stärken.

Im ersten Abschnitt des Radkreuzes solltest du dich demnach Folgendes fragen:

Was möchte ich und Warum möchte ich genau das?

  • Backlinks?
  • PR?
  • Traffic?
  • Brand?

Schritt 2 – Wer und Wo?

Im zweiten Abschnitt legst du fest, wen du ansprichst. Damit ist die Zielgruppe gemeint. Die Zielgruppe lässt sich wunderbar durch sogenannte Influencer erweitern. Influencer sind Personen, die eine Zielgruppe mit einer großen Reichweite haben. Mithilfe der Zielgruppe des Influencers lassen sich Produkte und Inhalte möglicherweise an die Stellen tragen, die im Normalfall schwierig zu erreichen sind. In der Regel befolgt man hier allerdings das Geben-und-Nehmen-Prinzip. Schreibst du beispielsweise ein Buch und bittest einen anderen Autor eine Phrase zum Buch beizusteuern, ist es sinnvoll, das Ganze auch im eigenen Content publik zu machen, um dadurch die Aufmerksamkeit auf dich oder dein Produkt zu steigern.

Um Influencer anzusprechen, sollte man von der üblichen Norm abweichen und keine plumpen und unpersönlichen Anfragen stellen. Oft findet man Influencer auf Facebook oder anderen Social Media Plattformen wie Google, Twitter, Pinterest oder Instagram. Diese Plattformen sind zudem ideal, um Links zu teilen und Kommentare deiner Zielgruppe zu erhalten.

Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob dich Kooperationspartner unterstützen können. Auch die Plattform ist entscheidend. Es gibt unzählige Wege, um Content Marketing an den Mann und die Frau zu bringen. Im Voraus solltest du dir überlegen, auf welchen Plattformen dein Content Marketing sinnvoll untergebracht werden kann. Da sich Content Marketing nicht nur auf das Schreiben von Texten konzentriert, ist die Plattform ganz entscheidend. Widmest du dich beispielsweise überwiegend Bildern oder Grafiken, sind die Plattformen von Adobe sowie Pinterest, Instagram oder Snapchat interessant. Die Überlegungen sind je nach Plattform sehr unterschiedlich. Möchtest du auf Youtube mit Videos werben, kommen vorab andere Fragen als beim Schreiben von Texten auf.

Die Überlegungen nach dem Wer? und Wo? sind essentiell, um in den nachfolgenden Schritten keine Fehler zu machen.

Wer ist meine Zielgruppe und Wo erreiche ich diese?

  • Zielgruppe
    • Influencer
    • Konsumenten
  • Kooperationen
  • Plattform

Schritt 3 – Wie und Wann?

Etwas spannender wird es bei den Fragen nach dem Wie? und Wann?. Hier setzt du dich das erste Mal hin, um deine Ideen und Möglichkeiten zu notieren. Schlechte Einfälle gibt es beim Brainstorming nicht. Notiere jede noch so absurd klingende Idee! Im Nachhinein lassen sich die guten von den schlechten oder nicht umsetzbaren Ideen herausfiltern. Häufig zünden die Ideen, die zunächst unrealistisch erscheinen. Gutes Content Marketing zeichnet sich durch clevere Ideen aus, die sonst niemand hat. Es wird immer schwieriger, im Content Marketing nicht einer von vielen zu sein und als Randnotiz unterzugehen. Oft sind es die außergewöhnlichen Inhalte, die überdauern und den Leser oder Zuschauer neugierig machen.

Nach dem Brainstorming solltest du dir erste Gedanken über den richtigen Zeitpunkt machen. Es gibt viele Content Marketing Ideen, die an einen gewissen Zeitraum gebunden sind. Zum Beispiel macht es wenig Sinn, im Sommer über kalte Jahreszeiten oder im Januar über Weihnachten zu schreiben. Bist du dir über den richtigen Zeitpunkt unsicher, eignet sich Google Trends als Indikator und Ideengeber. Google Trends zeigt auf, zu welchem Zeitpunkt ein Suchbegriff oder Keyword besonders häufig gesucht wurde.

Sobald der Zeitpunkt feststeht, stellt man sich die Frage nach den Mitteln und dem Format. Es geht nicht darum, die Mittel exakt zu berechnen. Zum aktuellen Zeitpunkt ist dies auch gar nicht möglich, da die finale Idee noch fehlt. Hier geht es darum, das maximal Mögliche aufzuschreiben. Ebenso wichtig ist das verfügbare Budget beziehungsweise die Frage nach den Kosten. Wie viel ist der Kunde bereit zu zahlen? Wenn es sich um dein eigenes Projekt handelt, stellt sich die Frage: “Wie viel möchtest du ausgeben?” Der zeitliche Aufwand ist ein anderes essentielles Thema. Kann ich das Content Marketing Projekt alleine stemmen oder hole ich mir jemanden ins Boot?

Wie setze ich meine Vorstellungen um und Wann ist der richtige Zeitpunkt?

  • Ideen und Möglichkeiten
  • Zeitpunkt
  • Mittel und Format
  • Kosten / Budget
  • Personal und Zeitaufwand

Bei vielen endet die Ideenfindung bereits ab diesem Punkt. Das kann allerdings im Nachhinein zu Problemen führen. Dabei ist der vierte Schritt essentiell und sollte unbedingt ein Teil des Brainstormings sein.

Schritt 4 – Prüfen und Probleme

Als nächsten Schritt im Content Marketing folgt die Prüfung. Gibt es meine Idee möglicherweise schon? Wenn die Idee nicht neu ist, wie kann ich sie besser als meine Mitbewerber oder Konkurrenten umsetzen? Sollte es die Idee tatsächlich schon geben, dann gibt es in den meisten Fällen Potential zur Verbesserung dieser Idee. Jedenfalls solltest du eine gute Idee nicht gleich begraben, nur weil sie bereits ein anderer hatte. Bring deine eigenen Vorstellungen und Erfahrungen in das Projekt ein!

An dieser Stelle ist die Problemfindung ausschlaggebend. Welche Probleme könnten bei der Umsetzung vom Content Marketing auftreten? Gibt es möglicherweise technische Probleme, die auftreten könnten? Nicht immer sind diese Probleme sofort ersichtlich. Es gibt auch keine Datenbank, die man zur Problemfindung nutzen könnte. Bei Content Marketing Projekten mit WordPress und anderen Content Management Systemen und Websites, genügt oft ein Blick in den Quellcode der Website, um Probleme ausfindig zu machen, die bei dir möglicherweise auftreten könnten. Das können mögliche Serverprobleme oder ganz andere technische Hindernisse sein. Sobald die Probleme gefunden sind, geht es an die Lösungsvorschläge. Wo Probleme sind, gibt es auch Lösungen.

Prüfe deine Idee und finde mögliche Probleme

  • Gibt es die Idee bereits?
    • Kann ich es besser?
  • Welche Probleme gibt es?
    • Lösungen finden!

Schritt 5 – Kontrolle und Wiederholung

Nach dem Abarbeiten der Schritte, wiederholst du alle zuvor getätigten Schritte und führst quasi eine Plausibilitätsprüfung durch. Welche Ideen sind richtig gut und habe ich für die Umsetzung genügend Kapazitäten? Danach setzt du alle Ideen der Reihe nach um.

Beispiel: Content Marketing im E-Commerce

Um im E-Commerce beim Content Marketing erfolgreich zu sein, bedarf es ein paar interessanten, witzigen und neuen Ideen. Im Jahr 2013 hat sich folgender Fall tatsächlich zugezogen: Ein Kunde mit einem Online-Shop für Bademode hatte keine Ratgeber und keinen einzigartigen (unique) Content. Aus diesem Grund wurde dem Kunden vorgeschlagen, Content Marketing zu betreiben. Wichtig war dem Kunden die Presse. Er wollte Backlinks von hochrangigen Redaktionen bekommen. Dadurch war das Was? und Warum? bereits beantwortet. Aufgrund des Wunsches wurde sich den Topics Backlinks und PR gewidmet.

Der zweite Schritt (Wer? und Wo?) war auch relativ schnell klar. Als Plattform diente die Website des Kunden. Zu diesem Zeitpunkt sollte eine Infografik mit eingebaut werden. Aufgrund des relativen kleinen Budgets wurde sich gegen einen Influencer entschieden. Dank des Topics (Bademode) war die Zielgruppe überschaubar. Keinesfalls sollte man sich ausschließlich auf eine kleine Zielgruppe beschränken, sondern versuchen, die bestehende Zielgruppe zu erweitern. Über Bademode oder Bikinis zu schreiben, war in diesem Fall nicht möglich. Mit diesem Thema hätte man es niemals in die Presse geschafft. Während des Brainstormings ist man auf die Idee gekommen, dass die Top10 der Seen mit der besten Wasserqualität ein interessantes Thema sein könnten.

Im letzten Schritt (Prüfen und Probleme) ist man dann tatsächlich auf Probleme gestoßen. Man hat herausgefunden, dass es solch eine Liste für Berlin und Brandenburg bereits gibt. Interessanterweise gab es deutschlandweit keine aktuelle Übersicht über die Badeseen mit der besten Wasserqualität. Allerdings wurde eine Liste aus den 1990er Jahren gefunden. Abgedruckt war die Liste jedoch auf einer interessant gestalteten Infografik. Eine Grafik mit Deutschlandkarte wurde letzten Endes für das Projekt verwendet. Diese wurde mit weiteren Informationen (Preis / Eintritt, FKK, Anfahrtsbeschreibung etc.) bereichert und stark ausgebaut. Dadurch sollte die ohnehin schon umfangreiche Karte einen weiteren Mehrwert erhalten.

Um mit dieser Infografik von der Presse wahrgenommen zu werden, wurden Redakteure direkt angeschrieben. Wichtig ist, dass der örtliche Bezug schon in der Betreffzeile steht. Sonst verschwinden E-Mails schneller im Papierkorb als einem lieb ist. Solch eine Aktion kann auch eine Eigendynamik entwickeln. In diesem Fall riefen Radiosender an, um Interviews zu führen. Dabei fungierten sie selbst als eine Art Influencer und trugen die Neuigkeit an Personen heran, die man möglicherweise nicht alleine durch Zeitungsartikel oder Online-Nachrichten hätte ansprechen können.

Bekannte Probleme

Content Marketing muss sich kontinuierlich wiederholen, damit der Content in den Suchergebnissen von Google und anderen Suchmaschinen oben bleibt. Einmalige Aktionen filtert Google eigenständig heraus. Wichtig hierbei ist, dass ständig neue Aktionen entwickelt werden, die nicht nur das Interesse von Kunden wecken. Auch Google hat großes Interesse an neuen und spannenden Inhalten. Sollte es bei einer einmaligen Aktion bleiben, entdeckt Google diese Peaks und listet möglicherweise die neuen Inhalte deiner Konkurrenz besser als deinen eigenen Content. Daher ist es wichtig, kontinuierlich neuen und guten Content zu schaffen, um im Content Marketing zu bestehen.

Je nach Budget sind zwei Aktionen im Jahr ein guter Ausgangspunkt, um für stetiges Wachstum zu sorgen.

Content Marketing bedeutet auch, Probleme zu sehen und Lösungen zu finden. Es gibt durchaus Aktionen, die nicht so gut laufen. Aus diesen Aktionen musst du lernen und es beim nächsten Mal besser machen. Backlink-Aktionen zum Beispiel können auch schnell nach hinten losgehen. Beispiel: Eine Internetplattform mit jeder Menge user-generated content treibt seine Mitglieder an, Links zu ihren Profilen zu setzen, um damit andere Leser und potentielle Kunden zu gewinnen. Die Internetplattform verspricht sich zusätzlich jede Menge Traffic, während die User mit Gewinnspielen oder Bonuspunkten belohnt werden. Allerdings lassen sich nicht die Websites beeinflussen, auf denen diese Backlinks geschaltet werden. Das hat möglicherweise negative Auswirkungen zur Folge. In einem speziellen Fall haben Webmaster alle Links zu dem Portal unkenntlich gemacht. Für Google könnten unpassend gesetzte Links auch als Spam wirken. Jedenfalls war diese Maßnahme des Portals von Anfang an fraglich, da die Links absolut keinen Mehrwert für andere Internetuser aufwiesen.

Problemlösung

Im Content Marketing ist es wichtig, Probleme rechtzeitig zu erkennen und diese zu lösen. Wenn sich eine Familie in Berlin fragt, was ihr nächstes Reiseziel sein könnte, dann können sie googeln und schnell passende Ergebnisse finden. Zu diesem Thema (Familie, Kind & Kegel) gibt es mittlerweile unzählige Inhalte, die dank Content Marketing genau die richtige Zielgruppe erreichen.

Content Marketing – aber wie auf die Ideen kommen?

Radkreuz zur Ideenfindung

Um Ideen festzuhalten, eignet sich ein sogenanntes Radkreuz. Innerhalb eines Rades oder Kreises wird ein Kreuz eingezeichnet. Bei dieser Art des Brainstormings gibt es erst einmal keine schlechten Ideen. Jede Idee wird aufgeschrieben. Später lassen sich dadurch die guten von den schlechten Ideen herausfiltern. Nicht jeder vermeintlich schlechte Einfall muss tatsächlich schlecht sein. Häufig sind es die chaotischen, witzigen und abwegigen Ideen, die später umgesetzt werden.

Innerhalb des Radkreuzes gehst du im Uhrzeigersinn vor und stellst dir in den ersten drei Feldern jede W-Fragen. Diese Fragen sind wichtig, damit du weißt, welche Zielgruppe du mit deinen Inhalten ansprichst, was du durch Content Marketing überhaupt fördern möchtest und wie kostspielig das ganze Unterfangen eigentlich wird.

 

Radkreuz zur Ideenfindung

Das Radkreuz zur Ideenfindung – wie bekomme ich Ideen für Content Marketing?

 

Schritt 1 – Was und Warum?

Der erste Schritt im Content Marketing ist die Frage nach dem Was? und Warum?. Was möchtest du im Content Marketing eigentlich erreichen und warum? Möchtest du positive Backlinks sammeln, eine gute PR haben oder soll der Traffic signifikant steigen? Zielt deine Content Marketing Strategie darauf ab, eine höhere Conversion Rate zu erzielen und mehr Umsatz zu machen? Oder zielt die Strategie möglicherweise auf das Bekanntmachen deines Brands / deiner Marke ab?

Die Frage nach dem Was? und Warum? ist nicht nur bei eigenen Projekten essentiell, sondern vor allem auch bei Kundenprojekten. Kunden muss der Begriff des Content Marketings erläutert werden, da jeder Kunde mit Content Marketing etwas anderes assoziiert. Der eine möchte seine Conversion Rate steigern, der andere seine Marke stärken.

Im ersten Abschnitt des Radkreuzes solltest du dich demnach Folgendes fragen:

Was möchte ich und Warum möchte ich genau das?

  • Backlinks?
  • PR?
  • Traffic?
  • Brand?

Schritt 2 – Wer und Wo?

Im zweiten Abschnitt legst du fest, wen du ansprichst. Damit ist die Zielgruppe gemeint. Die Zielgruppe lässt sich wunderbar durch sogenannte Influencer erweitern. Influencer sind Personen, die eine Zielgruppe mit einer großen Reichweite haben. Mithilfe der Zielgruppe des Influencers lassen sich Produkte und Inhalte möglicherweise an die Stellen tragen, die im Normalfall schwierig zu erreichen sind. In der Regel befolgt man hier allerdings das Geben-und-Nehmen-Prinzip. Schreibst du beispielsweise ein Buch und bittest einen anderen Autor eine Phrase zum Buch beizusteuern, ist es sinnvoll, das Ganze auch im eigenen Content publik zu machen, um dadurch die Aufmerksamkeit auf dich oder dein Produkt zu steigern.

Um Influencer anzusprechen, sollte man von der üblichen Norm abweichen und keine plumpen und unpersönlichen Anfragen stellen. Oft findet man Influencer auf Facebook oder anderen Social Media Plattformen wie Google, Twitter, Pinterest oder Instagram. Diese Plattformen sind zudem ideal, um Links zu teilen und Kommentare deiner Zielgruppe zu erhalten.

Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob dich Kooperationspartner unterstützen können. Auch die Plattform ist entscheidend. Es gibt unzählige Wege, um Content Marketing an den Mann und die Frau zu bringen. Im Voraus solltest du dir überlegen, auf welchen Plattformen dein Content Marketing sinnvoll untergebracht werden kann. Da sich Content Marketing nicht nur auf das Schreiben von Texten konzentriert, ist die Plattform ganz entscheidend. Widmest du dich beispielsweise überwiegend Bildern oder Grafiken, sind die Plattformen von Adobe sowie Pinterest, Instagram oder Snapchat interessant. Die Überlegungen sind je nach Plattform sehr unterschiedlich. Möchtest du auf Youtube mit Videos werben, kommen vorab andere Fragen als beim Schreiben von Texten auf.

Die Überlegungen nach dem Wer? und Wo? sind essentiell, um in den nachfolgenden Schritten keine Fehler zu machen.

Wer ist meine Zielgruppe und Wo erreiche ich diese?

  • Zielgruppe
    • Influencer
    • Konsumenten
  • Kooperationen
  • Plattform

Schritt 3 – Wie und Wann?

Etwas spannender wird es bei den Fragen nach dem Wie? und Wann?. Hier setzt du dich das erste Mal hin, um deine Ideen und Möglichkeiten zu notieren. Schlechte Einfälle gibt es beim Brainstorming nicht. Notiere jede noch so absurd klingende Idee! Im Nachhinein lassen sich die guten von den schlechten oder nicht umsetzbaren Ideen herausfiltern. Häufig zünden die Ideen, die zunächst unrealistisch erscheinen. Gutes Content Marketing zeichnet sich durch clevere Ideen aus, die sonst niemand hat. Es wird immer schwieriger, im Content Marketing nicht einer von vielen zu sein und als Randnotiz unterzugehen. Oft sind es die außergewöhnlichen Inhalte, die überdauern und den Leser oder Zuschauer neugierig machen.

Nach dem Brainstorming solltest du dir erste Gedanken über den richtigen Zeitpunkt machen. Es gibt viele Content Marketing Ideen, die an einen gewissen Zeitraum gebunden sind. Zum Beispiel macht es wenig Sinn, im Sommer über kalte Jahreszeiten oder im Januar über Weihnachten zu schreiben. Bist du dir über den richtigen Zeitpunkt unsicher, eignet sich Google Trends als Indikator und Ideengeber. Google Trends zeigt auf, zu welchem Zeitpunkt ein Suchbegriff oder Keyword besonders häufig gesucht wurde.

Sobald der Zeitpunkt feststeht, stellt man sich die Frage nach den Mitteln und dem Format. Es geht nicht darum, die Mittel exakt zu berechnen. Zum aktuellen Zeitpunkt ist dies auch gar nicht möglich, da die finale Idee noch fehlt. Hier geht es darum, das maximal Mögliche aufzuschreiben. Ebenso wichtig ist das verfügbare Budget beziehungsweise die Frage nach den Kosten. Wie viel ist der Kunde bereit zu zahlen? Wenn es sich um dein eigenes Projekt handelt, stellt sich die Frage: “Wie viel möchtest du ausgeben?” Der zeitliche Aufwand ist ein anderes essentielles Thema. Kann ich das Content Marketing Projekt alleine stemmen oder hole ich mir jemanden ins Boot?

Wie setze ich meine Vorstellungen um und Wann ist der richtige Zeitpunkt?

  • Ideen und Möglichkeiten
  • Zeitpunkt
  • Mittel und Format
  • Kosten / Budget
  • Personal und Zeitaufwand

Bei vielen endet die Ideenfindung bereits ab diesem Punkt. Das kann allerdings im Nachhinein zu Problemen führen. Dabei ist der vierte Schritt essentiell und sollte unbedingt ein Teil des Brainstormings sein.

Schritt 4 – Prüfen und Probleme

Als nächsten Schritt im Content Marketing folgt die Prüfung. Gibt es meine Idee möglicherweise schon? Wenn die Idee nicht neu ist, wie kann ich sie besser als meine Mitbewerber oder Konkurrenten umsetzen? Sollte es die Idee tatsächlich schon geben, dann gibt es in den meisten Fällen Potential zur Verbesserung dieser Idee. Jedenfalls solltest du eine gute Idee nicht gleich begraben, nur weil sie bereits ein anderer hatte. Bring deine eigenen Vorstellungen und Erfahrungen in das Projekt ein!

An dieser Stelle ist die Problemfindung ausschlaggebend. Welche Probleme könnten bei der Umsetzung vom Content Marketing auftreten? Gibt es möglicherweise technische Probleme, die auftreten könnten? Nicht immer sind diese Probleme sofort ersichtlich. Es gibt auch keine Datenbank, die man zur Problemfindung nutzen könnte. Bei Content Marketing Projekten mit WordPress und anderen Content Management Systemen und Websites, genügt oft ein Blick in den Quellcode der Website, um Probleme ausfindig zu machen, die bei dir möglicherweise auftreten könnten. Das können mögliche Serverprobleme oder ganz andere technische Hindernisse sein. Sobald die Probleme gefunden sind, geht es an die Lösungsvorschläge. Wo Probleme sind, gibt es auch Lösungen.

Prüfe deine Idee und finde mögliche Probleme

  • Gibt es die Idee bereits?
    • Kann ich es besser?
  • Welche Probleme gibt es?
    • Lösungen finden!

Schritt 5 – Kontrolle und Wiederholung

Nach dem Abarbeiten der Schritte, wiederholst du alle zuvor getätigten Schritte und führst quasi eine Plausibilitätsprüfung durch. Welche Ideen sind richtig gut und habe ich für die Umsetzung genügend Kapazitäten? Danach setzt du alle Ideen der Reihe nach um.

Beispiel: Content Marketing im E-Commerce

Um im E-Commerce beim Content Marketing erfolgreich zu sein, bedarf es ein paar interessanten, witzigen und neuen Ideen. Im Jahr 2013 hat sich folgender Fall tatsächlich zugezogen: Ein Kunde mit einem Online-Shop für Bademode hatte keine Ratgeber und keinen einzigartigen (unique) Content. Aus diesem Grund wurde dem Kunden vorgeschlagen, Content Marketing zu betreiben. Wichtig war dem Kunden die Presse. Er wollte Backlinks von hochrangigen Redaktionen bekommen. Dadurch war das Was? und Warum? bereits beantwortet. Aufgrund des Wunsches wurde sich den Topics Backlinks und PR gewidmet.

Der zweite Schritt (Wer? und Wo?) war auch relativ schnell klar. Als Plattform diente die Website des Kunden. Zu diesem Zeitpunkt sollte eine Infografik mit eingebaut werden. Aufgrund des relativen kleinen Budgets wurde sich gegen einen Influencer entschieden. Dank des Topics (Bademode) war die Zielgruppe überschaubar. Keinesfalls sollte man sich ausschließlich auf eine kleine Zielgruppe beschränken, sondern versuchen, die bestehende Zielgruppe zu erweitern. Über Bademode oder Bikinis zu schreiben, war in diesem Fall nicht möglich. Mit diesem Thema hätte man es niemals in die Presse geschafft. Während des Brainstormings ist man auf die Idee gekommen, dass die Top10 der Seen mit der besten Wasserqualität ein interessantes Thema sein könnten.

Im letzten Schritt (Prüfen und Probleme) ist man dann tatsächlich auf Probleme gestoßen. Man hat herausgefunden, dass es solch eine Liste für Berlin und Brandenburg bereits gibt. Interessanterweise gab es deutschlandweit keine aktuelle Übersicht über die Badeseen mit der besten Wasserqualität. Allerdings wurde eine Liste aus den 1990er Jahren gefunden. Abgedruckt war die Liste jedoch auf einer interessant gestalteten Infografik. Eine Grafik mit Deutschlandkarte wurde letzten Endes für das Projekt verwendet. Diese wurde mit weiteren Informationen (Preis / Eintritt, FKK, Anfahrtsbeschreibung etc.) bereichert und stark ausgebaut. Dadurch sollte die ohnehin schon umfangreiche Karte einen weiteren Mehrwert erhalten.

Um mit dieser Infografik von der Presse wahrgenommen zu werden, wurden Redakteure direkt angeschrieben. Wichtig ist, dass der örtliche Bezug schon in der Betreffzeile steht. Sonst verschwinden E-Mails schneller im Papierkorb als einem lieb ist. Solch eine Aktion kann auch eine Eigendynamik entwickeln. In diesem Fall riefen Radiosender an, um Interviews zu führen. Dabei fungierten sie selbst als eine Art Influencer und trugen die Neuigkeit an Personen heran, die man möglicherweise nicht alleine durch Zeitungsartikel oder Online-Nachrichten hätte ansprechen können.

Bekannte Probleme

Content Marketing muss sich kontinuierlich wiederholen, damit der Content in den Suchergebnissen von Google und anderen Suchmaschinen oben bleibt. Einmalige Aktionen filtert Google eigenständig heraus. Wichtig hierbei ist, dass ständig neue Aktionen entwickelt werden, die nicht nur das Interesse von Kunden wecken. Auch Google hat großes Interesse an neuen und spannenden Inhalten. Sollte es bei einer einmaligen Aktion bleiben, entdeckt Google diese Peaks und listet möglicherweise die neuen Inhalte deiner Konkurrenz besser als deinen eigenen Content. Daher ist es wichtig, kontinuierlich neuen und guten Content zu schaffen, um im Content Marketing zu bestehen.

Je nach Budget sind zwei Aktionen im Jahr ein guter Ausgangspunkt, um für stetiges Wachstum zu sorgen.

Content Marketing bedeutet auch, Probleme zu sehen und Lösungen zu finden. Es gibt durchaus Aktionen, die nicht so gut laufen. Aus diesen Aktionen musst du lernen und es beim nächsten Mal besser machen. Backlink-Aktionen zum Beispiel können auch schnell nach hinten losgehen. Beispiel: Eine Internetplattform mit jeder Menge user-generated content treibt seine Mitglieder an, Links zu ihren Profilen zu setzen, um damit andere Leser und potentielle Kunden zu gewinnen. Die Internetplattform verspricht sich zusätzlich jede Menge Traffic, während die User mit Gewinnspielen oder Bonuspunkten belohnt werden. Allerdings lassen sich nicht die Websites beeinflussen, auf denen diese Backlinks geschaltet werden. Das hat möglicherweise negative Auswirkungen zur Folge. In einem speziellen Fall haben Webmaster alle Links zu dem Portal unkenntlich gemacht. Für Google könnten unpassend gesetzte Links auch als Spam wirken. Jedenfalls war diese Maßnahme des Portals von Anfang an fraglich, da die Links absolut keinen Mehrwert für andere Internetuser aufwiesen.

Problemlösung

Im Content Marketing ist es wichtig, Probleme rechtzeitig zu erkennen und diese zu lösen. Wenn sich eine Familie in Berlin fragt, was ihr nächstes Reiseziel sein könnte, dann können sie googeln und schnell passende Ergebnisse finden. Zu diesem Thema (Familie, Kind & Kegel) gibt es mittlerweile unzählige Inhalte, die dank Content Marketing genau die richtige Zielgruppe erreichen.